ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Archive for the ‘Interreligiöser Dialog’ Category

Vatikan lädt Christen und Muslime ein, die Armut gemeinsam zu überwinden

Posted by deislam - 12. September 2009

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG09091105 – 11.09.2009
Permalink: http://www.zenit.org/article-18535?l=german

Vatikan lädt Christen und Muslime ein, die Armut gemeinsam zu überwinden

Grußbotschaft zum Ende des Fastenmonats Ramadan

ROM, 11. September 2009 (ZENIT.org).- Die weltweite Armut fordere Christen und Muslime gleichermaßen heraus; vor allem aber lade sie alle dazu ein, zur Erreichung eines edlen Ziels zusammenzuarbeiten. Mit diesem Aufruf wendet sich die heute veröffentlichte traditionelle Botschaft des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog anlässlich des Endes des Fastenmonats Ramadan an die Muslime in aller Welt.

Das Dokument, das der Präsident des Rates, Kardinal Jean-Louis Tauran, unterzeichnet hat, trägt den Titel „Christen und Muslime: vereint, um die Armut zu besiegen“.

Die Armut sei demütigend und rufe unerträgliches Leid hervor, heißt es in dem Dokument. Diese Leiden „sind oft die Ursache von Absonderung, Zorn, ja sogar Hass und vom Wunsch nach Rache“. So könne die Armut zu feindseligen Handlungen verleiten und zur Versuchung, diese Handlungen religiös zu rechtfertigen.

Aus diesem Grund erfordere die Ablehnung der Phänomene des Extremismus und der Gewalt notwendigerweise den Kampf gegen die Armut durch die Förderung einer ganzheitlichen Entwicklung, die Papst Paul VI. „den neuen Namen für Frieden“ genannt habe.

Die Hilfe, die den Armen erwiesen werde, um ihnen ihren Platz in der Gesellschaft der Menschen zurückzugeben, „ist ein lebendiger Beweis für die Liebe des Allerhöchsten, da es der Mensch als solcher ist, den zu lieben und dem zu helfen er uns ruft, ohne Unterschied der Zugehörigkeit“.

Kardinal Tauran ruft zudem in Erinnerung, dass die letzte Enzyklika Papst Benedikts XVI., Caritas in veritate, aufzeige, wie dringend notwendig eine neue humanistische Synthese sei: Eine echte Entwicklung müsse nämlich auf den ganzen Menschen und auf alle Menschen hingeordnet sein.

In der Grußbotschaft des Vatikans zum Fastenmonat Ramadan wird zwischen zwei Formen von Armut unterschieden: Die eine gelte es zu „bekämpfen“, die andere aber „anzunehmen“. Die zu bekämpfende Armut sei für alle Menschen weithin sichtbar: Sie bestehe im Mangel an kulturellen und erzieherischen Systemen, im Analphabetismus – ohne damit das Auftreten neuer Formen von Armut verschweigen zu wollen; jene Armut, die man annehmen müsse, lade dagegen dazu ein, einen bescheidenen Lebensstil zu pflegen, der auf das Wesentliche ausgerichtet sei, Verschwendung meide und die Umwelt und alle Güter der Schöpfung achte. Wie Kardinal Tauran erläutert, handelt es sich hierbei um eine Armut, „die uns bereit macht, aus uns selbst herauszugehen und das Herz zu weiten“.

Der Wunsch nach Zusammenarbeit, um gemeinsam gerechte und dauerhafte Lösungen für die Geißel der Armut zu finden, bedeute für alle Gläubigen, auch über die großen Probleme der heutigen Zeit nachzudenken und sich – wo immer dies möglich sei – um gemeinsame Antworten zu bemühen. Dafür sei es allerdings erforderlich, dass „der Bezug zu jenen Aspekten der Armut, die mit der Globalisierung unserer Gesellschaften verbunden sind, einen geistlichen und moralischen Sinn annimmt“.

Christen und Muslime teilten die Berufung zum Aufbau einer einzigen Menschheitsfamilie, in der alle – Einzelpersonen, Völker und Nationen – ihr Verhalten entsprechend den Prinzipien der Brüderlichkeit und der Verantwortung regeln, bekräftigt Kardinal Tauran.

Was die Beziehung zwischen Christen und Muslimen angehe, so wird in der Botschaft abschließend angemerkt, sei ein „wichtiges Ziel“ erreicht worden. An verschiedenen Orten sei es ausgehend von einer gemeinsam gelebten Erfahrung und gemeinsam geteilten Sorgen dazu gekommen, dass man von der „Toleranz“ zur „Begegnung“ übergehe.

Unser Kommentar:
Der „Vatikan“ liegt völlig daneben mit dieser Sicht der Dinge. Die Armut, oder besser: die Bedürftigkeit, die Not auf der Welt kann erfolgreich und anhaltend nur bekämpft werden mit GOTT. Und da JESUS CHRISTUS GOTT ist, kann sie nur mit CHRISTUS eliminiert werden. Und mit Christus kann nur sein, wer an Ihn glaubt und Seine Gebote hält und Seine Lehre beobachtet. Wahre Christen können mit Gegen-Christen nichts Gottgefälliges (und damit Gottgestütztes und Gottgesegnetes) tun. „Ohne Mich könnt ihr nichts tun„, spricht Jesus. Christen und Muslime können unmöglich eine gemeinsame Berufung zum Aufbau einer einzigen Menschheitsfamilie haben. Die „Berufung“ eines Mohammed- und Korangläubigen ist ja die „Berufung“ eines (erklärten) Gegen-Christen. Die Armut, die es für Christen zu bekämpfen gilt, ist in allererster Linie die Armut des Unglaubens, des Aberglaubens, des Irrglaubens, der Sünde = (Ab-)Sonderung von Gott. Die Christen haben die heilige Pflicht, zuallererst überall und in allem das Reich Gottes (= das Reich, die Herrschaft Christi) zu suchen. Alles andere, auch der Erfolg in der Armutsbekämpfung, wird ihnen dann hinzugegeben werden. Der „Vatikan“ sucht aber in diesem Falle das Reich Gottes nicht (mehr), da er nicht das eine und erste Notwendige tut: die Missionierung (Bekehrung) der Muslime. All seine „Begegnung(en)“ und „Brüderlichkeiten“ werden deshalb fruchtlos bleiben, die Not nicht wenden, sondern sie noch verschlimmern. Statt Heil bewirkt er damit unerträgliches Unheil!

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Grußwort der Bischöfe und Präsides in Nordrhein-Westfalen zum Ramadan 2009

Posted by deislam - 7. September 2009

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG09090503 – 05.09.2009
Permalink: http://www.zenit.org/article-18486?l=german

Grußwort der Bischöfe und Präsides in Nordrhein-Westfalen zum Ramadan 2009

Die Religionen, Kraftquelle zum Engagement für das Wohl aller Menschen

KÖLN, 5. September 2009 (ZENIT.org/PEK.org).- „Wir wünschen Ihnen eine segensreiche Zeit, in der Sie durch Fasten, Beten und Feiern den Glauben an den einen Gott und die Gemeinschaft untereinander vertiefen können“, heißt es in der Grußbotschaft der evangelischen Landeskirchen und der katholischen Bistümer in Nordrhein-Westfalen zum muslimischen Fastenmonat Ramadan und zum bevorstehenden Fest des Fastenbrechens.

In dem am 3. September veröffentlichten Dokument danken die katholischen Bischöfe und Präsides der evangelischen Landeskirchen zugleich für „die in diesen Tagen vielfach geübte Gastfreundschaft“, die bei den zahlreichen Einladungen zum Fastenbrechen zum Ausdruck komme. Sie hoffen, „dass durch diese Begegnungen die guten Kontakte zwischen Christen und Muslimen in den Städten und Gemeinden unseres Bundeslandes Nordrhein-Westfalen vertieft und ausgebaut werden“.

Besorgt zeigen sich die Repräsentanten der beiden Kirchen über „eine kleine rechtspopulistische Gruppierung mit dem Namen ,Pro NRW’“, die in den vergangenen Monaten versucht habe, politisch Einfluss zu gewinnen. Diese Gruppierung schüre nicht nur gezielt Vorurteile gegen den Islam und mache pauschal die Ausländer für die sozialen Probleme in den Städten verantwortlich, sie versuche auch die Integrationspolitik sowie das kirchliche Engagement für einen Dialog der Religionen als falsch oder gefährlich darzustellen. „Die Positionen dieser Gruppierung sind mit dem christlichen Glauben nicht vereinbar“, betonen die Bischöfe und Präsides. Beide Kirchen hätten sich in der Vergangenheit immer wieder zu einem respektvollen Umgang mit Fremden und einer gleichberechtigten Beheimatung von Muslimen in unserer Gesellschaft bekannt. Dazu gehöre auch das Recht, würdige Moscheen zu errichten, und – sofern die in der Verfassung benannten Voraussetzungen erfüllt seien – die Einführung eines deutschsprachigen islamischen Religionsunterrichtes als ordentliches Lehrfach.

In ihrem „Ramadan Mubarak“ („Gesegneter Ramadan“) überschriebenen Grußwort verweisen die Kirchenvertreter auf die vielen lokalen Projekte, in denen sich christliche Gemeinden und Moscheevereine gemeinsam für Verständigung und Dialog einsetzten und Verantwortung für ihren Stadtteil übernähmen. „Der gemeinsame Einsatz für ein gelingendes Zusammenleben ist das beste Mittel im Kampf gegen Extremismus.“

Mit Blick auf den notwendigen weltweiten Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit sowie die Rechte religiöser Minderheiten sind Bischöfe und Präsides „dankbar, wenn Sie als Teil der weltweiten Glaubensgemeinschaft der Muslime Ihre Möglichkeiten nutzen und für die Rechte der Christen in mehrheitlich muslimischen Ländern eintreten“.

* * *

Sehr geehrte Verantwortliche in den muslimischen Gemeinschaften, liebe muslimische Gläubige,

zum Fastenmonat Ramadan und zum bevorstehenden Fest des Fastenbrechens übermitteln wir Ihnen unsere herzlichen Grüße. Wir wünschen Ihnen auch im Namen der evangelischen und katholischen Christen in unseren Landeskirchen und (Erz-)Bistümern eine segensreiche Zeit, in der Sie durch Fasten, Beten und Feiern den Glauben an den einen Gott und die Gemeinschaft untereinander vertiefen können.

Gleichzeitig danken wir Ihnen für die in diesen Tagen vielfach geübte Gastfreundschaft, die bei den zahlreichen Einladungen zum gemeinsamen Fastenbrechen zum Ausdruck kommt. Wir hoffen, dass durch diese Begegnungen die guten Kontakte zwischen Christen und Muslimen in den Städten und Gemeinden unseres Bundeslandes Nordrhein-Westfalen vertieft und ausgebaut werden.

Mit Sorge haben wir in den vergangenen Monaten wahrgenommen, dass eine kleine rechtspopulistische Gruppierung mit dem Namen „Pro NRW“ versucht hat, politischen Einfluss zu gewinnen. Diese Gruppierung schürt gezielt Vorurteile gegen den Islam, macht pauschal die Ausländer für die sozialen Probleme in Städten und Stadtteilen verantwortlich und versucht, sowohl die Integrationspolitik wie auch das kirchliche Engagement für einen Dialog der Religionen als falsch und gefährlich darzustellen.

Die Positionen dieser Gruppierung sind mit dem christlichen Glauben nicht vereinbar. Die evangelische und die katholische Kirche haben sich in der Vergangenheit immer wieder zu einem respektvollen Umgang mit Fremden und einer gleichberechtigten Beheimatung von Muslimen in unserer Gesellschaft bekannt. Dazu gehört auch das Recht, würdige Moscheen zu errichten, und – sofern die in der Verfassung benannten Voraussetzungen erfüllt sind – die Einführung eines islamischen Religionsunterrichtes als ordentliches Lehrfach in deutscher Sprache.

Durch Aktionen wie die jährliche „Interkulturelle Woche“ oder das Projekt „Weißt du, wer ich bin?“ engagieren wir uns für ein friedliches Zusammenleben von Einheimischen und Zugewanderten, von Christen und Muslimen. Wir sind dankbar für die vielen lokalen Projekte, in denen sich christliche Gemeinden und Moscheevereine gemeinsam für Verständigung und Dialog einsetzen und Verantwortung für den Stadtteil übernehmen. Der gemeinsame Einsatz für ein gelingendes Zusammenleben ist das beste Mittel im Kampf gegen Extremismus. Daher ermutigen wir Sie, die muslimischen Verantwortlichen, ebenso wie unsere Pfarrerinnen und Pfarrer sowie die Mitglieder der Presbyterien und Pfarrgemeinderäte, dort, wo dies noch nicht geschehen ist, den Kontakt zu suchen und für den gegenseitigen Abbau von Vorurteilen einzutreten.

Wie wichtig es ist, dass Gläubige unterschiedlicher Religionen friedlich zusammen leben und vor Diskriminierung und gewaltsamen Übergriffen geschützt werden, ist uns in den letzten Monaten mit Blick auf unsere christlichen Schwestern und Brüder im Irak deutlich geworden. Wir sind sehr froh, dass sich Deutschland bereit erklärt hat, im Rahmen eines auf europäischer Ebene abgestimmten Verfahrens besonders schutzbedürftige Flüchtlinge aus dem Irak aufzunehmen. Unter ihnen sind viele Christen, die in ihrer Heimat aus religiösen Gründen verfolgt wurden.

Das Schicksal dieser Menschen mahnt uns, nicht nachzulassen im weltweiten Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit sowie die Rechte religiöser Minderheiten. In diesem Zusammenhang sind wir Ihnen dankbar, wenn Sie als Teil der weltweiten Glaubensgemeinschaft der Muslime Ihre Möglichkeiten nutzen und für die Rechte der Christen in mehrheitlich islamischen Ländern eintreten. Viele Kontakte zwischen Repräsentanten des Christentums und des Islam auf internationaler Ebene geben Anlass zu der Hoffnung, dass wir unsere Religionen mehr und mehr als Inspiration und Kraftquelle entdecken, die uns zum Engagement für das Wohl aller Menschen drängen.

In diesem Sinne sprechen wir Ihnen unsere besten Wünsche aus und erbitten für Sie und Ihre Gemeinden, für unser Land und die Welt den Frieden Gottes.

Unser Kommentar:
Ach! Diese unverbesserlichen Heuchler und Fälscher und Verräter! Sie wünschen den Antichristen Gottes Segen für ihren Glauben! Sie sind in ihrer theologischen Selbstverdrehung und Verkommenheit unfähig geworden, den Widersinn und die horrende Sünde ihres Redens und Handelns einzusehen. Statt den Fremdling und Eindringling Islam als Erzfeind des Christentums und der (vormals und weithin immer noch) christlichen Heimat zu bekämpfen, verurteilen sie diejenigen (Christen und Vaterlandsliebenden), die es noch wagen, gegen ihn öffentlich Widerstand zu leisten! „Die Positionen dieser Gruppe seien mit dem christlichen Glauben nicht vereinbar“, behaupten sie frech. Entgegenhalten muss man diesen „Bischöfen“ und „Präsides“, dass vielmehr ihre eigenen Positionen mit dem wahren christlichen Glauben absolut unvereinbar sind.

2. Johannes: 8 Gebt acht auf euch selbst, damit ihr die Dinge nicht verliert, die wir erarbeitet haben, sondern dass ihr vollen Lohn erlangen mögt. 9 Jeder, der vorausdrängt und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht. Wer in dieser Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn. 10 Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmt ihn niemals in euer Haus auf, noch entbietet ihm einen Gruß. 11 Denn wer ihm einen Gruß entbietet, hat an seinen bösen Werken teil.

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Erzbischof Zollitsch: Religionsfreiheit als Menschenrecht

Posted by deislam - 5. September 2009

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG09090504 – 05.09.2009
Permalink: http://www.zenit.org/article-18487?l=german

Erzbischof Zollitsch: Religionsfreiheit als Menschenrecht – Ansprache im nigerianischen Jos

JOS/BERLIN, 5. September 2009 (ZENIT.org/DBK.de).- Wir veröffentlichen die Ansprache, die der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, am 3. September anlässlich einer Begegnung mit Erzbischof Ignatius Kaigama und dem Emir von Wase, Alhaji Abdullahi Haruna Maikano, in Jos (Nigeria) gehalten hat.

Die fundamentale Wertentscheidung der modernen westlichen Verfassungsordnungen für die Religionsfreiheit entspreche der christlichen Überzeugung, bekräftigte Erzbischof Zollitsch. „Die Anerkennung der Religionsfreiheit als ein auf die Würde des Menschen gründendes Menschenrecht macht es auf der einen Seite verständlich und im wohlverstandenen Sinne auch notwendig, dass Christen in der Begegnung mit Muslimen für den Gedanken eintreten, dass Christen in islamisch geprägten Ländern in gleichem Maße Religionsfreiheit genießen sollten wie Muslime in christlich geprägten.“

Die Ansprachen, die Erzbischof Zollitsch während seiner zehntägigen Nigeria-Reise hielt, und die persönlichen Eindrücke, die er dort sammelte, finden sich in seinem Internetblog.

* * *

Exzellenzen, königliche Hoheit, sehr geehrte Damen und Herren,

bevor ich mit Ihnen einige meiner Gedanken zum Thema „Religionsfreiheit als Menschenrecht“ teile, will ich zunächst meiner Dankbarkeit Ausdruck geben, heute Abend hier in Jos, mitten in dem großen Land Nigeria, mit Ihnen, Herr Erzbischof Kaigama, und Ihnen, königliche Hoheit, zusammen sein zu dürfen.

Ich bin aus Deutschland nach Nigeria gekommen, um die Solidarität der Katholiken in Deutschland mit der katholischen Kirche und mit den Christen Nigerias zu bezeugen. Wir Christen sind ähnlich wie die Angehörigen der islamischen Glaubensgemeinschaft, der umma, Mitglieder einer weltweiten Gemeinschaft, die nicht nur eine Gemeinschaft des Glaubens ist, sondern auch eine Gemeinschaft der gegenseitigen Solidarität und des gegenseitigen Austausches und Lernens.

Lernen durften wir in der letzten Woche von unseren Brüdern in Nigeria, wie sie unter schwierigen wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen ihren Glauben leben, ihn bezeugen und ihn an die nächste Generation weitergeben. Lernen wollen wir gemeinsam, wie wir Christen noch mehr zur Überwindung von Armut und Leid, Krankheit und Not beitragen können. Einig sind wir uns dabei in der Überzeugung, dass der Glaube an den einen, guten und barmherzigen Gott, der uns alle geschaffen hat und der ein Freund des Lebens ist, uns dazu verpflichtet, mit aller Kraft für bessere Lebensbedingungen, für den Frieden unter den Menschen und für eine gerechtere Welt zu kämpfen.

Nigeria ist ein ähnlich bedeutendes Land in Afrika wie Deutschland in Europa. Die Gestaltung des Zusammenlebens unterschiedlicher Glaubensgemeinschaften in Nigeria, insbesondere das Verhältnis zwischen Christen und Muslimen, hat Bedeutung weit über Nigeria hinaus. Auch in Deutschland werden Fragen des Zusammenlebens der Religionen immer wichtiger. Lernen möchten wir Gäste aus Deutschland daher auch etwas darüber, wie die Führer der Religionen gemeinsame Wege zu einem guten Miteinander beschreiten; wie sie dazu beitragen können, den Frieden zu sichern; was sie unternehmen, Unfrieden und Spannungen in Frieden zu verwandeln.

Mit Sorge haben wir Nachrichten aufgenommen, dass es im November letzten Jahres auch hier in Jos zu Spannungen und Gewaltausbrüchen zwischen Menschen christlichen und muslimischen Glaubens gekommen ist. Doch wir haben auch erfahren dürfen, dass Sie, Herr Erzbischof, und Sie Emir von Wase, als die beiden höchsten religiösen Autoritäten dieser Region gemeinsam und mutig Übergriffen und Gewaltausbrüchen entgegengetreten sind. Damit geben Sie  den Menschen ein Beispiel für das gelingende Miteinander von Muslimen und Christen, für den gemeinsamen Einsatz gegen Hass und Gewalt und für die gemeinsame Suche nach mehr Gerechtigkeit. Auf diese Weise bezeugen Sie, dass der eine Schöpfergott, an den Christen und Muslime glauben, zwischen seinen Geschöpfen nicht Hass und Gewalt, sondern Gerechtigkeit und Friede verwirklicht sehen will. Umso dankbarer sind wir, dass Sie uns Gästen aus Deutschland heute Abend Anteil schenken an Ihrer Gemeinschaft.

Islam in Deutschland

Wir haben uns daran gewöhnt, in den Bereichen Wirtschaft und Handel viel von Globalisierung zu sprechen. Inzwischen wird uns immer deutlicher bewusst, dass wir auch im Bereich des Religiösen von Globalisierung sprechen müssen.

Auch für Deutschland gilt, dass das friedliche Zusammenleben und gedeihliche Miteinander von Christen und Muslimen von wachsender Bedeutung für die Entwicklung unseres Landes ist. In Deutschland leben heute rund 4 Mio. Muslime. Das sind mehr als doppelt so viele wie noch vor zwanzig Jahren, und die Zahlen werden weiter steigen. Nach Frankreich und vor Großbritannien hat Deutschland unter allen Mitgliedsländern der Europäischen Union die zweitgrößte muslimische Bevölkerung.

Ursache für diese dynamisch wachsende islamische Präsenz ist die Arbeitsmigration, die in Deutschland Ende der fünfziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts einsetzte und bis in die frühen siebziger Jahre andauerte. Der größte Teil der muslimischen Arbeitsmigranten stammt aus der Türkei. Zur wirtschaftlich bedingten Einwanderung von Muslimen kommt als zweite Ursache hinzu ein jahrzehntelang recht großzügiges Asylrecht, das Deutschland zu einem Zufluchtsort für politisch, rassisch und religiös Verfolgte und für Flüchtlinge aus fast allen Krisengebieten der Welt gemacht hat. Bis in den letzten Jahren die Zugangsbarrieren erhöht wurden, sind insbesondere aus den islamischen Ländern, die von vielen Konflikten heimgesucht werden – darunter auch aus Afrika – viele Hunderttausend Menschen als Flüchtlinge zu uns gekommen. Viele von ihnen haben bei uns dauerhaft Zuflucht gefunden und konnten eine neue Existenz aufbauen.

Trotz seiner vornehmlich türkischen Prägung ist der Islam in Deutschland daher auch ein Abbild der Vielgestaltigkeit dieser Weltreligion. Neben den beiden Hauptgruppen der Sunniten und Schiiten sind auch zahlreiche islamische und aus dem Islam hervorgegangene Sondergruppen vertreten. Wie in Afrika gibt es bei uns einen orthodoxen, primär an den überlieferten Gesetzen der Scharia orientierten und einen eher spirituellen, mystisch geprägten Islam. Die vier sunnitischen Rechtsschulen – Hanafiten, Schafi`iten, Malekiten und Hanbaliten – sind bei uns ebenso vertreten wie die schiitische Dschafaria.

Viel zu lange dachte man in Deutschland, die muslimischen „Gastarbeiter“ würden bald in ihre Heimat zurückkehren. Tatsächlich haben viele von ihnen im Laufe der Zeit damit begonnen, ihre Frauen und Kinder nachzuholen. Damit änderte sich die Situation in tiefgreifender Weise. Brauchten die Muslime zunächst nur Gelegenheiten zur Verrichtung der täglichen Gebete, wuchs mit dem Nachzug der Familien das Bedürfnis nach einer vollständigen islamischen Infrastruktur, die die Praktizierung des islamischen Glaubens und seine Weitergabe an die nachwachsende Generation ermöglicht. Derzeit gibt es in Deutschland schätzungsweise rund 2.500 Moscheen. Sie werden alle von privatrechtlich organisierten muslimischen Vereinen getragen. Schon bald sind im Umfeld der Moscheen spezialisierte Geschäfte für religiöse Literatur, für rituell reine Nahrung und für Kleidung gemäß der islamischen Tradition entstanden. Wie sehr sich die religiösen Verhältnisse in Deutschland gewandelt haben, dies wird u.a. auch daran deutlich, dass der Bundesinnenminister den Islam seit nunmehr drei Jahren als „Teil Deutschlands“ bezeichnet.

Einsatz für die Religionsfreiheit in Deutschland

Deutschland ist in seiner Geschichte und Kultur vom Christentum geprägt. Knapp zwei Drittel der Bevölkerung sind Christen. Politisch und rechtlich gesehen aber ist Deutschland kein christliches Land. 1919 wurden Staat und Kirche bzw. Staat und Religion in Deutschland klar unterschieden, nicht aber streng von einander getrennt. Sie kooperieren zum Wohle der Menschen, die sowohl Bürger des Staates als auch Angehörige einer Kirche oder einer anderen Glaubensgemeinschaft sind. Im Zentrum dieser Kooperation steht die Religionsfreiheit. Bereits die Präambel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1948 betont, dass das höchste Streben des Menschen einer Welt gilt, „in der die Menschen Rede- und Glaubensfreiheit genießen“. In einem parlamentarisch-demokratischen Rechtsstaat, wie Deutschland 1919 und dann wieder 1949 einer geworden ist, wird Religionsfreiheit gemäß den Übereinkommen der Vereinten Nationen verstanden als ein Menschenrecht. Die Gewährleistung der umfassend verstandenen Religionsfreiheit zählt in Deutschland daher zu den Grundlagen der staatlichen Ordnung. Der vom Christentum geprägte und wertgebundene, aber im Hinblick auf ein spezifisches religiöses Bekenntnis zugleich neutrale Staat hat daher dafür Sorge zu tragen, dass alle seine Bürger unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit ihren Glauben frei bekennen und praktizieren können.

Die Präsenz des Islam in Deutschland wird im öffentlichen Leben vor allem durch (den Bau von) Moscheen sichtbar. Eine Moschee dient der Verwirklichung der Religionsfreiheit. Ihre Errichtung ist daher im Rahmen der deutschen Rechtsordnung vom Grundrecht auf Religionsfreiheit geschützt. Dies ist nicht nur eine in weiten Teilen der deutschen Politik und Öffentlichkeit vorherrschende Auffassung. Dies entspricht auch der Überzeugung der Deutschen Bischofskonferenz. Die Muslime in Deutschland geben sich heute nicht mehr mit unauffälligen Gebäuden in Stadtrandgebieten zufrieden, sondern sie streben repräsentative Bauten an, oft nach dem Vorbild der großen Moscheen aus der Zeit des Osmanischen Reiches auf dem Gebiet der heutigen Türkei. Menschen, in deren Nachbarschaft eine solche Moschee gebaut werden soll, empfinden dies allerdings oft als Inbegriff des ihnen religiös oder kulturell Fremden. Zudem zeigt sich, dass dem Bau einer Moschee ein Streit darum folgen kann, ob überhaupt, und wenn ja wie oft und in welcher Lautstärke vom Minarett aus zum Gebet gerufen werden darf. So gibt es in Deutschland zum Bau großer Moscheen sehr verschiedene Auffassungen und Kontroversen, die indessen Gott sei Dank bislang regelmäßig ohne Gewaltanwendung und alles in allem friedlich gelöst werden. Dazu trägt die Deutsche Bischofskonferenz bei, indem sie das Recht der Muslime zum Bau von Moscheen öffentlich verteidigt und andererseits die Muslime zu mehr Dialog mit der Gesellschaft ermutigt und zu mehr Transparenz bei der Finanzierung auffordert. Zugleich setzt sich die Kirche auf der Ebene der Gemeinden für angemessene Lösungen ein, die den legitimen Interessen aller Beteiligten Rechnung trägt. Die erfolgreiche Bewältigung von Moscheebaukonflikten hat sich wiederholt als Ansatzpunkt für ein offeneres Miteinander erwiesen.

Zu den wichtigsten religionspolitischen Anliegen der Muslime in Deutschland gehört die Verbesserung der religiösen Bildung der in Deutschland heranwachsenden muslimischen Jugend. Die von den Moscheegemeinden angebotenen Korankurse werden fast ausschließlich von Imamen aus den Herkunftsländern durchgeführt. Sie gelten – auch bei vielen Muslimen – als nicht ausreichend. Mit den Korankenntnissen werden häufig zugleich auch die in den Herkunftsländern der jeweiligen Imame geltenden Verhaltensnormen vermittelt, ohne dass die völlig andere Lebenssituation der in Deutschland aufwachsenden Kinder Berücksichtigung findet. Die Deutsche Bischofskonferenz hat sich vor diesem Hintergrund wiederholt und mit Nachdruck dafür eingesetzt, dass die muslimischen Kinder und Jugendlichen an öffentlichen Schulen unter den gleichen, in der Verfassung verankerten Bedingungen Religionsunterricht erhalten wie christliche. Sie begrüßt, dass inzwischen an mehreren deutschen Universitäten auch muslimische Religionslehrer für die Durchführung von Islamunterricht an öffentlichen Schulen ausgebildet werden.

Die Lehre der katholischen Kirche über die Religionsfreiheit als ein Menschenrecht

Historisch gründet unsere heutige wertgebundene, in religiöser Hinsicht aber neutrale Verfassungsordnung auf der traurigen Erfahrung von blutigen Religionskriegen. In ihrer Folge hat der Staat das Wahrheitsmonopol aus der Hand gegeben, indem er notgedrungen lernte, auf die Durchsetzung religiöser Überzeugungen mit staatlicher Gewalt zu verzichten. Für die katholische Kirche liegt der tiefere Grund für die Anerkennung der Religionsfreiheit als ein Bürger- bzw. Menschenrecht in ihrer Überzeugung, dass Gott den Menschen als ein freies Gegenüber geschaffen hat und dass der Glaube an Gott nur in freier Entscheidung authentisch gelebt werden kann.

Die Lehre der katholischen Kirche zur Frage der Religionsfreiheit hat sich im 19. und 20. Jahrhundert weiterentwickelt und im II. Vatikanischen Konzil ihren bisherigen Abschluss gefunden. Das vielleicht wichtigste aller Dokumente des II. Vatikanischen Konzils ist die Erklärung über die Religionsfreiheit vom 7. Dezember 1965. In diesem Dokument bekennt sich die katholische Weltkirche nach intensiver Diskussion zu der Auffassung, „dass die menschliche Person das Recht auf religiöse Freiheit hat“. Noch wichtiger als dieses Bekenntnis selbst ist, wie es begründet wird: „Ferner erklärt das Konzil, das Recht auf religiöse Freiheit sei in Wahrheit auf die Würde der menschlichen Person selbst gegründet, so wie sie durch das geoffenbarte Wort Gottes und durch die Vernunft selbst erkannt wird.“

Nach dieser Lehre der Kirche entspricht Religionsfreiheit mit anderen Worten dem Willen unseres Schöpfers selbst. Diese Erkenntnis ist von größter Bedeutung. Daraus müssen sich nach der Überzeugung der Väter des Konzils Konsequenzen für die staatliche Rechtsordnung ergeben. In der Erklärung zur Religionsfreiheit des II. Vatikanischen Konzils heißt es daher weiter: „Dieses Recht der menschlichen Person auf religiöse Freiheit muss in der rechtlichen Ordnung der Gesellschaft so anerkannt werden, dass es zum bürgerlichen Recht wird.“

Mit diesen Aussagen erteilt die katholische Kirche älteren, zuvor von vielen ihrer eigenen Führer vertretenen Auffassungen eine endgültige Absage, denen zufolge Religionsfreiheit dem Anspruch auf Wahrheit unterzuordnen, also nur für die Christen zu fordern und vom Staat nur für Christen zu verwirklichen wäre. Sie stellt sich, indem sie die Religionsfreiheit menschenrechtlich grundgelegt hat, auf den Boden der modernen Verfassungsentwicklungen, welche den demokratischen Rechtsstaat hervorgebracht haben, dessen vornehmste Aufgabe in der Gewährleistung der Menschenrechte einschließlich der Religionsfreiheit liegt. Indem sie diese menschenrechtliche Grundlegung letztlich in der Würde des Menschen und damit in der Schöpfung selbst verankert, liefert sie eine theologische Grundlage für ein friedliches, von Respekt füreinander geprägtes Zusammenleben verschiedener Religionen: Es geht um den entscheidenden  und zukunftsweisenden Auftrag, nicht nur für die eigene religiöse Freiheit, sondern auch für die religiöse Freiheit der anderen einzutreten.

Die fundamentale Wertentscheidung der modernen westlichen Verfassungsordnungen für die Religionsfreiheit entspricht somit auch christlicher Überzeugung. Die Anerkennung der Religionsfreiheit als ein auf die Würde des Menschen gründendes Menschenrecht macht es auf der einen Seite verständlich und im wohlverstandenen Sinne auch notwendig, dass Christen in der Begegnung mit Muslimen für den Gedanken eintreten, dass Christen in islamisch geprägten Ländern in gleichem Maße Religionsfreiheit genießen sollten wie Muslime in christlich geprägten.

Das Grundrecht der Religionsfreiheit steht nicht nur in der deutschen Gesellschaft, sondern nahezu überall in der Welt zunehmend im Kontext der Religionsverschiedenheit und in Teilen der Welt auch der Religionslosigkeit. Wo die Grenzen zwischen der Glaubensfreiheit des einen und der Glaubensfreiheit des andern zu ziehen sind, darüber müssen sich unsere Gesellschaften auf friedlichem Wege verständigen. Christen und Muslime sind auch in diesem Zusammenhang aufgefordert, sich über ihren Glauben auszutauschen, Brücken des Vertrauens zu bauen und den Völkern, in denen sie leben, damit überzeugende Beispiele zu geben. Unter diesem Vorzeichen sehe ich auch unser heutiges Zusammentreffen und die Möglichkeit des Gedankenaustauschs. Dafür bin ich Ihnen von Herzen dankbar.

Unser Kommentar: (folgt!)

Siehe dazu vorerst (auch) unsere 4-teilige Stellungnahme zur Konzilserklärung „über die Religionsfreiheit“:

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Kardinal Tauran: Gespräche mit Andersgläubigen sind eine Bereicherung

Posted by deislam - 10. Juni 2009

Zitat aus ZENIT.org: ZG09061007 – 10.06.2009
Permalink: http://www.zenit.org/article-18017?l=german

Kardinal Tauran: Gespräche mit Andersgläubigen sind eine Bereicherung

MANTAUBAN, Frankreich, 10. Juni 2009 (ZENIT.org).- Religionen sind in multikulturellen Gesellschaften „zum Besten und zum Schlimmsten fähig“, erklärte Kardinal Jean-Louis Tauran, Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog, vor wenigen Tagen in Mantauban, Frankreich.

Im Rahmen einer internationalen interreligiösen Konferenz wandte sich der Kardinal besonders an jene, die Religion als Vorstufe zum Terrorismus betrachten. Dies – so Tauran – sei paradox, weil dadurch „Religionen als gefährlich wahrgenommen werden“. Geschehe Terror im Zusammenhang mit dem Islam, so sei das „nicht auf den wahren Islam zurückzuführen, der von der großen Mehrheit der Anhänger dieser Religion praktiziert wird“.

Dem schlechten Ruf der Religion zum Trotz komme die Frage nach Gott wieder neu auf – „in einer viel hartnäckigeren Weise als jemals zuvor. Wir nehmen an einer Rückkehr des Religiösen teil, einer Wiedergeburt des Heiligen“, betonte der Kurienkardinal.

Gefordert sei heute ein gutes Wissen über die eigene religiöse Tradition, um sich über die eigene persönliche Identität im Klaren zu sein. Gleichzeitig sei die Kirche offen zum Gespräch mit den Gläubigen anderer Konfessionen, das eine „Quelle der Bereicherung für jeden“ sei. Interreligiöser Dialog bedeute freilich nicht, dass alle Religionen mehr oder weniger dasselbe lehrten, sondern dass „alle Menschen, die Gott suchen, die gleiche Würde haben“. Es sei beim Dialog wichtig, den Standpunkt des Anderen zu verstehen.

Unser Kommentar:
Ein weiterer schäbiger, kläglicher Beitrag zur Verniedlichung, Beschönigung, Verharmlosung, ja Leugnung der (Gemein-)Gefährlichkeit des Islam und damit einhergehend zum schlechten und immer noch schlechteren Ruf der einzig wahren Religion seitens des Vatikans! Seit 2007 ist Jean-Louis Kardinal Tauran Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog. Er spricht also als solcher immer auch im Namen des Papstes! Er ist aber so extrem naiv, so hartnäckig verblendet, so schuldhaft unwissend über „die eigene religiöse Tradition“ und über den realen Islam, dass er aus der (unleugbaren) Tatsache, dass die große Mehrheit der Anhänger des Islams keinen Terror ausübt, widersinnig schließt, dass die relativ Wenigen, die den Terror praktizieren, sich nicht auf den wahren Islam berufen können. Für ihn ist also der (wahre) Islam nicht gefährlich und auch keine „Vorstufe zum Terrorismus“. Er erkennt an und in ihm (gleich wie in der katholischen Glaubenswelt, die er zu vertreten meint) vielmehr „eine Rückkehr des Religiösen, eine Wiedergeburt des Heiligen“ und im Dialog mit dieser „religiösen Tradition“ (dem Islam) „eine Quelle der Bereicherung für jeden“! – Diese gravierende anhaltende Wahrnehmungs-Krankheit des „interreligiösen Vatikans“ könnte unseres Erachtens nur geheilt werden, wenn man jedes einzelne beteiligte Dikasterium mit seiner „Belegschaft“ zwecks „Bereicherung“ (und daraus hoffentlich erfolgende „persönliche Identitäts-Klärung“)  für Jahre in ein (je  anderes) muslimisch dominiertes, „koranisiertes“, „schariasiertes“ Land dislozieren würde! Die Expatriierten würden dann sehr bald am eigenen Geist und Leib erfahren, dass die vorherrschende „Religion“ zu „ihrem Besten“ [zum Besten des Islams] und damit „zum Schlimmsten“ für DIE RELIGION fähig ist!

Auch eine sorgfältige Lektüre folgender Schriften könnte Einsicht bringen:

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Wahre Christen pflegen keine Gemeinschaft, keine Zusammenarbeit, keine Freundschaft mit Anti-Christen!

Posted by deislam - 5. Juni 2009

Zitat aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an die Korinther (6, 11-18; 7, 1):

Apostel Paulus„Offen habe ich zu euch geredet, ihr Korinther; mein Herz hat sich weit aufgetan. Ihr nehmt keinen engen Raum in uns ein; aber in euern Herzen ist es eng. Vergeltet Gleiches mit Gleichem: erweitert auch ihr euer Herz; ich rede ja zu euch wie zu Kindern.

Ziehet nicht an einem Joche mit den Ungläubigen. Denn welche Gemeinschaft hat die Gerechtigkeit mit der Ungerechtigkeit? Oder wie kann sich Licht zu Finsternis gesellen? Wie stimmt Christus mit Belial überein? Oder was hat der Gläubige mit dem Ungläubigen zu tun? Wie verträgt sich der Tempel Gottes mit Götzen? Denn wir sind der Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott bezeugt: Ich will unter ihnen wohnen und wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein (3 Mos 26, 12). Darum gehet hinweg aus ihrer Mitte und sondert euch ab, spricht der Herr, und rühret nicht an, was unrein ist (Is 52, 11). So werde ich euch aufnehmen und werde euer Vater sein, und ihr werdet mir Söhne und Töchter sein, spricht der Herr, der Allmächtige (2 Sm 7, 14). Da wir die Verheißungen haben, Geliebteste, so lasst uns von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes uns reinigen und die Heiligung vollenden in der Furcht Gottes.

Dieser Abschnitt lautet im Kirchen-Latein (Vulgata) so:

„Nolite jugum ducere cum infidelibus. Quæ enim participatio justitiæ cum iniquitate ? aut quæ societas luci ad tenebras ? quæ autem conventio Christi ad Belial ? aut quæ pars fideli cum infideli ? qui autem consensus templo Dei cum idolis ? vos enim estis templum Dei vivi, sicut dicit Deus : Quoniam inhabitabo in illis, et inambulabo inter eos, et ero illorum Deus, et ipsi erunt mihi populus. Propter quod exite de medio eorum, et separamini, dicit Dominus, et immundum ne tetigeritis : et ego recipiam vos : et ero vobis in patrem, et vos eritis mihi in filios et filias, dicit Dominus omnipotens. Has ergo habentes promissiones, carissimi, mundemus nos ab omni inquinamento carnis et spiritus, perficientes sanctificationem in timore Dei.“

Und die katholische Douay-Rheims-Version (Englisch) lautet:

„Bear not the yoke with unbelievers. For what participation hath justice with injustice? Or what fellowship hath light with darkness? And what concord hath Christ with Belial? Or what part hath the faithful with the unbeliever? And what agreement hath the temple of God with idols? For you are the temple of the living God: as God saith: I will dwell in them and walk among them. And I will be their God: and they shall be my people. Wherefore: Go out from among them and be ye separate, saith the Lord, and touch not the unclean thing: And I will receive you. And will be a Father to you: and you shall be my sons and daughters, saith the Lord Almighty. Having therefore these promises, dearly beloved, let us cleanse ourselves from all defilement of the flesh and of the spirit, perfecting sanctification in the fear of God.“

Daraus folgt:

Was die Kirchenführung seit dem II. Vatikanum (zunehmend) tut, nämlich: Verbrüderung, Freundschaft, Zusammenarbeit, Gemeinschaft mit Juden, Muslimen, Buddhisten, Hindus, und so fort, stimmt nicht überein mit, ja widerspricht den Aufforderungen des Apostels Paulus und damit (mit) den Weisungen des Heiligen Geistes; denn sie alle, (vor allem aber) die Juden und Muslime, sind in Wirklichkeit UNGLÄUBIGE, ja mehr noch: GLAUBENS-GEGNER, GLAUBENS-FEINDE, ANTI-CHRISTEN! Alle diese Nicht-Christen sind objektiv Befangene und Gefangene von Unrechts- und Ungerechtigkeits-Systemen, sind „Einwohner“ der Finsternis, Gegängelte, Abhängige Belials, Götzen-Diener. Sie sind (geistlich) unrein. Vor allem die Juden und die Muslime sehen sich zudem als von GOTT allein, exklusiv Legitimierte, Berufene, ihren „Glauben“ (und damit in Wirklichkeit ihren Wider-Glauben) (unter Verdrängung, Bekämpfung, Vernichtung des einzig wahren, des christlichen) auf der ganzen Welt als allein herrschenden einzupflanzen, aufzurichten und zu erhalten, zu verteidigen. Die Kirchenführung aller Stufen hätte die heilige Pflicht, sich selbst und die ihrer Obhut anbefohlenen Gläubigen vor allem Einfluss, vor aller Befleckung durch den ANTIGÖTTLICHEN GEIST zu schützen, zu bewahren. Stattdessen fordert sie sich und sie seit Jahr und Tag auf, sich mit ihnen zu „versöhnen“, mit ihnen „an einem Strick zu ziehen“, mit ihnen diese Welt zu „einer Welt der Gerechtigkeit, des Lichtes, des Friedens“ zu gestalten. Das ist Verblendung im höchsten Grad! Die Weisung GOTTES, des HEILIGEN GEISTES durch den heiligen Völkerapostel Paulus lautet demgegenüber: „Darum gehet hinweg aus ihrer Mitte und sondert euch ab… und rühret nicht an, was unrein ist.“ Nun haben sich Unzählige aus Klerus und Volk aber schon gewöhnt an diese Verunreinigung, diese Verfinsterung, diese Entsakralisierung ihres Tempels. Es muss deshalb wohl ein unvorstellbares Gottesgericht kommen, ehe sich vor allem die Kirchenführung (wieder) eines Besseren besinnt und „die Heiligung (der [noch] ungläubigen Welt) vollendet in der Furcht (des einzig wahren) Gottes“ – durch Verkündigung, Predigt, MISSION, BEKEHRUNGS-AUFRUF(E)! Der MISSIONS-BEFEHL unseres HERRN und GOTTES, JESUS CHRISTUS, WAHRER GOTT VOM WAHREN GOTT, EWIGES LICHT VOM EWIGEN LICHTE, lautete nicht: Gehet hin in alle Welt und biedert euch allen Un- und Irrgläubigen an als Freunde und als Brüder UND LERNET VON IHNEN und vermeidet, unterlasst alles, was Zwietracht, Streit, Unfrieden, Krieg schürt und baut mit ihnen zusammen eine harmonische, tolerante, friedliche Welt auf, sondern: Predigt, gelegen oder ungelegen, willkommen oder „Eintracht störend“; LEHRET SIE HALTEN ALLES, WAS ICH EUCH GEBOTEN HABE!

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Benedikt XVI. vor dem Jerusalemer Großmufti

Posted by deislam - 29. Mai 2009

Aus ZENIT.org: ZG09052013 – 20.05.2009 (Hervorhebungen und Inline-Links von uns!)

Aktive Friedensarbeit: Ansprache Benedikts XVI. vor dem Jerusalemer Großmufti

An der Heilung von Trennungen mitwirken und Solidarität fördern

ROM, 20. Mai 2009 (ZENIT.org).- Wir veröffentlichen die offizielle Übersetzung der Ansprache, die Papst Benedikt XVI. im Rahmen seiner Pilgerreise ins Heilige Land am 12. Mai anlässlich des Höflichkeitsbesuchs bei Großmufti Muhammad Ahmad Hussein in Jerusalem gehalten hat.

Alle Menschen, die den einen Gott anbeteten, sollten „sichtbar machen, dass sie sowohl auf dem Boden der Einheit der ganzen Menschheitsfamilie stehen als auch auf sie ausgerichtet sind. Man könnte mit anderen Worten sagen, dass die Treue zu dem einen Gott, dem Schöpfer, dem Allerhöchsten, dazu führt anzuerkennen, daß alle Menschen grundlegend miteinander verbunden sind, da alle ihr Dasein einer einzigen Quelle verdanken und auf ein gemeinsames Ziel hingeordnet sind. Ihnen allen ist das unauslöschliche Abbild des Göttlichen eingeprägt und sie sind dazu berufen, aktiv an der Heilung der Trennungen mitzuarbeiten und die Solidarität unter den Menschen zu fördern.“

* * *

Liebe muslimische Freunde!
As-salámu ‘aláikum! Der Friede komme über euch!

Herzlich danke ich dem Großmufti, Muhammad Ahmad Hussein, gemeinsam mit dem Direktor der Jerusalemer islamischen Waqf-Stiftung, Scheich Mohammed Azzam al-Khatib al-Tamini, und dem Leiter des Awqaf-Rats, Scheich Abdel Azim Salhab, für den freundlichen Empfang, den sie mir in Ihrem Namen bereitet haben. Ich bin sehr dankbar für die Einladung, diesen heiligen Ort zu besuchen, und bekunde Ihnen und den Verantwortlichen der islamischen Gemeinschaft in Jerusalem meine Hochachtung.

Der Felsendom regt unser Herz und unseren Verstand zum Nachdenken über das Geheimnis der Schöpfung und über den Glauben Abrahams an. Hier treffen sich die Pfade der drei großen monotheistischen Religionen, und wir werden an all das erinnert, was sie gemeinsam haben. Jede von ihnen glaubt an einen Gott, den Schöpfer und Lenker des Alls. Jede sieht in Abraham einen ihrer Vorfahren, einen Mann des Glaubens, den Gott mit einem besonderen Segen beschenkt hat. Jede hat im Lauf der Jahrhunderte eine große Zahl von Gläubigen versammelt und wurde zur Inspiration für ein reiches geistliches, intellektuelles und kulturelles Erbe.

In einer Welt, die leider durch Trennungen zerrissen ist, stellt dieser heilige Ort einen Ansporn dar und fordert die Menschen guten Willens heraus, sich für die Überwindung von Mißverständnissen und Konflikten vergangener Tage einzusetzen und den Weg eines aufrichtigen Dialogs einzuschlagen, der auf den Aufbau einer Welt der Gerechtigkeit und des Friedens für die nachfolgenden Generationen abzielt.

Die Lehren der Religionsgemeinschaften behandeln letztlich die Wirklichkeit Gottes, den Sinn des Lebens und das gemeinsame Ziel der Menschheit, also all das, was uns am heiligsten und am kostbarsten ist. Daher kann die Versuchung aufkommen, in einen solchen Dialog mit Widerwillen und mit Unsicherheit über seine Erfolgsaussichten einzutreten. Wir können jedoch zum Ausgangspunkt den Glauben nehmen, daß der eine Gott die unendliche Quelle der Gerechtigkeit und des Erbarmens ist, da in ihm diese beiden in vollkommener Einheit existieren. Die seinen Namen bekennen, haben den Auftrag, unermüdlich nach Rechtschaffenheit zu streben und zugleich seine Vergebungsbereitschaft nachzuahmen, denn beides ist wesentlich auf das friedliche und harmonische Zusammenleben der Menschheitsfamilie ausgerichtet.

Aus diesem Grund ist es so wichtig, daß jene, die den einen Gott anbeten, sichtbar machen, daß sie sowohl auf dem Boden der Einheit der ganzen Menschheitsfamilie stehen als auch auf sie ausgerichtet sind. Man könnte mit anderen Worten sagen, daß die Treue zu dem einen Gott, dem Schöpfer, dem Allerhöchsten, dazu führt anzuerkennen, daß alle Menschen grundlegend miteinander verbunden sind, da alle ihr Dasein einer einzigen Quelle verdanken und auf ein gemeinsames Ziel hingeordnet sind. Ihnen allen ist das unauslöschliche Abbild des Göttlichen eingeprägt und sie sind dazu berufen, aktiv an der Heilung der Trennungen mitzuarbeiten und die Solidarität unter den Menschen zu fördern.

Dies erlegt uns eine große Verantwortung auf. Die den einen Gott verehren, glauben, daß er von den Menschen Rechenschaft für ihr Tun einfordern wird. Die Christen halten fest, daß die Gaben der Vernunft und der Freiheit dieser Rechenschaftspflicht zugrunde liegen. Die Vernunft öffnet den Geist für die Erkenntnis des gemeinsamen Wesens und des gemeinsamen Ziels der Menschheitsfamilie, während die Freiheit das Herz anspornt, den anderen anzunehmen und ihm in Liebe zu dienen. So werden die ungeteilte Liebe zu dem einen Gott und die Liebe zum Nächsten zum Angelpunkt, um den sich alles andere dreht. Aus diesem Grund arbeiten wir unermüdlich daran, die Herzen der Menschen vor Haß, Groll und Rachegelüsten zu bewahren.

Liebe Freunde, ich bin auf einer Reise des Glaubens nach Jerusalem gekommen. Ich danke Gott für diese Gelegenheit, Ihnen als Bischof von Rom und als Nachfolger des Apostels Petrus zu begegnen, aber auch als ein Sohn Abrahams, „durch den alle Völker der Erde Segen erlangen“ (Gen 12,3; vgl. Röm 4,16-17). Ich versichere Ihnen, daß die Kirche den innigen Wunsch hat, zum Wohl der Menschheitsfamilie beizutragen. Sie glaubt fest, daß die Erfüllung des Versprechens, das Gott Abraham gegeben hat, ihrem Ziel nach universal ist und alle Menschen unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem gesellschaftlichen Status umfaßt. Ich bete, daß Moslems und Christen bei der Weiterführung des bereits begonnen respektvollen Dialogs darüber nachdenken, wie das Einsein Gottes untrennbar mit der Einheit der Menschheitsfamilie verbunden ist. Mögen alle Angehörigen dieser Religionen, wenn sie sich Gottes liebevollem Plan für die Schöpfung fügen, wenn sie das Gesetz erforschen, das dem Kosmos eingeschrieben und dem Herz des Menschen eingeprägt ist, und wenn sie über das geheimnisvolle Geschenk der Selbstoffenbarung Gottes nachdenken, ihren Blick fest auf sein absolutes Gutsein richten und nie aus den Augen verlieren, wie diese Güte sich in den Gesichtern der Mitmenschen wiederspiegelt.

Mit diesen Gedanken bitte ich den Allmächtigen demütig, daß er Ihnen Frieden schenke und alle Glieder des geliebten Volkes dieser Region segne. Bemühen wir uns, in einem Geist der Harmonie und der Zusammenarbeit zu leben und durch unseren großzügigen Dienst am Nächsten für den einen Gott Zeugnis abzulegen. Vielen Dank!

Unser Kommentar:
Für den einen Gott Zeugnis ablegen können nur jene, die den einen Gott (er)kennen und anerkennen und bekennen, die über das geheimnisvolle Geschenk der Selbstoffenbarung Gottes auf solche Weise nachdenken, dass sie Seine Selbstoffenbarung unverfälscht und vollumfänglich mit entschiedenem Glauben annehmen und diesen Glauben auch leben. Die Selbstoffenbarung Gottes beinhaltet nun aber, dass Gott drei-persönlich ist: Vater, Sohn und Heiliger Geist und als Sohn in Jesus Christus bleibend Mensch geworden ist, um alle Menschen über alles zu belehren, was Gott ist, was der dreifaltig-eine Gott ist, was Gott von uns Menschen erwartet und verlangt, damit wir für die Ewigkeit erlöst, gerettet, selig werden. Mit der Mensch-Werdung Gottes ist uns Menschen der eine und einzige WEG gegeben, eröffnet und gewiesen, auf dem wir und über den wir zur WAHRHEIT und zum LEBEN gelangen (können). Wer Jesus Christus als GOTT, als den einen und einzigen MENSCH GEWORDENEN UND EWIG GOTT-MENSCH BLEIBENDEN GOTT ablehnt, verfehlt den einzig möglichen, gangbaren WEG zum EWIGEN HEIL, verkennt, verfehlt DIE WAHRHEIT (das EWIG WÄHRENDE, SEIENDE), verfehlt sein LEBENSZIEL, die EWIGE GLÜCKSELIGKEIT. Wer meint oder wähnt, er könne diesen einen und einzigen Weg umgehen, er könne GOTT (die GOTTHEIT) direkt oder über einen anderen „Weg“, einen anderen „Kanal“, d.h. ohne die Mittlerschaft des SOHNES GOTTES, erreichen, verehren und anbeten, der täuscht sich gewaltig und entsetzlich „selbstmörderisch“. Für ihn gibt es keine „Treue zu dem einen Gott, dem Schöpfer, dem Allerhöchsten“, weil er und insofern er diesen einen Gott wissentlich und willentlich verkennt und verachtet. Ein solcher ist auch kein (geistiger) Sohn Abrahams und kann deshalb auch durch ihn den Segen (der Erlösung, des Heiles) nicht erlangen; denn der Gott Abrahams (Isaaks und Jakobs) ist der Gott, der in Jesus Christus Mensch geworden ist und diejenigen und nur diejenigen, die an Ihn glauben, errettet, erlöst (hat).

„Wer an Mich glaubt, glaubt nicht an Mich, sondern an Den, Der Mich gesandt hat. Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit niemand, der an Mich glaubt, in der Finsternis bleibe.“ (Jo 12,44 f.) „Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch, wenn einer Mein Wort hört, wird er in Ewigkeit den Tod nicht schauen.“ (Jo 8,51) „Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch, wer Mein Wort hört und Dem glaubt, der Mich gesandt hat, der hat das Ewige Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern geht vom Tode zum Leben über.“ (Jo 5,24) „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an Mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist; und wer im Glauben an Mich lebt, wird in Ewigkeit nicht sterben.“ (Jo 11,25 f.) „Wenn ihr nicht glaubt, dass Ich es bin (den Gott, der Vater gesandt hat), werdet ihr in euren Sünden sterben.“ (Jo 8,24) „Wer Mich verachtet und Meine Worte nicht annimmt, der hat seinen Richter; das Wort, das Ich verkündet habe, wird ihn am Jüngsten Tage richten.“ (Jo 12,48) „Das ist der Wille Meines Vaters: jeder, der den Sohn sieht und an Ihn glaubt, soll das Ewige Leben haben.“ (Jo 6,40) „Das ist das Werk Gottes, dass ihr an Den glaubt, Den Er gesandt hat.“ (Jo 6,29)

Von den „drei großen monotheistischen Religionen“ glaubt nur eine wirklich und wahrhaft an (den) einen Gott, den Schöpfer und Lenker des Alls: die christliche. Die jüdische und islamische „Religion“ glaubt Dem nicht und an Den nicht, der den Sohn, Christus, gesandt hat; deren (bewusst urteilende und wählende) Anhänger verachten den Gott-Menschen und nehmen Seine Worte nicht an; sie bleiben in der Finsternis. Sie hören das Wort Gottes nicht und werden deshalb in ihren Sünden sterben, ins Gericht kommen (werden Rechenschaft für ihr Tun ablegen müssen) und vom ersten Tod zum zweiten Tod übergehen, also in Ewigkeit den Tod schauen. Mit diesen Gott (das Werk und Wirken Gottes) verachtenden Menschen können die Kinder des Lichtes nicht grundlegend verbunden sein, nicht auf dem Boden der Einheit (der ganzen Menschheitsfamilie) stehen und auch nicht auf sie ausgerichtet sein und friedlich und harmonisch und solidarisch zusammenleben. Sie können die Trennungen, die das Licht von der Finsternis, das Leben vom Tode scheidet nicht „überbrücken“, nicht „heilen“. Sie können „Missverständnisse“ und „Konflikte“ nicht vermeiden, nicht „überwinden“. Denn Gott kann und wird nur die segnen und nur denen Frieden schenken, die Seinen Willen erfüllen und an Den glauben, Den Er gesandt hat.

Dazu lesenswert:

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L’Islam en question

Posted by deislam - 22. Mai 2009

islam_en_questions

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Das Miteinander der Religionen: Benedikt XVI. im Päpstlichen Notre-Dame-Zentrum

Posted by deislam - 12. Mai 2009

Aus ZENIT.org: ZG09051213 – 12.05.2009
Permalink: http://www.zenit.org/article-17777?l=german

„Wer glaubt, sucht nach der Wahrheit und lebt aus ihr“

AMMAN, 10. Mai 2009 (ZENIT.org).- Wir veröffentlichen die offizielle Übersetzung der Ansprache, die Papst Benedikt XVI. gestern, Montag, bei der Begegnung mit Vertretern von Organisationen für den interreligiösen Dialog im Jerusalemer Notre-Dame-Zentrum gehalten hat.

„Die Wahrheit ist weit davon entfernt, die Toleranz gegenüber Unterschieden oder kultureller Pluralität zu gefährden. Vielmehr ermöglicht sie einen Konsens und macht die öffentliche Diskussion rational, aufrichtig und verantwortungsbewußt; sie öffnet dem Frieden das Tor.“

***

Liebe Mitbrüder im Bischofsamt!
Sehr geehrte Religionsführer!
Liebe Freunde!

Es ist mir eine große Freude, Ihnen an diesem Abend zu begegnen. Ich möchte dem Patriarchen, Seiner Seligkeit Fouad Twal, für seinen herzlichen Willkommensgruß danken, den er im Namen aller Anwesenden ausgesprochen hat. Ich erwidere seine freundlichen Worte und grüße Sie alle sowie die Mitglieder der Gruppen und Organisationen, die Sie vertreten, sehr herzlich.

„Der Herr sprach zu Abram: Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde. … Da zog Abram weg … Abram nahm seine Frau Sarai mit“ (Gen 12,1-5). Gottes Ruf, der in die Welt hineinbricht und mit dem die Geschichte unserer Glaubenstradition beginnt, erging mitten in das tägliche Leben der Menschen hinein. Und die Geschichte, die dann folgte, war nicht von Isolierung bestimmt, sondern von der Begegnung mit der ägyptischen, hethitischen, sumerischen, babylonischen, persischen und griechischen Kultur.

Der Glaube wird immer innerhalb einer Kultur gelebt. Die Religionsgeschichte zeigt, daß eine Gemeinschaft von Gläubigen nach und nach in Treue zu Gott ihren Weg geht und dabei aus der Kultur, der sie begegnet, schöpft und diese prägt. Dieselbe Dynamik findet sich in den einzelnen Gläubigen der großen monotheistischen Traditionen: Indem wir – wie Abraham – auf Gottes Stimme hören, antworten wir auf seinen Ruf und ziehen aus, wir suchen nach der Erfüllung seiner Verheißungen, streben danach, seinem Willen zu gehorchen und ebnen einen Weg in unserer eigenen Kultur.

Heute, etwa viertausend Jahre nach Abraham, findet die Begegnung der Religionen mit der Kultur nicht nur auf geographischer Ebene statt. Bestimmte Aspekte der Globalisierung und insbesondere die Welt des Internet haben eine weitgreifende virtuelle Kultur geschaffen, die im Wert so unterschiedlich ist wie ihre zahllosen Erscheinungsformen. Zweifellos ist viel erreicht worden, um ein Bewußtsein der Nähe und der Einheit innerhalb der weltweiten Menschheitsfamilie zu schaffen. Zugleich kann jedoch die grenzenlose Anzahl der Portale, durch die die Menschen so einfachen Zugang zu den verschiedensten Informationsquellen haben, leicht zu einem Mittel immer größerer Zersplitterung werden: Die Einheit des Wissens zerfällt, und die komplexen Fähigkeiten der Kritik, der Unterscheidungsfindung und des Urteilsvermögens, die durch akademische und ethische Traditionen erlernt worden sind, werden manchmal umgangen oder außer acht gelassen.

Dann stellt sich natürlich die Frage, welchen Beitrag die Religion auf dem Hintergrund der raschen Globalisierung zu den Kulturen der Welt leistet. Da viele schnell damit zur Hand sind, auf die offensichtlichen Unterschiede zwischen den Religionen hinzuweisen, stehen wir als gläubige oder religiöse Menschen vor der Herausforderung, deutlich unsere Gemeinsamkeiten zu verkünden.

Abrahams erster Schritt im Glauben und unsere Schritte, die zur Synagoge, zur Kirche, zur Moschee oder zum Tempel hinführen oder von dort herkommen, hinterlassen eine Spur in unserer persönlichen menschlichen Geschichte, die sich sozusagen auf dem Weg zum ewigen Jerusalem hin entfaltet (vgl. Offb 21,23). Ebenso verleiht jede Kultur durch die ihr innewohnende Fähigkeit zu geben und zu empfangen der einen menschlichen Natur Ausdruck. Dennoch kann die Kultur den Einzelnen niemals vollkommen zum Ausdruck bringen. Er oder sie übersteigt die eigene Kultur auf der ständigen Suche nach etwas Höherem. Aus dieser Perspektive heraus, liebe Freunde, sehen wir, daß eine Einheit möglich ist, die nicht von der Gleichförmigkeit abhängt. Zwar können die Unterschiede, die Gegenstand des interreligiösen Dialogs sind, uns manchmal als Hindernisse erscheinen, sie brauchen aber nicht die gemeinsame Ehrfurcht und Achtung vor dem Universalen, dem Absoluten und der Wahrheit zu überschatten, durch die religiöse Menschen überhaupt dazu gebracht werden, das Gespräch miteinander zu suchen. In der Tat ist es gerade die gemeinsame Überzeugung, daß diese transzendenten Wirklichkeiten ihre Quelle im Allmächtigen haben – und Spuren von ihm in sich tragen –, die die Gläubigen voreinander, vor unseren Organisationen, unserer Gesellschaft, unserer Welt hochhalten. Auf diese Weise bereichern wir nicht nur die Kultur, sondern prägen sie: Ein Leben in Treue zur Religion ist ein Widerhall von Gottes Gegenwart, die in unsere Welt hineinbricht, und läßt eine Kultur entstehen, die sich nicht innerhalb zeitlicher oder räumlicher Grenzen definiert, sondern vor allem von den Grundsätzen und durch das Handeln geprägt ist, die aus dem Glauben kommen.

Religiöser Glaube setzt Wahrheit voraus. Wer glaubt, sucht nach der Wahrheit und lebt aus ihr. Zwar ist das Mittel, durch das wir die Entdeckung und Weitergabe der Wahrheit verstehen, teilweise von Religion zu Religion verschieden, wir sollten uns aber nicht von unseren Bemühungen abhalten lassen, die Macht der Wahrheit zu bezeugen. Gemeinsam können wir verkünden, daß Gott existiert und daß man ihn erkennen kann, daß die Erde seine Schöpfung ist, daß wir seine Geschöpfe sind und daß er jeden Menschen aufruft, so zu leben, daß er seinen Plan für die Welt achtet. Liebe Freunde, wenn wir glauben, daß wir ein Urteils- und Unterscheidungskriterium besitzen, das göttlichen Ursprungs ist und das für die ganze Menschheit gilt, dann dürfen wir nicht müde werden, dafür zu sorgen, daß dieses Wissen im öffentlichen Leben zum Tragen kommt. Die Wahrheit sollte allen angeboten werden; sie dient allen Gliedern der Gesellschaft. Sie wirft Licht auf die Grundlage von Moral und Ethik und verleiht der Vernunft die Kraft, ihre eigenen Grenzen zu übersteigen, um unsere tiefsten gemeinsamen Bestrebungen zum Ausdruck zu bringen. Die Wahrheit ist weit davon entfernt, die Toleranz gegenüber Unterschieden oder kultureller Pluralität zu gefährden. Vielmehr ermöglicht sie einen Konsens und macht die öffentliche Diskussion rational, aufrichtig und verantwortungsbewußt; sie öffnet dem Frieden das Tor. Wenn wir den Willen hegen, der Wahrheit gehorsam zu sein, wird unser Vernunftbegriff und sein Anwendungsradius erweitert und ein echter Dialog der Kulturen und Religionen ermöglicht, der heute so dringend notwendig ist.

Jeder der hier Anwesenden weiß jedoch auch, daß man Gottes Stimme heute weniger deutlich hört und daß die Vernunft in so vielen Fällen gegenüber dem Göttlichen taub geworden ist. Dennoch herrscht in dieser „Leere“ keine Stille. Im Gegenteil, der Lärm egoistischer Forderungen, leerer Versprechen und falscher Hoffnungen dringt so oft gerade dort ein, wo Gott uns sucht. Gemeinsam können wir Räume schaffen – Oasen des Friedens und der tiefen Reflexion –, wo man Gottes Stimme wieder hören kann, wo man seine Wahrheit in der Allgemeingültigkeit der Vernunft entdecken kann, wo jeder einzelne ungeachtet seiner Herkunft, ethnischen Zugehörigkeit, politischen Couleur oder seines religiösen Glaubens als Person, als Mitmensch geachtet werden kann. In einer Zeit des unmittelbaren Zugangs zur Information und sozialer Tendenzen, die eine Art Monokultur erzeugen, stärkt eine tiefe Reflexion auf dem Hintergrund von Gottes Gegenwart die Vernunft. Außerdem regt sie den schöpferischen Geist an, erleichtert die kritische Wertschätzung kultureller Bräuche und schützt den universalen Wert der Religion.

Liebe Freunde, die Einrichtungen und Gruppen, die Sie vertreten, widmen sich dem interreligiösen Dialog und der Förderung kultureller Initiativen auf vielen verschiedenen Ebenen. Von akademischen Einrichtungen – und hier möchte ich die hervorragenden Leistungen der „Bethlehem University“ besonders erwähnen – bis hin zu Selbsthilfegruppen verwaister Eltern, von Initiativen im Bereich von Musik und Kunst bis hin zum mutigen Vorbild einfacher Mütter und Väter, von Gruppen, die sich dem offiziellen Dialog widmen, bis hin zu karitativen Organisationen: Jeder von Ihnen zeigt täglich seinen Glauben, daß unsere Pflicht vor Gott nicht nur im Gottesdienst Ausdruck findet, sondern auch in unserer Liebe und Fürsorge gegenüber der Gesellschaft, der Kultur, unserer Welt und gegenüber allen, die in diesem Land leben. Einige wollen uns glauben machen, daß unsere Unterschiede zwangsläufig Anlaß zur Uneinigkeit geben und sie daher höchstens toleriert werden können. Manche vertreten sogar die Ansicht, daß unsere Stimmen einfach zum Schweigen gebracht werden sollten. Wir aber wissen, daß unsere Verschiedenheiten niemals fälschlich als unvermeidlicher Grund für Reibereien oder Spannungen hingestellt werden dürfen, weder unter uns selbst noch in der Gesellschaft im ganzen. Vielmehr geben sie Menschen unterschiedlicher Religion eine wunderbare Gelegenheit, in tiefer gegenseitiger Achtung, Wertschätzung und Anerkennung zusammenzuleben und einander auf Gottes Wegen zu ermutigen. Mit Hilfe des Allmächtigen und von seiner Wahrheit erleuchtet mögen Sie auch weiterhin mutig auf Ihrem Weg voranschreiten, indem sie all das achten, was uns unterscheidet, und all das fördern, was uns vereint als Geschöpfe, die den Wunsch haben, unseren Gemeinschaften und unserer Welt Hoffnung zu bringen. Möge Gott uns auf diesem Weg leiten!

Unser Kommentar:

Gemäß Papst Benedikt XVI. „hören die Gläubigen der großen monotheistischen Traditionen (also die Juden und die Christen und die Muslime) – wie Abraham – auf Gottes Stimme, sie antworten auf seinen Ruf und ziehen aus; sie suchen nach der Erfüllung seiner Verheißungen, streben danach, seinem Willen zu gehorchen…“ Er, der Papst, will nicht zu jenen gehören, die „schnell damit zur Hand sind, auf die offensichtlichen Unterschiede zwischen den Religionen hinzuweisen“, „die uns glauben machen, dass unsere Unterschiede zwangsläufig Anlass zur Uneinigkeit geben und sie daher höchstens toleriert werden können“, sondern er will vielmehr „deutlich deren Gemeinsamkeiten verkünden“. Er glaubt, „dass eine Einheit möglich ist, die nicht von der Gleichförmigkeit abhängt“, dass „unsere Verschiedenheiten niemals fälschlich als unvermeidlicher Grund für Reibereien oder Spannungen hingestellt werden dürfen, weder unter uns selbst noch in der Gesellschaft im ganzen“, dass „ein Leben in Treue zur Religion (gleich welcher) ein Widerhall von Gottes Gegenwart ist, die in unsere Welt hineinbricht“, dass (alle) „gemeinsam verkünden können, dass Gott existiert, dass man ihn erkennen kann, dass die Erde seine Schöpfung ist und dass wir seine Geschöpfe sind und dass er jeden Menschen aufruft, so zu leben, dass er seinen Plan für die Welt achtet“, dass „die Verschiedenheiten den Menschen unterschiedlicher Religion eine wunderbare Gelegenheit geben, in tiefer gegenseitiger Achtung, Wertschätzung und Anerkennung zusammenzuleben und einander auf Gottes Wegen zu ermutigen“. Für Benedikt XVI. „ist die Wahrheit weit davon entfernt, die Toleranz gegenüber Unterschieden [der Religion] zu gefährden“; „vielmehr ermögliche sie einen Konsens“.

Nun müssen wir uns wieder folgende Fragen stellen: Hören die Muslime, die Juden auf Gottes Stimme? Antworten sie auf Seinen Ruf? Suchen sie nach der Erfüllung Seiner Verheißungen, streben sie danach, Seinem Willen zu gehorchen? Auf alle diese Fragen muss ein gläubiger Christ doch in aller Deutlichkeit mit einem dreifachen NEIN! antworten. Gottes Stimme ist doch das WORT GOTTES, der LOGOS, JESUS CHRISTUS, der MENSCH gewordene GOTTES-SOHN, der GOTT-MENSCH. Gottes Ruf ist doch DAS EVANGELIUM CHRISTI; die Erfüllung Seiner Verheißungen ist doch Seine MENSCH-WERDUNG, Sein Leben und Wirken und Lehren unter uns Menschen, Sein uns erlösender Opfertod am Kreuz, Seine Auferstehung, Seine Sendung des Heiligen Geistes, die Gründung Seines Reiches, der KIRCHE! Das ALLES bestreiten, leugnen und verurteilen doch sowohl die Muslime wie die Juden. Und das gibt zwangsläufig Anlass zur Uneinigkeit, und von uns Christen kann diese Widersetzlichkeit gegen Gott niemals gutgeheißen, auch nicht verharmlost und entschuldigt, sondern höchstens toleriert werden. Es gibt für uns Christen keine Gemeinsamkeiten zu verkünden zwischen uns und den Anti-Christen. Auch das scheinbar Gemeinsame ist nicht das Gleiche, bedeutet nicht Dasselbe, dient nicht Demselben. Unsere Verschiedenheiten sind in der Tat „unvermeidlicher Grund für Reibereien und Spannungen“, Dissens, Ablehnungen und Verurteilungen; denn ein Leben in Treue zu einer falschen Religion ist niemals ein Widerhall von Gottes Gegenwart, die in unsere Welt hineinbricht, sondern ein Widerhall Seines Widersachers, der die Gegenreligion(en) inspiriert und konstruiert. Wir Christen können mit unseren erklärten Gegnern nicht „gemeinsam verkünden, dass Gott existiert, dass man Ihn erkennen kann…, dass Er jeden Menschen aufruft, so zu leben, dass er Seinen Plan für die Welt achtet“; denn der Gott der Muslime und der Juden ist nicht der Gott der Christen; unser Gott ist drei-persönlich: Vater, Sohn und Heiliger Geist, und unser Gott ist in JESUS CHRISTUS MENSCH GEWORDEN und hat unter uns gewohnt, gewirkt, gelehrt, gelitten, gestorben, ist glorreich auferstanden, in den Himmel aufgefahren, wo Er zur Rechten des ewigen Vaters thront und von wo Er kommen wird zu richten die Lebenden und die Toten. Denn die Muslime und die Juden leben nicht so, dass sie Gottes Plan für die Welt achten. Sie bestreiten ihn ja, diesen ausgeführten Plan, und verachten ihn und werden – jetzt sogar mit dem Segen Benedikt XVI. auf ihren Irrwegen voranschreiten, indem sie all das achten, was sie von uns unterscheidet.

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Jordanien: Papst Benedikts Ansprache vor Moslems, Diplomaten und Rektoren

Posted by deislam - 11. Mai 2009

Aus: Radio Vatikan: 09/05/2009 12.17.36 (Hervorhebungen durch uns!)

Königliche Hoheit! Exzellenzen! Sehr geehrte Damen und Herren!

Es ist für mich Grund zu großer Freude, heute morgen mich mit Ihnen in dieser herrlichen Umgebung zu treffen. Ich danke Prinz Ghazi Bin Muhammed Bin Talal für seine freundlichen Worte der Begrüßung. Die zahlreichen Initiativen Eurer Königlichen Hoheit zur Förderung des interreligiösen und interkulturellen Dialogs und Austauschs werden von den Menschen im Haschemitischen Königreich geschätzt und sind bei der internationalen Gemeinschaft weithin angesehen. Ich weiß, daß diese Bemühungen die aktive Unterstützung sowohl anderer Mitglieder der königlichen Familie als auch der Regierung des Landes erfährt und großen Widerhall in den vielen Initiativen der Zusammenarbeit unter den Jordaniern findet. Für all das möchte ich meine aufrichtige Bewunderung zum Ausdruck bringen.
Stätten des Kultes, wie diese prachtvolle, nach dem verehrten letzten König benannte Al-Hussein-Bin-Talal-Moschee, erheben sich wie Juwele über den ganzen Erdkreis. Die alten wie die modernen Stätten, die herrlichen wie die einfachen, sie alle verweisen auf das Göttliche, auf den Einen Transzendenten, auf den Allmächtigen. Und Jahrhunderte hindurch haben diese Heiligtümer Menschen zu ihren heiligen Orten angezogen, damit sie dort verweilen, beten, sich der Gegenwart des Allmächtigen bewußt werden und erkennen, daß wir alle seine Geschöpfe sind.
Aus diesem Grund können wir nicht anders, als besorgt zu sein, daß heutzutage einige mit zunehmender Intensität behaupten, daß die Religion mit ihrem Anspruch scheitert, von ihrem Wesen her Brückenbauer und Stifter von Harmonie, ein Ausdruck der Gemeinschaft unter den Menschen und mit Gott zu sein. In der Tat beteuern manche, daß die Religion zwangsläufig eine Ursache von Spaltungen in unserer Welt ist; und so vertreten sie die Ansicht, daß es um so besser ist, je weniger Beachtung der Religion in der Öffentlichkeit geschenkt wird. Gewiß, der Widerspruch von Spannungen und Spaltungen zwischen Anhängern verschiedener religiöser Traditionen kann leider nicht bestritten werden. Ist es nicht dennoch auch der Fall, daß oft die ideologische Manipulierung der Religion, manchmal zu politischen Zwecken, den wahren Katalysator für Spannung und Spaltung und gelegentlich sogar für Gewalt in der Gesellschaft darstellt? Angesichts dieser Situation, in der die Gegner der Religion nicht nur danach trachten, ihre Stimme zum Schweigen zu bringen, sondern sie durch ihre eigene zu ersetzen, verspürt man um so brennender den Bedarf an Gläubigen, die ihren Prinzipien und Überzeugungen genau entsprechen. Gerade wegen der Bürde ihrer gemeinsamen Geschichte, die so oft von Mißverständnis gekennzeichnet war, müssen Muslime und Christen bestrebt sein, als Gläubige erkannt und anerkannt zu werden, die treu beten, die bemüht sind, die Gebote des Allmächtigen zu halten und ihnen gemäß zu leben, die barmherzig und mitfühlend sind, die konsequent alles Wahre und Gute bezeugen, die stets den gemeinsamen Ursprung und die Würde aller Menschen bedenken, die der Höhepunkt des göttlichen Schöpfungsplans für die Welt und die Geschichte bleiben.
Die Entschlossenheit der Erzieher wie der religiösen und weltlichen Führer Jordaniens zu gewährleisten, daß das öffentliche Gesicht der Religion ihr wahres Wesen widerspiegelt, ist lobenswert. Das Beispiel von einzelnen und Gemeinschaften, zusammen mit der Bereitstellung von Kursen und Programmen, zeigt den konstruktiven Beitrag der Religion zu den Bereichen Erziehung, Kultur, Soziales und anderen wohltätigen Sektoren Ihrer Gesellschaft. Manches von dieser Einstellung konnte ich aus erster Hand erfahren. Gestern lernte ich die berühmte Erziehungs- und Rehabilitationsarbeit des Regina-Pacis-Zentrums kennen, wo Christen und Muslime das Leben ganzer Familien verwandeln, indem sie ihnen helfen zu gewährleisten, daß deren Kinder mit Behinderung ihren berechtigten Platz in der Gesellschaft erhalten. Heute morgen segnete ich den Grundstein der Madaba-Universität, wo junge muslimische und christliche Erwachsene Seite an Seite vom dritten Bildungsweg profitieren werden, der sie dazu befähigt, in geeigneter Weise zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung ihres Landes beizutragen. Großes Verdienst kommt auch den zahlreichen Initiativen des interreligiösen Dialogs zu, die von der königlichen Familie und der diplomatischen Gemeinschaft unterstützt werden und zeitweise in Verbindung mit dem Päpstlichen Rat für den Interreligiösen Dialog durchgeführt wurden. Dazu gehören auch die laufende Arbeit des Königlichen Instituts für Interreligiöse Studien und Islamisches Denken, die Amman Message von 2004, die Amman Interfaith Message von 2005 und der jüngste Brief Common Word, der ein Thema widerspiegelt, das im Einklang mit meiner ersten Enzyklika steht: die unlösliche Verschränkung von Gottes- und Nächstenliebe und der fundamentale Widerspruch der Gewaltanwendung oder des Ausschlusses im Namen Gottes (vgl. Deus caritas est, 16).
Solche Initiativen führen klar zu einer tieferen gegenseitigen Kenntnis und fördern eine zunehmende Achtung sowohl vor dem, was wir gemeinsam haben, als auch vor dem, was wir unterschiedlich sehen. Sie sollten daher Christen und Muslime dazu veranlassen, die wesentliche Beziehung zwischen Gott und seiner Welt noch gründlicher zu erforschen, so daß wir miteinander bestrebt sein mögen sicherzustellen, daß die Gesellschaft mit der göttlichen Ordnung in Harmonie mitschwingt. Diesbezüglich gibt die hier in Jordanien erreichte Zusammenarbeit der Region wie der Welt überhaupt ein ermutigendes und überzeugendes Beispiel für den positiven, konstruktiven Beitrag, den die Religion für die Gesellschaft leisten kann und muß.
Verehrte Freunde, ich möchte mich heute auf eine Aufgabe beziehen, die ich bei verschiedener Gelegenheit angesprochen habe und die, wie ich fest glaube, Christen und Muslime wahrnehmen können, besonders durch unsere jeweiligen Beiträge für Lehre und Wissenschaft und für den Dienst an der Allgemeinheit. Diese Aufgabe ist die Herausforderung, im Rahmen von Glaube und Wahrheit das enorme Potential menschlicher Vernunft zum Guten heranzubilden. Tatsächlich beschreiben die Christen Gott unter anderem als schöpferische Vernunft, die die Welt ordnet und leitet. Und Gott hat uns mit der Fähigkeit ausgestattet, an seiner Vernunft teilzuhaben und so gemäß dem Guten zu handeln. Die Muslime verehren Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat. Und als an den einen Gott Glaubende wissen wir, daß die menschliche Vernunft selbst Gabe Gottes ist und daß sie zu ihrem höchsten Niveau aufsteigt, wenn sie in das Licht der göttlichen Wahrheit getaucht ist. Denn wenn die menschliche Vernunft demütig zuläßt, daß sie selber vom Glauben geläutert wird, dann ist sie fern davon, geschwächt zu werden; vielmehr wird sie gestärkt, um der Überheblichkeit zu widerstehen und über ihre eigenen Grenzen hinauszugreifen. Auf diese Weise wird die menschliche Vernunft ermutigt, ihrem erhabenen Zweck zu folgen, der Menschheit zu dienen, wobei sie unser gemeinsames innerstes Streben zum Ausdruck bringt und den öffentlichen Diskurs lieber ausweitet, als ihn zu manipulieren oder einzuschränken. Daher – weit davon entfernt, den Geist einzuengen – erweitert ein ernsthaftes Festhalten an der Religion den Horizont menschlichen Verstandes. Sie schützt die Gesellschaft von den Auswüchsen eines ungezügelten Ego, das danach strebt, das Endliche zu verabsolutieren und das Unendliche in den Schatten zu stellen; sie stellt sicher, daß Freiheit Hand in Hand mit der Wahrheit ausgeübt wird, und sie schmückt die Kultur mit Einblicken bezüglich allem, was wahr, gut und schön ist.
Dieses Verständnis von Vernunft, das unaufhörlich den menschlichen Geist auf der Suche nach dem Absoluten über sich selbst hinaus zieht, stellt eine Herausforderung dar; es umfaßt ein Gefühl der Hoffung als auch der Vorsicht. Christen und Muslime werden gemeinsam dazu angespornt, alles zu suchen, was recht und richtig ist. Wir sind verpflichtet, über unsere eigenen Interessen hinauszugehen und andere, insbesondere staatliche Beamte und Führungskräfte, zu ermutigen, das gleiche zu tun, um die große Genugtuung zu erfahren, die der Dienst zum Wohl der Allgemeinheit selbst unter persönlichen Opfern bereitet. Und wir werden daran erinnert, daß unsere gemeinsame menschliche Würde es ist, welche die allgemeinen Menschenrechte begründet, die für jeden Mann und jede Frau in gleicher Weise gelten, unabhängig von religiöser, sozialer oder ethnischer Zugehörigkeit. In dieser Hinsicht müssen wir feststellen, daß das Recht auf Religionsfreiheit sich über die Frage des Kultes hinaus erstreckt und das Recht – besonders der Minderheiten – auf fairen Zugang zum Arbeitsmarkt und zu anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens einschließt.
Bevor ich Sie heute morgen verlasse, möchte ich in besonderer Weise festhalten, daß der Patriarch von Bagdad, Seine Seligkeit Eminenz Emmanuel III Delly, in unserer Mitte zugegen ist, den ich sehr herzlich grüße. Seine Anwesenheit erinnert an die Menschen im benachbarten Irak, von denen viele hier in Jordanien Zuflucht und Aufnahme gefunden haben. Die Bemühungen der Internationalen Gemeinschaft, zusammen mit denen der örtlichen Führer, den Frieden und die Versöhnung zu fördern, müssen fortgesetzt werden, damit sie im Leben der Iraker Frucht bringen. Ich möchte all denen meine Wertschätzung bekunden, die bei den Anstrengungen mitarbeiten, das Vertrauen zu vertiefen sowie die Einrichtungen und die Infrastruktur, die für das Wohl dieser Gesellschaft wesentlich sind, wieder aufzubauen. Und noch einmal dränge ich die Diplomaten und die Internationale Gemeinschaft, die sie repräsentieren, zusammen mit den örtlichen politischen und religiösen Führern alles Mögliche zu unternehmen, um der alten christlichen Gemeinschaft dieses herrlichen Landes ihr grundlegendes Recht auf ein friedvolles Zusammenleben mit ihren Mitbürgern zu garantieren.
Verehrte Freunde, ich vertraue darauf, daß die Gedanken, die ich heute zum Ausdruck gebracht habe, uns mit neuer Hoffnung für die Zukunft zurücklassen. Unsere Liebe und Ehrerbietung gegenüber dem Allmächtigen drücken wir nicht nur im Gottesdienst aus, sondern auch in unserer Liebe und Sorge für die Kinder und jungen Menschen – für Ihre Familien – und für alle Jordanier. Für sie arbeiten Sie, und sie motivieren Sie, das Wohl eines jeden Menschen in die Mitte der Einrichtungen, Gesetze und Arbeit der Gesellschaft zu stellen. Möge die Vernunft, die von der Größe der göttlichen Wahrheit geadelt wird und in Demut vor ihr steht, fortfahren, das Leben und die Institutionen dieser Nation zu formen. So mögen die Familien blühen und alle in Frieden leben und dabei zur Kultur beitragen und von ihr Nutzen ziehen, die dieses ehrwürdige Königreich eint!
(Offizielle Übersetzung des Heiligen Stuhles) (rv 09.05.2009 bp)

Unser Kommentar:

Gemäß Papst Benedikt XVI. sind (jetzt) also Moscheen („die alten wie die modernen, die herrlichen wie die einfachen“) „wie Juwelen, die sich über den ganzen Erdkreis erheben“, und sie „alle verweisen auf das Göttliche, auf den Einen Transzendenten, auf den Allmächtigen.“ „Und Jahrhunderte hindurch haben diese Heiligtümer (lies: Moscheen) Menschen zu ihren heiligen Orten angezogen, damit sie dort verweilen, beten, sich der Gegenwart des Allmächtigen bewusst werden und erkennen, dass wir alle seine Geschöpfe sind“! Für Benedikt XVI. sind demnach Kultstätten wie die „prachtvolle“ Al-Hussein-Bin-Talal-Moschee Heiligtümer wie die christlichen Kirchen und Wallfahrtsorte!

Und jetzt muss man sich einmal vergegenwärtigen, was denn in den Moscheen geschieht! Ist es GOTTES-Dienst, vergleichbar dem in christlichen katholischen Kirchen? Ist es Gebet zum wahren, seienden GOTT, zu Seiner Ehre und Verherrlichung? Ist es ein Ort, an dem die Wahrheit, die Offenbarung von GOTT und über GOTT gelehrt und bekannt wird, in der der Allmächtige gegenwärtig ist? Auf alle 3 Fragen gehört ein klares, entschiedenes Nein! Eine Moschee, gleich welche, ist der Ort der Verkündigung schwerstwiegender Irrlehren über „den einen Transzendenten“, den Allmächtigen. Eine Moschee, gleich welche, ist der Ort der Leugnung des wahren GOTTES, Seiner Wesenheit, Seiner Dreipersönlichkeit, des ganzen Heils- und Erlösungswerkes Gottes, Seiner Menschwerdung, der GOTTHEIT Christi, Seines Opfertodes am Kreuz, Seiner Auferstehung, Seiner Himmelfahrt, der Gründung der Kirche, des Reiches Gottes, der Sendung des Heiligen Geistes (der dritten göttlichen Person der Dreifaltigkeit) und so weiter und so fort, kurz: aller wichtigsten, wesentlichen ewigen Wahrheit(en). Eine Moschee, gleich welche, ist der Ort der totalen Opposition, der entschlossensten Gegnerschaft gegen den Eingeborenen des Vaters JESUS CHRISTUS, gegen das Christentum, ist der Ort der Mobilisierung des militantesten gewalttätigen Antichristentums.

Laut Benedikt XVI. ist die Religion, also auch die islamische, „Brückenbauer und Stifter von Harmonie, ein Ausdruck der Gemeinschaft unter den Menschen und mit Gott„; und sind die Muslime (wie die Christen) „Gläubige, die treu beten, die bemüht sind, die Gebote des Allmächtigen zu halten und ihnen gemäß zu leben, die … konsequent alles Wahre und Gute bezeugen„. Benedikt XVI. macht keinen Unterschied zwischen der christlichen Religion, der einen und einzigen echten und wahren und gottgewirkten, und der islamischen, nicht von Gott stammenden und nicht zu Gott führenden „Religion“. Er spricht von DER Religion und meint damit die christliche wie die islamische wie die jüdische, wie jede andere „Menschen-Religion“ und misst diesen Pseudoreligionen Werte zu, die sie nicht haben, nicht haben können, weil sie Menschengebilde sind, weitgehend inspiriert durch das Gegenreich Gottes. Für Benedikt XVI. ist es preiswürdig: „Die Muslime verehren Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat.“ Er hält damit den Koran (implizit) für Gottes Wort!

Was Papst Benedikt XVI. damit (wie auch schon etliche Male vorher) tut/tat, ist eine völlige Verharmlosung von etwas äußerst Harmvollen, Schädlichen, ja Tödlichen. Es ist ein mutwilliges Verschweigen des wahren Wesens dieses teuflischen Glaubens-Systems, das sich an Stelle des himmlischen, göttlichen Rettungs- und Heilswerkes und unter Verdrängung und Eliminierung desselben, allumfassend festsetzen will. Es ist eine erz-verblendete Leugnung der Tatsache, dass der Islam ur-selbst (und nicht sein Missbrauch) eine „ideologische Manipulierung“ der natürlichen Religiosität des Menschen ist, (auch) „zu politischen Zwecken“, „wahrer Katalysator für Spannung und Spaltung und [nicht nur gelegentlich, sondern oft] für Gewalt in der Gesellschaft“.

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Christen und Buddhisten im gemeinsamen Kampf gegen die Armut?

Posted by deislam - 4. April 2009

Zitat aus ZENIT.org: ZG09040311 – 03.04.2009
Permalink: http://www.zenit.org/article-17504?l=german

Christen und Buddhisten im gemeinsamen Kampf gegen die Armut

Botschaft des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog

ROM, 3. April 2009 (ZENIT.org).- Das Vesakh-Fest ist das bedeutendste Fest im Buddhismus. Es erinnert an die Geburt, die Erleuchtung und den Tod des Fürstensohnes Siddhartha Gautama, der später „Buddha“ (der „Erleuchtete“) genannt wurde und den Buddhismus begründete. In diesem Jahr wird das Fest in Taiwan und Japan am 8. April, in Korea am 2. Mai und in den anderen Ländern buddhistischer Tradition am 8. Mai begangen werden.

In der diesjährigen Grußbotschaft des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog zu diesem Anlass unterstreicht der Präsident des Dikasteriums, Kardinal Jean Louis Tauran, die gemeinsame Berufung von Christen und Buddhisten zur Armutsbekämpfung.

In dem Schreiben, das ganz im Zeichen des Mottos „Zeugen des Geistes der Armut: Christen und Buddhisten im Dialog“ steht, wird hervorgehoben, was immer klarer ersichtlich sei: dass Christen und Buddhisten mit vereinten Kräften und in Treue zu ihren eigenen geistlichen Traditionen zum Wohl ihrer Gemeinschaften und der ganzen Menschheit ihren Beitrag leisteten.

Immer stärker werde die Herausforderung wahrgenommen, die sich aus dem immer mehr verbreiteten Phänomen der Armut in ihren verschiedenen Formen ergebe. Dieser stehe auf der anderen Seite eine frenetische Suche nach materiellem Besitz und die Verbreitung des übertriebenen Konsums gegenüber.

In der Botschaft wird an die Worte Benedikts XVI. vom 1. Januar 2009 erinnert, als der Papst von einer Armut gesprochen hatte, die es zu „wählen“ gelte. Dieser Form von Armut stehe eine andere Armut gegenüber, die „bekämpft“ werden müsse. Die gewählte Armut stelle für den Christen einen Weg der Nachfolge Jesu dar. Diese Armut verstehe das Christentum in erster Linie als eine „Entleerung des eigenen Ichs“. Gleichzeitig bestehe sie auch in der Annahme des eigenen Ichs, der eigenen Talente und Grenzen. Ein solche Armut wecke im Christen das Verlangen, auf das Wort Gottes hinzuhören, sich für die Brüder und Schwestern zu öffnen und diese zu achten.

Gleichzeitig gelte es, die Armut als Mangel zu bekämpfen, insofern diese es den Menschen und Familien verunmögliche, ihrer Würde entsprechend zu leben. Eine solche Armut, so Benedikt XVI., verletze die Gerechtigkeit und Gleichheit unter den Menschen und bedrohe das friedliche Zusammenleben.

Der Päpstliche Rat für den Interreligiösen Dialog zitiert in diesem Zusammenhang die Botschaft des Papstes zum diesjährigen Weltfriedenstag, wo es heißt: „So existieren zum Beispiel in den wohlhabenden und hoch entwickelten Gesellschaften Phänomene der Marginalisierung und der relationalen, moralischen und geistigen Armut: Es handelt sich um innerlich orientierungslose Menschen, die trotz des wirtschaftlichen Wohlergehens verschiedene Formen von Entbehrung erleben.“

Den Buddhisten wird in dieser Hinsicht große Anerkennung entgegengebracht: „Während wir Katholiken auf diese Weise über den Sinn der Armut nachdenken, achten wir auch auf eure geistliche Erfahrung. Wir möchten euch für euer erhellendes Zeugnis der Abstandnahme und der Zufriedenheit mit dem, was man hat, danken.“

Buddhistische Mönche und Laien nähmen jene „gewählte“ Armut auf sich, „die geistlich das Herz des Menschen nährt und so das Leben mit einem tieferen Blick auf den Sinn des menschlichen Daseins bereichert und den Einsatz für die Förderung des guten Willens der gesamten menschlichen Gemeinschaft unterstützt“.

Unser Kommentar:
Es wird nun schon zu einem traditionell zelebrierten vatikanischen Ritual, die „Weltreligionen“ als Verbündete im Kampf gegen weltliche, zeitliche Übel zu sehen. Doch durch ständige Wiederholung wird aus einer Fehleinschätzung keine Richtigkeit, wird aus einem Irrlicht keine Erleuchtung, wird aus einem Irrtum keine Wahrheit. Hier werden einmal mehr Buddha und die Buddhisten und der Buddhismus heuchlerisch oder schlicht verblendet als etwas Gutes, Anerkennenswertes, Dankenswertes, Erhellendes, Bereicherndes dargestellt. Mit keinem Wort wird die buddhistische Lehre und Lebenssicht auch nur kritisiert geschweige denn – wie es sich gehörte – im Lichte der christlichen Offenbarung verurteilt. Siehe dazu unseren Artikel „Buddhismus„.

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