ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Posts Tagged ‘Papst Benedikt XVI’

Benedikt XVI.: Religion ist Garantie für echte Freiheit und Achtung

Posted by deislam - 17. September 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10091613 – 16.09.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-21359?l=german

Predigt auf dem Freigelände im Bellahouston Park in Glasgow

GLASGOW, 16. September 2010 (ZENIT.org).- „Verehrter Heiliger Vater! Gelobt sei Jesus Christus“ und „Hunderttausend Male willkommen“ auf Gälisch, so hieß der Erzbischof von Glasgow, Mario Conti den Papst willkommen. Der Erzbischof erinnerte an das frühe Christentum, das mit dem Benediktiner Augustinus und dem hl. Columban auf die auf die Gründerväter ihres Glaubens blickt. Schon Stunden vor Beginn der ersten Eucharistiefeier auf britischen Boden ist das Gelände im Bellahouston Park in Glasgow gepackt voll. Rund 60. 000 Menschen säumten den Weg zum Gelände, so die Zahlen der Sicherheitsbehörden.

Tausende von Gläubigen haben blauweiße schottische Fähnlein mitgebracht, die sich gegen die mehrheitlich gelb weißen Flaggen des Vatikans absetzen. Hunderte von Priestern haben sich vorbereitet, um mit Papst Benedikt XVI. die Heilige Messe zu feiern und säumen die vorderen Ränge des gut gefüllten Gottesdienstgeländes.

„Es gibt jetzt Bestrebungen, den religiösen Glauben aus dem öffentlichen Diskurs auszuschließen, ihn zu privatisieren oder ihn sogar als Bedrohung der Gleichheit und der Freiheit darzustellen. Tatsächlich aber ist Religion eine Garantie für echte Freiheit und Achtung, da sie uns dazu führt, jeden Menschen als Bruder oder Schwester zu betrachten„, betonte Papst Benedikt XVI. in seiner ersten großen Predigt heute in Glasgow, in der er sich „als Bote des Friedens“ vorstellte.

Die Gesellschaft heute braucht „klare Stimmen“, erklärte der Papst heute in seiner ersten Eucharistiefeier auf britischem Boden. „Der heilige Ninian, dessen Fest wir heute feiern, fürchtete sich nicht, eine einsame Stimme zu sein“, betonte Benedikt mit Berufung auf den schottischen Heiligen und Patron.
„Die Evangelisierung der Kultur ist um so wichtiger in unserer Zeit, in der eine ‚Diktatur des Relativismus‘ droht, die unveränderliche Wahrheit über das Wesen des Menschen, seine Bestimmung und sein höchstes Gut zu verdunkeln“. Deshalb rief der Papst alle Christen auf, an einer „helleren Zukunft für Schottland“ zu arbeiten, „die auf unserem gemeinsamen christlichen Erbe basiert“.

Dazu sei eine Vertiefung der ökumenischen Zusammenarbeit nötig, erklärte der Papst mit Verweis auf den „vierhundertfünfzigsten Jahrestag des Reformations-Parlamentes, aber auch den hundertsten Jahrestag der Weltmissions-Konferenz in Edinburgh, die weithin als die Geburtsstunde der modernen ökumenischen Bewegung angesehen wird“.

„Lasst uns Gott danken für die in ökumenischer Verständigung und Zusammenarbeit liegende viel versprechende Hoffnung auf ein geeintes Zeugnis für Gottes rettende Wahrheit in der heutigen schnelllebigen Gesellschaft“, so der Heilige Vater.

Den Bischöfen legte der Papst ganz besonders die Sorge um die Priester ans Herz, die isoliert leben: „Lebt in eurem brüderlichen Dienst an euren Priestern die Liebe, die von Christus ausgeht, in Vollkommenheit, indem ihr mit ihnen allen zusammenarbeitet, besonders mit denjenigen, die wenig Kontakt zu ihren Mitbrüdern haben“.

„Liebe junge Katholiken Schottlands, ich möchte euch dringend ans Herz legen, ein Leben zu führen, das des Herrn (vgl. Eph 4,1) und euer selbst würdig ist“. Mit diesem Wort sind nach Benedikt XVI. die Standhaftigkeit angesichts vieler Versuchungen gemeint, die den Jungen Menschen „Tag um Tag vor Augen“ stehen: „Drogen, Geld, Sex, Pornographie, Alkohol -, von denen die Welt euch vorgaukelt, sie brächten Glück, doch diese Dinge sind zerstörerisch und zwiespältig. Nur eines ist dauerhaft: die Liebe, die Jesus Christus persönlich zu einem jeden von euch hat“, bekräftigte der Papst.

„Sucht ihn, lernt ihn kennen und liebt ihn, dann wird er euch befreien von der Sklaverei gegenüber der verlockenden, aber oberflächlichen Existenz, für die die heutige Gesellschaft so häufig wirbt“.

[AR]

Unser Kommentar:
Es ist schon abnormal, dass man sich als katholischer Christ immer wieder veranlasst sieht, den Papst, den Heiligen Vater, in gewissen Aussagen zu korrigieren. So stellen wir hier seinen Satz in Frage: „Tatsächlich aber ist Religion eine Garantie für echte Freiheit und Achtung, da sie uns dazu führt, jeden Menschen als Bruder oder Schwester zu betrachten.“ Ja, welche Religion denn? Die Islamische? Die Hinduistische? Die Buddhistische? Einigermaßen zutreffend ist dies nur für die christliche Religion, die einzig wahre, gott-gewollte und gott-gewirkte. Aber diese führt genau genommen nicht dazu, jeden Menschen als Bruder oder Schwester zu betrachten. Christen sollen diejenigen als Brüder oder Schwestern betrachten, die mit ihnen den gleichen Vater haben, den ihnen der Sohn des Vaters offenbart hat. Menschen, die diesen VATER, wie Ihn CHRISTUS vermittelt, bewusst, ausdrücklich und willentlich nicht anerkennen, können nicht unsere Brüder und Schwestern sein; sie gehören nicht zu unserer Familie. JESUS CHRISTUS höchst persönlich hat es seinen verstockten Gegnern ins Gesicht gesagt: „Ihr habt den Teufel zum Vater!“ (Johannes 8,44) Und dieser selbe Lieblingsapostel Jesu, Johannes, schreibt in seinem 2. Brief, Verse 7-11:  „Denn viele Verführer sind in die Welt ausgegangen, die nicht bekennen, dass Jesus Christus in das Fleisch gekommen ist. Das ist der Verführer und der Antichrist. Seht euch vor, dass ihr nicht verliert, was wir erarbeitet haben, sondern vollen Lohn empfangt. Wer darüber hinausgeht und bleibt nicht in der Lehre Christi, der hat Gott nicht; wer in dieser Lehre bleibt, der hat den Vater und den Sohn. Wenn jemand zu euch kommt und bringt diese Lehre nicht, so nehmt ihn nicht ins Haus und grüßt ihn auch nicht. Denn wer ihn grüßt, der hat teil an seinen bösen Werken.“ Somit sind mindestens die erklärten Gegner unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS nicht unsere Brüder und Schwestern! Überdies sind die falschen Religionen wie vor allem der Islam evidenterweise absolut keine Garantie für echte Freiheit und Achtung! Ganz im Gegenteil: eine Garantie für schlimme Unfreiheit und Verachtung der heiligsten Rechte ihrer in objektiver Gottesfeindschaft be- und ge-fangen gehaltenen Anhänger!

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Papst Benedikt XVI. plädiert für mehr Miteinander im Dialog mit Muslimen

Posted by deislam - 5. Juni 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10060412 – 04.06.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-20712?l=german

Papst Benedikt XVI. plädiert für mehr Miteinander im Dialog mit Muslimen
Er will keine politische Botschaft nach Zypern bringen

ROM, 4. Juni 2010 (ZENIT.org).- Die Ermordung von Erzbischof Padovese könne nicht der Türkei oder den Türken angelastet werden, erklärte Papst Benedikt XVI. heute Vormittag während seines Fluges nach Zypern gegenüber den an Bord anwesenden Journalisten. Dieses schmerzliche Ereignis dürfe in keiner Weise den Dialog mit dem Islam beeinträchtigen. „Es ist gewiss, dass es sich um keinen politisch oder religiös motivierten Mord gehandelt hat,“ so der Papst Benedikt XVI. , zum Auftakt seiner 16. Internationalen Apostolischen Reise.

Vor dem Hintergrund der Ermordung des Präsidenten der türkischen Bischofskonferenz Erzbischof Luigi Padovese betonte der Papst Benedikt XVI. vielmehr die Notwendigkeit des Dialogs mit dem Islam. Benedikt XVI. rief alle Christen auf, das Miteinander im Dialog mit den Muslimen zu suchen, „die unsere Brüder sind“. Er sprach die Hoffnung aus, dass die kommende Sonderversammlung der Bischofssynode zum Nahen Osten einen Beitrag zum Wachsen des Dialogs unter den Christen, aber auch mit den Muslimen leiste. Trotz aller Probleme sollte man versuchen, zu einer gemeinsamen Sicht zu gelangen, so der Papst.
Angesichts der Ereignisse am Gaza-Streifen lädt der Papst alle Parteien ein, geduldig zu sein. „Bei all diesen Vorfällen besteht immer die Gefahr, dass man die Geduld verliert, dass man sagt: Jetzt reicht es, und dass man nicht mehr den Frieden suchen will“. Dagegen sei es notwendig, jeden Tag Gott in seiner Geduld nachzuahmen. Man müsse immer wieder den Mut haben, neu anzufangen. Aufgabe des Heiligen Stuhles sei es, die Bereitschaft der Herzen zu einem Neuanfang zu suchen, dies in der Gewissheit, „dass alle vorwärts gehen können, dass die Gewalt keine Lösung ist“.

Angesprochen auf  Zypern und die Trennung des Landes in einen griechischen und türkischen Teil appellierte der Papst an die Bevölkerung, geduldig ihre Probleme zu lösen und in Harmonie mit ihren Nachbarn zu leben. Benedikt XVI. bekräftigte, dass es nicht seine Absicht sei, eine politische Botschaft nach Zypern zu bringen, sondern eine religiöse, die die Herzen vorbereiten solle, um eine Öffnung für den Frieden zu finden. Dabei handle es sich nicht um Dinge, die von heute auf morgen geschehen könnten. Es sei jedoch notwendig, die notwendigen politischen Schritte zu unternehmen.

„Es bedarf einer inneren Öffnung zum Frieden, die aus dem Glauben an Gott und aus der Überzeugung kommt, dass wir alle Kinder Gottes und Brüder und Schwestern unter uns sind.“

Unser Kommentar:
Auch und selbst für Papst Benedikt XVI. ist es also „gewiss, dass es sich um keinen politisch oder religiös motivierten Mord gehandelt hat“! Für uns hingegen ist dies alles andere als gewiss! Wie wir im Kommentar zum vorausgehenden Artikel geschrieben haben, handelt es sich beim Täter um einen zum „katholischen Glauben“ konvertierten Muslim, der „depressiv“ geworden war und psychiatrisch behandelt werden musste. Wer weiß, unter welchen inneren und äußeren Drohungen Abtrünnige des Islams leben, und dies gar in einem absolut islamisch dominierten Land (wie der Türkei – mit heute 99% muslimischer Bevölkerung!), der kann nicht zum vornherein ausschließen, dass der 26-jährige Mörder Murat Altun „religiös motiviert“ handelte. Aber der Papst hat auch an sich ein falsches Bild vom Islam. Er betrachtet ja alle Muslime als „unsere Brüder und Schwestern“ und „Kinder Gottes“, mit welchen zusammen es gelte (im Dialog), „zu einer gemeinsamen Sicht“ zu gelangen.
Immer und immer wieder müssen wir darauf hinweisen, dass Nicht-Christen und gar Anti-Christen von uns (Christen) nicht als „Brüder und Schwestern“ und als „Kinder Gottes“ bezeichnet werden dürfen. Wenn wir das tun, üben wir Verrat am Glauben und an der Praxis unserer Väter und Lehrer bis zurück zu Jesus Christus höchstpersönlich. Nur unsere Mit-Gläubigen, nur die an den Gott-Menschen JESUS CHRISTUS (ausdrücklich oder einschlussweise) wahrhaft Glaubenden können und dürfen (im Glauben an Gott) als unsere „Brüder“ und „Schwestern“ und als „Kinder Gottes“ bezeichnet werden. Alle übrigen Menschen sind unsere „Mit-Menschen“. Nur durch die christliche TAUFE wird man aus einem „Geschöpf Gottes“ ein „Kind Gottes“, das ist Lehre der Kirche Christi von Anfang an!

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Benedikt XVI. vor dem Jerusalemer Großmufti

Posted by deislam - 29. Mai 2009

Aus ZENIT.org: ZG09052013 – 20.05.2009 (Hervorhebungen und Inline-Links von uns!)

Aktive Friedensarbeit: Ansprache Benedikts XVI. vor dem Jerusalemer Großmufti

An der Heilung von Trennungen mitwirken und Solidarität fördern

ROM, 20. Mai 2009 (ZENIT.org).- Wir veröffentlichen die offizielle Übersetzung der Ansprache, die Papst Benedikt XVI. im Rahmen seiner Pilgerreise ins Heilige Land am 12. Mai anlässlich des Höflichkeitsbesuchs bei Großmufti Muhammad Ahmad Hussein in Jerusalem gehalten hat.

Alle Menschen, die den einen Gott anbeteten, sollten „sichtbar machen, dass sie sowohl auf dem Boden der Einheit der ganzen Menschheitsfamilie stehen als auch auf sie ausgerichtet sind. Man könnte mit anderen Worten sagen, dass die Treue zu dem einen Gott, dem Schöpfer, dem Allerhöchsten, dazu führt anzuerkennen, daß alle Menschen grundlegend miteinander verbunden sind, da alle ihr Dasein einer einzigen Quelle verdanken und auf ein gemeinsames Ziel hingeordnet sind. Ihnen allen ist das unauslöschliche Abbild des Göttlichen eingeprägt und sie sind dazu berufen, aktiv an der Heilung der Trennungen mitzuarbeiten und die Solidarität unter den Menschen zu fördern.“

* * *

Liebe muslimische Freunde!
As-salámu ‘aláikum! Der Friede komme über euch!

Herzlich danke ich dem Großmufti, Muhammad Ahmad Hussein, gemeinsam mit dem Direktor der Jerusalemer islamischen Waqf-Stiftung, Scheich Mohammed Azzam al-Khatib al-Tamini, und dem Leiter des Awqaf-Rats, Scheich Abdel Azim Salhab, für den freundlichen Empfang, den sie mir in Ihrem Namen bereitet haben. Ich bin sehr dankbar für die Einladung, diesen heiligen Ort zu besuchen, und bekunde Ihnen und den Verantwortlichen der islamischen Gemeinschaft in Jerusalem meine Hochachtung.

Der Felsendom regt unser Herz und unseren Verstand zum Nachdenken über das Geheimnis der Schöpfung und über den Glauben Abrahams an. Hier treffen sich die Pfade der drei großen monotheistischen Religionen, und wir werden an all das erinnert, was sie gemeinsam haben. Jede von ihnen glaubt an einen Gott, den Schöpfer und Lenker des Alls. Jede sieht in Abraham einen ihrer Vorfahren, einen Mann des Glaubens, den Gott mit einem besonderen Segen beschenkt hat. Jede hat im Lauf der Jahrhunderte eine große Zahl von Gläubigen versammelt und wurde zur Inspiration für ein reiches geistliches, intellektuelles und kulturelles Erbe.

In einer Welt, die leider durch Trennungen zerrissen ist, stellt dieser heilige Ort einen Ansporn dar und fordert die Menschen guten Willens heraus, sich für die Überwindung von Mißverständnissen und Konflikten vergangener Tage einzusetzen und den Weg eines aufrichtigen Dialogs einzuschlagen, der auf den Aufbau einer Welt der Gerechtigkeit und des Friedens für die nachfolgenden Generationen abzielt.

Die Lehren der Religionsgemeinschaften behandeln letztlich die Wirklichkeit Gottes, den Sinn des Lebens und das gemeinsame Ziel der Menschheit, also all das, was uns am heiligsten und am kostbarsten ist. Daher kann die Versuchung aufkommen, in einen solchen Dialog mit Widerwillen und mit Unsicherheit über seine Erfolgsaussichten einzutreten. Wir können jedoch zum Ausgangspunkt den Glauben nehmen, daß der eine Gott die unendliche Quelle der Gerechtigkeit und des Erbarmens ist, da in ihm diese beiden in vollkommener Einheit existieren. Die seinen Namen bekennen, haben den Auftrag, unermüdlich nach Rechtschaffenheit zu streben und zugleich seine Vergebungsbereitschaft nachzuahmen, denn beides ist wesentlich auf das friedliche und harmonische Zusammenleben der Menschheitsfamilie ausgerichtet.

Aus diesem Grund ist es so wichtig, daß jene, die den einen Gott anbeten, sichtbar machen, daß sie sowohl auf dem Boden der Einheit der ganzen Menschheitsfamilie stehen als auch auf sie ausgerichtet sind. Man könnte mit anderen Worten sagen, daß die Treue zu dem einen Gott, dem Schöpfer, dem Allerhöchsten, dazu führt anzuerkennen, daß alle Menschen grundlegend miteinander verbunden sind, da alle ihr Dasein einer einzigen Quelle verdanken und auf ein gemeinsames Ziel hingeordnet sind. Ihnen allen ist das unauslöschliche Abbild des Göttlichen eingeprägt und sie sind dazu berufen, aktiv an der Heilung der Trennungen mitzuarbeiten und die Solidarität unter den Menschen zu fördern.

Dies erlegt uns eine große Verantwortung auf. Die den einen Gott verehren, glauben, daß er von den Menschen Rechenschaft für ihr Tun einfordern wird. Die Christen halten fest, daß die Gaben der Vernunft und der Freiheit dieser Rechenschaftspflicht zugrunde liegen. Die Vernunft öffnet den Geist für die Erkenntnis des gemeinsamen Wesens und des gemeinsamen Ziels der Menschheitsfamilie, während die Freiheit das Herz anspornt, den anderen anzunehmen und ihm in Liebe zu dienen. So werden die ungeteilte Liebe zu dem einen Gott und die Liebe zum Nächsten zum Angelpunkt, um den sich alles andere dreht. Aus diesem Grund arbeiten wir unermüdlich daran, die Herzen der Menschen vor Haß, Groll und Rachegelüsten zu bewahren.

Liebe Freunde, ich bin auf einer Reise des Glaubens nach Jerusalem gekommen. Ich danke Gott für diese Gelegenheit, Ihnen als Bischof von Rom und als Nachfolger des Apostels Petrus zu begegnen, aber auch als ein Sohn Abrahams, „durch den alle Völker der Erde Segen erlangen“ (Gen 12,3; vgl. Röm 4,16-17). Ich versichere Ihnen, daß die Kirche den innigen Wunsch hat, zum Wohl der Menschheitsfamilie beizutragen. Sie glaubt fest, daß die Erfüllung des Versprechens, das Gott Abraham gegeben hat, ihrem Ziel nach universal ist und alle Menschen unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem gesellschaftlichen Status umfaßt. Ich bete, daß Moslems und Christen bei der Weiterführung des bereits begonnen respektvollen Dialogs darüber nachdenken, wie das Einsein Gottes untrennbar mit der Einheit der Menschheitsfamilie verbunden ist. Mögen alle Angehörigen dieser Religionen, wenn sie sich Gottes liebevollem Plan für die Schöpfung fügen, wenn sie das Gesetz erforschen, das dem Kosmos eingeschrieben und dem Herz des Menschen eingeprägt ist, und wenn sie über das geheimnisvolle Geschenk der Selbstoffenbarung Gottes nachdenken, ihren Blick fest auf sein absolutes Gutsein richten und nie aus den Augen verlieren, wie diese Güte sich in den Gesichtern der Mitmenschen wiederspiegelt.

Mit diesen Gedanken bitte ich den Allmächtigen demütig, daß er Ihnen Frieden schenke und alle Glieder des geliebten Volkes dieser Region segne. Bemühen wir uns, in einem Geist der Harmonie und der Zusammenarbeit zu leben und durch unseren großzügigen Dienst am Nächsten für den einen Gott Zeugnis abzulegen. Vielen Dank!

Unser Kommentar:
Für den einen Gott Zeugnis ablegen können nur jene, die den einen Gott (er)kennen und anerkennen und bekennen, die über das geheimnisvolle Geschenk der Selbstoffenbarung Gottes auf solche Weise nachdenken, dass sie Seine Selbstoffenbarung unverfälscht und vollumfänglich mit entschiedenem Glauben annehmen und diesen Glauben auch leben. Die Selbstoffenbarung Gottes beinhaltet nun aber, dass Gott drei-persönlich ist: Vater, Sohn und Heiliger Geist und als Sohn in Jesus Christus bleibend Mensch geworden ist, um alle Menschen über alles zu belehren, was Gott ist, was der dreifaltig-eine Gott ist, was Gott von uns Menschen erwartet und verlangt, damit wir für die Ewigkeit erlöst, gerettet, selig werden. Mit der Mensch-Werdung Gottes ist uns Menschen der eine und einzige WEG gegeben, eröffnet und gewiesen, auf dem wir und über den wir zur WAHRHEIT und zum LEBEN gelangen (können). Wer Jesus Christus als GOTT, als den einen und einzigen MENSCH GEWORDENEN UND EWIG GOTT-MENSCH BLEIBENDEN GOTT ablehnt, verfehlt den einzig möglichen, gangbaren WEG zum EWIGEN HEIL, verkennt, verfehlt DIE WAHRHEIT (das EWIG WÄHRENDE, SEIENDE), verfehlt sein LEBENSZIEL, die EWIGE GLÜCKSELIGKEIT. Wer meint oder wähnt, er könne diesen einen und einzigen Weg umgehen, er könne GOTT (die GOTTHEIT) direkt oder über einen anderen „Weg“, einen anderen „Kanal“, d.h. ohne die Mittlerschaft des SOHNES GOTTES, erreichen, verehren und anbeten, der täuscht sich gewaltig und entsetzlich „selbstmörderisch“. Für ihn gibt es keine „Treue zu dem einen Gott, dem Schöpfer, dem Allerhöchsten“, weil er und insofern er diesen einen Gott wissentlich und willentlich verkennt und verachtet. Ein solcher ist auch kein (geistiger) Sohn Abrahams und kann deshalb auch durch ihn den Segen (der Erlösung, des Heiles) nicht erlangen; denn der Gott Abrahams (Isaaks und Jakobs) ist der Gott, der in Jesus Christus Mensch geworden ist und diejenigen und nur diejenigen, die an Ihn glauben, errettet, erlöst (hat).

„Wer an Mich glaubt, glaubt nicht an Mich, sondern an Den, Der Mich gesandt hat. Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit niemand, der an Mich glaubt, in der Finsternis bleibe.“ (Jo 12,44 f.) „Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch, wenn einer Mein Wort hört, wird er in Ewigkeit den Tod nicht schauen.“ (Jo 8,51) „Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch, wer Mein Wort hört und Dem glaubt, der Mich gesandt hat, der hat das Ewige Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern geht vom Tode zum Leben über.“ (Jo 5,24) „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an Mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist; und wer im Glauben an Mich lebt, wird in Ewigkeit nicht sterben.“ (Jo 11,25 f.) „Wenn ihr nicht glaubt, dass Ich es bin (den Gott, der Vater gesandt hat), werdet ihr in euren Sünden sterben.“ (Jo 8,24) „Wer Mich verachtet und Meine Worte nicht annimmt, der hat seinen Richter; das Wort, das Ich verkündet habe, wird ihn am Jüngsten Tage richten.“ (Jo 12,48) „Das ist der Wille Meines Vaters: jeder, der den Sohn sieht und an Ihn glaubt, soll das Ewige Leben haben.“ (Jo 6,40) „Das ist das Werk Gottes, dass ihr an Den glaubt, Den Er gesandt hat.“ (Jo 6,29)

Von den „drei großen monotheistischen Religionen“ glaubt nur eine wirklich und wahrhaft an (den) einen Gott, den Schöpfer und Lenker des Alls: die christliche. Die jüdische und islamische „Religion“ glaubt Dem nicht und an Den nicht, der den Sohn, Christus, gesandt hat; deren (bewusst urteilende und wählende) Anhänger verachten den Gott-Menschen und nehmen Seine Worte nicht an; sie bleiben in der Finsternis. Sie hören das Wort Gottes nicht und werden deshalb in ihren Sünden sterben, ins Gericht kommen (werden Rechenschaft für ihr Tun ablegen müssen) und vom ersten Tod zum zweiten Tod übergehen, also in Ewigkeit den Tod schauen. Mit diesen Gott (das Werk und Wirken Gottes) verachtenden Menschen können die Kinder des Lichtes nicht grundlegend verbunden sein, nicht auf dem Boden der Einheit (der ganzen Menschheitsfamilie) stehen und auch nicht auf sie ausgerichtet sein und friedlich und harmonisch und solidarisch zusammenleben. Sie können die Trennungen, die das Licht von der Finsternis, das Leben vom Tode scheidet nicht „überbrücken“, nicht „heilen“. Sie können „Missverständnisse“ und „Konflikte“ nicht vermeiden, nicht „überwinden“. Denn Gott kann und wird nur die segnen und nur denen Frieden schenken, die Seinen Willen erfüllen und an Den glauben, Den Er gesandt hat.

Dazu lesenswert:

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Das Miteinander der Religionen: Benedikt XVI. im Päpstlichen Notre-Dame-Zentrum

Posted by deislam - 12. Mai 2009

Aus ZENIT.org: ZG09051213 – 12.05.2009
Permalink: http://www.zenit.org/article-17777?l=german

„Wer glaubt, sucht nach der Wahrheit und lebt aus ihr“

AMMAN, 10. Mai 2009 (ZENIT.org).- Wir veröffentlichen die offizielle Übersetzung der Ansprache, die Papst Benedikt XVI. gestern, Montag, bei der Begegnung mit Vertretern von Organisationen für den interreligiösen Dialog im Jerusalemer Notre-Dame-Zentrum gehalten hat.

„Die Wahrheit ist weit davon entfernt, die Toleranz gegenüber Unterschieden oder kultureller Pluralität zu gefährden. Vielmehr ermöglicht sie einen Konsens und macht die öffentliche Diskussion rational, aufrichtig und verantwortungsbewußt; sie öffnet dem Frieden das Tor.“

***

Liebe Mitbrüder im Bischofsamt!
Sehr geehrte Religionsführer!
Liebe Freunde!

Es ist mir eine große Freude, Ihnen an diesem Abend zu begegnen. Ich möchte dem Patriarchen, Seiner Seligkeit Fouad Twal, für seinen herzlichen Willkommensgruß danken, den er im Namen aller Anwesenden ausgesprochen hat. Ich erwidere seine freundlichen Worte und grüße Sie alle sowie die Mitglieder der Gruppen und Organisationen, die Sie vertreten, sehr herzlich.

„Der Herr sprach zu Abram: Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde. … Da zog Abram weg … Abram nahm seine Frau Sarai mit“ (Gen 12,1-5). Gottes Ruf, der in die Welt hineinbricht und mit dem die Geschichte unserer Glaubenstradition beginnt, erging mitten in das tägliche Leben der Menschen hinein. Und die Geschichte, die dann folgte, war nicht von Isolierung bestimmt, sondern von der Begegnung mit der ägyptischen, hethitischen, sumerischen, babylonischen, persischen und griechischen Kultur.

Der Glaube wird immer innerhalb einer Kultur gelebt. Die Religionsgeschichte zeigt, daß eine Gemeinschaft von Gläubigen nach und nach in Treue zu Gott ihren Weg geht und dabei aus der Kultur, der sie begegnet, schöpft und diese prägt. Dieselbe Dynamik findet sich in den einzelnen Gläubigen der großen monotheistischen Traditionen: Indem wir – wie Abraham – auf Gottes Stimme hören, antworten wir auf seinen Ruf und ziehen aus, wir suchen nach der Erfüllung seiner Verheißungen, streben danach, seinem Willen zu gehorchen und ebnen einen Weg in unserer eigenen Kultur.

Heute, etwa viertausend Jahre nach Abraham, findet die Begegnung der Religionen mit der Kultur nicht nur auf geographischer Ebene statt. Bestimmte Aspekte der Globalisierung und insbesondere die Welt des Internet haben eine weitgreifende virtuelle Kultur geschaffen, die im Wert so unterschiedlich ist wie ihre zahllosen Erscheinungsformen. Zweifellos ist viel erreicht worden, um ein Bewußtsein der Nähe und der Einheit innerhalb der weltweiten Menschheitsfamilie zu schaffen. Zugleich kann jedoch die grenzenlose Anzahl der Portale, durch die die Menschen so einfachen Zugang zu den verschiedensten Informationsquellen haben, leicht zu einem Mittel immer größerer Zersplitterung werden: Die Einheit des Wissens zerfällt, und die komplexen Fähigkeiten der Kritik, der Unterscheidungsfindung und des Urteilsvermögens, die durch akademische und ethische Traditionen erlernt worden sind, werden manchmal umgangen oder außer acht gelassen.

Dann stellt sich natürlich die Frage, welchen Beitrag die Religion auf dem Hintergrund der raschen Globalisierung zu den Kulturen der Welt leistet. Da viele schnell damit zur Hand sind, auf die offensichtlichen Unterschiede zwischen den Religionen hinzuweisen, stehen wir als gläubige oder religiöse Menschen vor der Herausforderung, deutlich unsere Gemeinsamkeiten zu verkünden.

Abrahams erster Schritt im Glauben und unsere Schritte, die zur Synagoge, zur Kirche, zur Moschee oder zum Tempel hinführen oder von dort herkommen, hinterlassen eine Spur in unserer persönlichen menschlichen Geschichte, die sich sozusagen auf dem Weg zum ewigen Jerusalem hin entfaltet (vgl. Offb 21,23). Ebenso verleiht jede Kultur durch die ihr innewohnende Fähigkeit zu geben und zu empfangen der einen menschlichen Natur Ausdruck. Dennoch kann die Kultur den Einzelnen niemals vollkommen zum Ausdruck bringen. Er oder sie übersteigt die eigene Kultur auf der ständigen Suche nach etwas Höherem. Aus dieser Perspektive heraus, liebe Freunde, sehen wir, daß eine Einheit möglich ist, die nicht von der Gleichförmigkeit abhängt. Zwar können die Unterschiede, die Gegenstand des interreligiösen Dialogs sind, uns manchmal als Hindernisse erscheinen, sie brauchen aber nicht die gemeinsame Ehrfurcht und Achtung vor dem Universalen, dem Absoluten und der Wahrheit zu überschatten, durch die religiöse Menschen überhaupt dazu gebracht werden, das Gespräch miteinander zu suchen. In der Tat ist es gerade die gemeinsame Überzeugung, daß diese transzendenten Wirklichkeiten ihre Quelle im Allmächtigen haben – und Spuren von ihm in sich tragen –, die die Gläubigen voreinander, vor unseren Organisationen, unserer Gesellschaft, unserer Welt hochhalten. Auf diese Weise bereichern wir nicht nur die Kultur, sondern prägen sie: Ein Leben in Treue zur Religion ist ein Widerhall von Gottes Gegenwart, die in unsere Welt hineinbricht, und läßt eine Kultur entstehen, die sich nicht innerhalb zeitlicher oder räumlicher Grenzen definiert, sondern vor allem von den Grundsätzen und durch das Handeln geprägt ist, die aus dem Glauben kommen.

Religiöser Glaube setzt Wahrheit voraus. Wer glaubt, sucht nach der Wahrheit und lebt aus ihr. Zwar ist das Mittel, durch das wir die Entdeckung und Weitergabe der Wahrheit verstehen, teilweise von Religion zu Religion verschieden, wir sollten uns aber nicht von unseren Bemühungen abhalten lassen, die Macht der Wahrheit zu bezeugen. Gemeinsam können wir verkünden, daß Gott existiert und daß man ihn erkennen kann, daß die Erde seine Schöpfung ist, daß wir seine Geschöpfe sind und daß er jeden Menschen aufruft, so zu leben, daß er seinen Plan für die Welt achtet. Liebe Freunde, wenn wir glauben, daß wir ein Urteils- und Unterscheidungskriterium besitzen, das göttlichen Ursprungs ist und das für die ganze Menschheit gilt, dann dürfen wir nicht müde werden, dafür zu sorgen, daß dieses Wissen im öffentlichen Leben zum Tragen kommt. Die Wahrheit sollte allen angeboten werden; sie dient allen Gliedern der Gesellschaft. Sie wirft Licht auf die Grundlage von Moral und Ethik und verleiht der Vernunft die Kraft, ihre eigenen Grenzen zu übersteigen, um unsere tiefsten gemeinsamen Bestrebungen zum Ausdruck zu bringen. Die Wahrheit ist weit davon entfernt, die Toleranz gegenüber Unterschieden oder kultureller Pluralität zu gefährden. Vielmehr ermöglicht sie einen Konsens und macht die öffentliche Diskussion rational, aufrichtig und verantwortungsbewußt; sie öffnet dem Frieden das Tor. Wenn wir den Willen hegen, der Wahrheit gehorsam zu sein, wird unser Vernunftbegriff und sein Anwendungsradius erweitert und ein echter Dialog der Kulturen und Religionen ermöglicht, der heute so dringend notwendig ist.

Jeder der hier Anwesenden weiß jedoch auch, daß man Gottes Stimme heute weniger deutlich hört und daß die Vernunft in so vielen Fällen gegenüber dem Göttlichen taub geworden ist. Dennoch herrscht in dieser „Leere“ keine Stille. Im Gegenteil, der Lärm egoistischer Forderungen, leerer Versprechen und falscher Hoffnungen dringt so oft gerade dort ein, wo Gott uns sucht. Gemeinsam können wir Räume schaffen – Oasen des Friedens und der tiefen Reflexion –, wo man Gottes Stimme wieder hören kann, wo man seine Wahrheit in der Allgemeingültigkeit der Vernunft entdecken kann, wo jeder einzelne ungeachtet seiner Herkunft, ethnischen Zugehörigkeit, politischen Couleur oder seines religiösen Glaubens als Person, als Mitmensch geachtet werden kann. In einer Zeit des unmittelbaren Zugangs zur Information und sozialer Tendenzen, die eine Art Monokultur erzeugen, stärkt eine tiefe Reflexion auf dem Hintergrund von Gottes Gegenwart die Vernunft. Außerdem regt sie den schöpferischen Geist an, erleichtert die kritische Wertschätzung kultureller Bräuche und schützt den universalen Wert der Religion.

Liebe Freunde, die Einrichtungen und Gruppen, die Sie vertreten, widmen sich dem interreligiösen Dialog und der Förderung kultureller Initiativen auf vielen verschiedenen Ebenen. Von akademischen Einrichtungen – und hier möchte ich die hervorragenden Leistungen der „Bethlehem University“ besonders erwähnen – bis hin zu Selbsthilfegruppen verwaister Eltern, von Initiativen im Bereich von Musik und Kunst bis hin zum mutigen Vorbild einfacher Mütter und Väter, von Gruppen, die sich dem offiziellen Dialog widmen, bis hin zu karitativen Organisationen: Jeder von Ihnen zeigt täglich seinen Glauben, daß unsere Pflicht vor Gott nicht nur im Gottesdienst Ausdruck findet, sondern auch in unserer Liebe und Fürsorge gegenüber der Gesellschaft, der Kultur, unserer Welt und gegenüber allen, die in diesem Land leben. Einige wollen uns glauben machen, daß unsere Unterschiede zwangsläufig Anlaß zur Uneinigkeit geben und sie daher höchstens toleriert werden können. Manche vertreten sogar die Ansicht, daß unsere Stimmen einfach zum Schweigen gebracht werden sollten. Wir aber wissen, daß unsere Verschiedenheiten niemals fälschlich als unvermeidlicher Grund für Reibereien oder Spannungen hingestellt werden dürfen, weder unter uns selbst noch in der Gesellschaft im ganzen. Vielmehr geben sie Menschen unterschiedlicher Religion eine wunderbare Gelegenheit, in tiefer gegenseitiger Achtung, Wertschätzung und Anerkennung zusammenzuleben und einander auf Gottes Wegen zu ermutigen. Mit Hilfe des Allmächtigen und von seiner Wahrheit erleuchtet mögen Sie auch weiterhin mutig auf Ihrem Weg voranschreiten, indem sie all das achten, was uns unterscheidet, und all das fördern, was uns vereint als Geschöpfe, die den Wunsch haben, unseren Gemeinschaften und unserer Welt Hoffnung zu bringen. Möge Gott uns auf diesem Weg leiten!

Unser Kommentar:

Gemäß Papst Benedikt XVI. „hören die Gläubigen der großen monotheistischen Traditionen (also die Juden und die Christen und die Muslime) – wie Abraham – auf Gottes Stimme, sie antworten auf seinen Ruf und ziehen aus; sie suchen nach der Erfüllung seiner Verheißungen, streben danach, seinem Willen zu gehorchen…“ Er, der Papst, will nicht zu jenen gehören, die „schnell damit zur Hand sind, auf die offensichtlichen Unterschiede zwischen den Religionen hinzuweisen“, „die uns glauben machen, dass unsere Unterschiede zwangsläufig Anlass zur Uneinigkeit geben und sie daher höchstens toleriert werden können“, sondern er will vielmehr „deutlich deren Gemeinsamkeiten verkünden“. Er glaubt, „dass eine Einheit möglich ist, die nicht von der Gleichförmigkeit abhängt“, dass „unsere Verschiedenheiten niemals fälschlich als unvermeidlicher Grund für Reibereien oder Spannungen hingestellt werden dürfen, weder unter uns selbst noch in der Gesellschaft im ganzen“, dass „ein Leben in Treue zur Religion (gleich welcher) ein Widerhall von Gottes Gegenwart ist, die in unsere Welt hineinbricht“, dass (alle) „gemeinsam verkünden können, dass Gott existiert, dass man ihn erkennen kann, dass die Erde seine Schöpfung ist und dass wir seine Geschöpfe sind und dass er jeden Menschen aufruft, so zu leben, dass er seinen Plan für die Welt achtet“, dass „die Verschiedenheiten den Menschen unterschiedlicher Religion eine wunderbare Gelegenheit geben, in tiefer gegenseitiger Achtung, Wertschätzung und Anerkennung zusammenzuleben und einander auf Gottes Wegen zu ermutigen“. Für Benedikt XVI. „ist die Wahrheit weit davon entfernt, die Toleranz gegenüber Unterschieden [der Religion] zu gefährden“; „vielmehr ermögliche sie einen Konsens“.

Nun müssen wir uns wieder folgende Fragen stellen: Hören die Muslime, die Juden auf Gottes Stimme? Antworten sie auf Seinen Ruf? Suchen sie nach der Erfüllung Seiner Verheißungen, streben sie danach, Seinem Willen zu gehorchen? Auf alle diese Fragen muss ein gläubiger Christ doch in aller Deutlichkeit mit einem dreifachen NEIN! antworten. Gottes Stimme ist doch das WORT GOTTES, der LOGOS, JESUS CHRISTUS, der MENSCH gewordene GOTTES-SOHN, der GOTT-MENSCH. Gottes Ruf ist doch DAS EVANGELIUM CHRISTI; die Erfüllung Seiner Verheißungen ist doch Seine MENSCH-WERDUNG, Sein Leben und Wirken und Lehren unter uns Menschen, Sein uns erlösender Opfertod am Kreuz, Seine Auferstehung, Seine Sendung des Heiligen Geistes, die Gründung Seines Reiches, der KIRCHE! Das ALLES bestreiten, leugnen und verurteilen doch sowohl die Muslime wie die Juden. Und das gibt zwangsläufig Anlass zur Uneinigkeit, und von uns Christen kann diese Widersetzlichkeit gegen Gott niemals gutgeheißen, auch nicht verharmlost und entschuldigt, sondern höchstens toleriert werden. Es gibt für uns Christen keine Gemeinsamkeiten zu verkünden zwischen uns und den Anti-Christen. Auch das scheinbar Gemeinsame ist nicht das Gleiche, bedeutet nicht Dasselbe, dient nicht Demselben. Unsere Verschiedenheiten sind in der Tat „unvermeidlicher Grund für Reibereien und Spannungen“, Dissens, Ablehnungen und Verurteilungen; denn ein Leben in Treue zu einer falschen Religion ist niemals ein Widerhall von Gottes Gegenwart, die in unsere Welt hineinbricht, sondern ein Widerhall Seines Widersachers, der die Gegenreligion(en) inspiriert und konstruiert. Wir Christen können mit unseren erklärten Gegnern nicht „gemeinsam verkünden, dass Gott existiert, dass man Ihn erkennen kann…, dass Er jeden Menschen aufruft, so zu leben, dass er Seinen Plan für die Welt achtet“; denn der Gott der Muslime und der Juden ist nicht der Gott der Christen; unser Gott ist drei-persönlich: Vater, Sohn und Heiliger Geist, und unser Gott ist in JESUS CHRISTUS MENSCH GEWORDEN und hat unter uns gewohnt, gewirkt, gelehrt, gelitten, gestorben, ist glorreich auferstanden, in den Himmel aufgefahren, wo Er zur Rechten des ewigen Vaters thront und von wo Er kommen wird zu richten die Lebenden und die Toten. Denn die Muslime und die Juden leben nicht so, dass sie Gottes Plan für die Welt achten. Sie bestreiten ihn ja, diesen ausgeführten Plan, und verachten ihn und werden – jetzt sogar mit dem Segen Benedikt XVI. auf ihren Irrwegen voranschreiten, indem sie all das achten, was sie von uns unterscheidet.

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Jordanien: Papst Benedikts Ansprache vor Moslems, Diplomaten und Rektoren

Posted by deislam - 11. Mai 2009

Aus: Radio Vatikan: 09/05/2009 12.17.36 (Hervorhebungen durch uns!)

Königliche Hoheit! Exzellenzen! Sehr geehrte Damen und Herren!

Es ist für mich Grund zu großer Freude, heute morgen mich mit Ihnen in dieser herrlichen Umgebung zu treffen. Ich danke Prinz Ghazi Bin Muhammed Bin Talal für seine freundlichen Worte der Begrüßung. Die zahlreichen Initiativen Eurer Königlichen Hoheit zur Förderung des interreligiösen und interkulturellen Dialogs und Austauschs werden von den Menschen im Haschemitischen Königreich geschätzt und sind bei der internationalen Gemeinschaft weithin angesehen. Ich weiß, daß diese Bemühungen die aktive Unterstützung sowohl anderer Mitglieder der königlichen Familie als auch der Regierung des Landes erfährt und großen Widerhall in den vielen Initiativen der Zusammenarbeit unter den Jordaniern findet. Für all das möchte ich meine aufrichtige Bewunderung zum Ausdruck bringen.
Stätten des Kultes, wie diese prachtvolle, nach dem verehrten letzten König benannte Al-Hussein-Bin-Talal-Moschee, erheben sich wie Juwele über den ganzen Erdkreis. Die alten wie die modernen Stätten, die herrlichen wie die einfachen, sie alle verweisen auf das Göttliche, auf den Einen Transzendenten, auf den Allmächtigen. Und Jahrhunderte hindurch haben diese Heiligtümer Menschen zu ihren heiligen Orten angezogen, damit sie dort verweilen, beten, sich der Gegenwart des Allmächtigen bewußt werden und erkennen, daß wir alle seine Geschöpfe sind.
Aus diesem Grund können wir nicht anders, als besorgt zu sein, daß heutzutage einige mit zunehmender Intensität behaupten, daß die Religion mit ihrem Anspruch scheitert, von ihrem Wesen her Brückenbauer und Stifter von Harmonie, ein Ausdruck der Gemeinschaft unter den Menschen und mit Gott zu sein. In der Tat beteuern manche, daß die Religion zwangsläufig eine Ursache von Spaltungen in unserer Welt ist; und so vertreten sie die Ansicht, daß es um so besser ist, je weniger Beachtung der Religion in der Öffentlichkeit geschenkt wird. Gewiß, der Widerspruch von Spannungen und Spaltungen zwischen Anhängern verschiedener religiöser Traditionen kann leider nicht bestritten werden. Ist es nicht dennoch auch der Fall, daß oft die ideologische Manipulierung der Religion, manchmal zu politischen Zwecken, den wahren Katalysator für Spannung und Spaltung und gelegentlich sogar für Gewalt in der Gesellschaft darstellt? Angesichts dieser Situation, in der die Gegner der Religion nicht nur danach trachten, ihre Stimme zum Schweigen zu bringen, sondern sie durch ihre eigene zu ersetzen, verspürt man um so brennender den Bedarf an Gläubigen, die ihren Prinzipien und Überzeugungen genau entsprechen. Gerade wegen der Bürde ihrer gemeinsamen Geschichte, die so oft von Mißverständnis gekennzeichnet war, müssen Muslime und Christen bestrebt sein, als Gläubige erkannt und anerkannt zu werden, die treu beten, die bemüht sind, die Gebote des Allmächtigen zu halten und ihnen gemäß zu leben, die barmherzig und mitfühlend sind, die konsequent alles Wahre und Gute bezeugen, die stets den gemeinsamen Ursprung und die Würde aller Menschen bedenken, die der Höhepunkt des göttlichen Schöpfungsplans für die Welt und die Geschichte bleiben.
Die Entschlossenheit der Erzieher wie der religiösen und weltlichen Führer Jordaniens zu gewährleisten, daß das öffentliche Gesicht der Religion ihr wahres Wesen widerspiegelt, ist lobenswert. Das Beispiel von einzelnen und Gemeinschaften, zusammen mit der Bereitstellung von Kursen und Programmen, zeigt den konstruktiven Beitrag der Religion zu den Bereichen Erziehung, Kultur, Soziales und anderen wohltätigen Sektoren Ihrer Gesellschaft. Manches von dieser Einstellung konnte ich aus erster Hand erfahren. Gestern lernte ich die berühmte Erziehungs- und Rehabilitationsarbeit des Regina-Pacis-Zentrums kennen, wo Christen und Muslime das Leben ganzer Familien verwandeln, indem sie ihnen helfen zu gewährleisten, daß deren Kinder mit Behinderung ihren berechtigten Platz in der Gesellschaft erhalten. Heute morgen segnete ich den Grundstein der Madaba-Universität, wo junge muslimische und christliche Erwachsene Seite an Seite vom dritten Bildungsweg profitieren werden, der sie dazu befähigt, in geeigneter Weise zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung ihres Landes beizutragen. Großes Verdienst kommt auch den zahlreichen Initiativen des interreligiösen Dialogs zu, die von der königlichen Familie und der diplomatischen Gemeinschaft unterstützt werden und zeitweise in Verbindung mit dem Päpstlichen Rat für den Interreligiösen Dialog durchgeführt wurden. Dazu gehören auch die laufende Arbeit des Königlichen Instituts für Interreligiöse Studien und Islamisches Denken, die Amman Message von 2004, die Amman Interfaith Message von 2005 und der jüngste Brief Common Word, der ein Thema widerspiegelt, das im Einklang mit meiner ersten Enzyklika steht: die unlösliche Verschränkung von Gottes- und Nächstenliebe und der fundamentale Widerspruch der Gewaltanwendung oder des Ausschlusses im Namen Gottes (vgl. Deus caritas est, 16).
Solche Initiativen führen klar zu einer tieferen gegenseitigen Kenntnis und fördern eine zunehmende Achtung sowohl vor dem, was wir gemeinsam haben, als auch vor dem, was wir unterschiedlich sehen. Sie sollten daher Christen und Muslime dazu veranlassen, die wesentliche Beziehung zwischen Gott und seiner Welt noch gründlicher zu erforschen, so daß wir miteinander bestrebt sein mögen sicherzustellen, daß die Gesellschaft mit der göttlichen Ordnung in Harmonie mitschwingt. Diesbezüglich gibt die hier in Jordanien erreichte Zusammenarbeit der Region wie der Welt überhaupt ein ermutigendes und überzeugendes Beispiel für den positiven, konstruktiven Beitrag, den die Religion für die Gesellschaft leisten kann und muß.
Verehrte Freunde, ich möchte mich heute auf eine Aufgabe beziehen, die ich bei verschiedener Gelegenheit angesprochen habe und die, wie ich fest glaube, Christen und Muslime wahrnehmen können, besonders durch unsere jeweiligen Beiträge für Lehre und Wissenschaft und für den Dienst an der Allgemeinheit. Diese Aufgabe ist die Herausforderung, im Rahmen von Glaube und Wahrheit das enorme Potential menschlicher Vernunft zum Guten heranzubilden. Tatsächlich beschreiben die Christen Gott unter anderem als schöpferische Vernunft, die die Welt ordnet und leitet. Und Gott hat uns mit der Fähigkeit ausgestattet, an seiner Vernunft teilzuhaben und so gemäß dem Guten zu handeln. Die Muslime verehren Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat. Und als an den einen Gott Glaubende wissen wir, daß die menschliche Vernunft selbst Gabe Gottes ist und daß sie zu ihrem höchsten Niveau aufsteigt, wenn sie in das Licht der göttlichen Wahrheit getaucht ist. Denn wenn die menschliche Vernunft demütig zuläßt, daß sie selber vom Glauben geläutert wird, dann ist sie fern davon, geschwächt zu werden; vielmehr wird sie gestärkt, um der Überheblichkeit zu widerstehen und über ihre eigenen Grenzen hinauszugreifen. Auf diese Weise wird die menschliche Vernunft ermutigt, ihrem erhabenen Zweck zu folgen, der Menschheit zu dienen, wobei sie unser gemeinsames innerstes Streben zum Ausdruck bringt und den öffentlichen Diskurs lieber ausweitet, als ihn zu manipulieren oder einzuschränken. Daher – weit davon entfernt, den Geist einzuengen – erweitert ein ernsthaftes Festhalten an der Religion den Horizont menschlichen Verstandes. Sie schützt die Gesellschaft von den Auswüchsen eines ungezügelten Ego, das danach strebt, das Endliche zu verabsolutieren und das Unendliche in den Schatten zu stellen; sie stellt sicher, daß Freiheit Hand in Hand mit der Wahrheit ausgeübt wird, und sie schmückt die Kultur mit Einblicken bezüglich allem, was wahr, gut und schön ist.
Dieses Verständnis von Vernunft, das unaufhörlich den menschlichen Geist auf der Suche nach dem Absoluten über sich selbst hinaus zieht, stellt eine Herausforderung dar; es umfaßt ein Gefühl der Hoffung als auch der Vorsicht. Christen und Muslime werden gemeinsam dazu angespornt, alles zu suchen, was recht und richtig ist. Wir sind verpflichtet, über unsere eigenen Interessen hinauszugehen und andere, insbesondere staatliche Beamte und Führungskräfte, zu ermutigen, das gleiche zu tun, um die große Genugtuung zu erfahren, die der Dienst zum Wohl der Allgemeinheit selbst unter persönlichen Opfern bereitet. Und wir werden daran erinnert, daß unsere gemeinsame menschliche Würde es ist, welche die allgemeinen Menschenrechte begründet, die für jeden Mann und jede Frau in gleicher Weise gelten, unabhängig von religiöser, sozialer oder ethnischer Zugehörigkeit. In dieser Hinsicht müssen wir feststellen, daß das Recht auf Religionsfreiheit sich über die Frage des Kultes hinaus erstreckt und das Recht – besonders der Minderheiten – auf fairen Zugang zum Arbeitsmarkt und zu anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens einschließt.
Bevor ich Sie heute morgen verlasse, möchte ich in besonderer Weise festhalten, daß der Patriarch von Bagdad, Seine Seligkeit Eminenz Emmanuel III Delly, in unserer Mitte zugegen ist, den ich sehr herzlich grüße. Seine Anwesenheit erinnert an die Menschen im benachbarten Irak, von denen viele hier in Jordanien Zuflucht und Aufnahme gefunden haben. Die Bemühungen der Internationalen Gemeinschaft, zusammen mit denen der örtlichen Führer, den Frieden und die Versöhnung zu fördern, müssen fortgesetzt werden, damit sie im Leben der Iraker Frucht bringen. Ich möchte all denen meine Wertschätzung bekunden, die bei den Anstrengungen mitarbeiten, das Vertrauen zu vertiefen sowie die Einrichtungen und die Infrastruktur, die für das Wohl dieser Gesellschaft wesentlich sind, wieder aufzubauen. Und noch einmal dränge ich die Diplomaten und die Internationale Gemeinschaft, die sie repräsentieren, zusammen mit den örtlichen politischen und religiösen Führern alles Mögliche zu unternehmen, um der alten christlichen Gemeinschaft dieses herrlichen Landes ihr grundlegendes Recht auf ein friedvolles Zusammenleben mit ihren Mitbürgern zu garantieren.
Verehrte Freunde, ich vertraue darauf, daß die Gedanken, die ich heute zum Ausdruck gebracht habe, uns mit neuer Hoffnung für die Zukunft zurücklassen. Unsere Liebe und Ehrerbietung gegenüber dem Allmächtigen drücken wir nicht nur im Gottesdienst aus, sondern auch in unserer Liebe und Sorge für die Kinder und jungen Menschen – für Ihre Familien – und für alle Jordanier. Für sie arbeiten Sie, und sie motivieren Sie, das Wohl eines jeden Menschen in die Mitte der Einrichtungen, Gesetze und Arbeit der Gesellschaft zu stellen. Möge die Vernunft, die von der Größe der göttlichen Wahrheit geadelt wird und in Demut vor ihr steht, fortfahren, das Leben und die Institutionen dieser Nation zu formen. So mögen die Familien blühen und alle in Frieden leben und dabei zur Kultur beitragen und von ihr Nutzen ziehen, die dieses ehrwürdige Königreich eint!
(Offizielle Übersetzung des Heiligen Stuhles) (rv 09.05.2009 bp)

Unser Kommentar:

Gemäß Papst Benedikt XVI. sind (jetzt) also Moscheen („die alten wie die modernen, die herrlichen wie die einfachen“) „wie Juwelen, die sich über den ganzen Erdkreis erheben“, und sie „alle verweisen auf das Göttliche, auf den Einen Transzendenten, auf den Allmächtigen.“ „Und Jahrhunderte hindurch haben diese Heiligtümer (lies: Moscheen) Menschen zu ihren heiligen Orten angezogen, damit sie dort verweilen, beten, sich der Gegenwart des Allmächtigen bewusst werden und erkennen, dass wir alle seine Geschöpfe sind“! Für Benedikt XVI. sind demnach Kultstätten wie die „prachtvolle“ Al-Hussein-Bin-Talal-Moschee Heiligtümer wie die christlichen Kirchen und Wallfahrtsorte!

Und jetzt muss man sich einmal vergegenwärtigen, was denn in den Moscheen geschieht! Ist es GOTTES-Dienst, vergleichbar dem in christlichen katholischen Kirchen? Ist es Gebet zum wahren, seienden GOTT, zu Seiner Ehre und Verherrlichung? Ist es ein Ort, an dem die Wahrheit, die Offenbarung von GOTT und über GOTT gelehrt und bekannt wird, in der der Allmächtige gegenwärtig ist? Auf alle 3 Fragen gehört ein klares, entschiedenes Nein! Eine Moschee, gleich welche, ist der Ort der Verkündigung schwerstwiegender Irrlehren über „den einen Transzendenten“, den Allmächtigen. Eine Moschee, gleich welche, ist der Ort der Leugnung des wahren GOTTES, Seiner Wesenheit, Seiner Dreipersönlichkeit, des ganzen Heils- und Erlösungswerkes Gottes, Seiner Menschwerdung, der GOTTHEIT Christi, Seines Opfertodes am Kreuz, Seiner Auferstehung, Seiner Himmelfahrt, der Gründung der Kirche, des Reiches Gottes, der Sendung des Heiligen Geistes (der dritten göttlichen Person der Dreifaltigkeit) und so weiter und so fort, kurz: aller wichtigsten, wesentlichen ewigen Wahrheit(en). Eine Moschee, gleich welche, ist der Ort der totalen Opposition, der entschlossensten Gegnerschaft gegen den Eingeborenen des Vaters JESUS CHRISTUS, gegen das Christentum, ist der Ort der Mobilisierung des militantesten gewalttätigen Antichristentums.

Laut Benedikt XVI. ist die Religion, also auch die islamische, „Brückenbauer und Stifter von Harmonie, ein Ausdruck der Gemeinschaft unter den Menschen und mit Gott„; und sind die Muslime (wie die Christen) „Gläubige, die treu beten, die bemüht sind, die Gebote des Allmächtigen zu halten und ihnen gemäß zu leben, die … konsequent alles Wahre und Gute bezeugen„. Benedikt XVI. macht keinen Unterschied zwischen der christlichen Religion, der einen und einzigen echten und wahren und gottgewirkten, und der islamischen, nicht von Gott stammenden und nicht zu Gott führenden „Religion“. Er spricht von DER Religion und meint damit die christliche wie die islamische wie die jüdische, wie jede andere „Menschen-Religion“ und misst diesen Pseudoreligionen Werte zu, die sie nicht haben, nicht haben können, weil sie Menschengebilde sind, weitgehend inspiriert durch das Gegenreich Gottes. Für Benedikt XVI. ist es preiswürdig: „Die Muslime verehren Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat.“ Er hält damit den Koran (implizit) für Gottes Wort!

Was Papst Benedikt XVI. damit (wie auch schon etliche Male vorher) tut/tat, ist eine völlige Verharmlosung von etwas äußerst Harmvollen, Schädlichen, ja Tödlichen. Es ist ein mutwilliges Verschweigen des wahren Wesens dieses teuflischen Glaubens-Systems, das sich an Stelle des himmlischen, göttlichen Rettungs- und Heilswerkes und unter Verdrängung und Eliminierung desselben, allumfassend festsetzen will. Es ist eine erz-verblendete Leugnung der Tatsache, dass der Islam ur-selbst (und nicht sein Missbrauch) eine „ideologische Manipulierung“ der natürlichen Religiosität des Menschen ist, (auch) „zu politischen Zwecken“, „wahrer Katalysator für Spannung und Spaltung und [nicht nur gelegentlich, sondern oft] für Gewalt in der Gesellschaft“.

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Papst an Moslems: „Glaube und Vernunft stützen sich gegenseitig”

Posted by deislam - 19. März 2009

Radio Vatikan: 19/03/2009 10.22.40:

Benedikt XVI. hat zu enger Zusammenarbeit von Katholiken und Moslems in Afrika aufgerufen. In Yaoundé traf sich der Papst am Donnerstag Vormittag mit zwanzig Vertretern der islamischen Gemeinschaft von Kamerun. Etwa ein Fünftel der Einwohner von Kamerun sind Moslems; sie wohnen vor allem im Norden, an der Grenze zu Nigeria.

„Kamerun beherbergt Tausende von Christen und Moslems, die häufig Seite an Seite leben, arbeiten und ihren Glauben ausüben. Die Anhänger beider Religionen glauben an einen einzigen und barmherzigen Gott, der am Jüngsten Tag die Menschheit richten wird. Gemeinsam treten sie für die grundlegenden Werte der Familie, der sozialen Verantwortung, des Gehorsams gegenüber Gott und der Liebe zu den Kranken und Leidenden ein.“

Wie schon in seiner berühmten Regensburger Rede von 2005 ging Benedikt auch diesmal auf das Verhältnis von Glaube und Vernunft ein, eines der großen Themen seines Pontifikats.

„Wenn sich die Menschen erleuchten lassen von der wunderbaren Ordnung der Schöpfung und der Würde des Menschen, dann erkennen sie: Das „Vernünftige“ ist weit mehr als das, was die Mathematik ausrechnen kann; es schließt auch das Gut und die innere Anziehungskraft eines ehrlichen und ethischen Lebens ein, wie es uns die Sprache der Schöpfung mitteilt. Diese Schau bringt uns dazu, das Richtige und Gerechte zu suchen und aus unseren egoistischen Interessen auszubrechen, um für das Wohl der anderen zu arbeiten.“

Eine „wahre Religion“ öffnet den Horizont des menschlichen Begreifens und bildet das Fundament aller „authentischen menschlichen Kultur“, so der Papst.

„Sie weist alle Formen der Gewalt und des Totalitären zurück; nicht nur aus Glaubensprinzipien heraus, sondern auch aufgrund der Vernunft. Religion und Vernunft stützen sich nämlich gegenseitig; die Voraussetzung dafür ist aber, dass die Religion gereinigt und strukturiert wird von der Vernunft – und dass das volle Potential der Vernunft durch die Offenbarung und den Glauben freigesetzt wird.“

(rv 19.03.2009 sk)

Unser Kommentar:
Durch eine „enge Zusammenarbeit von Katholiken und Moslems“ kann weder in Afrika noch irgendwo sonst auf dieser Welt etwas Gutes, etwas Gott-Wohlgefälliges entstehen. Die Christen haben von JESUS nicht den Auftrag bekommen, mit den Nicht- und Anti-Christen (eng) zusammenzuarbeiten, sondern sie zu missionieren, sie zu bekehren. Und wenn sich diese nicht missionieren und bekehren lassen, den Staub von ihren Sohlen zu schütteln (Markus 6, 11), das heiß: nicht (unter ihnen und bei ihnen) zu bleiben und schon gar nicht mit ihnen zusammenzuarbeiten. „Wenn jemand zu euch kommt und bringt diese Lehre nicht, so nehmt ihn nicht ins Haus und grüßt ihn auch nicht.“ (2 Johannes 10) „Denn wer ihn grüßt, hat teil an seinen bösen Werken.“ (2 Johannes 11) „(Eng) zusammenarbeiten“ ist noch viel mehr, also noch viel schlimmer als „ins Haus aufnehmen“ und „grüßen“. „Beugt euch nicht mit Ungläubigen unter das gleiche Joch! Was haben denn Gerechtigkeit und Gesetzwidrigkeit miteinander zu tun? Was haben Licht und Finsternis gemeinsam? (2 Korinther 6, 14) Wenn Christen mit Muslimen zusammenarbeiten, und sei es auch nur in „weltlichen“ und/oder „zivilen“, „sozialen“, „karitativen“ Dingen, dann werten sie den Islam auf und das Christentum ab, dann verwischen sie die Grenzen zwischen Glauben und Un- und Irrglauben, dann verdunkeln sie das Licht und erhellen künstlich, trügerisch die Finsternis, dann nehmen sie teil an ihren bösen antichristlichen Werken. Denn nur die Anhänger der christlichen, der einzig wahren Religion glauben an „den einzigen und barmherzigen Gott, der am Jüngsten Tag die Menschheit richten wird“. Dieser einzige Gott ist der drei-persönliche Gott, der in der (2.) Person des Sohnes Gottes (des Logos) Mensch geworden ist und der jeden einzelnen Menschen richtet und am Ende der Welt die ganze Menschheit richten wird. Die Muslime haben ein völlig falsches Gottesbild, eine elend korrupte Religion. Die Christen können nicht, dürfen nicht „gemeinsam (mit ihnen) eintreten für die grundlegenden Werte der Familie, der sozialen Verantwortung, des Gehorsams gegenüber Gott und der Liebe zu den Kranken und Leidenden“. Denn die grundlegenden Werte der Familie, der sozialen Verantwortung, des Gehorsams gegenüber Gott und der Liebe zu den Kranken und Leidenden unterscheiden sich „grundlegend“ im Christentum und im Islam. Die Muslime sind nicht „gehorsam gegenüber Gott“, sondern gehorsam, oder besser hörig gegenüber dem Phantom- und Gegen-Gott Allah und seinem Pseudopropheten Mohammed. Es wäre die Aufgabe der Christen, die Muslime dazu zu bringen, „das Richtige und Gerechte zu suchen“; denn nur die einzig wahre Religion öffnet den Horizont des menschlichen Begreifens (ins Übernatürliche und Ewige) und bildet das Fundament aller authentischen (gottwohlgefälligen) menschlichen Kultur. Und nur die Wahrheit ist vernünftig und nur die wahre Religion ist vernünftig und „wird von der Vernunft gestützt“. Unwahre Religion kann von der echten („voll-potentiellen“) Vernunft nicht gestützt werden. Sie stützt sich ja auf eine falsche Offenbarung und einen daraus resultierenden falschen Glauben. Die wahre Religion weist auch nicht alle Formen der Gewalt und des Totalitären zurück. Die wahre Religion ist (positiv, nicht diktatorisch, sondern von ihrem Anspruch her) „totalitär“ und es gibt und gab immer Formen der Gewalt, die sie begründet, gutgeheißen und angewendet hat.

Siehe auch:

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Bahrain: Geschenk des Königs: ein Grundstück für eine katholische Kirche

Posted by deislam - 6. Januar 2009

Radio Vatikan: 05/01/2009 13.14.21:

Der König von Bahrain hat der katholischen Kirche ein Grundstück geschenkt, um in dem Golfstaat ein weiteres Gotteshaus zu errichten. Erst am 18. Dezember hatte Papst Benedikt XVI. gegenüber dem neuen – und ersten – bahrainischen Botschafter beim Heiligen Stuhl den Wunsch nach der Errichtung einer Kirche geäußert. Im Königreich leben rund 80.000 Katholiken, vor allem aus Asien eingewanderte Arbeiter. Bahrain war der erste Golfstaat, der 1939 den Bau einer katholischen Kirche erlaubte. Die Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und dem arabischen Königreich haben 2008 bemerkenswerte Fortschritte gemacht. Neben dem Amtsantritt des bahrainischen Botschafters am Vatikan kam es im Juli 2008 auch zu einem Treffen mit dem König Hamad bin Isa Al Khalifa. Dabei lud dieser den Papst offiziell nach Bahrain ein. (asianews 05.01.2009 km)

Siehe auch:

Unser Kommentar:
Das scheint eine erfreuliche Nachricht zu sein. Ist sie das aber auch wirklich? Hier wird Entgegenkommen und Toleranz gegenüber der katholischen Kirche manifestiert. Ist damit der König von Bahrain ein Befürworter und ehrlicher Gewährer der Religionsfreiheit wie sie die nicht-muslimische, säkulare Welt versteht? Ist der Monarch gar ein echter Freund des Papstes, der Christen, der katholischen Kirche? Natürlich nicht! Hamad ibn Isa Al Khalifah ist bekennender Sunnit und damit bekennender Anti-Christ und damit bekennender Anti-Katholik. Muslimische Regenten können sehr wohl „tolerant“ sein gegenüber „religiösen Minderheiten“, auch gegenüber Christen, niemals aber gewähren sie ihnen gleiche Rechte wie ihren „Rechtgläubigen“. Solche „freigebigen“, „zuvorkommenden“, „generösen“ Gesten den „Kuffar“ („Ungläubigen“) gegenüber sind nichts als Taqiyya = Heucheleien, um damit bei hochrangigen nicht-muslimischen Persönlichkeiten und Organisationen und Institutionen zu „punkten“ für ihre Da’wa im „Haus des Krieges“ (Dar-al-Harb). Die Zedierung eines Grundstückes für einen (neuen) Kirchenbau wie hier in Bahrain ist also gar nicht vergleichbar mit dem, was in unseren Ländern zugunsten des Moscheenbaus geschieht. Da wird den Muslimen und ihren Organisationen echte, mit den übrigen Bürgern gleichberechtigte Freiheit gewährt, auch für ihre Propaganda. Nicht so hier, nicht einmal hier in einem „toleranteren“ muslimischen Staat! Da kriegt das Christentum, wenn überhaupt einen, dann nur einen „bescheiden(st)en“, „unauffälligen“ Platz („vorübergehend“, „auf Zusehen hin“) zugewiesen, ohne äußere Kenn-Zeichen. Und absolut verboten bleibt jede „Propaganda“, jede „Werbung“, jede Missionierung, ja auch nur jeder Versuch, einen Muslim zum Christentum zu bekehren.

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