ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

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Benedikt XVI.: Religion ist Garantie für echte Freiheit und Achtung

Posted by deislam - 17. September 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10091613 – 16.09.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-21359?l=german

Predigt auf dem Freigelände im Bellahouston Park in Glasgow

GLASGOW, 16. September 2010 (ZENIT.org).- „Verehrter Heiliger Vater! Gelobt sei Jesus Christus“ und „Hunderttausend Male willkommen“ auf Gälisch, so hieß der Erzbischof von Glasgow, Mario Conti den Papst willkommen. Der Erzbischof erinnerte an das frühe Christentum, das mit dem Benediktiner Augustinus und dem hl. Columban auf die auf die Gründerväter ihres Glaubens blickt. Schon Stunden vor Beginn der ersten Eucharistiefeier auf britischen Boden ist das Gelände im Bellahouston Park in Glasgow gepackt voll. Rund 60. 000 Menschen säumten den Weg zum Gelände, so die Zahlen der Sicherheitsbehörden.

Tausende von Gläubigen haben blauweiße schottische Fähnlein mitgebracht, die sich gegen die mehrheitlich gelb weißen Flaggen des Vatikans absetzen. Hunderte von Priestern haben sich vorbereitet, um mit Papst Benedikt XVI. die Heilige Messe zu feiern und säumen die vorderen Ränge des gut gefüllten Gottesdienstgeländes.

„Es gibt jetzt Bestrebungen, den religiösen Glauben aus dem öffentlichen Diskurs auszuschließen, ihn zu privatisieren oder ihn sogar als Bedrohung der Gleichheit und der Freiheit darzustellen. Tatsächlich aber ist Religion eine Garantie für echte Freiheit und Achtung, da sie uns dazu führt, jeden Menschen als Bruder oder Schwester zu betrachten„, betonte Papst Benedikt XVI. in seiner ersten großen Predigt heute in Glasgow, in der er sich „als Bote des Friedens“ vorstellte.

Die Gesellschaft heute braucht „klare Stimmen“, erklärte der Papst heute in seiner ersten Eucharistiefeier auf britischem Boden. „Der heilige Ninian, dessen Fest wir heute feiern, fürchtete sich nicht, eine einsame Stimme zu sein“, betonte Benedikt mit Berufung auf den schottischen Heiligen und Patron.
„Die Evangelisierung der Kultur ist um so wichtiger in unserer Zeit, in der eine ‚Diktatur des Relativismus‘ droht, die unveränderliche Wahrheit über das Wesen des Menschen, seine Bestimmung und sein höchstes Gut zu verdunkeln“. Deshalb rief der Papst alle Christen auf, an einer „helleren Zukunft für Schottland“ zu arbeiten, „die auf unserem gemeinsamen christlichen Erbe basiert“.

Dazu sei eine Vertiefung der ökumenischen Zusammenarbeit nötig, erklärte der Papst mit Verweis auf den „vierhundertfünfzigsten Jahrestag des Reformations-Parlamentes, aber auch den hundertsten Jahrestag der Weltmissions-Konferenz in Edinburgh, die weithin als die Geburtsstunde der modernen ökumenischen Bewegung angesehen wird“.

„Lasst uns Gott danken für die in ökumenischer Verständigung und Zusammenarbeit liegende viel versprechende Hoffnung auf ein geeintes Zeugnis für Gottes rettende Wahrheit in der heutigen schnelllebigen Gesellschaft“, so der Heilige Vater.

Den Bischöfen legte der Papst ganz besonders die Sorge um die Priester ans Herz, die isoliert leben: „Lebt in eurem brüderlichen Dienst an euren Priestern die Liebe, die von Christus ausgeht, in Vollkommenheit, indem ihr mit ihnen allen zusammenarbeitet, besonders mit denjenigen, die wenig Kontakt zu ihren Mitbrüdern haben“.

„Liebe junge Katholiken Schottlands, ich möchte euch dringend ans Herz legen, ein Leben zu führen, das des Herrn (vgl. Eph 4,1) und euer selbst würdig ist“. Mit diesem Wort sind nach Benedikt XVI. die Standhaftigkeit angesichts vieler Versuchungen gemeint, die den Jungen Menschen „Tag um Tag vor Augen“ stehen: „Drogen, Geld, Sex, Pornographie, Alkohol -, von denen die Welt euch vorgaukelt, sie brächten Glück, doch diese Dinge sind zerstörerisch und zwiespältig. Nur eines ist dauerhaft: die Liebe, die Jesus Christus persönlich zu einem jeden von euch hat“, bekräftigte der Papst.

„Sucht ihn, lernt ihn kennen und liebt ihn, dann wird er euch befreien von der Sklaverei gegenüber der verlockenden, aber oberflächlichen Existenz, für die die heutige Gesellschaft so häufig wirbt“.

[AR]

Unser Kommentar:
Es ist schon abnormal, dass man sich als katholischer Christ immer wieder veranlasst sieht, den Papst, den Heiligen Vater, in gewissen Aussagen zu korrigieren. So stellen wir hier seinen Satz in Frage: „Tatsächlich aber ist Religion eine Garantie für echte Freiheit und Achtung, da sie uns dazu führt, jeden Menschen als Bruder oder Schwester zu betrachten.“ Ja, welche Religion denn? Die Islamische? Die Hinduistische? Die Buddhistische? Einigermaßen zutreffend ist dies nur für die christliche Religion, die einzig wahre, gott-gewollte und gott-gewirkte. Aber diese führt genau genommen nicht dazu, jeden Menschen als Bruder oder Schwester zu betrachten. Christen sollen diejenigen als Brüder oder Schwestern betrachten, die mit ihnen den gleichen Vater haben, den ihnen der Sohn des Vaters offenbart hat. Menschen, die diesen VATER, wie Ihn CHRISTUS vermittelt, bewusst, ausdrücklich und willentlich nicht anerkennen, können nicht unsere Brüder und Schwestern sein; sie gehören nicht zu unserer Familie. JESUS CHRISTUS höchst persönlich hat es seinen verstockten Gegnern ins Gesicht gesagt: „Ihr habt den Teufel zum Vater!“ (Johannes 8,44) Und dieser selbe Lieblingsapostel Jesu, Johannes, schreibt in seinem 2. Brief, Verse 7-11:  „Denn viele Verführer sind in die Welt ausgegangen, die nicht bekennen, dass Jesus Christus in das Fleisch gekommen ist. Das ist der Verführer und der Antichrist. Seht euch vor, dass ihr nicht verliert, was wir erarbeitet haben, sondern vollen Lohn empfangt. Wer darüber hinausgeht und bleibt nicht in der Lehre Christi, der hat Gott nicht; wer in dieser Lehre bleibt, der hat den Vater und den Sohn. Wenn jemand zu euch kommt und bringt diese Lehre nicht, so nehmt ihn nicht ins Haus und grüßt ihn auch nicht. Denn wer ihn grüßt, der hat teil an seinen bösen Werken.“ Somit sind mindestens die erklärten Gegner unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS nicht unsere Brüder und Schwestern! Überdies sind die falschen Religionen wie vor allem der Islam evidenterweise absolut keine Garantie für echte Freiheit und Achtung! Ganz im Gegenteil: eine Garantie für schlimme Unfreiheit und Verachtung der heiligsten Rechte ihrer in objektiver Gottesfeindschaft be- und ge-fangen gehaltenen Anhänger!

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Papst Benedikt XVI. empfängt jüdische Vertreter

Posted by deislam - 13. Februar 2009

Zitat von Radio Vatikan: 12/02/2009 12.56.02

Die Beziehung zwischen dem Vatikan und den Juden „steht auf der soliden Grundlage des Zweiten Vatikanischen Konzils, sie kann auch zwischenzeitliche Rückschläge verkraften. Wir können sogar gestärkt daraus hervorgehen.“ Diese versöhnlichen Worte sprach an diesem Donnerstag eine hochrangige jüdische Delegation vor Papst Benedikt XVI. im Vatikan aus. Das Kirchenoberhaupt seinerseits wiederholte, dass die Kirche „zutiefst und unwiderruflich dazu verpflichtet ist, allen Antisemitismus zurückzuweisen“. Auch zur Shoah selbst fand der Papst abermals deutliche Worte: „Der Hass und die Menschenverachtung“, die ihr deutlich wurden, „waren ein Verbrechen gegen Gott und gegen die Menschlichkeit.“ Es sei „über jeden Zweifel erhaben, dass jede Leugnung oder Minimierung dieses furchtbaren Verbrechens nicht tolerierbar und rundweg inakzeptabel ist. Dieses schreckliche Kapitel unserer Geschichte darf nie vergessen werden!“ Beide Seiten sprachen auch von der bevorstehenden Visite Papst Benedikts im Heiligen Land: „Das gelobte Land erwartet Ihre Ankunft“, so der New Yorker Rabbiner Arthur Schneier.

„Shalom, Eure Heiligkeit!“ Das setzte den Ton bei dieser Audienz, die man – nach dem Trubel der letzten Wochen – durchaus als historisch werten kann. Wie schon nach der Aufregung über die Karfreitags-Fürbitte war es wieder der New Yorker Rabbiner Arthur Schneier, ein gebürtiger Österreicher, der dem Papst Gesprächsbereitschaft signalisierte – in einem „kritischen Moment für katholisch-jüdische Beziehungen“, wie er selbst sagte.

„Für einen Holocaust-Überlebenden waren das schmerzhafte und schwierige Tage“, so Schneier. „Wir waren siebzig Jahre nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs mit einer Leugnung des Holocaust konfrontiert, und das sogar aus dem Mund eines Bischofs der Piusbruderschaft.“ Der Rabbiner sprach den Papst direkt an: „Wir haben doch beide das Toben dieses Krieges erlebt – Tod, Leiden und Zerstörung. Die Shoah hat das Leben von sechs Millionen jüdischen Männern, Frauen und Kindern gefordert, darunter meine eigene Familie in Auschwitz und Theresienstadt.“ Joseph Ratzinger war in den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs minderjähriger Flakhelfer, einmal nicht weit vom KZ Dachau im Einsatz; beim Reichsarbeitsdienst an der ungarischen Grenze sah er einen Todesmarsch Budapester Juden vorbeiziehen. Schneier, ein paar Jahre jünger, war vor Kriegsausbruch von Wien nach Budapest geflohen; er überlebte und wanderte zwei Jahre nach Kriegsende in die USA aus.

„Eure Heiligkeit, wir und so viele andere, die die Unmenschlichkeit gesehen haben, die Menschen einander angetan haben – wie könnten wir nicht protestieren, wenn jemand den Holocaust leugnet? Die Opfer des Holocaust haben uns nicht das Recht gegeben, den Tätern oder den Leugnern des Holocaust zu vergeben. Danke, dass Sie unseren Schmerz und unsere Beklemmung verstehen.“

Deutliche Worte im Vatikan. Schneier dankte dem Papst dafür, dass dieser am Mittwoch letzter Woche seine Solidarität mit den Juden erklärt und jeder Holocaust-Leugnung eine Absage erteilt hatte. Er dankte auch dafür, dass sich Benedikt wie sein Vorgänger Johannes Paul zur Konzilserklärung „Nostra Aetate“ bekennt, die für eine „Versöhnung zwischen der Kirche und dem jüdischen Volk“ stehe. Der Rabbiner warb dafür, die Erinnerung an den Holocaust in den Schulen wachzuhalten: Das „Nie wieder“ müsse den nächsten Generationen vermittelt werden.

„Wie die Juden in der Wüste nicht nur die zweiten Tafeln der Zehn Gebote mit sich trugen, sondern auch die ersten, zerbrochenen, so tragen auch wir mit uns die Erinnerung an Jahrhunderte der Verfolgung, Unterdrückung und Demütigung. Aber wir sind durch die Vergangenheit nicht gelähmt, sondern glauben weiter an den Hüter Israels.“ Rabbi Schneier nannte den Staat Israel, der vom Vatikan erst in den neunziger Jahren diplomatisch anerkannt wurde, als Erfüllung der Prophezeiung des Ezechiel: „Ich hauche euch meinen Geist ein, dann werdet ihr lebendig, und ich bringe euch wieder in euer Land.“ „Das Gelobte Land erwartet Ihre Ankunft.“

Dieser kleine Satz war nichts anderes als die wieder aufgerissene Tür zu einer Papstreise nach Israel. Schon länger war eine solche Visite für den Mai im Gespräch; jetzt deutet alles darauf hin, als wolle Papst Benedikt angesichts des Williamson-Skandals erst recht an dem Reiseplan festhalten. Rabbi Schneier endete mit einer optimistischen Note: „Unsere Beziehung steht auf der soliden Grundlage des Zweiten Vatikanischen Konzils; sie kann auch zwischenzeitliche Rückschläge verkraften. Wir können sogar stärker daraus hervorkommen… Möge Er, der für Frieden im Himmel sorgte, uns helfen, Friede auch auf Erden zu schaffen.“

Außer Rabbi Schneier hielt an diesem Donnerstag auch Alan Solow eine kleine Rede – er kommt aus Chicago, gilt als enger Vertrauter des neuen US-Präsidenten Barack Obama und steht erst seit wenigen Wochen an der Spitze des Dachverbands der wichtigsten jüdischen US-Verbände. Auch Solow sprach von einem „kritischen Moment“ und „gespannten Beziehungen zwischen der Kirche und der jüdischen Gemeinschaft“: „Die Aufforderung des Heiligen Stuhls an Bischof Williamson, seine furchtbare Leugnung des Holocaust zurückzunehmen, war ein willkommener Schritt. Es muss immer wieder klargemacht werden, dass keine Art der Holocaust-Leugnung toleriert werden darf.“

Solow appellierte an den Papst, sich deutlich gegen Antisemitismus zu engagieren. „Die Geschichte lehrt uns, dass solche Intoleranz und solcher Hass alle mit in den Abgrund zu reißen drohen, wenn man ihnen nicht entgegentritt. Auf den alarmierenden Angriff auf eine Synagoge in Caracas folgte ein Überfall auf die Nuntiatur des Vatikans. Auch wenn das nicht direkt in Zusammenhang steht, zeigt es, dass wir alle solcher Aufwiegelei und solchem Extremismus zum Opfer fallen.“

Und auch Solow fand klare Worte zu einer möglichen Papstreise ins Heilige Land: “Wir begrüßen und unterstützen die geplante Reise Eurer Heiligkeit nach Israel. Die Menschen und Führer in Israel sehen ihr wie wir erwartungsvoll entgegen… Die wachsenden Versuche, den Staat Israel zu dämonisieren und zu delegitimieren, sind sehr besorgniserregend. Eure Heiligkeit kann mithelfen, die Stimmen von Extremisten zurückzudrängen, die im Nahen Osten oder anderswo in der Welt zur Vernichtung Israels aufrufen oder die Terrorismus gegen seine Bürger fördern.“
Der Papst selbst dankte dann in seiner Ansprache für die deutlichen Worte von Rabbi Schneier und Herrn Solow. Es tue ihm immer gut, „etwas Zeit mit meinen jüdischen Freunden zu verbringen“, so Benedikt. Er erinnerte an seinen Besuch in der Synagoge von Köln kurz nach seinem Amtsantritt – und an seine Visite auf dem Gelände des früheren Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau im Mai 2006.
„Welche Worte können eine so tief bewegende Erfahrung adäquat wiedergeben? Als ich diesen Ort des Horrors betrat, diesen Schauplatz unermesslichen Leids, dachte ich an die unzählige Schar von Gefangenen, darunter so vielen Juden, die auf diesem Weg in die Gefangenschaft in Auschwitz und all den anderen Lagern geraten waren. Diese Kinder Abrahams hatten, kummervoll und erniedrigt wie sie waren, wenig mehr als den Glauben an den Gott ihrer Väter, um sie aufrecht zu halten – einen Glauben, den wir Christen mit euch teilen, unseren Brüdern und Schwestern.“
„Wie können wir auch nur annähernd das Monströse begreifen, was in diesen infamen Gefängnissen stattgefunden hat? Die ganze menschliche Rasse fühlt tiefe Scham angesichts der wüsten Brutalität, die sich damals an Eurem Volk gütlich hielt. Erlaubt mir, zu wiederholen, was ich bei dieser düsteren Gelegenheit sagte: Die Führer des Dritten Reichs wollten das ganze jüdische Volk vernichten, um es aus den Reihen der Völker dieser Erde auszulöschen.“
Auch Benedikt kam dann auf eine mögliche Reise nach Jerusalem zu sprechen. „Ich bereite eine Reise nach Israel vor, ein Land, das Christen wie Juden heilig ist, weil man dort die Wurzeln unseres Glaubens findet. Ja wirklich, die Kirche nährt sich aus der Wurzel dieses guten Olivenbaums, der das Volk Israel ist – und auf den die wilden Ölbaum-Äste der Heiden aufgepfropft wurden.“ Das war – genauso wie die vom Papst letztes Jahr neuformulierte Karfreitagsfürbitte – ein Zitat aus dem Römerbrief des Apostels Paulus. „Seit den frühesten Tagen des Christentums ist unsere Identität und jeder Aspekt unseres Lebens und unseres Gottesdienstes eng an die alte Religion unserer Väter im Glauben rückgebunden.“ Mit der Formulierung „Väter im Glauben“ variierte der Papst die berühmte Formel, die sein Vorgänger Johannes Paul beim Besuch der römischen Synagoge gefunden hatte. Der polnische Papst hatte dabei die Juden als die „älteren Brüder“ der Christen bezeichnet.
„Die zweitausendjährige Geschichte der Beziehungen zwischen Judentum und Kirche hat viele verschiedene Phasen erlebt, darunter einige schmerzvolle. Jetzt, wo wir uns in einem Geist der Versöhnung treffen können, sollten wir früheren Schwierigkeiten nicht erlauben, uns davon abzuhalten, dass wir einander die Hand der Freundschaft reichen. Und wo gäbe es denn auch eine Familie, in der es nicht zu irgendwelchen Spannungen kommt?“

Der Papst nannte die Konzils-Erklärung „Nostra Aetate“ einen „Meilenstein auf unserem Weg zur Versöhnung“. „Die Kirche ist zutiefst und unwiderrufbar darauf verpflichtet, allen Antisemitismus zurückzuweisen und weiter gute, dauerhafte Beziehungen zwischen unseren zwei Gemeinschaften aufzubauen. Wenn es ein Bild gibt, das diese Verpflichtung ausdrückt, dann ist es Johannes Paul II. an der Klagemauer in Jerusalem, der Gott um Vergebung bittet für alle Ungerechtigkeit, die das jüdische Volk erlebt hat.“

„Ich mache mir sein Gebet zu eigen: Gott unserer Väter, du hast Abraham und seine Nachkommen erwählt, um deinen Namen zu allen Nationen zu tragen. Wir sind tief betrübt über das Verhalten derer, die im Lauf der Geschichte diesen deinen Kindern Leid zugefügt haben. Wir bitten dich um Vergebung, und wir verpflichten uns selbst zu wahrer Brüderlichkeit mit dem Volk des Bundes.“

Noch einmal fand der Papst klare Worte zum Holocaust: „Der Hass und die Menschenverachtung, die in der Shoah deutlich wurden, waren ein Verbrechen gegen Gott und gegen die Menschlichkeit. Das sollte jedem klar sein – vor allem jenen, die in der Tradition der Heiligen Schrift stehen… Es ist über jeden Zweifel erhaben, dass jede Leugnung oder Minimierung dieses furchtbaren Verbrechens nicht tolerierbar und rundweg inakzeptabel ist. Die Shoah muss eine Warnung an alle sein, nicht zu vergessen, nicht zu verneinen und nicht zu verkleinern… Dieses schreckliche Kapitel unserer Geschichte darf nie vergessen werden!“

Zu Recht sei Erinnern auch „memoria futuri“, also ein Warnzeichen für die Zukunft, so Papst Benedikt. Die Menschheit müsse alles tun, um eine ähnliche Katastrophe in Zukunft zu verhindern. Er bete darum, dass die Erinnerung an den Holocaust „unsere Entschlossenheit stärkt, die Wunden zu heilen, die zu lange die Beziehungen zwischen Christen und Juden schmerzvoll gemacht haben.“

Es war eine große Rede des Papstes, eine Audienz der deutlichen Worte – und ein klares Signal, dass der Vatikan aus dem Fall Williamson seine Lehren gezogen hat. Auch die Türen zu einer Papstreise nach Israel sind an diesem Donnerstag für alle sichtbar aufgesprungen. Rabbi Schneier berichtete nach der Audienz vor Journalisten, er habe dem Papst auch noch etwas auf deutsch gesagt: „Ich habe die Sonne gebracht.“ Damit meinte er nicht nur das Wetter.
(rv 12.02.2009 sk)

Unser Kommentar:
Ja, „der Hass und die Menschenverachtung“, die in ihr (der Shoah) deutlich wurden, „waren ein Verbrechen gegen Gott und gegen die Menschlichkeit.“
Nein, die Kirche ist nicht „zutiefst und unwiderruflich dazu verpflichtet, allen Antisemitismus zurückzuweisen“; das haben wir bereits mit notwendiger Differenzierung erläutert.
Ja, es ist „über jeden Zweifel erhaben, dass jede Leugnung oder Minimierung dieses furchtbaren Verbrechens nicht tolerierbar und rundweg inakzeptabel ist“, wenn unter „Leugnung“ und „Minimierung“ die Negierung oder Minderung der Abscheulichkeit, der Verwerflichkeit dieses Verbrechens gemeint ist. Nein, wenn darunter die „Leugnung“ oder „Minimierung“ gewisser „technischer“, „materieller“, „sachlicher“, „numerischer“, also nicht moralischer Aspekte verstanden wird.
Rabbi Arthur Schneier: „Die Opfer des Holocaust haben uns nicht das Recht gegeben, den Tätern oder den Leugnern des Holocaust zu vergeben.“ Wir haben bereits zuvor unser Veto eingelegt: Die Aussagen von Bischof Williamson kann man nicht als „Leugnung des Holocausts“ interpretieren. Aber man tut es, weil man seine Kritik und abweichende „Überzeugung“ zu einem Verbrechen hochstilisieren und dann dazu benutzen will, um ihm, und mit ihm allen, die ähnlich wie er ihre Zweifel haben an und Vorbehalte gegenüber der Richtigkeit der „allgemein“ oder doch „mehrheitlich“ rezipierten Darstellung der Shoah, „nicht zu vergeben„. So wird die ganze Menschheit dazu gezwungen, das abscheuliche Naziverbrechen von vor 70 Jahren präzise so und nur so wie es von der „veröffentlichten Mehrheitsmeinung“ festgeschrieben ist, zu glauben und zu bekennen. Und wer es dennoch wagt, diesem Diktat nicht zu entsprechen, der tut dann eben etwas, was nicht vergeben, nicht verziehen werden kann: etwas Unverzeihliches. Wer nun dem aber zustimmt, der vergeht sich gegen das Gebot GOTTES der absoluten Vergebungs-Pflicht. Wer nicht verzeihen kann und will, dem wird auch von GOTT nicht verziehen werden.
Rabbi Schneier nennt den Staat Israel als Erfüllung der Prophezeiung des Ezechiel: „Ich hauche euch meinen Geist ein, dann werdet ihr lebendig, und ich bringe euch wieder in euer Land.“ Das ist ein mittlerweile weit verbreiteter Glaube unter Juden und Christen. Aber er ist eine verhängnisvolle Illusion. Der Staat Israel ist (noch) nicht die „Erfüllung der Prophezeiung des Ezechiel“. Er kann es nicht sein. Denn es ist nicht GOTTES Geist, der den Juden eingehaucht, sie lebendig gemacht und wieder in ihr Land gebracht hat. Wäre es GOTTES Geist, dann müssten sie ja alle CHRISTEN (geworden) sein; sie müssten sich alle wie Saulus zu Paulus zu CHRISTUS bekehrt haben; denn GOTTES Geist ist der HEILIGE GEIST, die DRITTE PERSON DER HEILIGSTEN DREIFALTIGKEIT. Es gibt nicht einen Gottesgeist für die Juden und einen für die Christen. Es gibt keinen gesonderten Heilsweg für die Juden. Ihr (neuerdings so genannter) „Erster Bund“ ist der „Alte Bund“. Seit 2000 Jahren gibt es an seiner Stelle den „Neuen Bund“, den „Ewigen Bund“. Und das Bundesvolk ist demnach das neue, die KIRCHE, das REICH CHRISTI. Erst wenn die Juden aufhören, CHRISTUS in den Christen zu verfolgen („Saulus, Saulus, warum verfolgst du Mich?“ [Apg. 9, 4]), wenn sie erkannt haben werden, dass CHRISTUS ihr MESSIAS und ERLÖSER und GOTT VON GOTT ist, wird sich die Prophezeiung Ezechiels erfüllen. Damit „delegitimieren“ wir den Staat Israel nicht.
Rabbi Schneier: „Unsere Beziehung steht auf der soliden Grundlage des Zweiten Vatikanischen Konzils“. Auch das ist eine Illusion. Die Grundlage(n) des Zweiten Vatikanischen Konzils sind alles anderes als solide. Sie werden noch gehörig erschüttert werden, wenn der wahre Geist GOTTES wieder „(auf)braust“!
Papst Benedikt: „Ja wirklich, die Kirche nährt sich aus der Wurzel dieses guten Olivenbaums, der das Volk Israel ist – und auf den die wilden Ölbaum-Äste der Heiden aufgepfropft wurden.“ Das heutige „Volk Israel“ oder die heutigen Juden wären dann also „der gute Olivenbaum“? Und wir die Christen wären auf diese heutigen Juden als „wilde Äste“ aufgepfropft? Ziemlich abstrus und konfus, diese Theologie eines Papstes! Die heutigen Juden wären dann also das „Volk des [Ersten – wichtigen, entscheidenden, bleibenden, unkündbaren und ungekündigten] Bundes, und wir wären „das Volk des [Zweiten – nachrangigen, nebensächlichen, vorübergehenden] der „Aufpfropfung“! Wir glauben, der Papst täte gut daran, „etwas weniger Zeit mit seinen jüdischen Freunden zu verbringen“ und dafür umsomehr mit den katholischen Christen, die „in der Tradition der Heiligen Schrift UND DER KIRCHE ALLER ZEITEN stehen“.
Papst Benedikt: „Seit den frühesten Tagen des Christentums ist unsere Identität und jeder Aspekt unseres Lebens und unseres Gottesdienstes eng an die alte Religion unserer Väter im Glauben rückgebunden.“ Ja, wenn unter „unserer Väter im Glauben“ „unserer Väter im (neutestamentlichen) christlichen Glauben und im (alttestamentlichen) Erwartungsglauben an Christus“ gemeint sind. Nein, wenn darunter (auch) der Glaube und das Bekenntnis der heutigen nachchristlichen Juden verstanden werden.

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Papst Benedikt XVI.: Christen und Muslime, Glieder einer Familie

Posted by deislam - 14. November 2008

Aus ZENIT.org: ZG08111406 – 14.11.2008
Permalink: http://www.zenit.org/article-16415?l=german

Empfang für das Katholisch-Muslimische Forum im Vatikan

ROM, 14. November 2008 (ZENIT.org) .- Wir veröffentlichen die offizielle Übersetzung der Ansprache, die Papst Benedikt XVI. am 6. November vor den Teilnehmern des ersten Seminars des Katholisch-Muslimischen Forums im Vatikan gehalten hat.

Das Forum ist eine gemeinsame Initaitive des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog und einiger Vertreter jener 138 muslimischen Gelehrten, die sich im Oktober 2007 mit einem offenen Brief andie Christenheit gewandt hatten, um Dialog und gegenseitiges Verständnis zu fördern.

Am Ende des dreitägigen Seminars, das im Vatikan stattfand, veröffentlichten die jeweils 24 Vertreter und fünf Berater jeder Seite eine gemeinsame Erklärung. Die nächste Begegnung soll in zwei Jahren in einem muslimisch geprägten Land stattfinden.

* * *

Liebe Freunde!

Ich freue mich, Sie heute vormittag zu empfangen, und begrüße Sie alle ganz herzlich. Ich danke besonders Kardinal Jean-Louis Tauran sowie Scheich Mustafa Ceric und Herrn Seyyed Hossein Nasr für ihre Worte. Unsere Begegnung findet zum Abschluß des wichtigen Seminars statt, das vom »Katholisch/Muslimischen Forum« veranstaltet wurde. Eingerichtet wurde dieses Forum vom Päpstlichen Rat für den Interreligiösen Dialog und Vertretern jener 138 muslimischen Religionsführer, die am 13. Oktober 2007 den an die christlichen Oberhirten gerichteten offenen Brief unterzeichnet hatten. Das jetzige Treffen ist ein klares Zeichen unserer gegenseitigen Achtung und unseres Wunsches, einander respektvoll zuzuhören. Ich kann Ihnen zusichern, daß ich den Verlauf Ihrer Tagung im Gebet begleitet habe, da ich mir bewußt bin, daß sie im Rahmen anderer, vom Heiligen Stuhl geförderter regelmäßiger Begegnungen mit verschiedenen muslimischen Gruppen einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einem größeren Verständnis zwischen Moslems und Christen darstellt. Der offene Brief »Ein gemeinsames Wort zwischen uns und euch« hat zahlreiche Antworten erhalten und zum Dialog, zu besonderen Initiativen und Begegnungen angeregt, die uns helfen sollen, einander genauer kennenzulernen und in der Achtung unserer gemeinsamen Werte zu wachsen. Das große Interesse, das dieses Seminar geweckt hat, ist für uns ein Ansporn sicherzustellen, daß die Überlegungen und die positiven Entwicklungen, die vom muslimischchristlichen Dialog ausgehen, nicht auf eine kleine Gruppe von Experten und Gelehrten beschränkt bleiben, sondern als ein kostbares Vermächtnis weitergegeben werden, damit sie in den Dienst aller gestellt werden und im Alltagsleben Früchte tragen. Das Thema, das Sie für Ihr Treffen gewählt haben – »Gottesliebe, Nächstenliebe: Die Würde des Menschen und die gegenseitige Achtung« – ist besonders bedeutsam. Es wurde dem offenen Brief entnommen, der die Gottes- und die Nächstenliebe als das Herzstück sowohl des Islam wie des Christentums darstellt. Dieses Thema beleuchtet klarer die theologischen und spirituellen Grundlagen einer zentralen Lehre unserer jeweiligen Religionen.

Die christliche Tradition verkündet, daß Gott die Liebe ist (vgl. 1 Joh 4,16). Aus Liebe hat er das ganze Universum geschaffen und wird durch seine Liebe in der menschlichen Geschichte gegenwärtig. Die Liebe Gottes wurde sichtbar, sie offenbarte sich vollkommen und endgültig in Jesus Christus. So kam er herab, um dem Menschen zu begegnen, und während er Gott blieb, nahm er unsere Natur an. Er gab sich selbst hin, um jedem Menschen die volle Würde zurückzugeben und uns das Heil zu bringen. Wie könnten wir das Geheimnis der Menschwerdung und der Erlösung jemals anders erklären als durch die Liebe? Diese unendliche und ewige Liebe ermöglicht es uns zu antworten, indem wir sie mit unserer ganzen Liebe erwidern: Gottesliebe und Nächstenliebe. Diese Wahrheit, die wir als grundlegend ansehen, wollte ich in meiner ersten Enzyklika Deus Caritas est herausstellen, da es sich um eine zentrale Lehre des christlichen Glaubens handelt. Es ist unsere Berufung und Sendung, die Liebe, mit der uns Gott ohne jedes Verdienst so reich beschenkt, frei mit anderen zu teilen.

Ich bin mir sehr wohl bewußt, daß Moslems und Christen unterschiedliche Zugänge zu den Dingen haben, die Gott betreffen. Dennoch können und müssen wir an den einen Gott glauben, der uns geschaffen hat und sich um jeden Menschen in jedem Winkel der Welt sorgt. Wir müssen durch unsere gegenseitige Achtung und Solidarität gemeinsam zeigen, daß wir uns selbst als Glieder einer Familie betrachten: der Familie, die Gott von der Schöpfung der Welt bis zum Ende der menschlichen Geschichte geliebt und um sich gesammelt hat.

Ich freute mich zu hören, daß Sie bei dieser Tagung bezüglich der Notwendigkeit, voll und ganz an Gott zu glauben und unsere Mitmenschen, Brüder und Schwestern, besonders die Notleidenden, unvoreingenommen zu lieben, zu einer gemeinsamen Position gelangt sind. Gott fordert uns auf, uns gemeinsam für die Opfer von Krankheit, Hunger, Armut, Ungerechtigkeit und Gewalt einzusetzen. Für die Christen ist die Gottesliebe untrennbar verbunden mit der Liebe unserer Brüder und Schwestern, aller Männer und Frauen, ohne Unterschied der Rasse und Kultur. Wie der hl. Johannes schreibt: »Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott!, aber seinen Bruder haßt, ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, kann Gott nicht lieben, den er nicht sieht« (1 Joh 4,20).

Die muslimische Tradition ist auch ganz eindeutig, wenn sie zum praktischen Einsatz im Dienst an den Ärmsten ermuntert und bereitwillig in ihrer eigenen Version an die »Goldene Regel« erinnert: Euer Glaube wird nur dann vollkommen sein, wenn ihr den anderen das tut, was ihr für euch selbst wünscht. Wir sollten also zusammenarbeiten in der Förderung des echten Respekts vor der Würde der menschlichen Person und der menschlichen Grundrechte, auch wenn unsere anthropologischen Sichtweisen und unsere Theologien das unterschiedlich begründen. Es gibt ein großes und weites Feld, auf dem wir bei der Verteidigung und Förderung der moralischen Werte, die Teil unseres gemeinsamen Erbes sind, miteinander tätig werden können. Erst wenn wir uns anschicken, die zentrale Stellung der menschlichen Person und der Würde jedes Menschen anzuerkennen, das Leben zu respektieren und zu verteidigen, das Geschenk Gottes und deshalb sowohl für Christen als auch für Moslems heilig ist – nur auf der Grundlage dieser Anerkennung können wir eine gemeinsame Basis für den Aufbau einer brüderlicheren Welt finden, einer Welt, in der Auseinandersetzungen und Differenzen friedvoll beigelegt werden und die vernichtende Macht der Ideologien neutralisiert wird.

Noch einmal: Meine Hoffnung ist, daß diese grundlegenden Menschenrechte für alle Menschen überall geschützt werden. Politische und religiöse Führer haben die Pflicht, die freie Ausübung dieser Rechte in voller Achtung für die Gewissens- und Religionsfreiheit jedes einzelnen Menschen zu gewährleisten. Die Diskriminierung und Gewalt, die religiöse Menschen auch heute in vielen Teilen der Welt erfahren, und die oft gewalttätigen Verfolgungen, denen sie ausgesetzt sind, stellen inakzeptable und nicht zu rechtfertigende Akte dar, die um so schwerwiegender und beklagenswerter sind, wenn sie im Namen Gottes ausgeführt werden. Gottes Name kann nur ein Name des Friedens und der Brüderlichkeit, der Gerechtigkeit und der Liebe sein. Wir sind aufgefordert, durch unsere Worte und vor allem durch unsere Taten zu zeigen, daß die Botschaft unserer Religionen unversiegbar eine Botschaft der Harmonie und des gegenseitigen Verständnisses ist. Es ist von wesentlicher Bedeutung, daß wir dies tun; andernfalls schwächen wir die Glaubwürdigkeit und Wirksamkeit nicht nur unseres Dialogs, sondern auch unserer Religionen selbst.

Ich bete dafür, daß das »Katholisch/Muslimische Forum«, das nun zuversichtlich seine ersten Schritte tut, immer mehr zu einem Ort des Dialogs werden und uns helfen wird, wenn wir miteinander den Weg zu einer immer volleren Erkenntnis der Wahrheit einschlagen. Die heutige Begegnung ist auch eine vorzügliche Gelegenheit, uns selber zu einem immer aufrichtigeren Streben nach der Gottesliebe und Nächstenliebe zu verpflichten: das ist die unerläßliche Voraussetzung, um den Männern und Frauen unserer Zeit einen glaubwürdigen Dienst der Versöhnung und des Friedens anzubieten.

Liebe Freunde, lassen Sie uns unsere von gutem Willen beseelten Anstrengungen vereinen, um alle Mißverständnisse und Meinungsverschiedenheiten zu überwinden! Lassen Sie uns den Entschluß fassen, Vorurteile aus der Vergangenheit auszuräumen und die oft verzerrten Bilder vom anderen zu korrigieren, die noch heute Schwierigkeiten in unseren Beziehungen hervorrufen können! Lassen Sie uns miteinander für die Bildung aller Menschen, besonders der Jugendlichen, arbeiten, um eine gemeinsame Zukunft aufzubauen! Möge uns Gott in unseren guten Absichten stärken und unseren Gemeinden ermöglichen, konsequent die Wahrheit der Liebe zu leben, die das Herz des religiösen Menschen und die Grundlage für die Achtung vor der Würde jedes Menschen darstellt. Möge Gott, der eine, barmherzige und mitleidsvolle, uns bei dieser anspruchsvollen Aufgabe beistehen, uns schützen, uns segnen und uns immer mit der Kraft seiner Liebe erleuchten.

Unser Kommentar:
Es ist kaum zu fassen: wenn man diese Ansprache des Papstes liest, hat man den Eindruck, sie richte sich an irgendwelche (von der römisch-katholischen Kirche) (in Unwesentlichem, in Nebensächlichem) „getrennte Christen“. Nun handelt es sich aber um Muslime, also „Gläubige“ der islamischen, mohammedanischen, koranischen „Religion“ und damit um (UNGETAUFTE) fundamentale IRR-GLÄUBIGE, um Praktizierende, Anhänger, Bekenner, Lehrer, Verfechter der irreformablen, UNMISSIONIERBAREN GEGEN-RELIGION zur CHRISTLICHEN, zur GÖTTLICHEN RELIGION. Und der Papst, der Stellvertreter CHRISTI, der oberste HIRTE der HERDE CHRISTI, tituliert sie mit „LIEBE FREUNDE“. Er bekundet ihnen seine ACHTUNG und glaubt, sie hätten mit den Christen „gemeinsame Werte“; denn die Gottes- und Nächstenliebe sei doch auch DAS HERZSTÜCK, eine zentrale Lehre des Islams; ihr „Zugang zu den Dingen, die GOTT betreffen“ sei nur ein anderer, eine andere „Tradition“; die Botschaft (auch der islamischen Religion) sei doch „unversiegbar eine Botschaft der Harmonie und des gegenseitigen Verständnisses“, „das Geschenk Gottes – das Leben – sei doch auch für Moslems HEILIG“, und er möchte nicht, dass „die Glaubwürdigkeit und Wirksamkeit“ (sowohl) der islamischen (wie der christichen) Religion „geschwächt werden“. Er betrachtet sie (die Muslime mit den Christen) als „Glieder der einen FAMILIE, die Gott von der Schöpfung der Welt bis zum Ende der menschlichen Geschichte geliebt und um sich gesammelt hat“ und er will mit ihnen „solidarisch“ sein. Gottes Name kann für ihn, den Papst, „nur ein Name des Friedens und der Brüderlichkeit, der Gerechtigkeit und der Liebe sein“ und er schließt offensichtlich daraus, dass dies dann auch heißen müsse: Frieden und Brüderlichkeit mit den Feinden CHRISTI, mit den Feinden GOTTES! Er will MIT IHNEN ZUSAMMEN „den Weg zu einer immer volleren Erkenntnis der Wahrheit einschlagen“, indem er die „von gutem Willen beseelten Anstrengungen (der Christen und Muslime) VEREINEN will, um alle Missverständnisse und MEINUNGSVERSCHIEDENHEITEN zu überwinden, um Vorurteile aus der Vergangenheit auszuräumen und die oft verzerrten Bilder vom anderen zu korrigieren, die noch heute Schwierigkeiten in den Beziehungen hervorrufen können“. Er will mit den Muslimen „eine GEMEINSAME ZUKUNFT aufbauen“ und er betet zu Gott, er möge (auch) den Muslimen beistehen, sie schützen und SEGNEN. Er glaubt, dass ihr Glaube auch VOLLKOMMEN sein könne, wenn sie nur das tun, was sie für sich selber wünschen. Kein Wort von heilsnotwendiger Bekehrung zum einzigen Retter und Erlöser JESUS CHRISTUS, auch wenn er immerhin vor ihnen zutreffend bekundet: „Die Liebe Gottes wurde sichtbar, sie offenbarte sich vollkommen und endgültig in Jesus Christus. So kam er herab, um dem Menschen zu begegnen, und während er Gott blieb, nahm er unsere Natur an. Er gab sich selbst hin, um jedem Menschen die volle Würde zurückzugeben und uns DAS HEIL ZU BRINGEN.“ Kein Wort darüber, dass der Islam das Heil, das Er, GOTT, in JESUS CHRISTUS gebracht hat, von sich weist und dass darum seine Anhänger im UN-HEIL verharren. Keine Erkenntnis und Anerkenntnis, dass die „theologischen und spirituellen Grundlagen“ des Islams solcherart sind, dass auch die „moralischen Werte“ kein Teil eines „gemeinsamen Erbes“ sind und sein können und keine gemeinsame Basis für den Aufbau einer brüderlichen Welt bilden, und dass der Islam von Grund auf nicht eine Religion, sondern eine „Ideologie von vernichtender Macht“ ist.

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Magdi Cristiano Allam appelliert an den Papst

Posted by deislam - 8. November 2008

Vorbemerkung: Magdi Cristiano Allam ist der von Papst Benedikt XVI. in der Osternacht 2008 persönlich getaufte, zum katholischen Christentum konvertierte ehemalige ägyptische Muslim, der in Italien ein berühmter Journalist und Publizist geworden ist.

Offener Brief an Papst Benedikt XVI:

Kann die Kirche den Islam als Religion anerkennen und Mohammed als Prophet betrachten?

Aus dem Italienischen übersetzt von DeIslam

Magdi Cristiano AllamIch wende mich direkt an Sie, den Stellvertreter Christi und das Oberhaupt der Katholischen Kirche, mit Ehrerbietung, als aufrichtiger Gläubiger im Glauben an Jesus und als unermüdlicher Vorkämpfer, Zeuge und Erbauer der christlichen Gesellschaft, um Ihnen meine höchste Besorgnis kundzutun wegen des schwerwiegenden religiösen und ethischen (sittlichen) Verderbnisses, das in den Schoß der Kirche eingedrungen ist. (Und dies) in einem solchen Ausmaß, dass während an der Spitze der Kirche gewisse hohe Prälaten und sogar enge Mitarbeiter von Ihnen offen und öffentlich die Rechtmäßigkeit des Islams als Religion unterstützen und Mohammed als Propheten beglaubigen, und an der Kirchenbasis andere Priester und Pfarrer, die Kirchen und die Pfarreien in Gebetssäle und Versammlungsstätten für die islamischen Integristen und Extremisten verwandeln, die offensichtlich und unermüdlich die Strategie der Eroberung des Territoriums und der Geister eines christlichen Westens verfolgen, der, wie Sie selbst es definiert haben, „sich selbst hasst“, ideologisch krank ist an Nihilismus, Materialismus, Konsumismus, Relativismus, islamischer Korrektheit, Gutmenschlichkeit, Laizismus, gesetzlichem Subjektivismus, Selbstverletzung, Gleichgültigkeit, Multikulturismus.
Es handelt sich um einen islamischen Eroberungskrieg, der den christlichen Westen in eine Bastion (Hochburg/Festung) des islamischen Extremismus verwandelt hat, und zwar in einem solchen Ausmaß, dass er terroristische islamische Selbstmörder mit westlichem Bürgerrecht „hervorbringt“, wo die ernsteste Bedrohung nicht so sehr jene der grausamen Kopfabhacker ist, die die Waffen ergreifen, als vielmehr jene der hinterhältigen Zungenabschneider, welche die Verstellung zu einem Gebot des islamischen Glaubens gemacht haben, indem sie einem islamischen Staat im Schoße eines Rechtsstaates Leben geben, auf der Basis eines weiten Netzes von Moscheen und Koranschulen, wo der Hass gepredigt wird, wo der Glaube an das sogenannte islamische „Martyrium“ eingeschärft wird, wo die Gehirnwäsche praktiziert wird, um die Personen in Kämpfer des islamischen heiligen Krieges zu verwandeln; um islamische Wohltätigkeitswerke und Hilfsorganisationen, die anstelle von materieller Hilfeleistung die Leute abkupfern und unterwerfen; um islamische Banken, welche immer größere Happen der Finanzen und der Wirtschaft der Welt kontrollieren und das islamische Recht beglaubigen; um wahre und eigentliche islamische Gerichte, welchen es in Großbritannien schon gelungen ist, die Scharia, das islamische Recht, aufzuzwingen, gleichgestellt dem Zivilrecht in Angelegenheiten des persönlichen und familiären Bereiches, auch wenn sie Urteilssprüche annehmen, die die fundamentalen Rechte des Menschen verletzen, wie die Legitimierung der Polygamie und die Diskriminierung der Frau. Das sind Fakten: ob man sie glaubt oder nicht, ob sie gefallen oder nicht; es sind reale, objektive Tatsachen.
Diese islamische Eroberung der Geister (der Köpfe) und des Territoriums ist ermöglicht worden durch die extreme innere Schwäche (Zerbrechlichkeit) des christlichen Westens: es sind zwei Seiten der selben Münze. Unser Westen erweist sich je länger je mehr als ein Koloss des Materialismus mit tönernen Füßen weil ohne Seele, in tiefer Wertekrise, der die eigene Identität verrrät, indem er die geschichtliche und objektive Wahrheit der jüdisch-christlichen Wurzeln der eigenen Kultur nicht anerkennen will. Es ist ein ideologisch und konkret mit der Avantgarde des islamischen Eroberungsheeres heimlich zusammenarbeitender Westen, die darnach trachtet, den Mythos und die Utopie der „Ummah“, der islamischen Nation (Weltgemeinschaft) wieder auszugraben, indem sie sich auf den Koran beruft, der den Hass, die Gewalt und den Tod legitimiert, und indem sie das Denken und Handeln Mohammeds preist, welcher das Beispiel gegeben hat, indem er grausame Verbrechen beging, wie jenes, das ihn als persönlicher Beteiligter sah an dem Gemetzel und an der Enthauptung von mehr als 700 Hebräern des Stammes der Banu Quraizah im Jahre 627 vor den Toren Medinas.
Magdi Cristiano AllamNun denn, Ihre Heiligkeit, wie kann man sich nicht Rechenschaft geben darüber, dass die Disponibilität (Hilfsbereitschaft), oder noch schlimmer die Zusammenarbeit mit dem Islam als Religion, die trotz des Anscheins die christliche Liebe gegenüber den Muslimen als Personen in Gefahr bringt, darin gipfelt, den Glauben an den Gott zu verleugnen, der Mensch geworden ist, und an das Christentum, das Zeugnis für die Wahrheit, das Leben, die Liebe, die Freiheit und den Frieden ist? Das ist es, warum es heute lebenswichtig ist für das gemeinsame Wohl der katholischen Kirche, für das allgemeine Interesse der Christenheit und sogar der westlichen Zivilisation, dass Sie sich in klarer Weise und verpflichtend aussprechen für die Gesamtheit der Gläubigen bezüglich der Grundfrage am Ursprung dieser schädlichen (vergiftenden) religiösen und sittlichen Abdrift, die die Kirche diskreditiert (unglaubwürdig macht), indem sie die Gewissheiten der Werte und der Identitäten des christlichen Westens zerstört, zum Selbstmord unserer Zivilisation (ver)führt: ist es ausdenkbar, dass die Kirche den Islam substantiell als Religion legitimiert, indem sie sich so weit herablässt, dass sie Mohammed für einen Propheten hält?
Grazie GesùIhre Heiligkeit, ich werde mich darauf beschränken, Sie auf zwei kürzliche Episoden hinzuweisen, deren Zeuge ich gewesen bin. Am vergangenen Mittwoch, 15. Oktober 2008, hat mir der Erzbischof von Brindisi, Monsignore Rocco Talucci, die Ehre gewährt, bevor er mich am Sitz der Erzbischöflichen Kurie gegen 17 Uhr und eine halbe Stunde hernach empfing, an der Präsentation der Autobiographie meiner Bekehrung vom Islam zum Katholizismus „Grazie Gesù“ im Saal der Handelskammer von Brindisi teilzunehmen. Organisatorin des Ganzen war meine Freundin Mimma Piliego, Ärztin für Allgemeinmedizin, Volontaristin beim Seminar Papst Benedikt XVI und bei der Emmanuel-Gemeinschaft, die sich der Wiedereingliederung von Drogenabhängigen widmet. Ich habe sie in „Grazie Gesù“ als eine der Glaubenszeuginnen zitiert, die mich wegen ihrer Spiritualität fasziniert hat. Der Erzbischof ist mir sofort als ein feiner Diplomat vorgekommen, darauf bedacht, stets Pro und Kontra jeder Situation abzuwägen, im Versuch alle zufriedenzustellen und niemanden zu verärgern. Es ist nicht gerade der Typ eines kirchlichen Hirten oder einfach einer Person, den ich bevorzuge, auch wenn ich mich bemühe, mich hineinzufühlen in die Lage anderer, um die tiefen Gründe derer zu verstehen, die das Lebensgleichgewicht in alltägliche Praxis umwandeln und dabei schließlich die eigene Lebenswahl beeinflussen und bestimmen. Es sei denn meine Disponibilität gegenüber dem Verständnis der Gründe anderer habe abgenommen, als Erzbischof Talucci, da er nach der Präsentation meines Buches das Wort ergriff, Mohammed als „einen Propheten“ qualifizierte und den Islam substantiell als Religion legitimierte, als „Ausdruck des Verlangens des Menschen, sich zu Gott zu erheben“. Es ist absolut nicht meine Absicht, einen persönlichen Fall daraus zu machen gegen Erzbischof Talucci. Denn es ist überhaupt nicht ein isolierter Fall. Wäre dem so! Leider ist es eine weit verbreitete Haltung im Schoße der heutigen katholischen Kirche.
Die zweite Episode betrifft den Kardinal Jean-Louis Tauran, den Präsidenten des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog. Als er beim Meeting von Comunione e Liberazione in Rimini am 25. August 2008 im Verlaufe einer Pressekonferenz, die der öffentlichen Begegnung mit dem Titel „Die Bedingungen des Friedens“ vorausging, die These wiederholte, die von ihm schon in der Vergangenheit vertreten wurde, gemäß welcher die Religionen durch (in) sich selber „Friedens-Faktoren“ seien, dass sie aber Angst erweckten wegen „einiger Gläubiger“, die „ihren Glauben verraten“ hätten, während in Wirklichkeit alle Glauben „Träger einer Botschaft des Friedens und der Brüderlichkeit“ seien.
Die These des Kardinals Tauran ist, dass die Religionen intrinsisch (system-immanent) gut seien, und folglich wäre dies auch der Islam. Daraus folgt, dass wenn heute der islamische Extremismus und Terrorismus die hauptsächliche Bedrohung für die internationale Sicherheit und Stabilität geworden sind, dies einer „bösen“ Minderheit anzulasten wäre, die den „wahren Islam“ in verzerrter Weise interpretieren würde, während die Mehrheit der Muselmanen „gut“ wäre in dem Sinne, dass sie die unverhandelbaren grundlegenden Rechte und Werte, die der gemeinsamen Zivilisation des Menschen zugrundliegen, respektieren würde.
Die objektive Realität, ich sage es mit aller Ruhe und beseelt von einer konstruktiven Absicht, ist genau das Gegenteil dessen, was Kardinal Tauran sich einbildet. Der islamische Extremismus und Terrorismus sind die reife Frucht derer, die, beginnend mit der Niederlage vom 5. Juni 1967 der arabischen Heere im Krieg gegen Israel, der den Untergang der laizistischen, sozialistischen und kriegstreiberischen Ideologie des Panarabismus angekündigt hat, das Banner des Panislamismus gehisst haben, immerzu getreuer sein wollten gegenüber dem Diktat des Korans und dem Denken und Handeln Mohammeds. Die Wahrheit ist also die, dass der islamische Extremismus und Terrorismus aufs echteste dem „wahren Islam“ entsprechen, der ein Ganzes bildet mit dem Koran, der seinerseits ein Ganzes bildet mit Allah, ein unerschaffenes Werk gleich Gott, so wie sie dem Denken und Handeln Mohammeds entsprechen.
An der Wurzel des Übels ist also nicht eine Minderheit von „bösen“ Menschen, die verantwortlich wären für den allgemeinen Niedergang, während die Religionen alle gleich „gut“ wären. Die Wahrheit ist, dass die Religonen verschieden sind, während die Menschen, – jenseits des Glaubens und der Kultur, auf die sie sich beziehen – übereinkommen könnten in der Beachtung von gemeinsamen Regeln und Werten. Die Wahrheit ist, dass das Christentum und der Islam total verschieden sind: der Gott, der Mensch wurde in Jesus, der das Leben, die Wahrheit, die Liebe und die Freiheit mit anderen Menschen teilte bis zum Opfer des eigenen Lebens, hat nichts gemein mit Allah, der papierener Text wurde im Koran, der sich auf willkürliche Weise den Menschen aufzwingt, der eine Ideologie und eine Praxis des Hasses, der Gewalt und des Todes legitimiert hat, befolgt von Mohammed und seinen Nachfolgern, um den Islam auszubreiten.
Magdi Cristiano AllamDie Wahrheit, ich sage es auf der Grundlage der Objektivität der offensichtlichen Realität und des Bewusstseins in Verbindung mit der direkten Erfahrung, ist die, dass es keinen „moderaten Islam“ gibt, so wie es demgegenüber Kardinal Tauran selbst behauptet hat, während es gewiss „gemäßigte Muslime“ gibt. Dies sind alle jene Muslime, die gleich wie irgendwelche andere Personen, die grundlegenden Rechte des Menschen und jene Werte, die nicht verhandelbar sind, respektieren, da sie das Wesentliche unserer Menschheit berühren: die Heiligkeit des Lebens, die Würde der Person, die Freiheit der Wahl.
Die bittere Wahrheit ist, dass jener Teil der Kirche, der krank ist infolge Relativismus und islamischer Korrektheit islamischer zu werden riskiert als selbst die Islamisten. Ich frage mich, ob die Kirche sich bewußt ist der begangenen Willkür, indem sie die These eines geschaffenen Korans anstatt eines unerschaffenen übernimmt, mit dem Ziel, die Interpretation und geschichtliche Infragestellung (Kritik) der Verse zu erlauben, also der Darstellung eines Islams, wo Glaube und Vernunft vollkommen kompatibel wären, indes geschichtlich und bis heute die weitaus größte Zahl (die Mehrheit) der Muslime an einen unerschaffenen, Allah-gleichen (Allah-ebenbürtigen) Koran glaubt, in welchem die Verse einen absoluten, universalen, ewigen, unveränderbaren Wert haben? Wie kann sich die Kirche hergeben zum Spiel jener, die instrumental und ideologisch den Inhalt und die Botschaft des Korans aus dem Kontext herausnehmen, ausgliedern, willkürlich auswählen, zu dem Zwecke, jene Verse herauszustreichen, die extrapoliert (herausgearbeitet) aus dem, was vorangeht und was folgt, es ermöglichen würden, die Existenz eines „moderaten Islams“ zu behaupten? Wie kann die Kirche substantiell einen sogenannten „moderaten Islam“ legitimieren, wenn sie dabei eine abscheuliche und kriminelle Persönlichkeit akkreditiert, die keinerlei Zögern (Bedenken) hatte, zu allen Mitteln zu greifen, einschließlich der Ausrottung (Vernichtung) jener, die dem Islam nicht beitraten, um sie seiner Gnade zu unterwerfen?
Ich frage mich, ob sich die Kirche bewußt ist, wenn sie nicht geltend macht (und durchsetzt) und sich nicht dazu erhebt, die Einzigkeit, Absolutheit, Universalität und Ewigkeit der Wahrheit in Christus zu bezeugen, dass sie damit endet, Komplizin zu werden in der Konstruktion eines Welt-Pantheons der Religionen, wo alle meinen, dass jede Religion Verwahrerin eines Teiles der Wahrheit sei, auch wenn jede Religion sich selbst das Monopol der Wahrheit beimisst? Wie kann man verwundert sein angesichts der Tatsache, dass das Christentum, auf die gleiche Stufe gesetzt mit Tausenden von Glauben und Ideologien, die die unterschiedlichsten (abweichendsten) Antworten geben auf die spirituellen Bedürfnisse, aufhört zu faszinieren, zu überzeugen und die Köpfe und die Herzen selbst der Christen zu gewinnen, die die Kirchen immer mehr verlassen (ihnen fernbleiben), die von der Priesterberufung zurückschrecken und allgemeiner noch die religiöse Dimension aus dem eigenen Leben geradezu ausschließen?
Für mich ist das Christentum nicht eine „bessere“ Religion als der Islam, oder die „vollständige“ Religion der „vollendeten“ Botschaft angesichts eines Islams, den man als eine „unvollständige“ Religion mit einer „unvollkommenen“ Botschaft betrachtet. Für mich ist das Christentum die einzig wahre Religion, weil Jesus wahr ist, der Gott, der Mensch wurde und der Zeugnis ablegte inmitten von uns Menschen mittels guter Werke, der Wahrheit, der Faszination, der Vernünftigkeit und der Güte des Christentums. Für mich ist der Islam, der einen nur menschlichen Jesus anerkennt, der deshalb das Christentum als Häresie verurteilt, weil es an die Gottheit Jesu glaubt und als Vergötterung, weil es an das Dogma der Allerheiligsten Dreifaltigkeit glaubt, eine falsche Religion, inspiriert nicht von Gott sondern vom Dämon.
Für mich verdirbt der Islam, der den koranischen Vorschriften gehorcht und die Taten Mohammeds nachahmt, den Geist (den Charakter) jener, die sich unterwerfen und den Leib derer töten, die sich einer natürlicherweise gewalttätigen Religion verweigern, die sich geschichtlich als agressiv und konfliktträchtig erwiesen hat, gänzlich inkompatibel mit den Grund-Werten der gemeinsamen menschlichen Zivilisation.
Gerade meine Erfahrung als „moderater Muslim“, der ich dem Traum anhing eines „moderaten Islam“, hat mich verstehen lassen, dass man sehr wohl ein „moderater Muslim“ als Person sein kann, aber dass es in der Tat keinen „moderaten Islam“ gibt. Wir müssen deshalb unterscheiden zwischen der Dimension der Person und jener der Religion. Mit den gemäßigten Muslimen, ausgehend von der Achtung der grundlegenden Rechte des Menschen und dem gemeinsamen Teilen der nicht verhandelbaren Werte unserer Menschheit, kann man einen Dialog führen und daran arbeiten, das zivile Zusammenleben zu befördern. Aber wir müssen uns befreien vom verbreiteten Irrtum, der sich einbildet, dass man, um die Muslime zu lieben, den Islam lieben müsse, dass man, um sich in würdiger Form mit den Muslimen zu betragen, dem Islam eine gleiche Würde beimessen müsse.

Ihr Heiligkeit Benedikt XVI., die Kirche, das Christentum und die westliche Zivilisation sind heute im Begriff zu erliegen wegen des Umsichgreifens der internen Wunde des Nihilismus und des Relativismus derer, die die eigene Seele verloren haben, unter dem Bedrängtsein durch den aggressiven Eroberungskrieg des islamischen Extremismus und Terrorismus, nebst der Entgleisung einer Welt, die sich globalisiert hat, sich inspirierend an der westlichen Modernität, aber nur in ihrer materialistischen und konsumistischen Dimension, während sie keineswegs ihre spirituelle und wertmäßige Dimension angenommen hat. Und dabei endet, jene zu bevorzugen, die einer materialistischen und konsumistischen Auffassung des Lebens nachlaufen, frei von Werten und Regeln, die Grundrechte des Menschen verletzend, wie es gewiss der Fall ist mit China und Indien. In diesem sehr kritischen Kontext und bei düsteren Aussicht, stellen Sie heute ein Leuchtturm der Wahrheit und der Freiheit für alle Christen und für alle Personen guten Willens im Westen und in der Welt dar. Sie sind ein Segen des Himmels, der die Hoffnung auf eine moralische und zivile Befreiung (Erlösung) der Christenheit und des Westens aufrechterhält. Wir inspirieren uns an Ihnen und vertrauen auf Ihren Segen um uns als Erbauer einer christlichen Kultur zu erheben, die fähig ist, eine sittliche Reformbewegung zu fördern, die ein Italien, ein Europa, einen Westen und eine Welt des Glaubens und der Vernunft verwirklicht. Möge Gott Ihnen beistehen in der Mission, die Er Ihnen anvertraut hat und möge Gott uns begleiten auf dem gemeinsamen auf die Bekräftigung der Wahrheit, auf die Anerkennung des Gemeinwohls und auf die Verwirklichung des allgemeinen Interesses der Menschheit ausgerichteten Weg.

Magdi Cristiano Allam

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Papst Benedikt XVI.: Christen und Juden, Zeugen der Liebe Gottes

Posted by deislam - 30. Oktober 2008

Aus: ZENIT.org: ZG08103005 – 30.10.2008
Permalink: http://www.zenit.org/article-16299?l=german

Empfang für die Delegation des „Jewish Committee on Interreligious Consultations” im Vatikan

ROM, 30. Oktober 2008 (ZENIT.org).- Christen und Juden sollen in der von Armut, Gewalt und Ausbeutung geprägten Welt ein gemeinsames Zeugnis von der Liebe Gottes ablegen. Mit dieser Bschaft wandte sich Papst Benedikt XVI. am heutigen Vormittag an eine Delegation der jüdischen Organisation „International Jewish Committee on Interreligious Consultations“. Die Delegation wurde vom Rabbiner David Rosen angeführt.

In seiner Ansprache vor dem Komitee betonte der Papst das wachsende gegenseitige Verständnis unter Katholiken und Juden. Er bekräftigte erneut den Einsatz der Kirche für die Prinzipien, die in der historischen Erklärung des II. Vatikanischen Konzils Nostra aetrate erklärt worden sind. Die Erklärung verurteile eindeutig alle Formen von Antisemitismus. Dieses Dokument repräsentiere einen bedeutsamen Meilenstein in der langen Geschichte der katholisch-jüdischen Beziehungen. Gleichzeitig sei es „eine Einladung zu einem erneuerten theologischen Verständnis der Beziehungen zwischen der Kirche und dem jüdischen Volk“.

Die Christen seien sich heute immer mehr des geistlichen Erbes bewusst, das sie mit dem Volk der Torah teilten, „dem von Gott in seiner unaussprechlichen Barmherzigkeit erwählten Volk, ein Erbe, das zu größerer gegenseitiger Wertschätzung, Achtung und Liebe aufruft“.

Auf der anderen Seite, so der Papst, seien auch die Juden dazu aufgerufen, das zu entdecken, was sie mit jenen gemeinsam hätten, die an den Herrn glauben, an den Gott Israels, der sich durch sein Wort offenbart hat. Dieses Wort dränge dazu, „gemeinsames Zeugnis für die Barmherzigkeit, Wahrheit und Liebe Gottes abzulegen“. Dabei handle es sich um einen lebenswichtigen Dienst in unserer Zeit, die Gefahr laufe, jene geistlichen und moralischen Werte zu verlieren, die die Würde des Menschen, die Solidarität, die Gerechtigkeit und den Frieden gewährleisten.

„In unserer unruhigen Welt, die so oft von Armut, Gewalt und Ausbeutung gekennzeichnet ist, muss der Dialog zwischen den Kulturen und Religionen immer mehr als eine heilige Pflicht gesehen werden, die allen auferlegt ist, die sich für den Aufbau einer menschenwürdigen Welt einsetzen.“ Die Fähigkeit, einander zu akzeptieren und zu respektieren und dabei die Wahrheit in der Liebe zu sagen, ist für Benedikt XVI. wesentlich, um Unterschiede zu überwinden, Unverständnis vorzubeugen und unnütze Auseinadersetzungen zu vermeiden.

Ein Dialog aber sei nur dann aufrichtig und ehrlich, wenn er die Unterscheide respektiere und die anderen gerade in ihrer Andersheit anerkenne. Ein aufrichtiger Dialog erfordere von beiden Seiten sowohl Offenheit als auch ein ausgeprägtes Bewusstsein der eigenen Identität, um es einem jeden zu gestatten, durch die Geschenke des Anderen bereichert zu werden.

Benedikt XVI. erinnerte seine Gäste an die Begegnungen, die er in den letzten Monaten mit den jüdischen Gemeinden in New York, Paris und im Vatikan gehabt hatte. Diese Begegnungen spiegelten die Fortschritte in den katholisch-jüdischen Beziehungen wieder.

Abschließende ermunterte der Papst das Komitee, mit seiner wichtigen Arbeit fortzufahren, dies auch im Ausblick auf das Treffen im kommenden Monat in Budapest mit einer Delegation der vatikanischen Kommission für die religiösen Beziehungen mit dem Judentum. Die Begegnung wird unter dem Thema „Religion und Zivilgesellschaft heute stehen.

Rabbiner David Rosen dankte dem Heiligen Vater für sein Engagement gegen jede Form von Antisemitismus und brachte seine Zufriedenheit hinsichtlich der klärenden Worte zum Ausdruck, die der Änderung der Karfreitagsfürbitte für die Juden im Alten Ritus gefolgt waren. Rosen beräftigte die Bitte, dass Forschern Zugang zu den vatikanischen Archiven gewährt werde, in denen die Dokumente der Zeit des Nationalsozialismus und Faschismus aufbewahrt werden, und verlieh abschließend seiner Solidarität für jene Christen Ausdruck, die in Indien, im Irak und in Süd-Ost-Asien der Gewalt zum Opfer fallen.

Unser Kommentar:
„Christen und Juden sollen … ein gemeinsames Zeugnis von der Liebe Gottes ablegen“? In allem Ernst, können sie denn das? Die Christen unterscheiden sich doch von den Juden im Bedeutendsten, Entscheidendsten, Wichtigsten: im Verständnis, in der Erkenntnis der LIEBE GOTTES! „So sehr hat GOTT die Welt geliebt, dass ER Seinen eingeborenen SOHN dahingab, damit jeder der an IHN glaubt, nicht verloren geht.“ (Johannes 3, 16) Christen und Juden sollen ein „gemeinsames Zeugnis für die Barmherzigkeit, Wahrheit und Liebe Gottes ablegen“? Wie, bitte, sollen sie das tun können, da sie doch einen völlig verschiedenen Begriff haben von der Barmherzigkeit, von der Wahrheit, von der Liebe Gottes? JESUS CHRISTUS ist doch die Barmherzigkeit, die Wahrheit, die Liebe Gottes IN göttlicher PERSON und MENSCHLICHER „BEGREIFBARKEIT“! Die Juden lehnen diese „Epiphanie“ GOTTES entschieden ab, begreifen sie also nicht, wollen sie nicht verstehen, ja bekämpfen sie als Gotteslästerung. Wie könnten sie demnach mit den Christen „ein gemeinsames Zeugnis“ für das Sein und Handeln Gottes ablegen? Für den „Aufbau einer menschenwürdigen Welt“ können nur jene Menschen sich einsetzen, die „würdigen“, was GOTT mit den und für die Menschen aufbauen will. „Ohne MICH könnt ihr nichts tun.“ (Johannes 15, 5) „Wenn der HERR das Haus nicht baut, bauen die Bauleute umsonst.“ (Psalm 127, 1) „Wer nicht mit MIR sammelt, der zerstreut.“ (Matthäus 12, 30) JESUS CHRISTUS ist Anfang und Ende, Alpha und Omega. Er ist das Ganze, das absolut Notwendige, das Unverzichtbare. Nur in IHM ist Heil. Er ist der HEILAND ALLER WELT. Wer Christus ausschließt, schließt sich vom ewigen Heil aus, das seinen Anfang schon in dieser Welt, in dieser Zeit hat.
Das „erneuerte theologische Verständnis der Beziehungen zwischen der Kirche und dem jüdischen Volk“, das hier vom Papst als „Fortschritt“ hin zu „einem bedeutsamen Meilenstein in der langen Geschichte der katholisch-jüdischen Beziehungen“ gesehen wird, ist in Tat und Wahrheit ein unheilvolles theologisches Miss- und Unverständnis des Heilswirkens Gottes, ein „meilensteinweites“ Unbewusstwerden und Verkennen des Erbes, das die Christen nur mit ihren Glaubensgeschwistern (der Gegenwart und der Vergangenheit) teilen, „dem von Gott in Seiner unaussprechlichen Barmherzigkeit erwählten CHRISTLICHEN Volk der HEILIGEN der (römisch-katholischen, apostolischen) KIRCHE, zu dem auch diejenigen JUDEN des „Volkes der Thora“ zählen, die CHRISTUS angenommen haben!

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Kardinal Bertone: Gottessuche verbindet französische Muslime und Benedikt XVI.

Posted by deislam - 18. September 2008

Wir zitieren aus ZENIT.org, ZG08091803 – 18.09.2008:

Gottessuche verbindet französische Muslime und Benedikt XVI.
Kardinal Bertone kommentiert Papstbesuch in Paris

ROM, 18. September 2008 (Zenit.org).- Auf ein überraschend positives Echo insbesondere bei Muslimen stößt die große Rede im Pariser Collège des Bernardins, die Papst Benedikt XVI. am 12. September vor über 700 französischen Intellektuellen und Vertretern der Welt der Kultur, unter ihnen auch die ehemaligen französischen Präsidenten Jacques Chirac und Giscard D’Estaing, gehalten hat.

In einem Interview mit der vatikanischen Tageszeitung „Osservatore Romano“ vom 15. September äußert sich Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone als Nachlese der zehnten internationalen Pastoralreise Benedikts XVI. nach Frankreich (12.-15. September) zur Wirkungsgeschichte des Vortrags, in dem das Verhältnis von Glaube und Gesellschaft unter dem Prisma der Identitätsfindung und Gottessuche ausgeleuchtet wird.

„Es war eine hochwertige, anspruchsvolle Vorlesung“, durch die der Papst die Menschen eingeladen habe, sich „mit einer Haltung des Zuhörens vor das Wort zu setzen“. Der Kardinal fügte hinzu: „Ich würde auch sagen, mit einer Haltung der Verehrung sowie mit der Absicht, uns durch dieses Wort verwandeln zu lassen, um dann dementsprechend handeln zu können. Es ging also um Wort und Werk, Gottes Werk und die Arbeit des Menschen“.

Vielleicht habe es eine gewisse Überraschung gegeben, fuhr er fort, „eben gerade weil jeder erwartet hatte, dass der Papst über den Glauben sprechen würde, über Kultur und Vernunft, oder vielleicht die Politik“.

Der Heilige Vater „ging weit darüber hinaus“, so Kardinal Bertone. „Als ich das Publikum sah, hatte ich den Eindruck einer klaren Trennung zwischen denen, die fast schwärmerisch zuhörten, und anderen, die diesen typischen Ausdruck von Menschen haben, die draußen bleiben oder sich selbst verwirrt erleben.“

Zum Publikum in Paris gehörte auch eine Delegation der französischen Muslimen. Es leben rund fünf 5 Millionen Muslime in Frankreich.

Kardinal Bertone meinte, Man habe ein großes Interesse der Öffentlichkeit für die muslimischen Reaktionen auf die Papst-Rede voraussetzen können, da seine Ansprache in der Universität Regensburg genau zwei Jahre zuvor eine starke Reaktion ausgelöst habe, deren Folgen auch heute noch zu spüren seien.

„Der Papst“, so der Staatssekretär weiter, „sprach über das Wort, über die Heilige Schrift, über das Buch der Christen, und das ist sicherlich nicht das Buch der Muslime. Ich glaube aber, dass die Vertreter der muslimischen Gemeinde dem viel Interesse geschenkt haben. Ich stellte zum Beispiel fest, dass sie die Einladung des Papstes, nach Gott zu suchen, aufrichtig teilten. In diesem Bereich glauben sie ja nichts anderes als wir; ja, hier könnte eine Stelle zum Andocken sein! Als dann am Ende der Veranstaltung der Papst auf sie zuging und mit jedem, den er begrüßte, sprach, da habe ich viele Ausdrucksformen von Einverständnis wahrgenommen. Sie waren glücklich, und der Umgang mit dem Papst war sehr zuvorkommend“, so Kardinal Bertone. „So denke ich, dass sie zufrieden waren.“

Unser Kommentar:
Wie kann man doch, um des „Friedens“ und „Beifalls“ seitens Anders- und Ungläubiger willen den „Nenner“ einer (päpstlichen) Rede so tief ansetzen, dass er „gemeinschaftlich“ wird und damit „Gemeinschaft“ vortäuscht, wo gar keine, ja das Gegenteil davon ist! „Die Einladung des Papstes, nach Gott zu suchen„, hätten die Muslime aufrichtig geteilt, sagt Kardinal Bertrone. Gewiss können die Muslime dem Stellvertreter Christi dankbar und mit ihm „zufrieden“ sein, wenn er nur dies von ihnen erwartet. Eine gewisse Art von „Gottessuche“ teilen sie ja schon immer mit den Christen. Aber sie suchen, wenn überhaupt, Gott im Falschen, im Irrigen. Sie kennen und haben Gott schon in ALLAH, und der ist auf alle Fälle nicht dreipersönlich und ist nicht Mensch geworden und hat die Menschheit nicht erlöst durch Sein Leiden und Sterben am Kreuz. In diesem Bereiche glauben sie eben etwas GANZ ANDERES, GANZ GEGENTEILIGES als wir Christen. Ihr Allah ist absolut GEGEN den christlichen GOTT. Und wenn Christen Gott suchen, dann nicht, um Ihn irgendwie zu finden, sondern um den in CHRISTUS bereits gefundenen Gott immer besser kennen zu lernen. Und wenn Muslime nach Gott suchen, dann bleiben sie bei aller „Vertiefung“ in ihrer mohammedanisch Finsternis, in ihrem koranischen Todesschatten. Der Papst müsste ihnen sagen: Sucht Gott in JESUS CHRISTUS, dem MENSCH gewordenen SOHNE GOTTES, der ALLEIN der WEG, die WAHRHEIT und das LEBEN ist!

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Wortlaut der Rede von Papst Benedikt XVI. vor der UNO-Vollversammlung in New York

Posted by deislam - 28. April 2008

Wir zitieren aus ZENIT und kommentieren anschließend (Hervorhebungen und Inline-Links durch uns):

ZG08041808 – 18.04.2008
Permalink: http://www.zenit.org/article-14937?l=german

Zum 60. Jahrestag der Verabschiedung der Allgemeinen Menschenrechtserklärung

NEW YORK, 18. April 2008 (ZENIT.org).- Die unveränderlichen Rechte der menschlichen Person, die im natürlichen Recht für alle Menschen mit „common sense“, gesundem Menschenverstand einsehbar sind, bleiben Aufgabe bei der Wahrnehmung der besonderen Verantwortung, die die Menschheitsfamilie den Vereinten Nationen anvertraut hat. Das unterstrich Papst Benedikt XVI., als er am vierten Tag seiner sechstägigen Pastoralreise in den USA vor den Vereinten Nationen in New York besonders die Freiheit der Person und die Ausübung von Religionsfreiheit betonte.

ZENIT dokumentiert den Wortlaut der Rede in einer eigenen Übersetzung des französischen und englischen Wortlautes der Rede am heutigen Vormittag in New York.

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Wortlaut der Rede von Papst Benedikt XV. vor der UNO-Vollversammlung in New-York vom 18. April 2008

Jetzt, wo ich mit meiner Ansprache vor dieser Versammlung beginne, möchte zunächst Ihnen gegenüber, Herr Präsident, meinen herzlichen Dank für Ihre freundlichen Worte zum Ausdruck bringen. Mein Dank geht auch an den Generalsekretär, Herrn Ban Ki-moon, für die Einladung zum Besuch beim Sitz dieser Organisation und für den Empfang, den er mir bereitet hat. Ich begrüße die Botschafter und Diplomaten aus den Mitgliedstaaten, und alle Anwesenden.

Durch Sie grüße ich die Völker, die hier vertreten sind. Sie schauen auf diese Einrichtung, damit sie der Gründungsinspiration folgend ein Zentrum für die Harmonisierung der Maßnahmen der Nationen für die Verwirklichung dieser gemeinsamen Ziele „des Friedens und der Entwicklung werde“(vgl. Charta der Vereinten Nationen, Artikel 1.2-1.4).

So wie es Papst Johannes Paul II. im Jahr 1995 zum Ausdruck gebracht hat, sollte die Organisation „ein moralisches Zentrum sein, in dem sich alle Nationen der Welt zu Hause fühlen und ein gemeinsames Selbstbewusstsein entwickeln, sich als eine ‚Völkerfamilie‘ zu fühlen“ (Ansprache vor Generalversammlung der Vereinten Nationen zum 50. Jahrestag ihrer Gründung, New York, 5. Oktober 1995, 14).

Durch die Vereinten Nationen, haben die Staaten weltumspannende Ziele festgelegt, die, auch wenn sie nicht völlig mit dem umfassenden Gemeinwohl der Menschheitsfamilie übereinstimmen, zweifellos einen wesentlichen Teil dieses Gutes ausmachen.

Die Grundprinzipien der Organisation – die Sehnsucht nach Frieden, das Streben nach Gerechtigkeit, Respekt für die Würde der einzelnen Person, die humanitäre Zusammenarbeit und Hilfe – drücken die Bestrebungen des menschlichen Geistes aus und stellen jene Ideale dar, die die internationalen Beziehungen tragen sollen.

Wie meine Vorgänger Paul VI. und Johannes Paul II. an dieser Stelle beobachtet haben, all dies gehört zu dem, was die katholische Kirche und der Heilige Stuhl aufmerksam und mit Interesse verfolgen; und sie sehen in Ihrer Tätigkeit ein Beispiel dafür, wie Probleme und Konflikte in Bezug auf die internationale Gemeinschaft zu einem Gegenstand gemeinsamer Regelung werden können. Die Vereinten Nationen verkörpern den Anspruch für ein „höheres Maß an internationaler Ordnung“ (Johannes Paul II., Sollicitudo Rei Socialis, 43), inspiriert durch das Prinzip der Subsidiarität, und damit befähigt, Antwort auf die Forderungen der Menschheitsfamilie nach verbindlichen internationalen Regeln und Strukturen zu geben, die in der Lage sind, die Entfaltung des Lebens der Völker im Alltag zu harmonisieren.

Dies ist umso notwendiger in einer Zeit, in der wir das offensichtliche Paradoxon eines multilateralen Konsenses erleben, der sich weiterhin in einer Krise befindet, weil er immer noch von den Entscheidungen von wenigen abhängt, während die Probleme der Welt die internationale Gemeinschaft zu einem kollektiven Handeln aufruft.

Tatsächlich verlangen Fragen der Sicherheits-, und Entwicklungsziele, die Verringerung der lokalen und globalen Ungleichheiten, der Schutz von Umwelt, Ressourcen und Klima, dass alle internationalen Führer gemeinsam handeln und dass sie ihre Bereitschaft zeigen, mit besten Absichten arbeiten zu wollen, zur Achtung des Gesetzes und zur Förderung der Solidarität mit den schwächsten Regionen des Planeten.

Ich denke dabei vor allem an die Länder in Afrika und auf anderen Kontinenten, die nach wie vor von wahrer und ganzheitlicher Entwicklung ausgeschlossen sind und deshalb Gefahr laufen, nur die negativen Auswirkungen der Globalisierung zu erleben.

Im Rahmen der internationalen Beziehungen ist es notwendig, die Rolle anzuerkennen, die übergeordnete Regeln und Strukturen spielen, die untrennbar auf die Förderung des Allgemeinwohls hin angelegt sind und deshalb dem Schutz der menschlichen Freiheit dienen.

Diese Ordnung schränkt die Freiheit nicht ein. Im Gegenteil, sie fördert sie, weil sie ein Verhalten und Aktionen verbietet, die sich gegen das Gemeinwohl wenden, ihre tatsächliche Ausübung verhindern und damit die Würde jeder menschlichen Person aufgeben.

Im Namen der Freiheit muss es eine Wechselwirkung zwischen jenen Rechten und Pflichten geben, durch die jeder Mensch aufgerufen wird, die Verantwortung für seine Entscheidungen zu übernehmen, die sich als Folge der Aufnahme von Beziehungen mit anderen ergeben.

An diesem Punkt richten sich unsere Gedanken auf die Art und Weise, wie Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung und der technologischen Entwicklung manchmal angewendet worden sind. Trotz der enormen Vorteile, die die Menschheit dadurch gewinnen kann, sind sie in einigen Fällen ein klarer Verstoß gegen die Ordnung der Schöpfung; und dies bis zu dem Punkt, wo nicht nur dem heiligen Charakter des Lebens widersprochen wird, sondern auch die menschliche Person und Familie ihrer natürlichen Identität beraubt werden.

Auch internationale Maßnahmen zur Erhaltung der Umwelt und zum Schutz der verschiedenen Formen des Lebens auf der Erde sollten nicht nur einen vernünftigen Einsatz von Technologie und Wissenschaft garantieren, sondern auch die Wiederentdeckung des wahren Abbildes der Schöpfung. Dies erfordert nie nur die Wahl eines Entweder-Oder zwischen Wissenschaft und Ethik: Es ist eher eine Frage der Wahl einer wissenschaftliche Methode, die wirklich respektvoll gegenüber ethischen Imperativen ist.

Die Anerkennung der Einheit der menschlichen Familie, und die Wertschätzung der angeborenen Würde eines jeden Mannes und jeder Frau finden heutzutage wieder mehr Bedeutung durch das Prinzip einer Verantwortung, die auffordert zu schützen. Dies wurde erst vor kurzem beschlossen, aber es war bereits implizit seit den Ursprüngen der Vereinten Nationen zugegen und ist jetzt charakteristisch für ihre Tätigkeit.

Jeder Staat hat die vorrangige Pflicht, dem Schutz der eigenen Bevölkerung vor schwerwiegenden und anhaltenden Verletzungen der Menschenrechte zu dienen, aber auch vor den Folgen der humanitären Krisen, ob sie nun natürlich oder von Menschen verursacht sind.

Wenn Staaten nicht in der Lage sind, einen solchen Schutz zu gewährleisten, muss die internationale Gemeinschaft einschreiten; und zwar mit den juristischen Mitteln, die in der Charta der Vereinten Nationen und in anderen internationalen Werkzeugen dafür vorgesehen sind.

Die Einsätze der internationalen Gemeinschaft und ihrer Organe, vorausgesetzt, sie respektieren die Grundsätze, die die internationale Ordnung tragen, sollten niemals zu ungerechtfertigten Auflagen oder zu einer Einschränkung der Souveränität führen. Im Gegenteil, angesichts eines möglichen Einsatzes gleichgültig zu bleiben oder ihn zu unterlassen, verursacht die wirklichen Schäden. Was wir brauchen, ist eine tiefere Suche nach Möglichkeiten, wie man Konflikte im Vorfeld behandelt und mit ihnen umgeht, indem man alle möglichen diplomatischen Wege auslotet und auch den geringsten Anzeichen für einen Dialogs oder Wunsch nach Versöhnung Aufmerksamkeit und Ermutigung schenkt.

Das Prinzip der Verantwortung zum Schutz wurde von dem alten „ius gentium“ als Grundlage für jede Handlung angesehen, die von der Regierung im Hinblick auf die Regierten angesehen: in der Zeit, als das Konzept der souveränen Nationalstaaten zum ersten Mal entwickelt wurde, erklärte der Dominikaner Mönch Francisco De Vitoria, der als ein Vorläufer der Idee der Vereinten Nationen bezeichnet wird, dass diese Verantwortung ein Aspekt der natürlichen Ordnung ist, die von allen Völkern geteilt wird und das Ergebnis einer internationalen Ordnung darstellt, deren Aufgabe es war, die Beziehungen zwischen den Völkern zu ordnen.

Jetzt wie damals bezieht sich dieses Prinzip auf die Auffassung vom Menschen als Bild des Schöpfers, dem Wunsch nach dem Absoluten und dem Wesen der Freiheit.

Die Gründung der Vereinten Nationen fiel, wie wir wissen, mit den tief greifenden Umwälzungen zusammen, die die Menschheit erlebt hat, als nämlich jeder Hinweis auf die Bedeutung von Transzendenz und natürlicher Vernunft aufgegeben wurde, was zur Folge hatte, dass die Freiheit und die Würde des Menschen grob verletzt wurden.

Immer wenn dies geschieht, bedroht es die objektiven Grundlagen jener Werte, die die internationale Ordnung tragen, und es untergräbt die eindeutigen und unantastbaren Grundsätze, die durch die Vereinten Nationen formuliert und konsolidiert wurden.

Wenn man vor neuen und tief greifenden Herausforderungen steht, ist es ein Fehler, sich auf einen pragmatischen Ansatz zurückzuziehen und sich auf die Bestimmung einer „gemeinsamen Basis“ zu beschränken, die inhaltlich reduziert und in ihrer Wirkung schwach bleibt.

Dieser Hinweis auf die Menschenwürde, ihre Grundlage und Ziel, die Verantwortung für ihren Schutz, bringt uns zu dem Thema, auf das wir uns in diesem Jahr konzentrieren, da wir den sechzigsten Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte feiern.

Dieses Dokument ist das Ergebnis eines Zusammentreffens der verschiedenen religiösen und kulturellen Traditionen, die alle vom gemeinsamen Wunsch durchdrungen sind, den Menschen in den Mittelpunkt der Institutionen, der Gesetze und der Abläufe der Gesellschaft zu stellen und die menschliche Person in ihrer wesentlichen Bedeutung für die Welt der Kultur, Religion und Wissenschaft zu betrachten.

Die Menschenrechte werden immer mehr als die gemeinsame Sprache und das ethische Substrat der internationalen Beziehungen erachtet. Gleichzeitig dienen die Universalität, Unteilbarkeit und Interdependenz der Menschenrechte als Schutz der Garantie für Menschenwürde.

Es ist offensichtlich, dass diese Rechte, die in der Erklärung anerkannt und dargelegt werden, für alle Menschen Gültigkeit haben kraft des gemeinsamen Ursprungs der Person, die nach wie vor den Höhepunkt von Gottes schöpferischem Plan von Welt und Geschichte darstellt.

Sie gründen sich auf das natürliche Recht, das in die menschlichen Herzen eingeschrieben ist und in den verschiedenen Kulturen und Zivilisationen gegenwärtig ist. Die Menschenrechte aus diesem Zusammenhang zu lösen, würde bedeuten, ihre Reichweite einzuschränken und einer relativistischen Konzeption nachzugeben, gemäß derer die Bedeutung und Auslegung der Rechte variieren könnte und ihnen ihre Universalität im Namen der verschiedenen kulturellen, politischen, sozialen und religiösen Anschauungen aberkannt würde. Diese große Vielfalt der Sichtweisen darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass nicht nur Rechte universal sind, sondern auch die menschlichen Person, die Gegenstand dieser Rechte ist.

Das Leben der Gemeinschaft, sowohl im Inland als auch auf internationaler Ebene, zeigt deutlich, dass die Achtung der Rechte und der Garantien, die aus ihnen folgen, Maßnahmen für das Gemeingut sind, die zur Beurteilung der Beziehung zwischen Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit, Armut und Entwicklung, Sicherheit und Konflikt dienen.

Die Förderung der Menschenrechte bleibt nach wie vor die wirksamste Strategie für die Beseitigung von Ungleichheiten zwischen den Ländern und sozialen Gruppen, und für die Erhöhung der Sicherheit. Tatsächlich werden die Opfer von Not und Verzweiflung, deren menschliche Würde durch Straflosigkeit verletzt wird, leichte Beute für den Aufruf zur Gewalt, und sie können dann den Frieden verletzen.

Das Gemeinwohl, das die Menschenrechte zu sichern helfen, kann jedoch nicht nur durch korrekte Methoden erzielt werden; noch weniger dadurch, einen Ausgleich zwischen konkurrierenden Rechten zu erreichen. Das Verdienst der Allgemeinen Menschenrechtserklärung besteht darin, dass sie verschiedene Kulturen befähigt hat, rechtlichen und institutionellen Modellen Ausdruck zu verleihen und sie um einen grundlegenden Kern der Werte und damit der Rechte herum zu entwickeln.

Heute müssen die Anstrengungen angesichts des Druckes, die Grundlagen der Menschenrechtserklärung neu zu legen und ihre innere Einheit aufzugeben, verdoppelt werden, sonst erleichtert man eine Abkehr vom Schutz der Menschenwürde hin zur Befriedigung oberflächlicher Interessen und oft partikulärer Absichten. Die Erklärung wurde ein „gemeinsamer Standard für die Erreichung eines Zieles“ (Präambel) und kann nicht bruchstückhaft angewandt werden, je nach Trends oder selektiver Auswahl, die lediglich Gefahr laufen, im Widerspruch zur Einheit der menschlichen Person zu stehen und damit der Unteilbarkeit der Menschenrechte widerstreiten.

Die Erfahrung zeigt, dass die Rechtmäßigkeit oft über die Gerechtigkeit triumphiert, wenn das Beharren auf Rechten, sie als ausschließliches Ergebnis der gesetzgebenden Erlasse oder normative Entscheidungen erscheinen lässt, die von den verschiedenen Einrichtungen derer, die an der Macht sind, stammen.

Rechte, die rein auf ihre Rechtmäßigkeit hin eingefordert werden, laufen Gefahr zu schwachen Positionen zu werden, weil sie von ethischen und rationalen Dimension getrennt werden, die ja ihr Grund und ihr Ziel sind.

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte hat vielmehr die Überzeugung bestärkt, dass die Achtung der Menschenrechte hauptsächlich in unveränderlicher Gerechtigkeit verankert ist, auf der die Verbindlichkeit der internationalen Proklamationen ja ebenfalls basiert.

Dieser Aspekt wird häufig übersehen, wenn der Versuch unternommen wird, Rechte ihrer wahren Funktion im Namen einer engen, nutzungsorientierten Perspektive zu berauben.

Da die sich daraus ergebenden Rechte und Pflichten ganz natürlich aus dem menschlichen Miteinander hervorgehen, wird leicht vergessen, dass sie die Frucht eines allgemeinen Vorverständnisses von Gerechtigkeit sind, der in erster Linie auf der Solidarität zwischen den Mitgliedern der Gesellschaft baut, und damit zu allen Zeiten und unter allen Völkern gültig ist.

Diese Intuition wurde schon im fünften Jahrhundert von Augustinus von Hippo, eines der großen Meister unseres geistigen Erbes, zum Ausdruck gebracht. Er lehrte, das Wort: Was du nicht willst, das man dir tu, das füg‘ auch keinem anderen zu, „kann sich nicht in irgendeiner Weise je nach den verschiedenen Vereinbarungen, die es in der Welt gibt, verändern“ (De Doctrina Christiana, III, 14). Menschenrechte müssen als Ausdruck der Gerechtigkeit respektiert werden, und nicht nur weil sie durch den Willen des Gesetzgebers durchsetzbar sind.

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

Mit dem Voranschreiten der Geschichte ergeben sich neue Situationen und es wird der Versuch unternommen, sie mit neuen Rechten zu verknüpfen. Unterscheidungsvermögen, das heißt, die Fähigkeit zur Unterscheidung zwischen Gut und Böse, wird im Kontext der Anforderungen, die das Leben und Verhalten von Personen, Gemeinden und Völker stellen, immer wichtiger. Bei der Auseinandersetzung mit dem Thema der Rechte ist Unterscheidungsvermögen eine unverzichtbare und fruchtbare Tugend, da es ja um wichtige Situationen und tiefgründige Wahrheiten handelt.

Unterscheidungsvermögen zeigt nämlich, dass die ausschließliche Beauftragung einzelner Staaten, mit ihren Gesetzen und Institutionen, die endgültige Verantwortung für die Erfüllung der Erwartungen von Personen, Gemeinden und ganze Völker zu übernehmen, manchmal solche Folgen haben kann, dass die Möglichkeit einer sozialen Ordnung und der Respekt für die Würde und Rechte der Person ausgeschlossen bleibt.

Auf der anderen Seite kann eine Lebensperspektive, die in der religiösen Dimension fest verankert bleibt, helfen, dieses Ziel zu erreichen, da die Anerkennung des transzendenten Wertes eines jeden Mannes und jeder Frau die Bekehrung der Herzen begünstigt und zu einer Überzeugung führt, die hilft, jeder Art von Gewalt, Terror und Krieg zu widerstehen und Gerechtigkeit und Frieden zu fördern.

Dies liefert auch genau den Kontext für jenen interreligiösen Dialog, den die Vereinten Nationen zu unterstützen aufgerufen sind, wie sie auch den Dialog in anderen Bereichen menschlichen Handelns unterstützen. Der Dialog sollte als das Mittel erkannt werden, durch das die verschiedenen Teile der Gesellschaft ihre je eigene Sichtweise artikulieren können und durch das sie einen Konsens um die die einzelnen Werte und Ziele betreffende Wahrheit herum aufbauen können.

Natürlich müssen die Menschrechte das Recht der Religionsfreiheit einschließen, und zwar als Ausdruck einer zugleich individuellen als auch gemeinschaftlichen Dimension. Eine Vorstellung, die die Einheit der Person ausdrückt, auch wenn sie klar zwischen der Stellung des Bürgers und des Gläubigen unterscheidet.

Die Tätigkeit der Vereinten Nationen hat in den vergangenen Jahren sichergestellt, dass die öffentliche Debatte Sichtweisen Raum erschlossen hat, die von einer religiösen Perspektive in all ihren Dimensionen inspiriert ist, einschließlich der Rituale, dem Gottesdienst, der Erziehung, der Verbreitung von Informationen wie auch der Freiheit, eine Religion zu bekennen oder zu wählen.

Es ist daher unbegreiflich, dass Gläubige einen Teil ihrer selbst unterdrücken müssen, nämlich ihren Glauben, um aktive Bürger zu sein. Es sollte niemals erforderlich sein, Gott zu verleugnen, um in den Genuss der eigenen Rechte zu kommen.

Die mit der Religion verbundenen Rechte sind umso schutzbedürftiger, wenn sie einer säkularen Ideologie oder zu religiösen Mehrheitspositionen exklusiver Art gegengesetzt angesehen werden. Die volle Gewährleistung der Religionsfreiheit kann nicht auf die Kultfreiheit beschränkt werden, sondern muss in richtiger Weise die öffentliche Dimension der Religion berücksichtigen, also die Möglichkeit der Gläubigen, ihre Rolle im Aufbau der sozialen Ordnung zu spielen.

Tatsächlich tun sie das schon, beispielsweise durch ihre einflussreiche und großzügige Beteiligung in einem weiten Netzwerk von Initiativen, die von Universitäten, wissenschaftlichen Einrichtungen und Schulen bis zu Einrichtungen der Gesundheitsfürsorge und karitative Organisationen im Dienste der Ärmsten und Benachteiligten reichen. Die Weigerung, den Beitrag zur Gesellschaft anzuerkennen, der in der religiösen Dimension und der Suche des Absoluten wurzelt – schon in ihrer Natur Ausdruck der Gemeinschaft zwischen Personen -, würde zweifelsohne einen individualistischen Ansatz den Vorzug geben und die Einheit der Person aufsplittern.

Meine Anwesenheit in dieser Versammlung ist Zeichen der Wertschätzung für die Vereinten Nationen und ist als Ausdruck der Hoffnung gemeint, dass die Organisation immer mehr als Zeichen der Einheit zwischen den Staaten und als Instrument des Dienstes an der gesamten Menschheitsfamilie nützen kann.

Sie drückt auch den Willen der katholischen Kirche aus, den ihr eigenen Beitrag beim Aufbau internationaler Beziehungen solcher Art zu leisten, die erlauben, dass jede Person und jedes Volk merken, dass sie eine unersetzliche Rolle spielen.

In einer Weise, die mit ihrem Beitrag im ethischen und moralischen Bereich und mit dem freien Handeln ihrer Gläubigen im Einklang steht, arbeitet die Kirche auch durch die internationale Tätigkeit des Heiligen Stuhls an der Verwirklichung dieser Ziele.

In der Tat hat der Heilige Stuhl immer einen Platz in der Versammlung der Nationen gehabt und damit seinen besonderen Charakter als Subjekt im internationalen Bereich bekundet. Wie die Vereinten Nationen kürzlich bestätigt haben, leistet der Heilige Stuhl dabei seinen Beitrag gemäß den Vorgaben des internationalen Rechts; er hilft dieses Recht zu bestimmen und bezieht sich darauf.

Die Vereinten Nationen bleiben ein bevorzugter Ort, an dem die Kirche bemüht ist, ihre Erfahrung „der Humanität“ einzubringen, die sie über Jahrhunderte unter den Völkern aller Rassen und Kulturen entwickelt hat, und sie allen Mitgliedern der internationalen Gemeinschaft zur Verfügung zu stellen.

Diese Erfahrung und Tätigkeit, die darauf abzielt, für jeden Gläubigen Freiheit zu garantieren, versucht auch, den Schutz der Personenrechte zu verstärken. Jene Rechte gründen sich auf die transzendente Natur der Person und sind ihr nachgestaltet. Sie erlaubt Männern und Frauen, ihren Glaubensweg und ihre Suche nach Gott in dieser Welt zu verwirklichen. Die Anerkennung dieser Dimension muss verstärkt werden, wenn wir die Hoffnung der Menschheit auf eine bessere Welt unterstützen wollen und wenn wir die Bedingungen für Frieden, Entwicklung, Zusammenarbeit und die Bewahrung der Rechte für die zukünftige Generationen schaffen wollen.

In meiner letzten Enzyklika, Spe salvi, habe ich darauf hingewiesen, dass „die immer neue, beschwerliche Suche des rechten Weges, die menschlichen Angelegenheiten zu ordnen, Aufgabe einer jeden Generation ist“ (Nr. 25). Für Christen ist diese Aufgabe aus der Hoffnung motiviert, die aus dem Heilswerk Jesu Christi entspringt. Das ist der Grund, warum die Kirche froh ist, mit dieser angesehenen Organisation verbunden zu sein, die mit der Verantwortung betraut ist, den Frieden und den guten Willen in der ganzen Welt zu fördern. Liebe Freunde, ich danke Ihnen für die heutige Gelegenheit, mich an Sie zu wenden, und ich verspreche Ihnen die Unterstützung durch meine Gebete für das Fortführen Ihrer edlen Aufgabe.

Bevor ich mich von dieser angesehenen Versammlung verabschiede, möchte ich allen hier vertretenen Nationen meine Grüße in den offiziellen Sprachen entrichten:

Peace and Prosperity with God’s help!

Paix et prospérité, avec l’aide de Dieu!

Paz y prosperidad con la ayuda de Dios!

Auf Arabisch und Chinesisch“

Мира и благоденствия с помощью Боией!

[ZENIT-Übersetzung durch Angela Reddemann; © Copyright 2008 des englischen Originals — Libreria Editrice Vaticana]

Unser Kommentar:

Was wir uns als katholische Christen bei dieser Gelegenheit unbedingt fragen müssen, ist: sind die „Menschenrechte“, so wie sie vor 60 Jahren, Ende 1948, durch die Vereinten Nationen (56 Staaten) und dann später, 1993, durch die zweite Weltmenschenrechtskonferenz in Wien mit Zustimmung von 171 Staaten mit der „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ („Universal Declaration of Human Rights„) definiert wurden, kompatibel mit dem, was uns unser Glaube lehrt, was CHRISTUS und Sein HEILIGER GEIST lehrt? Darauf können wir mit Bestimmtheit antworten: NEIN!

Oberflächlich gesehen, ist an den 30 Artikeln (aus heutiger Sicht) kaum etwas auszusetzen. Erst wenn man die Sache im Lichte des übernatürlichen christlichen Glaubens betrachtet, wird einem klar, dass hier vieles nicht stimmt, dass vieles nicht vereinbar ist mit dem, was unser HERR und GOTT für die ganze Menschheit und für jeden einzelnen Menschen will. Schon zu Artikel 1 wäre einiges zu bemerken, um eine falsche Interpretation zu vermeiden; aber lassen wir den einmal „unberührt“ stehen. Die gravierenden Schwierigkeiten beginnen mit Artikel 2 (in Zusammenschau mit Artikel 7)!

Da wird also stipuliert (Artikel 2): Jeder hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.“ Und in Artikel 7: „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich und haben ohne Unterschied Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz. Alle haben Anspruch auf gleichen Schutz gegen jede Diskriminierung, die gegen diese Erklärung verstößt, und gegen jede Aufhetzung zu einer derartigen Diskriminierung.“ In den Artikeln 9 und 11 wird dann der Begriff „willkürlich“ verwendet, der aber undefiniert bleibt und damit seinerseits willkürlich ausgelegt werden kann! Und wer legt fest, was bei Artikel 10 „unparteiisch“ und „unabhängig“ bedeutet?

Nun, aus christlicher Sicht sind solche Menschenrechts-Forderungen völlig inakzeptabel, ja sie sind letztlich gottlos, weil sie sich nicht an Gottes Gesetz und Geboten orientieren, sondern an rein „menschlichen“, „humanistischen“ Postulaten. Mit anderen Worten: man hebt mit diesem Bestimmungen die Unterscheidung zwischen Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit, zwischen Recht und Unrecht, zwischen Gut und Böse, zwischen Wahr und Falsch, zwischen Heil und Unheil auf, weil man je beidem gleiches Recht und gleiche Freiheit verleiht. Und genau diese (hier fehlende, ja verunmöglichte) Unterscheidung zwischen Gut und Böse moniert denn auch Papst Benedikt XVI. auffälligerweise in seiner Ansprache! Nur wird er unseres Erachtens leider nicht konkret. Da wäre zur Illustration und Plausibilisierung gerade der Islam als „Religion“ offen und schonungslos namentlich zu behaften. Ohne „Diskriminierung“ seitens der Christen kann der Islam sich im Schutze dieser „Menschenrechte“ überall ungehindert ausbreiten und damit das Christentum immer mehr diskriminieren und zuletzt unterjochen und geradezu auslöschen; denn der Islam ist die Religion des Anti-Christlichen und damit des Bösen, der Unwahrheit, des Unheils, während das Christentum die Religion GOTTES und damit des Guten, der Wahrheit, des Heils ist. Papst Benedikt XVI. glaubt offenbar – und mit ihm die Menschenrechtsbefürworter – , dass gerade diese es verhindern, dass der Islam (weiterhin – wie bisher) mit den Menschenrechten unvereinbare Exlusivrechte oder Partikularrechte fordern und durchsetzen könne. Nur ist genau das ein Trugschluss, eigentlich reines Wunschdenken. Das ergibt sich schon aus der „Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam“ und aus der „Islamischen Charta„! Bei der heutigen „Weltmentalität“ wird es der Islam wohl innert Kürze zustandebringen, dass die Menschenrechte eher islam-kompatibel werden als dass er sich dazu hergeben wird, menschenrechts-konform zu werden.

Benedikt XVI. meinte einleitend, dass – wie es schon Johannes-Paul II. 1995 ausgedrückt habe – die UNO „ein moralisches Zentrum“ „für alle Nationen“ sein sollte. Wie kann aber ein religiös oder weltanschaulich so heterogen zusammengesetztes Gremium Moral, also Sittlichkeit, definieren und deren Einhaltung allgemein fordern und durchsetzen, wenn doch der CHRISTEN-GOTT allein es ist, der bestimmt, was moralisch gut und böse, was sittlich und unsittlich ist? Bei „Allah“ und im Koran ist die „Moral“ ganz anders umschrieben und festgelegt als in der Lehre Christi und Seiner KIRCHE. Und wie kann der höchste Hirt dieser Kirche, der Stellvertreter Christi, Glauben und Vertrauen haben in eine Organisation wie die UNO, wenn diese den Christen-Gott gar nicht als Autorität anerkennt, gar nicht als maßgeblich ansieht? Heißt es doch in der Heiligen Schrift (1. Kor. 3,11): „Einen anderen Grund kann niemand legen, als der schon gelegt ist, nämlich JESUS CHRISTUS.“ Dass eine „UNO-MORAL“, eine „MENSCHENRECHTS-MORAL“ einer CHRISTEN-MORAL letztlich im Wesentlichen widerspricht, läßt sich am Beispiel der „Abtreibung“ verdeutlichen. Siehe dazu z.B.: „Zur ethischen Grundsatzdebatte über die Abtreibung„! „Human Rights Watch: Women’s Human Rights: Abortion“ „Human rights and wrongs

(Unser Kommentar wird gelegentlich ergänzt und weiter bearbeitet!)

Dokumente/Links:

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Das Papstzitat von Regensburg

Posted by deislam - 23. Februar 2008

Wikipedia hat (von einem korrekten neutralen Standpunkt aus) dieses Ereignis sehr gut dokumentiert. Die Einleitung dazu lautet wie folgt [Hervorhebungen im Zitat von uns!]:

Bei seinem zweiten Besuch als Papst in Deutschland hielt Benedikt XVI. am 12. September 2006 vor Wissenschaftlern an der Universität Regensburg eine Vorlesung. Das als Papstzitat von Regensburg bekannt gewordene Diktum ist eine Äußerung in dieser Vorlesung. Darin zitierte er eine Aussage des spätmittelalterlichen byzantinischen Kaisers Manuel II. Palaiologos zur Rolle der Gewalt im Islam:[1]

„Ohne sich auf Einzelheiten wie die unterschiedliche Behandlung von ‚Schriftbesitzern‘ und ‚Ungläubigen‘ einzulassen, wendet er sich in erstaunlich schroffer, uns überraschend schroffer Form ganz einfach mit der zentralen Frage nach dem Verhältnis von Religion und Gewalt überhaupt an seinen Gesprächspartner. Er sagt: ‚Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten‘. Der Kaiser begründet, nachdem er so zugeschlagen hat, dann eingehend, warum Glaubensverbreitung durch Gewalt widersinnig ist. Sie steht im Widerspruch zum Wesen Gottes und zum Wesen der Seele. ‚Gott hat kein Gefallen am Blut‘, sagt er, ‚und nicht vernunftgemäß, nicht σὺν λόγω zu handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider‘. Der Glaube ist Frucht der Seele, nicht des Körpers. Wer also jemanden zum Glauben führen will, braucht die Fähigkeit zur guten Rede und ein rechtes Denken, nicht aber Gewalt und Drohung… Um eine vernünftige Seele zu überzeugen, braucht man nicht seinen Arm, nicht Schlagwerkzeuge noch sonst eines der Mittel, durch die man jemanden mit dem Tod bedrohen kann.

Unser Kommentar:

Leider hat sich dann der Papst aufgrund der heftigen Reaktionen aus der islamischen Welt „entschuldigt“, indem er ausrichten ließ, er sei mißverstanden worden, er hätte nicht die Absicht gehabt, sich dieses Zitat zu eigen zu machen, weil es „in erstaunlich schroffer, für uns [für ihn] unannehmbarer Form“ vorliege. Er habe lediglich auf den wesentlichen Zusammenhang zwischen Glaube und Vernunft hinführen wollte und empfinde Ehrfurcht gegenüber dem Koran!

Der Kernsatz des Zitats lautet:

„Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten“.

Wir von deislam stimmen dieser Aussage des spätmittelalterlichen byzantinischen Kaisers Manuel II. Palaiologos vollumfänglich bei und machen sie uns zu eigen. Wer Mohammed und den Koran und den daraus hervorgegangenen Islam nur schon einigermaßen kennt, weiß als vernünftiger Mensch, und erst recht als Christ, dass er nur Schlechtes und Inhumanes gebracht hat. Das vermeintlich „Gute“, das er damit (auch) gebracht hat, dient ja nur dem Schlechten und Inhumanen, weil Wider-Göttlichen, wie der Zuckerguss um eine Giftpille. Gewiss gehören Glaube und Vernunft beim wahren christlichen Glauben zusammen. Der christliche Glaube ist vernünftig, er allein. Nicht so der mohammedanische. Der ist intrinsisch unvernünftig. Die Gewaltanwendung ist da von sekundärer Bedeutung. Wenn Papst Benedikt XVI. „Ehrfurcht gegenüber dem Koran“ empfindet, dann hat er damit eine „unvernünftige Empfindung“, die Denjenigen beleidigt, dessen Stellvertreter auf Erden er ist! Der Koran ist das Werk eines Unvernünftigen.

Wer „Gewalt“ im Zusammenhang mit „Religion“ „im allgemeinen“, undifferenziert verurteilt, verurteilt damit (gewollt oder nicht) auch jegliche christliche Gewaltanwendung wie die Kreuzzüge oder die „Reconquista“, ja letztlich auch die von Gott gutgeheißene und angeordnete (alttestamentlich), die Feinde Seines auserwählten Volkes vernichtende, schonungslose kriegerische Gewaltanwendung. Glaubensverbreitung (Mission) durch Gewalt ist widersinnig, ist unvernünftig. Nicht aber Lebens-, Besitz und Glaubensverteidigung mit Gewalt!

Siehe dazu auch: „Grundsätzliches“ und „Was ist der Islam wirklich?“ 

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Benedikt XVI. antwortet auf den Brief von mehr als 140 muslimischen Gelehrten

Posted by deislam - 30. November 2007

Der Staatssekretär Kardinal Tarcisio Betrone schrieb am 19. November 2007 im Namen des Papstes an „Seine Königliche Hoheit Prinz Ghazi bin Muhammad bin Talal im Königlichen Palast von Amman, Jordanien“, der auch Mitunterzeichner des „Gemeinsamen Wortes zwischen uns und euch“ war und sich persönlich um die Überreichung des Schreibens an den Papst (und weitere christliche Religionsführer) gekümmert hatte. Siehe: Zenit-Artikel (ZG07112910 – 29.11.2007).

Aus dieser Antwort zitieren und kommentieren wir (Hervorhebungen durch uns):

„Ohne unsere Verschiedenheiten als Christen und Muslime zu übergehen oder herunterzuspielen, können und sollten wir daher auch auf das schauen, was uns eint, nämlich auf den Glauben an den einen Gott, den vorausschauenden Schöpfer und universalen Richter, der am Ende der Zeiten jede Person so behandeln wird, wie es seine oder ihre Taten verdienen. Wir sind alle dazu aufgerufen, uns ganz in seinen Dienst zu stellen und seinem heiligen Willen zu gehorchen.“

Wie oft muss man es wohl noch wiederholen, um dennoch auf taube Ohren, auf krankhaft verblendeten, ja auf verbarrikadierten Geist, auf Verständnislosigkeit zu stoßen!?: Christen und Muslime sind nicht „geeint im Glauben an den einen Gott“! Vielmehr sind sie total entzweit. Der Gott der Christen ist ein völlig anderer Gott als der der Muslime. Der Gott der Christen ist der Dreifaltige, Dreipersönliche, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Der Gott der Christen ist der Vater Jesu Christi, des Sohnes Gottes, Mensch geworden durch den Heiligen Geist aus Maria der Jungfrau. Der Gott der Christen ist JESUS CHRISTUS. Der „Gott“ der Muslime ist der Nicht-Dreifaltige, Nicht-Dreipersönliche, ist der Un-Persönliche, Un-Person, ist weder Vater, noch Sohn, noch Heiliger Geist. Der „Gott“ der Muslime ist nicht Mensch geworden, ist nicht der Gott-Mensch, ist nicht der Menschenfreundliche, ist der Nicht-Erlöser, der Nicht-Retter, ist damit der Fälscher, Betrüger, der Lügner, der Widerpart Gottes, der Zerstörer der Offenbarung und des Heilswerkes des christlichen Gottes. Der „Gott“ der Muslime ist überhaupt nicht Gott. Er ist ein Trugbild, das Blendwerk Satans! Der Gott der Muslime ist auch nicht „der vorausschauende Schöpfer und universale Richter“; denn der eine wahre Gott, der Dreifaltige, hat alles (vorausschauend) auf JESUS CHRISTUS hin geschaffen und IHM das Gericht übergeben. Und wenn man das nicht sieht, wenn man eine solche Evidenz leugnet, dann „übergeht man“ und „spielt man herunter“, was Christen und Muslime unterscheidet und unversöhnlich trennt. Und wenn man trotz solcher Aufklärung stur daran festhält, „dass Muslime und Christen geeint seien im Glauben an den einen Gott“, dann ist man schlicht nicht mehr christlich, geschweige katholisch!

„Das Leben jedes Menschen ist heilig, für die Christen wie für die Muslime. Wir haben ein großes Aktionsfeld, in dem wir uns im Dienst an den moralischen Grundwerten vereint fühlen dürfen“. Eine solche gemeinsame Basis erlaubt es uns, unseren Dialog auf dem nachhaltigen Respekt vor der Würde jeder menschlichen Person zu gründen, auf der objektiven Kenntnis der Religion des anderen, auf der religiösen Erfahrung, die wir miteinander teilen…“

Fürwahr, das Leben jedes Menschen ist heilig, unseres Respektes würdig, sowieso das der Christen, aber auch das der Muslime und aller Nichtchristen! Aber es ist nur heilig, weil alles Leben (nicht alle „Religion“!) aus den heiligsten, würdevollsten Schöpferhänden hervorgeht. Aber ein Christ ist ein Mensch, der in JESUS CHRISTUS als Kind seinen heiligsten, würdevollsten himmlischen VATER-GOTT und Seine Gebote und Lehren und darauf gründenden moralischen Werte liebevoll angenommen hat, während ein Muslim, ein Anhänger Mohammeds, ein Beobachter des Korans und der Hadithen, eben diesen Erlöser- und Retter-Gott zurückweist, weil er sich mit seiner höllisch-inspirierten Schein- und Plagiat-Religion begnügt, ja sie für die einzig richtige und wahre hält und damit ganz andere „moralische Grundwerte“ vertritt und lebt. Es gibt deshalb keine „gemeinsame Basis“, kein „gemeinsames Ationsfeld“ und keine „religiöse Erfahrung, die wir miteinander teilen“ (könnten)! Jeder Begriff wie „Glaube“, „Liebe“, „Gerechtigkeit“, „Barmherzigkeit“, ja sogar „Gott“, der sowohl im Islam wie im Christentum gleich-lautend vorkommt, bekommt einen gänzlich anderen Sinn, wenn er in der Bibel steht und wenn er im Koran steht.

Der Papst hätte die Pflicht, statt auf ein so heuchlerisches „Gemeinsames Wort“ von muslimischen religiösen Führern mit „Dank“ und „tiefer Wertschätzung“ „für die lobenswerte Initiative“ zu reagieren, es im Lichte des Gott-Menschen und Seiner Lehre und Seines Auftrages ohne Gegen-Heuchelei als das zu entlarven, was es ist: ein Versuch (mehr), die Christen von „der einzigartigen Schönheit und Wahrheit und Lieblichkeit und Erhabenheit und Menschenfreundlichkeit, Barmherzigkeit, Friedfertigkeit und Toleranz des Islams“ zu überzeugen und sie damit abzubringen „von ihren falschen Vorurteilen, von ihrem unberechtigten Argwohn, ihrem unnötigen, beleidgenden Widerstand“.

Es gab eine Zeit, da kämpften die Päpste und mit ihnen die Bischöfe und mit ihnen die Priester und mit ihnen die Lehrer, die Erzieher, die politischen Parteien, gegen jede Häresie, gegen jeden Angriff auf die Integrität unseres HERRN und GOTTES, JESUS CHRISTUS und Seines REICHES, der KIRCHE. Und zum offenen, furchtlosen, unverblümten Verurteilen jeglicher Gottlosigkeit gehörte das entschlossene Missionieren ALLER Nicht-Christen, auch der Juden, auch der Muslime. Heute ist an die Stelle all dessen ein „Dialog“ getreten, der die Funktion übernimmt, unter anderem zu verhindern, dass „die Dinge beim Namen genannt“ werden, beim Namen der ihnen gebührt, dass „ja ja ist und nein nein“, dass „gut gut ist und bös bös“, dass „wahr wahr ist und unwahr unwahr“. Denn wer sich mit der Unwahrheit, der Irrlehre (zu einem „gegenseitig wertschätzenden objektiven Kennenlernen“) einläßt, wird leicht ihr Freund; wer mit der Versuchung (zur Sünde) (dem Versucher) dialogisiert, fällt ihr (ihm) anheim. Nur der entschlossene Kampf gegen das Reich der Finsternis, in welcher Form auch immer es auftritt, bringt den Sieg, den persönlichen, wie den gemeinschaftlichen, den der Kirche.

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Eine treffliche Schlußfolgerung

Posted by deislam - 1. Oktober 2007

Der vatikanische Dialog der Blauäugigkeit ist eine Form der Selbstbelügung. Denn er verwendet Begriffe wie Allmächtiger, Frieden, Menschenrechte, Unschuldige in einem zweideutigen Sinn. Christentum und Islam verwenden dieselben Wörter – und meinen damit etwas Anderes.

Siehe Kreuz.net: Dialog der Zweideutigkeiten

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