ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

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Jesus Christus ist Mensch und GOTT – 1. Folge

Posted by deislam - 9. August 2010

The Sacred Face of Jesus Christ in the Holy Shroud of TurinDen einzigen und alleinigen wahren und wirklich existierenden GOTT kann bewusst und überlegt nur erkennen und dann glaubend anerkennen und bekennen, wer das Zeugnis Dessen aufrichtig, ehrlich, unverfälscht und vollumfänglich annimmt, Der allein von diesem Gott wahre, umfassende und tiefste Kenntnis hat(te) und vermitteln konnte: des geschichtlich bestbezeugten JESUS VON NAZARETH. Kein Mensch vor Ihm und keiner nach Ihm hat sich als glaubwürdig und vertrauenswürdig erwiesen wie Er. Jesus überragt alle anderen Menschen (und auch Engel) in jeder Hinsicht himmelhoch. Wer die Schriften derjenigen unvoreingenommen liest und zur Kenntnis nimmt, die als echte, beglaubigte Kenner über Ihn berichtet haben, kommt nicht umhin, Ihn als den mit aller und höchster Autorität ausgestatteten Gesandten Gottes zu den Menschen, als den wichtigsten Propheten, den Wegweiser, den Führer, den einzig und von Urzeiten her verheißenen Messias, den Heilsbringer für alle Welt anzuerkennen.

Dieses Zeugnis nun aber ist so klar, dass es von niemandem auf dieser Welt im Wissen um es und in Kenntnis von ihm zurecht angezweifelt oder bezweifelt werden kann. Und es ist so über alles erhaben und erhoben, dass ihm absolut nicht begründet und zurecht widersprochen werden kann. Wer immer das tut, und gebe er sich auch als Gesandter Gottes und Prophet, als Träger einer himmlischen Botschaft aus, verrät sich selber als Gegner Gottes. Zeitlich vor Jesus gibt es nur echte Gottgesandte, Gottbeauftragte, die ausdrücklich oder einschlussweise auf Jesus (Christus) hingewiesen haben, und nach ihm nur solche, die mit Ihm inhaltlich in allem übereinstimmend und für Ihn und in Seinem Dienste lehren. Auch für alle irdische Zukunft und alle himmlische Ewigkeit kann es nie einen anderen Menschen oder einen Engel geben, der diesem Jesus von Nazareth, dem Sohne der Jungfrau Maria von Nazareth, ohne Gottfeindlichkeit in irgendetwas widersprechen, der befugt Gegenteiliges lehren könnte.

Warum und wie ist dem Kundigen und Einsichtigen die absolut einmalige und höchste Autorität Jesu die allen anderen himmelhoch überlegene? Weil Er, wie kein anderer vor Ihm und nach Ihm, übereinstimmend bezeugt, nachweislich Dinge vollbracht hat, die unnachahmlich waren, sind und für immer sein werden. Niemand sonst hat je aus eigener Macht Tote erweckt, Unheilbare (augenblicklich und vollständig) geheilt, Dämonen ausgetrieben, die verborgenen Gedanken von Menschen mit Genauigkeit offen gelegt, den Naturgewalten (mit einem Befehl) Einhalt geboten, Entferntes, Vergangenes mit Präzision geschildert und Zukünftiges detailliert vorausgesehen und vorausgesagt, das dann auch nachprüfbar so geschehen ist. Niemand außer Ihm ist gestorben und aus eigener Kraft aus seinem Grab zum Leben zurückgekehrt, und dies in verklärtem, vergeistigtem und dennoch berührbarem Leib. Niemand außer Ihm hat nach seinem Tod unter den Lebenden geweilt und gewirkt. Niemand außer Ihm hat mit solchem Wissen und solcher Weisheit und mit solcher Überzeugungs- und Begeisterungskraft, mit solcher Macht und Autorität und Herrlichkeit zeitlos Gültiges gelehrt und bis ans Ende der Welt Bestehendes grundgelegt. Neben Jesus kann es keine Konkurrenten, keine Ebenbürtige, keine Überlegene geben. Nur Ignoranz und Anmassung könnten jemanden glauben lassen, er sei von Gott berufen, Jesus, beziehungsweise Sein Werk und Wirken zu korrigieren, zu ergänzen, zu vervollkommnen.

Jesus ist der unersetzbare Lehrer und Offenbarer über und Wegweiser zu Gott für jeden Menschen, bewusst oder unbewusst. Er allein weiß wirklich vollständig und vollkommen, was Gott ist und wie Er ist und was Er will. Gottbegnadete Boten vor Ihm vermochten nur verhältnismäßig kleine Bruchstücke, nur Ahnungen und Andeutungen davon zu vermitteln. Erst Seine Predigten und Lehren, Sein Wirken und Sein Leben, Leiden und Sterben und Auferstehen und Sein Fortwirken bis zum Ende der Welt in Seiner Heilsanstalt, der Kirche, vermitteln uns Menschen das ganze, umfassende, wahre Bild von Gott.

Und warum das? Weil dieser Mensch Jesus offensichtlich ganz anders verbunden und vereinigt war mit Gott als wir übrigen Menschen. Er hat Dinge gesagt und getan, die kein anderer Mensch sagen und tun konnte und auch nie hätte sagen dürfen. Zum Beispiel Matthäus 10,37: „Wer Vater oder Mutter mehr liebt als Mich, der ist Meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als Mich, der ist Meiner nicht wert.“ Das konnte nur Einer zurecht und ohne verwerflichste Anmaßung von Sich sagen, der über allen Menschen steht, ja der mehr ist als bloßer – wenn auch höchst begnadeter – Mensch, Prophet. Oder Johannes 10,30: „Ich und der Vater sind eins“. Beachten wir hierzu die Reaktion der Juden auf seine Aussage: “Um eines guten Werkes willen steinigen wir dich nicht, sondern um der Gotteslästerung willen und weil du als ein Mensch dich selber zu Gott machst” (Johannes 10,33). Die Juden verstanden die Aussage Jesu als einen Anspruch auf Gottheit. In den folgenden Versen korrigiert Jesus keineswegs die Juden mit dem Hinweis: “Ich habe nie behauptet, Gott zu sein.” Das zeigt, dass Jesus wirklich sagte, Gott zu sein, als er aussagte: “Ich und der Vater sind eins”. Oder Johannes 8,58: „Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch: Ehe Abraham ward, bin Ich.“ Als ein Mensch wie wir hätte Jesus so etwas niemals von Sich behaupten können! Richtig verstanden sagt hier Jesus: Ich als Gott, als Sohn Gottes, war schon existent, als Abraham ins Leben trat. Man vergleiche dazu Johannes 17,5: „Und nun verherrliche Du, Vater, Mich bei Dir Selbst mit der Herrlichkeit, die Ich bei Dir hatte, ehe die Welt ward.“

In Folgeartikeln werden wir nach und nach sämtliche Zeugnisse von Jesus Selbst und von den Heiligen Schriften des Neuen und Alten Testaments und von der Überlieferung (der kirchlichen Tradition, den Kirchenvätern, den Konzilen etc.) veröffentlichen.

Zur Abbildung siehe:

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Für Juden und Muslime: BEWEISE, dass Jesus GOTT ist

Posted by deislam - 24. November 2008

Muslime fordern von uns Christen immer wieder Belege aus der Heiligen Schrift für unseren Glauben, dass Jesus GOTT ist. Auch mit diesem Beitrag wollen wir ihnen (und den Juden) Material zum Nachdenken liefern. Die zeitgenössischen Pharisäer und Schriftgelehrten glaubten nicht an Jesu Messianität und damit nicht an seine Göttlichkeit, an sein Gottsein. Warum? Weil sie, wie Jesus ihnen offen ins Gesicht sagte, geistig-geistlich „Schlangenbrut“ und „Natterngezücht“ waren. Sie hatten mehr als genügend, überreichliche Evidenz in ihren heiligen Schriften und vor ihren Augen und Ohren durch ihre Kenntnisse und ihre Erlebnisse dessen, was ihr Messias sein würde und was Jesus lebendig war und bezeugte und wirkte und an Wunderwerken vollbrachte. Aber sie wollten nicht glauben. Sie sündigten verstockt und bis zum bitteren Ende gegen den Heiligen Geist. Sie zogen es vor, auf den unheiligen Geist, auf die höllische Versucher-Stimme, auf die Argumente der „Schlange“, der „Natter“ in ihnen und Ihresgleichen zu hören, statt auf die himmlische Stimme GOTTES in Jesus, dem „Menschensohn“. Sie mussten widerwillig erkennen, dass die biblischen Prophezeiungen bezüglich des erwarteten Messias ausnahmslos erfüllt wurden, und trotzdem blieben sie trotzig-verstockt bei ihrem vernichtenden Verdikt, auch nach der Kreuzigung, auch nach der Auferstehung, auch nach Pfingsten.
Schauen wir uns nun einmal zuerst folgende (unvollständige) Liste erfüllter alttestamentlicher Vorhersagen an (wir entnehmen sie dem Büchlein „Die Prozesse gegen Jesus – Passion und Auferstehung“ von Joseph Steinbach (ISBN: 978-3-938235-32-4):

  • Jesus, von einer Jungfrau geboren: Isaias 7,14
  • Spross aus dem Stamme Juda: Gen. 49,10; Jer. 33,14
  • Von David abstammend: Jer. 23,5 und 33,15
  • Bethlehemitischer Kindermord: Jer. 31,15
  • Flucht nach Ägypten: Osee 11,1
  • Jesus und Johannes der Täufer: Malachias 3,1; Isaias 40,3
  • Jesus lehrt in Gleichnissen: Psalm 78,2
  • Erlösungsauftrag: Isaias 61,1-2
  • Verachtet, verworfen, ohne Grund gehasst: Pslam 69,5-9; Isaias 49,7 und 53,3; Psalm 22,7
  • Heilt die Blinden, Tauben und Stummen: Isaias 29,18, 32,4 und 35,5-6
  • Ungläubigkeit der Juden: Isaias 53,1
  • Einzug in Jerusalem auf einem Esel: Zacharias 9,9
  • Die prophetische Ankündigung des Todeszeitpunktes: Daniel 19, 25, 26
  • Unter die Sünder gezählt: Isaias 53,12
  • Von den Seinen verhaftet und für dreißig Silberlinge verkauft: Psalm 41,10; Zach. 11,12-13
  • Die Silberlinge werden in den Tempelschatz aufgenommen und dafür der Platz eines Töpfers gekauft: Zacharias 11,13; Jeremias 32,6-15
  • Der Tod des Judas: Psalm 109,17
  • Von den Seinen verleugnet: Psalm 88,18; 142,5
  • Gefangengenommen, bleibt er still vor seinen Anklägern: Isaias 53,7
  • Von falschen Zeugen beschuldigt: Pslam 109,2
  • Geschlagen und misshandelt: Isaias 50,6 und 52,14
  • Trägt die Sündenschuld des Gottesvolkes: Isaias 53,4 und 58,8
  • Sühnetod: Isaias 53. 5-12
  • Kreuzigung: Psalm 22,8-9 und 17
  • Das Los wird über seine Kleider geworfen: Psalm 22.19
  • Jesus betet für seine Peiniger: Isaias 53,12
  • Durstig, erhält er Essig: Pslam 22,16 und 69,22
  • Seine letzten Worte: Psalm 31,6
  • Kein Bein wird ihm gebrochen: Psalm 34,21 und Exodus 12,46
  • Die Sonne verdunkelt sich: Amos 8,9
  • Wird in das Grab eines Reichen gelegt: Isaias 59,9
  • Wird auferstehen: Psalm 16,10 und Isaias 53
  • Am dritten Tage: Osee 6,2
  • In Bethlehem geboren: Mich. 5,1

Das müsste doch eigentlich jeden Zweifler schon wenigstens in Gegenbeweisnot bringen. Wichtiger für den und zum Beweis der Gottheit Christi sind aber die sogenannten „Messianischen Wunder“. Ein zum Christentum bekehrter Jude, Dr. Arnold Fruchtenbaum, hat diese meisterhaft in eine tiefblickende Zusammenschau gebracht. Wir veröffentlichen nachstehend den Text als Zitat aus „de.soc.weltanschauung.christentum„:

Die messianischen Zeichen und Wunder

Das Folgende stellt einen Auszug einer zwanzigstündigen Vortragsreihe des amerikanischen Judenchristen Arnold Fruchtenbaum dar. Der Schwerpunkt dieser tiefen Auslegungen, die durch eine genaue Kenntnis des Judentums der Zeit Jesu möglich wurden, liegt auf den MESSIANISCHEN ZEICHEN UND WUNDERN. Dem Leser dieser Zeilen wünsche ich großen Gewinn. Er möge gleich dem Hausbesitzer sein, der aus seinem Schatz altes und neues hervorholt. (Jürgen Neidhart, Pfr.)

Johannes der Täufer begann laut Mt 3,1-3 seinen Dienst damit, dass er das Kommen eines Königs – nämlich des Messias – verkündigte. Und indem er vom kommenden Messias predigte, begann eine messianische Bewegung. Laut den Gesetzen der Mischna (= mündlich überliefertes Gesetz der Juden) mußte der Hohe Rat beim Aufkommen einer messianischen Bewegung zwei Dinge unternehmen: Die erste Phase war die Phase der Beobachtung. Eine Delegation wurde von Jerusalem ausgesandt, um zu beobachten, was gesagt und getan wird. Sie sollten keine Fragen stellen und auch keine Kommentare abgeben. Nur beobachten: Nach einer gewissen Zeit des Beobachtens sollten sie zum Hohen Rat zurückkehren und dort einen Rapport erstatten und auch Fragen wie folgt beantworten: Ist die Bewegung von Bedeutung oder nicht? War sie un bedeutend, so hat man die ganze Sache fallen gelassen.

War sie bedeutend, dann formierte man in einer zweiten Phase eine neuerliche Delegation. Und die wurde nun ausgesandt, um konkrete Fragen zu stellen: „Wer bist du, und wer behauptest du zu sein? Und durch welche Vollmacht lehrst und tust du das, was du tust?“ In Mt 3,7-10 sehen wir die erste Phase der BEOBACHTUNG in Bezug auf Johannes des Täufers. Wir lesen, dass die Pharisäer und die Sadduzäer zu ihm und seiner Taufbewegung kamen, aber nicht, um getauft zu werden. Sie sind nur zum Beobachten da. Es wird deutlich gesagt, dass, als sie ihre Beobachtungen abgeschlossen haben, sie dem Hohen Rat berichten, dass es sich um eine bedeutende Bewegung handelt. Denn dann kommt eine zweite Delegation in Joh 1,19-28, und dort stellen sie konkrete Fragen. Dreimal wird besonders erwähnt, dass sie von Jerusalem gesandt wurden: Verse 19, 22 + 25. Sie wurden also von den Pharisäern gesandt und stellen nun Fragen: Wer bist du? Wenn du nicht der Messias bist, bist du dann Elia? Wenn du nicht Elia bist, bist du dann der verheißene Prophet aus 5Mo 18,15? In jeder Hinsicht betont Johannes, dass er nicht der Messias oder Elia oder der Prophet ist, sondern bezeichnet sich als Vorläufer des Messias, der in Jesaja 40 & Maleachi 3 vorhergesagt wurde.

Wir werden gleich sehen, wie diese beiden Phasen der Untersuchung des Hohen Rates auch auf Jesus angewandt werden.

Kurz nachdem Johannes vom Hohen Rat untersucht wurde, beginnt Jesus seinen Dienst. In Joh 2,23-25 lesen wir, dass er seinen öffentlichen Dienst in Jerusalem mit öffentlichen (WUNDER-)ZEICHEN anfängt. Zu Beginn seines Dienstes dienten die Wunder als Zeichen für die NATION (Volk Israel): Nämlich, um das Volk Israel zu einer Entscheidung zu bringen, dass er der Messias sei. Später änderte sich dieser Zweck, dieses Ziel seiner Wunder, wie wir sehen werden. Doch am Anfang hatten die Wunder Jesu die Zielsetzung, als Zeichen für die Nation zu gelten.

Unter denen, die diese Wunder beobachten, ist auch ein Mann namens Nikodemus, einer der Pharisäer. Laut Joh 3 kommt dieser zu Jesus, um Erkundigungen anzustellen. Wir müssen daran denken, dass Nikodemus ein Pharisäer war und deshalb auch an den pharisäischen Judaismus glaubte…

Mit diesem Bericht über Nikodemus haben wir den Inhalt des Konflikts Jesu mit den Pharisäern aufgezeigt bekommen (Als Jude geboren zu sein, reicht nicht aus, um errettet zu sein). Obgleich wir nirgends lesen, dass Nikodemus sich gegen Jesus stellte. Jesus stellte in Johannes 3 jedoch seinepharisäische Lehre infrage.

In der folgenden Zeit proklamiert Jesus weiter, dass er der Messias sei, und er beweist auch diese Behauptung durch viele Wunder.

Jetzt kommen wir zu einem sehr entscheidenden Abschnitt in Lk 5. Denn hier wird uns die Geschichte von der Heilung eines Aussätzigen (Leprakranken) berichtet. Nirgendwo wird im Alten Testament nach dem Abschluss des Gesetzes die Heilung eines Juden vom Aussatz berichtet. Oft war es den Rabbinern möglich, andere Krankheiten zu heilen – doch nicht den Aussatz: Auch gab es in jüdischen oder alttestamentlichen Quellen keinen einzigen Bericht von einer Heilung von Aussatz nach der Gesetzesmitteilung.

Mose schrieb jedoch zwei Kapitel in 3Mo 13 + 14 mit detaillierten Angaben für die Führer des Volkes, wie sie sich im Falle der Heilung eines Juden vom Aussatz verhalten sollten. Wenn ein Jude kommt und behauptet, er sei jetzt vom Aussatz; geheilt, dann musste der Priester zuerst zwei Vögel opfern. Und dann musste der „Geheilte“ sich sieben Tage lang einer gründlichen Untersuchung unterziehen, um herauszubekommen, ob er wirklich Aussatz hatte, und wie er geheilt worden war. Wenn die Priester nach den sieben Tagen zufrieden gestellt sind, wurden am achten Tag nochmals drei Opfer gebracht, und das Blut dieser Opfer wurde beim ehemaligen Aussätzigen angewandt. Danach wurde er mit Öl gesalbt. All diese Anweisungen gab es; doch sie wurden nie gebraucht. Und weil es keinen Bericht eines vom Aussatz geheilten Juden gab, haben die Rabbiner dies als ein MESSIANISCHES WUNDER deklariert. – Die Rabbiner teilten Wunder in zwei Kategorien ein: Zuerst gab es da die Wunder, die jeder tun konnte, wenn er die Kraft Gottes hatte. Auf der anderen Seite gab es die Wunder, die nur der Messias vollbringen konnte .In dieser zweiten Kategorie führten sie drei Hauptwunder auf, von denen das erste die Heilung eines Aussätzigen war.

In Lk 5,12-16 heilt Jesus einen Aussätzigen. Und dann sagt er zu ihm in Vers14, er solle es niemanden erzählen, sondern sogleich zu den Führern Israels (den Priestern) gehen, „ihnen (den Führern) zum Zeugnis“. Und dieses Zeugnis besteht darin, dass Jesus der Messias ist. Indem Jesus ihnen einen geheilten Aussätzigen schickte, forderte er sie dadurch heraus, eine Entscheidung(betreffend seiner Messianität) zu treffen. Sie hätten zum Schluss kommen müssen, dass dieser Mann aussätzig gewesen war und nun geheilt war. Und indem sie so vorgegangen wären, hätten sie den Messiasanspruch Jesu an erkennen müssen.

Wie sie aber in Wirklichkeit reagierten, sehen wir in den Versen 17 – 26. In Vers 17 wird uns mitgeteilt, dass die Führer des Volkes Israel von überallher zusammengekommen waren: Pharisäer und Schriftgelehrte, die aus allen Orten in Galiläa und Judäa und von Jerusalem gekommen waren. Und das Ganze fand in Galiläa statt, wohin Rabbiner nicht gerne gingen. Nun, was machen all diese Führer des Volkes Israel dort? Was hat sie dazu bewegt, aus ganz Israel zusammenzukommen? Das ist ihre REAKTION auf die Herausforderung, die sie durch die Heilung des Gelähmten bekommen hatten. Jesus muss sich jetzt der ERSTEN PHASE, der Phase der Beobachtung, unterziehen. Die Pharisäerstellen keine Fragen, sie beobachten nur.

Während sie gerade Jesu Lehre untersuchen, wird nun ein Gichtbrüchiger (Gelähmter) zu Jesus gebracht. Doch anstatt ihn zu heilen, sagt Jesus nur: „Dir sind deine Sünden vergeben.“ (Lk 5,20). Das löst dann einen Sturm der Empörung aus unter den jüdischen Führern. Bekanntlich kann ja nur einer Sünde vergeben, und das ist Gott. Wieso kann dann also Jesus behaupten, er habe die Vollmacht, Sünden zu vergeben? – Die Führer sind lediglich untereinander aufgebracht, denn sie dürfen jetzt noch keine Fragen stellen. Doch Jesus wendet sich ihnen zu und sagt: „Ich weiß, was ihr denkt:“ Und erstellt ihnen eine Frage: „Was ist leichter, zu sagen: Dir sind deine Sündenvergeben, oder dem Gichtbrüchigen zu sagen: Stehe auf und wandle?“ Leichter ist es zu sagen: Dir sind dein Sünden vergeben. Denn dafür benötigt man keine äußeren Beweise. Nichts, was man beobachten könnte. Ich könnte jetzt zu euch allen sagen: „Alle eure Sünden sind euch völlig vergeben“ ; und ihr könnt mir nicht nachweisen, ob ich recht habe oder nicht. Denn solch eine Art von Feststellung erfordert keine sichtbare Manifestation. Wenn aber jemand mit zwei gebrochenen Beinen zu mir kommt, und ich zu ihm sage: „Ich heile dich jetzt, damit du laufen und tanzen kannst“, so ist das eine schwierige Aussage, denn sie verlangt einen sofortigen Beweis. Denn dann musst du tatsächlich aufstehen und laufen können:

Jesus will hier sagen, dass er beweisen wird, dass er das Einfachere sagen kann: Deine Sünden sind dir vergeben, indem er das Schwierigere tut – indem er diesen Mann heilt. Er tut also nun das Schwierigere und heilt ihn. Dafür gibt es einen sofortigen Beweis, da der Mensch aufsteht und geht. Deshalb kann Jesus auch das Einfachere sagen: Deine Sünden sind dir vergeben. Und indem Jesus die Vollmacht, Sünden zu vergeben, für sich in Anspruch nimmt, sagt er damit, dass ER GOTT IST. Und gemäß des Alten Testamentes musste der Messias beides sein – Gott und Mensch.

Von diesem Zeitpunkt an muss sich Jesus der ZWEITEN PHASE unterziehen, der Phase der UNTERSUCHUNG. Von nun an stellen sie ihm Fragen, warum er dies oder jenes tue, oder warum er es nicht tue. Und dies solange, bis sie das Urteil fällen, dass er nicht der Messias sei. Liest man weiter in Lukas 5,dann sieht man, wie sich der Konflikt weiterentwickelt (Fastenfrage, Sabbatfrage etc.). Jesus bringt etwas völlig Neues, doch die Pharisäerentscheiden sich lieber für das Alte (Lk 5,36ff. )…

Wir sahen, dass der Konflikt mit den Pharisäern schon mit Johannes dem Täufer begann. Nun kommen wir zu Mt 11,2-19, wo Jesus den Grund angibt, warum die Pharisäer Johannes abgelehnt hatten. In den Versen 16-19 wird ein Unterschied sichtbar zwischen den angegebenen und wirklichen Gründen. Der wirkliche Grund, warum sie Johannes ablehnten war der, dass er nicht nach ihrer Weise handelte; d.h. dass er den pharisäischen Judaismus ablehnte. Und so nimmt er dieses Beispiel von den Kindern, die nicht tanzen oder spielen, so wie es ihnen vorgeschrieben wird. Das ist der wirkliche Grund, weshalb sie ihn ablehnten: Er war nicht bereit, nach ihrer Art und Weise zu handeln. Aber der angegebene Grund war, der, dass Johannes von Dämonen besessen war. Mit dieser Begründung lehnten sie ihn ab.

Schauen wir jetzt Mt 12 an, weil dies das wichtigste Kapitel im Leben Jesu ist, mit Ausnahme der Kapitel, die seinen Tod und seine Auferstehung behandeln. In diesem Kapitel finden wir einen WENDEPUNKT im öffentlichen Dienst Jesu. Vieles wird sich von nun an verändern. Wenn wir es nicht verstehen, was hier passiert, werden wir auch später nicht verstehen, warum gewisse Dinge sich gerade so zutragen und nicht anders. In V.22 treibt Jesus einen Dämon aus, der eine Person so in Besitz genommen hat, dass sie nicht sprechen konnte. InV.23 sehen wir, wie das Volk deshalb eine Frage stellt: „Ist dieser nicht der jüdische Messias? Ist er nicht der Sohn Davids?“ Nun, warum würden sie so reagieren, wenn Jesus hier einen stummen Dämon ausgetrieben hat? Jesus hat früher auch schon andere Dämonen ausgetrieben, aber sie haben nicht diese Frage gestellt. Warum nicht? Warum gerade jetzt?

Im Judaismus wurden Dämonenaustreibungen auch praktiziert. Die Pharisäer und ihre Jünger haben oft Dämonen ausgetrieben. Jesus sagt es auch in Vers 27,wenn er die Pharisäer fragt „Durch wen treiben eure Söhne die Dämonen aus?“.

Im Judaismus musste man, um Dämonen auszutreiben, ein spezielles Ritual befolgen. In diesem Ritual musste man zuerst eine Kommunikation mit dem Dämon herstellen. Wenn ein Dämon spricht, dann gebraucht er die Stimmbänder des Menschen, den er beherrscht. Nachdem der Kontakt hergestellt worden war, musste man auch den Namen des Dämons erfragen. Und nur nachdem man den Namen erfahren hatte, konnte man diesen benutzen und ihn damit zwingen auszufahren. Bei anderen Gelegenheiten benutzt Jesus diese jüdische Methode. Als Beispiel fragt Jesus in Mk 5,9 „Wie heißest du?“ Der Dämon antwortet: „Ich heiße LEGION, denn wir sind viele.“ Doch eine Art von Dämonen konnte der Judaismus nicht austreiben: die Art eines Dämons, die eine Person stumm machte, so dass er nicht sprechen konnte. Und wenn er nicht sprechen konnte, dann konnte man auch keine Kommunikation herstellen. Man konnte auch nicht den Namen des Dämons feststellen, und somit konnte man ihn nicht austreiben. Doch die Pharisäer lehrten: Wenn der Messias komme, dann würde er auch diese Art eines Dämons austreiben können. Das ist das zweite der messianischen Wunder. Und in V. 22 lesen wir, dass es diese Art eines Dämons ist, die der Herr Jesus austreibt. Und darum stellen die Leute die Frage: „Ist dieser nicht Davids Sohn?“ Schließlich vollbringt hier Jesus exakt die Wunder, die – so waren sie von Kindheit an gelehrt worden – nur der Messias tun konnte. Das jüdische Volk wollte diese Frage aufgreifen, aber sie wollen nicht selber eine Entscheidung darüber treffen. Lieber schauen sie zu ihren Führer, damit diese für sie eine Entscheidung träfen.

Auch heute, wenn wir Juden, die wir an Jesus glauben, unseren anderen jüdischen Freunde mitteilen, warum wir glauben, dass Jesus der Messias ist, haben sie immer den gleichen Einwand: Wenn Jesus wirklich der Messias ist, warum glauben dann unsere Führer nicht an ihn?

Die Pharisäer stehen jetzt vor einer Alternative. Sie müssen im Licht dieses messianischen Wunders und aufgrund der Frage des Volkes wählen. Entweder müssen sie erklären: Er ist der Messias, oder, wenn er es nicht ist, wie er solche Wunder tun konnte, die wie sie selbst gelehrt hatten – nur der Messias tun könnte.

In Vers 24 entscheiden sich die Pharisäer für die zweite Erklärungsmöglichkeit. Sie erklären, dass er nicht der Messias ist, und der Grund, warum er diese Wunder tun kann, ist der: Jesus ist durch den Obersten der Dämonen, Beelzebub, besessen. Das sind zwei hebräische Wörter und bedeuten: der Herr der Fliegen.

Das wird nun die Grundlage für die Ablehnung des messianischen Anspruches Jesu: Er ist nicht der Messias, weil er dämonisch besessen ist. In den Versen 25 – 28 trägt Jesus seine Verteidigung vor.

Erstens kann das nicht stimmen, weil es bedeuten würde, dass im Reich Satans eine Trennung ist („uneins“). Zweitens wurde anerkannt, dass die Gabe des Exorzismus eine Gabe des Heiligen Geistes war. Drittens bewies dieses Wunder laut ihrer eigenen Theologie, dass er der Messias ist. Viertens zeigt es, dass Christus stärker ist als Satan und nicht sein Gefangener.

In den Versen 29 – 37 spricht er dann eine Verurteilung dieser Generation Israel seiner Tage aus. DIESE Generation hat sich nun der unvergebbaren Sünde schuldig gemacht. Und diese Sünde ist die Ablehnung des unter ihnen gegenwärtigen Messias mit der Begründung, dass er von Dämonen besessen sei. Dies ist keine individuelle, sondern nationale Sünde, die von der Generation zur Zeit Jesu begangen wurde. Und diese kann man nicht auf andere jüdische Generationen anwenden, Es ist keine Sünde, die ein Einzelner begehen könnte, auch kann sie heute nicht begangen werden.

J e n e Generation unterliegt jetzt dem Gericht. Und weil diese Sünde unvergebbar ist, kann auch das Gericht nicht abgewendet werden. Dieses Gericht kam 40 Jahre später, im Jahre 70 nach Christus, mit der Vernichtung Jerusalems und des Tempels und der weltweiten Zerstreuung des jüdischen Volkes.

Wir werden sehen, dass von diesem Zeitpunkt an immer wieder zwei wichtige Wörter auftauchen werden: DIESE GENERATION, weil diese Generation sich einer einzigartigen Sünde schuldig gemacht hat.

In Vers 38 sehen wir, dass die Pharisäer noch ein anderes Zeichen fordern. Als ob Jesus bis jetzt noch nichts getan hätte, um seine Messianität zu beweisen. Er hatte viele Wunder getan, sogar die Wunder, die sie messianische Wunder genannt hatten. Trotz alledem haben sie seinen Messiasanspruch abgelehnt. Darum sagt Jesus, dass es für diese Generation keine weiteren Zeichen mehr geben würde, außer einem: das Zeichen Jona, welches ist das Zeichen der Auferstehung.

Bisher war der Zweck der Wunder Jesu: Zeichen für die Nation zu sein damit die Nation (Israel) zu einer Entscheidung käme. Jetzt ist diese Entscheidung gefallen: Er ist nicht der Messias, weil er dämonisch besessen ist. Darum erhält die Nation kein Zeichen mehr mit Ausnahme dieses einen: das Zeichen Jona, das ein Zeichen der Auferstehung ist. Nachdem Jesus sein neues Vorgehen, betreffend der Zeichen, verkündigt hatte, spricht er weiter Gerichtworte aus. Er erwähnt das Beispiel zweier heidnischer Gruppen: die Leute von Ninive und die Königin von Saba (Verse 41 + 42). Diese Heiden werden im Jüngsten Gericht bestehen können und diese besondere jüdische Generation verdammen, weil sie die unvergebbare Sünde begangen hat. Und wiederum liegt die Betonung auf DIESE GENERATION. Und das, weil diese Heiden nicht so viel Licht (Erkenntnis) hatten, um verantwortlich zu sein, aber sie antworteten (auf den Ruf zur Buße). Doch diese Generation hatte das ganze Alte Testament, auch den Dienst Johannes des Täufers, der das baldige Kommen des Königs angekündigt hatte, und sogar den Dienst Jesu selbst. Doch trotz all dieses besonderen Lichtes (Erkenntnis), haben sie Jesus abgelehnt. Und daher haben sie eine sehr einzigartige Schuld auf sich geladen.

Die Gerichtsworte werden mit dem Bericht über einen Dämon zum Abschluss gebracht. Ein Dämon verlässt einen Menschen, um eine bessere Behausung zu finden, in der er wohnen kann. Er sucht einige Zeit, aber er findet nichts frei. So kehrt er zurück zu jener Person, in der er zuvor gewesen war. Und die findet er immer noch leer vor. Darum geht er wieder hinein in diesen Menschen, aber er will nicht allein bleiben. Er lädt sieben seiner Freunde ein, mit ihm die Wohnung zu teilen. Und der letztere Zustand ist schlimmer als der erstere. Denn am Anfang war er nur von einem Dämon besessen, doch nun hat er acht Dämonen in sich. Der Schlüssel zu dieser Geschichte ist der letzte Satz von Vers 45: „So wird es auch diesem bösen Geschlecht ergehen.“ Wieder liegt die Betonung auf DIESEM GESCHLECHT (dieser Generation).

Als diese Generation begann, stand sie unter römischer Herrschaft. Die Nation war nichtsdestoweniger intakt. Jerusalem stand noch, und der Tempeldienst funktionierte. Doch 40 Jahre später sollte Jerusalem und der Tempel vernichtet werden und die Juden zerstreut werden. Also war der letztere Zustand dieser Generation schlimmer als der erstere. Von diesem Zeitpunkt an ändert sich das Wesen des Dienstes Jesu total. Es ändert sich in vier Bereichen:

Erstens im Bereich der ZEICHEN. Diese sind jetzt nicht mehr dafür da, dass die Nation eine Entscheidung treffen kann, sondern vielmehr für die Schulung der zwölf Jünger, für die neue Aufgabe, die sie jetzt zu vollbringen hatten, wegen dieser Zurückweisung Jesu.

Zweitens im Bereich der WUNDER. Es sind nicht mehr Wunder für die Volksmassen, sondern vielmehr Antwort auf die Nöte einzelner: Und diesen Einzelnen wurde verboten, jemandem davon etwas weiterzusagen. Bisher wurde einer Person, die geheilt worden war, aufgetragen, sie solle all das, was Gott an ihr getan habe, hinaus rufen. Doch ab jetzt wurde ihnen befohlen, darüber zu schweigen.

Drittens im Bereich der BOTSCHAFT. Bisher hatte Jesus überall proklamiert, dass er der Messias sei. Zwei Kapitel zuvor, in Mt 10, sandte Jesus seine Jünger aus, um zu proklamieren, dass er der Messias sei. Doch nun wurden seine Jünger angewiesen, sie sollten niemandem sagen, dass er der Messias sei.

Viertens im Bereich der WEITERGABE SEINER LEHRE. Bisher lehrte Jesus das Volk so klar, dass sie es verstehen konnten. Als Beispiel sei auf Mt 5 – 7 verwiesen. Am Ende seiner langen (Berg-)Predigt wird berichtet, dass das Volkklar verstanden hat, was er gesagt hat, und worin er sich von den Pharisäern und Schriftgelehrten unterschieden hat. Doch nun – mit dem Beginn des nächsten Kapitels (Mt 13)- lehrt Jesus das Volk nicht mehr klar (und deutlich), sondern in Gleichnissen. In Mt 13,10 fragen die Jünger: „Warum redest du in Gleichnissen zu ihnen?“ Und Jesus antwortet: Der erste Grund ist, um die Wahrheit den Jüngern klarzumachen. Aber dem Volk soll die Wahrheit verborgen bleiben. Später, in den Versen 34 + 35, wird berichtet, dass Jesus zum Volk nur noch in Gleichnissen gesprochen hat. Doch wenn er mit seinen Jüngern allein war, hat er ihnen alles erklärt. Die unvergebbare Sünde ist nun bereits begangen worden. Und weil sie nicht vergeben werden kann, werden sie auch kein weiteres Licht bekommen.

Von diesem Zeitpunkt an ändert sich der Dienst Jesu in allen diesen vier Bereichen. Wir sehen, dass er jetzt auch außerhalb des Landes reist. Er will auch nicht, dass die Juden wissen, dass er gegenwärtig ist. Denn jetzt ist ja sein Ziel, seine zwölf Jünger zu schulen. Und wenn er zu dem Volk spricht, dann immer in einer Sprache (Gleichnisse etc., die es nicht verstehen kann. Denn das ist von jetzt an seine Methode… Vgl. Mt 16,20:

Nun kommen wir zu Joh 9. In den Versen 1 + 2 wird berichtet, dass Jesus mit seinen Jüngern an einem Mann vorbeiging , der von Geburt an blind war. Die Jünger stellen eine seltsame Frage: „Rabbi, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, so dass er blind geboren ist?“

Diese eigenartige Frage besteht darin: Man könnte vielleicht verstehen, warum dieser Mann blind geboren wurde – nämlich wegen der Sünde seiner Eltern. Das Gesetz sagt ja, dass Gott die Sünden der Eltern an den Kindern heimsuchen wird (2Mo 20,5). Dieser Teil der Frage ist daher nicht seltsam. Aber sie haben auch gefragt: „Hat dieser Mensch gesündigt, so dass er blindgeboren wurde?“ Wie hätte dieser Mensch sündigen können, bevor er geboren wurde und ist dadurch eben blind geboren worden?

Die Frage zeigt etwas darüber auf, wie die Jünger in einer judaistischen Schule gelehrt worden waren. Im pharisäischen Judentum hat der Phötus im Mutterleib eine gute und eine schlechte Seite. Und es könnte sein, dass seineböse Seite im Mutterleib die gute Seite überwand, und so wurde er seiner Mutter böse und trat sie. dass man seine Mutter im Mutterleib trat, war eine Sünde. Daher ist er blind geboren worden. Im pharisäischen Judaismus war jeder „Defekt“ durch eine spezielle Sünde verursacht worden, entweder durch die Sünde der Eltern, oder dieses Kindes im Mutterleibe.

Zuerst verneint Jesus die Wahrheit dieser Lehre. Weder er noch seine Elternhaben sich einer speziellen Sünde schuldig gemacht, so dass er dadurch blindgeboren wäre. „Sondern an ihm sollen die Werke Gottes offenbar werden.“ In den Versen 1-11 sehen wir, wie er den Blindgeborenen heilt. In den folgenden Versen sehen wir, wie die Pharisäer dadurch wieder aufgebracht werden. Warum schuf diese Heilung solch eine Reaktion?

Weil es das dritte der drei messianischen Wunder ist. Es besteht ein großer Unterschied zwischen der Heilung eines Menschen, der blind wurde, und der eines Blindgeborenen. Und weil dies ein messianisches Wunder ist, reagieren die Pharisäer. Zuerst fragen sie den Geheilten und mögen seine Folgerungen nicht. „Ja, vielleicht war er gar nicht blind geboren worden.“ Dann rufen sie seine Eltern, und diese bestätigen: „Ja, er ist blind geboren worden.“ Jetzt versuchen sie, das Ganze unwirksam zu machen und fangen an, den Mann noch einmal zu befragen. In Vers 24 sagen sie etwas Seltsames: „Gib Gott die Ehre: Wir wissen, dass dieser Mensch (Jesus) ein Sünder ist.“ Doch normalerweise ehrt man Gott nicht dadurch, dass ein anderer sündigt. wer geht schon umher und sagt: „Preis den Herrn, er ist ein Sünder.“ Aber hier denken sie nicht mehr logisch. Der Geheilte stellt nun ihnen eine Frage. „Was er ist, das weiß ich nicht. Aber erklärt mir das: Ich bin blind geboren, doch nun kann ich sehen. Ihr habt mich gelehrt, dass dies ein Wunder ist das nur der Messias tun könnte.“ Da fragen sie ihn: „Erzähl uns noch einmal die ganze Geschichte, wie hat er es gemacht?“ Doch nun sagt der Geheilte etwas, was vielleicht nicht so ganz klug war. In Vers 27 fragt er sie: „Warum wollt ihr die ganze Geschichte noch einmal hören? Wollt ihr auch seine Jünger werden?“ Es war kein Geringes, das den Pharisäern zu sagen. Nun fangen sie an, ihn zu verspotten. „Vielleicht bist du einer seiner Jünger, wir aber sind Moses Jünger. Wir wissen woher Moses ist, woher aber dieser kommt, wissen wir nicht.“ Und da antwortet der Mann in Vers 30: „Das ist doch seltsam, dass ihr nicht wisst, woher er kommt, und dabei hat er mich sehend gemacht.“ Und in V. 32 „Vom Anfang der Welt an hat man noch nie gehört, dass jemand einen Blindgeborenen sehen gemacht hat.“ Er erinnert sie an ihre eigene Theologie: Derjenige, der einen Blindgeborenen heilen kann, ist der Messias.

Die Reaktion auf das dritte messianische Wunder ist die Exkommunikation (der Ausschluss) des Geheilten aus der Synagoge.

So erkennen wir den GRUNDTREND: Die Reaktion auf das erste messianische Wunder, der Heilung eines Lepra-Kranken, war der Beginn der Untersuchungen des Hohen Rates (Synedriums). Die Reaktion auf das zweite messianische Wunder, das Austreiben eines stummen Dämons, war die Ablehnung der Messianität mit der Begründung, Jesus sei besessen. Die Reaktion auf das dritte messianische Wunder, der Heilung eines Blindgeborenen war der Ausschluss aus der Synagoge.

Jetzt schauen wir uns Lk 16,19-31 an. Während des Dienstes Jesu nach seiner Verwerfung kommen die Pharisäer in regelmäßigen , Abständen zu Jesus, um einweiteres Zeichen zu fordern. Aber die Antwort bleibt immer dieselbe: Für das Volk wird es keine Zeichen mehr geben, außer einem, dem Zeichen des Jona, das ein Zeichen der Auferstehung ist. Für Israel werden drei verschiedene Zeichen kommen: Zuerst das Zeichen der Auferstehung des Lazarus; zweitens die Auferstehung Jesu und drittens die Auferstehung der zwei Zeugen in den letzten Tagen. Bevor nun Jesus dieses erste Zeichen des Jona gibt, erzählter die Geschichte über den reichen Mann und den armen Lazarus.

Im pharisäischen Judaismus heißt es: Wen der Herr liebt, den macht er reich. Also war Reichtum ein Zeichen der göttlichen Gunst. Laut pharisäischer Theologie war der Reiche im Himmel und der Arme in der Hölle. Doch das Gegenteil passiert nun: Beide sterben, einer kommt in die Hölle (Hades), der Reiche, und der Arme kommt in Abrahams Schoß. Das ist noch nicht der Himmel, sondern ein vorübergehender Ort, bis Jesus für die Heiligen gestorben sein wird. An diesem Ort, (hebräisch: Scheol; griechisch: Hades) gab es zwei Abteilungen: die schlechte und die gute Seite. Sie konnten sich sehen und miteinander sprechen, aber sie konnten sich nicht gegenseitig besuchen. Einer ist in Qual und der andere wird getröstet. Der Reiche bittet um einige Tropfen Wasser, damit es ihm kühler wird. Und Abraham erinnert ihn, dass der Arme unmöglich auf die andere Seite hinüber kann. Nun beschäftigt sich der Reiche mit seinen noch lebenden Brüdern. Er bittet Abraham, dass der Arme wieder zum Leben erweckt würde. Er soll jene Brüder warnen, damit sie nicht auch an diesen Ort der Qual kämen. Abraham sagt jedoch: „Sie haben Mose und die Propheten, auf die sollen sie hören.“ Doch der Reiche antwortet: „Sie werden Mose und den Propheten nicht glauben, aber sie werden glauben, wenn einer von den Toten aufersteht.“ Da sagt Abraham: „Wenn sie Mose und den Propheten nicht glauben, dann werden sie auch nicht glauben, wenn einer von den Toten aufersteht.“ Wenn man der Heiligen Schrift nicht glaubt, dann sind auch Wunder nutzlos.

Es ist kein Zufall, dass der Name des Lahmen LAZARUS ist. Es ist nicht der gleiche Lazarus, der auferweckt wurde. Doch es ist derselbe Name. Und durch diese Assoziation warnt Jesus schon, dass, wenn das Zeichen des Jona, also der Auferstehung gegeben werden wird, es abgelehnt werden wird.

Und an dieser Stelle kommen wir zu Joh 11. Hier werden uns 44 Verse gegeben, die uns in einer detaillierten Weise die Auferweckung des Lazarusbeschreiben. Lazarus ist nicht die erste Person, die Jesus von den Toten auferweckte, doch die anderen Auferweckungsberichte wurden mit drei oder vier Versen erzählt. Und sie wurden auch nur von einigen wenigen miterlebt. Und die sollten auch den anderen nichts davon sagen. Im Falle des Lazarus gibt es sehr viele Verse. Warum hat dies eine Bedeutung? Weil dies das Zeichen ist, das Jesus dem Volk versprochen hatte. Und wenn dieses Zeichen gegeben wird, dann müssen sie darauf reagieren. Und wenn wir die verstehen, dann verstehen wir, warum die Dinge so geschehen, wie sie geschehen.

In den ersten fünf Versen bringt man Jesus die Nachricht: Lazarus ist krank. Der Grund für diese Nachricht ist der, dass Jesus zu Lazarus kommen sollte, bevor er stürbe. Als Jesus hört, dass Lazarus krank ist, unternimmt er jedoch nichts. In Vers 6 wird uns berichtet, dass Jesus wegen der Erkrankung seines Freundes gerade am gleichen Ort blieb. Es ist notwendig, dass Lazarus stirbt. Nach seinem Tod macht sich Jesus auf den Weg. Als er dann am Ziel ankommt, ist Lazarus schon vier Tage tot. Die Erwähnung der „vier Tage“ ist von Bedeutung, denn laut jüdischer Tradition bewegt sich der Geist des Toten drei Tage lang über seinen Leib. Und während dieser drei Tage gibt es noch eine Möglichkeit der Wiederbelebung. Doch am vierten Tag geht der Geist nach unten. Zu diesem Zeitpunkt besteht keine Wiederbelebungsmöglichkeit mehr. Also auch laut jüdischer Tradition kann das, was nun geschieht, nicht als Wiederbelebung abgetan werden.

In Vers 42 erzählt uns Jesus genau, für wen das Wunder geschehen ist. Es ist um des Volkes willen geschehen. Und wenn dieses Zeichen gegeben wird, dann müssen sie darauf reagieren. Als nun Lazarus auferweckt wurde, und das erste Zeichen des Jona gegeben wurde, da kommen auch viele Juden zum Glauben. Doch ihre zweite Reaktion besteht darin, dass sie zu den Pharisäern rannten, um das zu berichten. Weil diese sehr wohl wissen, dass das das Zeichen ist, das Jesus ihnen versprochen hat, müssen sie auch reagieren.

Und jetzt trifft sich der Hohe Rat in den Versen 47 – 53. Ihr jetziger Beschluss geht über den von Mt 12 weit hinaus. Dort lehnten sie lediglich seinen messianischen Anspruch ab. In Joh 11 jedoch beschließen sie, die Todesstrafe über Jesus zu verhängen. Und der Hauptverantwortliche (Führer) für diese Entscheidung des Hohen Rates ist der Hohepriester.

Das nächste, was nun passiert, steht in Lk 17,11-19. Nun heilt Jesus zehn Aussätzige und schickt sie zum Hohenpriester. Hier können wir so etwas wie göttlichen Humor feststellen. Zuvor heilte Jesus nur einen Aussätzigen. Danach begann der Hohe Rat mit seinen Untersuchungen. Das war nämlich ein messianisches Wunder. Und nun werden gerade zu dem, der den Hohen Rat dazu gebracht hat, dass sie Jesus umbringen wollen, zehn Aussätzige geschickt. Zehn mal mehr als früher! Dieses Wunder muss er nun auch untersuchen. Zehnmal mehr muss er nun die Heilung von Aussätzigen bestätigen. Zehn mal mehr muss er anerkennen, dass Jesus dieses Wunder vollbracht hat. Zehn mal mehr bekommt er das Zeugnis, dass Jesus der Messias ist, obgleich Jesus vom Hohenpriester (Hohen Rat) verworfen wurde.

Zum Schluss betrachten wir noch Mt 23. Das ganze Kapitel stellt eine Warnung vor den Führern Israels dar. Sieben Wehe-Rufe werden über die Pharisäer ausgesprochen. Wir sehen darin folgende Entsprechungen: Das erste und das letzte Wehe behandeln die gleiche Sünde. Im ersten Wehe in Vers 13 werden die Pharisäer wegen zwei Dingen verurteilt: Erstens lehnen sie seine Messianität ab und zweitens führen sie auch das ganze Volk dazu, Jesu Messianität abzulehnen.

Dann kommen die 2., 3., 4., 5. + 6. Wehe-Rufe, die alle spezifisch -pharisäische, heuchlerische Sünden behandeln. In Vers 29 kommt Jesus dann zum 7. Wehe-Ruf. Dort sagt er als Quintessenz: Für alles, was bisher geschehen ist, sind sie verantwortlich, einschließlich des gesamten Alten Testaments. In Vers 35 nennt Jesus dann die Namen zweier Personen. Warum gerade diese zwei? Die jüdische Reihenfolge des Alten Testaments unterscheidet sich von der unsrigen. Jesus gebraucht natürlich die jüdische, nicht die moderne christliche Reihenfolge. Das erste Buch in der hebräischen Bibel ist dasselbe: 1. Mose, doch das letzte Buch ist nicht Maleachi, sondern 2. Chronik. ABEL kommt im ersten Buch Mose vor, und Zacharias im letzten Buch, der 2. Chronik. Jesus sagt also mit anderen Worten: Ihr seid verantwortlich für den ganzen Umfang der Schrift, von 1. Mose bis 2.Chronik, oder wie wir heute sagen würden: von 1. Mose bis zur Offenbarung.

Merken wir, wer sich laut Vers 36 schuldig gemacht hat? „Wahrlich ich sage euch, dass solches alles wird über diese Generation kommen.“ DIESE GENERATION wird verantwortlich gemacht werden für alles vergossene Blut der alttestamentlichen Heiligen. Und diese Generation hat sich auch dieser einzigartigen, unvergebbaren Sünde schuldig gemacht.

In den Versen 37- 39 beendet Jesus seinen öffentlichen Dienst mit einer Klage. In Vers 37 fasst er seinen Dienst für Israel folgendermaßen zusammen: Wie oft wollte er Jerusalem den durch die Propheten verheißenen Schutzgeben, doch sie wollten es nicht. Und darum wird laut Vers 38 ihr Haus, der Tempel, nun zerstört werden. Und dann sagt Jesus in Vers 39 noch etwas Wichtiges: Sie werden ihn von jetzt an nicht mehr sehen, bis sie sprechen: „Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!“

Diese letzten Worte stellen ein Zitat aus einem messianischen Psalm dar: Ps118,26. Das wussten die Rabbiner und lehrten deshalb, dass wenn der Messiaskommen würde, man ihn mit diesen Worten begrüßen müsste: „Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn.“ Der entscheidende Punkt hier ist der: So, wie einst die jüdischen Führer das Volk dahin geführt haben, Jesus zu verwerfen, genauso müssen die Führer eines Tages das Volk zur Annahme Jesu führen. Es wird keine Wiederkunft Jesu geben, bis die Juden ihn bitten werden, wiederzukommen. Einige kennen sicherlich den Unterschied zwischen der ENTRÜCKUNG und dem 2. KOMMEN JESU (Wiederkunft). Es gibt keine Vorbedingungen für die Entrückung, die jederzeit stattfinden kann. Doch die WIEDERKUNFT Jesu, wenn er kommen wird, um sein tausendjähriges Reich aufzurichten, kann erst dann stattfinden, wenn das jüdische Volk ihn als ihren Messias erwarten wird. Und so ist die nationale Erlösung Israels eine Voraussetzung für das 2. Kommen Jesu.

Evangeliums-Zentrum e.V., Jänner 2003

Arnold Fruchtenbaum versteht sich als christlicher messianischer Jude, nicht etwa als katholischer Christ. Daher auch seine von einer echt-katholischen Exegese vor allem bezüglich der KIRCHE CHRISTI divergierenden Ansichten, die wir natürlich nicht teilen. Aber diese seine Auslegung ist desungeachtet Gold wert!

Siehe ferner:

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Die AUFERSTEHUNG und das EWIGE LEBEN

Posted by deislam - 15. Juni 2008

Ich bin die Auferstehung und das (ewige) LebenJesus Christus sagt: „ICH BIN die Auferstehung und das (ewige) Leben. Wer an Mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist. Und jeder der lebt und an Mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit.“ (Johannes 11, 25-26) Und: „Gleichwie der Vater das Leben in Sich hat, so hat Er auch dem Sohne verliehen, das Leben in Sich selbst zu haben.“ (Johannes 5, 26) Und der Lieblingsapostel bezeugt: „Das Leben ist erschienen; wir haben Es gesehen und bezeugen und verkündigen euch das Leben, das Ewige, das beim Vater war und uns sichtbar erschienen ist.“ (I Jo 1, 2) „Das ist das ewige Leben: Dich erkennen, den allein wahren Gott, und DEN Du gesandt hast, Jesus Christus.“ (Johannes 17, 3)

Schlussfolgerung und Lehre für die Muslime:
Wäre Jesus nicht Gott, könnte er solche Aussagen über sich selbst nicht ohne Anmaßung machen. Jesus Christus hat nie wörtlich gesagt: „Ich bin Gott“. Aber Er hat es deutlich und eindeutig genug bezeugt, dass Er eines Wesens ist mit Gott, Seinem Vater. „Ich und der Vater sind eins.“ (Johannes 10, 30) „Wer Mich gesehen hat, hat auch den Vater gesehen.“ (Johannes 14, 9) „Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch: ehe Abraham ward, BIN ICH.“ (Johannes 8, 58) „Von Ewigkeit her und kraft seiner eigenen Natur ist Christus das Leben, wie Er die Wahrheit ist; denn er ist Gott von Gott. Von Ihm, wie aus der höchsten und erhabensten Quelle, floss und wird immerdar fließen alles Leben in die Welt; alles, was ist, ist durch Ihn, was lebt, lebt durch Ihn.“ (Papst Leo XIII. Tametsi futura)
Die Muslime erkennen DEN nicht, den der allein wahre Gott gesandt hat; denn sie anerkennen ihn nicht als Gott von Gott, eines (gleichen) Wesens wie der Vater. Sie machen den göttlichen Messias zu einem menschlichen „Gesandten“, zu einem bloßen, wenn auch noch so begnadeten und außerordentlichen, Menschen. Und zur Rechtfertigung ihres Irrglaubens führen sie immer nur jene Bibelstellen an, die Aussagen von Jesus enthalten, in welchen Er sich als Mensch (als Mensch gewordener Gottessohn) äußert, zum Beispiel: „… denn der Vater ist größer als ich.“ (Johannes 14, 28), oder: „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen!?“ (Matthäus 27, 46) Die Muslime glauben also nicht an Jesus Christus, sondern an einen Isa bin Maryam, der nicht die Auferstehung und nicht das ewige Leben ist und dieses darum auch nicht vermitteln kann. Sie werden folglich auch nicht (ewig glückselig) leben, wenn sie (bewußt als Muslime, als Widerstreiter Christi und der wahren Christen, als Anti-Christen) gestorben sind.

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Der WEG, die WAHRHEIT und das LEBEN

Posted by deislam - 14. Juni 2008

Jesus Christ Pantocrator Jesus Christus spricht: „ICH BIN der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch Mich.(Johannes 14, 6)Das aber ist das ewige Leben, dass sie Dich, den allein wahren Gott, erkennen, und den Du gesandt hast, Jesus Christus.(Johannes 17, 3)

Schlussfolgerung und Lehre für die Muslime¹:
Mohammed (und sein Gefolge) widerspricht Jesus (Isa, den er als nur-menschlichen Vorläufer-Propheten sieht), indem er eine völlig andere „Rechtleitung Allahs“ (das „abschießende Wort Gottes“, die „letzte Offenbarung in ursprünglicher Form“: den Koran) für die Wahrheit, für den „Weg“ der Menschen zum ewigen Leben verkündet. Er kennt und anerkennt keinen „VATER“-Gott, da er es entschieden von sich weist, an den vom VATER gesandten „SOHN“-Gott zu glauben. Und darum erkennt er auch den allein wahren Gott nicht. Allah ist folglich nicht der wahre Gott, sondern ein „un-wahrer“, falscher, eingebildeter, vorgetäuschter „Gott“: ein Abgott, ein Idol, ein Götze. Und deshalb ist die islamische „Rechtleitung“ eine Fehlleitung, eine Irreführung, eine Verführung, ein Abweg, ein Irrweg, ein Weg nicht ins Heil, sondern ins Unheil, in den Tod, in den ewigen Tod!

1) Gilt mutatis mutandis auch für alle anderen Anti-Christen!

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An alle Muslime: Jesus ist GOTT und Mensch

Posted by deislam - 30. Mai 2008

Christus PalmsonntagDas wollt Ihr nicht wahrhaben: dass Jesus, der Sohn Mariens, Mensch ist und GOTT, dass der EINE GOTT der ALLMÄCHTIGE, ein dreipersönliches WESEN ist, dass der EWIGE SOHN GOTTES, die zweite göttliche Person der dreipersönlichen EINEN GOTTHEIT, durch den HEILIGEN GEIST, die dritte göttliche Person der dreipersönlichen EINEN GOTTHEIT, die menschliche Natur angenommen hat aus MARIA, der JUNGFRAU, und damit MENSCH geworden ist, ein Mensch wie wir Adamskinder alle (außer der Sünde), jedoch ohne Preisgabe Seiner göttlichen Natur. Dass Er in Seiner göttlichen Person die zwei Naturen vollständig und vollkommen vereinigt: die göttliche und die menschliche, und zwar für immer und ewig. Dass CHRISTUS GOTT ist und MENSCH. Weil Ihr dies nicht glauben wollt, versucht ihr, uns CHRISTGLÄUBIGE mit Zitaten (auch) aus der Heiligen Schrift (der Bibel) zu überzeugen, dass unser Glaube an die Gottheit Christi auf Missverständnissen und Fehlschlüssen basiert. (Siehe z.B. Ahmed Deedat). Doch Eure Schriftzitate taugen allesamt nichts, weil Ihr nicht wahrhaben wollt, dass Jesus nebst Seinem wahren GOTT-Sein auch Sein wahres, echtes MENSCH-Sein bezeugen wollte, dass Er deshalb einmal wie ein (bloßer) Mensch spricht und wandelt und handelt und auch leidet, und einmal souverän über allem stehend als GOTT. Beide Naturen treten abwechselnd (eklatant) zutage, sowohl in Seinen Handlungen wie in Seinen Worten. Zur Rechtfertigung Eures Nicht-Glaubens an die Gottheit Christi, zitiert Ihr immer (nur) jene Worte aus dem Neuen Testament, die Christus als Mensch(ensohn) spricht, die andern, die eindeutig Seine Gottheit bezeugen, blendet Ihr aus.

Nun gibt es auf dem Internet mittlerweile eine Fülle von gutem apologetischen Material zur Verteidigung der (des Glaubens an die) Gottheit Jesu Christi. Wir weisen hier einmal auf eine unseres Erachtens herausragende, gut strukturierte Zusammenstellung hin zur von Muslimen oft gestellten Frage an uns: „Hat Jesus tatsächlich behauptet, Gott zu sein?“ Nun seid Ihr alle eingeladen, dieses Dokument aufmerksam durchzulesen und dann darauf Antwort zu geben!

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GOTT ist DREI-FALTIG EINER: drei Personen, eine Natur

Posted by deislam - 17. Mai 2008

A unique miraculous appearance of the Holy Trinity before St Alexander Svirsky occurred in Northern Russia in 1508. Saint Alexander Svirsky the Wonder-worker was the only man on earth, apart from the forefather Abraham, who became privileged to see the Holy Trinity with his own eyes.Der Glaube, den die heiligen Patriarchen und Propheten vor der Menschwerdung des Gottessohnes durch göttliche Offenbarung empfingen, den auch die heiligen Apostel vom Herrn selbst, als er im Fleische wandelte, hörten, den sie dann, ausgerüstet mit der Kraft des Heiligen Geistes, nicht nur predigten, sondern zur heilsamen Belehrung der späteren Geschlechter auch schriftlich niederlegten, dieser Glaube verkündet uns den einen Gott als den Dreifaltigen, d.h. als Vater, Sohn und Heiligen Geist. Aber es wäre keine wirkliche Dreifaltigkeit, wenn ein und dieselbe Person Vater, Sohn und Heiliger Geist genannt würde.

Wenn nämlich, so wie im Vater, im Sohn und im Heiligen Geiste nur eine Wesenheit ist, ebenso auch nur eine Person in ihnen wäre, so hätte man kein Recht, von einer Dreifaltigkeit im wirklichen Sinne zu reden. Andrerseits wäre es zwar eine wirkliche Dreifaltigkeit, aber diese Dreifaltigkeit wäre nicht ein Gott, sondern, so wie der Vater, der Sohn und der Heilige Geist durch das eigene Sein jeder Person voneinander verschieden sind, wenn sie ebenso auch der Natur nach verschieden wären. Aber weil bei diesem einen, wahren, dreifaltigen Gott nicht nur wirklich wahr ist, dass es ein Gott ist, sondern auch, dass er dreifaltig ist, deshalb ist der wahre Gott den Personen nach eine Dreifaltigkeit, der einen Natur nach jedoch eine Einheit.

Infolge dieser Einheit in der Natur ist der Vater ganz im Sohne und im Heiligen Geiste; der Sohn ist ganz im Vater und im Heiligen Geiste und der Heilige Geist ist ganz im Vater und im Sohne. Keiner von ihnen ist getrennt vom anderen, keiner war vor dem andern in der Ewigkeit schon da, keiner überragt den andern an Größe oder übertrifft ihn an Macht. Denn was die eine göttliche Natur angeht, so war der Vater nicht früher und ist auch nicht größer als der Sohn und der Heilige Geist, und ebenso wenig kann die Ewigkeit und Unermesslichkeit des Sohnes, als ob er früher oder größer wäre, der Unermesslichkeit und Ewigkeit des Heiligen Geistes wesentlich vorangehen oder sie übertreffen.

(Aus dem Buch des hl. Bischofs Fulgentius über den Glauben an Petrus)

Zum Bild:

A unique miraculous appearance of the Holy Trinity before St Alexander Svirsky occurred in Northern Russia in 1508. Saint Alexander Svirsky the Wonder-worker was the only man on earth, apart from the forefather Abraham, who became privileged to see the Holy Trinity with his own eyes.

Siehe dazu auch:

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Mohammed, der „Heilige Geist“

Posted by deislam - 21. April 2008

(Scheich) Ahmed Deedat (siehe auch: Wikipedia, englisch) (gestorben 8. August 2005!) hat einige apologetische Schriften verfasst, mit welchen er insbesondere auch anhand von Bibelzitaten beweisen wollte, dass Mohammed (Muhammad) der letzte und endgültige Prophet Gottes war, der einzige, um die Menschheit in die ganze Wahrheit zu leiten und dass die Christen die Worte Jesu falsch interpretier(t)en, verdreh(t)en und ihn zum Gott mach(t)en.

Wir nehmen hier sein Pamphlet „Muhammad der natürliche Nachfolger des Christus“ unter die Lupe.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Verteidiger des Islams alle Schriftstellen, die sich für Christen auf den Heiligen Geist beziehen (lassen), auf ihren „heiligen“ Propheten Mohammed anwenden. Und auffallend ist, dass gerade Zitate aus den Aufzeichnungen des Lieblingsjüngers des Heilandes, Johannes, des Theologen der GOTTHEIT Christi, verwendet werden, um die moslemischen Thesen zu untermauern. Natürlich ist das nur möglich, weil islamische Apologie nur diejenigen Stellen aus der Heiligen Schrift (und diese nur bruchstückhaft) verwendet, die ihr dienlich sind, die übrigen dabei außer acht lässt oder verdreht.

Es ist grotesk. Alle die nachfolgenden (im übrigen durchaus un-verfälscht zitierten) Schriftstellen werden von Ahmed Deedat verwendet, um die Christen zu überzeugen, dass der Koran recht hat mit der Glaubensauffassung, dass Mohammed, der HEILIGE Mohammed dieser „Geist“, dieser „Heilige Geist“, dieser „Beistand“, dieser „Tröster“ ist:

„Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist förderlich für euch, dass ich fort gehe, denn wenn ich nicht fort gehe, wird der BEISTAND (der TRÖSTER) nicht zu euch kommen, doch wenn ich gehe, werde ich ihn zu euch senden.“ (Joh. 16:7)

„Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alle Dinge lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“ (Joh. 14,26)

„Geliebte, glaubet nicht jedem Geist, sondern prüfet die Geister, ob sie von Gott stammen; denn viele falsche Propheten sind in die Welt ausgegangen.“ (1 Joh. 4,1)

„Daran erkennt ihr den Geist Gottes; jeder Geist, der bekennt, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist, stammt von Gott.“ (1 Joh. 4,2)

„Und ich werde den Vater bitten, und Er wird euch einen ANDEREN Beistand geben, damit er in Ewigkeit bei euch sei.“ (Joh. 14,16)

Damit habe Christus „über seine Nachfolge“ gesprochen und damit Muhammad angekündigt! Und damit das „einleuchtender“ wird, geht Achmed Deedat gleich zur Behauptung über, Christus sei ausschließlich für die Juden ein Prophet gewesen und „beweist“ dies mit Matthäus 10,5-6 und 15,24:

„Diese zwölf sandte Jesus, gebot ihnen und sprach: Gehet nicht auf der Heiden Straße und ziehet nicht in der Samariter Städte, sondern gehet hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel.“

Und er untermauert dies damit, dass er hervorhebt, dass „dieser jüdische Prophet zu seinen Lebzeiten nicht einen Heiden (Nichtjuden) bekehrt habe und dass seine von ihm erlesenen Jünger alle seinem Stamme angehört hätten, so dass eine weitere Prophezeiung ihre Erfüllung finden sollte:

„Wenn der Menschensohn (damit meint er sich selbst) auf dem Throne seiner Herrlichkeit sitzen wird, werdet auch ihr (Jünger) auf 12 Thronen sitzen, um die 12 Stämme Israels zu richten.“ (Matth. 19:28),

und dass er nicht beansprucht habe, eine neue Religion zu begründen, sagte er doch selbst:

„Meinet nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen (zu bestätigen). Denn wahrlich ich sage euch. Bis der Himmel und die Erde vergehen, wird nicht ein einziges Jota oder Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. Wer nun eines dieser kleinsten Gebote auflöst und die Menschen so lehrt, wird der kleinste heißen im Reich der Himmel. Wer sie aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Reich der Himmel.“ (Matth. 5:17-19)

Ahmed Deedat behauptet unverfroren, dass diese von Christus angekündigte „Nachfolge“ durch einen „Beistand“ auf die Person Mohammeds zu beziehen ist, indem er alles zusammensucht in der Bibel und im Koran, was dies „belegt“.
Da sei einmal die Tatsache, dass dem untreuen alttestamentlichen jüdischen Volk schon angekündigt worden sei, dass „das Reich Gottes von ihm genommen werden und einem Volk gegeben werde, das dessen Früchte bringt.“ (Matth. 21:43)
„Widerspenstig gegen den Herrn seid ihr gewesen seit ich (Moses) euch kenne.“ (Deut. 9:24) „Siehe, jetzt schon, da ich noch lebend unter euch weile, seid ihr widerspenstig gegen den Herrn gewesen, wie viel mehr nach meinem Tode!“ (Deut. 31:27) „Sie haben mich zur Eifersucht gebracht durch, was nicht Gott ist, durch ihre Götzen haben sie mich erzürnt, so werde ich sie eifersüchtig machen durch ein Unvolk, durch ein gottloses Volk will ich sie reizen.“ (Deut. 32:21)
Er meint, dass es doch nahe liege, dass somit einer kommen wird, der dann sowohl für die Juden wie auch für Nichtjuden das Wort Gottes verkünden werde.

Und weil nun im Koran (61:6) geschrieben stehe: „… und der Bringer der frohen Botschaft von einem Gesandten, der nach mir kommen wird; sein Name wird Ahmad sein“ und „Ahmad“ oder das Synonym „Muhammad“, der „Gepriesene“ die fast wörtliche Übersetzung des griechischen Wortes „Periclytos“ (der Höchstgelobte) sei, meint er daraus schließen zu können, dass in der ursprünglichen Aussage von Jesus die Prophezeiung des Propheten Ahmad namentlich erfolgt sei. Dem aufrichtigen Sucher nach der Wahrheit müsse langsam deutlich werden, dass Muhammad tatsächlich der verheißene „Paracletos“ ist – Tröster, Helfer, Beistand, auch Fürsprecher oder dergleichen. „Paracletos“ werde zwar fälschlich für „Periclytos“ gelesen, aber selbst mit „Paracletos“ beziehe sich dies auf den Propheten Muhammad als „Erbarmen für alle Geschöpfe“ (Koran 31:107) und „aufs höchst gütig und barmherzig“ (Koran 9:128) Keiner der Bibelwissenschaftler habe den Paraklet im griechischen Originaltext des Johannes mit dem heiligen Geist gleichgesetzt, sondern vielmehr sei deutlich, dass mit „der heilige Geist“ der „heilige Prophet“ bezeichnet sei!
Sie, die Muslime, seien davon überzeugt, dass jeder Prophet Gottes heilig und ohne Sünde ist. Doch immer wenn vom heiligen Propheten die Rede sei, so sei es unter den Muslimen üblich, den heiligen Propheten Muhammad damit zu bezeichnen. Also selbst wenn sie das (mit Joh. 14:26) Gesagte „der Beistand, welcher der heilige Geist ist“, als evangelistische (!) Wahrheit akzeptierten, passe diese Prophezeiung auf Muhammad wie angemessen. Der gleiche Johannes, welchem die Autorenschaft dieses Evangeliums zugeschrieben wird, habe noch drei weitere Epistel verfasst, welche ebenfalls Teile der Bibel darstellen. Erstaunlicherweise habe er tatsächlich die gleiche Terminologie „Heiliger Geist“ synonym für „Heiliger Prophet“ verwendet: „Geliebte, glaubet nicht jedem Geist, sondern prüfet die Geister, ob sie von Gott stammen; denn viele falsche Propheten sind in die Welt ausgegangen.“ (1 Joh. 4:1) Und der heilige Johannes sage auch noch, wie ein falscher Prophet zu erkennen sei: „Daran erkennt ihr den Geist Gottes; jeder Geist, der bekennt, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist, stammt von Gott.“ (1 Joh. 4:2)

So leicht macht es sich dieser Propagandist des Islam mit seinen Bibelzitaten, die er ohnehin nicht als echte anerkennt, weil sie ja – laut Islam – „gefälschte“ sind.

Es ist sonnenklar: wer so über GOTT, den Heiligen Geist denkt und spricht, kann IHN auch nicht empfangen und nicht besitzen. Wer nicht glaubt, dass GOTT in JESUS CHRISTUS MENSCH geworden ist, ist unfähig, das WORT GOTTES zu verstehen. Er liest aus dem Buchstaben (der Bibel) das heraus, was ihm „einleuchtet“, was sein unheiliger verdunkelter Verstand erfassen kann. Und das genügt nun einmal für den übernatürlichen Glauben nicht. Jesus hat gesagt: „Ich preise Dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies vor Weisen und Verständigen verborgen hast und hast es Unmündigen geoffenbart. Ja, Vater, denn so war es wohlgefällig vor dir.“ (Lukas 10,21) Es ist für gläubige Christen beinahe unfassbar, wie man das Wort Gottes so anders, so verdreht und verkehrt, so erbärmlich niedriggesinnt auslegen kann, dass man – statt entsprechend dem von der Christenheit seit 2000 Jahren verkündeten, gelehrten, gelebten Glauben – es vorzieht, all das einem armseligen Menschen wie Mohammed zuzuschreiben, was nur auf den göttlichen HEILIGEN GEIST zutreffen kann. Die Muslime, namentlich deren Lehrer, sind eben vergleichbar den Schriftgelehrten und Pharisäern und Sadduzäern, die auch partout nicht glauben wollten, dass Jesus der „Sohn Davids“, der „Messias“, der Sohn Gottes sei und es vorzogen, ihn als „Gotteslästerer“ zum Tode zu verurteilen und auf einen ANDEREN zu warten. Und somit gilt auch ihnen das Urteil des göttlichen Erlösers JESUS CHRISTUS: „Ihr Schlangenbrut, wer hat euch gelehrt, dem kommenden Zorne zu entgehen?… Maßet euch nicht an, bei euch zu sagen: Wir haben Abraham zum Vater.“ „Wenn eure Gerechtigkeit nicht vollkommener sein wird als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich eingehen.“ „Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Himmelreich eingehen, sondern, wer den Willen MEINES VATERS im Himmel tut.“

Christus sei ausschließlich für die Juden ein Prophet gewesen. Begründung – siehe oben. Aber wie dürftig diese „Begründung“ ist, kümmert sie scheinbar nicht. Haben sie zwei, drei Stellen in der von ihnen sonst so verachteten Heiligen Schrift gefunden, die ihre koranischen Suren ihrer Interpretation gemäß stützt, greifen sie (à la Deedat) genüsslich nach ihnen, um sie den Christen mit Entdeckerfreude vorzuhalten: „Seht, da steht es ja geschrieben (auch) in Eurer Bibel, dass Mohammed als Nachfolger Christi, als der von Christus angekündigte Beistand verkündet wurde. Nur habt ihr das bisher nicht begriffen. Geflissentlich lassen sie dabei den (späteren) eigentlichen Missionsbefehl völlig außer acht: „Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur. Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.“ (Markus 16, 15-16) Und außer Acht lassen sie auch Schriftstellen wie diese Rede Johannes des Täufers: „…der aber nach mir kommt, ist stärker als ich; und ich bin nicht würdig, ihm die Schuhe nachzutragen; dieser wird euch mit dem Heiligen Geiste und mit Feuer taufen…“ Und unberücksichtigt lassen sie heilige Worte wie diese: „Wer mich nun vor den Menschen bekennen wird, den werde ich auch bekennen vor meinem Vater im Himmel. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den will ich auch verleugnen vor meinem Vater im Himmel.“ (Matthäus 10, 32-33) Aber auch alttestamentliche Bibelstellen werden vorsätzlich verschwiegen, wie diese bei Isaias 42, 1-4 nach Matthäus 12, 17-21: „Siehe, das ist mein Knecht, den ich erwählt habe, mein Liebling, an dem meine Seele Wohlgefallen hat. Ich will meinen Geist auf ihn legen, und er wird den Heiden das Recht verkünden. … Und die Heiden werden auf seinen Namen hoffen.“

Christus habe nicht einen Heiden (Nicht-Juden) bekehrt. Und der Hauptmann von Kapharnaum bei Matthäus 8,8 und sein Knecht, waren die etwa Juden? Nein, Heiden waren sie, und durch dieses Wunder wurden sie alle beide und viele mehr dazu bekehrt. Heißt es doch bei Matthäus 4, 12-17: „Als Jesus gehört hatte, dass Johannes eingekerkert sei, zog er sich zurück nach Galiläa. Er verließ (die Stadt Nazareth) und kam nach Kapharnaum am See, im Gebiete von Zabulon und Nephthalim, und nahm dort Wohnung. So sollte sich das Wort des Propheten Isaias erfüllen. Das Land Zabulon und das Land Nephthalim, das zum See hin liegt, jenseits vom Jordan, das heidnische Galiläa, das Volk, das im Finstern sitzt, sah ein großes Licht, und denen, die im Lande des Todesschattens sitzen, ist ein Licht aufgegangen (Is 8, 23; 9, 1.2.). Und die Frau des Pontius Pilatus, Claudia Procula, war sie eine Jüdin? Oder die Samariterin am Jakobsbrunnen, war die etwa eine Jüdin? Nein, eine Samari(tan)erin war sie. Diese wurden von den Juden verachtet, weil sie sich mit allen heidnischen Völkern vermischt hatten.

Christus habe nicht beansprucht, eine neue Religion zu begründen. Christus hat das Christentum als Seine Kirche begründet, als das neue Volk Gottes. Christus hat den Neuen Bund anstelle des Alten Bundes gesetzt. Der Alte Bund, der Gesetzes-Bund ist aufgegangen im Neuen Bund, dem Bund des Geistes, des Heiligen Geistes. Das Neue Testament ist das Endgültige, die Vollendung des Alten Testaments. „Jetzt sind wir gestorben und vom Gesetz befreit, das uns in Banden hielt. Darum dienen wir in einem neuen Geiste, nicht mehr dem alten Buchstaben.“ (Röm. 7,6) „Durch Gottes unbeschreibliche Gnade wurde der aus gläubigen Völkern bestehenden Kirche zuteil, was die Synagoge der fleischlich gesinnten Juden verscherzt hatte.“ (Papst Leo der Große)

Mohammed, der Paraklet! Mohammed, der von Jesus verheißene Heilige Geist! Schrecklich, so etwas nur auszudenken! Wieviele Stellen gibt es allein im Neuen Testament, die Aussagen machen über den Heiligen Geist, die für jedermann, der noch vernünftig denken kann, unmöglich auf eine Person wie diejenige Mohammed passen können!
Z.B. die Apostelgeschichte 19, Kapitel 2! Oder Markus 13, 11. Oder Matthäus 12, 32.

(Fortsetzung folgt!)

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