ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Appell

Appell an alle Nicht-Christen

Jeder einzelne Mensch, der in dieses irdische Dasein tritt, hat die Bestimmung und die Berufung, seinen Schöpfer zu erkennen, Ihm und Seinen fürsorglichen, liebenden Weisungen zu gehorchen, Ihn anzunehmen und zu lieben, und dann, so gereift, nach seinem Leibes-Tod, in die ewige Glückseligkeit bei Ihm einzugehen.

Die erste Stufe zur Erkenntnis Gottes ist die (nachdenkliche, unvoreingenommene, kindliche) Betrachtung der sichtbaren Welt: der Natur, der Tiere, der Menschen. Dem vernünftigen Beschauer ist spontan klar: das ist das (harmonische) Werk eines Wesens, das über allem ist. Das kann unmöglich von alleine entstanden sein. Das hat eine höchste Macht geschaffen, die mit Plan, Weisheit und Liebe wirkte. Bis ins kleinste Detail trägt alles die Eigenschaft des Gutseins, der Vollkommenheit. („Seht die Lilien des Feldes… und doch… war Salomon nicht gekleidet wie eine von ihnen!“) Unmöglich, etwas (nach seiner Anlage) Missratenes, etwas „von Grund auf falsch Programmiertes“ zu entdecken. („Und Er sah, dass es (alles) GUT war.“)

Die zweite Stufe, die zur Erkenntnis Gottes führt, ist die Entdeckung der geistigen Seele des Menschen. Ungleich dem Tier hat der Mensch, „Intelligenz“, „Vernunft“. Er kann denken. Er kann lernen, sich erinnern, er kann frei entscheiden. Er kann tun oder lassen. Er kann selber schöpferisch tätig sein.

Die dritte Stufe ist sein natürliches Empfinden, Reagieren. Er hat „Emotionen“. Er stellt fest, dass er – kongruent mit Seinesgleichen – unterscheidet zwischen schön und unschön, angenehm und unangenehm, gut und böse, wahr und unwahr. Er weiß spontan, intuitiv, was Liebe ist und was Hass, und erfährt beides bis in sein Innerstes. Er vernimmt eine „Stimme in seinem Herzen“. Er hat ein Gewissen. Er fühlt seine Sehnsucht nach Erfüllung, nach Vollkommenheit, nach Glück, nach einer nie endenden Seligkeit.

Diese drei Stufen oder Erkenntnisschritte genügen, um den Menschen, jeden Menschen, der nicht Widerstand leistet gegen seine eigenen natürlichen, ihm „in die Wiege gelegten“ Fähigkeiten, um sich überzeugt zu geben: ja, es gibt einen Gott, ein höchstes Wesen, das mich erschaffen hat, damit ich Anteil habe an Seinem Sein. Und diese Überzeugung muss ihn nun suchen lassen nach diesem Gott, nach dem wahren Gott. Er darf sich nicht zufriedengeben mit irgendeiner eigenen, menschlichen „Vorstellung“ und „Einbildung“. Was Gott ist und wie Er ist, kann er nur finden, wenn er dem nachgeht, was dieser (für ihn) noch zu entdeckende Gott über Sich Selber offenbart hat. Er muss unter all den existierenden angeblichen „(mono)theistischen Offenbarungen“ die echte herausfinden. Und dazu hat er natürlicherweise alle Voraussetzungen. Diese behaupteten Offenbarungen sind ihm in unserer Zeit leicht zugänglich. Es gibt deren eigentlich nur zwei: die jüdisch-christliche und die mohammedanische, (wobei sich die letztere auch weitgehend auf die erstere stützt, sie aber total verfälscht). Er kann sie leicht vergleichen. Sie sind widersprüchlich, gegensätzlich. Sie schließen sich gegenseitig aus. In einem Ausscheidungsverfahren kann er aufgrund seines ihm innewohnenden Naturgesetzes zur einzig richtigen religiösen „Weltanschauung“, zur wahren Religion gelangen, zur biblischen.

Die Bibel (das Buch der Bücher) erzählt ihm vom Sein und Wirken dieses Gottes, von Seinen Weisungen und Geboten, von Seinen Belohnungen und Bestrafungen, von Seinen Verheißungen und von Seinem Umgang mit den Menschen und der Menschen mit Ihm von allem Uranfang an, von der Auserwählung und Führung Seines Volkes. Es gibt keine andere „Religion“ auf der ganzen Welt, in der ganzen Menschheitsgeschichte, die zurecht und bewiesen eine Selbstoffenbarung Gottes zu besitzen vorgeben kann.

Die Heiligen Schriften des „Volkes Gottes“, des Volkes, mit dem Gott einen besonderen Bund geschlossen hat, enthalten nun aber viele Aussagen, die auf den kommenden Messias, den künftigen Erlöser hinweisen.

„Es ist Gottes Geist, der das Bild Seines Sohnes, der da kommen soll als Menschensohn, mit deutlichen Zügen, in Wort und Symbol (Typus), hineingeschrieben hat in die Geschichte der Jahrtausende vor Ihm, damit bei Seinem Kommen Israel und alle Völker in Ihm den seit langem Erwarteten und klar Verkündeten mit Bestimmtheit erkennen konnten; es ist die hehre Gestalt Jesu Christi, die ihren Schatten vorauswirft, ehe sie in diese Zeitlichkeit hineintritt.“ (Hettinger Apol. 2,348)

(Wenn ein einzelner Mensch ein Buch voll Weissagungen auf Jesus Christus geschrieben hätte, und Jesus wäre wirklich in der Zeit und in der Weise, wie es vorausgesagt ward, erschienen, so wäre das ein Beweis unendlicher Geisteskraft. Aber hier (bei der Prophezeiung vieler Propheten) erscheint noch viel mehr. Es ist eine Folge von Männern durch viertausend Jahre hindurch, die gleichmäßig und ohne Unterschied einer nach dem andern dieses Ereignis verkünden. – Blaise Pascal)

Das Finden der biblischen Offenbarung führt nun ganz logisch zu diesem Messias. Der Verheißene ist tatsächlich gekommen, „in der Fülle der Zeit“, und hat unter uns Menschen gelebt, gewirkt. Es gibt keinen einzigen Menschen in der bisherigen Menschheitsgeschichte, der wie Er mit solcher Übernatürlichkeit, mit solcher geistiger Kraft und Autorität, mit solcher Macht, ja Allmacht, aber auch mit solcher Sanftmut und Liebe aufgetreten ist. Jesus Christus ist – selbstbezeugt und bezeugt durch seine zuverläßigen Zeitgenossen – die Schlüsselfigur für die Annahme oder Ablehnung des wahren Gottesglaubens. Er erst ist es, der uns GOTT erschließt. ER ist die Gottesoffenbarung in Person. „Niemand hat Gott je gesehen; der eingeborene Sohn, der im Schoße des Vaters ist, der hat es uns erzählt.“ (Johannes 1, 18) Erst und nur Jesus Christus vermittelt die richtige, vollständige, vollgültige Interpretation des geschriebenen Wortes Gottes, das vor Seinem Kommen von den Juden festgehalten wurde. Und Jesu Christi „Auslegung“ ist niedergeschrieben in den Heiligen Schriften des Neuen Testament, in den Evangelien und Briefen der Apostel und in der Apokalypse des hl. Johannes. Und sie ist präzisiert und vertieft durch das Wirken des Heiligen Geistes in der Lehre der Kirche Christi. („Ich habe euch noch vieles zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener Geist der Wahrheit kommt, der wird euch alle Wahrheit lehren; denn er wird nicht von sich selbst reden, sondern, was er hört, wird er reden, und was zukünftig ist, euch verkünden. Derselbe wird mich verherrlichen; denn er wird von dem Meinigen nehmen, und es euch verkünden. Alles, was der Vater hat, ist mein; darum habe ich gesagt: Er wird von dem Meinigen nehmen, und es euch verkündigen“ Johannes 16, 12-15) Die Kirche Christi aber ist die ununterbrochen seit Jesus Christus nun schon mehr als 2000 Jahre bestehende apostolische, römisch-katholische Kirche mit ihrem Lehr- und Hirtenamt, mit ihren Päpsten, Bischöfen und Priestern und Gläubigen, mit ihren Lehren und Sakramenten! Alle anderen christlichen, re-definierten und re-formierten „Kirchen“ haben nicht die Fülle der Wahrheit und der Gnadenmittel; sie haben nur Reste davon. Sie sind „Ausbrüche“, Abspaltungen und Neugründungen verursacht von einzelnen Menschen, die ihre „Erleuchtungen“ über jene der vielhundertjährigen Kirche setzten. Christ im Vollsinn des Wortes ist nur derjenige, der kein einziges Stück der Pflanzung des Gottessohnes verwirft. Zum „Senfkorn“, das er in die Erde gesenkt hat, damit es aufgehe und wachse, gehört nicht nur das Wurzelwerk und der Stamm, sondern auch die Krone des Baumes mit ihren Blüten und Früchten. Zum Wort der Heiligen Schrift gehört unverzichtbar die vom Heiligen Geist gewollte, inspirierte, mit aller erforderlichen Autorität ausgerüstete Auslegung und Anwendung des geschriebenen Wortes. Das reformatorische Prinzip oder Dogma: „Sola Scriptura“ ist grundfalsch und un-biblisch und deshalb unheil-voll.

Ach, wenn doch auch du erkannt hättest, was dir zum Heile dient… (vgl. Lukas 19, 41-44)

59 Antworten to “Appell”

  1. […] Appell […]

  2. Rabenzahl said

    Liebe Herren deislam,

    folgende Worte kenne Sie bereits, aber ich denke, dass sie hier auch angebracht sind:

    Gehen wir davon aus, dass das Göttliche unendlich groß ist. Gehen wir weiter davon aus, dass der Mensch bzw. der menschliche Verstand begrenzt ist. Schlussfolgerung: Der Mensch kann mit seinem begrenzten Verstand das Göttliche nie in seiner Ganzheit erfassen oder gar verstehen.

    Gehen wir davon aus, dass der jeder Mensch ein Individuum ist und jeder Mensch eine eigene, individuelle Sicht der Welt hat. Beispiel: Man stelle sich das Bild eines Baumes auf einer Weide vor. Jeder Mensch wird sicherlich ein anderes Bild des Baumes vor Augen sehen, jedoch ist keines dieser Bilder falsch – sie sind nur anders.

    Wir haben erkannt und sind uns einig, dass kein Mensch das Göttliche ganz erkennen kann. Ebenso haben wir erkannt, dass jeder Mensch eine individuelle Sicht der Welt, damit auch des Göttlichen hat. Folgerung: Jeder Mensch, der versucht, das Göttliche zu erkennen und zu verstehen, sieht und versteht nur einen kleinen Teil des Ganzen. Und jeder Mensch sieht einen ANDEREN, kleinen Teil des Göttlichen Ganzen.

    Das heißt, kein Mensch kann behaupten, das Göttliche in seiner Ganzheit erfasst und verstanden zu haben. Das heißt auch, dass kein Mensch behaupten kann, alleine Recht zu haben. Denn jeder Mensch sieht einen ebenso wahren wie unvollständigen Teil des Göttlichen Ganzen. Daher kann weiterhin auch kein Mensch behaupten, die anderen häten Unrecht mit ihrer Sicht des Göttlichen.

    Es liegt mir also fern zu behaupten, Ihre Sicht des Göttlichen sei falsch – im Gegenteil, für Sie ist es Ihr Weg zum spirituellen Ziel eines jeden Menschen, zur Vereinigung mit der Göttlichen Kraft.

    Ich bezweifle auch nicht, dass Sie dieses Ziel auf diesem von Ihnen gewählten, weil zu Ihnen passenden, Weg erreichen werden. Meinen Glückwunsch dazu.

    Ebensowenig bezweifle ich die diversen sprituellen Erlebnisse Einzelner, von der die Bücher der Bibel berichten:

    Ich bezweifle nicht, dass Moishe auf dem Sinai mit dem brennenden Dornbusch sprach, dass Iob voller Vertrauen alles ertrug, dass Ezehiel und Johannes ihre bildgewaltigen Visionen hatten, dass Jehoshua während seiner 40tägigen Einkehr in der Wüste mit dem Teil seines Unterbewusstseins sprach, das ihm als „Satan“ erschien.

    Weiterhin bezweifle ich nicht die Visionen der Mysikerinnen und Mystiker des Mittelalters, die Visionen der Pythia im antiken Delphi, die Erleuchtung Gautama Buddhas oder das Gespräch Mohammeds mit dem „Erzengel Gabriel“ in der Höhle.

    Was ich jedoch aus obengenannten Gründen (Unendlichkeit der Göttlichen Kraft, Beschränktheit und Individualität des Menschlichen Verstandes und der menschlichen Wahrnehmung) sehr wohl bezweifle, ist die Allgemeingültigkeit der spirituellen Erfahrung einzelner Menschen für alle Menschen weltweit und zu jeder Zeit.
    Das Lebensziel eines jeden ist, wie gesagt, die Verbindung des Einzelnen mit dem All-Einen, dem unendlichen und in jeden Ding gegenwärtigen Göttlichen. Auf welchem Weg diese Verbindung zu erreichen ist – das muss jeder für sich selbst herausfinden. Grade das ist der elementare „Knackpunkt“ – die Suche, die Arbeit, die Mühe, das Verlangen nach dem Verstehen der eigenen Seele, des Göttlichen Funkens in einem selbst und damit des Göttlichen selbst (wie oben so unten, wie innen so aussen, wie im Kleinen so im Großen).

    Sie berufen sich auf Ihr heiliges Buch, dessen Wert als Ihren persönlichen Wegweiser zum Göttlichen ich durchaus anerkenne. Allerdings (auch dies habe ich an anderer Stelle in diesem Blog bereits schon gesagt) gebe ich zu bedenken:

    Jede Schrift (und darüber hinaus nicht nur das geschriebene, sondern auch der gesprochen Wort), ob nun die Bücher der Bibel und der Thora, der Koran, die Veden, die Sutras, die verschiedenen Versionen der Edda und so weiter, wurden von Menschen geschaffen, interpretiert, verschieden übersetzt (und damit wieder interpretiert, denn jede Übersetzung ist immer auch eine Interpretation).

    Ich will unseren Dialog hier nicht in Gänze wiederholen. Wer will kann ja hier nachlesen.

    Auf einen Punkt gebracht verwiesen Sie als Beweis für die Wahrheit der Schrift auf den „heiligen Geist“ und die „Selbstoffenbarung Gottes“. Doch jeder Verweis auf die Inspiration durch den Heiligen Geist kam und kommt von nichtallmächtigen, nichtallwissenden, nicht allgegenwärtigen Menschen. Ebenso ist jeder Beleg der Selbstoffenbarung „Gottes“ von Menschen gemacht (Schrift, s.o.)

    Wenn dieser allmächtige et cetera Gott in persona existiert und will, dass nur ein einziger Weg zu ihm zu gelangen existiert – in diesem Fall würde er in seiner Allmacht sicherlich seit Anbeginn der „Schöpfung“ dafür Sorge getragen haben, dass es keinen Zweifel, keine Abweichung und keine Diskussion über seinen „Heilsplan“ gibt. Jeder Mensch wüsste von Geburt an bescheid – der Wille „Gottes“ stünde sozusagen in goldenen Lettern am Himmel, auf den Bergen, auf jedem Kiesel im Flussbett, auf jedem Blatt jedes Baumes und auf der Stirn jedes Menschen geschrieben. Aber dem ist nicht so.

    Sie gehen Ihren Weg, der für Sie der richtige ist.
    Ich gehe den Weg, der für mich der richtige ist.
    An unser Ziel gelangen wir alle.

    Seien Sie gesegnet.
    Blessed be.

    • bobermann said

      Genau so denke ich auch. Es ist ohnehin ein Unsinn Gott in seiner „Gesamtheit“ sehen zu wollen. Jeder hat seine ihm eigene intime Beziehung zu Gott. Was will ich sonst noch ? Was wäre eine „Gesamtoffenbarung“ ? Selbst das was alleine auf der Erde offenbar ist sprengt unseren Verstand. Ich nehme an, dass er eine Person ist; bin ich ja auch eine.

      • Mensch said

        @Bobermann
        „Jeder hat seine ihm eigene intime Beziehung zu Gott. Was will ich sonst noch ? “
        Antwort:
        So ists recht Herr Bobermann. Jeder kocht sein eigenes Süppchen.
        Hat der liebe Gott jeden einzelnen Menschen erschaffen, damit er für sich alleine bleibt und nichts mit der Gemeinschaft anderer Menschen anfangen kann?
        Kann es nicht sein, dass Gott gefallen daran hat, von vielen Menschen in einer Gemeinschaft angebetet zu werden und auch für andere zu bitten und beten?
        Vielleicht sollte man seine Einstellung über Gott und Glauben
        überdenken.

        Des Menschen Wille ist sein Himmelreich, nicht Gottes Wille zählt!
        Wenn der Wille Gottes zählt, käme man im schlimmsten Falle zum eigenen Sündenbewußtsein, dann regt sich das Gewissen.

        Der einfachste, aber der falsche Weg ist der selbst kreierte Gott.
        Tausend Menschen – tausend verschiedene Gottheiten/Götter in den Köpfen.
        Da kann was nicht stimmen.
        Es gibt nur eine WAHRHEIT. Es kann nur eine WAHRHEIT geben – die Heiligste Dreifaltigkeit!

  3. […] antwortet auf den Appell Im folgenden meine kurze Antwort auf den Appell der Herren deislam, alle Welt möge sich zum Katholizismus, dem einzig wahren Glauben […]

  4. deislam said

    @Rabenzahl, # 2:
    Du schreibst:
    „Wenn dieser allmächtige et cetera Gott in persona existiert und will, dass nur ein einziger Weg zu ihm zu gelangen existiert – in diesem Fall würde er in seiner Allmacht sicherlich seit Anbeginn der “Schöpfung” dafür Sorge getragen haben, dass es keinen Zweifel, keine Abweichung und keine Diskussion über seinen “Heilsplan” gibt. Jeder Mensch wüsste von Geburt an bescheid – der Wille “Gottes” stünde sozusagen in goldenen Lettern am Himmel, auf den Bergen, auf jedem Kiesel im Flussbett, auf jedem Blatt jedes Baumes und auf der Stirn jedes Menschen geschrieben. Aber dem ist nicht so.“
    Wir antworten Dir darauf:
    GOTT existiert „in persona“, auch als zweite Person der Gottheit, als „Sohn Gottes“, „vor Grundlegung aller Schöpfung“. Und Er hat von Anfang an dafür Sorge getragen, dass der Mensch genügend Kenntnis hat über seinen „Heilsplan“, schon im Paradies. Und diesen „Ratschluss der Erlösung“ hat Er erfüllt mit Seiner Mensch-Werdung. „Er tat uns das Geheimnis Seines Willens kund nach Seinem freien Entschluss, den Er gefaßt hat, um ihn in der Fülle der Zeiten auszuführen: nämlich alles im Himmel und auf Erden in Christus als dem Haupte zusammenzufassen.“ (Eph. I 9.10) „Er hat uns errettet… nach Seinem Ratschluss und Seiner Gnade, die uns in Christus Jesus vor ewigen Zeiten geschenkt wurde, die aber jetzt durch die Erscheinung unseres Heilands Jesus Christus offenbar geworden ist.“ (2 Tim I, 9 f.) Aber es ist eben göttliche Weisheit, absolute Kenntnis des Wesens seines Geschöpfes, wenn Du willst, den Menschen nicht einem Zwang auszusetzen, ihn nicht zu vergewaltigen, so dass er gar nicht zweifeln, nicht abweichen, nicht diskutieren könnte. Gott hat den Menschen (und den Engel) als freies Wesen erschaffen. Sein Nein-Sagen-Können zu Gott, sein Sich-Auflehnen-Können gegen Gott ist eine Grundvoraussetzung für die Echtheit(sbezeugung) der LIEBE, die Er, Gott, von seinem Geschöpf erwartet. Die Liebe muss sich bewahrheiten, bewähren. Sie kann sich nur als echt erweisen, wenn sie geprüft wird. Und zu dieser göttlichen Prüfung der geschöpflichen Gegen-Liebe gehört, dass Sein Wille nicht „sozusagen in goldenen Lettern am Himmel, auf den Bergen, auf jedem Kiesel im Flussbett, auf jedem Blatt jedes Baumes und auf der Stirn jedes Menschen geschrieben steht“. Denn wenn dem so wäre, könnten wir Gott gar nicht nicht aus unserem eigenen Antrieb und freien Wollen lieben, wir wären dann gewissermaßen schon im Himmel, wo es wegen der „Evidenz“ dann keinen Zweifel, keine Abweichung, keine Diskussion mehr gibt.
    Ferner schreibst Du:
    „Auf einen Punkt gebracht verwiesen Sie als Beweis für die Wahrheit der Schrift auf den “heiligen Geist” und die “Selbstoffenbarung Gottes”. Doch jeder Verweis auf die Inspiration durch den Heiligen Geist kam und kommt von nichtallmächtigen, nichtallwissenden, nicht allgegenwärtigen Menschen. Ebenso ist jeder Beleg der Selbstoffenbarung “Gottes” von Menschen gemacht (Schrift, s.o.)“
    Ja, der Verweis darauf kommt vom Menschen, der für sich gar nicht all-mächtig, all-wissend, all-gegenwärtig sein kann. Aber der Allmächtige, Allwissende, Allgegenwärte hat in JESUS CHRISTUS Sein Gottesreich auf Erden, die Kirche, gegründet: „Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will Ich Meine Kirche bauen.“ (Mt 16,18) „Als umsichtiger Baumeister habe Ich den Grund gelegt… Einen andern Grund kann niemand legen als den, der von Mir gelegt worden ist.“ (I Kor 3,10) „Ich habe das Werk vollendet, das auszuführen Du Mir aufgetragen hast.“ (Jo 17,4. Nicht Menschen haben die Kirche gestiftet, sondern der Ewige Gott Selbst. Er hat sie erbaut auf unerschütterlichem Felsengrund; darum heißt sie Erbe Gottes und Gottes Volk. Ebenso verdankt sie die Gewalt, die sie empfangen, nicht Menschen, sondern Gott. Und wie sie diese Gewalt nicht auf natürlichem Weg erworben hat, so erkennen wir auch nur im Glauben in der Kirche die Inhaberin der Schlüssel des Himmelreiches. (Catechismus Romanus, I,10,18)
    Eine „Allgemeingültigkeit der spirituellen Erfahrung einzelner Menschen für alle Menschen weltweit und zu jeder Zeit“ gibt es auch für uns als katholische Christen nicht! Es gibt nur die Allgemeingültigkeit dessen, was (der drei-persönliche) GOTT in der Person Seines Sohnes JESUS CHRISTUS und in der Person des HEILIGEN GEISTES verkündet, lehrt, gebietet. Und in diesen und durch diese göttlichen „Gesandten“ rüstet Er die von Ihm dazu berufenen, autorisierten Menschen, wie Petrus, wie die Apostel und ihre Nachfolger aus, die Allgemeingültigkeit ihrer Lehre zu proklamieren, zu bezeugen, einzufordern, „darauf (verbindlich) zu verweisen“. Und diese Lehre heißt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ Und: „Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ Und: „Wer euch hört, hört Mich.“ Diesen Weg und diese Wahrheit und dieses Leben muß jeder herausfinden und und dann auch verstehen und annehmen, um „seine Seele zu verstehen“, um sein Lebenziel zu erreichen, um gerettet zu werden.

    Auch Du mögest gesegnet sein!

  5. Rabenzahl said

    Liebe Herren deislam,

    ich kann mich nur wiederholen:

    Welchen Beweis für die allgemeingültige Wahrheit Ihrer Worte gibt es, die nicht von Menschen erschaffen sind?

    Das geschriebene Wort der Bibel – von Menschen gemacht. Die Dogmen und die Propaganda der Kirche – von Menschen gemacht. Lehre ihres dreifaltigen Gottes – von Menschen aufgezeichnet und überliefert und damit zwangsweise verfälscht. Die Berichte über die Wundertaten und die „Gottessohnschaft“ Jehoshua ben Josephs – von Menschen aufgezeichnet und überliefert. Die Inspiration des „Heiligen Geistes“ – an Menschen ergangen und von diesen ihrem Willen angepasst.

    All dies ist auch völlig in Ordnung, denn als Menschen können wir nur in menschlichen Begriffen denken. Sokrates soll gesagt haben: „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ Mit anderen Worten:

    Es gibt kein sicheres Wissen. Woher ich das weiß? Ich weiß es nicht – es ist meine menschliche Überzeugung.

    • bobermann said

      Nocheinmal meine Zustimmung.
      Alte Schriften mögen hilfreich sein. Leider enthalten sie auch viel Machtmisbrauch, frömmelige Dummheit und Einseitigkeiten. Gerade diese abrahamitische Linie, aus der schon so viel Unheil über die Welt gekommen ist erscheint mir nicht sehr ergiebig, So viel Starrsinn, Heuchelei, Gewalt und Buchstabengläubigkeit. Diese vorderorientalischen Monotheismen projezieren Gott in eie Art Nirgendwo. Gleichzeitig hören da immer wieder Welche „göttliche Stimmen und dergl“. Erhalten „göttliche Befehle“ und lauter so ein Zeug. Auch wimmelt es da nur so von „Wundern“, die sich in meinem Leben noch nicht erwiesen haben. Die meisten Priester; auch das islamische Äquivalent; sind wichtigtuerische Betrüger. Sie verhindern eine subtile Erkenntnis mehr, als sie sie fördern. Auch ist das „Gottesbild“ welches sie propagieren eher abstoßend. Blinder Glaube verhindert auch jeden Gewißheits oder Wissenszuwachs. Ausserdem teilen diese 3 Strömungen die Welt immer in Gläubige und Ungläubige ein, mit den daraus resultierenden Gewalttätigkeiten.

      • Mensch said

        @bobermann
        Als erstes: Es gibt keine „frömmelige Dummheit“, es gibt nur Dumme, die nicht wissen was „Fromm sein“ bedeutet.
        Hier lies:
        http://www.razyboard.com/system/morethread-froemmigkeit-forumtradi-2207898-5857791-0.html

        „Auch wimmelt es da nur so von “Wundern”, die sich in meinem Leben noch nicht erwiesen haben. “
        Antwort:
        Wie auch,
        wenn du nicht an Gott glaubst, nicht mit Ihm sprichst und Ihn nicht in dein Herz lässt – du weist IHN ab und „beschwerst“ dich doch.

        „Ausserdem teilen diese 3 Strömungen die Welt immer in Gläubige und Ungläubige ein, mit den daraus resultierenden Gewalttätigkeiten.“
        Antwort:
        Woran machst du das fest, dass nur „3 Strömungen“ die Welt in Gläubige und Ungläubige unterteilen?
        Aus Buddhistischer Sicht bist du ein Ungläubiger, aus Hindusicht bist du ein Ungläubiger usw…..

        Da du die Gewalttätigkeiten hervorhebst und scheinbar vieles von den Religionen weißt, kannst du mir sicher erklären, worin der Unterschied zwischen Islam und Christentum besteht.

  6. deislam said

    @Rabenzahl, #5:
    Lieber Rabenzahl, Du wiederholst Dich wirklich ohne neue Argumente. Und Du trittst auf die unsrigen gar nicht oder nur oberflächlich ein.
    Nun, versuchen wir es mit immer wieder anderen, neuen Beispielen, Vergleichen, Formulierungen. Du sagst: „Es gibt kein sicheres Wissen“. Und gleichzeitig sagst Du: „Ich weiß es nicht (ob es ein sicheres Wissen gibt). Es ist (einfach) meine menschliche Überzeugung.“ Also: Du hast eine „Überzeugung“, eine menschliche. Und dieser vertraust Du offenbar. Warum vertraust Du dann nicht denjenigen menschlichen Überzeugungen, die viel stärker und begründeter sind als die Deine? Wenn ein Mensch für seine Überzeugung den Tod auf sich nimmt, dann ist sein Zeugnis jedenfalls glaubwürdiger als dasjenige dessen, der keiner Gefahr ausgesetzt ist, oder der angesichts des Todes oder irgendeiner schweren Bedrohung auch nur schon einen (wesentlichen) Teil seines Zeugnisses aus Furcht verschweigt oder leugnet oder widerruft. Wenn nun aber Tausende und Abertausende mit ihrem Martyrertod die Gottessohnschaft Jesu, Seine Wunder, die Er durch den Heiligen Geist an ihnen und in ihnen wirkt, bezeugen, dann soll das (für Dich) „zwangsweise verfälscht“ sein?
    Vielleicht besuchst Du gleich einmal virtuell die Katakomben Roms?

  7. Franz said

    Gott verlangt nicht das Wissen sondern den Glauben an ihn. Jedoch kannst Du aus dem aufgeschlagenen Buch der Natur mit deinem Verstand ablesen, daß Gott Vater, als Schöpfer, die Welt erschaffen, Gott Sohn die Welt, wenn wir glauben, Wollen u. gehorchen, die Welt, d.h. die Menschen von der Sünde erlöst hat und Gott heiliger Geist die Welt heiligt. Wer kann die wunderbare Ordnung hinter allem Mensch, Welt, All, ja die ganze Schöpfung leugnen, der ein bi?chen Verstand hat.Gott offenbart dies in der heiligen Schrift und der Überlieferung; wir müssen nur bejahén und glauben. Es gibt auch wissenschaftlich gesehen kein wahreres Buch und die ganze menschliche Wissenschaft ist gegen Gottes Schöpfung nur erbärmliches Stückwerk. Also glaube, und wenn Du nicht kannst, sprich mit Gott, d.h. bete und Gott wird, wenn Du treu bleibst,sich Dir zu erkennen geben.lies täglich 5 Min. in der Bibel und bitte um Erleuchtung und sie wird dir zuteil.

  8. Rabenzahl said

    Meine Herren deislam,

    dem Kompliment der Wiederholung stimme ich durchaus zu, gebe es aber gerne an Sie zurück. Des weiteren sind sind Sie nach wie vor eine Antwort auf meine Frage nach dem eindeutig göttlichen Ursprung der Schrift schuldig.

    Um auf IHRE Frage nach dem Beispiel der Märtyrer einzugehen:

    Die Wikipedia definiert Märtyrer als

    Menschen, die um des Bekenntnisses ihres Glaubens willen den Tod erdulden.

    Als Märtyrer in der weiteren Bedeutung bezeichnet man Personen, die nicht um ihres religiösen Bekenntnisses willen, sondern aufgrund einer andersartigen, zum Beispiel politischen Überzeugung Verfolgung und Tod erleiden.

    Mit anderen Worten: Ein Märtyrer bekennt seinen persönlichen Glauben an was auch immer. Er ist ein Fanatiker, der keinen Zoll von seiner Überzeugung abweicht , selbst im Angesicht von Tod und Folter – soviel Glaube, Hartnäckigkeit, Vertrauen und Starrsinn ist wahrhaftig bewundernswert.

    Zu den Märtyrern zähle ich nicht nur die Unzahl der christlichen Märtyrer, auch tausende Juden in den Pogromen des Mittelalters (die lieber starben, als sich taufen zu lassen), die Opfer der Hexenprozesse (die fest von ihrer Unschuld überzeugt waren), die Opfer der „Heidenfahrten“ des Deutschen Ordens im Baltikum, die aus Überzeugung Gefallenen auf beiden Seiten (katholisch wie protestantisch) während der Reformation, die Geschwister Scholl, die Kämpfer gegen die Apartheit in Südafrika, die Studenten auf dem Platz des Himmlischen Friedens 1989 und so weiter und so fort gehören für mich dazu.

    Allerdings, hier ist die Schwäche des Arguments, bewiesen und beweisen Märtyrer zwar ihren eigenen, persönlichen, von innen kommenden Glauben an ihr Ziel, aber nicht die allgemeingültige Wahrheit ihrer Überzeugung. Das ist meiner Erfahrung nach (und ebenfalls bereits erwähnt aber von Ihnen bisher unbestritten) bei jeder menschlichen Meinung, Überzeugung, Entscheidung und Handlung das Selbe: Kein Mensch ist allwissend, kein Mensch ist unfehlbar (auch der Papst nicht, wenn Sie mir diesen Kommentar erlauben), jeder Mensch kann nur aus seiner eigenen begrenzten Sicht und Person entscheiden und handeln.

    Was die „Wunder“ Ihrer Heiligen betrifft (ich vermute dieses Argument kommt direkt nach den Blutzeugen auf den Tisch) – im schlimmsten Fall könnte man sie als fromme Märchen abtun, als propagandistisches Stilmittel von Menschen erdacht, um die „Macht Gottes“ zu beweisen. Auch hier wieder: Menschengemacht – oder möchten Sie behaupten, die Legenda Aurea und andere Heiligenviten seien ebenfalls „Gottes Wort“?

    Wie gesagt: Man könnte es als Märchen abtun – aber wir (Sie als gläubige Menschen, ich als Hexe) wissen es beide besser: Glaube versetzt Berge. Wenn sich ein Mensch in religiöser Extase befindet ist er in der Lage, die schlimmsten Strapazen zu überstehen – seien es nun extreme Temeraturen, Schmerzen, Entbehrungen welcher Art auch immer. Der Mensch ist zu einer Menge Extremen fähig. Die Meisten von uns sind nur nicht in der Lage, Körper und Geist auf die richtige Frequenz zu bringen.

    Ausserdem ist es mit einer positiven Lebenseinstellung durchaus möglich, „wunderbare“ Veränderungen des eigenen Lebens herbeizuführen. Bestes Beispiel sind underklärliche und „Wunder-„Heilungen.

    Lieber Franz,

    Glauben setzt einen gewissen Unsicherheitsfaktor voraus. „Ich glaube daran“ bedeutet „Ich habe keinen Beweis, es könnte auch anders sein.“

    Wissen ist eine ebenso dynamische Angelegenheit: Es gab einmal eine Zeit, da „wusste“ in unseren Breiten jeder, dass die Erde flach ist und von der Sonne umkreist wird. Es ist also eine Frage der Perspektive.

    Das „aufgeschlagene Buch der Natur“ ist in der Tat der Beweis für die Herrlichkeit des Göttlichen, zeigt es mir doch die Zyklen von Werden, Vergehen und Neuentstehen, die mein Leben prägen. Es ist voller Wunder und offenbart in der Tat eine Ordnung und ein komplexes System, das den menschlichen Verstand weit überfordert. Die Wissenschaft ist noch weit entfernt davon, alles zu entschlüsseln und zu verstehen – wenn es ihr überhaupt gelingen wird. Und grade das ist ja das wunderbare am Menschen: Der Wissensdurst, der Entdeckerdrang! Was ist für uns nicht alles alltäglich, was vor 200 Jahren noch als Zauberei galt? Und was werden wir in weiteren 200 Jahren nicht alles wissen – oder glauben, je nach dem?

    Nein, es liegt mir fern, die Ordnung hiter allem zu leugnen. Ich vermag nur nicht zu erkennen, wie ein Gott, der von Ihnen in menschliche Maßstäbe gezwungen wird, dazu passen kann…

    Lieber Franz, ich glaube nicht nur an die Existenz der göttlichen Kraft in allem was existiert – ich weiß darum. Ich spreche mit dem Göttlichen in jeder Sekunde meines Lebens und ja, ich bekomme Antwort in einer Form, die ich als begrenzter Mensch verstehen kann. Diese direkte Erfahrung erfüllt mich mit einer Dankbarkeit und einem Frieden, die mir eine monotheistische Ideologie nicht geben kann. Glauben Sie mir – ich habe es versucht!

    Noch einmal: Ich verwerfe weder die unschätzbar wichtige Bedeutung der christlichen Botschaft der Nächstenliebe für den modernen Humanismus, noch die Bedeutung, die der Glaube an Jesu Auferstehung für den einzelnen Christen hat. Ich sehe das Leben schlicht und ergreifend aus einer anderen Perspektive als Sie.

    In der Hoffnung, dass Sie ein freudvolles Osterfest feiern durften,

    Blessed be

    Rabenzahl

  9. deislam said

    @Rabenzahl, #8 und zu Kommentar 456 unter „Was ist Mohammed im Vergleich zu Jesus Christus“:
    Selbstverständlich kann man eine Bereitschaft zum „Martyrium“ oder ein (sogenanntes, vermeintliches, behauptetes) „Wunder“ losgelöst von anderen Umständen und Fakten, NICHT als BEWEIS für die Richtigkeit, für die Wahrheit von ÜBERNATÜRLICHEM gelten lassen. Aber „Martyrium“ ist nicht gleich Martyrium und „Wunder“ nicht gleich Wunder! Ein Selbstmord ist NIE ein Martyrium im christlichen Sinn. Und ein Scheinwunder ist nie ein Wunder, wie sie eben nur GOTT und die mit GOTT verbundenen Engel und Menschen wirken können!
    Aber auch hier müssen wir konkreter werden. Wir schlagen Dir vor:
    Nimm einmal vertieftere Kenntnis von dem jetzt gerade so hochaktuellen Falle „Frau Dr. Gloria Polo Ortiz“: „Der Blitz hat eingeschlagen“. Wir geben Dir – und den übrigen Lesern – dazu gerne zwei Links bekannt:
    http://www.gloriapolo.net und http://www.ane.at
    Hier handelt es sich dann nicht mehr nur um „ein Wunder“, sondern um „eine ganze Kette von Wundern“, und zwar HEUTE überprüfbaren, wissenschaftlich belegbaren und auch bewiesenen!!!

  10. Rabenzahl said

    Liebe Herren deislam,

    Ihr Kommentar (Nr. 9) fasst noch einmal sehr anschaulich zusammen, wie leicht Sie es sich machen:

    „Nur das ist gut, was WIR als solches befinden, alles andere kann demnach nur schlecht sein.“

    Die Meinung (so man diesen menschlichen Begriff überhaupt verwenden kann) des Göttlichen, dessen Wesen den menschlichen Verstand einfach überfordert (wo wir ja anscheinend einer Meinung sind), interessiert Sie nicht; alles was zählt ist Ihre beschränkte (bitte nicht als Angriff verstehen, „Beschränktheit“ ist hier als Gegensatz zu „göttliche Allwissenheit“ gemeint) Überzeugung, dass Ihre persönliche Wahrheit auch die aller anderen Menschen sein MUSS.

    Auch wie Sie an anderer Stelle (https://deislam.wordpress.com/2008/04/04/%c2%abtotet-sie%c2%bb/ ,Kommentar #2) behaupten, dass nur das „christlich“ ist, was Sie als solches definieren – dass andere Menschen von diesem Begriff eine ganz andere Vorstellung haben bzw. hatten, ist auch völlig egal – denn nur Ihre Definition zählt.

    Sie erklären, die Position der römisch-katholischen Kirche zu vertreten – oder vielmehr die Position, die die Kirche Ihrer Meinung nach haben sollte. Dies geht aus etlichen Ihrer Beiträge hervor, in denen Sie – ich fasse einfach mal sehr grob zusammen – den Kuschelkurs seit dem zweiten Vatikanum kritisieren.

    Es passt meiner Meinung nach nicht zusammen, dass Sie einerseits laufend die Kirchenväter als Beleg Ihrer Meinung heranziehen, auf den Lehrauftrag und die ausschließliche Autorität der Kirche und auf das Primat der Päpste verweisen, andererseits (wie oben erwähnt) die Teile der Lehre kritisieren, die Ihnen nicht in den Kram passen und damit die von Ihnen sonst so hochgehaltenen Autorität der Mutter Kirche und des Vater Papstes untergraben.

    Lassen Sie mich Ihnen eine (weitere) Frage stellen: Da Sie offensichtlich der Meinung sind, den Willen Ihres „allmächtigen Gottes“ zu kennen – haben Sie die Grenzen des Menschlichen abgelegt und haben göttliche Allwissenheit erlangt?

    Ich kann dies von mir nicht behaupten…

    Benedikt von Nursia hat bereits vor über 1000 Jahren erkannt: „Ecclesia semper reformanda – die Kirche muss immer wieder erneuert werden“. Und der Blick zurück zeigt: Das Universum verändert sich. Die Welt verändert sich. Die Gesellschaft(en) verändert sich. Jeder einzelne Mensch verändert sich im Laufe seines Lebens. Warum an der überholten Vorstellung eines „Nur ich habe Recht!“ festhalten, auch wenn man keine Beweise hat? Aus der menschlichen Furcht vor dem ungewissen Unbekannten?

    Liebe Herren deislam und liebe andere Streiter für die Gerechtigkeit, ich bitte Sie:

    Kämpfen Sie! Kämpfen sie vollen Enthusiasmus gegen Hass und Gewalt, gegen Unrecht und Unterdrückung! Doch anerkennen Sie auch das Recht – nein, die Pflicht – jedes Menschen seinen eigenen Weg zum Göttlichen selbst zu finden und selbst zu beschreiten.

    Ich schließe mit Worten, die mir vom Göttlichen in Gestalt der Muttergöttin geschenkt wurden und ziehe mich hiermit aus dieser Diskussion zurück:

    Tauche hinab in die Wasser deines Herzens, doch sei dabei ohne Furcht: Mein silbernes Licht wird deine Dunkelheit erleuchten, denn siehe: ich bin das Meer, das tiefe Wasser, aus dem alles Leben kommt und zu dem alles Leben zurückkehrt um erneut geboren zu werden!

    Habe keine Furcht vor dem, was du in den Tiefen deiner Seele erblicken könntest, denn es ist ein Teil deiner selbst und ich liebe es, denn du bist mein Kind und ich liebe jedes einzelne meiner Kinder, also liebe auch du dich!

    Seien Sie gesegnet!
    Blessed be!

    • bobermann said

      Werter Rabenzahl !
      Brauche nicht viele Worte zu machen weil Sie bereits die Geduld aufgebracht haben so viel zu Argumentieren. Habe vor vielen Jahren einmal einen Spuch in den Upanischaden gefunden: Unausgesetztes meditieren (nachdenken) über die Idee Gott, führt zu seiner Erkenntnis. Das ist ja herrlich einfach, dachte ich mir. Praktischer geht es gar nicht mehr. Seither ist mir Vieles zur Gewißheit geworden ohne etwas glauben zu müssen. Die Welt gibt es, mich gibt es, eine Ordnung ist auch da und ein Mysterium welches fasziniert aber auch Ehrfurcht einflößt. Zeit gibt es auch genug (ewig). Allerdings habe ich mir vorgenommen: Sollte ich tatsächlich einmal die Gelegenheit bekommen Gott in aller Freundschaft eine Frage stellen zu können; würde ich fragen:“ Wie ist es dazu gekommen, dass ich mich wer weiß wie oft und lang an Orten aufhalten mußte wo gelitten und gestorben wird. Die Vergänglichkeit wie eine Despotin über Alles herrscht. Und statt Wissen nur noch das Surrogat Glaube übriggeblieben ist“. So oder so ähnlich würd ich gerne fragen. Ich glaube, dass ich meinen Ursprung ganz einfach vergessen hab.

      • Mensch said

        @Bobermann
        Zitat:
        „Seither ist mir Vieles zur Gewißheit geworden ohne etwas glauben zu müssen.“
        Antwort:
        Der Mensch macht es sich immer einfach.
        Da zimmert er sich einen Gott nach seiner Vorstellung zusammen und beruhigt sein Gewissen.
        Trotzdem kommen immer wieder Fragen oder die Erinnerung an Gott auf, es lässt trotz allem keine Ruhe.
        Dazu fällt mir ein Spruch von einem Heiligen ein:
        „Unruhig ist mein Herz, bis es ruht in Dir.“

        Vielleicht solltest du dich auf Gott einstellen, weil du Ihn brauchst und nicht umgekehrt. Du weißt von echten Wundern, auch den Eucharistischen Wundern
        http://kath-zdw.ch/maria/eucharistische.wunder.html

        und Stigmatisation (als Bsp. Pater Pio) –
        http://kath-zdw.ch/maria/stigma.html

        befasse dich doch mit dem katholischen Glauben.

        Zitat:
        „Wie ist es dazu gekommen, dass ich mich wer weiß wie oft und lang an Orten aufhalten mußte wo gelitten und gestorben wird. Die Vergänglichkeit wie eine Despotin über Alles herrscht. Und statt Wissen nur noch das Surrogat Glaube übriggeblieben ist”.
        Antwort:
        Diese Frage willst du Gott stellen. Bis dahin möchte ich dir versuchen eine Antwort geben:
        Die Christen schließen das ewige Leben nach dem Tod während des irdischen Lebens mit ein, sie sehen es als ihr Ziel. Sie nehmen „das Vergängliche“ als ganz natürlich an.
        Ob im Leid oder Krankheit besitzen wir immer Vertrauen und Hoffnung, dass Gott uns hilft und trägt, weil Er uns liebt.
        Leid und Tod war nie Gottes Wille.
        Dies bewerkstelligt der Mensch alleine. Gott lässt es aus vielen Gründen nur zu. Doch hilft er im verborgenen einzelnen Personen immer wieder das Elend zu bestehen oder zu ertragen.

  11. […] wiederholen, andererseits aber keines meiner Argumente wirklich widerlegen. Daher – zumindest an dieser Stelle – mein letztes Wort zum Bekehrungsversuch. Liebe Herren […]

  12. deislam said

    @Rabenzahl, #9:
    Nein, Rabenzahl, unsere persönliche Meinung zählt eben gerade nicht, sondern was für uns zählt, das ist die Meinung, die Überzeugung, der Glaube, das Bekenntnis der Kirche Christi. Wir versuchen nur, diese katholische „Meinung“ und stets offiziell und feierlich bekannte Sicht der Dinge heute den vielen (abweichenden) Meinungen und Behauptungen entgegenzustellen. Und nicht wir sind es, die definieren, was christlich ist, sondern wir veröffentlichen hier (in vielerlei Variationen, in eigenen Kurzfassungen und Antworten auf Fragen), was die Kirche Christi immer schon gelehrt, verkündet, bezeugt hat!
    Selbstverständlich muss die Kirche sich stets „reformieren“; aber nicht etwa im Sinne von „weg von überholten Glaubensauffassungen, veralteten Interpretationen“, etc., sondern im Sinne von „erneuern, bekräftigen, wiederherstellen von gegebenenfalls abgeschwächten, verfälschten, nicht mehr (genug) praktizierten Glaubenswahrheiten.
    Und noch etwas: Wir anerkennen das Recht und die Pflicht jedes Menschen seinen (eigenen) Weg zu Gott zu finden und selbst zu beschreiten. Mit der Nuance, die aber sehr wichtig ist: der Mensch muss und soll zur Wahrheit geführt werden, als Kind, wenn notwendig, auch mit einem elterlichen und als Kind der Kirche, und nur solange der Betreffende ein Kind der Kirche sein will, mit einem kirchlichen „Zwang“, niemals aber mit einem Zwang wider allen Willen.
    Und schließlich: Nein, wir haben keine göttliches Allwissenheit und wähnen nicht im entferntesten, sie zu besitzen. Ganz im Gegenteil: wir sind uns bewußt, dass unser persönliches Erkennen immer nur „Stückwerk“ ist. Aber es gibt ein Wissen, das aus der Quelle der göttlichen Allwissenheit schöpft, aus ungetrübter Quelle, und dieses Wissen bringen wir hier zur Anwendung; wir „applizieren“ es auf die aktuellen Fragen und Lehren und Anschauungen, die sich (heute) dem katholischen Christentum entgegenstellen. Dabei schließen wir selbstverständlich auch diejenigen nicht von Kritik aus, die heute als Lehrer der katholischen Wahrheit auftreten, dabei aber (wesentlich) abweichen von dem, was eben ihre treugläubigen Vorgänger (Päpste, Bischöfe, Priester, Theologen, und so fort, gelehrt, verkündet, bezeugt, gelebt haben. Wir kritisieren also nicht, „was uns nicht in den Kram paßt“, sondern wir kritisieren, was nicht zur festgeschriebenen, feierlichgeglaubten, „sanktionierten“ = „sanktifizierten“ = heiliggesprochenen Katholizität paßt!

  13. XX- Chromosom said

    schon als Kind hatte ich eine Abneigung gegen die Kirche, ich wollte nicht das Schaf irgend eines Hirten sein. Was macht den einen Menschen zum Schaf, den anderen Menschen zum Hirten? Wo ist die Gleichgewichtigkeit??? Später wurde mir dann bewußt, wie schlecht ich als Frau in der Bibel und im Christentum wegkomme. DER Gott, DER Sohn, DER heilige Geist, DER Vater, DER oberste Richter, DER Hirte u.s.w. Die Frau hat die Sünde in die Welt gebracht.Oder:Die Schlechtigkeit einer Frau
    macht ihr Aussehen düster und verfinstert ihr Gesicht wie das einer Bärin. Sitzt….“ Jesus Sirach 25, 17-18. oder “ Du hast Verlangen nach deinem Mann, er aber wird über dich herrschen. Genesis 3:16, oder 1. Brief an die Korinther 11,3-9 u.s.w. Wo ist die
    Gleichwertigkeit???
    Später las ich die Bücher von Karlheinz Deschner.
    Danach erlosch der letzte Funken von Symphatie, der vielleicht noch vorhanden war.
    Heute las ich nun hier im Blog und wieder stieg der alte Zorn in mir hoch. Zitat: der Mensch muss und soll zur Wahrheit GEFÜHRT werden, als Kind……. Zitat Ende. Schon wieder(oder immer noch) sollen doofe Schafe, von einem allwissenden Führer geführt werden. Diese Hybris der Kirche, durch die Jahrhunderte widert mich an. Ich will eine SELBERDENKERIN sein!
    Ich danke Ihnen RABENZAHL, dass ich in Ihren Worten, hier im Blog, mich und meine Gedanken bestätigt fand.

  14. deislam said

    @Chromosom, „Selberdenkerin“, #13:
    Auch als „geführtes Kind der Kirche“ kann und darf man selber denken, ja man muss sogar selber denken, wenn man überhaupt glauben will. Aber man soll sich nicht nur auf das Selbergedachte, auf das Selberentdeckte, auf das Eigen-Erkannte beschränken. Du bist ja auch „Kind von Eltern“, „Schülerin von Lehrern“, „Ausgebildete von Ausbildnern“. Hättest Du Dich von Kindheit an aller Führung entzogen, wärest Du heute zwar eine SELBERDENKERIN, aber eine, die alle Hilfen, alle „Weg-Weisung“ ausgeschlagen hätte und damit eine alle Irrwege Gehende und nie ans Ziel Gelangende.
    Und: Trotz aller Männlichkeits-Dominanz in der Bibel und in der Kirche. Die christliche Frau wird gerade nicht herabgewürdigt; sie ist nicht weniger wert als der Mann, ja sie wird erst und nur durch das Christentum im richtigen Sinne geedelt und geadelt. Gleichschaltung und Gleichberechtigung ist noch keine Gleichwürdigung. GOTT ist der Schöpfer von Mann und Frau. Und ER allein bestimmt die Rollen, die Aufgaben, die Rechte und Pflichten von beiden. Die unchristliche „Emanzipation“ aber verleiht der Frau keine Würde, sondern höchstens Bürde und Entwürdigung.

  15. XX- Chromosom said

    mein Wille zum Selberdenken bezog sich auf das Spirituelle und das Selberdenken hat mich auf den gleichen Weg gebracht wie „Rabenzahl“ Mir ist auch das Göttliche in Gestalt der Muttergöttin näher, als DER Gott. Für mich ist das Ur-Prinzip weiblich.
    Ihrem letzten Satz kann ich aus eigener Erfahrung nur widersprechen. Ich habe mich emanzipiert und alle Entwürdigung und Bürden hinter mir gelassen. Ich wurde zur Frei-Frau in einem selbstbestimmten Leben. Heute bin ich eine glückliche Rentnerin, mit der Würde eines gelebten Lebens. Ich freue mich jeden Tag über die mir geschenkte Zeit und wenn diese zu Ende ist, wird mich die Muttergöttin wieder in ihren Schoß aufnehmen. Es war, ist und wird alles gut sein.
    Für was brauche ich eine Kirche? Eine Führung?
    Einen „DER“
    In den Büchern von Heide Göttner-Abendroth ist nachzulesen,daß der heilige Geist weiblich ist.
    Das wissen Sie bestimmt schon lange.

  16. deislam said

    @Chromosom, #15:
    „…und wenn diese [Zeit] zu Ende ist, wird mich die Muttergöttin [das Ur-Prinzip] wieder in ihren Schoß aufnehmen. Es war, ist und wird alles gut sein. Für was brauche ich eine Kirche? Eine Führung?“
    Jetzt, solange es Dir noch gut geht als „glückliche Rentnerin“ und als „Frei-Frau in einem selbstbestimmten Leben“, scheint es Dir, Du bräuchtest weder eine Kirche noch eine Führung. Aber (auch) für Dich kommt bald einmal die Zeit des „Absterbens“. Je bewußter es Dir wird, dass Dein leibliches Leben endet, desto größer wird Dein Zweifel unweigerlich werden, ob ohne Kirche „alles gut sein werde“ für Dich. Wir raten Dir jedenfalls, Deine Sicht der spirituellen Dinge noch rechtzeitig zu revidieren.

  17. XX- Chromosom said

    Hallo Deislam, so hatte ich mir eine Antwort vorgestellt. Immer der erhobene Zeigefinger,welcher auf das Unglück weist, dem der Mensch nur mit Hilfe der Kirche entgehen kann.
    Meine Mutter wird morgen 93 Jahre alt. Ihr Alterungsprozess hatte nichts erschreckendes. Seit einem Jahr ist sie wegen Alzheimer-Erkrankung im Pflegeheim. Meine Mutter lebt ein ruhiges, friedliches Leben, weil keine Sorge sie mehr bedrücken kann. Meine Mutter wird auch ein
    friedliches Ende finden.
    Eine liebe Freundin von mir, starb 2001 an Krebs.
    Natürlich wäre sie noch gern bei uns geblieben.
    Wir, ihre Freundinnen haben sie durch diese schwere Zeit begleitet, praktische Hilfe geleistet und viel mit ihr gesprochen. Am Schluß konnte sie ihr Sterben annehmen und ist in Frieden auf die andere Seite gegangen.
    Weil sie ebenfalls keiner Kirche angehörte, haben
    wir, ihre Freundinnen mit zwei Fachfrauen auch die gesamte Beerdigung selbst gestaltet.
    Wir haben unsere Freundin gewaschen, angekleidet, zuhause aufgebahrt, im engsten Kreis Abschied genommen, die Trauerfeier würdevoll und festlich begangen. Vorher haben wir sämtliche Kreuze aus der Halle entfernen lassen, weil der Anblick eines Symbols, das für Marter und Leid steht, keine guten Energien aufkommen läßt.
    Wir haben auch die Asche unserer Freundin selbst in die Erde versenkt und das Grab zugeschaufelt.
    Die Menschen haben sich bei uns bedankt, wegen dieser, sie sehr berührenden Abschiedsfeier.
    Auch beruflich bin ich öfter mit Sterben und Tod konfrontiert worden. Es waren immer sehr berührende Momente. Ich habe das Sterben nie als erschreckend oder Angst machend empfunden. Die Menschen sind auch ohne Priester friedlich eingeschlafen.
    Ich selbst gehöre einer Gruppe an, die sich intensiv mit den Themen altern, Alter, sterben und Tod beschäftigt. Dazu gehören ganz praktische Sachen wie
    Patientenverfügung,Betreuungsvollmacht u.s.w. Hilfe annehmen,helfen, bis zu den spirituellen Dingen. Ich fühle mich aufgehoben in dem Kreis, den ich mir selbst gesucht habe.Mein Absterben ist ein natürlicher Prozess. Mein Ende liegt in der Göttin Hand.
    Nochmals die Frage: Wozu sollte/n ich/wir Kirche,Priester, Führung brauchen?

  18. deislam said

    @Chromosom, #17:
    „Wozu sollte/n ich/wir Kirche, Priester, Führung brauchen?“
    Um unser „Ende“ beim wahren Gott, im wahren, wirklichen, ewigen Zuhausesein bei IHM zu finden, um ewig glück-SELIG zu werden. Gemäß JESUS CHRISTUS gibt es keinen anderen Eingang in den Himmel als IHN. Wer IHN ablehnt und nicht auf IHN hört und nicht an IHN glaubt, wird nicht Einlass finden in den „Hochzeitssaal“. Und wer die Kirche, die Priester, wer die Gesandten, Beauftragten, Autorisierten Christi als Führer (generell) ablehnt, lehnt mit ihnen IHN ab.
    Du siehst Dein Absterben als einen natürlichen Prozess an. Es beunruhigt Dich nicht. Das ist das Altwerden (und Sterben) unter anderem auch: ein natürlicher Prozess – für den Leib, den Körper. Der Mensch kann tatsächlich auch „friedlich einschlafen“ ohne Kirche und Priester und auch ohne jeglichen Glauben und Gedanken an (einen) Gott. Ein solcher hat dann aber eben seine Seele bereits „eingeschläfert“, „unempfindlich gemacht“, „abgetötet“ gegenüber Gottes Heils-Einwirkungen. Und so erwacht seine Seele und wird sie einsichtig erst nach ihrem leiblichen Tod, angesichts ihres göttlichen Richters. Spätestens dann packt sie die Angst, der Schrecken. Und wenn sie, wie Du, das Kreuz entfernte aus ihrem Leben, „weil sein Anbick (vermeintlich) keine guten Energien aufkommen ließ“, und wenn sie, wie Du, ihr Ende als in der „Muttergöttin“ Hand liegend glaubte, wird sie mit Entsetzen gewahr werden, dass sie sich, weil sie sich eines Besseren nicht belehren ließ, nicht nur gewaltig getäuscht hatte, sondern damit ihre Rettung durch IHN, den ERLÖSER, den HEILAND, den HIRTEN und FÜHRER für immer verwirkt hat.

  19. XX- Chromosom said

    Hallo Deislam, ihre Worte haben mich nicht überzeugt, im Gegenteil. …mit Entsetzen wird der Mensch gewahr werden, weil er sich eines Besseren nicht belehren ließ, dass er die Rettung für immer verwirkt hat. Das sind genau die Worte, die die Tür zuschlagen lassen. Das ist Vater-Religion. Diese Denkweise durchzieht das ganze Leben eines jeden Menschen.
    Wenn du nicht-dann! Wenn du keine guten Noten aus der Schule mitbringst-dann! Wenn du dich nicht so und so verhälst-dann! Wenn du dich nicht belehren läßt-dann wird dich die Angst packen!
    Ich wünsche mir einen Glauben, der mir BEDINGUNGSLOS die „Hand“ reicht.
    Diese bedingungslose Liebe findet der Mensch wohl eher bei einer Mutter-Göttin, als bei einem Vater-Gott.

  20. deislam said

    @Chromosom, #19:
    Wir Menschen sind Geschöpfe Gottes. Wir können nicht bestimmen, was und wie Gott zu sein hat. Der Schöpfer aber bestimmt, was und wie wir zu sein haben. Nicht wir haben die Bedingung (an Gott) zu stellen, dass Er uns „bedingungslos“ „die Hand reicht“. Eine Grundbedingung müssen wir Menschen ohnehin erfüllen, damit Gott uns „die Hand reichen“, damit Er uns lieben kann: wir müssen an Ihn glauben, Ihn annehmen, so wie Er IST, so wie Er sich kundgibt, so wie Er Sich offenbart, und nicht so wie wir Ihn uns (abweichend davon) vorstellen (möchten). So ist nun Gott einmal ein „VATER-Gott“ und nicht eine „MUTTER-Göttin“; denn JESUS CHRISTUS, der MENSCH gewordene GOTTES-SOHN hat uns GOTT als Seinen (und unseren) VATER offenbart. Dennoch ist das „Mütterliche“ in Gott immer auch in göttlicher Fülle mitenthalten. Er ist ja schließlich auch der Schöpfer alles Weiblichen. Und die Mutter Gottes, die Heiligste Jungfrau Maria, ist die Krönung Seiner Schöpfung, und Sie, „das Weib“ ist und wird sein die „Königin des Himmels und der Erde“ in Zeit und Ewigkeit!

  21. Rabenzahl said

    „Wir müssen das Göttliche annehmen wie es sich offenbart, nicht wie wir es uns vorstellen möchten.““

    Ein weiser Satz, dem ich voll zustimme.

    So nehme ich die Hände der Mutter Erde und des Grünen Gottes, die sie mir voller Liebe reichen, und lasse sie so in mein Herz, wie sie sich mir offenbaren.

    In der Tat: Wir bestimmen nicht, wie „Gott“ ist, keiner von uns kann das. Das Göttliche, dessen Teil wir als Teil des Universums sind, bestimmt selbst, wem und wie es sich offenbart.

    Das Göttliche ist unendlich, es ist nicht auf den Menschen angwiesen. Der Mensch jedoch, um ganz zu sein, braucht die Erkenntnis der Anwesenheit des Göttlichen Funkens in allem und damit auch in seiner Seele. Der Mensch ist nicht unendlich und nicht allwissend. Daher offenbart sich das Göttliche jedem einzelnen Menschen so, dass er es versteht. Man muss nur suchen.

    Um mit Jehoschua ben Joseph zu sprechen:

    „wer da bittet, der bekommt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.“

    Blessed be.

  22. teofil said

    super und sehr überzeugend geschrieben. Danke!

  23. deislam said

    @Rabenzahl, #21:
    Nicht so weise ist Dein Satz: „So nehme ich die Hände der Mutter Erde und des Grünen Gottes, die sie mir voller Liebe reichen, und lasse sie so in mein Herz, wie sie sich mir offenbaren.“ Denn es gibt keine „Mutter Erde“ und keinen „Grünen Gott“, die für geistbegabte Seelen kommunikationsfähig wären. Das Göttliche manifestiert sich zwar in der ganzen Schöpfung in in jedem seiner Teile, aber es ist da ein Schöpfer, ein persönliches Wesen, ein Wesen „nach unserem Bild und Gleichnis“, ein Wesen mit Intelligenz und Herz, unendlich erhaben, unendlich schön, unendlich liebevoll, unendlich mächtig, unser Erschaffer, unser VATER. Dieses Wesen hat sich uns Menschen offenbart, so dass wir ES verstehen können. Wir müssen nur suchen und dann Seine Liebe und Barmherzigkeit in unser Herz lassen, so wie ES Sich uns persönlich offenbart: in, mit und durch JESUS CHRISTUS („Jhoschua ben Joseph“)!
    May you be blessed by HIM!

  24. Angelus said

    @Deislam

    Erklär mir mal eines: Wenn Jesus Gott ist, wie kann er gleichzeitig Gottes Sohn sein? Gott ist nicht gezeugt und er zeugt auch nicht.

    Gott ist der Größte und Allmächtigste! Gott hat keine Schwächen, wieso sollte er sich oder seinen Sohn am Kreuz töten lassen? Damit er eure Sünden auslöscht? Das heisst, ich kann Sündigen wann immer ich will und Jesus wirds schon richten?

    Jeder Mensch ist für sich und seine Taten selbst verantwortlich. Allah sagt: Kein Mensch soll die Last eines anderen Menschen tragen.

    Ihr betet das Kreuz an, ein Symbol des Todes. Ihr trägt das kreuz um den Hals, das heisst ihr glaubt das dass Symbol Macht hat euch zu beschützen? Anstatt den einzigen Gott anzubeten, und ihm um Hilfe zu bitten.

    Das Kreuz war damals eine Mordwaffe, tausende Menschen wurden damals durch die kreuzigung getötet. Und ihr betet dieses Symbol an und trägt es um den Hals. Hätte man Jesus mit einer Pfanne erschlagen würdet ihr jetzt eine Pfanne um den Hals tragen?

    Aber Jesus wurde nicht am Kreuz getötet. Gott hat Jesus zu sich erhoben, und anstatt Jesus wurde der Verräter gekreuzigt. Aber ihr könnt ja weiter glauben was Ihr wollt, eines Tages werdet ihr die Wahrheit erfahren, aber dann ist es schon längst zu spät.

    Allahu Ekber

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