ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

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Das Papstzitat von Regensburg

Posted by deislam - 23. Februar 2008

Wikipedia hat (von einem korrekten neutralen Standpunkt aus) dieses Ereignis sehr gut dokumentiert. Die Einleitung dazu lautet wie folgt [Hervorhebungen im Zitat von uns!]:

Bei seinem zweiten Besuch als Papst in Deutschland hielt Benedikt XVI. am 12. September 2006 vor Wissenschaftlern an der Universität Regensburg eine Vorlesung. Das als Papstzitat von Regensburg bekannt gewordene Diktum ist eine Äußerung in dieser Vorlesung. Darin zitierte er eine Aussage des spätmittelalterlichen byzantinischen Kaisers Manuel II. Palaiologos zur Rolle der Gewalt im Islam:[1]

„Ohne sich auf Einzelheiten wie die unterschiedliche Behandlung von ‚Schriftbesitzern‘ und ‚Ungläubigen‘ einzulassen, wendet er sich in erstaunlich schroffer, uns überraschend schroffer Form ganz einfach mit der zentralen Frage nach dem Verhältnis von Religion und Gewalt überhaupt an seinen Gesprächspartner. Er sagt: ‚Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten‘. Der Kaiser begründet, nachdem er so zugeschlagen hat, dann eingehend, warum Glaubensverbreitung durch Gewalt widersinnig ist. Sie steht im Widerspruch zum Wesen Gottes und zum Wesen der Seele. ‚Gott hat kein Gefallen am Blut‘, sagt er, ‚und nicht vernunftgemäß, nicht σὺν λόγω zu handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider‘. Der Glaube ist Frucht der Seele, nicht des Körpers. Wer also jemanden zum Glauben führen will, braucht die Fähigkeit zur guten Rede und ein rechtes Denken, nicht aber Gewalt und Drohung… Um eine vernünftige Seele zu überzeugen, braucht man nicht seinen Arm, nicht Schlagwerkzeuge noch sonst eines der Mittel, durch die man jemanden mit dem Tod bedrohen kann.

Unser Kommentar:

Leider hat sich dann der Papst aufgrund der heftigen Reaktionen aus der islamischen Welt „entschuldigt“, indem er ausrichten ließ, er sei mißverstanden worden, er hätte nicht die Absicht gehabt, sich dieses Zitat zu eigen zu machen, weil es „in erstaunlich schroffer, für uns [für ihn] unannehmbarer Form“ vorliege. Er habe lediglich auf den wesentlichen Zusammenhang zwischen Glaube und Vernunft hinführen wollte und empfinde Ehrfurcht gegenüber dem Koran!

Der Kernsatz des Zitats lautet:

„Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten“.

Wir von deislam stimmen dieser Aussage des spätmittelalterlichen byzantinischen Kaisers Manuel II. Palaiologos vollumfänglich bei und machen sie uns zu eigen. Wer Mohammed und den Koran und den daraus hervorgegangenen Islam nur schon einigermaßen kennt, weiß als vernünftiger Mensch, und erst recht als Christ, dass er nur Schlechtes und Inhumanes gebracht hat. Das vermeintlich „Gute“, das er damit (auch) gebracht hat, dient ja nur dem Schlechten und Inhumanen, weil Wider-Göttlichen, wie der Zuckerguss um eine Giftpille. Gewiss gehören Glaube und Vernunft beim wahren christlichen Glauben zusammen. Der christliche Glaube ist vernünftig, er allein. Nicht so der mohammedanische. Der ist intrinsisch unvernünftig. Die Gewaltanwendung ist da von sekundärer Bedeutung. Wenn Papst Benedikt XVI. „Ehrfurcht gegenüber dem Koran“ empfindet, dann hat er damit eine „unvernünftige Empfindung“, die Denjenigen beleidigt, dessen Stellvertreter auf Erden er ist! Der Koran ist das Werk eines Unvernünftigen.

Wer „Gewalt“ im Zusammenhang mit „Religion“ „im allgemeinen“, undifferenziert verurteilt, verurteilt damit (gewollt oder nicht) auch jegliche christliche Gewaltanwendung wie die Kreuzzüge oder die „Reconquista“, ja letztlich auch die von Gott gutgeheißene und angeordnete (alttestamentlich), die Feinde Seines auserwählten Volkes vernichtende, schonungslose kriegerische Gewaltanwendung. Glaubensverbreitung (Mission) durch Gewalt ist widersinnig, ist unvernünftig. Nicht aber Lebens-, Besitz und Glaubensverteidigung mit Gewalt!

Siehe dazu auch: „Grundsätzliches“ und „Was ist der Islam wirklich?“ 

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Wir können unserem Espiskopat Kritik, Rüge, ja ernstesten Tadel nicht esparen!

Posted by deislam - 3. Februar 2008

Um nicht selber Verrat zu üben an unserem katholischen christlichen Glauben müssen wir, nolens volens, immer wieder auf die mindestens eklatantesten Verfehlungen, Verirrungen, falschen Lehren und Verhaltensweisen hinweisen, welche unsere kirchlichen Vorgesetzten und Führer begehen. Das ist nicht nur unsere Christenpflicht, sondern auch diejenige aller Getauften und Gefirmten, wenn sie dazu die heiliggeist-gestützte Erkenntnis haben. Wer kann sich erlauben, gegen sie den Mahnfinger zu erheben? Nur wer sich strikt und korrekt an das hält, was die Kirche Christi als Ganzes immer geglaubt, immer gelehrt und immer praktiziert hat. Auch der Papst kann von solcher Zurechtweisung nicht ausgenommen sein.
Laut dem „Liber diurnus Romanorum Pontificum“, P.L. 105, S. 54, lautet der Krönungseid des Papstes folgendermaßen:

„Ich gelobe: nichts an der Überlieferung, nichts an dem, was ich von meinen gottgefälligen Vorgängern bewahrt vorgefunden habe, zu schmälern, zu ändern, oder darin irgendeine Neuerung zuzulassen; vielmehr mit glühender Hingabe als ihr wahrhaft treuer Schüler und Nachfolger mit meiner ganzen Kraft und Anstrengung das überlieferte Gut ehrfurchtsvoll zu bewahren; alles, was im Widerspruch zu der kanonischen Ordnung auftauchen mag, zu reinigen; die heiligen Canones und Verordnungen unserer Päpste gleichwie göttliche Aufträge des Himmels zu hüten, da ich mir bewußt bin, Dir, Dessen Platz ich durch göttliche Gnade einnehme, Dessen Stellvertretung ich mit Deiner Unterstützung innehabe, strengste Rechenschaft über alles, was ich bekenne, im göttlichen Gericht ablegen zu müssen.
Wenn ich es unternehmen sollte, in irgendetwas nach anderem Sinn zu handeln, oder zulassen sollte, dass es unternommen wird, so wirst Du mir an jenem furchtbaren Tag des göttlichen Gerichts nicht gnädig sein.
Daher unterwerfen Wir auch dem Ausschluss des strengsten Bannes: wer es wagen sollte – seien es Wir selbst, sei es ein anderer – irgendetwas Neues im Widerspruch zu dieser so beschaffenen evangelischen Überlieferung und der Reinheit des orthodoxen Glaubens und der christlichen Religion zu unternehmen, oder durch seine widrige Anstrengungen danach trachten sollte, irgendetwas zu ändern, oder von der Reinheit des Glaubens zu unterschlagen, oder jenen zuzustimmen, die solches lästerliches Wagnis unternehmen.“

Wer’s in Englisch lesen möchte, hier der heilige Text aus der Patrologia Latina:

POPE ST. AGATHO (678-681)

Papal Coronation Oath, to be taken by all Roman pontiffs, showing that no Roman pontiff has the authority to contradict the Deposit of Faith, or to change or innovate upon what has been handed by to him by Sacred Tradition and his predecessors:

„I vow to change nothing of the received Tradition, and nothing thereof I have found before me guarded by my God-pleasing predecessors, to encroach upon, to alter, or to permit any innovation therein;

„To the contrary: with glowing affection as her truly faithful student and successor, to safeguard reverently the passed-on good, with my whole strength and utmost effort;

„To cleanse all that is in contradiction to the canonical order, should such appear;

„To guard the Holy Canons and Decrees of our Popes as if they were the Divine ordinances of Heaven, because I am conscious of Thee, whose place I take through the Grace of God, whose Vicarship I possess with Thy support, being subject to the severest accounting before Thy Divine Tribunal over all that I shall confess;

„I swear to God Almighty and the Savior Jesus Christ that I will keep whatever has been revealed through Christ and His Successors and whatever the first councils and my predecessors have defined and declared.

„I will keep without sacrifice to itself the discipline and the rite of the Church. I will put outside the Church whoever dares to go against this oath, may it be somebody else or I.

„If I should undertake to act in anything of contrary sense, or should permit that it will be executed, Thou willst not be merciful to me on the dreadful Day of Divine Justice.

„Accordingly, without exclusion, We subject to severest excommunication anyone — be it ourselves or be it another — who would dare to undertake anything new in contradiction to this constituted evangelic Tradition and the purity of the Orthodox Faith and the Christian Religion, or would seek to change anything by his opposing efforts, or would agree with those who undertake such a blasphemous venture.“
(Liber Diurnus Romanorum Pontificum, Patrologia Latina 1005, S. 54)

The Liber Diurnus Romanorum Pontificum, one of the oldest collections of papal texts, privileges, and decrees, written down by Pope St. Agatho with texts that contain centuries of tradition, includes this Papal Coronation Oath, probably already a couple of centuries old, by which every pope since then has sworn as a requirement of acceding to the papal office until John Paul II failed to do so.

The oath makes it clear that a magisterium that contradicts former magisterium is not magisterium, for the pope is sworn to put himself outside the Church if even he contradicts what he has received from his predecessors. The ancient papal oath, therefore, foresees the possibility that even a pope may become a heretic or schismatic by violating either dogma or the rites of the Church handed down by Tradition.

Und einer dieser ernstesten Tadel betrifft ihr Verhalten gegenüber dem Anti-Christentum, hier namentlich dem Islam. Unsere Bischöfe (einschließlich Papst/Päpste) sind seit dem wahrlich unseligen Dekret „Nostra Aetate“ = Erklärung über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen, vom 28. Oktober 1965, zu Beschönigern, zu Begünstigern, Förderern, Steigbügelhaltern geworden der schlimmsten Härsie(n). Statt diese gotteslästerliche Irrlehre(n) offen und entschieden zu bekämpfen, stärken, unterstützen sie sie und ihre Anhänger mit ihrem Einfluss und Gewicht, und dies gegen ihre eigenen besten Christgläubigen, die die Gefahr intuitiv erkennen und sie abwehren möchten. So auch im aktuellen Geschehen um Moschee-Bauten. Man sehe sich nur einmal das CIBEDO-Portal (Arbeitsstelle der Deutschen Bischofskonferenz) genauer durch und da vor allem die Kommentare der diversen Mitraträger zum Bau von Moscheen und Minaretten! Und dann dazu ihr zögerliches, klägliches rein verbales „Einfordern“ von (mikrominimalen) Gegenrechten! Sie geben sich schon zufrieden, wenn nur wenigstens EIN christliches Gotteshaus gebaut werden darf (z.B. in der Türkei, z.B. in Tarsus!) gegen 100 Moscheen und 1000 Islam-Versammlungslokale in einem traditionell christlichen Land, deren Einpflanzung sie nicht nur hinnehmen, sondern sogar im Namen der christlichen Nächstenliebe zu ihrem eigenen Anliegen machen und damit ihre Gläubigen und Priester zwingen, ihre erklärten Feinde als Freunde und Brüder zu betrachten und zu behandeln, und dies ganz entgegen dem Gebot des Apostels: „Wenn einer zu euch kommt, der nicht diese (unsere) Lehre mitbringt: nehmt ihn nicht in euer Haus auf, ja grüßt ihn nicht einmal!“ (2. Brief des hl. Apostels Johannes, 1.10)

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Benedikt XVI. antwortet auf den Brief von mehr als 140 muslimischen Gelehrten

Posted by deislam - 30. November 2007

Der Staatssekretär Kardinal Tarcisio Betrone schrieb am 19. November 2007 im Namen des Papstes an „Seine Königliche Hoheit Prinz Ghazi bin Muhammad bin Talal im Königlichen Palast von Amman, Jordanien“, der auch Mitunterzeichner des „Gemeinsamen Wortes zwischen uns und euch“ war und sich persönlich um die Überreichung des Schreibens an den Papst (und weitere christliche Religionsführer) gekümmert hatte. Siehe: Zenit-Artikel (ZG07112910 – 29.11.2007).

Aus dieser Antwort zitieren und kommentieren wir (Hervorhebungen durch uns):

„Ohne unsere Verschiedenheiten als Christen und Muslime zu übergehen oder herunterzuspielen, können und sollten wir daher auch auf das schauen, was uns eint, nämlich auf den Glauben an den einen Gott, den vorausschauenden Schöpfer und universalen Richter, der am Ende der Zeiten jede Person so behandeln wird, wie es seine oder ihre Taten verdienen. Wir sind alle dazu aufgerufen, uns ganz in seinen Dienst zu stellen und seinem heiligen Willen zu gehorchen.“

Wie oft muss man es wohl noch wiederholen, um dennoch auf taube Ohren, auf krankhaft verblendeten, ja auf verbarrikadierten Geist, auf Verständnislosigkeit zu stoßen!?: Christen und Muslime sind nicht „geeint im Glauben an den einen Gott“! Vielmehr sind sie total entzweit. Der Gott der Christen ist ein völlig anderer Gott als der der Muslime. Der Gott der Christen ist der Dreifaltige, Dreipersönliche, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Der Gott der Christen ist der Vater Jesu Christi, des Sohnes Gottes, Mensch geworden durch den Heiligen Geist aus Maria der Jungfrau. Der Gott der Christen ist JESUS CHRISTUS. Der „Gott“ der Muslime ist der Nicht-Dreifaltige, Nicht-Dreipersönliche, ist der Un-Persönliche, Un-Person, ist weder Vater, noch Sohn, noch Heiliger Geist. Der „Gott“ der Muslime ist nicht Mensch geworden, ist nicht der Gott-Mensch, ist nicht der Menschenfreundliche, ist der Nicht-Erlöser, der Nicht-Retter, ist damit der Fälscher, Betrüger, der Lügner, der Widerpart Gottes, der Zerstörer der Offenbarung und des Heilswerkes des christlichen Gottes. Der „Gott“ der Muslime ist überhaupt nicht Gott. Er ist ein Trugbild, das Blendwerk Satans! Der Gott der Muslime ist auch nicht „der vorausschauende Schöpfer und universale Richter“; denn der eine wahre Gott, der Dreifaltige, hat alles (vorausschauend) auf JESUS CHRISTUS hin geschaffen und IHM das Gericht übergeben. Und wenn man das nicht sieht, wenn man eine solche Evidenz leugnet, dann „übergeht man“ und „spielt man herunter“, was Christen und Muslime unterscheidet und unversöhnlich trennt. Und wenn man trotz solcher Aufklärung stur daran festhält, „dass Muslime und Christen geeint seien im Glauben an den einen Gott“, dann ist man schlicht nicht mehr christlich, geschweige katholisch!

„Das Leben jedes Menschen ist heilig, für die Christen wie für die Muslime. Wir haben ein großes Aktionsfeld, in dem wir uns im Dienst an den moralischen Grundwerten vereint fühlen dürfen“. Eine solche gemeinsame Basis erlaubt es uns, unseren Dialog auf dem nachhaltigen Respekt vor der Würde jeder menschlichen Person zu gründen, auf der objektiven Kenntnis der Religion des anderen, auf der religiösen Erfahrung, die wir miteinander teilen…“

Fürwahr, das Leben jedes Menschen ist heilig, unseres Respektes würdig, sowieso das der Christen, aber auch das der Muslime und aller Nichtchristen! Aber es ist nur heilig, weil alles Leben (nicht alle „Religion“!) aus den heiligsten, würdevollsten Schöpferhänden hervorgeht. Aber ein Christ ist ein Mensch, der in JESUS CHRISTUS als Kind seinen heiligsten, würdevollsten himmlischen VATER-GOTT und Seine Gebote und Lehren und darauf gründenden moralischen Werte liebevoll angenommen hat, während ein Muslim, ein Anhänger Mohammeds, ein Beobachter des Korans und der Hadithen, eben diesen Erlöser- und Retter-Gott zurückweist, weil er sich mit seiner höllisch-inspirierten Schein- und Plagiat-Religion begnügt, ja sie für die einzig richtige und wahre hält und damit ganz andere „moralische Grundwerte“ vertritt und lebt. Es gibt deshalb keine „gemeinsame Basis“, kein „gemeinsames Ationsfeld“ und keine „religiöse Erfahrung, die wir miteinander teilen“ (könnten)! Jeder Begriff wie „Glaube“, „Liebe“, „Gerechtigkeit“, „Barmherzigkeit“, ja sogar „Gott“, der sowohl im Islam wie im Christentum gleich-lautend vorkommt, bekommt einen gänzlich anderen Sinn, wenn er in der Bibel steht und wenn er im Koran steht.

Der Papst hätte die Pflicht, statt auf ein so heuchlerisches „Gemeinsames Wort“ von muslimischen religiösen Führern mit „Dank“ und „tiefer Wertschätzung“ „für die lobenswerte Initiative“ zu reagieren, es im Lichte des Gott-Menschen und Seiner Lehre und Seines Auftrages ohne Gegen-Heuchelei als das zu entlarven, was es ist: ein Versuch (mehr), die Christen von „der einzigartigen Schönheit und Wahrheit und Lieblichkeit und Erhabenheit und Menschenfreundlichkeit, Barmherzigkeit, Friedfertigkeit und Toleranz des Islams“ zu überzeugen und sie damit abzubringen „von ihren falschen Vorurteilen, von ihrem unberechtigten Argwohn, ihrem unnötigen, beleidgenden Widerstand“.

Es gab eine Zeit, da kämpften die Päpste und mit ihnen die Bischöfe und mit ihnen die Priester und mit ihnen die Lehrer, die Erzieher, die politischen Parteien, gegen jede Häresie, gegen jeden Angriff auf die Integrität unseres HERRN und GOTTES, JESUS CHRISTUS und Seines REICHES, der KIRCHE. Und zum offenen, furchtlosen, unverblümten Verurteilen jeglicher Gottlosigkeit gehörte das entschlossene Missionieren ALLER Nicht-Christen, auch der Juden, auch der Muslime. Heute ist an die Stelle all dessen ein „Dialog“ getreten, der die Funktion übernimmt, unter anderem zu verhindern, dass „die Dinge beim Namen genannt“ werden, beim Namen der ihnen gebührt, dass „ja ja ist und nein nein“, dass „gut gut ist und bös bös“, dass „wahr wahr ist und unwahr unwahr“. Denn wer sich mit der Unwahrheit, der Irrlehre (zu einem „gegenseitig wertschätzenden objektiven Kennenlernen“) einläßt, wird leicht ihr Freund; wer mit der Versuchung (zur Sünde) (dem Versucher) dialogisiert, fällt ihr (ihm) anheim. Nur der entschlossene Kampf gegen das Reich der Finsternis, in welcher Form auch immer es auftritt, bringt den Sieg, den persönlichen, wie den gemeinschaftlichen, den der Kirche.

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«Der Islam ist erst dann eine friedliebende Religion, wenn alle Ungläubigen vernichtet wurden.»

Posted by deislam - 18. Oktober 2007

Ein Schreiben an den Papst, das wir hier festhalten möchten, weil es Grundsätzliches sehr treffend formuliert (Quelle: nicht-mit-uns.com; Auszeichnungen durch uns):

S.E. Papst Benedikt XVI
Palazzo Apostolico Vaticano,
I-00120 Vatikanstadt
Telefax: 00396 6988-5088

Sehr geehrte Exzellenz Papst Benedikt XVI,

zum Wochenbeginn wurde in fast jeder Zeitung viel über den Unmut Israels bezüglich der Nichtnennung des Terroranschlages in Nethaniya während Ihres allsonntäglichen Segens am 24. Juli geschrieben. Durch den Sprecher des Vatikans wurde dazu ja bereits Stellung bezogen.
Uns aber beschäftigt etwas ganz anderes. Wie u. a. bei n24 zu lesen war, erklärten Sie, dass sich die Terroranschläge in Scharm al-Scheich und in London nicht direkt gegen das Christentum richteten. Wer ist denn dann mit der Bezeichnung „Kreuzritter“ gemeint?
Dürfen wir Sie an den Ausruf von islamistischen Extremisten erinnern: „Am Samstag töten wir die Juden (oder auch: brennen die Synagogen) und am Sonntag die Christen (oder auch: brennen die Kirchen)“! erinnern. Die westliche Welt wird bei den Islamisten immer als christliche Welt gesehen, da die Verfassung der meisten Staaten auf christl. Werten und Grundsätzen aufgebaut ist.
Der Islam ist erst dann eine friedliebende Religion, wenn alle Ungläubigen vernichtet wurden (siehe auch http://www.thereligionofpeace.com/default.htm).
Statt mit den islamischen Würdenträgern zu kuscheln, sollten Sie als Pontifex Maximus die Stimme kräftig erheben. Sie haben die Macht dazu – auch wenn Sie sich dadurch garantiert Feinde schaffen.
Wir Christen sollen doch das „Salz der Erde“ sein und nicht der „Zucker der Welt“. Salz brennt in offenen Wunden
– das hat bestimmt jeder schon am eigenen Leibe gespürt.
Selbst unser Herr Jesus hat so gehandelt, als er die Händler aus dem Tempel trieb.
Bitte sprechen Sie endlich offen und entschieden mit aller Härte über die Gefahr, die der christlichen Welt durch die fortschreitende Islamisierung droht – so lange Sie noch gehört werden können. Wecken Sie die schlafende Christenheit und vor allem nehmen Sie bitte Abstand von der Taktik, Führer anderer Religionen als Gesprächspartner zu wählen, während Ihre ev. Glaubensgeschwister einen der untersten Ränge einnehmen. Ihr Vorgänger war ein sehr feiner und fähiger Mann, aber bitte verlassen Sie dessen Linie, was die Beziehung zur Evangelischen Kirche anbelangt.
Wir Christen müssen zusammen kämpfen, ganz gleich ob evangelisch oder katholisch. Sonst haben wir keine Chance!
Mit freundlichen Grüßen verbunden mit den besten Wünschen für Segen, Weisheit und Kraft, um Ihr Amt im Sinne Christi ausüben zu können,
German Media Watch, Redaktionsleitung, 27. Juli 2005

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«Wir Christen und Muslime müssen uns gegenseitig achten und wahrhaft lieben unter dem Blick Gottes, der allen seine Barmherzigkeit erweist.»

Posted by deislam - 14. Oktober 2007

Botschaft zum Ende des Ramadan ‚Id al-Fitr, 1418/1998

Liebe muslimische Freunde!

1. Anläßlich des ‚Id al-Fitr, der den Monat Ramadan beschließt, möchte ich Euch als Präsident des Päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog die Glückwünsche der Katholiken der ganzen Welt ausdrücken.

2. Wie die anderen Gläubigen sind wir, Christen und Muslime, „Gottsucher“. Das Buch der Psalmen, das Zabour, spricht von diesem Weg der Männer und Frauen wie von einer Suche des Angesichtes Gottes: ,Mein Herz denkt an dein Wort: ‚Sucht mein Angesicht!‘ Dein Angesicht, Herr, will ich suchen. Verbirg nicht dein Gesicht vor mir!“ (Psalm 26,8-9). Alle guten Tätigkeiten, die der Gläubige zu vollbringen sich bemüht, wie das Gebet, das Fasten, das Almosengeben, stehen im Zeichen der Suche nach Gott. Sie drücken eine beständige Hinwendung zu Ihm aus. Wir können sagen, daß die Gottsuche für jeden Menschen ein Zeichen der Hoffnung ist.

3. Während unserer irdischen Pilgerschaft zur Ewigkeit hin, al-dar al-akhira, ist es das Glauben an Gott, das uns erleuchtet, uns führt und uns stärkt, so wie die Hoffnung uns die kommenden Güter ersehnen und erwarten läßt mit denen Gott uns belohnen wird, wenn wir ein Leben des Glaubens und der Liebe zu Gott und den Menschen geführt haben.

4. Die Hoffnung läßt uns auch all das Gute wahrnehmen, das es in der Welt gibt. Es ist die Frucht und das Zeichen des Wirkens Gottes im Herzen der Menschen. Zahlreich sind die ,Zeichen der Hoffnung‘: die wachsende Solidarität Zwischen den Menschen unserer Zeit, vor allem mit den Armen, die Sehnsucht nach Gerechtigkeit und Frieden, der freiwillige Dienst, die Rückkehr zum religiösen Sinn des Lebens, das Bewußtsein von der menschlichen Würde und der Rechte, die sich davon ableiten, die Rücksichtnahme auf die Umwelt usw. Ich möchte ein besonderes Zeichen der Hoffnung erwähnen, das Papst Johannes Paul II. besonders herausgestellt hat, d.h. den interreligiösen Dialog.

5. Wie traurig ist es, daß Glieder derselben Familie nicht miteinander sprechen, daß sie es vermeiden, einander anzusehen, sich zu begegnen. Wie schmerzlich ist es, daß Muslime und Christen, die der einen menschlichen Familie angehören, sich ignorieren, keine gegenseitigen Grüße mehr austauschen oder – noch schlimmer – sich streiten. Wie schön ist es im Gegenteil, in Frieden mit allen zu leben, sich zu begegnen, von unseren Freuden und unseren Sorgen, unseren Ängsten und Hoffnungen zu sprechen! Warum nicht im Dialog zwischen Gläubigen, und zwar zwischen Muslimen und Christen, ein Zeichen der Hoffnung fùr die Gegenwart und die Zukunft sehen?

6. Der Mensch des Glaubens und der Hoffnung ist gleichzeitig ein realistischer Mensch, der den Blick auf die Realität in ihren positiven und negativen Dimensionen heften muß. Wir können die Dramen unserer Welt nicht übersehen: den Krieg zwischen verschiedenen Ländern, die Bürgerkriege, den Terrorismus in allen seinen Formen. die Ungerechtigkeit, die den Graben zwischen Reichen und Armen immer mehr verbreitet, den Hunger, das Fehlen eines Daches für viele, die Arbeitslosigkeit – vor allem unter den jungen Menschen -, das Rauschgift, die Unmoral, die Abtreibung. Die Liste könnte man verlängrn. Das kleine Licht der Hoffnung muß deshalb immer angezündet bleiben und leuchten auf den Wegen der Menschheit zu eine besseren Zukunft

7. Wir Christen und Muslime, wir können zusammenarbeiten, um der Menschheit mehr Hoffnung zu schenken. Wir müssen uns deshalb von Anfang an als verschieden akzeptieren, uns gegenseitig achten und wahrhaft lieben unter dem Blick Gottes, der allen seine Barmherzigkeit erweist. Wir sind gerufen, einen ,Friedenspakt‘ zu schließen, dessentwegen wir erklären, auf den Gebrauch von Gewalt als einer Methode zur Lösung der Streitfragen zu verzichten. Wir wollen uns der Welt als Menschen zeigen, die an Gott glauben und dem Menschen treu sind, seiner Würde und seinen Rechten. Wir werden dann in unserer Eigenschaft als Gläubige glaubwürdiger sein, und wir werden für die Menschheit ein besonderes Zeichen der Hoffnung sein, das zu den schon bestehenden hinzukommt.

8. Es ist in diesem Geist, in dem ich Euch, liebe muslimische Freunde, meine Glückwünsche für ‚Id al-Fitr entbiete.

Francis Card. Arinze
Präsident

Unser Kommentar:

Dass der Präsident des „Päpstlichen Rates für Interreligiösen Dialog“ alle Muslime im Namen selbstverständlich des Papstes, der das ja höchstpersönlich gutheißt und fördert, mit „Freunde“ betitelt und ihnen „Glückwünsche“ ausdrückt zur islamischen „Feier des Fastenbrechens“ ist an sich schon inakzeptabel. Dass er dies aber ausdrücklich auch noch „im Namen der Katholiken der ganzen Welt“ tut, ist unverfroren. Und das tun sie inzwischen schon Dutzende von Malen, Jahr für Jahr, ohne das Einverständnis der gläubigen katholischen Christen einzuholen, die sie zu vertreten meinen! Sie werden dafür vor dem Richterstuhle Gottes Rechenschaft ablegen müssen!

Sind die Christen „Gottsucher“ wie die Muslime und „die andern Gläubigen“? Ein Christ, der dieses Namens würdig ist, ist nicht ein Gott-Sucher, sondern einer, der Gott, den wahren Gott gefunden hat; er ist ein Kind Gottes geworden durch die Taufe, und er ist ein Verkünder, ein Missionar, ein Streiter des „GEFUNDENEN GOTTES“ geworden durch die heilige Firmung, nämlich des MENSCH GEWORDENEN GOTTES, JESUS CHRSTUS! Die Muslime, die schon, die könnte man als „noch auf der Suche nach dem wahren Gott“ bezeichnen. Allerdings sind sie ja „überzeugt“, dass sie in „Allah“ den richtigen Gott gefunden haben, und sie leben in einem Überwachungs-System, das sie aus diesem „[Irr-]Glaubens-Gefängnis“ nicht mehr herausläßt. Kännte der Islam echte Religions-Freiheit, würden ihm die allermeisten Anhänger davonlaufen, wohl auch in riesigen Scharen überlaufen zum Christentum.

„[Gott,]… der allen seine Barmherzigkeit erweist.“ Gott erweist in der Tat allen, allen Menschen, jedem Menschen, gleich welcher Herkunft und welchen Standortes, Seine Barmherzigkeit. Aber nicht, indem Er ihn da belassen will, wo er ist, welcher Religion er auch angehören mag, sondern indem Er ihn einlädt und mit Seinem Geiste dazu drängt, CHRIST zu werden, in Dem allein das ewige HEIL verheißen und zu finden ist. Allah ist nicht der Allbarmherzige; nur der Gott Jesu Christi, Der mit Ihm in einer Person untrennbar vereint ist, ist der Allbarmherzige. Allah ist das Gegenteil von barmherzig. Allah ist der Gegner des Allbarmherzigen.

„Wir [Muslime und Christen] wollen uns der Welt als Menschen zeigen, die an Gott glauben und dem Menschen treu sind, seiner Würde und seinen Rechten.“ Man muß es den Verblendeten unaufhörlich eintrichtern: die Muslime glauben objektiv nicht an Gott, sondern nur subjektiv, das heißt, sie meinen, an Gott zu glauben. Mit ihrem „Glaubensbekenntnis“ (Schahada): „Aschhadu an la ilaha illa llahu, wa aschhadu, anna Muhammadan rasulu llahi“ – „Ich bezeuge, dass es keine Gottheit außer Gott gibt, und ich bezeuge, dass Muhammad Gesandter Gottes ist“, sehen sie ihren Gott durch ihre „heilige Schrift“, den Koran, und durch ihren „Religionsstifter“ Mohammed. Schlimmer aber als der Koran und Mohammed den wahren Gott ver-zeichnen, kann man Ihn, den Dreifaltigen und den Mensch gewordenen Gottessohn, Jesus Christus, den Menschen nicht täuschender und verlogener darstellen. Der Würde und den Rechten der Menschen kann demnach der Allah- und Mohammed-Gläubige nie treu sein. Das kann nur der gläubige Christ. Und je gläubiger ein Muslim ist, desto unglaub-würdiger ist er! Sein „Glaube“, der ein Un- und Aberlaube ist, ist eines jeden Menschen unwürdig. Das Gebet und Fasten und Almosengeben nützt und bringt ihm soviel wie den 450 Baalspropheten das Anrufen des Namens ihres „Gottes“ gebracht hat. Allerdings ist der wahre Gott allbarmherzig auch in dem Sinne, dass Er nicht-christlichen, also auch muslimischen Gottgläubigen, sofern sie echt gut-gläubig, das heißt wirklich unschuldig an ihrem falschen Glauben sind, dennoch entsprechend ihrer Herzensreinheit Gnaden schenkt. Aber dann tut Er es nicht wegen ihres falschen Glaubens, sondern trotz desselben.

„Wir können die Dramen unserer Welt nicht übersehen.“ Welches ist wohl das größte Drama unserer Welt? Es ist der Un-Glaube, die Nicht-Annahme des wahren Gesandten Gottes, die Abweisung, die Zurückweisung, die Ablehnung, die Schmähung und KREUZIGUNG GOTTES in JESUS CHRISTUS! Genau dieses Drama aber wird hier nicht genannt. Die genannten aber verblassen neben diesem zentralen, alles beeinflussenden und bestimmenden Haupt-Drama der Menschheit! Da der Islam die Gegen-Religion Gottes ist, ist es nicht verwunderlich, dass er die Kreuzigung Christi leugnet. Krieg, Bürgerkriege, Terrorismus, Ungerechtigkeit, Armut, Hunger, Arbeitslosigkeit, Rauschgift, Unmoral, Abtreibung, das alles sind nur Folgen des Primär-Dramas, des Erz-Dramas: der Zurückweisung des Heilswerkes, des Heilswirkens Gottes und das Ersetzen desselben mit einem satanisch-inspirierten Menschenwerk!

Nur der wahre Glaube an den wahren Gott ist es, der uns während unserer irdischen Pilgerschaft zur Ewigkeit hin führt und stärkt. Und die kommenden Güter, mit denen Gott die Gerechten belohnen wird, sind nur jenen zugesagt und können also nur von jenen zurecht erwartet werden, die ein Leben des wahren Glaubens und der echten Liebe zum wahren Gott und den Menschen geführt haben (werden).

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Johannes Paul II in der Omaijadenmoschee in Damaskus, 6. Mai 2001

Posted by deislam - 3. Oktober 2007

Aus der „Ansprache von Johannes Paul II“ bei seinem Treffen mit der Moslemischen Gemeinschaft und Besuch der Omaijadenmoschee in Damaskus [Hervorhebungen durch uns]:

Liebe muslimische Freunde, As-salámu ‘alaikum!

(… 3. …) In Moscheen und Kirchen bilden die muslimischen und christlichen Gemeinschaften ihre religiöse Identität heran, und dort erhalten die Jugendlichen einen bedeutenden Teil ihrer religiösen Erziehung. Welches Bewußtsein ihrer Identität wird den jungen Christen und jungen Muslimen in unseren Kirchen und Moscheen eingeflößt? Es ist meine sehnliche Hoffnung, daß die muslimischen und christlichen Religionsführer und Lehrer unsere beiden großen Gemeinschaften als Gemeinschaften in respektvollem Dialog darstellen und niemals mehr als im Konflikt stehende Gemeinschaften. Es ist für die jungen Menschen von äußerster Wichtigkeit, daß ihnen die Wege des Respekts und des Verständnisses beigebracht werden, damit sie nicht dazu verleitet werden, die Religion selbst zur Förderung oder Rechtfertigung von Haß und Gewalt zu mißbrauchen. Gewalt zerstört das Abbild des Schöpfers in seinen Geschöpfen und sollte nie als Ergebnis religiöser Überzeugung angesehen werden.

4. Mein tiefer Wunsch ist, daß unser heutiges Treffen in der Omaijadenmoschee unsere Entschlossenheit zur Weiterentwicklung des interreligiösen Dialogs zwischen der katholischen Kirche und dem Islam zum Ausdruck bringen wird. Dieser Dialog hat in den letzten Jahrzehnten an Dynamik zugenommen, und heute dürfen wir dankbar sein für den Weg, den wir bisher gemeinsam zurückgelegt haben. Auf höchster Ebene vertritt der Päpstliche Rat für den Interreligiösen Dialog die katholische Kirche in dieser Hinsicht. Seit über dreißig Jahren schickt der Rat eine Botschaft an die Muslime anläßlich des »Id al-Fitr« zum Abschluß des Ramadan, und ich freue mich sehr, daß diese Geste von vielen Muslimen als Zeichen wachsender Freundschaft zwischen uns begrüßt worden ist. In neuerer Zeit hat der Rat ein Verbindungskomitee zu internationalen islamischen Organisationen eingerichtet – auch zu »al-Azhar« in Ägypten, das ich zu meiner großen Freude im letzten Jahr besuchen konnte.

Es ist wichtig, daß Muslime und Christen auch in Zukunft gemeinsam philosophische und theologische Fragestellungen erforschen, um eine objektivere und vollständigere Kenntnis des Glaubens der anderen Seite zu bekommen. Ein besseres gegenseitiges Verständnis wird auf praktischer Ebene gewiß dazu führen, unsere beiden Religionen auf neue Art und Weise darzustellen: Nicht als Gegner, wie es in der Vergangenheit allzu oft geschehen ist, sondern als Partner für das Wohl der Menschheitsfamilie.

Der interreligiöse Dialog ist am wirksamsten, wenn er sich aus der Erfahrung des alltäglichen Zusammenlebens innerhalb der gleichen Gemeinschaft und Kultur ergibt. In Syrien haben Christen und Muslime Jahrhunderte lang Seite an Seite gelebt, und ein reicher Dialog des Lebens hat sich unaufhörlich fortgesetzt. Jede Person und jede Familie kennt Zeiten der Eintracht und dann wieder Augenblicke, in denen der Dialog zusammengebrochen ist. Die positiven Erfahrungen müssen unsere Gemeinschaften in der Hoffnung auf Frieden stärken, und den negativen Erfahrungen darf es nicht gelingen, diese Hoffnung zu untergraben. Wann immer Muslime und Christen einander gekränkt haben, müssen wir den Allmächtigen dafür um Vergebung bitten und einander die Vergebung anbieten. Jesus lehrt uns, daß wir einander unsere Verfehlungen vergeben müssen, wenn Gott uns unsere Sünden vergeben soll (vgl. Mt 6,14).

Als Mitglieder der einen Menschheitsfamilie und als Gläubige haben wir Verpflichtungen hinsichtlich des Gemeinwohls, der Gerechtigkeit und der Solidarität. Der interreligiöse Dialog wird zu vielerlei Formen der Zusammenarbeit führen, besonders in der Erfüllung unserer Pflicht, sich um die Armen und Schwachen zu kümmern. Das sind Zeichen dafür, daß unsere Gottesverehrung echt ist.

5. Während wir unseren Weg durchs Leben und auf unsere himmlische Bestimmung zugehen, spüren die Christen die Gegenwart Marias, der Mutter Jesu; auch der Islam verehrt Maria und preist sie als »vor den Frauen aller Welt erwählt« (Koran, III, 42). Die Jungfrau von Nazaret, Unsere Liebe Frau von Saydnaya, hat uns gelehrt, daß Gott die Demütigen beschützt und die »zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind« (Lk 1,51). Mögen sich die Herzen von Christen und Muslimen mit Empfindungen der Brüderlichkeit und Freundschaft einander zuwenden, damit uns der Allmächtige mit dem Frieden segnet, den allein der Himmel geben kann. Dem einen, erbarmungsvollen Gott sei allezeit Preis und Ehre. Amen.

Unser Kommentar: Vorweg: Es ist bezeichnend, dass der Papst in seiner ganzen Ansprache seine islamischen Zuhörer nicht mit einem Wort zum christlichen Glauben an Jesus, den Sohn Gottes, einlädt, geschweige denn auffordert. Er kann sich nicht darauf berufen, seine Person, das Amt, das er bekleide, sei an sich schon, sei schon genug Zeugnis für den christlichen Glauben. Schon deshalb nicht, weil gerade er als Nachfolger des Apostels Petrus und Stellvertreter Christi zusammen mit seinen unmittelbaren Vorgängern Paul VI. und Johannes XIII. infolge des 2. Vatikanischen Konzils und seiner Beschlüsse wider alle frühere Lehre und Praxis aufgehört hat, die echte Missionierung von Moslems und Juden (weiterhin) als notwendig zu erachten. Durch solchen Verzicht auf eindeutige Aufforderung zur Bekehrung zum wahren Gott bestärkt er die Moslems vielmehr in ihrem anti-christlichen und damit anti-göttlichen Glauben. Der Völker-Apostel Paulus verhielt sich jedenfalls (auf dem Aeropag) nicht so. Er sprach zu seinem götzendienerischen Auditorium: „Bisher haben die Menschen das [die Falschheit von Gottesgebilden unserer Kunst und Vorstellungen] nicht erkannt, und Gott hatte Geduld mit ihnen. Aber jetzt befiehlt er allen Menschen auf der ganzen Welt, zu ihm umzukehren. Denn der Tag ist schon festgesetzt, an dem Gott alle Menschen richten wird; ja, er wird ein gerechtes Urteil sprechen durch den einen Mann, den er selbst dazu bestimmt hat. Das hat Gott bewiesen, indem er ihn von den Toten auferweckte.“ (Vgl. Apg 17,32 – 34)

Weiter: Es ist klar und einleuchtend, dass ein treues Zeugnis für Christus und Seine Lehre gegenüber Anhängern Mohammeds (und Juden, etc.) unvermeidlich Konflikte auslöst. So wie der Gottessohn mit seinem Auftreten und Seinem Bekenntnis vor den Gesetzeslehrern Seines Volkes dauernd heftigste Auseinandersetzungen, Widerstand, ja Aufstand und Hass bis Mordabsichten auslöste, weil sie nicht an Seine Gottessohnschaft, an Seine Gottheit glauben wollten, so ergeht es Seinen treuen Nachfolgern in ihren Begegnungen mit verhärteten „Buchstaben-Gläubigen“ von „Alternativ“-Religionssystemen. Wer sagt, Christen müßten konflikt-freie Beziehungen mit den Muslimen (und Juden, etc.) pflegen, der sagt damit, sie müßten den Missionsauftrag des Herrn überall dort WO und immer dann WENN Nicht-Christen sich bereits zu einer „Religion“ bekennen, nicht erfüllen und vielmehr mit ihnen „mit Respekt und Verständnis“ „in Brüderlichekeit und Freundschaft“ „als Partner für das Wohl der Menschheitsfamilie“ zusammenwirken.

Den Islam nicht als Gegner des Christentums darstellen zu wollen, ist absurd. Es ist unfaßbar, dass es soweit kommen konnte, dass „Päpste“, fast ohne wahrnehmbare Opposition, solchen Unsinn äußern können. Es ist wie wenn alle früheren Päpste zu den jeweiligen Begründern und Anhängern von Irrlehren (wie den Arianern) gesagt hätten: „Wer sagt, … , der sei nicht im Banne, der sei vielmehr (weiterhin) unser (lieber, geschätzter, integrierter) Bruder und Freund. Wir müssen nur unsere Religionen, unsere Religionsauffassungen „auf neue Art und Weise – nicht als Gegner, sondern als Partner – darstellen“.

Wer weiß, dass für einen Moslem jede wirkliche Kritik an seinem Glauben, am Islam, an Mohammed, am Koran, eine Gotteslästerung ist, weit mehr also als nur eine „Kränkung“, der weiß auch, dass es für Christen, die dieses Namens würdig sind, unmöglich ist, die Muslime mit ihrem treugläubigen Christusbekenntnis und mit ihrem Erfüllen des Willens unseres Erlösers nicht zu kränken. Sie sind gehalten, Christus allzeit und vor jedermann zu bezeugen gelegen oder ungelegen!

Welche Art von Krankheit ist das, die Johannes Paul II und Seinesgleichen befallen hat? Geistesblindheit! In etwa die Umkehrung des Schuppenvorganges bei Saulus. Am liebsten würden wir ja jede Blöße unserer kirchlichen Oberhäupter mit dem Mantel des Schweigens oder wenigstens mit dem Schleier der Beschönigung und der Ent-Schuldigung bedecken; aber je mehr und je länger wir daran denken, was solche Fehleinschätzungen bewirken, welche Konsequenzen für die Christenheit und dann auch für die ganze Welt sie haben, desto weniger können wir dazu schweigen oder darob einfach zur Tagesordnung übergehen.

Nach Johannes Paul II sollen die Christen die Muslime aber nicht nur nicht kränken, sondern den Allmächtigen um Vergebung bitten, dass wir sie (in der Vergangenheit) gekränkt haben und jedesmal, wenn wir sie (wieder) kränken! Das trägt natürlich noch eine weitere Schicht auf die schon bestehenden Schuppen auf. Bei solcher „Licht-Undurchlässigkeit“ kann man dann zwischen Licht und Finsternis nicht mehr unterscheiden. Sünde wird so das Kränken von Un- und Andersgläubigen und Tugend wird das Verschweigen und damit Verleugnen der Wahrheit. Novus Ordo!

Nach Johannes Paul II gehen also auch die Moslems, die Gegner Christi, genau wie die Christen, „ihren Weg durchs Leben auf ihre himmlische Bestimmung zu“. Und der Allmächtige segnet auch sie mit dem Frieden, den allein der Himmel, der koranische und der biblische, geben kann. Denn auch im Namen der Anhänger Mohammeds spricht der Papst „heilvoll“: „Dem einen, erbarmungsvollen Gott sei allezeit Preis und Ehre. Amen.“

QUO VADIS, PETRE?

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Eine treffliche Schlußfolgerung

Posted by deislam - 1. Oktober 2007

Der vatikanische Dialog der Blauäugigkeit ist eine Form der Selbstbelügung. Denn er verwendet Begriffe wie Allmächtiger, Frieden, Menschenrechte, Unschuldige in einem zweideutigen Sinn. Christentum und Islam verwenden dieselben Wörter – und meinen damit etwas Anderes.

Siehe Kreuz.net: Dialog der Zweideutigkeiten

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Papst Benedikt XVI an seine „lieben muslimischen Freunde“ am 20. August 2005 in Köln

Posted by deislam - 1. Oktober 2007

Auch dies ist ein wichtiges Dokument, das bezeugt, dass die postkonziliare katholische Kirche unter der Führung ihrer tiaraverschmähenden und damit selbstentthronten und damit heiliggeistentmachteten Päpste statt, wie es ihre heiligste Pflicht wäre, die Anhänger des antichristlichen Islam unaufhörlich zu missionieren, sie zur Bekehrung zu Christus aufzurufen und aufzufordern, sie vielmehr in ihrem Irrglauben und damit in ihrem Unheilszustand noch bestärkt. Sie hat den Auftrag und die Sendung des einzigen wahren Gottes, alle Menschen alles halten zu lehren, was CHRISTUS geoffenbart hat, und da, wo man sie, diese Gesandten des Welterlösers, nicht aufnimmt, „den Staub von ihren Sohlen zu schütteln“, das heißt, sich abzuwenden, sich andern Menschen, die von der Frohen Botschaft noch nichts oder nicht genug oder nicht das Richtige gehört haben (und deshalb sie auch noch nicht (definitiv) abgelehnt, zurückgewiesen haben), zuzuwenden. Auf alle Fälle ist es anti-apostolisch, inmitten solcher Feinde Christi zu verbleiben und obendrein noch mit ihnen zusammenzuarbeiten an einem vermeintlichen „Verbessern der Welt“.

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Ansprache von Benedikt XVI. an die Mitglieder des „American Jewish Committee“

Posted by deislam - 27. September 2007

Donnerstag, 16. März 2006

Sehr geehrte Mitglieder des »American Jewish Committee«!

Ich freue mich, Sie im Vatikan willkommen zu heißen, und ich bin zuversichtlich, daß diese Begegnung Sie in Ihren Bemühungen um eine Vertiefung der Freundschaft zwischen dem jüdischen Volk und der katholischen Kirche weiter unterstützen wird.

Der 40. Jahrestag der Konzilserklärung Nostra aetate, den wir kürzlich begangen haben, hat unseren gemeinsamen Wunsch verstärkt, einander besser kennenzulernen und einen Dialog zu entwickeln, der von gegenseitiger Achtung und Liebe geprägt ist. Juden und Christen besitzen in der Tat ein reiches gemeinsames Erbe. In vielerlei Hinsicht macht dies unsere Beziehung einzigartig unter allen Religionen der Welt. Die Kirche kann nie jenes auserwählte Volk vergessen, mit dem Gott einen heiligen Bund geschlossen hat (vgl. Nostra aetate, 4).

Judentum, Christentum und Islam glauben an den einen Gott, Schöpfer des Himmels und der Erde. Daraus folgt, daß alle drei monotheistischen Religionen zur Zusammenarbeit für das Gemeinwohl der Menschheit aufgerufen sind, indem sie der Sache der Gerechtigkeit und des Friedens in der Welt dienen. Dies ist besonders in der heutigen Zeit wichtig, in der mit besonderer Aufmerksamkeit die Ehrfurcht vor Gott, vor den Religionen und ihren Symbolen sowie vor heiligen Orten und Kultstätten gelehrt werden muß. Die Anführer der Religionsgemeinschaften tragen die Verantwortung, durch aufrichtigen Dialog und Gesten menschlicher Solidarität auf Versöhnung hinzuarbeiten.

Liebe Freunde, ich bete dafür, daß der heutige Besuch Sie in Ihren Bemühungen, über alle Hindernisse hinweg Brücken des Verstehens zu bauen, bestärken möge. Auf Sie alle rufe ich die göttlichen Gaben der Kraft und des Wohlergehens herab.

Quelle: Vatikan

Unsere Antwort: Was unternimmt nun der Papst, der Vatikan Konkretes, Wirksames gegen z.B. das Entfernen von Kruzifixen aus Schulen und Krankenhäusern durch Katholiken? Wie sollen denn die Christen mit den Moslems zusammenarbeiten (können), wenn sie sich auf total gegensätzliche „Gottesoffenbarungen“ und daraus resultierende sittliche (und gesellschaftliche, politische) Weisungen und Lehren stützen? Wie können wir Christen von Moslems Ehrfurcht vor unseren religiösen Symbolen wie den Kruzifixen erwarten, wenn für sie der Glaube daran, dass Jesus gekreuzigt worden sei, eine Lästerung Allah’s und Verhöhnung seines Propheten (Mohammed) bedeutet? (Mutatis mutandis gilt das alles auch für die Juden!) Wie kann ein Papst „göttliche Gaben der Kraft und des Wohlergehens“ auf diejenigen herabrufen, die JESUS CHRISTUS, den EINZIGEN HERRN UND GOTT, EINES WESENS MIT DEM VATER, abweisen, von sich stoßen und all Seine Lehren und Zeugnisse LEUGNEN?

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