ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

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Das neue Super-Dogma der konzils-katholischen Kirche

Posted by deislam - 27. Februar 2009

Spätestens seit dem „Tsunami“, den Bischof Richard Williamson FSSPX mit seinen Aussagen zum Holocaust ausgelöst hat, gibt es in der „katholischen“ Kirche ein neues Dogma. Und zwar ein Dogma, das alle übrigen blass und verschwommen und unwichtig oder gar obsolet erscheinen lässt daneben. Eben ein „Super-Dogma“. Und dieses wichtigste aller Dogmen lautet: „Es ist inakzeptabel, dass jemand Mitglied der katholischen Kirche ist, der den Holocaust leugnet. Es kann nur jemand Mitglied der katholischen Kirche sein, der das Judentum anerkennt.“ (Dekan Dr. Pius Angstenberger unter Bischof Gerhard Fürst, Rottenburg-Stuttgart). Bischof Maurice Gardes (Auch, Frankreich) formulierte es gegenüber der Tageszeitung „La Croix“ so: „Man kann nicht Christ sein und gleichzeitig die Vernichtung von sechs Millionen Juden leugnen„. Und der Bischof von Regensburg, Gerhard Ludwig Müller, hat bei einer Veranstaltung zum Holocaust-Gedenktag die Äußerungen Williamsons als „menschenverachtend“ und als „Gotteslästerung“ bezeichnet. Williamson stehe damit außerhalb der katholischen Kirche. Und das gipfelt beim Direktor des vatikanischen Presseamtes, P. Lombardi SJ, in einem Editorial für „Radio Vaticana“ in diesem Verdikt: „Wer die Shoah leugnet, weiß weder etwas vom Geheimnis Gottes, noch etwas vom Kreuz Christi. Umso schwerwiegender ist es, wenn die Verneinung aus dem Mund eines Priesters oder Bischofs kommt, das heißt von einem christlichen Würdenträger, sei er in Einheit mit der katholischen Kirche oder nicht.“ Und Papst Benedikt XVI. bezeugt und beglaubigt das alles einschlussweise: „Es steht außer Frage, daß jede Verleugnung oder Schmälerung dieses schrecklichen Verbrechens untragbar und ganz und gar inakzeptabel ist. Kürzlich habe ich in einer Generalaudienz noch einmal bekräftigt, die Shoah müsse »eine Mahnung [sein] gegen das Vergessen, gegen die Leugnung oder die Verharmlosung. Denn Gewalt, die gegen einen einzigen Menschen ausgeübt wird, wird gegen alle verübt«.“ Und Erzbischof Zollitsch: „Ich begrüße die heutige Erklärung von Kardinal Tarcisio Bertone zur Aufhebung der Exkommunikation der vier Bischöfe der Pius-Bruderschaft. Sie gibt Klarheit und zeigt, dass für Leugner des Holocaust kein Platz in der katholischen Kirche ist. Der Va­tikan hat unmissverständlich klar gemacht, dass er jede Form von Antisemitismus ver­urteilt. Darauf und an die Verpflichtung, die Shoah niemals aus der Erinnerung zu löschen, hatte Papst Benedikt XVI. bereits deutlich am vergangenen Mittwoch hingewie­sen.“ Und Kardinal Lehmann fordert den Ausschluss (die Re-Exkommunikation) des „Holocaustleugners“, wenn er bei seinen Aussagen bleibe.

Nun ist da vorerst einmal einiges zu klären: „Holocaust“ und „Shoah“ sind zwei Begriffe, die sich auf das Gleiche beziehen. „Holocaust-Leugnung“ und „Shoah-Leugnung“ sagt also das Nämliche aus. Was darunter heute „offiziell“ verstanden wird, kann man im betreffenden (auffällig sehr umfangreichen!) Wikipedia-Artikel nachlesen. Es gibt auch noch einen separaten Wikipedia-Artikel zum Stichwort „Holocaustleugnung„. Die Leugnung des Holocausts wird dort wie folgt umschrieben: „Als Holocaustleugnung bezeichnet man das Bestreiten und weitgehende Verharmlosen des Holocaust. Dabei wird gegen gesichertes historisches Tatsachenwissen behauptet, der systematische, auf Ausrottung zielende Völkermord an etwa sechs Millionen europäischen Juden habe nicht stattgefunden oder sei nur ein Massenmord oder Massensterben ohne historische Besonderheiten gewesen.“ Des weiteren gibt es einen Wikipedia-Eintrag unter „Gesetze gegen Holocaustleugnung“ (siehe dazu die Gesetzestextfassung unter ‚Deutschland‘).

Wir müssen uns nun fragen: Hat Bischof Richard Williamson mit seinen Aussagen behauptet, „der systematische, auf Ausrottung zielende Völkermord an etwa sechs Millionen europäischen Juden habe nicht stattgefunden oder sei nur ein Massenmord oder Massensterben ohne historische Besonderheiten gewesen“? Hat er bestritten, dass den Holocaust gab? Hat er den Holocaust „verharmlost“? Hat er sich der „Volksverhetzung“ schuldig gemacht? Hat er die unter der Herrschaft des Nationalsozialismus begangenen Handlungen gebilligt, geleugnet oder verharmlost? Hat er die nationalsozialistische Gewalt- und Willkürherrschaft gebilligt, verherrlicht oder gerechtfertigt? Auf alle diese Fragen muss man doch, wenn man aufrichtig ist, eindeutig mit NEIN antworten. Bischof Williamson hat in dem inkriminierten Interview den Holocaust als solchen überhaupt nicht geleugnet, sondern er hat nur die „historische Evidenz“ bestritten, dass 6 Millionen Juden vergast worden seien und dass überhaupt ein Jude in „Gaskammern“ vergast worden sei. Und er sagte, dass die „ernsthaftesten Revisionisten“ (aus ihren Untersuchungen) schlössen, dass zwischen 200000 und 300000 Juden in den Konzentrationslagern umgekommen seien, aber nicht einer in Gaskammern. Und dazu zitiert er Fred Leuchter als Experten von Gaskammern. Das kann man doch einfach nicht gleichsetzen mit einer „Leugnung“ oder „Verharmlosung“ oder gar „Billigung“ der Nazi-Verbrechen an den Juden. Es gibt nun einmal zuhauf bis heute Unbewiesenes und wohl auch fernerhin Unbeweisbares in diesem ganzen Geschehen. Es ist nicht alles Festgeschriebene „gesichertes historisches Tatsachenwissen“!

Dass die Juden darauf drängen, dass die Shoah in ihrer ganzen Schrecklichkeit nicht in Vergessenheit gerät, ist verständlich. Und dass die Juden ein Interesse daran haben, dass auch schon das Bezweifeln eines für sie wichtigen Aspekts dieser Entsetzlichkeit zwecks Abschreckung als außerordentlich schlimme Straftat geahndet wird, ist logisch. Dass aber die katholische Kirche mit ihrem Episkopat und Papst noch das Ihre dazu beiträgt, aus Äußerungen, wie sie Bischof Williamson oder Pater Abrahamowicz gemacht haben, eine „Holocaust-LEUGNUNG“ zu konstruieren, um sie damit wie Häretiker, ja Gotteslästerer und Schwerverbrecher aus der Kirche ausschließen = exkommunizieren zu können, ist der Beihilfe zur Zerstörung des Christentums  und der katholischen Kirche  durch das jüdische Antichristentums zuviel. Die Kirchenführung ist sich offenbar gar nicht bewusst, was sie mit solchem Tun auslöst. Das mehr als 1000-seitige Werk von Maurice Pinay „Complot Contra la Iglesia“ (online) „The Plot against the Church“ (siehe auch Maurice Pinay Blog) („Verschwörung gegen die Kirche„, 3 Bände) (2000 ans de complot contre l’Eglise, 2 Bände) könnte ihnen (auch – oder erst recht – 46 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung) eventuell noch helfen, sich ihres (Hoch-)Verrats an JESUS CHRISTUS und SEINER KIRCHE mit Schrecken bewusst zu werden.

Siehe auch:

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Nostra Aetate und die jüdische Religion

Posted by deislam - 20. Februar 2009

Zitat aus „Nostra Aetate„: (Siehe auch unseren Beitrag: „Konzilserklärung „Nostra Aetate“ über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen“)

Die jüdische Religion

4. Bei ihrer Besinnung auf das Geheimnis der Kirche gedenkt die Heilige Synode des Bandes, wodurch das Volk des Neuen Bundes mit dem Stamme Abrahams geistlich verbunden ist.

So anerkennt die Kirche Christi, daß nach dem Heilsgeheimnis Gottes die Anfänge ihres Glaubens und ihrer Erwählung sich schon bei den Patriarchen, bei Moses und den Propheten finden.

Sie bekennt, daß alle Christgläubigen als Söhne Abrahams dem Glauben nach (Gal 3,7) in der Berufung dieses Patriarchen eingeschlossen sind und daß in dem Auszug des erwählten Volkes aus dem Lande der Knechtschaft das Heil der Kirche geheimnisvoll vorgebildet ist. Deshalb kann die Kirche auch nicht vergessen, daß sie durch jenes Volk, mit dem Gott aus unsagbarem Erbarmen den Alten Bund geschlossen hat, die Offenbarung des Alten Testamentes empfing und genährt wird von der Wurzel des guten Ölbaums, in den die Heiden als wilde Schößlinge eingepfropft sind (Röm 11,17-24). Denn die Kirche glaubt, daß Christus, unser Friede, Juden und Heiden durch das Kreuz versöhnt und beide in sich vereinigt hat (Eph 2,14-16). Die Kirche hat auch stets die Worte des Apostels Paulus vor Augen, der von seinen Stammverwandten sagt, daß “ihnen die Annahme an Sohnes Statt und die Herrlichkeit, der Bund und das Gesetz, der Gottesdienst und die Verheißungen gehören wie auch die Väter und daß aus ihnen Christus dem Fleische nach stammt” (Röm 9,4-5), der Sohn der Jungfrau Maria.

Auch hält sie sich gegenwärtig, daß aus dem jüdischen Volk die Apostel stammen, die Grundfesten und Säulen der Kirche, sowie die meisten jener ersten Jünger, die das Evangelium Christi der Welt verkündet haben.

Wie die Schrift bezeugt, hat Jerusalem die Zeit seiner Heimsuchung nicht erkannt (Lk 19,44), und ein großer Teil der Juden hat das Evangelium nicht angenommen, ja nicht wenige haben sich seiner Ausbreitung widersetzt (Röm 11,28). Nichtsdestoweniger sind die Juden nach dem Zeugnis der Apostel immer noch von Gott geliebt um der Väter willen; sind doch seine Gnadengaben und seine Berufung unwiderruflich (Röm 11,28-29). Mit den Propheten und mit demselben Apostel erwartet die Kirche den Tag, der nur Gott bekannt ist, an dem alle Völker mit einer Stimme den Herrn anrufen und ihm “Schulter an Schulter dienen” (Soph 3,9) (Jes 66,23; Ps 65,4; Röm 11,11-32).

Da also das Christen und Juden gemeinsame geistliche Erbe so reich ist, will die Heilige Synode     die gegenseitige Kenntnis und Achtung fördern, die vor allem die Frucht biblischer und theologischer Studien sowie des brüderlichen Gespräches ist.

Obgleich die jüdischen Obrigkeiten mit ihren Anhängern auf den Tod Christi gedrungen haben (Joh 19,6), kann man dennoch die Ereignisse seines Leidens weder allen damals lebenden Juden ohne Unterschied noch den heutigen Juden zur Last legen.

Gewiß ist die Kirche das neue Volk Gottes, trotzdem darf man die Juden nicht als von Gott verworfen oder verflucht darstellen, als wäre dies aus der Heiligen Schrift zu folgern. Darum sollen alle dafür Sorge tragen, daß niemand in der Katechese oder bei der Predigt des Gotteswortes etwas lehre, das mit der evangelischen Wahrheit und dem Geiste Christi nicht im Einklang steht.

Im Bewußtsein des Erbes, das sie mit den Juden gemeinsam hat, beklagt die Kirche, die alle Verfolgungen gegen irgendwelche Menschen verwirft, nicht aus politischen Gründen, sondern auf Antrieb der religiösen Liebe des Evangeliums alle Haßausbrüche, Verfolgungen und Manifestationen des Antisemitismus, die sich zu irgendeiner Zeit und von irgend jemandem gegen die Juden gerichtet haben. Auch hat ja Christus, wie die Kirche immer gelehrt hat und lehrt, in Freiheit, um der Sünden aller Menschen willen, sein Leiden und seinen Tod aus unendlicher Liebe auf sich genommen, damit alle das Heil erlangen. So ist es die Aufgabe der Predigt der Kirche, das Kreuz Christi als Zeichen der universalen Liebe Gottes und als Quelle aller Gnaden zu verkünden.

Unser Kommentar:

Es geht hier also um „die jüdische Religion“. Und was ist damit gemeint? Natürlich die „Religion“ derjenigen Juden, die JESUS CHRISTUS als (den verheißenen) Messias, als ERLÖSER, als GOTTES SOHN, als GOTT (auch heute noch) ablehnen, die Sein Heilsangebot (auch heute noch) ausschlagen und als Folge davon Sein REICH, Seine HERRSCHAFT, die Kirche, das neue Volk Gottes, bekämpfen. Es geht also um Christus- und damit Gottes- und Kirchen-Feinde. Und es geht um eine Christus-, GOTTES- und kirchenfeindliche „Religion“.
Sind diese Juden „mit dem Stamme Abrahams geistlich verbunden“? Nein! Sie sind, wie die Muslime, nur „fleischlich“ mit ihm verbunden, während tatsächlich „alle Christgläubigen, und nur sie, Söhne (Kinder) Abrahams dem Glauben nach sind (Gal 3,7).
Kann die Kirche, „das Volk des Neuen Bundes“ mit diesen Juden, die nicht mit dem Stamme Abrahams geistlich verbunden sind, geistlich verbunden sein? Nein! Das neue Volk Gottes kann geistlich nur verbunden sein mit den CHRIST-gläubigen Juden, mit jenen des Alten Bundes also, die echt und wahr und treu an den verheißenen Messias glaubten, und mit jenen des Neuen Bundes, die echt, wahr und treu an CHRISTUS glaub(t)en, die sich taufen ließen und damit „aus dem Lande der (geistigen) Knechtschaft ausgezogen“ sind.
Die Kirche, das neue Volk Gottes, hat also „die Offenbarung des Alten Testamentes“ nicht von diesen Juden empfangen, die CHRISTUS verleugneten. Und sie wird „genährt von der Wurzel des guten Ölbaums, in den die Heiden als wilde Schösslinge eingepfropft sind“, also nur von jenen Juden, die „Kinder Abrahams dem Glauben nach“ sind, wie die Patriarchen, Moses und die Propheten. Aber sie wird nur auch von dieser Wurzel genährt. Niemals ausschließlich. Viel mehr und entscheidend genährt wird die Kirche direkt von JESUS CHRISTUS, dem GOTT-MENSCHEN (dem Sohn der Jungfrau Maria, der nur dem Fleische nach von den Juden, vom „guten Ölbaum“, abstammt) und von dem von IHM bis zum Ende der Welt gesandten HEILIGEN GEIST, dem göttlichen Geist, der vom Vater und vom Sohne ausgeht. Der heilige Apostel Paulus schreibt in seinem Brief an die Römer, Kapitel 9, Verse 4-5: „Sind sie (meine Stammesgenossen dem Fleische nach) doch Israeliten, denen die Gotteskindschaft zuteil geworden ist und die Herrlichkeit und der Bund und die Gesetzgebung und der Gottesdienst und die Verheißungen. Ihnen gehören die Väter an, und aus ihnen stammt dem Fleische nach der Messias, der GOTT ist, über allem, hochgelobt in Ewigkeit. Amen.“ Er schreibt dann aber auch: „Denn nicht alle, die aus Israel sind, sind Israeliten. Noch sind alle Kinder, welche Nachkommen Abrahams sind.“ (Röm. 9, 7) Die christusfeindlichen und damit gottfeindlichen Juden sind also keine echten „Israeliten“ und keine „Kinder Abrahams“. Aus diesen stammen also auch nicht „die Apostel, die Grundfesten und Säulen der Kirche wie die meisten jener ersten Jünger, die das Evangelium Christi der Welt verkündet haben“. Denn diese haben „die Zeit ihrer Heimsuchung nicht erkannt und das Evangelium nicht angenommen, ja haben sich seiner Ausbreitung widersetzt. Diese Juden sind keineswegs „um der Väter willen immer noch von Gott geliebt“, sondern nur jene, die nach göttlicher Vor(her)sehung den Glauben an CHRISTUS annehmen (werden). Man vergleiche dazu Paulus im ersten Brief an die Thessaloniker, 2. Kapitel, 14-16: „Ihr seid ja, meine Brüder, Nachahmer geworden der Gemeinden Gottes, die in Judäa sind in Christus Jesus; denn ihr habt von euren Landsleuten dasselbe erdulden müssen, was jene von den Juden. Diese haben sogar den Herrn Jesus und die Propheten getötet und uns verfolgt. Sie missfallen Gott und sind allen Menschen feind. Sie wollen uns wehren, den Heiden zu predigen, dass sie des Heiles teilhaftig werden. So häufen sie immerfort Sünde auf Sünde. Aber schon ist Gottes Zorn über sie gekommen in vollem Maße.“ Und ebenso: Apokalypse 3,9: „Siehe, Leute aus der Synagoge Satans führe ich zu dir, Leute, die sich Juden nennen – doch sie sind es nicht, sondern lügen.“ Paulus hatte vor seiner Bekehrung auch zu diesen gehört: Galater 1,13-14: „Ihr habt ja von meinem einstigen Wandel im Judentum gehört: ich verfolgte die Kirche Gottes über die Maßen und suchte sie zu vernichten. Vor vielen meiner Altersgenossen in meinem Volke tat ich mich zuvor in meiner Leidenschaft für das Judentum und zeigte mich als übertriebenen Eiferer für die Überlieferungen meiner Väter.“
Diesen widerspenstigen, verstockten, eifernden Juden gilt, was JESUS nach Johannes 8, 37-47 spricht: „Ich weiß, dass ihr Kinder (Nachkommen) Abrahams seid. Allein ihr sucht mich zu töten, weil mein Wort in euch erfolglos bleibt. Ich rede, was ich bei meinem Vater gesehen habe, ihr aber tut, was ihr von eurem Vater gehört habt. Da erwiderten sie: Unser Vater ist Abraham. Jesus sprach darauf: Wenn ihr Kinder Abrahams seid, so tuet auch Abrahams Werke. Jetzt wollt ihr mich töten, mich, der ich euch doch die Wahrheit verkündet habe, die ich von Gott gehört. So etwas hat Abraham nicht getan. Ihr tut die Werke eures Vaters. Da sprachen sie: Wir sind nicht im Ehebruch geboren. Wir haben Einen Vater, Gott. Darauf Jesus: Wenn Gott euer Vater wäre, so würdet ihr doch mich lieben. Ich bin von Gott ausgegangen und gekommen. Nicht bin ich von mir selbst gekommen, sondern er hat mich gesandt. Warum versteht ihr meine Rede nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt. Ihr habt den Teufel zum Vater, und die Begierden eures Vaters wollt ihr erfüllen. Er war von Anfang an ein Menschenmörder und ist in der Wahrheit nicht bestanden, weil in ihm keine Wahrheit ist. Wenn er Lügen redet, redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge. Wenn aber ich die Wahrheit rede, so glaubt ihr mir nicht. Wer aus euch kann mich einer Sünde zeihen? Wenn ich euch die Wahrheit sage, warum glaubt ihr mir nicht? Wer aus Gott ist, der hört Gottes Wort. Darum hört ihr es nicht, weil ihr nicht aus Gott seid.“ Diese Juden also, die nicht auf Gottes Wort hören wollten, „die jüdischen Obrigkeiten mit ihren Anhängern“ waren es auch, die „auf den Tod Christi gedrungen haben“. Und diesen Juden muss man „die Ereignisse seines Leidens (und Sterbens) zur Last legen“. Und den heutigen Juden? Sicher all jenen heutigen Juden, die sich bewusst und überlegt GEGEN Jesus Christus stellen. Aber selbstverständlich haben auch die übrigen Menschen, die Gottes Wort nicht hören (wollen), Anteil, Schuld an den „Ereignissen seines Leidens (und Sterbens)“. Und ALLE (nicht nur die Juden), die wissentlich und willentlich in dieser Ablehnung des ERLÖSERS bis zum Tode verharren, werden von Gott „verworfen und verflucht“. Das ist „aus der Heiligen Schrift zu folgern“ und „steht mit der evangelischen Wahrheit und dem Geiste Christi im Einklang“. Das Gegenteil nicht!
Die Kirche hat also mit den christusfeindlichen Juden „kein gemeinsames Erbe“, sondern nur mit den christusgläubigen Juden. Wenn „Antisemitismus“ Judenfeindlichkeit besagen soll, dann ist die Kirche, sind die Glieder der Kirche „antisemitisch“ gegenüber jenen „Juden, die keine Juden sind“, sondern Anti-Christen, die die Zeit ihrer Heimsuchung nicht erkennen und das Evangelium nicht annehmen, ja sich seiner Ausbreitung widersetzen. Und mit diesen Juden kann die Kirche keine „gemeinsame biblische und theologische Studien“ betreiben, kein „brüderliches Gespräch“ führen, ohne Verrat an ihrem Auftrag zu üben: „das Kreuz Christi als Zeichen der universalen Liebe Gottes und als Quelle aller Gnaden zu verkünden“ – es also auch den noch ungläubigen, verblendeten, verstockten zu PREDIGEN, auf dass auch sie das HEIL erlangen; denn NUR IN IHM IST HEIL, IST RETTUNG, IST ERLÖSUNG, IST EWIGES SELIGES LEBEN!

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Israel: Toleranz gegenüber Christen im Land ist gefährdet

Posted by deislam - 19. Februar 2009

Zitat aus ZENIT.org: ZG09021913 – 19.02.2009
Permalink: http://www.zenit.org/article-17144?l=german

Stellungnahme der Bischöfe des Heiligen Landes

ROM, 19. Februar 2009 (ZENIT.org).- Christliche Vertreter in Israel haben mit heftiger Empörung auf eine TV-Satiresendung reagiert, in der sie den Glauben an den Juden Jesus von Nazareth als den Christus und seine Mutter Maria von Nazareth verhöhnt sehen. Angesichts dieser schwerwiegenden Vorfälle veröffentlichte die Konferenz der katholischen Bischöfe im Heiligen Land eine Stellungnahme, mit der sie die „abstoßenden Angriffe gegen unseren Herrn Jesus Christus und seine Mutter“ verurteilen, wie sie auf Channel 10 zu sehen waren. Die katholischen Bischöfe im Heiligen Land beklagten in einem Offenen Brief am Mittwochabend auch eine Tendenz zu wachsender religiöser Intoleranz in Israel. Gerade die Christen hätten sich in Israel dafür eingesetzt, jede Form von antisemitischer Propaganda zu stoppen.

Das Schreiben wurde unter anderem an mehrere Ministerien und die Leitung des verantwortlichen TV-Senders „Arutz 10″ geschickt. Die Bischöfe rufen alle verantwortlichen Parteien dazu auf, diese Angelegenheit einer Untersuchung zu unterziehen und alles Notwendige zu unternehmen, um einer derartig „schrecklichen Herabwürdigung unseres Glaubens ein Ende zu setzen“. Unterschrieben ist der Brief unter anderen vom Lateinischen Patriarchen, Fuad Twal, dem melkitischen Erzbischof Elias Chacour und Franziskanerkustos P. Pierbattista Pizzaballa.

Auch der Präsident der israelischen Kommission für Erziehung und Kultur, Michael Melchior, distanzierte sich von der Satiresendung. Er werde sich persönlich dafür einsetzen, dass „Sendungen dieser Art“ künftig bei „Arutz 10″ nicht mehr gezeigt würden, schrieb er in einem Brief an orthodoxe Kirchenvertreter.

Der Moderator des Nachtprogramms von „Arutz 10“, Leon Schlein, entschuldigte sich unterdessen am Mittwochabend live bei den christlichen Zuschauern. Der Satiriker Schlein hatte mit Bezug auf den Traditionalisten und Holocaust-Leugner Richard Williamson gesagt: „Wenn die den Holocaust leugnen, dann verleugnen wir eben das Christentum.“ Daraufhin meinte er, Jesus Christus sei durch einen Geschlechtsverkehr Marias gezeugt worden.

Die beiden an den Vortagen gezeigten Filme hatten vor allem die göttliche Natur Jesu Christi und die Integrität der Jungfräulichkeit Mariens lächerlich gemacht. Sie waren von Moderator Schlein als Reaktion auf die Holocaust-Leugnung des Traditionalisten-Bischofs Richard Williamson angekündigt worden.

Unser Kommentar:
„Wenn die den Holocaust leugnen, dann verleugnen wir eben das Christentum.“ Wer sich zu den Anhängern der jüdischen Religion zählt, der verleugnet das Christentum, verleugnet die göttliche Natur Jesu Christi und macht die Integrität der Jungfräulichkeit Mariens implizit schon immer lächerlich, auch ohne „Holocaust-Leugnung“ irgendwelcher Christen und auch ohne „Satire“-Mäntelchen. Das mit Richard Williamson und „den Traditionalisten“ war doch nur ein willkommener Vorwand, um wieder einmal das sonst oft diplomatisch unterdrückte Innere in aller Öffentlichkeit propagandistisch nach außen zu kehren. Aber jetzt (das ist gut!) sollen die Bischöfe im „Land der Juden“ (und weltweit) „jede Form von antichristlicher Propaganda stoppen“, so wie sie (weltweit) „jede Form von antisemitischer (sprich antijüdischer) Propaganda stoppen“ woll(t)en.

Im Gespräch mit der deutschen katholischen Nachrichtenagentur KNA sagte der griechisch-katholische Erzbischof Chacour am Mittwochabend: „Wir Christen respektieren Israel, aber Israel respektiert uns nicht“. Gefreut hätten ihn die „entsetzten und traurigen Reaktionen zahlreicher Muslime“. Für Muslime bedeute die Verunglimpfung Jesu Christi und Mariens die Beleidigung eines wichtigen Propheten und seiner jungfräulichen Mutter. (Siehe Kathweb Nachrichten)

Das sind Reaktionen von Muslimen, die die Christen nur scheinbar unterstützen. Jesus Christus betrachten sie zwar als „wichtigen Propheten“ und Maria als seine „jungfräuliche Mutter“. Aber sie leugnen genauso wie die Juden dessen göttliche Natur und die wahre höchste Auserwählung der Heiligsten Jungfrau Maria als MUTTER GOTTES. Sie verzeichnen, verdrehen und verkennen aufgrund des Korans alles, was JESUS und MARIA betrifft. Sich also über ihre „entsetzten und traurigen Reaktionen“ wegen dieser jüdischen antichristlichen Propaganda zu freuen, zeugt von einer völlig falschen Einschätzung der Natur und der Gefahren des Islams.

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Juden wollen [mit-]bestimmen, wer zur Kirche gehört und wer nicht

Posted by deislam - 15. Februar 2009

Zitate aus MDR Aktuell:

Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat den Vatikan zur vollständigen Abkehr von der Pius-Bruderschaft aufgerufen. Generalsekretär Stephan Kramer sagte dem „Handelsblatt“, mit einer Kirche, der auch die umstrittene Priesterbruderschaft angehöre, könne es keinen partnerschaftlichen Dialog geben. Der Papst müsse sich entscheiden – entweder er stehe für die Kirche der Aufklärung mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil oder für die Kirche des Traditionalismus mit den Pius-Brüdern.

Durch die Wiederaufnahme „aktiver Judenhasser“ habe Benedikt XVI. „so viel Schuld auf sich geladen wie schon lange kein Papst.“ Er sei „unglaubwürdig, ein Lügner und ein Heuchler.“ (TV-Moderator Michel Friedman [Ex-Vizepräsident des Zentralrates der Juden])

Unser Kommentar:
Juden, die gar nicht zur katholischen Kirche gehören wollen und können, die sich weit außerhalb der Kirche befinden, wollen also der Kirche sagen, wen sie in sich aufnehmen oder in sich behalten darf und wen nicht! Ziemlich grotesk, nicht wahr? Und, natürlich: einen „partnerschaftlichen Dialog“ wollen sie ohnehin nur führen mit „der Kirche der Aufklärung“ und absolut nicht mit „der Kirche des ‚Traditionalismus'“, sprich der Tradition; denn diese Kirche der Tradition, also die Kirche von ihren Uranfängen mit CHRISTUS und den Aposteln an bis und mit Papst Pius XII. war eben, nach dem Empfinden „aktiver Kirchenhasser“ „die Kirche der Judenhasser“. Einer dieser „aktiven Kirchenhasser [der Kirche der „Nicht-Aufklärung“ demzufolge] “ ist offensichtlich Michel Friedmann, der Papst Benedikt XVI. als „Lügner und Heuchler“ abstempelt und ihm hassvoll vorwirft, er habe „so viel Schuld auf sich geladen wie schon lange kein Papst“. Dabei ist für Vernünftige und Besonnene doch klar, dass die Kirche nie zu Hass gegen die Juden aufgerufen hat, sondern zur Ablehnung der jüdischen Irrlehre, zum Widerstand gegen jüdischen antichristlichen Umtriebe und Machenschaften, zur Verhinderung jüdischer antikirchlicher Einflüsse. Die „Kirche der Tradition“ hat, getreu ihrem göttlichen Gründer JESUS CHRISTUS und seinem Auftrag, alle Häresien stets bekämpft und damit ganz natürlicherweise auch den Judaismus. Mit dem II. Vatikanum (der „Aufklärung“) hat sie diesen Kampf zugunsten des „partnerschaftlichen Dialogs“ aufgegeben. Und damit hat sie auch die Missionierung der Juden aufgegeben. Und damit hat sie auch die Erfüllung des Auftrages CHRISTI aufgegeben: „Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und lehret alle Völker (auch die noch ungläubigen Juden), und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ICH euch befohlen habe. Und sehet, Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ (Matthäus 28, 19-20).

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Der jüdisch-christliche Dialog, eine „Herzensangelegenheit“ des Papstes

Posted by deislam - 16. Januar 2009

Zitat aus ZENIT.org: ZG09011609 – 16.01.2009:
Permalink: http://www.zenit.org/article-16846?l=german

Reaktion auf eine Polemik der letzten Tage

ROM, 16. Januar 2009 (ZENIT.org).- Für Papst Benedikt XVI. ist und bleibt der Dialog mit dem Judentum eine Herzensangelegenheit. Dies bekräftigt der Sekretär der vatikanischen Kommission für die religiösen Beziehungen mit dem Judentum, P. Norbert J. Hofman, in einem Artikel auf der ersten Seite des „Osservatore Romano“ vom 17. Januar.

Elia Enrico Richetti, VeneziaDer Beitrag kann als Antwort auf die Polemik angesehen werden, die in den letzten Tagen in Italien durch die Äußerungen des Rabbiners von Venedig, Elia Enrico Richetti, auf den Seiten der Jesuitenzeitschrift „Popoli“ ausgelöst worden war. Richetti hatte erklärt, dass mit Benedikt XVI. der jüdisch-katholische Dialog um 50 Jahre zurückgefallen sei. In diesem Zusammenhang erwähnte der Rabbiner auch die Auseinandersetzung um die Seligsprechung Papst Pius XII. sowie die neu formulierte Karfreitagsfürbitte für die Juden in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus.

Es handelt sich dabei um eine Wortmeldung aus dem italienischen Judentum, die nicht verallgemeinert werden kann. So hatte besonders der Oberrabbiner Roms, Riccardo Segni, gerade in der letzten Zeit die positiven Aspekte des jüdisch-katholischen Dialogs hervorgehoben.

Für P. Hofman ist festzustellen, dass der jüdisch-christliche Dialog auf einer soliden Basis stehe, die „nicht so leicht erschüttert werden kann“, auch wenn es nicht an Divergenzen fehle, die im Übrigen „von einigen künstlich aufgebauscht werden“.

Es sei nicht zu leugnen, dass es durch die neue Karfreitagsfürbitte für die Liturgie nach dem Römischen Messbuch von 1962 zu „Irritationen“ gekommen sei. Die Reaktionen sowie die Dauer der Polemik seien jedoch von Organisation zu Organisation und von Land zu Land unterschiedlich gewesen.

Positiv bewertet Neumann die Tatsache, dass während der Zeit der Polemiken bewiesen worden sei, dass auch kontroverse Themen ausgeglichen und in einer Atmosphäre der gegenseitigen Wertschätzung und freundschaftlichen Zusammenarbeit behandelt werden könnten. Diese Tatsache verweise darauf, dass der katholisch-jüdische Dialog einen beachtlichen Reifungsprozess erlebt habe.

Das Nachfolgende ist die Übersetzung aus dem Italienischen durch uns, deislam, des in der Zeitschrift POPOLI – N. 1 Gennaio 2009 veröffentlichten Textes des Rabbiners Elia Enrico Richetti:

Die Versammlung der Rabbiner Italiens hat mitgeteilt, dass, wenigstens für dieses Jahr, keine Zusammenarbeit zwischen den jüdischen Gemeinden Italiens und den katholischen Institutionen stattfinden werde für die Feier des Tages des Judentums (17. Januar). Dies ist die logische Konsequenz eines besonderen Augenblicks, den der interkonfessionelle Dialog heute durchmacht, ein Moment, in dem sich Zeichen zu zeigen begonnen haben, als der Papst, indem er die lateinische Messe freigab, im tridentinischen Missale die zu befolgende Gebetweise vorgegeben hat. In dieser Formulieren der Karfreitagsgebete ist ein Gebet enthalten, welches die Bekehrung der Juden zur „Wahrheit“ der Kirche und zum Glauben an die Heilsrolle Jesu herbeiwünscht. Um die Wahrheit zu sagen, jenes Gebet, das in der ersten Formulierung die Juden als „perfid“, d.h. „glaubenslos“ und blind bezeichnete, war durch Johannes XXIII. bereits „übersprungen“ („ausgelassen“) (aber nie aufgehoben) worden. Benedikt XVI hat es von den am meisten beleidigenden Ausdrücken gereinigt und wieder eingeführt.
Vom ersten Augenblick an hat die Versammlung der Rabbiner Italiens eine Denkpause eingelegt, indem sie vorübergehend die interreligiösen Begegnungen suspendierte. Die darauffolgenden Monate waren charakterisiert von einer Abfolge von Kontakten, Begegnungen und Meditationen mit diversen Exponenten, auch auf hoher Stufe der kirchlichen Welt, von welchen einige sich als aufrichtig besorgt zeigten über die Zukunft eines Dialogs, der auf fruchtbare Weise verlief und der eine Ausweitung des Respektempfindens und der ebenbürtigen Würde der Glauben(sbekenntnisse) zeitigte. Leider haben sich die Resultate als ernüchtgernd erwiesen. Es wurden „beleidigte“ Reaktionen seitens hoher vatikanischer Hierarchen festgestellt. „Wie können sich Juden unterstehen, darüber zu befinden, in welcher Weise ein Christ beten muss? Erlaubt sich etwa die Kirche, aus dem Rituale der jüdischen Gebete einige Ausdrücke zu eliminieren, die als antichristlich interpretiert werden könnten?“ Einige Prälaten hätten gemeint, dass die Haltung der italienischen Rabbiner von einer jüdischen „Überempfindlichkeit“ diktiert worden sei gegenüber Versuchen der Proselitenmacherei, einer gemäß den Tatsachen nicht gerechtfertigten Hypersensibilität. Hingegen, und dies ist die mehr oder weniger offizielle Antwort gewesen (eine Antwort der Bischofskonferenz, obwohl darum ersucht worden ist, ist ausgeblieben), hätten die Juden nichts zu befürchten: die im Gebet „Pro Judaeis“ ausgesprochene Hoffnung sei „rein eschatologisch“, eine Hoffnung bezogen auf das „Ende der Zeiten“, die nicht dazu einlade, aktiven Proselitismus zu betreiben (der übrigens schon verboten worden sei von Paul VI). Diese Antworten hätten das italienische Rabbinat jedoch keineswegs befriedigt. Wenn ich die Auffassung vertrete, wenn auch (nur) für die Endzeit geltend, dass mein Nachbar wie ich werden müsse, um des Heiles würdig zu sein, respektiere ich seine Identität nicht. Es handelt sich also nicht um Überempfindlichkeit: es handelt sich um das banalste Respektsempfinden das ich dem andern als Geschöpf Gottes schuldig bin. Wenn wir dem die kürzlichsten Stellungnahmen des Papstes in Bezug auf den Dialog hinzufügen, der als nutzlos definiert wurde, weil in jedem Fall die Höherwertigkeit des christlichen Glaubens bezeugt werden müsse, ist es evident, dass wir auf die Löschung der letzten fünfzig Jahre der Kirchengeschichte zugehen. In dieser Optik ist der Unterbruch der Zusammenarbeit zwischen italienischem Judentum und Kirche die logische Konsequenz des von seiner höchsten Autorität ausgedrückten kirchlichen Denkens.
Es ist wahr, die Kirche erlaubt sich nicht, die jüdischen Gebete zu korrigieren (auch wenn die kirchliche Zensur während einer gewissen Zeit einigermaßen aktiv war). Aber es muss gesagt werden, dass die Gebete, die jemand als antichristlich interpretieren wollte, in Wirklichkeit gegen „jene sind, die sich vor Idolen (Götzenbildern) verneigen“ und gegen „die Lästerer und die Häretiker“. Warum sollten sich die Christen betroffen fühlen? Was denken sie von sich selbst?
Es ist wahr, es steht nicht den Juden zu, die Christen zu belehren, wie sie beten sollen oder was sie denken müssen, und niemand unter den Juden oder den italienischen Rabbinern gibt vor, es zu tun. Aber es ist klar, dass „dialogisieren“ heißt, jedem das Recht des anderen, sich selbst zu sein, zu respektieren, die Möglichkeit zu nutzen, etwas von der Sensibilität des andern zu lernen, etwas, was mich bereichern kann. Wenn die Idee des Dialogs als Respekt (nicht als Synkretismus und nicht als Pflichtverletzung) wiederhergestellt sein wird, werden die italienischen Rabbiner immer bereit sein, die Rolle zu spielen, die sie während den vergangene fünfzig Jahren gespielt haben.

Unser Kommentar:
Wenn man die Äußerungen des Oberrabbiners von Venedig in dieser ungekürzten Fassung liest und sie mit der Reaktion des Vatikans, mit der Stellungnahme des Sekretärs der vatikanischen Kommission für die religiösen Beziehungen mit dem Judentum, P. Norbert J. Hofman, vergleicht, sieht man sofort, dass hier einmal mehr Beschwichtigung betrieben wird. Der Vatikan belügt sich selbst, wenn er die oder einige Divergenzen als „künstlich aufgebaut“ einstuft und die Wortmeldung Richettis als „Polemik“ beurteilt, die nicht verallgemeinert werden dürfe. Auch wenn es manche hohe Judenvertreter gibt, die auch ihrerseits (stets) (heuchlerisch) beschwichtigen, so ist die allgemeine weltweite Realität keine andere als diejenige, die Richetti im Namen aller Rabbiner Italiens in deutliche Worte gefasst hat. Ja auch diese sind noch um einiges „geschönt“. Für die katholische Kirche hätte der Dialog mit den Juden nur dann eine Berechtigung und einen Sinn, wenn er eindeutig, unverhüllt mit der Absicht und dem Ziel der Bekehrung der Juden zu Christus geführt würde. Genau das aber lehnen die Juden entschieden und vehement ab. Nicht einmal ein Gebet um ihre Bekehrung, auch nicht eines um ihre dereinstige, endzeitliche wollen sie dulden. Sie fühlen sich zutiefst beleidigt darob. Sie sind und bleiben also weiterhin „verblendet“ und „verstockt“. Rücksichtnahme auf ihre „Empfindlichkeit“ ist also kontraproduktiv. Je mehr Dialog  der Papst und die ganze Hierarchie mit „ihren älteren Brüdern“ pflegt, desto mehr bestimmen sie, was und wie dieser Dialog zu sein und was er zu beinhalten und wohin er zu führen hat. Sie wollen (vorgeblich), dass ihr Glaube als gleichwürdig und gleichwertig betrachtet werde von den Christen. Das können die Christen ihnen aber nicht zugestehen, ohne ihren Glauben zu verleugnen. Also müssten sie spätestens jetzt diesen „Dialog“ abbrechen und wieder zur auftragsgemäßen Verkündigung, zur Missionierung und zum ungeschminkten Karfreitagsfürbittgebet „Pro Judaeis“ zurückkehren.

Siehe dazu auch:

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Am 17. Januar zum 10. Mal „Tag des Judentums“

Posted by deislam - 14. Januar 2009

Aus ZENIT.org: ZG09011404 – 14.01.2009
Permalink: http://www.zenit.org/article-16819?l=german

Am 17. Jänner 2009 feiern die Kirchen in Österreich zum 10. Mal den „Tag des Judentums“

Lehr- und Lerntag für die Kirchen – eine ökumenische Initiative

WIEN 14. Januar 2008 (ZENIT.org).- Seit zehn Jahren wird in Österreich am „17. Januar – Tag des Judentums“ gefeiert. Ein Gedenktag, der in Italien schon Jahrzehnte praktiziert worden war. Im Jahr 1997 schließlich wurde seine Einführung durch Vermittlung der ökumenischen Dialoggruppe „Teshuvà“ aus Mailand in die zweite Europäische Ökumenische Versammlung in Graz eingebracht.

Auf Iniatiative des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit und Prof. Alfred Raddatz griff der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich diese Anregung auf. Seit 2000 steht der „Tag des Judentums“ nun im liturgischen Kalender aller Kirchen.

Metropolit Michael Staikos schrieb bei der Einführung: „Die jahrhundertelange Verfolgung der Juden durch Christen macht es notwendig, dass auf dem Weg der Buße und der Neubesinnung eine Haltung gegenüber den Juden heranreift, die dem Evangelium entspricht. Der Tag des Judentums ist also ein Besinnungstag für Christen.“ Der Tag des Judentums wird heute ebenfalls in Polen und in den Niederlanden begangen.

Vor der „Weltgebetswoche für die Einheit der Christen“ feiern die Kirchen, was sie alle vereint und trägt: Die Verwurzelung im Judentum und die Weggemeinschaft mit den jüdischen Gemeinden heute. Es ist ein „Lehr- und Lerntag“, an dem die Christen und die Kirchen Gott danken, dass sie durch Jesus an den Verheißungen des erwählten Volkes Israel teilhaben dürfen (vgl. die Ansprache Benedikt XVI. vor der jüdischen Gemeinde in Paris am 12.09.2008).

“Ihr Heiden, freut euch mit seinem Volk!“ fordert der Apostel Paulus jene auf, die an Christus glauben (Röm 15,10), gibt die Vereinigung für Christen und Juden im Vorfeld des Gedenktages zu bedenken. „Wenn die Kirchen über ihr Verhältnis zum Judentum nachdenken, gilt es immer auch daran zu erinnern, wie jüdisches Leben und Glauben durch die Theologie und Predigt in der Geschichte verachtet wurden und dafür Buße zu tun. Doch im Zentrum steht eine erneuerte christliche Identität, die ihre Stärke aus der reichen gemeinsamen Tradition mit dem Judentum schöpft“.

Helmut Nausner, Präsident des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit, betont zum Jubiläum den Schwerpunkt der Erinnerung und Buße: „Der Tag des Judentums hat sich als eine gute ökumenische Herausforderung bewährt. Die regelmäßige gemeinsame Vorbereitung auf diesen ökumenisch gesetzten Tag hilft, die Trägheit der Herzen zu überwinden, die lieber vergessen wollen. Die Israelvergessenheit der Christen ist noch lange nicht überwunden.“

Martin Jäggle, Vizepräsident des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit wünscht, die Verbindung zum Judentum sollte im christlichen Feiern und in der Verkündigung noch viel selbstverständlicher werden: „Es ist ein wichtiges Zeichen, dass es den Tag des Judentums bereits in einigen Ländern und auch in Österreich gibt. Er konnte aber noch nicht zu einem selbstverständlichen Teil des christlichen und kirchlichen Lebens werden.“

Die interreligiöse christlich-jüdische Gebetsstunde gemeinsam mit der jüdischen Reformgemeinde Or Chadasch findet morgen am Donnerstag, den 15. Januar in der evangelischen Kirche Am Tabor in Wien Leopoldstadt statt.

In Linz hält Prof. Ewald Volgger am 15. Januar an der Katholisch Theologischen Privatuniversität einen Vortrag über „Antijudaismen in der römisch-katholischen Liturgie“. In der Salzburger Dombuchhandlung sprechen am selben Tag die methodistische Pastorin Esther Handschin, der Neutestamentler Professor Peter Arzt-Grabner und Koordinierungsausschuss-Geschäftsführer Markus Himmelbauer über „Paulus
nach 2000 Jahren: Brücke oder Hindernis im christlich-jüdischen Dialog?“

Unser Kommentar:
Wir Christen hätten also (endlich) zu lernen vom Judentum, uns neu zu besinnen auf unsere „Verwurzelung im Judentum“ und Gott zu danken, dass wir „durch Jesus an den Verheißungen des erwählten Volkes Israel teilhaben dürfen“, unsere Identität zu erneuern und zu stärken durch ein Schöpfen aus der reichen gemeinsamen Tradition; denn wir hätten die Juden jahrhundertelang verfolgt und eine Haltung gezeigt, die dem Evangelium nicht entspricht. Jüdisches Leben und Glauben sei durch die Theologie und Predigt in der Geschichte verachtet worden, und dafür gelte es, Buße zu tun. Unsere Israelvergessenheit sei noch lange nicht überwunden. Auch der Apostel Paulus fordere uns Heiden-Christen doch auf, uns mit seinem Volk zu freuen“ (Röm. 15.10) Und um die Antijudaismen in der römisch-katholischen Liturgie (endlich) auszumerzen, die hauptsächlich zurückzuführen sind auf (einen bis dato falsch verstandenen) Paulus, muss fortan der „Tag des Judentums“ im liturgischen Kalender aller Kirchen seinen festen Platz haben und als Besinnungs-, Lehr- und Lerntag gefeiert werden, damit unsere Verbindung zum Judentum noch viel selbstverständlicher, zu einem selbstverständlichen Teil unseres christlichen und kirchlichen Lebens werde. Dafür gibt es (am 15. Januar 2009) in Wien sogar schon eine interreligiöse christlich-jüdische Gebetsstunde!
Lieber Leser, hast Du schon etwas gemerkt? Fällt Dir nicht spontan auf, dass hier alles verfänglich formuliert, verdreht, verfälscht ist?  Um welches „Judentum“ geht es denn hier, von dem wir zu lernen, aus dessen Tradition wir zu schöpfen, mit dem wir uns zu verbinden und zu freuen hätten? Doch mit dem Judentum von heute, mit dem Judentum, das Christus verwirft, das (seit Jahrhunderten) Seine Kirche bekämpft, das immer noch auf einen „Messias“ wartet, der für sie, wie sie es wähnen, NIE kommen wird! Dieses Judentum ist das ANTI-CHRISTLICHE Judentum, das nicht verwechselt werden darf mit dem Judentum derjenigen Juden, die (wahre) CHRISTEN geworden sind. Nur die Juden des Alten Bundes, die GLÄUBIG waren auf CHRISTUS hin, waren bundestreue, gottwohlgefällige Juden, gehörten geistig zu Seinem erwählten Volk. Die nachchristlichen Juden, die den Glauben an JESUS CHRISTUS nicht annahmen/annehmen, pflegten/pflegen ein verfälschtes, gottfeindliches „Judentum“, aus dem wir Christen nichts zu schöpfen, von dem wir nichts zu lernen haben, mit dem wir uns nicht verbinden dürfen und keine „Weggemeinschaft“ haben können.

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Papst Benedikt XVI.: Juden und Christen sind Zeugen der Liebe, Barmherzigkeit und Wahrheit Gottes

Posted by deislam - 22. November 2008

Aus ZENIT.org: ZG08112108 – 21.11.2008
Permalink: http://www.zenit.org/article-16472?l=german

„Das ist ein lebenswichtiger Dienst in unserer heutigen Zeit“

ROM, 21. November 2008 (ZENIT.org).- Wir veröffentlichen die offizielle Übersetzung der Ansprache, die Papst Benedikt XVI. am 30. Oktober beim Empfang einer Delegation des Internationalen Jüdischen Komitees für Interreligiöse Beziehungen im Vatikan gehalten hat.

***

Liebe Freunde!

Ich freue mich, diese Delegation des Internationalen Jüdischen Komitees für Interreligiöse Beziehungen willkommen zu heißen. Seit über 30 Jahren unterhalten Ihr Komitee und der Heilige Stuhl regelmäßige und fruchtbare Kontakte, die zu größerem Verständnis und größerer Bereitschaft zur gegenseitigen Annahme zwischen Katholiken und Juden geführt haben. Es freut mich, diese Gelegenheit wahrzunehmen, um noch einmal die Verpflichtung der Kirche zur Erfüllung der Prinzipien zu bekräftigen, die in der historischen Erklärung Nostra aetate des Zweiten Vatikanischen Konzils festgelegt worden sind. Diese Erklärung, die alle Formen von Antisemitismus entschieden verurteilte, stellte einen bedeutsamen Meilenstein in der langen Geschichte der katholisch-jüdischen Beziehungen und eine Aufforderung zu einem erneuerten theologischen Verständnis der Beziehungen zwischen der Kirche und dem jüdischen Volk dar.

Die Christen sind sich heute zunehmend des geistlichen Erbes bewußt, das sie mit dem Volk der Thora teilen, dem von Gott in seiner unaussprechlichen Barmherzigkeit erwählten Volk, ein Erbe, das zu größerer gegenseitiger Wertschätzung, Achtung und Liebe aufruft (vgl. Nostra aetate, 4). Auch die Juden sind dazu aufgerufen zu entdecken, was sie mit all denen gemeinsam haben, die an den Herrn glauben, an den Gott Israels, der sich zuerst durch sein machtvolles und lebenspendendes Wort offenbart hat. Gottes Wort ist, wie uns der Psalmist erinnert, unserem Fuß eine Leuchte, ein Licht für unsere Pfade; es belebt uns und schenkt uns neues Leben (vgl. Ps 119,105). Jenes Wort spornt uns dazu an, gemeinsam Zeugnis für die Liebe, die Barmherzigkeit und die Wahrheit Gottes abzulegen. Das ist ein lebenswichtiger Dienst in unserer heutigen Zeit, die vom Verlust jener geistlichen und moralischen Werte bedroht ist, welche die Menschenwürde, die Solidarität, die Gerechtigkeit und den Frieden gewährleisten.

In unserer unruhigen Zeit, die so häufig von Armut, Gewalt und Ausbeutung gekennzeichnet ist, muß der Dialog zwischen den Kulturen und Religionen zunehmend als eine heilige Pflicht gesehen werden, die allen auferlegt ist, die sich für den Aufbau einer menschenwürdigen Welt einsetzen. Die Fähigkeit, einander zu akzeptieren und zu achten und die Wahrheit in Liebe auszusprechen, ist wesentlich, um Unterschiede zu überwinden, Mißverständnissen vorzubeugen und unnötige Auseinandersetzungen zu vermeiden. Wie Sie selbst im Laufe der Jahre bei den Treffen des »International Liaison Committee« erfahren haben, ist ein Dialog nur dann ernsthaft und ehrlich, wenn er die Unterschiede akzeptiert und die anderen gerade in ihrer Andersheit anerkennt. Ein aufrichtiger Dialog erfordert auf beiden Seiten sowohl Offenheit als auch ein festes Bewußtsein der eigenen Identität, damit jeder durch die Geschenke des anderen bereichert werden kann.

In den letzten Monaten konnte ich zu meiner Freude mit jüdischen Gemeinden in New York, Paris und hier im Vatikan zusammentreffen. Ich danke dem Herrn für diese Begegnungen und für den Fortschritt in den katholisch-jüdischen Beziehungen, die sie widerspiegeln. In diesem Geist ermutige ich Sie, in Ihrer wichtigen Arbeit mit Geduld und immer wieder neuem Engagement fortzufahren. Ich spreche Ihnen meine vom Gebet begleiteten guten Wünsche für das Treffen mit einer Delegation der Kommission des Heiligen Stuhls für die religiösen Beziehungen mit dem Judentum aus, das Ihr Komitee für den nächsten Monat in Budapest vorbereitet, um über das Thema »Religion und Zivilgesellschaft heute« zu diskutieren.

Mit diesen Gedanken, liebe Freunde, bitte ich den Allmächtigen, Sie und Ihre Familien weiterhin zu beschützen und Ihre Schritte auf dem Weg des Friedens zu lenken.

Unser Kommentar:
Nehmen wir zum x-ten Mal zur Kenntnis, dass der Papst, der Stellvertreter Christi, der erste, oberste, wichtigste, entscheidenste Hirte der christlichen Herde, (auch) die Juden, also Nicht-Christen, ja Gegen-Christen, seine „Freunde“ nennt, dass er will, dass wir (katholischen) Christen diese seine Freunde auch als unsere Freunde „annehmen“ („akzeptieren“), achten und wertschätzen, dass wir „Unterschiede überwinden“, „unnötige Auseinandersetzungen vermeiden“ und „Missverständnissen vorbeugen“, dass wir jede Form von „Antisemitimus“, das heißt auch jede Form von „Antijudentum“ oder „Antijudaismus“, das heißt auch jede Form von (christlichem) Anti-Antichristentum als von ihm (und damit von der Kirche) „verurteilt“ zu unterlassen haben, dass wir gläubigen Christen gefälligst der „Aufforderung“ zu einem „erneuerten“ (lies: zu einem neuen, mit dem 2000-jährigen Verständnis nicht mehr übereinstimmenden) theologischen Verständnis der Beziehungen zwischen der Kirche und dem jüdischen Volk nachzukommen haben. Denn „das Volk der Thora“, „das von Gott erwählte Volk“, zu dem er auch seine Freunde, die heute lebenden und bekennenden religiösen Juden, zählt, teile „ein geistliches Erbe“ mit den Christen: das „zuerst offenbarte“ „machtvolle und lebenspendende Wort Gottes“ des Herrn, des Gottes Israels.
Nun hat aber die katholische Kirche ein ganz anderes Verhältnis zu den Schriften des „Alten Testamentes“ (dem „zuerst offenbarten Wort Gottes“). Der größte und gewichtigste und alles beeinflussende und entscheidende Unterschied besteht (aber) in deren/dessen Auslegung. Vor allem sehen und erkennen die Christen in diesen heiligen Texten nicht nur die Ankündigung des Messias (vgl. jüdische Messiashoffnung), sondern klar und deutlich die bis ins Details gehenden prophetischen Hinweise auf JESUS CHRISTUS, das WORT GOTTES IN GÖTTLICHER PERSON, den LOGOS, Seine Geburt, Sein Leben, Sein Wirken, Sein Sterben, die Grundlegung und der Aufbau Seiner Kirche, des Reiches Gottes auf Erden, des „neuen Israel“, des Neuen und Ewigen Bundes mit Seinem Volk, den CHRISTEN. Und dieses komplett andere Verständnis des Wortes Gottes (im jüdischen Tanach und im christlichen Alten Testament) verunmöglicht und verbietet es uns Christen, das (gemeinsame) „Wort-Erbe“ mit den Juden (geistlich) zu teilen. Mit ihrem das Wesentliche leugnenden und verwerfenden Glauben können sie uns kein „Geschenk“ machen. Aus ihrem Unglauben können wir für uns keine Bereicherung schöpfen. Sie ihrerseits allerdings könnten aus unserem katholischen Glauben lernen. Die CHRISTLICHE Interpretation ihrer heiligen Schriften wäre dann für sie tatsächlich „ein Licht für ihre Pfade“ und „ihrem Fuß eine Leuchte“ und würde ihnen neues Leben, das Leben, das ewige Leben IN JESUS CHRISTUS schenken (vlg. Ps. 119,105). Und nur dann, wenn die bis jetzt anti-christlichen Juden sich zu CHRISTUS, dem HERRN und GOTT des NEUEN ISRAELS bekehren, können sie mit uns „gemeinsam Zeugnis für die Liebe, die Barmherzigkeit und die Wahrheit Gottes ablegen“ und sich „für den Aufbau einer menschenwürdigen Welt einsetzen“. Nun aber widersetzen sie sich vehement einer Bekehrung, verurteilen sie entschieden und beharrlich ihre Missionierung durch uns Christen. Daran wird auch ein noch so freundschaftlicher, „entgegenkommender“, sie „in ihrer Andersheit anerkennender“ Dialog mit ihnen nichts ändern. Die Christenheit aber wird durch eine solche Aufwertung, durch diese „Schönfärbung“, diese Anerkennung des Judaismus, durch diese Reinterpretation des Alten (neue Lesart: „Ersten“) Bundes fahrlässig geschwächt.

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Der Islam – die Umma = Feind der Juden

Posted by deislam - 17. August 2008

Dass es den Islam überhaupt gibt, ist zu einem beträchtlichen wenn nicht zum größten Teil denjenigen Juden zuzuschreiben, die den eigens zu Ihnen gesandten göttlichen Messias ablehnten, die JESUS CHRISTUS keinen Glauben schenkten, sondern Ihn als Gotteslästerer verurteilten. Diese antichristlichen Juden bekämpften die KIRCHE von Anfang an, wo und wie sie nur konnten. Sie säten überall Zweifel an und Widerstand gegen und Verurteilung der Botschaft der Christen und brachten damit oft heillose Verwirrung in früh-missionierte Gebiete. Wie Mani, der im 2. Jahrhundert nach Christus auch schon als der von Christus verheißene Heilige Geist (Paraklet) gelten wollte (siehe Manichäismus) wuchs auch Mohammed, der ebenfalls als der von Jesus verheißene Heilige Geist gelten wollte, in einem (unter anderem) juden-christlichen Einflussbereich auf. Wohin aber auch die christliche Botschaft drang, wurde sie von Juden, sofern vorhanden, und den von ihnen mit-gezeugten Erz-Häretikern, entstellt und als gotteslästerliche Irrlehre dargestellt.
Diese Juden, die „sagen, dass sie Juden seien, es aber nicht sind“, die von Jesus „die Synagoge Satans“ genannt wurden (siehe Offenbarung 2,9), die überall ihre antichristliche Wühlarbeit geleistet haben (siehe z.B. den heiligen Kirchenlehrer und Bischof von Konstantinopel Johannes Chrysostomus (Goldmund) „Acht Reden [Predigten] gegen Juden“), sind mit-schuld am Entstehen und Bestehen des Islams. Der „Glaube“ der Mohammedaner ist denn auch in Vielem ähnlich, in Wesentlichem weitgehend verwandt oder gar identisch mit demjenigen der Tora- und Talmud-Juden. So sind beide dem „Alten Bund“ verhaftet, so lehnen vor allem beide die Menschwerdung Gottes als unmöglich ab. Und so verwerfen beide die Offenbarungslehre von der Dreifaltigkeit, bzw. der Dreipersönlichkeit Gottes.
Man kann also sagen, dass der Islam ein „Kind“, ein „Spross“, ein „Ableger“ des Judaismus ist. Nicht verwunderlich und absonderlich dann, dass der Islam durch die göttliche Vorsehung zur Geißel des Judentums wurde und wird. Feind des Christentums war und ist er ohnehin. Er war und ist Feind aller Nicht-Muslime. Aber auch ganz besonders der Juden weltweit, des Juden-Staates (Israels) insbesondere.

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Vatikan: Anweisung zum Gottesnamen

Posted by deislam - 14. August 2008

Der Gottesname „Jahwe“ darf nicht mehr in der Liturgie verwendet werden. Dieses Anliegen aus dem Vatikan wurde jetzt durch den US-Bischof für Liturgiefragen, Arthur J. Serratelli bekannt. Die jüdische Tradition habe das Aussprechen des Gottesnamens immer schon aus Respekt vermieden, begründet der Vatikan die Anweisung. In der katholischen Tradition sei der Gottesname stets mit „Herr“ übersetzt worden. – Die vatikanischen „Direktiven zum Gebrauch des Gottesnamens in der Liturgie“ seien als Brief der Gottesdienstskongregation am 29. Juni an die Bischofskonferenzen aller Welt gerichtet, so Bischof Serratelli in einer Mitteilung an seine amerikanischen Mitbrüder.

(Radio Vatikan: cns 14.08.2008 mc)

Unser Kommentar:
Schon wieder eine ungeheuerliche, inakzeptable Konzession an die „älteren Glaubensbrüder“, die offenbar nach und nach das Sagen haben bei der Spitze der katholischen Kirchenführerschaft, was künftig zugelassen, was toleriert wird und was nicht! (Siehe „Karfreitagsfürbitte“!) Ja, „die jüdische Tradition“ hat das Aussprechen des Gottesnamens immer schon aus Respekt vermieden und deshalb als „JHWH“ transskribiert. Aber nach derselben Logik schreiben heute die Juden in unserem Sprachraum anstelle von GOTT: G’TT oder G-TT. Aus Rücksicht auf sie müßten wir also in der Liturgie auch alle Vorkommen des Namens „GOTT“ „judaisieren“!

Siehe dazu auch WiBiLex: Bibellexikon: Jahwe

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Radio Vatikan: Homolka bleibt bei Kritik an Fürbitte

Posted by deislam - 19. Mai 2008

19/05/2008 12.53.52

Der liberale Rabbiner Walter Homolka hat Papst Benedikt XVI. für das Festhalten am kirchlichen Missionsanspruch kritisiert. Das Judentum lehne Mission ab, sagte Homolka am Sonntagabend in Berlin dem ZDF. Es sei stillos, noch heute Mission anzustreben. Die Sendung wurde im Vorfeld des Katholikentags in Osnabrück aufgezeichnet, der am Mittwoch eröffnet wird. Mit Blick auf die neu formulierte lateinische Karfreitagsfürbitte für die Juden im tridentinischen Messritus sagte er: „Wir möchten weder bebetet noch missioniert werden.“ Homolka hatte seine Teilnahme am Katholikentag aus Protest gegen die Karfreitagsfürbitte abgesagt. Am Rande der Sendung begrüßte der Rektor des Potsdamer Abraham-Geiger-Kollegs zur Ausbildung von Rabbinern die jüngsten Äußerungen von Kurienkardinal Walter Kasper zur Karfreitagsfürbitte. Kasper schloss in einem Interview der in Ulm erscheinenden “Südwest-Presse“ (Montag) eine Korrektur nicht aus. „Es kann schon nochmals daran gearbeitet werden“, so der für den Dialog mit dem Judentum zuständige Kurienkardinal zur Katholischen Nachrichten-Agentur.
(kna19.05.2008 gs)

Siehe dazu unser Artikel:Rabbiner Walter Homolka spricht Klartext

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