ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Posts Tagged ‘Christenverfolgung’

Das ist der ungeschminkte Islam! – Ein Beispiel von tausenden!

Posted by deislam - 6. Juni 2011

Dazu folgende Online-Artikel:

Und dazu dieses Video:

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Saudi-Arabien: Christ nach Gespräch über Glauben in Todeszelle

Posted by deislam - 28. März 2011

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG11032802 – 28.03.2011
Permalink: http://www.zenit.org/article-22857?l=german

Eines der Länder mit der höchsten Hinrichtungszahl

DSCHIDDAH, 28. März 2011 (ZENIT.org).- Weil er mit Muslimen über seinen Glauben gesprochen hat, sitzt ein Christ aus Eritrea jetzt in Saudi-Arabien in einer Todeszelle. Wie das Internetportal Asmarino Independent berichtet, wurde Mussie Eyob bereits am 12. Februar in einer Moschee in Haya Roda in Jeddah festgenommen. Mussie Eyob, der vor etwa zwei Jahren Christ geworden war, hielt sich auf eigenen Wunsch in dem wahhabitischen Königreich auf und predigte zu Mitarbeitern der Botschaft von Eritrea.

Bei einem Besuch der Haya Roda Moschee wurde er verhaftet, weil er mit Muslimen über den christlichen Glauben gesprochen hatte. Dies gilt in Saudi-Arabien, das einer strengen Form des sunnitischen Islam folgt, als verboten und kann mit der Todesstrafe belegt werden. Seit Jahren gehört Saudi-Arabien zu den vordersten Ländern im Weltverfolgungsindex des Hilfswerkes für verfolgte Christen Open Doors. Derzeit belegt es Platz 4 der Rangliste von Ländern, in denen Christen am stärksten verfolgt werden.

Ein ärztliches Gutachten bescheinigte Mussie Prozessfähigkeit. Er wurde in das berüchtigte Briman Hochsicherheitsgefängnis verlegt und wartet nun auf sein Urteil. Angehörige und Freunde, die ihn besuchen durften, sagen, er sei „relativ gefasst“ und wisse sich in Jesu Hand. Dennoch sorgten sie sich um sein Wohlergehen und baten in seinem Namen um Rechtsbeistand. Nicht selten werden Gefangene misshandelt, um an Informationen zu gelangen oder gezwungen, zum Islam zu konvertieren.
Wie Asmarino Independent berichtet, ist Saudi-Arabien eines der Länder mit der höchsten Hinrichtungszahl. Laut der Menschenrechtsorganisation Amnesty International sitzen dort derzeit mindestens 141 Menschen in Todeszellen, darunter 104 Ausländer aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten. Laut Medienberichten sind in Saudi-Arabien auch zwei indische Christen aufgrund ihres Glaubens seit Monaten im Gefängnis. In Saudi-Arabien leben Christen muslimischer Herkunft sehr gefährlich. Ihr „Abfall vom Islam“ gilt als todeswürdiges Verbrechen. Nur heimlich, nicht selten isoliert von jeglicher christlicher Gemeinschaft leben sie ihren Glauben im Untergrund.

Unser Kommentar:
Wer als Christ – sei er Politiker, Regierungsabgeordneter, Unternehmer, Kaufmann oder Kirchenmann – mit der Saudischen Regierung, dem Ministerrat, mit den Ministerien, mit dem König und dem Königshaus Kontakt(e), Beziehungen pflegt, Geschäfte treibt, Vereinbarungen aushandelt, ohne klar und energisch solche Unmenschlichkeiten (wie es insbesondere die Bekehrung zum Christentum als der „(todeswürdige) Abfall vom Islam“ ist) zu verurteilen und deren künftige Unterlassung und Verhinderung zu fordern, und die Beobachtung und Einhaltung dieser Forderung effizient und konsequent zu kontrollieren, ist ein Feigling, ein Verräter, ein miserabler Un-Christ! Wie sagte Christus, unser HERR und GOTT, der KÖNIG UND ALLHERRSCHER über allen „Königen“ und Herrschern? Matthäus 10,32-33: „Wer Mich bekennt vor den Menschen, den will Ich auch bekennen vor Meinem himmlischen Vater. Wer Mich aber verleugnet vor den Menschen, den will Ich auch verleugnen vor Meinem himmlischen Vater.“ Und Matthäus 6,24: „Ihr könnt nicht GOTT dienen und dem Mammon“ („non potestis Deo servire et mamonae“)!

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Gemeinsam gegen Christenverfolgung – Großdemonstration in Frankfurt/Main

Posted by deislam - 3. März 2011

Warum schweigt Ihr?
Religionsfreiheit ist keine Einbahnstraße!

GROSSDEMONSTRATION IN FRANKFURT/MAIN
am
Samstag den 12. März 2011

Treffpunkt: 13:00h Bahnhofsvorplatz
Abschlußkundgebung: ca. 16:00h Hauptwache/Katharinenkirche

Gemeinsam gegen Christenverfolgung…
Gemeinsam für Menschenrechte…
in
Ägypten, Türkei, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Afghanistan, Nordkorea und anderswo

Die anhaltenden Christenverfolgungen in islamischen Ländern haben verschiedene Kirchen, Menschenrechtsorganisationen und Verbände veranlasst, am 12. März eine Großdemonstration in Frankfurt am Main zu organisieren. Vor allem die Situation in Ägypten stellt sich für religiöse Minderheiten als sehr bedrohlich dar. In dem wichtigsten arabischen Land kam es wieder zu einem Massaker mit zahlreichen Todesopfern.
Islamische Extremisten haben die koptische Kirche des heiligen Georg angegriffen. Einige Tage zuvor hatte ein Überfall von islamischen Terroristen jedoch sehr viel drastischere Folgen. Bei einem erneuten Massaker an Christen wurden elf Kopten getötet, darunter befand sich auch ein dreijähriges Mädchen.

Der Tagesspiegel berichtet:

Bei den Tätern habe es sich um Anhänger radikal-islamischer Gruppen gehandelt, sagte am Freitag der Afrikaexperte der in Göttingen ansässigen Gesellschaft für bedrohte Völker, Ulrich Delius. Sie seien mit der Hilfe muslimischer Nachbarn in die Häuser von zwei koptischen Familien eingedrungen. Unter den Ermordeten sei auch ein drei Jahre altes Mädchen, sagte Delius weiter.

Diese Zustände sind untragbar. Nicht auszudenken was passiert, wenn die Muslimbrüder in Ägypten an die Macht kommen. Die Diskriminierung, Verfolgung und Ermordung der christlichen Minderheiten wird sehr wahrscheinlich zunehmen. Deshalb ist es wichtig, auf die Missstände aufmerksam zu machen und sich mit den Kopten zu solidarisieren. Wir rufen daher alle demokratisch gesinnten Menschen auf, sich zahlreich an der Demonstration zu beteiligen:

Datum: 12. März 2011
Ort: Frankfurt/Main
Zeit: 13 Uhr Bahnhofsvorplatz
http://www.pi-news.net/wp/uploads/2011/02/grossdemo_fft.jpg
http://www.buergerbewegungen.de/veranst/detail.php?vid=65
http://www.pi-news.net/

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„Der Papst hat die Pflicht, für den Schutz der Gläubigen einzutreten“

Posted by deislam - 13. Januar 2011

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG11011312 – 13.01.2011 / http://www.zenit.org/article-22267?l=german

Interview zu den Protesten Kairos gegen den Papstappell zugunsten der Christen

ROM/PEMBERTON, New Jersey, 13. Januar 2011 (ZENIT.org).- Im Außenministerium in Kairo sind die Diplomaten anhaltend über die Äußerungen des Papstes zum Anschlag auf Christen im ägyptischen Alexandria verstimmt. Die Worte des katholischen Oberhauptes werden dort als „nicht hinnehmbare“ Einmischung in die inneren Angelegenheiten Ägyptens betrachtet. Der Heilige Stuhl nehme nach dem Anschlag auf die Kopten Anteil an den Empfindungen ganz Ägyptens, hieß es daraufhin in einer Stellungnahme des Vatikans. Der Heilige Stuhl teile die Befürchtungen einer möglichen Eskalation und begrüße die Bemühungen der Regierung, die genau diese vermeiden wolle.

Michaela Koller fragte den deutsch-amerikanischen Mittelosthistoriker Professor Dr. Wolfgang G. Schwanitz in Pemberton, New Jersey, nach den Hintergründen der Entrüstung. Schwanitz ist international gefragter Experte für ägyptische Außenpolitik und Islampolitik westlicher Staaten. Die Aufregung in Kairo hält er für übertrieben.

ZENIT: Nachdem der Papst erneut an die Regierungen islamischen Staaten, insbesondere des Irak, Pakistans und Ägyptens appelliert hatte , „sich dafür einzusetzen, dass ihre christlichen Mitbürger in Frieden leben können“, zeigt sich die ägyptische Diplomatie nun entrüstet und wertet die Stellungnahme als Einmischung in innere Angelegenheiten. Können Sie das nachvollziehen?

–W.G. Schwanitz: Die Entrüstung ist nachvollziehbar, aber unangebracht. Sie ist durchaus keine Einmischung in innere Angelegenheiten. In der globalen Gesellschaft hat jeder das Recht, seine Meinung zu unhaltbaren Verhältnissen zu sagen, die zur Ermordung von Kopten in Alexandria geführt haben. Wir sind heute alle miteinander verbunden. Und der Papst hat die Pflicht, für den Schutz und das Wohlbefinden der Gläubigen einzutreten, insbesondere auch der christlichen Minoritäten in islamischen Ländern. Leben und Alltag von Kopten sind am Nil speziell seit den 1970er Jahren unerträglich geworden.

Ägyptens Christen dienen seither immer öfter als Blitzableiter für ungelöste Probleme. Viele wandern nun aus, darunter nach Amerika. Andere Minderheiten, etwa Juden, sind bereits seit den 1950er Jahren vertrieben worden oder emigriert. Das sind die Trends in islamischen Ländern. Einst blühende Gemeinden mit ihren schönen Synagogen sind untergegangen, abgesehen von Marokko. Das spricht nicht gerade für die oft bemühte Toleranz. Sollen wir etwa mundtot zuschauen, wie Christen das gleiche Schicksal ereilt?

ZENIT: Ist die Rückberufung der Botschafterin zu „Beratungszwecken“ nicht ein überzogenes Signal des Protests? Immerhin ist dies ja bei weitem kein singulärer Appell gewesen.

–W.G. Schwanitz: Kairo versucht, im Vatikan einen Sündenbock für das eigene Unvermögen zu finden. Eine typische Reaktion. Genau wie Pakistans Islamisten, die des Papstes völlig berechtigte Kritik am umstrittenen Blasphemie-Gesetzes, das „Gotteslästerung“ unter Strafe stellt, als Teil einer „päpstlichen Verschwörung“ hinstellen wollen, „um die Weltreligionen gegeneinander auszuspielen.“ So die Worte des Abgeordneten Sahibzada Fazal Karimt von der Pakistanischen Muslimliga in Islamabad. Eine Christin seines Landes, Mutter von fünf Kindern, ist zum Tode durch Strang verurteilt worden, weil sie sich angeblich negativ über den Islam geäußert habe. Ein Kritiker des diesbezüglichen Blasphemiegesetzes, der Gouverneur der Provinz Punjab, Salman Taseer, ist durch seinen islamistischen Leibwächter ermordet worden.

Und der Papst, der am Montag die Abschaffung des Blasphemie-Gesetzes forderte, wird nun als globaler Verschwörer porträtiert? Er spricht genau das aus, was viele zum Verzweifeln bringt: immer neue Vorwände zu schaffen, Ungerechtigkeit und Gewalt gegen die religiösen Minderheiten zu provozieren. Regieren durch den Mob ist unakzeptabel. Der Vatikan setzt ein mutiges Zeichen, sich ungerechten Praktiken zu widersetzen. Alle Gesellschaften ringen heute mit ähnlichen Problemen. Aber es gibt keine Entschuldigung mehr dafür, diese auf dem Rücken von Minderheiten auszutragen.

ZENIT: Wie ist eigentlich die Behauptung des Großscheichs der Universität Al-Azhar einzustufen, der sagte, hinter dem Anschlag steckten fremde Mächte, wobei er ausdrücklich Israel nannte. Scheut er sich, die Salafiten zu benennen?

–W.G. Schwanitz: Ich würde es nicht auf Salafiten oder andere Fundamentalisten reduzieren. Es geht allgemeiner um militante Islamisten. Kann der Großmufti Leute aus den radikalen Reihen anprangern? Leider führen die Hinnahme von vermehrten Übergriffen auf Kopten, ein uraltes Element in Ägyptens Mosaik, neue Generationen in veränderten Umständen an. Früher pflegte die einheimische Elite solche Angriffe lautstark zurück zu weisen und zu stoppen. Aber Ägyptens liberale Garden, die ihre koptischen Brüder und Schwestern zu achten und die Religion aus der Politik zu halten suchten, sind kaum mehr am Ruder. Und Präsident Mubarak vermag es nicht allein. Seit vier Jahrzehnten, seit dem massiven Aufkommen von Intoleranten, droht der einst führende ägyptische Liberalismus völlig unterzugehen.

Ägyptens Kopten haben immer eine herausragende Rolle in der Landes- und Weltpolitik gespielt. Denken sie zum Beispiel an Boutros Ghali, vor dem Ersten Weltkrieg Premier in Kairo. Oder an seinen gleichnamigen Enkel, über ein Dutzend Jahre Staatsminister für Auswärtiges in Ägypten und Co-Architekt des Friedensabkommens von Camp David – dann in der ersten Hälfte der 1990er Jahre UN-Generalsekretär. Doch wenn es so weiter geht, gibt es im Land der Pyramiden bald keine Christen mehr. Wer möchte schon in ständiger Angst in die Kirche gehen und seine Kinder ohne gesicherte Zukunft aufwachsen lassen?

Unser Kommentar:
Auch hier wieder: man will es einfach nicht sehen und einsehen, dass alles so kommen muss(te), wenn der Islam immer mehr Einfluss gewinnt. Es sind nicht nur die „Fundamentalisten“ und „Radikalen“ und „Intoleranten“ der Muslime, die Inakzeptables, Untolerierbares tun, sondern es ist letztlich immer hauptsächlich der Islam als „Religion“, als Lebenslehre und Lebensgesetz, der Erstursache ist für solche Übergriffe und Terrorakte. Den Islam tolerieren und noch zu fördern, ist verheerend! Dem Islam Religionsfreiheit zu gewähren, noch dazu in unseren vormals christlichen Ländern, ist selbstzerstörerisch!

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Verschwinden der Christen aus Nahost Verlust für die arabische Kultur

Posted by deislam - 18. Oktober 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10101811 – 18.10.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-21622?l=german

ROM, 18. Oktober 2010 (ZENIT.org).- Der Präsident der Gemeinschaft Sant’Egidio, Marco Impagliazzo, fürchtet, dass der Nahe Osten ohne Christen fundamentalistischer sein würde. „Christen bedeuten eine Art Widerstand gegen einen islamisierenden Totalitarismus“, sagte der Professor für Zeitgeschichte aus dem umbrischen Perugia vor der Sondersynode der Bischöfe des Nahen Ostens am Donnerstag im Rom. Die Stabilität der Christen in Region sei im allgemeinen Interesse der Gesellschaften dort und auch im Interesse des Islam. Ihr Verschwinden bedeute einen Verlust für die arabische Kultur.

Er appellierte in seiner Stellungnahme vor der Synode an die Minderheiten, sich im Sinne Papst Benedikts XVI. ihrer Rolle als schöpferischer Minderheit bewusst zu werden. „Schöpferkraft wischt die Angst weg“, sagte er. Er käme dabei nicht auf zahlenmäßige Stärke und Macht an, sondern darauf kreative Kraft aus der Liebe zu schöpfen. „Es muss immer die Nachfolge Jesu sein“, sagte der Sant’Egidio-Präsident. Es gelte nicht nur, die christliche Vergangenheit zu verteidigen, sondern es gäbe auch eine künftige Vision, auf kreative Weise eine Zivilisation des Zusammenlebens aufzubauen, „etwas, was die gesamte Welt braucht“. (mk)

Unser Kommentar:
Nein, ohne Christen wäre der „Nahe Osten“ absolut nicht fundamentalistischer, sondern dann wäre er „rein“ islamisch, und das heißt bekanntlich „friedlich“! Ist doch klar, wenn keine Christen mehr da sind, dann sind alle die weg, die Grund genug gehabt hätten, Widerstand zu leisten gegen den islamischen Totalitarismus. Es gibt genau genommen nicht „einen islamisierenden Totalitarismus“, sondern der Islam als Ganzes und in jedem seiner Teile ist Totalitarismus. Auch ohne Christen, und noch viel mehr ohne als mit, ist die Stabilität der Gesellschaften der Region möglich, nur nicht im Interesse der nicht-islamischen Minderheiten. Und die Stabilität, bzw. Weiterexistenz der (Widerstand leistenden) Christen in der Region ist doch einsichtigerweise nicht „im Interesse des Islam“ und auch kein „Verlust für die arabische Kultur“; denn als „arabisch“ wird ohnehin von den Korangläubigen nur das betrachtet, was „islamisch“ ist. Für die Muslime ist „christlich-arabische“ Kultur UN-Kultur, und umgekehrt müsste genau genommen für die echt praktizierenden und bekennenden Christen die „muslimisch-arabische“ Kultur UN-Kultur sein; denn der Begriff „Kultur“ kommt von „Kult„! „Was die gesamte Welt braucht“, ist nicht „eine Zivilisation des Zusammenlebens“, sondern eine effiziente Bekämpfung aller Widergöttlichkeit, eine entschlossene, kraftvoll-„schöpferische“ Missionierung zum vollen Glauben an JESUS CHRISTUS, den SOHN GOTTES, der MENSCH und GOTT ist, in dem ALLEIN das Heil für alle Menschen ist.

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Bischöfe schlagen Alarm: Militanter Islam bedroht Christen

Posted by deislam - 14. Oktober 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10101311 – 13.10.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-21583?l=german

Von Sandra-Maria Lernbecher

ROM, 13. Oktober 2010 (ZENIT.org).- Bunt wie der Orient waren die Themen der Ansprachen der einzelnen Kirchenvertreter auf der Bischofssynode am gestrigen Tag. Eindringliche, aufklärende und hoffnungsvolle Worte sind an diesen Tagen in Rom von den verschiedensten Hirten zu vernehmen. Sie alle drücken die Sorge um die eine Kirche in ihrer jeweiligen Region aus, die religiös betrachtet, meist ein Krisengebiet darstellt.

Die Worte, die Erzbischof Casmoussa von Mossul ans Plenum richtet, wollen alarmieren. Christen des mittleren Ostens stünden Wellen an Terrorismus gegenüber, die auf religiöser Ideologie, islamischer oder totalitärer Natur, basierten und dazu führten, dass fundamentale Prinzipien, wie das der Gleichheit, geleugnet würden. Christen im Irak fühlten, dass  ihr Zuhause, einst die Wiege des Christentums, zu einem  „Dar el-Islam“ geworden ist. Die Folgen seien Verlust des Glaubens und eine rasch voran schreitende Emigration. „Die Christenheit des Ostens ist dazu verdammt, vollständig zu verschwinden oder ins Exil zu gehen. Was heute im Irak passiert, erinnert an die Geschehnisse in der Türkei während des Ersten Weltkrieges. Es ist Zeit, Alarm zu schlagen!“
Kardinal Foley sieht die Gründe für Aufruhr und wachsenden islamischen Fundamentalismus im anhaltenden Nahostkonflikt. Mit Voranschreiten der Zeit sei eine vom Heiligen Stuhl befürwortete Zwei-Staaten-Lösung immer schwieriger umzusetzen. Wachsende israelische Siedlungen und eine von Israel kontrollierte Infrastruktur in Ost-Jerusalem und in der Westbank stünden konträr zur Entwicklung eines existenzfähigen palästinensischen Staates.

Der Kardinal appelliert an das gemeinsame Erbe der drei monotheistischen Religionen: Der Glaube an den einen Gott, Gebet, Fasten und Almosengeben nennt er als die Elemente, die auf verschiedene Weise ausgeführt, Juden, Christen und Moslems dennoch gemeinsam sind. Alle wollten Pilger sein – auch nach Jerusalem, einer Stadt, die für jeden von ihnen heilig sei. Kardinal Foley ruft auf, die Gemeinsamkeiten anzuerkennen und in der Hoffnung auf gegenseitiges Verständnis, Versöhnung, Frieden und Liebe für das Land zu leben, das von allen „heilig“ genannt wird.

Gregorios III Laham, Erzbischof von Damaskus und Patriarch von Antiochen, ist überzeugt von der Notwendigkeit christlicher Präsenz für den Frieden im Nahen Osten. Diese werde jedoch permanent bedroht, allem voran durch den israelisch-palästinensischen Konflikt, der Gruppierungen wie Hamas oder Hizbollah hervorbringe, nur schwerfällig Entwicklung zulasse und der  jungen Generation jede Hoffnung raube. Viele Christen sehen den einzigen Ausweg darin, auszuwandern, worin laut Erzbischof Laham die gefährlichste Folge des Konflikts bestehe. Hierdurch entstünde eine einseitige muslimische Gesellschaft, die dann der europäischen Gesellschaft, die auch als Christen bekannt sei, gegenüber stünde. Sollte der Nahe Osten seine Christen verlieren, würde dies, so der Erzbischof, zu einem zerstörerischen Zusammenstoß zwischen dem muslimischen arabischen Osten und dem christlichen Westen führen.
Das Vertrauen zwischen Ost und West kann nur wachsen, wenn Christen im Heiligen Land blieben. Gegenüber den muslimischen Brüdern, müsse man ehrlich sein, und die eigenen Ängste aussprechen: „die Trennung von Staat und Religion, the Arabicity, Demokratie, arabische oder muslimische Nation, Menschenrechte und Gesetze, die als alleinige Quelle für Gesetzgebung den Islam und mitunter sogar die Gleichheit ihrer eigenen Bürger vor dem Gesetz unterbinden.“

In Mut machende Worte fässt Bischof Merhi von San Charbel seinen Vorschlag, den Konflikte in den einzelnen Regionen das Bemühen um Gastlichkeit und Harmonie entgegen zu setzen. „Lasst uns versuchen, Juden, Christen und Muslime, ohne Anfeindung zu leben, denn wir sind alle Söhne Abrahams.“

Unser Kommentar:
„Denn wir sind alle Söhne Abrahams“, behauptet Bischof Mehri von San Charbel. Also „Juden, Christen und Muslime“! Wirklich? Sind auch die Juden und die Muslime (wie die Christen) „Söhne Abrahams“? Keineswegs! Sie sind zwar alle irgendwie Nachkommen Abrahams, nicht aber im relevanten Sinne Gottes. Wer (allein) als SOHN (besser: KIND) Abrahams gelten kann, sagt und lehrt uns GOTT Selber durch Seinen Sohn JESUS CHRISTUS. Dieser spricht das Sohn-, bzw. Kindsein all jenen ab, die nicht den echten wahren Glauben haben. Sein Lieblingsapostel Johannes schreibt im Kapitel 8 seines Evangeliums folgendes Zeugnis Jesu (gegen die Ihn nicht als Messias und Sohn Gottes anerkennenden Juden) aus: „Ich weiß, dass ihr Nachkommen Abrahams seid“ (37), „wäret ihr Kinder Abrahams, würdet ihr auch Abrahams Werke tun. So aber sucht ihr mich zu töten, einen Menschen, der ich euch die Wahrheit sagte, die ich von Gott hörte. Das hat Abraham nicht getan. Ihr tut die Werke eures Vaters… Ihr stammt aus dem Teufel als Vater und wollt nach den Gelüsten eures Vaters tun“ (Joh. 8, 39-41.44)
Die sogenannten „drei monotheistischen Religionen“ haben kein gemeinsames Erbe. Ihr „Glaube an den einen Gott“, ihr Gebet, ihr Fasten und Almosengeben ist grundverschieden und gegensätzlich! Nur der Glaube, das Beten und Fasten und „Almosengeben“ der echten Christen kann Gott wohlgefällig sein. Wer bewusst und willentlich gegen den christlichen Glauben ist, lebt als Feind Gottes und ist damit „schon gerichtet“.
Der anhaltende Nahostkonflikt ist nicht der eigentliche Grund für den „wachsenden islamischen Fundamentalismus“, sondern die Glaubensschwäche, die Schalheit der Christenheit insgesamt. Ein „existenzfähiger palästinensischer Staat“ wäre/ist heute faktisch ein islamischer Staat und folglich ein fundamental antijüdischer und antichristlicher Staat. In „Palästina“ leben zur Zeit nur 1,6% Christen, während 1960 noch 20 Prozent der Bevölkerung im Heiligen Land Christen und noch im Jahr 1948 von den Einwohnern Bethlehems 70 Prozent Christen waren!
Es bringt nichts, die Gemeinsamkeiten in Nebensächlichem anzuerkennen und damit Hoffnung zu setzen auf gegenseitiges Verständnis, Versöhnung, Frieden, solange der hauptsächliche Konfliktgrund nicht beseitigt wird: die totale Gegensätzlichkeit im Wesentlichen. Und das Wesentliche ist die Religion. Und es gibt nur eine wahre Religion, die Religion Gottes, des Gott-Menschen, unseres HERRN JESUS CHRISTUS. In Liebe für das Land leben, das von allen „heilig“ genannt wird, können nur wirklich diejenigen, die die wahre Liebe haben zum wahren HEILIGEN, dem GÖTTLICHEN HEILAND UND ERLÖSER. „Ohne Mich könnt ihr NICHTS tun!“ „Wer nicht mit Mir sammelt, der zerstreut!“

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Christenverfolgung in Afghanistan: Aufruf von Christen im Exil

Posted by deislam - 22. Juni 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10062212 – 22.06.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-20861?l=german

Abgeordneter erklärt Christen für vogelfrei

NEU-DELHI, KABUL, 22. Juni 2010 (ZENIT.org/idea).- Mit einem dramatischen Appell haben sich 150 im indischen Exil lebende Christen aus Afghanistan in Neu-Delhi an die Öffentlichkeit gewandt: Sie bitten um Hilfe, um die Christenverfolgung in ihrem Heimatland zu beenden. Wenn ein Muslim Christ werde, erwarte ihn die Todesstrafe, heißt es in einem Offenen Brief der „Afghanischen Christlichen Gemeinde“. Und weiter schreiben die Christen: „Wir verstehen nicht, wie die ganze Welt und besonders die weltweite Kirche ruhig bleibt und die Augen verschließt. Tausende ihrer Brüder und Schwestern leben ständig in Todesangst, bedroht von der Todesstrafe; sie werden gefoltert, verfolgt und als Kriminelle verunglimpft.“

Die Unterzeichner rufen die Christen weltweit dazu auf, bei ihren Regierungen dafür einzutreten, dass in Afghanistan Gerechtigkeit, Frieden und Toleranz verwirklicht werden. An die Regierungen des Westens wird appelliert, im Namen der verfolgten Christen bei der Führung in Afghanistan vorstellig zu werden. Die muslimischen Regierungen in aller Welt werden aufgefordert, ihre christlichen Minderheiten, auch Konvertiten, zu schützen.

Anfang Juni hatte der stellvertretende Parlamentspräsident Abdul Satter Khowasi nach einem Fernsehbeitrag über die Taufe eines Konvertiten die Festnahme und öffentliche Hinrichtung von Personen gefordert, die vom Islam zum Christentum übertreten. Ein Abgeordneter erklärte, dass die Ermordung von Christen, die zuvor Muslime waren, kein Verbrechen sei. Bei einer Demonstration an der Universität von Kabul sprachen Studenten Todesdrohungen aus und forderten die Ausweisung von Ausländern, die beim Missionieren erwischt würden. In einer hitzigen Parlamentsdebatte wurde die Bevölkerung aufgerufen, Christen zu denunzieren. Etliche waren daraufhin untergetaucht, andere aus dem Land geflohen.

Von den 28,4 Millionen Einwohnern Afghanistans sind 99,9 Prozent Muslime. Hinzu kommen etwa 15.000 Hindus und wenige Sikhs, deren Religionen staatlich anerkannt sind. Über die Zahl der Christen ist nichts bekannt.

Unser Kommentar:
Ja, wir verstehen auch nicht, wie die nicht-muslimische Welt und besonders die weltweite Christenheit und ganz besonders die katholische Kirche ruhig bleibt und die Augen verschließt, jedenfalls nichts Wirksames gegen solche Zustände tut und unternimmt.

Zitate aus der „Gebetsbewegung der Evangelischen Allianz„:

17.06.2010 Afghanistan: Staat verbietet christlichen Hilfswerken die Arbeit

Christliche Gruppen wurden Ziel von Angriffen aufständischer Taliban. Die Regierung ordnete die Schließung von 20 internationalen Hilfsorganisationen an, weil diese angeblich ihre Arbeit nur ungenügend dokumentiert hätten. Wegen Missionstätigkeit wurden 2001 bereits 24 Mitarbeiter, unter ihnen vier Deutsche, zweieinhalb Monate lang inhaftiert. Die Helfer hatten Video-Filme über Jesus gezeigt. Sie seien von Afghanen aufdringlich dazu gedrängt worden. Das Hilfswerk vermutet, dass man die Mitarbeiter damit in eine Falle locken wollte.

16.06.2010 Afghanistan: Christen werden mit dem Tode bedroht

Die Situation im Land hat sich für Christen dramatisch verschärft. Der stellvertretende Parlamentspräsident Abdul Satter Khowasi hat die Festnahme und öffentliche Hinrichtung gefordert, von denen die vom Islam zum Christentum übergetreten sind. Vorausgegangen war ein Bericht des privaten Fernsehsenders Noorin TV. am 31. Mai. Der Konvertit Dschirga wurde im Fernsehen genötigt, seinen Glaubenswechsel zu widerrufen. Außerdem wurden Bilder von Gottesdiensten gezeigt. Bei einer Demo an der Uni von Kabul sprachen Studenten Todesdrohungen aus und forderten die Ausweisung von Ausländern, die beim Missionieren erwischt würden. Diejenigen Christen, deren Gesichter wiederholt im TV gezeigt wurden, sind in ernsthafter Todesgefahr, von einem Mob festgenommen und umgebracht zu werden. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, Christen zu denunzieren. Etliche sind daraufhin untergetaucht, andere aus dem Land geflohen.

Siehe dazu ferner:

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Pakistan: Wieder ein Christ der Blasphemie beschuldigt

Posted by deislam - 22. Juni 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10062111 – 21.06.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-20849?l=german

Generalvikar von Faisalabad: „Es ist eine falsche Anschuldigung“

FAISALABAD, 21. Juni 2010 (ZENIT.org).- In Pakistan kommt es weiterhin zu Verhaftungen aufgrund des umstrittenen Blasphemie-Gesetzes. Am Sonntag ist in Faisalabad der 73-jährige Katholik Rehmat Masih verhaftet worden, weil ihm ein Muslim vorwirft, den Propheten Mohammed beleidigt zu haben. Der Vorfall soll sich bereits vor drei Monaten in dem Dorf Jhandewali ereignet haben, wie Ucanews am Montag meldet. Kirchenvertreter reagierten am Montag.

Nach einer Versammlung in der Kathedrale der Erzdiözese Sankt Peter und Paul mit Katechisten und Gemeindevorstehern, wies der Generalvikar Pfarrer Khalid Rashi Asi die dortige Justitia et Pax Kommission an, die Verteidigung des Beschuldigten zu unterstützen.“ Es ist eine falsche Anschuldigung, die sich auf Monate lang zurückliegende Ereignisse stützt“, sagte Asi gegenüber Ucanews. „Der Fall wurzelt in Streitigkeiten um Grundeigentum.“ Darüber hinaus hätten vor drei Monaten Lokalwahlen in dem Ort stattgefunden, in denen der Anzeigeerstatter und der Beschuldigte jeweils konkurrierende Seiten unterstützt hätten. Eine Reihe von Dorfbewohnern sähen sich nun mit Blasphemievorwürfen konfrontiert.

Seit langem fordern Kirchenführer in Pakistan die Aufhebung der Blasphemiegesetze, die die Todesstrafe für die Beleidigung des Propheten vorsehen sowie lebenslange Haft für die Beleidigung des Korans. Die wechselnden pakistanischen Regierungen versprachen jeweils, die Gesetze zu überprüfen, aber es sei ein langer Kampf, sagte Alwin Murad, Geschäftsführer des Justitia et Pax Kommission. „Sie bauen ein paar Worte um, aber der Kern des Problems bleibt unberührt“, sagt er. Die Regierungen wagten nicht, sich gegen die Hardliner unter den muslimischen Klerikern zu stellen. „Wir benötigen in der Politik Menschen mit einem weiten Horizont“, sagte er weiter.

Er betonte zudem, dass die örtlichen Bischöfe die jüngste Resolution des Parlaments der Europäischen Union vom Mai zur Religionsfreiheit in Pakistan begrüßten. Darin wird der Missbrauch der umstrittenen Gesetze durch extremistische Gruppen beklagt, wie auch von rachsüchtigen Einzelnen, sowie die dadurch bedingte Zunahme der Gewalt gegen religiöse Minderheiten kritisiert. (mk)

Unser Kommentar: (folgt)

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Irak: Attentat auf christliche Schüler fordert seine Opfer, aber Regierung schweigt

Posted by deislam - 3. Mai 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10050309 – 03.05.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-20443?l=german

Kirche: Ein Eingreifen der Vereinten Nationen zum Schutz der Christen im Irak ist dringend erforderlich

Ein Todesopfer und rund 120 Verletzte, davon drei Schwerverletzte (eine Studentin befindet sich im Koma) forderte am gestrigen 2. Mai ein Sprengstoffattentat auf drei Busse mit Studenten aus der vorwiegend von Christen bewohnten Stadt Qaraqosh, die die Universität in Mossul besuchen. Die Verletzten  wurden sofort in verschiedene Krankenhäuser in der Region gebracht.

Während sich Angst, Schrecken und Bestürzung unter der christlichen Glaubensgemeinschaft ausbreitete, erklärte der Erzbischof von Mossul: „Ein Eingreifen der Vereinten Nationen zum Schutz der Christen im Irak ist dringend erforderlich. Wir werden offiziell darum bitten“.

„Wenn die zivilen und militärischen Behörden uns nicht schützen, dann müssen wir die Hilfe der internationalen Staatengemeinschaft in Anspruch nehmen“, so der syrisch-katholische Erzbischof George Casmoussa von Mossul

„Sei Monaten werden jede Woche, fast täglich, mehr oder weniger schwere Anschläge auf Christen verübt. Unter den Christen herrscht Angst. Wir sind nach der fortwährenden Gewalt müde und erschöpft“, so der Kirchenführer gegenüber dem Fidesdienst.

„Wenn es so weiter geht, dann werden wir in diesem Land, unserer geliebten Heimat, nicht weiterleben können. Wir leiden unter dieser Ungerechtigkeit und unter der allgemeinen Gleichgültigkeit. Es sind konkrete Gesten, klare und eindeutige Maßnahmen erforderlich, die den Frieden und die Sicherheit für die christliche Minderheit im Irak sichern. Wir danken allen, die ihre Solidarität bekundet haben und hoffen, dass es uns gelingt eine bessere Zukunft aufzubauen, wenn man es Christen ermöglicht, auch zukünftig im Irak zu leben und den eigenen Beitrag zum Gemeinwohl zu leisten“

Das Attentat wirft für Christen viele Fragen auf. „Der Anschlag wurde zum Beispiel auf halbem Weg zwischen zwei Straßenblockaden verübt. Als irakischer Bürger frage ich mich: wie ist das möglich? Welche Arbeit leisten die Sicherheitskräfte? Die Bürger fordern Ermittlungen und warten auf klare Antworten“, so P. Bashar Warda, Redemptoristenpater in Erbil.

„Es handelte sich um ein brutales Attentat ohnegleichen. Wir stehen unter Schock, denn es handelt sich bei den Opfern nicht um Soldaten oder Kämpfer sondern nur um Studenten mit ihren Büchern und Stiften und ihrem Traum mit der eigenen Bildung zum Fortschritt des Landes beitragen zu können. Christen sind weiterhin Zielscheibe und sie sind bevorzugte Opfer der Gewalt“.

Außerdem „ist im Unterschied zu früheren Attentaten das Schweigen der Regierung und der Behörden frappierend. Es gab keine offizielle Stellungnahme seitens der Zentralregierung, keine offizielle Verlautbarung dazu. Es scheint als ob ein Attentat von solchem Ausmaß von niemandem bemerkt wurde. Das ist unzulässig und verärgert die einheimischen Christen, die sich schutzlos fühlen. Es besteht eine Verantwortlichkeit seitens der Regierung, wenn es um den Schutz und die Sicherheit der Bürger geht.“
Viele sagen, dass „Christen Opfer sind wie andere Bürger auch“, doch, so P. Bashar weiter, „die christlichen Minderheiten sind eine einfachere Zielscheibe, es handelt sich um Unschuldige, die an keinem bewaffneten Kampf teilnehmen. Trotz der widrigen Umstände haben sich die Christen zum Gebet für Sicherheit und Stabilität versammelt und für die Aussöhnung im Irak.“

Während sich die Lage weiterhin zuspitzt, „ist es erforderlich, dass Politiker und christliche Religionsführer sich treffen und damit die Einheit unter Beweis stellen, indem sie eine entschlossen eine gemeinsame Position einnehmen, was Fragen anbelangt, die das Leben und die Rechte christlicher Minderheiten im Irak betreffen“. (AR)

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So sieht die „Religionsfreiheit“ in Iran aus

Posted by deislam - 24. April 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10042311 – 23.04.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-20372?l=german

Stephanus-Preisträgerinnen wegen Übertritt zum Christentum in Haftgefahr

Glaube an Jesus Christus immer gefragter unter Iranern

Von Michaela Koller

FRANKFURT, 23. April 2010 (ZENIT.org).- Die Iranerinnen Maryam Rostampour (27) und Marzieh Amirizadeh (30) durften am 26. März zu ihrer eigenen Preisverleihung nicht nach Deutschland reisen. Die Repräsentanten der „Stephanus-Stiftung für verfolgte Christen“ konnten den beiden wegen ihres Glaubens Verfolgten somit nicht persönlich gratulieren. In der vorigen Woche standen die zwei ehemaligen Musliminnen, die zum Christentum übergetreten sind, erneut vor Gericht. Das Ergebnis: Das Verfahren gegen sie wird immer noch nicht eingestellt. Sie könnten jederzeit wieder in Haft kommen.

Im vorigen Jahr waren sie acht Monate im berüchtigten Folter-Gefängnis Evin von Teheran eingesperrt. Sie blieben trotz Angebots der Freilassung bei Glaubensverzicht und trotz drohender Todessstrafe standhaft bei ihrem christlichen Bekenntnis. Am 18. November 2009 waren Maryam Rostampour und Marzieh Amirizadeh schließlich freigelassen worden. Die Stephanus-Preisträgerinnen sollen immer noch an den Folgen von Misshandlungen leiden.

Iranische Justizbehörden haben in einzeln Fällen wie diesem gegen Muslime, die vom Islam abgefallen waren, offiziell Anklage erhoben. Inoffizielles Vorgehen von staatlichen und halbstaatlichen Organen gegen Andersdenkende ist aber bei weitem häufiger. Erkenntnissen der Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) zufolge wird systematisch gefoltert, wegen konstruierter Vorwürfe hingerichtet, extralegal getötet und Konvertiten werden ebenso verschleppt wie Bürgerrechtler. Sie sind auch Schikanen, wie Hausdurchsuchungen ausgesetzt. In einzelnen Fällen wurden zudem nach einer Gefangennahme so hohe Kautionen für die Freilassung verlangt, dass diese die Angehörigen wirtschaftlich ruinierte.

In einem Gespräch mit ZENIT erklärte die gebürtige Iranerin Mahin Mousapour, Hintergründe der Verfolgung von Konvertiten im Iran. Die iranische Verfassung sieht eigentlich vor, dass die Religionsgemeinschaften rechtlich gleich behandelt werden sollten. „Wir glauben aber, dass es eine inoffizielle Vereinbarung unter den staatlichen Stellen gibt, dass dies nicht für die religiösen Minderheiten gilt“, sagte Mousapour.

Die Schiiten erwarteten den Messias, den Mahdi, für den Zeitpunkt, wenn alle Hindernisse für seine Ankunft aus dem Weg geräumt sind. Das Regime verstehe darunter, dass das Christentum, der Bahai-Glaube und auch der sunnitische Islam beseitigt werden müssten. Letzterer ist bedroht, weil seine Anhänger nicht an den Mahdi glauben. Deswegen werden die Kultstätten der Minderheiten nicht renoviert oder erst gar keine errichtet. So wollten die Machthaber ihren Glauben auslöschen. „Wenn sie keine Gebäude haben, wo sollen sie sich sonst versammeln“, fragte Mousapour rhetorisch.

Die Armenier und die Assyrer, deren Anteil zur Zeit noch rund 90 Prozent der iranischen Christen ausmacht und die in sich ethnisch homogene Konfessionsgemeinschaft darstellen, haben etwas mehr Freiraum. „Sie wollen nicht missionieren“, erklärt Mousapour. Gerade aufgrund der Repression durch das Regime in Teheran, das sich als Vertretung des wahren schiitischen Glaubens begreift und aus diesem Verständnis heraus handelt, verschreckt viele iranische Muslime. Das Interesse am Christentum steigt dadurch, trotz umfassender Verfolgung von Konvertiten, auf die sogar Spitzel angesetzt wird.

Sehr aktiv bei der Missionierung sind freikirchliche evangelische Christen. Die Hauskirchenbewegung im Untergrund wächst dadurch beachtlich. „Diejenigen Christen, die jetzt über den Glauben sprechen, sind bekehrte Muslime. Das sind Muslime, die Jesus erlebt haben. Sie wollen evangelisieren. Die Regierung möchte sie einfach aus dem Weg schaffen“, sagte Mousapour, die 1985 nach Deutschland kam.

Bei ihrer Einreise war sie noch Muslima. Bald fand sie jedoch zum Glauben an Jesus Christus. „Ich habe nach Gott in meiner Religion gesucht, aber nichts gefunden. Meine Religion konnte mich daher nicht zufrieden stellen. Ich habe zu viele Widersprüche gesehen“, erinnerte sich Mousapour an die Zeit vor ihrem Übertritt zum Christentum, zu dem sie sich erst bekehrte, nachdem sie sich schon länger vom Islam entfremdet hatte. Durch Fernstudium bildete sie sich theologisch. Mousapour gehört inzwischen als Pastorin einer freikirchlichen Gemeinde an. Sie selbst wirbt unter Exiliranern für den christlichen Glauben, unter denen die Gemeinschaft der Christen wächst. „Immer wieder kommen zu uns Menschen, die Interesse haben“, sagte sie.

Unser Kommentar:

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