ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

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Türkei: Kardinal Meisner begrüßt Tarsus-Absichtserklärung

Posted by deislam - 7. September 2010

Zitat von Radio Vatikan 28/08/2010 11.24.56:

Der Kölner Kardinal Joachim Meisner begrüßt die neuen Zeichen aus der Türkei für eine dauerhafte Nutzung der Pauluskirche in Tarsus durch die Christen. Es wäre ein Signal für die ganze Welt, schreibt der Erzbischof von Köln in einer Mitteilung. Gegenüber unseren Kollegen vom Kölner domradio äußert Kardinal Meisner aber auch seine Skepsis.

„Ich bin schon mehrfach durch Versprechungen hoher türkischer Autoritäten mit Hoffnung erfüllt worden, die sich dann als trügerisch erwiesen. Ich bleibe aber bei dem urchristlichen Grundsatz: „sperare contra spem„, also „gegen die Hoffnung zu hoffen“, auf dass die mittelalterliche Kirche in Tarsus uns Christen zurückgegeben wird.“

Der Leiter der obersten türkischen Religionsbehörde Diyanet, Ali Bardakoglu, hatte sich kürzlich für die Wiedereröffnung der Paulus-Kirche ausgesprochen.

„Nach den sehr traurigen Nachrichten der letzten Jahre über die Situation der Christen in der Türkei ist die jüngste Meldung wie ein Silberstreif am Himmel. Es wäre ein Signal für die ganze Welt! Da Paulus in Tarsus geboren wurde, ist der Ort mit der Person des Völkerapostels unauflöslich verbunden. Damit würde ein positives Zeichen auch an unsere Gesellschaft in Deutschland gesendet, wo den türkischstämmigen Mitbürgern muslimischen Glaubens immer wieder nahegelegt wird, sie mögen sich für dieselben Rechte der Religionsfreiheit in ihrem Ursprungsland einsetzen, wie sie in Deutschland und in Europa allgemein gelten.“

(domradio 28.08.2010 mg)

Unser Kommentar:
„Selig“ die gegen alle Hoffnung hoffen. Kardinal Meisner gehört zu jenen, die auch noch Hoffnung haben, wenn (schon längst) überhaupt kein Grund mehr besteht, zu hoffen! Wenn alle Hoffnung evidenterweise TRÜGERISCH ist! Es wäre ein überfälliges Signal für die ganze – vor allem christliche – Welt, wenn hohe Vertreter der Christenheit, statt ewiger Fortsetzung trügerischer Hoffnung(en), endlich Druck ausüben würden für entsprechende Gegenmaßnahmen z.B. in Deutschland, mit anderen Worten, dass keine einzige Moschee mehr gebaut oder eröffnet werden dürfte, solange in der Türkei keine echte Religionsfreiheit wie in Deutschland besteht!

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Grußwort von Kardinal Meisner zum Abschluss des Paulusjahres in Tarsus

Posted by deislam - 2. Juli 2009

Zitat aus ZENIT.org: ZG09070111 – 01.07.2009
Permalink: http://www.zenit.org/article-18179?l=german

Grußwort von Kardinal Meisner zum Abschluss des Paulusjahres in Tarsus

Die Türkei, Treffpunkt der Kulturen und Religionen

KÖLN, 1. Juli 2009 (ZENIT.org/PEK).- Erzbischof Joachim Kardinal Meisner sieht gute Chancen, dass die historische Kirche im türkischen Tarsus, dem Geburtsort des Apostels Paulus, auch in Zukunft für Gottesdienste genutzt werden kann.

„Die Nachrichten, die ich aus Tarsus höre, lassen mich hoffen“, sagte Meisner. „Dem Vernehmen nach hat sich die türkische Re­gierung dafür ausgesprochen, dass die historische Kirche in Tarsus auch zukünftig als christliches Gotteshaus genutzt werden kann. Darüber freue ich mich sehr. Nun muss das weitere Vorgehen noch mit der örtlichen Verwaltung abgestimmt werden. Wir werden dies weiterhin aufmerksam begleiten.

Ich bin sehr dankbar dafür, dass wir schon im gerade zu Ende gegangenen Paulusjahr die Kirche für Gottesdienste nutzen konnten. Das Erlebnis dieser Gastfreundschaft hat auch die zahlreichen Pilger berührt. Gemeinsam mit dem Nuntius und dem deutschen Botschafter in der Türkei, die sich in diesem Anliegen sehr engagiert haben, und meinem bischöflichen Mitbruder Luigi Padovese hoffe ich, dass diese gute Erfahrung des Paulusjahres nun dauerhafte Früchte tragen darf.“

Wir veröffentlichen das Grußwort, das Kardinal Meisner zum feierlichen Abschluss des Paulusjahres in Tarsus verfasst hat.

* * *
Eminenz, Exzellenzen, verehrter Herr Minister, sehr geehrter Herr Gouverneur, sehr geehrter Herr Bürgermeister, verehrte religiöse und zivile Autoritäten, liebe Gäste!

Die Feier der Beschließung des Paulusjahres gibt mir die Möglichkeit, Ihnen allen meine herzlichen Grüße und Segenswünsche zu übersenden.

Bei meinen beiden Besuchen in Tarsus und Antiochia konnte ich den Reichtum der frühen christlichen Zeugnisse erleben, die die Türkei auf ihrem Grund bewahrt. So ist es richtig, dass man von diesem Land sagt, dass es eine universale Berufung als Treffpunkt zwischen den verschiedenen Kulturen und Religionen hat.

Deshalb habe ich mich zum Sprecher aller deutschen Katholiken gemacht und die Möglichkeit unterstützt, dass in der Heimat des heiligen Paulus, des Apostels des Dialogs, den Christen eine Kirche zur Verfügung steht, in der sie beten können.

Bei meinem letzten Besuch in Tarsus, bei dem ich mit lokalen Autoritäten zusammengetroffen bin, konnte ich einen Konsens hinsichtlich dieser Anfrage feststellen, der auch von den Autoritäten in Ankara positiv bewertet wurde.

Auf diesem Hintergrund gebe ich meinem Wunsch Ausdruck, dass die Feiern des Paulusjahres, ebenso wie sie vielen Pilgern dazu gedient haben, im Land des Apostels zu beten und die Gastfreundschaft des türkischen Volkes zu erfahren, so auch dazu dienen, das ehrliche Bemühen der lokalen und nationalen Autoritäten zur Förderung eines wahren religiösen Dialoges immer besser zu erkennen.

Gott segne die Türkei!
Ihr
+ Joachim Kardinal Meisner
Erzbischof von Köln

Unser Kommentar:
Was ist das für eine unwürdige, widerwärtige Heuchelei! Kardinal Meisner gibt sich zufrieden mit einem Nano-Erfolg, mit einem Schein-Entgegenkommen der Türkei, die zu 99% muslimisch, d.h. mohammedanisch ist, in der heute angeblich noch 0.2%, d.h. ca. 125.000 „Christen“ leben, in der die derzeitige Lage der Christen als „desolat“ gilt. (Siehe Wikipedia-Artikel „Christen in der Türkei„!) Er ist schon dankbar dafür, dass „die historische Kirche in Tarsus“, dem Geburtsort des Apostels Paulus, die zuletzt ein Museum war (und wohl über kurz oder lang wieder eines werden wird), „für (ökumenische) Gottesdienste, für ‚das Gebet‘, benutzt werden konnte“, und er hofft, dass sie auch zukünftig dafür genutzt werden kann, und will die diesbezügliche „Abstimmung mit der örtlichen Verwaltung weiterhin (vertrauensselig) aufmerksam begleiten“. Er betrachtet das Verhalten der Behörden in Ankara, der lokalen und nationalen Autoritäten und des türkischen Volkes als „Gastfreundschaft“ und als „ehrliches Bemühen zur Förderung eines wahren religiösen Dialoges“ und lobt „die Türkei“ für „den Reichtum der frühen christlichen Zeugnisse, die sie auf ihrem Grund bewahrt“ (lies: für die toten Ruinen, die noch übrigblieben von der verheerenden Zerstörung des Christentums durch den Islam) und erteilt der ganzen von ihm verehrten antichristlichen Gesellschaft, der Regierung und dem Volk, seinen erzbischöflichen, ja gar GOTTES Segen!

Siehe dazu auch:

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Kardinal Meisner: „Religionsfreiheit ist Menschenrecht“

Posted by deislam - 21. September 2008

Zitat aus ZENIT.org: ZG08092005 – 20.09.2008 (Auszeichnungen durch uns)
Permalink: http://www.zenit.org/article-15954?l=german

Der Kölner Erzbischof zu Moschee-Bau und den Bemühungen um eine christliche Kirche in Tarsus

KÖLN, . September 2008 (ZENIT.org).- Im Interview mit der Kölner Kirchenzeitung äußert sich Joachim Kardinal Meisner zum geplanten Moschee-Bau in Köln und zum Stand der Bemühungen, den Christen in der türkischen Stadt Tarsus eine dauerhafte Kirche zu verschaffen.

Zum Moschee-Bau, den die Stadt Köln kürzlich beschloss, erklärt Kardinal Meisner: „Ich sage das, was ich die ganze Zeit betont habe: Die Kirche setzt sich in unserem Land ebenso wie überall für Religionsfreiheit ein. Wir haben hier ein hohes Gut in der Hand. Es bedeutet, dass gläubige Menschen Gotteshäuser errichten und sich in diesen zum Beten und Feiern des Gottesdienstes versammeln können.“

Wie und wo die Moschee im Einzelnen entstehen solle, sei indessen nicht von der Kirche oder vom Kölner Erzbischof zu entscheiden. Dazu der Kardinal wörtlich: „Dafür — das habe ich immer wieder gesagt — sind die Planer und politischen Entscheider zuständig.“

Die Gegner des Moschee-Baus, insbesondere die Organisatoren des so genannten Anti-Islamisierungskongresses am kommenden Wochenende in Köln, weist Kardinal Meisner mit Blick auf das derzeitige, weltweite Paulusjahr der katholischen Kirche gezielt auf das Vorbild des Apostels hin: „Vom Apostel Paulus, den wir in diesem Jahr besonders intensiv betrachten, haben wir das Wort, dass wir allen um der Menschen willen alles sein sollen. Zweifellos ein schwieriger Auftrag, aber Paulus hat sich damit als ein durch und durch weltoffener Mensch bekannt und ein bleibendes Beispiel gegeben. Ich weiß, dass Frauen und Männer, die sich als Christinnen und Christen bekennen, es mit diesem Vorbild bisweilen schwer haben. Dabei will ich mich selbst keineswegs ausschließen. Gerade bei der derzeit zu beobachtenden Zunahme großer Moschee-Bauten hier zu Lande zeigt sich aber, dass sich Grundsätze, wie wir sie bei Paulus finden, immer wieder aufs Neue bewähren müssen.“

Kardinal Meisner betont daher ausdrücklich, die Lösung könne „nicht darin bestehen, Ängste bewusst auszunutzen oder gezielt zu schüren, sondern wir müssen unseren eigenen Glauben zur Geltung bringen und unsere Solidarität deutlich machen, und wir müssen auf Austausch und Dialog setzen, wie es bei Paulus nachzulesen ist.“

Zum aktuellen Stand der maßgeblich von Kardinal Meisner initiierten Verhandlungen für eine christliche Kirche und ein Pilgerhaus in Tarsus, der Geburtstadt des Apostels Paulus, heißt es in dem Interview: „Die türkischen Behörden haben den Christen in Tarsus zugestanden, dass sie während des Paulusjahrs, das noch bis zum nächsten Sommer dauert, die alte Kirche am Ort für Gottesdienste nutzen können und dass sie dafür keinen Eintritt bezahlen müssen. Eigentlich betrachtet der Staat das Gebäude aber nicht als Kirche, sondern als Museum, und das ist unter dem Aspekt der rechtlich garantierten Religionsfreiheit einfach zu wenig. Die Christen in der Türkei und insbesondere Tarsus brauchen dauerhaft und über das Paulusjahr hinaus ein festes Gotteshaus und ein Pilgerzentrum. Das ist unser Ziel.“ Es gehe dabei um dasselbe Grundrecht wie beim Bau einer Moschee.

Die türkische Seite sei am Zug, so Kardinal Meisner weiter: „Ich habe schon zweimal dem türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan geschrieben, nachdem er sich laut Pressemitteilungen bei seinem Deutschlandbesuch Anfang das Jahres positiv zu unserem Anliegen geäußert hatte. Eine Antwort habe ich von ihm bisher nicht bekommen. Wir wollen definitiv wissen, mit was die Christen in der Türkei und alle Pilger auf den Spuren des Apostels Paulus rechnen dürfen. Im Moment ist die Rede davon, dass die Christen möglicherweise eine ehemalige Baumwollfabrik im Zentrum von Tarsus für ihre Zwecke nutzen können. Dies hat mir der türkische Kultur- und Tourismusminister Ertugrul Günay vor Wochen geschrieben. Aber auch hier warten wir auf klare Ergebnisse. Es muss endlich vorangehen.“

Ausdrücklich wiederholt der Kardinal, dass es für ihn kein Junktim zwischen dem Moschee-Bau und einem christlichen Gotteshaus gebe. Sehr wohl aber erbitte er von den hiesigen Muslimen, „dass sie Verständnis und Unterstützung zeigen für unsere Wünsche in der Türkei. Die Christen brauchen nicht so viele Kirchen in der Türkei, wie die Muslime hier zu Lande Moscheen wollen. Deswegen ist es auch unsinnig, irgendwelche Gegenrechnungen aufzumachen. Ich weiß nur: Dort, wo Christen wohnen und wo das Christentum schon seit den Anfängen existiert hat wie in Tarsus, müssen sie frei und sicher ihren Glauben leben dürfen. Das ist unser Menschenrecht.“

Das komplette Interview zum Nachlesen finden Sie hier.

Unser Kommentar:

„Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht“, sagt Kardinal Meisner. Dieses „Menschenrecht“ ist aber ein von der UNO ohne GOTT, ohne Rücksicht auf die Rechte GOTTES definiertes. Es müsste vorerst Klarheit geschaffen werden, was denn „Religion“ überhaupt ist. Wie wir auf unserer Seite „(Die) Religion“ erklärt haben, gibt es objektiv nur eine Religion: die christliche; denn sie, und sie allein, ist die Religion GOTTES. Bei und vor Gott kann es nicht verschiedene, sich widersprechende (von Ihm anerkannte) Religionen geben. Für diese eine, wahre, göttliche Religion muss es immer und überall Freiheit geben; dies fordert das GOTTES-Recht. Streng genommen hat nur das ein (An-)Recht auf freie Existenz und Anwendung, was nicht gegen Gott ist. Sein Reich, das heißt, die Kirche, hat immer und überall das (An-)Recht auf Freiheit. Alle Gegen-Reiche, alle Feinde der Kirche und damit Feinde GOTTES haben kein Recht auf (öffentliche) Freiheit.

Zitat aus der Enzyklika Papst Pius‘ IX. „Quanta cura“ vom 8. Dezember 1864:

Von dieser absolut falschen Vorstellung über die Regierung des Staates, scheuen sie sich nicht, die irrige Meinung zu begünstigen, welche für die katholische Kirche und das Heil der Seelen im höchsten Grad zum Untergang führt, die bereits Unser unmittelbarer Vorgänger seligen Andenkens, Gregor XVI., als Wahnsinn bezeichnet hat [FN: Ebd.], und zwar, die Gewissens- und Religionsfreiheit sei das eigene Recht eines jeden Menschen. Dieses Recht müsse das Gesetz in jeder wohlgeordneten Gesellschaft proklamieren und sicherstellen. Für die Bürger bestehe ein Recht auf eine allgemeine Freiheit, die weder durch die kirchliche, noch durch die staatliche Autorität eingeschränkt werden darf, und die ihnen erlaubt, ihre Ansichten und Empfindungen durch das gesprochene Wort, durch Druckschriften, oder auf andere Weise offen bekanntzugeben und zu erklären. Während sie dies leichtfertig behaupten, bedenken und erwägen sie nicht, dass sie die Freiheit des Verderbens [FN: Augustinus, Epist. 105 al. 166.] verkünden. Es wäre ihnen freigestellt, alles mit den Mitteln menschlicher Überzeugung zu erörtern, da es an solchen Menschen niemals fehlen würde, die es wagen, der Wahrheit zu widerstehen und auf die Geschwätzigkeit der menschlichen Weisheit zu vertrauen. Der christliche Glaube und die christliche Weisheit vermögen es, aus der Lehre unseres Herrn Jesus Christus selbst zu erkennen, wie sehr diese höchst lügenhafte Eitelkeit gemieden werden muß [FN: Leo, Epist. 164 al. 133, § 2 edit. Ball.].

Für Kardinal Meisner ist aber der muslimische Allah-Kult ein „Beten und Feiern des Gottesdienstes gläubiger Menschen“, also Allah = GOTT und anti-christlich koran-gläubig = gläubig wie oder ähnlich wie christ-gläubig. Darum haben auch sie, die Antichristen, Anrecht auf den Bau von „Gotteshäusern“! Mehr als Wahnsinn – gemäß Papst Gregor XVI.! Kardinal Meisner irrt sich gewaltig. Eine Moschee ist doch kein Gotteshaus. Meint er etwa, Gott wohne tatsächlich darin wie in einer geweihten katholischen Kirche? Und meint er, Gott erhöre das „Gebet“ der Muslime zu „Allah“? Wähnt er, das sei auch Gottes-Dienst? Wenn ja, dann kann er sich gleich jetzt schon einen (wenn möglich grünen) Turban aufsetzen; denn aufgrund seiner Moscheebau-Freizügigkeit bei gleichzeitiger „politisch-korrekter“ Nicht-Solidarisierung mit der Bürgerbewegung „Pro Köln“, die noch den Mut hat(te), sich dafür öffentlich einzusetzen, dass (mindestens) eine solche Protz-Moschee nicht gebaut werden darf, wird die „konzils-katholische“ Führer- und Vorsteherschaft in ihrer vorauseilenden Unterwürfigkeit den heutigen Rest der christlichen Bürger schon mal in Köln (rund um den Dom, und diesen eingeschlossen) zu Parade-„Dhimmis“ degradiert haben.
Miserable Theologie und Exegese dient ihm dann auch noch zur Begründung und Rechtfertigung seines Fehlverhaltens. Da muss der Völkerapostel Paulus herhalten mit seinen Worten im Brief an die Korinther, Kapitel 9, Vers 23: „Allen bin ich alles geworden…„. Und das soll heißen: wir müssen, statt „Ängste schüren“ und Moscheen verhindern, weltoffen unsere Solidarität mit den Muslimen deutlich machen und auf „Austausch und Dialog mit ihnen setzen“! Als ob der heilige Apostel Paulus solches getan oder gutgeheißen hätte. Solidarität und Austausch mit den ärgsten Häretikern und Antichristen und Kirchenfeinden! Wie schal ist „das Salz der Erde“ doch schon geworden! Wenn das so weitergeht, wird es schon bald von den Muhammadanern „hinausgeworfen und zertreten werden“! Klar, dass man als „kraftloses Salz“ auch kein „Junktim“ zu machen wagt, dass man nur „schal“ bittet und nicht salzig fordert.

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Die Türkei will offensichtlich nichts wissen von einem christliches Pilgerzentrum in Tarsus

Posted by deislam - 7. September 2008

Meldung von ZENIT: ZG08090603 – 06.09.2008 (Hervorhebungen durch uns)
Permalink: http://www.zenit.org/article-15835?l=german

Kardinal Meisner drängt auf Entscheidung

KÖLN, 6. September 2008 (ZENIT.org).- Die türkische Regierung ist der Bitte des Kölner Erzbischofs Joachim Kardinal Meisner, in Tarsus, der Geburtsstadt des Völkerapostels Paulus, ein christliches Pilgerzentrum zu ermöglichen, bisher nicht nachgekommen.
Wie das Presseamt der Erzdiözese Köln gestern, Freitag, berichtete, hat der türkische Minister für Kultur und Tourismus, Dr. Ertuğrul Günay, in Beantwortung eines Schreibens von Kardinal Meisner diesbezüglich erklärt, es bestehe die Absicht, einen Teil einer alten Baumwollfabrik in Tarsus für den Gottesdienst und für die Pilgerbetreuung bereitzustellen. Die Prüfung dieses Vorhabens dauere noch an. Weitere Einzelheiten sind dem Brief nicht zu entnehmen.

In der Vergangenheit hat sich Kardinal Meisner mehrmals öffentlich dafür eingesetzt, dass Tarsus ein festes christliches Pilgerzentrum erhält. Seine zwei Schreiben an den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdoğan blieben bislang ohne Antwort (vgl. Brief an den Apostolischen Vikar von Anatolien und Zeitungskommentar im Juni beziehungsweise das Schreiben an Erdoğan). Der türkische Ministerpräsident hatte bei einem Köln-Besuch im Februar versprochen, er werde sich für ein Pilgerzentrum in Tarsus einsetzen, sobald die Kirche mit diesem Wunsch auf ihn zukomme.

Zum Paulus-Jahr wird Kardinal Meisner vom 29. September bis zum 3. Oktober an der Spitze einer Delegation der Deutschen Bischofskonferenz nach Istanbul und Tarsus reisen.

Unser Kommentar:
Siehe unsere Stellungnahme zum Artikel: „So zerstört der (türkische) Islam alles Heiligste des Christentums – aus purem Hass“, die auch hierfür (mutatis mutandis) gilt; das heißt, die Führer der katholischen Christenheit Europas müss(t)en (mindestens!) der türkischen Regierung klarmachen, dass sie nicht darum herumkommt, den Gesuchen um Bewilligung von Errichtungen neuer oder (Wieder-)Inbesitznahme ehemaliger, bzw. noch bestehender kirchlicher Gebäulichkeiten innert nützlicher Frist stattzugeben, ansonsten eine offizielle europaweite kirchliche Kampagne gestartet wird (würde) zur Verhinderung der Aufnahme der Türkei in die EU und weiterer Moscheebauten im noch bis vor wenigen Jahrzehnten christlich-geprägten und moscheelosen Europa. Es ist aber aktuell leider völlig utopisch, an eine solche Haltung unseres Episkopats zu glauben. Man gibt sich ja schon längstens damit zufrieden, bescheidene Gesuche zu stellen statt angemessene Forderungen. Und man sagt schon im voraus, dass man – im Falle einer Ablehnung oder Nichterfüllung – keine „Retorsionsmaßnahmen“ einleiten werde, weil es nicht christlich sei, „Gleiches mit Gleichem zu vergelten“. Die Mohammedaner werden aber eine solche „christliche“ Großzügigkeit und Vornehmheit niemals wirklich „honorieren“. Sie betrachten sie bestenfalls höhnisch und spöttisch als vorauseilende Unterwürfigkeit. Es steht ihnen schließlich zu, „die Rechtleitung“, „die Religion bei Gott“ gemäß dem Befehl „Allahs“ überall auf dieser Erde einzupflanzen und dafür zu sorgen, dass vor allem das „polytheistische“ Christentum nach und nach dezimiert, „ausgeschaltet“ und wenn möglich vernichtet wird, so wie es über die Jahrhunderte in der Türkei, dem einstmaligen erfolgreich christianisierten „Kleinasien“, geschehen ist.

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Kardinal Meisner fordert Paulus-Pilgerstätte in der Türkei

Posted by deislam - 1. Juli 2008

Zum Paulusjahr der katholischen Kirche soll eine Pilgerstätte in Tarsus, dem Geburtsort des Apostels, errichtet werden. Dafür streitet vor allem der Kölner Erzbischof Kardinal Meisner. Ein Gespräch über Gottesstaaten, Christenverfolgung und die Strahlkraft eines unverschämten Urchristen.
Kardinal Joachim Meisner, Erzbischof von Köln, hofft, dass das Gotteshaus in Paulus‘ Geburtsort Tarsus wieder als Kirche genutzt werden kann.
Im Interview mit WELT ONLINE spricht Kardinal Meisner über seinen Kampf um eine christliche Pilgerstätte am türkischen Geburtsort des Apostels Paulus und Religionsfreiheit am Bosporus.

Die Welt: Kardinal Meisner, als Sie 2007 die Türkei bereisten, sollen Sie einen Stich im Herzen gespürt haben. Warum?
Kardinal Meisner: Das hat mit Tarsus zu tun, dem Geburtsort des heiligen Paulus, den ich 2007 besucht habe.
Die Welt: Ist das kein Grund zur Freude?
Meisner: Ja und nein, denn in diesem für die Christenheit wichtigen Ort leben nur noch drei Katholiken – drei alte italienische Ordensfrauen in Zivil, die bei einer Privatfamilie als Untermieterinnen wohnen. Um an einer Messe teilzunehmen, müssen sie über 30 Kilometer mit dem Auto fahren, obwohl in Tarsus eine Kirche steht!
Die Welt: Warum nutzen sie die nicht?
Meisner: Sie wurde von den türkischen Behörden zum Museum umfunktioniert. Als wir in Tarsus waren, durften wir darin nur ausnahmsweise die heilige Messe feiern. Kreuze und Kerzen mussten wir mitbringen, anschließend musste jedes christliche Symbol entfernt werden. Das hat mir einen Stich ins Herz gegeben.
Die Welt: Dann kehrten Sie nach Köln zurück.
Meisner: Dort wurde in der Politik gerade über den Bau einer großen türkischen Moschee gestritten, der vielen Kölnern Sorgen bereitete. Da habe ich mich gefragt: Wie können wir im Paulusjahr ein Zeichen der Verständigung setzen? Einerseits wollen die türkischen Mitbürger auf Basis der Religionsfreiheit hier in Köln eine Moschee bauen …
Die Welt: … und andererseits …
Meisner: … möchte ich die türkischen Behörden ermutigen, etwas für Christen und Pilger in ihrem Land zu tun und so auch die religiösen Beziehungen in Deutschland zu entspannen. Daher mein Wunsch, dass auch Christen im türkischen Tarsus eine Kirche erhalten.
Die Welt: Daraufhin haben Sie dem türkischen Premier Erdogan im Februar einen Brief geschrieben.
Meisner: Darin regte ich an, die Türkei möge gestatten, in Tarsus eine Pilgerstätte einzurichten und das ehemalige christliche Gotteshaus der Kirche zu übereignen oder uns den Bau einer neuen Kirche zu gestatten. Solch eine Geste könne auch hierzulande die Kontroversen um Moscheebauten entschärfen.
Die Welt: Wie lautet der letzte Stand?
Meisner: Die türkische Regierung signalisiert guten Willen, wofür ich sehr dankbar bin. Auf die Erlaubnis, eine Kirche zu bauen oder die vorhandene in Besitz zu nehmen, warten wir aber noch immer.
Die Welt: Würde die Türkei dies gestatten, müsste sie erst einmal Kirchen als Rechtspersonen anerkennen, die Eigentum besitzen können.
Meisner: Für einen EU-Aspiranten sollte das selbstverständlich sein.
Die Welt: Eine weitere Barriere für den frommen Muslim Erdogan ist religiöser Natur: Paulus gilt Muslimen als Verfälscher des Glaubens, weil er zur Vergottung des Propheten Jesus beigetragen habe.
Meisner: Bei unserem Anliegen geht es weniger um Theologie als um interreligiöses Zusammenleben, und zwar weltweit. Denn Tarsus soll eine Pilgerstätte der Weltchristenheit werden. Paulus ist nicht nur eine überragende Gestalt des Christentums; er steht auch für Europa, für die Menschenrechte. Und: Er ist eine Größe der Weltliteratur – denken Sie nur an das Hohelied der Liebe im ersten Korintherbrief. Aus Respekt vor dem christlichen Glauben und dem kulturellen Erbe der Menschheit sollte deshalb in Tarsus eine Begegnungsstätte entstehen können. Zudem: Wer in die EU strebt, muss die Religionsfreiheit respektieren.
Die Welt: Eine Pilgerstätte würde das türkische Christentum beleben, womöglich würde sich in Tarsus gar eine Gemeinde ansiedeln. Auch das dürfte Muslimen nicht passen.
Meisner: Im Islam wird wie im Christentum Gastfreundschaft großgeschrieben. Tarsus ist so wichtig, dass wir dort vor allem ein „Gasthaus“ brauchen, eine Begegnungsstätte für Christen aus aller Welt, damit sie Paulus an seinem Geburtsort nahe sein können. Dadurch könnte sich das Christentum auch seiner Identität vergewissern.
Die Welt: Wie das?
Meisner: Drei Viertel des Gebiets, auf dem das Christentum seine Form gewann, liegen in der heutigen Türkei. Christen müssen geografisch zurückkehren können zu diesen Quellen ihres Glaubens, an die Orte, an denen das Christentum seine Prägung erhielt. Insofern ist die Frage einer Pilgerstätte nicht nostalgisch, sondern lebenswichtig.
Die Welt: Mit der Stätte und dem Paulusjahr soll der Apostel in die Öffentlichkeit gerückt werden. Ist er dazu geeignet?
Meisner: Warum nicht?
Die Welt: Immerhin haben Sie mal bemerkt, Paulus sei nie zum Volksheiligen avanciert. War er unsympathisch?
Meisner: Im Gegenteil! Zum Volksheiligen taugte er wohl deshalb weniger, weil er zu kompromisslos war. Aber er hat etwas sehr Sympathisches an sich: Er verkündete ein unverschämtes Christentum.
Die Welt: Unverschämt?
Meisner: Ja, er sagt im Römerbrief: „Ich schäme mich des Evangeliums nicht“ – obwohl dieser Glaube „den Juden als Ärgernis“ und „den Griechen als Torheit“ erschien. Paulus bekannte das Evangelium selbstbewusst, nicht halbherzig wie manche Zeitgenossen, die dankbar sind, wenn ein paar Politiker auf einem Kirchentag vorbeischauen.
Die Welt: Kann Paulus mit diesem Selbstbewusstsein verfolgte Christen in der Türkei ermutigen?
Meisner: Da bin ich vorsichtig.
Die Welt: Das hört man nicht oft von Ihnen.
Meisner: Schon als Bischof in der DDR habe ich auf Appelle zu mutigem Bekennertum von außen zurückhaltend reagiert. Aus der Ferne anderen Christen Heldenmut zu empfehlen ist wohlfeil. Davon abgesehen gibt es überall unter Christen in der Minderheit wahres Heldentum. Nur hängen die das nicht an die große Glocke. Aber es stimmt schon: Paulus kann Christen in ihrer Bedrängnis ermutigen.
Die Welt: Wodurch?
Meisner: Vor allem durch seine Freude! Er erlitt Schiffbruch, wurde verfolgt, geschlagen, eingekerkert – und dennoch fühlte er sich von Gott getragen und war seiner Gottesnähe froh. Christentum ist ja nicht nur Kreuz, sondern auch Auferstehung!
Die Welt: Klingt aber gewaltsam.
Meisner: Paulus war nicht gewaltsam, sondern voll Rücksicht und Liebe und dabei sehr praktisch. Zum Beispiel nähte er auf seinen Missionsreisen Zelte, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten und anderen nicht zur Last zu fallen. So verkörperte er die Botschaft vom liebenden Gott sehr glaubhaft!
Die Welt: Dass Gott die Gläubigen liebt, sagt auch der Koran.
Meisner: Aber Gott liebt nicht nur Gläubige, er liebt jeden einzelnen Menschen so sehr, als wäre er der einzige auf der Welt. Diese Liebe ist unermesslich – so unermesslich, dass sie in Jesus Christus Mensch und unser Bruder wird. Darin unterscheiden sich die Gottesbilder von Muslimen und Christen. Dass Gott jeden Menschen bedingungslos liebt, ist die leidenschaftliche Botschaft des Apostels Paulus.
Die Welt: Auch an die Muslime?
Meisner: An unterschiedslos alle Menschen guten Willens. Interessant ist dabei auch, dass Paulus vor seiner Begegnung mit Christus gesetzestreuer Pharisäer war.
Die Welt: Also jemand, der wie viele Muslime Beschneidung, Reinheits- und Speisevorschriften als Heilsweg ansah.
Meisner: Paulus ist also glaubwürdig, wenn er über die Grenzen des Gesetzes spricht. Und diesem Gesetzestreuen ging plötzlich auf: Nicht durch Gesetzesbefolgung kommt Heil zu den Menschen, sondern durch Christus, durch den Gott, der aus Liebe Mensch wurde.
Die Welt: Manche Muslime sehen die Betonung der Freiheit vom Gesetz aber als Ursache dafür, dass Christen sittlich verlottert seien.
Meisner: Blickt man auf manche Auswüchse einer falsch verstandenen Freiheit in den westlichen Gesellschaften, die ja vom Christentum geprägt sind oder waren, ist Kritik ohne Frage angebracht. Aber natürlich sind wir Christen nicht gesetzlos. Die Zehn Gebote gelten auch für uns. Sie sind Wegweisung der Freiheit. Und gerade Paulus hat gezeigt, wie entschieden man als Christ leben kann, also ganz und gar nicht verlottert!
Das Gespräch mit Kardinal Meisner führte Till-Reimer Stoldt

Unser Kommentar:
Diese Antworten Kardinal Meisners sprechen für sich. Sie zeigen einerseits, wie verbohrt, verhärtet christenfeindlich die türkischen Muslime (inklusive Regierende) sind, wie unfähig und entschlossen unwillig sie sind, den Christen auch nur ein bißchen entgegenzukommen, andererseits aber auch, wie schwächlich und dürftig und erbärmlich das Einfordern von Gegenleistungen und Gegenrechten, die ihnen in unseren Landen freizügig gewährt werden, von seiten der Vertreter der (katholischen) Christenheit gegenüber diesem schariareifen Staate sind, der dabei noch meint, ein Anrecht zu haben auf Aufnahme in die EU. Aber vielleicht ist es im Endeffekt gut, wenn die türkische Regierung nicht einmal dieses mikrige Minimale konzediert, worum der Kardinal diese bescheiden und demütig ersucht; denn beim Anliegen Meisners „geht es weniger um Theologie als um interreligiöses Zusammenleben, und zwar weltweit; denn Tarsus soll eine Pilgerstätte der Weltchristenheit werden“. Paulus sei „nicht nur eine überragende Gestalt des Christentums; er „stehe auch für Europa, für die Menschenrechte„, und: er sei „eine Größe der Weltliteratur„; „aus Respekt vor dem christlichen Glauben und dem kulturellen Erbe der Menschheit sollte deshalb in Tarsus eine Begegnungsstätte entstehen können“. Also, es geht ihm gar nicht um ein katholischen Gotteshaus für einen wahrhaft katholischen Gottesdienst! Wenn Erdogan dann also seinen Wunsch am Ende doch noch erfüllt, dann bringt das der wahren katholischen Christenheit ohnehin NICHTS.
Und noch etwas Theologisches: Liebt Gott wirklich jeden Menschen bedingungslos? Liebt Er jeden einzelnen Menschen so sehr, als wäre er der einzige auf der Welt? Beide Aussagen sind, so wie sie hier stehen, falsch. Liebe kann gar nicht „bedingungslos“ lieben, nicht die menschliche und nicht die göttliche. Gott erschafft jeden Menschen so, dass er „liebesfähig“ ist, dass er die „Grundausrüstung zum Liebesempfang und zur Liebesantwort“ hat. Der Liebesaustausch zwischen Gott und Mensch kann aber nur „funktionieren“, wenn der Mensch, das Geschöpf, auf seinen wahren GOTT hin offen, empfänglich ist und wenn er seine gottverliehene Liebes(antwort)fähigkeit auch wirklich gebraucht. Und Gott kann auch jeden einzelnen Menschen gar nicht „so sehr lieben, als wäre er der einzige auf der Welt“; denn Gott ist allwissend; Er weiß von Ewigkeit zu Ewigkeit, dass Er eine Vielzahl von Menschen ins Leben ruft und niemals nur einen einzigen. Und die Größe Seiner Liebe ist ohnehin unabhängig von der Zahl der Empfänger. Ein Einziger würde nie mehr Liebe empfangen können als Milliarden Einzelne!
Des Weiteren: Paulus soll kein „Volksheiliger“ sein, soll „als Volksheiliger weniger getaugt haben, weil er zu kompromisslos war“? Paulus war von allem Anfang an ein Spitzen-Volksheiliger, genauso wie Petrus. Wer die Kirchengeschichte kennt, weiß wie sehr er von den Gläubigen stets und überall aufs höchste geachtet und verehrt wurde, allein oder zusammen mit seinem Mit-Apostelfürsten Petrus. Und er war kompromisslos (im Bekenntnis und in der Verkündigung), ja; aber kompromisslos waren alle Heiligen, auch alle „Volksheiligen“! In der Tat, Paulus schämte sich des Evangeliums nicht, obwohl es „den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit“ erschien, weil er Jesus Christus als GOTT von GOTT predigte. Das wäre denn auch die Pflicht der Apostelnachfolger, der Bischöfe insbesondere, ihn gelegen oder ungelegen, kompromisslos als WAHREN GOTT VOM WAHREN GOTT vor den Muslimen zu verkünden, die nicht nur Anstoß nehmen an diesem Glauben, sondern ihn als „ärgstes Ärgernis“ und „törichste Torheit“ mit unverschämten Mitteln bekämpfen.

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Türkische Bischöfe bitten um Pilgerzentrum

Posted by deislam - 3. April 2008

Kölner Stadtanzeiger:

VON HARALD BISKUP UND JOACHIM FRANK, 15.02.08, 17:37h, AKTUALISIERT 17.02.08, 21:15h

Köln – Die katholische türkische Bischofskonferenz will Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan offiziell um seine Unterstützung für den Bau eines christlichen Pilgerzentrums im südtürkischen Tarsus bitten, dem Geburtsort des Apostels Paulus. Ein von allen sieben Bischöfen des Landes unterzeichneter Brief werde „in den nächsten Tagen“ versandt, sagte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, der Italiener Luigi Padovese.

Erdogan hatte bei seinem Besuch in Köln in der vorigen Woche gesagt, sobald die Kirche mit diesem Wunsch ihn zukomme, werde er sich dafür aussprechen – „auch gegen meine Opposition“. Erdogan habe seine Mitarbeiter überdies angewiesen, sich „umgehend um das Thema zu kümmern“, teilte die Stadt Köln nach einem Gespräch Erdogans mit dem Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) mit. Allerdings sind die türkischen Behörden nach Padoveses Angaben schon längst aktiv. So sei nach Gesprächen mit dem zuständigen lokalen Präfekten eine Vorbereitungskommission eingesetzt worden. An den Verhandlungen seien auch Behördenvertreter aus Ankara beteiligt gewesen.

„Natürlich wäre uns ein Neubau am liebsten“, sagte Padovese weiter. Denkbar sei auch, die seit Jahrzehnten als Museum genutzte Kirche im Geburtsort des Apostels Paulus einzubeziehen. „Das ist besser als nichts.“ Jedoch sei das Gotteshaus für den erwarteten Pilgeransturm eigentlich zu klein, und nach den derzeitigen Bestimmungen dürften Kreuze und Ikonen nur während der Gottesdienste aufgestellt werden. Notwendig seien ein großer Saal sowie sanitäre Einrichtungen.

Internationales Paulus-Jahr

Zur Eröffnung des vom Papst ausgerufenen internationalen Paulus-Jahrs 2008 am 21. Juni werde der deutsche Kurienkardinal Walter Kasper nach Tarsus kommen, berichtete Padovese.

Der Plan geht auf eine Anregung des Kölner Kardinals Joachim Meisner zurück. Er hatte ein christliches Pilgerzentrum und eine Kirche in der Geburtsstadt des Apostels Paulus angeregt. Dies könne ein Zeichen der Religionsfreiheit und ein „Beitrag zur Entspannung“ zwischen Muslimen und Christen sein. Auch die Bundestagsfraktion der CDU/CSU unterstützt den Wunsch der katholischen Kirche.

Religiöse Minderheiten hatten in der Türkei bis November 2006 keine Möglichkeit, Grundbesitz zu erwerben. In den vergangenen Jahren kritisierte dies regelmäßig auch die EU-Kommission in ihren Fortschrittsberichten mit Blick auf einen möglichen EU-Beitritt der Türkei. (mit ksta,kna)

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