ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Archive for September 2010

Bücherverbrennung: Öffentlichkeit misst mit zweierlei Maß – Aufschrei gegen Koranverbrennung – Schweigen zu Bibelverbrennung

Posted by deislam - 27. September 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10092707 – 27.09.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-21455?l=german

Bücherverbrennung: Öffentlichkeit misst mit zweierlei Maß
Aufschrei gegen Koranverbrennung – Schweigen zu Bibelverbrennung

LAKE FOREST, USA, 27. September 2010 (ZENIT.org/idea).- Bei Verbrennungen religiöser Bücher misst die Weltöffentlichkeit offenbar mit zweierlei Maß. Während eine angedrohte Koranverbrennung durch eine kleine christliche Gemeinschaft in den USA weltweit Empörung auslöste, blieb das Verbrennen von Hunderten Bibeln im Iran ohne Reaktion aus Politik, Kirchen und Religionsgemeinschaften. Darauf machte der Informationsdienst Assist (Lake Forest/US-Bundesstaat Kalifornien) am vorigen Donnerstag aufmerksam.

Anfang Juni hatte der Informationsdienst Farsi Christian News Network (FCNN) gemeldet, dass Sicherheitskräfte der Islamischen Republik Iran Ende Mai in der westiranischen Grenzstadt Sardasht (Provinz West-Aserbaidschan) Hunderte Alte und Neue Testamente beschlagnahmt und verbrannt hätten. Dies gehe aus Internetveröffentlichungen der paramilitärischen Revolutionsgarden und von Morteza Talalei, Mitglied des Stadtrats von Teheran, hervor. Hunderte Bibeln seien von Aserbaidschan aus eingeschmuggelt worden. Sie sollten im Land verteilt werden, doch seien diese „pervertierten Torahs und Evangelien“ beschlagnahmt und verbrannt worden.

Im Unterschied zu der für den 11. September geplanten, aber kurz vorher abgesagten Koranverbrennung durch Pastor Terry Jones aus Gainesville im US-Bundesstaat Florida nahm die Weltöffentlichkeit kaum Notiz von der iranischen Bibelverbrennung. Es gab keine wahrnehmbare Reaktion aus Politik, Kirchen und Religionsgemeinschaften. Gegen die geplante Koranverbrennung hatten hingegen Staatslenker wie US-Präsident Barack Obama und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ebenso protestiert wie muslimische Verbände und christliche Vertreter.

Unser Kommentar:
Es ist eigentlich nicht „die Öffentlichkeit“, die mit zweierlei Maß misst, sondern es ist (schon seit geraumer Zeit) „die veröffentlichte Meinung„, die mit der ersteren durchaus nicht identisch ist. 99% aller Massenmedien werden heute betrieben und dirigiert von nur Halb- und Lau- und Irr- bis Un- und Anti-Gläubigen, wobei überhaupt nur der als Gläubiger/Glaubender bezeichnet werden kann, der in irgendeiner positiven, nicht-„pervertierten“ Weise an den und dem einzigen wahren Gott glaubt. Es gibt vor Gott nur einen einzigen wahren Glauben, den christlichen. Jeder nicht-christliche Glaube ist Un- oder Anti-Glaube. Und jeder defekte (christliche) Glaube, belastet den, schadet dem vollen, integeren, gesunden, lebendigen Glauben. Deshalb ist „die (Welt-)Öffentlichkeit“, auch da, wo sie noch christlich ist, unfähig, angemessen und richtig und vernehmbar zu reagieren. Mit anderen Worten: das (immer noch) mehrheitlich (wenn auch schwach-) christliche Volk in unseren Landen würde sicher nicht schweigen zu Bibelverbrennungen, wenn es davon nur in gleichem oder ähnlichem Maße durch die Massenmedien erführe wie von Koranverbrennungen! Also, in den (Nachrichten-)Agenturbüros, Redaktions-„stuben“ und TV-Studios, bei den Meinungsmachern (den „Lenkern“) in „Politik, Kirchen und Religionsgemeinschaften“ wird „mit zweierlei Maß gemessen“. Und dort wird das „gute“, volle Maß (der Nachrichtenverbreitung und -Kommentierung) der falschen, schlechten, schädlichen, zerstörerischen Seite, und das spärliche bis fast leere Maß der guten, gesunden, dem wahren Gott verbundenen Seite zugemessen. Und dieses obendrein noch in kritischer, negativer, verdrehender, verurteilender Weise.

Siehe dazu auch: http://www.news4press.com/Meldung_552293.html

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Unsere wichtigsten Antworten auf Leserkommentare – in Folgen (001)

Posted by deislam - 25. September 2010

Aus unserem Dialog mit Georg Pichler, rigardi.org, kickercup@gmail.com

„Glauben“ im landläufigen Sinn heißt: etwas für wahr, für richtig, für zutreffend oder jemanden für vertrauenswürdig halten. „Glauben“ im christlichen Sinne, heißt einer Person (uneingeschränkt) zustimmen und alles von ihr an- und übernehmen, was diese Person ist und aussagt und will und wirkt, nämlich derjenigen Person, die von sich bezeugt hat: ICH BIN DIE WAHRHEIT!

Was ist Wahrheit? Wahrheit ist eine Person, eine göttliche Person, das WORT Gottes, das Wort des Schöpfers aller Dinge. GOTT selbst mit all Seinen Eigenschaften und Seinen Werken IST DIE Wahrheit, aber uns Menschen offenbart, zugänglich, be-greifbar gemacht durch den MENSCH gewordenen SOHN GOTTES. Dieser über-natürliche Glaube ist rein (welt-)wissenschaftlich nicht definierbar, aber dennoch „stützbar“.

Bewiesene, beglaubigte Wunder gibt es auch in unserer Gegenwart. In Lourdes (Frankreich) gibt es seit mehr als 100 Jahren ein „wissenschaftliches (medizinisches, ärztliches) Büro“, dem nicht nur Christen, sondern auch Atheisten, bzw. Agnostiker angehören, eigens dazu da, jede von Zeugen gemeldete angebliche Wunderheilung akribisch zu prüfen, und wenn eine (spontane, sofortige und bleibende Heilung) sich als natürlich nicht erklärbar herausstellt, dann diesen Vorgang als „wissenschaftlich (medizinisch) unerklärbar“ zu beglaubigen. Bezeugte, beglaubigte Wunder hat es zu allen Zeiten zuhauf gegeben. Viele davon sind außerordentlich gut dokumentiert und heute im digitalen Zeitalter für jedermann mit Internetanschluss leicht zugänglich. Da gibt es nicht nur Krankenheilungen, sondern auch Totenerweckungen, Stigmatisationen, Levitationen, Bilokationen, Erscheinungen von Engeln, Heiligen, Verstorbenen, von Jesus Christus, Seiner Mutter, der Heiligsten Jungfrau Maria. Aber man kann natürlich, wenn man nur will, alles in Zweifel ziehen. Die Wunder, die Christus während der 3 Jahre Seiner öffentlichen Tätigkeit gewirkt hat, sind absolut glaubwürdig, weil sowohl Er Selber wie durch Ihn Seine Apostel und Jünger aufgrund Seines und ihres „Leistungsausweises“ unser uneingeschränktes Vertrauen verdienen. Christus ist, weil Er eben nicht nur Mensch ist, sondern auch GOTT, nicht nur der „Eckpfeiler“ unseres Glaubens, sondern das ganze „Gebäude“, der ganze „Inhalt“, der ganze „Ge-halt“ unseres Glaubens. In IHM lassen sich Richtig und Falsch sehr gut definieren, und wenn es „(Richtungs-)Streit(ereien)“ in der Kirche gab und gibt, so nur deshalb, weil es auch in der Kirche Christi Glieder gab und gibt, die dem Heiligen Geiste widerstritten und widerstreiten.
Weil CHRISTUS, die Wahrheit, unser Glaube ist, ist es wesensnotwendig, dass nur dieser Glaube der einzig wahre sein kann und dass er die „Bewertung“ der anderen „Religionen“ mit-enthält. Folglich: wir können gar nicht echt christlich gläubig sein, wenn wir das Nicht- und Gegen-Christliche nicht bewerten, es nicht als „minder-wertig“, ja als „un-wertig“ beurteilen.
Selbstverständlich MUSS niemand glauben, ist niemand GEZWUNGEN zu glauben, auch nicht Richtig und Falsch, auch nicht Sünde und Tugend auseinander zu halten; es ist auch niemand gezwungen, vernünftig zu sein.

(https://deislam.wordpress.com/2007/10/06/%c2%abwir-sind-alle-hindus-muslime-und-christen-kinder-desselben-gottes%c2%bb/#comment-30)

Wäre es nicht sinnvoller, auf gemeinsamen Werten, Ideen und Positionen aufzubauen (die es durchaus gibt), um mitzuhelfen, dass sich die moderaten Vertreter beider Glaubensrichtungen in Achtung einander annähern können, als den Inquisitor zu spielen und etwas belegen zu wollen, das auf die Art (und generell) nicht belegbar ist?

Wie soll der Christ sich dem Moslem „annähern“ können, wenn der eine wie der andere, soweit sie denn ganze und nicht halbe Gläubige sind, genau das Gegenteil für wahr halten? Da gibt es keine „gemeinsamen Werte, Ideen und Positionen“, es sei denn eben Belangloses!

Und nun noch einmal, in aller Klarheit: Mir geht es nicht darum, irgendeinen Glauben zu verurteilen oder besser zu stellen, ich will lediglich festhalten, dass man nicht aus der Idee der Überlegenheit der eigenen Religion heraus mit Schriften der eigenen Religion und Positionen der eigenen Religion (Religion funktioniert nach INNEN) argumentieren oder gar zu beweisen versuchen sollte, dass andere Religionen inferior/bedrohend/… wären. Das führt zu nichts Fruchtbarem, weil man damit nur die Fanatiker auf der anderen Seite anstachelt, genau das Gegenteil zu tun. Davon hat am Ende keiner was, und zu einer haltbaren Beweisführung wird es auch nie kommen.

Wenn Religion nur nach innen funktionieren soll, dann ist sie nichts Objektives, sondern etwas rein Subjektives, und rein Relatives. Dann ist sie auch nichts, was Gültigkeit (für andere) beanspruchen könnte. Dann kann sie auch gar nicht gelebt werden; denn echt religiös kann man nur sein, wenn man von der Wichtigkeit und Richtigkeit seines Gottesglaubens überzeugt ist und die eigene Religion auch für alle andern für die (einzig) richtige, heilsnotwendige hält. Das impliziert, dass ich andere „Religionen“ für nicht richtig, für falsch, für irrig, für „heilsverfehlend“ halte.

Auch das Wort Gottes ist keine fixe Definition. Wenn man bspw. an die Inquisition denkt, oder an den Streit rund ums heliozentristische Sonnensystem, da waren auch viele Sachen (angeblich) Gottes Wort, und jeder der was anderes behauptet hat ein Ketzer, was teilweise zu wenig erfreulichen Konsequenzen für diesen geführt hat. Erstaunlicherweise lebten vor den Kreuzzügen Christen und Sarazenen im nahen Osten weitestgehend friedlich nebeneinander.

Ja, das Wort Gottes ist keine fixe Definition. Das Wort Gottes ist eine Person, eine göttliche Person. Das geschriebene Wort Gottes der Bibel (AT und NT) ist ein gott-gelenkter und gott-inspirierter Aufschrieb des Heilswirkens Gottes für die Menschen. Dieses Wort, dieser „Buchstabe“, braucht immer Auslegung, Deutung, auch wieder durch gott-erleuchtete, gott-berufene Interpreten. Und nicht alle, die sich für berufen halten, sind es auch. Die Inquisition war grundsätzlich richtig und notwendig. Aber sie artete da und dort auch aus. ALLES GUTE kann von den Menschen missbraucht werden! Auch die Kreuzzüge waren NOT-wendig! Es ging um die Befreiung des Heiligen Landes von den anti-christlichen mohammedanischen Eroberern. Dass auch bei diesen Kreuzzügen Dinge geschahen, die nicht gutgeheißen werden können, wird überhaupt nicht bestritten.

Empirische Beweisführung ist im Bezug auf Glauben nicht möglich

Einverstanden. Aber es geht bei der „Beweisführung“ für die Richtigkeit und Allein-Gültigkeit des christlichen Glaubens insgesamt oder für die Echtheit von Wundern auch nicht vorab oder ausschließlich um Naturwissenschaft, sondern vor allem um Übernaturwissenschaft, um Erkenntnis des Seins und Wirkens der Übernatur, nämlich Gottes. Und die ist ohne GLAUBEN nicht erwerbbar.

(https://deislam.wordpress.com/2007/10/06/%c2%abwir-sind-alle-hindus-muslime-und-christen-kinder-desselben-gottes%c2%bb/#comment-40)


Wo halten sie [die Muslime] das Gegenteil [von christlichem Glauben] für wahr?

Wir nennen hier nur einmal das Entscheidendste:
Die Christen glauben an den dreifaltigen, dreipersönlichen, wesens-einen Gott; die Mohammedaner leugnen die Dreifaltigkeit, die Dreipersönlichkeit. Die Christen glauben, dass die zweite göttliche Person, das Wort Gottes, der Sohn Gottes, in Jesus Mensch geworden ist. Die Mohammedaner leugnen die Menschwerdung Gottes. Die Christen glauben also, dass Jesus Gottes Sohn und wesensgleich Gott ist mit seinem Vater und dem Heiligen Geist. Die Mohammedaner glauben, dass Jesus ein bloßer, normaler Mensch ist, wenn auch ein von Allah erwählter Prophet.
Die Christen glauben, dass allein Christus das Heil für alle Menschen ist; die Mohammedaner glauben, dass die Christen Polytheisten sind und deshalb „Ungläubige“ sind, und deshalb verfolgt und unterjocht und wo Widerstand ist, getötet werden müssen.
Allein diese Glaubensunterschiede machen es zwecklos, sich auf untergeordnetem Gebiet wie „Toleranz“ und „Nächstenliebe“ „annähern“ oder zusammenarbeiten zu wollen. Die Mohammedaner verstehen denn auch unter „Toleranz“ etwas ganz anderes als wir Christen, ebenso unter „Nächstenliebe“!
Die Christen können nicht nur, sie müssen (wenn sie den Missionsbefehl Jesu erfüllen wollen) die Muslime von der Richtigkeit und Alleingültigkeit des christlichen Glaubens (zu) überzeugen (versuchen); sie haben es auch in vielen Fällen trotz aller Hindernisse vermocht. Aber das islamische System ist für die Adepten Mohammeds wie ein riesiges Gefängnis, ein terroristisches Überwachungssystem, ähnlich dem, das Hitler im „Dritten Reich“ oder die Kaderpartei im marxistischen, gottlosen Kommunismus aufgezogen hat. Kein Moslem darf sich zum Christentum bekehren, weil das für seine Angehörigen, für seine Gesellschaft, für die Umma, schändlichster Glaubensabfall ist, der mit Todschlag geahndet wird.

„Niemand hat das Recht, sein Leitbild anderen aufzuokroyieren.“ Die Christen zwingen ihr (persönliches) „Leitbild“, auch ihren (kirchlich umschriebenen, festgesetzten) Glauben, ihr Glaubensbekenntnis, niemandem auf; sie bieten es andern zur Erwägung, Berücksichtigung an. Die Natur, das Wesen ihres Glaubens aber zwingt, besser: drängt sie innerlich, ihren Glauben den (Noch-)Nicht-Christen zu vermitteln. Und wie schon mehrmals gesagt: der christliche Glaube ist nicht vergleichbar mit einer persönlichen Meinung, einer Philosophie, einer x-beliebigen Weltanschauung. Deshalb ist es richtig zu sagen: diese anderen „haben diesen Glauben gefälligst zu teilen, wenn sie ihr Heil finden wollen“!

Wie willst Du denn, Georg, Dein Heil finden? In wem? Auch Du kommst an Christus nicht vorbei.(Philipper 2,9-11) Niemand! Dein Glaube an „höhere Mächte“ nützt Dir zum ewigen Heile nichts. Du drängst Dich damit am wahren, einzigen GOTT vorbei. Das geht aber nur die paar Jährchen bis zu Deinem Tod. Dann kommt das persönliche Gericht, ob Du jetzt dran glaubst oder nicht. Du stehst dann vor dem wahren Gott: Christus. Was wirst Du dann sagen? Wirst Du dann vorbringen, „DEN wahren Glauben habe es nicht gegeben“, die Evangelien seien eben „nur abgeschrieben“ gewesen, die Bibel habe nicht einheitlich ausgelegt und wissenschaftlich nachgeprüft und empirisch belegt werden können? Das Wort Gottes sei total „vermenschelt“ gewesen, „Richtig und Falsch“ hätte man nicht (genug oder recht) definieren können? Der christliche Glaube, seine Strukturen und seine Organisation hätten „auf absolut non-wissenschaftlichen Ursprüngen basiert“?

Das Gute an der Inquisition und die Notwendigkeit der Kreuzzüge werden wir Dir ein andermal verständlich zu machen versuchen.

(https://deislam.wordpress.com/2007/10/06/%c2%abwir-sind-alle-hindus-muslime-und-christen-kinder-desselben-gottes%c2%bb/#comment-43)

„Du hältst deinen Glauben für richtig, sie ihren – damit kann man sich auch abfinden ohne gleich Meinungsterror zu schlagen.“

Wir schlagen keinen Meinungsterror. Wir, die Christen, eben nicht; wohl aber die Muslime. Ihre „Mission“ (siehe „Schwertvers“ – fard kifaya) ist immer mit Terror verbunden, mindestens mit Gesinnungsterror, diejenige der Christen nie! Die christliche Religion, die überhaupt vor Gott nur Religion ist (re-ligare = an-binden, mit (Gott) ver-binden…), ist von solcher Natur, dass sie allen Menschen von Gott Selbst vorgeschrieben ist. Und jeder, der sie einmal gläubig angenommen hat, ist verpflichtet, sie (nach Maßgabe seiner Möglichkeiten) auch seinen Mitmenschen weiterzugeben, also „den Missionar in Gottes Namen zu spielen“, nicht aber mit Gewalt. Dasselbe behaupten natürlich auch die Muslime. Ihre „Religion“ ist auch von „Allah“ (ihrem fiktiven Gott) selber als die einzig wahre vorgeschrieben, und auch sie sind strengstens verpflichtet, sie überallhin zu bringen, auch mit Gewalt. Es treffen hier also zwei „Systeme“ aufeinander, die genau dasselbe beanspruchen. Und es ist zum vornherein unmöglich, dass die eine oder andere Seite nachgibt. Kompromisse sind ausgeschlossen. Nun ist es genau die Aufgabe (auch) dieses Blogs (mit andern einschlägigen zusammen), aufzuzeigen, „wie böse (bzw. schlecht, falsch) der Islam ist“. Aber wir zwingen unsere Überzeugung(en) niemandem auf. Wir verstehen unsere Arbeit als Verteidigung, Rechtfertigung, Verkündigung des wahren christlichen, des einzig rettenden Glaubens und alles dessen, was damit zusammenhängt. Wir machen dabei nicht „in Engstirnigkeit“, „in blindem religiösem Eifer“ aus Menschen „Feindfiguren“, die es gar nicht sind. Das Christentum hat reale Feinde, und wie! („Wer nicht mit Mir ist, ist gegen Mich…“; „Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert (der Geisterscheidung)…“; „Haben sie Mich verfolgt, werden sie auch euch verfolgen.“, etc.)

„Es mag tatsächlich Muslime geben, die Christen als „Ungläubige“ sehen.“

Georg, in welcher Wunsch-Welt oder Einbildungs-Welt lebst Du? Es gibt solche Muslime tatsächlich, aber nicht nur ein paar wenige,(„fanatische“, würdest Du vielleicht sagen,) sondern viele, unzählbar viele, praktisch alle, auch bei uns, in unseren noch vor kurzem christlichen Ländern. Jedenfalls müssen sie uns Christen so sehen, wenn sie treu nach ihrem Koran und nach den Hadithen leben (wollen), und sonst sind sie ihrerseits wieder ernsthaft bedroht. Für Dich, der Du keinen Glauben hast, oder der Du glaubst, dass es nicht darauf ankommt, was man glaubt, sondern dass man „integrativ“ und „nicht-konservativ“ oder einfach „nett“ ist, steht natürlich „wahr“ und „unwahr“, „gut“ und „böse“ immer auf der gleichen Ebene, auf der Ebene des Subjekts. Wenn zwei sich streiten, sagst Du: „Streitet doch nicht, streiten ist böse; friedlich sein ist gut!“ Du fragst nicht nach dem Grund des Streites, nach beider Motive. Unser Leben aber ist von seinen Uranfängen an „Streit“, „Entscheidung“. Wir müssen „Farbe bekennen“. Wir müssen uns letztlich FÜR GOTT oder GEGEN Ihn ent-scheiden.

Gewiss gibt es nicht nur „einen“ (gelebten, praktizierten) Islam, wie es auch nicht nur „ein“ (gelebtes, praktiziertes) Christentum gibt. Aber es gibt den einen vorgeschriebenen, gelehrten, abstrich- und kompromisslosen, alles-umfassenden Islam, genauso wie es das eine, katholische, dogmatisierte und kanonisierte Christentum gibt.

Wir wollen niemanden „zwangsbeglücken“ und „zwangsbekehren“. Kommt aber noch darauf an, was man unter „Zwang“ genau versteht. Jedenfalls geht es beim christlichen Glauben um „Rettung vor dem ewigen Verderben“. Aber Dir, Georg, dürfen wir solches ja nicht zumuten; Du wirst gleich entgegnen: ja, genau das Selbe können doch auch die Muslime für sich beanspruchen. Tja, darauf entgegnen wir: wenn zwei dasselbe tun, ist es nicht dasselbe. Wenn Christen Ungläubige mit allerlei (mit den Geboten Gottes übereinstimmenden) Methoden und Mitteln zum christlichen Glauben „zwingen“, dann ist das etwa vergleichbar mit dem „Zwang“, den der Staat mit seinen Gesetzen, Vorschriften, Verboten seinen Bürgern gegenüber ausübt, um sie vor Fehlverhalten und den Straffolgen zu schützen, oder wenn Eltern ihre Kinder zum „Wohlverhalten“, zu „Anständigkeit“, zur „Bildung“ erziehen, auch mit „Zwang“. Ja, es ist ein „Akt der Nächstenliebe“, wenn man einen Menschen zwangsweise rettet, der in geistiger Umnachtung seinem Leben ein Ende setzen will. Ja, es ist ein „Akt der Nächstenliebe“, wenn ich, sofern ich z.B. als christlicher Fürst oder König oder einfach Machthaber, diese Möglichkeit habe, meine „Untertanen“ zum wahren Gottesglauben „zwinge“. Aber dies eben immer nur „im äußern Bereich“. Das Gewissen eines jeden Menschen ist immer absolut frei. Jeder kann (für sich) denken und glauben, was er will. Aber er hat kein Recht, das „Un-Recht“ öffentlich zu tun und die „Un-Wahrheit“ öffentlich zu zelebrieren und zu propagieren. Und damit sind wir bei der Einheit von Staat und Kirche, bei der Inquisition und bei den Kreuzzügen.
Die Kirche Christi ist nur groß und stark und damit einflussreich geworden dank dem (engstmöglichen) Zusammenwirken des Staates mit ihr. Denn nur wenn ihre Lehre, ihre Glaubens- und Sitten-Gesetze (die ja die Lehre, die Gesetze des einen und einzigen Gottes sind) auch in aller Öffentlichkeit gelehrt und durchgesetzt und damit geschützt werden, kann das Leben der Menschen in einem Volk oder Staat ein harmonisches, friedliches, heilvolles sein. Andernfalls nicht. Den Beweis dafür liefert die Geschichte. Seit dem II. Vatikanischen Konzil hat die Kirche auch ihre letzten bestehenden Konkordate „großzügig“ aufgegeben. Und wo ist ihr Einfluss jetzt im öffentlichen Leben? In der Politik? In der Schule? In der Wirtschaft?
Gekämpft gegen den Einfluss der Kirche im öffentlichen Leben, gegen ihre Lehre und Moral wurde natürlich schon immer, auch zu Zeiten der „Inquisition“, in den letzten Jahrhunderten zunehmend entschlossener und gewaltsamer. Nun hat man die „Herrschaft“ der Kirche samt ihrer „Inquisition“ (samt ihrem Überwachungssystem zugunsten des Heiligen gegen das Unheilige) abgeschüttelt, beseitigt und eine Weile selbstzerstörerische Narrenfreiheit genossen. Jetzt zeichnet sich aber ab, dass an ihrer Stelle eine andere Herrschaft über die „Narren“ kommen wird: nämlich die islamische, mit einer islamischen „Inquisition“. Wenn es dann zu spät ist, wird man wieder nach der christlichen, barmherzigen Herrschaft rufen, auch, und vor allem im öffentlichen Leben, samt staatlicher Inquisition (verstärkter Überwachung und Einschränkung der zivilen Freiheiten). Das ist auch im rein weltlichen Bereiche immer so: wenn Ordnung, Frieden, Wohlstand, Gesundheit herrscht, braucht man keine oder weniger Ordnungs-Hüter, Friedens-Schützer, Wohlstands-Bewahrer, Ärzte. Erst wenn Chaos, Krieg, Armut, Krankheit herrscht, dann sind Polizei und Armee und Aufbauarbeiter und Mediziner wieder mehr gefragt.
Die Kreuzzüge waren die richtige Antwort auf die gewaltsame Eroberung und Unterjochung des Heiligen Landes und des Nahen Ostens durch die Mohammedaner. Nur gebrach es ihnen (insgesamt gesehen) an vereinter(er) und großzügiger(er) Unterstützung in den Heimatländern, an straffer(er) Organisation und Disziplin, an Ausdauer und Wachsamkeit, an heiliger(er) Moral. Heute müsste die Christenheit wieder zu einem Kreuzzug aufgerufen werden, vor allem durch ihren ersten Führer, den Papst: zu einem geistig-geistlichen Kreuzzug zur klaren Verteidigung des Kreuzes Christi, des gekreuzigten Christus überall, wo der Islam dieses Kreuz, diesen Christus und Seine Lehre, Sein Evangelium nicht duldet, ja verspottet, verhöhnt und sogar mit Gewalt zerstört. Und dieser Kreuzzug müsste als eines seiner Ziele haben, dass keine einzige Moschee in einstmals oder noch christlichen Landen gebaut werden dürfte, ohne dass dafür in einem (mehrheitlich oder gänzlich) islamischen Land, auch in Saudi Arabien, zuerst die Scharia abgeschafft und dann jeweils eine ebensogroße christliche Kirche bewilligt und gebaut und gesetzlich geschützt würde.

(https://deislam.wordpress.com/2007/10/06/%c2%abwir-sind-alle-hindus-muslime-und-christen-kinder-desselben-gottes%c2%bb/#comment-48)

Bei der Inquisition – soweit sie den kirchlichen Vorschriften entsprach – ging es nicht darum, jemanden „unter Verfolgung und Folter“ zum christlichen Bekenntnis zu zwingen. Das ist missbräuchlich auch geschehen, zugegeben. Sondern es ging darum, (gefährliche) Irrlehrer und allgemein öffentlich gegen die kirchlich-staatliche Ordnung Agierende zu verfolgen, ihrer habhaft zu werden und ihnen die vorgesehenen Strafen anzudrohen, wenn sie hartnäckig bei ihrer „Wühlarbeit“ blieben. Wenn einer aus Gewissensgründen nicht (katholischer) Christ sein wollte oder konnte, blieb es ihm stets unbenommen, Un-Katholik, Un-Christ oder Un-Gläubiger zu sein. Aber er hatte kein Recht, seinen Unglauben oder Aberglauben (allein oder mit andern) öffentlich zu „betätigen“. Tat er es dennoch, war er ein Feind des christlichen, auf Gottes und Seiner Kirche Geboten und Lehren basierenden Staates (Gemeinwesens), und er musste „unschädlich“ gemacht werden, im Extremfall auch durch die Todesstrafe. Auch die Todesstrafe verstößt nicht gegen Gottes Gebote. Im Alten Bund ordnete Gott Selber die Todesstrafe an. Aber sie macht natürlich nur Sinn in einem Volk, in einem Staat, das/der sich auch unter Gottes Gesetz stellt. Der Nutzen dieser Inquisition war der Schutz der Kirche und des Staates vor Spaltung und Zerfall, die Bewahrung der kirchen- und staatstreuen Bürger vor Verführern und Verrätern. Und die Schuldigen und Bestraften oder Gezüchtigten hatten den Vorteil, dass sie Gelegenheit zur Einsicht und Reue bekamen und, wenn es in den Tod ging, ihr ewiges Heil sichern konnten durch ihre (aufrichtige) Beichte vor einem Priester.
Und wir werden es, wenn’s sein muss, noch viele Male wiederholen: es ist nicht Engstirnigkeit, sondern Einblick, Einsicht, übernatürliche Weitsicht, Treue zum Mensch gewordenen Gottessohn, wenn wir sagen: das Christentum ist die einzige wahre, von Gott gewollte und gewirkte Religion; und alles, was der Lehre Christi widerspricht, widerspricht Gott, weil Christus Gott ist. Und wenn Christus das Licht der Welt ist, dann sind seine Feinde eo ipso „in geistiger Umnachtung“.
Zur Frage des Djihads, der Ausbreitung des Islams per Schwert, und der Verpflichtung der Muslime dazu, verweisen wir mal auf folgende „comprehensive view“ von Hasan Al-Banna (leider u.W. nur in Englisch): http://www.2muslims.com/directory/Detailed/226270.shtml
Diese Auslegung wird natürlich auch wieder bestritten. Aber man sollte doch endlich, endlich zur Kenntnis nehmen, was im Islam Taqiyya (Zwecklüge, Zweckverstellung) ist.
Wie groß der Einfluss der christlichen Parteien in Deutschland, Österreich und der Schweiz (z.B.) auf das öffentliche Leben ist, steht hier nicht zur Debatte. Wir stellen vielmehr fest, dass diese einstmals christlichen Parteien in wesentlichen Aspekten nicht mehr wirklich christlich sind. Und was heute in den Schulen als christlicher Glaube gelehrt wird, ist auch nur noch zeitgeist-adaptierte „Auswahl-Christenlehre“.
Der christliche Glaube hat sich in den 2000 Jahren seiner Existenz sehr wohl durchgesetzt (auch ohne Inquisition) wie kein anderer „Glaube“. Nur, in unserer so aufgeklärten und „wissenschafts“-gläubigen, modernen, globalisierten, multikulturellen Welt, da setzt er sich (scheinbar wenigstens) nicht mehr durch. Aber Gott wird schon dafür sorgen, dass diese Seine Religion (wieder) Siegerin wird und bleibt.
Nein, gewiss, „Feuer löscht man nicht mit Feuer“ und „Krieg beendet man nicht mit Krieg“. Aber Feuer löscht man mit Wasser: das Feuer der Zerstörung des Christentums löscht man mit dem Wasser einer gutausgerüsteten christlichen „Feuerwehr“. Und den Krieg des Islams gegen den Frieden des Christentums beendet man mit der Verhinderung, Vernichtung und Zerstörung des mohammedanischen Krieges.
3% Muslime in der EU? Und wieviel Einfluss haben diese 3% auf die europäische Politik heute schon? Und mit wieviel Muslimen in außereuropäischen Ländern sind diese 3% verbunden und von ihnen beeinflußt, unterstützt, finanziert, islamistisch gelenkt?
Ja, wir haben Angst vor einer islamischen Herrschaft, einer „Moslem-Inquisition“. Denn wir sehen sie sehr schnell kommen… es sei denn, die Europäer besinnen sich sehr rasch in genügend großer Zahl auf ihre christlichen Wurzeln und bekehren sich zu CHRISTUS, ihrem Heiland und Erlöser und König!

(https://deislam.wordpress.com/2007/10/06/%c2%abwir-sind-alle-hindus-muslime-und-christen-kinder-desselben-gottes%c2%bb/#comment-51)

Wir verteidigen, rechtfertigen die (geschichtliche) Inquisition als solche und zwar ausdrücklich nicht in ihren verwerflichen Ausartungen. Unter das Verwerfliche zählen wir auch die Folter und den Mord, nicht aber die Todesstrafe, wenn sie denn auch mit Gottes Gesetzen übereinstimmend angewendet wurde. Und wir heißen die Inquisition nur gut für die Zeit, in der sie entstand und bestand. Es ist doch klar, dass eine solche Inquisition nicht mehr in unsere Zeit, in unsere Verhältnisse, passt. Wir haben ja betont: die Todesstrafe, und eine solche Art von Inquisition, wie sie damals betrieben wurde, machte(n) nur Sinn in einem Volk und Staat, in dem Gottes Gesetz auch Staatsgesetz war. Und wir sind auch nicht der Illusion verfallen, dass heute ein Gottesstaat (wieder) hergestellt werden könnte, es sei denn die ganze Welt wird durch Gottes außerordentlichen Eingriff ein solcher.
Du liest im übrigen fast krankhaft ständig Dinge (Sinnwidersprüche) aus unseren Antworten heraus, die wir (so) nicht sagen. Wir wollen nicht „Krieg“ mit „Zerstörung“ beenden, sondern wir sag(t)en: „den Krieg des Islams (in all seinen Formen) gegen den Frieden (die Friedfertigkeit) des Christentums beendet man mit der Verhinderung, Vernichtung und Zerstörung des mohammedanischen Krieges“, und damit woll(t)en wir sagen, wenn wir es Dir hier noch eigens deuten müssen: nicht mit einer physischen, waffengewaltigen Verhinderung, Vernichtung und Zerstörung, ähnlich den Kreuzzügen der Vergangenheit, sondern durch eine „geistesgewaltige“, echt christliche, heute (noch, bald aber vielleicht auch nicht mehr) mögliche und erforderliche: durch das Gebet, Opfer und Sühne, durch (kirchliche und politische) Wachsamkeit, Aufklärung und Verhinderung von immer umfassenderer islamischer Machtbildung, die hernach nicht mehr rückgängig zu machen ist. Also: das „Benzin im Löschwasser“ kannst Du abbuchen unter „Fehlinterpretation“ unserer Stellungnahme. Und wenn wir sagen, wir hätten Angst vor einer mohammedanischen Machtergreifung, so doch ganz gewiss nicht eine „panische“. Eine solche wird es auch nach unserer Einschätzung in den nächsten 10 Jahren nicht geben, wenn überhaupt. Aber möglich ist sie, mittelfristig und schon gar langfristig. Und sie kann auch schneller passieren, als wir es uns jetzt ausmalen (können oder wollen). Revolutionen geschehen für die Mehrheit der Menschen (die Massen) immer plötzlich und überraschend. Und die „Propheten“, die davor warnen, sind vor dem Eintritt derselben immer die Verlachten, Verspotteten. Im übrigen kann unser allmächtiger Herr und Gott – ohne „sadistisch“ zu sein, es zulassen, dass „Europa von Horden böser Islamgläubiger überrannt wird“. Er hat es auch zugelassen, dass das Heilige Land und die ersten christlichen Länder von diesen Horden überrannt wurden und dann für lange Zeit besetzt wurden, bis ihnen – da und dort wenigstens – durch die Christen (mit GOTTES Hilfe) ihre „Beute“ wieder entrissen wurde. Und wir glauben auch vertrauensvoll und zuversichtlich, dass falls der Islam sich unserer christianisierten Lande bemächtigen sollte, dieser „Besitz“ nicht von langer Dauer sein würde. Der wahre Gott, JESUS CHRISTUS, ist zum vornherein der Sieger, auch wenn Er gekreuzigt wird und stirbt. Die antichristlichen Horden aber sind immer die Verlierer, auch wenn sie (vorübergehend) triumphieren; denn ihr „Reich“ ist das Anti-Reich Gottes!

(https://deislam.wordpress.com/2007/10/06/%c2%abwir-sind-alle-hindus-muslime-und-christen-kinder-desselben-gottes%c2%bb/#comment-55)

Zusammenfassend könnte man also (nach Dir) sagen: Es gibt keine objektive Wahrheit, sondern nur eine relative, „selbst-interpretierte“. Und es gibt keine objektiv-gültige Religion, sondern nur eine relativ-, auf-sich-selbst-bezogen-gültige, es gibt keinen objektiven Gott, sondern nur einen relativen, individuell „ein-gebildeten“. Jeder sieht „Gott“ und damit „das Sein“ und damit „die Wahrheit“ nach seiner Façon. Und weil dem so ist, ist es sinnlos, miteinander zu „streiten“. „Toleranz“, „friedliche Koexistenz“ ist demnach das erste und einzige Gebot für alle Menschen dieser Erde.
Für uns, Georg, gibt es aber die objektive Wahrheit (vgl. auch #14), die objektive Religion, den objektiven Gott! Genauso wie es für uns die objektive Schöpfung, die sichtbare und erfahrbare und be-greifbare Welt gibt. Diese mit unseren Sinnen wahrnehmbare „Natur“ existiert objektiv für alle gleich, mit den gleichen Eigenschaften und Gesetzen, die für alle gleich gültig sind. Und so ist es auch mit der „Über-Natur“. Es gibt die objektive, für alle gleich gültige Übernatur, die unsichtbare, geistige Welt, auch wenn jeder seine eigene (widersprüchliche) Vorstellung davon hat (haben mag). Und weil der naturgesetz-bewußte Mensch sich als Geschöpf „der Übernatur“ und nicht als „Zufallsprodukt“ oder „Sich-selbst-hervorgebracht-Habender“ erkennt, leuchtet ihm auch ein, dass nur „die Übernatur“, dass nur „das schöpferische Sein“, der objektiv-seiende Gott, aussagen kann, was „objektiv“, was „für alle gültig“ ist. Und wenn nun mehrere „Gott-Gesandte“ Widersprüchliches „offenbaren“, dann müssen die Sich-Widersprechenden nach den für alle geltenden „Natur-Gesetzen“ (auf Echtheit) „geprüft“, „begutachtet“, „gerichtet“ werden. Und wenn da einer auftritt, der (wie keiner vor ihm und wie keiner nach ihm) selbst die Naturgesetze „be-herrscht“, der sich (in allem) als über ihnen stehend ausweist, dann muss – will der Urteilfällende sich nicht selbst schändlich betrügen – dieser als der wahre Gesandte Gottes, als „die Wahrheit“ angenommen werden. Und dieser eine ist und bleibt in alle Zeit und Ewigkeit JESUS CHRISTUS! ER ist es für jeden Menschen, auch für jeden Moslem, für jeden Juden, für jeden Hindu, für jeden Buddhisten, für jeden Atheisten, für jeden Agnostiker, für jeden Relativisten.

(https://deislam.wordpress.com/2007/10/06/%c2%abwir-sind-alle-hindus-muslime-und-christen-kinder-desselben-gottes%c2%bb/#comment-71)

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Mohammed ist überhaupt kein Prophet Gottes, sondern ihr aller Verfälscher

Posted by deislam - 21. September 2010

Prophet AmosDer Mensch, jeder Mensch für sich, muss auf Erden entscheiden, welche von den sich als „Boten“, als „Gesandte“, als „Propheten“ Gottes Ausgebenden echt sind und welche nicht. Das kann er im Normalfall mit der ihm von seinem Schöpfer miteingeschaffenen Gaben und Fähigkeiten. Die 10 Gebote Gottes sind jedem Menschen „ins Herz geschrieben“. Der Mensch kann Gott (den wahren Gott), den Ursprung und das Endziel aller Dinge durch das natürliche Licht seiner Vernunft aus den geschaffenen Dingen mit Gewissheit erkennen. Denn „das Unsichtbare an Ihm erschaut der denkende Verstand seit Erschaffung der Welt aus seinen Werken“ (Röm 1,20) Der heilige Augustinus: „Die Schöpfung antwortet dem, der sie befragt, nur wenn er auch zu richten und zu unterscheiden weiß… Dem einen ist sie stumm, dem andern steht sie Rede. Oder besser: sie spricht zu allen, aber die verstehen’s nur, die das Vernommene in ihrer Seele drinnen mit der Wahrheit zu vergleichen wissen.“ (Conf. 10,6,10) Mit der Erkenntnis Gottes geht aber einher die Erkenntnis Seiner Offenbarung, Seiner „Boten“, Seiner „Inspirationen“ („Erleuchtungen“). [Es gibt aber eine zweifache Ordnung der Erkenntnis, verschieden nicht bloß im Quell, sondern auch im Gegenstand der Erkenntnis. Im Quell: denn in der einen Ordnung ist es die natürliche Vernunft, mit der wir erkennen, in der andern der göttliche Glaube. Im Gegenstand: weil uns der Glaube außer den Wahrheiten, zu deren Erkenntnis die natürliche Vernunft gelangen kann, noch Geheimnisse vorlegt, die, weil in Gott verborgen, ohne göttliche Offenbarung unmöglich erkannt werden können. Der göttlichen Offenbarung ist es zu danken, dass im gegenwärtigen Zustand des Menschengeschlechtes auch das, was von göttlichen Dingen der menschlichen Vernunft an sich nicht unzugänglich ist, von allen mit Leichtigkeit, mit unerschütterlicher Gewissheit und vollständig irrtumsfrei erkannt werden kann. Jedoch ist nicht das der Grund, weshalb die Offenbarung als unbedingt notwendig bezeichnet werden muss; der Grund liegt vielmehr darin, weil Gott in Seiner unendlichen Güte den Menschen zu einem übernatürlichen Ziel bestimmt hat, zur Teilnahme an göttlichen Gütern, die alle Einsicht des menschlichen Geistes völlig übersteigen. (Vatican. de fid. cath. 4)]
Zu Levitikus 20,18 und Matthäus 5,17-20:
Blaise Pascal: „Die Heilige Schrift enthält genug Klarheit, um die Auserwählten zu erleuchten, und genug Dunkelheit, um sie demütig zu machen. Sie enthält auch genug Dunkelheit, um die Verstockten zu verblenden, und genug Klarheit, um sie zu verdammen und unentschuldbar zu machen.“

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Benedikt XVI.: Religion ist Garantie für echte Freiheit und Achtung

Posted by deislam - 17. September 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10091613 – 16.09.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-21359?l=german

Predigt auf dem Freigelände im Bellahouston Park in Glasgow

GLASGOW, 16. September 2010 (ZENIT.org).- „Verehrter Heiliger Vater! Gelobt sei Jesus Christus“ und „Hunderttausend Male willkommen“ auf Gälisch, so hieß der Erzbischof von Glasgow, Mario Conti den Papst willkommen. Der Erzbischof erinnerte an das frühe Christentum, das mit dem Benediktiner Augustinus und dem hl. Columban auf die auf die Gründerväter ihres Glaubens blickt. Schon Stunden vor Beginn der ersten Eucharistiefeier auf britischen Boden ist das Gelände im Bellahouston Park in Glasgow gepackt voll. Rund 60. 000 Menschen säumten den Weg zum Gelände, so die Zahlen der Sicherheitsbehörden.

Tausende von Gläubigen haben blauweiße schottische Fähnlein mitgebracht, die sich gegen die mehrheitlich gelb weißen Flaggen des Vatikans absetzen. Hunderte von Priestern haben sich vorbereitet, um mit Papst Benedikt XVI. die Heilige Messe zu feiern und säumen die vorderen Ränge des gut gefüllten Gottesdienstgeländes.

„Es gibt jetzt Bestrebungen, den religiösen Glauben aus dem öffentlichen Diskurs auszuschließen, ihn zu privatisieren oder ihn sogar als Bedrohung der Gleichheit und der Freiheit darzustellen. Tatsächlich aber ist Religion eine Garantie für echte Freiheit und Achtung, da sie uns dazu führt, jeden Menschen als Bruder oder Schwester zu betrachten„, betonte Papst Benedikt XVI. in seiner ersten großen Predigt heute in Glasgow, in der er sich „als Bote des Friedens“ vorstellte.

Die Gesellschaft heute braucht „klare Stimmen“, erklärte der Papst heute in seiner ersten Eucharistiefeier auf britischem Boden. „Der heilige Ninian, dessen Fest wir heute feiern, fürchtete sich nicht, eine einsame Stimme zu sein“, betonte Benedikt mit Berufung auf den schottischen Heiligen und Patron.
„Die Evangelisierung der Kultur ist um so wichtiger in unserer Zeit, in der eine ‚Diktatur des Relativismus‘ droht, die unveränderliche Wahrheit über das Wesen des Menschen, seine Bestimmung und sein höchstes Gut zu verdunkeln“. Deshalb rief der Papst alle Christen auf, an einer „helleren Zukunft für Schottland“ zu arbeiten, „die auf unserem gemeinsamen christlichen Erbe basiert“.

Dazu sei eine Vertiefung der ökumenischen Zusammenarbeit nötig, erklärte der Papst mit Verweis auf den „vierhundertfünfzigsten Jahrestag des Reformations-Parlamentes, aber auch den hundertsten Jahrestag der Weltmissions-Konferenz in Edinburgh, die weithin als die Geburtsstunde der modernen ökumenischen Bewegung angesehen wird“.

„Lasst uns Gott danken für die in ökumenischer Verständigung und Zusammenarbeit liegende viel versprechende Hoffnung auf ein geeintes Zeugnis für Gottes rettende Wahrheit in der heutigen schnelllebigen Gesellschaft“, so der Heilige Vater.

Den Bischöfen legte der Papst ganz besonders die Sorge um die Priester ans Herz, die isoliert leben: „Lebt in eurem brüderlichen Dienst an euren Priestern die Liebe, die von Christus ausgeht, in Vollkommenheit, indem ihr mit ihnen allen zusammenarbeitet, besonders mit denjenigen, die wenig Kontakt zu ihren Mitbrüdern haben“.

„Liebe junge Katholiken Schottlands, ich möchte euch dringend ans Herz legen, ein Leben zu führen, das des Herrn (vgl. Eph 4,1) und euer selbst würdig ist“. Mit diesem Wort sind nach Benedikt XVI. die Standhaftigkeit angesichts vieler Versuchungen gemeint, die den Jungen Menschen „Tag um Tag vor Augen“ stehen: „Drogen, Geld, Sex, Pornographie, Alkohol -, von denen die Welt euch vorgaukelt, sie brächten Glück, doch diese Dinge sind zerstörerisch und zwiespältig. Nur eines ist dauerhaft: die Liebe, die Jesus Christus persönlich zu einem jeden von euch hat“, bekräftigte der Papst.

„Sucht ihn, lernt ihn kennen und liebt ihn, dann wird er euch befreien von der Sklaverei gegenüber der verlockenden, aber oberflächlichen Existenz, für die die heutige Gesellschaft so häufig wirbt“.

[AR]

Unser Kommentar:
Es ist schon abnormal, dass man sich als katholischer Christ immer wieder veranlasst sieht, den Papst, den Heiligen Vater, in gewissen Aussagen zu korrigieren. So stellen wir hier seinen Satz in Frage: „Tatsächlich aber ist Religion eine Garantie für echte Freiheit und Achtung, da sie uns dazu führt, jeden Menschen als Bruder oder Schwester zu betrachten.“ Ja, welche Religion denn? Die Islamische? Die Hinduistische? Die Buddhistische? Einigermaßen zutreffend ist dies nur für die christliche Religion, die einzig wahre, gott-gewollte und gott-gewirkte. Aber diese führt genau genommen nicht dazu, jeden Menschen als Bruder oder Schwester zu betrachten. Christen sollen diejenigen als Brüder oder Schwestern betrachten, die mit ihnen den gleichen Vater haben, den ihnen der Sohn des Vaters offenbart hat. Menschen, die diesen VATER, wie Ihn CHRISTUS vermittelt, bewusst, ausdrücklich und willentlich nicht anerkennen, können nicht unsere Brüder und Schwestern sein; sie gehören nicht zu unserer Familie. JESUS CHRISTUS höchst persönlich hat es seinen verstockten Gegnern ins Gesicht gesagt: „Ihr habt den Teufel zum Vater!“ (Johannes 8,44) Und dieser selbe Lieblingsapostel Jesu, Johannes, schreibt in seinem 2. Brief, Verse 7-11:  „Denn viele Verführer sind in die Welt ausgegangen, die nicht bekennen, dass Jesus Christus in das Fleisch gekommen ist. Das ist der Verführer und der Antichrist. Seht euch vor, dass ihr nicht verliert, was wir erarbeitet haben, sondern vollen Lohn empfangt. Wer darüber hinausgeht und bleibt nicht in der Lehre Christi, der hat Gott nicht; wer in dieser Lehre bleibt, der hat den Vater und den Sohn. Wenn jemand zu euch kommt und bringt diese Lehre nicht, so nehmt ihn nicht ins Haus und grüßt ihn auch nicht. Denn wer ihn grüßt, der hat teil an seinen bösen Werken.“ Somit sind mindestens die erklärten Gegner unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS nicht unsere Brüder und Schwestern! Überdies sind die falschen Religionen wie vor allem der Islam evidenterweise absolut keine Garantie für echte Freiheit und Achtung! Ganz im Gegenteil: eine Garantie für schlimme Unfreiheit und Verachtung der heiligsten Rechte ihrer in objektiver Gottesfeindschaft be- und ge-fangen gehaltenen Anhänger!

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Gegenseitigkeit als leitendes Prinzip für religiöse Toleranz

Posted by deislam - 16. September 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10091305 – 13.09.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-21320?l=german

Indischer Erzbischof fordert Extremisten zu isolieren

NEU-DELHI, Indien, 13. September 2010 (ZENIT.org).-Erzbischof Leo Cornelio von Bhopal in Indien hat mehr Toleranz von muslimischer Seite gefordert. Die Nachrichtenagentur AsiaNews hatte ihn um eine Stellungnahme zu der in letztem Moment abgesagten Koranverbrennung des US-amerikanischen Charismatikers Terry Jones gebeten. Die Drohung des Pfarrer habe starke Reaktionen unter den Muslimen hervorgerufen, die zurecht beleidigt seien. „Auf dieselbe Art und Weise sollten unsere muslimischen Freunde fähig sein, die verletzten Gefühle der Anhänger anderer Religionen zu verstehen und zu fühlen, wenn einige von ihren Fanatikern ähnliche Taten verüben, die den Glauben anderer beleidigen“, meint der Erzbischof.

Auf die Frage, ob das Wohlwollen zwischen muslimischen und christlichen Führern sich auch vorteilhaft auf die bevorstehende Nahost-Sondersynode, die im Oktober in Rom bevorsteht, auswirke, betonte Erzbischof Leo Cornelio: „Es werden überall auf der Welt Moscheen gebaut – und doch – im Nahen Osten sind Kirchen nicht erlaubt, die Religionsausübung unterliegt strengen Regeln und Verordnungen und es ist wichtig, dass unsere muslimischen Freunde sich darüber im Klaren sind und der Geist der Gegenseitigkeit sollte das leitende Prinzip für die religiöse Toleranz sein.

„Die Grundlagen für Vertrauen und friedliche Koexistenz könnten nur durch Gegenseitigkeit gelegt werden, mahnte der Erzbischof. Erzbischof Leo Cornelio ist durch Interviews in westlichen Medien bekannt, in denen er sich schon mehrfach zum Hinduextremismus in seinem Land äußerte. Im seinem Bundesstaat, in Madhya Pradesh, sind sowohl Christen als auch Muslime Minderheiten.

Die Zusammenarbeit zwischen ihnen sei wichtig, aber nicht um sich gegen die Mehrheit der Hindus zu stellen. An den Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag von Mutter Teresa kürzlich hätten viele Muslime teilgenommen.

In dem Interview fordert der Erzbischof zudem Christen und Muslime gleichermaßen auf, Extremisten zu isolieren, die den Glauben anderer beleidigten. Es gebe in jeder Religion fanatische Elemente. Menschen guten Willens sollten auf derartige Provokationen nicht reagieren und jede Art von Fundamentalismus zurückweisen. „Religion zu respektieren bedeutet den Menschen zu achten“, sagte er.

[MK]

Unser Kommentar:
Dass diese Gegenseitigkeit auch wirklich überall voll beachtet und vollzogen werden könnte, ist eine Utopie! Der Islam jedenfalls ist absolut unfähig dazu. Das Gegenseitigkeitsprinzip ist ihm völlig fremd. Seine Adepten müssen laut Koran alle Nichtgläubigen per Allah-Befehl entweder für den Islam „gewinnen“ oder aber „eliminieren“, „unschädlich machen“.
Artikel 12 der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte im Islam“ vom 19. 9. 1981: (Zitat:) Das Recht auf Gedanken-, Glaubens- und Redefreiheit: a) „Jeder kann denken, glauben und zum Ausdruck bringen, was er denkt und glaubt, ohne dass ein anderer einschreitet oder ihn behindert, solange er innerhalb der allgemeinen Grenzen, die die šarî’a (Scharia) vorschreibt, bleibt. Nicht erlaubt ist die Verbreitung von Unwahrheit (und Unwahrheit ist alles, was nicht mit dem Koran [und der Sunna] übereinstimmt!) und die Veröffentlichung dessen, was der Verbreitung der Schamlosigkeit oder Schwächung der Umma (und Schwächung der Umma ist u.a. auch schon das Vorhandensein von christlichen Kirchen, Institutionen und Missionen!) dient.“ »Wenn die Heuchler und diejenigen, die in der Stadt Unruhe stiften, nicht aufhören, werden wir dich bestimmt veranlassen, gegen sie vorzugehen, und sie werden dann nur (noch) kurze Zeit in ihr deine Nachbarn sein. Ein Fluch wird auf ihnen liegen. Wo immer man sie zu fassen bekommt, wird man sie greifen und rücksichtslos umbringen« (Koran 33, 60-61). (Ende Zitat)
Es ist zudem falsch und unerleuchtet, jede Art von „Fundamentalismus“, „Extremismus“ und „Fanatismus“ als überhaupt verwerflich oder gleich verwerflich zu betrachten. Menschen, die „fundamental“, „extrem“, „fanatisch“ für die göttliche Wahrheit sind und missionieren, kämpfen und streiten, sind in ihren „Methoden“ vielleicht bisweilen unangenehm, störend und provokativ; aber sie sind – oft heldenhafte – Bekenner der göttlichen Wahrheit, während fundamentalistische, extremistische Muslime eben objektiv Fanatiker gegen Gottes einzig wahre Offenbarung sind. Falsch ist es auch zu sagen: „Religion zu respektieren, bedeutet den Menschen zu achten.“ Den Islam kann ein echter Christ nicht respektieren; denn er ist nicht eine Religion, sondern eine Gegen-Religion. Wohl aber kann und soll er die Muslime respektieren als Menschen, die von Christus ebenfalls zum ewigen Heile gerufen sind, die es also aus ihrer Gefangenschaft im anti-christlichen Gegen-Religions-System zu befreien und zu retten gilt.

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Katholischer Bischof versorgt Koranschulen und behinderte Kinder mit Hilfsmitteln

Posted by deislam - 13. September 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10091307 – 13.09.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-21322?l=german

MULTAN, 13. September 2010 (ZENIT.org).- Der Geist „ist der des Guten Samariters, der nicht nach der Identität des Bedürftigen fragt, sondern hilft, ohne zu zögern“.

„Unsere Aufgabe besteht heute darin, angesichts dieser immensen Tragödie die Liebe Gottes zur allen Menschen zu zeigen, unabhängig von der Religionszugehörigkeit oder des sozialen Herkunft“. Mit diesen Worten berichtet Bischof Andrew Francis von Multan, einer großen Diözese in der pakistanischen Region Punjab, dem Fidesdienst von seinem persönlichen Einsatz unter den Flutopfern.

Jeden Tag reist der Bischof hunderte Kilometer (seine weitflächige Diözese umfasst auch Teile der Provinz Beluchistan) und bringt den Menschen zusammen mit Mitarbeitern der örtlichen Caritaszentrale Hilfsmittel: „Ich bin mit meinem Bischofstalar und dem Kreuz unterwegs, denn ich bin an erster Stelle ein katholischer Priester und meine Gegenwart soll als solche die Verbundenheit der katholischen Kirche mit den Flutopfern zum Ausdruck bringen. In ihnen sehen wir Jesus Christus, der, wie es im Evangelium heißt, nackt und hungrig ist, und Hilfe braucht.“
„Mit unseren Hilfsmaßnahmen und der Verteilung von Hilfsgütern – vor allem Lebensmittel, Trinkwasser und Medikamente – versorgen wir rund 25.000 Menschen in sieben Verwaltungsbezirken. Wir tun unsere Bestes und stellen alle unsere Ressourcen zur Verfügung“, so der Bischof zum Fidesdienst. Neben der humanitären Hilfe werden die Hilfsmaßnahmen auch durch das Gebet begleitet: „Viele Familien bitten uns, mit ihnen zu beten: wir legen ihr Schicksal in die Hände der Vorsehung“, so der Bischof weiter.

„Wir gehen vor allem zu den Ärmsten ohne Unterschiede: viele der am schlimmsten Betroffenen in unsere Diözese sind Hindus; die christlichen Familien sind nur wenige. Wir haben auch den Muslimen und den Extremisten unter ihnen Hilfe gebracht“, so der Bischof weiter, „Ich bin mit meinem Bischofskreuz um den Hals auch in die Koranschulen gegangen, die es in der Diözese Multan gibt. Als katholischer Bischof habe ich auch Mullahs mit Hilfen versorgt, die dafür bekannt sind, dass sie eher radikale Ideen vertreten. Ich wurde dort herzlich empfangen und man hat meine Geste geschätzt und sich dafür bedankt“. In seiner Kathedrale in Multan veranstaltet der Bischof auch interreligiöse Treffen: „Dabei bitten wir gemeinsam als Christen, Muslime und Hindus um die das Erbarmen Gottes.

Die Tragödie vereint uns alle in einem Gefühl der Solidarität zwischen den Religionsgemeinschaften“.
Ein besonderes Augenmerk widmet der Bischof auch „behinderten Kindern und denen, die unter dem Down-Syndrom leiden: ihre Familien sind in großer Not. Die Caritas-Mitarbeiter suchen in den Dörfern nach solchen Familien, denn für sie ist das Leid am größten. Bei den Hilfsprogrammen für Kinder „werden wir auch ganz besonders von den Kleinsten der Kindermissionswerke unsere Diözese unterstützt: sie haben bei eine Spendenaktion von Haus zu Haus bis heute für ihre Altersgenossen Geld gesammelt und wir konnten damit über 20.000 Kindern unter den Flutopfern helfen“.

„Ich freue mich, dass ich als Christ in Pakistan lebe“, so der Bischof abschließend, „Trotz aller Schwierigkeiten und auch inmitten der gegenwärtigen Tragödie. Die Sendung der Kirche besteht heute darin, (sich) den Mitmenschen, die sich in Not befinden, im Zeichen der Liebe und der Barmherzigkeit Gottes zu nähern.“

Unser Kommentar: (verfasst am 10.3.2011)
Es ist ja lieb und gut und sogar heldenhaft, auf solche Weise Nothilfe zu leisten. Aber wir müssen uns als Christen schon fragen: wieviel Auftragserfüllung im Sinne des Missionsbefehls Christi ist denn so (noch) möglich? Wieviel Zuwachs oder wenigstens solider, dauerhafter Bestand an Christentum bleibt denn nach dieser selbstlosen, großherzigen interreligiösen Katastrophenhilfe? Schon 1998 waren 96,3% der Einwohner Pakistans Muslime. Heute werden es 98% und mehr sein! Der Anteil der Katholiken in der Diözese Multan beträgt gerade mal 0.3%. Was werden da wohl die „Kindermissionswerke“ (der Diözese) an wirklicher Mission leisten? Wieviele Bekehrungen zu Jesus Christus werden die Hilfsprogramme, die Spendenaktionen, die guten Samariterdienste, die Gefühle der Solidarität, die interreligiösen Treffen in der Bischofskathedrale, die Hilfe sogar an muslimische Extremisten, Mullahs, erwirkt haben? Wohl keine einzige. Wie sehr aber unterstützt all diese materielle, humanistische Hilfe letztlich vor allem den Islam, das heißt das Anti-Christentum? Man sorgt also, nährt, erhält am Leben den eigenen Erzfeind, der einen morden wird, gerade so wie den Minister Shahbaz Bhatti! Wäre es deshalb nicht vielmehr angebracht, dieses Land zu verlassen und einen Ort aufzusuchen, wo das Christentum unbehindert und fruchtbringend gelebt werden kann? Hat unser Herr Jesus Christus nicht gesagt: „Wo man euch nicht aufnimmt, und eure Worte (der Glaubens-Verkündigung) nicht hören will, da schüttelt den Staub von den Sohlen!“ (Matthäus 10,14)? Überall wo die Christen verfolgt werden und dabei von staatlichen Organen und Gerichten nicht gerecht und wirksam geschützt werden wie im Irak und in Pakistan, sollen sie auswandern und (anstelle von Muslimen) als Flüchtlinge einwandern in Europa und Amerika und andere bis jüngst christliche Länder, um da die Christenheit (wieder) zu verstärken und sie somit vor der schon sehr bedrohlich werdenden Islamisierung zu retten. Und dann soll man diese militant und verschworen antichristlichen Länder/Völker ihrem gottverfügten Schicksal überlassen und alle geistigen und materiellen Kräfte und Mittel einsetzen für das Wohl der Christenheit.

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Juden und Christen teilen gemeinsames biblisches Erbe, meint Erzbischof Zollitsch

Posted by deislam - 12. September 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10090906 – 09.09.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-21301?l=german

Grußwort des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch

BONN, 9. September 2010 (ZENIT.org/dbk.de).- Wir veröffentlichen das Grußwort des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, zum heutigen jüdischen Neujahrfest (Rosch haSchanah).
*  *  *
שנה טובה!
Schanah tovah!

Sehr geehrte jüdische Schwestern und Brüder!

In diesen Tagen bereiten Sie sich auf das Neujahrsfest vor, mit dem das Jahr 5771 jüdischer Zeitrechnung beginnt. Zum Neuen Jahr übermittle ich Ihnen im Namen der Deutschen Bischofskonferenz und auch persönlich meine herzlichen Glück- und Segenswünsche. Möge Gott Ihnen und ganz Israel inneren und äußeren Frieden schenken!

Mit dem Neujahrsfest beginnen für Sie die Hohen Feiertage, die ganz im Zeichen von Umkehr und Versöhnung stehen. In den Gebeten und Lesungen der Liturgie werden die Gerechtigkeit und Barmherzigkeit Gottes gegenüber Israel und den Völkern in Erinnerung gerufen. In diesen Tagen der Besinnung ziehen Sie eine Bilanz des vergangenen Jahres, bedenken Sie die Ereignisse und Entwicklungen im Lichte des göttlichen Gerichts, um schließlich mit Gott und dem Nächsten versöhnt den Herausforderungen des neuen Jahres begegnen zu können.

Umkehr ist ein Schlüsselwort im biblischen Verständnis des Menschen. In seiner Lehrrede (Kap. 18) zeigt der Prophet Ezechiel, dass wir zwar nicht die Taten der Vergangenheit ungeschehen machen und ihre Wirkungen nicht einfach aufheben können. Aber unsere vergangenen Taten müssen nicht schicksalhaft unseren weiteren Lebensweg bestimmen. Gott hat uns vielmehr die Einsicht gegeben, unser Handeln moralisch zu bewerten, und die Kraft verliehen, dieser Einsicht gemäß unserem Leben eine neue Richtung zu geben. Dabei verändern wir auch uns selbst, schaffen uns „ein neues Herz und einen neuen Geist“, wie es Ezechiel am Ende seiner Lehrrede ausdrückt.

Umkehr bestimmt auch das Verhältnis der Kirche zur jüdischen Gemeinschaft in den vergangenen Jahrzehnten. Nach vielen Jahrhunderten der Missverständnisse und der Vorurteile, der versteckten und oft auch offenen Feindschaft gegenüber den Juden hat die katholische Kirche mit der Konzilserklärung Nostra aetate einen „unwiderruflichen Weg des Dialogs, der Brüderlichkeit und der Freundschaft eingeschlagen“, wie Papst Benedikt XVI. bei seinem Besuch der römischen Synagoge am 17. Januar 2010 hervorhob.

Wir wissen, dass es vielen Juden nicht leicht fiel, nach den Erfahrungen der vergangenen Jahrhunderte und vor allem nach der Schoah das Angebot des Dialogs anzunehmen. Umso dankbarer sind wir, dass in den vergangenen Jahrzehnten auf vielen Ebenen freundschaftliche Bande geknüpft werden konnten. Auf lokaler Ebene sind viele gemeinsame Aktivitäten entstanden. In kirchlichen Akademien und Bildungshäusern, auf Katholikentagen oder im Religionsunterricht haben die Themen des christlich-jüdischen Dialogs mittlerweile einen festen Platz. In diesen zahlreichen Begegnungen und in der Zusammenarbeit haben wir Christen das gemeinsame biblische Erbe neu entdeckt und den intellektuellen und spirituellen Reichtum des nachbiblischen Judentums kennen gelernt.

Auf der Ebene der Deutschen Bischofskonferenz führen wir regelmäßig Gespräche mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland und mit Vertretern der beiden Rabbinerkonferenzen. In diesen Gesprächen konnten auch schwierige Themen in gegenseitigem Respekt und wechselseitiger Wertschätzung erörtert werden. Auch dafür sind wir dankbar.
Ich versichere Ihnen, dass wir auch in Zukunft den Dialog und die Freundschaft von Christen und Juden nach Kräften fördern werden. Wir wollen Gemeinsames zum Ausdruck bringen, ohne Unterschiede außer Acht zu lassen. Ein aufrichtiger Dialog setzt den Respekt vor dem anderen voraus. Deshalb werden wir auch zukünftig gegen jede Form von Antijudaismus und Antisemitismus eintreten und der Leugnung der Schoah entschieden widersprechen.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie in den kommenden Tagen der Besinnung die Treue Gottes im Gebet und in der Gemeinschaft erfahren, und grüße Sie herzlich

Ihr
Dr. Robert Zollitsch
Erzbischof

Unser Kommentar:
Das Christentum hat vom „nachbiblischen Judentum“ nichts zu lernen und in ihm nichts zu entdecken. Da findet es nur missverstandenes, missratenes, verirrtes, verführtes, unerleuchtetes, verfälschtes, falsches „Judentum“. Das echte, von Gott inspirierte, behütete und geführte wahre Judentum findet man nur in der Kirche CHRISTI, im Neuen Israel, im Neuen Jerusalem. Das sollte eigentlich einem Bischof und Erzbischof klar sein. Aber nein, es darf offensichtlich nicht sein. Die meisten unserer Prälaten sind diesbezüglich mit Blindheit geschlagen. Sie haben „Wertschätzung“ für Unwertes, sie suchen „Gemeinsames“, wo es solches gar nicht geben kann, und pflegen nach Kräften Freundschaft mit denjenigen, die es sich verbitten, missioniert zu werden für Christus, für GOTT! „Er kam in Sein Eigentum, doch sie nahmen Ihn nicht auf“! Sie nehmen Ihn auch jetzt nicht auf, und Bischöfe wie Zollitsch stellen Ihn ihnen nicht einmal mehr als ihren alleinigen, einzigen Retter und Erlöser vor, ja sie stärken und bekräftigen, verhärten sie noch in ihrer Christus-Ablehnung und -Feindschaft. Sie werten das (nachbiblische) Judentum auf und das Christentum damit ab. Sie betrachten sie als ihre Schwestern und Brüder und segnen sie und wünschen ihnen Gottes Frieden, während sie oft nur Verachtung haben für ihre traditionsverbundenen Glaubensgeschwister, für jene, die nicht der Ansicht sind, dass die Kirche während vielen Jahrhunderten Missverständnisse und Vorurteile gegenüber den Juden gehabt habe, die auch heute noch felsenfest davon überzeugt sind, dass der HEILIGE GEIST Seine Gläubigen nicht jahrhundertelang irregeführt hat.  Wie sie sich doch täuschen, diese „Ober-Hirten“, die in Wirklichkeit Mietlinge und Verräter sind! Ihr vermeintlich „unwiderruflicher Weg des Dialogs, der Brüderlichkeit und der Freundschaft“ wird von CHRISTUS sicher in Bälde „widerrufen“ werden. Darauf sollen sie sich gefasst machen!

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„Das Verschwinden der Christen in Nahost wäre ein Verlust für die Muslime“, sagt Pater Samir Khalil Samir SJ

Posted by deislam - 11. September 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10091001 – 10.09.2010 (Einfügung von In-line-Links durch uns!)
Permalink: http://www.zenit.org/article-21307?l=german

Interview mit Pater Samir Khalil Samir über das Zusammenleben von Christen und Muslimen

ROM, 10. September 2010 (Zenit.org) .- Am morgigen Samstag wird weltweit der Anschläge vom 11. September 2001 gedacht, die nun neun Jahre zurückliegen. Der Ton zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen hat sich in diesem Jahr verschärft: In den USA rief der Charismatiker Terry Jones für den Gedenktag, der mit dem Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan zusammenfällt, zur Koranverbrennung auf. International bereitete dies größte Sorge um die Folgen so eines Aktes.

In Deutschland kritisierten Muslime Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wegen ihres Auftritts bei der Preisverleihung an den Mohammed-Karikaturisten Kurt Westergaard, der in dieser Woche mit dem Potsdamer Medienpreis M100 für Demokratie, Meinungs- und Pressefreiheit ausgezeichnet worden war. Das Medienereignis fand zudem inmitten einer neu aufgeflammten Debatte um die Integration von Muslimen statt, die sich über das Buch „Deutschland schafft sich ab“ des nun scheidenden Bundesbank-Vorstands Thilo Sarrazin entzündet hatte.
Über das Zusammenleben von Christen und Muslimen sprach in diesem Sommer ZENIT-Redakteur Mirko Testa mit dem Islamberater von Papst Benedikt XVI., Pater Samir Khalil Samir. Der ägyptische Jesuit lehrt katholische Theologie und Islamwissenschaften an der Universität St. Joseph in Beirut, ist Gründer der CEDRAC Forschungsinstitut und Autor zahlreicher Artikel und Bücher, darunter „100 Fragen zum Islam„, das voriges Jahr im Sankt Ulrich Verlag erschien.

Der innige Kenner beider Religionen hält das Zusammenleben von Christen und Muslimen für die Zivilgesellschaft grundsätzlich für vorteilhaft, weil die gegenseitige Hinterfragung durch den Anderen für den jeweiligen Glauben als Stimulus wirke und zu einem tieferen Verständnis führe. Pater Samir blickt auf die Koexistenz der beiden Religionsgemeinschaften aus der Perspektive eines orientalischen Christen sowie eines der hervorragendsten Kenner der gemeinsamen Glanzzeit der Beiden im 9. und 10. Jahrhundert. Die Christen im Osten haben Erfahrungen mit dem Islam, an denen die Christen im Westen stärker teilhaben sollten.

ZENIT: Welche Auswirkungen würde das Verschwinden der Kirchen im Nahen Osten auf die christliche und muslimische Welt haben?

–Pater Samir: Das Verschwinden der Kirchen des Nahen Ostens wäre zunächst einmal ein Verlust für das Christentum, weil, wie Johannes Paul II. sagte, die Kirche, wie der Mensch, mit zwei Lungenflügeln atmet: der östlichen und der westlichen. Nun sind die orientalischen Kirchen hier im Land Jesu entstanden, in den Gebieten des Nahen Ostens, wo Christus lebte. Und wenn diese Erfahrung, diese Jahrtausende alte Tradition verloren gegangen sein wird, dann wird dies ein Verlust für die ganze Kirche sein, und zwar sowohl für die Christen des Ostens als auch der westlichen Christen.

Doch es gibt noch mehr: Wenn Christen den Nahen Osten verlassen, mit anderen Worten, wenn die Muslime allein zurück bleiben, würde ein Element der Stimulation fehlen – faktisch vertreten durch das Element der Vielfalt, das Christen dazu beitragen können. Vielfalt des Glaubens, weil Muslime uns jeden Tag fragen: Wie kommt es, dass Sie sagen, dass Gott der Eine und Dreifaltige ist? Dies ist widersprüchlich. Und wir sagen: Wie kommt es, dass Sie sagen, dass Mohammed ein Prophet ist? Was sind für Sie die Kriterien der Prophezeiung? Hat Mohammed diese Kriterien erfüllt? Und was bedeutet es, dass der Koran von Gott stammt? In welchem Sinne kann man sagen, dass er auf Mohammed herab kam? Wir sagen, dass die Bibel göttlich ist, aber vermittelt durch menschliche Autoren, während die Muslime Mohammed Vermittlung herausnehmen möchten.

Diese Fragen, die sie an uns richten und die wir stellen, sind ein Anreiz, nicht nur für die Zivilisation, sondern auch für die Zivilgesellschaft. Es wäre ein großer Verlust, weil die Gefahr besteht, sich eine Gesellschaft herbei zu wünschen, einen Staat auf der Grundlage der Scharia, das heißt, auf etwas, das im siebten Jahrhundert in der Region der arabischen Halbinsel gegründet wurde, auch wenn für die Muslime die Scharia für alle Jahrhunderte und alle Kulturen als allgemeingültig und wahr gilt. Und dies ist das große Problem des Islam: Wie kann der Islam heute neu überdacht werden? Das Fehlen von Christen würde das Problem nur noch akuter machen.

ZENIT: Wird es irgendwann eine Aufklärung im Islam geben?

–Pater Samir: Für den Westen, für die Kirche, bedeutete die Aufklärung eine Erneuerung des Glaubensgeistes, der uns ermöglicht, uns durch die Kultur und die Kritik, die damit aufkamen, inspirieren zu lassen. Die Aufklärung bedeutete, pralles Licht auf die Realitäten der Glaubenswelt zu werfen. Das Risiko des Gläubigen ist es, nur aus dem religiösen Phänomen heraus zu starten, das eine partielle Erscheinung im menschlichen Leben und im Leben der Gesellschaft ist.

Wenn wir dieses religiöse Phänomen nicht mit der Wissenschaft konfrontieren, mit den Menschenrechten, mit der Entwicklung der Psychologie, der Geisteswissenschaften, mit den Kulturen der Welt, werden wir kein offenes Christentum haben, oder, in diesem speziellen Fall, einen offenen Islam.

Ihre Frage ist: Würde der Islam zu einer Aufklärung fähig sein? In der Theorie ja. Wir hatten ein Beispiel im 9. und 10. Jahrhundert. Damals gab es eine Aufklärung, die von syrischen Christen aus Syrien, Palästina und dem Irak inspiriert wurde, die die hellenische Kultur aufgenommen hatten, die sie weitergaben, übersetzten, kommentierten, und so Generationen von muslimischen Denkern schafften, die das Gleiche taten, indem sie es auf den Koran anwandten, auf ihre Dogmen und Traditionen.

Dieses Phänomen dauerte bis ins 11. Jahrhundert hinein an und dann schlief es langsam ein, denn es war eine islamistische Reaktion, die es in eine streng religiöse Reaktion übersetzte, wobei die Philosophie ausgeschlossen wurden, zum Beispiel, und auch die historische Religionskritik. Wenn dies weiterhin geschieht, wird es niemals eine Aufklärung geben. Eine Voraussetzung ist, dass Muslime zunehmend sich mit den Wissenschaften beschäftigen und einwilligen, den Text des Korans zu studieren wie die jede andere arabische Literatur auch, mit den gleichen Kriterien.

Das Hauptziel ist es, mit einer entzauberten Geschichte zu beginnen. Und ich hoffe, dass wir zu dieser kritischen und auch religiösen Lektüre des Koran gelangen werden: Glaube und Kultur, Glaube und Wissenschaft, Glaube und Vernunft. Dies war der wesentliche Punkt der Regensburger Rede vom 12. September 2006, und es wird weiterhin so sein, obwohl es ein Schock vor allem für viele Muslime war, und für bestimmte östlichen Christen, die kulturell islamisiert sind.

ZENIT: In welcher Weise könnte sich das Entstehen und die Verbreitung des Islam in den Heilsplan einfügen?

–Pater Samir: Das ist eine heikle, aber berechtigte Frage. Wir können es so ausdrücken: „Inwiefern hat der Islam im Plan Gottes einen Platz, vor dem Hintergrund dessen, was den Menschen an Wissen darüber gegeben worden ist?“

Im Laufe der Geschichte haben sich die Christen des Ostens oft diese Frage gestellt. Die Antwort der arabischen christlichen Theologen war: „Gott hat die Geburt des Islam erlaubt, um die Christen für ihre Untreue zu bestrafen.“ Ich denke, die Wahrheit über den Islam führt uns zurück auf die Spaltung zwischen den Christen der Ostkirche, eine Teilung, bei der oft nationalistische und kulturelle Motive hinter theologischen Formeln versteckt wurde. Diese Situation erschwerte es ihnen, die Frohe Botschaft den Völkern der Region zu verkündigen, etwas, das der Islam teilweise getan hat.

Islam diente dazu, den Glauben an den einen Gott zu bekräftigen, der Ruf uns ganz ihm zu widmen, unser Leben zu ändern, um ihn anzubeten. Es war eine gesunde Reaktion, in Kontinuität mit der jüdischen und christlichen biblischen Tradition. In Wirklichkeit aber, um dazu zu kommen, beseitigte es alles, was nur ein geringe Schwierigkeiten bereitete, besonders: die menschliche und zugleich göttliche Natur Christi, der eine und dreifaltige Gott, der Dialog und Liebe ist, und die Tatsache, dass Christus bis zum Tod am Kreuz gehorsam war, dass er sich selbst entäußerte, wie der heilige Paulus sagt, aus Liebe für uns.

Daher ist es eine rationalisierte Religion, nicht nach dem Geist und der göttlichen Vernunft, sondern in dem Sinne, dass er um diese Aspekte vereinfacht ist, die die menschliche Vernunft nicht fassen. Daher stellt sich der Islam als die dritte und letzte offenbarte Religion dar… und für uns ist er dies selbstverständlich nicht. Nachdem Christus – den der Koran als Wort Gottes anerkennt – ist es nicht zu begreifen, dass Gott ein anderes Wort, das des Koran gesandt hat.

Wenn der Koran mit dem Evangelium übereinstimmen und dazu diene, es zu klären, würde ich sagen: Warum nicht? Wie die Heiligen, die ein Licht auf das Evangelium und auf die Person Jesu werfen. Aber hier, nein: es befindet sich im Widerspruch. Deswegen kann ich nicht sagen, dass Gott einen Propheten geschickt hat, – der Mohammed sein könnte- mit einer neuen Offenbarung. Noch weniger kann ich über ihn sagen, er sei „das Siegel der Propheten“, khatam al-nabiyyin, wie der Koran sagt, nämlich, dass er die Offenbarung Christi korrigiert und ergänzt und zur Erfüllung führt.

ZENIT: Aber was ist dann der Platz des Islam in Gottes Plan?

–Pater Samir: Ich denke, dass er für uns Christen ein Anreiz ist, uns auf die Grundlage von allem zurückzuführen: Gott ist der Einzige, der letzte Wirklichkeit – was die fundamentale jüdische und christliche Bestätigung ist, die durch den Koran in der schönen Sure 112 aufgegriffen wird: „Ja, Gott ist der Einzige! Gott ist der Undurchdringliche!“ etc. eine Affirmation, die im modernen Leben Gefahr läuft, vergessen zu werden. Der Islam erinnert uns daran, dass, wenn Christus das Zentrum des christlichen Glaubens ist, er so immer in Beziehung mit dem Vater ist, um in der Einheit zu bleiben, auch wenn dem Koran nicht gelungen ist zu verstehen, was der Heilige Geist ist.

Wir werden jeden Tag von Muslimen über unseren Glauben befragt, und dies führt uns dazu, ihn ständig aus der Perspektive des Islam zu überdenken. Ich danke Muslimen für ihre Kritik, solange sie sie aus der Haltung der Reflexion äußern, und nicht um zu streiten. Ich würde sagen, das Gleiche gilt für Fragen der Christen.

Unsere Berufung, die von uns Christen des Ostens, ist es, mit den Muslimen zu leben, ob wir es wollen oder nicht. Es ist eine Mission! Es ist schwierig, aber wir müssen zusammen leben. Aus diesem Grund würde ich sagen, dass es den Muslimen zufällt, die christliche Präsenz zu verteidigen und Christen, die muslimische Präsenz zu verteidigen. Es ist in der Tat nicht Sache eines jeden Einzelnen von uns, uns selbst zu verteidigen, da dies zur Konfrontation führt.

Deshalb hoffe ich, dass die Nahost-Synode, die vom 10. bis 24. Oktober stattfinden wird, uns Christen des Westens und des Ostens helfen kann, aber dass sie vielleicht auch Muslimen hilft, die Bedeutung des göttlichen Plan zu überdenken, den wir in Freundschaft neu entdecken müssen und in Zeiten der Konfrontation: Warum sind wir zusammen in diesem Land des Nahen Ostens, das das Land Jesu ist – gewiss – aber auch das Land von Moses und Mohammed? Dieses Land muss wirklich zum „Heiligen Land“ werden.

[Übersetzung aus dem Englischen und Bearbeitung:  Michaela Koller]

Unser Kommentar:
„Gott hat die Geburt des Islam erlaubt, um die Christen für ihre Untreue zu bestrafen.“
Das gilt heute noch. Gott hat das selbstverständlich nicht geplant, sondern nur zu geschehen erlaubt. Gott plant keine Übel; Er lässt sie nur zu und sieht sie voraus; die Geburt und das Wachstum und der Fortbestand des Islams ist aber ein Übel, ein großes sogar, ein immenses heute! Mit den Muslimen zu leben, ist weder eine Berufung noch eine Mission, wenn das Zusammenleben mit ihnen nicht benutzt wird, sie für Christus zu gewinnen. Das Heilige Land ist nur heilig, insofern es das Land der wahren Gottesoffenbarung, das Land des verheißenen Messias und des Mensch gewordenen Gottessohnes JESUS CHRISTUS und Seines Erdenwandels und Seiner Kirchengründung und -Aussendung ist. Mit und durch Mohammed und seinem Anhang wird kein Land, wird gar nichts heilig! Das Verschwinden der Christen aus dem Heiligen Land ist für alle Einwohner dieses Gebietes ein Riesenverlust, auch für die Muslime, aber natürlich nicht für sie „als Muslime“, sondern als Menschen, die durch den anti-christlichen und damit anti-göttlichen Islam verführt sind und es durch die Abwesenheit von Christen noch in höherem Maße sind. Der Islam kann für uns Christen kein „Anreiz sein, uns auf die Grundlage von allem zurückzuführen“. Dass Gott der Einzige ist, die „letzte“ (besser: die eigentliche, wesentliche) Wirklichkeit, glaubt, bekennt und lehrt das Christentum vor dem und außerhalb des Islams und ohne ihn. Und Gott ist nicht „der Einzige“, wie ihn der Islam versteht, sondern der Dreifaltige, der Dreipersönliche, eine „Affirmation“, die (vor allem) im modernen „christlichen“ Theologenleben mehr und mehr „vergessen“ wird. Gott ist auch nicht der „Undurchdringliche“ wie das der Islam sieht, sondern Er ist der „Geheimnisvolle“, für uns Erdenmenschen nur bruchstückhaft Erfassbare. Aber wir Christen können in und mit CHRISTUS, der ja GOTT und Mensch und eins mit dem Heiligen Geist ist, tief in das göttliche Geheimnis eindringen, wozu der Islam überhaupt nicht fähig ist.

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Kardinal Gracias von Mumbai verurteilt das Verbrennen des Koran

Posted by deislam - 8. September 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10090709 – 07.09.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-21281?l=german

Christliches Zeichen der Solidarität mit muslimischer Gemeinschaft In Indien

MUMBAI, 7. September 2010 (Zenit.org).- Führende Religionsvertreter Indiens haben sich zu einem starken Zeichen der Solidarität gegenüber der muslimischen Gemeinschaft am Freitag im Erzbischöflichen Haus in Mumbai zusammengefunden. Sie verurteilen gemeinsam die Initiative „Koran-Verbrennen“. Die Aktion geht auf eine US-amerikanische christliche Randgruppe zurück, die von Reverend Terry Jones in Florida zum Gedenken an den 11. September angeführt wird. Mit Kardinal Oswald Gracias an der Spitze betonen indische Christen und Muslime „Frieden und Brüderlichkeit“, wie die Nachrichtenagentur AsiaNews berichtet.
Im Gespräch mit AsiaNews sagte der christliche Menschenrechtsaktivist Gul Kripalani, ehemals Präsident der indischen Handelskammer: „Es war Zeit, dass wir der Welt mitteilten, dass Christen nicht an Gewalt und Hass glauben. Dies kommt in den Tausenden von Bildungsinitiativen und karitative Einrichtungen, die wir im ganzen Land unterhalten, zum Ausdruck, die Menschen aller Glaubensrichtungen versorgen. Wir müssen offen hervortreten und die Extremisten aus dem Ausland aufhalten, die Hass verbreiten.“

Zaheer Mabbs Rizvi, Sekretär des Gesamtindischen Rates Muslimischer Rechtsgelehrter, dankte dem Kardinal für die Organisation des Treffens. Wenn „eine Stimme“ sich für „Hass“ ausspricht, müsse“eine vereinte und einhellige Stimme des Friedens und der Harmonie“ als Antwort erfolgen. Dies müsse der Anfang von interreligiösen Initiativen und des Dialoge für den Frieden sein.

In einer scharf formulierten Pressemitteilung schoss die Erzdiözese Mumbai gegen das Ansinnen, den Koran zu verbrennen, in der es hieß, dass dies „umso schockierender sei, da eine solche Kampagne völlig im Widerspruch zu den Lehren von Jesus Christus“ stehe.
„In seinem Leben und seiner Lehre respektierte Jesus alle Religionen und alle Frauen und Männer, die in ihrem Leben aufrichtig Gott und seinen Willen suchen.“

Im Namen aller christlichen Führer von Mumbai und der christliche Gemeinschaft dort distanzierten sich die Verfasser von dieser Initiative. „Als Präsident der katholischen Bischofskonferenz von Indien verurteile ich auch im Namen der ganzen katholischen Kirche in Indien diesen völlig unsensiblen und respektlosen Akt gegen den heiligen Koran“, schrieb Kardinal Gracias. (mk)

Unser Kommentar:
Gewiss ist es „unsensibel“, den Koran zu verbrennen. Aber Kardinal Gracias, ist schockierend und völlig „unsensibel und respektlos“ gegen Christus, und damit gegen GOTT, und damit gegen alle wahren Christen, wenn er den Koran als „HEILIG“ bezeichnet! Siehe dazu unseren Artikel „Der Koran ist kein HEILIGES Buch„! Wir verurteilen eine solche Haltung eines Bischofs und Kardinals, da sie völlig im Widerspruch steht zu den Lehren von Jesus Christus!

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Türkei: Kardinal Meisner begrüßt Tarsus-Absichtserklärung

Posted by deislam - 7. September 2010

Zitat von Radio Vatikan 28/08/2010 11.24.56:

Der Kölner Kardinal Joachim Meisner begrüßt die neuen Zeichen aus der Türkei für eine dauerhafte Nutzung der Pauluskirche in Tarsus durch die Christen. Es wäre ein Signal für die ganze Welt, schreibt der Erzbischof von Köln in einer Mitteilung. Gegenüber unseren Kollegen vom Kölner domradio äußert Kardinal Meisner aber auch seine Skepsis.

„Ich bin schon mehrfach durch Versprechungen hoher türkischer Autoritäten mit Hoffnung erfüllt worden, die sich dann als trügerisch erwiesen. Ich bleibe aber bei dem urchristlichen Grundsatz: „sperare contra spem„, also „gegen die Hoffnung zu hoffen“, auf dass die mittelalterliche Kirche in Tarsus uns Christen zurückgegeben wird.“

Der Leiter der obersten türkischen Religionsbehörde Diyanet, Ali Bardakoglu, hatte sich kürzlich für die Wiedereröffnung der Paulus-Kirche ausgesprochen.

„Nach den sehr traurigen Nachrichten der letzten Jahre über die Situation der Christen in der Türkei ist die jüngste Meldung wie ein Silberstreif am Himmel. Es wäre ein Signal für die ganze Welt! Da Paulus in Tarsus geboren wurde, ist der Ort mit der Person des Völkerapostels unauflöslich verbunden. Damit würde ein positives Zeichen auch an unsere Gesellschaft in Deutschland gesendet, wo den türkischstämmigen Mitbürgern muslimischen Glaubens immer wieder nahegelegt wird, sie mögen sich für dieselben Rechte der Religionsfreiheit in ihrem Ursprungsland einsetzen, wie sie in Deutschland und in Europa allgemein gelten.“

(domradio 28.08.2010 mg)

Unser Kommentar:
„Selig“ die gegen alle Hoffnung hoffen. Kardinal Meisner gehört zu jenen, die auch noch Hoffnung haben, wenn (schon längst) überhaupt kein Grund mehr besteht, zu hoffen! Wenn alle Hoffnung evidenterweise TRÜGERISCH ist! Es wäre ein überfälliges Signal für die ganze – vor allem christliche – Welt, wenn hohe Vertreter der Christenheit, statt ewiger Fortsetzung trügerischer Hoffnung(en), endlich Druck ausüben würden für entsprechende Gegenmaßnahmen z.B. in Deutschland, mit anderen Worten, dass keine einzige Moschee mehr gebaut oder eröffnet werden dürfte, solange in der Türkei keine echte Religionsfreiheit wie in Deutschland besteht!

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