ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Archive for the ‘Allah’ Category

Malaysia: „Allah“-Verbot für katholische Zeitschrift

Posted by deislam - 6. Januar 2009

Radio Vatikan 02/01/2009 17.20.27:

Wegen des Streits um den Gebrauch des Wortes „Allah“ für Gott muss die katholische Kirche Malaysias Einschränkungen hinnehmen. Ihre Zeitschrift „The Herald“ darf vorerst nicht mehr in malaysischer Sprache erscheinen, wie Chefredakteur Lawrence Andrew am Freitag auf Anfrage bestätigte. Das Verbot, das in der Jahreslizenz für die Publikation enthalten ist, gilt demnach bis zum Abschluss eines Gerichtsverfahrens. Dieses soll klären, ob der „Herald“ in seiner Bahasa-Malaysia-Ausgabe „Allah“ als Übersetzung für den Begriff „Gott“ verwenden darf. Ein Urteil wird im Februar erwartet. – Die katholische Kirche hatte Klage eingereicht, nachdem die Regierung dem „Herald“ ein „Allah-Verbot“ erteilt hatte. Der Begriff dürfe nur von Muslimen verwendet werden, lautete die Begründung. Die Kirche argumentiert dagegen, „Allah“ sei das in der Amtssprache Bahasa Malaysia gebräuchliche Wort für Gott und werde auch in der amtssprachlichen Bibel so verwandt. In ihren Publikationen in anderen Sprachen verwendet die Kirche dagegen nicht den Namen „Allah“ für Gott. Der „Herald“ veröffentlicht in Englisch, Chinesisch, Tamilisch und Bahasa Malaysia. (kna 02.01.2009 bp)

Unser Kommentar:
Natürlich, ist doch klar: die Muslime wollen keinen Missbrauch ihres „Allahs“ als christlichen Gottesbegriff. Sie beweisen es also auch einmal mehr selber: die Muslime und die Christen haben nicht den selben Gott. Der Gott der Muslime ist nicht der Gott der Christen. Kapiert haben das nur die konzils(geist)infizierten Päpste und Bischöfe und weltrenommierten Theologen noch nicht. Hoffentlich bleibt es bei diesem Verbot. Das kann dann dazu helfen, dass der „interreligiöse Dialog“ der katholischen Kirche mit dem Islam rascher „ernüchtert“ und dann hoffentlich bald einmal beendet und durch Aufrufe an die Christenheit, für die Bekehrung der heidnischen ALLAH-Muslime zum wahren Christen-GOTT zu beten, abgelöst wird.

Siehe dazu auch:

Also: nur ein Sturm im Wasserglas? – Nein, viel eher eine „Versuchsrakete“. ALLAH ist der Gottesbegriff für die Muslime. GOTT ist der Gottesbegriff für die Christen. Die Christen müssen erkennen, dass es auch für sie besser ist, wenn sie – auch in arabischer Sprache – GOTT nicht mehr mit ALLAH übersetzen und gleichsetzen!

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Vatikan: „Moslems ließen Gott zurückkommen“

Posted by deislam - 30. November 2008

Meldung von Radio Vatikan: 28/11/2008 13.12.23:

Die Moslems in Europa haben dafür gesorgt, dass „Gott zurückkommt“ in die europäischen Gesellschaften. Das sagte Kardinal Jean-Louis Tauran jetzt bei einem Kongress in Neapel. Wörtlich meinte der Leiter des Päpstlichen Dialogrates: „Wie hat es Gott angestellt, wieder in unsere Gesellschaften zurückzukehren? Das ist für mich das große Paradox: Es geschah dank der Moslems! Sie haben als Minderheit in Europa einen Raum für Gott in der Gesellschaft eingefordert.“ Die Äußerungen Taurans, der für den katholischen Dialog mit anderen Religionen zuständig ist, werden von der Vatikanzeitung „L`Osservatore Romano“ wiedergegeben.

(or 28.11.2008 sk)

Zitat aus dem Paparatzinger-Blog:
(Die Übersetzung dieses nachfolgenden italienischen Textes ist eingebettet in unserem Kommentar.)

Come ha fatto Dio a ritornare nelle nostre società? Questo, secondo me, è il grande paradosso. Grazie ai musulmani! Sono i musulmani che, in Europa, diventati una minoranza significativa, hanno chiesto spazio per Dio nella società. Inoltre, una seconda causa, è che le religioni sono percepite come un pericolo: il fanatismo, il fondamentalismo e il terrorismo sono stati o sono ancora associati a una forma pervertita dell’islam. Non si tratta ovviamente del vero islam, praticato dalla maggioranza dei seguaci di questa religione, ma è un fatto che, ancora oggi, si viene uccisi per motivi religiosi. Basti menzionare l’assassinio dell’arcivescovo cattolico di Mossul. Leggevo che, nel 2007, centoventitré cristiani hanno trovato la morte perché cristiani: in Iraq, in India e in Nigeria. Le religioni sono capaci del meglio come del peggio. Possono mettersi al servizio di un progetto di santità o di alienazione. Possono predicare la pace o la guerra. Ma qui si deve precisare che non sono le religioni che fanno la guerra, ma i loro seguaci. Di qui la necessità di coniugare fede e ragione, dato che agire contro la ragione, in realtà, è agire contro Dio, come Benedetto XVI ha ricordato nella sua Lectio all’Università di Ratisbona il 12 settembre 2006.

Unser Kommentar:
Das sind haarsträubende Formulierungen für einen Kardinal! Es wären also die nach Europa eingewanderten Muslime, die für GOTT Raum gefordert, IHN in unsere Gesellschaft(en) zurückgebracht hätten! Und – wohlverstanden – das sei das Werk (die Bewerkstellung) GOTTES! Demgemäß wäre Gott also vor dieser Immigration in unserer Gesellschaft nicht mehr anwesend gewesen, hätte ER hier keinen Raum mehr gehabt! Natürlich hat er das nicht eigentlich sagen wollen, nehmen wir mal an; aber er hat es nun einmal so formuliert, wohl eher aus geistlicher, theologischer Dummheit, als bewußt, überlegt und absichtlich. Dies sind unhaltbare Aussagen eines KATHOLISCH sein wollenden und noch dazu hierarchisch hochstehenden CHRISTEN. Erstens war GOTT auch vor dieser Mohammedanerflut schon da, und zwar weit mehr als jetzt. Und zweitens haben die Muslime nicht GOTT (zurück)gebracht, sondern ihren ALLAH eingeschleppt wie eine Seuche. Denn – wie oft muss man es noch wiederholen – ALLAH IST NICHT GOTT, auch wenn „Allah“ mit „Gott“ übersetzt werden kann und wird. Und ja, das stimmt dann wieder: dem ISLAM haben wir es hier im Westen zu „verdanken“, dass jetzt „die Religionen“ (also alle Religionen, auch die christliche) allgemein oder doch von sehr vielen als „Gefahr“ wahrgenommen werden. Komplett daneben ist aber seine Feststellung, der „Fanatismus“, „Fundamentalismus“  und „Terrorismus“ werde mit einer „pervertierten Form des Islams“ assoziiert (in Verbindung gebracht); der wahre Islam, von der Mehrheit der Muslime praktiziert, sei nicht so. Es seien nicht die Religionen, die „Krieg machten“ (also Fanatismus, Fundamentalismus, Terrorismus schürten), sondern ihre Anhänger. Die Religionen könnten sich in den Dienst eines Projekts der Heiligkeit stellen oder der Entfremdung. Sie könnten Frieden predigen oder Krieg. Deshalb sei es nötig, Glaube und Vernunft (den Glauben mit der Vernunft) zu verbinden, da ein Handeln ohne (oder gegen die) Vernunft in Wirklichkeit ein Handeln gegen Gott sei, wie Benedikt XVI. in seiner Vorlesung in der Universität in Regensburg am 12. September 2006 gesagt habe.
Es scheint, als hätte Kardinal Jean-Louis Tauran einen Großteil seines Glaubens wie seiner Vernunft verloren. Wie kann er nur glauben, der Islam (oder das Judentum oder der Hinduismus oder der Buddhismus etc.) könnten etwas zur HEILIGKEIT beitragen?! Sind diese „Religionen“ doch anti-christlich und damit ANTI-VERNÜNFTIG und damit ANTI-HEILIG; denn es gibt doch keine wahre VERNUNFT und keine wahre HEILIGKEIT ohne das VERNEHMEN, HINNEHMEN und ANNEHMEN dessen, was der WAHRE, HEILIGE GOTT, der Schöpfer der Vernunft und der Inbegriff der Heiligkeit, uns Menschen verkündet, verheißt und LEHRT UND GEBIETET! Die „Religionen“, die sich für solche halten und als solche gelten, aber keine solchen sind, weil sie nicht von GOTT ausgehen und zu GOTT zurückführen, sind durch ihre reine Existenz schon WIDERSETZLICHKEITEN GEGEN GOTT und die Heiligkeit und damit FEINDSCHAFT GEGEN GOTT und die Heiligkeit und damit KRIEG GEGEN GOTT und die Heiligkeit, und sie ALLE können demnach immer nur Ursache sein von gott-feindlichem, heiligkeits-feindlichem, vernunft-feindlichem, also teuflischem und höllischem Fanatismus, Fundamentalismus und Terrorismus – WOHLVERSTANDEN: in erster Linie die „RELIGIONEN“, die Pseudo-Religionen, die „pervertierten Religionen“ und nicht ihre Anhänger!

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Magdi Cristiano Allam appelliert an den Papst

Posted by deislam - 8. November 2008

Vorbemerkung: Magdi Cristiano Allam ist der von Papst Benedikt XVI. in der Osternacht 2008 persönlich getaufte, zum katholischen Christentum konvertierte ehemalige ägyptische Muslim, der in Italien ein berühmter Journalist und Publizist geworden ist.

Offener Brief an Papst Benedikt XVI:

Kann die Kirche den Islam als Religion anerkennen und Mohammed als Prophet betrachten?

Aus dem Italienischen übersetzt von DeIslam

Magdi Cristiano AllamIch wende mich direkt an Sie, den Stellvertreter Christi und das Oberhaupt der Katholischen Kirche, mit Ehrerbietung, als aufrichtiger Gläubiger im Glauben an Jesus und als unermüdlicher Vorkämpfer, Zeuge und Erbauer der christlichen Gesellschaft, um Ihnen meine höchste Besorgnis kundzutun wegen des schwerwiegenden religiösen und ethischen (sittlichen) Verderbnisses, das in den Schoß der Kirche eingedrungen ist. (Und dies) in einem solchen Ausmaß, dass während an der Spitze der Kirche gewisse hohe Prälaten und sogar enge Mitarbeiter von Ihnen offen und öffentlich die Rechtmäßigkeit des Islams als Religion unterstützen und Mohammed als Propheten beglaubigen, und an der Kirchenbasis andere Priester und Pfarrer, die Kirchen und die Pfarreien in Gebetssäle und Versammlungsstätten für die islamischen Integristen und Extremisten verwandeln, die offensichtlich und unermüdlich die Strategie der Eroberung des Territoriums und der Geister eines christlichen Westens verfolgen, der, wie Sie selbst es definiert haben, „sich selbst hasst“, ideologisch krank ist an Nihilismus, Materialismus, Konsumismus, Relativismus, islamischer Korrektheit, Gutmenschlichkeit, Laizismus, gesetzlichem Subjektivismus, Selbstverletzung, Gleichgültigkeit, Multikulturismus.
Es handelt sich um einen islamischen Eroberungskrieg, der den christlichen Westen in eine Bastion (Hochburg/Festung) des islamischen Extremismus verwandelt hat, und zwar in einem solchen Ausmaß, dass er terroristische islamische Selbstmörder mit westlichem Bürgerrecht „hervorbringt“, wo die ernsteste Bedrohung nicht so sehr jene der grausamen Kopfabhacker ist, die die Waffen ergreifen, als vielmehr jene der hinterhältigen Zungenabschneider, welche die Verstellung zu einem Gebot des islamischen Glaubens gemacht haben, indem sie einem islamischen Staat im Schoße eines Rechtsstaates Leben geben, auf der Basis eines weiten Netzes von Moscheen und Koranschulen, wo der Hass gepredigt wird, wo der Glaube an das sogenannte islamische „Martyrium“ eingeschärft wird, wo die Gehirnwäsche praktiziert wird, um die Personen in Kämpfer des islamischen heiligen Krieges zu verwandeln; um islamische Wohltätigkeitswerke und Hilfsorganisationen, die anstelle von materieller Hilfeleistung die Leute abkupfern und unterwerfen; um islamische Banken, welche immer größere Happen der Finanzen und der Wirtschaft der Welt kontrollieren und das islamische Recht beglaubigen; um wahre und eigentliche islamische Gerichte, welchen es in Großbritannien schon gelungen ist, die Scharia, das islamische Recht, aufzuzwingen, gleichgestellt dem Zivilrecht in Angelegenheiten des persönlichen und familiären Bereiches, auch wenn sie Urteilssprüche annehmen, die die fundamentalen Rechte des Menschen verletzen, wie die Legitimierung der Polygamie und die Diskriminierung der Frau. Das sind Fakten: ob man sie glaubt oder nicht, ob sie gefallen oder nicht; es sind reale, objektive Tatsachen.
Diese islamische Eroberung der Geister (der Köpfe) und des Territoriums ist ermöglicht worden durch die extreme innere Schwäche (Zerbrechlichkeit) des christlichen Westens: es sind zwei Seiten der selben Münze. Unser Westen erweist sich je länger je mehr als ein Koloss des Materialismus mit tönernen Füßen weil ohne Seele, in tiefer Wertekrise, der die eigene Identität verrrät, indem er die geschichtliche und objektive Wahrheit der jüdisch-christlichen Wurzeln der eigenen Kultur nicht anerkennen will. Es ist ein ideologisch und konkret mit der Avantgarde des islamischen Eroberungsheeres heimlich zusammenarbeitender Westen, die darnach trachtet, den Mythos und die Utopie der „Ummah“, der islamischen Nation (Weltgemeinschaft) wieder auszugraben, indem sie sich auf den Koran beruft, der den Hass, die Gewalt und den Tod legitimiert, und indem sie das Denken und Handeln Mohammeds preist, welcher das Beispiel gegeben hat, indem er grausame Verbrechen beging, wie jenes, das ihn als persönlicher Beteiligter sah an dem Gemetzel und an der Enthauptung von mehr als 700 Hebräern des Stammes der Banu Quraizah im Jahre 627 vor den Toren Medinas.
Magdi Cristiano AllamNun denn, Ihre Heiligkeit, wie kann man sich nicht Rechenschaft geben darüber, dass die Disponibilität (Hilfsbereitschaft), oder noch schlimmer die Zusammenarbeit mit dem Islam als Religion, die trotz des Anscheins die christliche Liebe gegenüber den Muslimen als Personen in Gefahr bringt, darin gipfelt, den Glauben an den Gott zu verleugnen, der Mensch geworden ist, und an das Christentum, das Zeugnis für die Wahrheit, das Leben, die Liebe, die Freiheit und den Frieden ist? Das ist es, warum es heute lebenswichtig ist für das gemeinsame Wohl der katholischen Kirche, für das allgemeine Interesse der Christenheit und sogar der westlichen Zivilisation, dass Sie sich in klarer Weise und verpflichtend aussprechen für die Gesamtheit der Gläubigen bezüglich der Grundfrage am Ursprung dieser schädlichen (vergiftenden) religiösen und sittlichen Abdrift, die die Kirche diskreditiert (unglaubwürdig macht), indem sie die Gewissheiten der Werte und der Identitäten des christlichen Westens zerstört, zum Selbstmord unserer Zivilisation (ver)führt: ist es ausdenkbar, dass die Kirche den Islam substantiell als Religion legitimiert, indem sie sich so weit herablässt, dass sie Mohammed für einen Propheten hält?
Grazie GesùIhre Heiligkeit, ich werde mich darauf beschränken, Sie auf zwei kürzliche Episoden hinzuweisen, deren Zeuge ich gewesen bin. Am vergangenen Mittwoch, 15. Oktober 2008, hat mir der Erzbischof von Brindisi, Monsignore Rocco Talucci, die Ehre gewährt, bevor er mich am Sitz der Erzbischöflichen Kurie gegen 17 Uhr und eine halbe Stunde hernach empfing, an der Präsentation der Autobiographie meiner Bekehrung vom Islam zum Katholizismus „Grazie Gesù“ im Saal der Handelskammer von Brindisi teilzunehmen. Organisatorin des Ganzen war meine Freundin Mimma Piliego, Ärztin für Allgemeinmedizin, Volontaristin beim Seminar Papst Benedikt XVI und bei der Emmanuel-Gemeinschaft, die sich der Wiedereingliederung von Drogenabhängigen widmet. Ich habe sie in „Grazie Gesù“ als eine der Glaubenszeuginnen zitiert, die mich wegen ihrer Spiritualität fasziniert hat. Der Erzbischof ist mir sofort als ein feiner Diplomat vorgekommen, darauf bedacht, stets Pro und Kontra jeder Situation abzuwägen, im Versuch alle zufriedenzustellen und niemanden zu verärgern. Es ist nicht gerade der Typ eines kirchlichen Hirten oder einfach einer Person, den ich bevorzuge, auch wenn ich mich bemühe, mich hineinzufühlen in die Lage anderer, um die tiefen Gründe derer zu verstehen, die das Lebensgleichgewicht in alltägliche Praxis umwandeln und dabei schließlich die eigene Lebenswahl beeinflussen und bestimmen. Es sei denn meine Disponibilität gegenüber dem Verständnis der Gründe anderer habe abgenommen, als Erzbischof Talucci, da er nach der Präsentation meines Buches das Wort ergriff, Mohammed als „einen Propheten“ qualifizierte und den Islam substantiell als Religion legitimierte, als „Ausdruck des Verlangens des Menschen, sich zu Gott zu erheben“. Es ist absolut nicht meine Absicht, einen persönlichen Fall daraus zu machen gegen Erzbischof Talucci. Denn es ist überhaupt nicht ein isolierter Fall. Wäre dem so! Leider ist es eine weit verbreitete Haltung im Schoße der heutigen katholischen Kirche.
Die zweite Episode betrifft den Kardinal Jean-Louis Tauran, den Präsidenten des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog. Als er beim Meeting von Comunione e Liberazione in Rimini am 25. August 2008 im Verlaufe einer Pressekonferenz, die der öffentlichen Begegnung mit dem Titel „Die Bedingungen des Friedens“ vorausging, die These wiederholte, die von ihm schon in der Vergangenheit vertreten wurde, gemäß welcher die Religionen durch (in) sich selber „Friedens-Faktoren“ seien, dass sie aber Angst erweckten wegen „einiger Gläubiger“, die „ihren Glauben verraten“ hätten, während in Wirklichkeit alle Glauben „Träger einer Botschaft des Friedens und der Brüderlichkeit“ seien.
Die These des Kardinals Tauran ist, dass die Religionen intrinsisch (system-immanent) gut seien, und folglich wäre dies auch der Islam. Daraus folgt, dass wenn heute der islamische Extremismus und Terrorismus die hauptsächliche Bedrohung für die internationale Sicherheit und Stabilität geworden sind, dies einer „bösen“ Minderheit anzulasten wäre, die den „wahren Islam“ in verzerrter Weise interpretieren würde, während die Mehrheit der Muselmanen „gut“ wäre in dem Sinne, dass sie die unverhandelbaren grundlegenden Rechte und Werte, die der gemeinsamen Zivilisation des Menschen zugrundliegen, respektieren würde.
Die objektive Realität, ich sage es mit aller Ruhe und beseelt von einer konstruktiven Absicht, ist genau das Gegenteil dessen, was Kardinal Tauran sich einbildet. Der islamische Extremismus und Terrorismus sind die reife Frucht derer, die, beginnend mit der Niederlage vom 5. Juni 1967 der arabischen Heere im Krieg gegen Israel, der den Untergang der laizistischen, sozialistischen und kriegstreiberischen Ideologie des Panarabismus angekündigt hat, das Banner des Panislamismus gehisst haben, immerzu getreuer sein wollten gegenüber dem Diktat des Korans und dem Denken und Handeln Mohammeds. Die Wahrheit ist also die, dass der islamische Extremismus und Terrorismus aufs echteste dem „wahren Islam“ entsprechen, der ein Ganzes bildet mit dem Koran, der seinerseits ein Ganzes bildet mit Allah, ein unerschaffenes Werk gleich Gott, so wie sie dem Denken und Handeln Mohammeds entsprechen.
An der Wurzel des Übels ist also nicht eine Minderheit von „bösen“ Menschen, die verantwortlich wären für den allgemeinen Niedergang, während die Religionen alle gleich „gut“ wären. Die Wahrheit ist, dass die Religonen verschieden sind, während die Menschen, – jenseits des Glaubens und der Kultur, auf die sie sich beziehen – übereinkommen könnten in der Beachtung von gemeinsamen Regeln und Werten. Die Wahrheit ist, dass das Christentum und der Islam total verschieden sind: der Gott, der Mensch wurde in Jesus, der das Leben, die Wahrheit, die Liebe und die Freiheit mit anderen Menschen teilte bis zum Opfer des eigenen Lebens, hat nichts gemein mit Allah, der papierener Text wurde im Koran, der sich auf willkürliche Weise den Menschen aufzwingt, der eine Ideologie und eine Praxis des Hasses, der Gewalt und des Todes legitimiert hat, befolgt von Mohammed und seinen Nachfolgern, um den Islam auszubreiten.
Magdi Cristiano AllamDie Wahrheit, ich sage es auf der Grundlage der Objektivität der offensichtlichen Realität und des Bewusstseins in Verbindung mit der direkten Erfahrung, ist die, dass es keinen „moderaten Islam“ gibt, so wie es demgegenüber Kardinal Tauran selbst behauptet hat, während es gewiss „gemäßigte Muslime“ gibt. Dies sind alle jene Muslime, die gleich wie irgendwelche andere Personen, die grundlegenden Rechte des Menschen und jene Werte, die nicht verhandelbar sind, respektieren, da sie das Wesentliche unserer Menschheit berühren: die Heiligkeit des Lebens, die Würde der Person, die Freiheit der Wahl.
Die bittere Wahrheit ist, dass jener Teil der Kirche, der krank ist infolge Relativismus und islamischer Korrektheit islamischer zu werden riskiert als selbst die Islamisten. Ich frage mich, ob die Kirche sich bewußt ist der begangenen Willkür, indem sie die These eines geschaffenen Korans anstatt eines unerschaffenen übernimmt, mit dem Ziel, die Interpretation und geschichtliche Infragestellung (Kritik) der Verse zu erlauben, also der Darstellung eines Islams, wo Glaube und Vernunft vollkommen kompatibel wären, indes geschichtlich und bis heute die weitaus größte Zahl (die Mehrheit) der Muslime an einen unerschaffenen, Allah-gleichen (Allah-ebenbürtigen) Koran glaubt, in welchem die Verse einen absoluten, universalen, ewigen, unveränderbaren Wert haben? Wie kann sich die Kirche hergeben zum Spiel jener, die instrumental und ideologisch den Inhalt und die Botschaft des Korans aus dem Kontext herausnehmen, ausgliedern, willkürlich auswählen, zu dem Zwecke, jene Verse herauszustreichen, die extrapoliert (herausgearbeitet) aus dem, was vorangeht und was folgt, es ermöglichen würden, die Existenz eines „moderaten Islams“ zu behaupten? Wie kann die Kirche substantiell einen sogenannten „moderaten Islam“ legitimieren, wenn sie dabei eine abscheuliche und kriminelle Persönlichkeit akkreditiert, die keinerlei Zögern (Bedenken) hatte, zu allen Mitteln zu greifen, einschließlich der Ausrottung (Vernichtung) jener, die dem Islam nicht beitraten, um sie seiner Gnade zu unterwerfen?
Ich frage mich, ob sich die Kirche bewußt ist, wenn sie nicht geltend macht (und durchsetzt) und sich nicht dazu erhebt, die Einzigkeit, Absolutheit, Universalität und Ewigkeit der Wahrheit in Christus zu bezeugen, dass sie damit endet, Komplizin zu werden in der Konstruktion eines Welt-Pantheons der Religionen, wo alle meinen, dass jede Religion Verwahrerin eines Teiles der Wahrheit sei, auch wenn jede Religion sich selbst das Monopol der Wahrheit beimisst? Wie kann man verwundert sein angesichts der Tatsache, dass das Christentum, auf die gleiche Stufe gesetzt mit Tausenden von Glauben und Ideologien, die die unterschiedlichsten (abweichendsten) Antworten geben auf die spirituellen Bedürfnisse, aufhört zu faszinieren, zu überzeugen und die Köpfe und die Herzen selbst der Christen zu gewinnen, die die Kirchen immer mehr verlassen (ihnen fernbleiben), die von der Priesterberufung zurückschrecken und allgemeiner noch die religiöse Dimension aus dem eigenen Leben geradezu ausschließen?
Für mich ist das Christentum nicht eine „bessere“ Religion als der Islam, oder die „vollständige“ Religion der „vollendeten“ Botschaft angesichts eines Islams, den man als eine „unvollständige“ Religion mit einer „unvollkommenen“ Botschaft betrachtet. Für mich ist das Christentum die einzig wahre Religion, weil Jesus wahr ist, der Gott, der Mensch wurde und der Zeugnis ablegte inmitten von uns Menschen mittels guter Werke, der Wahrheit, der Faszination, der Vernünftigkeit und der Güte des Christentums. Für mich ist der Islam, der einen nur menschlichen Jesus anerkennt, der deshalb das Christentum als Häresie verurteilt, weil es an die Gottheit Jesu glaubt und als Vergötterung, weil es an das Dogma der Allerheiligsten Dreifaltigkeit glaubt, eine falsche Religion, inspiriert nicht von Gott sondern vom Dämon.
Für mich verdirbt der Islam, der den koranischen Vorschriften gehorcht und die Taten Mohammeds nachahmt, den Geist (den Charakter) jener, die sich unterwerfen und den Leib derer töten, die sich einer natürlicherweise gewalttätigen Religion verweigern, die sich geschichtlich als agressiv und konfliktträchtig erwiesen hat, gänzlich inkompatibel mit den Grund-Werten der gemeinsamen menschlichen Zivilisation.
Gerade meine Erfahrung als „moderater Muslim“, der ich dem Traum anhing eines „moderaten Islam“, hat mich verstehen lassen, dass man sehr wohl ein „moderater Muslim“ als Person sein kann, aber dass es in der Tat keinen „moderaten Islam“ gibt. Wir müssen deshalb unterscheiden zwischen der Dimension der Person und jener der Religion. Mit den gemäßigten Muslimen, ausgehend von der Achtung der grundlegenden Rechte des Menschen und dem gemeinsamen Teilen der nicht verhandelbaren Werte unserer Menschheit, kann man einen Dialog führen und daran arbeiten, das zivile Zusammenleben zu befördern. Aber wir müssen uns befreien vom verbreiteten Irrtum, der sich einbildet, dass man, um die Muslime zu lieben, den Islam lieben müsse, dass man, um sich in würdiger Form mit den Muslimen zu betragen, dem Islam eine gleiche Würde beimessen müsse.

Ihr Heiligkeit Benedikt XVI., die Kirche, das Christentum und die westliche Zivilisation sind heute im Begriff zu erliegen wegen des Umsichgreifens der internen Wunde des Nihilismus und des Relativismus derer, die die eigene Seele verloren haben, unter dem Bedrängtsein durch den aggressiven Eroberungskrieg des islamischen Extremismus und Terrorismus, nebst der Entgleisung einer Welt, die sich globalisiert hat, sich inspirierend an der westlichen Modernität, aber nur in ihrer materialistischen und konsumistischen Dimension, während sie keineswegs ihre spirituelle und wertmäßige Dimension angenommen hat. Und dabei endet, jene zu bevorzugen, die einer materialistischen und konsumistischen Auffassung des Lebens nachlaufen, frei von Werten und Regeln, die Grundrechte des Menschen verletzend, wie es gewiss der Fall ist mit China und Indien. In diesem sehr kritischen Kontext und bei düsteren Aussicht, stellen Sie heute ein Leuchtturm der Wahrheit und der Freiheit für alle Christen und für alle Personen guten Willens im Westen und in der Welt dar. Sie sind ein Segen des Himmels, der die Hoffnung auf eine moralische und zivile Befreiung (Erlösung) der Christenheit und des Westens aufrechterhält. Wir inspirieren uns an Ihnen und vertrauen auf Ihren Segen um uns als Erbauer einer christlichen Kultur zu erheben, die fähig ist, eine sittliche Reformbewegung zu fördern, die ein Italien, ein Europa, einen Westen und eine Welt des Glaubens und der Vernunft verwirklicht. Möge Gott Ihnen beistehen in der Mission, die Er Ihnen anvertraut hat und möge Gott uns begleiten auf dem gemeinsamen auf die Bekräftigung der Wahrheit, auf die Anerkennung des Gemeinwohls und auf die Verwirklichung des allgemeinen Interesses der Menschheit ausgerichteten Weg.

Magdi Cristiano Allam

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Der WEG, die WAHRHEIT und das LEBEN

Posted by deislam - 14. Juni 2008

Jesus Christ Pantocrator Jesus Christus spricht: „ICH BIN der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch Mich.(Johannes 14, 6)Das aber ist das ewige Leben, dass sie Dich, den allein wahren Gott, erkennen, und den Du gesandt hast, Jesus Christus.(Johannes 17, 3)

Schlussfolgerung und Lehre für die Muslime¹:
Mohammed (und sein Gefolge) widerspricht Jesus (Isa, den er als nur-menschlichen Vorläufer-Propheten sieht), indem er eine völlig andere „Rechtleitung Allahs“ (das „abschießende Wort Gottes“, die „letzte Offenbarung in ursprünglicher Form“: den Koran) für die Wahrheit, für den „Weg“ der Menschen zum ewigen Leben verkündet. Er kennt und anerkennt keinen „VATER“-Gott, da er es entschieden von sich weist, an den vom VATER gesandten „SOHN“-Gott zu glauben. Und darum erkennt er auch den allein wahren Gott nicht. Allah ist folglich nicht der wahre Gott, sondern ein „un-wahrer“, falscher, eingebildeter, vorgetäuschter „Gott“: ein Abgott, ein Idol, ein Götze. Und deshalb ist die islamische „Rechtleitung“ eine Fehlleitung, eine Irreführung, eine Verführung, ein Abweg, ein Irrweg, ein Weg nicht ins Heil, sondern ins Unheil, in den Tod, in den ewigen Tod!

1) Gilt mutatis mutandis auch für alle anderen Anti-Christen!

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An alle Muslime: Jesus ist GOTT und Mensch

Posted by deislam - 30. Mai 2008

Christus PalmsonntagDas wollt Ihr nicht wahrhaben: dass Jesus, der Sohn Mariens, Mensch ist und GOTT, dass der EINE GOTT der ALLMÄCHTIGE, ein dreipersönliches WESEN ist, dass der EWIGE SOHN GOTTES, die zweite göttliche Person der dreipersönlichen EINEN GOTTHEIT, durch den HEILIGEN GEIST, die dritte göttliche Person der dreipersönlichen EINEN GOTTHEIT, die menschliche Natur angenommen hat aus MARIA, der JUNGFRAU, und damit MENSCH geworden ist, ein Mensch wie wir Adamskinder alle (außer der Sünde), jedoch ohne Preisgabe Seiner göttlichen Natur. Dass Er in Seiner göttlichen Person die zwei Naturen vollständig und vollkommen vereinigt: die göttliche und die menschliche, und zwar für immer und ewig. Dass CHRISTUS GOTT ist und MENSCH. Weil Ihr dies nicht glauben wollt, versucht ihr, uns CHRISTGLÄUBIGE mit Zitaten (auch) aus der Heiligen Schrift (der Bibel) zu überzeugen, dass unser Glaube an die Gottheit Christi auf Missverständnissen und Fehlschlüssen basiert. (Siehe z.B. Ahmed Deedat). Doch Eure Schriftzitate taugen allesamt nichts, weil Ihr nicht wahrhaben wollt, dass Jesus nebst Seinem wahren GOTT-Sein auch Sein wahres, echtes MENSCH-Sein bezeugen wollte, dass Er deshalb einmal wie ein (bloßer) Mensch spricht und wandelt und handelt und auch leidet, und einmal souverän über allem stehend als GOTT. Beide Naturen treten abwechselnd (eklatant) zutage, sowohl in Seinen Handlungen wie in Seinen Worten. Zur Rechtfertigung Eures Nicht-Glaubens an die Gottheit Christi, zitiert Ihr immer (nur) jene Worte aus dem Neuen Testament, die Christus als Mensch(ensohn) spricht, die andern, die eindeutig Seine Gottheit bezeugen, blendet Ihr aus.

Nun gibt es auf dem Internet mittlerweile eine Fülle von gutem apologetischen Material zur Verteidigung der (des Glaubens an die) Gottheit Jesu Christi. Wir weisen hier einmal auf eine unseres Erachtens herausragende, gut strukturierte Zusammenstellung hin zur von Muslimen oft gestellten Frage an uns: „Hat Jesus tatsächlich behauptet, Gott zu sein?“ Nun seid Ihr alle eingeladen, dieses Dokument aufmerksam durchzulesen und dann darauf Antwort zu geben!

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Niederlande: Muslime wollen Pfingstmontag nicht eintauschen

Posted by deislam - 18. Mai 2008

Radio Vatikan: 10/05/2008:

Bischof Martinus (Tiny) Muskens, BreedaIslamische Organisationen in den Niederlanden sind nach Presseberichten weiter daran interessiert, dass ihnen amtlich ein eigener Feiertag im Jahresverlauf zuerkannt wird. Dies solle aber nicht zu Lasten eines bestehenden christlichen Feiertags geschehen, wurden am Samstag Sprecher muslimischer Gruppen zitiert. Sie reagierten damit auf den vor drei Jahren geäußerten Vorschlag des früheren katholischen Bischofs von Breda, Martinus Muskens, den Pfingstmontag gegen einen islamischen Festtag zu tauschen. Die Anregung Muskens‘ war seinerzeit auf viel Kritik gestoßen.

Nach Ansicht der Muslime eignet sich das Opferfest zum Abschluss des islamischen Fastenmonats Ramadan am besten als offizieller Feiertag. Aktiv wolle man Durchsetzung eines solchen Wunsches derzeit aber nicht betreiben. Zudem seien kaum Probleme bekannt geworden, wenn Muslime arbeitsfrei nehmen wollten, um wichtige religiöse Festtage zu begehen. (kna 10.05.2008 mc)

Unser Kommentar:
Es ist doch kaum zu fassen, wie leichtfertig Bischöfe in unserer Zeit Heiliges aufgeben, um an seiner Stelle (mit ihrer tatkräftigen Hilfe) Unheiliges entstehen und sich festsetzen zu lassen! Pfingsten, die hochheilige Pfingstzeit, die Festzeit des HEILIGEN GEISTES, soll beschnitten werden durch ein Fest der absoluten, entschlossensten, gewaltbereiten GEGNER des HEILIGEN GEISTES. Denn im Islam ist ja MOHAMMED der „Heilige Geist“. Siehe dazu unser Artikel: „Mohammed, der ‚Heilige Geist‘„. Bischof Muskens war auch derjenige, der im Sommer 2007 den Gläubigen aller Religionen empfohlen hatte, Gott „Allah“ zu nennen. Er möchte dadurch das „gegenseitige“ Verständnis der Religionen fördern. Gott kümmere sich nicht darum, wie er genannt werde. Im übrigen sei „Allah“ nur das arabische Wort für Gott. Er rechne nicht mit einer sofortigen Akzeptanz seiner Idee. Das könne noch 100 oder 200 Jahre dauern.

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Mohammed im Doppelpack (Mohammed – Leben und Legende)

Posted by deislam - 20. April 2008

Der Orientalist Tilman Nagel porträtiert in zwei bemerkenswerten Büchern den Verkünder des Islam und analysiert die historischen Erscheinungsformen des Glaubens an Allah
Mohammed im Doppelpack

Der Glaube an die Heilswirksamkeit des Verkünders Mohammed vereint alle Muslime.
Von Hans-Peter Raddatz

Aufzählung Inmitten des pluralistischen Medienbetriebs wird Aufmerksamkeit zum hohen Gut. Dies trifft besonders auf die Literatur über den Islam zu, die in den letzten Jahren sintflutartig angestiegen ist.

Obwohl mit einem Werk gewaltigen Ausmaßes antretend, hat der deutsche Orientalist Tilman Nagel dennoch gute Aussichten, schnell wahrgenommen zu werden. Vor kurzem erschien sein doppelbändiges Opus Magnum, das neue Maßstäbe für das Verständnis des Islamgründers und dessen politischer Religion setzt. Der hier angebotene Erklärungsrahmen dürfte in der Orientalistik, die sich leider zur flachen Meinungs-„Wissenschaft“ entwickelt hat, für lange Zeit seinesgleichen suchen.

Nagel, der zu den besten deutschsprachigen Kennern des arabischen Schrifttums gehört, wertet einen immensen Quellenbestand in präziser Detailarbeit aus und lässt ein Mohammedbild in völlig neuer Konkretheit erstehen – dies nicht nur für die Gründerzeit, sondern die gesamte islamische Geistesgeschichte.
Wechselwirkungen

Im Hauptband seines eineinhalbtausend Seiten starken Gesamtwerks über „Leben und Legende“ des Verkünders und den muslimischen Glauben an ihn stellt er die verwickelten Abläufe des frühen Islam dar. Sie machen die vitale Wechselwirkung Mohammeds mit seiner Umgebung deutlich, deren Reaktionen ihm in schrittweisem Fortgang „offenbarten“ , in welcher Weise die Eingebungen Allahs – nach Nagel seines „Alter Ego“ – in den geistigen bzw. sozialen Rahmen seiner Zeit passten oder ihm anzupassen waren.

Im Folgeband, „Allahs Liebling“ betitelt, zeigt Nagel anhand einer Reihe prominenter Islamautoren, dass die Jahrhunderte seit etwa 1200 keine Zeit der Stagnation gewesen sind. Im Gegenteil: Unaufhaltsam verklärte sich die Gestalt des Verkünders vom trefflichen Propheten bis zur mystisch-gnostisch anmutenden Lichtgestalt, deren Strahlkraft sogar Allah verblassen lässt. Es ist der tiefe Glaube an die Heilswirksamkeit des Verkünders, der sich zwar als einfachen Menschen bezeichnete, aber zum gottgleichen Übermenschen hochstilisiert wurde und es den heutigen Muslimen mehr als schwierig macht, die Wahrheit des Islam, die sich in Koran und Tradition unabweisbar gegen den Nichtislam definiert, zu relativieren. Jede Skepsis bedeutet Unrecht und rechtfertigt gewaltsame Korrekturen.

Dies schließt die Unterwerfung der Christen als unzulässige „Beigeseller“ ein, deren Gottmensch Jesus die Schöpfungsmacht Allahs behinderte und sich zum „Knecht Allahs“ wandelte. Auch die Frage der medinensischen Rabbiner blieb nicht unbeantwortet, die da gelautet hatte: „Was ist der Geist, auf den sich Mohammed beruft?“ Dass es der Geist der Vertreibung und Vernichtung der Juden Medinas war, ist der jüdischen Tradition allerdings nicht, wie oft irrtümlich angenommen wird, völlig entgangen.
Blick auf den Ursprung

Nagels Leistung besteht in einer bemerkenswerten Darstellungskraft, die aus einer Fülle historischer Personen und Ereignisse weite Strecken des frühen Islam, die bisher in ungeklärtem Dunkel lagen, nun ins Licht nachvollziehbarer Geschichte hebt.

So lehnt er jene Interpretationen ab, die in Ermanglung oder Vermeidung historischer Information Mohammed anonymisieren und den Koran als inkompatibel mit der Tradition darstellen. Vielmehr wird die dynamische Verbindung zwischen beiden erkennbar, welche die Sicht der Gläubigen auf das Buch Allahs historisch veränderte.

So wie Mohammeds Alter Ego einst die Korrekturen herabsandte, als in Bezug auf die Juden und die Frauen Klärungsbedarf entstanden war, so beeinflusste später die an der islamischen Expansion wachsende Tradition die Auslegung des Koran.

Da Mohammed sich zum überragenden Vorbild verklärte, mussten sich auch seine Feindbilder auf die historische Gemeinschaft übertragen. Neben den nichtislamischen Zivilisationen als äußeren Widersachern sind es die inneren Abweichler, allen voran die Satiriker und ungehorsamen Frauen, die (damals wie heute) den Glauben gefährden. Dazu gehören auch die Legenden der Mohammed-Verfolgung, die der frühen Tradition das Material gaben, sich progressiv von negativen Aspekten zu reinigen und Selbstschutz durch Drohung zu betreiben.

Aus der Vielfalt solcher Schilderungen schält sich der Werdeprozess des Verkünders heraus, den man heute wohl mit „Learning by Doing“ bezeichnen würde. Das Hanifentum, den altarabischen Eingottglauben, in seine Umgebung einfügend, pflegte Mohammed das Image des „heidnischen Propheten“ , das ihm eine zunächst noch kleine Anhängerschar eintrug und gleichwohl die herrschende Klasse Mekkas wie deren polytheistische Kultverwaltung zu verunsichern begann.

Indem er zahlreiche Gründergestalten ihr Erleben der Ereignisse plastisch und teilweise auch drastisch schildern lässt, macht Nagel die zentralen Begriffe des Islam unmittelbar begreifbar. Neben der Hidjra , die nun kein Wendepunkt mehr ist, sondern lediglich den Weg zur Macht verzögert, erfahren seine Leser, was der Djihad , der äußere Kampf auf dem Wege Allahs, die Fitna , das innere Heuchlertum durch Unruhestifter und Abweichler, die Fitra , die einzig gerechtfertigte Daseinsform in der rituell bezeugten Wahrheit des Islam, eigentlich bedeuten.

Sie sind in der Frühzeit verwurzelte Grundlagen religionspolitischer Existenz, die im Erscheinungsbild des Verkünders und seiner Glaubensstiftung bis heute untrennbar verankert sind. Wer an dieser wahrsten aller Wahrheiten zweifelt, sät Unglauben und Feindschaft.
Das „Eisen Allahs“

So bleibt es nicht aus, dass sich Mohammed, der mit dem „Eisen Allahs“ , dem Schwert, das Gute bringt, zum übergeschichtlichen Kriegsherrn emporschwingt, der allerdings fordert, „nicht an diejenigen zu erinnern, die als Beigeseller getötet wurden“, also als Christen. Es soll vergessen werden, dass Mohammeds Alter Ego den Islam durch die Definition gegen die jüdisch-christlichen „Schriftverfälscher“ und ihre unerwünschten Lehren schuf. Diese Gedächtnislöschung hat fundamentale Folgen, die Nagel keineswegs verschweigt.

Die Verklärung Mohammeds zog nicht nur seine gottgleiche Erhöhung, sondern auch seine Entrückung ungeahnten Ausmaßes nach sich, welche die Gottheiten aller Zeiten übertraf und schließlich sogar Allah dazu zwang, den Gesandten als seinen Meister anzubeten. Er, der die Welt fortwährend neu schöpft, kann dies nur durch den „Gipfel des Absoluten“ erwirken, durch den Gegenwartspunkt namens Mohammed, durch den hindurch die laufende Weltschöpfung Allahs, vor dem sich die Gläubigen niederwerfen, erst erkennbar wird. Nur durch den Verkünder kann das Sein aus dem Verborgenen ins Offenkundige treten. „Ohne Mohammed“, so resümiert der Autor kühl, „wäre Allah nicht Allah“.

Die überzeitliche Rangfolge Mohammed-Allah-Mensch macht ebenso deutlich, dass die christliche Schriftverfälschung nicht nur ersetzt, sondern durch etwas verstärkt wurde, was islamische Denker „Gottverfälschung“ genannt haben. Denn was sich im Christentum als Göttliches offenbaren soll, ist der Geist Jesu, der die Schrift ersetzt, während das Göttliche im Islam sich im Menschen Mohammed offenbart, der am Koran vorbei Allah ersetzt.

Mit anderen Worten: Der Islam verletzt seine Prinzipien, indem er das Christentum als „Beigesellung“ verwirft, um sich dieses Muster selbst anzueignen und Allahs Macht im geschichtlichen Diesseits zu nutzen.

Nachdenkliche Muslime warnen davor, dass sich in Mohammed nicht nur ein Übermensch, sondern ein Übergott inkarniert, der dazu verleitet, den Koran zur Überhöhung von Menschenmacht zu missbrauchen. Genau dies scheint indessen einige westliche Führer anzuziehen, die die Religion des Islam offenbar mit einer Art von magischem Fetisch verwechseln. Denn noch fehlt ihre Erklärung, warum Europa ohne den Islam nicht hätte entstehen können, obwohl ihre neuzeitliche Herrschaftsbasis ohne den spirituellen Kulturheros Mohammed zustande kam.

Für aufgeklärte Muslime, die weder im Orient noch im Westen ein Forum haben, besteht Muhammads Vorbild dagegen im historischen Genius, der den zivilisatorischen Fortschritt der vorislamischen Gesellschaft Arabiens bewirkte.
Historisierung

Wer glaubt, diese Bedingungen als Passepartout für alle Zeiten und Regionen verwenden zu können, geht auf eine Stufe der Humanität zurück, wie sie der historische Mohammed und die barbarische Gesellschaft des spätantiken Europa kannten. Bisher hat sich der real existierende Islam weder mit dem Ethikanspruch seines kosmisch entrückten Verkünders, noch mit der westlichen Toleranztheorie anfreunden können. Die Gründe – hochkomplex und vom „Dialog“ bisher kaum erfasst – lassen sich nun in Tilman Nagels Werk so gut lesbar wie dokumentiert überprüfen.

Tilman Nagel: Mohammed. Leben und Legende. 1052 Seiten, 178 Euro.
Allahs Liebling. Ursprung und Erscheinungsformen des Mohammedglaubens. 430 Seiten, 79, 80 Euro.
Beide Bände sind 2008 im Münchener Oldenbourg Verlag erschienen.

Hans-Peter Raddatz, geboren 1941, ist Orientalist, Ökonom und Ethnologe. Er ist mehrfach als kritischer Sachbuchautor zu den Themen „Islam“ und „Orient“ hervorgetreten.

Freitag, 18. April 2008

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Benedikt XVI. tauft einen muslimischen Islam-Kritiker

Posted by deislam - 24. März 2008

Wir zitieren aus Idea.de und kommentieren anschließend:

Katholische Kirche, 24.03.08
Papst tauft muslimischen Islam-Kritiker

Journalist Magdi Allam: Islam ist von Hass und Intoleranz gekennzeichnet.

R o m (idea) – Mit der öffentlichen Taufe eines ehemaligen Muslimen und scharfen Kritikers des islamischen Extremismus hat der Papst ein Zeichen gesetzt.

Journalist Magdi Allam, seit Ostern 2008 Christ namens CHRISTIANDer 55-jährige Journalist Magdi Allam, den Benedikt XVI. am Ostersonnabend zusammen mit sechs weiteren Erwachsenen in Rom taufte, sagte, die Kirche sei bislang zu zurückhaltend mit der Taufe von Muslimen umgegangen. Tausende Muslime seien beispielsweise in Italien getauft worden und könnten ihren neuen Glauben dort gelassen praktizieren. Anders ergehe es aber Konvertiten in der islamischen Welt, die sich aus Furcht vor islamistischen Gewalttätern verstecken müssten. Wie die Londoner Zeitung The Times weiter berichtet, lebt der gebürtige Ägypter, der für die Mailänder Zeitung Corriere della Sera arbeitet, seit fünf Jahren unter Polizeischutz. Nach seiner Kritik an Selbstmordattentaten habe er Todesdrohungen erhalten. Allam, der „Christian“ als Taufnahme wählte, bezeichnet den Islam als eine Religion, die von Hass und Intoleranz charakterisiert sei. Er sei von einer Ideologie befreit worden, die Lüge und Gewalt legitimiere, Mord und Selbstmord hervorrufe sowie für blinde Unterwerfung unter eine Tyrannei stehe. Mit seiner Hinwendung zum Christentum habe er die „authentische Religion der Wahrheit, des Lebens und der Freiheit“ gefunden. Allam, der die meiste Zeit seines Lebens als Erwachsener in Italien verbracht hat und mit einer Katholikin verheiratet ist, hat sich auch als Unterstützer Israels hervorgetan.

Neue Spannungen mit dem Islam?
Wie Times-Korrespondent Richard Owen schreibt, riskiere der Papst mit Allams Taufe erneute Spannungen mit dem Islam, die schon nach seiner Regensburger Vorlesung vor zwei Jahren aufgeflammt waren. Inzwischen habe sich der Papst um Entspannung bemüht, indem er etwa in der Türkei in einer Moschee gebetet habe. Außerdem habe er den saudi-arabischen König Abdullah empfangen und ein katholisch-muslimisches Forum initiiert, das im November eingerichtet werden soll.

Unser Kommentar:

Wunderbar! Das ist nun einmal etwas neue Einsicht Signalisierendes, absolut Lobens-, ja Rühmenswertes, nach all den (mindestens verbalen, „faktalen“ bisherigen) unrealistischen Schönfärbereien des Islams und das Liebäugeln mit ihm im Sog des Zweiten Vatikanischen Konzils. Wir können gespannt sein, wie’s weitergeht. Ja, die Spannung wird wachsen. Und das kann dem Christentum nur gut tun!

Allam, der „Christian“ als Taufnahme wählte, bezeichnet den Islam als eine Religion, die von Hass und Intoleranz charakterisiert sei. Er sei von einer Ideologie befreit worden, die Lüge und Gewalt legitimiere, Mord und Selbstmord hervorrufe sowie für blinde Unterwerfung unter eine Tyrannei stehe. Mit seiner Hinwendung zum Christentum habe er die „authentische Religion der Wahrheit, des Lebens und der Freiheit“ gefunden. Allam, der die meiste Zeit seines Lebens als Erwachsener in Italien verbracht hat und mit einer Katholikin verheiratet ist, hat sich auch als Unterstützer Israels hervorgetan.

Dieser neugetaufte Christ, nun namens CHRISTIAN, äußert sich, bekennt schon gleich zu Beginn seines neuen gnadenvollen Lebens unerschrocken und mutig und damit den ganzen vom Vatikan initiierten Dialog mit dem Islam für die nächste Zukunft beeinflussend und korrigierend: Der Islam ist eine Religion, die von Hass und Intoleranz charkterisiert ist, die eine Ideologie ist, die Lüge und Gewalt legitimiert, Mord und Selbstmord hervorruft sowie für blinde Unterwerfung unter eine Tyrannei steht“. Und „mit seiner Hinwendung zum Christentum habe er die authentische Religion der Wahrheit, des Lebens und der Freiheit gefunden“.

Ist das nicht ein Lichtblick? Der Papst hat – ihm sei’s gedankt – mit dieser Taufe mehr als „ein Zeichen“ gesetzt!

Weiterführende Links:

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Pater Josef Herget, Gründer des Instituts St. Justinus, Mariazell, über den Islam

Posted by deislam - 23. März 2008

Aus dem Eingangsreferat von Pater Josef Herget auf dem Kongress „Treffpunkt Weltkirche 2006“ (11.03.2006, Augsburg):

Der Auftrag Jesu

Es war der auferstandene Herr, der seinen Jüngern die Zusage gegeben hat, alle Tage bis zur Vollendung der Weltzeit bei ihnen zu sein und ihnen gleichzeitig einen konkreten Auftrag gab: „Darum geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern, tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung der Welt“ (Mt 28,20).

Christus beauftragt alle seine Jünger und sendet die Kirche jeder Generation, zur Verkündigung der Frohen Botschaft in die Welt hinein, und jede Ortskirche, jede Diözese verrät ihren Auftrag, wenn sie in ihrem Leben das Prinzip der Mission – die Verkündigung der Frohen Botschaft an Nichtchristen – verkümmern läßt. Papst Johannes Paul II. hat in seiner Enzyklika „Redemptoris missio die gesamte Kirche eindrucksvoll daran erinnert. Er schrieb: „Die Mission ist ein unbestechlicher Gradmesser unseres Glaubens an Christus.“

Eine der Versuchungen von heute besteht darin, das Christentum auf eine rein menschliche Weisheit zu reduzieren, gleichsam als Lehre des guten Anstands, und damit auch die Gleichheit aller Religionen zu propagieren.

Im Hinblick auf die beiden Religionen Christentum und Islam wird sogar häufig die sehr oberflächlich Meinung vertreten, daß die beiden Religionen einander sehr ähnlich seien und sich nur in unwesentlichen Details unterscheiden. Häufig kann man hören: „Wir glauben letztlich alle an den gleichen Gott.“ Dieses merkwürdige Denken schleicht sich immer mehr in die Kirche ein. Wer Bibel und Koran nur oberflächlich kennt, kann sehr leicht den Eindruck großer Ähnlichkeit haben. Und wegen der Bedeutung des christlich-islamischen Dialogs erscheinen dann die Unterschiede vernachläßigbar. Doch mit einer solchen Einstellung wird man weder dem Glauben der Christen noch dem Glauben der Muslime gerecht.

Der Islam muß in seiner politischen und religiösen Bedeutung viel ernster genommen werden, als man dies bisher im Westen meinte. Was in den Köpfen der Muslime und ihrer Führer vor sich geht, was sie glauben, wie sie denken, das ist den meisten Menschen der westlichen Welt unbekannt.

Weiterlesen – und Videoclip anschauen! Fotos betrachten!

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