ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Posts Tagged ‘Islam-Mission’

Pater Polykarp Ulin Agan SVD: Christliche Mission in muslimischen Ländern ist möglich!

Posted by deislam - 1. Juli 2009

Zitat aus Steyler Missionare Schweiz:

Deutschland / Indonesien
Christliche Mission in muslimischen Ländern ist möglich!
Die Steyler Missionare sind seit über 130 Jahren in der „Mission“ – seit fast 100 Jahren auch in muslimischen Ländern. Probleme aufgrund ihres Christseins haben sie dort nicht. Denn letztlich kommt es auf das richtige Verständnis von Mission an.

Pater Polykarp Ulin Agan SVD

Seit der Ermordung der beiden Schwesterschülerinnen einer Bibelschule in Lemgo vor wenigen Tagen im Jemen, ist die „kirchliche Mission“ wieder in aller Munde. Nicht besonders positiv, denn im Laufe der Missionsgeschichte wurden Kulturen und Religionen zerstört und Menschen zum Glaubenswechsel gezwungen. Eine Vorgehensweise, die allseits bekannt, nicht vergessen und auch heute noch von so manch evangelikaler Gruppe umgesetzt werde, wie man einschlägigen Medienberichten entnehmen kann.

Mission ist etwas Wunderbares

Dabei kann Mission etwas Wundervolles sein. Dies zumindest sagt Pater Polykarp Ulin Agan SVD, stellvertretender Direktor des Missionswissenschaftlichen Instituts der Steyler Missionare. „Wir sind tief bestürzt über die Ermordung der beiden Schwesternschülerinnen im Jemen“, sagt Polykarp „und beten für sie und ihre Familien. Und wir sind traurig darüber, dass ihr Tod von einigen Medien zum Anlass genommen wird, um das Thema „Mission“ in einem negativen Licht erscheinen zu lassen. Denn, dass Mission in islamischen Ländern zum Teil unter Androhung der Todesstrafe verboten ist, ist nicht ganz richtig. Ich selbst komme aus Indonesien, dem bevölkerungsreichsten muslimischen Land der Welt. Und natürlich gibt es beim Zusammentreffen von unterschiedlichen Kulturen und Religionen viele Herausforderungen im Umgang miteinander, aber letztlich zählt nur, wie man dieses Miteinander ausgestaltet.“

Es kommt also darauf an, wie man Mission versteht! Die Steyler haben im Laufe ihres Wirkens ein ganz neues, ganzheitliches Missionsverständnis entwickelt. „Wir distanzieren uns deutlich von der „Mission“, wie sie von gewisseb Gruppierungen gehandhabt wird, über die die Medien negativ berichtet haben. Für uns ist dies ein Schritt zurück zu einem Verständnis von Mission, das wir glaubten, überwunden zu haben. Die „Missionsfreiheit“, die für alle Länder gelten sollte und zur „Religionsfreiheit“ dazu gehört, hat ganz klar dort ihre Grenzen, wo sie mit Furcht oder Zwang operiert oder die Abhängigkeit von Menschen missbraucht.“

Mission: „Mit“ statt „gegen“ die Menschen

Früher wurde Mission oft gegen jemanden betrieben: gegen den Teufel und seine Dämonen, gegen den Irrglauben anderer Religionen und gegen – oder auch in Konkurrenz mit – anderen christlichen Kirchen. „Heute ist es eine Mission mit allen, die sich für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung – nämlich die Werte des Evangeliums –einsetzen“, so Polykarp.

Die Steyler Missionare haben als internationale Ordensgemeinschaft in allen Kontinenten Wurzeln geschlagen und sind dort heimisch geworden. Vor allem in Asien lernten sie den respektvollen, ja ehrfürchtigen Dialog mit jahrtausendealten religiösen Traditionen. In Afrika und Ozeanien wurden sie konfrontiert mit kulturellen Gegebenheiten, die eine tiefgreifende Inkulturation des Evangeliums verlangten. In Lateinamerika machten sie den Schrei unterdrückter Völker nach Menschwürde und Befreiung zu ihrem eigenen Anliegen.

„Diese Erfahrungen halfen uns, Mission als „prophetischen Dialog“ zu begreifen“, erläutert Polykarp. „Einen Dialog mit Menschen anderer Religionen, Kulturen, mit Armen und Unterdrückten – ganz unabhängig davon, welcher Religion oder Weltanschauung sie angehören.“ Dialog heißt für die Steyler Missionare: Machtpositionen aufgeben, einander auf Augenhöhe begegnen, den Anderen in seinem Anderssein ernst nehmen und ihm wertschätzend begegnen und vor allem auch selbst offen und kritisch sein für den eigenen Veränderungsprozess.

Mission in Indonesien

In Indonesien sind die Steyler seit 1912. „Wir sind fast in allen Teilen Indonesiens aktiv und haben schon lange vor dem zweiten Vatikanischen Konzil viel in Sachen Dialog zwischen Kulturen und Religionen, Inkulturation und Entwicklungsarbeit geleistet. Viele kulturelle Elemente der Menschen vor Ort haben wir in unsere Liturgie übernommen. Das war und ist sehr wichtig.“ Die Mutter von Pater Ulin Agan ist Muslimin, sein Vater Katholik. „Meine Primizmesse habe ich vor einer Moschee gehalten. Die Muslime waren Gastgeber. Das ist für mich der Dialog des Lebens“, so Polykarp. „Dass die Menschen, mit denen wir arbeiten und leben Muslime sind, ist völlig unwichtig, denn wir möchten ja gerade den Dialog zwischen Menschen verschiedener Religionen und Kulturen fördern. Egal ob Hindu, Christ, Anhänger einer Naturreligion oder eben ein Muslim. Es gibt keine Berührungsängste – auch nicht von Seiten der Muslime, denn genau wie die meisten anderen auch, freuen sie sich über unser Angebot des Dialogs. Hinzu kommt, dass der Islam in Indonesien sicherlich ein anderer ist als in den arabischen Ländern. Unsere Muslime sind in der Regel toleranter.“

Vorteil beim Tsunami-Einsatz

Die Zusammenarbeit mit den Menschen in Indonesien kam den Steylern auch bei der Tsunami-Katastrophe zu Gute: „Viele Hilfsorganisationen hatten Probleme in die betroffenen Gebiete vorzudringen, weil die Menschen ihnen misstrauten. Wir dagegen konnten sofort aktiv werden und waren als eine der ersten Organisationen in Banda Aceh vor Ort – einer Region, die am stärksten von der Katastrophe heimgesucht worden war“, erläutert Polykarp.

Mission und Dialog

Mission kommt nicht ohne Dialog aus: Wo Mission den Dialog verweigert, wird sie fanatisch, autoritär und sogar gewaltsam. Mission sollte immer dialogisch sein, was dennoch nicht vor Gefahr schützt. „Denn überall, wo sie sich für Menschenrechte einsetzt, die Option für die Armen trifft, solidarisch mit Gewaltopfern ist, ist sie unbequem. Und das kann immer gefährlich werden – übrigens auch in den sogenannten „christlichen Ländern““, so Polykarp.

„Bilum“ für weltoffene Christen

Auch in Europa engagieren sich die Steyler für ihr Missionsverständnis. In der Mai-Ausgabe ihres Themenheftes „Bilum“, herausgegeben von den Steyler Missionaren in Österreich, beschäftigen sich die Steyler intensiv mit dem Thema „Dialog als Weg der Mission“. „Wir wollen darin erläutern, dass Mission nicht das Auswendig-lernen eines weltlosen Katechismus ist“, erläutert Pater Christian Tauchner, Leiter des Zeitschriftenapostolats der Steyler in Österreich, „sondern, dass es um den ganzen Menschen geht. Fragen der Entwicklungspolitik, Wirtschaftsgerechtigkeit oder die internationale Friedensarbeit können dabei nicht unbeachtet bleiben.“

Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.steyler.de
http://www.bilum.at
http://www.missionswissenschaft-augustin.de
Veröffentlicht: 19.06.2009     Tamara Häußler-Eisenmann

Unser Kommentar:
Mit „Christliche Mission in muslimischen Ländern ist möglich“ ist dieser Beitrag des Steyler-„Missionars“ „Pater“ Polykarp Ulin Agan betitelt. Wir setzen „Missionar“ und „Pater“ zwischen Anführungszeichen, weil wir damit zum Ausdruck bringen wollen, dass wir beide Begriffe für seine Person „relativieren“. Dieser „Polykarp“ zeichnet sich hier mit seiner Stellungnahme aus als ein Nicht-Missionar und als ein Nicht-Pater. Ein Missionar unseres HERRN und GOTTES Jesus Christus ist er jedenfalls nicht. Ein „Pater“ auch nicht. Sein Missionsverständnis ist ja „ein ganz neues“, vom früheren und ursprünglichen „distanziertes“, ein nicht mehr „gegen den Teufel und seine Dämonen“ und nicht mehr gegen andere (falsche) christliche Kirchen und andere (falsche) Religionen gerichtetes. Seine „Mission“ ist eine MIT ALLEN (also auch mit dem Teufel und seinen Dämonen und mit den Häretikern und Heiden, wenn sie sich nur „für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung“ [und das wären dann nach ihm die Werte des Evangeliums] einsetzen). Ein „Pater“ (geistlicher Vater) ist er auch nicht; denn er will ja allen „auf Augenhöhe begegnen“, d.h. sich herablassen auf ihre Niederungen des Nicht-Getauftseins, des Nicht-Priesterseins, des Nicht-Missionarseins. „Machtpositionen“ will er gar nicht einnehmen, also auch nicht Vollmachtpositionen eines wahren Priesters und Missionars. Allem Anderen und Anderssein, also allem Nicht-Christlichen und Nicht-Katholischen will er wertschätzend begegnen und kritisch sein nur gegen das überlieferte, herkömmliche Priester- und Mission(ar)sverständnis. Es ist doch klar, dass bei einer solchen Haltung und Einstellung „christliche Mission“ in muslimischen Ländern möglich ist. Weil solche „christliche Mission“ eben schlicht und einfach keine christliche Mission (mehr) ist. Selbstverständlich „tolerieren“ die Muslime ein „Christentum“, das nicht gegen sie, gegen den Islam auftritt, ihnen vielmehr „anpassungsfreudig“, „untertänigst“, ja „wertschätzend“ in „ausschließlich humanitären Belangen“ dient. Für diesen „Polykarp“ (der heilige Polykarp – von Smyrna, heute Izmir, Türkei, der apostolische Vater, der die Apostel Christi noch gekannt hat, der auch „der Zerstörer der heidnischen Götter“ genannt wird, würde wohl diesen seinen „Namensvetter“ wenig „respektvoll“ und „ehrfürchtig“ mit einer gehörigen „Philippika“ „in den Senkel stellen“, ja sein „neues Missionsverständnis“ in heiligem Zorn zerstören!) „für diesen verkommenen „Polykarp“ ist Mission etwas Wunderbares“! Wunderbar einfach, wunderbar bequem, friedlich, ungefährlich, ein „berührungsangstloses“, schlicht ein herrliches Miteinander! Kein Wunder; denn schon seine Primizfeier hat er vor einer Moschee gehalten, und seine Mutter ist immer noch Muslima, also von ihrem Sohn, dem „Steyler Missionar“, dem „stellvertretenden Direktor des Missionswissenschaftlichen Instituts der Steyler Missionare“ noch nicht zum Christentum bekehrt, noch nicht getauft, wohl eher als Muslimin in ihrem Islam bestärkt. Wie viele oder wie wenige Muslime hat dieser „Missionar“ wohl (schon) zu einem echten Christsein bekehrt? Vermutlich noch keine; denn er selber ist ja kein echter Christ. „Die tiefgreifende Inkulturation des Evangeliums“ ist bei diesem „Steyler“ schon so tief und steil fortgeschritten, dass von ihm, dem Evangelium nur noch „Gerechtigkeit“, „Frieden“ und „Bewahrung der Schöpfung“ nebst nettem Miteinander in „Entwicklungsarbeit“ übrigbleibt.
Vorläufige Empfehlung unsererseits an diesen degenerierten Christen: Er möge den Brief des heiligen Polykarp an die Philipper „offen und kritisch für seinen eigenen Veränderungsprozess“ studieren und dann die wichtigsten Lehrsätze daraus seinen Muslimen zwecks Bekehrung (dem „richtigen Verständnis von Mission“) unterbreiten und uns dann in einem Bericht schildern, wie sie darauf reagier(t)en! Zum Abschluss unseres Kommentars zitieren wir aus diesem Brief Polykarps:
„Denn jeder, der nicht bekennt, daß Christus im Fleische erschienen ist, ist ein Antichrist; und wer das Zeugnis des Kreuzes nicht bekennt, ist aus dem Teufel; und wer die Reden des Herrn verkehrt nach seinen eigenen Begierden und die Auferstehung und das Gericht leugnet, der ist der Erstgeborene Satans.“

Posted in Indonesien, Islam-Mission | Verschlagwortet mit: , , | 1 Comment »

Das Geiseldrama im Jemen und die christliche Mission

Posted by deislam - 23. Juni 2009

Zitat aus: Der Tagesspiegel, 23.6.2009:

Bekehrung im Jemen – Mission von gestern
Schon vor dem Geiseldrama im Jemen galt Bekehrung in der christlichen Entwicklungshilfe als überholt.

Humanitäre Hilfe statt Bekehrung. Die Bibelschule wehrt sich gegen Vorwürfe, die getöteten Frauen mit einem religiösen Auftrag in den Jemen geschickt zu haben.

Von Frank Jansen und Barbara Junge, 23.6.2009

Berlin – Trotz erster Hoffnungssignale aus dem Jemen herrscht noch Ungewissheit über das Schicksal der verschleppten Familie aus Deutschland und des mit ihr entführten Briten. Eine Debatte um den Charakter christlicher Hilfseinsätze und missionarischer Motivation hat jedoch schon eingesetzt. Die katholische Organisation Mission auf Zeit (MAZ) betrachtet den Bekehrungsansatz in der Missionsarbeit als veraltet. „Menschen in anderen Kulturen zu bekehren, ist überholt“, sagte Anja Dirks von MAZ. Die Arbeitsgemeinschaft katholischer Ordensgemeinschaften schickt etwa 300 Helfer pro Jahr ins Ausland, etwa in Kinderheime, Krankenhäuser oder Altenheime. In der Arbeit gehe es darum, „mit den Menschen zu leben und voneinander zu lernen“, sagte Dirks. Wer in ein Land wie den Jemen gehe, um zu bekehren, verfehle oft das Ziel der Hilfe. „Wenn man länger in einem anderen Land lebt, kommt man aber eigentlich selbst davon ab, jemanden bekehren zu wollen.“ Allerdings gebe es deshalb Auseinandersetzungen mit Missionen anderer Glaubensrichtungen, besonders mit evangelikalen.

Auch der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) weist den missionarischen Ansatz in der Entwicklungshilfe zurück. Man helfe nur bei der Bekämpfung von Hunger und Armut, sagte EED-Vorstandsmitglied Wilfried Steen dem Evangelischen Pressedienst (epd). Besonders in muslimischen Ländern müsse klar sein, dass Fachkräfte nicht missionieren. „Aber natürlich treten sie als Christen auf.“ Bei der Auswahl von Personal werde darauf geachtet, keine Abenteurer- oder Märtyrer-Typen zu vermitteln.

Die im Jemen getöteten deutschen Frauen studierten an der Bibelschule Brake und machten im Rahmen der Ausbildung zur Sozialdiakonin ein Praktikum im Jemen. Die Bibelschule ist missionarisch ausgerichtet. Der „Spiegel“ berichtete, der Krisenstab des Auswärtigen Amtes gehe davon aus, dass die Deutschen als Missionare bekannt gewesen seien. Auch in den Hinterlassenschaften der getöteten Frauen hätten Ermittler Missionsschriften gefunden. Der noch vermisste Familienvater habe wegen eines Bekehrungsversuchs im Jemen Ärger bekommen.

Die Bibelschule Brake weist Spekulationen über einen Missionsauftrag der Frauen zurück. Richtig sei vielmehr, dass sie als Praktikantinnen der niederländischen Hilfsorganisation Worldwide Services in einem humanitären Dienst in einem staatlichen Krankenhaus eingesetzt worden seien, heißt es auf der Internetseite der Schule. Der Organisator von Worldwide Services, Paul Lieverse, weist den Missionsvorwurf ebenso strikt zurück. „Unsere Arbeit besteht in medizinischer Hilfe, Hilfe für die Menschen dort“, sagte Lieverse am Montag, „das ist unsere Mission.“ Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes betonte, eine Debatte über die Missionierungstätigkeit wäre allenfalls „nach Abschluss dieser Lage“ gerechtfertigt.

In der Art, wie der Mord an den Bibelschülerinnen Anita G. und Rita S. und der Südkoreanerin Young-Sun I. verübt wurde, zeigt sich nach Ansicht des Terrorismusexperten Guido Steinberg eine mutmaßlich islamistische Gesinnung der Täter. Es erinnere an die Taliban, dass die Entführer die Frauen mit Kopfschüssen töteten, sagte der Mitarbeiter der Stiftung Wissenschaft und Politik. Steinberg verweist zudem auf frühere Anschläge auf Missionare: Im Dezember 2002 überfiel in der jemenitischen Stadt Jibla ein Islamist ein von amerikanischen Baptisten geführtes Krankenhaus. Der Täter erschoss drei US-Missionare und verletzte einen schwer. Einen Monat zuvor war bereits im Libanon eine amerikanische Krankenschwester getötet worden, die in einem Missionshospital tätig war. Im März 2004 starben im Irak bei einem Anschlag vier US-amerikanische Missionare. Im Juni enthaupteten Al-Qaida-Kämpfer im Irak einen südkoreanischen Missionar.

Gegen christliche Überzeugungsarbeit in einem islamischen Land sei grundsätzlich nichts einzuwenden, sagte Steinberg. Doch wären Missionare gut beraten, nur in einem Land tätig zu werden, in dem die Behörden Schutz anbieten können.

Unser Kommentar:
Uns interessiert vor allem folgende Aussage im obigen Text:
„Die katholische Organisation Mission auf Zeit (MAZ) betrachtet den Bekehrungsansatz in der Missionsarbeit als veraltet. „Menschen in anderen Kulturen zu bekehren, ist überholt“, sagte Anja Dirkes von MAZ. Die Arbeitsgemeinschaft katholischer Ordensgemeinschaften schickt etwa 300 Helfer pro Jahr ins Ausland, etwa in Kinderheime, Krankenhäuser oder Altenheime. In der Arbeit gehe es darum, „mit den Menschen zu leben und voneinander zu lernen“, sagte Dirkes. Wer in ein Land wie den Jemen gehe, um zu bekehren, verfehle oft das Ziel der Hilfe. „Wenn man länger in einem anderen Land lebt, kommt man aber eigentlich selbst davon ab, jemanden bekehren zu wollen.“ Allerdings gebe es deshalb Auseinandersetzungen mit Missionen anderer Glaubensrichtungen, besonders mit evangelikalen.“

Missionseinsatz also ohne Mission? Mission ist doch per Definition Aussendung zur Bekehrung der noch nicht (zu Christus) Bekehrten. Jesus Christus hat doch nicht befohlen: Geht hin in alle Welt und leistet Entwicklungshilfe, leistet Dienste in Kinderheimen, Krankenhäusern, Altenheimen; bekämpfet Hunger und Armut, lebt mit den Menschen zusammen, um von ihnen zu lernen, und versucht nur ja nicht, sie zu bekehren! Solche Pseudo-Missionseinsätze sind also eine Nichterfüllung des Auftrages unseres göttlichen Erlösers, ja eine glatte Zuwiderhandlung gegen Sein Gebot. Darauf kann doch kein Segen sein. Auch hier muss doch gelten: „Wo man euch nicht aufnimmt und auf eure Worte nicht hört, da geht hinaus aus dem Haus oder der Stadt und schüttelt den Staub von euren Sohlen!“
„Et quicumque non receperit vos neque audierit sermones vestros exeuntes foras de domo vel de civitate excutite pulverem de pedibus vestris.“ (Matthäus 10,14) Solche Einsätze in islamischen Ländern wie Jemen, können und sollen viel gescheiter durch „weltliche“ Entwicklungshelfer erbracht werden, wenn überhaupt. Christen sollten diese Unbekehrbaren (weil Gefangenen ihres totalitären Systems) vielmehr in keiner Weise unterstützen, weil sie damit, wenn auch unbeabsichtigt, das totalitäre System (den Islam) befördern. Die hätten genug dringendste, nötigste Entwicklungs- und echte Missions-Arbeit zu leisten in Ländern, die für das Christentum noch zugänglich und empfänglich sind!

Siehe dazu noch diesen Artikel im „Kölner Stadtanzeiger“: Zweifelhafte Missionierung – von Harald Biskup
Welch schändliche, feige Haltung denjenigen gegenüber, die es – wenigstens noch zaghaft und äußerst diskret (verdeckt) – wagen, christliche Bekehrungsversuche von Muslimen zu unternehmen, kommt hier zum Ausdruck! Da wird ihnen sogar das Gebet um die Bekehrung von (und Mitleid mit den) Muslimen (weil sie den wahren Heilsweg noch nicht gefunden „hätten“) als etwas Fundamentalistisches, Deplatziertes, geradezu Verwerfliches vorgeworfen! („Märtyrer könne man nicht brauchen“!  Nun ja, als Märtyrinnen werden die „Evangelischen“ diese beiden jungen Frauen wohl auch nicht verehren, da man ja bei ihnen auch keine Heiligen verehrt. Aber unser HERR Jesus Christus wird ihnen den entsprechenden ewigen Lohn dafür nicht vorenthalten! Und auch wir zollen ihnen dafür gerne unsere Anerkennung.)
Darum, nochmals, bekräftigt: Einsätze mit „ausschließlich humanitärem Charakter“ können nicht als „Missions“-Einsätze bezeichnet werden und nicht als solche gelten. Alle, die ein Minimum an Christus-Bezeugung mit Bekehrungsversuchen (noch) Ungetauften, also vor allem auch Muslimen und Juden gegenüber, ablehnen und verurteilen, mögen sich sagen lassen, dass sie den Missionsbefehl der Bibel  keineswegs ernst nehmen, sondern  JESUS CHRISTUS, unseren HERRN und GOTT diesbezüglich sträflich verleugnen!

Posted in Arabien, Christenverfolgung, Dschihad, Islam-Mission, Jemen, Mission | Verschlagwortet mit: , | Leave a Comment »

Deutsche Bischöfe für islamischen Religionsunterricht

Posted by deislam - 26. März 2009

Radio Vatikan: 25/03/2009 14.33.59

D: Für islamischen Religionsunterricht

Die Deutsche Bischofskonferenz hat sich erneut für islamischen Religionsunterricht in Deutschland ausgesprochen. Die Kirchen seien einem solchen Religionsunterricht gegenüber „positiv eingestellt“, sagte der Konferenz-Vorsitzende, Erzbischof Robert Zollitsch, an diesem Mittwoch in Berlin. Er solle allerdings in deutscher Sprache und von entsprechend akademisch ausgebildeten Lehrern erteilt werden. Vor dem Kardinal-Höffner-Kreis der Unions-Bundestagsfraktion mahnte der Freiburger Erzbischof auch das Recht zum Kirchbau und Religionsfreiheit in islamisch geprägten Ländern an. Zollitsch betonte, den Muslimen in Deutschland stehe auch der Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts offen. Sie müssten dazu aber über ihre Mitgliedschaftsregeln und ihre Glaubensinhalte „klare Auskunft geben können und die Gewähr auf dauerhafte Existenz bieten“. Es sei ein erster wichtiger Schritt zur anerkannten Körperschaft, dass führende muslimische Verbände das Grundgesetz und seine leitenden Werte bejahten. (kna 25.03.2009 bp)

Unser Kommentar:
Die deutschen Bischöfe befürworten und unterstützen also einen anti-christlichen „Religions“-Unterricht (von „dauerhafter Existenz“)! Christliche Lehrer und Führer heißen also eine „Lehre und Führung“ durch „Lehrer und Führer“ gut, die ihren eigenen christlichen Unterricht durch deren Gegen-Unterricht zunichte machen. Ziemlich abstrus, nicht wahr? Von Vernunft bleibt da nicht mehr viel übrig. Da ist kein Rest von Missions- und Bekehrungswillen mehr vorhanden. Einst hatte Christus sie (die Apostel, die Bischöfe) ausgesandt, die (noch) Ungläubigen (in Finsternis und Todesschatten Schmachtenden) zu taufen und zu lehren, alles zu halten, was Er ihnen geboten hatte; nun lehren sie die Verführten und Irrenden nicht mehr und taufen sie nicht mehr, sondern sprechen sich für das Lehren der Irrlehre, für ihren Verbleib in Finsternis und Todesschatten aus. Da muss wohl ihr eigenes Licht schon beinahe erloschen sein.

Posted in Bischöfe, Islam-Mission, Islamisierung | Verschlagwortet mit: , | Leave a Comment »

Katholisch-Islamisches Forum nimmt seine Arbeit auf

Posted by deislam - 4. November 2008

Aus ZENIT.org: ZG08110402 – 04.11.2008
Permalink: http://www.zenit.org/article-16327?l=german

Historische interreligiöse Begegnung im Vatikan

ROM, 4. November 2008 (ZENIT.org).- Am heutigen Vormittag haben die Arbeiten des Katholisch-Islamischen Forums („Catholic-Muslim Forum“) begonnen, die am kommenden Donnerstag, 6. November, ihren Abschluss finden werden.

Das Forum wurde vom Päpstlichen Rat für den Interreligiösen Dialog und von Vertretern des Islams einberufen. Es ist kam nach dem offenen Brief zustande, den 138 muslimische Persönlichkeiten am 13. Oktober 2007 an den Papst und andere christliche Hirten gesandt hatten. Kardinalstaatsekretär Tarcisio Bertone antwortete im Namen Benedikts XVI. am 19. November 2007 auf dieses Schreiben (vgl. Antwort).

Das Thema des Studienseminars im Vatikan lautet: „Gottesliebe, Nächstenliebe“. Während der erste Tag den „theologischen und geistlichen Grundlagen“ gewidmet ist, werden die Arbeiten des zweiten Tages das Thema „Würde des Menschen und gegenseitiger Respekt“ beleuchten. Zu beiden Themen werden die katholische und die muslimische Seite je ein Gutachten vorlegen. Sie sollen als Diskussionsgrundlage dienen.

Am dritten Tag, das heißt am kommenden Donnerstag, werden die Teilnehmer des Gesprächsforums von Papst Benedikt XVI. in Audienz empfangen werden. Am Nachmittag desselben Tages ist für 16.30 Uhr in der Päpstlichen Universität Gregoriana eine öffentliche Sitzung geplant, in deren Verlauf eine gemeinsame Erklärung vorgestellt werden soll. Ein katholischer und ein muslimischer Teilnehmer des Forums werden bei dieser Gelegenheit auf alle Frage eingehen, die mit der Thematik des Seminars zu tun haben. Insgesamt werden 29 Spezialisten, religiöse Autoritäten und Berater am Forum teilnehmen.

Die muslimische Gruppe setzt sich aus renommierten Intellektuellen und geistlichen Würdenträgern der islamischen Welt zusammen. Zu ihnen gehören Vertreter der Schia, der Sunniten und des Sufismus.

Der Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog, Kardinal Jean-Louis Tauran, führt den Vorsitz des Forums. Im Vorfeld der Tagung hatte Tauran gegenüber „Radio Vaticana“ und der französischen Zeitung „La Croix“ mit Blick auf historische Treffen erklärt: „Wir sind zum Dialog verurteilt.“ Die Begegnung im Vatikan sei kein Anfang, da die Kirche seit mehr als 1.400 Jahren in einem Dialog stehe. „Seit dem Konzil besitzen wir das Dokument ,Nostra Aetate’, das einen Weg im Dialog geebnet hat. Ich würde sagen, dieses Treffen ist ein neues Kapitel in einer langen Geschichte.“

Man dürfe keine Angst davor haben, die Verletzung der Menschenrechte anzuprangern, damit die Wahrheit und nicht die Gewalt siege beziehungsweise damit das Gesetz und nicht das Recht des Stärkeren herrsche.

Bei der Begegnung werde kein theologischer Dialog im eigentlichen Sinn geführt, auch wenn theologische Fragen mitbedacht würden. Es gehe vielmehr darum, in ethischen und geistigen Fragen einen Konsens zu finden und bei humanitären Katastrophen zusammenzuarbeiten.

Kardinal Tauran bekräftigte, dass es wichtig sei, trotz aller Schwierigkeiten und Krisen miteinander zu sprechen. Die Beziehung zwischen Katholiken und Muslimen sei oft von der politischen Situation in den Ländern mit vorwiegend muslimischer Bevölkerung abhängig. „In der islamischen Welt identifiziert man das Christentum mit der westlichen Welt. Das ist eine sehr gefährliche Vermischung, denn wenn die Führer der westlichen Staaten Entscheidungen treffen, die von den islamischen Ländern nicht geteilt werden, heißt es: Die Christen waren es, sie greifen uns an und provozieren uns. Das ist eine Gemengelage, die meines Erachtens immer wieder zu Spannungen führt.“

Einem Dialog nach der Logik des „do ut des“, also des Entgegenkommens, wenn entsprechende Gegenleistungen erbracht würden, erteilte der Kurienkardinal eine Absage. So etwas widerspreche dem christlichen Glauben, betonte der Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialig gegenüber der französischen Zeitung „La Croix“.

Der Direktor des vatikanischen Presseamtes, P. Federico Lombardi SJ, sprach mit Blick auf die muslimisch-katholischen Arbeitsgespräche die Hoffnung aus, dass solche Initiativen des Dialogs im Kielwasser des Zweiten Vatikanischen Konzils, Johannes Pauls II. und nun auch Benedikts XVI. dazu beitragen mögen, immer entschlossener zu bekräftigen, dass im Namen Gottes nicht getötet und gehasst werden dürfe. Es sei immer jeder Mensch zu achten, so Lombardi unter Bezugnahme auf die jüngsten Christenverfolgungen in Indien und im Irak.

Ibrahim Kalin, Sprecher des muslimischen Delegation und Direktor der „Seta Foundation“ in Ankara (Türkei) sowie Professor an der Georgetown University (USA), erklärte im Hinblick auf das Forum, dass unter den Christen wie auch unter den Muslimen eine skeptische Haltung gegenüber dieser neuen Initiative festzustellen sei. Gerade aus diesem Grund sei ein Fortschritt auf dem Weg des Dialogs geboten, so Kalin gegenüber der vatikanischen Zeitung „Osservatore Romano“. Das Forum sei Ausdruck einer „vernünftigen Hoffnung“, auch wenn eine gewisse Dosis an Realismus Pflicht sei. Kalin sprach sich dafür aus, Misstrauen zu überwinden und „über die Toleranz hinaus zu gehen“.

Zu den Mitgliedern der katholischen Delegation gehören die Jesuiten Samir Khalil Samir und Christian Troll sowie der Dekan des Päpstlichen Instituts für Arabische und Islamische Studien, Miguel Angel Ayuso Guixot.

Der Islamist P. Khalil Samir SJ wies auf die Tatsache hin, dass in der islamischen Welt jene verachtet und als Apostaten benachteiligt seien, die sich zum Christentum bekehrten. Sie würden als Verräter gesehen und nicht als Menschen, die die Wahrheit suchten.

Gegenüber „Asia News“ erklärte der Gelehrte, dass der jetzt aufgrund der Inspiration Papst Benedikts XVI. neu aufgenommene Dialog fruchtbar werden könne, wenn er drei Dimensionen respektiere. Er müsse jetzt aufgenommen und die kommenden Jahre fortgeführt werden. Als Ergebnis der Begegnungen müssten konkrete gemeinsame Dokumente formuliert werden, die dann so umfangreich wie möglich Verbreitung finden sollten. Zum dritten müsste diesen Dokumenten eine maximale Autorität zuerkannt werden. Letzteres erfordere vor allem, dass es auf Seiten des Islams eine Übereinkunft unter den religiösen und politischen Autoritäten gebe. „Die Gesetze, die die Religionsfreiheit beschränken“, so Khalil, „stammen von islamischen Regierungen, nicht von den muslimischen Gelehrten.“

Jeder, der an den Dialogforen teilnehme, müsse bei der Rückkehr in sein Land mit der Regierung und den muslimischen Vereinigungen in Kontakt treten. P. Khalil schlug diesbezüglich auch vor, dass die Entscheidungen der Dialogforen nicht nur den Staaten, sondern vor allem der „Organisation der Islamischen Konferenz“, einer zwischenstaatlichen internationalen Organisation von derzeit 57 Staaten, in denen der Islam Staatsreligion, Religion der Bevölkerungsmehrheit oder Religion einer großen Minderheit ist, vorgelegt und von dieser angenommen werden müsse. Die Autorität derartiger Dokumente sei von größter Bedeutung.

Das Entscheidendste ist für den Jesuiten aber die Religionsfreiheit. Dabei handle es sich um ein geistiges Prinzip, das die Würde des Menschen berühre. Zugleich sei die Religionsfreiheit ein theologisches Prinzip, da es mit dem Grundsatz des von Gott nach seinem Ebenbild geschaffenen Menschen zu tun habe, der frei sei und daher auch die Freiheit besitze, zu irren. P. Khalil äußerte die Hoffnung, dass dem jetzigen Forum bald ein gemeinsames Dokument zur Religionsfreiheit folgen möge.

Unser Kommentar:
Bei dieser Begegnung werde kein theologischer Dialog im eigentlichen Sinn geführt, auch wenn theologische Fragen mitbedacht würden. Es gehe vielmehr darum, in ethischen und geistigen Fragen einen Konsens zu finden und bei humanitären Katastrophen zusammenzuarbeiten.
Ethische, also sittliche, moralische Maßstäbe und Regeln oder „Kriterien für gutes und schlechtes Handeln und die Bewertung seiner Motive und Folgen“ und „geist-bezogene“, metaphysische, spirituelle Frage-Beantwortungen können niemals übereinstimmend (einvernehmlich, konsensual) definiert werden zwischen Christentum und Islam, also zwischen Christentum und -Gegenchristentum! Der naive, realitätsferne Versuch ist zum vornherein zum kläglichen und beschämenden Scheitern verurteilt, weil das sittliche und spirituelle Handeln bis in feinste Einzelheiten bestimmt und beeinflusst und geregelt wird durch die jeweilige, von der andern total diskrepante, konsensunfähige „Theologie“! Der Islam ist dermaßen christen- und damit gottfeindlich, dass jegliche „Zusammenarbeit mit ihm“, und wäre es bei „humanitären Katastrophen“ grundsätzlich falsch ist. Hilfe leisten sollen die Christen selbstverständlich allen Notleidenden, aber immer erkennbar als CHRISTEN und nicht „in Zusammenarbeit“ mit Antichristen. Denn: wie heißt es im 2. Brief des Völkerapostels Paulus an die Korinther, Verse 14-17? „Ziehet nicht an demselben Joche mit den Ungläubigen; denn welche Gemeinschaft hat die Gerechtigkeit mit der Ungerechtigkeit? Oder wie kann sich Licht zu Finsternis gesellen? Wie stimmt Christus mit Belial überein? Oder was hat der Gläubige mit dem Ungläubigen zu tun? Wie verträgt sich der Tempel Gottes mit Götzen? Denn ihr seid ein Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott spricht: Ich will in ihnen wohnen, und unter ihnen wandeln, und so will ich ihr Gott, und sie sollen mein Volk sein!“
Einem Dialog nach der Logik des „do ut des“, also des Entgegenkommens, wenn entsprechende Gegenleistungen erbracht würden, erteilte der Kurienkardinal eine Absage. So etwas widerspreche dem christlichen Glauben, betonte der Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialig gegenüber der französischen Zeitung „La Croix“.
Es widerspricht vielmehr dem echten christlichen Glauben, wenn Christen ihren Erzfeinden „entgegenkommen“ und „Leistungen“ erbringen, und obendrein noch „ohne Gegenleistungen“. Der „Dialog“ könnte ja für die Christen auch nur etwas nützen, wenn auf islamischer Seite wahre Bereitschaft zu „Entgegenkommen“ gegenüber den Christen bestünde, und das müsste zum mindesten die Zulassung und den Schutz der christlichen Mission, das Recht auf Bau und Besitz christlicher Kirchenzentren (in islamisch dominierten Ländern) mitbeinhalten. Andernfalls ist das christliche Entgegenkommen gegenüber den Mohammedanern Verrat an Christus, an der Christenheit, am Christentum, weil Mithilfe an der Ausbreitung, Entfaltung, Errichtung des Antichristentums.
„Die Gesetze, die die Religionsfreiheit beschränken“, so Khalil, „stammen von islamischen Regierungen, nicht von den muslimischen Gelehrten.“
Ach, wie gescheit. Als ob die Männer der islamischen Regierungen nicht von muslimischen Gelehrten unterrichtet und für ihre Gesetzgebereien zugerichet würden!
Das Entscheidendste ist für den Jesuiten aber die Religionsfreiheit. Dabei handle es sich um ein geistiges Prinzip, das die Würde des Menschen berühre. Zugleich sei die Religionsfreiheit ein theologisches Prinzip, da es mit dem Grundsatz des von Gott nach seinem Ebenbild geschaffenen Menschen zu tun habe, der frei sei und daher auch die Freiheit besitze, zu irren. P. Khalil äußerte die Hoffnung, dass dem jetzigen Forum bald ein gemeinsames Dokument zur Religionsfreiheit folgen möge.
Ja, gewiss, der Mensch besitzt die Freiheit zu irren. Aber die „Religionsfreiheit“ ist deswegen noch lange nicht „ein theologisches Prinzip“! Denn der Mensch besitzt VOR GOTT nicht die Freiheit, sein Irren als Nicht-Irren zu propagieren, seine Irr-Religion als GOTTES Religion zu verbreiten, ebensowenig wie er die Freiheit besitzt, gerechte Gesetze des Staates zu brechen, z.B. Betrugs-Geschäfte zu tätigen. Die Würde des Menschen wird nicht berührt oder herabgesetzt, wenn ihm verboten wird, Unwahrheit, Irrtum, Häresie öffentlich zum Besten zu geben.

Posted in Dialog - Interreligiöser, Interreligiöser Dialog, Islam-Mission, Menschenrechte, Nostra Aetate, Religionsfreiheit, Vatikan | Verschlagwortet mit: , | Leave a Comment »

 
%d Bloggern gefällt das: