ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Archive for the ‘Armenien’ Category

Völkermord an Armeniern: Kirchen rufen zu Gedenken und Gebet auf

Posted by deislam - 22. April 2011

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG11042206 – 22.04.2011
Permalink: http://www.zenit.org/article-22994?l=german

Gemeinsame Erklärung von armenisch-apostolischer und syrisch-orthodoxer Kirche sowie des armenisch-katholischen Mechitaristenordens in ÖsterreichWIEN, 22. April 2011 (ZENIT.org/kathpress). –  Vertreter der armenisch-apostolischen Kirche, der syrisch-orthodoxen Kirche und des armenisch-katholischen Mechitaristenordens haben alle Kirchen in Österreich dazu aufgerufen, am Ostersonntag, den 24. April, in besonderer Weise der Opfer des Völkermordes an den Armeniern zu gedenken und in den Gottesdiensten für sie zu beten, wie die österreichische Agentur Kathpress berichtet.

Zwischen 1915 und 1918 wurden im damaligen Osmanischen Reich rund 1,5 Millionen Armenier und Angehörige anderer christlicher Minderheiten ermordet. Der 24. April ist bei den Armeniern der Tag des Gedenkens an die Opfer der Massaker.

„Dieses Jahr fällt der 24. April auf den Ostersonntag. Wie jedes Jahr werden sich an diesem Tag alle Gebete auf die konzentrieren, die in diesem Völkermord ihr Leben auf grauenhafte Weisen verloren haben, mit der Hoffnung dass ihre Seelen Frieden finden“, heißt es in der Erklärung. Neben den Armeniern seien auch syrisch-orthodoxe Christen, Assyrer, Chaldäer und Griechen „systematisch aus ihrer angestammten Heimat vertrieben und zum überwiegenden Teil ermordet worden“.

Unterschrieben wurde die Erklärung am Dienstag im Wiener Mechitaristenkloster vom syrisch-orthodoxen Chorepiskopos Emanuel Aydin, dem armenisch-apostolischen Erzpriester Haykazun Najarian, dem Pfarrer der armenischen katholischen Gemeinde in Wien, Vahan Hovagimian, sowie dem Abt des Mechitaristenklosters, Paul Kodjanian.

Die Unterzeichner erinnern im Papier u. a. daran, dass auch der Ökumenische Rat der Kirchen bereits mehrmals den Völkermord an den Armeniern und anderen Christen anerkannt und verurteilt hat: beispielsweise bei der 6. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Vancouver/Kanada im Jahr 1983.

Der 24. April ist bei den Armeniern deshalb der Tag des Gedenkens an die Opfer der Massaker, weil an diesem Tag im Jahr 1915 in einer Nacht-und-Nebel-Aktion im damaligen Konstantinopel von einer Sondereinheit des Innenministeriums Hunderte führende armenische Repräsentanten verhaftet wurden; unter ihnen Senatoren, Abgeordnete, Universitätsprofessoren, Chefredakteure, hohe Staatsbeamte und Künstler.

Die Verantwortung für diese Aktion und den nachfolgenden Völkermord lag bei der vom jungtürkischen „Komitee für Einheit und Fortschritt“ (Ittihad ve Terakki) gestellten kaiserlich-osmanischen Regierung, die im Ersten Weltkrieg mit dem damaligen Deutschen Reich und Österreich-Ungarn verbündet war.

Hintergrund des Völkermords waren Versuche der 1909 an die Macht gekommenen nationalistischen Jungtürken, ein einheitliches Reich zu schaffen, Türkisch als Einheitssprache und den Islam als alleinige kulturelle und religiöse Basis durchzusetzen. Der Erste Weltkrieg lieferte die Gelegenheit, dieses Konzept durchzusetzen. Nach dem Scheitern der türkischen Offensive gegen Russland im Jänner 1915 begann am 24. April die systematische Verfolgung und Ermordung.

Mehmed Talat (ab 1917 als Großwesir Talat Pascha) setzte als Innenminister durch Codetelegramme an alle Valis (Gouverneure) die Armenierdeportationen in Gang, die offiziell als kriegsbedingte Umsiedlung einer unzuverlässigen Minderheit begründet wurden. Gleichzeitig sorgte er „inoffiziell“ durch die ittihadistischen Provinzsekretäre dafür, dass diese Befehle als Genozid-Anweisungen verstanden und umgesetzt wurden.

Zu diesem Zwecke wurde vor allem die „Teskilat-i-Mahsusa“ (Spezialorganisation) eingesetzt, eine Miliz, die aus entlassenen Häftlingen und muslimischen Flüchtlingen vom Balkan und aus dem Kaukasus bestand. Gouverneure, die sich querlegten, wurden abgesetzt oder liquidiert. Der Palast wurde offensichtlich nicht informiert, der Sultan hatte keine Möglichkeit zum Eingreifen.

Die Gesamtzahl der Opfer wird auf 1,5 bis zwei Millionen geschätzt. Außer den Armeniern waren vor allem auch die altsyrischen Christen in Ostanatolien und die Pontus-Griechen betroffen.

Nach dem Ende des Weltkriegs leiteten die westlichen Siegerstaaten Prozesse gegen die Kriegsverbrecher ein. Ein Istanbuler Kriegsgericht konnte beweisen, dass die Verbrechen zentral vorbereitet wurden. Es verurteilte 17 Angeklagte zum Tode, drei Hinrichtungen wurden vollzogen. Die Haupttäter flohen, einige wurden später von armenischen Attentätern ermordet.

Mittlerweile haben eine Reihe von Staaten den Genozid offiziell anerkannt, darunter Frankreich, Italien und die Niederlande. 1985 erschien der Begriff „Armenian genocide“ in einem offiziellen Papier der UNO. Die Türkei bestreitet offiziell bis heute, dass es sich um einen Völkermord gehandelt habe.

Unser Kommentar: (folgt!)

Siehe auch:

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So betreiben die Muslime Christenaustreibung und Christentumssäuberung in der Türkei

Posted by deislam - 6. Dezember 2008

Zitat aus: PI (Politically Incorrect) vom 3. September 2008:

Siedlungsklage nach 1611 Jahren

Kloster Mar Gabriel, bei Mardin, TürkeiDrei kurdische Dörfer im Südosten der Türkei klagen gegen ein christliches Kloster wegen “rechtswidriger Ansiedelung” – allerdings nicht gegen eins, das erst gebaut werden soll, sondern gegen eins, das schon seit über 1600 Jahren steht. In dem 397 gegründeten Kloster, welches das geistliche Zentrum der syrisch-orthodoxen Christen in der Türkei ist, läuteten schon Kirchenglocken, noch ehe Baby-Mohammed seinen ersten Schrei unter des Sonne Saudi-Arabiens ausgestoßen hat.

Dennoch halten die Anhänger des Propheten die Ansiedlung. Mar Gabriel bei Midyat (Foto) stehe auf ihrem Weideland, beklagen sich die Dorfbewohner.

Die Klostergemeinschaft wies … darauf hin, dass das Kloster schon seit dem Jahr 397 dort steht. Damit existiert es viele Jahrhunderte länger als die ersten kurdischen oder türkischen Dörfer. Die Dorfvorsteher wollen offenbar versuchen, das Kloster in einen Gebietsstreit zwischen den umliegenden Dörfern hineinzuziehen, weil die Christen ein leichtes Ziel abgeben, sagte Kuryakos Ergün der Zeitung: “Die Bevölkerung wird gegen uns Suriani (syrische Christen) aufgehetzt”.

In der Strafanzeige beklagen sich die Dorfvorsteher, dass die Klostergemeinde mehr Land besitze, als sie zum Beten benötige. “Nirgends sonst auf der Welt” brauche ein Gottesdienst so viel Platz. Dadurch würden die Rechte der Anwohner beschnitten, die auf dem Grund ihre 3.500 Schafe und Ziegen sowie 1.000 Kühe weiden lassen wollten.

Mar Gabriel ist das berühmteste Kloster des Tur Abdin und bis heute ein geistlicher Mittelpunkt der syrisch-orthodoxen Kirche. Gegründet wurde es durch Mar Samuel Savroyo im Jahr 397 nach Christus. Das Kloster erlebte unter wechselnder Herrschaft in den darauf folgenden Jahrhunderten Höhen und Tiefen, Zeiten der Zerstörung und des Wiederaufbaus. Lange Zeit war es Sitz des syrisch-orthodoxen Metropoliten des Tur Abdin. Auch heute residiert der Metropolit wieder im Kloster.

Das Kloster wurde in den zurückliegenden 35 Jahren vollständig renoviert, saniert und erweitert. Metropolit Timotheos Samuel Aktas, der viele Jahre auch Abt war, hat dieses Kloster wieder neu zum geistlichen Zentrum der syrischen Christen ausgebaut. Heute leben und arbeiten dort etwa 75 Personen – Mönche, Nonnen, Lehrer mit ihren Familien und 30 Schüler. In der Klosterschule wird die Muttersprache, Liturgie und Literatur der syrischen Christen gelehrt. Das Kloster Mar Gabriel feierte 1997 sein 1.600-Jahr-Jubiläum. (Quelle: kathweb.at)

Die Mönche wollen notfalls alle Instanzen bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte auszuschöpfen – falls dieser sich überhaupt für ein Kloster in der Türkei interessiert. Kurdische Dorfvorsteher wie jene, die die Klage eingereicht haben, genießen dagegen häufig die Unterstützung lokaler Armeekommandanten, solange sie im Krieg gegen die PKK auf der Seite des türkischen Staats stehen.

(Spürnase: David O.)

Zitat aus PI (Politically Incorrect) vom 5. Dezember 2008:

Rettet das aramäische Kloster Mor Gabriel

[1] Während in Deutschland darüber gestritten wird, wo noch mehr und noch größere Moscheen gebaut werden sollen, will man in der Türkei mithilfe einer Siedlungsklage ein Kloster schließen, das bereits stand, bevor der sogenannte Prophet überhaupt das Licht der Welt erblickte ([2] PI berichtete). Nicht nur die Enteignung droht, sondern auch ein endgültiges Verbot des gesamten Klosterlebens in Mor Gabriel.

Die Verhandlungstermine wurden von den Türken alle “verständnisvoll” um die Weihnachtsfeiertage angesetzt: Auf den 19., 24., und 30. Dezember. Die Föderation der Aramäer (Suryoye) in Deutschland (FASD) e.V. [3] bittet uns daher alle um Hilfe und Unterstützung.

Das Kloster Mor Gabriel ist nicht nur das geistige und kulturelle Zentrum der Syrisch-Orthodoxen Kirche, sondern auch ein lebendiges Zeichen für das gesamte Christentum im Osten der Türkei. Aus eigener Kraft kann es der Bedrohung durch die Dorfschützer und der Schließung nicht entgehen. Dabei geht es nicht nur um den Grund und Boden, der durch das Katasteram erfasst werden soll, sondern auch um die von den Dorfschützern ausgesprochenen Drohungen. Welche Folgen eine von den politischen und religiösen Führern angestachelte Situation für die aramäische Bevölkerung vor Ort hat, zeigt allein ein Rückblick in die nähere Vergangenheit.

Die FASD hat bereits Gespräche mit der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) aufgenommen. Des Weiteren steht die FASD derzeit in Kontakt mit hochrangigen Politikern. Damit die Bemühungen aber Erfolg versprechen, muss unser Volk in Deutschland an einem Strang ziehen. Dazu ist die FASD bereit. Nur durch ein gemeinsames Auftreten kann in einer solchen Situation die nötige Stärke gezeigt werden, um den türkischen Staat zum Umdenken zu bewegen und an die Vielfalt seines Landes zu erinnern, die nicht für nationalistische Ziele geopfert werden darf. Es gilt nicht nur schnell, sondern auch effektiv zu handeln.

Wir rufen alle Personen, Parteien und Organisationen unseres Volkes und der europäischen Öffentlichkeit auf, die die Menschenrechte und die Geschichte des Christentums wahren wollen, gemeinsam gegen eine Schließung von Mor Gabriel und für ein Leben im Kloster ohne staatliche Zwänge ihre Stimme zu erheben.

Die FASD plant in den kommenden Wochen Aktionen und ruft alle auf, sich gemeinsam daran zu beteiligen – über alle Grenzen hinweg!

» Kontakt zur Föderation der Aramäer (Suryoye) in Deutschland e.V.
Postfach 12 04 57
669066 Heidelberg
Tel: 0177-3375301
Mail: [4] fasd@gmx.net

(Spürnase: David O.)

URLs in this post:
[1] Image: http://www.pi-news.net/2008/12/rettet-das-aramaeische-kloster-mor-gabriel/
[2] PI berichtete: http://www.pi-news.net/2008/09/siedlungsklage-nach-1611-jahren/
[3] bittet uns daher alle um Hilfe: http://www.suryoyena.org/magazin.php?art=376
[4] fasd@gmx.net: mailto:fasd@gmx.net

Siehe auch:

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Türkei: Armenier beklagen Enteignungen in Ostanatolien

Posted by deislam - 1. Dezember 2008

Kohr Virab Monastery with Mount AraratMeldung von Radio Vatikan (01/12/2008 13.48.26):

In Ostanatolien gehen die Enteignung von armenischem Eigentum weiter. Das beklagt ein Verein von Nachkommen der 1915 vertriebenen Armenier. Hunderte Kirchen in der Region würden von Schatzsuchern geplündert und als Ställe ruiniert. Die fortschreitende zweckfremde Nutzung armenischer Kirchen und Friedhöfe verstoße gegen den Friedensvertrag von Lausanne, in dem der verlassene armenische Besitz 1923 ausdrücklich unter Schutz gestellt wurde, sagte der Vorsitzende des Armenischen Solidaritätsvereins, Aziz Dagci. – In Anatolien verfallen tausende armenische Kirchen, die seit der Vertreibung der Armenier zwischen 1915 und 1923 verwaist sind.

(kap 01.12.2008 mc)

Etwas ausführlicher berichtet die „Katholische Presseagentur Österreich“:

Armenier beklagen Enteignungen in Ostanatolien
Hunderte Kirchen in der Region werden von Schatzsuchern geplündert und als Ställe ruiniert 01.12.2008


Ankara, 1.12.08 (KAP) In Ostanatolien geht nach Einschätzung eines Vereins von Nachkommen der 1915 vertriebenen Armenier die Enteignung von armenischem Eigentum weiter. Die fortschreitende zweckfremde Nutzung armenischer Kirchen und Friedhöfe verstoße gegen den Friedensvertrag von Lausanne, in dem der verlassene armenische Besitz 1923 ausdrücklich unter Schutz gestellt wurde, sagte der Vorsitzende des Armenischen Solidaritätsvereins, Aziz Dagci, der Lokalzeitung „Batman Cagdas“.

Beschwerden beim Menschenrechtsausschuss des türkischen Parlaments über eine Enteignung in der Provinz Batman seien ohne konkretes Ergebnis geblieben, erläuterte Dagci. Sein Verein werde nun das Grundbuchamt verklagen und falls nötig bis vor das Europäische Menschenrechtsgericht ziehen, um den Schutz und Erhalt der Kirchen durchzusetzen.

In Anatolien verfallen tausende armenische Kirchen, die seit der Vertreibung der Armenier zwischen 1915 und 1923 verwaist sind. Viele werden von der kurdischen Bevölkerung als Viehställe genutzt; andere werden zerstört, um Häuser daraus zu bauen. Die Kirchen in der Region seien von Schatzsuchern geplündert und durch Viehhaltung verdreckt, klagte Dagci. Die Armenier selbst könnten sie aus Furcht vor Angriffen der örtlichen Dorfbewohner nicht einmal betreten.

Im aktuellen Fall beklagt sich der Solidaritätsverein, dass das Grundbuchamt in Batman armenische Kirchen als leerstehende Häuser und Friedhöfe als freies Gelände ausgewiesen hatte, um sie in Staatseigentum zu überführen.

Batman (kurdischer Name: Elih) ist erst in den letzten Jahrzehnten durch die Ölindustrie zur Großstadt geworden. Die Provinz war bis 1915 multikulturell und multireligiös. Auch heute gibt es neben der kurdischen Mehrheitsbevölkerung einige jesidische Dörfer.(Forts.)

Siehe dazu auch noch den teilweise ergänzenden Artikel in der Wiener Zeitung!

Siehe auch:

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Armenischer Erzbischof gegen EU-Beitritt der Türkei

Posted by deislam - 23. April 2008

Erzbischof Mesrob KrikorianDer Erzbischof der Armenisch-apostolischen Kirche in Österreich, Mesrob Krikorian (Foto), bezeichnet einen EU-Beitritt der Türkei als „ungeeignet und gefährlich“. „Demographisch, kulturell und religiös“ habe die Türkei „mit Europa nichts zu tun“, sagte Krikorian bei unserem Kongress in Augsburg.

Die in türkischen Museen ausgestellten Kulturobjekte seien „den Byzantinern und Armeniern geraubt“ worden, ergänzte der Erzbischof. Sie hätten mit der „zentralasiatischen nomadischen Vergangenheit“ der Türkei keine Beziehung. Durch Einwanderung von einigen Millionen Türken infolge eines EU-Beitritts und deren hohe Geburtenraten kämen vor allem kleinere Länder wie Österreich, Belgien oder die Niederlande in Gefahr.

Krikorian kritisiert die türkische Religionspolitik als „einseitig muslimisch“. Sie ignoriere die christlichen Kirchen und die jüdischen Gemeinschaften und verweigere ihnen einen eigenen Rechtsstatus. Besonders die christlichen Kirchengemeinschaften würden zwar nach außen toleriert, in Wirklichkeit aber „durch verschleierte Methoden unterdrückt und geschwächt“.

Erzbischof Mesrob KrikorianSo seien die griechischen und armenischen Priesterseminare seit Anfang der Siebzigerjahre geschlossen. Die letzten wenigen Klöster, Kirchen und historischen Friedhöfe würden zerstört und ausgeraubt. Für Umbauten, Renovierungen und die Nutzung alter Kirchen und Nebengebäude seien jeweils Genehmigungen nötig, deren Erteilung sich oft so lange verzögere, bis die Bauten total verfallen seien. Von einem Völkermord an den Armeniern zu sprechen, sei strafbar.

Armenien Mahnmal EriwanDas Mahnmal für den Völkermord an den Armeniern in Eriwan.

Am 24. April 1915 ließ die türkische Regierung einen Großteil der armenischen
Oberschicht in Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, nach Syrien deportieren. Fast alle etwa sechshundert Geistlichen, Schriftsteller, Ärzte, Journalisten, Rechtsanwälte und andere Intellektuelle überlebten die Deportation nicht.

Die anschließenden Anordnungen der Regierung führten „zur fast vollständigen Vernichtung der Armenier in Anatolien“, wie der Deutsche Bundestag in einer von allen Fraktionen getragenen Entschließung feststellte. Die Resolution spricht von mehr als einer Million Opfern und stellt fest, dass „zahlreiche unabhängige Historiker, Parlamente und internationale Organisationen“ die Vertreibung und Vernichtung der Armenier als „Völkermord“ bezeichnen würden.

Armenien Etchmiadsin HauptkircheDie Hauptkirche der Armenisch-apostolischen Kirche in Etschmiadsin bei Eriwan in Armenien.

Die Armenisch-apostolische Kirche ist die älteste und in ihrer Geschichte am meisten verfolgte christliche Nationalkirche. Schon Mitte des ersten Jahrhunderts sollen die Apostel Thaddäus und Bartholomäus das Christentum nach Armenien gebracht und dort den Märtyrertod erlitten haben. Anfang des 4. Jahrhunderts, zwanzig Jahre vor Kaiser Konstantin, machte König Tiridates III. das Christentum in Armenien zur Staatsreligion.

Zur Armenisch-apostolischen Kirche gehören heute etwa sechs Millionen Gläubige, davon fünf Millionen in Armenien und siebzigtausend in der Türkei. Der Streit um die wahre Natur Christi, der die armenisch-apostolischen Christen zur Ablehnung des Konzils von Chalcedon brachte und von der katholischen Kirche trennte, gilt durch die im Jahr 2001 herausgegebene gemeinsame Erklärung von Papst Johannes Paul II. und dem Oberhaupt der Armenier, Katholikos Karekin II, als überwunden.

Armenien Mahnmal Ewige FlammeEine Ewige Flamme brennt als Symbol gegen des Vergessens im Mahnmal für den Völkermord an den Armeniern.

Quelle: Kirche in Not

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Die Armenische Frage – Die Massaker von 1894-96

Posted by deislam - 6. Oktober 2007

Zitat aus Bat Ye’or: Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam, Seite 405 f. (Auszeichnungen durch uns)

Armenia 1995 Echmiatsin Monastery[…]Die Annahme eines Reformprogramms war das Signal für neue Massaker in Asien. Nach den höchst glaubwürdigen Dokumenten lag die Zahl der Opfer in den letzten drei Monaten des Jahres 1895 bei mindestens 30.000, und diese Zahl berücksichtigt noch nicht einmal jene Massaker, die außerhalb der Wohnsitze der Konsuln begangen wurden. Die niedrigsten Schätzungen für die Jahre 1894, 1895 und 1896 liegen bei 250.000 Toten. In den meisten Fällen, wenn nicht durchweg, kam es mit Sicherheit zum Zusammenspiel zwischen den türkischen Behörden und den Soldaten. Haben wir hier einen plötzlichen Ausbruch, einen wilden Anfall von Fanatismus vor uns? Ganz im Gegenteil: Alles weist darauf hin, dass ein Plan für die systematische Ausrottung der Armenier erstellt und kaltblütig ausgeführt wurde. In der Geschichte gibt es seit dem 16. Jahrhundert kein vergleichbars Verbrechen. Jedes von Armeniern bewohnte Gebiet wurde in Blut ertränkt, Massaker, Folter, unaussprechliche Gemeinheiten, Profanierung von Kirchen, Zwangsbekehrungen zum Islam – dies haben wir hier drei Moante lang miterlebt. In Diyarbakir dauerte das Treiben drei Tage; es begann täglich mit einem Signal von der Spitze der Minarette. Einige der Elenden wurden erst verstümmelt und mußten dann ihr eigenes Fleisch essen. Andere saßen in Ketten da, man setzte ihnen ihre Kinder in den Schoß und schnitt sie dann in Scheiben. Es gab dreitausend Tote. In der Umgebung wurden auf Geheiß der Regierung 120 Dörfer niedergebrannt. Erzurum war ebenfalls Schauplatz unsagbarer Grausamkeiten. Die Massaker begannen vor dem Palast des Statthalters und forderten 3.000 Opfer. Die Soldaten machten sich einen Spaß daraus, Armeniern, die sie wie Tiere in einem Metzgerladen aufhängten, die Haut abzuziehen, andere wurden mit Öl übergossen und angezündet; auch Kinder wurden nicht verschont. Der kaiserliche Hohe Kommissar, Schakir Pascha, verhinderte nichts (18. Oktober). In Musch, Bitlis, Van, Charput, Sivas, Cesarca Kayseri, Malatya, etc. kam es zu denselben Grausamkeiten, denen natürlich äußerste Not folgte, was wiederum Opfer um Opfer forderte. […]

Nicht nur wurde keiner der Mörder von 1895 bestraft, es wurde sogar ein außerordentlicher Gerichtshof eingerichtet, vor dem Armenier, die der Verschwörung angeklagt waren, abgeurteilt wurden. Viele von ihnen, darunter auch Priester, wurden zum Tode oder zu Gefängsnisstrafen verurteilt. Zur selben Zeit erlaubte bzw. ergriff der Sultan, der allenthalben Verschwörung sah, scharfe Maßnahmen gegen die Jungtürken und die Softas [Theologen]; einigen von ihnen wurden die Kehlen durchgeschnitten oder sie wurden ertränkt, viele verschwanden auf mysteriöse Weise.

Im August letzten Jahres [1895] schmiedeten die Armenier den Plan, mehrere Punkte in Konstantinopel zu besetzen. Es gelang ihnen nur, die Osmanische Bank zu besetzen, die sie nur dank der Intervention der [europäischen] Botschaft lebend verlassen konnten. Unmittelbar danach färbte ein allgemeines Massaker die Hauptstadt rot mit Blut (26. August). […] Es ist nicht übertrieben, die Zahl der Opfer auf 6.000 zu schätzen, von denen mehrere nach ihrer Festnahme kaltblütig getötet wurden. In Hsköy, einem Bezirk im Zentrum von Konstantinopel, der von Armeniern bewohnt war, blieben von fünfhundert Männern zwanzig übrig. Frauen wurden durch Angst und Schrecken in den Wahnsinn getrieben. Auf den Straßen floss viel Blut. Hunderte von Leichen wurden in den Bosporus geworfen. Muslime und sogar der Imam der Moschee von Eyüp beschützten und retteten Christen! In Konstantinopel geht das Wort um: „Der Herr hat das Töten von Armeniern erlaubt“. […]

Zur Zeit des Berliner Kongresses (1878) übergaben die Armenier den Vertreten der Mächte heimlich ein Momorandum, in dem ihre Hoffnungen und Ängste zusammengefaßt sind. Darin heißt es:

„Da sie all das missachtet, was politische Gleichheit ausmacht und gewährleistet, wäre eine islamische Behörde nicht in der Lage, zwei Dinge anzuerkennen und zu praktizieren, ohne ihre Religion zu verletzten: Gewissensfreiheit und unparteiische Rechtssprechung, jene beiden wesentlichen Aufgaben einer jeden Regierung. Gewissensfreiheit bedeutet in der Türkei allenfalls die Freiheit eines Christen, Muslim zu werden. Eine islamische Behörde hat niemals zugelassen und wird niemals zulassen, dass sich ein Muslim zum Christentum bekehrt, nicht einmnal im Falle eines Christen, der eine zeitlang Muslim gewesen ist. Es gibt nicht ein einziges Beispiel dafür, dass eine solche Bekehrung geduldet worden wäre. Das Prinzip der Gewissensfreiheit ist nur auf die verschiedenen christlichen Kichen in ihren Beziehungen untereinander anwendbar. Dasselbe gilt für die unparteiische Rechtssprechung. Ausgenommen die Gesetze, die ein integraler Bestandteil der Religion sind, übt diese keinen Einfluss auf die Handhabung der Justiz aus, wenn Christen untereinander betroffen sind. Der Muslim jedoch, der einem Christen Unrecht tut, wird immer privilegiert sein vor einem Gericht, das nur Zeugenaussagen von Muslimen anerkennt und immer nur diese anerkennen wird.“ [981-83]

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Das türkische Auschwitz – Was wissen Sie vom türkischen Völkermord am armenischen Volk? So gut wie nichts?

Posted by deislam - 5. Oktober 2007

Aus das gehört zum vollständigen Bild des Islams. Auch die Leugnung des Geschehenen, die Umkehrung der Schuldzuweisung, die Beschönigung, die Rechtfertigung, all das ist typisch und systemimmanent ISLAMISCH:

Es ist traurige Wahrheit: die Regierungen Europas verschweigen einen zweiten Holocaust, welcher noch vor dem Massenmord an der jüdischen Bevölkerung stattfand, in einem Land, welches in einigen Jahren – geht es nach dem Willen Christenfeindlicher, raffgieriger und machtbessener Opportunisten in den Parteien Europas – in die EU aufgenommen werden soll. Es handelt sich um die Türkei.

Der gekreuzigte Christus neben einer armenischen KircheDarf ein Land, dessen Regierung und Bevölkerung nicht nur eine rassistische, faschistische Verfolgung der Kurden unterstützt, sondern Schuld trägt am Völkermord am armenischen Volke, einhergehend mit dem noch heute andauernden menschenrechts- und völkerrechtswidrigen Landraub eines Grossteils des armenischen Stammlands, der weiterhin heute andauernden Verfolgung, Unterdrückung und Diskriminierung von Christen in die Europäische Union aufgenommen werden? Das kann nicht wahr sein! Warum wird die europäische Bevölkerung getäuscht durch westliche Politiker? Warum werden die Lügen der türkischen Politiker gestützt?
Der deutsche Aussenminister Fischer, dessen jahrzehntelange Kontakte zu dem Dunstkreis von Terrormördern und deren Sympathisanten weltweit bekannt ist, macht sich mitschuldig am Verschweigen des türkischen Holocaust, des Völkermords an den Armeniern. Die wahre Gesinnung der Politik der Fischer-Administration wird hier deutlich. Antichristliches Tun wird unterstützt, die nunmehr 90jährige schwerste Missachtung von Menschenrecht und Völkerrecht wird mit allen Mitteln verschwiegen, die Wahrheit wird unterschlagen. Aus purem Opportunismus heraus dient die rot-grüne Regierung sich einem US-Regime an, welches im Nahen Osten (und die Türkei gehört geografisch zu Vorderasien, nicht zu Europa!) und im Mittleren Osten mit aller Gewalt (wörtlich zu nehmen) Fuss fassen will. Die USA und auch europäische Kräfte wollen die Türkei benutzen als Sprungbrett in den Mittleren Osten.Grosse Teile der Grünen und der Sozialisten sind bestrebt, die westlich-christliche Kultur zu schwächen. Die völlig unverständliche Förderung des muslimischen Einflusses auf Westeuropa, die zur Instabilität und Förderung des islamischen Terrors weltweit geführt hat, geht auf Kosten dieser parteien. Aus purer verblendeter Ideologie heraus, unter Missbrauch des angeblichen Kampfes „für Menschenrecht“ wurde genau das Gegenteil erreicht. Islam missachtet sowohl das Menschrecht, das Völkerrecht, wie auch die demokratischen Verfassungen. Dies lässt sich beweisen mit einer einfachen Untersuchung der Ziele des Islam. Nicht die demokratische Freiheit wird gesucht, sondern die Abhängigkeit „vom Worte des Propheten“. Wo dies endet, sieht man in allen so genannten „islamischen Ländern“. In Chaos, Unfrieden, Unterdrückung.

In diesem antichristlichen Kontext, und nur darin, lässt sich dann verstehen, warum angebliche „Kämpfer für Frieden und Menschenrecht“, für die sich GRÜNE und Sozialisten ausgeben, in Wahrheit das Gegenteil tun, nämlich sich als Schänder der westlich-christlichen Freiheitskultur und als Förderer von zutiefst menschenverachtender Kultur und Politik zu betätigen. Einerseits täuscht die GRÜNEN-Fraktion einen antifaschistischen Kampf vor, und versucht angeblich radikal-nationalistische Kräfte zu bekämpfen, andererseits aber fördert die Partei der GRÜNEN nicht nur das Verschweigen des türkischen Massenmords, allen vorweg Minister Fischer, sondern unterstützt durch das Unterdrücken der Wahrheit und Unterlassen eindeutiger Forderungen auf Aufklärung und Wiedergutmachung den türkischen Massenmord und die fortdauernden Menschenrechtsverstösse der faschistischen Teile der türkischen Politik sowie die andauernde Christenverfolgung. Gilt der Kampf nur den Deutschen, nicht aber den türkischen Verbrechern?

Die Aufnahme der Türkei in die EU muss verhindert werden, wenn Menschenrechte, Wahrheit und Frieden, aber auch Recht und Ordnung irgendeine Bedeutung haben. Die Aufnahme der Türkei in die EU muss abhängig gemacht werden von einer vorherigen kompletten Aufarbeitung des Völkermords an den Armeniern, der Freigabe des Heiligen Bergs Ararat und Rückgabe des geraubten Landes an Armenien sowie einer angemessenen Wiedergutmachung. Bis zum heutigen Tage wird der Landraub und die menschenverachtende Unterdrückung von Christen von der Türkei fortgesetzt! UND DEUTSCHE POLITIKER SCHWEIGEN DIES TOT!

Lesen Sie nun weiter, lesen die die grauenhaften Fakten über das türkische Auschwitz – diese Seite wird momentan aktualisiert und erweitert. Besuchen Sie diese Seite regelmässig und erfahren Sie weitere Details des fürchterlichen Verbrechens der Ottomanen. Die Türken haben eine jahrhundertelange Kultur der Eroberungslust, der Bevormundung, der Unterdrückung. Sie hält bis heute an und wird verschwiegen, kleingeredet, die Wahrheit wird unterdrückt. Die Wahrheit ist, dass der türkische Holocaust kein bisschen geringer schlimm ist, wie das Verbrechen an den Juden.

AUF DIESEN SEITEN ERFAHREN SIE DIE GANZE WAHRHEIT über das „türkische Auschwitz“ – Massenmord, Völkermord an Armeniern!

Quelle: „Das türkische Auschwitz

http://www.viddler.com/player/4ff8a9f/

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