ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

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Christen und Buddhisten im gemeinsamen Kampf gegen die Armut?

Posted by deislam - 4. April 2009

Zitat aus ZENIT.org: ZG09040311 – 03.04.2009
Permalink: http://www.zenit.org/article-17504?l=german

Christen und Buddhisten im gemeinsamen Kampf gegen die Armut

Botschaft des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog

ROM, 3. April 2009 (ZENIT.org).- Das Vesakh-Fest ist das bedeutendste Fest im Buddhismus. Es erinnert an die Geburt, die Erleuchtung und den Tod des Fürstensohnes Siddhartha Gautama, der später „Buddha“ (der „Erleuchtete“) genannt wurde und den Buddhismus begründete. In diesem Jahr wird das Fest in Taiwan und Japan am 8. April, in Korea am 2. Mai und in den anderen Ländern buddhistischer Tradition am 8. Mai begangen werden.

In der diesjährigen Grußbotschaft des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog zu diesem Anlass unterstreicht der Präsident des Dikasteriums, Kardinal Jean Louis Tauran, die gemeinsame Berufung von Christen und Buddhisten zur Armutsbekämpfung.

In dem Schreiben, das ganz im Zeichen des Mottos „Zeugen des Geistes der Armut: Christen und Buddhisten im Dialog“ steht, wird hervorgehoben, was immer klarer ersichtlich sei: dass Christen und Buddhisten mit vereinten Kräften und in Treue zu ihren eigenen geistlichen Traditionen zum Wohl ihrer Gemeinschaften und der ganzen Menschheit ihren Beitrag leisteten.

Immer stärker werde die Herausforderung wahrgenommen, die sich aus dem immer mehr verbreiteten Phänomen der Armut in ihren verschiedenen Formen ergebe. Dieser stehe auf der anderen Seite eine frenetische Suche nach materiellem Besitz und die Verbreitung des übertriebenen Konsums gegenüber.

In der Botschaft wird an die Worte Benedikts XVI. vom 1. Januar 2009 erinnert, als der Papst von einer Armut gesprochen hatte, die es zu „wählen“ gelte. Dieser Form von Armut stehe eine andere Armut gegenüber, die „bekämpft“ werden müsse. Die gewählte Armut stelle für den Christen einen Weg der Nachfolge Jesu dar. Diese Armut verstehe das Christentum in erster Linie als eine „Entleerung des eigenen Ichs“. Gleichzeitig bestehe sie auch in der Annahme des eigenen Ichs, der eigenen Talente und Grenzen. Ein solche Armut wecke im Christen das Verlangen, auf das Wort Gottes hinzuhören, sich für die Brüder und Schwestern zu öffnen und diese zu achten.

Gleichzeitig gelte es, die Armut als Mangel zu bekämpfen, insofern diese es den Menschen und Familien verunmögliche, ihrer Würde entsprechend zu leben. Eine solche Armut, so Benedikt XVI., verletze die Gerechtigkeit und Gleichheit unter den Menschen und bedrohe das friedliche Zusammenleben.

Der Päpstliche Rat für den Interreligiösen Dialog zitiert in diesem Zusammenhang die Botschaft des Papstes zum diesjährigen Weltfriedenstag, wo es heißt: „So existieren zum Beispiel in den wohlhabenden und hoch entwickelten Gesellschaften Phänomene der Marginalisierung und der relationalen, moralischen und geistigen Armut: Es handelt sich um innerlich orientierungslose Menschen, die trotz des wirtschaftlichen Wohlergehens verschiedene Formen von Entbehrung erleben.“

Den Buddhisten wird in dieser Hinsicht große Anerkennung entgegengebracht: „Während wir Katholiken auf diese Weise über den Sinn der Armut nachdenken, achten wir auch auf eure geistliche Erfahrung. Wir möchten euch für euer erhellendes Zeugnis der Abstandnahme und der Zufriedenheit mit dem, was man hat, danken.“

Buddhistische Mönche und Laien nähmen jene „gewählte“ Armut auf sich, „die geistlich das Herz des Menschen nährt und so das Leben mit einem tieferen Blick auf den Sinn des menschlichen Daseins bereichert und den Einsatz für die Förderung des guten Willens der gesamten menschlichen Gemeinschaft unterstützt“.

Unser Kommentar:
Es wird nun schon zu einem traditionell zelebrierten vatikanischen Ritual, die „Weltreligionen“ als Verbündete im Kampf gegen weltliche, zeitliche Übel zu sehen. Doch durch ständige Wiederholung wird aus einer Fehleinschätzung keine Richtigkeit, wird aus einem Irrlicht keine Erleuchtung, wird aus einem Irrtum keine Wahrheit. Hier werden einmal mehr Buddha und die Buddhisten und der Buddhismus heuchlerisch oder schlicht verblendet als etwas Gutes, Anerkennenswertes, Dankenswertes, Erhellendes, Bereicherndes dargestellt. Mit keinem Wort wird die buddhistische Lehre und Lebenssicht auch nur kritisiert geschweige denn – wie es sich gehörte – im Lichte der christlichen Offenbarung verurteilt. Siehe dazu unseren Artikel „Buddhismus„.

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Der Buddhismus

Posted by deislam - 18. Februar 2008

Wir befassen uns in diesem Weblog nicht eigens mit dem Buddhismus, ebensowenig wie mit dem Hinduismus und anderen nicht-christlichen „Religionen“. Dennoch möchten wir an dieser Stelle einen Text festhalten von Gilbert Keith Chesterton aus „Der Stumme Ochse – Thomas von Aquin“, weil auch der Buddhismus im Dekret Nostra Aetate des II. Vatikanischen Konzils wie folgt positiv erwähnt wurde:

In den verschiedenen Formen des Buddhismus wird das radikale Ungenügen der veränderlichen Welt anerkannt und ein Weg gelehrt, auf dem die Menschen mit frommem und vertrauendem Sinn entweder den Zustand vollkommener Befreiung zu erreichen oder – sei es durch eigene Bemühung, sei es vermittels höherer Hilfe – zur höchsten Erleuchtung zu gelangen vermögen.

Dazu hatten wir in unserem Artikel vom 18. Oktober 2007 vermerkt:

Der Buddhismus kennt weder einen allmächtigen Gott noch eine unsterbliche Seele. Zu einer tatsächlichen, wahren “Erleuchtung” und gar “höchsten Erleuchtung” und damit zum “Zustand vollkommener Befreiung vom radikalen Ungenügen der veränderlichen Welt” kann es im Buddhismus auch “mit frommem und vertrauendem Sinn” durch eigene Bemühungen und schon gar “vermittels höherer Hilfe” nicht kommen, da alles nach einem Kreislauf von Leben, Tod und Wiedergeburt, im gottlosen Nirvana und letztlich im Parinirvana endet. Das Anerkennen des “radikalen Ungenügens der veränderlichen Welt” ist zudem nichts Positives und nichts Ehrenwertes. Unsere veränderliche Welt ist für uns Menschen nur dann “ungenügend”, wenn wir bei ihr stehen bleiben, wenn wir uns nicht über sie zum wahren Gott erheben. Alles, was Gott gemacht hat, ist nicht nur “genügend”, sondern vollkommen, vollkommen angemessen. Unvollkommen und ungenügend wird alles immer erst durch des Menschen Abkehr von Gott und Auflehnung gegen Ihn und Seine Gesetze und Gebote. Licht und damit Erleuchtung und damit das Erreichen eines “Zustandes vollkommener Befreiung” (von Sünde und Tod) gibt es nur vom christlichen Gott. (”Und das Licht leuchtete in die Finsternis; aber die Finsternis hat es nicht begriffen… Er [Jesus, das Wort Gottes] war in der Welt, und die Welt ist durch Ihn geworden. Allein die Welt hat Ihn nicht erkannt. Er kam in Sein Eigentum, doch die Seinigen nahmen Ihn nicht auf. Allen aber, die Ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, all denen, die an seinen Name nglauben…”)

Buddhism dham jak„Die vergleichende Religionswissenschaft hat uns instand gesetzt, Religionen einander gegenüberzustellen. Vor fünfzig Jahren begann man den Beweis zu führen, dass alle Religionen ungefähr gleich seien, man suchte allgemein zu beweisen, dass ihrer aller Wert oder Unwert derselbe sei. Seitdem ist nun dieses wissenschaftliche Unternehmen auf einmal wirklich wissenschftlich geworden, und man entdeckt die Tiefen der Abgründe ebenso wie die Höhe der Berge. Die Einsicht, dass wahrhaft religiöse Menschen lernen sollen, einander zu achten, ist wirklich ein sehr großer Fortschritt. Die Achtung aber hat dort Ungleichheit entdeckt, wo die Verachtung nur Gleichmacherei kannte. Je mehr wir den edlen Verzicht und die Entsagung Buddhas würdigen lernen, um so mehr erkennen wir, dass sie in Wirklichkeit die Umkehrung und das Gegenteil der Erlösung der Welt durch Christus sind. Der Christ will der Welt entfliehen in die Ewigkeit hinein; der Buddhist will noch weit mehr der Ewigkeit entfliehen als der Welt. Der eine möchte ungeschaffen sein, der andere will zurückkehren zur Schöpfung und zum Schöpfer. Der Buddhismus ist tatsächlich in solchem Maße die Antithese zur Lehre vom Kreuze, als dem Baum des Lebens, dass man dadurch bis zu gewissem Grad entschuldigt ist, wenn man die beiden Dinge überhaupt nebeneinander stellt, als seien sie von gleicher Bedeutung. Sie sind in gewissem Sinn parallel und entsprechen einander gleichsam wie ein Wall und eine Grube, ein Hügel und ein Tal. Es gibt einen Gesichtspunkt, von dem aus diese erhabene Verzweiflung die einzig mögliche Altenative zu jener himmelstürmenden Kühnheit ist. Es ist sogar richtig, dass der wirklich geistige und religiöse Mensch die beiden Möglichkeiten als eine Art Dilemma erleben kann, als eine äußerst harte, ja eine schreckliche Wahl. Es gibt sonst wenig auf der Welt, dem diese absolute Forderung vergleichbar wäre. Wer nicht den Fels, der Christus ist, ersteigen will, der muss in der Tat in den Abgrund Buddhas hinabstürzen.

Das prägt sich denn auch bei den meisten anderen Weltbildern der heidnischen Menschheit aus, wenn auch in weniger deutlichen und adligen Formen, sie sind fast alle in jenen Strudel der Wiederkehr geraten, welchen die Alten ausnahmslos kannten. Sie kehren fast alle zurück zu jenem einen Gedanken der Wiedergeburt, die Buddha als das unselige Rad in so dunklen Farben ausmalte. Es ist wahr, der arme Nietzsche hat es fertiggebracht, eben jene Wiedergeburt, welche Buddha das unselige Rad nannte, als fröhliche Wissenschaft zu bezeichnen. Ich kann da nur sagen, dass ich gern wüßte, was er wohl unter trauriger Wissenschaft verstand, wenn ihm die ewige Wiederholung so fröhlich erschien. Doch fällt diese Lehre bei Nietzsche nicht in die Zeit seines Aufbruchs, sondern seines Nidergangs. Sie kam am Ende seines Lebens, als er dem geistigen Zusammenbruch nahe war, und unterscheidet sich tatsächlich sehr stark von seinen früheren und schöneren Inspirationen über kühne Freiheit und junge, schöpferische Erneuerung. Einstmals hatte er freilich versucht aufzubrechen. Aber er wurde nur zerbrochen – auf dem Rad.

Einzigartig auf der Welt, erhaben und befreit von allen Rädern und Strudeln diese Erde, erhebt sich der Glaube des hl. Thomas von Aquin. Er ist viel weiser als alle orientalische Metaphysik, viel gefüllter und reicher als jene Lehren bei all ihrem heidnischen Pomp und Glanz, kraftvoll und lebendig schon allein durch die Erklärung, dass das Leben eine lebendige Geschichte mit einem großen Anfang und einem großen Ende ist, deren Wurzeln in der uranfänglichen Schöpferfreude Gottes und deren Früchte in der ewigen Seligkeit der Menschheit liegt. Ihr Anfang ist der gewaltige Chor, in welchem die Söhne Gottes vor Freude jauchzten, und ihr Ende liegt in der mystischen Gemeinschft, die schattenhaft wie in einem uralten archaischen Tanz aufsteht in den geheimnisvollen Worten: „Denn Seine Freude ist es, bei den Menschenkindern zu sein.

Gilbert Keith Chesterton in „Der stumme Ochse – Thomas von Aquin“

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