ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Archive for the ‘Vatikan’ Category

Offizielle Botschaft des Vatikans zum Ende des Ramadan

Posted by deislam - 26. August 2011

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG11082505 – 25.08.2011
Permalink: http://www.zenit.org/article-23538?l=german

Jede Form der Diskriminierung Andersgläubiger beenden

VATIKANSTADT, 25. August 2011 (ZENIT.org). – Der Präsident des Päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog, Jean-Louis Kardinal Tauran, hat zum Ende des Fastenmonats Ramadan an alle Muslime der Welt gerichtete folgende Botschaft gesendet:

***

Christen und Muslime:

Gemeinsam die geistliche Dimension der Menschheit fördern

Liebe muslimische Freunde,

1. Der Abschluss des Fastenmonats Ramadan gibt dem Päpstlichen Rat für den Interreligiösen Dialog die willkommene Gelegenheit, seine herzlichsten Wünsche zu übermitteln und in der Hoffnung, dass ihre in diesem Monat vollbrachten großen Bemühungen die gewünschten geistigen Früchte tragen mögen.

2. In diesem Jahr hielten wir es für vorrangig, das Thema der geistlichen Dimension der menschlichen Person vorzuschlagen. Es handelt sich dabei um eine Wirklichkeit, der Christen und Muslime angesichts der Herausforderungen des Materialismus und der Säkularisierung besondere Wichtigkeit beimessen. Das Verhältnis eines jeden Menschen zum Transzendenten ist kein geschichtlicher Augenblick, sondern Teil der menschlichen Natur. Wir glauben nicht an das Schicksal, sondern wir sind überzeugt – wie es auch unserer Erfahrung entspricht-, dass Gott uns auf unserem Weg führt!

3. Christen und Muslime erkennen jenseits ihrer Unterschiede die Würde des Menschen an, dem Rechte verliehen und Pflichten auferlegt wurden. Sie denken, dass Verstand und Freiheit ebenso Gaben sind, die die Gläubigen antreiben müssen, die gemeinsam geteilten Werte zu erkennen, weil sie in derselben menschlichen Natur begründet sind.

4. Aus diesem Grund ist die Weitergabe dieser menschlichen und moralischen Werte an die junge Generation ein gemeinsames Anliegen. Es ist unsere Pflicht, sie erkennen zu lassen, dass es das Gute und das Böse gibt, dass das Gewissen ein zu respektierendes Heiligtum ist, dass die Pflege der geistlichen Dimension verantwortlicher, solidarischer und offener für das Gemeinwohl macht.

5. Zu oft sind Christen und Muslime Zeugen von Gewalt am Heiligen, Zeugen des Misstrauens gegenüber denjenigen, die sich als Gläubige bekennen. Wir können nicht anders als alle Formen von Fanatismus und Einschüchterung, von Vorurteilen und von Auseinandersetzungen zu verurteilen sowie die Diskriminierung, denen Gläubige bisweilen im gesellschaftlichen und politischen Leben aber auch in den Massenmedien ausgesetzt sind.

6. Wir sind Ihnen im Geiste verbunden, liebe Freunde. Wir bitten Gott, dass er Ihnen erneute geistige Kraft schenken möge, und überbringen unsere besten Wünsche für Frieden und Glück.

Jean-Louis Kardinal Tauran, Präsident

Erzbischof Pier Luigi Celata, Sekretär

[ZENIT-Übersetzung des englischen Originals]

Unser Kommentar:
Aller Evidenz zum Trotz fährt der Vatikan offiziell fort, stur an seiner katastrophalen Fehleinschätzung des Islams (die er natürlich infolge Verblendung nicht einsieht und nicht zugibt) festzuhalten, ja immer weiter zu zementieren.
Die „geistliche Dimension der Menschheit“ kann doch unmöglich mit den Muslimen gemeinsam gefördert werden. Dazu ist ausschließlich das authentische, unverfälschte, echt- und treu-katholische Christentum imstande. Alle Muslime, die solche sein wollen, sind von ihrem „Glauben“ her gezwungen, gegen die Christen und gegen das Christliche, und folglich gegen Christus und damit gegen GOTT, der nur der christliche sein kann, zu wirken und zu handeln. Ebenso klar ist, dass noch so „große Bemühungen“ der Ramadan-Fastenden, keine guten, gesunden geistigen Früchte tragen können; denn sie werden geleistet nicht aus Liebe zu GOTT, nicht im Glauben an JESUS CHRISTUS, den alleinigen Erlöser und Retter und göttlichen Lehrer, Gesetzgeber und Richter („Ohne Mich könnt ihr nichts tun!“ [Joh. 15,5]), sondern im Aber- und Irrglauben an „ALLAH“, den falschen, von Mohammed verkündeten „Gott“, letztlich den teuflischen Widersacher gegen den DREIFALTIGEN GOTT! Sie aber halten uns Christen für „Ungläubige“ und Irregeführte. Und deswegen können und dürfen und wollen die Muslime nicht „Freunde“ der Christen sein, mögen sie noch so oft von unchristlichen Christen und Christenführern heuchlerisch oder naiv oder unverbesserlich uneinsichtig so angeredet werden. Die Muslime können in ihrem Wahnglauben auch nicht „die Würde des Menschen, dem Rechte und Pflichten auferlegt wurden“ und seine „menschlichen und moralischen Werte“, „das Gute und Böse“ richtig und heilsam erkennen; denn ALLES in ihrem „Glauben“ steht im Widerspruch zur wahren Gottesoffenbarung und zum Heilswirken Gottes. Auch das den Worthülsen und äußerlichen Formen nach Ähnliche, Vergleichbare mit dem Christlichen, dient im Islam keineswegs dem Gemeinwohl, dem Frieden und Glück und Heil, sondern dem Gegenteil! Und solange sie sich zum Islam bekennen und das Christentum bekämpfen, kann ihnen Gott auch keine geistige Kraft schenken – auch nicht auf den Wunsch und das „Gebet“ eines mit den Muslimen „im Geiste verbundenen“ Kardinals Tauran hin.

PS: Wer Französisch versteht, möge dazu diesen Artikel lesen: „Le cardinal Tauran, spécialiste de l’islam, ou danger public?
Siehe ferner auch unsere Kommentare zu diesen früheren Beiträgen!

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P. Lombardi SJ: Vatikan: Gesetz gegen Schmähung der Religion in Pakistan ist Blasphemie

Posted by deislam - 8. März 2011

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG11030702 – 07.03.2011
Permalink: http://www.zenit.org/article-22674?l=german

Vatikan: Christ Bhatti und Muslim Taseer sind Märtyrer im Kampf für Religionsfreiheit
P. Lombardi SJ: Vatikan: Gesetz gegen Schmähung der Religion in Pakistan ist Blasphemie

ROM, 7. März 2011 (ZENIT.org / Radio Vatikan).- In Pakisten sind der Christ Bhatti und der Muslim Salman Taseer zu Märtyrern im Kampf für Religionsfreiheit geworden. Die kaltblütige Ermordung des pakistanischen Minderheitenminister Shahbaz Bhatti und sein Einsatz für den Respekt von Christen und anderen Minderheiten war Anlass für den Pressesprecher des Vatikans, Jesuitenpater Federico Lombardi, sich mit dem „Gesetz gegen die Schmähung der Religion“ in Pakistan zu beschäftigen.

Unter dem Vorwand, Religion zu schützen, schmähe diese Form von Gesetzgebung der pakistanischen Regierung jegliche ethischen Grundsätze von Religion und Religionsfreiheit, so P. Lombardi in der letzten Ausgabe der wöchentlichen Sendung „Octava Dies“ des Vatikanischen Fernsehzentrums (CTV) „Ja, es ist selbst Blasphemie“, erklärte der Vatikansprecher.
Vor einigen Wochen sagte Bhatti: ‘Betet für mich. Ich habe alle Brücken hinter mir abgebrochen. Ich kann und will nicht umkehren auf meinem Weg. Ich werde den Extremismus bekämpfen, und ich werde bis zum Tode für die Verteidigung der Christen kämpfen.'“, bezeugte P. Lombardi deutlich bewegt. „Heute schon erscheint seine Figur in der Größe eines gültigen Zeugen des Glaubens und der Gerechtigkeit.“

Bhatti ist aber nicht nur der einzige Märtyrer bei diesem Kampf für die Würde und dem Respekt vor jeder religiösen Überzeugung. Da ist der Muslim Salman Taseer. Wie Bhatti musste auch der ehemaligen Gouverneur der pakistanischen Provinz Punjab wegen seines Einsatzes für die Religionsfreiheit in Pakistan sterben.

Wir stünden vor dem Leben eines Muslimen und eines Christen, die beide mit ihrem offenen Vorgehen gegen das Blasphemiegesetz sozusagen das eigene Todesurteil unterschrieben hätten, die beide wegen ihres Mutes den „höchsten Preis“ bezahlt hätten, so P. Lombardi SJ.

„Während diese beiden Morde uns mit Schrecken und Angst erfüllen, wenn wir an das Schicksal der Christen in Pakistan denken, erfüllen sie uns paradoxerweise aber zugleich mit einem Hauch von Hoffnung. Denn sie verbinden einen Christen und einen Muslimen durch Blut, das für eine gemeinsame Sache vergossen wurde. Es gibt nicht nur den Dialog des gegenseitigen Verstehens und des gemeinsamen Einsatzes für das Gemeinwohl. Vom Dialog des Lebens geht man zum Dialog der Zeugenschaft im Tod über, der eigenes Blut fordert, damit der Name Gottes nicht als Instrument der Ungerechtigkeit missbraucht wird.“

Papst Benedikt XVI. hatte in seiner großen Ansprache an das diplomatische Corps im Vatikan zu Anfang diesen Jahres Taseers Einsatz für die Religionsfreiheit gewürdigt. Er hatte für den kommenden Oktober ein neues Friedensgebet der Religionen im italienischen Assisi angekündigt und damit die Initiative seines Vorgängers Papst Johannes Paul II. aufgegriffen. Der Mord am Muslimen Taseer und am Christen Bhatti trägt nach Ansicht von Vatikansprecher Lombardi zur Ermutigung für dieses – in der Vergangenheit teilweise skeptisch beäugte – Projekt bei:

„In Erinnerung an Taseer und Bhatti, in gerührter Dankbarkeit für ihr Leben und für ihr Sterben, werden die wahren Verehrer Gottes weiterkämpfen – und wenn nötig sterben, für die Religionsfreiheit, die Gerechtigkeit und den Frieden. Gibt es eine stärkere Ermutigung, um uns gemeinsam nach Assisi aufzumachen?“

Unser Kommentar:
Positiv anzumerken ist, dass P. Federico Lombardi das pakistanische Blasphemie-Gesetz selbst Blasphemie = Gotteslästerung nennt. Und das genau ist es: so wie es abgefasst ist und wie es ausgelegt und angewandt wird. Sicher kann man Shahbaz Bhatti MÄRTYRER nennen; er ist es im heiligen Sinne des Wortes. Er nahm den Tod bewußt auf sich als eindeutiger rechtgläubiger katholischer Zeuge für JESUS CHRISTUS. Salman Taseer dann aber im gleichen Atemzug Märtyrer (wie Shahbaz Bhatti) heißen, ist jedoch eines katholischen Christen und Ordensmannes und (u.a.) Pressesprechers des Vatikans unwürdig. Da gälte es doch zu differenzieren. „Sterben im Einsatz für die Religionsfreiheit und im Kampf für die Würde und den Respekt vor jeder religiösen Überzeugung“ ist himmelweit entfernt vom Sterben im Einsatz für und Bekenntnis zu JESUS CHRISTUS. Salman Taseer war als Muslim auch nicht „ein wahrer Verehrer Gottes“. Wahrer Verehrer Gottes kann man nur sein als (implizit oder explizit) (mindestens intentionell) bekennender katholischer Christ. Das Martyrium Shahbaz Bhatti’s ist nicht zuletzt eine Folge der beim II. Vatikanischen Konzil dekretierten „Religionsfreiheit“; denn wenn man es als ein Positivum, ein Gut erklärt, dass „alle Religionen (gleiche) Freiheit in ihrer Ausübung in der Gesellschaft haben“, dann führt das eben konsequenterweise dazu, dass die Unwahrheit gleiche Rechte beansprucht wie die Wahrheit, dass die Gottesfeindschaft (getarnt unter der Bezeichnung „Religion“) gleiche Freiheit genießt wie die Gottesfreundschaft, dass der islamische Hass gegen die und Ermordung von Christen als Tugend, als Gottesdienst gefeiert wird bei den Muslimen. (Siehe dazu die 4 Folge-Artikel „Die Konzilserklärung über die Religionsfreiheit (1)„, „Die Konzilserklärung über die Religionsfreiheit (2)„, „Die Konzilserklärung über die Religionsfreiheit (3)„, „Die Konzilserklärung über die Religionsfreiheit (4)“ und unsere Stellungnahmen dazu!)

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„Der Papst hat die Pflicht, für den Schutz der Gläubigen einzutreten“

Posted by deislam - 13. Januar 2011

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG11011312 – 13.01.2011 / http://www.zenit.org/article-22267?l=german

Interview zu den Protesten Kairos gegen den Papstappell zugunsten der Christen

ROM/PEMBERTON, New Jersey, 13. Januar 2011 (ZENIT.org).- Im Außenministerium in Kairo sind die Diplomaten anhaltend über die Äußerungen des Papstes zum Anschlag auf Christen im ägyptischen Alexandria verstimmt. Die Worte des katholischen Oberhauptes werden dort als „nicht hinnehmbare“ Einmischung in die inneren Angelegenheiten Ägyptens betrachtet. Der Heilige Stuhl nehme nach dem Anschlag auf die Kopten Anteil an den Empfindungen ganz Ägyptens, hieß es daraufhin in einer Stellungnahme des Vatikans. Der Heilige Stuhl teile die Befürchtungen einer möglichen Eskalation und begrüße die Bemühungen der Regierung, die genau diese vermeiden wolle.

Michaela Koller fragte den deutsch-amerikanischen Mittelosthistoriker Professor Dr. Wolfgang G. Schwanitz in Pemberton, New Jersey, nach den Hintergründen der Entrüstung. Schwanitz ist international gefragter Experte für ägyptische Außenpolitik und Islampolitik westlicher Staaten. Die Aufregung in Kairo hält er für übertrieben.

ZENIT: Nachdem der Papst erneut an die Regierungen islamischen Staaten, insbesondere des Irak, Pakistans und Ägyptens appelliert hatte , „sich dafür einzusetzen, dass ihre christlichen Mitbürger in Frieden leben können“, zeigt sich die ägyptische Diplomatie nun entrüstet und wertet die Stellungnahme als Einmischung in innere Angelegenheiten. Können Sie das nachvollziehen?

–W.G. Schwanitz: Die Entrüstung ist nachvollziehbar, aber unangebracht. Sie ist durchaus keine Einmischung in innere Angelegenheiten. In der globalen Gesellschaft hat jeder das Recht, seine Meinung zu unhaltbaren Verhältnissen zu sagen, die zur Ermordung von Kopten in Alexandria geführt haben. Wir sind heute alle miteinander verbunden. Und der Papst hat die Pflicht, für den Schutz und das Wohlbefinden der Gläubigen einzutreten, insbesondere auch der christlichen Minoritäten in islamischen Ländern. Leben und Alltag von Kopten sind am Nil speziell seit den 1970er Jahren unerträglich geworden.

Ägyptens Christen dienen seither immer öfter als Blitzableiter für ungelöste Probleme. Viele wandern nun aus, darunter nach Amerika. Andere Minderheiten, etwa Juden, sind bereits seit den 1950er Jahren vertrieben worden oder emigriert. Das sind die Trends in islamischen Ländern. Einst blühende Gemeinden mit ihren schönen Synagogen sind untergegangen, abgesehen von Marokko. Das spricht nicht gerade für die oft bemühte Toleranz. Sollen wir etwa mundtot zuschauen, wie Christen das gleiche Schicksal ereilt?

ZENIT: Ist die Rückberufung der Botschafterin zu „Beratungszwecken“ nicht ein überzogenes Signal des Protests? Immerhin ist dies ja bei weitem kein singulärer Appell gewesen.

–W.G. Schwanitz: Kairo versucht, im Vatikan einen Sündenbock für das eigene Unvermögen zu finden. Eine typische Reaktion. Genau wie Pakistans Islamisten, die des Papstes völlig berechtigte Kritik am umstrittenen Blasphemie-Gesetzes, das „Gotteslästerung“ unter Strafe stellt, als Teil einer „päpstlichen Verschwörung“ hinstellen wollen, „um die Weltreligionen gegeneinander auszuspielen.“ So die Worte des Abgeordneten Sahibzada Fazal Karimt von der Pakistanischen Muslimliga in Islamabad. Eine Christin seines Landes, Mutter von fünf Kindern, ist zum Tode durch Strang verurteilt worden, weil sie sich angeblich negativ über den Islam geäußert habe. Ein Kritiker des diesbezüglichen Blasphemiegesetzes, der Gouverneur der Provinz Punjab, Salman Taseer, ist durch seinen islamistischen Leibwächter ermordet worden.

Und der Papst, der am Montag die Abschaffung des Blasphemie-Gesetzes forderte, wird nun als globaler Verschwörer porträtiert? Er spricht genau das aus, was viele zum Verzweifeln bringt: immer neue Vorwände zu schaffen, Ungerechtigkeit und Gewalt gegen die religiösen Minderheiten zu provozieren. Regieren durch den Mob ist unakzeptabel. Der Vatikan setzt ein mutiges Zeichen, sich ungerechten Praktiken zu widersetzen. Alle Gesellschaften ringen heute mit ähnlichen Problemen. Aber es gibt keine Entschuldigung mehr dafür, diese auf dem Rücken von Minderheiten auszutragen.

ZENIT: Wie ist eigentlich die Behauptung des Großscheichs der Universität Al-Azhar einzustufen, der sagte, hinter dem Anschlag steckten fremde Mächte, wobei er ausdrücklich Israel nannte. Scheut er sich, die Salafiten zu benennen?

–W.G. Schwanitz: Ich würde es nicht auf Salafiten oder andere Fundamentalisten reduzieren. Es geht allgemeiner um militante Islamisten. Kann der Großmufti Leute aus den radikalen Reihen anprangern? Leider führen die Hinnahme von vermehrten Übergriffen auf Kopten, ein uraltes Element in Ägyptens Mosaik, neue Generationen in veränderten Umständen an. Früher pflegte die einheimische Elite solche Angriffe lautstark zurück zu weisen und zu stoppen. Aber Ägyptens liberale Garden, die ihre koptischen Brüder und Schwestern zu achten und die Religion aus der Politik zu halten suchten, sind kaum mehr am Ruder. Und Präsident Mubarak vermag es nicht allein. Seit vier Jahrzehnten, seit dem massiven Aufkommen von Intoleranten, droht der einst führende ägyptische Liberalismus völlig unterzugehen.

Ägyptens Kopten haben immer eine herausragende Rolle in der Landes- und Weltpolitik gespielt. Denken sie zum Beispiel an Boutros Ghali, vor dem Ersten Weltkrieg Premier in Kairo. Oder an seinen gleichnamigen Enkel, über ein Dutzend Jahre Staatsminister für Auswärtiges in Ägypten und Co-Architekt des Friedensabkommens von Camp David – dann in der ersten Hälfte der 1990er Jahre UN-Generalsekretär. Doch wenn es so weiter geht, gibt es im Land der Pyramiden bald keine Christen mehr. Wer möchte schon in ständiger Angst in die Kirche gehen und seine Kinder ohne gesicherte Zukunft aufwachsen lassen?

Unser Kommentar:
Auch hier wieder: man will es einfach nicht sehen und einsehen, dass alles so kommen muss(te), wenn der Islam immer mehr Einfluss gewinnt. Es sind nicht nur die „Fundamentalisten“ und „Radikalen“ und „Intoleranten“ der Muslime, die Inakzeptables, Untolerierbares tun, sondern es ist letztlich immer hauptsächlich der Islam als „Religion“, als Lebenslehre und Lebensgesetz, der Erstursache ist für solche Übergriffe und Terrorakte. Den Islam tolerieren und noch zu fördern, ist verheerend! Dem Islam Religionsfreiheit zu gewähren, noch dazu in unseren vormals christlichen Ländern, ist selbstzerstörerisch!

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Pakistanische Islamisten versuchen Papst zum Schweigen zu bringen

Posted by deislam - 13. Januar 2011

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG11011309 – 13.01.2011
Permalink: http://www.zenit.org/article-22264?l=german

Weitere Proteste gegen Rom für Freitag angekündigt

Von Michaela Koller

ROM/ ISLAMABAD 13. Januar 2011 (ZENIT.org).- Radikale Muslime in Pakistan organisieren derzeit wütende Proteste gegen die Ansprache Papst Benedikt XVI. vom Montag beim traditionellen Neujahrsempfang für die Diplomaten am Heiligen Stuhl. Das katholische Oberhaupt hatte dabei an Pakistan appelliert, die Blasphemiegesetze abzuschaffen. Seitens der katholische Kirche ist diese Forderung jedoch keineswegs neu: Bereits im Mai 1998 hatte der Kampf gegen die Bestimmungen den katholischen Bischof von Faisalabad John Joseph derart in die Verzweiflung getrieben, dass dieser sich auf offener Straße erschoss.

Eine unverhohlene Drohung sprach am Dienstag Liaquat Baloch, Generalsekretär der pakistanischen Partei „Jamaat-e-Islami“, aus: Die Äußerung des Papstes sei geeignet, ,, die ganze Welt in einen blutigen Krieg zu stürzen“. Seine Forderung sei „ungesund und ein Handlungsschema, um die Sicherheit der christlichen Minderheit Pakistans zu gefährden“, wird der islamistische Politiker von der Nachrichtenagentur AsiaNews zitiert.

Baloch kündigte zugleich an, seine Partei werde solange weiter protestieren, bis die Beibehaltung der Blasphemie-Gesetze gesichert sei. Der Mörder von Salman Taseer, Mumtaz Qadri, genieße in der gesamten Nation Rückhalt und „stolze und ehrenwerte“ Anwälte arbeiteten an dessen Freilassung. Der Gouverneur des Bundesstaates Punjab war Anfang Januar von seinem Leibwächter erschossen worden, weil er sich für eine Änderung der Blasphemie-Gesetze einsetzte.

Premierminister Yousaf Raza Gilani schloss eine Neuerung der Regelungen kategorisch aus. Religionsminister Khursheed Shah unterstützt ihn in dieser Haltung. Ein muslimischer Führer, der sich gegenüber AsiaNews äußerte, aber nicht genannt werden will, bestätigte, dass jeglicher Versuch, die Bestimmungen zu ändern, zu Verwirrung in der Gesellschaft führe. Pakistan ist offenbar tief gespalten in Gegner und Befürworter der Gesetze. Kritiker sehen diese als Instrumentarium, um unliebsame Personen konkurrierender religiöser Überzeugungen mit Hilfe der Gummiparagraphen zu kriminalisieren und politisch oder gar physisch auszuschalten.

Bilawal Bhutto Zardari, Chef der regierenden Pakistan People’s Party (PPP), verurteilt Gewalt im Namen des Islam und fordert Sicherheit für die Minderheiten des Landes. Für den Sohn der ermordeten früheren Premierministerin Benazir Bhutto und des derzeitigen Präsidenten Ali Zardari sind diejenigen, die den Mord an dem Gouverneur feiern, die wahren Gotteslästerer. Scharfe Kritik zieht er jedoch seitens der Tochter des Mordopfers, Shehrbano Taseer, auf sich, weil er seine Partei nicht auf eine Linie gegen die Blasphemie-Gesetze bringen kann. Seit den Demonstrationen Radikaler gegen die wegen Blasphemie zum Tode verurteilte Asia Bibi ist die Partei von ursprünglichen Änderungsplänen abgerückt.

Bischof Rufin Anthony von Islamabad-Rawalpindi, sagte gegenüber AsiaNews, die Regierung werde ganz klar durch religiöse Parteien unter Druck gesetzt. Sie habe sich bezüglich der Gesetzesneuerung um 180 Grad gedreht. „Es gibt eine klare Meinungsverschiedenheit unter den Mitgliedern der Pakistan People’s Party.“ Für den muslimischen Intellektuellen Babar Ayaz muss eine wahrhafte Demokratie säkular sein. Niemand dürfe einem anderen Menschen sein Denken aufzwingen. Daher sei volle Religionsfreiheit notwendig, eine Überzeugung, die er mit Papst Benedikt XVI. teilt.

Das pakistanische islamische Netzwerk „Tehrik Tahaffuz Namoos-i-Risalat (TTNR)“ (Allianz zum Schutz der Ehre des Propheten) kündigte für den 14. Januar im Anschluss an das muslimische Freitagsgebet landesweite Protestkundgebungen gegen Papst Benedikt XVI. an, wie der Fidesdienst am Donnerstag meldet. Man wird insbesondere gegen die Forderung des Papstes nach Aufhebung des Gesetzes gegen Blasphemie in Pakistan in seiner Ansprache an das Diplomatische Korps am 10. Januar 2011 protestieren. TTNR ist ein Netzwerk radikaler islamischer Bewegungen und Parteien, das im Zusammenhang mit dem Fall Asia Bibi entstand.

Unser Kommentar:
Es ist doch völlig naiv zu glauben, Staaten, Regierungen, die vom Islam beherrscht werden, würden einmal eingeführte islamkonforme Gesetze wie Blasphemie-Gesetze zurücknehmen oder die Scharia aufheben. Der Islam ist „Religion“ und „Staatsverfassungsgrundlage“! Der Islam ist ganz klar demokratie-unfähig und kann unmöglich „säkularisiert“ werden. Im Grunde genommen tut der Islam nichts anderes, als was sowohl das (vorchristliche) jüdische Volk wie auch die Christenheit getan haben: sie strebten stets die Einheit von Religion und Staat an. Die Gesetze für die staatliche Gesellschaft hatten religionskonform zu sein. Und das war und ist letztlich auch gottgewollt. Aber der Islam ist als solcher nicht gottgewollt. Er ist die Anti-Religion. Er richtet sich intrinsisch gegen den wahren Gott und Seine Heilsordnung.

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Vatikan: Afrikas Kirche gemeinsam mit Muslimen gegen Armut

Posted by deislam - 29. April 2010

Zitat von Radio Vatikan: 29/04/2010 16.28.54

Papst Benedikt XVI. hat die Kirche in Afrika aufgerufen, gemeinsam mit Muslimen gegen die Armut zu kämpfen. In seiner Ansprache vor Bischöfen aus Sierra Leone, Gambia und Liberia forderte der Papst am Donnerstag im Vatikan, Vorbehalte zu überwinden und die religionsübergreifende Zusammenarbeit gegen Krankheit, Unterernährung und Korruption aufzunehmen. Die in den drei Ländern bereits bestehenden guten Beziehungen zwischen den Religionen könnten dadurch noch vertieft werden. Zudem rief er zum Einsatz für den Lebensschutz auf. Die afrikanischen Bischöfe halten sich seit Montag in Rom zu ihrem Ad Limina-Besuch auf, um dem Papst und der römischen Kurie aus ihren Diözesen zu berichten. (rv/kipa 29.04.2010 vp)

Unser Kommentar:
Wir werden es wohl noch oft wiederholen müssen: es ist doch nicht christlich und damit auch nicht gottwohlgefällig, mit irgendwelchen Antichristen in irgendetwas zusammenzuarbeiten, schon gar nicht mit Muslimen. Armut, Krankheit, Unterernährung und Korruption und alles Elend in der Welt heilbringend zu bekämpfen ist doch immer erst möglich, wenn GOTT, der Schöpfer und HERR aller Dinge vorrangig Gehorsam, Verehrung, Liebe und Anbetung von den Menschen erfährt. Wie GOTT geehrt und verehrt werden will, hat ER durch JESUS CHRISTUS Selber geoffenbart und gelehrt. Man kann GOTT nicht erkennen und bekennen und ehren und lieben GEGEN Jesus Christus. Die Anhänger Mohammeds sind aber [implizit] erklärte Feinde CHRISTI, des GOTT-MENSCHEN, der Zweiten Göttlichen Person und damit GOTTES. „Ohne Mich (geschweige denn gegen Mich) könnt ihr nichts tun!“ „Wer nicht mit Mir sammelt, der zerstreut!“ „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als durch mich“ (Johannes 14,6) Papst Benedikt XVI. hat die horrenden antichristlichen Irrlehren Mohammeds, des Korans, der Muslime noch nie namentlich verurteilt, und das allein schon ist verhehrend. Noch verhehrender sind dann solche wiederholten Aufrufe zur Zusammenarbeit! Vielerorts werden diese Gegner des (Gott-)Mensch gewordenen Gottessohnes selbstverständlich die Hilfe, die Mitarbeit, die materielle Unterstützung sehr gerne annehmen, aber ebenso gewiss nur unter der Bedingung, dass sie von der Kirche nicht missioniert werden, dass sie, die Muslime, nicht von ihrem Glauben abgebracht werden. Solche Aufrufe sind also letztlich Aufrufe zur Zusammenarbeit ausgerechnet mit denjenigen, die den Glauben an den wahren Gott, den christlichen, auch mit aller Gewalt, bekämpfen und ihn ausrotten wollen.

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Papst: Verschmutzung des Geistes genauso gefährlich wie Luftverschmutzung

Posted by deislam - 9. Dezember 2009

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG09120814 – 09.12.2009
Permalink: http://www.zenit.org/article-19297?l=german

Besuch an der Mariensäule im Herzen von Rom

ROM, 9. Dezember 2009 (ZENIT.org).- Benedikt XVI. erinnert die Massenmedien an ihre ethische Verantwortung. Bei einem Besuch an der Mariensäule im Herzen von Rom warnte der Papst am Dienstag Abend in eindringlichen Worten vor einer „Verschmutzung des Geistes“, die „genauso gefährlich“ sei wie die Luftverschmutzung.

Von 1953 an ist es allmählich zum Brauch geworden, dass Päpste am Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau Maria einen Kranz niederlegen – an der Mariensäule, die an das Immaculata-Dogma von 1854 erinnert. Oft versteckt der Papst bei dieser Gelegenheit in seinem Gebet an Maria auch eine Botschaft an die Stadt Rom. Und so war es auch an diesem 8. Dezember, bei Sonnenuntergang und Nieselregen an der „Piazza di Spagna“.

„Habt keine Angst, Jesus hat das Böse besiegt – wie sehr brauchen wir diese gute Nachricht! Jeden Tag wird uns doch in Zeitung, Fernsehen und Radio das Böse erzählt, wiederholt, aufgeblasen; wir gewöhnen uns an die schrecklichsten Dinge, werden fühllos und gewissermaßen vergiftet. Das Böse hinterläßt Ablagerungen, jeden Tag mehr, das Herz verhärtet sich, die Gedanken werden bitter.“

In der Stadt leben – und überleben – unsichtbare Personen, die manchmal auf die Seite eins oder auf den Bildschirm katapultiert werden: ausgenutzt bis zum Letzten, solange die Nachricht oder das Bild noch einen Rest an Aufmerksamkeit ergattern. Das ist ein perverser Mechanismus, gegen den leider kaum etwas zu unternehmen ist. Die Stadt verbirgt zunächst – und breitet dann alles vor der Öffentlichkeit aus. Ohne Mitleid, oder mit einem falschen Mitleid.“

Eigentlich, so Papst Benedikt, sei jede menschliche Person „heilig“ und verdiene „den größtmöglichen Respekt“. „Die Stadt sind wir alle, wir alle tragen zu ihrem moralischen Klima bei, im Herzen eines jeden von uns verläuft die Grenze zwischen Gut und Böse.“ Keiner dürfe über andere urteilen, sondern jeder solle zuerst einmal sich selbst bessern.

„Die Massenmedien tendieren dazu, dass wir uns nur als Zuschauer fühlen – als ob das Böse nur die anderen etwas anginge. Dabei sind wir in Wirklichkeit Akteure, im Guten wie im Schlechten: Unser Benehmen hat Einfluß auf andere… Die Verschmutzung des Geistes bringt uns dazu, dass wir weniger lächeln, angespannt sind, die anderen nicht grüßen, ja nicht einmal ansehen… Dabei besteht die Stadt aus Gesichtern – aber wir nehmen nur noch die Oberfläche wahr. Nicht Personen, sondern Körper: Körper ohne Seele, als wären sie Objekte ohne Gesicht. Austauschbar und konsumierbar.“

Er wolle sich einmal bei allen bedanken, die „im Stillen, nicht mit Worten, sondern mit der Tat, das evangelische Gesetz der Liebe verbreiten, das die Welt vorwärtsbringt“. Sie seien viele, „auch hier in Rom“, und tauchten selten in den Schlagzeilen auf: „Männer und Frauen jeden Alters, die verstanden haben, dass es nichts bringt, zu verurteilen, zu jammern oder Vorwürfe zu machen, sondern die auf das Böse mit dem Guten antworten.“

„Das ändert die Dinge – genauer gesagt: Das ändert die Personen. Das verbessert die Gesellschaft.“

Unser Kommentar:
Ein gutes, zu Herzen zu nehmendes höchsthirtliches Wort, zu dem es eigentlich nichts mehr hinzuzufügen gibt, außer vielleicht dies: Die Verschmutzung des Geistes ist natürlich weit gefährlicher als die Luftverschmutzung. Die Umweltverschmutzung beinhaltet höchstens Krankheit und im schlimmsten Fall den Tod des (zeitlichen) Körpers, des (ohnehin vergänglichen) Leibes. Die Verschmutzung des Geistes führt aber zur Krankheit der Seele, zu ihrer Lähmung, ihrer Entartung und im schlimmsten Falle zu ihrem Tod und damit zum ewigen Tod.

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Vatikan: Bauverbot von Minaretten keine Einschränkung der Religionsfreiheit

Posted by deislam - 4. Dezember 2009

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG09120411 – 04.12.2009
Permalink: http://www.zenit.org/article-19264?l=german

Msgr. Marchetto, Präsident des Päpstlichen Rates für Migranten: Es wird immer möglich sein, Moscheen zu bauen

ROM, 4. Dezember 2009 (ZENIT.org).- Der Sekretär des Päpstlichen Rates für die Pastoral der Migranten und Menschen unterwegs, Monsignore Agostino Marchetto meinte, dass das Verbot des Baus von Minaretten in der Schweiz nicht gegen die Religionsfreiheit verstoße.

Msgr. Marchetto äußerte dies gegenüber den Medien nach der Entscheidung des Schweizer Referendums, durch das zukünftig das Minarett-Bauverbot in der Verfassung verankert werde. Der Prälat bedauerte, dass die Befürworter des Referendums mit „Angstgefühlen“ spielten, anstatt den „Dialog“ zwischen Muslimen und der einheimischen Bevölkerung gefördert zu haben. Das Ergebnis der Abstimmung, sagte Msgr. Marchetto, zeige eine Besorgnis im Hinblick auf die Physiognomie des Landes, es sei eine Frage der Sichtbarkeit, die Religionsfreiheit sei davon aber nicht betroffen. Das Letztere, sagte er, sei nicht in Frage gestellt worden.

„Es geht hier um eine Angelegenheit, die sich nicht direkt gegen das Recht des Gottesdienstes richtet, denn es wird immer möglich sein, Moscheen zu bauen“, fügte der Erzbischof hinzu. Die Frage beziehe sich auf das Bild, dass die Muslime von ihren Moscheen haben. Man müsse ihre Sensibilität berücksichtigen, aber diese Entscheidung verstoße nicht gegen die Religionsfreiheit, sagte er.

Msgr. Marchetto gab zu bedenken, dass in vielen islamischen Ländern, zum Beispiel für die Sichtbarkeit der Kirchen und Türme, das Umfeld und die Mentalität der Menschen berücksichtigt werden. Der Prälat wünschte sich, dass ein Dialog zwischen jenen initiiert werde, die eine bestimmte Art Moscheen wollen und den Gegebenheiten vor Ort, die manchmal auch ungerechte Sensibilitäten zum Ausdruck bringen.

Unser Kommentar:
Msgr. Marchetto bedauert also, „dass die Befürworter des Referendums ‚mit Angstgefühlen spielten‘ anstatt den ‚Dialog‘ zwischen Muslimen und der einheimischen Bevölkerung gefördert zu haben“!
Erstens haben die Ja-Stimmenden, bzw. die Initiaten, nicht „gespielt“, auch nicht „mit Angstgefühlen“. Die „Angst“, oder besser: die Ängste, die Befürchtungen bestehen ganz einfach, und zwar zurecht. Wer sie nicht hat und wer sie nicht erkennt und anerkennt, weiß schlicht nicht, was der Islam ist; und er weiß dementsprechend auch nicht, was das Christentum ist. Und zweitens ist es nicht Aufgabe der christlichen Einheimischen, den Dialog mit den Muslimen zu fördern, wie er von Anfang an und bis heute praktiziert wird. Nur ein Dialog, der darauf hinausläuft, dass sich die Muslime zu Christus bekehren, ist für wahre Christen ein Auftrag. Und ein solcher Dialog gehört zum allgemeinen Missionsauftrag unseres HERRN und GOTTES! Dabei können und sollen die Christen die „Sensibilität“ der Muslime nach Möglichkeit, Tunlichkeit und Zumutbarkeit berücksichtigen, aber sicher nicht diese als bestimmend für ihre Entscheidungen betrachten, die sie allein nach den Gesetzen und Geboten JESU CHRISTI, des ALLEIN WAHREN GOTTES, fällen sollen.

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Vatikan lädt Christen und Muslime ein, die Armut gemeinsam zu überwinden

Posted by deislam - 12. September 2009

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG09091105 – 11.09.2009
Permalink: http://www.zenit.org/article-18535?l=german

Vatikan lädt Christen und Muslime ein, die Armut gemeinsam zu überwinden

Grußbotschaft zum Ende des Fastenmonats Ramadan

ROM, 11. September 2009 (ZENIT.org).- Die weltweite Armut fordere Christen und Muslime gleichermaßen heraus; vor allem aber lade sie alle dazu ein, zur Erreichung eines edlen Ziels zusammenzuarbeiten. Mit diesem Aufruf wendet sich die heute veröffentlichte traditionelle Botschaft des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog anlässlich des Endes des Fastenmonats Ramadan an die Muslime in aller Welt.

Das Dokument, das der Präsident des Rates, Kardinal Jean-Louis Tauran, unterzeichnet hat, trägt den Titel „Christen und Muslime: vereint, um die Armut zu besiegen“.

Die Armut sei demütigend und rufe unerträgliches Leid hervor, heißt es in dem Dokument. Diese Leiden „sind oft die Ursache von Absonderung, Zorn, ja sogar Hass und vom Wunsch nach Rache“. So könne die Armut zu feindseligen Handlungen verleiten und zur Versuchung, diese Handlungen religiös zu rechtfertigen.

Aus diesem Grund erfordere die Ablehnung der Phänomene des Extremismus und der Gewalt notwendigerweise den Kampf gegen die Armut durch die Förderung einer ganzheitlichen Entwicklung, die Papst Paul VI. „den neuen Namen für Frieden“ genannt habe.

Die Hilfe, die den Armen erwiesen werde, um ihnen ihren Platz in der Gesellschaft der Menschen zurückzugeben, „ist ein lebendiger Beweis für die Liebe des Allerhöchsten, da es der Mensch als solcher ist, den zu lieben und dem zu helfen er uns ruft, ohne Unterschied der Zugehörigkeit“.

Kardinal Tauran ruft zudem in Erinnerung, dass die letzte Enzyklika Papst Benedikts XVI., Caritas in veritate, aufzeige, wie dringend notwendig eine neue humanistische Synthese sei: Eine echte Entwicklung müsse nämlich auf den ganzen Menschen und auf alle Menschen hingeordnet sein.

In der Grußbotschaft des Vatikans zum Fastenmonat Ramadan wird zwischen zwei Formen von Armut unterschieden: Die eine gelte es zu „bekämpfen“, die andere aber „anzunehmen“. Die zu bekämpfende Armut sei für alle Menschen weithin sichtbar: Sie bestehe im Mangel an kulturellen und erzieherischen Systemen, im Analphabetismus – ohne damit das Auftreten neuer Formen von Armut verschweigen zu wollen; jene Armut, die man annehmen müsse, lade dagegen dazu ein, einen bescheidenen Lebensstil zu pflegen, der auf das Wesentliche ausgerichtet sei, Verschwendung meide und die Umwelt und alle Güter der Schöpfung achte. Wie Kardinal Tauran erläutert, handelt es sich hierbei um eine Armut, „die uns bereit macht, aus uns selbst herauszugehen und das Herz zu weiten“.

Der Wunsch nach Zusammenarbeit, um gemeinsam gerechte und dauerhafte Lösungen für die Geißel der Armut zu finden, bedeute für alle Gläubigen, auch über die großen Probleme der heutigen Zeit nachzudenken und sich – wo immer dies möglich sei – um gemeinsame Antworten zu bemühen. Dafür sei es allerdings erforderlich, dass „der Bezug zu jenen Aspekten der Armut, die mit der Globalisierung unserer Gesellschaften verbunden sind, einen geistlichen und moralischen Sinn annimmt“.

Christen und Muslime teilten die Berufung zum Aufbau einer einzigen Menschheitsfamilie, in der alle – Einzelpersonen, Völker und Nationen – ihr Verhalten entsprechend den Prinzipien der Brüderlichkeit und der Verantwortung regeln, bekräftigt Kardinal Tauran.

Was die Beziehung zwischen Christen und Muslimen angehe, so wird in der Botschaft abschließend angemerkt, sei ein „wichtiges Ziel“ erreicht worden. An verschiedenen Orten sei es ausgehend von einer gemeinsam gelebten Erfahrung und gemeinsam geteilten Sorgen dazu gekommen, dass man von der „Toleranz“ zur „Begegnung“ übergehe.

Unser Kommentar:
Der „Vatikan“ liegt völlig daneben mit dieser Sicht der Dinge. Die Armut, oder besser: die Bedürftigkeit, die Not auf der Welt kann erfolgreich und anhaltend nur bekämpft werden mit GOTT. Und da JESUS CHRISTUS GOTT ist, kann sie nur mit CHRISTUS eliminiert werden. Und mit Christus kann nur sein, wer an Ihn glaubt und Seine Gebote hält und Seine Lehre beobachtet. Wahre Christen können mit Gegen-Christen nichts Gottgefälliges (und damit Gottgestütztes und Gottgesegnetes) tun. „Ohne Mich könnt ihr nichts tun„, spricht Jesus. Christen und Muslime können unmöglich eine gemeinsame Berufung zum Aufbau einer einzigen Menschheitsfamilie haben. Die „Berufung“ eines Mohammed- und Korangläubigen ist ja die „Berufung“ eines (erklärten) Gegen-Christen. Die Armut, die es für Christen zu bekämpfen gilt, ist in allererster Linie die Armut des Unglaubens, des Aberglaubens, des Irrglaubens, der Sünde = (Ab-)Sonderung von Gott. Die Christen haben die heilige Pflicht, zuallererst überall und in allem das Reich Gottes (= das Reich, die Herrschaft Christi) zu suchen. Alles andere, auch der Erfolg in der Armutsbekämpfung, wird ihnen dann hinzugegeben werden. Der „Vatikan“ sucht aber in diesem Falle das Reich Gottes nicht (mehr), da er nicht das eine und erste Notwendige tut: die Missionierung (Bekehrung) der Muslime. All seine „Begegnung(en)“ und „Brüderlichkeiten“ werden deshalb fruchtlos bleiben, die Not nicht wenden, sondern sie noch verschlimmern. Statt Heil bewirkt er damit unerträgliches Unheil!

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Kardinal Tauran: Gespräche mit Andersgläubigen sind eine Bereicherung

Posted by deislam - 10. Juni 2009

Zitat aus ZENIT.org: ZG09061007 – 10.06.2009
Permalink: http://www.zenit.org/article-18017?l=german

Kardinal Tauran: Gespräche mit Andersgläubigen sind eine Bereicherung

MANTAUBAN, Frankreich, 10. Juni 2009 (ZENIT.org).- Religionen sind in multikulturellen Gesellschaften „zum Besten und zum Schlimmsten fähig“, erklärte Kardinal Jean-Louis Tauran, Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog, vor wenigen Tagen in Mantauban, Frankreich.

Im Rahmen einer internationalen interreligiösen Konferenz wandte sich der Kardinal besonders an jene, die Religion als Vorstufe zum Terrorismus betrachten. Dies – so Tauran – sei paradox, weil dadurch „Religionen als gefährlich wahrgenommen werden“. Geschehe Terror im Zusammenhang mit dem Islam, so sei das „nicht auf den wahren Islam zurückzuführen, der von der großen Mehrheit der Anhänger dieser Religion praktiziert wird“.

Dem schlechten Ruf der Religion zum Trotz komme die Frage nach Gott wieder neu auf – „in einer viel hartnäckigeren Weise als jemals zuvor. Wir nehmen an einer Rückkehr des Religiösen teil, einer Wiedergeburt des Heiligen“, betonte der Kurienkardinal.

Gefordert sei heute ein gutes Wissen über die eigene religiöse Tradition, um sich über die eigene persönliche Identität im Klaren zu sein. Gleichzeitig sei die Kirche offen zum Gespräch mit den Gläubigen anderer Konfessionen, das eine „Quelle der Bereicherung für jeden“ sei. Interreligiöser Dialog bedeute freilich nicht, dass alle Religionen mehr oder weniger dasselbe lehrten, sondern dass „alle Menschen, die Gott suchen, die gleiche Würde haben“. Es sei beim Dialog wichtig, den Standpunkt des Anderen zu verstehen.

Unser Kommentar:
Ein weiterer schäbiger, kläglicher Beitrag zur Verniedlichung, Beschönigung, Verharmlosung, ja Leugnung der (Gemein-)Gefährlichkeit des Islam und damit einhergehend zum schlechten und immer noch schlechteren Ruf der einzig wahren Religion seitens des Vatikans! Seit 2007 ist Jean-Louis Kardinal Tauran Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog. Er spricht also als solcher immer auch im Namen des Papstes! Er ist aber so extrem naiv, so hartnäckig verblendet, so schuldhaft unwissend über „die eigene religiöse Tradition“ und über den realen Islam, dass er aus der (unleugbaren) Tatsache, dass die große Mehrheit der Anhänger des Islams keinen Terror ausübt, widersinnig schließt, dass die relativ Wenigen, die den Terror praktizieren, sich nicht auf den wahren Islam berufen können. Für ihn ist also der (wahre) Islam nicht gefährlich und auch keine „Vorstufe zum Terrorismus“. Er erkennt an und in ihm (gleich wie in der katholischen Glaubenswelt, die er zu vertreten meint) vielmehr „eine Rückkehr des Religiösen, eine Wiedergeburt des Heiligen“ und im Dialog mit dieser „religiösen Tradition“ (dem Islam) „eine Quelle der Bereicherung für jeden“! – Diese gravierende anhaltende Wahrnehmungs-Krankheit des „interreligiösen Vatikans“ könnte unseres Erachtens nur geheilt werden, wenn man jedes einzelne beteiligte Dikasterium mit seiner „Belegschaft“ zwecks „Bereicherung“ (und daraus hoffentlich erfolgende „persönliche Identitäts-Klärung“)  für Jahre in ein (je  anderes) muslimisch dominiertes, „koranisiertes“, „schariasiertes“ Land dislozieren würde! Die Expatriierten würden dann sehr bald am eigenen Geist und Leib erfahren, dass die vorherrschende „Religion“ zu „ihrem Besten“ [zum Besten des Islams] und damit „zum Schlimmsten“ für DIE RELIGION fähig ist!

Auch eine sorgfältige Lektüre folgender Schriften könnte Einsicht bringen:

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Der Ernannte, der sich selbst ent-nannte

Posted by deislam - 16. Februar 2009

Wie super-schnell derzeit ein medienrelevanter Wikipedia-Artikel aktualisiert wird, sieht man am Beispiel des Eintrages unter dem Stichwort „Gerhard Wagner (Priester)„. Klickt man auf den „Reiter“ Versionen/Autoren, stellt man fest, dass ein Tag zuvor (15.2.) der Schlagworttitel noch „Gerhard Wagner (Bischof)“ gelautet hatte. Was ist geschehen? Gerhard Maria Wagner hat, wie er selber bekennt, „aus freien Stücken, angesichts der heftigen Kritik, im Gebet und nach Rücksprache mit dem Diözesanbischof Ludwig Schwarz“, Papst Benedikt XVI. um Rücknahme seiner Ernennung zum Weihbischof gebeten. Und laut Kathpress habe dieser dem Gesuch (sofort) entsprochen!

Da hat also für ganz kurze Zeit für die „Konservativen“ wieder einmal Hoffnung bestanden, dass der Vatikan, dass der Papst, durch die Auswahl und Ernennung eines rom-treuen Priesters zum Bischof dafür sorgen würde, dass in der postkonziliaren Kirche nach und nach eine Sanierung des Episkopats stattfindet. Und schon kann, muss diese Hoffnung wieder begraben werden. Kapitulation auf allen Stufen. Angefangen beim Ernannten selbst, über den Diözesanbischof, die österreichischen Bischöfe, bis hinauf zum Papst. Alle haben dem öffentlichen (innerkirchlichen und außerkirchlichen) Druck nicht standhalten können. Man stelle sich einmal vor: 31 von 39 Dechanten der Diözese Linz lehnten seine Ernennung zum Weihbischof ab! Einige liberale Pfarrer wollten mit einem „Volksbegehren“ möglichst viele Unterschriften sammeln und so den designierten Weihbischof dazu auffordern, sein Amt nicht anzutreten. Auch Bischof Schwarz hätte davon überzeugt werden sollen, Wagner nicht zu weihen. Wäre es am 22. März trotz des Widerstands zur Bischofsweihe gekommen, hätten sich die Dechanten während der Feier zu Wort gemeldet und ihren Unmut über die Bestellung geäußert, wie es hieß.

Gerhard Maria Wagner gehört (auch) zum „Linzer Priesterkreis„, und das war für seine Gegner auch schon Begründung genug dafür, ihn für untragbar zu halten, denn der sei auch „ultrakonservativ“, habe er doch in der Vergangenheit beständig Kritik an den oberösterreichischen Zuständen geübt. Auch Bischof Kurt Krenn sei ja Mitinitiator gewesen der Bildungseinrichtung „Internationale Theologische Sommerakademie“ in Aigen-Schlägl, die „progressive Entwicklungen ein für alle Mal tilgen“ möchte. Aber zu diesem Linzer Priesterkreis stand auch und prägte wesentlich mit der „geniale, zeitgeistresistente Theologe, tief spirituell geprägte und feinfühlige, charakterstarke Mensch und Priester Kardinal Leo Scheffczyk, eine der wenigen kirchlichen Führungspersönlichkeiten, die den heutigen Einbruch des Neomodernismus klar sahen und kraftvoll bekämpften“ und den auch Papst Benedikt XVI. sehr schätzte.

Nun, man mag es bedauern, dass Pfarrer Gerhard Wagner seine Ernennung zurückgegeben hat. Allem Anschein nach aber hätte er ohnehin (nach außen) eine nicht genügend klare Linie gehabt und vertreten, um diesem ganzen Ansturm auf die Dauer erfolgreich Resistenz leisten zu können. Nach eigenem Bekennen (siehe Interview) will er ja „ganz auf dem Boden des II. Vatikanischen Konzils“ und damit seinen „zeitgeist-konformen“ Reformen stehen. Und das ist nun einmal kein „Erz“-Boden, kein Felsengrund. Schon eher Triebsand. Wer „konservativ“, also bewahrend, überlieferungstreu sein will, der muss sich von gewissem „Neu-Geistigen“, „Neo-Modernistischen“ des 2. Vatikanums, gelegen oder ungelegen, deutlich distanzieren. Das gilt für die Pastoral, das gilt für die Liturgie, das gilt für die Theologie und Ekklesiologie. Man ist zwar geneigt zu denken, dass schon viel erreicht wäre, wenn wenigstens einige Bischöfe ganz vatikan- und papsttreu wären und wenn noch ein paar dieser Sorte neu dazu kämen. Aber das kann leider nicht genügen. Es wird viel mehr brauchen, um den Episkopat zu „sanieren“: eine gründliche Überarbeitung des Konzils, eine Berichtigung der Fehlaussagen und der Zweideutigkeiten in gewissen Konzilsdokumenten, eine klare, eindeutige Verurteilung des Neo-Liberalismus und des Neo-Modernismus, eine Rückbesinnung auf die bis vor dem Konzil vertretenen Positionen bezüglich „Ökumene“ und Verhältnis zu den nicht-christlichen Religionen, und so fort. Und das ist zum vornherein nur möglich, wenn auch der Papst nicht (mehr) versucht, Katholisches mit Unkatholischem zu „versöhnen“. Lobenswert, dass Pfarrer Gerhard Maria Wagner noch ab der Kanzel predigt! Er hat selbstverständlich auch völlig recht, wenn er in den Harry-Potter-Kinderbüchern „Satanismus am Werk“ sieht, wenn er Naturkatastrophen wie jene der Verwüstung New Orleans durch den Wirbelsturm Katrina oder den Tsunami in Südostasien als göttliche Strafen für eine verkommene Welt, als eine Folge der geistigen Umweltverschmutzung bezeichnet. Hoffentlich bleibt er wenigstens dabei und zieht nicht auch das noch zurück wie Bischof Elmar Fischer, Feldkirch, seine (differenzierter) durchaus vertretbare und belegbare erstgeäußerte Position bezüglich der Homosexualität.

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