ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Archive for März 2009

Iran: Christen zu Gefängnisstrafen verurteilt

Posted by deislam - 30. März 2009

Radio Vatikan: 30/03/2009 15.33.16

Ein Gericht hat drei Christen zu je acht Monaten Gefängnis und weiteren fünf Jahren auf Bewährung verurteilt. Das berichtete die Nachrichtenagentur Zenit am Sonntag. Die drei Christen waren im Mai 2008 angeklagt worden, die christliche Botschaft verbreitet und mit „anti-staatlichen Bewegungen“ kooperiert zu haben. Die jetzt bekannt gewordene Verurteilung erfolgte am 10. März. Der Richter warnte die drei Angeklagten davor, weiterhin das Evangelium zu verbreiten. Wenn sie sich nicht daran hielten, würden ihre Gefängnisstrafen verschärft und sie würden wegen „Apostasie“ (Abfall vom Glauben) angeklagt. Dies kann im Iran mit dem Tod bestraft werden. Der Druck auf die Christen im Iran hat sich in den vergangenen Monaten verstärkt. Bisweilen wird von einer „Verhaftungswelle“ gesprochen. (zenit 30.03.2009 hela)

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„Ich habe keinen friedlich praktizierten Islam erlebt“

Posted by deislam - 28. März 2009

Aus: JESUS.CH – 28.03.2009, 11:29 – URL: http://www.jesus.ch/index.php/D/article/15/46243/

„Ich habe keinen friedlich praktizierten Islam erlebt“

Simon aus Tur AbdinAus seiner Heimat wurde er vertrieben. „Simon“, flüchtet in die Schweiz. Grund: Simon ist Christ. Er gibt Einblick in sein Leben und positioniert sich klar: „Der Islam ist zwar eine Gefahr. Christen können jedoch mit ihrem Bekenntnis zu Jesus dieser Religion guten Mutes entgegentreten.“

„Simon“ wohnt mit seiner Frau und seinen drei erwachsenen Kindern in der Schweiz. Seine Lebensgeschichte ist bewegend. Geboren in der südosttürkischen Region Tur Abdin, wuchs er auf einem Bauernhof auf. Er gehört zur uralten Volksgruppe der Assyrer, die heute noch die Sprache Christi sprechen: Aramäisch. Heute leben kaum noch Assyrer in ihrer ursprünglichen Heimat.

Damals, in der Schule wurde er gezwungen, am Islamunterricht teilzunehmen und während seines Militärdienstes erlebte er psychische und körperliche Repressalien, weil er Christ war. Er stand zu seinem Glauben, obwohl der Wechsel zur islamischen Religion ihm viel Ärger erspart hätte.

Erst kürzlich erlebte er auf der türkischen Botschaft, dass ihn ein Beamte diskriminierte, weil die Vornamen seiner Kinder christlicher und nicht islamischer Herkunft sind. Der Beamte wollte ihm deshalb keinen Pass ausstellen. Heute scheut er jeden Kontakt zu Muslimen, zumal er sich auch in der Informationsarbeit für sein verfolgtes Volk einsetzt. Das birgt Gefahren, auch wenn er in der Schweiz lebt.

Andreas Zingg: Simon, Sie sind 1979 in die Schweiz eingewandert. Weshalb?
„Simon“: Die islamische Herrschaft behandelte uns wie Untermenschen, massakrierte und bedrohte uns – nur weil wir Christen waren. Schutzgelderpressung, Zwang zum Konvertieren, Überfälle, Verschleppungen, das alles war an der Tagesordnung. Der Imam aus meiner Gegend sagte sogar: Wer die Christen nicht tötet, ist kein Muslim. So lebten wir, bis wir es nicht mehr aushielten – nicht mehr konnten.

Ich gehöre zur Volksgruppe der Assyrer, die seit hunderten von Jahren Gebiete der heutigen Staaten Türkei, Irak, Iran, Libanon und Syrien bewohnt. Ich lebte damals im Südosten der heutigen Türkei. Dort brach auch in den 70er-Jahren einmal mehr eine Verfolgungswelle gegen die Assyrer los.

In der Schweiz spricht man oft vom Zusammenleben der Menschen verschiedener Religionen. Integration ist ein wichtiges Stichwort. Kann man mit Menschen, welche den islamischen Glauben bekennen, auch zusammenleben?
Ich habe erlebt, dass Christen mit Islamgläubigen nicht zusammenleben können. Der Islam ist eine Gefahr, wenn er die Oberhand hat, also die Mehrheit der Bevölkerung stellt. Im Islam ist eine Koexistenz mit anderen Religionen nicht vorgesehen.

Sie sind in einem islamischen Land geboren. Können Sie das Wesen des Islams mit wenigen Worten beschreiben?
Es wird behauptet, dass der islamische Glaube tolerant sei. Das stimmt nicht! Ich habe nie Toleranz im Islam erlebt. Im Islam gibt es keine Freiheit und keine Toleranz den Christen gegenüber. Mein Vertrauen in Menschen islamischen Glaubens wurde zerstört.

Man hofft, dass sich in Europa und somit auch in der Schweiz ein friedlicher Islam etablieren könnte. Sehen Sie das auch so?
Bestimmt nicht. Was ich erlebt habe, spricht dagegen. Man muss den Islam genau beobachten: Vordergründig wird von Freiheit gesprochen, im Hintergrund lauert Fanatismus.

Ist das Christentum in Westeuropa in Gefahr?
Ich habe Angst, dass in Europa bald dasselbe passiert wie damals in meiner Heimat. Ich weiß von einem Albaner, der gesagt hat, dass in zehn bis fünfzehn Jahren die islamische Kultur und Gesinnung in der Schweiz genug Macht haben wird, alles zu Gunsten der islamischen Religion zu verändern. Ich glaube das, weil ich den Islam als alles vereinnahmend selber erlebt hab. Deshalb bin ich überzeugt, dass der Islam sich hier nicht integrieren lassen kann.

Sind denn alle Muslime so? Es gibt doch auch friedliche Verse im Koran.
Ich muss wieder auf mein Erlebtes zurückkommen. Ich habe keinen friedlich praktizierten Islam erlebt. Christen wurden systematisch unterdrückt. Uns Assyrer wurde das Reden unserer Muttersprache verboten. In meinem türkischen Pass steht, dass ich Christ bin. Das allein könnte Grund genug sein, in der Türkei oder einem anderen islamischen Land gefangen genommen und misshandelt zu werden. Der Vater meiner Frau wurde umgebracht, weil er Christ war. Mein Bruder auch. Als er einmal zum Arzt musste, wurde er von diesem mit einer Giftspritze umgebracht, weil er herausgefunden hat, dass mein Bruder Christ war.

Was sagen Sie zur Minarett-Initiative in der Schweiz?
Ich bin voll und ganz dafür, dass jeglichem Ausbreiten des Islams Einhalt geboten wird. Minarette sind total unnötig. Niemand braucht sie. Es sind Machtsymbole. Sind Moscheen und Minarette erst mal im Land, werden weitere Forderungen gestellt werden. Das garantiere ich. Denn der islamische Glaube, die islamische Denkart und Ideologie werden sich nie und nimmer bei uns integrieren können.

Sie unterstützen also die Initiative.
Ja, klar. Ich bete für die Schweiz und Europa, dass man Kraft hat, dem Islam entgegenzutreten.

Wie soll man dem Islam entgegentreten?
Informationsarbeit ist sehr wichtig. Die Leute müssen wissen, was der Islam ist und was durch diesen beabsichtigt wird. Und man muss auch kämpfen, ihm klare Grenzen setzen. Wichtig ist ebenso, dass man nicht als Einzelkämpfer auftritt, sondern ihm Hand in Hand, mit anderen gemeinsam die Stirn bieten kann.

Was wünschen Sie den Muslimen?
Dass sie sich hier bei uns integrieren können. Dass sie ein normales Leben führen und nicht dauernd Forderungen stellen.

Was ist gefährlicher: Die Stärke des Islams oder die Schwäche des Christentums?
Ganz klar die Schwäche des Christentums. Wenn die Christen nicht aufwachen, drohen uns bald große Probleme. Wie konkret das in der Schweiz aussehen wird, kann ich auch nicht voraussagen, ich weiß nur, dass es problematisch wird.

Autor: Andreas Zingg, Quelle: Position

Unser Kommentar:
Die Befürworter von Moscheebauten (mehr und mehr mit Minaretten) in unseren unlängst noch fast ausschließlich von christlichen Kirchen geprägten Landen, namentlich unsere geistlichen Oberen, mögen sich die Überzeugung dieses Direkt-Betroffenen hinter ihre Ohren schreiben. Ihnen allen ist die längst überfällige Entschlossenheit und Kraft zu wünschen, dem Islam entschieden entgegenzutreten, statt ihn zu hofieren und ihm Hilfsdienste zu leisten in seiner Ausbreitung und Etablierung. Andernfalls sollte man uneinsichtige Politiker und Kirchenleute für mindestens 10 Jahre zwecks überzeugungsfähigem Anschauungsunterricht umsiedeln in solche und ähnliche islamisch-dominierte Gebiete.

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Jesus Christus ist katholisch!

Posted by deislam - 27. März 2009

Saint Pierre avec les ClésJesus Christus ist nicht jüdisch; Er ist nicht islamisch; er ist christlich, und zwar katholisch, römisch-katholisch. Er ist also auch nicht „orthodox“ (nicht griechisch-orthodox und nicht russisch-orthodox, nicht byzantinisch-orthodox, nicht koptisch-orthodox) soweit sich „orthodox“ von römisch-katholisch abgrenzt. Er ist nicht Waldenser, nicht Hussit; Er ist nicht „evangelisch“, nicht „anglikanisch“, also nicht lutheranisch, nicht zwinglianisch, nicht calvinistisch, nicht methodistisch, nicht bresbyteranisch; Er ist nicht Quäker und nicht Mormon und nicht Zeuge Jehovas; Er ist KATHOLISCH; Er ist der ALLE WAHRHEIT UMFASSENDE UND ALLEN IRRTUM AUSSCHLIESSENDE. Christ the High PriestJesus Christus ist der Begründer, der Stifter der EINEN, HEILIGEN, KATHOLISCHEN UND APOSTOLISCHEN Kirche. Der von IHM gesandte HEILIGE GEIST ist der Baumeister, der Vollender und Bewahrer dieser mit der Fülle der Heilsmittel ausgestatteten heiligen Kirche und Kirche der Heiligen. Christus identifiziert sich ganz nur mit ihr. Jede andere Vereinigung hat bedeutende, „ans Lebendige gehende“ Mängel. Nur die (römisch-)katholische Kirche als „streitende Kirche“ auf Erden ist organisch verbunden mit der „triumphierenden Kirche“ im Himmel und der „leidenden Kirche“ der noch nicht vollends geläuterten Verstorbenen des Purgatoriums. Nur sie, die Kirche, die seit Jesus Christus immer (fort-)bestand, mit ihrer vom göttlichen Gründer eingesetzten Hierarchie, den geweihten Amtsträgern: dem Papst, den Bischöfen, den Priestern, und mit ihren vollzähligen Sakramenten: Taufe, Bußsakrament, Eucharistie, Firmung, Ehe, Sakrament der Weihe, Krankensalbung, mit ihren Werken, den Orden und Formen des geweihten Lebens, nur sie bildet das Reich Gottes auf Erden und im Himmel. Ja, auch in der Ewigkeit, im Himmel, ist die Gemeinschaft der Heiligen römisch-katholisch und apostolisch CHRISTLICH. Denn „ALLES, was Du (Petrus – Papst) auf Erden binden/lösen wirst, wird auch IM HIMMEL gebunden/gelöst sein.“ Nur die katholische Kirche hat alles und tut alles, was GOTT will. Sie allein hat die volle, unverkürzte, unverfälschte Lehre des HERRN. Sie allein hat die vor GOTT gültige und damit heilswirksame Form und Materie der Sakramente. Sie allein hat die von GOTT gewollte vollkommene Sittenlehre. Sie allein hat die echte Heiligenverehrung und damit die besondere Verehrung der Heiligsten Jungfrau und Mutter des GOTT-MENSCHEN MARIA. Sie allein ehrt und sorgt auch für die Verstorbenen, die noch nicht vollendet sind. In ihr allein wohnt der Himmel mit der göttlichen Dreifaltigkeit, mit allen Engeln und Heiligen. JESUS CHRISTUS, der GOTT-MENSCH, ist das ZENTRUM, das HERZ, das ALLERHEILIGSTE der KIRCHE und des HIMMELS. Darum: wer gerettet werden will, trete ein in die katholische Kirche, lasse sich taufen im Namen des VATERS und des SOHNES und des HEILIGEN GEISTES, lasse sich unterrichten in ihrer himmlischen Lehre und richte sein Leben gemäß derselben ein; denn JESUS CHRISTUS, der KATHOLISCHE, ist der WEG, die WAHRHEIT und das (EWIGE) LEBEN!

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Deutsche Bischöfe für islamischen Religionsunterricht

Posted by deislam - 26. März 2009

Radio Vatikan: 25/03/2009 14.33.59

D: Für islamischen Religionsunterricht

Die Deutsche Bischofskonferenz hat sich erneut für islamischen Religionsunterricht in Deutschland ausgesprochen. Die Kirchen seien einem solchen Religionsunterricht gegenüber „positiv eingestellt“, sagte der Konferenz-Vorsitzende, Erzbischof Robert Zollitsch, an diesem Mittwoch in Berlin. Er solle allerdings in deutscher Sprache und von entsprechend akademisch ausgebildeten Lehrern erteilt werden. Vor dem Kardinal-Höffner-Kreis der Unions-Bundestagsfraktion mahnte der Freiburger Erzbischof auch das Recht zum Kirchbau und Religionsfreiheit in islamisch geprägten Ländern an. Zollitsch betonte, den Muslimen in Deutschland stehe auch der Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts offen. Sie müssten dazu aber über ihre Mitgliedschaftsregeln und ihre Glaubensinhalte „klare Auskunft geben können und die Gewähr auf dauerhafte Existenz bieten“. Es sei ein erster wichtiger Schritt zur anerkannten Körperschaft, dass führende muslimische Verbände das Grundgesetz und seine leitenden Werte bejahten. (kna 25.03.2009 bp)

Unser Kommentar:
Die deutschen Bischöfe befürworten und unterstützen also einen anti-christlichen „Religions“-Unterricht (von „dauerhafter Existenz“)! Christliche Lehrer und Führer heißen also eine „Lehre und Führung“ durch „Lehrer und Führer“ gut, die ihren eigenen christlichen Unterricht durch deren Gegen-Unterricht zunichte machen. Ziemlich abstrus, nicht wahr? Von Vernunft bleibt da nicht mehr viel übrig. Da ist kein Rest von Missions- und Bekehrungswillen mehr vorhanden. Einst hatte Christus sie (die Apostel, die Bischöfe) ausgesandt, die (noch) Ungläubigen (in Finsternis und Todesschatten Schmachtenden) zu taufen und zu lehren, alles zu halten, was Er ihnen geboten hatte; nun lehren sie die Verführten und Irrenden nicht mehr und taufen sie nicht mehr, sondern sprechen sich für das Lehren der Irrlehre, für ihren Verbleib in Finsternis und Todesschatten aus. Da muss wohl ihr eigenes Licht schon beinahe erloschen sein.

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Papst an Moslems: „Glaube und Vernunft stützen sich gegenseitig”

Posted by deislam - 19. März 2009

Radio Vatikan: 19/03/2009 10.22.40:

Benedikt XVI. hat zu enger Zusammenarbeit von Katholiken und Moslems in Afrika aufgerufen. In Yaoundé traf sich der Papst am Donnerstag Vormittag mit zwanzig Vertretern der islamischen Gemeinschaft von Kamerun. Etwa ein Fünftel der Einwohner von Kamerun sind Moslems; sie wohnen vor allem im Norden, an der Grenze zu Nigeria.

„Kamerun beherbergt Tausende von Christen und Moslems, die häufig Seite an Seite leben, arbeiten und ihren Glauben ausüben. Die Anhänger beider Religionen glauben an einen einzigen und barmherzigen Gott, der am Jüngsten Tag die Menschheit richten wird. Gemeinsam treten sie für die grundlegenden Werte der Familie, der sozialen Verantwortung, des Gehorsams gegenüber Gott und der Liebe zu den Kranken und Leidenden ein.“

Wie schon in seiner berühmten Regensburger Rede von 2005 ging Benedikt auch diesmal auf das Verhältnis von Glaube und Vernunft ein, eines der großen Themen seines Pontifikats.

„Wenn sich die Menschen erleuchten lassen von der wunderbaren Ordnung der Schöpfung und der Würde des Menschen, dann erkennen sie: Das „Vernünftige“ ist weit mehr als das, was die Mathematik ausrechnen kann; es schließt auch das Gut und die innere Anziehungskraft eines ehrlichen und ethischen Lebens ein, wie es uns die Sprache der Schöpfung mitteilt. Diese Schau bringt uns dazu, das Richtige und Gerechte zu suchen und aus unseren egoistischen Interessen auszubrechen, um für das Wohl der anderen zu arbeiten.“

Eine „wahre Religion“ öffnet den Horizont des menschlichen Begreifens und bildet das Fundament aller „authentischen menschlichen Kultur“, so der Papst.

„Sie weist alle Formen der Gewalt und des Totalitären zurück; nicht nur aus Glaubensprinzipien heraus, sondern auch aufgrund der Vernunft. Religion und Vernunft stützen sich nämlich gegenseitig; die Voraussetzung dafür ist aber, dass die Religion gereinigt und strukturiert wird von der Vernunft – und dass das volle Potential der Vernunft durch die Offenbarung und den Glauben freigesetzt wird.“

(rv 19.03.2009 sk)

Unser Kommentar:
Durch eine „enge Zusammenarbeit von Katholiken und Moslems“ kann weder in Afrika noch irgendwo sonst auf dieser Welt etwas Gutes, etwas Gott-Wohlgefälliges entstehen. Die Christen haben von JESUS nicht den Auftrag bekommen, mit den Nicht- und Anti-Christen (eng) zusammenzuarbeiten, sondern sie zu missionieren, sie zu bekehren. Und wenn sich diese nicht missionieren und bekehren lassen, den Staub von ihren Sohlen zu schütteln (Markus 6, 11), das heiß: nicht (unter ihnen und bei ihnen) zu bleiben und schon gar nicht mit ihnen zusammenzuarbeiten. „Wenn jemand zu euch kommt und bringt diese Lehre nicht, so nehmt ihn nicht ins Haus und grüßt ihn auch nicht.“ (2 Johannes 10) „Denn wer ihn grüßt, hat teil an seinen bösen Werken.“ (2 Johannes 11) „(Eng) zusammenarbeiten“ ist noch viel mehr, also noch viel schlimmer als „ins Haus aufnehmen“ und „grüßen“. „Beugt euch nicht mit Ungläubigen unter das gleiche Joch! Was haben denn Gerechtigkeit und Gesetzwidrigkeit miteinander zu tun? Was haben Licht und Finsternis gemeinsam? (2 Korinther 6, 14) Wenn Christen mit Muslimen zusammenarbeiten, und sei es auch nur in „weltlichen“ und/oder „zivilen“, „sozialen“, „karitativen“ Dingen, dann werten sie den Islam auf und das Christentum ab, dann verwischen sie die Grenzen zwischen Glauben und Un- und Irrglauben, dann verdunkeln sie das Licht und erhellen künstlich, trügerisch die Finsternis, dann nehmen sie teil an ihren bösen antichristlichen Werken. Denn nur die Anhänger der christlichen, der einzig wahren Religion glauben an „den einzigen und barmherzigen Gott, der am Jüngsten Tag die Menschheit richten wird“. Dieser einzige Gott ist der drei-persönliche Gott, der in der (2.) Person des Sohnes Gottes (des Logos) Mensch geworden ist und der jeden einzelnen Menschen richtet und am Ende der Welt die ganze Menschheit richten wird. Die Muslime haben ein völlig falsches Gottesbild, eine elend korrupte Religion. Die Christen können nicht, dürfen nicht „gemeinsam (mit ihnen) eintreten für die grundlegenden Werte der Familie, der sozialen Verantwortung, des Gehorsams gegenüber Gott und der Liebe zu den Kranken und Leidenden“. Denn die grundlegenden Werte der Familie, der sozialen Verantwortung, des Gehorsams gegenüber Gott und der Liebe zu den Kranken und Leidenden unterscheiden sich „grundlegend“ im Christentum und im Islam. Die Muslime sind nicht „gehorsam gegenüber Gott“, sondern gehorsam, oder besser hörig gegenüber dem Phantom- und Gegen-Gott Allah und seinem Pseudopropheten Mohammed. Es wäre die Aufgabe der Christen, die Muslime dazu zu bringen, „das Richtige und Gerechte zu suchen“; denn nur die einzig wahre Religion öffnet den Horizont des menschlichen Begreifens (ins Übernatürliche und Ewige) und bildet das Fundament aller authentischen (gottwohlgefälligen) menschlichen Kultur. Und nur die Wahrheit ist vernünftig und nur die wahre Religion ist vernünftig und „wird von der Vernunft gestützt“. Unwahre Religion kann von der echten („voll-potentiellen“) Vernunft nicht gestützt werden. Sie stützt sich ja auf eine falsche Offenbarung und einen daraus resultierenden falschen Glauben. Die wahre Religion weist auch nicht alle Formen der Gewalt und des Totalitären zurück. Die wahre Religion ist (positiv, nicht diktatorisch, sondern von ihrem Anspruch her) „totalitär“ und es gibt und gab immer Formen der Gewalt, die sie begründet, gutgeheißen und angewendet hat.

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Bischöfe verabschieden einstimmig Erklärung zur Priesterbruderschaft St. Pius X.

Posted by deislam - 6. März 2009

Zitat aus ZENIT.org: ZG09030507 – 05.03.2009
Permalink: http://www.zenit.org/article-17254?l=german

Bischöfe verabschieden einstimmig Erklärung zur Priesterbruderschaft St. Pius X.

Erzbischof Zollitsch: „Es liegt an der Priesterbruderschaft, das Schisma zu überwinden“

HAMBURG, 5. März 2009 (ZENIT.org).- Es drohe ein Riss in der katholischen Kirche in Deutschland, da viele Gläubige befürchteten, es könnte ein Zurück hinter das Zweite Vatikanische Konzil geben. Mit diesen Befürchtungen, die der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Zollitsch, öffentlich angesprochen hatte, waren über 60 deutsche Bischöfe am Montag, dem 2. März), zum ersten Mal in Hamburg zu ihrer Frühjahrsversammlung in Klausur gegangen. Heute, zum Abschluss der Arbeiten, erklärte Erzbischof Zollitsch: „Wir weisen alle Versuch zurück, das Ansehen und die Integrität des Papstes in Zweifel zu ziehen.“

Die katholischen Bischöfe in Deutschland haben sich in der Auseinandersetzung um die Pius-Bruderschaft mit einer heute veröffentlichten Erklärung zum gegenwärtigen Weg der katholischen Kirche direkt an die Gläubigen gewandt.

Zu diesem Dokument sagte Erzbischof Robert Zollitsch heute Mittag im Rahmen einer Pressekonferenz, man habe im Bischofskollegium gesehen, dass es einer konkreten Aufarbeitung des Konzils bedürfe. „Und ich darf sagen, dass die Verabschiedung der gemeinsamen Erklärung einstimmig gewesen ist.“ In der kommenden Woche wird sich der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz mit Papst Benedikt in Rom treffen, um die aktuelle Lage zu besprechen.

Die Bewertung des angebotenen Dialogweges, den die Kirche mit der Pristerbruderschaft Pius X. aufnehmen will, bestimmte deshalb auch die Debatten auf der Frühjahrstagung der Deutschen Bischofskonferenz in Hamburg.

„Ob es eine volle Gemeinschaft der Priesterbruderschaft St. Pius X. mit der katholischen Kirche geben wird, ist noch nicht geklärt. Vieles scheint bis jetzt dagegen zu sprechen. Aber nicht diese Frage kann uns vorwiegend bewegen, sondern die Sorge um die Stärkung und Erneuerung des kirchlichen Lebens und um dessen Bezeugung im konkreten, vielgestaltigen Dienst“, heißt es in dem bischöflichen Schreiben. Die Aussprache über dieses Thema sei „konstruktiv und gut“ gewesen, erklärte gestern, Mittwoch, Bischofskonferenz-Sprecher Kopp.

Der gastgebende Hamburger Erzbischof Thissen hatte schon im Vorfeld erklärt, er befürworte eine gemeinsame „pastorale Erklärung“ der Bischöfe, um die Verunsicherung an der Basis über die Williamson-Affäre und ihre Folgen zu beseitigen.

„Daher muss die Botschaft der Deutschen Bischofskonferenz sein, dass wir den Weg des Zweiten Vatikanischen Konzils gemeinsam fortsetzen werden“, bekräftigte Erbischof Robert Zollitsch zum Auftakt der Beratungen. Zugleich betonte er, die deutschen katholischen Bischöfe seien „alle solidarisch mit dem Papst Benedikt XVI.“ Bei seinem Besuch in Vatikan in der kommenden Woche werde er „Fragen der Kommunikation ansprechen und zu prüfen bitten, wie man künftig Schäden verhindern oder begrenzen kann“.

Papst Benedikt XVI. hatte am 25. Januar die Exkommunikation von vier Bischöfen der Priesterbruderschaft zurückgenommen, deren Weihe, da nicht mit dem Heiligen Stuhl abgestimmt, zu einem Schisma geführt hatte. Derweil publizierten diese vier Bischöfe einen persönlich adressierten Brief an den Heiligen Vater, aus dem allerdings ihre Ablehnung der Entschlüsse des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-65) klar hervorgeht.

Es handle sich bei den Konzilsentscheiden um „Doktrinen, die im Gegensatz stehen zum immerwährenden Lehramt der Kirche“, schreiben die vier Piusbrüder in diesem Dankesschreiben vom 29. Januar an den Papst.

Die deutschen Bischöfe erklären diesbezüglich: „Es obliegt dem Apostolischen Stuhl zu klären, ob die Priesterbruderschaft bereit ist, die Glaubensüberzeugung der ganzen Kirche und besonders die Lehre der Päpste und Konzilien eindeutig zu bejahen und anzunehmen“. Die Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils gehörten „unaufgebbar zur katholischen Tradition, nicht zuletzt die Texte über die Religionsfreiheit und die Beziehungen zu den nichtchristlichen Religionen, über den Ökumenismus und über die Kirche in der Welt von heute sowie die Aussagen über die Kollegialität der Bischöfe in ihrem Verhältnis zur päpstlichen Autorität“.

Nachstehend die „Erklärung“:

Zitat aus ZENIT.org: ZG09030505 – 05.03.2009
Permalink: http://www.zenit.org/article-17252?l=german

Deutsche Bischofskonferenz zum gegenwärtigen Weg der katholischen Kirche

Klärende Worte zur Debatte um die Priesterbruderschaft St. Pius X.

HAMBURG/BONN, 5. März 2009 (ZENIT.org).- Die deutschen Bischöfe nehmen in der vorliegenden Erklärung neuerlich zur Debatte um die Priesterbruderschaft St. Pius X. Stellung. Ihre klärenden Worte zum gegenwärtigen Weg der katholischen Kirche sind ein Ergebnis ihrer ersten Vollversammlung in der Hansestadt Hamburg, die heute zu Ende gegangen ist.

***
Die Aufhebung der Exkommunikation, mit der vier Bischöfe der Priesterbruderschaft St. Pius X. seit zwanzig Jahren belegt waren, hat in Deutschland und weltweit innerhalb und außerhalb der Kirche zahlreiche Reaktionen ausgelöst, über die wir während der Frühjahrs-Vollversammlung 2009 ausführlich beraten konnten. Dabei haben sich einige Überzeugungen gefestigt, denen wir besondere Bedeutung beimessen.

1. Die Priesterbruderschaft St. Pius X. hat sich selbst von der katholischen Kirche abgespalten. Es ist Bischöfen und Priestern, die der Bruderschaft angehören, auch nach der Aufhebung der Exkommunikation der Bischöfe nicht gestattet, die Heilige Messe zu feiern oder andere Sakramente zu spenden. In besonderer Weise verstoßen die für dieses Jahr angekündigten Heiligen Weihen der Priesterbruderschaft gravierend gegen die Ordnung und das Recht der Kirche. Wir werden den Apostolischen Stuhl um eine baldige Erklärung bitten, welche rechtlichen Folgen ein Bischof auf sich zieht, der sie vornehmen würde. Die Verantwortlichen in der Kurie sollten darüber hinaus rasch Verbesserungen im Bereich der internen Abstimmung und der Kommunikation mit den Bischofskonferenzen herbeiführen. Dies gilt besonders für Konfliktsituationen.

2. Die Priesterbruderschaft St. Pius X. befindet sich deshalb nicht in Gemeinschaft mit der katholischen Kirche, weil sie sich außerhalb der katholischen Tradition gestellt und die Einheit mit dem Papst aufgekündigt hat. Es liegt an der Priesterbruderschaft, das Schisma zu überwinden und durch einen Prozess der Wiedereingliederung die Einheit mit dem Papst und der Lehre der Kirche herzustellen. Der Heilige Vater Papst Benedikt XVI. hat ihr dazu durch die Aufhebung der Exkommunikation der Bischöfe als einer Geste des Entgegenkommens die Hand gereicht. Es obliegt dem Apostolischen Stuhl zu klären, ob die Priesterbruderschaft bereit ist, die Glaubensüberzeugung der ganzen Kirche und besonders die Lehre der Päpste und Konzilien eindeutig zu bejahen und anzunehmen. Die Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils gehören unaufgebbar zur katholischen Tradition, nicht zuletzt die Texte über die Religionsfreiheit und die Beziehungen zu den nichtchristlichen Religionen, über den Ökumenismus und über die Kirche in der Welt von heute sowie die Aussagen über die Kollegialität der Bischöfe in ihrem Verhältnis zur päpstlichen Autorität.

3. Wir bedauern, dass in diesem Zusammenhang auch Unsicherheit über den Weg der Kirche aufgekommen ist. Wir haben dies in Gesprächen und Zuschriften erfahren. Viele Bischöfe haben sich dazu schon zu einem frühen Zeitpunkt klar geäußert. Die theologischen und pastoralen Maßgaben vor allem des Zweiten Vatikanischen Konzils sind die selbstverständliche Grundlage unseres Bemühens, die Kirche in Deutschland geistlich zu erneuern und der Antwort des Glaubens auf die religiösen Fragen unserer Zeit in Wort und Tat neue Kraft zu verleihen. Wir hoffen, dass die vergangenen Wochen ein neues Interesse an der Dynamik und den Orientierungen des Zweiten Vatikanischen Konzils geweckt haben. Diese Chance wollen wir nutzen.

4. Besonders bedrückend sind die Holocaust-Leugnung eines Bischofs der Priesterbruderschaft St. Pius X. und entsprechende antisemitische Strömungen in der Priesterbruderschaft. Es fehlt bislang eine ernsthafte Distanzierung der Betreffenden von solchen inakzeptablen Haltungen, wie sie der Apostolische Stuhl schon früh gefordert hat. Papst Benedikt XVI. hat mehrfach unmissverständlich zur Geltung gebracht, dass die katholische Kirche den Antijudaismus und Antisemitismus verwirft. Wir freuen uns, dass der Heilige Vater auch in den zurückliegenden Wochen den Dialog mit herausragenden jüdischen Vertretern fortsetzen konnte. In Deutschland haben einige bedeutsame Begegnungen mit jüdischen Repräsentanten stattgefunden, in denen es Gelegenheit gab, über Sorgen und Befürchtungen offen zu sprechen und die wechselseitige Verbundenheit zu vertiefen. Wir sind dafür sehr dankbar und setzen diese Bemühungen fort.

5. Leider fielen in den letzten Wochen auch Äußerungen zu den aktuellen Ereignissen, die die Zusammenhänge verzerrt und polemisch darstellten. Auch im Innenraum der Kirche gab es Stimmen und Aktivitäten, die lieblos, extrem einseitig oder gar herabsetzend waren und der Einheit geschadet haben. Wir beklagen diesen Stil des Umgangs miteinander. Vor allem weisen wir jeden Versuch zurück, das Ansehen und die Integrität des Papstes in Zweifel zu ziehen, die katholische Kirchenverfassung zu negieren und spalterisch zu wirken.

Ob es eine volle Gemeinschaft der Priesterbruderschaft St. Pius X. mit der katholischen Kirche geben wird, ist noch nicht geklärt. Vieles scheint bis jetzt dagegen zu sprechen. Aber nicht diese Frage kann uns vorwiegend bewegen, sondern die Sorge um die Stärkung und Erneuerung des kirchlichen Lebens und um dessen Bezeugung im konkreten, vielgestaltigen Dienst. In diesem Bemühen wirken wir mit den Priestern und Diakonen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im kirchlichen Dienst und mit allen Gläubigen zusammen, die auf vielfache Weise ihre Kraft und ihre Fähigkeiten zur Verfügung stellen. Die Kirche lebt aus diesem Miteinander des Engagements und der Gaben, um der Sendung des österlichen Herrn zu entsprechen. Ihm vertrauen wir uns einmütig an, um seinen Segen bitten wir.

[Von der Deutschen Bischofskonferenz veröffentlichtes Original]

Unser Kommentar:
Halten wir folgende für uns wichtigen Passagen fest:

„…man habe im Bischofskollegium gesehen, dass es einer konkreten Aufarbeitung des Konzils bedürfe“. „Ob es eine volle Gemeinschaft der Priesterbruderschaft St. Pius X. mit der katholischen Kirche geben wird, ist noch nicht geklärt. [Vielleicht eine halb-volle!] Vieles scheint bis jetzt dagegen zu sprechen.“ (…) „Derweil publizierten diese vier Bischöfe einen persönlich adressierten Brief an den Heiligen Vater, aus dem allerdings ihre Ablehnung der Entschlüsse des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-65) klar hervorgeht.“ „Es handle sich bei den Konzilsentscheiden um „Doktrinen, die im Gegensatz stehen zum immerwährenden Lehramt der Kirche“, schreiben die vier Piusbrüder in diesem Dankesschreiben vom 29. Januar an den Papst.“ „Die deutschen Bischöfe erklären diesbezüglich: „Es obliegt dem Apostolischen Stuhl zu klären, ob die Priesterbruderschaft bereit ist, die Glaubensüberzeugung der ganzen Kirche und besonders die Lehre der Päpste und Konzilien eindeutig zu bejahen und anzunehmen“. Die Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils gehörten „unaufgebbar zur katholischen Tradition, nicht zuletzt die Texte über die Religionsfreiheit und die Beziehungen zu den nichtchristlichen Religionen, über den Ökumenismus und über die Kirche in der Welt von heute sowie die Aussagen über die Kollegialität der Bischöfe in ihrem Verhältnis zur päpstlichen Autorität“.
„Besonders bedrückend sind die Holocaust-Leugnung eines Bischofs der Priesterbruderschaft St. Pius X. und entsprechende antisemitische Strömungen in der Priesterbruderschaft. Es fehlt bislang eine ernsthafte Distanzierung der Betreffenden von solchen inakzeptablen Haltungen, wie sie der Apostolische Stuhl schon früh gefordert hat. Papst Benedikt XVI. hat mehrfach unmissverständlich zur Geltung gebracht, dass die katholische Kirche den Antijudaismus und Antisemitismus verwirft.

Was genau hatten die 4 Weihbischöfe in ihrem „Dankesschreiben vom 29. Januar an den Papst bezüglich der Konzilsbeschlüsse geschrieben? „Wir wünschen in der Tat, so bald wie möglich den Austausch mit den Vertretern Eurer Heiligkeit über die Lehren, welche im Gegensatz zum beständigen Lehramt der Kirche stehen, zu beginnen.“ Daraus konstruieren die mehr als 60 Bischöfe schon einmal: „Es handle sich [gemäß Piusbruderschaft] bei den Konzilsentscheiden [also bei allen] um ‚Doktrinen, die im Gegensatz stehen zum immerwährenden Lehramt der Kirche‘. Es gehe aus diesem Brief klar „ihre Ablehnung der Entschlüsse [also aller Entschlüsse] des Zweiten Vatikanischen Konzils“ hervor. Schon das zeigt, wie oberflächlich und tendenziös bis verfälschend umgegangen wird mit Aussagen der Piusbruderschaft. Sie lehnt nicht alle „Entschlüsse“, nicht alle Texte des Konzils ab, wohl aber genau jene oder besser Teile von jenen, von welchen die Bischöfe hier behaupten, dass sie unaufgebbar zur katholischen Tradition gehörten: (hauptsächlich) die Dokumente über die Religionsfreiheit, die Beziehungen zu den nichtchristlichen Religionen, über den Ökumenismus. Wer die Tradition kennt, weiß, dass die ständige Lehre der katholischen Kirche bis zum II. Vatikanum eine „Religionsfreiheit“ („Dignitatis humanae“) wie sie dann dieses Konzil umschrieb und „sanktionierte“, entschieden verurteilt hat. (Siehe z.B. Enzyklika Pius‘ IX. „Quanta cura“ und den ihr beigefügten „Syllabus errorum“ von 1864, Enzyklika Leos XIII. „Immortale Dei“ von 1885, Enzyklika Leos XIII. „Libertas praestantissimum“ von 1887, Enzyklika Gregors XVI. „Mirari vos“ von 1832). Und die „Erklärung über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen“ („Nostra aetate“) ist auch nicht unaufgebbar, sondern muss – im Gegenteil – aufgegeben, d.h. widerrufen werden; denn sie ist für treu-katholische, traditions-nicht(ver)leugnende Christen völlig inakzeptabel. Siehe dazu unsere Ausführungen unter „Konzilserklräung „Nostra Aetate“ über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen“ und „Nostra aetate und die jüdische Religion“ und das „Dekret ‚Unitatis redintegratio‘ über den Ökumenismus“ ist an einigen Stellen seiner Fassung überholungsbedürftig. Unter Nr. 24 heißt es dort (immerhin) zurecht: „Das Heilige Konzil mahnt die Gläubigen, jede Leichtfertigkeit wie auch jeden unklugen Eifer zu meiden, die dem wahren Fortschritt der Einheit nur schaden können. Ihre ökumenische Betätigung muß ganz und echt katholisch sein, das heißt in Treue zur Wahrheit, die wir von den Aposteln und den Vätern empfangen haben, und in Übereinstimmung mit dem Glauben, den die katholische Kirche immer bekannt hat, zugleich aber auch im Streben nach jener Fülle, die sein Leib nach dem Willen des Herrn im Ablauf der Zeit gewinnen soll.“ Und unter Nr. 11: „Nichts ist dem ökumenischen Geist so fern wie jener falsche Irenismus, durch den die Reinheit der katholischen Lehre Schaden leidet und ihr ursprünglicher und sicherer Sinn verdunkelt wird.“ Aber das ganze Dokument ist in seiner Hauptstoßrichtung eben doch Anstoß mit falscher, verhängnisvoller Ausrichtung, Aufforderung und Einladung dazu und Rechtfertigung dafür, nicht mehr „ganz und echt katholisch“ zu sein „in Treue zur Wahrheit, die wir von den Aposteln und den Vätern empfangen haben, und in Übereinstimmung mit dem Glauben, den die katholische Kirche immer bekannt hat“, und die „Reinheit der katholischen Lehre durch Verdunkelung ihres ursprünglichen und sicheren Sinnes Schaden leiden zu lassen“. Wieviel Schaden dieses Dekret (und mit ihm die Erklärung „Nostra Aetate“) für Kirche und Welt seit 1964 angerichtet hat, welche Früchte es hervorgebracht hat, haben Sehende vor ihren Augen und Einsehende in ihrem Gedächtnis. Wenn die (deutschen) Bischöfe also meinen, diese „Konzilslehren“ seien „unverhandelbar“ und „unaufgebbar“, müssten also von der Piusbruderschaft so wie sie (nun einmal) sind, ohne Wenn und Aber, akzeptiert, eindeutig bejaht werden, ansonsten sie wieder exkommuniziert werden, dann heißt das soviel, dass sie ihnen jeden (vernünftigen) Dialog darüber strikt verweigern. Dann heißt das aber auch, dass sie sich zum vorherein außerstande erklären, ihre Kritik, ihre Einwände zu widerlegen. Nein, wahrhaftig, es liegt nicht an der Piusbruderschaft, das Schisma zu überwinden, sondern es liegt am Papst und an den Bischöfen, das Schisma, das sie (bzw. ihre Vorgänger) durch das II. Vatikanum und durch seine Umsetzung mit der Tradition verursacht haben, durch gehörige Korrekturen, durch „eine konkrete Aufarbeitung“ zu überwinden. Die „Konzilskirche“ „hat sich außerhalb der katholischen Traditon gestellt“ mit „Glaubensüberzeugungen“, die nicht die ganze Kirche teilt(e), die der beste, treueste Teil der Kirche nicht teilt(e).

Zur sogenannten „Holocaust-Leugnung“ des Bischofs Richard Williamson und zum „Antijudaismus“ und „Antisemitismus“ siehe unsere Artikel: „Papst Benedikt XVI. empfängt jüdische Vertreter“, „Papst Benedikt XVI.: Juden und Christen sind Zeugen der Liebe, Barmherzigkeit und Wahrheit Gottes„, „Papst Benedikt XVI.: Christen und Juden, Zeugen der Liebe Gottes„, „Benedikt XVI.: Ein Antisemit ist auch ein Antichrist„. Welches sind denn „die antisemitischen Strömungen“ in der Priesterbruderschaft? Die Bischöfe sollen sie präzise auflisten, damit man darauf antworten kann!

Siehe dazu ferner:

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Auftakt zur „Woche der Brüderlichkeit“ von Juden und Christen

Posted by deislam - 1. März 2009

Zitat aus „Radio Vatikan“, 01/03/2009 13.23.44

D: Auftakt zur Woche der Brüderlichkeit

Der jüdisch-christliche Dialog soll fortgesetzt werden. Dazu mahnt der deutsche Bundespräsident Horst Köhler an. Antisemitismus und Antijudaismus hätten in Deutschland keinen Platz und dürfen nirgendwo Platz haben, sagte Köhler in seinem Grußwort zur Eröffnung der „Woche der Brüderlichkeit“ in Hamburg laut Redemanuskript. Die Veranstaltungen in ganz Deutschland stehen in diesem Jahr unter dem Thema „So viel Aufbruch war nie“ und sollen mit konkreten Projekten den Dialog zwischen Christen und Juden fördern. An der Veranstaltung nimmt auch die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, teil.

Bei der zentralen Eröffnungsfeier im Deutschen Schauspielhaus verleiht der Koordinierungsrat seit 1968 die Buber-Rosenzweig-Medaille. In diesem Jahr erhält der katholische Experte für das Alte Testament, der emeritierte Professor aus Münster, Erich Zenger, die Ehrung. Die Auszeichnung sei vor dem Hintergrund der letzten Auseinandersetzungen um Antisemitismus eine Ermutigung für den jüdisch-christlichen Dialog. Das sagt Kardinal Karl Lehmann zur Auszeichnung. Zenger sei in diesem Sinne ein mutiger Förderer der jüdisch-christlichen Gespräche. Der Wissenschaftler habe Jahrzehnte lang in Büchern und Kommentarreihen zum hebräischen Teil der Bibel zukunftsweisende Perspektiven und Impulse eröffnet, die weit über den katholischen Raum hinaus reichen. Dabei arbeitete Zenger oftmals mit jüdischen Gelehrten zusammen, betont der frühere Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und Bischof von Mainz.

Seit 1952 wird die bundesweite „Woche der Brüderlichkeit“ vom Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit organisiert. Veranstaltungen in zahlreichen deutschen Städten sollen die Verständigung zwischen den Konfessionen, aber auch den Kampf gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus unterstützen.

(rv/domradio 01.03.2009 pr/mg)

Unser Kommentar:
Antisemitismus und Antijudaismus hätten in Deutschland keinen Platz und dürfen nirgendwo Platz haben, sagt der evangelische deutsche Bundespräsident. Das heißt also, dass in Deutschland (und überall auf der Welt) für die Gegnerschaft gegen die Haupt-Gegnerschaft gegen unseren HERRN und GOTT JESUS CHRISTUS kein Platz (mehr) ist. Das heißt, dass fortan alles, was in den Heiligen Schriften des Neuen Testamentes gegen die jüdischen Gegner Christi seit 2000 Jahren festgeschrieben ist, in Deutschland (und überall auf der Welt) kein Platz mehr ist, kein Daseinsrecht mehr besteht. Das heißt, dass alles, was die Heilige Kirche GOTTES von JESUS CHRISTUS an bis zum 2. Vatikanischen Konzil mit höchster Autorität „Antisemitisches“ und „Antijudaistisches“ gelehrt, verfügt, getan hat, in Deutschland (und überall auf der Welt) gebannt und verbannt ist, dass alles, was Kirchenväter, Kirchenlehrer, Heilige Judenverurteilendes gepredigt und geschrieben haben, als etwas Schwerverbrecherisches betrachtet wird, dass die jüdische Feindschaft gegen den SOHN GOTTES, den RETTER und ERLÖSER staatsgeschützt und die öffentliche Verteidigung des GOTT-MENSCHEN und Seiner KIRCHE verboten ist und strafverfolgt wird. Wo wird eine solche Verrücktheit, solcher Wahnsinn enden? So viel Zusammenbruch (heiliger Vernunft) war noch nie!

Siehe auch:

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