ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

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Multireligiöse „Soldatenmesse“ mit Imam in Münster – ein „Gottesdienst der besonderen Art“?

Posted by deislam - 7. Februar 2011

Die „Vereinten Nationen“ haben eine „interreligiöse Woche der Harmonie“ ausgerufen. Der Weltkirchenrat in Genf appellierte an seine 349 (meist protestantischen) Mitgliedskirchen, sich an diesem Projekt aktiv zu beteiligen, das auf einen Antrag Jordaniens zurückgeht: im Oktober 2010 erklärte die UN-Vollversammlung einstimmig die erste Woche im Februar zur „Woche der Harmonie“ zwischen den verschiedenen Religionen und Glaubensgemeinschaften.

Offenbar war man in der westfälischen Metropole Münster der Zeit voraus:  Dort wurde bereits Mitte Januar 2011 eine „besondere multireligiöse Feier“ veranstaltet  – so der Titel der „Westfälischen Nachrichten“ (WN) vom 21. Januar 2011.

Weiter heißt es in dem Zeitungsartikel, der mit einem Foto dieser „Feier“ ergänzt wurde:

„Die Teilnahme des niederländischen  Iman Suat Aydin verlieh der multireligiösen Feier beim 1. Deutsch/Niederländischen Korps das Prädikat „einzigartig“.

Gemeinsam mit Geistlichen aus Frankreich, Spanien, Italien, Griechenland, den Niederlanden und Deutschland feierte Suat Aydin die Messe. Soldaten aus zwölf Nationen und zivile Angehörige des Stabes verfolgten diesen mehrsprachigen Gottesdienst der besonderen Art.“

Wörtlich derselbe Artikel samt Foto fand sich sodann im Internet-Portal des Deutschen Heeres (http://www.deutschesheer.de):

http://www.deutschesheer.de/portal/a/heer/!ut/p/c4/NYzBCsIwEET_aDdRpNWbpYhe9Kj1tqahSU2Tsmz14sebCM7A8GCGwTtmR3r5gcSnSAFv2Bm_e7zBWctAT1lsCBDJOPbGiY0wkuOV0jpDXOiHeC0_vQWTopWSeSg-58AkiWFOLKE0C3NuwPfYKd02aqP-0p-63R7rZl1Vp_PhgvM07b9ekO-r/

Multireligiöse "Messe" mit Imam in Münster WestfalenDas Zeitungsbild aus den WN zeigt einen Altartisch mit Kerzen, Blumen und Kreuz, umrahmt von einem halben Dutzend „Amtsträgern“, darunter auf der rechten Seite ein Imam, auf der linken Seite ein protestantischer Pastor  – dazwischen fünf katholische bzw. anglikanische Geistliche wovon einer den anwesenden Soldaten einen Segen mit Kreuzzeichen erteilt. Ein jüdischer Rabbi war auf dieser „Feier der besonderen Art“ offenbar nicht vertreten.

Wer reibt sich hier nicht die Augen und wirft die Frage auf: „Wie kann der Imam, ein islamischer Religionsvertreter, die „Messe feiern“?“, wie es in dem Zeitungsbericht wörtlich heißt.

Der katholische Publizist Rudolf Willeke aus Münster  schrieb einen kritischen Leserbrief an die „Westfälischen Nachrichten“, der am 27.1.2011  veröffentlicht wurde. Darin heißt es:

„War der Rabbiner von Münster nicht eingeladen? Feierte der Imam die Messe nach dem ordentlichen oder außerordentlichen Ritus? Kann ein Imam eine „Messe“ feiern?

Sie nennen diesen einzigartigen, mehrsprachigen Gottesdienst der besonderen Art eine „gemeinsame, multireligiöse Feier“; alle beten gemeinsam in einem Raum zur gleichen Zeit.

Zu welchem Gott beteten also die 7 Religionsdiener zusammen mit den Soldaten und den zivilen Angehörigen des Stabes? Jeder zu seinem Gott, alle zu irgendeinem Gott  – oder „gemeinsam“ zum „einen Gott der Juden, Christen und Moslems“, den es bekanntlich nicht gibt? War die Feier in Wahrheit multireligiös, interreligiös oder irreligiös?“

Umfälschung des Sakraments zum Sakrileg

In einer weiteren, bislang unveröffentlichten Stellungnahme äußert sich Rudolf Willeke zudem wie folgt über diese „multireligiöse Feier“:

„Ich bin weder Philosoph noch Theologe noch Islamwissenschaftler. Um den Bericht der „Westfälischen Nachrichten“  verstehen zu können, braucht man lediglich den (gesunden) Menschenverstand, um zu erkennen und behaupten zu können, daß dieser Artikel voller Widersprüche steckt und daß er eine „babylonische Sprachverwirrung“ und die Umfälschung des Sakraments zum Sakrileg widerspiegelt.

Wie kann ein Imam eine „Messe“ oder einen „Gottesdienst der besonderen Art“ feiern: konzelebriert bzw. assistiert von 6 Geistlichen? Wußten die Geistlichen und die Soldaten,  w a s  der Imam betete oder sang? Was war an dieser multireligiösen Feier „einzigartig“?

Die mitfeiernden Geistlichen lassen die Öffentlichkeit nicht erkennen, welchen Glauben und welchen „Gott“ sie bekennen bzw welche „Gemeinsamkeiten“ sie mit Koran und Islam  verbinden. Etwa hinsichtlich der Person Christi als Sohn Gottes und Messias oder bezüglich Kreuz und Auferstehung oder bzgl. der Dreifaltigkeit/Trinität?

Der „Gott“ des Koran (Allah) ist mit dem Gott der Hl. Schrift  (Vater, Sohn und Heiliger Geist in einer Gottheit) nicht identisch, sondern ganz und gar un-identisch.

Christen bekennen den Dreifaltig-Einen, den trinitarischen Gott, den die Moslems leugnen und bekämpfen  – und Christen halten  – gestützt auf die Heilige Schrift (1 Joh 2,22)   –  bei aller Hochachtung gegenüber den Muslimen (2. Vatikanum) den koranischen Islam für eine Irrlehre und  jenen für einen Lügner und Antichristen, der Jesus Christus, den Messias, leugnet.“

Diese präzise Stellungnahme von Rudolf Willeke bringt die theologische Sachlage meiner Ansicht nach sehr gut auf den Punkt und schafft Klarheit in wesentlichen „Essentials“. Diese „multireligiöse“ Soldatenfeier in Münster sorgte hingegen  für Verwirrung und führte die Teilnehmer dieses „Gottesdienstes der besonderen Art“ auf synkretistische Abwege in Richtung einer irrgeistigen Religionsvermischung.

Felizitas Küble, Leiterin des kath. KOMM-MiT-Verlags in Münster

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Vatikan lädt Christen und Muslime ein, die Armut gemeinsam zu überwinden

Posted by deislam - 12. September 2009

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG09091105 – 11.09.2009
Permalink: http://www.zenit.org/article-18535?l=german

Vatikan lädt Christen und Muslime ein, die Armut gemeinsam zu überwinden

Grußbotschaft zum Ende des Fastenmonats Ramadan

ROM, 11. September 2009 (ZENIT.org).- Die weltweite Armut fordere Christen und Muslime gleichermaßen heraus; vor allem aber lade sie alle dazu ein, zur Erreichung eines edlen Ziels zusammenzuarbeiten. Mit diesem Aufruf wendet sich die heute veröffentlichte traditionelle Botschaft des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog anlässlich des Endes des Fastenmonats Ramadan an die Muslime in aller Welt.

Das Dokument, das der Präsident des Rates, Kardinal Jean-Louis Tauran, unterzeichnet hat, trägt den Titel „Christen und Muslime: vereint, um die Armut zu besiegen“.

Die Armut sei demütigend und rufe unerträgliches Leid hervor, heißt es in dem Dokument. Diese Leiden „sind oft die Ursache von Absonderung, Zorn, ja sogar Hass und vom Wunsch nach Rache“. So könne die Armut zu feindseligen Handlungen verleiten und zur Versuchung, diese Handlungen religiös zu rechtfertigen.

Aus diesem Grund erfordere die Ablehnung der Phänomene des Extremismus und der Gewalt notwendigerweise den Kampf gegen die Armut durch die Förderung einer ganzheitlichen Entwicklung, die Papst Paul VI. „den neuen Namen für Frieden“ genannt habe.

Die Hilfe, die den Armen erwiesen werde, um ihnen ihren Platz in der Gesellschaft der Menschen zurückzugeben, „ist ein lebendiger Beweis für die Liebe des Allerhöchsten, da es der Mensch als solcher ist, den zu lieben und dem zu helfen er uns ruft, ohne Unterschied der Zugehörigkeit“.

Kardinal Tauran ruft zudem in Erinnerung, dass die letzte Enzyklika Papst Benedikts XVI., Caritas in veritate, aufzeige, wie dringend notwendig eine neue humanistische Synthese sei: Eine echte Entwicklung müsse nämlich auf den ganzen Menschen und auf alle Menschen hingeordnet sein.

In der Grußbotschaft des Vatikans zum Fastenmonat Ramadan wird zwischen zwei Formen von Armut unterschieden: Die eine gelte es zu „bekämpfen“, die andere aber „anzunehmen“. Die zu bekämpfende Armut sei für alle Menschen weithin sichtbar: Sie bestehe im Mangel an kulturellen und erzieherischen Systemen, im Analphabetismus – ohne damit das Auftreten neuer Formen von Armut verschweigen zu wollen; jene Armut, die man annehmen müsse, lade dagegen dazu ein, einen bescheidenen Lebensstil zu pflegen, der auf das Wesentliche ausgerichtet sei, Verschwendung meide und die Umwelt und alle Güter der Schöpfung achte. Wie Kardinal Tauran erläutert, handelt es sich hierbei um eine Armut, „die uns bereit macht, aus uns selbst herauszugehen und das Herz zu weiten“.

Der Wunsch nach Zusammenarbeit, um gemeinsam gerechte und dauerhafte Lösungen für die Geißel der Armut zu finden, bedeute für alle Gläubigen, auch über die großen Probleme der heutigen Zeit nachzudenken und sich – wo immer dies möglich sei – um gemeinsame Antworten zu bemühen. Dafür sei es allerdings erforderlich, dass „der Bezug zu jenen Aspekten der Armut, die mit der Globalisierung unserer Gesellschaften verbunden sind, einen geistlichen und moralischen Sinn annimmt“.

Christen und Muslime teilten die Berufung zum Aufbau einer einzigen Menschheitsfamilie, in der alle – Einzelpersonen, Völker und Nationen – ihr Verhalten entsprechend den Prinzipien der Brüderlichkeit und der Verantwortung regeln, bekräftigt Kardinal Tauran.

Was die Beziehung zwischen Christen und Muslimen angehe, so wird in der Botschaft abschließend angemerkt, sei ein „wichtiges Ziel“ erreicht worden. An verschiedenen Orten sei es ausgehend von einer gemeinsam gelebten Erfahrung und gemeinsam geteilten Sorgen dazu gekommen, dass man von der „Toleranz“ zur „Begegnung“ übergehe.

Unser Kommentar:
Der „Vatikan“ liegt völlig daneben mit dieser Sicht der Dinge. Die Armut, oder besser: die Bedürftigkeit, die Not auf der Welt kann erfolgreich und anhaltend nur bekämpft werden mit GOTT. Und da JESUS CHRISTUS GOTT ist, kann sie nur mit CHRISTUS eliminiert werden. Und mit Christus kann nur sein, wer an Ihn glaubt und Seine Gebote hält und Seine Lehre beobachtet. Wahre Christen können mit Gegen-Christen nichts Gottgefälliges (und damit Gottgestütztes und Gottgesegnetes) tun. „Ohne Mich könnt ihr nichts tun„, spricht Jesus. Christen und Muslime können unmöglich eine gemeinsame Berufung zum Aufbau einer einzigen Menschheitsfamilie haben. Die „Berufung“ eines Mohammed- und Korangläubigen ist ja die „Berufung“ eines (erklärten) Gegen-Christen. Die Armut, die es für Christen zu bekämpfen gilt, ist in allererster Linie die Armut des Unglaubens, des Aberglaubens, des Irrglaubens, der Sünde = (Ab-)Sonderung von Gott. Die Christen haben die heilige Pflicht, zuallererst überall und in allem das Reich Gottes (= das Reich, die Herrschaft Christi) zu suchen. Alles andere, auch der Erfolg in der Armutsbekämpfung, wird ihnen dann hinzugegeben werden. Der „Vatikan“ sucht aber in diesem Falle das Reich Gottes nicht (mehr), da er nicht das eine und erste Notwendige tut: die Missionierung (Bekehrung) der Muslime. All seine „Begegnung(en)“ und „Brüderlichkeiten“ werden deshalb fruchtlos bleiben, die Not nicht wenden, sondern sie noch verschlimmern. Statt Heil bewirkt er damit unerträgliches Unheil!

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Muslimische Gebetsräume in katholischen Schulen

Posted by deislam - 4. Dezember 2008

Aus PI (Politically Incorrect) und Daily Mail Online:

Archbishop of Birmingham Vincent Gerard NicholsIn jede katholische Schule gehört ein islamischer Gebetsraum mit einer Einrichtung für die rituellen Waschungen. Das fordern nicht etwa die Muslime – nein, das fordern die katholischen Bischöfe von England und Wales mit Zustimmung des Erzbischofs von Birmingham und gehen damit weit über alle gesetzlichen Ansprüche der islamischen Minderheit in Großbritannien hinaus.

Die Beweggründe für den vorauseilenden Gehorsam: Die Kirche will sich nicht vorwerfen lassen, religiöse Schulen würden die Segregation vorantreiben. Muslimische Gebetsräume als Mittel zur Integration also. Dass dieser Plan nicht funktionieren kann und nur zu verstärkter Separation führen muss, sollte eigentlich auch den Bischöfen klar sein. Nur ist ihnen offensichtlich ihr Image als Islamversteher wichtiger als die Zukunft ihres Landes.

Die Einrichtung der Gebets- und Waschräume würde die katholischen Schulen viel Geld kosten, klagt Daphne McLeod, eine ehemalige Lehrerin. Wenn muslimische Eltern eine katholische Schule für ihre Kinder wählen, müssen sie damit rechnen, dass das Gebäude nicht islamisch eingerichtet ist, findet sie.

Begeistert sind selbstverständlich die muslimischen Eltern. Majid Khatme, ein muslimischer Vater, begrüßt die Entscheidung der Bischöfe sehr. Er überlegt sogar, ihnen einen Dankesbrief zu schreiben.

Das letzte Wort in der Angelegenheit liegt bei den Schulen selbst. (Spürnase: Skeptiker)

Unser Kommentar:
Den (meisten) katholischen Bischöfen ist eben seit dem II. Vatikanischen Konzil gar vieles, zu vieles nicht mehr klar. Ihre Verblendung hinsichtlich des wahren Lichtes und Abwendung vom wahren Licht und Hinwendung zum Irr-Licht gründet in der theologisch, ekklesiologisch und pastoral völlig unreifen, undurchdachten, leichtsinnigen, fahrlässigen, verfehlten Neuorientierung und Neuausrichtung der Kirche durch die erdrückende Mehrheit der Konzilstheologen, Konzilsbischöfe und Konzilspäpste. Vor allem auch mit ihrer Neueinschätzung und Neubeurteilung der nicht-christlichen „Weltreligionen“ und allen „Menschentums“ überhaupt, haben sie all diese seither diesbezüglich geschehenen und weiterhin geschehenden und möglicherweise noch zunehmenden „Verrücktheiten“ vorprogrammiert. Sie denken und handeln in vielem wie von Sinnen. Namentlich ihre Haltung gegenüber dem Islam ist geradezu „selbstmörderisch“.

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Vatikan: „Moslems ließen Gott zurückkommen“

Posted by deislam - 30. November 2008

Meldung von Radio Vatikan: 28/11/2008 13.12.23:

Die Moslems in Europa haben dafür gesorgt, dass „Gott zurückkommt“ in die europäischen Gesellschaften. Das sagte Kardinal Jean-Louis Tauran jetzt bei einem Kongress in Neapel. Wörtlich meinte der Leiter des Päpstlichen Dialogrates: „Wie hat es Gott angestellt, wieder in unsere Gesellschaften zurückzukehren? Das ist für mich das große Paradox: Es geschah dank der Moslems! Sie haben als Minderheit in Europa einen Raum für Gott in der Gesellschaft eingefordert.“ Die Äußerungen Taurans, der für den katholischen Dialog mit anderen Religionen zuständig ist, werden von der Vatikanzeitung „L`Osservatore Romano“ wiedergegeben.

(or 28.11.2008 sk)

Zitat aus dem Paparatzinger-Blog:
(Die Übersetzung dieses nachfolgenden italienischen Textes ist eingebettet in unserem Kommentar.)

Come ha fatto Dio a ritornare nelle nostre società? Questo, secondo me, è il grande paradosso. Grazie ai musulmani! Sono i musulmani che, in Europa, diventati una minoranza significativa, hanno chiesto spazio per Dio nella società. Inoltre, una seconda causa, è che le religioni sono percepite come un pericolo: il fanatismo, il fondamentalismo e il terrorismo sono stati o sono ancora associati a una forma pervertita dell’islam. Non si tratta ovviamente del vero islam, praticato dalla maggioranza dei seguaci di questa religione, ma è un fatto che, ancora oggi, si viene uccisi per motivi religiosi. Basti menzionare l’assassinio dell’arcivescovo cattolico di Mossul. Leggevo che, nel 2007, centoventitré cristiani hanno trovato la morte perché cristiani: in Iraq, in India e in Nigeria. Le religioni sono capaci del meglio come del peggio. Possono mettersi al servizio di un progetto di santità o di alienazione. Possono predicare la pace o la guerra. Ma qui si deve precisare che non sono le religioni che fanno la guerra, ma i loro seguaci. Di qui la necessità di coniugare fede e ragione, dato che agire contro la ragione, in realtà, è agire contro Dio, come Benedetto XVI ha ricordato nella sua Lectio all’Università di Ratisbona il 12 settembre 2006.

Unser Kommentar:
Das sind haarsträubende Formulierungen für einen Kardinal! Es wären also die nach Europa eingewanderten Muslime, die für GOTT Raum gefordert, IHN in unsere Gesellschaft(en) zurückgebracht hätten! Und – wohlverstanden – das sei das Werk (die Bewerkstellung) GOTTES! Demgemäß wäre Gott also vor dieser Immigration in unserer Gesellschaft nicht mehr anwesend gewesen, hätte ER hier keinen Raum mehr gehabt! Natürlich hat er das nicht eigentlich sagen wollen, nehmen wir mal an; aber er hat es nun einmal so formuliert, wohl eher aus geistlicher, theologischer Dummheit, als bewußt, überlegt und absichtlich. Dies sind unhaltbare Aussagen eines KATHOLISCH sein wollenden und noch dazu hierarchisch hochstehenden CHRISTEN. Erstens war GOTT auch vor dieser Mohammedanerflut schon da, und zwar weit mehr als jetzt. Und zweitens haben die Muslime nicht GOTT (zurück)gebracht, sondern ihren ALLAH eingeschleppt wie eine Seuche. Denn – wie oft muss man es noch wiederholen – ALLAH IST NICHT GOTT, auch wenn „Allah“ mit „Gott“ übersetzt werden kann und wird. Und ja, das stimmt dann wieder: dem ISLAM haben wir es hier im Westen zu „verdanken“, dass jetzt „die Religionen“ (also alle Religionen, auch die christliche) allgemein oder doch von sehr vielen als „Gefahr“ wahrgenommen werden. Komplett daneben ist aber seine Feststellung, der „Fanatismus“, „Fundamentalismus“  und „Terrorismus“ werde mit einer „pervertierten Form des Islams“ assoziiert (in Verbindung gebracht); der wahre Islam, von der Mehrheit der Muslime praktiziert, sei nicht so. Es seien nicht die Religionen, die „Krieg machten“ (also Fanatismus, Fundamentalismus, Terrorismus schürten), sondern ihre Anhänger. Die Religionen könnten sich in den Dienst eines Projekts der Heiligkeit stellen oder der Entfremdung. Sie könnten Frieden predigen oder Krieg. Deshalb sei es nötig, Glaube und Vernunft (den Glauben mit der Vernunft) zu verbinden, da ein Handeln ohne (oder gegen die) Vernunft in Wirklichkeit ein Handeln gegen Gott sei, wie Benedikt XVI. in seiner Vorlesung in der Universität in Regensburg am 12. September 2006 gesagt habe.
Es scheint, als hätte Kardinal Jean-Louis Tauran einen Großteil seines Glaubens wie seiner Vernunft verloren. Wie kann er nur glauben, der Islam (oder das Judentum oder der Hinduismus oder der Buddhismus etc.) könnten etwas zur HEILIGKEIT beitragen?! Sind diese „Religionen“ doch anti-christlich und damit ANTI-VERNÜNFTIG und damit ANTI-HEILIG; denn es gibt doch keine wahre VERNUNFT und keine wahre HEILIGKEIT ohne das VERNEHMEN, HINNEHMEN und ANNEHMEN dessen, was der WAHRE, HEILIGE GOTT, der Schöpfer der Vernunft und der Inbegriff der Heiligkeit, uns Menschen verkündet, verheißt und LEHRT UND GEBIETET! Die „Religionen“, die sich für solche halten und als solche gelten, aber keine solchen sind, weil sie nicht von GOTT ausgehen und zu GOTT zurückführen, sind durch ihre reine Existenz schon WIDERSETZLICHKEITEN GEGEN GOTT und die Heiligkeit und damit FEINDSCHAFT GEGEN GOTT und die Heiligkeit und damit KRIEG GEGEN GOTT und die Heiligkeit, und sie ALLE können demnach immer nur Ursache sein von gott-feindlichem, heiligkeits-feindlichem, vernunft-feindlichem, also teuflischem und höllischem Fanatismus, Fundamentalismus und Terrorismus – WOHLVERSTANDEN: in erster Linie die „RELIGIONEN“, die Pseudo-Religionen, die „pervertierten Religionen“ und nicht ihre Anhänger!

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„Keine Utopie vom Paradies auf Erden“: 40 Religionsvertreter rufen zum Frieden auf

Posted by deislam - 27. November 2008

Aus ZENIT.org: ZG08112001 – 20.11.2008
Permalink: http://www.zenit.org/article-16455?l=german

22. Interreligiöses Friedenstreffen der Gemeinschaft Sant’Egidio

NICOSIA, 20. November 2008 (ZENIT.org).- Wir veröffentlichen den eindringlichen Friedensappell, den 40 namhafte Religionsvertreter am Ende ihrer Begegnung auf Zypern veröffentlicht haben.

Die 22. Ausgabe der interreligiösen Friedenstreffen, die auf die Initiative der Gemeinschaft Sant’Egidio zurückgehen, endete mit der Bekräftigung, dass der Friede keine Utopie sei, sondern in der Pflicht bestehe, eine menschliche Welt aufzubauen. „Diese Welt ist möglich, wenn Geist und Brüderlichkeit vorhanden sind. Der Krieg ist niemals heilig. Nur der Friede ist heilig!“

***

Als Männer und Frauen aus unterschiedlichen Religionen und Kulturen haben wir uns auf Zypern, auf dieser schönen und verwundeten Insel, zum Gebet und zum Dialog versammelt, um eine Zivilisation des Friedens aufzubauen, die die Welt benötigt, um nicht unmenschlich zu werden. Es waren friedvolle Tage im Vertrauen, dass der Friede möglich ist.

Wir stehen an einem schwierigen Wendepunkt der Geschichte. Durch die Wirtschaftskrise, die die Welt peinigt, wurden viele Sicherheiten erschüttert. Viele schauen mit Pessimismus auf die Zukunft. Die reicheren Länder konzentrieren ihre Aufmerksamkeit auf den Schutz ihrer Bürger, während jedoch eine große Welt von Armen einen hohen Preis dieser Krise bezahlen wird.

Mit tiefer Sorge schauen wir auf die Millionen von neuen und alten Armen, die Opfer eines sich für allmächtig haltenden Marktes sind. Es sind wirklich zu viele, die in unserer Welt unter Kriegen, Armut und Gewalt leiden.

Man kann nicht glücklich sein in einer so von Leid erfüllten Welt. Man darf das Herz nicht vor dem Mitleid verschließen. Wir spüren das Leid der Völker, die Geißel des Krieges sind, der vielen, die durch ethnischen Hass oder Nationalismus ihre Häuser verlassen müssen, derer, die entführt werden und verschwunden sind. Viele, zu viele leiden.

Wir dürfen uns in dieser Zeit nicht im Pessimismus verschließen. Vielmehr ist die Stunde gekommen, das Leid vieler wahrzunehmen und für die Gründung einer neuen Weltfriedensordnung zu arbeiten. Die Suche nach Gerechtigkeit, der Dialog und der Respekt vor den Schwächsten sind die Mittel, um diese neue Ordnung zu errichten. Doch dazu wird mehr Geist und ein größeres Gespür für Menschlichkeit benötigt! Eine Welt ohne Geist wird schnell unmenschlich.

Unsere religiösen Traditionen sagen in ihrer Unterschiedlichkeit mit lauter Stimme, dass eine Welt ohne Geist niemals menschlich sein wird: Sie rufen, dass Geist und Menschlichkeit durch den Krieg nicht zugrunde gerichtet werden dürfen; sie fordern Frieden. Sie wollen Frieden, sie fordern ihn, sie erflehen ihn im Gebet von Gott. Die Religionen wissen, dass es absurd und eine Gotteslästerung ist, wenn man im Namen Gottes vom Krieg spricht. Sie sind überzeugt, dass aus Gewalt und Terrorismus keine bessere Menschheit entsteht. Sie glauben nicht an den Pessimismus vom unvermeidlichen Kampf der Religionen und Kulturen. Sie hoffen und beten, damit unter den Völkern und Menschen einen wahre Friedensgemeinschaft aufbaut werde.

Kein Mensch, kein Volk, keine Gemeinschaft ist eine Insel. Der andere, die Freundschaft, die Vergebung und die Hilfe des anderen werden immer benötigt. Wir haben ein gemeinsames globales Schicksal: entweder wir leben in Frieden zusammen oder wir werden gemeinsam umkommen. Der Krieg ist niemals unvermeidbar, auch in den Herzen der Sieger hinterlässt er Trümmer.

Kein Hass, kein Konflikt und keine Mauer kann dem Gebet und der geduldigen Liebe widerstehen, die zum Dialog und zur Vergebung wird. Der Dialog macht nicht schwach, er macht stark.

Er ist die wahre Alternative zur Gewalt. Nichts ist verloren durch den Dialog. Alles kann möglich werden. Deshalb bitten wir hier auf Zypern, dass alle Ungerechtigkeit, aller Krieg und alles Böse bald beseitigt werden, und die Völker wieder zu Brüdern werden, angefangen auf dieser Insel bis zum Nahen Osten, bis nach Afrika, Lateinamerika und in der ganzen Welt.

Möge Gott daher der Welt durch das Gebet aller Gläubigen die große Gabe des Friedens schenken!

Das ist keine Utopie vom Paradies auf Erden, es ist vielmehr die Pflicht, eine menschlichere Welt aufzubauen. Diese Welt ist möglich, wenn Geist und Brüderlichkeit vorhanden sind. Der Krieg ist niemals heilig. Nur der Friede ist heilig! Möge Gott der Welt durch das Gebet aller Gläubigen die große Gabe des Friedens schenken!

[Von der Gemeinschaft Sant’Egidio veröffentlichtes Original]

Unser Kommentar:
Auf Erden kann immer wieder über kürzere oder längere Zeit „Friede“ herrschen, sicher aber kein paradiesischer Friede. Mit der Ausweisung des Stammelternpaares Adam und Eva haben die Menschen, haben wir ALLE seit damals vor vielen Tausend Jahren das Paradies verloren. Und wir werden es (hier auf Erden) nicht zurückerobern können. Und wir werden auch keinen Ersatz dafür herstellen können. Schon gar nicht durch einen „Frieden unter den Religionen“. Wenn auch (namhafte) Repräsentanten der Religionen noch so oft zusammenkommen und „Frieden“ beschließen und „Frieden“ zelebrieren, es wird (auch – und besonders) unter ihnen kein Friede möglich sein. Denn es gibt nur EINE Religion, die die WAHRE, GÖTTLICHE ist. So wie es nur EINEN wahren GOTT gibt. Diese eine Religion muss sich auf Geheiß dieses einen Gottes per Predigt und Mission auf alle Menschen, alle Völker, alle Nationen ausbreiten, und sie muss die anderen „Religionen“, die sämtliche GEGEN diese eine, wahre, sind und sich (mehr oder weniger exklusiv) GEGEN sie behaupten, sie verdrängen und eliminieren wollen, geistig bekämpfen. Solange es nicht EINIGKEIT in der Religion gibt, herrscht UN-EINIGKEIT, AUSEINANDER-SETZUNG, ZWIE-TRACHT, FEINDSCHAFT, KRIEG. Es kann keine „Freundschaft und Brüderlichkeit“ geben unter sich widerstreitenden Religionen, vor allem nicht unter denjenigen Religionen, die je für sich den Absolutheitsanspruch stellen: Christentum, Judentum, Islam. Denn Freundschaft und Brüderlichkeit fördern und pflegen unter sich (im Wesentlichen) gegenseitig Ausschließenden, heißt, den eigenen Absolutheitsanspruch aufgeben, die GEGNER und ihre GEGNERSCHAFT nicht mehr als solche betrachten und nicht mehr als solche behandeln und die eigene Position, das eigene Bekenntnis, den eigenen Glauben nicht mehr ohne Schwächung, ohne Relativierung, ohne Verfälschung und Verrat vertreten und leben (wollen). „Religionen“, die CHRISTUS und Sein Zeugnis und Seine Lehre und Sein Wirken und Sein Werk ausdrücklich bekämpfen, die Seinen GOTTHEITS-ANSPRUCH und damit das Wesentliche, das Entscheidende an Ihm verurteilen, sind FEINDE, ja ERZFEINDE GOTTES. Und mit solchen kann ein GOTTGLÄUBIGER nicht „Freundschaft und Brüderlichkeit“ unterhalten. Die gott-feindlichen Religionen führen KRIEG gegen GOTT. Und Gott kann deshalb auch „die große Gabe des Friedens“ der Welt nicht „durch das Gebet ALLER ‚Gläubigen‘ schenken“, sind doch die „Gläubigen“ der gottfeindlichen Religionen in Wirklichkeit und Wahrheit UN-Gläubige. Es ist deshalb eine Utopie zu meinen, die Menschen „der Religionen“ könnten zusammen/miteinander „eine menschlichere Welt aufbauen“. Denn „eine Welt ohne (HEILIGEN) Geist ist niemals menschlich“ und kann niemals menschlich werden. So ist es denn absolut nicht „absurd und eine Gotteslästerung“, „wenn man im Namen Gottes vom Krieg spricht“. Seit dem Engelssturz herrscht Krieg auf dieser Erde. Zwischen den guten und den bösen Geistern, den unsichtbaren und den sichtbaren. Der Krieg der guten Geister ist immer heilig. Der Krieg der bösen Geister ist immer unheilig. Und gar unheilig wäre der Friede zwischen den guten und den bösen Geistern.

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Kardinal Tauran: Religionen können nur Verbündete des Friedens sein

Posted by deislam - 17. November 2008

Aus ZENIT.org: ZG08111710 – 17.11.2008
Permalink: http://www.zenit.org/article-16434?l=german

Ansprache von Kurienkardinal Tauran vor der UN-Generalversammlung

NEW YORK, 16. November 2008 (ZENIT.org).- Sind die Religionen ihrer Berufung treu, können sie nichts anderes sein als Boten der Brüderlichkeit. Das bekräftigte Kardinal Jean-Louis Tauran, Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog, vor vier Tagen vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen, die sich am vergangenen 12. November dem Thema „Kultur des Friedens“ widmete.

Kardinal Tauran kehrte bei dieser Gelegenheit in jenes gläserne Gebäude zurück, in dem er während seiner 13-jährigen Tätigkeit als Sekretär des Heiligen Stuhls für die Beziehungen mit den Staaten im Pontifikat Johannes Pauls II. des Öfteren gesprochen hatte. Diesmal appellierte er an die Politiker, dafür zu sorgen, „dass die Brüderlichkeit nicht nur ein Ideal bleibt, sondern Realität werde“.

„Lasst uns den Weg in eine sicherere und solidarischere Welt bereiten, ohne dabei auf eigene kulturelle und religiöse Aspekte zu verzichten!“, bekräftigte der französischstämmige Kurienkardinal. Im Rahmen des Katholisch-Muslimischen Forums war er vor wenigen Tagen im Vatikan mit Vertretern des Islams zu dreitägigen Arbeitsgesprächen zusammengekommen. In ihrer gemeinsamen Abschlusserklärung hatten die Teilnehmer jeder Gewalt eine klare Absage erteilt (ZENIT berichtete; vgl. Gemeinsame Erklärung bzw. Ansprache Benedikts XVI.).

In seiner Rede vor der UN-Vollversammlung zeigte Tauran auf, dass die Religionen „trotz der Schwächen und der Widersprüche ihrer Anhänger“ nichts anderes als „Boten des Friedens und der Versöhnung“ seien.

„In ihren Familien und Schulen sowie in den jeweiligen Kultstätten sind es die betenden Gläubigen, die Solidarität leben und dazu ermutigen, den Menschen und sein Land zu verteidigen. Außerdem sind sie es, die auf gleiche Weise die Sprache und die Gesten des Friedens lehren.“

Gottesfürchtige Menschen bemühten sich in besonderer Weise darum, „zuzuhören, zu begreifen, den anderen zu respektieren und ihm zu vertrauen anstatt ihn zu verurteilen. All diese Haltungen erziehen zum Frieden“, so Kardinal Tauran.

„Jede Woche versammeln sich Millionen von Gläubigen in ihren Synagogen, Kirchen, Moscheen und anderen Kultstätten, um zu beten. Hier erfahren sie Brüderlichkeit. Sie erleben Einheit in ihrer Unterschiedlichkeit. Sie erinnern alle daran, dass der Mensch nicht von Brot allein lebt.“

Der Kardinal unterstrich, dass die Gläubigen „dieses ‚know-how’ allen zur Verfügung stellen“ wollten. „Die Religionen laden zur Verinnerlichung ein; zur Harmonie mit sich selbst, mit den anderen und mit der Schöpfung. Und so geben sie dem menschlichen Abenteuer einen Sinn.“

Deshalb sei es zunächst erforderlich, „dass die Gläubigen kohärent und glaubwürdig sind. Sie dürfen die Religion nicht dafür nutzen, die Gewissensfreiheit einzuschränken, Gewalt zu rechtfertigen, Hass und Fanatismus zu verbreiten oder die politische und religiöse Unabhängigkeit zu schwächen“. Andererseits „nehmen die Gläubigen am öffentlichen Dialog in ihrer Gesellschaft teil und fühlen sich dazu aufgefordert, an der Verbreitung des Gemeinwohls mitzuwirken, das jenen Werten folgt, die sowohl für Gläubige als auch für Nichtgläubige gelten: die Heiligkeit des Lebens, die Würde des Menschen, der Respekt für Gewissensfreiheit und Religion, der Hang zu einer verantwortungsvollen Freiheit, die Meinungsfreiheit, die Nutzung des Verstandes, der Wert der Demokratie, die Achtung der Bodenschätze, um nur einige zu nennen.“

Abschließend bekräftigte Kardinal Tauran den Willen der ganzen katholischen Kirche, seiner Hirten und Gläubigen, „ihren Brüdern und Schwestern auch weiterhin den Geist der Brüderlichkeit, die Kraft des Gebetes und die Hoffnung Jesu Christi anzubieten“.

Unser Kommentar:
Es wird immer verrückter! Die Stellungnahmen des Vatikans im Zusammenhang mit den „(Welt-)Religionen“ werden zunehmend abwegiger (abstruser und konfuser). Gemäß Kurienkardinal Tauran sind also „die Religionen“, also ALLE „Religionen“ „nichts anderes als Boten des Friedens und der Versöhnung“. Sind sie das? Und sind sie nichts anderes als das? Ist denn die Botschaft der christlichen Religion, der allein wahren und echten, eine „Frohbotschaft“, ein „Evangelium“ „des Friedens und der Versöhnung“? Ja, wenn man unter „Frieden und Versöhnung“ den Frieden und die Versöhnung MIT GOTT versteht. Sicher aber nicht, wenn man darunter „Frieden und Versöhnung unter den Menschen auf Erden in dieser Zeit“ versteht. „Wenn die Welt euch hasst, so wisst: Mich hat sie vor euch gehasst.“ (Jo 15,18) „Wäret ihr von der Welt, so würde die Welt das Ihrige lieben. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern Ich euch von der Welt auserwählt habe, deshalb hasst euch die Welt.“ (Jo 15,19) „Glaubt nicht, Ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen, sondern das Schwert…“ (Mt 10,34-39) „Der Bruder wird den Bruder, der Vater seinen Sohn dem Tode überliefern. Die Kinder werden sich gegen ihre Elten auflehnen und sie in den Tod bringen. Um Meines Namens willen werdet ihr allen verhasst sein.“ (Mt 10,21f.) „Man wird euch aus den Synagogen stoßen; ja es kommt die Stunde, da jeder, der euch tötet, Gott einen Dienst zu erweisen glaubt. Das werden sie tun, weil sie weder den Vater noch Mich kennen.“ (Jo 16,2f.) Und ist denn die Botschaft der islamischen „Religion“ eine Botschaft des Friedens und der Versöhnung? Des Friedens und der Versöhnung auch nur schon mit den Nicht-Muslimen, z.B. mit den Juden, mit den Christen, geschweige denn mit GOTT? GOTTES-fürchtige Menschen bemühen sich tatsächlich in besonderer Weise darum, „zuzuhören, zu begreifen, den anderen zu respektieren und ihm zu vertrauen anstatt ihn zu verurteilen“, aber sicher nur oder vor allem jenen zuzuhören, jene zu begreifen, jene zu respektieren und jenen zu vertrauen, die ihrerseits GOTTES-fürchtig sind. Echt gottesfürchtige Menschen hören jenen nicht zu, wollen jene nicht begreifen und respektieren, vertrauen jenen nicht, die den allein wahren GOTT, den GOTT-MENSCHEN JESUS CHRISTUS, den RETTER und ERLÖSER, nicht begreifen, Ihm nicht zuhören, Ihn nicht respektieren und Ihm nicht vertrauen wollen und Ihn als das, was Er ist, VERURTEILEN.
Im „gläsernen Gebäude“ der (a-religiösen, bzw. religionsneutralen) UNO bekräftigte Kardinal Tauran abschließend den Willen der ganzen katholischen Kirche, seiner Hirten und Gläubigen“, „ihren Brüdern und Schwestern“ (den „Gläubigen in den Synagogen, Kirchen, Moscheen und anderen Kultstätten“), „auch weiterhin den Geist der Brüderlichkeit, die Kraft des Gebetes und die Hoffnung Jesu Christi anzubieten“! Wir möchten uns als bekennende katholische Christen von dieser Vereinnahmung ausnehmen; ein Einverständnis zu diesem Angebot hat Kardinal Tauran ohnehin weder bei seinen Mit-Hierarchen, noch bei den Gläubigen eingeholt. Als „Brüder und Schwestern“ im geistig-geistlichen Sinn (und nur dieser ist ewigkeitsmaßgeblich) betrachten wir nur unsere Mit-Christen. ALLEN aber, auch den Nicht-Christen, bieten wir die Kraft unseres Gebetes an und nicht „die Hoffnung Jesu Christi“, sondern die ERLÖSUNG und RETTUNG und EWIGE GLÜCKSELIGKEIT DURCH JESUS CHRISTUS, MIT IHM UND IN IHM. Das hat dann zur Konsequenz, dass die NICHT-CHRISTLICHEN RELIGIONEN ihrer „Berufung“ untreu werden, auf „ihre eigenen religiösen Aspekte verzichten“ müssen. Erst dann, wenn sie „Frieden und Versöhnung“ erreicht haben mit dem in JESUS CHRISTUS MENSCH GEWORDENEN GOTT, werden sie ihr „know-how“ mit dem SEGEN des ALLMÄCHTIGEN und ALLBARMHERZIGEN allen zur Verfügung stellen und „kohärent und glaubwürdig“ sein und „an der Verbreitung des Gemeinwohls mitwirken“ können.

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Erste gemeinsame Erklärung des katholisch-muslimischen Forums

Posted by deislam - 7. November 2008

Aus: ZENIT.org: ZG08110607 – 06.11.2008
Permalink: http://www.zenit.org/article-16351?l=german

Ergebnis des dreitägigen Seminars über Gottes- und Nächstenliebe im Vatikan

ROM, 6. November 2008 (ZENIT.org).- Wir veröffentlichen die einzelnen Punkte der gemeinsamen Erklärung, die heute, Donnerstag, am Ende der dreitägigen Arbeitsgespräche des ersten Seminars des neu eingerichteten katholisch-muslimischen Forums im Vatikan vorgestellt worden ist.

Von muslimischer und von katholischer Seite nahmen jeweils 24 Vertreter und fünf Berater an der historischen Begegnung teil. Das katholisch-muslimische Forum wurde vom Päpstlichen Rat für den Interreligiösen Rat und von Vertretern jener 138 islamischen Gelehrten eingerichtet, die sich in einem offenen Brief an Papst Benedikt und die ganze christliche Welt für einen intensiveren Dialog und mehr Zusammenarbeit ausgesprochen hatten.

***

1. Für Christen ist die Quelle und das Vorbild für die Liebe zu Gott und zum Nächsten die Liebe Christi zu seinem Vater, zur Menschheit und zu jedem Menschen. „Gott ist die Liebe“ (1 Joh 4,16), und „Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat“ (Joh 3,16). Gottes Liebe ist durch den Heiligen Geist in das menschliche Herz hineingelegt worden.

Es ist Gott, der uns zuerst liebt und uns dadurch in die Lage versetzt, ihn zurückzulieben. Liebe schadet dem Nächsten nicht, sondern zielt vielmehr darauf ab, den anderen so zu behandeln, wie man es für sich selbst erhoffen würde (vgl. 1 Kor 13,4-7). Liebe ist die Grundlage und die Summe aller Gebote (vgl. Gal 5,14). Die Nächstenliebe kann von der Gottesliebe nicht getrennt werden, ist sie doch Manifestation unserer Gottesliebe. Das ist das neue Gebot: „Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe“ (Joh 15,12). Christliche Liebe, die auf der aufopfernden Liebe Christi fußt, bedeutet Vergebung und schließt niemanden aus; deshalb schließt sie sogar die eigenen Feinde ein. Sie darf nicht nur in Worten bestehen, sondern in Taten (vgl. 1 Joh 4,18). Das ist Beweis für ihre Echtheit.

Für Muslime ist die Liebe, wie es in „Eine gemeinsame Welt – A Common Word“ festgehalten wurde, eine zeitlose transzendente Kraft, die die Rücksicht der Menschen im Umgang miteinander anleitet und verwandelt. Diese Liebe kommt, wie der heilige und geliebte Prophet Mohammed aufzeigte, vor der menschlichen Liebe, die dem einen wahren Gott entgegengebracht wird. In einem Hadith heißt es, dass das liebende Mitgefühl Gottes für die Menschheit sogar noch größer sei als jenes einer Mutter für ihr Kind (Muslim, Bab al-Tawba: 21); deshalb existiert sie vor und unabhängig von der menschlichen Antwort auf den Einen, der „der Liebevolle“ ist. So unermesslich groß ist diese Liebe und dieses Mitgefühl, dass Gott oftmals und an vielen Orten auf vollkommene Art und Weise eingegriffen hat, um die Menschheit zu führen und zu retten, indem er ihr Propheten und Schriften schickte. Das letzte dieser Bücher, der Koran, portraitiert eine Welt voller Zeichen, einen wunderbaren Kosmos göttlicher Kunstfertigkeit, die unsere äußerste Liebe und Ergebenheit weckt, so dass „die, die glauben, Gott noch mehr lieben“ (2:165), und der Allerbarmer denen, „die da glauben und gute Werke tun“, Liebe zukommen lassen wird (19:96). In einem Hadith lesen wir, dass „nicht einer von euch gläubig“ ist, „solange er nicht für seinen Nächsten wünscht, was er für sich selbst wünscht“ (al-Buchari, Bab al-Iman: 13).

2. Das menschliche Leben ist ein höchst wertvolles Geschenk, das Gott jeder Person macht. Deshalb sollte es in all seinen Phasen bewahrt und geehrt werden.

3. Die menschliche Würde leitet sich von der Tatsache ab, dass jeder Mensch von einem liebenden Gott aus Liebe erschaffen und mit den Gaben der Vernunft und des freien Willens ausgestattet ist. Deshalb ist er in der Lage, Gott und die anderen zu lieben. Da diese Prinzipien eine feste Grundlage haben, verlangt der Mensch danach, dass seine ursprüngliche Würde beziehungsweise seine menschliche Berufung geachtet wird. Deshalb hat er Anspruch darauf, dass einzelne Personen, Gemeinschaften und Regierungen seiner Identität und seiner Freiheit volle Achtung entgegenbringen, was die Zivilgesetzgebung zu fördern hat, die ja gleiche Rechte und volle Bürgerrechte garantiert.

4. Wir bekräftigen, dass die Schöpfung der Menschheit durch Gott zwei große Aspekte hat: die männliche und die weibliche Person, und wir verpflichten uns gemeinsam dazu, dafür zu sorgen, dass menschliche Würde und Achtung in gleicher Weise auf Männer und Frauen ausgedehnt wird.

5. Echte Nächstenliebe schließt Respekt vor der Person und ihrer Entscheidungen in Gewissens- und Religionsfragen mit ein. Sie beinhaltet das Recht von einzelnen Personen und Gemeinschaften, ihre Religion privat und öffentlich zu praktizieren.

6. Religiöse Minderheiten haben Anspruch darauf, dass sie in ihren religiösen Überzeugungen und Praktiken Achtung erfahren. Sie haben zudem ein Recht auf eigene Kultstätten, und die Gründergestalten und Symbole, die sie für heilig erachten, dürfen nicht Gegenstand von irgendeiner Form von Hohn und Spott werden.

7. Als katholische und muslimische Gläubige sind wir uns der Aufforderung und des Gebots bewusst, in einer mehr und mehr säkularisierten und materialistischen Welt für die transzendente Dimension des Lebens Zeugnis abzulegen – durch eine Spiritualität, die vom Gebet genährt wird.

8. Wir bekräftigen, dass keine Religion und keiner ihrer Anhänger von der Gesellschaft ausgeschlossen werden darf. Jeder einzelne muss in der Lage sein, seinen unentbehrlichen Beitrag zum Wohl der Gesellschaft zu leisten, insbesondere wenn es um den Dienst an den bedürftigsten Menschen geht.

9. Wir erkennen an, dass die Schöpfung Gottes in ihrer Vielfalt an Kulturen, Zivilisationen, Sprachen und Völkern eine Quelle des Reichtums ist und deshalb niemals Anlass für Spannungen und Konflikte geben darf.

10. Wir sind überzeugt, dass Katholiken und Muslime die Pflicht haben, ihren Gläubigen eine gesunde Erziehung in menschlichen, bürgerlichen, religiösen und moralischen Werten zuteil werden zu lassen und korrekte Informationen über andere Religionen zu fördern.

11. Wir bekennen, dass Katholiken und Muslime berufen sind, unter gläubigen Menschen – und für die Menschheit insgesamt – Werkzeuge der Liebe und der Harmonie zu sein, die jeder Form von Unterdrückung, aggressiver Gewalt und Terrorismus abschwören – vor allem jenem, der im Namen der Religion verübt wird –, und die das Prinzip „Gerechtigkeit für alle“ hochhalten.

12. Wir rufen die gläubigen Menschen auf, sich für die Entwicklung eines ethischen Finanzsystems einzusetzen, in dem die Regulierungsmechanismen die Situation der Armen und Benachteiligten berücksichtigen, sowohl die Lage einzelner Personen als auch jene von verschuldeten Nationen. Wir appellieren an alle, die es in dieser Welt besser haben, die Misere derer in den Blick zu nehmen, die von der jetzigen Krise in der Nahrungsmittelproduktion und im Nahrungsmittelvertrieb große Not leiden müssen, und wir ersuchen die religiösen Menschen aller Glaubensrichtungen und alle Menschen guten Willens zusammenzuarbeiten, um die Leiden der Hungernden zu lindern und die Ursachen dafür aus der Welt zu schaffen.

13. Junge Menschen sind die Zukunft der religiösen Gemeinschaften und der Gesellschaft insgesamt. Sie werden immer häufiger in multikulturellen und multireligiösen Gesellschaften leben. Es ist entscheidend, dass sie in ihren eigenen religiösen Traditionen gut unterrichtet und über die anderen Kulturen und Religionen gut informiert werden.

14. Wir sind darin übereingekommen, die Möglichkeit zu untersuchen, ein ständiges katholisch-muslimisches Komitee einzurichten, um Antworten auf Konflikte und andere Notfälle koordinieren zu können sowie um ein zweites Seminar in einem noch zu bestimmenden Land mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit zu organisieren.

15. Wir freuen uns auf das zweite Seminar des Katholisch-Muslimischen Forums, das in rund zwei Jahren in einem noch zu bestimmenden Land mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit einberufen werden soll.

[ZENIT-Übersetzung des englischen, vom Heiligen Stuhl veröffentlichten Originals durch Dominik Hartig]

Unser Kommentar:

Da es sich hier um eine GEMEINSAME Erklärung handelt von katholischen Christen und islamischen Muslimen, bekennen also (auch) die katholischen „Mit-Erklärer“ und „Mit-Unterzeichner“ – ob sie es beabsichtig(t)en oder nicht – unter Punkt 1, Paragraph 3, Mohammed als „heiligen und geliebten Propheten“ und dass „Gott … den Koran („das letzte dieser Bücher“) und den Propheten Mohammed schickte, um die Menschheit zu führen und zu retten„.

Die Aussage unter Punkt 3: „Deshalb hat er (jeder Mensch) Anspruch darauf, dass einzelne Personen, Gemeinschaften und Regierungen seiner Identität und seiner Freiheit volle Achtung entgegenbringen, was die Zivilgesetzgebung zu fördern hat…“ ist für einen Christen insofern inakzeptabel, als unter „Identität“ auch „Religion“ oder „Glauben“ oder „Weltanschauung“ oder „Bekenntnis“ gemeint ist. Wenn z.B. seine Religion nicht die wahre ist, sondern eine Gegen-Religion, wie z.B. der Islam, namentlich eine für die einzig wahre Religion feindliche, gefährliche, zerstörerische Pseudo-Religion, wenn sein „Glaube“ in Wirklichkeit ein GOTT VER-ACHTENDER Aber- oder Unglaube oder gar Widerglaube ist, dann können CHRISTEN dieser Person, d.h. ihrer „Identität“ keine ACHTUNG, geschweige denn VOLLE ACHTUNG entgegenbringen. Und auf der Welt wimmelt es von solchen „Identitäten“!

Zu Punkt 4: Wie kann man denn menschliche Würde und Achtung AUSDEHNEN? Sind sie denn im Christentum UND im Islam UNAUSGEDEHNT? Doch nur im Islam! Im Islam ist die menschliche Würde und Achtung in vielerlei Hinsicht nicht nur un-ausgedehnt, sondern zur Un-Würde und Ver-Achtung verkehrt. Man denke nur an die Scharia-Strafen, z.B. an das Händeabhacken, an die Steinigung, usf. Auch die „Würde“ und „Achtung“ der Frau ist im Vergleich zur „Würde“ und „Achtung“ des Mannes geradezu „Unwürde“ und „Verachtung“. Der Islam allein hätte also noch sehr viel „Ausdehnungsverpflichung“ zu übernehmen. Die Christen haben es gut; sie haben einen Propheten als Lehrer und Gesetzgeber, der zugleich GOTT ist, der deshalb wusste und weiß, was MENSCHLICHE WÜRDE und ACHTUNG ist und die gläubigen Menschen allzeit im HEILIGEN GEIST entsprechend anleitet.

Zu Punkt 5: Falsch! Die CHRISTLICHE Nächstenliebe schließt Respekt im Sinne von „Achtung“ und „Anerkennung“ von „Entscheidungen in Religionsfragen“ des „Nächsten“ aus, wenn solche Entscheidungen respektlos sind gegenüber GOTT und Seinen Geboten.

Zu Punkt 6: Ebenfalls falsch! „Religiöse Minderheiten“ haben dann keinen Anspruch darauf, dass sie in ihren religiösen Überzeugungen und Praktiken ACHTUNG erfahren und kein Recht auf eigene KULT-Stätten und auf Schutz und Schonung ihrer „Gründergestalten“ und Symbole vor „Hohn und Spott“ im Sinne von Verachtung und Verhöhnung, wenn ihre „religiösen Überzeugungen und Praktiken“ Verachtung und Lästerung und Verhöhnung des allein wahren Gottes und Seiner allein wahren Religion sind.

Zu Punkt 7: Wie schon andernorts gesagt: Christen und Muslime können und dürfen gemäß katholisch-christlicher Lehre keine Gemeinschaft bilden und können und dürfen deshalb auch in religiösen (spirituellen) und moralischen (ethischen) Dingen, also für die „transzendente Dimension des Lebens“ kein gemeinsames „Zeugnis ablegen“; denn das „Zeugnis“ der Muslime widerspricht dem der Christen total und diametral.

Zu Punkt 8: Wir gläubigen, traditionstreuen katholischen Christen bekräftigen demgegenüber, dass – nach göttlichem Gesetz – nur eine Religion, die CHRISTLICHE, und nur ihre Anhänger von der Gesellschaft nicht ausgeschlossen werden dürfen, das heißt: jede in Wirklichkeit und Wahrheit GOTT-feindliche „Religion“ samt ihren Anhängern darf – wenn die Möglichkeit besteht – sehr wohl von der CHRISTLICHEN Gesellschaft – wo sie besteht – ausgeschlossen werden. Zum „Wohl der Gesellschaft“ tragen auch nur jene bei, die den wahren Gott ehren und Seine Gebote halten und Seine Lehre befolgen.

Zu Punkt 9: Wenn man unter „Kulturen“ (auch) „Religionen“ versteht, können und dürfen „Spannungen und Konflikte“ niemals ausgeschlossen, verhindert und verboten werden. Denn bei Gott gibt es nur eine wahre, berechtigte Religion. Alle anderen sogenannten „Religionen“ bestehen in Spannung und Konflikt zu dieser einzig gültigen und einzig heilbringenden Religion, und die Anhänger dieser Religion können und dürfen nicht darauf verzichten, für sie Zeugnis abzulegen, für sie zu missionieren und gegebenenfalls auch zu kämpfen, gelegen oder ungelegen, in Frieden oder in „Spannung und Konflikt“.

Zu Punkt 10: Eine „gesunde“ Erziehung vor allem in religiösen und moralischen Werten und korrekte Informationen über „andere Religionen“ würde für katholische Christen eben u.a. darin bestehen, die Erziehung der „Gläubigen“ des Islams und ihre Informationen über die christliche Religion, gemäß Koran, Hadithen und Scharia, als (völlig) ungesund zu betrachten und zu bezeichnen.

Zu Punkt 11: Katholiken und Muslime haben keine gemeinsame BERUFUNG. Die Muslime sind, gemäß dem GOTT-Menschen JESUS CHRISTUS, keine Gläubigen sondern Irrgläubige. Als solche haben sie die Berufung, wahre Gläubige, also CHRISTEN zu werden. Und nur dann, wenn ein Mensch Gebot und Lehre des GOTT-Menschen beachtet, kann er Werkzeug der Liebe und der Harmonie sein. Und diese Liebe schließt nicht JEDE FORM von Unterdrückung und Gewalt aus. Im Namen der wahren Religion kann das „Prinzip: ‚Gerechtigkeit für alle'“ nur „hochgehalten werden“, wenn gegen (vor allem schreiende) Un-Gerechtigkeit, wie z.B. die islamische Scharia-‚Gerechtigkeit‘, nötigenfalls auch „Unterdrückung und Gewalt“ ausgeübt werden.

Zu Punkt 12: „Die religiösen Menschen aller Glaubensrichtungen“ können nicht alle als „Menschen guten Willens“ bezeichnet werden. Guten Willens ist nur ein Mensch, der sich dem einzigen wahren Gott und Seinem Einfluss nicht mutwillig, nicht wissentlich und willentlich verschließt und entzieht. Es gibt „Glaubensrichtungen“, wie z.B. den Islam, die den guten Willen der Menschen be- und verhindern und den schlechten, bösen Willen geradezu wecken, züchten und pflegen. Mit Menschen anderer Glaubensrichtungen kann und darf der wahre Christ nicht zusammenarbeiten, wenn und insofern sie ersichtlich gegen den Willen Gottes leben und handeln.

Zu Punkt 13: Mit diesem Paragraphen fordert die christliche, katholische Seite der Autoren dieser Erklärung die Mulsime geradezu auf, bessere Muslime zu werden durch eine verbesserte, intensivierte Unterrichtung in ihrer eigenen „Tradition“, statt sie einzuladen, sich der christlichen Botschaft zu öffnen, was auch ihre Berufung und Pflicht wäre. Mit anderen Worten, sie sollen also in ihrem Anti-Christentum noch gefördert, gefestigt, gestärkt werden.

Zu Punkt 14: Dieses erste „Seminar“ des „Katholisch-Muslimischen Forums“ hat mit dieser „gemeinsamen Erklärung“ nichts Gescheites, nichts Förderliches, nichts Heilsames hervorgebracht. Ein zweites, noch dazu in einem Land mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit, wird bestimmt noch Dümmeres, Verworreneres, noch Unbrauchbareres produzieren. Dafür ein „ständiges Komitee“ einzurichten, bedeutet die Etablierung und Aufrechterhaltung einer dauerhaften Weiterakkreditierung des Islams und Weiterverfälschung des Christentums.

Zu Punkt 15: Wir freuen uns überhaupt nicht darüber, dass die gegenwärtige Führung der katholischen Kirche so geblendet und verblendet, so naiv und unerleuchtet ist, dass sie sich hergibt zu einem solchen Verrat an dem, was sie – im Heiligen Geist – vormals, in ihren besten Zeiten, vertreten und bekannt hat.

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Katholisch-Islamisches Forum nimmt seine Arbeit auf

Posted by deislam - 4. November 2008

Aus ZENIT.org: ZG08110402 – 04.11.2008
Permalink: http://www.zenit.org/article-16327?l=german

Historische interreligiöse Begegnung im Vatikan

ROM, 4. November 2008 (ZENIT.org).- Am heutigen Vormittag haben die Arbeiten des Katholisch-Islamischen Forums („Catholic-Muslim Forum“) begonnen, die am kommenden Donnerstag, 6. November, ihren Abschluss finden werden.

Das Forum wurde vom Päpstlichen Rat für den Interreligiösen Dialog und von Vertretern des Islams einberufen. Es ist kam nach dem offenen Brief zustande, den 138 muslimische Persönlichkeiten am 13. Oktober 2007 an den Papst und andere christliche Hirten gesandt hatten. Kardinalstaatsekretär Tarcisio Bertone antwortete im Namen Benedikts XVI. am 19. November 2007 auf dieses Schreiben (vgl. Antwort).

Das Thema des Studienseminars im Vatikan lautet: „Gottesliebe, Nächstenliebe“. Während der erste Tag den „theologischen und geistlichen Grundlagen“ gewidmet ist, werden die Arbeiten des zweiten Tages das Thema „Würde des Menschen und gegenseitiger Respekt“ beleuchten. Zu beiden Themen werden die katholische und die muslimische Seite je ein Gutachten vorlegen. Sie sollen als Diskussionsgrundlage dienen.

Am dritten Tag, das heißt am kommenden Donnerstag, werden die Teilnehmer des Gesprächsforums von Papst Benedikt XVI. in Audienz empfangen werden. Am Nachmittag desselben Tages ist für 16.30 Uhr in der Päpstlichen Universität Gregoriana eine öffentliche Sitzung geplant, in deren Verlauf eine gemeinsame Erklärung vorgestellt werden soll. Ein katholischer und ein muslimischer Teilnehmer des Forums werden bei dieser Gelegenheit auf alle Frage eingehen, die mit der Thematik des Seminars zu tun haben. Insgesamt werden 29 Spezialisten, religiöse Autoritäten und Berater am Forum teilnehmen.

Die muslimische Gruppe setzt sich aus renommierten Intellektuellen und geistlichen Würdenträgern der islamischen Welt zusammen. Zu ihnen gehören Vertreter der Schia, der Sunniten und des Sufismus.

Der Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog, Kardinal Jean-Louis Tauran, führt den Vorsitz des Forums. Im Vorfeld der Tagung hatte Tauran gegenüber „Radio Vaticana“ und der französischen Zeitung „La Croix“ mit Blick auf historische Treffen erklärt: „Wir sind zum Dialog verurteilt.“ Die Begegnung im Vatikan sei kein Anfang, da die Kirche seit mehr als 1.400 Jahren in einem Dialog stehe. „Seit dem Konzil besitzen wir das Dokument ,Nostra Aetate’, das einen Weg im Dialog geebnet hat. Ich würde sagen, dieses Treffen ist ein neues Kapitel in einer langen Geschichte.“

Man dürfe keine Angst davor haben, die Verletzung der Menschenrechte anzuprangern, damit die Wahrheit und nicht die Gewalt siege beziehungsweise damit das Gesetz und nicht das Recht des Stärkeren herrsche.

Bei der Begegnung werde kein theologischer Dialog im eigentlichen Sinn geführt, auch wenn theologische Fragen mitbedacht würden. Es gehe vielmehr darum, in ethischen und geistigen Fragen einen Konsens zu finden und bei humanitären Katastrophen zusammenzuarbeiten.

Kardinal Tauran bekräftigte, dass es wichtig sei, trotz aller Schwierigkeiten und Krisen miteinander zu sprechen. Die Beziehung zwischen Katholiken und Muslimen sei oft von der politischen Situation in den Ländern mit vorwiegend muslimischer Bevölkerung abhängig. „In der islamischen Welt identifiziert man das Christentum mit der westlichen Welt. Das ist eine sehr gefährliche Vermischung, denn wenn die Führer der westlichen Staaten Entscheidungen treffen, die von den islamischen Ländern nicht geteilt werden, heißt es: Die Christen waren es, sie greifen uns an und provozieren uns. Das ist eine Gemengelage, die meines Erachtens immer wieder zu Spannungen führt.“

Einem Dialog nach der Logik des „do ut des“, also des Entgegenkommens, wenn entsprechende Gegenleistungen erbracht würden, erteilte der Kurienkardinal eine Absage. So etwas widerspreche dem christlichen Glauben, betonte der Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialig gegenüber der französischen Zeitung „La Croix“.

Der Direktor des vatikanischen Presseamtes, P. Federico Lombardi SJ, sprach mit Blick auf die muslimisch-katholischen Arbeitsgespräche die Hoffnung aus, dass solche Initiativen des Dialogs im Kielwasser des Zweiten Vatikanischen Konzils, Johannes Pauls II. und nun auch Benedikts XVI. dazu beitragen mögen, immer entschlossener zu bekräftigen, dass im Namen Gottes nicht getötet und gehasst werden dürfe. Es sei immer jeder Mensch zu achten, so Lombardi unter Bezugnahme auf die jüngsten Christenverfolgungen in Indien und im Irak.

Ibrahim Kalin, Sprecher des muslimischen Delegation und Direktor der „Seta Foundation“ in Ankara (Türkei) sowie Professor an der Georgetown University (USA), erklärte im Hinblick auf das Forum, dass unter den Christen wie auch unter den Muslimen eine skeptische Haltung gegenüber dieser neuen Initiative festzustellen sei. Gerade aus diesem Grund sei ein Fortschritt auf dem Weg des Dialogs geboten, so Kalin gegenüber der vatikanischen Zeitung „Osservatore Romano“. Das Forum sei Ausdruck einer „vernünftigen Hoffnung“, auch wenn eine gewisse Dosis an Realismus Pflicht sei. Kalin sprach sich dafür aus, Misstrauen zu überwinden und „über die Toleranz hinaus zu gehen“.

Zu den Mitgliedern der katholischen Delegation gehören die Jesuiten Samir Khalil Samir und Christian Troll sowie der Dekan des Päpstlichen Instituts für Arabische und Islamische Studien, Miguel Angel Ayuso Guixot.

Der Islamist P. Khalil Samir SJ wies auf die Tatsache hin, dass in der islamischen Welt jene verachtet und als Apostaten benachteiligt seien, die sich zum Christentum bekehrten. Sie würden als Verräter gesehen und nicht als Menschen, die die Wahrheit suchten.

Gegenüber „Asia News“ erklärte der Gelehrte, dass der jetzt aufgrund der Inspiration Papst Benedikts XVI. neu aufgenommene Dialog fruchtbar werden könne, wenn er drei Dimensionen respektiere. Er müsse jetzt aufgenommen und die kommenden Jahre fortgeführt werden. Als Ergebnis der Begegnungen müssten konkrete gemeinsame Dokumente formuliert werden, die dann so umfangreich wie möglich Verbreitung finden sollten. Zum dritten müsste diesen Dokumenten eine maximale Autorität zuerkannt werden. Letzteres erfordere vor allem, dass es auf Seiten des Islams eine Übereinkunft unter den religiösen und politischen Autoritäten gebe. „Die Gesetze, die die Religionsfreiheit beschränken“, so Khalil, „stammen von islamischen Regierungen, nicht von den muslimischen Gelehrten.“

Jeder, der an den Dialogforen teilnehme, müsse bei der Rückkehr in sein Land mit der Regierung und den muslimischen Vereinigungen in Kontakt treten. P. Khalil schlug diesbezüglich auch vor, dass die Entscheidungen der Dialogforen nicht nur den Staaten, sondern vor allem der „Organisation der Islamischen Konferenz“, einer zwischenstaatlichen internationalen Organisation von derzeit 57 Staaten, in denen der Islam Staatsreligion, Religion der Bevölkerungsmehrheit oder Religion einer großen Minderheit ist, vorgelegt und von dieser angenommen werden müsse. Die Autorität derartiger Dokumente sei von größter Bedeutung.

Das Entscheidendste ist für den Jesuiten aber die Religionsfreiheit. Dabei handle es sich um ein geistiges Prinzip, das die Würde des Menschen berühre. Zugleich sei die Religionsfreiheit ein theologisches Prinzip, da es mit dem Grundsatz des von Gott nach seinem Ebenbild geschaffenen Menschen zu tun habe, der frei sei und daher auch die Freiheit besitze, zu irren. P. Khalil äußerte die Hoffnung, dass dem jetzigen Forum bald ein gemeinsames Dokument zur Religionsfreiheit folgen möge.

Unser Kommentar:
Bei dieser Begegnung werde kein theologischer Dialog im eigentlichen Sinn geführt, auch wenn theologische Fragen mitbedacht würden. Es gehe vielmehr darum, in ethischen und geistigen Fragen einen Konsens zu finden und bei humanitären Katastrophen zusammenzuarbeiten.
Ethische, also sittliche, moralische Maßstäbe und Regeln oder „Kriterien für gutes und schlechtes Handeln und die Bewertung seiner Motive und Folgen“ und „geist-bezogene“, metaphysische, spirituelle Frage-Beantwortungen können niemals übereinstimmend (einvernehmlich, konsensual) definiert werden zwischen Christentum und Islam, also zwischen Christentum und -Gegenchristentum! Der naive, realitätsferne Versuch ist zum vornherein zum kläglichen und beschämenden Scheitern verurteilt, weil das sittliche und spirituelle Handeln bis in feinste Einzelheiten bestimmt und beeinflusst und geregelt wird durch die jeweilige, von der andern total diskrepante, konsensunfähige „Theologie“! Der Islam ist dermaßen christen- und damit gottfeindlich, dass jegliche „Zusammenarbeit mit ihm“, und wäre es bei „humanitären Katastrophen“ grundsätzlich falsch ist. Hilfe leisten sollen die Christen selbstverständlich allen Notleidenden, aber immer erkennbar als CHRISTEN und nicht „in Zusammenarbeit“ mit Antichristen. Denn: wie heißt es im 2. Brief des Völkerapostels Paulus an die Korinther, Verse 14-17? „Ziehet nicht an demselben Joche mit den Ungläubigen; denn welche Gemeinschaft hat die Gerechtigkeit mit der Ungerechtigkeit? Oder wie kann sich Licht zu Finsternis gesellen? Wie stimmt Christus mit Belial überein? Oder was hat der Gläubige mit dem Ungläubigen zu tun? Wie verträgt sich der Tempel Gottes mit Götzen? Denn ihr seid ein Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott spricht: Ich will in ihnen wohnen, und unter ihnen wandeln, und so will ich ihr Gott, und sie sollen mein Volk sein!“
Einem Dialog nach der Logik des „do ut des“, also des Entgegenkommens, wenn entsprechende Gegenleistungen erbracht würden, erteilte der Kurienkardinal eine Absage. So etwas widerspreche dem christlichen Glauben, betonte der Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialig gegenüber der französischen Zeitung „La Croix“.
Es widerspricht vielmehr dem echten christlichen Glauben, wenn Christen ihren Erzfeinden „entgegenkommen“ und „Leistungen“ erbringen, und obendrein noch „ohne Gegenleistungen“. Der „Dialog“ könnte ja für die Christen auch nur etwas nützen, wenn auf islamischer Seite wahre Bereitschaft zu „Entgegenkommen“ gegenüber den Christen bestünde, und das müsste zum mindesten die Zulassung und den Schutz der christlichen Mission, das Recht auf Bau und Besitz christlicher Kirchenzentren (in islamisch dominierten Ländern) mitbeinhalten. Andernfalls ist das christliche Entgegenkommen gegenüber den Mohammedanern Verrat an Christus, an der Christenheit, am Christentum, weil Mithilfe an der Ausbreitung, Entfaltung, Errichtung des Antichristentums.
„Die Gesetze, die die Religionsfreiheit beschränken“, so Khalil, „stammen von islamischen Regierungen, nicht von den muslimischen Gelehrten.“
Ach, wie gescheit. Als ob die Männer der islamischen Regierungen nicht von muslimischen Gelehrten unterrichtet und für ihre Gesetzgebereien zugerichet würden!
Das Entscheidendste ist für den Jesuiten aber die Religionsfreiheit. Dabei handle es sich um ein geistiges Prinzip, das die Würde des Menschen berühre. Zugleich sei die Religionsfreiheit ein theologisches Prinzip, da es mit dem Grundsatz des von Gott nach seinem Ebenbild geschaffenen Menschen zu tun habe, der frei sei und daher auch die Freiheit besitze, zu irren. P. Khalil äußerte die Hoffnung, dass dem jetzigen Forum bald ein gemeinsames Dokument zur Religionsfreiheit folgen möge.
Ja, gewiss, der Mensch besitzt die Freiheit zu irren. Aber die „Religionsfreiheit“ ist deswegen noch lange nicht „ein theologisches Prinzip“! Denn der Mensch besitzt VOR GOTT nicht die Freiheit, sein Irren als Nicht-Irren zu propagieren, seine Irr-Religion als GOTTES Religion zu verbreiten, ebensowenig wie er die Freiheit besitzt, gerechte Gesetze des Staates zu brechen, z.B. Betrugs-Geschäfte zu tätigen. Die Würde des Menschen wird nicht berührt oder herabgesetzt, wenn ihm verboten wird, Unwahrheit, Irrtum, Häresie öffentlich zum Besten zu geben.

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Islam und Judentum, Verbündete der Kirche gegen den Säkularismus und Liberalismus?

Posted by deislam - 7. Oktober 2008

Zitat von ZENIT.org: ZG08100609 – 06.10.2008
Permalink: http://www.zenit.org/article-16071?l=german

Islam und Judentum, Verbündete der Kirche gegen den Säkularismus

Der Generalrelator der Synode betont die Bedeutung des interreligiösen Dialogs

ROM, 6. Oktober 2008 (ZENIT.org).- Das Judentum und der Islam, das heißt jene Religionen, die Abraham zum gemeinsamen Stammvater haben, sind Alliierte der Kirche gegen den Säkularismus und Liberalismus sowie für die Anerkennung der öffentlichen Rolle des Glaubens.

In diesem Sinn äußerte sich am heutigen Vormittag der Generalrelator der Zwölften Ordentlichen Vollversammlung der Bischofssynode, Kardinal Marc Ouellet, in seinem Eröffnungsreferat der ersten Generalkongregation. Der Erzbischof von Québec (Kanada) hob die besonderen Beziehungen hervor, die zwischen der Kirche und den anderen monotheistischen Religionen im interreligiösen Dialog bestünden.

Angesichts des fortschreitenden Säkularismus und des Liberalismus seien die großen Religionen, die auf einen Stammvater zurückgehen, Verbündete bei der Verteidigung des menschlichen Lebens und der Behauptung der sozialen Bedeutung der Religion. Kardinal Ouellet bekräftigte in diesem Zusammenhang, „dass der Dialog mit ihnen angesichts der gegebenen Umstände wichtiger ist als je zuvor“. Gemeinsam müsse man soziale Gerechtigkeit, moralische Werte sowie Frieden und Freiheit aller Menschen fördern.

Der Generalrelator erinnerte die Bischöfe an das Massaker der christlichen Martyrer in Tibhirine in Algerien im Jahr 1996, als sieben Trappistenmönche von einer fundamentalistischen islamischen Gruppe entführt und getötet worden waren. Im Hinblick auf den Dienst am Menschen und der Versöhnung unter den Völkern erhebe das Zeugnis dieses Martyriums den Dialog auf eine in der Geschichte vielleicht nie erreichte Ebene, so Ouellet.

Die wagemutigen Initiativen Benedikts XVI. stärkten die Fortführung des Dialogs mit dem Islam, fuhr Kardinal Ouellet mit dem Hinweis auf das geplante Treffen zwischen dem Papst und Vertretern des Islams im kommenden November fort.

Unser Kommentar:
Ist es menschenmöglich, dass höchste Vertreter der katholischen Christenheit so geblendet und verblendet sein können, dass sie nicht (mehr) einsehen, dass die Wahrheit sich nie mit der Unwahrheit verbinden und verbünden kann, um damit etwas Gutes zu erreichen?! Was haben CHRISTUS und BELIAL miteinander gemein? (Wie stimmt CHRISTUS mit BELIAL überein?) Oder was hat der Gläubige mit dem Ungläubigen zu tun? (2. Korinther 6,15) Der „Säkularismus“ und der „Liberalismus“ werden doch nicht im christlichen Sinne bekämpft und besiegt, wenn die Christenheit dies zusammen mit den Ungläubigen und Irrlehrern tut. Ungläubig und irrgläubig und antichristlich sind beide: die nichtchristlichen Juden wie die Muslime. Abraham ist auch nur dem Fleische nach Stammvater der Juden und der Mohammedaner, die nicht an die Gottheit Christi glauben. Diese rein fleischliche Abstammung aber nützt nichts. „Ich weiß, dass ihr Nachkommen Abrahams seid“, spricht Jesus, unser HERR und GOTT, gemäß dem Johannes-Evangelium, Kapital 8, Vers 37, und weiter, ab Vers 39: „Wäret ihr Kinder Abrahams, würdet ihr auch Abrahams Werke tun. So aber sucht ihr mich zu töten, einen Menschen, der Ich euch die Wahrheit sagte, die ich von Gott hörte. Das hat Abraham nicht getan. Ihr tut die Werke eures Vaters… Ihr stammt aus dem Teufel als Vater und wollt nach den Gelüsten eures Vaters tun (Joh. 8, 39-41,44) Und der heilige Völkerapostel Paulus in seinem Brief an die Galater, Kapitel 3, 6-9.29): Seid ihr aber Christi, so seid ihr Abrahams Nachkommenschaft und der Verheißung gemäß Erben“. Weder die Juden noch die Muslime können also „Alliierte der Kirche gegen den Säkularismus und Liberalismus sowie für die Anerkennung der öffentlichen Rolle des Glaubens sein“. Beide haben streng genommen kein göttliches (An-)Recht auf eine öffentliche Ausübung ihres (Un-), bzw. (Irr-)Glaubens! Wenn „die Kirche“ meint, sie könne, müsse sich zusammentun mit diesen „rein fleischlichen Nachkommen Abrahams“, dann ist das ein beschämendes, betrübliches, miserables Zeugnis dafür, dass diese entarteten Glieder der Kirche (diese geblendeten und verblendeten Führer) selber nicht mehr geistige, sondern „fleischliche“ Nachkommen Abrahams sind. Und was dabei herauskommt, ist wieder nur „Fleisch“, dem Untergang, dem Tode geweihtes Fleisch! – Man kann es zudem so qualifizieren: hier wird eine Gemeinsamkeit angestrebt, die eine UNHEILIGE ALLIANZ ist – eine ALLIANZ von UNHEILIGEN! Die wahren CHRISTEN machen da nicht mit!

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Kardinal Tauran: Neue Atmosphäre im interreligiösen Dialog

Posted by deislam - 17. Juli 2008

Wir zitieren aus Zenit.org und kommentieren anschließend:

Permalink: http://www.zenit.org/article-15623?l=german

Kongress zur Förderung des interreligiösen Dialogs in Madrid (16. – 18. Juli)

ROM, 16. Juli 2008 (ZENIT.org).- Am heutigen Mittwoch hat in Madrid der internationale Kongress begonnen, der auf Initiative des Königs von Saudi-Arabien Abdallah zur Stärkung des interreligiösen Dialogs einberufen wurde. Der Kongress findet am kommenden Freitag, den 18. Juli, seinen Abschluss.

Ziel der internationalen Begegnung ist es, das Bild eines toleranteren Islam zu liefern, der für alle Religionen offen ist. Gleichzeitig soll einer breiteren Öffentlichkeit der Appell von Mekka (6. Juni 2008) bekannt gemacht werden. Außerdem geht es um eine Präzisierung des Beitrags der Religionen für den Weltfrieden und das Zusammenleben der Menschen. Gemeinsam geteilte ethische Werte sollen der Welt und vor allem der Erziehung der Jugend zur Verfügung gestellt werden. Insgesamt beabsichtigt der Kongress, der Menschheit zu einer Rückkehr zu Gott zu verhelfen.

Als Vertreter des Heiligen Stuhls nimmt der Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog, Kardinal Jean-Louis Tauran, teil. In einem Gespräch mit der vatikanischen Zeitung „L’Osservatore Romano“ (16.7.2008) bezeichnete der Kardinal die Tagung als „mutige Initiative“ des saudiarabischen Königs.

Der Heilige Stuhl begrüße den Kongress, der die drei großen monotheistischen Religion um einen Tisch versammelt sieht, als eine dem Wunsch Papst Benedikts XVI. entsprechende Initiative, die dieser mehrmals gewünscht hätte.

Für Kardinal Tauran sind die letzten Ereignisse im Bereich des interreligiösen Dialogs mit dem Islam ein sichtbarer Beweis für eine neue Atmosphäre im interreligiösen Dialog. Tauran brachte den Wunsch zum Ausdruck, dass die Madrider Konferenz konkret für die Überzeugung Zeugnis ablege, dass die authentisch praktizierten Religionen zu Brüderlichkeit und Harmonie der Menschheitsfamilie beitragen. „Die Religionen führen keine Kriege“, so der Kardinal. Daher sei es Pflicht der religiösen Hirten und Führer, das Gewissen ihrer Anhänger zu bilden, damit diese wahrhaft Gläubige seien, „Überbringer des Friedens und der Brüderlichkeit“.

Eine der Früchte der abrahamitischen Religionen besteht für Kardinal Tauran im Gebet, das in einer säkularisierten Welt für die transzendente Dimension des Menschen Zeugnis ablege. Weitere Früchte seien die Bekräftigung der Sakralität des menschlichen Lebens und die Notwendigkeit der rechten Erziehung der Jugend. Auf diese Ziele hin müsse zusammengearbeitet werden.

Für Tauran ist die Tatsache, dass es der Hüter der heiligsten Orte des Islam ist, der die Konferenz organisierte, ein Zeichen dafür, dass es sich um einen Aufruf universaler Art handelt.

Den „Appell von Mekka“ aus dem Juni 2008 bezeichnete der Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog als ein bedeutendes Dokument. Aus ihm gehe das Bild eines Islam hervor, der sich der Weltöffentlichkeit mit einem anderen Gesicht präsentieren wolle als dem, das vom extremistischen Terrorismus gezeichnet werde. Es sei ein Islam zu erkennen, der für die Begegnung mit anderen Religionen offen und zu einer gegenseitigen Kenntnis bereit sei, die auf im Wesentlichen gemeinsamen Werten beruhe. Des Weiteren sei der gemeinsame Wille festzuhalten, den Menschen neu für Gott zu öffnen, für den Schutz der Umwelt zusammenzuarbeiten, deren Zerstörung als schwere Sünde anerkannt sei. Dazu komme die Verteidigung der ethischen Werte des Lebens und der Familie.

Zum pseudoreligiös inspirierten Terrorismus wiederholte Kardinal Tauran die Ansicht Papst Benedikts XVI. und bezeichnete ihn als „kriminelle Tätigkeit“, die umso schlimmer sei, wenn sie unter dem Deckmantel der Religion vollzogen werde und damit die reine Wahrheit Gottes auf das Maß der eigenen Blindheit und moralischen Perversion herabdrücke.

Kardinal Tauran brachte zudem die Ansicht zum Ausdruck, dass der König von Saudi-Arabien gerade auch durch seine Begegnung mit Papst Benedikt XVI. zu diesen neuen Schritten veranlasst worden sei. Der König sei tief beeindruckt gewesen von der Menschlichkeit des Papstes. Gleichzeitig sei sich nach Meinung Taurans der König bewusst, dass einige extremistische Fraktionen innerhalb der islamischen Welt das Bild des Islam verfinstert hätten. Deshalb wolle Abdallah dem Islam sein wahres Antlitz zurückerstatten.

Der Dialog über den Menschen begünstigt nach Worten von Kardinal Tauran auch den theologischen Dialog, dessen „Schwelle“ auf diese Weise erreicht werden könne. Dabei sei dann zu sehen, was möglich sei und was nicht. Jedenfalls handle es sich bei dem Treffen in Madrid um einen Schritt hin zu einer neuen Haltung, die vor allem ein gegenseitiges Anhören begünstige. Der Andere solle nicht als Rivale, sondern als Bruder gesehen werden.

„Der interreligiöse Dialog setzt die eigene Identität voraus“, bekräftigte Kardinal Tauran zum Schluss. „Er muss dann aber zu einer gegenseitigen Bereicherung gelangen. Wenn man nicht zu konkreten Gesten kommt, nützt sogar der Dialog nichts.“

Unser Kommentar:
Wir glauben, dass es höchste Zeit wäre, dem 65-jährigen Kardinal Jean-Louis Tauran („Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog“) in sein Reisegepäck ein komplettes Set islamischer Bekleidung(sstücke) mitzugeben; er könnte dann jeweils nach Bedarf anstatt in seinem scharlachroten Kardinal-Outfit in der klassischen (saudi-arabischen) islamischen Männertracht „ausgehen“ und sich in Mekka (falls es ihm gelingt, bis dahin vorzudringen) und in allen Scharialändern, weil als „Freund und Bruder“ ausgewiesen, unauffällig und unverdächtig unter die gebannten Zuhörer in Freitags-Moscheen setzen und sich aufmerksam die Predigten anhören, vor allem jene, die sich thematisch mit den „Ungläubigen“ befassen. Es würde ihm dann vielleicht aufgehen, dass „das wahre Antlitz des Islams“ nicht das eines toleranten ist, und dass der „real-existierende“, d.h. der „authentisch praktizierte“ Islam keineswegs zu „Brüderlichkeit und Harmonie der Menschheitsfamilie“ beiträgt und „der Menschheit nicht zu einer Rückkehr zu Gott (zum wahren Gott!) verhilft“, und dass der islamische Terrorismus mitnichten als „pseudoreligiös inspirierte kriminelle Tätigkeit“ gebrandmarkt wird und dass die reine (christliche) Wahrheit Gottes durch die islamische Lehre auf das Maß uneinsichtiger Blindheit und pseudoreligiös verbrämter moralischer Perversion herabgedrückt“ wird.
Es braucht ja schon eine gute Portion, eine starke Dosis Begriffsstutzigkeit, um bei soviel Evidenz zu glauben, der Islam sei, wenn nur authentisch praktiziert, tolerant und „für alle Religionen offen“. Gewiss versteht er sich als „offen für alle Religionen“; aber eben nur einseitig. Der Islam ist offen für Konvertiten aus allen Religionen! Ist aber einer einmal in die „Umma“ eingetreten, kann er sie nicht mehr verlassen, es sei denn unter Todesgefahr. „Die Religionen führen keine Kriege“, meinen die gutmenschlichen Geistig-Verschleierten. Aber gerade der Islam ist die „Religion“, die unausgesetzt „Krieg führt“ (immer schon und auch heute noch und heute mehr denn je). Wir empfehlen zwecks Einsichts-Vertiefung das Online-Spiel „Dar-El-Harb“!

In diesem Zusammenhang unbedingt (nochmals) lesen:

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