ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Archive for Juli 2010

Türkei erlaubt als außerordentliche Ausnahme einen einmaligen Gottesdienst im Kloster Sumela

Posted by deislam - 30. Juli 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10073002 – 30.07.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-21176?l=german

Türkei erlaubt exklusiv Gottesdienst im Kloster Sumela
Die Ausübung des Kultes ist hier eigentlich verboten

TRABZON, 30. Juli 2010 (ZENIT.org).- Am 15. August dieses Jahres wird im Kloster Sumela, wo dies eigentlich von den türkischen Behörden verboten ist, weil religiöse Aktivitäten als „Hindernis für den Fremdenverkehr“ betrachtet werden, ein Gottesdienst stattfinden. Rund vier Kilomenter entfernt von Trabzon und ganz in der Nähe von Macka, einem hübschen, in mitten von Wäldern und Wiesen liegendem Dorf, erhebt sich der 250 m hohe steile Felsen Karadag. Das Kloster Sumela schmiegt sich wie ein Adlernest an die Felswand, die über den Wiesen hinaufragt.

Das Kloster Sumela wurde als Eremitage in der Nähe von Trabzon auf einem Felsen in 1.200 Höhe über dem Meeresspiegel errichtet und ist von großem historischem und künstlerischem Wert.

Der Überlieferung nach wurde Sumela (auch Mutter Maria genannt) unter dem byzantinischen Kaiser Theodosius I. (375-395) von zwei Eremiten, Barnabas und Sophronio, in einer Felsenhöhle auf dem Karadag als Kirche gegründet. Damit wurden die ersten Grundsteine zu dem Kloster gelegt. Als sich später das Christentum unter Kaiser Justinian weiter ausbreitete, wurde die Sumela Kirche vergrößert.

Auf einer engen und hohen Treppe steigt man zum Kloster hinauf. Die Klosteranlage besteht aus einer in Felsen gehauenen Kirche, einigen Kapellen,der Küche, mehreren Mönchzellen, dem Gasthaus, der Bibliothek und einem Brunnen, dessen Wasser als wundertätig galt.

Hier befindet sich die Ikone der „Jungfrau vom schwarzen Berg“, die der Überlieferung nach dem Evangelisten Lukas gehört haben soll.
Dieses Jahr, so der Beobachter aus kirchlichen Kreisen in der Türkei, werde das Kloster nur einen Tag lang, am 15. August, für den Kult freigegeben, nachdem die türkischen Behörden feststellen mussten, dass der so genannte „religiöse Tourismus“ zunimmt, seit dem Paulusjahr im vergangenen Jahr immer mehr Pilgerfahrten zu christlichen Stätten in der Türkei stattfinden.

Man werde in Sumela einen Gottesdienst feiern können – so der Beobachter zum Fidesdienst – müsse jedoch die Zahl der Teilnehmer beschränken und das genaue Datum und die genaue Uhrzeit angeben. Der Gottesdienst finde auf dem Vorplatz des Klosters statt und es handele sich bei der Genehmigung ausdrücklich um eine „außerordentliche Erlaubnis“: „Diese ganz offensichtlichen Behinderung der Religionsfreiheit zeigt, wie schwer es christliche Gläubige in ihrem Alltag in der Türkei haben“, so der Beobachter abschließend.

Siehe dazu auch:

Advertisements

Posted in Religionsfreiheit, Türkei | Verschlagwortet mit: , , , , | 1 Comment »

Wieder Morde an Christen in Pakistan – Rache für angebliche Blasphemie

Posted by deislam - 21. Juli 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10072106 – 21.07.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-21102?l=german

Wieder Morde an Christen in Pakistan
Rache für angebliche Blasphemie – Bischof ruft zu Friedfertigkeit auf

Von Michaela Koller

FAISALABAD, PAKISTAN, 21. Juli 2010 (ZENIT.org).- Zum wiederholten Mal ist in Pakistan nach einem Blasphemie-Vorwurf grausam Rache verübt worden. Die christlichen Brüder Rashid Emmanuel und Sajid Masih Emmanuel wurden am Montag nach ihrem Freispruch vor dem Gerichtsgebäude in Faisalabad erschossen. Der oder die Täter sind noch auf der Flucht. Unmittelbar zuvor hatten sich die beiden wegen Blasphemie Angeklagten noch gefreut, der Todesstrafe entkommen zu sein. Seit der Tat halten die Spannungen in der pakistanischen Stadt an, wo im Jahr 1998 der katholische Bischof John Joseph offenbar die Hoffnung verlor und sich auf offener Straße aus Protest gegen die Blasphemie-Gesetze erschoss.

Proteste der Christen gegen diese Bestimmungen verhallen nicht: Peter Jacob, Verantwortlicher für die Kommission Justicia et Pax der pakistanischen Bischofskonferenz, erneuerte in Gesprächen mit der Nachrichtenagentur Asianews und dem L’Osservatore Romano die Forderung die Blasphemie-Gesetze abzuschaffen. Er sagte, sie würden oft als Vorwand benutzt um Christen zu verfolgen. „Es ist nötig“, sagte er, „die Regierung und die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass das Gesetz das Überleben Pakistans gefährdet.“ Die Gesetze werden nicht nur von radikalen Muslimen leicht missbraucht, sondern auch von zänkischen Nachbarn oder neidischen Kollegen.

In Faisalabad musste die Polizei jetzt in die Menge schießen, um den fanatischen Mob aufzulösen und die öffentliche Ordnung wiederherzustellen. Der Notstand wurde ausgerufen. Muslimische Kleriker hatten ihre Anhänger zu der Bluttat aufgerufen. Nach Ansicht von Beobachtern waren die Opfer nicht ausreichend geschützt, zumal in den Tagen zuvor schon fanatische islamische Gruppen ihren Tod forderten: „Wir hatten mehr Sicherheit für sie gefordert, aber wir haben dabei so etwas nicht erwartet“, sagte Dominikanerpater Pascal Paulus. „Nur drei Polizisten waren nicht ausreichend.“

Die Tat löste eine Serie von Straßenschlachten zwischen Christen und Muslimen aus. Letztere richteten mit Steinwürfen an einer Kirche großen Schäden an. Islamische Prediger hetzten die Menge über Lautsprecher in den Moscheen von Faisalabad zum Amoklauf auf. Kirchliche Einrichtungen, wie die örtliche Zentrale der Caritas, blieben geschlossen, mehrere Christen verließen ihre Häuser fluchtartig. Polizeiangaben zufolge wurden 60 Muslime verhaftet.

Am Dienstagmorgen fand in der Kathedrale Sankt Peter und Paul eine Trauerfeier statt. Um weitere Ausschreitungen zu verhindern, wurde die Gemeinde von der Polizei eskortiert, wie die Nachrichtenagentur Ucanews aus Faisalabad berichtet. Bischof Joseph Coutts forderte dabei die Gläubigen auf, von Gewalt abzusehen und sich friedlich zu verhalten. Zugleich sollten die Schuldigen ihre gerechte Strafe bekommen. „Die Minderheiten haben viel gelitten“, sagte er vor den Gläubigen. Sie sollten ihre Trauer und ihr Entsetzen über das Blutvergießen aufopfern. „Das wird unserer Erlösung dienen und wir hoffen, unsere Gemeinschaft von Faisalabad dadurch von der Krankheit des Hasses und der Gewalt zu heilen“, sagte er im Gespäch mit dem Fidesdienst. Bischof Coutts ist im deutschsprachigen Raum als Träger des Shalom-Preises bekannt, den ihm der Arbeitskreis Shalom für Gerechtigkeit und Frieden an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt 2007 verlieh.

Unser Kommentar:
„Wir hoffen, unsere Gemeinschaft (von Muslimen und Christen) von Faisalabad dadurch (durch friedliches Aufopfern der Trauer und des Entsetzens) von der Krankheit des Hasses und der Gewalt zu heilen“, sagte Bischof Coutts. Wir hingegen meinen und sagen: diese Pest-Krankheit des Hasses und der Gewalt kann nicht wirklich und auf Dauer geheilt werden, solange der eigentliche Urgrund dazu: die „Religion“ des Islams mit ihrem hetzenden „heiligen“ Buch, dem Koran, und ihrem bluttätigen „Propheten“, Mohammed, und seinem militanten Anhang, nicht als das erkannt wird, was sie vor Gott ist. Nicht nur in diesem Falle wie in vielen bisher bekannten Fällen, sondern in unzähligen weiteren, und tendentiell zunehmend, werden muslimische Kleriker ihre Anhänger (vor allem gegen Christen) zu Bluttaten aufrufen und islamische Prediger die Mengen über Lautsprecher in den Moscheen zum Amoklauf aufrufen.

Posted in Christenverfolgung, Dschihad, Pakistan | Verschlagwortet mit: , , , | Leave a Comment »

Indien weist niederländischen Missionar aus

Posted by deislam - 14. Juli 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10071406 – 14.07.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-21046?l=german

Furcht vor wachsendem Einfluss christlicher Bildungseinrichtungen

SRINAGAR, INDIEN, 14. Juli 2010 (ZENIT.org).- Die indischen Behörden haben einen niederländischen Missionar des Instituts Mill Hill ausgewiesen. Pater Jim Borst, der in Kaschmir wirkt, wurde eine Ausreisefrist bis Ende Juli gesetzt. Die Ausweisung erfolgte überraschend: Das Visum des Missionars war erst vor kurzem bis 2014 verlängert worden. In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Asianews erklärte der Mitarbeiter des Paters, Predhuman Joseph Dhar, die kurzfristige Entscheidung damit, dass die Behörden einen wachsenden Einfluss der Bildungseinrichtungen des Missionars fürchtete. Borst arbeitet derzeit auch noch an einer Bibelübersetzung in die Sprache Kaschmirs. Das Mill Hill Institut wirkt seit mehr als 100 Jahren in der Region, vornehmlich in den Bereichen Bildung und Gesundheitsvorsorge.

Dhar selbst ist vom hinduistischen Glauben zum Katholizismus konvertiert. Seit 1997 unterhielt Pater Borst zwei Schulen in Kaschmir, deren Lehrkräfte und Mitarbeiter zu 99 Prozent muslimischen Glaubens sind. Beide Einrichtungen haben aufgrund ihrer hohen Qualität einen guten Ruf. „Die Schulen der oberen muslimischen Bildungsschichten können nicht mit uns mithalten“, ist Dhar überzeugt. Tatsächlich waren die beiden Schulen Angriffen und Vorwürfen ausgesetzt, angeblich für das Christentum zu werben. Der indische Teil des historischen Kaschmir, das Zankapfel zwischen Indien, Pakistan und China ist, wird mehrheitlich von Muslimen bewohnt, neben Hindus, Sikhs, Buddhisten und anderen. Der Anteil der Christen beträgt nur 0,0014 Prozent, was in absoluten Zahlen 14.000 Gläubige sind.

So wie es offenbar im muslimischen Teil Indiens zu Eifersucht auf christliche Einrichtungen kommt, ist es im hinduistischen Teil keineswegs besser um diese bestellt. Bischof Leo Cornelio aus dem zentralindischen Bhopal erklärte vor einiger Zeit in einem Gespräch mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk Kirche in Not die Hintergründe dafür. Die Christen, insbesondere die Katholiken, seien für ihr überproportionales Engagement im Bildungssektor wie auch im Gesundheitssystem bekannt. Immerhin werde ein Fünftel bis ein Viertel aller Bildungseinrichtungen von ihnen betrieben. „Viele fragen sich inzwischen, was die Leute dazu motiviert, sich so stark einzusetzen. Der Einfluss ist tatsächlich hoch, und das ist ein Grund, die Christen zu beneiden“, sagte der Bischof. (ZENIT berichtete.)

Und aus Neid werde oftmals Hass. Berühmt sei in Indien zudem die Sozialarbeit gerade der Katholiken, die sich stark für die Menschen unterhalb der Armutsgrenze einsetzen, vor allem durch das Engagement der Kongregation von Mutter Teresa. „Die selige Ordensgründerin aus Kalkutta sagte immer, dass sie ihre Arbeit für die Armen ohne Verbindung zu Christus nicht machen könne. Das macht viele neugierig auf den Glauben an Jesus Christus“, erklärt der Hirte von Bhopal. Daher werde den Christen vorgeworfen, die Armen zum Übertritt zu zwingen oder zu verführen. (mk)

Unser Kommentar:
Überall das selbe Übel: die Christen setzen sich „überproportional“ ein für die Muslime und/oder  Hindus und dürfen sie doch auf keinen Fall bekehren. Sie leisten unglaubliche Aufbauarbeit und Entwicklungs- und Nothilfe, aber sie dürfen nicht (mehr) missionieren. Also würde für sie das Wort des HERRN gelten: „Wo man euch nicht aufnimmt und eure Worte nicht hören will, da schüttelt den Staub von den Sohlen“ (Matthäus 10,14) Arbeit wäre reichlich vorhanden an Orten, in Gebieten, in Ländern, wo man die Apostel und Missionare CHRISTI willkommen heißt. Aber sie harren aus, auch wenn keine Früchte zu ernten sind, ja in Schulen arbeiten sie sogar mit Lehrkräften, die zu 99% muslimisch sind! Wo bleibt da der christliche „Einfluss“?

Posted in Christenverfolgung, Dschihad, Indien, Religionsfreiheit | Verschlagwortet mit: , , | Leave a Comment »

Afghanistan: Öffentliche Hinrichtung für Abtrünnige vom Islam zum Christentum gefordert

Posted by deislam - 14. Juli 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10071410 – 14.07.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-21050?l=german

Afghanistan: Hilfswerke und Konvertiten im Visier
Öffentliche Hinrichtung für Abtrünnige gefordert

KABUL, AFGHANISTAN, 14. Juli 2010 (ZENIT.org/idea).-  In Afghanistan hält der lebensbedrohliche Druck auf die christliche Minderheit an. Im Visier des Staates und muslimischer Extremisten sind insbesondere Konvertiten vom Islam. Zahlreiche Familien sind untergetaucht oder ins Ausland geflohen. Auch humanitäre Hilfswerke werden einer strengen Kontrolle unterzogen. Zwei, die den Begriff „Kirche“ im Namen tragen, mussten ihre Aktivitäten einstellen – die Norwegische Kirchenhilfe und die US-amerikanische Organisation World Church Services (Kirchliche Weltdienste). Das berichten Kenner des Landes am Hindukusch gegenüber der evangelischen Nachrichtenagentur idea.

Anfang Juni hatten Regierungsvertreter nach einer Fernsehsendung über Christen, die zuvor Muslime waren, dazu aufgerufen, „Abtrünnige“ mit dem Tode zu bestrafen. Staatspräsident Hamid Karzai wies Regierung und Staatsschutz an, dafür zu sorgen, dass es keine weiteren Übertritte gibt. Der stellvertretende Parlamentspräsident Abdul Satter Khowasi forderte in Kabul die Festnahme und öffentliche Hinrichtung von Personen, die vom Islam zum Christentum übertreten. Ein Abgeordneter erklärte, dass die Ermordung von Christen, die zuvor Muslime waren, kein Verbrechen sei.

Mit einem dramatischen Appell wandten sich 150 im indischen Exil lebende Christen aus Afghanistan in Neu-Delhi an die Öffentlichkeit. Sie baten um Hilfe, die Christenverfolgung zu beenden. Wenn ein Muslim Christ werde, erwarte ihn die Todesstrafe, heißt es in einem Offenen Brief der „Afghanischen Christlichen Gemeinde“. Tausende lebten in Todesangst, sie würden gefoltert, verfolgt und als Kriminelle verunglimpft. Von den 28,4 Millionen Einwohnern Afghanistans sind 99,9 Prozent Muslime. Hinzu kommen etwa 15.000 Hindus und wenige Sikhs, deren Religionen staatlich anerkannt sind. Über die Zahl der Christen ist nichts bekannt.

Unser Kommentar:
Nicht nur sollte man einen Abdul Satter Khowasi, der öffentlich und in seiner politischen Eigenschaft als (stellvertretender) Parlamentspräsident Afghanistans dreist solche Hinrichtungsaufrufe äußert, international als Verbrecher brandmarken, durch die Interpol festnehmen lassen und beim Internationalen Gerichtshof vor die Richter stellen, sondern auch alle Seinesgleichen samt dem inhumanen, verbrecherischen Koran, der genau solches ja überhaupt als „Allah’s Gebot“ rechtfertigt.

Siehe auch:

Posted in Afghanistan, Christenverfolgung, Dschihad, Religionsfreiheit | Verschlagwortet mit: , , , | 1 Comment »

Neue Runde im Enteignungsprozess um Kloster Mor Gabriel in der Türkei

Posted by deislam - 11. Juli 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10070911 – 09.07.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-21015?l=german

Neue Runde im Enteignungsprozess um Kloster Mor Gabriel in der Türkei
Syrisch-orthodoxe Christen zwischen Hoffnung und Angst

Von Marianne Brückl

MIDYAT/TÜRKEI, 9. Juli 2010 (ZENIT.org).- Der Enteignungsprozess des syrisch-orthodoxen Klosters Mor Gabriel im Tur Abdin („Berg der Gottesknechte“) in Südost-Anatolien geht in eine neue Runde. Am 14. Juli soll das strafrechtliche Verfahren gegen den Vorsitzenden der Klosterstiftung Mor Gabriel Kuryakos Ergün vor dem Gericht in Midyat weiterverhandelt werden. Sowohl bei den Klosterbewohnern als auch der christlichen Bevölkerung im Land herrscht Skepsis darüber, ob es nach langem zermürbenden Prozess endlich zu einer Entscheidung kommen wird. Das syrisch-orthodoxe Kloster Mor Gabriel befindet sich im Südosten der Türkei. Im Jahr 397 erbaut, gilt es als eines der ältesten Klöster der Welt.

Es ist einer von gleich mehreren Prozessen, der Strafprozess um den Bau der Klostermauer, die zum Schutz vor kurdischen Viehherden und der kurdischen PKK errichtet worden war. Der Vorwurf lautet, dass dies illegal auf staatlichem Eigentum erfolgt sei. Sollte das Gericht zur der Auffassung kommen, dass dieser Schutzwall auf einem staatlichen Waldgrundstück steht, ist die Autonomie des Klosters in Gefahr und damit die wichtigste ökumenische Begegnungsstätte im Tur Abdin endgültig dem Untergang geweiht. Und was noch viel problematischer ist: Vom Ausgang dieses Verfahrens hängt das Überleben der Klosterbewohner in den historischen Mauern wie auch der im Tur Abdin verbliebenen oder dorthin zurückgekehrten syrischen Christen ab.

Sollte die Mauer im Zuge einer negativen Urteilsfindung abgerissen werden, erhöht sich die Gefahr von Übergriffen fanatischer Muslime drastisch. Es sind aber auch die Tiere der Kurden, die wieder ungehindert in die Gärten eindringen und die lebensnotwendige Ernte zerstören, die dem Kloster als Grundlage dient. Und ist die Selbstversorgung einmal gestört, ist es nur eine Frage der Zeit, dass die Bewohner gezwungen sind, eine der letzten noch verbliebenen kulturellen Stätten zu verlassen, die von der Existenz des Urchristentums zeugen. Ein Verlust eines geistlichen Zentrums, der absehbar auch nicht ohne Folgen für die letzten indigenen Christen in diesem Teil der Türkei bliebe.

Der CSU-Bundestagsabgeordnete Johannes Singhammer, stellvertretender Vorsitzender seiner Fraktion, kritisierte bei seinem Besuch Anfang Juni im Kloster die Gefährdung der Stätte. „Es droht eine fortschreitende Miniaturisierung türkischer Staatsbürger christlichen Glaubens.“ so der CSU-Politiker. Singhammer befürchtet, dass der türkische Staat die christlichen Bauwerke allenfalls als Sehenswürdigkeiten erhalten, jedoch die Entfaltung des religiösen Lebens der Christen verhindern wolle.

Die Bewohner von Mor Gabriel sind skeptisch, glauben nicht an eine Urteilsfindung in der nächsten Woche. Sie befürchten, weiter hingehalten zu werden und wieder einmal im Ungewissen über ihre Zukunft zu bleiben. Bereits seit Ende des Jahres 2008 sieht sich das Kloster ständigen Prozessen ausgesetzt, die sich durch Beobachter als Schauprozesse bezeichnen. So sollte das weit vor Entstehung des Islam erbaute Kloster auf dem Grund einer zerstörten Moschee erbaut worden sein, eine folglich unhaltbare Anschuldigung.

Die drei benachbarten kurdischen Dörfer Yayvantepe, Eglence und Candarli, die nach wie vor Anspruch auf den Grund des Klosters erheben, hatten damals mit Hilfe lokaler Politiker der islamistisch-konservativen Partei AKP Klage erhoben und den ersten Prozess ins Rollen gebracht. Weitere Verfahren folgten, etwa durch die Behauptung staatlicherseits, die zum Schutz vor Eindringen kurdischer Viehherden und PKK-Kämpfern errichtete Klostermauer verletze die Eigentumsrechte des türkischen Staates.

Bis dato werden immer wieder Prozesstage anberaumt und bereits nach wenigen Minuten mit einer Vertagung beendet. Die Gründe sind grotesk. Einmal lautete die Begründung, man müsse zum Beten in die Moschee. Sechsmal wurde das Strafverfahren gegen Kuryakos Ergün bereits verschoben. Ob die Klosterbewohner noch weiteres Mal auf eine Klärung hin fiebern müssen, das wird der nächste Mittwoch zeigen.

Unser Kommentar:
Das Geschehen um Mor Gabriel ist charakteristisch für die Einstellung, das Verhalten, das Vorgehen, die Taktik des Islams gegenüber dem Christentum. Hier unter Anderem wird auf eindrückliche, handfeste Weise demonstriert, was die korangläubigen Muslime mit den Christen letztlich überall getan haben und tun (werden), wenn sie dazu die Freiheit und Möglichkeit und Gelegenheit haben. Sie zerstören (nach und nach) ihre Einrichtungen und Werke und rotten sie aus. Das ist ja auch ihr Allah-Gebot. Und was tun die Christen dagegen? Nichts wirklich Wirksames! Sie wähnen, es genüge, da und dort ein bisschen gewaltfreien Widerstand zu leisten gegen den islamischen „Extremismus“, an die „Vernunft“ zu appellieren, Religionsfreiheit und „Menschenrechte“ einzufordern, und so fort. Dabei müsste es längst klar sein, dass dem Islam nur beizukommen ist/wäre, wenn man ihn mit gottesgeistlicher Gewalt bekämpft. Der Islam muss von christlicher Seite unaufhörlich entlarvt werden als das, was er vor dem einzigen wahren, dreipersönlichen Gott ist: eine entsetzliche Gotteslästerung. Die Christen müssten von höchster Warte ständig dazu aufgerufen werden, den Islam als teuflische Irrlehre und absolute Fehlleitung zu erkennen und mit geistlicher Gewalt überall zu bedrängen und zu besiegen. Völlig aussichtslos, ja kontraproduktiv und gar selbstschädigend und selbstzerstörerisch ist der „brüderliche“ Dialog mit ihm! Das einstmals christliche Europa hätte vor 50 Jahren bei mehrheitlich intaktem Glauben die Gelegenheit dazu noch gehabt, die Ein- und Unterwanderung durch die Mohammedaner zu verhindern. Doch statt geistliche Aufrüstung wurde ja seither geistliche Abrüstung bis Entwaffnung und Weltreligionenversöhnung betrieben. Jetzt ist es zu spät. Es ist auch keine Spur von wirklicher Besinnung und entsprechender Umkehr bei den kirchlichen und weltlichen Autoritäten ausmachbar.

Posted in Anti-Christentum, Christenverfolgung, Dschihad, Islamisierung, Türkei | Verschlagwortet mit: , , , , , | 2 Comments »

 
%d Bloggern gefällt das: