ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

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Das Geiseldrama im Jemen und die christliche Mission

Posted by deislam - 23. Juni 2009

Zitat aus: Der Tagesspiegel, 23.6.2009:

Bekehrung im Jemen – Mission von gestern
Schon vor dem Geiseldrama im Jemen galt Bekehrung in der christlichen Entwicklungshilfe als überholt.

Humanitäre Hilfe statt Bekehrung. Die Bibelschule wehrt sich gegen Vorwürfe, die getöteten Frauen mit einem religiösen Auftrag in den Jemen geschickt zu haben.

Von Frank Jansen und Barbara Junge, 23.6.2009

Berlin – Trotz erster Hoffnungssignale aus dem Jemen herrscht noch Ungewissheit über das Schicksal der verschleppten Familie aus Deutschland und des mit ihr entführten Briten. Eine Debatte um den Charakter christlicher Hilfseinsätze und missionarischer Motivation hat jedoch schon eingesetzt. Die katholische Organisation Mission auf Zeit (MAZ) betrachtet den Bekehrungsansatz in der Missionsarbeit als veraltet. „Menschen in anderen Kulturen zu bekehren, ist überholt“, sagte Anja Dirks von MAZ. Die Arbeitsgemeinschaft katholischer Ordensgemeinschaften schickt etwa 300 Helfer pro Jahr ins Ausland, etwa in Kinderheime, Krankenhäuser oder Altenheime. In der Arbeit gehe es darum, „mit den Menschen zu leben und voneinander zu lernen“, sagte Dirks. Wer in ein Land wie den Jemen gehe, um zu bekehren, verfehle oft das Ziel der Hilfe. „Wenn man länger in einem anderen Land lebt, kommt man aber eigentlich selbst davon ab, jemanden bekehren zu wollen.“ Allerdings gebe es deshalb Auseinandersetzungen mit Missionen anderer Glaubensrichtungen, besonders mit evangelikalen.

Auch der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) weist den missionarischen Ansatz in der Entwicklungshilfe zurück. Man helfe nur bei der Bekämpfung von Hunger und Armut, sagte EED-Vorstandsmitglied Wilfried Steen dem Evangelischen Pressedienst (epd). Besonders in muslimischen Ländern müsse klar sein, dass Fachkräfte nicht missionieren. „Aber natürlich treten sie als Christen auf.“ Bei der Auswahl von Personal werde darauf geachtet, keine Abenteurer- oder Märtyrer-Typen zu vermitteln.

Die im Jemen getöteten deutschen Frauen studierten an der Bibelschule Brake und machten im Rahmen der Ausbildung zur Sozialdiakonin ein Praktikum im Jemen. Die Bibelschule ist missionarisch ausgerichtet. Der „Spiegel“ berichtete, der Krisenstab des Auswärtigen Amtes gehe davon aus, dass die Deutschen als Missionare bekannt gewesen seien. Auch in den Hinterlassenschaften der getöteten Frauen hätten Ermittler Missionsschriften gefunden. Der noch vermisste Familienvater habe wegen eines Bekehrungsversuchs im Jemen Ärger bekommen.

Die Bibelschule Brake weist Spekulationen über einen Missionsauftrag der Frauen zurück. Richtig sei vielmehr, dass sie als Praktikantinnen der niederländischen Hilfsorganisation Worldwide Services in einem humanitären Dienst in einem staatlichen Krankenhaus eingesetzt worden seien, heißt es auf der Internetseite der Schule. Der Organisator von Worldwide Services, Paul Lieverse, weist den Missionsvorwurf ebenso strikt zurück. „Unsere Arbeit besteht in medizinischer Hilfe, Hilfe für die Menschen dort“, sagte Lieverse am Montag, „das ist unsere Mission.“ Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes betonte, eine Debatte über die Missionierungstätigkeit wäre allenfalls „nach Abschluss dieser Lage“ gerechtfertigt.

In der Art, wie der Mord an den Bibelschülerinnen Anita G. und Rita S. und der Südkoreanerin Young-Sun I. verübt wurde, zeigt sich nach Ansicht des Terrorismusexperten Guido Steinberg eine mutmaßlich islamistische Gesinnung der Täter. Es erinnere an die Taliban, dass die Entführer die Frauen mit Kopfschüssen töteten, sagte der Mitarbeiter der Stiftung Wissenschaft und Politik. Steinberg verweist zudem auf frühere Anschläge auf Missionare: Im Dezember 2002 überfiel in der jemenitischen Stadt Jibla ein Islamist ein von amerikanischen Baptisten geführtes Krankenhaus. Der Täter erschoss drei US-Missionare und verletzte einen schwer. Einen Monat zuvor war bereits im Libanon eine amerikanische Krankenschwester getötet worden, die in einem Missionshospital tätig war. Im März 2004 starben im Irak bei einem Anschlag vier US-amerikanische Missionare. Im Juni enthaupteten Al-Qaida-Kämpfer im Irak einen südkoreanischen Missionar.

Gegen christliche Überzeugungsarbeit in einem islamischen Land sei grundsätzlich nichts einzuwenden, sagte Steinberg. Doch wären Missionare gut beraten, nur in einem Land tätig zu werden, in dem die Behörden Schutz anbieten können.

Unser Kommentar:
Uns interessiert vor allem folgende Aussage im obigen Text:
„Die katholische Organisation Mission auf Zeit (MAZ) betrachtet den Bekehrungsansatz in der Missionsarbeit als veraltet. „Menschen in anderen Kulturen zu bekehren, ist überholt“, sagte Anja Dirkes von MAZ. Die Arbeitsgemeinschaft katholischer Ordensgemeinschaften schickt etwa 300 Helfer pro Jahr ins Ausland, etwa in Kinderheime, Krankenhäuser oder Altenheime. In der Arbeit gehe es darum, „mit den Menschen zu leben und voneinander zu lernen“, sagte Dirkes. Wer in ein Land wie den Jemen gehe, um zu bekehren, verfehle oft das Ziel der Hilfe. „Wenn man länger in einem anderen Land lebt, kommt man aber eigentlich selbst davon ab, jemanden bekehren zu wollen.“ Allerdings gebe es deshalb Auseinandersetzungen mit Missionen anderer Glaubensrichtungen, besonders mit evangelikalen.“

Missionseinsatz also ohne Mission? Mission ist doch per Definition Aussendung zur Bekehrung der noch nicht (zu Christus) Bekehrten. Jesus Christus hat doch nicht befohlen: Geht hin in alle Welt und leistet Entwicklungshilfe, leistet Dienste in Kinderheimen, Krankenhäusern, Altenheimen; bekämpfet Hunger und Armut, lebt mit den Menschen zusammen, um von ihnen zu lernen, und versucht nur ja nicht, sie zu bekehren! Solche Pseudo-Missionseinsätze sind also eine Nichterfüllung des Auftrages unseres göttlichen Erlösers, ja eine glatte Zuwiderhandlung gegen Sein Gebot. Darauf kann doch kein Segen sein. Auch hier muss doch gelten: „Wo man euch nicht aufnimmt und auf eure Worte nicht hört, da geht hinaus aus dem Haus oder der Stadt und schüttelt den Staub von euren Sohlen!“
„Et quicumque non receperit vos neque audierit sermones vestros exeuntes foras de domo vel de civitate excutite pulverem de pedibus vestris.“ (Matthäus 10,14) Solche Einsätze in islamischen Ländern wie Jemen, können und sollen viel gescheiter durch „weltliche“ Entwicklungshelfer erbracht werden, wenn überhaupt. Christen sollten diese Unbekehrbaren (weil Gefangenen ihres totalitären Systems) vielmehr in keiner Weise unterstützen, weil sie damit, wenn auch unbeabsichtigt, das totalitäre System (den Islam) befördern. Die hätten genug dringendste, nötigste Entwicklungs- und echte Missions-Arbeit zu leisten in Ländern, die für das Christentum noch zugänglich und empfänglich sind!

Siehe dazu noch diesen Artikel im „Kölner Stadtanzeiger“: Zweifelhafte Missionierung – von Harald Biskup
Welch schändliche, feige Haltung denjenigen gegenüber, die es – wenigstens noch zaghaft und äußerst diskret (verdeckt) – wagen, christliche Bekehrungsversuche von Muslimen zu unternehmen, kommt hier zum Ausdruck! Da wird ihnen sogar das Gebet um die Bekehrung von (und Mitleid mit den) Muslimen (weil sie den wahren Heilsweg noch nicht gefunden „hätten“) als etwas Fundamentalistisches, Deplatziertes, geradezu Verwerfliches vorgeworfen! („Märtyrer könne man nicht brauchen“!  Nun ja, als Märtyrinnen werden die „Evangelischen“ diese beiden jungen Frauen wohl auch nicht verehren, da man ja bei ihnen auch keine Heiligen verehrt. Aber unser HERR Jesus Christus wird ihnen den entsprechenden ewigen Lohn dafür nicht vorenthalten! Und auch wir zollen ihnen dafür gerne unsere Anerkennung.)
Darum, nochmals, bekräftigt: Einsätze mit „ausschließlich humanitärem Charakter“ können nicht als „Missions“-Einsätze bezeichnet werden und nicht als solche gelten. Alle, die ein Minimum an Christus-Bezeugung mit Bekehrungsversuchen (noch) Ungetauften, also vor allem auch Muslimen und Juden gegenüber, ablehnen und verurteilen, mögen sich sagen lassen, dass sie den Missionsbefehl der Bibel  keineswegs ernst nehmen, sondern  JESUS CHRISTUS, unseren HERRN und GOTT diesbezüglich sträflich verleugnen!

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