ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Archive for the ‘Kopten’ Category

Saudischer Großmufti will die Zerstörung aller christlichen Kirchen in Arabien

Posted by deislam - 19. März 2012

Zitat aus OÖNachrichten, 17.3.2012 – 00:04 Uhr:

Der oberste Mufti Saudi-Arabiens, Scheich Abdul-Asis bin Abdullah, hat in einer Fatwa die Zerstörung aller Kirchen auf der Arabischen Halbinsel gefordert. Das islamische Rechtsgutachten wurde auf Anfrage einer Gruppe von kuwaitischen Parlamentariern verkündet.

Sie hatten sich gegen den Bau von neuen Kirchen in ihrem Emirat ausgesprochen und eine Gesetzesvorlage erarbeitet, die der saudische Großmufti „nach islamischem Recht abklären und kommentieren“ sollte. Seine Antwort ist erschreckend und eindeutig zugleich: Alle Kirchen „in der Region“, zu der auch Kuwait gehöre, müssten „zerstört werden“.

Der höchste islamische Rechtsgelehrte beruft sich in seiner „Fatwa“ auf die „Hadithen“, also auf „Weisungen des Propheten Mohammed“, die nicht im Koran enthalten sind, aber die Grundlage (sunnitisch)-islamischer Rechtspraxis bilden. Danach soll Mohammed auf dem Sterbebett erklärt haben, dass es in Arabien keine zwei Religionen gleichzeitig geben dürfe.

Seit Jahren leiden Christen im arabischen Raum unter Behördenwillkür und Gewalt.

Radikale Islamisten gewannen nach der Revolution die Oberhand

  1. Freude in Kuwait: Weil es im Emirat, gemessen am kleinen Bevölkerungsanteil, „viel zu viele Kirchen“ gebe, wird die Fatwa begrüßt. In Kuwait halten Islamisten zwei Dritten der Parlamentssitze.
  2. Salafisten-Freunde: Saudi-Arabiens Geistlichkeit unterstützt vor allem die radikalislamistischen Salafisten in Ägypten und Syrien. Diese dominieren inzwischen auch die Opposition und die Freie Syrische Armee.
  3. Christen als Verlierer: Vor allem in Ägypten gelten die Christen (Kopten) als Verlierer der Revolution. Junge Kopten haben an den Aktionen teilgenommen, werden aber jetzt von den Salafisten verfolgt.

Quelle: OÖNachrichten Zeitung

Artikel: http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/aussenpolitik/art391,840781

Unser Kommentar: (folgt später!)

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Gemeinsam gegen Christenverfolgung – Großdemonstration in Frankfurt/Main

Posted by deislam - 3. März 2011

Warum schweigt Ihr?
Religionsfreiheit ist keine Einbahnstraße!

GROSSDEMONSTRATION IN FRANKFURT/MAIN
am
Samstag den 12. März 2011

Treffpunkt: 13:00h Bahnhofsvorplatz
Abschlußkundgebung: ca. 16:00h Hauptwache/Katharinenkirche

Gemeinsam gegen Christenverfolgung…
Gemeinsam für Menschenrechte…
in
Ägypten, Türkei, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Afghanistan, Nordkorea und anderswo

Die anhaltenden Christenverfolgungen in islamischen Ländern haben verschiedene Kirchen, Menschenrechtsorganisationen und Verbände veranlasst, am 12. März eine Großdemonstration in Frankfurt am Main zu organisieren. Vor allem die Situation in Ägypten stellt sich für religiöse Minderheiten als sehr bedrohlich dar. In dem wichtigsten arabischen Land kam es wieder zu einem Massaker mit zahlreichen Todesopfern.
Islamische Extremisten haben die koptische Kirche des heiligen Georg angegriffen. Einige Tage zuvor hatte ein Überfall von islamischen Terroristen jedoch sehr viel drastischere Folgen. Bei einem erneuten Massaker an Christen wurden elf Kopten getötet, darunter befand sich auch ein dreijähriges Mädchen.

Der Tagesspiegel berichtet:

Bei den Tätern habe es sich um Anhänger radikal-islamischer Gruppen gehandelt, sagte am Freitag der Afrikaexperte der in Göttingen ansässigen Gesellschaft für bedrohte Völker, Ulrich Delius. Sie seien mit der Hilfe muslimischer Nachbarn in die Häuser von zwei koptischen Familien eingedrungen. Unter den Ermordeten sei auch ein drei Jahre altes Mädchen, sagte Delius weiter.

Diese Zustände sind untragbar. Nicht auszudenken was passiert, wenn die Muslimbrüder in Ägypten an die Macht kommen. Die Diskriminierung, Verfolgung und Ermordung der christlichen Minderheiten wird sehr wahrscheinlich zunehmen. Deshalb ist es wichtig, auf die Missstände aufmerksam zu machen und sich mit den Kopten zu solidarisieren. Wir rufen daher alle demokratisch gesinnten Menschen auf, sich zahlreich an der Demonstration zu beteiligen:

Datum: 12. März 2011
Ort: Frankfurt/Main
Zeit: 13 Uhr Bahnhofsvorplatz
http://www.pi-news.net/wp/uploads/2011/02/grossdemo_fft.jpg
http://www.buergerbewegungen.de/veranst/detail.php?vid=65
http://www.pi-news.net/

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„Wir werden dir zeigen, wie Islam geht“ – Die Verfolgung der Christen in Ägypten

Posted by deislam - 28. Januar 2010

Aus ZENIT.ORG: ZG10012706 – 27.01.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-19670?l=german

Interview mit dem in Deutschland lebenden koptischen Bischof Anba Damian

MÜNCHEN, 27. Januar 2010 (ZENIT.org/Kirche-in-Not).- Das Europaparlament hat in der vergangenen Woche die jüngsten Überfälle auf Christen in Ägypten und Malaysia scharf verurteilt. In diesem Zusammenhang veröffentlicht das weltweite katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ ein Interview mit dem in Deutschland lebenden koptischen Bischof Anba Damian. Er erhebt darin schwere Vorwürfe gegen die islamischen Führer und die Behörden in Ägypten. In der Nacht vom 6. auf den 7. Januar, dem Weihnachtsfest der koptischen Christen, hatten Islamisten vor drei Kirchen in der südägyptischen Stadt Nag Hammadi gezielt das Feuer auf Gottesdienstbesucher eröffnet. Sieben Kopten und ein muslimischer Wachmann waren bei dem Anschlag gestorben. Das Interview führte Berthold Pelster von „Kirche in Not“.

ZENIT: Herr Bischof Damian, wann haben Sie von dem Anschlag erfahren?

–Bischof Damian: Ich hatte das Weihnachtsfest in Berlin zusammen mit dem ägyptischen Botschafter und anderen hohen Diplomaten gefeiert. Es war eine sehr freundliche Atmosphäre, aber kaum hatten wir unsere Gäste verabschiedet, klingelte mein Telefon und ich erfuhr, was geschehen war. Mich hat besonders betroffen gemacht, dass die meisten Opfer Jugendliche waren, die sich nach der Christmette vor der Kirche miteinander unterhalten hatten.

Es wurde auch ein muslimischer Wachmann erschossen, der nur mit einem Holzknüppel bewaffnet gewesen war. Man kann also nicht von einem Polizeischutz sprechen, wie er sonst in der Region üblich ist. Merkwürdigerweise hatte auch kein Vertreter der Politik oder des öffentlichen Lebens an der Messe teilgenommen, wie es sonst üblich ist. Unser Bischof vor Ort war auch gebeten worden, die Messe vorzeitig zu beenden, weil die Lage zu unsicher sei.

ZENIT: Hatte der Bischof vor dem Anschlag Drohungen erhalten?

–Bischof Damian: Ja. Er hatte Morddrohungen per SMS erhalten und das auch an die Polizei weitergegeben. Doch leider gab es keine Reaktion von Seiten der Behörden. Der Bischof hatte mit solchen Drohungen schon gerechnet, weil er seinen Mund aufgemacht und auf die schlimme Situation der Christen in seiner Diözese aufmerksam gemacht hatte. Aber dass ein so grausam geplanter und umgesetzter Anschlag folgen würde, damit hat keiner gerechnet.

ZENIT: Was weiß man inzwischen über die Attentäter?

–Bischof Damian: Die drei mutmaßlichen Täter, die auf die Jugendlichen geschossen hatten wurden schnell festgenommen. Doch sie sind nur Werkzeuge anderer, die in der hinteren Reihe sitzen und planen. Dieser Mordanschlag war kein Zufall, sondern von langer Hand geplant. Es gibt Menschen, die den Bischof hassen und die Christen der Diözese ins Herz treffen wollten. Was die Attentäter angeht, kam von offizieller Seite die übliche Aussage, die lautet: „Ach, da handelt es sich um psychisch Kranke.“

Dazu kann ich nur sagen: Die Märchen hören nicht auf, denn diese immer gleiche Geschichte hören wir immer wieder. Wir haben die Nase voll und halten es nicht mehr aus. Die Kopten haben nichts Böses getan und niemanden verletzt. Wir haben nur den unverschämten Anspruch, als gleichberechtigte Mitbürger leben zu wollen. Aber das ist nur ein Traum, von dem wir weit entfernt sind.

ZENIT: Sie fordern also eigentlich nur Religionsfreiheit – ist diese Religionsfreiheit für die Christen in Ägypten denn nicht gegeben?

–Bischof Damian: Im Augenblick ist es in Ägypten beinahe schon kriminell, wenn man in einer privaten Wohnung beten will. Wer als Christ eine Wohnung oder ein Haus kaufen will, muss unterschreiben, dass er diese Immobilie niemals als Gebetsraum nutzen wird. So weit sind wir in Ägypten! Wir bekommen keine Genehmigung, Kirchen zu bauen oder zu erweitern. Und wenn einer auf die Idee käme, sein Haus zu einer Kirche zu machen, dann muss er damit rechnen, dass es in Brand gesteckt wird. Denn es gibt niemanden, der uns in Schutz nimmt.

ZENIT: Kommen wir noch einmal konkret auf den Mordanschlag zurück – in Deutschland war zu lesen, dass es sich um einen Racheakt für die Vergewaltigung eines muslimischen Mädchens durch einen Christen gehandelt habe. Was halten Sie von dieser Erklärung?

–Bischof Damian: Dieses Märchen haben wir natürlich auch gehört. Das trifft absolut nicht zu, es ist eine Verleumdung. Denn seien wir ehrlich: Wenn das der Fall gewesen wäre, wäre der Vergewaltiger schon längst mitsamt seiner ganzen Familie ermordet und sein Haus abgebrannt worden. Wir haben in Ägypten eine Kultur der Lügen. Das muss ich so deutlich sagen. Denn es geschieht beinahe täglich, dass christliche Mädchen entführt werden, dass ihnen Organe entnommen werden, dass sie vergewaltigt und in die Prostitution geschickt werden. Davon redet keiner!

Die Wahrheit sieht vielmehr so aus, dass es schon seit geraumer Zeit in dieser Region Gewalt gegen Christen gegeben hatte und dass der Bischof sich geweigert hat, auf eine Aufklärung dieser Gewalt zu verzichten, so wie es die örtlichen Behörden von ihm verlangt hatten. Der Bischof verlangte Schadenersatz für die Menschen, die ihre Häuser und Geschäfte verloren hatten. Er weigerte sich, das Geschehene zu ignorieren und vor den Kameras zu lächeln. Daraufhin wurde ihm gesagt: „Wir werden dir zeigen, wie Islam geht, wenn du nicht tust, was wir wollen!“

Das ist die Situation in Ägypten: Niemand wird davon abgehalten, Christen zu töten, aber wir müssen dabei lächeln und zeigen, wie friedlich wir sind. Wir müssen auf unsere Rechte verzichten. Genau dagegen hat sich der Bischof aufgelehnt. Daraufhin war er persönlich das Ziel dieses Anschlags. Er sollte getötet werden. Wenn Gott und seine Schutzengel ihn nicht unter ihren Schutz genommen hätten, wäre er schon längst ermordet worden.

ZENIT: Geht die Gewalt nur von einer Minderheit aus oder haben sich inzwischen starke radikale Kräfte im Islam entwickelt?

–Bischof Damian: Ich habe nach den Anschlägen von vielen weltlichen Institutionen und auch von der ägyptischen Botschaft Kondolenzschreiben erhalten. Aber kein Scheich, kein religiöser Führer des Islam hat sich von dieser Tat distanziert. Auch aus Ägypten selbst höre ich nichts von Mitleid – die muslimischen Führer schweigen, so weit ich das von hier aus beurteilen kann, zu der Tat. Das ist allerdings nur mein Eindruck hier in Deutschland und von dem, was ich von den Angehörigen der Christen aus Nag Hammadi erfahre.

ZENIT: Haben Sie eine Erklärung dafür, warum die Christen in Ägypten so sehr unterdrückt werden? Hat das auch politische Gründe?

–Bischof Damian: Nicht so weit ich das sehen kann. Es geht schlicht und einfach um die Religion. Wir sind keine politisch Verfolgten, wir werden religiös verfolgt, obwohl wir nicht verstehen können, warum. Ich bin nicht nur Ägypter, weil ich in diesem Land geboren wurde, sondern auch aus Überzeugung. Wir Christen tun auch viel für Muslime. Hier in Deutschland ist mein Kloster eine Anlaufstelle für Asylbewerber aller Nationalitäten, und die meisten von ihnen sind Muslime. Wir erzählen keine orientalischen Märchen, wir helfen unseren Mitmenschen. Wir teilen unser Brot mit Muslimen, die bedrängt sind. Und das machen wir nicht als „Öffentlichkeitsarbeit“, sondern weil es die Forderung unseres Herrn ist. Wenn wir helfen, dann helfen wir allen. Egal, ob Christen oder Muslimen.

ZENIT: Woher kommt dann aber der Hass mancher Muslime auf die Christen?

–Bischof Damian: Das liegt an den Lehrern in den Moscheen. Die Ägypter sind von Natur aus ein friedvolles Volk. Aber die Menschen lernen durchs Hören. Und wenn die Freitagspredigt in der Moschee heiß ist von Hass, dann gehen diese eigentlich friedlichen und einfachen Menschen auf uns los. Es geht also um die Lehre, die von den Imamen gepredigt wird. Ich war zum Beispiel einmal bei einem muslimischen Freund in Ägypten und hörte mir in seiner Moschee die Freitagspredigt an. Ich war entsetzt! Das war keine Predigt, sondern eine Kriegserklärung! Ich frage mich, was das soll! Wir müssen in die Moschee gehen, um zu beten, und wir müssen sie mit Frieden im Herzen verlassen.

ZENIT: Was wird in den Moscheen über die Christen gesagt?

–Bischof Damian: Das ist ganz unterschiedlich und hängt vom Prediger, vom Imam, ab. Die meisten unter ihnen sind vernünftig und bringen den Menschen das Gebet, das Fasten und die Tugenden bei. Andere jedoch sprühen Hass. Und die Zuhörer können das meist überhaupt nicht einordnen. Manche sind Analphabeten und leicht beeinflussbar. Diese Menschen haben oft keine Schulen besucht und vertrauen nur auf das, was sie mündlich überliefert bekommen. Und sobald diese einfachen Menschen Hasspredigten mitbekommen, reagieren sie entsprechend. Diese Menschen haben mein Mitleid. Ich bete für all jene, die ihre Finger mit Blut beschmutzen.

Die Ägypter sind von Natur aus ein friedvolles, gastfreundliches und warmherziges Volk. Es ist mir rätselhaft, warum man die Beziehungen zwischen Christen und Muslimen zerstören will. Ich habe persönlich viele gute muslimische Freunde. Wir haben schon als kleine Kinder in der Grundschule miteinander gelebt, gespielt und gegessen. Wir haben diesen Hass nicht gespürt. Diese religiöse Halluzination, die unser Land zurzeit verschattet, ist alles andere als normal.

ZENIT: Sie würden also sagen, dass der Hass gegen Christen in Ägypten während der vergangenen Jahrzehnte zugenommen hat?

–Bischof Damian: Das ist nicht mehr zu übersehen. Die Menschen würden mich auslachen, wenn ich etwas anderes behaupten würde. Die Zeit, in der wir die Fakten mit Geschenkpapier verpacken konnten, ist längst vorbei. Die Welt ist wie ein Dorf geworden und durch die Medien erfahren die Menschen unsere Realität – und die ist leider Gottes bitterernst geworden.

ZENIT: Was tut die Regierung in Ägypten gegen die muslimischen Extremisten?

–Bischof Damian: Normalerweise hat die Regierung in Ägypten drei wichtige Ziele, die wir schon als kleine Kinder gelernt haben: Bekämpfung von Armut, Krankheit und Ignoranz. Religion war niemals eine Aufgabe der Regierung. Es hieß: Jeder soll seine Religion ausüben, so lange das die Einheit der Nation nicht bedroht. Damit sind wir bisher immer gut gefahren. Aber irgendwie scheint es inzwischen dazu gekommen zu sein, dass man die Religionen gegeneinander ausspielt.

ZENIT: Was müsste sich in Ägypten ändern, um diese Tendenz aufzuhalten?

–Bischof Damian: Wir brauchen ein Gesetz, durch das alle Menschen in Ägypten gleich behandelt werden. Im Augenblick besitzen wir Christen nur die Gnade des Präsidenten. Die Scharia ist die Quelle der ägyptischen Gesetzgebung und das bedeutet: Wenn ein Muslim einem Christen etwas antut, darf der Täter nicht bestraft werden. Das heißt im Prinzip für die Muslime: Grünes Licht für Gewalt gegen Christen. Wenn ein Kopte auf die Idee käme, auf ein Polizeirevier zu gehen, weil seine Tochter entführt wurde, dann muss er aufpassen, dass er nicht selbst ins Gefängnis kommt. Das ist untragbar!

Ich bin der festen Überzeugung, dass die Situation sich ändern würde, wenn alle Menschen vor dem Gesetz gleich behandelt werden müssten, unabhängig von ihrer Religion. Die Religionsfreiheit ist eine Gnade Gottes, die uns niemand nehmen darf. Menschen müssen ihre Religion wählen oder wechseln dürfen, ohne dafür bestraft oder belohnt zu werden. Wenn das so wäre, würde sich die Situation in Ägypten dramatisch ändern. Aber das Problem ist, dass der Islam und die Politik in Ägypten voneinander untrennbar sind.

ZENIT: Sehen Sie unter den gegebenen Voraussetzungen überhaupt eine Zukunft für die koptischen Christen?

–Bischof Damian: Wir werden aufgrund unserer Religion in Ägypten verfolgt. Da brauchen wir keine blumigen orientalischen Märchen erzählen – das ist einfach so. Darüber sind wir sehr traurig, denn Ägypten ist unser Heimatland und inzwischen ist der Tag gekommen, an dem wir nicht einmal mehr in unserem Vaterland in Frieden leben dürfen. Wir sind eine Kirche von Märtyrern. Die Geschichte hat gezeigt, dass die Kirche „aufblüht“, wenn ihr Blut vergossen wird. Wir erfahren täglich, dass die Kirche wächst.

Die Menschen, die uns ermorden und verfolgen, sorgen mit ihren Taten für das Wachstum der Kirche. Wir haben keine Angst vor dem Tod des Körpers und des Leibes. Wir sind Kinder der Märtyrer und die Kirche wird bestehen. Wir sind nicht allein. Gott ist mit uns. Niemand auf dieser Erde wird uns je in Angst versetzen.

ZENIT: Was können wir in Deutschland für die koptischen Christen tun?

–Bischof Damian: Mit uns beten. Gemeinsam dafür Sorge tragen, dass die Menschenwürde und die Menschenrechte in Ägypten eingehalten werden. Und Sie können unsere Situation bekannt machen und damit dafür sorgen, dass die Verantwortlichen endlich nicht mehr die Augen vor den Tatsachen verschließen können.

Unser Kommentar:
Dieser Bischof spricht Klartext! Und er übertreibt dabei kein bisschen! Aber auch er ist bei aller Klarsicht immer noch ziemlich blauäugig. Er sagt, er verstehe nicht, warum sie religiös verfolgt würden. Auf die Frage, woher der Hass mancher Muslime auf die Christen komme, antwortet er, das liege an den Lehrern (den Imamen) und ihren Lehren in den Moscheen, bei den Freitagspredigten. Die meisten unter ihnen seien vernünftig und würden den Menschen das Gebet, das Fasten und die Tugenden beibringen. Andere jedoch würden Hass sprühen.

Das aber ist eben eine ungenügende, mangelhafte Analyse und Erkenntnis! Der Hass „mancher“ (eigentlich letztlich aller) Muslime auf die Christen kommt vielmehr vom Islam selbst, von seinem Glaubenssystem, von seiner Lehre, von seiner ganzen Weltanschauung. Der Islam, wenn er denn voll und ernst genommen und ernsthaft und konsequent gelebt (und damit auch gepredigt) wird, ist immer Anlass, Begründung und Rechtfertigung des Hasses, der Verachtung, der Verfolgung, der Zerstörung des Christentums, offen oder verdeckt. Denn richtig und absolut klar gesehen sind Islam und Christentum Todfeinde, so wie Christus und Beliar [Belial] (der Widersacher Gottes, Satan, der Antichrist) Todfeinde sind. Die sogenannten „muslimischen Extremisten“ sind nicht diejenigen, die den Islam falsch und unvernünftig interpretieren und praktizieren, sondern sie sind schlicht diejenigen, die seine grundlegenden „Offenbarungen“ und Lehren ernst nehmen und die ihr Leben für deren Durchsetzung und Erfüllung unerschrocken einsetzen. Islamische „Vernünftigkeit“ ist etwas ganz anderes als christliche Vernunft. Deshalb ist auch ein Imam nicht dann „vernünftig“, wenn er den Menschen (nur) das Gebet, das Fasten und die Tugenden beibringt, abgesehen davon, dass all dies Wohlklingende nicht im Dienste der allgemeinen, natürlichen menschlichen Vernunft steht, sondern der entarteten, durch die falsche, widergöttliche „Religion“ verdorbenen „Vernunft“; sondern er wäre nur dann menschlich und gar christlich vernünftig, wenn er der islamischen Irrlehre widersagen und absagen und sich Christus und Seiner göttlichen Lehre zuwenden und hingeben würde!

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Ägypten: Kopten verlangen staatlichen Schutz – Bedeutendes Kloster zerstört.

Posted by deislam - 10. Juli 2008

Gewalt nimmt zu. Angst vor wachsendem Islamismus

Von Stefan Beig / Wiener Zeitung
Kairo (kath.net/WIZ)

Mit ungewöhnlich scharfen Worten forderte die koptische Kirche in Ägypten Präsident Hosni Mubarak letzten Sonntag öffentlich auf, die „zunehmenden bewaffneten Angriffe auf Mönche“ und „Beleidigungen des Kreuzes“ zu verhindern. Anlass war ein Überfall am 31. Mai auf das aus dem 4. Jahrhundert stammende Abu-Fana-Kloster im oberägyptischen Ort El-Minya, das zu den ältesten Klöstern weltweit gehört.

Shenouda III. von Alexandrien, der koptische Papst, berichtete, dass mindestens 60 bewaffnete Männer am Angriff beteiligt waren. „Sie entführten drei Mönche und folterten sie. Die Mönche wurden gezwungen, ihrer Religion abzuschwören und das Kreuz zu bespucken. Als sie sich dazu weigerten, wurden sie auf Bäumen auf gehängt und geschlagen.“ Laut William Tadros, Pressesprecher der Union Orientalischer Christen in Österreich und koptischer Menschenrechtsaktivist, wurden „Mauern, Kirchen, Mönchszellen, heilige Schriften, Landmaschinen und Felder des Klosters zerstört und niedergebrannt.“ Vier weitere Mönche seien beim Überfall verletzten worden, auch der Bruder eines Mönchs wurde entführt und bislang nicht frei gelassen.

Kopten öffentlich bisher zurückhaltend

Die Lage der Kopten hat sich in Ägypten in den letzten Jahren drastisch verschlechtert. Erst wenige Tage vor dem Vorfall erschossen maskierte Männer einen koptischen Juwelier und seine drei Mitarbeiter in Kairo, ohne dabei etwas zu erbeuten. Neu ist, dass sich erstmals die Führung der koptischen Kirche in Ägypten öffentlich an Mubarak wendet. Bisher gaben nach gewaltsamen Übergriffen prominente Kopten Seite an Seite mit dem ägyptischen Staat Erklärungen ab, in denen jeder fundamentalistische Hintergrund der Angriffe bestritten und zur nationalen Einheit aufgerufen wurde. Die Täter blieben ungestraft.

Auch diesmal wollte Shenouda III. die religiöse Dimension der Auseinandersetzung nicht überbewerten; die Angreifer seien Kriminelle, die daran gewöhnt sind, Gewalt anzuwenden. Doch er richtete auch mahnende Worte an die Regierung: „Mir geht es um die Sicherheit der Mönche. Wüstenstämme auf dem Gebiet des Klosters sind gegen die Wünsche der Mönche. Die Zusammenstöße sind nicht neu, sondern begannen vor Jahren.“

Hinter den Anschlägen stecken Beduinen-Stämme, die das Wüstengrundstück des Abu-Fana-Klosters nicht anerkennen. Die Gewalt begann, als die Mönche vor einigen Jahren mit Genehmigung des ägyptischen Staates einen Zaun um ihr Grundstück errichten wollten. Laut William Tadros folgten „innerhalb der letzten fünf Jahre achtzehn Überfälle auf das Kloster. Weder Polizei noch Justiz zogen die Angreifer jemals zur Rechenschaft, obwohl sie namentlich bekannt sind.“ Vier Mal berief die Regierung eine gemeinsame Sitzung mit allen Beteiligten ein, ohne als dass die Überfälle nachher endeten.

Kritik an Kopten

Namhafte Kopten Ägyptens, die die Ausschreitungen beschönigen, wurden kürzlich vom ägyptischen Schriftsteller Ahmad Al-Aswani scharf kritisiert. „Ich weiß nicht, ob sie sich bewusst sind, dass ihre Worte das Leiden nur vergrößern und die Serie der Gewalt nicht beenden“, erklärte er auf der Website Aafaq.org. „Warum benützen sie nicht ihre Medienpräsenz, um die Gläubigen zu verteidigen? Was hier geschieht, ist der Versuch, Ägyptens Kopten zu terrorisieren, um sie entweder zur Emigration oder zur Konversion zum Islam zu zwingen. Wir haben den Punkt erreicht, wo koptisches Leben und Eigentum in geheimer Absprache mit den Autoritäten straflos beseitigt werden kann, ohne Angst vor effektiver Reaktion, und im Vertrauen darauf, dass, wie immer, alles mit öffentlichen Umarmungen vergessen wird.“

Deutlicher werden die Kopten in der Emigration. Tadros erklärt: „Die Kopten verlangen den Rücktritt des Gouverneurs von El-Minya und ausreichenden staatlichen Schutz für das Kloster. Ein Wachtposten, der sich in zwei Kilometer Entfernung vom Kloster befindet, wurde unverzüglich zu Hilfe gerufen. Die Einsatzkräfte kamen jedoch erst nach vier Stunden. Die Krankenambulanz (Roter Halbmond) verschiedener Einsatzstellen wurde alarmiert. Sie verweigerten sämtliche Hilfeleistung. Dieses Verhalten örtlicher Behörden ist bezeichnend für die Politik des Staates im Umgang mit seiner indigenen christlichen Bevölkerung. Stets wird ihr der Schutz verweigert. Der Gouverneur hat die Mönche aufgefordert, dem Haupttäter Tribut zu zahlen.“

Österreichs Kopten appellierten gemeinsam mit der Union orientalischer Christen an die Weltgemeinschaft, die UN-Ratsversammlung für Menschenrechte und die EU Kommission für Menschenrechte die ägyptische Regierung zum Schutz der koptischen Bürger aufzufordern. Laut einer Presseerklärung seien die Täter der Polizei bereits bekannt, müssten aber mit keiner Bestrafung rechnen, weil sich ihre Anschläge gegen Christen richteten.

Islamismus als Hauptursache

In den letzten Jahrzehnten verließen 1,5 Millionen Kopten ihr Heimatland. Noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts lebten sie weitgehend ungestört in Ägypten und durften auch öffentliche Ämter bekleiden. Das änderte sich mit dem wachsenden Druck der Muslimbruderschaft, die laut Tadros erstmals im Jahr 1952 in Suez elf Kopten tötete. Seit die Scharia unter Mubaraks Vorgänger Anwar as-Sadat zur einzigen Quelle der Gesetzgebung wurde, sind Kopten durch das Gesetz nicht mehr geschützt und können nur auf Unterstützung des Präsidenten hoffen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker berichtet, dass die Kopten bei Job- und Wohnungssuche benachteiligt würden, chancenlos seien sie bei der Bewerbung für öffentliche Ämter.

Nach Einschätzung von William Tadros ist der Islamismus, der den Staat zunehmend unter Druck setzt, an der Verschlechterung der Lage schuld. „Durch staatliche Schulen, Moscheen und Medien, die von Fundamentalisten beherrscht werden, wird ein aggressives Klima des Hasses erzeugt. Seit der Islamisierung ist das Kopftuch allgegenwärtig, koptische Frauen sind sofort erkennbar.“

Hass auf Christen nimmt zu

In den neunziger Jahren nahm die Gewalt zu. Koptische Mädchen werden entführt und zwangsislamisiert. In jüngerer Zeit gab es Pogrome gegen Kopten, etwa im Jahr 2000, als militante Islamisten im südägyptischen Dorf Al-Kosheh 21 Kopten töteten und mehrere Gebäude vernichteten. Probleme bekamen die Kopten zuletzt vor allem im Zusammenhang mit der Errichtung und Renovierung von Kirchen.

„Das Problem existiert erst, wenn Politik und Religion miteinander verbunden sind und man die andere Religion nicht aushalten kann“, meinte Anba Damian, orthodoxer Bischof für Deutschland, vor über einem Jahr im Kath.net-Interview zum Fundamentalismus. „Es werden Gerüchte verbreitet, dass Christen eine Bedrohung für Moslems wären, dabei haben sie keine Waffen, keine Lobby, kein großes politisches Gewicht. Trotzdem braucht ein Imam nur seine Leute aufhetzen und dann gehen sie auf uns los.“

Angst vor Muslimbruderschaft

Besonders groß ist die Angst vor der Muslimbruderschaft, berichtet Damian: „Als ich unmittelbar vor der Wahl des ägyptischen Parlaments in Kairo durch den Stadtteil Nasser City fuhr, sah ich Menschen, die sich scharenweise auf der Straße versammelten. Sie schrieen „Der Islam ist die Lösung“, warfen sich nieder und beteten. Ich dachte: Das ist nicht das Ägypten, das ich kenne! So viel Angst hatte ich noch nie seit meiner Geburt in Ägypten. Ich erfuhr später, dass 88 Muslimbrüder die Wahl in das Parlament geschafft haben. Es ist kein Geheimnis, dass wir Angst haben, dass die Muslimbrüder an die Macht kommen.“ Mittlerweile würden Einladungen zum Islam am Arbeitsplatz offen und laut und deutlich ausgesprochen: „Man denkt nicht an die Gefühle, nicht an das Zusammenleben mit den anderen. Man denkt nur an eine gewaltsame Islamisierung Ägyptens.“

Die Kopten sind die einheimischen Christen Ägyptens. Wie viele Kopten tatsächlich in Ägypten leben ist unklar. Die öffentlich zugänglichen Zahlen schwanken zwischen fünf und 16 Millionen (!).

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Islam-Propaganda behauptet: der Islam ist friedlich und tolerant gegen Christen… – die Realität in den islamischen Ländern sieht anders aus!

Posted by deislam - 5. Oktober 2007

Die Christen und vor allem die Führer Christen müssen endlich durch ernsthafte Kenntnisnahme solcher und ähnlicher Berichte lernen, den Islam als das zu sehen als was er in Wirklichkeit ist: der Erzfeind des Christentums und damit der Erzfeind der erlösungsbedürftigen Menschheit insgesamt:

Zwangskonvertierung, Zwangsheirat, Diskriminierung – der Alltag koptischer Christen in Ägypten

Auch das deutsche ZDF berichtet von den grausamen Verfolgungen der koptischen Christen durch den „friedlichen Islam“ in Ägypten.

St. Mary & St. Abraam ChurchDie Geschichte klingt unglaublich, aber die Familie von Laurence, einem 15-jährigen Mädchen, wurde durch Muslime in eine Tragödie gestürzt: Laurence, eine koptische Christin, wurde von Islamisten verschleppt und soll gezwungen werden, zum Islam zu konvertieren. Sie konnte fliehen und ihre Entführung im Nachhinein bestätigen. Was völlig absurd klingt, wird durch die Aussagen einer Verwandten zur erschütternden Gewissheit. Während der Geiselhaft des Mädchens wurde ihrer Cousine eine Nachricht geschickt, welche die ganze Familie in Aufruhr versetzte: „Laurence wird zum Islam übertreten oder sie kehrt nicht mehr lebend zurück.“ So, liebe Leser, sieht das wahre Gesicht aus des Islam – nicht 1000 und eine Nacht, sondern grausame Geschichten aus dem tiefen Mittelalter – mitten im „toleranten muslimischen Ägypten“.

Geschichten wie diese sind in Oberägypten keineswegs ein Einzelfall: Immer wieder kursieren Berichte über Entführungen koptischer Frauen mit anschließender Zwangskonvertierung und Zwangsheirat mit einem Muslim. Ägyptische Behörden wiegeln ab, behaupten, die Mädchen seien ihren späteren Ehemännern aus Liebe gefolgt, hätten freiwillig ihre Glaubensrichtung gewechselt – Belege für die Freiwilligkeit gibt es keine. Die Wahrheit aber ist, dass unter Morddrohungen den Kopten geraten wird, still zu schweigen über die tatsächlichen Umstände -Entführung, Brautraub – Entführung in den Serail…

DAS ist das wahre Gesicht des „toleranten und friedlichen“ Islam. Nicht einmal der ägyptische Staat, aus Angst vor der Gewalt der Islamisten, oder die Justiz versuchen auch nur, den Christen Gerechtigkeit zu verschaffen. Wieder einmal zeigt sich der Zusammenhang zwischen Gewalt und Islam – entgegen der fast weinerlichen und heuchlerischen Beteuerungen von pro-islamischen Kreisen, der „Islam sei doch nur für den Frieden“… – die Hard Facts des realen Lebens springen uns ins Gesicht und zeigen, wie verlogen die Islam-Propaganda tatsächlich ist.

Die Diskriminierung der Kopten in Ägypten ist nicht neu: Im Jahr 63 nach Christi vom Evangelisten Markus gegründet, wurde im ersten und zweiten Jahrhundert das Land am Nildelta als eines der ersten der Welt christianisiert. Seit im Jahr 641 arabische Muslime begannen, Ägypten einzunehmen, gibt es Auseinandersetzungen zwischen den unterschiedlichen Religionsgemeinschaften. Heute würden die koptischen Christen nicht mehr unterdrückt, erklärt die ägyptische Regierung offiziell. Die Realität aber sieht anders aus. Immer wieder gibt es gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Muslimen und Kopten, immer wieder Anschläge auf koptische Geschäfte und Gotteshäuser. Etwa zehn Prozent der ägyptischen Bevölkerung sind koptische Christen. Bei den Parlamentswahlen aber werden Kopten nicht als Kandidaten aufgestellt, Chancen auf hohe Ämter bei Militär und Polizei werden den koptischen Christen vorenthalten. Diskriminierung pur ist die Realität. Von Toleranz ist keine Spur.

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