ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Archive for Juli 2008

Der Koran ist kein HEILIGES Buch

Posted by deislam - 31. Juli 2008

Pope receives a KoranHeilig ist nur, was von GOTT kommt und was zu GOTT führt. Der Koran kommt nicht von Gott und führt nicht zu Gott. Er enthält durchaus auch Richtiges und Wahres. Aber er ist wesentlich durchsetzt von „Offenbarungen“ und Lehren, die den echt-göttlichen Mitteilungen und Weisungen des Alten wie des Neuen Bundes krass widersprechen. Und was Gottes Wort entgegengesetzt ist, kann nicht von Gott stammen. Der Koran ist unvereinbar mit der Bibel. Er will die „himmlische“ Korrektur der verfälschten Bibel sein, sowohl ihrem Wortlaut, wie auch ihrem Sinn, ihrer Interpretation nach.
Was zu den HEILIGEN Schriften des Alten wie des Neuen Bundes gehört, und welches deren unverkürzter, ursprünglicher Wortlaut und vor allem auch welches deren richtiger Sinn ist, konnte nur GOTT Selber in der Mensch gewordenen zweiten göttlichen Person JESUS CHRISTUS autoritativ bestimmen. ER hat es getan durch die von Ihm gestiftete, vom HEILIGEN GEIST allzeit geleitete KIRCHE. Und das hat ER längst vor dem Auftreten MOHAMMEDS getan!
Der Koran ist das Werk von Menschen, die den Glauben an JESUS CHRISTUS nicht angenommen, zum Teil auch nie richtig kennengelernt haben. Er ist ein Gemisch von Fragmenten aus dem Alten und Neuen Testament und von völlig unerleuchteten Auslegungen und angeblichen „(Neu-)Herabsendungen“.
Der Koran wurde, so wird behauptet, vom Erzengel Gabriel (Jibril oder Jibrail) vermittelt, kann aber unmöglich vom echten Erzengel Gabriel inspiriert oder offenbart worden sein, da dessen Inhalt der christlichen Offenbarungs-Geschichte und -Lehre fundamental widerspricht. Bei „Jibril“ handelt es sich vielmehr um einen der gestürzten Engel, höchstwahrscheinlich um Iblis, d.h. um Luzifer, den Anführer der rebellischen Engel, um den Widerwirker Gottes, die (uralte) Schlange im Paradies, den „großen Drachen, der Satan heißt“ (Offenbarung 12,7), den „Vater der Lüge“, den „(Menschen-)Mörder von Anbeginn“, um den „Fürsten des Vollmachtgebietes der Luft“ (Epheser 2,2), den „Gott dieser Welt“ (2. Korinther 4,4) den Diabolos, d.h. Durcheinanderwerfer.
Der Koran ist keine heilige Schrift, kein gott-inspiriertes Werk, sondern das GEGEN-Wort zum WORT GOTTES. Der Koran ist keine „Rechtleitung“, sondern eine Fehlleitung, keine Führung, sondern eine Verführung und Irreführung. Der Koran ist ein UN-heiliges Buch. Es bringt und schafft kein Heil, sondern Un-Heil.

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Philippinen: Drohungen gegen Bischof Martin Jumoad

Posted by deislam - 31. Juli 2008

Der Bischof der Prälatur Isabela auf den südlichen Philippinen, Martin Jumoad, hat einen Drohbrief islamistischer Kämpfer erhalten. Darin wird er aufgefordert, sich entweder zum Islam zu „bekehren“ oder die „jizya“ zu bezahlen. Die „jizya“ war die Sondersteuer, die christliche Untertanen der islamischen Obrigkeit zu bezahlen hatten – im Osmanischen Reich bis ins 19. Jahrhundert. Der Drohbrief hat in kirchlichen Kreisen auf den Philippinen Empörung ausgelöst. Es sei ungeheuerlich, in einem Land, dessen Bevölkerung zu 90 Prozent katholisch ist, eine solche Forderung zu erheben. Gleichzeitig wurde Kritik an der Haltung der Regierung in Manila laut: Sie knicke zu oft vor den Interventionen der Botschafter finanzstarker „islamischer“ Länder für die islamistischen Terroristen im Süden der Philippinen ein. Nach Angaben des Bischofs haben zahlreiche Katholiken in seiner Prälatur ähnliche Drohbriefe erhalten. Auf den südlichen Inseln der Philippinen schwelt seit Jahrzehnten ein aus dem Ausland geschürter Aufstand der sogenannten Moro-Separatisten.

Radio Vatikan: (kap 25.07.2008 sk)

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Im Islam gibt es keine Wunder

Posted by deislam - 27. Juli 2008

BEHAUPTETE schon, viele, – ANGEBLICHE zuhauf, – VERMEINTLICHE in Fülle, – aber keine ECHTEN, keine GÖTTLICHEN, keine GOTT-GEWIRKTEN Wunder! Menschen nennen viel Außergewöhnliches „Wunder“. Darunter gibt es viel NATÜRLICH Erklärbares. Aber es gibt auch ÜBER-natürlich, besser: AUßER-natürlich, Zustandegekommenes, was mitunter als „Wunder“ gilt und dennoch nicht GOTT-GEWIRKT ist, nämlich TEUFLISCHE GAUKELEIEN.
ECHTE Wunder können nur mit dem WILLEN und in der KRAFT, in der ALLMACHT GOTTES vollbracht werden. WAHRE Wunder geschehen darum nur IM NAMEN GOTTES, im Namen des DREIFALTIGEN, des DREIEINEN, im Namen JESU CHRISTI, des MENSCH gewordenen SOHNES GOTTES.
CHRISTUS hat IN EIGENER ALLMACHT Tote erweckt, Blinden das Augenlicht, Tauben das Gehör, Stummen die Sprache geschenkt, Unheilbare geheilt und so fort. Der Apostel PETRUS heilte einen Lahmgeborenen, indem er sprach: „Im Namen Jesu Christi von Nazareth stehe auf und wandle!“ (Apostelgeschichte 3, 6) Und seither haben viele HEILIGE im Namen CHRISTI echte Wunder gewirkt. Siehe zum Beispiel das Buch von Pfarrer Wilhelm Schamoni: „Wunder sind Tatsachen. Eine Dokumentation aus Heiligsprechungsakten„.

Es gibt heute mehr als eine Milliarde Muslime oder besser: Mohammedaner. Keinem jedoch dieser Abermillionen Anhänger des Islams würde es gelingen, IM NAMEN ALLAHS oder IM NAMEN MOHAMMEDS einen Toten zu erwecken, einem Lahmgeborenen das Gehvermögen zu schenken, einen Blinden sehend, einen Tauben hörend, einen Stummen sprechend zu machen. Wenn Ihr, Muslime, das nicht glaubt, so versucht es doch, versucht es doch mehrmals, hundertmal, tausendmal. Wir wetten, es wird euch nicht gelingen, das WUNDER herbeizuführen. Bekehrt Ihr Euch aber zu CHRISTUS, zum CHRISTENTUM, ehrlich und ganz, und versucht es dann IM NAMEN JESU CHRISTI, des GEKREUZIGTEN, dann, das garantieren wir Euch, werdet ihr solche wahren WUNDER erleben; gewiss, nicht in jedem Fall, aber immer dann, wenn GOTT es für allgemein oder persönlich heilsdienlich hält.

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Im Himmel gibt es keine Mohammedaner

Posted by deislam - 25. Juli 2008

Im Himmel gibt es nur CHRISTEN, Menschen und Engel, die JESUS CHRISTUS voll und ganz angenommen haben als HERR und GOTT, als (für ewig) MENSCH gewordener, dabei aber auch GOTT gebliebener, SOHN GOTTES. Selbstverständlich gibt es auch GEWESENE Muslime im Himmel; aber Einlass in den Himmel finden sie nicht, wenn sie und solange sie an ihrem Irrglauben, an ihrem anti-christlichen „Glauben“ festhalten. Zeit zur Bekehrung haben sie in diesem irdischen Leben. Und falls sie es wegen unüberwindlicher Unwissenheit nicht geschafft haben, vor ihrem Tod CHRISTUS als ihren GÖTTLICHEN RETTER und ERLÖSER anzunehmen und sich zu ihm zu bekennen, werden sie, falls sie im übrigen GUTEN WILLENS waren und nach ihrem (besten) Wissen und Gewissen einigermaßen „gottesfürchtig“ gelebt haben, sich im PURGATORIUM, im Reinigungsort, vollends zum christlichen CHRISTUS bekehren müssen. Dasselbe gilt natürlich auch für alle übrigen Nicht-Christen: für die Juden, die Buddhisten, die Hindus, usf.; denn sie alle LEUGNEN Christus, DEN, dem ALLE MACHT und HERRSCHAFT gegeben ist im Himmel (und auf Erden).

Im Himmel gibt es im übrigen nur katholische Christen. Alles Nicht-Katholische wird (für die Geretteten) im „Fegfeuer“ abgestreift und zurückgelassen! Denn alles Unkatholische wird der GANZEN (GÖTTLICHEN) Wahrheit nicht gerecht, leidet an Mängeln, an Unvollkommenheit, an Widerstand gegen GOTTES WILLEN.

Im Himmel gibt es nur EINE Religion, nur EIN Bekenntnis, nur EINE Gemeinschaft: die KIRCHE CHRISTI, die ECCLESIA DEI, das REICH DER (AUS-)ERWÄHLTEN.

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Kardinal Tauran: Neue Atmosphäre im interreligiösen Dialog

Posted by deislam - 17. Juli 2008

Wir zitieren aus Zenit.org und kommentieren anschließend:

Permalink: http://www.zenit.org/article-15623?l=german

Kongress zur Förderung des interreligiösen Dialogs in Madrid (16. – 18. Juli)

ROM, 16. Juli 2008 (ZENIT.org).- Am heutigen Mittwoch hat in Madrid der internationale Kongress begonnen, der auf Initiative des Königs von Saudi-Arabien Abdallah zur Stärkung des interreligiösen Dialogs einberufen wurde. Der Kongress findet am kommenden Freitag, den 18. Juli, seinen Abschluss.

Ziel der internationalen Begegnung ist es, das Bild eines toleranteren Islam zu liefern, der für alle Religionen offen ist. Gleichzeitig soll einer breiteren Öffentlichkeit der Appell von Mekka (6. Juni 2008) bekannt gemacht werden. Außerdem geht es um eine Präzisierung des Beitrags der Religionen für den Weltfrieden und das Zusammenleben der Menschen. Gemeinsam geteilte ethische Werte sollen der Welt und vor allem der Erziehung der Jugend zur Verfügung gestellt werden. Insgesamt beabsichtigt der Kongress, der Menschheit zu einer Rückkehr zu Gott zu verhelfen.

Als Vertreter des Heiligen Stuhls nimmt der Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog, Kardinal Jean-Louis Tauran, teil. In einem Gespräch mit der vatikanischen Zeitung „L’Osservatore Romano“ (16.7.2008) bezeichnete der Kardinal die Tagung als „mutige Initiative“ des saudiarabischen Königs.

Der Heilige Stuhl begrüße den Kongress, der die drei großen monotheistischen Religion um einen Tisch versammelt sieht, als eine dem Wunsch Papst Benedikts XVI. entsprechende Initiative, die dieser mehrmals gewünscht hätte.

Für Kardinal Tauran sind die letzten Ereignisse im Bereich des interreligiösen Dialogs mit dem Islam ein sichtbarer Beweis für eine neue Atmosphäre im interreligiösen Dialog. Tauran brachte den Wunsch zum Ausdruck, dass die Madrider Konferenz konkret für die Überzeugung Zeugnis ablege, dass die authentisch praktizierten Religionen zu Brüderlichkeit und Harmonie der Menschheitsfamilie beitragen. „Die Religionen führen keine Kriege“, so der Kardinal. Daher sei es Pflicht der religiösen Hirten und Führer, das Gewissen ihrer Anhänger zu bilden, damit diese wahrhaft Gläubige seien, „Überbringer des Friedens und der Brüderlichkeit“.

Eine der Früchte der abrahamitischen Religionen besteht für Kardinal Tauran im Gebet, das in einer säkularisierten Welt für die transzendente Dimension des Menschen Zeugnis ablege. Weitere Früchte seien die Bekräftigung der Sakralität des menschlichen Lebens und die Notwendigkeit der rechten Erziehung der Jugend. Auf diese Ziele hin müsse zusammengearbeitet werden.

Für Tauran ist die Tatsache, dass es der Hüter der heiligsten Orte des Islam ist, der die Konferenz organisierte, ein Zeichen dafür, dass es sich um einen Aufruf universaler Art handelt.

Den „Appell von Mekka“ aus dem Juni 2008 bezeichnete der Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog als ein bedeutendes Dokument. Aus ihm gehe das Bild eines Islam hervor, der sich der Weltöffentlichkeit mit einem anderen Gesicht präsentieren wolle als dem, das vom extremistischen Terrorismus gezeichnet werde. Es sei ein Islam zu erkennen, der für die Begegnung mit anderen Religionen offen und zu einer gegenseitigen Kenntnis bereit sei, die auf im Wesentlichen gemeinsamen Werten beruhe. Des Weiteren sei der gemeinsame Wille festzuhalten, den Menschen neu für Gott zu öffnen, für den Schutz der Umwelt zusammenzuarbeiten, deren Zerstörung als schwere Sünde anerkannt sei. Dazu komme die Verteidigung der ethischen Werte des Lebens und der Familie.

Zum pseudoreligiös inspirierten Terrorismus wiederholte Kardinal Tauran die Ansicht Papst Benedikts XVI. und bezeichnete ihn als „kriminelle Tätigkeit“, die umso schlimmer sei, wenn sie unter dem Deckmantel der Religion vollzogen werde und damit die reine Wahrheit Gottes auf das Maß der eigenen Blindheit und moralischen Perversion herabdrücke.

Kardinal Tauran brachte zudem die Ansicht zum Ausdruck, dass der König von Saudi-Arabien gerade auch durch seine Begegnung mit Papst Benedikt XVI. zu diesen neuen Schritten veranlasst worden sei. Der König sei tief beeindruckt gewesen von der Menschlichkeit des Papstes. Gleichzeitig sei sich nach Meinung Taurans der König bewusst, dass einige extremistische Fraktionen innerhalb der islamischen Welt das Bild des Islam verfinstert hätten. Deshalb wolle Abdallah dem Islam sein wahres Antlitz zurückerstatten.

Der Dialog über den Menschen begünstigt nach Worten von Kardinal Tauran auch den theologischen Dialog, dessen „Schwelle“ auf diese Weise erreicht werden könne. Dabei sei dann zu sehen, was möglich sei und was nicht. Jedenfalls handle es sich bei dem Treffen in Madrid um einen Schritt hin zu einer neuen Haltung, die vor allem ein gegenseitiges Anhören begünstige. Der Andere solle nicht als Rivale, sondern als Bruder gesehen werden.

„Der interreligiöse Dialog setzt die eigene Identität voraus“, bekräftigte Kardinal Tauran zum Schluss. „Er muss dann aber zu einer gegenseitigen Bereicherung gelangen. Wenn man nicht zu konkreten Gesten kommt, nützt sogar der Dialog nichts.“

Unser Kommentar:
Wir glauben, dass es höchste Zeit wäre, dem 65-jährigen Kardinal Jean-Louis Tauran („Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog“) in sein Reisegepäck ein komplettes Set islamischer Bekleidung(sstücke) mitzugeben; er könnte dann jeweils nach Bedarf anstatt in seinem scharlachroten Kardinal-Outfit in der klassischen (saudi-arabischen) islamischen Männertracht „ausgehen“ und sich in Mekka (falls es ihm gelingt, bis dahin vorzudringen) und in allen Scharialändern, weil als „Freund und Bruder“ ausgewiesen, unauffällig und unverdächtig unter die gebannten Zuhörer in Freitags-Moscheen setzen und sich aufmerksam die Predigten anhören, vor allem jene, die sich thematisch mit den „Ungläubigen“ befassen. Es würde ihm dann vielleicht aufgehen, dass „das wahre Antlitz des Islams“ nicht das eines toleranten ist, und dass der „real-existierende“, d.h. der „authentisch praktizierte“ Islam keineswegs zu „Brüderlichkeit und Harmonie der Menschheitsfamilie“ beiträgt und „der Menschheit nicht zu einer Rückkehr zu Gott (zum wahren Gott!) verhilft“, und dass der islamische Terrorismus mitnichten als „pseudoreligiös inspirierte kriminelle Tätigkeit“ gebrandmarkt wird und dass die reine (christliche) Wahrheit Gottes durch die islamische Lehre auf das Maß uneinsichtiger Blindheit und pseudoreligiös verbrämter moralischer Perversion herabgedrückt“ wird.
Es braucht ja schon eine gute Portion, eine starke Dosis Begriffsstutzigkeit, um bei soviel Evidenz zu glauben, der Islam sei, wenn nur authentisch praktiziert, tolerant und „für alle Religionen offen“. Gewiss versteht er sich als „offen für alle Religionen“; aber eben nur einseitig. Der Islam ist offen für Konvertiten aus allen Religionen! Ist aber einer einmal in die „Umma“ eingetreten, kann er sie nicht mehr verlassen, es sei denn unter Todesgefahr. „Die Religionen führen keine Kriege“, meinen die gutmenschlichen Geistig-Verschleierten. Aber gerade der Islam ist die „Religion“, die unausgesetzt „Krieg führt“ (immer schon und auch heute noch und heute mehr denn je). Wir empfehlen zwecks Einsichts-Vertiefung das Online-Spiel „Dar-El-Harb“!

In diesem Zusammenhang unbedingt (nochmals) lesen:

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Die Verräter sind überall

Posted by deislam - 12. Juli 2008

Wir zitieren aus PI (Politically Incorrect):

Iranische Ex-Muslime leben in permanenter Angst und sehen sich durch Verwandte und Nachbarn bedroht. Das iranische Ehepaar Tina Rad (28) und Makan Arya (31) ist ins Visier der Behörden geraten und erhält anonyme Anrufe. Die Beiden fürchten um ihre Sicherheit auch weil sie von Behörden, Nachbarn und Familienangehörigen beobachtet würden, wie Vertraute des Paares schildern.

Gastbeitrag von Open Doors Schweiz

Nun wollen die beiden Christen ihren Wohnort in Ost-Teheran verlassen. Hintergrund der Unterdrückung ist, dass Tina Rad und Makan Arya vor drei Monaten vom Islam zum Christentum konvertierten. Am 3. Juni wurden sie deswegen von der Teheraner Sicherheitspolizei verhaftet und vier Tage festgehalten.

In den Verhören übten die Polizisten Druck aus und sie schlugen das Paar. Die Ordnungshüter warfen Tina und Makan vor, sie würden gegen den Islam handeln und die nationale Sicherheit gefährden. Das Paar traf sich im eigenen Haus regelmäßig zu Bibelstudien mit anderen Muslimen und es besuchte christliche Gottesdienste. Beamte drohten im Fall einer Fortführung der Gemeindebesuche und der Bibelstudien, ihre vierjährige Tochter in eine geschützte religiöse (islamische) Einrichtung zu geben.

Eine Polizeibeamtin drohte Tina Rad mit einer Apostasieanklage (Abfall vom Islam), sollte sie nicht „mit ihrem Jesus aufhören“. Nach den islamischen Gesetzen im Iran kann jeder Muslim, der eine andere Religion annimmt, zum Tode verurteilt werden. Nach ihrer Freilassung auf Kaution fanden die Christen das Fenster ihres Kleiderladens eingeschlagen vor. Sie erhielten Drohungen, sollten sie ihren islamischen Glauben nicht beweisen, müssten sie sich „täglich eine neue Fensterscheibe kaufen“.

Das erwähnte Ehepaar ist kein Einzelfall. Mahmood Matin (52) und Arash Bandari (44) werden ebenfalls verdächtigt, vom Islam “abgefallen” zu sein, seit dem 15. Mai sind sie eingekerkert. Mit ihnen wurden 13 weitere Christen festgenommen. Diese wurden zwar freigelassen aber die Behörden stellten sie unter Hausarrest und eröffneten ein Verfahren gegen sie.

Von den 65 Millionen Einwohnern im Iran sind 99 Prozent Muslime. Rund 125’000 bis 150’000 armenische und assyrische Christen sowie Christen unabhängiger Gruppen und schätzungsweise 250’000 Konvertiten leben im Iran. Der Islam ist Staatsreligion. Gesetze und Vorschriften müssen der offiziellen Interpretation der Scharia entsprechen.

Dem iranischen Parlament liegt ein Gesetzentwurf vor, der die Todesstrafe für „Apostaten” (Konvertiten) zwingend machen würde – der Entscheid fällt womöglich noch im Juli 2008.

Im Jahr 2007 wurden Hausgemeindeleiter und Christen mit muslimischem Hintergrund wegen religiöser Aktivitäten in ihren Privathäusern festgenommen und verhört. Muslime, die Christen wurden, werden gesellschaftlich ausgegrenzt. Sie finden kaum eine Arbeitsstelle oder verlieren ihren Arbeitsplatz, wenn bekannt wird, dass sie Christen (geworden) sind. Konvertiten mit eigenem Gewerbe mangelt es an Kundschaft.

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Christen im Tal der Wölfe

Posted by deislam - 11. Juli 2008

Das Tribunal gegen die Christen Topal und Tastan wird immer offensichtlicher manipuliert. Um die brüchigen Anklagepunkte zu stützen, leisten türkische Medien Schützenhilfe, allen voran die TV-Sendung „Tal der Wölfe”.

ms. Es beginnt alles am 11. Oktober 2006. Da verhaften Militärpolizisten die vom Islam zum Christentum übergetretenen Turan Topal , heute 47, und Hakan Tastan , 38. Es folgen Verhöre, Hausdurchsuchungen und schließlich eine Anklage: Sie hätten gegen Strafrechtsartikel 135 verstoßen und Personalien muslimischer Kinder und Jugendlicher gesammelt, um sie später zu missionieren. Am 23. November 2006 fängt in der Hafenstadt Silivri der Prozess an.

Kläger in Beweisnot

Der Vorwurf lässt sich nicht erhärten. Doch die Ankläger geben nicht auf und werfen nun Turan und Hakan vor, die Türkei als „unzivilisiert” und den Islam als „zurückgeblieben und erfunden” bezeichnet zu haben. Solche Verunglimpfungen können gemäß Strafrechtsartikel 301 und 216 mit bis zu neun Jahren Gefängnis geahndet werden. Doch die Kläger scheitern erneut. Richter Eren und Generalstaatsanwalt Demirhuyuk legen sogar ihre Ämter nieder, da sie sich außer Stande sehen, den Christen Fehlverhalten nachzuweisen. Ihre Amtsnachfolger hingegen, Richter Tamirci und Generalstaatsanwalt Ozcan , zeigen sich empfänglich für die Bestrebungen der Militärpolizei und des Rechtsanwalts der Anklage, Kerincsiz , mit der Vorladung immer neuer „Zeugen” ihre brüchigen Beweise gegen die Angeklagten zu stützen.

Zermürbungstaktik

Mittlerweile sind 15 sogenannte Zeugen vorgeladen worden. Der Prozess zieht sich in die Länge: Im Januar, April, Juli und November 2007 finden Verhandlungen statt, für März 2008 ist ein neuer Termin angesetzt. Mit immer neuen „Zeugen” will die Anklage die Christen zermürben und den ersehnten Schuldspruch erreichen. Schützenhilfe leisten die türkischen Zeitungen „Hürriyet” (armeefreundlich) und „Zaman” (streng islamisch). Ihre Beschuldigungen reichen von angeblichen Geldtransfers und Waffensammlungen bis zu Verbindungen mit Flugzeugentführern. Und die landesweite Fernsehserie „Tal der Wölfe” wiederholt Woche für Woche ihre Propaganda, Christen seien „Kreuzzügler und Missionare” und in “Prostitution und Organhandel” verwickelt. Diese Hetze sowie die gegenüber den beiden Christen angewandte Zermürbungstaktik dürfen nicht hingenommen werden.


Quelle:
CSI, Christian Solidarity International

Dazugehörige Links:

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Ägypten: Kopten verlangen staatlichen Schutz – Bedeutendes Kloster zerstört.

Posted by deislam - 10. Juli 2008

Gewalt nimmt zu. Angst vor wachsendem Islamismus

Von Stefan Beig / Wiener Zeitung
Kairo (kath.net/WIZ)

Mit ungewöhnlich scharfen Worten forderte die koptische Kirche in Ägypten Präsident Hosni Mubarak letzten Sonntag öffentlich auf, die „zunehmenden bewaffneten Angriffe auf Mönche“ und „Beleidigungen des Kreuzes“ zu verhindern. Anlass war ein Überfall am 31. Mai auf das aus dem 4. Jahrhundert stammende Abu-Fana-Kloster im oberägyptischen Ort El-Minya, das zu den ältesten Klöstern weltweit gehört.

Shenouda III. von Alexandrien, der koptische Papst, berichtete, dass mindestens 60 bewaffnete Männer am Angriff beteiligt waren. „Sie entführten drei Mönche und folterten sie. Die Mönche wurden gezwungen, ihrer Religion abzuschwören und das Kreuz zu bespucken. Als sie sich dazu weigerten, wurden sie auf Bäumen auf gehängt und geschlagen.“ Laut William Tadros, Pressesprecher der Union Orientalischer Christen in Österreich und koptischer Menschenrechtsaktivist, wurden „Mauern, Kirchen, Mönchszellen, heilige Schriften, Landmaschinen und Felder des Klosters zerstört und niedergebrannt.“ Vier weitere Mönche seien beim Überfall verletzten worden, auch der Bruder eines Mönchs wurde entführt und bislang nicht frei gelassen.

Kopten öffentlich bisher zurückhaltend

Die Lage der Kopten hat sich in Ägypten in den letzten Jahren drastisch verschlechtert. Erst wenige Tage vor dem Vorfall erschossen maskierte Männer einen koptischen Juwelier und seine drei Mitarbeiter in Kairo, ohne dabei etwas zu erbeuten. Neu ist, dass sich erstmals die Führung der koptischen Kirche in Ägypten öffentlich an Mubarak wendet. Bisher gaben nach gewaltsamen Übergriffen prominente Kopten Seite an Seite mit dem ägyptischen Staat Erklärungen ab, in denen jeder fundamentalistische Hintergrund der Angriffe bestritten und zur nationalen Einheit aufgerufen wurde. Die Täter blieben ungestraft.

Auch diesmal wollte Shenouda III. die religiöse Dimension der Auseinandersetzung nicht überbewerten; die Angreifer seien Kriminelle, die daran gewöhnt sind, Gewalt anzuwenden. Doch er richtete auch mahnende Worte an die Regierung: „Mir geht es um die Sicherheit der Mönche. Wüstenstämme auf dem Gebiet des Klosters sind gegen die Wünsche der Mönche. Die Zusammenstöße sind nicht neu, sondern begannen vor Jahren.“

Hinter den Anschlägen stecken Beduinen-Stämme, die das Wüstengrundstück des Abu-Fana-Klosters nicht anerkennen. Die Gewalt begann, als die Mönche vor einigen Jahren mit Genehmigung des ägyptischen Staates einen Zaun um ihr Grundstück errichten wollten. Laut William Tadros folgten „innerhalb der letzten fünf Jahre achtzehn Überfälle auf das Kloster. Weder Polizei noch Justiz zogen die Angreifer jemals zur Rechenschaft, obwohl sie namentlich bekannt sind.“ Vier Mal berief die Regierung eine gemeinsame Sitzung mit allen Beteiligten ein, ohne als dass die Überfälle nachher endeten.

Kritik an Kopten

Namhafte Kopten Ägyptens, die die Ausschreitungen beschönigen, wurden kürzlich vom ägyptischen Schriftsteller Ahmad Al-Aswani scharf kritisiert. „Ich weiß nicht, ob sie sich bewusst sind, dass ihre Worte das Leiden nur vergrößern und die Serie der Gewalt nicht beenden“, erklärte er auf der Website Aafaq.org. „Warum benützen sie nicht ihre Medienpräsenz, um die Gläubigen zu verteidigen? Was hier geschieht, ist der Versuch, Ägyptens Kopten zu terrorisieren, um sie entweder zur Emigration oder zur Konversion zum Islam zu zwingen. Wir haben den Punkt erreicht, wo koptisches Leben und Eigentum in geheimer Absprache mit den Autoritäten straflos beseitigt werden kann, ohne Angst vor effektiver Reaktion, und im Vertrauen darauf, dass, wie immer, alles mit öffentlichen Umarmungen vergessen wird.“

Deutlicher werden die Kopten in der Emigration. Tadros erklärt: „Die Kopten verlangen den Rücktritt des Gouverneurs von El-Minya und ausreichenden staatlichen Schutz für das Kloster. Ein Wachtposten, der sich in zwei Kilometer Entfernung vom Kloster befindet, wurde unverzüglich zu Hilfe gerufen. Die Einsatzkräfte kamen jedoch erst nach vier Stunden. Die Krankenambulanz (Roter Halbmond) verschiedener Einsatzstellen wurde alarmiert. Sie verweigerten sämtliche Hilfeleistung. Dieses Verhalten örtlicher Behörden ist bezeichnend für die Politik des Staates im Umgang mit seiner indigenen christlichen Bevölkerung. Stets wird ihr der Schutz verweigert. Der Gouverneur hat die Mönche aufgefordert, dem Haupttäter Tribut zu zahlen.“

Österreichs Kopten appellierten gemeinsam mit der Union orientalischer Christen an die Weltgemeinschaft, die UN-Ratsversammlung für Menschenrechte und die EU Kommission für Menschenrechte die ägyptische Regierung zum Schutz der koptischen Bürger aufzufordern. Laut einer Presseerklärung seien die Täter der Polizei bereits bekannt, müssten aber mit keiner Bestrafung rechnen, weil sich ihre Anschläge gegen Christen richteten.

Islamismus als Hauptursache

In den letzten Jahrzehnten verließen 1,5 Millionen Kopten ihr Heimatland. Noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts lebten sie weitgehend ungestört in Ägypten und durften auch öffentliche Ämter bekleiden. Das änderte sich mit dem wachsenden Druck der Muslimbruderschaft, die laut Tadros erstmals im Jahr 1952 in Suez elf Kopten tötete. Seit die Scharia unter Mubaraks Vorgänger Anwar as-Sadat zur einzigen Quelle der Gesetzgebung wurde, sind Kopten durch das Gesetz nicht mehr geschützt und können nur auf Unterstützung des Präsidenten hoffen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker berichtet, dass die Kopten bei Job- und Wohnungssuche benachteiligt würden, chancenlos seien sie bei der Bewerbung für öffentliche Ämter.

Nach Einschätzung von William Tadros ist der Islamismus, der den Staat zunehmend unter Druck setzt, an der Verschlechterung der Lage schuld. „Durch staatliche Schulen, Moscheen und Medien, die von Fundamentalisten beherrscht werden, wird ein aggressives Klima des Hasses erzeugt. Seit der Islamisierung ist das Kopftuch allgegenwärtig, koptische Frauen sind sofort erkennbar.“

Hass auf Christen nimmt zu

In den neunziger Jahren nahm die Gewalt zu. Koptische Mädchen werden entführt und zwangsislamisiert. In jüngerer Zeit gab es Pogrome gegen Kopten, etwa im Jahr 2000, als militante Islamisten im südägyptischen Dorf Al-Kosheh 21 Kopten töteten und mehrere Gebäude vernichteten. Probleme bekamen die Kopten zuletzt vor allem im Zusammenhang mit der Errichtung und Renovierung von Kirchen.

„Das Problem existiert erst, wenn Politik und Religion miteinander verbunden sind und man die andere Religion nicht aushalten kann“, meinte Anba Damian, orthodoxer Bischof für Deutschland, vor über einem Jahr im Kath.net-Interview zum Fundamentalismus. „Es werden Gerüchte verbreitet, dass Christen eine Bedrohung für Moslems wären, dabei haben sie keine Waffen, keine Lobby, kein großes politisches Gewicht. Trotzdem braucht ein Imam nur seine Leute aufhetzen und dann gehen sie auf uns los.“

Angst vor Muslimbruderschaft

Besonders groß ist die Angst vor der Muslimbruderschaft, berichtet Damian: „Als ich unmittelbar vor der Wahl des ägyptischen Parlaments in Kairo durch den Stadtteil Nasser City fuhr, sah ich Menschen, die sich scharenweise auf der Straße versammelten. Sie schrieen „Der Islam ist die Lösung“, warfen sich nieder und beteten. Ich dachte: Das ist nicht das Ägypten, das ich kenne! So viel Angst hatte ich noch nie seit meiner Geburt in Ägypten. Ich erfuhr später, dass 88 Muslimbrüder die Wahl in das Parlament geschafft haben. Es ist kein Geheimnis, dass wir Angst haben, dass die Muslimbrüder an die Macht kommen.“ Mittlerweile würden Einladungen zum Islam am Arbeitsplatz offen und laut und deutlich ausgesprochen: „Man denkt nicht an die Gefühle, nicht an das Zusammenleben mit den anderen. Man denkt nur an eine gewaltsame Islamisierung Ägyptens.“

Die Kopten sind die einheimischen Christen Ägyptens. Wie viele Kopten tatsächlich in Ägypten leben ist unklar. Die öffentlich zugänglichen Zahlen schwanken zwischen fünf und 16 Millionen (!).

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Benedikt XVI.: Interreligiöser Dialog ist Dienst an der Gesellschaft

Posted by deislam - 5. Juli 2008

Kathpress / 18.04.2008 / 08:59 / OTS0014 5 AA 0457 KAT0002

utl: Benedikt XVI. würdigte in Washington bei Begegnung mit jüdischen, islamischen, buddhistischen und hinduistischen Vertretern das Miteinander der Religionen in den USA

Washington, 18.4.08 (KAP) Papst Benedikt XVI. hat in den USA gegen die gesamtgesellschaftliche Bedeutung des interreligiösen Dialogs betont. Bei einem Treffen mit Vertretern anderer Religionen mahnte er am Donnerstagabend in Washington, Begegnung und Dialog nicht nur als Mittel zum gegenseitigen Verständnis zwischen den Religionen zu sehen. Der interreligiöse Dialog sei auch ein Weg, der ganzen Gesellschaft zu dienen. Mit einer wachsenden gegenseitigen Kenntnis werde der Blick für gemeinsame ethische Werte frei. „Die Welt erwartet ein gemeinsames Zeugnis für diese Werte“, sagte der Papst.

Benedikt XVI. sprach von einer „enormen Verantwortung religiöser Führer“. Die Religionsgemeinschaften müssten die Gesellschaft mit tiefer Ehrfurcht und Respekt für das menschliche Leben ausstatten; sie hätten sicher zu stellen, dass die Menschenwürde anerkannt und geschätzt wird. Zu ihren Aufgaben gehöre der Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit. Insbesondere aber sollten sie den neuen Generationen nahe bringen, was „richtig, gut und vernünftig“ ist. Zugleich lud der Papst dazu ein, außer den Gemeinsamkeiten auch die Unterschiede ruhig und klar zu diskutieren. Auf diese Art bleibe der Austausch nicht bei gemeinsamen Werten stehen, sondern erforsche auch deren letzten Grund.

Der interreligiöse Dialog dürfe nicht auf das Finden von praktischen Strategien zur Friedensförderung reduziert werden, unterstrich Benedikt XVI. Das tiefere Ziel sei, zentrale Fragen zu beantworten: „Was ist der Ursprung und das Ziel der Menschheit? Was ist gut und böse? Was erwartet uns am Ende unserer irdischen Existenz?“ Gegenwärtig würden diese Themen freilich oft an den Rand gedrängt. Aufgabe spiritueller Führer sei, sie wieder ins Bewusstsein zu rücken.

Als beispielhaft stellte Benedikt XVI. das Miteinander der Religionen für die Gesellschaft in den USA vor. Das Land habe eine lange Geschichte der Zusammenarbeit in verschiedensten Feldern des öffentlichen Lebens. Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft und Religionszugehörigkeit engagierten sich täglich gemeinsam im sozialen und Erziehungsbereich. Die USA zeigten, dass eine einige Gesellschaft aus einer Pluralität von Völkern erwachsen könne, so der Papst. Voraussetzung sei, dass „Religionsfreiheit als grundlegendes Bürgerrecht anerkannt wird“.

Die Aufgabe, Religionsfreiheit zu wahren, sei nie abgeschlossen, mahnte Benedikt XVI. weiter. Der gesetzliche Schutz der Religionsfreiheit garantiere nicht, dass Menschen, vor allem Angehörige von Minderheiten, von Diskriminierung und Vorurteilen verschont bleiben. Jeder müsse dafür Sorge tragen, dass Menschen ihren Glauben in Frieden ausüben und ihren Kindern weitergeben können.

An dem Treffen im „Pope John Paul II Cultural Center“ nahmen etwa 150 Vertreter von Judentum, Islam, Buddhismus und Hinduismus teil. Das 2001 eröffnete Zentrum beherbergt eine Forschungs- und
Dokumentationsstelle für das Wirken von Johannes Paul II. Ein Schwerpunkt liegt auf dem interreligiösen Dialog. Besucher können in einer interaktiven Galerie die Weltreligionen kennenlernen. (forts mgl)

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Kardinal Wetter „würdigt zukunftsweisende Perspektiven des Zweiten Vatikanischen Konzils“

Posted by deislam - 2. Juli 2008

MÜNCHEN, 30. Juni 2008 (ZENIT.org).- Sein 40jähriges Bischofsjubiläum feierte gestern, am Hochfest der Apostel Petrus und Paulus, im Münchener Liebfrauendom Kardinal Friedrich Wetter.

In einer gesellschaftlich stürmischen Zeit, so bekannte der Jubilar in seiner Festpredigt, sei er am 29. Juni 1968 im Hohen Dom zu Speyer zum Bischof geweiht worden. Damals mit 40 Jahren einer der jüngsten Bischöfe Deutschland habe er sich als Theologieprofessor wie der Prophet Jona gefühlt, „der in die Wogen des stürmisches Meeres hineingeworfen wurde“. Nach 14jährigem Wirken als Oberhirte seines Heimatbistums sei er schließlich 1982 von Papst Johannes Paul II. zum Erzbischof von München und Freising ernannt worden.

Kardinal Wetter würdigte in seiner Predigt die Früchte des Zweiten Vatikanischen Konzils. Das Konzil habe sich den Herausforderungen der Moderne gestellt und damit den richtigen Weg gewiesen. Es habe das Bild einer erneuerten Kirche gezeigt, die Zukunft habe, weil sie auf dem von Gott gelegten Grund stehe und nichts anderes wolle, als die Menschen zu Gott zu führen. Das Konzil habe dieses Kirchenbild nicht erfunden, sondern im Blick auf Jesus Christus als ihren Ursprung gewonnen.

Angesichts eines gewissen Hoffnungsschwunds in katholischen Kirchenkreisen ermutigte Kardinal Wetter: „Es gibt aber auch viele und gute Aufbrüche und Bewegungen, die aus der Kraft des Evangeliums die Kirche und die Welt erneuern.“ Das Evangelium setze sich gegen alle Widerstände durch, bekräftigte er.

Der Kardinal bekannte, er selbst habe immer Sicherheit „an der Hand Jesu“ gefunden, um seinen bischöflichen Auftrag zu erfüllen, den Menschen den Weg zu weisen und ihnen in Unsicherheit und Verwirrung Halt zu geben. Er habe seinen apostolischen Dienst „auf das Fundament Jesus Christus gestellt“ und sei in 40 Jahren darin „nicht enttäuscht worden“.

25 Jahre lang war Friedrich Kardinal Wetter Oberhirte des altbayerischen Erzbistums. Sein unmittelbarer Amtsvorgänger war Kardinal Joseph Ratzinger, der heutige Papst Benedikt XVI.

Unser Kommentar:
Die „Früchte des Zweiten Vatikanischen Konzils“ sind für treugläubige, traditionsverbundene katholische Christen keineswegs (positiv) „zu würdigende“. Vielmehr sind sie zu einem großen Teil so schlechte, so verderbliche, dass die ganze Kirche ihretwegen schwer erkrankte und dabei enorm geschwächt wurde. Was Kardinal Wetter als „viele und gute Aufbrüche und Bewegungen, die aus der Kraft des Evangeliums die Kirche und die Welt erneuern“ sieht, sind nicht viel mehr als „Aufbrüche und Bewegungen“, die die Kirche und die Welt erneuern möchten, dies aber nicht nicht im entferntesten fertigbringen. Jedenfalls ist von einer wirklichen und wirksamen Erneuerung der Kirche und durch sie der Welt aktuell und durch die vergangenen 40 Jahre kaum etwas zu sehen und zu spüren. Im Gegenteil: gerade wegen der vom Konzil gesetzten verfehlten Ansätze, bzw. neuen Direktiven in Bezug auf die „Andersgläubigen“, die „Nicht-Glaubenden“ und die „Brüder der abrahamitischen Weltreligionen Judentum und Islam“ ist eine „Erneuerung“, d.h. eine Wiederherstellung der Gesundheit der Kirche gar nicht möglich. Es bräuchte eine totale Rückbesinnung auf das zweitausendjährige Vorkonziliare, auf das bewährte Heilige und Heiliggesprochene, um das Gift, das in ihren Körper gedrungen ist, zu „neutralisieren“, zu eliminieren. Und dazu wären Eingeständnisse erforderlich, dass man schlimme Fehler gemacht hat, dass man Irrwege gegangen ist. Und dazu wären Schuldbekenntnisse von höchster Stelle angebracht, während jene, die heute auf allen hierarchischen Stufen in Mode sind, zu einem beträchtlichen Teil deplaziert sind, ja beredtes Zeugnis dafür sind, dass man die katholische Vergangenheit in Wichtigem und Entscheidenden nicht (mehr) versteht, nicht (mehr) gutheißt. Das Konzil habe sich „den Herausforderungen der Moderne gestellt und damit den richtigen Weg gewiesen, es habe das Bild einer erneuerten Kirche gezeigt, die Zukunft habe, weil sie auf dem von Gott gelegten Grund stehe und nichts anderes wolle, als die Menschen zu Gott zu führen. Das Konzil habe dieses Kirchenbild nicht erfunden, sondern im Blick auf Jesus Christus als ihren Ursprung gewonnen, meint Kardinal Wetter. Offensichtlich sieht er, wie so viele mit ihm, die Realität nicht, sondern nur das, was er, (als Befangener) sehen will. In den 40 Jahren seit dem Konzil haben sich die „Weichenstellungen“ dieser jüngsten Kirchenversammlung auf alles Geist-Bestimmte in Kirche und Welt katastrophal ausgewirkt. Den Nachweis dazu zu erbringen, ist ein Leichtes. Allein die Statistiken sprechen eine deutliche Sprache: Zusammenbruch der Mission(en), enorm viele Kirchenaustritte, weitgehende Zerstörung der heiligen Liturgie, starker Rückgang der Gottesdienstbesucher, insbesondere der Kinder und Jugendlichen, auffälliger rapider Rückgang der Priester- und Ordensberufungen, Kollaps der katholischen christlichen Politik, Erziehung und Moral, Erstarkung der antikatholischen Konfessionen und „Religionen“, um nur einmal diese zu nennen. Das „Kirchenbild“, das sie (die Konzilskirche) „im Blick auf Jesus Christus als ihren Ursprung (neu) gewonnen“ zu haben vermeinte, war eben ein Trugbild; denn die Kirche hat fast zwei Jahrtausende vor diesem Konzil schon nichts anderes gewollt, „als die Menschen zu Gott zu führen“. Aber sie hatte es nach den Weisungen des HERRN, Seiner Apostel, Seiner Blutzeugen, Seiner Bekenner, Seiner HEILIGEN gewinnbringend getan, stets gleichbleibend, traditionstreu, gelegen oder ungelegen, ohne sich durch die jeweilige „Moderne“ auf neue Wege „herausfordern“ zu lassen.

Siehe auch: unsere Seite (Das) Konzil

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