ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Posts Tagged ‘Antisemitismus’

Auftakt zur „Woche der Brüderlichkeit“ von Juden und Christen

Posted by deislam - 1. März 2009

Zitat aus „Radio Vatikan“, 01/03/2009 13.23.44

D: Auftakt zur Woche der Brüderlichkeit

Der jüdisch-christliche Dialog soll fortgesetzt werden. Dazu mahnt der deutsche Bundespräsident Horst Köhler an. Antisemitismus und Antijudaismus hätten in Deutschland keinen Platz und dürfen nirgendwo Platz haben, sagte Köhler in seinem Grußwort zur Eröffnung der „Woche der Brüderlichkeit“ in Hamburg laut Redemanuskript. Die Veranstaltungen in ganz Deutschland stehen in diesem Jahr unter dem Thema „So viel Aufbruch war nie“ und sollen mit konkreten Projekten den Dialog zwischen Christen und Juden fördern. An der Veranstaltung nimmt auch die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, teil.

Bei der zentralen Eröffnungsfeier im Deutschen Schauspielhaus verleiht der Koordinierungsrat seit 1968 die Buber-Rosenzweig-Medaille. In diesem Jahr erhält der katholische Experte für das Alte Testament, der emeritierte Professor aus Münster, Erich Zenger, die Ehrung. Die Auszeichnung sei vor dem Hintergrund der letzten Auseinandersetzungen um Antisemitismus eine Ermutigung für den jüdisch-christlichen Dialog. Das sagt Kardinal Karl Lehmann zur Auszeichnung. Zenger sei in diesem Sinne ein mutiger Förderer der jüdisch-christlichen Gespräche. Der Wissenschaftler habe Jahrzehnte lang in Büchern und Kommentarreihen zum hebräischen Teil der Bibel zukunftsweisende Perspektiven und Impulse eröffnet, die weit über den katholischen Raum hinaus reichen. Dabei arbeitete Zenger oftmals mit jüdischen Gelehrten zusammen, betont der frühere Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und Bischof von Mainz.

Seit 1952 wird die bundesweite „Woche der Brüderlichkeit“ vom Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit organisiert. Veranstaltungen in zahlreichen deutschen Städten sollen die Verständigung zwischen den Konfessionen, aber auch den Kampf gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus unterstützen.

(rv/domradio 01.03.2009 pr/mg)

Unser Kommentar:
Antisemitismus und Antijudaismus hätten in Deutschland keinen Platz und dürfen nirgendwo Platz haben, sagt der evangelische deutsche Bundespräsident. Das heißt also, dass in Deutschland (und überall auf der Welt) für die Gegnerschaft gegen die Haupt-Gegnerschaft gegen unseren HERRN und GOTT JESUS CHRISTUS kein Platz (mehr) ist. Das heißt, dass fortan alles, was in den Heiligen Schriften des Neuen Testamentes gegen die jüdischen Gegner Christi seit 2000 Jahren festgeschrieben ist, in Deutschland (und überall auf der Welt) kein Platz mehr ist, kein Daseinsrecht mehr besteht. Das heißt, dass alles, was die Heilige Kirche GOTTES von JESUS CHRISTUS an bis zum 2. Vatikanischen Konzil mit höchster Autorität „Antisemitisches“ und „Antijudaistisches“ gelehrt, verfügt, getan hat, in Deutschland (und überall auf der Welt) gebannt und verbannt ist, dass alles, was Kirchenväter, Kirchenlehrer, Heilige Judenverurteilendes gepredigt und geschrieben haben, als etwas Schwerverbrecherisches betrachtet wird, dass die jüdische Feindschaft gegen den SOHN GOTTES, den RETTER und ERLÖSER staatsgeschützt und die öffentliche Verteidigung des GOTT-MENSCHEN und Seiner KIRCHE verboten ist und strafverfolgt wird. Wo wird eine solche Verrücktheit, solcher Wahnsinn enden? So viel Zusammenbruch (heiliger Vernunft) war noch nie!

Siehe auch:

Posted in Interreligiöser Dialog, Juden, Judentum | Verschlagwortet mit: , , | 4 Comments »

Pater Eberhard von Gemmingen SJ, Radio Vatikan: „Bischof Williamson links liegen lassen“

Posted by deislam - 28. Februar 2009

Zitat von Radio Vatikan: 28/02/2009 16.33.35 (Hervorhebungen durch uns)

Gemmingen: „Bischof Williamson links liegen lassen“

Vatikansprecher Federico Lombardi hat am Freitag eine Entschuldigung des Lefebvre-Bischofs Richard Williamson im Zusammenhang mit dessen Leugnung des Holocausts als nicht ausreichend bezeichnet. Williamson müsse seine Äußerungen vollständig und öffentlich widerrufen, bekräftigte Lombardi. Williamson hatte der katholischen Nachrichtenagentur Zenit zufolge zwar erklärt, es tue ihm leid „solche Bemerkungen gemacht zu haben“, jedoch offen gelassen, ob er seine Ansichten geändert hat.
Unser Redaktionsleiter, Jesuitenpater Eberhard von Gemmingen, kommentiert die Reaktion aus dem Vatikan:

Der Bischof der Piusbruderschaft, Richard Williamson, hat sich zwar in der Öffentlichkeit geäußert, aber er hat nicht an den Vatikan und den Papst geschrieben. Daher hat der Pressesprecher des Vatikans, Pater Federico Lombardi, gegenüber den Medien erklärt, der Lefebvre-Bischof habe nicht das getan, was der Papst von ihm gefordert hatte. In einer Erklärung des vatikanischen Staatssekretariats vom 4. Februar hatte es geheißen, Williamson müsse seine antisemitischen Äußerungen und seine Holocaust-Leugnung eindeutig zurücknehmen. Und dies nicht nur gegenüber der allgemeinen Öffentlichkeit sondern gegenüber dem Heiligen Stuhl. Bischof Williamson vermeidet dies offensichtlich.
Ich finde es sehr erfreulich, dass der Vatikansprecher der Weltöffentlichkeit mitgeteilt hat, dass dies nicht den Forderungen des Vatikans entspreche. Auf der anderen Seite aber will der Vatikan nun nicht täglich auf diese oder jene Äußerungen von Bischof Williamson reagieren. Dieser exzentrische Bischof darf nicht das Tempo diktieren. Daher wird der Vatikan möglicherweise in den nächsten Tagen auf weitere Äußerungen von Williamson nicht reagieren. Wenn er dies täte, würde er nach der Pfeife von Williamson tanzen, was absolut unangemessen wäre.
Im Übrigen bin ich der Ansicht, dass der Vatikan schon hinreichend klargemacht hat: Die antisemitischen Äußerungen und die Holocaustleugnung von Williamson sind untragbar. Papst Benedikt steht zu den Aussagen des Zweiten Vatikanums über das Verhältnis der katholischen Kirche zu den Juden. Wer gutwillig ist, konnte alles Notwendige hören. Vor allem haben die jüdischen Gesprächspartner längst erkannt, dass durch die Medien fälschlicherweise der Eindruck geschaffen wurde, Papst Benedikt entferne sich von der Judenfreundschaft seines Vorgängers. Dies war nie der Fall. Nur haben manche Medien diesen falschen Eindruck vermittelt. Auch die Weltöffentlichkeit darf sich ihre Themen nicht durch einen exzentrischen Bischof diktieren lassen. Man sollte Bischof Williamson links liegen lassen und ihn einfach nicht mehr hören.
Das bedeutet keineswegs, dass eine Holocaust-Leugnung geduldet werden kann. Aber auch andere Holocaustleugner werden nicht ernst genommen, sondern eben als exzentrische Spinner behandelt, die gleichwohl vor die entsprechenden Gerichte zitiert werden sollen.
Meine Meinung: Kümmern wir uns um die entscheidenden judenfreundlichen Äußerungen der katholischen Kirche. Und nehmen wir die bösen Äußerungen von Pius-Brüdern und ihren Bischöfen nicht zu ernst. Es reicht, wenn sie bestraft werden. Das aber muss geschehen. (rv 28.02.2009 mg/gem)

Unser Kommentar:
Wir sind einmal mehr beim „Antisemitismus„, diesem berüchtigten „Totschlagwort“. Was denn genau war „antisemitisch“ an den Äußerungen des Bischofs Richard Williamson? Ist man neuerdings „Antisemit“ wenn man nicht Judenfreund ist (wie die jüngsten Päpste und mit ihnen die nachkonziliare Kirchenführerschaft)? Für Pater Gemmingen ist Bischof Williamson also „ein exzentrischer Spinner„, der den Holocaust wie andere Holocaustleugner leugnet, und der vor die entsprechende Gerichte zitiert und bestraft gehört.  Als Veteran und „graue Eminenz“ von Radio Vatikan ist der 1936 geborene Jesuitenpater also nicht einmal fähig, (pauschale) Holocaust-Leugnung von Holocaust-Teil-Revisionismus und Holocaust-Darstellungs-Kritik zu unterscheiden. Und welches waren denn „Äußerungen von Pius-Brüdern und ihren Bischöfen“, die als „böse“ zu gelten hätten? Wir wären Pater Gemmingen dankbar für Präzisierungen. Wir würden ihm dann darauf – ihn ernst nehmend – gebührend antworten.

Posted in Antisemitismus | Verschlagwortet mit: , , | 1 Comment »

Das neue Super-Dogma der konzils-katholischen Kirche

Posted by deislam - 27. Februar 2009

Spätestens seit dem „Tsunami“, den Bischof Richard Williamson FSSPX mit seinen Aussagen zum Holocaust ausgelöst hat, gibt es in der „katholischen“ Kirche ein neues Dogma. Und zwar ein Dogma, das alle übrigen blass und verschwommen und unwichtig oder gar obsolet erscheinen lässt daneben. Eben ein „Super-Dogma“. Und dieses wichtigste aller Dogmen lautet: „Es ist inakzeptabel, dass jemand Mitglied der katholischen Kirche ist, der den Holocaust leugnet. Es kann nur jemand Mitglied der katholischen Kirche sein, der das Judentum anerkennt.“ (Dekan Dr. Pius Angstenberger unter Bischof Gerhard Fürst, Rottenburg-Stuttgart). Bischof Maurice Gardes (Auch, Frankreich) formulierte es gegenüber der Tageszeitung „La Croix“ so: „Man kann nicht Christ sein und gleichzeitig die Vernichtung von sechs Millionen Juden leugnen„. Und der Bischof von Regensburg, Gerhard Ludwig Müller, hat bei einer Veranstaltung zum Holocaust-Gedenktag die Äußerungen Williamsons als „menschenverachtend“ und als „Gotteslästerung“ bezeichnet. Williamson stehe damit außerhalb der katholischen Kirche. Und das gipfelt beim Direktor des vatikanischen Presseamtes, P. Lombardi SJ, in einem Editorial für „Radio Vaticana“ in diesem Verdikt: „Wer die Shoah leugnet, weiß weder etwas vom Geheimnis Gottes, noch etwas vom Kreuz Christi. Umso schwerwiegender ist es, wenn die Verneinung aus dem Mund eines Priesters oder Bischofs kommt, das heißt von einem christlichen Würdenträger, sei er in Einheit mit der katholischen Kirche oder nicht.“ Und Papst Benedikt XVI. bezeugt und beglaubigt das alles einschlussweise: „Es steht außer Frage, daß jede Verleugnung oder Schmälerung dieses schrecklichen Verbrechens untragbar und ganz und gar inakzeptabel ist. Kürzlich habe ich in einer Generalaudienz noch einmal bekräftigt, die Shoah müsse »eine Mahnung [sein] gegen das Vergessen, gegen die Leugnung oder die Verharmlosung. Denn Gewalt, die gegen einen einzigen Menschen ausgeübt wird, wird gegen alle verübt«.“ Und Erzbischof Zollitsch: „Ich begrüße die heutige Erklärung von Kardinal Tarcisio Bertone zur Aufhebung der Exkommunikation der vier Bischöfe der Pius-Bruderschaft. Sie gibt Klarheit und zeigt, dass für Leugner des Holocaust kein Platz in der katholischen Kirche ist. Der Va­tikan hat unmissverständlich klar gemacht, dass er jede Form von Antisemitismus ver­urteilt. Darauf und an die Verpflichtung, die Shoah niemals aus der Erinnerung zu löschen, hatte Papst Benedikt XVI. bereits deutlich am vergangenen Mittwoch hingewie­sen.“ Und Kardinal Lehmann fordert den Ausschluss (die Re-Exkommunikation) des „Holocaustleugners“, wenn er bei seinen Aussagen bleibe.

Nun ist da vorerst einmal einiges zu klären: „Holocaust“ und „Shoah“ sind zwei Begriffe, die sich auf das Gleiche beziehen. „Holocaust-Leugnung“ und „Shoah-Leugnung“ sagt also das Nämliche aus. Was darunter heute „offiziell“ verstanden wird, kann man im betreffenden (auffällig sehr umfangreichen!) Wikipedia-Artikel nachlesen. Es gibt auch noch einen separaten Wikipedia-Artikel zum Stichwort „Holocaustleugnung„. Die Leugnung des Holocausts wird dort wie folgt umschrieben: „Als Holocaustleugnung bezeichnet man das Bestreiten und weitgehende Verharmlosen des Holocaust. Dabei wird gegen gesichertes historisches Tatsachenwissen behauptet, der systematische, auf Ausrottung zielende Völkermord an etwa sechs Millionen europäischen Juden habe nicht stattgefunden oder sei nur ein Massenmord oder Massensterben ohne historische Besonderheiten gewesen.“ Des weiteren gibt es einen Wikipedia-Eintrag unter „Gesetze gegen Holocaustleugnung“ (siehe dazu die Gesetzestextfassung unter ‚Deutschland‘).

Wir müssen uns nun fragen: Hat Bischof Richard Williamson mit seinen Aussagen behauptet, „der systematische, auf Ausrottung zielende Völkermord an etwa sechs Millionen europäischen Juden habe nicht stattgefunden oder sei nur ein Massenmord oder Massensterben ohne historische Besonderheiten gewesen“? Hat er bestritten, dass den Holocaust gab? Hat er den Holocaust „verharmlost“? Hat er sich der „Volksverhetzung“ schuldig gemacht? Hat er die unter der Herrschaft des Nationalsozialismus begangenen Handlungen gebilligt, geleugnet oder verharmlost? Hat er die nationalsozialistische Gewalt- und Willkürherrschaft gebilligt, verherrlicht oder gerechtfertigt? Auf alle diese Fragen muss man doch, wenn man aufrichtig ist, eindeutig mit NEIN antworten. Bischof Williamson hat in dem inkriminierten Interview den Holocaust als solchen überhaupt nicht geleugnet, sondern er hat nur die „historische Evidenz“ bestritten, dass 6 Millionen Juden vergast worden seien und dass überhaupt ein Jude in „Gaskammern“ vergast worden sei. Und er sagte, dass die „ernsthaftesten Revisionisten“ (aus ihren Untersuchungen) schlössen, dass zwischen 200000 und 300000 Juden in den Konzentrationslagern umgekommen seien, aber nicht einer in Gaskammern. Und dazu zitiert er Fred Leuchter als Experten von Gaskammern. Das kann man doch einfach nicht gleichsetzen mit einer „Leugnung“ oder „Verharmlosung“ oder gar „Billigung“ der Nazi-Verbrechen an den Juden. Es gibt nun einmal zuhauf bis heute Unbewiesenes und wohl auch fernerhin Unbeweisbares in diesem ganzen Geschehen. Es ist nicht alles Festgeschriebene „gesichertes historisches Tatsachenwissen“!

Dass die Juden darauf drängen, dass die Shoah in ihrer ganzen Schrecklichkeit nicht in Vergessenheit gerät, ist verständlich. Und dass die Juden ein Interesse daran haben, dass auch schon das Bezweifeln eines für sie wichtigen Aspekts dieser Entsetzlichkeit zwecks Abschreckung als außerordentlich schlimme Straftat geahndet wird, ist logisch. Dass aber die katholische Kirche mit ihrem Episkopat und Papst noch das Ihre dazu beiträgt, aus Äußerungen, wie sie Bischof Williamson oder Pater Abrahamowicz gemacht haben, eine „Holocaust-LEUGNUNG“ zu konstruieren, um sie damit wie Häretiker, ja Gotteslästerer und Schwerverbrecher aus der Kirche ausschließen = exkommunizieren zu können, ist der Beihilfe zur Zerstörung des Christentums  und der katholischen Kirche  durch das jüdische Antichristentums zuviel. Die Kirchenführung ist sich offenbar gar nicht bewusst, was sie mit solchem Tun auslöst. Das mehr als 1000-seitige Werk von Maurice Pinay „Complot Contra la Iglesia“ (online) „The Plot against the Church“ (siehe auch Maurice Pinay Blog) („Verschwörung gegen die Kirche„, 3 Bände) (2000 ans de complot contre l’Eglise, 2 Bände) könnte ihnen (auch – oder erst recht – 46 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung) eventuell noch helfen, sich ihres (Hoch-)Verrats an JESUS CHRISTUS und SEINER KIRCHE mit Schrecken bewusst zu werden.

Siehe auch:

Posted in Juden, Judentum, Nostra Aetate | Verschlagwortet mit: , , , , , , | 3 Comments »

Papst Benedikt XVI.: Christen und Juden, Zeugen der Liebe Gottes

Posted by deislam - 30. Oktober 2008

Aus: ZENIT.org: ZG08103005 – 30.10.2008
Permalink: http://www.zenit.org/article-16299?l=german

Empfang für die Delegation des „Jewish Committee on Interreligious Consultations” im Vatikan

ROM, 30. Oktober 2008 (ZENIT.org).- Christen und Juden sollen in der von Armut, Gewalt und Ausbeutung geprägten Welt ein gemeinsames Zeugnis von der Liebe Gottes ablegen. Mit dieser Bschaft wandte sich Papst Benedikt XVI. am heutigen Vormittag an eine Delegation der jüdischen Organisation „International Jewish Committee on Interreligious Consultations“. Die Delegation wurde vom Rabbiner David Rosen angeführt.

In seiner Ansprache vor dem Komitee betonte der Papst das wachsende gegenseitige Verständnis unter Katholiken und Juden. Er bekräftigte erneut den Einsatz der Kirche für die Prinzipien, die in der historischen Erklärung des II. Vatikanischen Konzils Nostra aetrate erklärt worden sind. Die Erklärung verurteile eindeutig alle Formen von Antisemitismus. Dieses Dokument repräsentiere einen bedeutsamen Meilenstein in der langen Geschichte der katholisch-jüdischen Beziehungen. Gleichzeitig sei es „eine Einladung zu einem erneuerten theologischen Verständnis der Beziehungen zwischen der Kirche und dem jüdischen Volk“.

Die Christen seien sich heute immer mehr des geistlichen Erbes bewusst, das sie mit dem Volk der Torah teilten, „dem von Gott in seiner unaussprechlichen Barmherzigkeit erwählten Volk, ein Erbe, das zu größerer gegenseitiger Wertschätzung, Achtung und Liebe aufruft“.

Auf der anderen Seite, so der Papst, seien auch die Juden dazu aufgerufen, das zu entdecken, was sie mit jenen gemeinsam hätten, die an den Herrn glauben, an den Gott Israels, der sich durch sein Wort offenbart hat. Dieses Wort dränge dazu, „gemeinsames Zeugnis für die Barmherzigkeit, Wahrheit und Liebe Gottes abzulegen“. Dabei handle es sich um einen lebenswichtigen Dienst in unserer Zeit, die Gefahr laufe, jene geistlichen und moralischen Werte zu verlieren, die die Würde des Menschen, die Solidarität, die Gerechtigkeit und den Frieden gewährleisten.

„In unserer unruhigen Welt, die so oft von Armut, Gewalt und Ausbeutung gekennzeichnet ist, muss der Dialog zwischen den Kulturen und Religionen immer mehr als eine heilige Pflicht gesehen werden, die allen auferlegt ist, die sich für den Aufbau einer menschenwürdigen Welt einsetzen.“ Die Fähigkeit, einander zu akzeptieren und zu respektieren und dabei die Wahrheit in der Liebe zu sagen, ist für Benedikt XVI. wesentlich, um Unterschiede zu überwinden, Unverständnis vorzubeugen und unnütze Auseinadersetzungen zu vermeiden.

Ein Dialog aber sei nur dann aufrichtig und ehrlich, wenn er die Unterscheide respektiere und die anderen gerade in ihrer Andersheit anerkenne. Ein aufrichtiger Dialog erfordere von beiden Seiten sowohl Offenheit als auch ein ausgeprägtes Bewusstsein der eigenen Identität, um es einem jeden zu gestatten, durch die Geschenke des Anderen bereichert zu werden.

Benedikt XVI. erinnerte seine Gäste an die Begegnungen, die er in den letzten Monaten mit den jüdischen Gemeinden in New York, Paris und im Vatikan gehabt hatte. Diese Begegnungen spiegelten die Fortschritte in den katholisch-jüdischen Beziehungen wieder.

Abschließende ermunterte der Papst das Komitee, mit seiner wichtigen Arbeit fortzufahren, dies auch im Ausblick auf das Treffen im kommenden Monat in Budapest mit einer Delegation der vatikanischen Kommission für die religiösen Beziehungen mit dem Judentum. Die Begegnung wird unter dem Thema „Religion und Zivilgesellschaft heute stehen.

Rabbiner David Rosen dankte dem Heiligen Vater für sein Engagement gegen jede Form von Antisemitismus und brachte seine Zufriedenheit hinsichtlich der klärenden Worte zum Ausdruck, die der Änderung der Karfreitagsfürbitte für die Juden im Alten Ritus gefolgt waren. Rosen beräftigte die Bitte, dass Forschern Zugang zu den vatikanischen Archiven gewährt werde, in denen die Dokumente der Zeit des Nationalsozialismus und Faschismus aufbewahrt werden, und verlieh abschließend seiner Solidarität für jene Christen Ausdruck, die in Indien, im Irak und in Süd-Ost-Asien der Gewalt zum Opfer fallen.

Unser Kommentar:
„Christen und Juden sollen … ein gemeinsames Zeugnis von der Liebe Gottes ablegen“? In allem Ernst, können sie denn das? Die Christen unterscheiden sich doch von den Juden im Bedeutendsten, Entscheidendsten, Wichtigsten: im Verständnis, in der Erkenntnis der LIEBE GOTTES! „So sehr hat GOTT die Welt geliebt, dass ER Seinen eingeborenen SOHN dahingab, damit jeder der an IHN glaubt, nicht verloren geht.“ (Johannes 3, 16) Christen und Juden sollen ein „gemeinsames Zeugnis für die Barmherzigkeit, Wahrheit und Liebe Gottes ablegen“? Wie, bitte, sollen sie das tun können, da sie doch einen völlig verschiedenen Begriff haben von der Barmherzigkeit, von der Wahrheit, von der Liebe Gottes? JESUS CHRISTUS ist doch die Barmherzigkeit, die Wahrheit, die Liebe Gottes IN göttlicher PERSON und MENSCHLICHER „BEGREIFBARKEIT“! Die Juden lehnen diese „Epiphanie“ GOTTES entschieden ab, begreifen sie also nicht, wollen sie nicht verstehen, ja bekämpfen sie als Gotteslästerung. Wie könnten sie demnach mit den Christen „ein gemeinsames Zeugnis“ für das Sein und Handeln Gottes ablegen? Für den „Aufbau einer menschenwürdigen Welt“ können nur jene Menschen sich einsetzen, die „würdigen“, was GOTT mit den und für die Menschen aufbauen will. „Ohne MICH könnt ihr nichts tun.“ (Johannes 15, 5) „Wenn der HERR das Haus nicht baut, bauen die Bauleute umsonst.“ (Psalm 127, 1) „Wer nicht mit MIR sammelt, der zerstreut.“ (Matthäus 12, 30) JESUS CHRISTUS ist Anfang und Ende, Alpha und Omega. Er ist das Ganze, das absolut Notwendige, das Unverzichtbare. Nur in IHM ist Heil. Er ist der HEILAND ALLER WELT. Wer Christus ausschließt, schließt sich vom ewigen Heil aus, das seinen Anfang schon in dieser Welt, in dieser Zeit hat.
Das „erneuerte theologische Verständnis der Beziehungen zwischen der Kirche und dem jüdischen Volk“, das hier vom Papst als „Fortschritt“ hin zu „einem bedeutsamen Meilenstein in der langen Geschichte der katholisch-jüdischen Beziehungen“ gesehen wird, ist in Tat und Wahrheit ein unheilvolles theologisches Miss- und Unverständnis des Heilswirkens Gottes, ein „meilensteinweites“ Unbewusstwerden und Verkennen des Erbes, das die Christen nur mit ihren Glaubensgeschwistern (der Gegenwart und der Vergangenheit) teilen, „dem von Gott in Seiner unaussprechlichen Barmherzigkeit erwählten CHRISTLICHEN Volk der HEILIGEN der (römisch-katholischen, apostolischen) KIRCHE, zu dem auch diejenigen JUDEN des „Volkes der Thora“ zählen, die CHRISTUS angenommen haben!

Posted in Antisemitismus, Benedikt XVI, Judentum, Nostra Aetate | Verschlagwortet mit: , , , | 1 Comment »

Benedikt XVI.: Ein Antisemit ist auch ein Antichrist

Posted by deislam - 30. Oktober 2008

Aus ZENIT.org: ZG08091212 – 12.09.2008
Permalink: http://www.zenit.org/article-15890?l=german

Begegnung mit Vertretern der jüdischen Kultusgemeinde

ROM, 12. September 2008 (ZENIT.org).- „Wir wissen, dass die Bande der Brüderlichkeit eine ständige Einladung sind, um sich besser kennen zu lernen und mehr zu respektieren“, bekräftigte Benedikt XVI. heute Nachmittag bei einem Zusammentreffen mit Vertretern der jüdischen Kultusgemeinde in der Apostolischen Nuntiatur in Paris.

Der Papst, der seine Gäste unter anderem daran erinnerte, dass vom Gebet Jesu auch die Psalmen berichten, bekräftigte, dass die katholische Kirche aufgrund ihres inneren Wesens den starken Wunsch habe, den Bund zu achten, den Gott mit Abraham, Isaak und Jakob geschlossen habe. Die Kirche, die selbst in den ewigen Bund des Allmächtigen hineingenommen sei, „achtet die Kinder der Verheißung, die Kinder des Bundes, ihre geliebten Schwestern und Brüder im Glauben. Kraftvoll wiederholt sie mit meiner Stimme die Worte des großen Papstes Pius XI., meines verehrten Vorgängers“ aus dem Jahr 1938: „Geistlich sind wir alle Semiten.“

Deshalb widersetze sich die Kirche jeder Form von Antisemitismus, für den es keine theologisch akzeptierbare Rechtfertigung gebe. Der Theologe Henry de Lubac habe bereits im Jahr 1942 verstanden, dass ein Antisemit auch ein Antichrist sei.

Benedikt XVI. ehrte neuerlich die Menschen, die auf so ungerechte Weise zu Tode gekommen waren, sowie all jene, die sich um die Wahrung ihres Gedächtnisses bemühen. „Gott vergisst nicht!“, bekräftigte er.

Abschließend würdigte der Heilige Vater die Rolle der Juden bei der Errichtung der französischen Nation und den besonderen Beitrag, die sie zum reichen geistlichen Erbe dieses Landes geleistet haben.

Unser Kommentar:
„Deshalb widersetze sich die Kirche jeder Form von Antisemitismus, für den es keine theologisch akzeptierbare Rechtfertigung gebe. Der Theologe Henry de Lubac habe bereits im Jahr 1942 verstanden, dass ein Antisemit auch ein Antichrist sei.“
Nun gibt es aber – vor allem heute – Formen von „Antisemitismus“, die zwar (ebenfalls) so genannt werden, die aber in Wirklichkeit nicht als das gelten können, was der Name eigentlich besagt. Soll die Bezeichnung „Antisemitismus“ JUDEN-FEINDLICHKEIT bedeuten, so gilt es strikt zu unterscheiden zwischen den Juden als Volk oder Ethnie und den Juden als GLAUBENS-Gemeinschaft. Und weiter gilt es bei Letzterer sorgfältig zu unterscheiden zwischen den gläubigen Juden im Alten Bund (mit Gott) und den Juden, die den alttestamentlichen Glauben weiter praktizieren und den Neuen Bund in JESUS CHRISTUS nicht anerkennen.
Demzufolge ist es falsch zu sagen: die Kirche widersetze sich JEDER Form von Antisemitismus. Jeder wahre katholische Christ MUSS „Antisemit“ sein, wenn darunter „JÜDISCHER Gegner CHRISTI“ gemeint ist. Die Gleichung „Antisemit = Antichrist“ ist also ohne Präzisierung nicht akzeptierbar. Es sind ja die heutigen nicht- und gegen-christlichen JUDEN selber, die beinahe jede Opposition gegen sie als „Gläubige“ als „Antisemitismus“, also JUDENFEINDLICHKEIT, bezeichnen, als ob sie ein Anrecht darauf hätten, ihres „Glaubens“ wegen nicht angefeindet zu werden. Die Kirche CHRISTI kann „den Bund, den Gott mit Abraham, Isaak und Jakob geschlossen hat“ nur insofern ACHTEN, als er begriffen und verstanden wird AUF CHRISTUS HIN. Losgelöst von CHRISTUS, ja GEGEN IHN, gibt es keinen Bund mit Gott. Die Kirche CHRISTI kann die antichristlichen Juden nicht als „Kinder der Verheissung, nicht als Kinder des Bundes, nicht als ihre geliebten Schwestern und Brüder im Glauben achten“. Geistlich sind wir MIT IHNEN keine Semiten. Wir sind „Semiten“ GEGEN SIE.
Völlig deplaziert ist es auch, „die Rolle der Juden bei der Errichtung der französischen Nation“ zu würdigen. Dass Benedikt XVI. so etwas überhaupt zu sagen wagt. Doch dazu wollen wir jetzt hier nicht Stellung nehmen. Vielleicht kommen wir mit einem „Nachtrag“ darauf zurück.

Versprochener Nachtrag:
Die „französische Nation“ wurde errichtet ohne jegliche Beteiligung von (antichristlichen) Juden. Die „französische Nation“ wurde auf ausschließlich CHRISTLICHER Grundlage erbaut und hatte auch nur echten Bestand, solange sie wirklich der rechte Arm der Kirche war. Die „Nation“, die aus der Französischen Revolution hervorging, die laizistische, säkulare allerdings, die verdankt ihr Entstehen in Wesentlichem „der (unrühmlichen) Rolle der Juden“! Der besondere Beitrag, den sie – gemäß Benedikt XVI. – zum reichen geistlichen Erbe dieses Landes geleistet haben sollen, ist nirgends und in nichts auszumachen; im Gegenteil: ihr besonderer Beitrag war stets ein antikirchlicher und antichristlicher und damit ein für die wahre „französische Nation“ und ihr Erbe destruktiver.

Posted in Antichrist, Antisemitismus, Benedikt XVI, Juden, Judentum, Nostra Aetate | Verschlagwortet mit: , , , | 5 Comments »

Bat Ye’or: “Europa ist fest in Dhimmi-Hand”

Posted by deislam - 13. April 2008

Wir übernehmen und kommentieren:

Posted in Politically Incorrect: 12 Apr 2008 02:50 PM CDT

Die Historikerin und islamkritische Buchautorin Bat Ye’or traf sich heute beim 3. Internationalen Kongress “Zeit, vom Schlafe aufzustehen” von Kirche in Not zum Gespräch mit PI-Autorin Christine Dietrich. Bat Ye’or hat den Weg nach Augsburg gefunden, um die Christen wachzurütteln. “Wenn wir nicht endlich gegensteuern, wird unsere Appeasement-Haltung unser Untergang bedeuten”, so ihre Mahnung.

PI: Vielen Dank, Bat Ye’or, dass Sie sich Zeit nehmen, mit PI zu sprechen. Wir sind ein etwas anderes Medium, als die Zeitungen und Medien, mit denen Sie üblicherweise reden. Was halten Sie von Weblogs gegen den Mainstream?

Bat Ye’or: Die Mainstream-Medien sind allesamt kontrolliert und unterliegen der Maxime der politischen Korrektheit. Aus dieser Korrektheit spricht auch die politische Kontrolle der Supermacht EU über die Medien. Einer Supermacht, die die Meinungsfreiheit einschränken will und kein Vetorecht zulässt. Angesichts dieser Lage, ist es unbedingt wichtig, das es Blogs wie PI gibt. Ich kenne PI gut. Durch Blogs wie Ihre gibt es wenigstens ein gewisses Maß an freier Meinungsäußerung im Netz. Doch wer seine Meinung frei äußert und die Wahrheit sagt, muss fürchten, von der Übermacht der politisch Korrekten mundtot gemacht zu werden.

PI: Wenn man seine Meinung politisch inkorrekt äußert und Kritik am Islam übt, gerät man schnell unter Rassismusverdacht, obwohl der Islam ja keine Rasse ist, sondern eine Religion. Wie kann man dem begegnen?

Bat Ye’or: Ja, das ist die Lüge, die immer wieder vorgebracht wird. Doch die wahren Rassisten, sind genau diejenigen, die diesen Rassismusvorwurf äußern. Sie sind in Wahrheit antieuropäisch und antiamerikanisch und das ist wirklich rassistisch. Es ist antisemitisch, antijüdisch, antiamerikanisch, antiisraelisch und auch antichristlich.

PI: Ist der Antizionismus der Linken eine neue Form des alten Antisemitismus?

Bat Ye’or: Nein, es ist keine neue Form, sondern eine alte, die wieder neu erwacht ist. Der Holocaust, der Genozid an den Juden, die Schoah wurden zugelassen und durch das Schweigen begünstigt, auch wenn nicht alle Europäer Nazis waren. Die Nazis arbeiteten damals mit dem Mufti von Jerusalem zusammen, um die Juden zu vernichten. Die heutige Zusammenarbeit Europas mit den Palästinensern ist eine Fortsetzung dieser Beziehungen.

PI: Hat die antiisraelische Haltung der Europäer auch etwas mit Schuldgefühlen zu tun? Wenn man die Israelis als die bösen hinstellt, muss man sich selbst weniger schuldig fühlen.

Bat Ye’or: Die Schuld wird verdrängt. Dass meine Arbeit häufig abgelehnt wird, hat auch damit zu tun. Man will auf Schuld und Gefahren nicht aufmerksam gemacht werden. Darum verkauft sich mein Buch bei diesem Kongress auch überhaupt nicht. Die Leute hier könnten verstehen, was ich sagen will, aber sie wollen es nicht hören. Schon früher waren nicht alle Europäer Nazis. Die Menschen wurden durch kriminelle Propaganda und falsche Informationen fehlgeleitet. Heute sind die alten Kräfte wiedererwacht: Die Machthabenden verbergen ihre kriminellen Interessen und verschleiern ihre wahren Absichten – die Medien helfen ihnen dabei. Palästina ist selbst ein europäisches Produkt, eine Erfindung in den Köpfen der Europäer, die es eigentlich gar nicht gibt. Das korrupte palästinensische System, das alle Gelder in die Vernichtung Israels investiert und die eigenen Kinder zum Hass erzieht, wird finanziert. Israel dagegen wird als “Nazistaat” dargestellt.

PI: Die Gefährdung der Juden leuchtet manchen noch eher ein als die Gefährdung der Christen. Ist auch das Christentum in Gefahr?

Bat Ye’or: Das Christentum ist auf jeden Fall in Gefahr – ganz Europa. Es gibt keine Hoffnung mehr für Europa, solange die politischen Anführer auf dieselbe Art und Weise fortfahren wie bisher.

PI: Wie wird das Ende Europas kommen. Durch Über-Islamisierung? Wird es Bürgerkriege geben?

Bat Ye’or: Beides ist möglich oder sogar beides gleichzeitig wahrscheinlich. Der Terrorismus ist eine sehr große Gefahr, wie die nukleare Aufrüstung. Ebenso aber auch die Gehirnwäsche, die an der Bevölkerung betrieben wird. Das freie Denken der Menschen wird unterdrückt zugunsten krimineller Zwecke.

PI: Für wie gefährlich halten Sie den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad?

Bat Ye’or: Der Iran ist eine Gefahr, weil Europa sich nicht wehrt. Europa wehrt sich nicht bloß nicht, Europa bietet sich als Geschenk auf dem Silbertablett an und Amerika wird uns diesmal nicht retten.

PI: Einer der es gewagt hat, etwas über den Islam auszusagen, ist der Niederländer Geert Wilders mit seinem Film Fitna. Was halten Sie von dem Film?

Bat Ye’or: Wilders ist sehr mutig, weil er mit diesem Film nicht nur sein Leben aufs Spiel setzt, sondern sein Land kritisiert, weil er es retten möchte. Entgegen den Feiglingen, die sich nicht trauen, die Wahrheiten über den Islam auszusprechen, zeigt er Dinge, die wahr sind – Realitäten. Der Koran ist wirklich so. Da gibt es nichts zu beschönigen.

PI: Sie haben erwähnt, dass uns Amerika diesmal nicht retten wird. Wie kommen Sie darauf? Kann Amerika nicht oder wollen uns die USA nicht mehr retten?

Bat Ye’or: Ganz einfach: Amerika hat die Nase gestrichen voll von Europa. Amerika hat so viele Leben geopfert, um Europa zu retten, hat Europa so viel geholfen und gegeben und die Europäer haben sich mit Antiamerikanismus bedankt. Der Antiamerikanismus ist in den USA bekannt. Die Amerikaner wollen ihr Leben nicht mehr riskieren, um die Europäer zu retten; diesmal nicht – nicht mehr. Die Amerikaner können den europäischen Antiamerikanismus einfach nicht mehr ertragen.

PI: Wie bewerten Sie in dem Zusammenhang den Irakkrieg?

Bat Ye’or: Der Krieg im Irak ist ein Teil des Kriegs gegen den Terror, der ein Krieg gegen den Dschihad ist. Als Kampf gegen den Dschihad ist der Irakkrieg eine Notwendigkeit. Die USA sind der einzige Staat, der offen anspricht, dass es im Irak Juden- und Christenverfolgung gibt. Die Christen des Ostens selbst wehren sich indessen zu wenig, so wie sich auch die europäischen Christen zuwenig wehren. Wenn sich hier nichts ändert, wird es in Europa bald wie im Irak unter Saddam Hussein sein. Und niemand wird kommen, um Europa zu retten.

PI: Was halten Sie von den aktuellen amerikanischen Präsidentschaftskandidaten Obama, Clinton und McCain? Wie wird die Zukunft Amerikas aussehen?

Bat Ye’or: Obama würde als Präsident der europäischen Politik folgen und letztlich die Selbstzerstörung der USA herbeiführen. Über Hillary Clinton weiß ich zu wenig. John McCain hat Kriegserfahrung, er war selber Kriegsgefangener und weiß, was in der gegenwärtigen Situation zu tun ist. Wer auch immer die Wahl gewinnt, wird mit den Problemen der Globalisierung und der nuklearen Bedrohung der Welt konfrontiert werden. Es gibt immer mehr Atommächte wie China, Nordkorea, Pakistan, Iran… Die nukleare Gefahr ist größer geworden. Je mehr Atommächte es gibt, desto weniger ist die Situation unter Kontrolle.

PI: Warum sind die Europäer dermaßen antiamerikanisch?

Bat Ye’or: Die Europäer hassen die USA, weil Amerika zugibt, eine jüdisch-christliche Gesellschaft zu sein. Der europäische Antiamerikanismus ist letztendlich ein Selbsthass der Europäer: Sie hassen sich selbst und ihre jüdischen Wurzeln. Statt sich gegen den Islam zu stellen sind die europäischen politischen Führer in ihrer Dhimmitude verfangen. Europa ist fest in selbstzerstörerischer, pro-islamischer Dhimmi-Hand. Einer politischen Führung, die dauernd Appeasement betreibt, statt sich für die eigenen Werte und die eigene Gesellschaft zur Wehr zu setzen.

PI: Wir kommen jetzt ans Ende unseres Gesprächs. Gibt es etwas, das Sie unseren Lesern unbedingt mit auf den Weg geben möchten?

Bat Ye’or: Die jüdisch-christliche Gesellschaft und alles, was sie repräsentiert, ist in höchster Gefahr: Respekt, Mitgefühl, Friedensliebe, Großzügigkeit, Bescheidenheit, die Fähigkeit Fehler einzugestehen und dafür um Vergebung zu bitten sowie biblische, jüdisch-christliche Spiritualität. All diese Werte und Eigenschaften sind in Gefahr, verloren zu gehen. Diese Werte existieren weder im Islam, noch im Buddhismus, noch im Hinduismus – es sind jüdisch-christliche Werte, die von der Welt verschwinden könnten, wenn es keine jüdisch-christliche Gesellschaft mehr gibt. Unsere Vorfahren haben für die Freiheiten gekämpft, die wir heute genießen. Dafür, dass wir alle vor dem Gesetz gleich sind. Wir könnten alles, was sie für uns erkämpft haben, wieder verlieren. Wenn wir zu egoistisch sind, haben wir nicht verdient, was unsere Vorgänger aufgebaut haben. Dann sind wir selbst schuld an unserem Untergang.

PI: Bat Ye’or, ich danke Ihnen sehr herzlich für dieses offene Gespräch.

» Websites von Bat Ye’or: dhimmitude.org und dhimmi.org

Unser Kommentar:

Wir sind natürlich weitgehend einverstanden mit dem, was Bat Ye’or hier sagt. Wir danken ihr für ihre unerschrockene Offenheit und hochgradigen Korrektheit in der Lagebeurteilung und die unermüdliche Aufdeckung der wahren Natur und der Folgen des islamischen Dschihads. Nur gibt es, da sie ja eine Jüdin ist, schon einige gewichtige Differenzen in der Beurteilung so mancher Fakten. Wir versuchen, einiges aus unserer katholisch-christlichen Sicht der Dinge klarzustellen:

Den „Rassismus„-Vorwurf im Zusammenhang mit der Kritik am Islam vorzubringen, ist tatsächlich absurd. Eine „Welt-Religion“ oder „Welt-Anschauung“ ist keine Rasse, keine Ethnie, keine Volksgruppe. Aber man hat eben die „Antirassismusgesetze“ oder „Gleichbehandlungsgesetze“ von Anfang an so elend undifferenziert und falsch formuliert, dass sie jetzt fast überall mißbraucht werden und zu Anklagen und zu Verurteilungen führen, die dem Recht und der Gerechtigkeit Hohn sprechen, z.B. in der Schweiz die „Antirassismusnorm“ (siehe dazu auch: Wikipedia: „Antidiskriminierungsgesetz„, „Die Idee„, „Schweizerzeit aktuell„). Diese Gesetze sind aber ihrerseits letztlich erlassen worden aufgrund der „Entgleisung“ der katholischen Hierarchie am II. Vatikanischen Konzil mit der Formulierung in der „Erklärung über die Religionsfreiheit“ (vor allem Abschnitt 4). Einen sehr gefährlichen Rassismus gibt es aber auch heute, und das ist der nachchristlich-jüdische. Genau diejenigen, die am meisten von Antisemitismus reden und schreiben und ihn überall wittern und einklagen, sind die eigentlichen, die größten Rassisten. Sie wähnen immer noch, auch nach 2000 Jahren Christenheit, sie seien das von Gott auserwählte Volk, die besonders edle, herausragende, privilegierte (semitische) „Rasse“, bestimmt zur Welt-Dominanz. (Siehe dazu: „Christentum und Antisemitismus„, „Wer sind eigentlich die Juden?„). Natürlich betrifft dies nicht alle „Juden“, die sich Juden nennen oder Juden genannt werden, sondern nur diejenigen, die sich mit dem anti-christlichen Judentum ausdrücklich oder einschlußweise identifizieren. Wenn man nun gegen diesen „Rassismus“ oder „Semitismus“ ist, dann ist man deswegen noch lange nicht ein „Juden-Hasser„! Christen hassen generell keine Menschen, sondern immer nur deren Fehlverhalten, deren Irrtümer, deren Unglauben, deren Sünden, angefangen bei den eigenen.

„Palästina ist selbst ein europäisches Produkt, eine Erfindung in den Köpfen der Europäer, die es eigentlich gar nicht gibt. Das korrupte palästinensische System, das alle Gelder in die Vernichtung Israels investiert und die eigenen Kinder zum Hass erzieht, wird finanziert. Israel dagegen wird als “Nazistaat” dargestellt.“

Palästina ist, wenn man so will, „ein europäisches Produkt“, ja, aber erst ab ungefähr 1917. All die Zeit vorher, seit Jesus Christus, war Palästina für die Christen, Juden und Muslime einfach „das Heilige Land„. Durch den jüdischen Zionismus wurde aus Palästina das heutige Isreal. Die Judenverfolgung durch die Nazis haben die Einwanderung nach Palästina dann allerdings massiv verstärkt. Seit im verbleibenden „Palästina“ die Moslems die Oberhand haben, sind vor allem die dezimierten Christen „zwischen den Mühlsteinen“!

„Die USA sind der einzige Staat, der offen anspricht, dass es im Irak Juden- und Christenverfolgung gibt. Die Christen des Ostens selbst wehren sich indessen zu wenig, so wie sich auch die europäischen Christen zuwenig wehren.“

Vonwegen! Zutreffend wäre: die USA sind die einzige Macht, die im Irak gegen Saddam (Satan) Hussein militärisch (begrenzt erfolgreich) eingegriffen hat. Dass es dort Christenverfolgung gab und gibt, sprechen andere Staaten und Organisationen schon längst an. Die CSI (Christian Solidarity International) z.B. schreibt:

Die Christen im Irak sind zu Fremden im eigenen Land geworden. Besonders deutlich wurde dies im Nordirak an der Grenze zur Türkei. Noch vor 50 Jahren war das gebirgige Land ausschliesslich von Christen bewohnt. Jetzt werden hier systematisch kurdische Flüchtlinge aus der Türkei, Syrien und dem Iran angesiedelt. Saudi-Arabien stellt den muslimischen Kurden sofort nach ihrer Ankunft Moscheen hin. Die US-Regierung stampft ganze Städte für sie aus dem Boden – mit Schulen, Krankenhäusern, Strassen, Wasser- und Stromversorgung. Auf eine ähnliche Hilfestellung warten die einheimischen Christen vergeblich. „Stattdessen werden unsere Leute von den Kurden massakriert”, klagten Christen in der Stadt Dohuk. In einem der Bergdörfer treffen wir Amir Khamis , die Witwe von Akiqar Giwargis , und ihre drei kleinen Kinder. Ihr Mann war am 8. August 2006 von einem Kurden aus dem Nachbardorf ermordet worden. Alle Versuche, ein Gerichtsverfahren in Gang zu bringen, blieben erfolglos.

Hierzu lese man auch das Interview mit Pater Emmanuel Youkhana, dem Vorsitzenden der assyrisch-chaldäischen Hilfsorganisation CAPNI vom 29. Juni 2005, sowie: „In Damaskus, auf der Flucht vor dem Alptraum irak“; ferner: „Die neuen Machtverhältnisse im Irak“ (Februar 2005)

Die USA hätten es in der Hand gehabt, Irak eine Staatsordnung aufzuzwingen, die eine Islamisierung verhindert hätte. Stattdessen haben sie diese nun noch radikal befördert, ähnlich wie mit den Interventionen gegen Serbien und zugunsten eines moslemischen Kosovos. Das kommt daher, dass die USA den Islam insgesamt falsch einschätzen. Sie glauben an die Mär vom „friedlichen Islam“.

„Die Europäer hassen die USA, weil Amerika zugibt, eine jüdisch-christliche Gesellschaft zu sein. Der europäische Antiamerikanismus ist letztendlich ein Selbsthass der Europäer: Sie hassen sich selbst und ihre jüdischen Wurzeln. Statt sich gegen den Islam zu stellen sind die europäischen politischen Führer in ihrer Dhimmitude verfangen. Europa ist fest in selbstzerstörerischer, pro-islamischer Dhimmi-Hand. Einer politischen Führung, die dauernd Appeasement betreibt, statt sich für die eigenen Werte und die eigene Gesellschaft zur Wehr zu setzen.“

Das sind sehr undifferenzierte Aussagen. Die Europäer hassen die USA nicht. Es gibt viele in Europa, vor allem unter den Meinungsmachern, die die USA anklagen und für alle möglichen Übel verantwortlich machen. Und die Europäer hassen sich auch nicht selbst. Und auch nicht ihre „jüdischen“ Wurzeln. Die WAHREN Wurzeln Europas sind ohnehin keine jüdischen, sondern CHRISTLICHE. Die sich und ihre Wurzeln „hassen“, sind eine Minderheit, wenn auch zu oft eine prominente, tonangebende.

Posted in Islam | Verschlagwortet mit: , , , , , , , | 2 Comments »

Rabbiner Walter Homolka spricht Klartext

Posted by deislam - 29. März 2008

Siehe unseren Beitrag „Protest von Rabbinern: die katholische Kirche hat ihre antisemitischen Tendenzen nicht im Griff“

Halten wir Folgendes aus den Antworten des Rabbiners Walter Homolka vom 20. März 2008 an den Interviewer Alexander Schwabe fest:

  • Es ist höhnisch für die Juden und völlig unangemessen nach der Schuld, die die katholische Kirche in ihrer Geschichte mit dem Judemtum und zuletzt im Dritten Reich auf sich geladen hat (und muss auf das Schärfste zurückgewiesen werden), wenn ausgerechnet im Umfeld von Karfreitag (einem Umfeld, das eng verbunden ist mit Diskriminierung, Verfolgung und Tod) die katholische Kirche wieder für die Erleuchtung der Juden bittet, damit wir Jesus als Heiland erkennen.
  • Bendedikt XVI. gibt zu erkennen, dass er glaubt, auch für die Juden führe der Weg zum Heil nur über Jesus, den Heiland. Das öffnet der Judenmission Tür und Tor. Schon jetzt ist das Internet voll mit Kommentaren rechtskonservativer Katholiken, die sagen: „Wunderbar, jetzt haben wir endlich das Signal, Juden zu missionieren„. So ein Zeichen wirkt auf antisemitische Kreise äußerst stimulierend.
  • Die katholische Kirche hat ihre antisemitischen Tendenzen nicht im Griff. Benedikt XVI nimmt sie in Kauf.
  • Die neue Fassung (der Fürbitte für die Juden) trifft an dieser zentralen liturgischen Stelle, der Karfreitagsliturgie, eine kathedertheologische Aussage, die von Juden unweigerlich als Angriff und Stillosigkeit empfunden werden muss. In der Geschichte ist Juden am Karfreitag immer wieder Verfolgung und Tod widerfahren. Christen münzten die Karfreitagsbotschaft oft um in die Frage: „Wo sind die Christusmörder?“
  • 2006 hat der Vorsitzende der Allgemeinen Rabbinerkonferenz, Rabbiner Henry Brandt, gegenüber Kardinal Kasper klare Worte gefunden: Jeder Anflug der Möglichkeit einer Judenmission durch die Kirche sei quasi ein feindlicher Akt, eine Fortsetzung der Untaten Hitlers den Juden gegenüber auf anderer Ebene. Das ist hart, aber ehrlich gesagt. Die katholische Kirche sollte sich zur Treue Gottes bekennen, der an der Erwählung seines Volkes Israel festhält.
  • Die umstrittene Karfreitagsfürbitte lässt die besondere Stellung des Judentums als Gottes Volk völlig außer Acht. Gott hat uns Juden zum „Licht unter den Völkern“ berufen, wir haben also sicher nicht die Erleuchtung durch die katholische Kirche nötig. Da vergreift sich die jüngere Schwester schwer im Ton.
  • Jesus hat seine Position im Rahmen eines innerjüdischen Dialoges vorgetragen. Was die Kirche daraus gemacht hat, war etwas ganz anderes. Sie hat dem Rabbi Jesus Göttlichkeit verliehen und behauptet auch noch, der Kreuzestod dieses Rabbis sei für meinen persönlichen Gnadenstand relevant. Solche Lehren wären auch Jesus neu gewesen.
  • Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Regensburger Rede(passagen) Ausrutscher waren. Hier steht ein Kapitän auf der Brücke seines Supertankers. Durch das Zweite Vatikanische Konzil wurde ein neuer Kurs gesetzt. Nun will er umsteuern und in kurzer Zeit neue Akzente setzen. Da braucht es schon die eine oder andere Sprengbombe, um das Schiff ins neue Fahrwasser zu bringen. Die Kirche des Zweiten Vatikanums ist dem Papst zu arm an Bindekraft geworden und die Universitätstheologie zu mager. Deshalb diese gewaltigen Veränderungen in der katholischen Kirche.
  • In Auschwitz vertrat (der Papst) eine Auffassung, als ob neuheidnische Kräfte über das deutsche Volk gekommen wären und es verführt hätten. Rabbiner Leo Baeck hat nach dem Holocaust ein ganz anderes Fazit gezogen: Was ist eine Kirche wert, die im Dritten Reich Gottes grundlegenden Lehren nicht Geltung verschaffen konnte? Das lässt den an den Tag gelegten Absolutheitsanspruch des Christentums recht frech erscheinen.
  • Bei der Heiligsprechnung Edith Steins, die als Jüdin zu Tode kam und dann von christlicher Seite als Märtyrerin erhöht wurde, ging es der katholischen Kirche auch darum, dass eine Jüdin katholisch wird. Und jetzt der Affront mit der Karfreitagsliturgie. Ich akzeptiere es, wenn jemand individuell einen Glaubenswechsel vornimmt – das gilt nach beiden Seiten. Der christlich-jüdische Dialog wird damit fertig. Aber eine kollektive Erwartung an das Judentum, Jesus als Heiland anzuerkennen, ist eine schwere Belastung.
  • Die Nerven liegen auf jüdischer Seite blank. Micha Brumlik warnte vor wenigen Monaten vor einer „Eiszeit„. Jetzt ist sie da. Die Beziehungen zwischen katholischer Kirche und jüdische Gemeinschaft stehen schlagartig vor einer Zerreißprobe, wie schon seit Jahrzehnten nicht mehr.

Und führen wir nun diese einzelnen Aussagen noch näher zusammen unter die Stichworte:

Judenmission:

Diese ist für Juden also antisemitisch, ein feindlicher Akt, eine Fortsetzung der Untaten Hitlers den Juden gegenüber auf anderer Ebene“. „Gott hat uns Juden zum „Licht unter den Völkern“ berufen, wir haben also sicher nicht die Erleuchtung durch die katholische Kirche (die jüngere Schwester) nötig“. Für uns führt der Weg zum Heil nicht über Jesus als Heiland. Gott hält an der Erwählung Seines Volkes Israel fest. Das Judentum als Gottes Volk hat eine besondere Stellung.

Jesus Christus:
Die Kirche hat dem Rabbi Jesus Göttlichkeit verliehen. Und sie behauptet auch noch, der Kreuzestod dieses Rabbis sei für das Heil (auch) der Juden relevant. Solche Lehren wären auch Jesus neu gewesen. Jesus habe seine Position im Rahmen eines „innerjüdischen Dialogs“ vorgetragen. Die Kirche habe daraus etwas ganz Anderes gemacht.

Die Kirche:

„Eine kollektive Erwartung an das Judentum, Jesus als Heiland anzuerkennen, ist eine schwere Belastung„. „Die Nerven auf jüdischer Seite liegen blank“. Jetzt ist „Eiszeit“ in den Beziehungen zwischen der katholischer Kirche und der jüdischen Gemeinschaft. Diese stehen schlagartig vor einer Zerreißprobe wie schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Der Absolutheitsanspruch des Christentums ist frech. Bei der Heiligsprechung Edith Steins ging es der katholischen Kirche auch darum, dass eine Jüdin katholisch wird.

Benedikt XVI.:
Er will das Schiff in neue Fahrwasser bringen, deshalb diese gewaltigen Veränderungen in der katholischen Kirche. Im Dritten Reich habe sie grundlegenden Lehren nicht Geltung verschaffen können.

Und damit, zum Schluss, unsere Gesamtbewertung:

Walter Homolka vertritt als Prominenter das Judentum. Er vertritt es zwar nicht im Sinne der „orthodoxen“ Juden, der strenggläubigen, der „echten“ sondern der „progressiven“, der „fortschrittlichen“, der „liberalen“ Juden (siehe dazu: Wikipedia: Walter Homolka: Diskussion). Aber er vertrat und vertritt die Juden insgesamt gegenüber dem Christentum und vor allem gegenüber der katholischen Kirche in manchen wichtigen Chargen. Zudem ist er offenbar „Konvertit“; offen steht das zwar in seinen (uns zugänglichen) Biographien nirgends (mehr) geschrieben. Aber es scheint, dass er vormals „Christ“ war. Umso schlimmer sein jetziges Bekenntnis und Verhalten.
Walter Homolka attackiert die katholische Kirche auf breitester Front, mit „Affront“. Er merkt dabei offenbar nicht, dass er damit, mit ALLEM, was er äußert, die stets von der Kirche bezeugte Blindheit und Verstocktheit des nachchristlichen Judentums aufs plakativste bestätigt. Statt endlich einsichtig zu werden, dass sie, die heutigen Judaisten, DEN verwerfen, der zuerst zu ihnen gesandt war und der auch heute noch auch zu ihnen gesandt ist/wäre, verhärten sie sich weiter in ihrem Wahn, sie und nicht die Kirche Christi, seien (immer noch) „von Gott erwählt“, sie, und nicht die Kirche, seien (immer noch) „das Licht unter den Völkern“. Und mit der genau gleichen Dreistigkeit haben sie sich schon immer, die ganze Kirchengeschichte hindurch, in die Belange der Kirche ungehörig eingemischt, ihr zu schaden, sie zu verleumden gesucht, wo sie nur konnten. Und dann beklag(t)en sie sich, sie würden von der katholischen Kirche diskriminierend und bis zum Tode verfolgt! Für Walter Homolka und Konsorten gelten also die Worte Christi, des GOTT-MENSCHEN weiterhin: Ihr Heuchler! Der Prophet Jesaja hatte Recht, als er über euch sagte: Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, sein Herz aber ist weit weg von mir. Es ist sinnlos, wie sie mich verehren; was sie lehren, sind Satzungen von Menschen.“ (Matthäus 15, 7-9) „Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich; wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut. Darum sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden, aber die Lästerung gegen den Geist wird nicht vergeben. Auch dem, der etwas gegen den Menschensohn sagt, wird vergeben werden; wer aber etwas gegen den Heiligen Geist sagt, dem wird nicht vergeben, weder in dieser noch in der zukünftigen Welt.“ (Matthäus 12, 30-32)Ihr Schlangenbrut, wie könnt ihr Gutes reden, wenn ihr böse seid? Denn wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund.“ (Matthäus 12, 34)Ihr Schlangenbrut, wer hat euch denn gelehrt, dass ihr dem kommenden Gericht entrinnen könnt?“ (Matthäus 3, 7 – heiliggeisterleuchtete Worte Johannes des Täufers an die Adresse der Pharisäer!) „Amen, das sage ich euch: Alle Vergehen und Lästerungen werden den Menschen vergeben werden, so viel sie auch lästern mögen; wer aber den Heiligen Geist lästert, der findet in Ewigkeit keine Vergebung, sondern seine Sünde wird ewig an ihm haften.“ Sie hatten nämlich gesagt: Er (Christus) ist von einem unreinen Geist besessen. (Markus 3, 28-30) „Die Königin des Südens wird beim Gericht gegen die Männer dieser Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie kam vom Ende der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören. Hier aber ist einer, der mehr ist als Salomo. Die Männer von Ninive werden beim Gericht gegen diese Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie haben sich nach der Predigt des Jona bekehrt. Hier aber ist einer, der mehr ist als Jona.“ (Lukas 11, 31-32)

Das Schlimme ist aber nicht, dass die „perfiden“, die ungläubigen Juden unentwegt versuchen, ihre unhaltbare Auserwählungs-Position (immer noch) zu halten, bzw. zurückzufordern, sondern dass die „katholische“ Führerschaft seit dem II. Vaticanum mit genau diesem Judentum fast schon servil, unterwürfig „Verbrüderung“ feiert und pflegt und es nicht (mehr) einsehen will oder kann, dass sie von ihm schlangenheuchlerisch missbraucht wird, das ihr uneinsichtig und unbelehrbar möglichst immer viel oder alle Schuld an ihrem Ungemach zuschiebt, wie für dasjenige, das es im „Dritten Reich“ zu erdulden hatte. Da wird dann geflissentlich nicht mehr unterschieden zwischen reformierter und katholischer Christenheit, und schon gar nicht zwischen rom-untreuer und rom-treuer katholischer Christenheit. Christenheit ist dann immer gleich katholische Kirche und Papst, wenn’s um Schuldzuweisung geht. Und dann sind sogar die bestgemeinten liturgischen Gebete zugunsten der Juden für sie Anlass genug zu schlimmsten, bis in unsere Zeit aufrechterhaltenen Verdächtigungen auf „Verfolgung und Tod“ wie: „Wo sind die Christusmörder?!“ Als ob betende, fürbittende katholische Christen „naturnotwendig“ solche Hassgefühle gegen sie haben könnten/müßten! „Jeder Anflug der Möglichkeit einer Judenmission durch die Kirche sei quasi ein feindlicher Akt, eine Fortsetzung der Untaten Hitlers den Juden gegenüber auf anderer Ebene“! Das ist nicht „nur“ hart gesagt, sondern eben auch ehrlich, sehr ehrlich. Und darum ist der ganze interreligiöse Dialog mit den Juden völlig nutzlos, ja kontra-produktiv, selbst-schädigend, selbst-zerstörerisch! Er kann nicht nur „aufs Eis gelegt“, sondern er muss für immer unwiederauftaubar eingeforen werden! Je mehr Verständnis man ihnen gegenüber seitens der katholischen Kirche bezeugt, desto verstockter werden sie. 2000 Jahre (auch sie missionierendes) Christentum haben es nicht vermocht, sie von ihrem Irrweg abzubringen und zum Heil zu führen. Um wieviel weniger wird das einer lauen, blutarmen, verweltlichten Christenheit von heute gelingen, die nicht einmal mehr missionieren, nicht mehr bekehren will?! Die ersten Pharisäer und Schriftgelehrten, die Jesus bekämpften, werden wohl also beim Gericht gegen ihre „Nachfahren“, vor allem gegen die heute religions-wissenschaftlich so viel besser informierten Juden, wie einen Rabbiner Walter Homolka, auftreten und sie verurteilen.

Weitere sachdienliche Links:

Posted in Antichrist, Interreligiöser Dialog, Johannes Paul II, Juden, Judenmission, Judentum, Vatikan | Verschlagwortet mit: , , , , , , , , | 4 Comments »

Vertreter des Heiligen Stuhls und Muslime vereint im Kampf gegen den Rassismus

Posted by deislam - 9. März 2008

Wir greifen hier zurück auf ein schon mehr als 5 Jahre altes Kommuniqué, um es erstens nicht der Vergessenheit anheimfallen zu lassen und zweitens in Erinnerung zu rufen, wie schon damals und Jahre davor und seither immer noch in unglaublicher Naivität und Verblendung hohe und höchste Vertreter der katholischen Kirche dem welteroberungslüsternen Islam „auf den Leim kriechen“ und dabei partout nicht wahrhaben wollen, dass gerade sie es sind, die die dadurch entstehende, sich stets intensivierende Behinderung, Bedrängung, gewalttätige Befeindung und Zerstörung des Christentums weltweit de facto fördern.

ZG02082003 – 20.08.2002
Permalink: http://zenit.org/article-2757?l=german

Vertreter des Heiligen Stuhls und Muslime vereint im Kampf gegen den Rassismus

Kommuniqué des Islamisch-katholischen Dialogkomitees
VATIKAN, 20. August. 2002 (ZENIT.org).-
Muslimische Vertreter und des Heiligen Stuhls haben gemeinsam den Rassismus zurückgewiesen und haben einen Aufruf zur Schaffung einer Welt der Gerechtigkeit und des Friedens gemacht.

Der Aufruf ist vom vatikanischen Pressesaal frisch veröffentlicht worden als Ergebnis eines Treffens des Catholic Liaison Committee, das vom 12. bis 13. Juli in Markfield (GB) über “ Religion and Racism and Towards a Culture of Dialogue“ stattgefunden hat.

Das Islamisch-katholische Dialogkomitee, im Mai 1998 gegründet, hat zum Ziel die Förderung des Dialogs zwischen Christen und Muslimen. Es setzt sich aus Vertretern des Päpstlichen Rats für den Interreligiösen Dialog, dessen Vorsitzender der nigerianische Kardinal Francis Arinze ist, und aus dem Ständigen Komitee Al-Azhar für den Dialog mit den Monotheistischen Religionen zusammen.

Die Kairoer Universität Al-Azhar ist mehr als tausend Jahre alt und ist das renommierteste Studien- und Forschungszentrum der islamischen Welt.

Bei dieser Gelegenheit war die islamische Delegation durch Professor Kamel Al-Sharif, Generalsekretär des Internationalen Islamischen Rats für die Aufforderung (Da’wah) zur Nothilfe.

Nach den Debatten gelangten die katholischen und muslimischen Führer zu gemeinsamen Schlussfolgerungen, die sie in einem Kommuniqué von 5 Punkten zusammenfassten:

1. „Unsere beiden Religionen lehren, dass der Allmächtige alle Menschen mit gleichem Recht ausgestattet hat, und daher lehnen wir sämtliche Form des Rassismus ab“, heißt es zunächst.

2. „Die rassistischen Praktiken, die heute in vielen Gesellschaften existieren, verurteilen wir und wir nehmen die Verantwortung an, uns einzusetzen, Missverständnisse und Vorurteile auszuräumen, die ihrerseits Rassendiskrimination schaffen.“

3. „Wir fordern Individuen, Institutionen des Bildungs- und Sozialwesens und die Medien auf, sich dieser Anstrengung gegen den Rassismus anzuschließen.“

4. „Die Adhäsion zu religiösen Werten und das Engagement im Dialog zum gegenseitigen Verständnis führen zu einer Welt von Gerechtigkeit und Frieden.“

5. „Wir verpflichten uns schließlich, weiter eine Dialogkultur zu fördern und zusammenzuarbeiten, um diese Dialogkultur in unseren Gemeinschaften und genauer in Bildungs- und Kulturprogrammen einzuführen“.

„Der Heilige Stuhl und die Muslime vereint im Kampfe gegen den Rassismus“!

Es ist grotesk. „Der Heilige Stuhl“ (sprich: die katholische Kirche, sprich: die Christen[heit]) und die Muslime können in Wirklichkeit in nichts, rein nichts vereint sein. Christentum und Islam sind zwei völlig entgegengesetzte, erz-feindliche, sich gegenseitig ausschließende, „Absolutheit“ einfordernde, dem einen, seienden GOTT als Gesetzgeber zugeschriebene Glaubenssysteme. Es gibt, genau genommen, nichts Böses, das sie gemeinsam als Feind hätten. Wie es auch nichts Gutes gibt, das ihnen gemeinsam wäre. Das Gegensätzliche ist so dominant, so bestimmend, dass alles Nicht-Gegensätzliche nur im Dienste des Gegensätzlichen steht. Beziehungsweise das vermeintlich Gemeinsame ist so gegensätzlich, dass es in Wirklichkeit sich selbst aufhebt. Muslime und Christen zu irgendeinem „Gute“ oder „Wohl“ „vereinen“ wollen, ist etwa so gescheit, wie Schafe mit Wölfen, Gänse mit Füchsen, Mäuse und Katzen im Kampf gegen irgendeine ihrer vermeintlichen (akzidentellen) „Entartungen“ zu vereinen! Christentum und Islam zu einem Zusammenwirken aufrufen, heißt nicht mehr oder weniger Gleich-, bzw. Ähnlich-Positivwertiges zu einem Besseren, Wirksameren, Anti-Negativen addieren, sondern Wahrheit und Lüge, Licht und Finsternis, Leben und Tod, Gott und Satan zusammenfügen, vermischen, vermengen. Hätte sich Christus mit dem Versucher Satan nicht im Kampf gegen irgendetwas gesellschaftlich Übles vereinen können? Hätte Er die Seinen nicht schon aussenden können mit dem Auftrag, sich auch mit Seinen Feinden zu vereinen, mit ihnen Dialog zu führen und zusammenzuwirken, um Schluß zu machen mit irgendwelchen zeitlichen Mißständen?

Man muss sich bewußt sein, was heute unter „Rassismus“ und unter „rassistischen Praktiken“ subsummiert wird. Als „rassistisch“ wird heute schon jede Form von „Ausgrenzung“, „Diskriminierung“, jeder sogenannte „Alltagsrassismus“ verstanden. Der Mega-Auslöser dazu war das Dekret „Nostra Aetate“ des II. Vatikanischen Konzils mit u.a. dem Satz:

„Deshalb verwirft die Kirche jede Diskriminierung eines Menschen oder jeden Gewaltakt gegen ihn um seiner Rasse oder Farbe, seines Standes oder seiner Religion willen, weil dies dem Geist Christi widerspricht.“

Selbstverständlich hat die Kirche „jeden Gewaltakt gegen einen Menschen um seiner Rasse oder Farbe oder seines Standes willen“ stets verworfen. Nicht aber „jede Diskriminierung um seiner „Religion“ willen. Es widerspricht dem Geiste Christi vielmehr, die (Noch-)Nicht-Christen nicht zu unterscheiden von Seinen Gläubigen, den Christen, auch die Nicht- und Anti-Christen „Brüder“ und „Schwestern“ zu nennen und sie als solche zu behandeln, obwohl die Christen von Anfang an „Brüder“ und „Schwestern“ nur jene nannten und behandelten, die zur ihrer „Ausgrenzung“, zur „Schar der Auserwählten“, zur „Ecclesia“, zu den „Heiligen“ gehörten, und die Übrigen (Nicht-Bekehrbaren) als „zu Diskriminierende“ von sich fernhielten.

„Unsere beiden Religionen lehren, dass der Allmächtige alle Menschen mit gleichem Recht ausgestattet hat.“

Nein, der Allmächtige hat nicht alle Menschen „mit gleichem Recht“ ausgestattet, sondern mit gleicher Würde! Er hat die Menschen auch nicht mit den heute geltenden „Menschenrechten“ ausgestattet, sondern mit allen ihnen (unterschiedlich, persönlich) notwendigen, dienlichen Gaben, damit sie alle das ewige Heil erlangen können, wenn sie nur wollen.

„Die Adhäsion zu religiösen Werten und das Engagement im Dialog zum gegenseitigen Verständnis führen zu einer Welt von Gerechtigkeit und Frieden.“

Nur echte, wahre „religiöse Werte“ führen zu einer Welt von Gerechtigkeit und Frieden. Der Islam, als Gegen-Religion zum Christentum, hat nur un-echte, un-wahre, un-regeliöse Werte vorzuweisen. Der Dialog mit ihm und das mit dem Dialog einhergehende Verständnis für ihn führen deshalb zu einer Welt von noch mehr Ungerechtigkeit und Unfrieden!

Der „Heilige Stuhl“ hätte vielmehr die hochheilige Pflicht, eine echte Dialogkultur zu pflegen innerhalb der katholischen Christenheit, die seit dem 2. Vaticanum nur deshalb schmerzlichste, vielleicht irreparable „Ausgrenzungen“ aufweist, weil er unfähig war, mit den Seinen, mit den Eigenen einen echten (brüderlichen) Dialog zu führen. Er könnte, müßte ein permanentes „Traditionalisten-Progressisten-Dialog-Komitee“ schaffen. Solange die katholische Christenheit in sich so gespalten, so aufgesplittert ist, ist jeder (un-missionarische) Dialog mit mit Außenstehenden im besten Falle ein „Leerlauf“, durchwegs aber (auch und vor allem) eine kontraproduktive Selbstgefährdung.

Posted in Dialog - Interreligiöser, Islam, Vatikan | Verschlagwortet mit: , , | Leave a Comment »

 
%d Bloggern gefällt das: