ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Archive for the ‘Judentum’ Category

Juden und Christen teilen gemeinsames biblisches Erbe, meint Erzbischof Zollitsch

Posted by deislam - 12. September 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10090906 – 09.09.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-21301?l=german

Grußwort des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch

BONN, 9. September 2010 (ZENIT.org/dbk.de).- Wir veröffentlichen das Grußwort des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, zum heutigen jüdischen Neujahrfest (Rosch haSchanah).
*  *  *
שנה טובה!
Schanah tovah!

Sehr geehrte jüdische Schwestern und Brüder!

In diesen Tagen bereiten Sie sich auf das Neujahrsfest vor, mit dem das Jahr 5771 jüdischer Zeitrechnung beginnt. Zum Neuen Jahr übermittle ich Ihnen im Namen der Deutschen Bischofskonferenz und auch persönlich meine herzlichen Glück- und Segenswünsche. Möge Gott Ihnen und ganz Israel inneren und äußeren Frieden schenken!

Mit dem Neujahrsfest beginnen für Sie die Hohen Feiertage, die ganz im Zeichen von Umkehr und Versöhnung stehen. In den Gebeten und Lesungen der Liturgie werden die Gerechtigkeit und Barmherzigkeit Gottes gegenüber Israel und den Völkern in Erinnerung gerufen. In diesen Tagen der Besinnung ziehen Sie eine Bilanz des vergangenen Jahres, bedenken Sie die Ereignisse und Entwicklungen im Lichte des göttlichen Gerichts, um schließlich mit Gott und dem Nächsten versöhnt den Herausforderungen des neuen Jahres begegnen zu können.

Umkehr ist ein Schlüsselwort im biblischen Verständnis des Menschen. In seiner Lehrrede (Kap. 18) zeigt der Prophet Ezechiel, dass wir zwar nicht die Taten der Vergangenheit ungeschehen machen und ihre Wirkungen nicht einfach aufheben können. Aber unsere vergangenen Taten müssen nicht schicksalhaft unseren weiteren Lebensweg bestimmen. Gott hat uns vielmehr die Einsicht gegeben, unser Handeln moralisch zu bewerten, und die Kraft verliehen, dieser Einsicht gemäß unserem Leben eine neue Richtung zu geben. Dabei verändern wir auch uns selbst, schaffen uns „ein neues Herz und einen neuen Geist“, wie es Ezechiel am Ende seiner Lehrrede ausdrückt.

Umkehr bestimmt auch das Verhältnis der Kirche zur jüdischen Gemeinschaft in den vergangenen Jahrzehnten. Nach vielen Jahrhunderten der Missverständnisse und der Vorurteile, der versteckten und oft auch offenen Feindschaft gegenüber den Juden hat die katholische Kirche mit der Konzilserklärung Nostra aetate einen „unwiderruflichen Weg des Dialogs, der Brüderlichkeit und der Freundschaft eingeschlagen“, wie Papst Benedikt XVI. bei seinem Besuch der römischen Synagoge am 17. Januar 2010 hervorhob.

Wir wissen, dass es vielen Juden nicht leicht fiel, nach den Erfahrungen der vergangenen Jahrhunderte und vor allem nach der Schoah das Angebot des Dialogs anzunehmen. Umso dankbarer sind wir, dass in den vergangenen Jahrzehnten auf vielen Ebenen freundschaftliche Bande geknüpft werden konnten. Auf lokaler Ebene sind viele gemeinsame Aktivitäten entstanden. In kirchlichen Akademien und Bildungshäusern, auf Katholikentagen oder im Religionsunterricht haben die Themen des christlich-jüdischen Dialogs mittlerweile einen festen Platz. In diesen zahlreichen Begegnungen und in der Zusammenarbeit haben wir Christen das gemeinsame biblische Erbe neu entdeckt und den intellektuellen und spirituellen Reichtum des nachbiblischen Judentums kennen gelernt.

Auf der Ebene der Deutschen Bischofskonferenz führen wir regelmäßig Gespräche mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland und mit Vertretern der beiden Rabbinerkonferenzen. In diesen Gesprächen konnten auch schwierige Themen in gegenseitigem Respekt und wechselseitiger Wertschätzung erörtert werden. Auch dafür sind wir dankbar.
Ich versichere Ihnen, dass wir auch in Zukunft den Dialog und die Freundschaft von Christen und Juden nach Kräften fördern werden. Wir wollen Gemeinsames zum Ausdruck bringen, ohne Unterschiede außer Acht zu lassen. Ein aufrichtiger Dialog setzt den Respekt vor dem anderen voraus. Deshalb werden wir auch zukünftig gegen jede Form von Antijudaismus und Antisemitismus eintreten und der Leugnung der Schoah entschieden widersprechen.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie in den kommenden Tagen der Besinnung die Treue Gottes im Gebet und in der Gemeinschaft erfahren, und grüße Sie herzlich

Ihr
Dr. Robert Zollitsch
Erzbischof

Unser Kommentar:
Das Christentum hat vom „nachbiblischen Judentum“ nichts zu lernen und in ihm nichts zu entdecken. Da findet es nur missverstandenes, missratenes, verirrtes, verführtes, unerleuchtetes, verfälschtes, falsches „Judentum“. Das echte, von Gott inspirierte, behütete und geführte wahre Judentum findet man nur in der Kirche CHRISTI, im Neuen Israel, im Neuen Jerusalem. Das sollte eigentlich einem Bischof und Erzbischof klar sein. Aber nein, es darf offensichtlich nicht sein. Die meisten unserer Prälaten sind diesbezüglich mit Blindheit geschlagen. Sie haben „Wertschätzung“ für Unwertes, sie suchen „Gemeinsames“, wo es solches gar nicht geben kann, und pflegen nach Kräften Freundschaft mit denjenigen, die es sich verbitten, missioniert zu werden für Christus, für GOTT! „Er kam in Sein Eigentum, doch sie nahmen Ihn nicht auf“! Sie nehmen Ihn auch jetzt nicht auf, und Bischöfe wie Zollitsch stellen Ihn ihnen nicht einmal mehr als ihren alleinigen, einzigen Retter und Erlöser vor, ja sie stärken und bekräftigen, verhärten sie noch in ihrer Christus-Ablehnung und -Feindschaft. Sie werten das (nachbiblische) Judentum auf und das Christentum damit ab. Sie betrachten sie als ihre Schwestern und Brüder und segnen sie und wünschen ihnen Gottes Frieden, während sie oft nur Verachtung haben für ihre traditionsverbundenen Glaubensgeschwister, für jene, die nicht der Ansicht sind, dass die Kirche während vielen Jahrhunderten Missverständnisse und Vorurteile gegenüber den Juden gehabt habe, die auch heute noch felsenfest davon überzeugt sind, dass der HEILIGE GEIST Seine Gläubigen nicht jahrhundertelang irregeführt hat.  Wie sie sich doch täuschen, diese „Ober-Hirten“, die in Wirklichkeit Mietlinge und Verräter sind! Ihr vermeintlich „unwiderruflicher Weg des Dialogs, der Brüderlichkeit und der Freundschaft“ wird von CHRISTUS sicher in Bälde „widerrufen“ werden. Darauf sollen sie sich gefasst machen!

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Auftakt zur „Woche der Brüderlichkeit“ von Juden und Christen

Posted by deislam - 1. März 2009

Zitat aus „Radio Vatikan“, 01/03/2009 13.23.44

D: Auftakt zur Woche der Brüderlichkeit

Der jüdisch-christliche Dialog soll fortgesetzt werden. Dazu mahnt der deutsche Bundespräsident Horst Köhler an. Antisemitismus und Antijudaismus hätten in Deutschland keinen Platz und dürfen nirgendwo Platz haben, sagte Köhler in seinem Grußwort zur Eröffnung der „Woche der Brüderlichkeit“ in Hamburg laut Redemanuskript. Die Veranstaltungen in ganz Deutschland stehen in diesem Jahr unter dem Thema „So viel Aufbruch war nie“ und sollen mit konkreten Projekten den Dialog zwischen Christen und Juden fördern. An der Veranstaltung nimmt auch die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, teil.

Bei der zentralen Eröffnungsfeier im Deutschen Schauspielhaus verleiht der Koordinierungsrat seit 1968 die Buber-Rosenzweig-Medaille. In diesem Jahr erhält der katholische Experte für das Alte Testament, der emeritierte Professor aus Münster, Erich Zenger, die Ehrung. Die Auszeichnung sei vor dem Hintergrund der letzten Auseinandersetzungen um Antisemitismus eine Ermutigung für den jüdisch-christlichen Dialog. Das sagt Kardinal Karl Lehmann zur Auszeichnung. Zenger sei in diesem Sinne ein mutiger Förderer der jüdisch-christlichen Gespräche. Der Wissenschaftler habe Jahrzehnte lang in Büchern und Kommentarreihen zum hebräischen Teil der Bibel zukunftsweisende Perspektiven und Impulse eröffnet, die weit über den katholischen Raum hinaus reichen. Dabei arbeitete Zenger oftmals mit jüdischen Gelehrten zusammen, betont der frühere Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und Bischof von Mainz.

Seit 1952 wird die bundesweite „Woche der Brüderlichkeit“ vom Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit organisiert. Veranstaltungen in zahlreichen deutschen Städten sollen die Verständigung zwischen den Konfessionen, aber auch den Kampf gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus unterstützen.

(rv/domradio 01.03.2009 pr/mg)

Unser Kommentar:
Antisemitismus und Antijudaismus hätten in Deutschland keinen Platz und dürfen nirgendwo Platz haben, sagt der evangelische deutsche Bundespräsident. Das heißt also, dass in Deutschland (und überall auf der Welt) für die Gegnerschaft gegen die Haupt-Gegnerschaft gegen unseren HERRN und GOTT JESUS CHRISTUS kein Platz (mehr) ist. Das heißt, dass fortan alles, was in den Heiligen Schriften des Neuen Testamentes gegen die jüdischen Gegner Christi seit 2000 Jahren festgeschrieben ist, in Deutschland (und überall auf der Welt) kein Platz mehr ist, kein Daseinsrecht mehr besteht. Das heißt, dass alles, was die Heilige Kirche GOTTES von JESUS CHRISTUS an bis zum 2. Vatikanischen Konzil mit höchster Autorität „Antisemitisches“ und „Antijudaistisches“ gelehrt, verfügt, getan hat, in Deutschland (und überall auf der Welt) gebannt und verbannt ist, dass alles, was Kirchenväter, Kirchenlehrer, Heilige Judenverurteilendes gepredigt und geschrieben haben, als etwas Schwerverbrecherisches betrachtet wird, dass die jüdische Feindschaft gegen den SOHN GOTTES, den RETTER und ERLÖSER staatsgeschützt und die öffentliche Verteidigung des GOTT-MENSCHEN und Seiner KIRCHE verboten ist und strafverfolgt wird. Wo wird eine solche Verrücktheit, solcher Wahnsinn enden? So viel Zusammenbruch (heiliger Vernunft) war noch nie!

Siehe auch:

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Das neue Super-Dogma der konzils-katholischen Kirche

Posted by deislam - 27. Februar 2009

Spätestens seit dem „Tsunami“, den Bischof Richard Williamson FSSPX mit seinen Aussagen zum Holocaust ausgelöst hat, gibt es in der „katholischen“ Kirche ein neues Dogma. Und zwar ein Dogma, das alle übrigen blass und verschwommen und unwichtig oder gar obsolet erscheinen lässt daneben. Eben ein „Super-Dogma“. Und dieses wichtigste aller Dogmen lautet: „Es ist inakzeptabel, dass jemand Mitglied der katholischen Kirche ist, der den Holocaust leugnet. Es kann nur jemand Mitglied der katholischen Kirche sein, der das Judentum anerkennt.“ (Dekan Dr. Pius Angstenberger unter Bischof Gerhard Fürst, Rottenburg-Stuttgart). Bischof Maurice Gardes (Auch, Frankreich) formulierte es gegenüber der Tageszeitung „La Croix“ so: „Man kann nicht Christ sein und gleichzeitig die Vernichtung von sechs Millionen Juden leugnen„. Und der Bischof von Regensburg, Gerhard Ludwig Müller, hat bei einer Veranstaltung zum Holocaust-Gedenktag die Äußerungen Williamsons als „menschenverachtend“ und als „Gotteslästerung“ bezeichnet. Williamson stehe damit außerhalb der katholischen Kirche. Und das gipfelt beim Direktor des vatikanischen Presseamtes, P. Lombardi SJ, in einem Editorial für „Radio Vaticana“ in diesem Verdikt: „Wer die Shoah leugnet, weiß weder etwas vom Geheimnis Gottes, noch etwas vom Kreuz Christi. Umso schwerwiegender ist es, wenn die Verneinung aus dem Mund eines Priesters oder Bischofs kommt, das heißt von einem christlichen Würdenträger, sei er in Einheit mit der katholischen Kirche oder nicht.“ Und Papst Benedikt XVI. bezeugt und beglaubigt das alles einschlussweise: „Es steht außer Frage, daß jede Verleugnung oder Schmälerung dieses schrecklichen Verbrechens untragbar und ganz und gar inakzeptabel ist. Kürzlich habe ich in einer Generalaudienz noch einmal bekräftigt, die Shoah müsse »eine Mahnung [sein] gegen das Vergessen, gegen die Leugnung oder die Verharmlosung. Denn Gewalt, die gegen einen einzigen Menschen ausgeübt wird, wird gegen alle verübt«.“ Und Erzbischof Zollitsch: „Ich begrüße die heutige Erklärung von Kardinal Tarcisio Bertone zur Aufhebung der Exkommunikation der vier Bischöfe der Pius-Bruderschaft. Sie gibt Klarheit und zeigt, dass für Leugner des Holocaust kein Platz in der katholischen Kirche ist. Der Va­tikan hat unmissverständlich klar gemacht, dass er jede Form von Antisemitismus ver­urteilt. Darauf und an die Verpflichtung, die Shoah niemals aus der Erinnerung zu löschen, hatte Papst Benedikt XVI. bereits deutlich am vergangenen Mittwoch hingewie­sen.“ Und Kardinal Lehmann fordert den Ausschluss (die Re-Exkommunikation) des „Holocaustleugners“, wenn er bei seinen Aussagen bleibe.

Nun ist da vorerst einmal einiges zu klären: „Holocaust“ und „Shoah“ sind zwei Begriffe, die sich auf das Gleiche beziehen. „Holocaust-Leugnung“ und „Shoah-Leugnung“ sagt also das Nämliche aus. Was darunter heute „offiziell“ verstanden wird, kann man im betreffenden (auffällig sehr umfangreichen!) Wikipedia-Artikel nachlesen. Es gibt auch noch einen separaten Wikipedia-Artikel zum Stichwort „Holocaustleugnung„. Die Leugnung des Holocausts wird dort wie folgt umschrieben: „Als Holocaustleugnung bezeichnet man das Bestreiten und weitgehende Verharmlosen des Holocaust. Dabei wird gegen gesichertes historisches Tatsachenwissen behauptet, der systematische, auf Ausrottung zielende Völkermord an etwa sechs Millionen europäischen Juden habe nicht stattgefunden oder sei nur ein Massenmord oder Massensterben ohne historische Besonderheiten gewesen.“ Des weiteren gibt es einen Wikipedia-Eintrag unter „Gesetze gegen Holocaustleugnung“ (siehe dazu die Gesetzestextfassung unter ‚Deutschland‘).

Wir müssen uns nun fragen: Hat Bischof Richard Williamson mit seinen Aussagen behauptet, „der systematische, auf Ausrottung zielende Völkermord an etwa sechs Millionen europäischen Juden habe nicht stattgefunden oder sei nur ein Massenmord oder Massensterben ohne historische Besonderheiten gewesen“? Hat er bestritten, dass den Holocaust gab? Hat er den Holocaust „verharmlost“? Hat er sich der „Volksverhetzung“ schuldig gemacht? Hat er die unter der Herrschaft des Nationalsozialismus begangenen Handlungen gebilligt, geleugnet oder verharmlost? Hat er die nationalsozialistische Gewalt- und Willkürherrschaft gebilligt, verherrlicht oder gerechtfertigt? Auf alle diese Fragen muss man doch, wenn man aufrichtig ist, eindeutig mit NEIN antworten. Bischof Williamson hat in dem inkriminierten Interview den Holocaust als solchen überhaupt nicht geleugnet, sondern er hat nur die „historische Evidenz“ bestritten, dass 6 Millionen Juden vergast worden seien und dass überhaupt ein Jude in „Gaskammern“ vergast worden sei. Und er sagte, dass die „ernsthaftesten Revisionisten“ (aus ihren Untersuchungen) schlössen, dass zwischen 200000 und 300000 Juden in den Konzentrationslagern umgekommen seien, aber nicht einer in Gaskammern. Und dazu zitiert er Fred Leuchter als Experten von Gaskammern. Das kann man doch einfach nicht gleichsetzen mit einer „Leugnung“ oder „Verharmlosung“ oder gar „Billigung“ der Nazi-Verbrechen an den Juden. Es gibt nun einmal zuhauf bis heute Unbewiesenes und wohl auch fernerhin Unbeweisbares in diesem ganzen Geschehen. Es ist nicht alles Festgeschriebene „gesichertes historisches Tatsachenwissen“!

Dass die Juden darauf drängen, dass die Shoah in ihrer ganzen Schrecklichkeit nicht in Vergessenheit gerät, ist verständlich. Und dass die Juden ein Interesse daran haben, dass auch schon das Bezweifeln eines für sie wichtigen Aspekts dieser Entsetzlichkeit zwecks Abschreckung als außerordentlich schlimme Straftat geahndet wird, ist logisch. Dass aber die katholische Kirche mit ihrem Episkopat und Papst noch das Ihre dazu beiträgt, aus Äußerungen, wie sie Bischof Williamson oder Pater Abrahamowicz gemacht haben, eine „Holocaust-LEUGNUNG“ zu konstruieren, um sie damit wie Häretiker, ja Gotteslästerer und Schwerverbrecher aus der Kirche ausschließen = exkommunizieren zu können, ist der Beihilfe zur Zerstörung des Christentums  und der katholischen Kirche  durch das jüdische Antichristentums zuviel. Die Kirchenführung ist sich offenbar gar nicht bewusst, was sie mit solchem Tun auslöst. Das mehr als 1000-seitige Werk von Maurice Pinay „Complot Contra la Iglesia“ (online) „The Plot against the Church“ (siehe auch Maurice Pinay Blog) („Verschwörung gegen die Kirche„, 3 Bände) (2000 ans de complot contre l’Eglise, 2 Bände) könnte ihnen (auch – oder erst recht – 46 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung) eventuell noch helfen, sich ihres (Hoch-)Verrats an JESUS CHRISTUS und SEINER KIRCHE mit Schrecken bewusst zu werden.

Siehe auch:

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Bischof Richard Williamson entschuldigt sich mit einer Erklärung

Posted by deislam - 26. Februar 2009

Zitat aus ZENIT.org: ZG09022609 – 26.02.2009
Permalink: http://www.zenit.org/article-17197?l=german

Holocaust-Leugner Williamson entschuldigt sich und nimmt seine Aussage zurück

Öffentliche Erklärung des Bischofs der Priesterbruderschaft Pius X.

ROM, 26. Februar 2009 (ZENIT.org).- Richard Williamson, einer der vier Bischöfe der nicht in der Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehenden Priesterbruderschaft Pius X., deren Exkommunikation durch Papst Benedikt XVI. aufgehoben worden ist, hat in einer heute veröffentlichten Erklärung seine umstrittenen Aussagen zum Holocaust zurückgenommen und beteuert, dass es sich dabei nur um die Meinung eines Nicht-Historikers gehandelt habe, die sich auf die Erkenntnisse von vor 20 Jahren gestützt habe.

Williamson hatte vor rund vier Monaten behauptet, dass es für die Existenz von Gaskammern keine historische Evidenz gebe und dass nicht sechs Millionen Juden, sondern 200.000 bis 300.000 Juden von den Nazis ermordet worden seien.

Als diese Aussagen öffentlich bekannt wurden, bekräftigten zahlreiche Hirten der katholischen Kirche bis hinauf zum Papst, dass diese ausdrückliche Leugnung des Holocaust niemals hingenommen werden könne. Bischof Williamson wurde – auch von Seiten der Priesterbruderschaft, der er angehört – offiziell aufgefordert, seine Aussagen zu widerrufen.

Damit die Mitglieder der Priesterbruderschaft Pius X. tatsächlich in den Schoß der katholischen Kirche zurückkehren können, müssen sie auf ausdrücklichen Wunsch des Papstes das Lehramt der Päpste und das Zweite Vatikanische Konzil anerkennen.

Wir veröffentlichen die Erklärung von Williamson in einer eigenen Übersetzung.

***
Erklärung

Der Heilige Vater und mein Oberer, Bischof Bernard Fellay, haben mich ersucht, die Bemerkungen, die ich vor vier Monaten gegenüber dem schwedischen Fernsehen gemacht habe, neu zu überdenken, da deren Folgen sehr schwerwiegend gewesen sind.

In Anbetracht dieser Folgen kann ich wahrheitsgemäß sagen, dass es mir leid tut, diese Bemerkungen gemacht zu haben, und dass ich sie nicht gemacht hätte, wenn ich im Vorhinein um den ganzen Schaden und den Schmerz gewusst hätte, die diese verursachen würden, besonders der Kirche, aber ebenso den Überlebenden und den Verwandten der Opfer der Ungerechtigkeit unter dem Dritten Reich.

Im schwedischen Fernsehen habe ich nur die Meinung (… „Ich glaube“, … „Ich glaube“…) eines Nicht-Historikers geäußert, eine Meinung, die sich vor 20 Jahren auf Grundlage der damals verfügbaren Beweise herausgebildet hat und seither selten in der Öffentlichkeit geäußert worden ist. Nichtsdestoweniger haben mich die Ereignisse der letzten Wochen und der Rat von älteren Mitgliedern der Bruderschaft des hl. Pius X. von meiner Verantwortung für die verursachten großen Schwierigkeiten überzeugt. Ich bitte alle, die sich aufgrund meiner Worte aufrichtig entrüstet haben, vor Gott um Vergebung.

Wie der Heilige Vater gesagt hat: Jeder Akt ungerechter Gewalt gegen auch nur einen Menschen verletzt die gesamte Menschheit.

+ Richard Williamson
London, 26. Februar 2009

[ZENIT-Übersetzung des englischen von der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei veröffentlichten Originals]

Unser Kommentar:
Sehr geschickt gemacht und in bestmögliche Worte gefasst von Bischof Williamson! Vor allem auch der letzte Satz ist brillant ausgewählt. Er kann nämlich und muss auch auf ihn selbst bezogen werden, auf die „ungerechte Gewalt“, die ihm – auch verbal – angetan worden ist und vielleicht oder höchstwahrscheinlich auch in Zukunft noch angetan werden wird; denn mit dieser Entschuldigung hat Bischof Williamson keineswegs „seine Aussage zurückgenommen“ oder seine Zweifel an der Richtigkeit der „offiziellen“ Holocaust-Darstellung revidiert. Aber er kann jetzt, nach dieser Entschudigung, in größerer Ruhe „die heute verfügbaren Beweise“ à fond studieren und dann, vielleicht nach Monaten oder Jahren, mit seinen erudierteren Kenntnisse an die Öffentlichkeit treten. Mittlerweile tun wir selber gut daran, uns nicht nur über die „amtliche“ Version des Holocausts ins Bild zu setzen, sondern auch über die Dokumentationen der „serösen Revisionisten“. Denn – wie heißt das Weisheitswort: Audietur et altera pars!

Hier ein paar Links zu unseres Erachtens seriösen Revisionisten, bzw. zu Seiten, die Bischof Williamson unterstützen:

Überdies festhaltenswert:

Updates:

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Nostra Aetate und die jüdische Religion

Posted by deislam - 20. Februar 2009

Zitat aus „Nostra Aetate„: (Siehe auch unseren Beitrag: „Konzilserklärung „Nostra Aetate“ über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen“)

Die jüdische Religion

4. Bei ihrer Besinnung auf das Geheimnis der Kirche gedenkt die Heilige Synode des Bandes, wodurch das Volk des Neuen Bundes mit dem Stamme Abrahams geistlich verbunden ist.

So anerkennt die Kirche Christi, daß nach dem Heilsgeheimnis Gottes die Anfänge ihres Glaubens und ihrer Erwählung sich schon bei den Patriarchen, bei Moses und den Propheten finden.

Sie bekennt, daß alle Christgläubigen als Söhne Abrahams dem Glauben nach (Gal 3,7) in der Berufung dieses Patriarchen eingeschlossen sind und daß in dem Auszug des erwählten Volkes aus dem Lande der Knechtschaft das Heil der Kirche geheimnisvoll vorgebildet ist. Deshalb kann die Kirche auch nicht vergessen, daß sie durch jenes Volk, mit dem Gott aus unsagbarem Erbarmen den Alten Bund geschlossen hat, die Offenbarung des Alten Testamentes empfing und genährt wird von der Wurzel des guten Ölbaums, in den die Heiden als wilde Schößlinge eingepfropft sind (Röm 11,17-24). Denn die Kirche glaubt, daß Christus, unser Friede, Juden und Heiden durch das Kreuz versöhnt und beide in sich vereinigt hat (Eph 2,14-16). Die Kirche hat auch stets die Worte des Apostels Paulus vor Augen, der von seinen Stammverwandten sagt, daß “ihnen die Annahme an Sohnes Statt und die Herrlichkeit, der Bund und das Gesetz, der Gottesdienst und die Verheißungen gehören wie auch die Väter und daß aus ihnen Christus dem Fleische nach stammt” (Röm 9,4-5), der Sohn der Jungfrau Maria.

Auch hält sie sich gegenwärtig, daß aus dem jüdischen Volk die Apostel stammen, die Grundfesten und Säulen der Kirche, sowie die meisten jener ersten Jünger, die das Evangelium Christi der Welt verkündet haben.

Wie die Schrift bezeugt, hat Jerusalem die Zeit seiner Heimsuchung nicht erkannt (Lk 19,44), und ein großer Teil der Juden hat das Evangelium nicht angenommen, ja nicht wenige haben sich seiner Ausbreitung widersetzt (Röm 11,28). Nichtsdestoweniger sind die Juden nach dem Zeugnis der Apostel immer noch von Gott geliebt um der Väter willen; sind doch seine Gnadengaben und seine Berufung unwiderruflich (Röm 11,28-29). Mit den Propheten und mit demselben Apostel erwartet die Kirche den Tag, der nur Gott bekannt ist, an dem alle Völker mit einer Stimme den Herrn anrufen und ihm “Schulter an Schulter dienen” (Soph 3,9) (Jes 66,23; Ps 65,4; Röm 11,11-32).

Da also das Christen und Juden gemeinsame geistliche Erbe so reich ist, will die Heilige Synode     die gegenseitige Kenntnis und Achtung fördern, die vor allem die Frucht biblischer und theologischer Studien sowie des brüderlichen Gespräches ist.

Obgleich die jüdischen Obrigkeiten mit ihren Anhängern auf den Tod Christi gedrungen haben (Joh 19,6), kann man dennoch die Ereignisse seines Leidens weder allen damals lebenden Juden ohne Unterschied noch den heutigen Juden zur Last legen.

Gewiß ist die Kirche das neue Volk Gottes, trotzdem darf man die Juden nicht als von Gott verworfen oder verflucht darstellen, als wäre dies aus der Heiligen Schrift zu folgern. Darum sollen alle dafür Sorge tragen, daß niemand in der Katechese oder bei der Predigt des Gotteswortes etwas lehre, das mit der evangelischen Wahrheit und dem Geiste Christi nicht im Einklang steht.

Im Bewußtsein des Erbes, das sie mit den Juden gemeinsam hat, beklagt die Kirche, die alle Verfolgungen gegen irgendwelche Menschen verwirft, nicht aus politischen Gründen, sondern auf Antrieb der religiösen Liebe des Evangeliums alle Haßausbrüche, Verfolgungen und Manifestationen des Antisemitismus, die sich zu irgendeiner Zeit und von irgend jemandem gegen die Juden gerichtet haben. Auch hat ja Christus, wie die Kirche immer gelehrt hat und lehrt, in Freiheit, um der Sünden aller Menschen willen, sein Leiden und seinen Tod aus unendlicher Liebe auf sich genommen, damit alle das Heil erlangen. So ist es die Aufgabe der Predigt der Kirche, das Kreuz Christi als Zeichen der universalen Liebe Gottes und als Quelle aller Gnaden zu verkünden.

Unser Kommentar:

Es geht hier also um „die jüdische Religion“. Und was ist damit gemeint? Natürlich die „Religion“ derjenigen Juden, die JESUS CHRISTUS als (den verheißenen) Messias, als ERLÖSER, als GOTTES SOHN, als GOTT (auch heute noch) ablehnen, die Sein Heilsangebot (auch heute noch) ausschlagen und als Folge davon Sein REICH, Seine HERRSCHAFT, die Kirche, das neue Volk Gottes, bekämpfen. Es geht also um Christus- und damit Gottes- und Kirchen-Feinde. Und es geht um eine Christus-, GOTTES- und kirchenfeindliche „Religion“.
Sind diese Juden „mit dem Stamme Abrahams geistlich verbunden“? Nein! Sie sind, wie die Muslime, nur „fleischlich“ mit ihm verbunden, während tatsächlich „alle Christgläubigen, und nur sie, Söhne (Kinder) Abrahams dem Glauben nach sind (Gal 3,7).
Kann die Kirche, „das Volk des Neuen Bundes“ mit diesen Juden, die nicht mit dem Stamme Abrahams geistlich verbunden sind, geistlich verbunden sein? Nein! Das neue Volk Gottes kann geistlich nur verbunden sein mit den CHRIST-gläubigen Juden, mit jenen des Alten Bundes also, die echt und wahr und treu an den verheißenen Messias glaubten, und mit jenen des Neuen Bundes, die echt, wahr und treu an CHRISTUS glaub(t)en, die sich taufen ließen und damit „aus dem Lande der (geistigen) Knechtschaft ausgezogen“ sind.
Die Kirche, das neue Volk Gottes, hat also „die Offenbarung des Alten Testamentes“ nicht von diesen Juden empfangen, die CHRISTUS verleugneten. Und sie wird „genährt von der Wurzel des guten Ölbaums, in den die Heiden als wilde Schösslinge eingepfropft sind“, also nur von jenen Juden, die „Kinder Abrahams dem Glauben nach“ sind, wie die Patriarchen, Moses und die Propheten. Aber sie wird nur auch von dieser Wurzel genährt. Niemals ausschließlich. Viel mehr und entscheidend genährt wird die Kirche direkt von JESUS CHRISTUS, dem GOTT-MENSCHEN (dem Sohn der Jungfrau Maria, der nur dem Fleische nach von den Juden, vom „guten Ölbaum“, abstammt) und von dem von IHM bis zum Ende der Welt gesandten HEILIGEN GEIST, dem göttlichen Geist, der vom Vater und vom Sohne ausgeht. Der heilige Apostel Paulus schreibt in seinem Brief an die Römer, Kapitel 9, Verse 4-5: „Sind sie (meine Stammesgenossen dem Fleische nach) doch Israeliten, denen die Gotteskindschaft zuteil geworden ist und die Herrlichkeit und der Bund und die Gesetzgebung und der Gottesdienst und die Verheißungen. Ihnen gehören die Väter an, und aus ihnen stammt dem Fleische nach der Messias, der GOTT ist, über allem, hochgelobt in Ewigkeit. Amen.“ Er schreibt dann aber auch: „Denn nicht alle, die aus Israel sind, sind Israeliten. Noch sind alle Kinder, welche Nachkommen Abrahams sind.“ (Röm. 9, 7) Die christusfeindlichen und damit gottfeindlichen Juden sind also keine echten „Israeliten“ und keine „Kinder Abrahams“. Aus diesen stammen also auch nicht „die Apostel, die Grundfesten und Säulen der Kirche wie die meisten jener ersten Jünger, die das Evangelium Christi der Welt verkündet haben“. Denn diese haben „die Zeit ihrer Heimsuchung nicht erkannt und das Evangelium nicht angenommen, ja haben sich seiner Ausbreitung widersetzt. Diese Juden sind keineswegs „um der Väter willen immer noch von Gott geliebt“, sondern nur jene, die nach göttlicher Vor(her)sehung den Glauben an CHRISTUS annehmen (werden). Man vergleiche dazu Paulus im ersten Brief an die Thessaloniker, 2. Kapitel, 14-16: „Ihr seid ja, meine Brüder, Nachahmer geworden der Gemeinden Gottes, die in Judäa sind in Christus Jesus; denn ihr habt von euren Landsleuten dasselbe erdulden müssen, was jene von den Juden. Diese haben sogar den Herrn Jesus und die Propheten getötet und uns verfolgt. Sie missfallen Gott und sind allen Menschen feind. Sie wollen uns wehren, den Heiden zu predigen, dass sie des Heiles teilhaftig werden. So häufen sie immerfort Sünde auf Sünde. Aber schon ist Gottes Zorn über sie gekommen in vollem Maße.“ Und ebenso: Apokalypse 3,9: „Siehe, Leute aus der Synagoge Satans führe ich zu dir, Leute, die sich Juden nennen – doch sie sind es nicht, sondern lügen.“ Paulus hatte vor seiner Bekehrung auch zu diesen gehört: Galater 1,13-14: „Ihr habt ja von meinem einstigen Wandel im Judentum gehört: ich verfolgte die Kirche Gottes über die Maßen und suchte sie zu vernichten. Vor vielen meiner Altersgenossen in meinem Volke tat ich mich zuvor in meiner Leidenschaft für das Judentum und zeigte mich als übertriebenen Eiferer für die Überlieferungen meiner Väter.“
Diesen widerspenstigen, verstockten, eifernden Juden gilt, was JESUS nach Johannes 8, 37-47 spricht: „Ich weiß, dass ihr Kinder (Nachkommen) Abrahams seid. Allein ihr sucht mich zu töten, weil mein Wort in euch erfolglos bleibt. Ich rede, was ich bei meinem Vater gesehen habe, ihr aber tut, was ihr von eurem Vater gehört habt. Da erwiderten sie: Unser Vater ist Abraham. Jesus sprach darauf: Wenn ihr Kinder Abrahams seid, so tuet auch Abrahams Werke. Jetzt wollt ihr mich töten, mich, der ich euch doch die Wahrheit verkündet habe, die ich von Gott gehört. So etwas hat Abraham nicht getan. Ihr tut die Werke eures Vaters. Da sprachen sie: Wir sind nicht im Ehebruch geboren. Wir haben Einen Vater, Gott. Darauf Jesus: Wenn Gott euer Vater wäre, so würdet ihr doch mich lieben. Ich bin von Gott ausgegangen und gekommen. Nicht bin ich von mir selbst gekommen, sondern er hat mich gesandt. Warum versteht ihr meine Rede nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt. Ihr habt den Teufel zum Vater, und die Begierden eures Vaters wollt ihr erfüllen. Er war von Anfang an ein Menschenmörder und ist in der Wahrheit nicht bestanden, weil in ihm keine Wahrheit ist. Wenn er Lügen redet, redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge. Wenn aber ich die Wahrheit rede, so glaubt ihr mir nicht. Wer aus euch kann mich einer Sünde zeihen? Wenn ich euch die Wahrheit sage, warum glaubt ihr mir nicht? Wer aus Gott ist, der hört Gottes Wort. Darum hört ihr es nicht, weil ihr nicht aus Gott seid.“ Diese Juden also, die nicht auf Gottes Wort hören wollten, „die jüdischen Obrigkeiten mit ihren Anhängern“ waren es auch, die „auf den Tod Christi gedrungen haben“. Und diesen Juden muss man „die Ereignisse seines Leidens (und Sterbens) zur Last legen“. Und den heutigen Juden? Sicher all jenen heutigen Juden, die sich bewusst und überlegt GEGEN Jesus Christus stellen. Aber selbstverständlich haben auch die übrigen Menschen, die Gottes Wort nicht hören (wollen), Anteil, Schuld an den „Ereignissen seines Leidens (und Sterbens)“. Und ALLE (nicht nur die Juden), die wissentlich und willentlich in dieser Ablehnung des ERLÖSERS bis zum Tode verharren, werden von Gott „verworfen und verflucht“. Das ist „aus der Heiligen Schrift zu folgern“ und „steht mit der evangelischen Wahrheit und dem Geiste Christi im Einklang“. Das Gegenteil nicht!
Die Kirche hat also mit den christusfeindlichen Juden „kein gemeinsames Erbe“, sondern nur mit den christusgläubigen Juden. Wenn „Antisemitismus“ Judenfeindlichkeit besagen soll, dann ist die Kirche, sind die Glieder der Kirche „antisemitisch“ gegenüber jenen „Juden, die keine Juden sind“, sondern Anti-Christen, die die Zeit ihrer Heimsuchung nicht erkennen und das Evangelium nicht annehmen, ja sich seiner Ausbreitung widersetzen. Und mit diesen Juden kann die Kirche keine „gemeinsame biblische und theologische Studien“ betreiben, kein „brüderliches Gespräch“ führen, ohne Verrat an ihrem Auftrag zu üben: „das Kreuz Christi als Zeichen der universalen Liebe Gottes und als Quelle aller Gnaden zu verkünden“ – es also auch den noch ungläubigen, verblendeten, verstockten zu PREDIGEN, auf dass auch sie das HEIL erlangen; denn NUR IN IHM IST HEIL, IST RETTUNG, IST ERLÖSUNG, IST EWIGES SELIGES LEBEN!

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Israel: Toleranz gegenüber Christen im Land ist gefährdet

Posted by deislam - 19. Februar 2009

Zitat aus ZENIT.org: ZG09021913 – 19.02.2009
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Stellungnahme der Bischöfe des Heiligen Landes

ROM, 19. Februar 2009 (ZENIT.org).- Christliche Vertreter in Israel haben mit heftiger Empörung auf eine TV-Satiresendung reagiert, in der sie den Glauben an den Juden Jesus von Nazareth als den Christus und seine Mutter Maria von Nazareth verhöhnt sehen. Angesichts dieser schwerwiegenden Vorfälle veröffentlichte die Konferenz der katholischen Bischöfe im Heiligen Land eine Stellungnahme, mit der sie die „abstoßenden Angriffe gegen unseren Herrn Jesus Christus und seine Mutter“ verurteilen, wie sie auf Channel 10 zu sehen waren. Die katholischen Bischöfe im Heiligen Land beklagten in einem Offenen Brief am Mittwochabend auch eine Tendenz zu wachsender religiöser Intoleranz in Israel. Gerade die Christen hätten sich in Israel dafür eingesetzt, jede Form von antisemitischer Propaganda zu stoppen.

Das Schreiben wurde unter anderem an mehrere Ministerien und die Leitung des verantwortlichen TV-Senders „Arutz 10″ geschickt. Die Bischöfe rufen alle verantwortlichen Parteien dazu auf, diese Angelegenheit einer Untersuchung zu unterziehen und alles Notwendige zu unternehmen, um einer derartig „schrecklichen Herabwürdigung unseres Glaubens ein Ende zu setzen“. Unterschrieben ist der Brief unter anderen vom Lateinischen Patriarchen, Fuad Twal, dem melkitischen Erzbischof Elias Chacour und Franziskanerkustos P. Pierbattista Pizzaballa.

Auch der Präsident der israelischen Kommission für Erziehung und Kultur, Michael Melchior, distanzierte sich von der Satiresendung. Er werde sich persönlich dafür einsetzen, dass „Sendungen dieser Art“ künftig bei „Arutz 10″ nicht mehr gezeigt würden, schrieb er in einem Brief an orthodoxe Kirchenvertreter.

Der Moderator des Nachtprogramms von „Arutz 10“, Leon Schlein, entschuldigte sich unterdessen am Mittwochabend live bei den christlichen Zuschauern. Der Satiriker Schlein hatte mit Bezug auf den Traditionalisten und Holocaust-Leugner Richard Williamson gesagt: „Wenn die den Holocaust leugnen, dann verleugnen wir eben das Christentum.“ Daraufhin meinte er, Jesus Christus sei durch einen Geschlechtsverkehr Marias gezeugt worden.

Die beiden an den Vortagen gezeigten Filme hatten vor allem die göttliche Natur Jesu Christi und die Integrität der Jungfräulichkeit Mariens lächerlich gemacht. Sie waren von Moderator Schlein als Reaktion auf die Holocaust-Leugnung des Traditionalisten-Bischofs Richard Williamson angekündigt worden.

Unser Kommentar:
„Wenn die den Holocaust leugnen, dann verleugnen wir eben das Christentum.“ Wer sich zu den Anhängern der jüdischen Religion zählt, der verleugnet das Christentum, verleugnet die göttliche Natur Jesu Christi und macht die Integrität der Jungfräulichkeit Mariens implizit schon immer lächerlich, auch ohne „Holocaust-Leugnung“ irgendwelcher Christen und auch ohne „Satire“-Mäntelchen. Das mit Richard Williamson und „den Traditionalisten“ war doch nur ein willkommener Vorwand, um wieder einmal das sonst oft diplomatisch unterdrückte Innere in aller Öffentlichkeit propagandistisch nach außen zu kehren. Aber jetzt (das ist gut!) sollen die Bischöfe im „Land der Juden“ (und weltweit) „jede Form von antichristlicher Propaganda stoppen“, so wie sie (weltweit) „jede Form von antisemitischer (sprich antijüdischer) Propaganda stoppen“ woll(t)en.

Im Gespräch mit der deutschen katholischen Nachrichtenagentur KNA sagte der griechisch-katholische Erzbischof Chacour am Mittwochabend: „Wir Christen respektieren Israel, aber Israel respektiert uns nicht“. Gefreut hätten ihn die „entsetzten und traurigen Reaktionen zahlreicher Muslime“. Für Muslime bedeute die Verunglimpfung Jesu Christi und Mariens die Beleidigung eines wichtigen Propheten und seiner jungfräulichen Mutter. (Siehe Kathweb Nachrichten)

Das sind Reaktionen von Muslimen, die die Christen nur scheinbar unterstützen. Jesus Christus betrachten sie zwar als „wichtigen Propheten“ und Maria als seine „jungfräuliche Mutter“. Aber sie leugnen genauso wie die Juden dessen göttliche Natur und die wahre höchste Auserwählung der Heiligsten Jungfrau Maria als MUTTER GOTTES. Sie verzeichnen, verdrehen und verkennen aufgrund des Korans alles, was JESUS und MARIA betrifft. Sich also über ihre „entsetzten und traurigen Reaktionen“ wegen dieser jüdischen antichristlichen Propaganda zu freuen, zeugt von einer völlig falschen Einschätzung der Natur und der Gefahren des Islams.

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Juden wollen [mit-]bestimmen, wer zur Kirche gehört und wer nicht

Posted by deislam - 15. Februar 2009

Zitate aus MDR Aktuell:

Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat den Vatikan zur vollständigen Abkehr von der Pius-Bruderschaft aufgerufen. Generalsekretär Stephan Kramer sagte dem „Handelsblatt“, mit einer Kirche, der auch die umstrittene Priesterbruderschaft angehöre, könne es keinen partnerschaftlichen Dialog geben. Der Papst müsse sich entscheiden – entweder er stehe für die Kirche der Aufklärung mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil oder für die Kirche des Traditionalismus mit den Pius-Brüdern.

Durch die Wiederaufnahme „aktiver Judenhasser“ habe Benedikt XVI. „so viel Schuld auf sich geladen wie schon lange kein Papst.“ Er sei „unglaubwürdig, ein Lügner und ein Heuchler.“ (TV-Moderator Michel Friedman [Ex-Vizepräsident des Zentralrates der Juden])

Unser Kommentar:
Juden, die gar nicht zur katholischen Kirche gehören wollen und können, die sich weit außerhalb der Kirche befinden, wollen also der Kirche sagen, wen sie in sich aufnehmen oder in sich behalten darf und wen nicht! Ziemlich grotesk, nicht wahr? Und, natürlich: einen „partnerschaftlichen Dialog“ wollen sie ohnehin nur führen mit „der Kirche der Aufklärung“ und absolut nicht mit „der Kirche des ‚Traditionalismus'“, sprich der Tradition; denn diese Kirche der Tradition, also die Kirche von ihren Uranfängen mit CHRISTUS und den Aposteln an bis und mit Papst Pius XII. war eben, nach dem Empfinden „aktiver Kirchenhasser“ „die Kirche der Judenhasser“. Einer dieser „aktiven Kirchenhasser [der Kirche der „Nicht-Aufklärung“ demzufolge] “ ist offensichtlich Michel Friedmann, der Papst Benedikt XVI. als „Lügner und Heuchler“ abstempelt und ihm hassvoll vorwirft, er habe „so viel Schuld auf sich geladen wie schon lange kein Papst“. Dabei ist für Vernünftige und Besonnene doch klar, dass die Kirche nie zu Hass gegen die Juden aufgerufen hat, sondern zur Ablehnung der jüdischen Irrlehre, zum Widerstand gegen jüdischen antichristlichen Umtriebe und Machenschaften, zur Verhinderung jüdischer antikirchlicher Einflüsse. Die „Kirche der Tradition“ hat, getreu ihrem göttlichen Gründer JESUS CHRISTUS und seinem Auftrag, alle Häresien stets bekämpft und damit ganz natürlicherweise auch den Judaismus. Mit dem II. Vatikanum (der „Aufklärung“) hat sie diesen Kampf zugunsten des „partnerschaftlichen Dialogs“ aufgegeben. Und damit hat sie auch die Missionierung der Juden aufgegeben. Und damit hat sie auch die Erfüllung des Auftrages CHRISTI aufgegeben: „Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und lehret alle Völker (auch die noch ungläubigen Juden), und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ICH euch befohlen habe. Und sehet, Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ (Matthäus 28, 19-20).

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Papst Benedikt XVI. empfängt jüdische Vertreter

Posted by deislam - 13. Februar 2009

Zitat von Radio Vatikan: 12/02/2009 12.56.02

Die Beziehung zwischen dem Vatikan und den Juden „steht auf der soliden Grundlage des Zweiten Vatikanischen Konzils, sie kann auch zwischenzeitliche Rückschläge verkraften. Wir können sogar gestärkt daraus hervorgehen.“ Diese versöhnlichen Worte sprach an diesem Donnerstag eine hochrangige jüdische Delegation vor Papst Benedikt XVI. im Vatikan aus. Das Kirchenoberhaupt seinerseits wiederholte, dass die Kirche „zutiefst und unwiderruflich dazu verpflichtet ist, allen Antisemitismus zurückzuweisen“. Auch zur Shoah selbst fand der Papst abermals deutliche Worte: „Der Hass und die Menschenverachtung“, die ihr deutlich wurden, „waren ein Verbrechen gegen Gott und gegen die Menschlichkeit.“ Es sei „über jeden Zweifel erhaben, dass jede Leugnung oder Minimierung dieses furchtbaren Verbrechens nicht tolerierbar und rundweg inakzeptabel ist. Dieses schreckliche Kapitel unserer Geschichte darf nie vergessen werden!“ Beide Seiten sprachen auch von der bevorstehenden Visite Papst Benedikts im Heiligen Land: „Das gelobte Land erwartet Ihre Ankunft“, so der New Yorker Rabbiner Arthur Schneier.

„Shalom, Eure Heiligkeit!“ Das setzte den Ton bei dieser Audienz, die man – nach dem Trubel der letzten Wochen – durchaus als historisch werten kann. Wie schon nach der Aufregung über die Karfreitags-Fürbitte war es wieder der New Yorker Rabbiner Arthur Schneier, ein gebürtiger Österreicher, der dem Papst Gesprächsbereitschaft signalisierte – in einem „kritischen Moment für katholisch-jüdische Beziehungen“, wie er selbst sagte.

„Für einen Holocaust-Überlebenden waren das schmerzhafte und schwierige Tage“, so Schneier. „Wir waren siebzig Jahre nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs mit einer Leugnung des Holocaust konfrontiert, und das sogar aus dem Mund eines Bischofs der Piusbruderschaft.“ Der Rabbiner sprach den Papst direkt an: „Wir haben doch beide das Toben dieses Krieges erlebt – Tod, Leiden und Zerstörung. Die Shoah hat das Leben von sechs Millionen jüdischen Männern, Frauen und Kindern gefordert, darunter meine eigene Familie in Auschwitz und Theresienstadt.“ Joseph Ratzinger war in den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs minderjähriger Flakhelfer, einmal nicht weit vom KZ Dachau im Einsatz; beim Reichsarbeitsdienst an der ungarischen Grenze sah er einen Todesmarsch Budapester Juden vorbeiziehen. Schneier, ein paar Jahre jünger, war vor Kriegsausbruch von Wien nach Budapest geflohen; er überlebte und wanderte zwei Jahre nach Kriegsende in die USA aus.

„Eure Heiligkeit, wir und so viele andere, die die Unmenschlichkeit gesehen haben, die Menschen einander angetan haben – wie könnten wir nicht protestieren, wenn jemand den Holocaust leugnet? Die Opfer des Holocaust haben uns nicht das Recht gegeben, den Tätern oder den Leugnern des Holocaust zu vergeben. Danke, dass Sie unseren Schmerz und unsere Beklemmung verstehen.“

Deutliche Worte im Vatikan. Schneier dankte dem Papst dafür, dass dieser am Mittwoch letzter Woche seine Solidarität mit den Juden erklärt und jeder Holocaust-Leugnung eine Absage erteilt hatte. Er dankte auch dafür, dass sich Benedikt wie sein Vorgänger Johannes Paul zur Konzilserklärung „Nostra Aetate“ bekennt, die für eine „Versöhnung zwischen der Kirche und dem jüdischen Volk“ stehe. Der Rabbiner warb dafür, die Erinnerung an den Holocaust in den Schulen wachzuhalten: Das „Nie wieder“ müsse den nächsten Generationen vermittelt werden.

„Wie die Juden in der Wüste nicht nur die zweiten Tafeln der Zehn Gebote mit sich trugen, sondern auch die ersten, zerbrochenen, so tragen auch wir mit uns die Erinnerung an Jahrhunderte der Verfolgung, Unterdrückung und Demütigung. Aber wir sind durch die Vergangenheit nicht gelähmt, sondern glauben weiter an den Hüter Israels.“ Rabbi Schneier nannte den Staat Israel, der vom Vatikan erst in den neunziger Jahren diplomatisch anerkannt wurde, als Erfüllung der Prophezeiung des Ezechiel: „Ich hauche euch meinen Geist ein, dann werdet ihr lebendig, und ich bringe euch wieder in euer Land.“ „Das Gelobte Land erwartet Ihre Ankunft.“

Dieser kleine Satz war nichts anderes als die wieder aufgerissene Tür zu einer Papstreise nach Israel. Schon länger war eine solche Visite für den Mai im Gespräch; jetzt deutet alles darauf hin, als wolle Papst Benedikt angesichts des Williamson-Skandals erst recht an dem Reiseplan festhalten. Rabbi Schneier endete mit einer optimistischen Note: „Unsere Beziehung steht auf der soliden Grundlage des Zweiten Vatikanischen Konzils; sie kann auch zwischenzeitliche Rückschläge verkraften. Wir können sogar stärker daraus hervorkommen… Möge Er, der für Frieden im Himmel sorgte, uns helfen, Friede auch auf Erden zu schaffen.“

Außer Rabbi Schneier hielt an diesem Donnerstag auch Alan Solow eine kleine Rede – er kommt aus Chicago, gilt als enger Vertrauter des neuen US-Präsidenten Barack Obama und steht erst seit wenigen Wochen an der Spitze des Dachverbands der wichtigsten jüdischen US-Verbände. Auch Solow sprach von einem „kritischen Moment“ und „gespannten Beziehungen zwischen der Kirche und der jüdischen Gemeinschaft“: „Die Aufforderung des Heiligen Stuhls an Bischof Williamson, seine furchtbare Leugnung des Holocaust zurückzunehmen, war ein willkommener Schritt. Es muss immer wieder klargemacht werden, dass keine Art der Holocaust-Leugnung toleriert werden darf.“

Solow appellierte an den Papst, sich deutlich gegen Antisemitismus zu engagieren. „Die Geschichte lehrt uns, dass solche Intoleranz und solcher Hass alle mit in den Abgrund zu reißen drohen, wenn man ihnen nicht entgegentritt. Auf den alarmierenden Angriff auf eine Synagoge in Caracas folgte ein Überfall auf die Nuntiatur des Vatikans. Auch wenn das nicht direkt in Zusammenhang steht, zeigt es, dass wir alle solcher Aufwiegelei und solchem Extremismus zum Opfer fallen.“

Und auch Solow fand klare Worte zu einer möglichen Papstreise ins Heilige Land: “Wir begrüßen und unterstützen die geplante Reise Eurer Heiligkeit nach Israel. Die Menschen und Führer in Israel sehen ihr wie wir erwartungsvoll entgegen… Die wachsenden Versuche, den Staat Israel zu dämonisieren und zu delegitimieren, sind sehr besorgniserregend. Eure Heiligkeit kann mithelfen, die Stimmen von Extremisten zurückzudrängen, die im Nahen Osten oder anderswo in der Welt zur Vernichtung Israels aufrufen oder die Terrorismus gegen seine Bürger fördern.“
Der Papst selbst dankte dann in seiner Ansprache für die deutlichen Worte von Rabbi Schneier und Herrn Solow. Es tue ihm immer gut, „etwas Zeit mit meinen jüdischen Freunden zu verbringen“, so Benedikt. Er erinnerte an seinen Besuch in der Synagoge von Köln kurz nach seinem Amtsantritt – und an seine Visite auf dem Gelände des früheren Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau im Mai 2006.
„Welche Worte können eine so tief bewegende Erfahrung adäquat wiedergeben? Als ich diesen Ort des Horrors betrat, diesen Schauplatz unermesslichen Leids, dachte ich an die unzählige Schar von Gefangenen, darunter so vielen Juden, die auf diesem Weg in die Gefangenschaft in Auschwitz und all den anderen Lagern geraten waren. Diese Kinder Abrahams hatten, kummervoll und erniedrigt wie sie waren, wenig mehr als den Glauben an den Gott ihrer Väter, um sie aufrecht zu halten – einen Glauben, den wir Christen mit euch teilen, unseren Brüdern und Schwestern.“
„Wie können wir auch nur annähernd das Monströse begreifen, was in diesen infamen Gefängnissen stattgefunden hat? Die ganze menschliche Rasse fühlt tiefe Scham angesichts der wüsten Brutalität, die sich damals an Eurem Volk gütlich hielt. Erlaubt mir, zu wiederholen, was ich bei dieser düsteren Gelegenheit sagte: Die Führer des Dritten Reichs wollten das ganze jüdische Volk vernichten, um es aus den Reihen der Völker dieser Erde auszulöschen.“
Auch Benedikt kam dann auf eine mögliche Reise nach Jerusalem zu sprechen. „Ich bereite eine Reise nach Israel vor, ein Land, das Christen wie Juden heilig ist, weil man dort die Wurzeln unseres Glaubens findet. Ja wirklich, die Kirche nährt sich aus der Wurzel dieses guten Olivenbaums, der das Volk Israel ist – und auf den die wilden Ölbaum-Äste der Heiden aufgepfropft wurden.“ Das war – genauso wie die vom Papst letztes Jahr neuformulierte Karfreitagsfürbitte – ein Zitat aus dem Römerbrief des Apostels Paulus. „Seit den frühesten Tagen des Christentums ist unsere Identität und jeder Aspekt unseres Lebens und unseres Gottesdienstes eng an die alte Religion unserer Väter im Glauben rückgebunden.“ Mit der Formulierung „Väter im Glauben“ variierte der Papst die berühmte Formel, die sein Vorgänger Johannes Paul beim Besuch der römischen Synagoge gefunden hatte. Der polnische Papst hatte dabei die Juden als die „älteren Brüder“ der Christen bezeichnet.
„Die zweitausendjährige Geschichte der Beziehungen zwischen Judentum und Kirche hat viele verschiedene Phasen erlebt, darunter einige schmerzvolle. Jetzt, wo wir uns in einem Geist der Versöhnung treffen können, sollten wir früheren Schwierigkeiten nicht erlauben, uns davon abzuhalten, dass wir einander die Hand der Freundschaft reichen. Und wo gäbe es denn auch eine Familie, in der es nicht zu irgendwelchen Spannungen kommt?“

Der Papst nannte die Konzils-Erklärung „Nostra Aetate“ einen „Meilenstein auf unserem Weg zur Versöhnung“. „Die Kirche ist zutiefst und unwiderrufbar darauf verpflichtet, allen Antisemitismus zurückzuweisen und weiter gute, dauerhafte Beziehungen zwischen unseren zwei Gemeinschaften aufzubauen. Wenn es ein Bild gibt, das diese Verpflichtung ausdrückt, dann ist es Johannes Paul II. an der Klagemauer in Jerusalem, der Gott um Vergebung bittet für alle Ungerechtigkeit, die das jüdische Volk erlebt hat.“

„Ich mache mir sein Gebet zu eigen: Gott unserer Väter, du hast Abraham und seine Nachkommen erwählt, um deinen Namen zu allen Nationen zu tragen. Wir sind tief betrübt über das Verhalten derer, die im Lauf der Geschichte diesen deinen Kindern Leid zugefügt haben. Wir bitten dich um Vergebung, und wir verpflichten uns selbst zu wahrer Brüderlichkeit mit dem Volk des Bundes.“

Noch einmal fand der Papst klare Worte zum Holocaust: „Der Hass und die Menschenverachtung, die in der Shoah deutlich wurden, waren ein Verbrechen gegen Gott und gegen die Menschlichkeit. Das sollte jedem klar sein – vor allem jenen, die in der Tradition der Heiligen Schrift stehen… Es ist über jeden Zweifel erhaben, dass jede Leugnung oder Minimierung dieses furchtbaren Verbrechens nicht tolerierbar und rundweg inakzeptabel ist. Die Shoah muss eine Warnung an alle sein, nicht zu vergessen, nicht zu verneinen und nicht zu verkleinern… Dieses schreckliche Kapitel unserer Geschichte darf nie vergessen werden!“

Zu Recht sei Erinnern auch „memoria futuri“, also ein Warnzeichen für die Zukunft, so Papst Benedikt. Die Menschheit müsse alles tun, um eine ähnliche Katastrophe in Zukunft zu verhindern. Er bete darum, dass die Erinnerung an den Holocaust „unsere Entschlossenheit stärkt, die Wunden zu heilen, die zu lange die Beziehungen zwischen Christen und Juden schmerzvoll gemacht haben.“

Es war eine große Rede des Papstes, eine Audienz der deutlichen Worte – und ein klares Signal, dass der Vatikan aus dem Fall Williamson seine Lehren gezogen hat. Auch die Türen zu einer Papstreise nach Israel sind an diesem Donnerstag für alle sichtbar aufgesprungen. Rabbi Schneier berichtete nach der Audienz vor Journalisten, er habe dem Papst auch noch etwas auf deutsch gesagt: „Ich habe die Sonne gebracht.“ Damit meinte er nicht nur das Wetter.
(rv 12.02.2009 sk)

Unser Kommentar:
Ja, „der Hass und die Menschenverachtung“, die in ihr (der Shoah) deutlich wurden, „waren ein Verbrechen gegen Gott und gegen die Menschlichkeit.“
Nein, die Kirche ist nicht „zutiefst und unwiderruflich dazu verpflichtet, allen Antisemitismus zurückzuweisen“; das haben wir bereits mit notwendiger Differenzierung erläutert.
Ja, es ist „über jeden Zweifel erhaben, dass jede Leugnung oder Minimierung dieses furchtbaren Verbrechens nicht tolerierbar und rundweg inakzeptabel ist“, wenn unter „Leugnung“ und „Minimierung“ die Negierung oder Minderung der Abscheulichkeit, der Verwerflichkeit dieses Verbrechens gemeint ist. Nein, wenn darunter die „Leugnung“ oder „Minimierung“ gewisser „technischer“, „materieller“, „sachlicher“, „numerischer“, also nicht moralischer Aspekte verstanden wird.
Rabbi Arthur Schneier: „Die Opfer des Holocaust haben uns nicht das Recht gegeben, den Tätern oder den Leugnern des Holocaust zu vergeben.“ Wir haben bereits zuvor unser Veto eingelegt: Die Aussagen von Bischof Williamson kann man nicht als „Leugnung des Holocausts“ interpretieren. Aber man tut es, weil man seine Kritik und abweichende „Überzeugung“ zu einem Verbrechen hochstilisieren und dann dazu benutzen will, um ihm, und mit ihm allen, die ähnlich wie er ihre Zweifel haben an und Vorbehalte gegenüber der Richtigkeit der „allgemein“ oder doch „mehrheitlich“ rezipierten Darstellung der Shoah, „nicht zu vergeben„. So wird die ganze Menschheit dazu gezwungen, das abscheuliche Naziverbrechen von vor 70 Jahren präzise so und nur so wie es von der „veröffentlichten Mehrheitsmeinung“ festgeschrieben ist, zu glauben und zu bekennen. Und wer es dennoch wagt, diesem Diktat nicht zu entsprechen, der tut dann eben etwas, was nicht vergeben, nicht verziehen werden kann: etwas Unverzeihliches. Wer nun dem aber zustimmt, der vergeht sich gegen das Gebot GOTTES der absoluten Vergebungs-Pflicht. Wer nicht verzeihen kann und will, dem wird auch von GOTT nicht verziehen werden.
Rabbi Schneier nennt den Staat Israel als Erfüllung der Prophezeiung des Ezechiel: „Ich hauche euch meinen Geist ein, dann werdet ihr lebendig, und ich bringe euch wieder in euer Land.“ Das ist ein mittlerweile weit verbreiteter Glaube unter Juden und Christen. Aber er ist eine verhängnisvolle Illusion. Der Staat Israel ist (noch) nicht die „Erfüllung der Prophezeiung des Ezechiel“. Er kann es nicht sein. Denn es ist nicht GOTTES Geist, der den Juden eingehaucht, sie lebendig gemacht und wieder in ihr Land gebracht hat. Wäre es GOTTES Geist, dann müssten sie ja alle CHRISTEN (geworden) sein; sie müssten sich alle wie Saulus zu Paulus zu CHRISTUS bekehrt haben; denn GOTTES Geist ist der HEILIGE GEIST, die DRITTE PERSON DER HEILIGSTEN DREIFALTIGKEIT. Es gibt nicht einen Gottesgeist für die Juden und einen für die Christen. Es gibt keinen gesonderten Heilsweg für die Juden. Ihr (neuerdings so genannter) „Erster Bund“ ist der „Alte Bund“. Seit 2000 Jahren gibt es an seiner Stelle den „Neuen Bund“, den „Ewigen Bund“. Und das Bundesvolk ist demnach das neue, die KIRCHE, das REICH CHRISTI. Erst wenn die Juden aufhören, CHRISTUS in den Christen zu verfolgen („Saulus, Saulus, warum verfolgst du Mich?“ [Apg. 9, 4]), wenn sie erkannt haben werden, dass CHRISTUS ihr MESSIAS und ERLÖSER und GOTT VON GOTT ist, wird sich die Prophezeiung Ezechiels erfüllen. Damit „delegitimieren“ wir den Staat Israel nicht.
Rabbi Schneier: „Unsere Beziehung steht auf der soliden Grundlage des Zweiten Vatikanischen Konzils“. Auch das ist eine Illusion. Die Grundlage(n) des Zweiten Vatikanischen Konzils sind alles anderes als solide. Sie werden noch gehörig erschüttert werden, wenn der wahre Geist GOTTES wieder „(auf)braust“!
Papst Benedikt: „Ja wirklich, die Kirche nährt sich aus der Wurzel dieses guten Olivenbaums, der das Volk Israel ist – und auf den die wilden Ölbaum-Äste der Heiden aufgepfropft wurden.“ Das heutige „Volk Israel“ oder die heutigen Juden wären dann also „der gute Olivenbaum“? Und wir die Christen wären auf diese heutigen Juden als „wilde Äste“ aufgepfropft? Ziemlich abstrus und konfus, diese Theologie eines Papstes! Die heutigen Juden wären dann also das „Volk des [Ersten – wichtigen, entscheidenden, bleibenden, unkündbaren und ungekündigten] Bundes, und wir wären „das Volk des [Zweiten – nachrangigen, nebensächlichen, vorübergehenden] der „Aufpfropfung“! Wir glauben, der Papst täte gut daran, „etwas weniger Zeit mit seinen jüdischen Freunden zu verbringen“ und dafür umsomehr mit den katholischen Christen, die „in der Tradition der Heiligen Schrift UND DER KIRCHE ALLER ZEITEN stehen“.
Papst Benedikt: „Seit den frühesten Tagen des Christentums ist unsere Identität und jeder Aspekt unseres Lebens und unseres Gottesdienstes eng an die alte Religion unserer Väter im Glauben rückgebunden.“ Ja, wenn unter „unserer Väter im Glauben“ „unserer Väter im (neutestamentlichen) christlichen Glauben und im (alttestamentlichen) Erwartungsglauben an Christus“ gemeint sind. Nein, wenn darunter (auch) der Glaube und das Bekenntnis der heutigen nachchristlichen Juden verstanden werden.

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Argentinien: Strafanzeige gegen Traditionalistenbischof Williamson

Posted by deislam - 12. Februar 2009

Von Radio Vatikan: 11/02/2009 14.29.11

Gegen den umstrittenen Lefebvre-Bischof und Holocaust-Leugner Richard Williamson ist Strafanzeige erstatten worden. Der Herausgeber der argentinischen Ausgabe der Zeitschrift „Newsweek“, Sergio Szpolski, wirft Williamson Verherrlichung von Straftaten vor. Szpolski erklärte, er fühlte sich als Jude persönlich betroffen und fände, es sei an der Zeit, dass der Bischof für seine Äußerungen zur Rechenschaft gezogen werde. Nach argentinischem Recht kann Williamson mit einer Höchststrafe von bis zu einem Jahr bestraft werden. – Williamson war nach seinen umstrittenen Äußerungen im schwedischen Fernsehen auch vom Vatikan aufgefordert worden, seine Äußerungen zurückzunehmen. Außerdem hatte ihn die Piusbruderschaft, der er angehört, von der Leitung eines Priesterseminars in der Nähe der argentinischen Hauptstadt entbunden. (kna/ansa/afp 11.02.2009 mg)

Unser Kommentar:
Ungefähr 90% der argentinischen Bevölkerung (von 40 Millionen) bekennen sich zur römisch-katholischen Kirche. Bezeichnend und offenbarend: der Herausgeber der argentinischen Ausgabe der Zeitschrift „Newsweek“ ist Sergio Szpolski, ein Jude. Man kann sich vorstellen, welch ein „positives“, „freundschaftliches“ Verhältnis dieser zu den Christgläubigen dieses Landes hat und welchen Einfluss er mit seiner Zeitschrift ausübt! Er will nun offenbar die Gunst der Stunde nutzen, um einen herben und medienwirksamen Schlag gegen die im Grunde auch ihm verhasste katholische Kirche auszuführen. Vordergrundobjekt (der „Sack“) ist Bischof Williamson. Eigentliches Objekt (der „Esel“) ist aber die katholische Kirche, und zwar in ihrem unverfälschten Glauben, ihrer unverkürzten Lehre, ihrer heiligen, zweitausendjährigen Praxis. „Verherrlichung von Straftaten“ heißt das jetzt, was Bischof Williamson mit dem Vertreten seiner persönlichen Position bezüglich des Holocausts getan hat. Wir fragen zurück: welche „Straftaten“ hat er denn „verherrlicht“? Hat er denn in seinen Antworten (im betreffenden Interview oder irgendwann sonst) irgendetwas Ähnliches ausgesagt wie: ‚Die Verfolgung, Verschleppung, Verbannung, Zusammenpferchung, Vernichtung, Ausrottung von Juden im 2. Weltkrieg sei etwas „Herrliches“ (Gutes, Schönes, Gerechtes, etc.) gewesen‘? Und überhaupt: leugnet(e) er den Holocaust? Genügt denn das Bezweifeln und Nichtglauben einzelner Aspekte des Holocausts (wie er offiziell dargestellt wird), um gleich von Leugnung des Holocausts schlechthin zu sprechen, um einen Menschen als „Holocaust-Leugner“ abzustempeln? Es ist doch verdächtig, wie schnell Juden weltweit immer wieder mit der „Holocaust- und Antisemitismus-Keule“ weltlich-gerichtliche Strafverfolgungen auslösen gegen missliebige Bezweifler und Verneiner ihrer Gojim-Wertschätzung und von daher ihrer geschichtlichen Objektivität. Jedenfalls tragen sie damit letztlich nichts zu einer „Ausrottung der Holocaust-Leugner“ und schon gar nicht ihrer christlichen Glaubens-Gegner bei.

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JUDENTUM = ANTI-CHRISTENTUM

Posted by deislam - 11. Februar 2009

Das aktuelle Geschehen um FSSPX-Bischof Williamson fördert es zutage in einer Klarheit wie nie zuvor, wie es steht um die „Konzilskirche“, die sich anlässlich des II. Vatikanums aus der römisch-katholische Kirche gebildet und auf einen neuen, zeit- und weltangepassten und damit einschlussweise auf einen ewigkeits- und himmel-abgewandten Weg begeben hat. Rund 50 Jahre (Vor-)Herrschaft modernistischer Geister! Sie haben sich an die Stelle jener gesetzt, die kurz zuvor noch echt überlieferungstreu christlich-kirchlich für Wahrheit, Klarheit, Recht und Ordnung sorgten. Sie haben seither unvorstellbar vieles beschädigt, eliminiert, (unwiederbringlich) zerstört! Sie haben jene ins „Abseits“ gedrängt, die den „alten“ Geist behielten. Sie haben sie „schismatisiert“ und „ex-kommuniziert“. Doch diese erwiderten zurecht: Von Euch ausgesondert, ausgestoßen, exkommuniziert zu werden, ist für uns eine Ehre. Kommunion = Einheit können wir mit Euch gar nicht (mehr) haben, da ihr das, was uns lieb und teuer und unverzichtbar ist, verachtet und verwerft. Ihr wollt keine Kommunion mit uns; ihr wollt Einheit mit den „Andersgläubigen“. Unseren „Altglauben“ könnt ihr nicht mehr ertragen. Euer Neuglaube verträgt sich nach eurem eigenen Bekennen viel besser mit jedem Un- und Aber- und Irrglauben. Mit Häretikern, Gottesleugnern, Christushassern pflegt ihr freundschaftlichen bis brüderlichen Umgang. Uns betrachtet ihr als „aussätzige“, hässliche „Erz- und Ultra-Konservative“. Uns gewährt ihr keinen Zutritt (mehr) zu den heiligen, gott-geweihten Stätten, um darin den Gottesdienst zu feiern, für den sie erbaut wurden. Den Feinden des Katholischen aber öffnet ihr sie willfährig für ihren unheiligen Kult. Dazu mussten schäbige leere Tische her anstelle unserer tabernakel- und kreuzgekrönten Altäre. Dazu mussten Seitenaltäre entfernt, abgerissen oder umfunktioniert werden. Dazu musste der „Tabernakel“, das Allerheiligste, möglichst aus dem neuen „Aktionsradius“ weggeschafft, in eine Nische, eine Seitenwand versetzt werden. Dazu mussten (gewisse „unpassende“) Statuen und Bilder „entsorgt“ werden. Dazu musste ein Rednerpult her anstelle der erhobenen Verkünder-, Lehr- und Prediger-Kanzel. Dazu mussten die Kommunionbänke und die Kniebänke verschwinden. Dazu mussten die Beichtstühle entfernt und an ihrer Stelle Gesprächszimmer eingerichtet werden, und so weiter und so fort. Fünfzig Jahre Ersetzung der Konservativen durch die Progressiven und Modernisten, „Umgestaltung“ der Kirchen, der heiligen Stätten und „Umerziehung“ und „Umschulung“ der Gläubigen, der Priester und des Volkes. Fünfzig Jahre erpresster „Exodus“ der Treugläubigen aus der Masse der Anpassungswilligen, der „Manipulierbaren“. Und nun zeichnete sich in jüngster Zeit seitens Roms, des Vatikans, des Papstes eine gewisse, wenn auch zögerliche „Wende“ ab. Papst Benedikt XVI. ist es zu verdanken, dass die altehrwürdige Liturgie wieder einigermaßen in ihre Rechte zurückversetzt wurde, dass grobe Fehler und Umdeutungen sakramentaler Texte wie jener des „für alle“ statt „für viele“ in den Wandlungsworten oder in den Karfreitagsfürbitten korrigiert wurden, dass das Predigtverbot für Laien erlassen wurde, und manches mehr. Und das, und dazu gewisse Bischofsernennungen und Heiligsprechungen, hat schon genügt, dass viele prominente, weltgehätschelte Theologen, dass neu-kirchliche, progressive Gemeinschaften, dass Bischöfe und Pfarrer verbal loszogen gegen „Rom“, indem sie dieses Wenige als „reaktionär“, als „zerstörerisch“ für den Konzilsgeist bezeichneten und zum Widerstand und Kampf gegen diesen für sie offenbar so gefährlichen, so bedrohlichen römischen Neu-Konservatismus aufriefen.

Und nun dazu noch dieses Debakel mit Bischof Williamson! Das musste doch geradezu der Startschuss dazu sein, jetzt mit aller „Munition“ gegen dieses „Rom“ zu schießen, das es gewagt hatte, (verdächtig zunehmend) rückwärtsgewandt statt vorwärtsgerichtet zu agieren, alte, überholte „Elemente“ wieder einzusetzen, wieder aufzunehmen, wieder zur Geltung zu bringen, ihnen wieder Gültigkeit zu verschaffen. Und dann noch das mit der „Aufhebung“ der „Ex-Kommunikation“ der vier von Erzbischof Lefebvre geweihten Bischöfe, und damit auch des einen, der es – oh Schreck – gewagt hatte, die Wahrheit, die Geschichtlichkeit gewisser Aspekte des Holocausts öffentlich in Abrede zu stellen. Und nun, wie fuhren sie mit grobem Geschütz auf, um nicht so sehr Bischof Williamson zu treffen und zu ächten, als vielmehr die „reaktionäre“ Piusbruderschaft als Ganzes und den „konzils-revisionistischen“ Papst, den „konzils-reduktionistischen“ Vatikan! Nun haben sie sich „ge-outed“, diese anti-(erz)katholischen Geister. Sie werden zwar versuchen, einiges allzu „Spitzes“, allzu „Deutliches“ zu entschärfen und wieder der üblichen „Mehrdeutigkeit“ zurückzuführen. Uns werden sie allerdings damit nicht überzeugen können von ihrer Rechtgläubigkeit.

Wir führen hiernach ein paar Beispiele von Aussagen gewichtiger kirchlicher Persönlichkeiten an, welche die „Ungeheuerlichkeit“ der Aussagen Williamsons geradezu in den Schatten stellen: Für Kardinal Lehmann war „die Papstentscheidung (der Exkommunikationsaufhebung) eine Katastrophe„. Er „findet das Beharren des Holocaust-Leugners Richard Williamson als Zumutung und fordert – falls nötig – dessen erneute Exkommunikation“. Er ist „entsetzt, dass er heute sagt, er muss jetzt erst studieren, und das wird Zeit brauchen“. Zollitsch, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz meinte: Williamson könne „nicht zur katholischen Kirche gehören, wenn er sich nicht von seinen ‚absolut inakzeptablen‘ Aussagen distanziere. Das Faktum des Holocausts zu leugnen müsse ‚jeden denkenden Menschen erschrecken‚. „Herr Williamson ist unmöglich und unverantwortlich„. („Zollitsch hat sich für einen erneuten Ausschluss des Holocaust-Leugners aus der katholischen Kirche ausgesprochen“). Der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller hat die vier Bischöfe der Piusbruderschaft zum Amtsverzicht aufgefordert. Sie sollten „am besten ihr Amt niederlegen und sich in politischen und kirchenpolitischen Fragen nicht mehr öffentlich äußern“. Er bezeichnete Williamsons Leugnung des Holocausts als „idiotisch„. „Er hat in furchtbarer Weise der Kirche geschadet und den Papst reingelegt„. Williamson habe im Bistum Regensburg Hausverbot. Er erklärte ihn zur „persona non grata„. Die Leugnung des Holocausts durch Williamson sei „unmenschlich„. Er forderte „scharfe Sanktionen gegen den Holocaust-Leugner Williamson“. Der zur Pius-Bruderschaft gehörende britische Bischof „müsse freiwillig oder zwangsweise aus dem Klerikerstand ausscheiden“. Bei der Gedenkfeier für die Opfer des Holocausts in Regensburg hob Bischof Gerhard Ludwig Müller hervor, dass der Geistliche damit außerhalb der Katholischen Kirche stehe. Das Gesagte sei an Dummheit und Infamie nicht zu überbieten. Er habe mit seinen Äußerungen „dem Heiligen Vater ins Gesicht geschlagen„. Das Gesagte sei „zutiefst menschenverachtend und zeige die innere Fremde zum Gottesglauben der Kirche. Williamson beweise damit den Gipfel der Unmenschlichkeit„. Gott habe die Menschen nach seinem Bildnis geschaffen. Wer sich aber gegen die Würde seiner Geschöpfe wendet, mache sich der Gotteslästerung schuldig“. In seiner „Erklärung“ vom 6. Februar schreibt er u.a.: „Kurze Zeit später (nach dem Dekret der Aufhebung der Exkommunikation) ist ein Interview bekannt geworden, das einer von ihnen namens Williamson bereits Mitte November 2008 dem schwedischen Fernsehen im Priesterseminar der Piusbruderschaft bei Zaitzkofen gegeben hatte. Darin findet sich eine unglaublich herzlose und zynische Rede über das entsetzlichste Menschheitsverbrechen: nämlich die Ausrottung der europäischen Juden und den systematischen Völkermord, den die Nazi-Regierung im deutschen Namen angerichtet hatte. Die Empörung über die abscheulichen Äußerungen eines geweihten Bischofs… war voll gerechtfertigt.“ Der Berliner Erzbischof Georg Sterzinsky verlangt vom Papst die Rücknahme der umstrittenen Rehabilitierung des Holocaust-Leugners Richard Williamson. Von Bischof Williamson sei weltweit bekannt gewesen, dass er den Holocaust leugnet. Eine Versöhnung mit ihm sei demnach nicht möglich, solange er bei der Leugnung bleibt.“Wer den Holocaust leugne, stehe außerhalb der Kirche“. Auch Bischof Gregor Maria Hanke, Eichstätt, verurteilte die Äußerungen von Richard Williamson als „Verhöhnung der Menschlichkeit„. Und er zitierte den „großen Theologen“ Lubac: „antisemitisch sein bedeutet auch antichristlich sein„. Selbstverständlich meldete sich auch der Schweizer „infra- und ultra-katholische“ und „welt-ethische“ „Theologe“ Hans Küng zu Wort. „Es ist ganz klar, dass der Papst einen kolossalen Fehler gemacht hat, indem er alle vier Bischöfe aufnahm, die sich gegen das zweite Vatikanische Konzil gewendet hatten, und zwar nicht nur bezüglich des Judentums, sondern auch bezüglich der Religions- und Gewissensfreiheit allgemein, der Verständigung mit den evangelischen Kirchen, der Annäherung an den Islam und andere Weltreligionen und der liturgischen Reformen.“ „Es hat sich alles zugespitzt, weil einer dieser Bischöfe die Ungeheuerlichkeit besaß, den Holocaust faktisch zu leugnen. Es ist nicht gemacht damit, dass jetzt dieser Bischof diese horrenden Aussagen zurücknimmt. Im Grunde liegt es am Papst, eine persönliche Entschuldigung auszusprechen und die Aufhebung der Ex-Kommunikation rückgängig zu machen. Wir erwarten vom Papst, dass er sich nicht anschmiegt an diese Leute, die noch eine Kirche des Mittelalters und der Gegenreformation vertreten.“

Dass die Vertreter des Judentums sich auch empört zu Wort melden, ist logisch. Aber wie sie es tun, ist „denkwürdig“: „Der Zentralrat der Juden fordert den Ausschluss der Pius-Bruderschaft (aus der katholischen Kirche)“. „Die Pius-Bruderschaft ist eine Gruppe von intoleranten Fanatikern.“ Noch im September habe die Gemeinschaft die Juden als „ewige Gottesmörder“ bezeichnet. Das Weltbild der Gruppe sei „tief reaktionär, antisemitisch, fundamentalistisch und fanatisch„. Der ehemalige Vizepräsident des Zentralrates der Juden, Michel Friedman, nannte den Papst wütend „unglaubwürdig, einen Lügner und Heuchler„. Und der Spiegel (Spiegel online) hat „entlarvende Schriften“ entdeckt: „Auch deutsche Piusbrüder hetzen gegen Juden“. „Antisemitische Äußerungen finden sich auch in Veröffentlichungen der deutschen Piusbrüder. Bei der Auswertung Hunderter Texte stieß das TV-Magazin „Report Mainz“ auf Belege dafür. Auch dem SPIEGEL liegen solche Dokumente vor. Der Zentralrat der Juden ist empört.“

Obendrein und zuguter letzt ist nun die Piusbruderschaft auch noch „ein Fall für den Verfassungsschutz„. „Der Bonner Politikwissenschaftler und Parteienforscher Gerd Langguth hält die Pius-Bruderschaft für einen „Fall für den Verfassungsschutz“. Die Bruderschaft strebe einen „katholischen Gottesstaat“ an, sagte Langguth im ZDF. „Es ist eine Frage des Verhältnisses dieser Organisation zur freiheitlichen und demokratischen Grundordnung. Und dieses sehe ich hier infrage gestellt. Deswegen glaube ich, dass es eine Aufgabe des Verfassungsschutzes ist, sich darum zu kümmern.“

Der ehemalige Schüler und Weggefährte des Papstes, der emeritierte Regensburger Theologieprofessor Wolfgang Beinert, bezeichnete die Pius-Bruderschaft im ZDF als „reaktionär und demokratiefeindlich„. Er halte es für „absolut ausgeschlossen, dass die Bruderschaft die Forderung des Papstes erfüllen wird, das Zweite Vatikanische Konzil anzuerkennen“. Nach Ansicht des Trierer-Kirchenrechtlers Peter Krämer wäre die erneute Exkommunikation Williamsons möglich. Das päpstliche und bischöfliche Lehramt habe die Pflicht, zu ethischen und sozialen Fragen Stellung zu nehmen und einzuschreiten, wenn aus dem Raum der Kirche die Würde des Menschen verletzt wird, sagte Krämer dem Kölner Stadtanzeiger. Dies sei der Fall, wenn jemand den Holocaust leugne. „Denn er bestreitet ja nicht nur historische Tatsachen, sondern dahinter steht eine menschenverachtende Ideologie.“

Die Leugnung des Holocausts„. Ist Bischof Williamson ein „Leugner des Holocausts“? Hat er „den Holocaust (faktisch) geleugnet“? Hören wir uns doch noch einmal das betreffende Interview aufmerksam an. Bischof Williamson sagt darin mit keinem Wort, es habe den Holocaust nicht gegeben. Es habe die schreckliche Judenverfolgung, den Willen zur Ausrottung der Juden nicht gegeben. Sondern er weist darauf hin, dass die „historische Evidenz“ für die Vergasung von 6 Millionen Juden nicht gegeben sei und er schließt aus dem, was er vor Jahren gelesen hat, z.B. im Zusammenhang mit dem „Leuchter-Report„, dass kein einziger Jude durch Vergasung in „Gaskammern“ umgebracht worden sei. Er glaube, dass ungefähr 200000-300000 Juden in den Konzentrationslagern getötet worden seien, das aufgrund der Schlüsse der ernsthaftesten „Revisionisten“. Das ist doch keine „Verharmlosung“ oder gar „Leugnung“ des Holocausts. Man mag Bischof Williamson vorwerfen, dass er offenbar „Beweisen“ glaubt, die inzwischen „wissenschaftlich widerlegt“ sind. Hat jemand aber Bischof Williamson gefragt, wie er denn zu dem Ganzen stehe, das die Nationalsozialisten unter Hitler den Juden angetan haben? Bestimmt verurteilt er das alles wie wir aufs entschiedenste und schärfste. Als Christ und Katholik kann er gar nicht anders. Hier wird ihm aber, und das von katholischen Bischöfen, „Unmenschlichkeit“, „Menschenverachtung“, „Verhöhnung der Menschlichkeit“, „Dummheit“, „Infamie“, „Gotteslästerung“, „Herzlosigkeit“, „Zynismus“, „Abscheulichkeit“, ja sogar „Antichristlichkeit“ vorgeworfen! Ist das nicht himmelschreiend ungerecht?

Die Konzilskirche hat mit „Nostra Aetate“ den Grund gelegt für solche horrenden Wertumkehrungen. Das geht so weit, dass man nun den Frieden und die Freundschaft mit den Juden höher gewichtet und schätzt als den Frieden und die Freundschaft und das Verständnis mit den eigenen Glaubensgeschwistern, mit den ernsten und treuen katholischen Christen. Eher ist man bereit, allen möglichen jüdischen Vorstellungen und Forderungen nachzugeben, als die eigenen Positionen an jenen der heiligen Christen der Vergangenheit auszurichten. So gerät die Konzilskirche in Widerspruch zur katholischen Kirche aller Zeiten, in Opposition zu den Beurteilungen der Kirchenväter und Kirchenlehrer, in Gegenstellung sogar zur Heiligen Schrift, zu den Evangelisten, zum heiligen Apostel Paulus, zu den Konzilien und zu den Päpsten. Die Juden sagen sich: die Kirche will mit uns, ihren „älteren Brüdern“ des „Ersten Bundes“ freundschaftlichen, brüderlichen Dialog führen. Das soll uns recht sein. Aber die Kirche muss sich bewusst sein, dass sie dann alles Judenfeindliche aus ihrem Bereiche bannen muss. Und tut sie das einmal nicht erwartungsgemäß und in gebotener Weise, brechen wir den schließlich von ihr und nicht von uns begehrten Dialog (mindestens vorübergehend) ab. Und so wachen die Juden mit Argusaugen über das, was ihr Dialogpartner tut. Und je enger sich dieser an sie schmiegt, desto klarer und bestimmter verlangen sie von ihm handfeste Beweise seines Wohlwollens.

Was bedeutet das aber für die Christenheit? Die Juden (die Bekenner des jüdischen Glaubens) sind doch Anti-Christen! Oder etwa nicht? Sie sind keine „Freunde“ und „Brüder“ der Christen. Sie können es nicht sein und wollen es nicht sein. Sie lehnen ja CHRISTUS ab, den HERRN. Der christliche Glaube ist für sie etwas himmelschreiend Irriges. Sie vertreten die Positionen, die schon ihre Vorfahren vertraten, jene, die JESUS CHRISTUS verurteilten, ja zum (schändlichsten) Tode verurteilten. Sie LEUGNEN die Menschwerdung GOTTES. Sie LEUGNEN die Heiligste Dreifaltigkeit. Sie LEUGNEN den HEILIGEN GEIST. Sie LEUGNEN das HEILSWERK CHRISTI, die KIRCHE. Ist dieses Leugnen nicht GOTTESLÄSTERUNG? Und wenn man nun dieses Leugnen mit dem „Leugnen des Holocausts“ vergleicht, welches ist dann das „herzlosere“, „unmenschlichere“, „menschenwürdeverletzendere“?

Noch einmal: wir verurteilen die Schandtaten der verantwortlichen Nazis unter Hitler an den Juden, „dieses entsetzliche Menschheitsverbrechen, die (geplante, gewollte) Ausrottung der europäischen Juden und den systematischen Völkermord“, aufs entschiedenste, ohne jegliches „Wenn und Aber“. Wir sind keine „Revisionisten“ und keine „Reduktionisten“. Wir beklagen hier aber eine gewisse Instrumentalisierung der sogenannten „Leugnung des Holocausts“ zu dem Zwecke, die eigene – jüdische – Leugnung des MESSIAS, des GOTTESSOHNES und damit GOTTES und damit der KIRCHE, des REICHES GOTTES, in ihrer Bedeutung und Auswirkung zu „reduzieren“. Und am meisten beklagen wir das aktive Mitwirken dabei der katholischen Kirchenführung!

In diesem Zusammenhang unbedingt lesen: Offener Brief an Michel Friedman
Siehe dazu auch: Tagesspiegel: „Der Papst ist ein Lügner und Heuchler“
Fernsehdebatte zwischen Michel Friedman, Stephan Kramer und Weihbischof Jaschke

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