ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

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Vatikan lädt Christen und Muslime ein, die Armut gemeinsam zu überwinden

Posted by deislam - 12. September 2009

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG09091105 – 11.09.2009
Permalink: http://www.zenit.org/article-18535?l=german

Vatikan lädt Christen und Muslime ein, die Armut gemeinsam zu überwinden

Grußbotschaft zum Ende des Fastenmonats Ramadan

ROM, 11. September 2009 (ZENIT.org).- Die weltweite Armut fordere Christen und Muslime gleichermaßen heraus; vor allem aber lade sie alle dazu ein, zur Erreichung eines edlen Ziels zusammenzuarbeiten. Mit diesem Aufruf wendet sich die heute veröffentlichte traditionelle Botschaft des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog anlässlich des Endes des Fastenmonats Ramadan an die Muslime in aller Welt.

Das Dokument, das der Präsident des Rates, Kardinal Jean-Louis Tauran, unterzeichnet hat, trägt den Titel „Christen und Muslime: vereint, um die Armut zu besiegen“.

Die Armut sei demütigend und rufe unerträgliches Leid hervor, heißt es in dem Dokument. Diese Leiden „sind oft die Ursache von Absonderung, Zorn, ja sogar Hass und vom Wunsch nach Rache“. So könne die Armut zu feindseligen Handlungen verleiten und zur Versuchung, diese Handlungen religiös zu rechtfertigen.

Aus diesem Grund erfordere die Ablehnung der Phänomene des Extremismus und der Gewalt notwendigerweise den Kampf gegen die Armut durch die Förderung einer ganzheitlichen Entwicklung, die Papst Paul VI. „den neuen Namen für Frieden“ genannt habe.

Die Hilfe, die den Armen erwiesen werde, um ihnen ihren Platz in der Gesellschaft der Menschen zurückzugeben, „ist ein lebendiger Beweis für die Liebe des Allerhöchsten, da es der Mensch als solcher ist, den zu lieben und dem zu helfen er uns ruft, ohne Unterschied der Zugehörigkeit“.

Kardinal Tauran ruft zudem in Erinnerung, dass die letzte Enzyklika Papst Benedikts XVI., Caritas in veritate, aufzeige, wie dringend notwendig eine neue humanistische Synthese sei: Eine echte Entwicklung müsse nämlich auf den ganzen Menschen und auf alle Menschen hingeordnet sein.

In der Grußbotschaft des Vatikans zum Fastenmonat Ramadan wird zwischen zwei Formen von Armut unterschieden: Die eine gelte es zu „bekämpfen“, die andere aber „anzunehmen“. Die zu bekämpfende Armut sei für alle Menschen weithin sichtbar: Sie bestehe im Mangel an kulturellen und erzieherischen Systemen, im Analphabetismus – ohne damit das Auftreten neuer Formen von Armut verschweigen zu wollen; jene Armut, die man annehmen müsse, lade dagegen dazu ein, einen bescheidenen Lebensstil zu pflegen, der auf das Wesentliche ausgerichtet sei, Verschwendung meide und die Umwelt und alle Güter der Schöpfung achte. Wie Kardinal Tauran erläutert, handelt es sich hierbei um eine Armut, „die uns bereit macht, aus uns selbst herauszugehen und das Herz zu weiten“.

Der Wunsch nach Zusammenarbeit, um gemeinsam gerechte und dauerhafte Lösungen für die Geißel der Armut zu finden, bedeute für alle Gläubigen, auch über die großen Probleme der heutigen Zeit nachzudenken und sich – wo immer dies möglich sei – um gemeinsame Antworten zu bemühen. Dafür sei es allerdings erforderlich, dass „der Bezug zu jenen Aspekten der Armut, die mit der Globalisierung unserer Gesellschaften verbunden sind, einen geistlichen und moralischen Sinn annimmt“.

Christen und Muslime teilten die Berufung zum Aufbau einer einzigen Menschheitsfamilie, in der alle – Einzelpersonen, Völker und Nationen – ihr Verhalten entsprechend den Prinzipien der Brüderlichkeit und der Verantwortung regeln, bekräftigt Kardinal Tauran.

Was die Beziehung zwischen Christen und Muslimen angehe, so wird in der Botschaft abschließend angemerkt, sei ein „wichtiges Ziel“ erreicht worden. An verschiedenen Orten sei es ausgehend von einer gemeinsam gelebten Erfahrung und gemeinsam geteilten Sorgen dazu gekommen, dass man von der „Toleranz“ zur „Begegnung“ übergehe.

Unser Kommentar:
Der „Vatikan“ liegt völlig daneben mit dieser Sicht der Dinge. Die Armut, oder besser: die Bedürftigkeit, die Not auf der Welt kann erfolgreich und anhaltend nur bekämpft werden mit GOTT. Und da JESUS CHRISTUS GOTT ist, kann sie nur mit CHRISTUS eliminiert werden. Und mit Christus kann nur sein, wer an Ihn glaubt und Seine Gebote hält und Seine Lehre beobachtet. Wahre Christen können mit Gegen-Christen nichts Gottgefälliges (und damit Gottgestütztes und Gottgesegnetes) tun. „Ohne Mich könnt ihr nichts tun„, spricht Jesus. Christen und Muslime können unmöglich eine gemeinsame Berufung zum Aufbau einer einzigen Menschheitsfamilie haben. Die „Berufung“ eines Mohammed- und Korangläubigen ist ja die „Berufung“ eines (erklärten) Gegen-Christen. Die Armut, die es für Christen zu bekämpfen gilt, ist in allererster Linie die Armut des Unglaubens, des Aberglaubens, des Irrglaubens, der Sünde = (Ab-)Sonderung von Gott. Die Christen haben die heilige Pflicht, zuallererst überall und in allem das Reich Gottes (= das Reich, die Herrschaft Christi) zu suchen. Alles andere, auch der Erfolg in der Armutsbekämpfung, wird ihnen dann hinzugegeben werden. Der „Vatikan“ sucht aber in diesem Falle das Reich Gottes nicht (mehr), da er nicht das eine und erste Notwendige tut: die Missionierung (Bekehrung) der Muslime. All seine „Begegnung(en)“ und „Brüderlichkeiten“ werden deshalb fruchtlos bleiben, die Not nicht wenden, sondern sie noch verschlimmern. Statt Heil bewirkt er damit unerträgliches Unheil!

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Muslimische Gebetsräume in katholischen Schulen

Posted by deislam - 4. Dezember 2008

Aus PI (Politically Incorrect) und Daily Mail Online:

Archbishop of Birmingham Vincent Gerard NicholsIn jede katholische Schule gehört ein islamischer Gebetsraum mit einer Einrichtung für die rituellen Waschungen. Das fordern nicht etwa die Muslime – nein, das fordern die katholischen Bischöfe von England und Wales mit Zustimmung des Erzbischofs von Birmingham und gehen damit weit über alle gesetzlichen Ansprüche der islamischen Minderheit in Großbritannien hinaus.

Die Beweggründe für den vorauseilenden Gehorsam: Die Kirche will sich nicht vorwerfen lassen, religiöse Schulen würden die Segregation vorantreiben. Muslimische Gebetsräume als Mittel zur Integration also. Dass dieser Plan nicht funktionieren kann und nur zu verstärkter Separation führen muss, sollte eigentlich auch den Bischöfen klar sein. Nur ist ihnen offensichtlich ihr Image als Islamversteher wichtiger als die Zukunft ihres Landes.

Die Einrichtung der Gebets- und Waschräume würde die katholischen Schulen viel Geld kosten, klagt Daphne McLeod, eine ehemalige Lehrerin. Wenn muslimische Eltern eine katholische Schule für ihre Kinder wählen, müssen sie damit rechnen, dass das Gebäude nicht islamisch eingerichtet ist, findet sie.

Begeistert sind selbstverständlich die muslimischen Eltern. Majid Khatme, ein muslimischer Vater, begrüßt die Entscheidung der Bischöfe sehr. Er überlegt sogar, ihnen einen Dankesbrief zu schreiben.

Das letzte Wort in der Angelegenheit liegt bei den Schulen selbst. (Spürnase: Skeptiker)

Unser Kommentar:
Den (meisten) katholischen Bischöfen ist eben seit dem II. Vatikanischen Konzil gar vieles, zu vieles nicht mehr klar. Ihre Verblendung hinsichtlich des wahren Lichtes und Abwendung vom wahren Licht und Hinwendung zum Irr-Licht gründet in der theologisch, ekklesiologisch und pastoral völlig unreifen, undurchdachten, leichtsinnigen, fahrlässigen, verfehlten Neuorientierung und Neuausrichtung der Kirche durch die erdrückende Mehrheit der Konzilstheologen, Konzilsbischöfe und Konzilspäpste. Vor allem auch mit ihrer Neueinschätzung und Neubeurteilung der nicht-christlichen „Weltreligionen“ und allen „Menschentums“ überhaupt, haben sie all diese seither diesbezüglich geschehenen und weiterhin geschehenden und möglicherweise noch zunehmenden „Verrücktheiten“ vorprogrammiert. Sie denken und handeln in vielem wie von Sinnen. Namentlich ihre Haltung gegenüber dem Islam ist geradezu „selbstmörderisch“.

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Kritisches zur Botschaft an das Volk Gottes der Bischofssynode vom Oktober 2008 in Rom

Posted by deislam - 12. November 2008

Aus der: BOTSCHAFT AN DAS VOLK GOTTES DER XII. ORDENTLICHEN VOLLVERSAMMLUNG DER BISCHOFSSYNODE VOM 5. – 26. OKTOBER 2008

In der Einundzwanzigsten Generalversammlung vom Freitag, den 24. Oktober 2008, haben die Synodenväter die Botschaft der Bischofssynode an das Volk Gottes zur Schließung der XI. Ordentlichen Vollversammlung der Bischofssynode gebilligt.

Hier nachfolgend der uns besonders interessierende Abschnitt 14 aus dem Orginaltext in deutsch: (Hervorhebungen durch uns!)

14. Auf den Wegen der Welt bewirkt das göttliche Wort für uns Christen eine [die] intensive Begegnung mit dem jüdischen Volk, dem wir zutiefst verbunden sind durch die gemeinsame Anerkennung und Liebe zu den Schriften des Alten Testaments, und zudem entstammt Christus „dem Fleisch nach“ dem Volk Israel (Röm 9, 5). Alle Heiligen Schriften des Judentums erhellen das Geheimnis Gottes und des Menschen, sie enthüllen Schätze des Denkens und der Moral, bezeichnen den langen Weg der Heilsgeschichte bis zu ihrer vollkommenen Erfüllung und veranschaulichen eindrücklich die Fleischwerdung des göttlichen Wortes in den menschlichen Wechselfällen. Sie erlauben uns, in Fülle die Person Christi zu erkennen, der erklärt hatte, er sei nicht gekommen, „um das Gesetz und die Propheten aufzuheben, sondern um sie zu erfüllen“ (Mt 5, 17); sie sind Weg des Dialogs mit dem auserwählten Volk, das von Gott all dies erhalten hat: „die Sohnschaft, die Herrlichkeit, die Bundesordnungen, ihnen ist das Gesetz gegeben, der Gottesdienst und die Verheißungen“ (Röm 9, 4). Ferner ermöglichen sie uns, unsere Auslegung der Heiligen Schrift mit den fruchtbaren Schätzen der jüdischen exegetischen Tradition zu bereichern.
„Gesegnet ist Ägypten, mein Volk, und Assur, das Werk meiner Hände, und Israel, mein Erbbesitz“ (Jes 19, 25). Der Herr breitet also den Schutzmantel seines Segens über alle Völker der Erde aus, erfüllt von der Sehnsucht, dass „alle Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen“ (1 Tim 2, 4). Auch wir Christen sind auf den Wegen der Welt dazu eingeladen – ohne in einen Synkretismus zu fallen, der die eigene geistliche Identität verzerrt oder erniedrigt -, voll Respekt in Dialog zu treten mit den Männern und Frauen der anderen Religionen, die treu die Richtlinien ihrer Heiligen Bücher hören und befolgen, angefangen beim Islam, der in seiner Tradition zahllose Personen, Symbole und Themen aus der Bibel aufgreift und uns das Zeugnis eines aufrichtigen Glaubens an den einen, mitleidsvollen und barmherzigen Gott bietet, den Schöpfer allen Seins und Richter der Menschheit.
Der Christ findet außerdem Gemeinsamkeiten mit den großen religiösen Traditionen des Ostens, die uns in ihren heiligen Schriften die Achtung vor dem Leben, die Kontemplation, das Schweigen, die Einfachheit, die Entsagung lehren, wie dies etwa beim Buddhismus der Fall ist. Im Hinduismus wird der Sinn für das Sakrale, das Opfer, die Pilgerfahrt, das Fasten und die heiligen Zeichen verherrlicht. Im Konfuzianismus werden die Weisheit und die Werte der Familie und der Gesellschaft gelehrt. Auch den traditionellen Religionen mit ihren geistlichen Werten, die in den mündlichen Riten und Kulturen zum Ausdruck kommen, wollen wir unsere herzliche Aufmerksamkeit schenken und mit ihnen einen respektvollen Dialog pflegen. Auch mit jenen, die nicht an Gott glauben, aber danach streben „Recht zu tun, Güte und Treue zu lieben, in Ehrfurcht den Weg mit Gott gehen“ (Mi 6, 8), müssen wir für eine gerechtere und friedlichere Welt zusammenarbeiten und im Dialog unser aufrichtiges Zeugnis für das Wort Gottes anbieten, das ihnen neue und weitere Horizonte der Wahrheit und Liebe offenbaren kann.

Unser Kommentar:
Die „gemeinsame Anerkennung und Liebe zu den Schriften des Alten Testaments“ verbindet uns CHRISTEN nicht „mit dem jüdischen Volk“, sondern nur mit jenen Juden (aus dem jüdischen Volk), die JESUS CHRISTUS, den GOTT-MENSCHEN, den MESSIAS und ERLÖSER entsprechend dem wahren Sinn der prophetischen Schriften des Alten Testaments gläubig angenommen haben. Es sind deshalb auch nicht ALLE Schriften des Judentums, die „das Geheimnis Gottes erhellen“ und für uns „SCHÄTZE des Denkens und der Moral“ enthüllen, sondern wiederum nur diejenigen, die JESUS CHRISTUS vollumfänglich anerkennen und das Geheimnis Gottes (der Menschwerdung Gottes) erkennen und bekennen! Die „Fleischwerdung des göttlichen Wortes in den menschlichen Wechselfällen“ ist nicht im entferntesten mit der geschichtlichen Fleischwerdung des Wortes Gottes, des Logos, der Zweiten Göttlichen Person, in JESUS CHRISTUS, geboren aus Maria, der Jungfrau, zu vergleichen. Diejenigen Juden, die CHRISTUS ablehn(t)en, die IHN, Sein Heilswirken und Seine KIRCHE missachte(te)n und verachte(te)n, gehören nicht zu Seinem auserwählten Volk; denn Sein auserwähltes Volk (dem Geiste nach) sind diejenigen Ex-Juden (und Ex-Heiden), die zu Seiner KIRCHE gehören. Die anti-christlichen, anti-kirchlichen Juden haben die Sohnschaft, die Herrlichkeit, den Gottesdienst und die Verheißungen verloren (bzw. nie besessen); sie haben sich selbst enterbt, daraus ausgeschlossen; sie sind außerhalb des Reiches Gottes „zerstreut“. Diese „zerstreuten Juden“ ermöglichen uns deshalb auch nicht, unsere Auslegung der Heiligen Schrift mit ihrer exegetischen Tradition zu bereichern. Ihre exegetische Tradition ist ja eine völlig blinde, verkehrte, und deshalb keine Bereicherung, sondern eine Verarmung und Verblendung und Zerstörung für die christliche, katholische. Der HERR, GOTT, breitet auch nicht den Schutzmantel Seines SEGENS über alle Völker der Erde aus. Er SEGNET nur jene einzelnen Menschen und Völker, die Seine Gebote halten und Seinen Willen (mindestens intentionell) erfüllen. Wenn Christen so denken wie diese Synodenväter und aus solchem Denken entsprechend handeln, dann sind sie bereits in einen Synkretismus gefallen, der die eigene geistliche Identität verzerrt und erniedrigt; denn sie wissen offensichtlich nicht mehr, was CHRISTLICH und was KATHOLISCH ist. Und sie wissen auch nicht, was der ISLAM ist. Nach ihnen „bietet er das Zeugnis eines aufrichtigen Glaubens an den einen, mitleidsvollen und barmherzigen Gott, den Schöpfer allen Seins und Richter der Menschheit.“ Es braucht aber schon eine gute Portion Verzerrung und Erniedrigung der eigenen (christlichen) geistlichen Identität, um den ALLAH Mohammeds und des Korans als „mitleidsvollen und barmherzigen Gott“ und „Schöpfer allen Seines und Richter der Menschheit“ zu bezeichnen. Aber auch was der Buddhismus, der Hinduismus, der Konfuzianismus ist, was „die traditionellen Religionen“ sind, wissen sie nicht (wirklich); sie kennen, erkennen nur das (scheinbar) Positive, Angenehme an ihnen; diesem „schenken sie ihre herzliche Aufmerksamkeit“, schließlich streben ja alle darnach „Recht zu tun, Güte und Treue zu lieben und in Ehrfurcht den Weg mit Gott zu gehen“, wenn das doch sogar jene tun können, „die nicht an Gott glauben“. Ihre Zusammenarbeit mit ihnen wird denn auch nicht zu einer gerechteren und friedlicheren Welt führen und ihr Zeugnis für das Wort Gottes wird ihnen (den „großen religiösen Traditionen des Ostens“) keine neuen und weiteren Horizonte der Wahrheit und Liebe offenbaren.

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Vatikan: Ergebnisse des christlich-islamischen Seminars über Glaube und Vernunft

Posted by deislam - 7. Mai 2008

Wir zitieren aus ZENIT und kommentieren anschließend:

Vatikan: Ergebnisse des christlich-islamischen Seminars über Glaube und Vernunft

Nein zu Gewalt, Unterschiede akzeptieren, für Gemeinsamkeiten danken

ROM, 30. April 2008 (ZENIT.org).- Heute ging in Rom das sechste christlich-islamische Seminar des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog und des Zentrums für den interreligiösen Dialog der „Islamic Culture and Relations Organization“ mit Sitz in Teheran (Iran) zu Ende.

Den Vorsitz bei den dreitägigen Arbeitssitzungen (28. – 30. April) zum Thema „Glaube und Vernunft im Christentum und im Islam“ führten Kardinal Jean-Louis Tauran, Präsident des genannten Dikasteriums, und Dr Mahdi Mostafavi, Präsident der genannten Organisation.

Am Ende der Begegnung wurde eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, in der die Punkte angeführt werden, in denen man übereinkam.

***

1. Glaube und Vernunft sind beides Geschenke Gottes an die Menschheit.

2. Glaube und Vernunft widersprechen einander nicht, allerdings kann es manchmal vorkommen, dass der Glaube über der Vernunft steht, auch wenn er ihr nie entgegensteht.

3. Glaube und Vernunft sind von sich aus gewaltlos. Weder die Vernunft noch der Glaube sollten für Gewalttätigkeit benutzt werden. Bedauerlicherweise ist es immer wieder vorgekommen, dass beide missbraucht wurden, um Gewalt zu üben. Auf alle Fälle können diese Ereignisse weder die Vernunft noch den Glauben in Zweifel ziehen.

4. Beide Seiten einigten sich, weiterhin zusammenzuarbeiten, um echte Religiosität und insbesondere echte Spiritualität zu fördern, um zur Achtung der Symbole zu ermutigen, die als heilig angesehen werden, und um moralische Werte zu fördern.

5. Christen und Muslime sollten über Toleranz hinausgehen und Unterschiede akzeptieren, während sie sich ihrer Gemeinsamkeiten bewusst bleiben und Gott dafür danken. Sie sind zu gegenseitigem Respekt aufgerufen und somit dazu, die Verhöhnung von religiösen Überzeugungen zu verurteilen.

6. Verallgemeinerungen sollten gemieden werden, wenn von Religionen die Rede ist. Konfessionelle Unterschiede in Christentum und Islam, Vielfalt der historischen Umstände stellen wichtige Faktoren dar, die in Betracht gezogen werden müssen.

7. Religiöse Traditionen können nicht anhand einzelner Verse oder Textstellen beurteilt werden, die in den jeweiligen heiligen Büchern enthalten sind. Sowohl eine ganzheitliche Sicht als auch eine angemessene hermeneutische Methode sind für ein faires Verständnis erforderlich.

Die Teilnehmer bekundeten ihre Zufriedenheit über das Niveau der Präsentationen und der Diskussionen wie auch über die offene und freundliche Atmosphäre während des Kolloquiums.

Die Teilnehmer fühlten sich geehrt und freuten sich, am Ende des Kolloquiums von Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI. empfangen zu werden, dem die Wahl des Themas und des Ortes der Begegnung besonders gefielen.

Das nächste Kolloquium, dem ein Vorbereitungstreffen vorausgeht, wird in zwei Jahren in Teheran stattfinden.

[ZENIT-Übersetzung des englischen vom Heiligen Stuhl veröffentlichten Originals]

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http://zenit.org/article-15031?l=german

ZG08043008 – 30.04.2008
Permalink: http://zenit.org/article-15031?l=german


Unser Kommentar:

Vernunft ist die Fähigkeit, das Vermögen des Geistes (des Geistwesens), etwas zu „vernehmen“, zu „erfassen“, für Erkenntnisse, Einsichten bereit und offen, „vernehmbar“, empfänglich zu sein. Vernunft kann man (in diesem Sinne) gleichsetzen mit „Intelligenz“ und „Verstand“.
Der Mensch HAT (als „Grundausrüstung“) Vernunft, Intelligenz, Verstand. Er IST ein Vernunftwesen; er ist vernunft-begabt. Er ist oder handelt (benimmt sich) vernünftig, intelligent, verständig, „natürlich“ soweit er nicht wider die „Natur“ handelt, nicht wider seine Natur und nicht wider die „(Um-)Welt-Natur“.
Die „Natur“, die „Beschaffenheit“ (aller Dinge) ist (vor-)gegeben. Sie ist objektiv. Sie ist „geschaffen“. Sie ist das Werk eines „Schöpfers“. Nichts ist und nichts entsteht ohne Ur-„Sache“, ohne Ur-„Bewirker“.
Der Mensch ist und handelt vernünftig, intelligent, verständig und natürlich wenn er einsieht, wenn er erkennt, wenn er erfaßt, wenn er GLAUBT, dass er (und alles Existierende um ihn) das Werk, das „Geschöpf“ eines Schöpfers ist, eines Wesens, das über allen Wesen ist und das ewig war (und sein wird) und seinerseits unerschaffen ist. Der Vernunft ist die (absolut notwendige) Existenz des Aus-sich-seienden Wesens, nämlich GOTTES, (also) einsichtig.
Der „GLAUBE“ in seiner „elementarsten Form“ ist somit nichts anderes und nichts weiteres als das zustimmende Bewußtwerden des vernunftbegabten Menschen, dass ein höchstes Wesen, dass GOTT existiert. Der Mensch ist nur dann vernünftig, ist nur dann intelligent, hat nur dann gesunden Verstand („bon sens“), wenn er an GOTT glaubt.
Kann man aber sagen (1), der GLAUBE sei ein Geschenk GOTTES? Die VERNUNFT ist ein Geschenk des Schöpfers, also Gottes. Aber der „Glaube“ nicht, sonst müßten ja alle Menschen den Glauben von Anfang an besitzen. Der Mensch hat aber diesen nicht von Anfang an, sondern er muss zum Glauben kommen. Er hat die Fähigkeit zum Glauben, und diese „Veranlagung“, diese „Ausrüstung“ ist es, die man „Geschenk Gottes“ heißen kann. Der GLAUBE ist (dann) der vernünftige Gebrauch dieser Fähigkeit.
Nun gibt es aber nicht nur den Glauben und den Unglauben, sondern auch den Irr-Glauben, der sich aber auch als (wahrer) „Glaube“ gibt und versteht. Deshalb können sich „Glaube“ und Vernunft sehr wohl widersprechen (2); deshalb kann der „Glaube“ der Vernunft entgegenstehen. Nur der wahre Glaube, der Glaube an den wahrhaft Seienden, Wirkenden, Schaffenden, Gesetzgebenden, an den real-existierenden GOTT widerspricht nicht der Vernunft. Der „Glaube“ an irgendein imaginäres, mit der (übernatürlichen) Wirklichkeit nicht übereinstimmendes (Zerr-)Bild von „Gott“ widerspricht der Vernunft.
An den einen wahren GOTT glauben ist aber auch nur dann vernünftig, wenn dieser Glaube ALLES umfaßt und einschließt, was dieser GOTT von Sich offenbart (hat). Und das von Gott Offenbarte seinerseits ist nur dann glaubwürdig, wenn es der Vernunft nicht (klar, offensichtlich) widerspricht, wenn es der Vernunft, dem Verstand (bei richtigem Gebrauch) „einsichtig“, „einsehbar“ ist. Man kann nicht sagen „der Glaube steht über der Vernunft“; denn der Glaube ist gar nicht möglich ohne die Vernunft.
Zu Punkt (4): Gewalt, Gewaltanwendung, Gewalttätigkeit ist immer nur beurteilbar, wertbar in konkreter Situation. Nicht jede Gewalt und Gewaltanwendung ist gegen (gesunde) Vernunft und (wahren) Glauben. Vernunft und Glauben können Gewaltanwendung erforderlich machen, z.B. wenn es darum geht, Unvernunft und Unglauben und Irrglauben, das wirklich Schlechte, agressive Böse, zerstörerische Übel abzuwehren, zu bekämpfen. Ein Mißbrauch der Vernunft ist Gewaltanwendung immer dann, wenn sie zugunsten des Un- oder Irrglaubens eingesetzt wird, wenn sie Kampf gegen das Gute, Wahre, gegen GOTT ist.
Zu Punkt (5): Wahre Christen können Gott nicht dafür danken, dass Muslime „Gemeinsamkeiten“ mit ihnen haben. Sie haben keine! Das scheinbar Gemeinsame ist nicht wirklich Gemeinsames, weil selbst das „Gleichlautende“ im Islam einen ganz anderen Sinn und Zweck hat als im Christentum. ALLES im Islam ist Unverstand und Verfälschung des Christlichen und damit des Göttlichen. Wahre Christen können den Islam auch nicht einfach „tolerieren“. Sie müssen die Muslime missionieren, sie müssen sie einladen zur Bekehrung zur Christus, wo sie es nur können, mindestens aber müssen sie für deren Erleuchtung und Bekehrung immerzu beten.
Zu den Punkten (6) (7): Das sind eigentlich Selbstverständlichkeiten. Bedauerlich, ja verurteilenswürdig aus christlicher Sicht ist jedoch, dass hier für den Islam und das Christentum der Begriff „Religiöse Tradition“ gebraucht wird, womit Glaube und Irrglaube (und damit Vernunft und Unvernunft) auf die gleiche „Stufe“ gestellt werden. Auch die „Schriften“ der beiden „religiösen Traditionen“ werden als „heilig“ bezeichnet, obwohl nur die Schriften des Alten und Neuen Testamentes vernünftigerweise als HEILIG gelten können; denn der Koran enthält nichts Heiliges und insgesamt, „in ganzheitlicher Sicht“, nur Unvernünftiges, Ungläubiges, Gewalttätiges gegen GOTT und SEIN REICH!

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Weihbischof Jaschke kritisiert Anti-Koran Film

Posted by deislam - 26. April 2008

Hans-Jochen Jaschek, WeihbischofDer bei der Deutschen Bischofskonferenz für den interreligiösen Dialog zuständige Weihbischof Hans-Jochen Jaschke hat gegenüber der katholischen Nachrichtenagentur (KNA) den Anti-Koran Film des niederländischen Rechtspopulisten Wilders als völlig unangebracht kritisiert. „Ich warne in der gegenwärtigen Gefühlslage davor, an religiöse Gefühle zu rühren.“ Angriffe auf den Propheten und den Koran verletzen Muslime in ihren religiösen Gefühlen besonders stark.

„Auf der anderen Seite müssen wir das Recht haben, mit Verstand und kühlem Kopf auch über die Schattenseiten von Religionen zu sprechen“, so der Weihbischof wörtlich. Das gelte für Christen, aber auch für andere Weltanschauungen.

Niederländische Kirchen und der Muslimische Dachverband hatten im Vorfeld den Anti-Koran Film zurückgewiesen und zu gegenseitigem Respekt aufgerufen.

Zitiert aus: CIBEHO – Arbeitsstelle der Deutschen Bischofskonferenz

Unser Kommentar:

Welche Verschlimmerung in unserer Gesellschaft muss vorher noch eintreten, ehe solchen „kirchlichen“, „katholischen“ „Oberhirten“ die Augen aufgehen und sie ihre Beschwichtigungspolitik, ihr Duckmäusertum zugunsten eines entschlossenen, mutigen, bekennenden Auftretens gegen die immer frecher werdende Subversion des Islams (und anderer anti-christlichen Eindringlinge in sie) aufgeben? Mit „Verstand und kühlem Kopf“ hat diese Desolidarisierung mit den unter Inkaufnahme ihrer Unangefochtenheit in die Bresche Springenden nichts zu tun. Während sie vorgeben, „die religiösen Gefühle der Muslime nicht anrühren, nicht verletzen“ zu wollen, sehen sie blind und unempfindsam hinweg über die verletzten Gefühle der Mit-Christen, die sich ob der Feigheit ihrer „Führer“ bald nicht mehr zu wehren wissen. Wie wollen die denn je „auch über die Schattenseiten von Religionen“ (des Islams z.B.) sprechen ohne „Angriffe auf den Propheten (Mohammed) und den Koran“?

Ein weiteres Zitat aus der CIBEHO:

Weihbischof Jaschke ist für islamischen Religionsunterricht und Moscheebau

Weihbischof Hans-Jochen Jaschke hat sich für islamischen Religionsunterricht an Schulen und für den Bau von Moscheen ausgesprochen. „Das Grundrecht der Religionsfreiheit muss von Christen ganz hochgehalten werden“, sagte er am Dienstagabend in Hannover bei einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung. Er habe als Christ ein großes Interesse daran, dass Muslime, die in Deutschland leben, ihren Glauben nicht verlieren, sagte Jaschke: „Wer seinen Glauben verliert, der ist ohne Wurzeln.“

Der Glaube müsse jedoch mit Freiheit und dem Verzicht auf Gewalt verbunden sein. Die Christen hätten in ihrer Geschichte gelernt, dass Toleranz lebensnotwendig sei. „Wo Religion mit Gewalt verbunden ist, führt sie in die Irre“, so der Weihbischof.

Unser Kommentar:
Da hat also ein Weih-Bischof „ein großes Interesse daran, dass Muslimeihren Glauben nicht verlieren“! Der bekennt also in aller Öffentlichkeit, dass er die Anhänger des Islams gar nicht (mehr) zum einzig wahren Glauben an JESUS CHRISTUS, den er als „Apostel“ zu vertreten vermeint, führen will. Er ist sogar sehr interessiert daran und unterstützt sie noch, dass sie in ihrem Irrglauben, in ihrer Finsternis bleiben. Er befürwortet, fördert den islamischen Religionsunterricht und den Moscheebau. Gibt es Verkehrteres auf dieser Welt? „Das Grundrecht der Religionsfreiheit muss ganz hochgehalten werden.“ Ja und das Höchsthalten des göttlichen Rechtes der einzig wahren Religion?

Zum Thema „Fitna“ noch ein lesenswerter Brief an die EU aus „Deus Vult Caritatem„:

„An den Präsidenten der Kommission der Europäischen Gemeinschaften
Herrn José Manuel Barroso
B – 1049 Brüssel

Erklärung der EU-Außenminister zu „Fitna“ von Geert Wilders

Sehr geehrter Herr Präsident,
die EU habe sich von dem Film „Fitna“ distanziert, heißt es in Presse und Fernsehen. Zuständig für derartige Erklärungen sind Sie und die Kommission, nicht ein gerade stattfindendes Treffen von Ministern in Brdno, Slowenien. Insofern hätte ich erwartet, daß Sie die Außennminister zur Ordnung rufen und eine eigene Stellungnahme abgeben, so Sie dies für nötig hielten. Bisher habe ich nichts dergleichen vernommen. Oder spricht die EU mit Ihrem Einverständnis fortan in einer Kakophonie ihrer gerade zufällig tagenden Gremien?

Alle 27 Außenminister, so heißt es, sollen einmütig in die Distanzierung eingestimmt haben. Haben wir schon wieder Gesinnungsdiktate und 100%-Abstimmungen, wie wir sie bislang nur im ehemals totalitären Ostblock kannten? Hat ein einziger der 27 Minister sich zuvor wenigstens vergewissert, die Mehrheit seines Volkes hinter sich zu haben? Gewiß nicht!!

Ex cathedra und spontan stellten die 27 Minister fest, daß der Wilders-Film zu Unrecht den Islam mit Gewalt gleichsetze. Was um Himmels Willen hat sie zu dieser Wertung befähigt? Kennen sie allesamt den Koran, die Gewaltgeschichte des mohammedanischen Islam und die Gewaltsituation in den muslimsich dominierten Ländern in der Gegenwart? Wo immer der Islam herrscht, so muß ich feststellen, haben wir Menschenfeindlichkeit und Gewalt, geschweige denn Menschenrechte, sei es in Pakistan, im Jemen, in Saudi-Arabien, im Sudan, in Eritrea, in Somalia, in Nigeria, im Kosovo und oft genug auch schon in den Ghettos und Parallelgesellschaften in Europa.

Mohammed, der Begründer des Islam, war ein Krieger, ein Karawanenbandit, ein Beutemacher, ein Stammesmörder, ein Judenverfolger, ein Tempelschänder, ein „Schreibtisch“-Mörder gegen Apostaten, mithin in toto ein Gewaltmensch. Seine persönlichen Denk- und Handlungsweisen zum Umgang mit Frauen, Kindern und Andersdenkenden, so unmenschlich sie vielfach waren, lasse ich hierbei um der Sachlichkeit außen vor. Nach EU-Maßstäben war er zweifellos ein Terrorist, sozusagen der erste islamische. Nicht ohne Grund dient er allen Moslems als großes Vorbild und nicht ohne Grund berufen sich alle islamischen Terroristen auf ihn (Hadithe) und seinen Koran.

Geert Wilders hat nur etwa 15 menschenfeindliche Suren aus dem Koran zitiert. Insgesamt sind es jedoch über 200 Koranvorschriften zum Ermorden, Verfolgen und Schänden der Ungläubigen, Polytheisten (Christen), Juden und Sabäer. Hat Wilders nun etwa übertrieben oder sich gar zurückgehalten? Kritiker und die Minister weisen darauf hin, daß der Film nur altbekannte Sequenzen und Bilder zeige und deshalb ein böses Machwerk sei und Unfrieden stifte. Zum einen bestätigen sie damit die Authentizität des Filmmaterials, zum anderen verkennen sie, daß nicht der Film etwas Böses ist, sondern die dort gezeigten Suren und Mordtaten. Der Film ruft weder zum Morden, noch zum Verfolgen oder Schänden von Moslems auf, allenfalls sublim zum Herausreißen einer Koranseite. Wer immer meint, Wilders der Islamophobie bezichtigen zu müssen, sollte erst mal seine Glaubwürdigkeit nachweisen, inwieweit er nämlich je zuvor die Menschen- und Stammesmorde des Islam als das bezeichnet hat, was sie sie sind: Androphobie, zu Deutsch Menschenfeindlichkeit par excellence. Hier gibt es eine große Fehlanzeige, nicht nur bei den Ministern, sondern auch bei den Politikern, Sie eingeschlossen, ebenso in der Presse.

Sie und Ihre Kommissare könnten wenigstens mal zugeben, daß Sie vor lauter Einschüchterung durch die allgegenwärtige Bedrohung von Seiten der Muslime allesamt nicht mehr den Mut finden, den mohammedanischen Islam das zu nennen was er ist: eine faschistische Terrorideologie. Sie ist auch mitnichten zu schützen durch das hohe Gut der Religionsfreiheit. Der mohammedanische Islam ist bekanntlich weit mehr als eine Religion, er ist mindestens ebenso ein Diktat an die Moslems zur Unterwerfung und Gängelung der nicht-muslimischen Welt und ein enges, vor allem frauenfeindliches Korsett für das Privatleben. Beide Diktate sind nicht durch die Religionsfreiheit geschützt und es wird höchste Zeit, daß Sie, die Minister und die Regierungen der Mitgliedsstaaten dies erkennen und unsere Menschenrechte verteidigen und durchsetzen. Hierzu rufe ich Sie und Ihre Kollegen auf.

Es ist erkennbar und vielleicht sogar verdienstvoll, daß die Außenminister befürchteten, es könnte ähnlich wie nach den Mohammed-Karikaturen zu Brandschatzungen und Morden fanatischer Moslems gegen europäische Einrichtungen und Bürger kommen, und daß sie dies verhindern wollten. Dies dürfen sie dann aber auch bitte laut sagen, so daß es von jedem Bürger der EU mitgetragen werden kann. Irreführend hingegen ist die gebetsmühlenhaft ausgegebene Parole, die überwiegende Mehrheit der Muslime lehne Extremismus und Gewalt ab. Richtig, das sind je nach Zählweise 91 bis 93 Prozent aller Muslime in Europa. Hier muß aber hinzugefügt werden, daß es sich bei den Ablehnungsbeteuerungen der ca. 92 % zu einem nicht meßbaren Teil um Opportunismus und Takiya handelt und daß der verbleibende Teil, sofern die Beteuerungen ehrlich waren und sich durch Taten unterlegen ließen, gegen die Handlungsgebote des Koran verstößt und genau genommen nicht mehr in der Lehre Mohammeds steht, es also allenfalls Nennmoslems sind ohne innere Glaubensbereitschaft. Würden diese sich outen, würden sie als Apostaten gebrandmarkt und wären nach den Geboten des Koran des Todes. Mit diesen jedoch den gesamten Islam zu rechtfertigen und zu verteidigen, ist unredlich und eine schwere und unheilvolle Irreführung der EU-Bevölkerung. Ein gläubiger Moslem muß eo ipso gewaltbereit sein. Solange sie unterlegen sind, werden sie mit uns dialogisieren und sich auf Vereinbarungen einlassen. Sie haben dabei nicht nur im Hinterkopf, daß sie dem Koran zufolge berechtigt sind, diese sofort zu brechen, sobald sie überlegen bzw. in der Mehrheit sind. Sie und wir können uns demzufolge Dialoge und Vereinbarungen mit den Moslems sparen, wenn Sie und wir uns nicht selbst betrügen wollen. Unsere Menschenrechte wurden mit jahrhundertelangem Blutvergießen erkämpft. Sie sind es unseren Ahnen schuldig, sie wenigstens wirksam zu verteidigen. Insofern war das Statement der 27 Minister nicht nur voreilig und kriecherisch, sondern ein Verrat an den Menschen in Europa. Überhaupt nicht eingegangen sind sie auf die etwa 8 % erklärtermaßen gewaltbereiten Moslems. Bei über 50 Millionen Moslems in Europa sind dies 4 Millionen, die als Terrorist in Frage kommen, sozusagen bis ins letzte Dorf und jede Straße. Will die EU wirklich den Mantel des Schweigens darüber halten? Dieser Verrat an den Bürgern Europas darf sich nie mehr wiederholen und ich bitte Sie um Ihre verbindliche Zusage.

Es gibt Dutzende von Filmen, die in ähnlicher Weise wie „Fitna“ das Christentum auf seine Gewaltgeschichte reduzieren, bisweilen es sogar lächerlich machen, z.B. „Das Leben des Brian“. Es gibt sogar eine 12-bändige Kriminalgeschichte des Christentums. Mir ist nicht erinnerlich, daß Sie oder die EU-Minister jemals ebenso hurtig zur Verteidigung des Christentums aufgesprungen sind und die Kritiker und Filmemacher unaufgefordert ins Unrecht verwiesen haben. So wie Christen, Juden und andere Religionen Kritik und Satire ertragen müssen, sollten es auch die Verehrer Mohammeds mit Allahs Hilfe halten. Eine Religion mit dem Anspruch der Weltherrschaft wie der Islam sollte es nicht nötig haben, auf Ihre Verteidigerdienste und Ihre Förderung angewiesen zu sein. Damit stehen Sie vor allem außerhalb jeglicher Verfassung und Europa-Verträge. Bitte lassen Sie mich wissen, ob ich Ihnen wieder vertrauen kann.

Mit freundlichen und sehr besorgten Grüßen“

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Wird sich Rom unterwerfen?

Posted by deislam - 18. März 2008

Neue Synagoge Berlin (2005)kreuz.net – katholische nachrichten, Montag, 17. März 2008 22:47

Der Vatikan plant angeblich, die Aussage der neuen Karfreitagsfürbitte weiter herunterzuspielen. Entscheiden Juden und Kirchenpolitiker, was der Inhalt des katholischen Glaubens ist?

(kreuz.net, Vatikan) Der vatikanische Staatssekretär Tarcisio Kardinal Bertone wird einem israelischen Oberrabbiner eine versöhnliche Stellungnahme zur neuen Karfreitagsfürbitte schreiben.

Das berichtete die Nachrichtenagentur ‘Reuters’ unter Berufung auf Quellen, denen ein Entwurf der angeblichen Stellungnahme bekannt ist.

Papst Benedikt XVI. habe den Text des Briefes bestätigt. Er werde „bald“ veröffentlicht, aber vielleicht nicht mehr vor dem Karfreitag.

Kardinal Bertone wird laut ‘Reuters’ erklären, daß das neue Gebet nicht zur Bekehrung der Juden aufrufe.

Der Text der neuen Karfreitagsbitte
Wir wollen beten für die Juden.
Daß unser Gott und Herr ihre Herzen erleuchte, damit sie Jesus Christus erkennen, den Heiland aller Menschen.
Lasset uns beten. Beugen wir die Knie. Erhebet Euch.
Allmächtiger ewiger Gott, der Du willst, daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen, gewähre gnädig, daß ganz Israel gerettet werde, wenn die Fülle aller Völker in Deine Kirche eintritt. Durch Christus, unseren Herrn.
Der Staatssekretär werde sich auf die Konzilserklärung über den interreligiösen Dialog, ‘Nostra Aetate’ berufen.

‘Reuters’ vermutet, daß der Brief ein quietistisches Heilskonzept unterstreicht, wonach die Erlösung Israels „in Gottes Hand“ sei. Das entscheidende Problem, daß niemand ohne Taufe gerettet werden kann, erwähnt der Artikel nicht.

Ungenannte Vertreter des Judentums kommentierten die Stellungnahme bereits vor ihrem Erscheinen. Sie hoffen, daß der Brief Kardinal Bertones eine angebliche Kontroverse beilegt.

Heilsnotwendigkeit der Kirche

Die katholische Dogmatik lehrt, daß die Zugehörigkeit zur Kirche für alle Menschen heilsnotwendig ist.

Darin waren sich alle Päpste, Konzilien und Kirchenväter der Vergangenheit selbstverständlich einig. Der Eichstätter Dogmatikprofessors Ludwig Ott spricht in seinem Handbuch von einer „einmütigen Überzeugung der Väter, daß außerhalb der Kirche das Heil nicht zu erlangen ist“.

Dem übereinstimmenden Zeugnis der Väter schreibt die Kirche Unfehlbarkeit zu.

Diese Lehre verkündete auch das 4. Laterankonzil im Jahr 1215: „Außerhalb der einzigen Kirche wird keiner gerettet.“

Das Unionskonzil von Florenz, die Päpste Innozenz III. († 1216), Bonifaz VIII. († 1303), Klemens VI. († 1352), Benedikt XIV. († 1758), Pius IX. († 1878), Leo XIII. († 1903) und nicht Pius XII. († 1958) bestätigten den katholischen Lehrsatz.

Pius IX erklärte gegenüber dem religiösen Indifferentismus: „Auf Grund des Glaubens ist festzuhalten, daß außerhalb der apostolischen, Römischen Kirche niemand das Heil kann. Sie ist die einzige Arche des Heils. Wer nicht in sie eintritt, wird in der Flut umkommen.“

Unter besonderen Umständen kann die aktive Zugehörigkeit zur Heilsanstalt Kirche durch das Verlangen danach ersetzt werden.

Das ist der Fall, wenn ein Mensch unter unverschuldeter und unüberwindlicher Unkenntnis der katholischen Religion leidet. Er muß die sittliche Bereitschaft besitzen, dem Willen Gottes zu folgen.

Unsere bisherigen Stellungnahmen:

Unser Kommentar:
Als „Einstimmung“ lese man (auch einmal) einen wohl ziemlich typischen protestantisch-projüdischen Kommentar zur neu(est)en Karfreitagsfürbitte von Eric C. Martienssen, Köln (Evangelische Kirche)! Da heißt es – nebenbeibemerkt – zum Vorstand von God`s Sabbath Int. gAG i.G. : „Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass sich der Vorstand von God’s Sabbath International ausschließlich aus Mitgliedern ganz normaler protestantischer, katholischer, jüdischer oder jüdisch-messianischer Gemeinden, nicht aus irgendwelchen – wie auch immer gearteten – sektiererischen Gemeinden rekrutiert! Die erfreulicherweise steigende Anzahl von Siebenten-Tags-Adventisten, die jeglicher Form von Ersatztheologie gegenüber Gottes Heiligem Volk abgeschworen haben, sind auf diesen Seiten herzlich willkommen.“ Nun, wir wären da auch nicht willkommen, denn wir haben dieser „Ersatztheologie“ noch keineswegs abgeschworen! Wohl aber hat das die nachkonziliare katholische Hierarchie mindestens in der Mehrzahl ihrer Repräsentanten seit dem II. Vaticanum getan. Und deswegen muss sie sich jetzt auch die Einmischung in ihre inneren Angelegenheiten seitens der Neu-Umworbenen und Neu-Versöhnten gefallen lassen. (Die Geister, die sie rief, die wird sie nun nicht mehr los!)

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Vatikan: Kardinal Tauran skeptisch zu Scharia

Posted by deislam - 12. März 2008

Kurienkardinal Jean-Louis Tauran ist gegen die Übernahme von Teilen des islamischen Rechts in Europa. Das sagte er an diesem Dienstag in Rom. Die Scharia sei „nicht wirklich mit dem bürgerlichen Recht zu vereinbaren“, so der Leiter des vatikanischen Dialogrates. Er ging damit auf Distanz zu einem Vorschlag des anglikanischen Primas Rowan Williams. Dieser kann sich vorstellen, dass zumindest Teile des islamischen Rechts auch in Großbritannien gelten könnten, um die Integration islamischer Einwanderer zu erleichtern. Williams‘ Vorschlag hatte im Februar zu einer heftigen Debatte in Großbritannien geführt. Kardinal Tauran meinte jetzt, es stelle sich ja schon von Anfang an das Problem, welchen Teil der Scharia genau man denn anwenden solle. Im Übrigen müssten auch die Christen in arabischen Staaten ihren Glauben frei ausüben dürfen, wenn das den Moslems im Westen zugestanden werde.
(ansa 11.03.2008 sk)

Quelle: http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=192207

Unser Kommentar:
Na, immerhin, das ist ja wenigstens schon mal ein Anfang eines besseren Verhaltens der Kurie gegenüber dem Islam. Eine auch nur teilweise Berücksichtigung der Scharia sollte man hierzulande (und überall auf der Welt, wo sie noch nicht herrscht) nicht einmal in Erwägung ziehen. Jede auch minimste Konzession wird später zum Nachgeben gegenüber weiteren Begierlichkeiten führen!

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Der Vatikan und die Mohammed-Karikaturen

Posted by deislam - 3. März 2008

Vatikanstadt – Vertreter des Vatikan und der Kairoer El-Azhar-Universität haben die erneute Publikation von Mohammed-Karikaturen verurteilt. Meinungsfreiheit könne niemals eine Verletzung religiöser Gefühle rechtfertigen, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung des katholisch-islamischen Dialog-Komitees, dessen Wortlaut der Vatikan am Donnerstag veröffentlichte. (Englische Version hier!) Die ständige Arbeitsgruppe hatte Anfang der Woche unter Leitung von Scheich Abd el-Fattah Alaam und Kurienkardinal Jean-Louis Tauran in Kairo ihre Jahrestagung gehalten.

Das Komitee wandte sich gegen eine „wachsende Zahl von Angriffen gegen den Islam und seinen Propheten sowie andere Angriffe gegen Religion“. Gläubige dürften nicht zum Ziel von Provokationen werden. Auch religiöse Symbole seien zu respektieren.

Appell an die Medien
Zugleich appellierten die Vertreter des Vatikan und der islamischen Hochschule an die Medien, gegenüber einem Missbrauch der Meinungsfreiheit für Religionsbeleidigung wachsam zu sein. Presse, Rundfunk und Fernsehen in allen Ländern sollten sich jeder Form von Extremismus entgegenstellen und zu Respekt ermutigen.

Mitte Februar hatten zahlreiche dänische Zeitungen eine der Mohammed-Karikaturen abgedruckt, die schon vor zwei Jahren Anlass für schwere Proteste unter Muslimen waren. Die Blätter reagierten damit auf bekanntgewordene Mordpläne gegen den Karikaturisten der Zeitung „Jyllands-Posten“. (kna)

Quelle: Kölner Stadtanzeiger:
http://www.ksta.de/html/artikel/1204178941706.shtml

Im Folgenden unsere Übersetzung (aus dem Englischen) der Erklärung von Kairo:

ABSCHLUSSERKLÄRUNG DES JAHRESTREFFENS DES GEMEINSAMEN KOMITEES FÜR DIALOG DES STÄNDIGEN KOMITEES VON AL-AZHAR FÜR DEN DIALOG ZWISCHEN DEN MONOTHEISTISCHEN RELIGIONEN UND DEM PÄPSTLICHEN RAT FÜR INTERREGLIGIÖSEN DIALOG (VATIKAN) (KAIRO, 25-26. Februar 2008), 28. 02.2008

Abschlusserklärung

  • An die Rolle von monotheistischen Religionen glaubend, dass sie eine feste Grundlage bieten für die Werte des Friedens, der Wahrheit, der Gerechtigkeit, des rechten Verhaltens und der Zusammenarbeit in der Entwicklung und im Gebrauch der Ressourcen der Erde für das Wohl der ganzen Menschheitsfamilie, wodurch Brüderlichkeit, Frieden und Glück für alle Völker verwirklicht werden;
  • Bekräftigend, dass es wichtig ist, dass diese edlen Prinzipien und beispielhaften Werte das menschliche Verhalten leiten, besonders in der gegenwärtigen Zeit, da Grenzen und Unterscheidungen zwischen Völkern abnehmen und das Phänomen von Gewalt, Extremismus, Terrorimus zunimmt, gepaart mit Verachtung gegenüber Religionen, religiösen Werten und allem, was für heilig gehalten wird;
  • In Betracht ziehend den Ort von al-Azhar al-Sahrif, seine Geschichte und seine angesehene Funktion innerhalb der islamischen Welt;
  • Würdigend auch die besondere Aufgabe des Päpstlichen Rates für Interreligiösen Dialog innerhalb der Katholischen Kirche;
  • Auf beiden Seiten die Wichtigkeit anerkennend der gegenseitigen Kenntnis und des Suchens nach gemeinsamen Grundlagen zwischen den zwei Religionen als einer Basis für weitere (breitere) Zusammenarbeit und verbesserte Beziehungen;
  • Hielt das Gemeinsame Komitee sein Jahresreffen am al-Azhar-Hauptsitz am Montag, 25. Februar und Dienstag, 26. Februar 2008 unter dem gemeinsamen Vorsitz von Professor Scheich Abd al-Fattah Alaam, Wakil von al-Azhar, und dem Präsidenten des Ständigen Komitees von al-Azhar für den Dialog mit Monotheistischen Religionen, und Ihrer Eminenz Kardinal Jean-Louis Tauran, dem Präsidenten des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog.

Das Komitee prüfte mit Hilfe von Unterlagen, die durch den hochwürdigen Pater René-Vincent de Grandlaunay und Professor Abdallah Mabrouk al-Naggar vorgestellt wurden, das Thema „Glaube an Gott und Nächstenliebe als die Grundlagen für den Interreligiösen Dialog“.

Im Verlaufe seines Gedankenaustausches unterstrich das Komitee gemeinsame Prinzipien und hob geteilte geistige und moralische Werte hervor. Diese verhelfen dazu, das Gewissen zu bilden und die Vernunft zu erhellen, indem sie dem Denken und Benehmen Anleitung verschaffen, insbesondere hinsichtlich der Beziehungen mit Brüdern und Schwestern der anderen Religion. Das Komitee diskutierte auch die Frage der freien Meinungsäußerung, indem es festhielt, dass diese niemals es rechtfertigen kann, die Gefühle von Menschen in religiösen Dingen zu verletzen, wodurch angespannte Beziehungen entstehen und die geschwisterliche Liebe zerstört wird.

Das Komitee verurteilte eindringlich die Weiterveröffentlichung von beleidigenden Karikaturen und die zunehmende Anzahl von Angriffen gegen den Islam und seinen Propheten, wie auch andere Angriffe gegen die Religion. Es wurde Kenntnis genommen von den Worten Papst Benedikts XVI. in einer Rede vor dem Botschafter Marokkos beim Heiligen Stuhl, in welcher er die Überzeugung ausdrückte, dass: „um Frieden und Verständnis zu fördern zwischen den Völkern und den Menschen, es nötig ist, dass ihre Religionen und Symbole respektiert (geachtet) werden und dass die Gläubigen nicht Gegenstand von Provokationen werden, welche Schaden/Verletzungen verursachen ihrer religiösen Bindung (Hingabe) und Empfindung.“ (20. Februar 2006).

Die Mitglieder des Komitees drückten ihre Befriedigung aus über das erreichte Übereinkommen und sie sehen es als eine Ermutigung an, sich für den Dialog weiter einzusetzen.

Am Ende des Treffens vereinbarten die Teilnehmer folgende Empfehlungen:

  1. zu bekräftigen, dass alle Religionen die Würde und Ehre der menschlichen Person achten ohne Unterschied (Berücksichtigung) der Rasse, Farbe, Religion oder Überzeugung, und jede Verletzung der persönlichen Integrität, des Besitzes und der Ehre verurteilen;
  2. wahren Respekt zu fördern gegenüber Religionen, Glauben, religiösen Symolen, heiligen Büchern oder was immer für heilig gehalten wird: religiöse Führer, sowohl Muslime wie auch Christen, wie auch Intellektuelle und Erzieher sollten jede Anstrengung machen, diese Werte in ihren Aktivitäten an den Orten des Lernens und auf allen Stufen der Gesellschaft einzuschärfen;
  3. an jene zu appellieren, die verantwortlich sind für die Massenmedien, ob geschrieben oder ausgestrahlt, in allen Ländern, wachsam zu sein, dass die Meinungsfreiheit nicht als ein Vorwand genommen wird, um Religionen, Überzeugungen, religiöse Symbole und alles, was als heilig gilt, zu beleidigen, sondern vielmehr dem Extremismus entgegenzutreten, gegenseitige Annahme, Liebe und Respekt gegenüber allen zu ermutigen, ungeachtet ihrer Religion;
  4. den Austausch von Ansichten zu ermutigen in Sachen gemeinsamen Interesses;
  5. die Anwendung dieser Empfehlungen zu beurteilen während der zukünftigen Treffen des Komitees.

Das Komittee vereinbarte, dass das nächste (Treffen) stattfinden werde in Rom, vom 24.-25. Februar 2009.

Ihre Eminenz Kardinal
Jean-Louse TAURAN
Präsident des Päpstlichen Rates
für den Intereligiösen Dialog

Professor Sheikh
Abd al-Fattah Muha
Präsident des Komitees für den Dialog
Al-Azhar

Siehe auch: Supreme Council for Islamic Affairs (Arab Republic of Egypt)

Unser Kommentar:

Die bisherige Fehlhaltung und Fehlleistung der höchsten katholischen Kirchenführung und damit der einflußreichsten Instanz für die ganze Christenheit (und damit für die ganze letztlich in ihrem wahren Guten auf dem Christentum fußende Zivilisation) gegenüber der zweitgrößten „monotheistischen Weltreligion“ scheint trotz aller längst vorgebrachter Argmente, trotz aller in die Augen springender Evidenz, so felsenfest, so „petrinisch“ gegründet (verhärtet), dass wohl nur eines noch zur effektiven Besinnung, Neubeurteilung und Umkehr führen kann: die Katastrophe, der Supergau, der daraus nun nach und nach immer greifbarer, immer spürbarer, immer mehr Betroffene Einschließender entstehen wird.
Nicht die Mohammed-Karikaturen sind es, die als „Provokation“ sozusagen „a priori“ zu verurteilen sind, sondern Mohammed und sein Koran. Bei gesundem, unterrichtetem und wachem Menschenverstand ist es spontan einsichtig, dass für alle Menschen, gleich wo sie leben, Mohammed und sein Koran die „Provokateure schlechthin“ sind. Von ihrem Auftreten an. Dass die Führer des Islams die Repräsentanten der katholischen Christenheit zur Akzeptanz und Aufwertung ihres Glaubenssystems in jeder ihnen gebotenen Weisen genüsslich ausnutzen, ist verständlich. Sie heißen den ihnen vor allem vom Vatikan seit dem II. Vatikanum angebotenen interreligiösen Dialog noch so gerne gut und stellen dieses hilfsbereite, ja geradezu brüderliche Zugehen auf ihn von seiten der vatikanischen Christenführer hoch auf den Scheffel. Da seht, rufen sie gewissermaßen der noch skeptischen, nichts-Gutes-ahnenden Welt zu, wie wir Führer, wir Vorangehenden der katholischen Kirche und wir Maßgeblichen des Islam positiv, vertrauensvoll aufeinander zugehen. Unsere beiden Religionen „bieten eine feste Grundlage für die Werte: Frieden, Wahrheit, Gerechtigkeit, richtiges Betragen, Zusammenarbeit zum Wohl der ganzen Menschheit, Brüderlichkeit, Frieden und Glück für alle Völker“! Und damit werden zwei Weltanschauungen, zwei „Wahrheiten“ als praktisch gleichwertig nebeneinandergestellt, die absolut unvergleichbar, unvereinbar, unversöhnlich, sich gegenseitig ausschließend sind. Da ist einerseits die christliche Religion, die Religion JESU CHRISTI, des Mensch gewordenen Sohnes GOTTES, und da ist ihre Gegen-„Religion“, diejenigen des erbärmlichen Wüstensohnes Mohammed. In natürlicher wie vor allem übernatürlicher Wirklichkeit verhalten sich Christenheit und Islam wie Wahrheit und Lüge, wie Frieden und Krieg, wie Tag und Nacht, wie Licht und Finsternis, wie Himmel und Hölle, wie CHRISTUS und ANTICHRIST, wie GOTT und SATAN. Und Satan, dieser Inspirator, dieser Anstachler dieser Gegenreligion will nun erreichen, dass die Meinungsfreiheit der Christenheit und aller Welt so eingeschränkt wird, dass niemand mehr in der Lage ist, ihn und seinen „Gesandten“, seinen „Propheten“ und sein „Herabgesandtes“, ihn den Lügner und Fälscher und seinen Betrug offen, unverbrämt zu kritisieren, ihn, Mohammed, und ihn, den Koran, so darzustellen, wie sie in aller Wahrheit und Wirklichkeit sind. Und die derzeitigen Ober(st)hirten der katholischen Christenheit handeln als hätten sie den Verstand verloren, als wären sie völlig unfähig geworden, die Geister zu unterscheiden, als könnten sie das Teuflische, das Verführerische nicht mehr wahr-nehmen! Sie setzen sich sozusagen mit Beelzebul, mit dem Diabolos an einen Tisch und rufen aus: Seht, wie wir uns gut vertragen! Und dieser zischt: Zollt endlich auch ihr, die ihr mich und all mein Heiliges karikiert, verachtet und beleidigt und angreift und bekämpft, (gebührenden) Respekt, und arbeitet mit mir, auf der Basis der gemeinsamen Grundlagen, zusammen, zu eurem Wohl und Heil. Und weil der „Vatikan“ auf diesen „Deal“ (schon so lange) eingeht und alle Welt einlädt, ja förmlich drängt, ein Gleiches zu tun, glauben viele, genau das auch tun zu müssen, nicht anders zu können, nicht anders zu dürfen. Der Sündenfall wird vererbt an die Massen. Und es entsteht daraus der „Mainstream“ der „Correctness“. Die Klarsichtigen müssen sich gefallen lassen, von den Trüb- und Uneinsichtigen als Intolerante, ewig Argwöhnische, stets Feindschafts-Witternde gebrandmarkt und in ihrem Widerstand behindert zu werden. Und das Reich der Finsternis wächst und wuchert und verdrängt und überdeckt und erstickt das Reich des Lichtes und des Friedens.

Doch Christus sprach zum Verführer in der Wüste: Weiche von mir, Satan!

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Wir können unserem Espiskopat Kritik, Rüge, ja ernstesten Tadel nicht esparen!

Posted by deislam - 3. Februar 2008

Um nicht selber Verrat zu üben an unserem katholischen christlichen Glauben müssen wir, nolens volens, immer wieder auf die mindestens eklatantesten Verfehlungen, Verirrungen, falschen Lehren und Verhaltensweisen hinweisen, welche unsere kirchlichen Vorgesetzten und Führer begehen. Das ist nicht nur unsere Christenpflicht, sondern auch diejenige aller Getauften und Gefirmten, wenn sie dazu die heiliggeist-gestützte Erkenntnis haben. Wer kann sich erlauben, gegen sie den Mahnfinger zu erheben? Nur wer sich strikt und korrekt an das hält, was die Kirche Christi als Ganzes immer geglaubt, immer gelehrt und immer praktiziert hat. Auch der Papst kann von solcher Zurechtweisung nicht ausgenommen sein.
Laut dem „Liber diurnus Romanorum Pontificum“, P.L. 105, S. 54, lautet der Krönungseid des Papstes folgendermaßen:

„Ich gelobe: nichts an der Überlieferung, nichts an dem, was ich von meinen gottgefälligen Vorgängern bewahrt vorgefunden habe, zu schmälern, zu ändern, oder darin irgendeine Neuerung zuzulassen; vielmehr mit glühender Hingabe als ihr wahrhaft treuer Schüler und Nachfolger mit meiner ganzen Kraft und Anstrengung das überlieferte Gut ehrfurchtsvoll zu bewahren; alles, was im Widerspruch zu der kanonischen Ordnung auftauchen mag, zu reinigen; die heiligen Canones und Verordnungen unserer Päpste gleichwie göttliche Aufträge des Himmels zu hüten, da ich mir bewußt bin, Dir, Dessen Platz ich durch göttliche Gnade einnehme, Dessen Stellvertretung ich mit Deiner Unterstützung innehabe, strengste Rechenschaft über alles, was ich bekenne, im göttlichen Gericht ablegen zu müssen.
Wenn ich es unternehmen sollte, in irgendetwas nach anderem Sinn zu handeln, oder zulassen sollte, dass es unternommen wird, so wirst Du mir an jenem furchtbaren Tag des göttlichen Gerichts nicht gnädig sein.
Daher unterwerfen Wir auch dem Ausschluss des strengsten Bannes: wer es wagen sollte – seien es Wir selbst, sei es ein anderer – irgendetwas Neues im Widerspruch zu dieser so beschaffenen evangelischen Überlieferung und der Reinheit des orthodoxen Glaubens und der christlichen Religion zu unternehmen, oder durch seine widrige Anstrengungen danach trachten sollte, irgendetwas zu ändern, oder von der Reinheit des Glaubens zu unterschlagen, oder jenen zuzustimmen, die solches lästerliches Wagnis unternehmen.“

Wer’s in Englisch lesen möchte, hier der heilige Text aus der Patrologia Latina:

POPE ST. AGATHO (678-681)

Papal Coronation Oath, to be taken by all Roman pontiffs, showing that no Roman pontiff has the authority to contradict the Deposit of Faith, or to change or innovate upon what has been handed by to him by Sacred Tradition and his predecessors:

„I vow to change nothing of the received Tradition, and nothing thereof I have found before me guarded by my God-pleasing predecessors, to encroach upon, to alter, or to permit any innovation therein;

„To the contrary: with glowing affection as her truly faithful student and successor, to safeguard reverently the passed-on good, with my whole strength and utmost effort;

„To cleanse all that is in contradiction to the canonical order, should such appear;

„To guard the Holy Canons and Decrees of our Popes as if they were the Divine ordinances of Heaven, because I am conscious of Thee, whose place I take through the Grace of God, whose Vicarship I possess with Thy support, being subject to the severest accounting before Thy Divine Tribunal over all that I shall confess;

„I swear to God Almighty and the Savior Jesus Christ that I will keep whatever has been revealed through Christ and His Successors and whatever the first councils and my predecessors have defined and declared.

„I will keep without sacrifice to itself the discipline and the rite of the Church. I will put outside the Church whoever dares to go against this oath, may it be somebody else or I.

„If I should undertake to act in anything of contrary sense, or should permit that it will be executed, Thou willst not be merciful to me on the dreadful Day of Divine Justice.

„Accordingly, without exclusion, We subject to severest excommunication anyone — be it ourselves or be it another — who would dare to undertake anything new in contradiction to this constituted evangelic Tradition and the purity of the Orthodox Faith and the Christian Religion, or would seek to change anything by his opposing efforts, or would agree with those who undertake such a blasphemous venture.“
(Liber Diurnus Romanorum Pontificum, Patrologia Latina 1005, S. 54)

The Liber Diurnus Romanorum Pontificum, one of the oldest collections of papal texts, privileges, and decrees, written down by Pope St. Agatho with texts that contain centuries of tradition, includes this Papal Coronation Oath, probably already a couple of centuries old, by which every pope since then has sworn as a requirement of acceding to the papal office until John Paul II failed to do so.

The oath makes it clear that a magisterium that contradicts former magisterium is not magisterium, for the pope is sworn to put himself outside the Church if even he contradicts what he has received from his predecessors. The ancient papal oath, therefore, foresees the possibility that even a pope may become a heretic or schismatic by violating either dogma or the rites of the Church handed down by Tradition.

Und einer dieser ernstesten Tadel betrifft ihr Verhalten gegenüber dem Anti-Christentum, hier namentlich dem Islam. Unsere Bischöfe (einschließlich Papst/Päpste) sind seit dem wahrlich unseligen Dekret „Nostra Aetate“ = Erklärung über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen, vom 28. Oktober 1965, zu Beschönigern, zu Begünstigern, Förderern, Steigbügelhaltern geworden der schlimmsten Härsie(n). Statt diese gotteslästerliche Irrlehre(n) offen und entschieden zu bekämpfen, stärken, unterstützen sie sie und ihre Anhänger mit ihrem Einfluss und Gewicht, und dies gegen ihre eigenen besten Christgläubigen, die die Gefahr intuitiv erkennen und sie abwehren möchten. So auch im aktuellen Geschehen um Moschee-Bauten. Man sehe sich nur einmal das CIBEDO-Portal (Arbeitsstelle der Deutschen Bischofskonferenz) genauer durch und da vor allem die Kommentare der diversen Mitraträger zum Bau von Moscheen und Minaretten! Und dann dazu ihr zögerliches, klägliches rein verbales „Einfordern“ von (mikrominimalen) Gegenrechten! Sie geben sich schon zufrieden, wenn nur wenigstens EIN christliches Gotteshaus gebaut werden darf (z.B. in der Türkei, z.B. in Tarsus!) gegen 100 Moscheen und 1000 Islam-Versammlungslokale in einem traditionell christlichen Land, deren Einpflanzung sie nicht nur hinnehmen, sondern sogar im Namen der christlichen Nächstenliebe zu ihrem eigenen Anliegen machen und damit ihre Gläubigen und Priester zwingen, ihre erklärten Feinde als Freunde und Brüder zu betrachten und zu behandeln, und dies ganz entgegen dem Gebot des Apostels: „Wenn einer zu euch kommt, der nicht diese (unsere) Lehre mitbringt: nehmt ihn nicht in euer Haus auf, ja grüßt ihn nicht einmal!“ (2. Brief des hl. Apostels Johannes, 1.10)

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Scharia in Österreich (von Andreas Underberger)

Posted by deislam - 29. Oktober 2007

Andreas Underberger: Scharia in Österreich

Dazu 2 Stellungnahmen von Lesern, die wir hier festhalten und kommentieren möchten:

27.10.2007 Zum Nachdenken

Jeder, der sich auch nur marginal mit dem Islam beschäftigt hat, weiß natürlich, daß der Islam nicht nur eine Religion, sondern vielmehr ein in sich sehr kohärentes und für seine Anhänger ein äußerst stringentes System repräsentiert, in dem (fast) jede Handlung (u. a. das Ermorden Ungläubiger) genau festgelegt ist. Als Grundlage dient der Koran mit seinen unzähligen Suren u. Hadithen
Der Islam repräsentiert eine viel schlimmere Ideologie als Nationalsozialismus u. Kommunismus zusammen. Hitlers „Mein Kampf“ liest sich, im Vergleich zum Koran, wie eine Knabenchorlektüre. Eigentlich müßte der Islam in nichtmuslimischen Ländern verboten und alle Moslems ausgewiesen werden. Europa hätte kraft der EU eine einmalige Chance dieses Vorhaben in einer koordinierten Vorgangsweise durchzuziehen. Andernfalls führt die rasch progrediente Vermehrung der Moslems in Europa zu einer numerischen u. konsequenterweise auch zu einer politischen Dominanz. Dann wird die Scharia nicht nur theoretisch besprochen, sondern auch realiter praktiziert. Cuius regio, eius religio!

Dr. Reinhold Hirschwehr

28.10.2007 Trennung von Staat und Religion

Die Anmaßung von Religionsgemeinschaften, in öffentlichen Schulen dubiose Inhalte, die im Widerspruch zur demokratischen Republik, zu Toleranz, Selbstbestimmung und Pluralismus stehen ist evident.
Die ausschließliche Auswahl von Religionslehrern durch eine Religionsgemeinschaft und die einseitige Indoktrination von Schülern ist unfaßbar. Religion ist Privatsache, hat sich innerhalb der Gesetze der Republik abzuspielen und die klare unmißverständliche Trennung von Staat und Kirche ist einzufordern und konsequent durchzusetzen. Daran hat sich die Islamische Glaubensgemeinschaft, die Kultusgemeinde und selbstverständlich auch jede andere Religion zu halten. Es heißt aber mit Steinen im Glashaus zu schmeißen, wenn nicht auch die christlichen Kirchen diesen Bedingungen zu entsprechen hätten, deren religiöse Symbole in Klassenzimmern und öffentlichen Gebäuden provozieren und deren Oberhaupt das letzte absolutistisch-diktatorische Staatsoberhaupt Europas ist.
Durch diese provokativen Verhaltensweisen fühle ich mich in meiner atheistischen Empfindung zutiefst beleidigt und verletzt. Religionsfreiheit schließt auch das Recht der Freiheit von Religion mit ein.

Gerhard Schwarz

Unser Kommentar:

Der Atheist Gerhard Schwarz fordert also Gleichbehandlung von Islam und Christentum, vor allem von Islam und katholischem Christentum, das ja noch einen großen Einfluss ausübt im gesellschaftlichen Leben Österreichs; denn für ihn ist der Papst ja „das letzte absolutistisch-diktatorische Staatsoberhaupt Europas“, und das heißt für ihn dann: fort (auch) mit allen christlichen Symbolen (wie Kruzifixen) aus Klassenzimmern und öffentlichen Gebäuden! Hinweg mit dem katholischen Religionsunterricht an öffentlichen Schulen, usf. Er nimmt eine berechtigte und notwendige Abwehr des anti-christlichen und damit anti-göttlichen und damit anti-österreichischen Islam also zum Anlass, alles Religiöse überhaupt, also auch und vor allem das (einzig) heilvolle, heilige Religiöse, das Religiöse, auf dem Österreich entstand und bestand, aus der Öffentlichkeit zu verbannen. Als Gottloser ist ihm natürlich am wohlsten, wenn ihm nirgendwo Gott oder Göttliches begegnet. Ein Atheist kann auch nicht (mehr) unterscheiden zwischen wahr und unwahr, zwischen gut und böse, zwischen heilvoll und unheilvoll, zwischen gemeinnützig und gemeinschädlich. Und es ist ihm auch nicht zuzumuten, dass noch ein Gespür dafür hat, wie zutiefst beleidigend und verletzend seine provokative Forderung für die gläubigen Christen in Österreich (und nicht nur in Österreich) ist. Gerhard Schwarz ist geradezu ein Paradebeispiel für den Nachweis, wie verheerend sich die überall in katholischen Ländern aufgrund der „Erklärung über die Religionsfreiheit“ des 2. Vatikanums eingeführte „Religionsfreiheit“ nun auf die einzig wahre Religion, das Christentum, und damit auf die christlichgeprägte Gesellschaft auswirkt und in Zukunft noch auswirken wird.

Deshalb halten wir es mit Dr. Reinhold Hirschwehr: Wenn wir verhindern wollen, dass die Scharia sich (definitiv) einnistet und festsetzt und schließlich dominant oder sogar prädominant wird bei gleichzeitiger Verdrängung des Christlichen aus dem öffentlichen Raum, dann müssen wir den Islam hier bei uns verbieten, und die Muslime ausweisen, dahin, wo sie ihre Scharia haben können. Da dies aber beim gegenwärtigen Stand der Dinge illusorisch ist, müss(t)en wir von den Muslimen hier im „Abendland“ mindestens streng und kontrolliert und unnachgiebig fordern, alles zu unterlassen, was unsere Staatsordnung, unser gegenwärtiges demokratisches und humanistisches Gesellschaftssystem schwächen, beeinträchtigen, untergraben, aushöhlen, ja zuletzt zerstören könnte. Wenn wir aber wegen solcher Forderung auch das wahre, gute, heimatlich Religiöse aus der Öffentlichkeit verbannen, dann bereiten wir den Boden dafür, dass auf ihm eine andere Saat aufgeht, die des „Widersachers“ des Christentums. Und der Islam steht überall bereit, das „Brachland“ für seine „Gewächse“ zu besetzen, ja die Saat ist schon gefährlich und bedrohlich aufgegangen, und sie wächst und wächst und wächst! Sogar mit Unterstützung mancher einflussreicher „Christen“!

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