ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Archive for the ‘Türkei’ Category

Völkermord an Armeniern: Kirchen rufen zu Gedenken und Gebet auf

Posted by deislam - 22. April 2011

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG11042206 – 22.04.2011
Permalink: http://www.zenit.org/article-22994?l=german

Gemeinsame Erklärung von armenisch-apostolischer und syrisch-orthodoxer Kirche sowie des armenisch-katholischen Mechitaristenordens in ÖsterreichWIEN, 22. April 2011 (ZENIT.org/kathpress). –  Vertreter der armenisch-apostolischen Kirche, der syrisch-orthodoxen Kirche und des armenisch-katholischen Mechitaristenordens haben alle Kirchen in Österreich dazu aufgerufen, am Ostersonntag, den 24. April, in besonderer Weise der Opfer des Völkermordes an den Armeniern zu gedenken und in den Gottesdiensten für sie zu beten, wie die österreichische Agentur Kathpress berichtet.

Zwischen 1915 und 1918 wurden im damaligen Osmanischen Reich rund 1,5 Millionen Armenier und Angehörige anderer christlicher Minderheiten ermordet. Der 24. April ist bei den Armeniern der Tag des Gedenkens an die Opfer der Massaker.

„Dieses Jahr fällt der 24. April auf den Ostersonntag. Wie jedes Jahr werden sich an diesem Tag alle Gebete auf die konzentrieren, die in diesem Völkermord ihr Leben auf grauenhafte Weisen verloren haben, mit der Hoffnung dass ihre Seelen Frieden finden“, heißt es in der Erklärung. Neben den Armeniern seien auch syrisch-orthodoxe Christen, Assyrer, Chaldäer und Griechen „systematisch aus ihrer angestammten Heimat vertrieben und zum überwiegenden Teil ermordet worden“.

Unterschrieben wurde die Erklärung am Dienstag im Wiener Mechitaristenkloster vom syrisch-orthodoxen Chorepiskopos Emanuel Aydin, dem armenisch-apostolischen Erzpriester Haykazun Najarian, dem Pfarrer der armenischen katholischen Gemeinde in Wien, Vahan Hovagimian, sowie dem Abt des Mechitaristenklosters, Paul Kodjanian.

Die Unterzeichner erinnern im Papier u. a. daran, dass auch der Ökumenische Rat der Kirchen bereits mehrmals den Völkermord an den Armeniern und anderen Christen anerkannt und verurteilt hat: beispielsweise bei der 6. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Vancouver/Kanada im Jahr 1983.

Der 24. April ist bei den Armeniern deshalb der Tag des Gedenkens an die Opfer der Massaker, weil an diesem Tag im Jahr 1915 in einer Nacht-und-Nebel-Aktion im damaligen Konstantinopel von einer Sondereinheit des Innenministeriums Hunderte führende armenische Repräsentanten verhaftet wurden; unter ihnen Senatoren, Abgeordnete, Universitätsprofessoren, Chefredakteure, hohe Staatsbeamte und Künstler.

Die Verantwortung für diese Aktion und den nachfolgenden Völkermord lag bei der vom jungtürkischen „Komitee für Einheit und Fortschritt“ (Ittihad ve Terakki) gestellten kaiserlich-osmanischen Regierung, die im Ersten Weltkrieg mit dem damaligen Deutschen Reich und Österreich-Ungarn verbündet war.

Hintergrund des Völkermords waren Versuche der 1909 an die Macht gekommenen nationalistischen Jungtürken, ein einheitliches Reich zu schaffen, Türkisch als Einheitssprache und den Islam als alleinige kulturelle und religiöse Basis durchzusetzen. Der Erste Weltkrieg lieferte die Gelegenheit, dieses Konzept durchzusetzen. Nach dem Scheitern der türkischen Offensive gegen Russland im Jänner 1915 begann am 24. April die systematische Verfolgung und Ermordung.

Mehmed Talat (ab 1917 als Großwesir Talat Pascha) setzte als Innenminister durch Codetelegramme an alle Valis (Gouverneure) die Armenierdeportationen in Gang, die offiziell als kriegsbedingte Umsiedlung einer unzuverlässigen Minderheit begründet wurden. Gleichzeitig sorgte er „inoffiziell“ durch die ittihadistischen Provinzsekretäre dafür, dass diese Befehle als Genozid-Anweisungen verstanden und umgesetzt wurden.

Zu diesem Zwecke wurde vor allem die „Teskilat-i-Mahsusa“ (Spezialorganisation) eingesetzt, eine Miliz, die aus entlassenen Häftlingen und muslimischen Flüchtlingen vom Balkan und aus dem Kaukasus bestand. Gouverneure, die sich querlegten, wurden abgesetzt oder liquidiert. Der Palast wurde offensichtlich nicht informiert, der Sultan hatte keine Möglichkeit zum Eingreifen.

Die Gesamtzahl der Opfer wird auf 1,5 bis zwei Millionen geschätzt. Außer den Armeniern waren vor allem auch die altsyrischen Christen in Ostanatolien und die Pontus-Griechen betroffen.

Nach dem Ende des Weltkriegs leiteten die westlichen Siegerstaaten Prozesse gegen die Kriegsverbrecher ein. Ein Istanbuler Kriegsgericht konnte beweisen, dass die Verbrechen zentral vorbereitet wurden. Es verurteilte 17 Angeklagte zum Tode, drei Hinrichtungen wurden vollzogen. Die Haupttäter flohen, einige wurden später von armenischen Attentätern ermordet.

Mittlerweile haben eine Reihe von Staaten den Genozid offiziell anerkannt, darunter Frankreich, Italien und die Niederlande. 1985 erschien der Begriff „Armenian genocide“ in einem offiziellen Papier der UNO. Die Türkei bestreitet offiziell bis heute, dass es sich um einen Völkermord gehandelt habe.

Unser Kommentar: (folgt!)

Siehe auch:

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Rede des Nationalratsabgeordneten Ewald Stadler (BZÖ) vom 18.11.2010 im Österreichischen Nationalrat

Posted by deislam - 27. November 2010

Brandrede über Kadri Ecvet Tezcan

Zum Mord an Erzbischof Luigi Padovese:

http://www.youtube.com/watch?v=j0BOKGDSo7o&NR=1

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Takiyya auf türkisch – Offener Brief an den Botschafter der Türkei

Posted by deislam - 2. Oktober 2010

Offener Brief an den Botschafter der Türkei, Iskender Okyay, Rungestr. 9, 10179 Berlin, Fax (030) 2 75 90 915, www.tuerkischebotschaft.de

Sehr geehrter Herr Okyay,

nicht wenige deutsche Bürger haben den Ministerpräsidenten der Republik Türkei, Herrn Recep Tayyip Erdogan, angeschrieben, um gegen die brutale und grausame Ermordung von Erzbischof Luigi Padovese im Juni dieses Jahres zu protestieren. In Ihren gleichlautenden Antwortschreiben stellen Sie u.a. fest:
„Unsere Botschaft empfindet es als befremdlich, daß Sie in Ihrem Schreiben die angebliche Religionsangehörigkeit des Verdächtigten dem Glauben des Opfers gegenüberstellen und den Eindruck zu erwecken versuchen, der tragische Tod des Prof. Padovese würde auf eine Art Glaubenskonflikt in der Türkei hindeuten.
Die Republik Türkei ist Erbe der Jahrhunderte zurückreichenden Tradition des Osmanischen Staates, das friedliche und harmonische Zusammenleben der Angehörigen verschiedenster Religionen auf seinem Staatsgebiet zu gewährleisten. Sie ist deshalb gerade im Bereich der religiösen Toleranz ein exemplarisches Land, welches Kritik wie die in Ihrem Schreiben vorgebrachte nicht verdient“.

Mit Befremden stellen wir fest, daß in Ihrem Schreiben schwerwiegende Fehler enthalten sind:
Zuerst: Der Mörder von Erzbischof Luigi Padovese, Murat Altun, ist Muslim und hat seine Tat vor Gericht gestanden mit der Begründung, er habe im Auftrag Allahs gehandelt. Der Presse gegenüber erklärte er: „Ich wollte eigentlich den Papst umbringen, aber daraus ist nichts geworden.“ Offenbar wurde Erzbischof Padovese zum Ersatzopfer, nachdem er die Einladung von Papst Benedikt XVI., den er – zusammen mit seinem Leibwächter Murat Altun – in Zypern besuchen wolle, absagen mußte, weil er von den Plänen Murats erfahren hatte.
Sie, Herr Botschafter der Türkei, wissen um die Verfolgung, Bedrängnis, Benachteiligung und Ermordung von Christen in der Türkei in Geschichte und Gegenwart. Weder heute noch im Osmanischen Reich kann von „friedlichem und harmonischen Zusammenleben der Angehörigen verschiedenster Religionen“ die Rede sein.
Es läßt sich zweifelsfrei nachweisen, daß vor rund 100 Jahren in der Türkei noch 30% Christen lebten, heute sind es nur noch 2%. Allein Deutschland hat über 50 000 türkischen Christen Asyl gewährt, die aus ihrer Heimat fliehen mußten, weil sie Christen sind!
Was Sie, Herr Botschafter der Türkei, praktizieren, ist schlicht und einfach Takiyya – wörtlich übersetzt Verhüllung – d.h. das Verbergen wahrer Absichten, treu den Weisungen Allahs und Mohammeds, die eine Täuschung von Nicht-Muslimen als geboten und erlaubt erklären, weil grundsätzlich zu ihnen kein Vertrauensverhältnis besteht. Der islamische Gelehrte Al-Ghazali drückte dies schon im 11. Jahrhundert so aus: „Wisse, daß die Lüge in sich nicht falsch ist. Wenn eine Lüge der einzige Weg ist, ein gutes Ergebnis zu erzielen, ist sie erlaubt.“
Offenbar glauben Sie, mit Ihrer Takiyya-Antwort ein für den Islam und das Ansehen der Türkei gutes Ergebnis zu erzielen. Uns zu täuschen, ist Ihnen allerdings nicht gelungen.

Adelgunde Mertensacker, Bundesvorsitzende der CHRISTLICHEN MITTE für ein Deutschland nach GOTTES Geboten.

Siehe dazu auch unseren Artikel vom 3. Juni 2010 zum Mord von Erzbischof Luigi Padovese!

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Türkei: Kardinal Meisner begrüßt Tarsus-Absichtserklärung

Posted by deislam - 7. September 2010

Zitat von Radio Vatikan 28/08/2010 11.24.56:

Der Kölner Kardinal Joachim Meisner begrüßt die neuen Zeichen aus der Türkei für eine dauerhafte Nutzung der Pauluskirche in Tarsus durch die Christen. Es wäre ein Signal für die ganze Welt, schreibt der Erzbischof von Köln in einer Mitteilung. Gegenüber unseren Kollegen vom Kölner domradio äußert Kardinal Meisner aber auch seine Skepsis.

„Ich bin schon mehrfach durch Versprechungen hoher türkischer Autoritäten mit Hoffnung erfüllt worden, die sich dann als trügerisch erwiesen. Ich bleibe aber bei dem urchristlichen Grundsatz: „sperare contra spem„, also „gegen die Hoffnung zu hoffen“, auf dass die mittelalterliche Kirche in Tarsus uns Christen zurückgegeben wird.“

Der Leiter der obersten türkischen Religionsbehörde Diyanet, Ali Bardakoglu, hatte sich kürzlich für die Wiedereröffnung der Paulus-Kirche ausgesprochen.

„Nach den sehr traurigen Nachrichten der letzten Jahre über die Situation der Christen in der Türkei ist die jüngste Meldung wie ein Silberstreif am Himmel. Es wäre ein Signal für die ganze Welt! Da Paulus in Tarsus geboren wurde, ist der Ort mit der Person des Völkerapostels unauflöslich verbunden. Damit würde ein positives Zeichen auch an unsere Gesellschaft in Deutschland gesendet, wo den türkischstämmigen Mitbürgern muslimischen Glaubens immer wieder nahegelegt wird, sie mögen sich für dieselben Rechte der Religionsfreiheit in ihrem Ursprungsland einsetzen, wie sie in Deutschland und in Europa allgemein gelten.“

(domradio 28.08.2010 mg)

Unser Kommentar:
„Selig“ die gegen alle Hoffnung hoffen. Kardinal Meisner gehört zu jenen, die auch noch Hoffnung haben, wenn (schon längst) überhaupt kein Grund mehr besteht, zu hoffen! Wenn alle Hoffnung evidenterweise TRÜGERISCH ist! Es wäre ein überfälliges Signal für die ganze – vor allem christliche – Welt, wenn hohe Vertreter der Christenheit, statt ewiger Fortsetzung trügerischer Hoffnung(en), endlich Druck ausüben würden für entsprechende Gegenmaßnahmen z.B. in Deutschland, mit anderen Worten, dass keine einzige Moschee mehr gebaut oder eröffnet werden dürfte, solange in der Türkei keine echte Religionsfreiheit wie in Deutschland besteht!

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Türkei erlaubt als außerordentliche Ausnahme einen einmaligen Gottesdienst im Kloster Sumela

Posted by deislam - 30. Juli 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10073002 – 30.07.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-21176?l=german

Türkei erlaubt exklusiv Gottesdienst im Kloster Sumela
Die Ausübung des Kultes ist hier eigentlich verboten

TRABZON, 30. Juli 2010 (ZENIT.org).- Am 15. August dieses Jahres wird im Kloster Sumela, wo dies eigentlich von den türkischen Behörden verboten ist, weil religiöse Aktivitäten als „Hindernis für den Fremdenverkehr“ betrachtet werden, ein Gottesdienst stattfinden. Rund vier Kilomenter entfernt von Trabzon und ganz in der Nähe von Macka, einem hübschen, in mitten von Wäldern und Wiesen liegendem Dorf, erhebt sich der 250 m hohe steile Felsen Karadag. Das Kloster Sumela schmiegt sich wie ein Adlernest an die Felswand, die über den Wiesen hinaufragt.

Das Kloster Sumela wurde als Eremitage in der Nähe von Trabzon auf einem Felsen in 1.200 Höhe über dem Meeresspiegel errichtet und ist von großem historischem und künstlerischem Wert.

Der Überlieferung nach wurde Sumela (auch Mutter Maria genannt) unter dem byzantinischen Kaiser Theodosius I. (375-395) von zwei Eremiten, Barnabas und Sophronio, in einer Felsenhöhle auf dem Karadag als Kirche gegründet. Damit wurden die ersten Grundsteine zu dem Kloster gelegt. Als sich später das Christentum unter Kaiser Justinian weiter ausbreitete, wurde die Sumela Kirche vergrößert.

Auf einer engen und hohen Treppe steigt man zum Kloster hinauf. Die Klosteranlage besteht aus einer in Felsen gehauenen Kirche, einigen Kapellen,der Küche, mehreren Mönchzellen, dem Gasthaus, der Bibliothek und einem Brunnen, dessen Wasser als wundertätig galt.

Hier befindet sich die Ikone der „Jungfrau vom schwarzen Berg“, die der Überlieferung nach dem Evangelisten Lukas gehört haben soll.
Dieses Jahr, so der Beobachter aus kirchlichen Kreisen in der Türkei, werde das Kloster nur einen Tag lang, am 15. August, für den Kult freigegeben, nachdem die türkischen Behörden feststellen mussten, dass der so genannte „religiöse Tourismus“ zunimmt, seit dem Paulusjahr im vergangenen Jahr immer mehr Pilgerfahrten zu christlichen Stätten in der Türkei stattfinden.

Man werde in Sumela einen Gottesdienst feiern können – so der Beobachter zum Fidesdienst – müsse jedoch die Zahl der Teilnehmer beschränken und das genaue Datum und die genaue Uhrzeit angeben. Der Gottesdienst finde auf dem Vorplatz des Klosters statt und es handele sich bei der Genehmigung ausdrücklich um eine „außerordentliche Erlaubnis“: „Diese ganz offensichtlichen Behinderung der Religionsfreiheit zeigt, wie schwer es christliche Gläubige in ihrem Alltag in der Türkei haben“, so der Beobachter abschließend.

Siehe dazu auch:

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Neue Runde im Enteignungsprozess um Kloster Mor Gabriel in der Türkei

Posted by deislam - 11. Juli 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10070911 – 09.07.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-21015?l=german

Neue Runde im Enteignungsprozess um Kloster Mor Gabriel in der Türkei
Syrisch-orthodoxe Christen zwischen Hoffnung und Angst

Von Marianne Brückl

MIDYAT/TÜRKEI, 9. Juli 2010 (ZENIT.org).- Der Enteignungsprozess des syrisch-orthodoxen Klosters Mor Gabriel im Tur Abdin („Berg der Gottesknechte“) in Südost-Anatolien geht in eine neue Runde. Am 14. Juli soll das strafrechtliche Verfahren gegen den Vorsitzenden der Klosterstiftung Mor Gabriel Kuryakos Ergün vor dem Gericht in Midyat weiterverhandelt werden. Sowohl bei den Klosterbewohnern als auch der christlichen Bevölkerung im Land herrscht Skepsis darüber, ob es nach langem zermürbenden Prozess endlich zu einer Entscheidung kommen wird. Das syrisch-orthodoxe Kloster Mor Gabriel befindet sich im Südosten der Türkei. Im Jahr 397 erbaut, gilt es als eines der ältesten Klöster der Welt.

Es ist einer von gleich mehreren Prozessen, der Strafprozess um den Bau der Klostermauer, die zum Schutz vor kurdischen Viehherden und der kurdischen PKK errichtet worden war. Der Vorwurf lautet, dass dies illegal auf staatlichem Eigentum erfolgt sei. Sollte das Gericht zur der Auffassung kommen, dass dieser Schutzwall auf einem staatlichen Waldgrundstück steht, ist die Autonomie des Klosters in Gefahr und damit die wichtigste ökumenische Begegnungsstätte im Tur Abdin endgültig dem Untergang geweiht. Und was noch viel problematischer ist: Vom Ausgang dieses Verfahrens hängt das Überleben der Klosterbewohner in den historischen Mauern wie auch der im Tur Abdin verbliebenen oder dorthin zurückgekehrten syrischen Christen ab.

Sollte die Mauer im Zuge einer negativen Urteilsfindung abgerissen werden, erhöht sich die Gefahr von Übergriffen fanatischer Muslime drastisch. Es sind aber auch die Tiere der Kurden, die wieder ungehindert in die Gärten eindringen und die lebensnotwendige Ernte zerstören, die dem Kloster als Grundlage dient. Und ist die Selbstversorgung einmal gestört, ist es nur eine Frage der Zeit, dass die Bewohner gezwungen sind, eine der letzten noch verbliebenen kulturellen Stätten zu verlassen, die von der Existenz des Urchristentums zeugen. Ein Verlust eines geistlichen Zentrums, der absehbar auch nicht ohne Folgen für die letzten indigenen Christen in diesem Teil der Türkei bliebe.

Der CSU-Bundestagsabgeordnete Johannes Singhammer, stellvertretender Vorsitzender seiner Fraktion, kritisierte bei seinem Besuch Anfang Juni im Kloster die Gefährdung der Stätte. „Es droht eine fortschreitende Miniaturisierung türkischer Staatsbürger christlichen Glaubens.“ so der CSU-Politiker. Singhammer befürchtet, dass der türkische Staat die christlichen Bauwerke allenfalls als Sehenswürdigkeiten erhalten, jedoch die Entfaltung des religiösen Lebens der Christen verhindern wolle.

Die Bewohner von Mor Gabriel sind skeptisch, glauben nicht an eine Urteilsfindung in der nächsten Woche. Sie befürchten, weiter hingehalten zu werden und wieder einmal im Ungewissen über ihre Zukunft zu bleiben. Bereits seit Ende des Jahres 2008 sieht sich das Kloster ständigen Prozessen ausgesetzt, die sich durch Beobachter als Schauprozesse bezeichnen. So sollte das weit vor Entstehung des Islam erbaute Kloster auf dem Grund einer zerstörten Moschee erbaut worden sein, eine folglich unhaltbare Anschuldigung.

Die drei benachbarten kurdischen Dörfer Yayvantepe, Eglence und Candarli, die nach wie vor Anspruch auf den Grund des Klosters erheben, hatten damals mit Hilfe lokaler Politiker der islamistisch-konservativen Partei AKP Klage erhoben und den ersten Prozess ins Rollen gebracht. Weitere Verfahren folgten, etwa durch die Behauptung staatlicherseits, die zum Schutz vor Eindringen kurdischer Viehherden und PKK-Kämpfern errichtete Klostermauer verletze die Eigentumsrechte des türkischen Staates.

Bis dato werden immer wieder Prozesstage anberaumt und bereits nach wenigen Minuten mit einer Vertagung beendet. Die Gründe sind grotesk. Einmal lautete die Begründung, man müsse zum Beten in die Moschee. Sechsmal wurde das Strafverfahren gegen Kuryakos Ergün bereits verschoben. Ob die Klosterbewohner noch weiteres Mal auf eine Klärung hin fiebern müssen, das wird der nächste Mittwoch zeigen.

Unser Kommentar:
Das Geschehen um Mor Gabriel ist charakteristisch für die Einstellung, das Verhalten, das Vorgehen, die Taktik des Islams gegenüber dem Christentum. Hier unter Anderem wird auf eindrückliche, handfeste Weise demonstriert, was die korangläubigen Muslime mit den Christen letztlich überall getan haben und tun (werden), wenn sie dazu die Freiheit und Möglichkeit und Gelegenheit haben. Sie zerstören (nach und nach) ihre Einrichtungen und Werke und rotten sie aus. Das ist ja auch ihr Allah-Gebot. Und was tun die Christen dagegen? Nichts wirklich Wirksames! Sie wähnen, es genüge, da und dort ein bisschen gewaltfreien Widerstand zu leisten gegen den islamischen „Extremismus“, an die „Vernunft“ zu appellieren, Religionsfreiheit und „Menschenrechte“ einzufordern, und so fort. Dabei müsste es längst klar sein, dass dem Islam nur beizukommen ist/wäre, wenn man ihn mit gottesgeistlicher Gewalt bekämpft. Der Islam muss von christlicher Seite unaufhörlich entlarvt werden als das, was er vor dem einzigen wahren, dreipersönlichen Gott ist: eine entsetzliche Gotteslästerung. Die Christen müssten von höchster Warte ständig dazu aufgerufen werden, den Islam als teuflische Irrlehre und absolute Fehlleitung zu erkennen und mit geistlicher Gewalt überall zu bedrängen und zu besiegen. Völlig aussichtslos, ja kontraproduktiv und gar selbstschädigend und selbstzerstörerisch ist der „brüderliche“ Dialog mit ihm! Das einstmals christliche Europa hätte vor 50 Jahren bei mehrheitlich intaktem Glauben die Gelegenheit dazu noch gehabt, die Ein- und Unterwanderung durch die Mohammedaner zu verhindern. Doch statt geistliche Aufrüstung wurde ja seither geistliche Abrüstung bis Entwaffnung und Weltreligionenversöhnung betrieben. Jetzt ist es zu spät. Es ist auch keine Spur von wirklicher Besinnung und entsprechender Umkehr bei den kirchlichen und weltlichen Autoritäten ausmachbar.

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Pater Felix Körner SJ (Islamkenner): „Dialog ist kein Missionsersatz“

Posted by deislam - 16. Juni 2010

Zitat von Radio Vatikan: 16/06/2010 10.43.11

Jesuit Körner: „Dialog ist kein Missionsersatz“

Den eigenen Glauben im Dialog mit Muslimen nicht zu relativieren – dazu ruft der Jesuit Pater Felix Körner Menschen christlichen Glaubens auf. In einem Beitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Dienstag) zeichnet der Islamkenner Stationen des katholischen Verhältnisses zum Islam nach und benennt klare Grenzlinien zwischen den beiden Religionen. Hier eine Zusammenfassung des Beitrags von Pater Felix Körner.

Klare Trennlinie
Der Glaube an die Göttlichkeit Jesus Christi, die der Islam bestreitet, bilde eine klare Trennlinie zwischen beiden Religionen: „Der Koran widerspricht … dem Zeugnis des alten Testamentes, da er Jesus nicht als die Eröffnung der Gemeinschaft mit Gott gelten lässt.“ Der Wahrheitsanspruch des Islams widerspreche damit rundheraus dem Christentum, so Körner, der Mitglied der Jesuitenkommunität in Ankara ist. Körner wendet sich weiter dagegen, den islamischen Religionsstifter Mohammed als Propheten anzuerkennen. „Propheten bereiten auf die Begegnung mit Christus vor. Eine derartige Vorbereitung geschah nun aber weder durch die von Mohammed überbrachte Schrift noch durch seine Lebensführung.“ Mohammed sei ein einflussreicher Mann „mit einer für göttliche gehaltenen Botschaft“ gewesen, der Menschen zu Monotheismus und geordneteren Lebensstrukturen geführt habe. Das Spezifische des christlichen Glaubensbekenntnisses liege gerade im gottesdienstlichen Nachvollzug des Lebens Jesu durch „Sakramente der Erlösung“, so Körner: „Christlich ist das Bekenntnis nicht dann, wenn es die Existenz Gottes benennt, sondern wenn es die Geschichte Gottes bekennt.“
„Dialog ist kein Missionsersatz“
Das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965), so der Wissenschaftler, habe zwar die Hochachtung vor dem Islam betont, jedoch keineswegs andere Religionen als Erlösungswege anerkannt. Manche Kommentatoren läsen Dinge in die Konzilstexte hinein, „die darin nicht standen“. „Respekt heißt nicht Relativismus. Den Wert des anderen betonen heißt nicht, Gleichwertigkeit aller Lebensentwürfe zu behaupten.“ Dementsprechend könne Dialog auch kein Missionsersatz sein, meint Körner. Er sei vielmehr deren Rahmenbedingung: „Die Kirche hofft, dass Nichtchristen die Wahrheit des Christentums erkennen. Aber sie kann das nur hoffen, nicht mit List oder Druck bewirken. Dialogisch handelt, wer Freiheit ermöglicht. In dieser Freiheit ist Bekehrung als Einsicht möglich.“ Hinter jeder religiösen Lebensform stehe das „Bedürfnis nach Ganzheit“, so der Jesuit weiter. Die Konzilsväter hätten formuliert, dass Nichtchristen auf die Kirche hingeordnet seien.
Das katholische Verhältnis zum Islam
Das katholische Verhältnis zum Islam hat sich nach Körners Worten von einer Phase des Wohlwollens unter Papst Johannes Paul II. hin zu einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung unter seinem Nachfolger Benedikt XVI. entwickelt: „Mit Respekt vor dem Islam als Ausdruck nichtchristlicher Frömmigkeit äußerten sich Bischöfe und Theologen in der Geschichte der Kirche nur dann, wenn sie unmittelbar zu Muslimen sprachen. Jetzt aber findet eine anerkennende innerkirchliche Reflexion über Andersgläubige statt“, so der Jesuit wörtlich. Benedikt XVI. habe nach seiner umstrittenen „Regensburger Rede“ eigens ein Katholisch-Muslimisches Forum ins Leben gerufen, erinnert Körner. In der Rede vom September 2006 hatte der Papst die Frage nach einer Nähe von Glaube und Gewalt im Islam aufgeworfen. Nach heftigen Protesten in der islamischen Welt bedauerte das Kirchenoberhaupt Missverständnisse um seine Rede.

(rv /kna 16.06.2010 pr)

Unser Kommentar:
Wir pflichten diesen Kernaussagen von Pater Körner bei: „der Wahrheitsanspruch des Islam widerspricht rundheraus dem Christentum“ und „der islamische Religionsstifter Mohammed kann nicht als Prophet anerkannt werden“ und „die von Mohammed überbrachte Schrift (der Koran) ist nur eine für göttlich gehaltene Botschaft“, in Wahrheit also eine nicht-göttliche Botschaft. Was nun aber dem Christentum, das heißt Christus, das heißt GOTT, rundheraus widerspricht, ist ANTI-GÖTTLICH und kann und darf deshalb von Vertretern des Christentums weder mit „Wohlwollen“, noch mit „Respekt“, noch mit „Achtung“, und schon gar nicht mit „Hochachtung“ betrachtet und behandelt werden. Wohlwollen und Respekt und Achtung gebührt nur den Menschen, die das unglückliche, schwere Los haben, Befangene und Gefangene dieses letztlich infernalen „Religions“-Systems zu sein! Die „anerkennende innerkirchliche Reflexion über Andersgläubige“ ist eine verhängnisvolle Fehlentwicklung! Die Nichtchristen sind nicht auf die Kirche hingeordnet insofern sie bewusst Nicht-Christen, also bewusst Anti-Christen sind. Nur der Mensch von Natur aus ist auf die Kirche hingeordnet.

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Papst Benedikt XVI. plädiert für mehr Miteinander im Dialog mit Muslimen

Posted by deislam - 5. Juni 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10060412 – 04.06.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-20712?l=german

Papst Benedikt XVI. plädiert für mehr Miteinander im Dialog mit Muslimen
Er will keine politische Botschaft nach Zypern bringen

ROM, 4. Juni 2010 (ZENIT.org).- Die Ermordung von Erzbischof Padovese könne nicht der Türkei oder den Türken angelastet werden, erklärte Papst Benedikt XVI. heute Vormittag während seines Fluges nach Zypern gegenüber den an Bord anwesenden Journalisten. Dieses schmerzliche Ereignis dürfe in keiner Weise den Dialog mit dem Islam beeinträchtigen. „Es ist gewiss, dass es sich um keinen politisch oder religiös motivierten Mord gehandelt hat,“ so der Papst Benedikt XVI. , zum Auftakt seiner 16. Internationalen Apostolischen Reise.

Vor dem Hintergrund der Ermordung des Präsidenten der türkischen Bischofskonferenz Erzbischof Luigi Padovese betonte der Papst Benedikt XVI. vielmehr die Notwendigkeit des Dialogs mit dem Islam. Benedikt XVI. rief alle Christen auf, das Miteinander im Dialog mit den Muslimen zu suchen, „die unsere Brüder sind“. Er sprach die Hoffnung aus, dass die kommende Sonderversammlung der Bischofssynode zum Nahen Osten einen Beitrag zum Wachsen des Dialogs unter den Christen, aber auch mit den Muslimen leiste. Trotz aller Probleme sollte man versuchen, zu einer gemeinsamen Sicht zu gelangen, so der Papst.
Angesichts der Ereignisse am Gaza-Streifen lädt der Papst alle Parteien ein, geduldig zu sein. „Bei all diesen Vorfällen besteht immer die Gefahr, dass man die Geduld verliert, dass man sagt: Jetzt reicht es, und dass man nicht mehr den Frieden suchen will“. Dagegen sei es notwendig, jeden Tag Gott in seiner Geduld nachzuahmen. Man müsse immer wieder den Mut haben, neu anzufangen. Aufgabe des Heiligen Stuhles sei es, die Bereitschaft der Herzen zu einem Neuanfang zu suchen, dies in der Gewissheit, „dass alle vorwärts gehen können, dass die Gewalt keine Lösung ist“.

Angesprochen auf  Zypern und die Trennung des Landes in einen griechischen und türkischen Teil appellierte der Papst an die Bevölkerung, geduldig ihre Probleme zu lösen und in Harmonie mit ihren Nachbarn zu leben. Benedikt XVI. bekräftigte, dass es nicht seine Absicht sei, eine politische Botschaft nach Zypern zu bringen, sondern eine religiöse, die die Herzen vorbereiten solle, um eine Öffnung für den Frieden zu finden. Dabei handle es sich nicht um Dinge, die von heute auf morgen geschehen könnten. Es sei jedoch notwendig, die notwendigen politischen Schritte zu unternehmen.

„Es bedarf einer inneren Öffnung zum Frieden, die aus dem Glauben an Gott und aus der Überzeugung kommt, dass wir alle Kinder Gottes und Brüder und Schwestern unter uns sind.“

Unser Kommentar:
Auch und selbst für Papst Benedikt XVI. ist es also „gewiss, dass es sich um keinen politisch oder religiös motivierten Mord gehandelt hat“! Für uns hingegen ist dies alles andere als gewiss! Wie wir im Kommentar zum vorausgehenden Artikel geschrieben haben, handelt es sich beim Täter um einen zum „katholischen Glauben“ konvertierten Muslim, der „depressiv“ geworden war und psychiatrisch behandelt werden musste. Wer weiß, unter welchen inneren und äußeren Drohungen Abtrünnige des Islams leben, und dies gar in einem absolut islamisch dominierten Land (wie der Türkei – mit heute 99% muslimischer Bevölkerung!), der kann nicht zum vornherein ausschließen, dass der 26-jährige Mörder Murat Altun „religiös motiviert“ handelte. Aber der Papst hat auch an sich ein falsches Bild vom Islam. Er betrachtet ja alle Muslime als „unsere Brüder und Schwestern“ und „Kinder Gottes“, mit welchen zusammen es gelte (im Dialog), „zu einer gemeinsamen Sicht“ zu gelangen.
Immer und immer wieder müssen wir darauf hinweisen, dass Nicht-Christen und gar Anti-Christen von uns (Christen) nicht als „Brüder und Schwestern“ und als „Kinder Gottes“ bezeichnet werden dürfen. Wenn wir das tun, üben wir Verrat am Glauben und an der Praxis unserer Väter und Lehrer bis zurück zu Jesus Christus höchstpersönlich. Nur unsere Mit-Gläubigen, nur die an den Gott-Menschen JESUS CHRISTUS (ausdrücklich oder einschlussweise) wahrhaft Glaubenden können und dürfen (im Glauben an Gott) als unsere „Brüder“ und „Schwestern“ und als „Kinder Gottes“ bezeichnet werden. Alle übrigen Menschen sind unsere „Mit-Menschen“. Nur durch die christliche TAUFE wird man aus einem „Geschöpf Gottes“ ein „Kind Gottes“, das ist Lehre der Kirche Christi von Anfang an!

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Der Mord an Bischof Luigi Padovese, Apostolischer Vikar von Anatolien, wessen Tat war das?

Posted by deislam - 3. Juni 2010

Zitat aus ZENIT.ORG, ZG10060304 – 03.06.2010:  http://www.zenit.org/article-20696?l=german

Türkei: Mord an Luigi Padovese: Unermüdlicher Kämpfer für Versöhnung und Apostolischer Vikar von Anatolien

Gewaltakt überschattet Zypernreise des Papstes

ISKENDERUN, 3. Juni 2010 (ZENIT.org).- Bischof Luigi Padovese, Apostolischer Vikar von Anatolien, ist am Donnerstagmittag gegen ein Uhr in der Türkei ermordet worden. Der 63-jährige einstige Professor für Patristik und Vorsitzender der katholischen Bischofskonferenz in der Türkei wurde laut türkischen Medienberichten von seinem Fahrer in seinem Haus in Iskenderun niedergestochen und erlag später seinen Verletzungen in einem örtlichen Krankenhaus. Zeugenberichteten zufolge sei der mutmaßliche Täter die letzten Tage über deprimiert und gewalttätig gewesen und habe mehrmals Drohungen geäußert.

Der Gewaltakt wirft dunkle Schatten auf die Reise Papst Benedikt XVI. nach Zypern voraus, da Padovese dort mit dabei sein sollte. Er war zur Vorstellung des Instrumentum Laboris der Sonderversammlung der Bischofssynode für den Nahen Osten erwartet worden. Trotz früherer Drohungen gegen seine Person sowie die Ermordung seines Diözesanpriesters Andrea Santoro in Trabzon Anfang 2006 setzte sich sehr für den Dialog mit dem Islam ein. Er bemühte sich zugleich um ein neues Aufleben der katholischen Gemeinden in der Türkei ein. Am Mittwoch hatte er ein Treffen mit den türkischen Obrigkeiten, um über die mit der christlichen Minderheit verbundenen Probleme zu sprechen.

Vatikansprecher Pater Federico Lombardi erklärte am Donnerstag, dass der Papst informiert worden sei und seine „Fassungslosigkeit“ und seinen „großen Schmerz“ zum Ausdruck gebracht habe. Der Papst habe sich sofort zum Gebet zurückgezogen. „Was geschehen ist, ist schrecklich, wobei auch an die anderen Bluttaten in der Türkei wie die Ermordung von Don Santoro vor einigen Jahren zu denken ist“, so der Leiter des vatikanischen Presseamtes. Im Namen des Heiligen Stuhles erklärte Lombardi abschließend, dass „wir dafür beten, dass die Christen nicht mutlos werden und fortfahren, ihren Glauben in der Region zu bekennen“.

Der Apostolische Vikar von Anatolien, Bischof Luigi Padovese, hatte sich seit Jahren für Versöhnung in der Türkei eingesetzt. Besonders im Zuge der Ermordung von drei Christen in der türkischen Stadt Malatya am 18. April 2007 – unter ihnen befand sich auch ein Deutscher – schlug er den religiösen Obrigkeiten vor, gemeinsam aufzutreten, um jegliche Gewalt zu überwinden.

„Diese neue Episode hat uns zutiefst betroffen gemacht“, bekundete der Apostolische Vikar damals gegenüber ZENIT. „Wir kennen den Hintergrund dieser grausamen Tat noch nicht. Die Art und Weise, mit der diese drei protestantischen Brüder ermordet wurden, lässt eher an die Hisbollah denken als an Gruppen fanatischer Nationalisten.“

(mk/as)

Unser Kommentar:

Wieder einmal wird ein schreckliches Verbrechen von den Massenmedien nicht dem wahren „Täter“, nicht der wirklichen Ursache zugeschrieben. Einfach, weil man nicht den Mut dazu hat. Da meldet z.B. die „Welt Online„: „Sein eigener Chauffeur soll den Vorsitzenden der türkischen Bischofskonferenz erstochen haben. Als Grund werden ‚psychische Störungen‘ vermutet“. „Die Polizei geht davon aus, dass sein Fahrer Murat Altun ihn nach einer Auseinandersetzung erstach.“ „Die Polizei geht nicht von einem politischen oder religiösen Hintergrund für die Tat aus, sondern vermutet ‚psychische Störungen‘ des Täters als Grund für den Mord.“

Nun muss man wissen, dass dieser Chauffeur des Apostolischen Vikars erst seit 4 1/2 Jahren im Dienste des Bischofs stand und dass der 26-Jährige Murat Altun ein Konvertit zum Katholischen Glauben ist (gemäß „Now Lebanon„). Dem Namen nach ist er ein „gebürtiger“ Moslem, hatte er also einen islamischen „religiösen Hintergrund“, und selbst wenn er es aufrichtig gemeint haben sollte mit seiner Konversion, was kaum bedenkenlos anzunehmen ist, war es vorauszusehen, dass er leicht „rückfällig“ werden konnte. Jeder Muslim, der „vom Glauben abfällt“, lebt ja unter ständiger Todesdrohung und kann deshalb schon „deprimiert“ werden und „psychische Störungen“ bekommen. Muslime, die „konvertieren“ (wie übrigens auch Juden), sollte „man“ (sollten vor allem wichtige christliche Persönlichkeiten) aus Vorsicht nicht in den Dienst nehmen, schon gar nicht für solche Aufgaben.

Siehe dazu auch:

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Grußwort von Kardinal Meisner zum Abschluss des Paulusjahres in Tarsus

Posted by deislam - 2. Juli 2009

Zitat aus ZENIT.org: ZG09070111 – 01.07.2009
Permalink: http://www.zenit.org/article-18179?l=german

Grußwort von Kardinal Meisner zum Abschluss des Paulusjahres in Tarsus

Die Türkei, Treffpunkt der Kulturen und Religionen

KÖLN, 1. Juli 2009 (ZENIT.org/PEK).- Erzbischof Joachim Kardinal Meisner sieht gute Chancen, dass die historische Kirche im türkischen Tarsus, dem Geburtsort des Apostels Paulus, auch in Zukunft für Gottesdienste genutzt werden kann.

„Die Nachrichten, die ich aus Tarsus höre, lassen mich hoffen“, sagte Meisner. „Dem Vernehmen nach hat sich die türkische Re­gierung dafür ausgesprochen, dass die historische Kirche in Tarsus auch zukünftig als christliches Gotteshaus genutzt werden kann. Darüber freue ich mich sehr. Nun muss das weitere Vorgehen noch mit der örtlichen Verwaltung abgestimmt werden. Wir werden dies weiterhin aufmerksam begleiten.

Ich bin sehr dankbar dafür, dass wir schon im gerade zu Ende gegangenen Paulusjahr die Kirche für Gottesdienste nutzen konnten. Das Erlebnis dieser Gastfreundschaft hat auch die zahlreichen Pilger berührt. Gemeinsam mit dem Nuntius und dem deutschen Botschafter in der Türkei, die sich in diesem Anliegen sehr engagiert haben, und meinem bischöflichen Mitbruder Luigi Padovese hoffe ich, dass diese gute Erfahrung des Paulusjahres nun dauerhafte Früchte tragen darf.“

Wir veröffentlichen das Grußwort, das Kardinal Meisner zum feierlichen Abschluss des Paulusjahres in Tarsus verfasst hat.

* * *
Eminenz, Exzellenzen, verehrter Herr Minister, sehr geehrter Herr Gouverneur, sehr geehrter Herr Bürgermeister, verehrte religiöse und zivile Autoritäten, liebe Gäste!

Die Feier der Beschließung des Paulusjahres gibt mir die Möglichkeit, Ihnen allen meine herzlichen Grüße und Segenswünsche zu übersenden.

Bei meinen beiden Besuchen in Tarsus und Antiochia konnte ich den Reichtum der frühen christlichen Zeugnisse erleben, die die Türkei auf ihrem Grund bewahrt. So ist es richtig, dass man von diesem Land sagt, dass es eine universale Berufung als Treffpunkt zwischen den verschiedenen Kulturen und Religionen hat.

Deshalb habe ich mich zum Sprecher aller deutschen Katholiken gemacht und die Möglichkeit unterstützt, dass in der Heimat des heiligen Paulus, des Apostels des Dialogs, den Christen eine Kirche zur Verfügung steht, in der sie beten können.

Bei meinem letzten Besuch in Tarsus, bei dem ich mit lokalen Autoritäten zusammengetroffen bin, konnte ich einen Konsens hinsichtlich dieser Anfrage feststellen, der auch von den Autoritäten in Ankara positiv bewertet wurde.

Auf diesem Hintergrund gebe ich meinem Wunsch Ausdruck, dass die Feiern des Paulusjahres, ebenso wie sie vielen Pilgern dazu gedient haben, im Land des Apostels zu beten und die Gastfreundschaft des türkischen Volkes zu erfahren, so auch dazu dienen, das ehrliche Bemühen der lokalen und nationalen Autoritäten zur Förderung eines wahren religiösen Dialoges immer besser zu erkennen.

Gott segne die Türkei!
Ihr
+ Joachim Kardinal Meisner
Erzbischof von Köln

Unser Kommentar:
Was ist das für eine unwürdige, widerwärtige Heuchelei! Kardinal Meisner gibt sich zufrieden mit einem Nano-Erfolg, mit einem Schein-Entgegenkommen der Türkei, die zu 99% muslimisch, d.h. mohammedanisch ist, in der heute angeblich noch 0.2%, d.h. ca. 125.000 „Christen“ leben, in der die derzeitige Lage der Christen als „desolat“ gilt. (Siehe Wikipedia-Artikel „Christen in der Türkei„!) Er ist schon dankbar dafür, dass „die historische Kirche in Tarsus“, dem Geburtsort des Apostels Paulus, die zuletzt ein Museum war (und wohl über kurz oder lang wieder eines werden wird), „für (ökumenische) Gottesdienste, für ‚das Gebet‘, benutzt werden konnte“, und er hofft, dass sie auch zukünftig dafür genutzt werden kann, und will die diesbezügliche „Abstimmung mit der örtlichen Verwaltung weiterhin (vertrauensselig) aufmerksam begleiten“. Er betrachtet das Verhalten der Behörden in Ankara, der lokalen und nationalen Autoritäten und des türkischen Volkes als „Gastfreundschaft“ und als „ehrliches Bemühen zur Förderung eines wahren religiösen Dialoges“ und lobt „die Türkei“ für „den Reichtum der frühen christlichen Zeugnisse, die sie auf ihrem Grund bewahrt“ (lies: für die toten Ruinen, die noch übrigblieben von der verheerenden Zerstörung des Christentums durch den Islam) und erteilt der ganzen von ihm verehrten antichristlichen Gesellschaft, der Regierung und dem Volk, seinen erzbischöflichen, ja gar GOTTES Segen!

Siehe dazu auch:

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