ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

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Pater Polykarp Ulin Agan SVD: Christliche Mission in muslimischen Ländern ist möglich!

Posted by deislam - 1. Juli 2009

Zitat aus Steyler Missionare Schweiz:

Deutschland / Indonesien
Christliche Mission in muslimischen Ländern ist möglich!
Die Steyler Missionare sind seit über 130 Jahren in der „Mission“ – seit fast 100 Jahren auch in muslimischen Ländern. Probleme aufgrund ihres Christseins haben sie dort nicht. Denn letztlich kommt es auf das richtige Verständnis von Mission an.

Pater Polykarp Ulin Agan SVD

Seit der Ermordung der beiden Schwesterschülerinnen einer Bibelschule in Lemgo vor wenigen Tagen im Jemen, ist die „kirchliche Mission“ wieder in aller Munde. Nicht besonders positiv, denn im Laufe der Missionsgeschichte wurden Kulturen und Religionen zerstört und Menschen zum Glaubenswechsel gezwungen. Eine Vorgehensweise, die allseits bekannt, nicht vergessen und auch heute noch von so manch evangelikaler Gruppe umgesetzt werde, wie man einschlägigen Medienberichten entnehmen kann.

Mission ist etwas Wunderbares

Dabei kann Mission etwas Wundervolles sein. Dies zumindest sagt Pater Polykarp Ulin Agan SVD, stellvertretender Direktor des Missionswissenschaftlichen Instituts der Steyler Missionare. „Wir sind tief bestürzt über die Ermordung der beiden Schwesternschülerinnen im Jemen“, sagt Polykarp „und beten für sie und ihre Familien. Und wir sind traurig darüber, dass ihr Tod von einigen Medien zum Anlass genommen wird, um das Thema „Mission“ in einem negativen Licht erscheinen zu lassen. Denn, dass Mission in islamischen Ländern zum Teil unter Androhung der Todesstrafe verboten ist, ist nicht ganz richtig. Ich selbst komme aus Indonesien, dem bevölkerungsreichsten muslimischen Land der Welt. Und natürlich gibt es beim Zusammentreffen von unterschiedlichen Kulturen und Religionen viele Herausforderungen im Umgang miteinander, aber letztlich zählt nur, wie man dieses Miteinander ausgestaltet.“

Es kommt also darauf an, wie man Mission versteht! Die Steyler haben im Laufe ihres Wirkens ein ganz neues, ganzheitliches Missionsverständnis entwickelt. „Wir distanzieren uns deutlich von der „Mission“, wie sie von gewisseb Gruppierungen gehandhabt wird, über die die Medien negativ berichtet haben. Für uns ist dies ein Schritt zurück zu einem Verständnis von Mission, das wir glaubten, überwunden zu haben. Die „Missionsfreiheit“, die für alle Länder gelten sollte und zur „Religionsfreiheit“ dazu gehört, hat ganz klar dort ihre Grenzen, wo sie mit Furcht oder Zwang operiert oder die Abhängigkeit von Menschen missbraucht.“

Mission: „Mit“ statt „gegen“ die Menschen

Früher wurde Mission oft gegen jemanden betrieben: gegen den Teufel und seine Dämonen, gegen den Irrglauben anderer Religionen und gegen – oder auch in Konkurrenz mit – anderen christlichen Kirchen. „Heute ist es eine Mission mit allen, die sich für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung – nämlich die Werte des Evangeliums –einsetzen“, so Polykarp.

Die Steyler Missionare haben als internationale Ordensgemeinschaft in allen Kontinenten Wurzeln geschlagen und sind dort heimisch geworden. Vor allem in Asien lernten sie den respektvollen, ja ehrfürchtigen Dialog mit jahrtausendealten religiösen Traditionen. In Afrika und Ozeanien wurden sie konfrontiert mit kulturellen Gegebenheiten, die eine tiefgreifende Inkulturation des Evangeliums verlangten. In Lateinamerika machten sie den Schrei unterdrückter Völker nach Menschwürde und Befreiung zu ihrem eigenen Anliegen.

„Diese Erfahrungen halfen uns, Mission als „prophetischen Dialog“ zu begreifen“, erläutert Polykarp. „Einen Dialog mit Menschen anderer Religionen, Kulturen, mit Armen und Unterdrückten – ganz unabhängig davon, welcher Religion oder Weltanschauung sie angehören.“ Dialog heißt für die Steyler Missionare: Machtpositionen aufgeben, einander auf Augenhöhe begegnen, den Anderen in seinem Anderssein ernst nehmen und ihm wertschätzend begegnen und vor allem auch selbst offen und kritisch sein für den eigenen Veränderungsprozess.

Mission in Indonesien

In Indonesien sind die Steyler seit 1912. „Wir sind fast in allen Teilen Indonesiens aktiv und haben schon lange vor dem zweiten Vatikanischen Konzil viel in Sachen Dialog zwischen Kulturen und Religionen, Inkulturation und Entwicklungsarbeit geleistet. Viele kulturelle Elemente der Menschen vor Ort haben wir in unsere Liturgie übernommen. Das war und ist sehr wichtig.“ Die Mutter von Pater Ulin Agan ist Muslimin, sein Vater Katholik. „Meine Primizmesse habe ich vor einer Moschee gehalten. Die Muslime waren Gastgeber. Das ist für mich der Dialog des Lebens“, so Polykarp. „Dass die Menschen, mit denen wir arbeiten und leben Muslime sind, ist völlig unwichtig, denn wir möchten ja gerade den Dialog zwischen Menschen verschiedener Religionen und Kulturen fördern. Egal ob Hindu, Christ, Anhänger einer Naturreligion oder eben ein Muslim. Es gibt keine Berührungsängste – auch nicht von Seiten der Muslime, denn genau wie die meisten anderen auch, freuen sie sich über unser Angebot des Dialogs. Hinzu kommt, dass der Islam in Indonesien sicherlich ein anderer ist als in den arabischen Ländern. Unsere Muslime sind in der Regel toleranter.“

Vorteil beim Tsunami-Einsatz

Die Zusammenarbeit mit den Menschen in Indonesien kam den Steylern auch bei der Tsunami-Katastrophe zu Gute: „Viele Hilfsorganisationen hatten Probleme in die betroffenen Gebiete vorzudringen, weil die Menschen ihnen misstrauten. Wir dagegen konnten sofort aktiv werden und waren als eine der ersten Organisationen in Banda Aceh vor Ort – einer Region, die am stärksten von der Katastrophe heimgesucht worden war“, erläutert Polykarp.

Mission und Dialog

Mission kommt nicht ohne Dialog aus: Wo Mission den Dialog verweigert, wird sie fanatisch, autoritär und sogar gewaltsam. Mission sollte immer dialogisch sein, was dennoch nicht vor Gefahr schützt. „Denn überall, wo sie sich für Menschenrechte einsetzt, die Option für die Armen trifft, solidarisch mit Gewaltopfern ist, ist sie unbequem. Und das kann immer gefährlich werden – übrigens auch in den sogenannten „christlichen Ländern““, so Polykarp.

„Bilum“ für weltoffene Christen

Auch in Europa engagieren sich die Steyler für ihr Missionsverständnis. In der Mai-Ausgabe ihres Themenheftes „Bilum“, herausgegeben von den Steyler Missionaren in Österreich, beschäftigen sich die Steyler intensiv mit dem Thema „Dialog als Weg der Mission“. „Wir wollen darin erläutern, dass Mission nicht das Auswendig-lernen eines weltlosen Katechismus ist“, erläutert Pater Christian Tauchner, Leiter des Zeitschriftenapostolats der Steyler in Österreich, „sondern, dass es um den ganzen Menschen geht. Fragen der Entwicklungspolitik, Wirtschaftsgerechtigkeit oder die internationale Friedensarbeit können dabei nicht unbeachtet bleiben.“

Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.steyler.de
http://www.bilum.at
http://www.missionswissenschaft-augustin.de
Veröffentlicht: 19.06.2009     Tamara Häußler-Eisenmann

Unser Kommentar:
Mit „Christliche Mission in muslimischen Ländern ist möglich“ ist dieser Beitrag des Steyler-„Missionars“ „Pater“ Polykarp Ulin Agan betitelt. Wir setzen „Missionar“ und „Pater“ zwischen Anführungszeichen, weil wir damit zum Ausdruck bringen wollen, dass wir beide Begriffe für seine Person „relativieren“. Dieser „Polykarp“ zeichnet sich hier mit seiner Stellungnahme aus als ein Nicht-Missionar und als ein Nicht-Pater. Ein Missionar unseres HERRN und GOTTES Jesus Christus ist er jedenfalls nicht. Ein „Pater“ auch nicht. Sein Missionsverständnis ist ja „ein ganz neues“, vom früheren und ursprünglichen „distanziertes“, ein nicht mehr „gegen den Teufel und seine Dämonen“ und nicht mehr gegen andere (falsche) christliche Kirchen und andere (falsche) Religionen gerichtetes. Seine „Mission“ ist eine MIT ALLEN (also auch mit dem Teufel und seinen Dämonen und mit den Häretikern und Heiden, wenn sie sich nur „für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung“ [und das wären dann nach ihm die Werte des Evangeliums] einsetzen). Ein „Pater“ (geistlicher Vater) ist er auch nicht; denn er will ja allen „auf Augenhöhe begegnen“, d.h. sich herablassen auf ihre Niederungen des Nicht-Getauftseins, des Nicht-Priesterseins, des Nicht-Missionarseins. „Machtpositionen“ will er gar nicht einnehmen, also auch nicht Vollmachtpositionen eines wahren Priesters und Missionars. Allem Anderen und Anderssein, also allem Nicht-Christlichen und Nicht-Katholischen will er wertschätzend begegnen und kritisch sein nur gegen das überlieferte, herkömmliche Priester- und Mission(ar)sverständnis. Es ist doch klar, dass bei einer solchen Haltung und Einstellung „christliche Mission“ in muslimischen Ländern möglich ist. Weil solche „christliche Mission“ eben schlicht und einfach keine christliche Mission (mehr) ist. Selbstverständlich „tolerieren“ die Muslime ein „Christentum“, das nicht gegen sie, gegen den Islam auftritt, ihnen vielmehr „anpassungsfreudig“, „untertänigst“, ja „wertschätzend“ in „ausschließlich humanitären Belangen“ dient. Für diesen „Polykarp“ (der heilige Polykarp – von Smyrna, heute Izmir, Türkei, der apostolische Vater, der die Apostel Christi noch gekannt hat, der auch „der Zerstörer der heidnischen Götter“ genannt wird, würde wohl diesen seinen „Namensvetter“ wenig „respektvoll“ und „ehrfürchtig“ mit einer gehörigen „Philippika“ „in den Senkel stellen“, ja sein „neues Missionsverständnis“ in heiligem Zorn zerstören!) „für diesen verkommenen „Polykarp“ ist Mission etwas Wunderbares“! Wunderbar einfach, wunderbar bequem, friedlich, ungefährlich, ein „berührungsangstloses“, schlicht ein herrliches Miteinander! Kein Wunder; denn schon seine Primizfeier hat er vor einer Moschee gehalten, und seine Mutter ist immer noch Muslima, also von ihrem Sohn, dem „Steyler Missionar“, dem „stellvertretenden Direktor des Missionswissenschaftlichen Instituts der Steyler Missionare“ noch nicht zum Christentum bekehrt, noch nicht getauft, wohl eher als Muslimin in ihrem Islam bestärkt. Wie viele oder wie wenige Muslime hat dieser „Missionar“ wohl (schon) zu einem echten Christsein bekehrt? Vermutlich noch keine; denn er selber ist ja kein echter Christ. „Die tiefgreifende Inkulturation des Evangeliums“ ist bei diesem „Steyler“ schon so tief und steil fortgeschritten, dass von ihm, dem Evangelium nur noch „Gerechtigkeit“, „Frieden“ und „Bewahrung der Schöpfung“ nebst nettem Miteinander in „Entwicklungsarbeit“ übrigbleibt.
Vorläufige Empfehlung unsererseits an diesen degenerierten Christen: Er möge den Brief des heiligen Polykarp an die Philipper „offen und kritisch für seinen eigenen Veränderungsprozess“ studieren und dann die wichtigsten Lehrsätze daraus seinen Muslimen zwecks Bekehrung (dem „richtigen Verständnis von Mission“) unterbreiten und uns dann in einem Bericht schildern, wie sie darauf reagier(t)en! Zum Abschluss unseres Kommentars zitieren wir aus diesem Brief Polykarps:
„Denn jeder, der nicht bekennt, daß Christus im Fleische erschienen ist, ist ein Antichrist; und wer das Zeugnis des Kreuzes nicht bekennt, ist aus dem Teufel; und wer die Reden des Herrn verkehrt nach seinen eigenen Begierden und die Auferstehung und das Gericht leugnet, der ist der Erstgeborene Satans.“

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Bischof Happe setzt auf „Dialog des Lebens“ mit Islam

Posted by deislam - 15. Oktober 2008

Zitat von ZENIT.org: ZG08101505 – 15.10.2008 (Hervorhebungen durch uns)

Permalink: http://www.zenit.org/article-16163?l=german

Arme werden Anteil am Wohlstandskuchen einfordern

NOUAKCHOTT/ Maueretanien, 15. Oktober 2008 (ZENIT.org).- Der „Dialog mit dem Islam“ ist sein Lebensthema, das gibt der der aus Münster in Westfalen stammende Bischof von Nouakchott in Mauretanien, Martin Happe, gerne zu. Seit 35 Jahre wirkt er nun schon in muslimisch geprägten Regionen. Bereits im Alter von 43 Jahren übernahm er als Apostolischer Administrator der Diözese Mopti in Mali Aufgaben eines Bischofs.

Angefangen hatte alles mit zwölf Jahren, als er ein Gymnasium der Weißen Väter besuchte und beschloss, Afrikamissionar zu werden. Als frisch geweihter Priester wurde er dann 1973 nach Mali in Afrika entsandt.

Als Martin Hoppe 1995 zum Bischof von Nouakchott geweiht wurde, übernahm er ein Bistum, das rund eine Million Quadratkilometer groß ist und fast ganz Mauretanien umfasst. Der Hirte von rund 5.000 Katholiken, die zumeist Ausländer, Gastarbeiter aus Europa, Asien und aus benachbarten afrikanischen Ländern sind, leben unter 2,8 Millionen Mauretaniern, in der Regel alles Muslime.

„In Mauretanien ist man genauso selbstverständlich Muslim, wie man zu meiner Kindheit im Münsterland Katholik war“, erklärt Bischof Happe, der vom 18. bis 26. Oktober das Bistum Erfurt besuchen wird. „Mission im Sinne von Bekehrung zum Christentum ist hier nicht möglich“, so der Missionar.

Neben dem theologische Gespräch mit dem Islam setzt Happe auf einen „Dialog des Lebens“: Nächstenliebe und kirchliche Sozialarbeit gegenüber den Not leidenden Muslimen. „Wir sind nicht nur dafür da, Katholiken zu betreuen„, so der Münsteraner, der auf Einladung des Internationale Katholische Missionswerk Missio in sein Heimatland kommt. „Unsere Mission ist es, Zeugen der christlichen Botschaft zu sein.“

Der Monat der Weltmission steht in Deutschland in diesem Jahr unter dem Motto „Mach den Raum deines Zeltes weit.“ Dieses Zeugnis der Liebe Gottes gibt Bischof Happe vor allem auch afrikanischen Flüchtlingen, die von der Küstenstadt Nouadhibou aus versuchen, mit Booten nach Europa zu fliehen und dabei oft ihr Leben verlieren. Bischof Happe versteht sich als Ansprechpartner für die Flüchtlinge. Die katholische Kirche bietet den Menschen Beratung, praktische Hilfe, Notunterkünfte sowie Aus- und Weiterbildungen an.

Mit den Schicksalen der Flüchtlinge konfrontiert, sieht Bischof Happe diese humanitäre Katastrophe als Herausforderung: „Die reichen Länder müssen begreifen, dass sich die Armen auf den Weg machen, um einen Anteil am Wohlstandskuchen einzufordern. Sie wollen sich nicht mehr mit Almosen begnügen.“

Unser Kommentar:
Ein weiteres sehr betrübliches Beispiel verfehlter Auffassung von katholischer „Mission“ in islamischem Herrschaftsgebiet. Man kapituliert zum vornherein und redet sich ein und rechtfertigt sich mit dem Verdikt: „Mission im Sinne von Bekehrung zum Christentum ist hier nicht möglich“! Welche „Mission“ denn dann? „Zeugen der christlichen Botschaft zu sein“ beinhaltet ALLES, was zur Bekehrung zum Christentum dient, sicherlich auch Sozialarbeit, „humanitäre Hilfe“. Aber niemals ohne das Primäre: die Hinführung zum Glauben an den Mensch gewordenen Gottessohn JESUS CHRISTUS und damit die Wegführung vom Aberglauben und Irrglauben des Pseudopropheten Muhammad und seiner Anhänger. Niemals ohne Predigt und Verkündigung des HEILIGEN EVANGELIUMS, des WORTES GOTTES, komme diese gelegen oder ungelegen, und damit Widerlegung des unheiligen, häretischen, anti-christlichen Korans. „Und wo man euch nicht aufnimmt, da schüttelt den Staub von den Sohlen!“, sprach unser HERR und GOTT. Christliche, katholische Missionare haben in Ländern, in Gebieten, in Städten und Dörfern nichts zu suchen, wo sie nicht aufgenommen werden, wo ihre Lehre zum vornherein abgelehnt, ausgeschlossen, bekämpft wird. JESUS hat die Seinen nicht dazu aufgefordert, an solchen Orten „auszuharren“ und „Zeugen der christlichen Botschaft zu sein“ durch ein Sichbegnügen mit „Werken der Nächstenliebe“, etwa mit „Beratung, praktischer Hilfe, Notunterkünften sowie Aus- und Weiterbildungen“! Christliche Caritas ist ohnehin fehl am Platz, wo man diese nicht (mehr) als „Almosen“ (Mildtätigkeit) dankbar entgegennimmt, sondern diese Leistungen (Ein-)FORDERT! Wieviele Bekehrungen zu JESUS CHRISTUS und SEINER KIRCHE hat der aus Münster stammende „Missionsbischof“ Martin Happe in den 35 Jahren „in muslimische geprägten Regionen“ wohl (schon) erwirkt? Vielleicht kaum eine Handvoll. Und was hätte er stattdessen als Priester in Regionen wirken können, wo man die christliche Heilsbotschaft willig auf- und angenommen hätte, wo es aber an (seeleneifrigen) Missionaren fehlt?

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Benedikt XVI. tauft einen muslimischen Islam-Kritiker

Posted by deislam - 24. März 2008

Wir zitieren aus Idea.de und kommentieren anschließend:

Katholische Kirche, 24.03.08
Papst tauft muslimischen Islam-Kritiker

Journalist Magdi Allam: Islam ist von Hass und Intoleranz gekennzeichnet.

R o m (idea) – Mit der öffentlichen Taufe eines ehemaligen Muslimen und scharfen Kritikers des islamischen Extremismus hat der Papst ein Zeichen gesetzt.

Journalist Magdi Allam, seit Ostern 2008 Christ namens CHRISTIANDer 55-jährige Journalist Magdi Allam, den Benedikt XVI. am Ostersonnabend zusammen mit sechs weiteren Erwachsenen in Rom taufte, sagte, die Kirche sei bislang zu zurückhaltend mit der Taufe von Muslimen umgegangen. Tausende Muslime seien beispielsweise in Italien getauft worden und könnten ihren neuen Glauben dort gelassen praktizieren. Anders ergehe es aber Konvertiten in der islamischen Welt, die sich aus Furcht vor islamistischen Gewalttätern verstecken müssten. Wie die Londoner Zeitung The Times weiter berichtet, lebt der gebürtige Ägypter, der für die Mailänder Zeitung Corriere della Sera arbeitet, seit fünf Jahren unter Polizeischutz. Nach seiner Kritik an Selbstmordattentaten habe er Todesdrohungen erhalten. Allam, der „Christian“ als Taufnahme wählte, bezeichnet den Islam als eine Religion, die von Hass und Intoleranz charakterisiert sei. Er sei von einer Ideologie befreit worden, die Lüge und Gewalt legitimiere, Mord und Selbstmord hervorrufe sowie für blinde Unterwerfung unter eine Tyrannei stehe. Mit seiner Hinwendung zum Christentum habe er die „authentische Religion der Wahrheit, des Lebens und der Freiheit“ gefunden. Allam, der die meiste Zeit seines Lebens als Erwachsener in Italien verbracht hat und mit einer Katholikin verheiratet ist, hat sich auch als Unterstützer Israels hervorgetan.

Neue Spannungen mit dem Islam?
Wie Times-Korrespondent Richard Owen schreibt, riskiere der Papst mit Allams Taufe erneute Spannungen mit dem Islam, die schon nach seiner Regensburger Vorlesung vor zwei Jahren aufgeflammt waren. Inzwischen habe sich der Papst um Entspannung bemüht, indem er etwa in der Türkei in einer Moschee gebetet habe. Außerdem habe er den saudi-arabischen König Abdullah empfangen und ein katholisch-muslimisches Forum initiiert, das im November eingerichtet werden soll.

Unser Kommentar:

Wunderbar! Das ist nun einmal etwas neue Einsicht Signalisierendes, absolut Lobens-, ja Rühmenswertes, nach all den (mindestens verbalen, „faktalen“ bisherigen) unrealistischen Schönfärbereien des Islams und das Liebäugeln mit ihm im Sog des Zweiten Vatikanischen Konzils. Wir können gespannt sein, wie’s weitergeht. Ja, die Spannung wird wachsen. Und das kann dem Christentum nur gut tun!

Allam, der „Christian“ als Taufnahme wählte, bezeichnet den Islam als eine Religion, die von Hass und Intoleranz charakterisiert sei. Er sei von einer Ideologie befreit worden, die Lüge und Gewalt legitimiere, Mord und Selbstmord hervorrufe sowie für blinde Unterwerfung unter eine Tyrannei stehe. Mit seiner Hinwendung zum Christentum habe er die „authentische Religion der Wahrheit, des Lebens und der Freiheit“ gefunden. Allam, der die meiste Zeit seines Lebens als Erwachsener in Italien verbracht hat und mit einer Katholikin verheiratet ist, hat sich auch als Unterstützer Israels hervorgetan.

Dieser neugetaufte Christ, nun namens CHRISTIAN, äußert sich, bekennt schon gleich zu Beginn seines neuen gnadenvollen Lebens unerschrocken und mutig und damit den ganzen vom Vatikan initiierten Dialog mit dem Islam für die nächste Zukunft beeinflussend und korrigierend: Der Islam ist eine Religion, die von Hass und Intoleranz charkterisiert ist, die eine Ideologie ist, die Lüge und Gewalt legitimiert, Mord und Selbstmord hervorruft sowie für blinde Unterwerfung unter eine Tyrannei steht“. Und „mit seiner Hinwendung zum Christentum habe er die authentische Religion der Wahrheit, des Lebens und der Freiheit gefunden“.

Ist das nicht ein Lichtblick? Der Papst hat – ihm sei’s gedankt – mit dieser Taufe mehr als „ein Zeichen“ gesetzt!

Weiterführende Links:

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Algerien: Katholischer Priester verurteilt

Posted by deislam - 12. Februar 2008

Radio Vatikan: Meldung vom 10.2.2008 (Auszeichnung durch uns):

Ein katholischer Priester ist im nordafrikanischen Land zu ein Jahr Gefängnis verurteilt worden. Er habe „eine religiöse Feier“ in einem dafür vom Staat „nicht anerkannten Ort“ zelebriert. Dabei handelt es sich um die erste Verurteilung nach dem neuen Dekret, der die religiöse Praxis für nicht-muslimische Gemeinschaften regelt. Gegenüber Radio Vatikan sagte der Erzbischof von Algier, Henry Tessier, dass die neue Haltung der Regierung durch das aggressive Auftreten von evangelikalen Gruppen geprägt worden sei.
(adnkronos/rv 10.02.2008 mg)

Dazu etwas über die Geschichte des Christentums in Nordafrika und in Algerien im speziellen aus der Sicht des derzeitigen Erzbischofs von Algerien:

Und das Folgende ist unsere Übersetzung des Originaltextes von Craig S. Smith aus der New York Times:

Algier, 22. Juli 2006 [aus dem Englischen übesetzt von deislam]

HENRI TESSIER ist ein ruhiger Mann, ein seriöser Mann, ein Mann, der einen gewissen Ausdruck von Enttäuschung ausstrahlt am Ende einer langen Kariere. Er ist seit zwei Jahre pensionsreif und wartet geduldig auf Rom, das für ihn einen Nachfolger als Erzbischof von Algerien ernennen sollte, wo er Zeuge wurde, wie er sagt, eines „langsamen Todes der Kirche“.
In den Büros der Erzdiözese, abseits einer engen Strasse hier – wenige Türen unterhalb der alten St. Karls-Kirche, die jetzt die St. Charles Moschee ist – reflektiert der 77jährige Erzbischof Tessier über den Niedergang der Christenheit an den nordafrikanischen Küsten während der Islam sich ausbreittet über Europa.
Algerien ist das Land, so machen Römisch-Katholische gern sofort geltend, in dem der hl. Augustinus geboren wurde und gestorben ist. Ein Knochen seines rechten Vorderarms wird in der Basilika in der nordöstlichen Stadt Annaba als Reliquie gezeigt. Um das fünfte Jahrhundert waren 700 Bischöfe über Nord-Afrika verteilt.
Aber die Kirche erlosch 300 Jahre später, als der Islam westwärts über den Kontinent fegte und das Mittelmeer übersprang nach Spanien. Sie kehrte nicht mit neuer Kraft zurück bis zu den kolonialen Eroberungen des 19. Jahrhunderts.
Erzbischof Tessier’s Familie hat tiefe Wurzeln im kolonialen Algerien, wo sie einstmals ein Schiffsunternehmen und eine Bank besassen. Er wurde im Jahre 1919 in Lyon, Frankreich, geboren, und studierte Philosophie an der Sorbonne und Theologie am Katholischen Institut von Paris. Sein Vater diente als Offizier in der Französischen Armee und später arbeitete er in Algerischen Ölindustrie hier.
Als er im Jahre 1958 sein Werk als ein Pfarreipriester begann, gab es mehr als 700 Kirche im Lande. Aber sogar damals war das Christentum nur eine Einpflanzung.
Innert weniger Monate nach Algeriens Unabhängigkeit von Frankreich im Jahre 1962 flohen 900.000 Christen an die Küsten Europas. Die meisten jener, die übriglieben, verliessen das Land, nachdem die Regierung Land und Geschäfte 1964 verstaatlichte und all bis wenige Tausend des Restes wurden hinausgetrieben, als die islamischen Radikalen 1990 Ausländer zu töten begannen. 19 katholische Priester wurden ermordet, einschließlich sieben Trappisten-Mönche. Man fand später nur ihre Köpfe.
Nun bleiben nur mehr ungefähr 20 Kirchengebäude übrig in Algerien, und sie sind meistens leer. Die restlichen wurden in Moscheen oder Kulturzentren verwandelt oder wurden aufgegeben. Alle Schulen und Spitäler der Kirche wurden 1970 verstaatlicht. Kürzlich wurden die Tätigkeiten der Kirche weiter eingeschränkt durch ein Gesetz gegen Proselytismus (Glaubenswerbung), das manche der Werke der kirchlichen Nächstenliebe (Caritas) einer politisch motivierten Interpretation ausliefert.

ABER der Erzbischof ist kein Mann, der Verzweiflung zeigt. Er bleibt dabei, dass der römisch-katholische Klerus eine Rolle zu spielen hat in Algerien und anderwo in der muslimischen Welt, selbst wenn es keine Kirche von Eingeborenen mehr gibt. Die meisten Katholiken im Lande heute sind Kurzzeitaufenthalter aus dem sub-saharischen Afrika.
„Unsere Aufgabe ist es nicht, eine Kirche zu sein, die sich um die Kirche kümmert, sondern eine Kirche, die für das Land arbeitet“, sagt Erzbischof Tessier, während er unter den Büchern und Fotos sitzt, die seine Bürowände bedecken. Wie fast an allen Tagen trägt er lange Hosen und ein kurzärmeliges Hemd.
Jeden Morgen zelebriert er eine Messe für 15 oder 20 Leute in der Kapelle des Diözesanhauses, wo er wohnt und dann geht er mit seinem Wagen zum seinem Büro. Dort empfängt er Besucher und nimmt sich der Probleme seiner kleinen Herde an.

An einem kürzlichen Tag hörte er sich die Klage einer Gruppe afrikanischer Studenten an, die aus der Universität verbannt wurden, weil sie im Hochschulgelände eine katholische Vereinigung organisierten. Er half ihnen, dass sie wieder aufgenommen wurden.
Nach der Unabhängigkeit waren einige der Muslime des Landes froh, dass die Kirche dort war, sagte er, denn sie wollten der Welt zeigen, dass Algerien offen und tolerant sei. Aber es gab andere, die die Kirche als Bedrohung sahen und wollten, dass sie das Land verlasse.

Wie viele Beobachter der muslimischen Welt beschuldigt Erzbischof Tessier, der fliessend Arabisch spricht, den Israelisch-Palestinensischen Konflikt als Brennmittel (Anstachelung) für das anti-westliche Empfinden und das Emporkommen des radikalen, politischen Islams.
Er sagte, er glaube, dass der Irakkrieg den Trend nur beschleunigt habe. Er sagt auch, dass der Wechsel zur anti-westlichen Haltung zusammenhänge mit der Unfähigkeit arabischer Regierungen, ihre Wirtschaften richtig zu entwickeln.
„Wenn die Araber denselben Rhythmus der Entwicklung gekannt hätten wie die Asiatischen Drachen, dann würden wir diesen Extremismus nicht haben“, sagte er.
In Algerien, sagt er, habe sich dieser Trend verschlimmert durch den Fehlschlag sozialistischer Politik, die nachgeahmt wurde auf die Ermutigung durch die Patrons des Kalten Krieges, die Algerien während seines Unabhängigkeitskrieges unterstützt hatten.
„Das Volk war enttäuscht durch den Westen während des Krieges and dann war es enttäuscht durch den Osten während der sozialistischen Periode, so kehrtes es sich dem Islam zu“, sagte er.
Seither wendete sich Algerien ab von der französischen Sprache und der europäischen Kultur hin zur arabischen und zur Kultur des Mittleren Ostens. „Es war ein zunehmendes Kontaktverlust mit dem Westen“, sagt er.
Als Satellitenschüsseln zum ersten Mal erschienen, sagte er, zum Beispiel waren sie vorwiegend ausgerichtet auf französische Sendungen. Nun, sagte er, sind die meisten nach dem Persischen Golf ausgerichtet.
„Wenn Sie westliches Fernsehen schauen, leben Sie in einem Universum, und wenn Sie das Fernsehen des Mittleren Ostens schauen, leben Sie in einem absolut andern Universum“, sagt er, indem er hinzufügte, dass er denke, dass die Ausstrahlungen des Mittleren Ostens den Westen tendentiös schlecht machen.
Er sagte, ein weiterer grosser Einfluss in Algerien komme von Audiokassetten, die von fundamentalistischen Imamen in Aegypten und im Persischen Golf gemacht wereden. „Das Volk sieht den Westen durch die Spannungen im Mittleren Osten“, sagte er.
Aber die zentrale Spannung in Algerien ist nicht zwischen Muslimen und Christen, merkte er an, sondern zwischen Muslimen und andern Muslimen, weil wettstreitende Strömungen innerhalb der arabischen Gesellschaft um Vorherrschaft kämpfen.
Der Erzbischof reist außerhalb Algiers, der Hauptstadt, um Messen zu feiern für kleine Gruppen von Katholiken in kleineren Städten, und er ist ein häufiger Gast des algerischen Diplomatischen Corps wie auch von verschiedenen algerischen Gruppen. Es führt nicht ein einsames Leben, aber der Kreis wurde enger über die Zeit. Seine Schwester und ihre Familie, die letzte, die in Algerien verblieb, verließ das Land 1972. Seine engsten Freunde sind jetzt Mitpriester, die sich dem Lande widmen.

TROTZ eines Jahrzehnts blutiger Gewalt ist die Trend zum konservativen Islamist gewachsen. Früher in diesem Jahr begann das Algerische Fernsehen, das Programm fünfmal pro Tag zu unterbrechen zum Gebetsaufruf. „Numerisch sind sie am gewinnen“, sagte er.
Er sagte, die römisch-katholische Kirche möchte dieser Strömung entgegenwirken.
Die fortdauernde Präsenz der Kirche, argumentiert er, ist nicht dazu da, um Muslime zum Christentum zu bekehren oder eine aussterbende christliche Herde zu bedienen oder gar sich in einen Dialog über die Glaubenslehre einzulassen mit den Muslimen, was, wie er sagte, er glaube, dass dies zur Konfrontation führen würde. Die Wichtigkeit der Kirche in einem muslimischen Land, sagte er, ist als eine Art lebendige Ausstellung (Darstellung) der westlichen Werte für Muslime, die sonst abgeschnitten wären von der westlichen Welt.
Es ist nicht einfach. Während die Kirche gute Verbindungen hat mit den, wie er sie nennt, „humanistischen Muslimen“, hat sie wenig Kontakt mit den Fundamentalisten.
„Die fundamentalistischen Muslime, die zum islamischen Gesetz des Mittelalters zurückkehren wollen, sind nicht daran interessiert, uns zu begegnen“, sagte er.
Dennoch, sagte er, glaube er, dass die Kirche ein Maß von Respekt von den Algeriern gewonnen habe dafür, dass sie es von sich wies, das Land zu verlassen. „Bei all diesen Problemen ist die Kirche ein Zeichen und ein Werkzeug“, sagte er.

Nun muss man wissen, wie der Botschafter des Vatikans in Algerien, Erzbischof Henri Tissier, auf die Rede des Papstes in Regensburg reagiert hat:

Aus: http://www.algerie-dz.com/forums/showthread.php?t=29361
Übersetzung aus dem Französischen von deislam

„Ich bin konsterniert“
Im Moment einer Begegnung, die in Paris, Frankreich, stattfand, über „den Frieden im Mittelmeerraum“, erfährt Monseigneur Henri Tissier von den Erklärungen des Papstes Benedikt XVI. „Wir bedauern, dass der Papst dieses Zitat aus dem XIV. Jahrhundert gebraucht hat, das dem Respekt gegenüber der muslimischen Religion schadet (Abbruch tut)“, wird Mgr Tissier sagen, wie er gestern per Telefon mitteilen ließ. Ein Zitat, das eine Debatte auslöste um den Glauben und die Vernunft in der Religion.
„Aber es bestand überhaupt keine Notwendigkeit, es zu benutzen, um eine Rede zu illustrieren, die dazu führen sollte, sie zu überdenken aufgrund der Vernunft [und] die Offenbarung anzunehmen“, will der Erzbischof von Algier sagen. „Wir sind konsterniert wegen des Gebrauchs dieses Zitates aus einer anderen Zeit. Diese Zeit, das Mittelalter, das die Epoche der religiösen Eroberungen und der Kriege zwischen den Gemeinschaften war“, wiederholt Mgr. Tissier. Die katholische Gemeinde, die in Algerien installiert ist, verbittet sich, die(se) Äußerungen des Papstes zu unterstützen; durch die Stimme des Erzbischofs will sie sich ganz im Gegenteil davon distanzieren. „Es ist umso bedauerlicher, dass zu Beginn dieses Jahrhunderts, da die Kräfte zusammenlaufen auf einen Frieden unter den Gemeinschaften mit einem tiefen Respekt gegenüber der andern. Wir waren eine ganze algerische Delegation anläßlich der Begegnung in Paris und wir diskutierten noch gestern miteinander.“ Wir bekräftigten, wie bereichernd es sei, in der Nähe unserer muselmanischen Brüder zu leben und in welcher Harmonie wir unsere Glaubens(bekenntnisse) vereinigen“, fährt der Erzbischof fort. „Übrigens habe ich dieses Zitat (auch) schon gebraucht gelegentlich einer Konferenz in der Fakultät von Bouzareah, aber in seiner Integralität“, fährt der Erzbischof fort. Denn, gemäß ihm schadet das Zitat dem Respekt der muselmanischen Religion, und um über den Begriff der Vernunft im Glaubensbekenntnis zu reflektieren, ist es nicht von Nutzen, Aussagen einer anderen Epoche wiederaufzunehmen. Die Erklärungen von Mgr. Tissier erfolgen gerade in dem Moment, da Papst Benedikt XVI erklärte: „es tue ihm absolut leid, dass gewisse Passagen seiner Rede für die Sensibilität der muselmanischen Gläubigen beleidigend gewirkt haben mögen und in einer Weise interpretiert wurden, die keinesfalls seinen Absichten entsprächen“, erklärte gestern der Staatssekretär des Vaikans, Tarcisio Bertone. – El Watan.

Dazu aus Wikipedia: „Das Papstzitat von Regensburg“: http://de.wikipedia.org/wiki/Papstzitat_von_Regensburg

Unser Kommentar:

Halten wir, zusammenfassend, Folgendes fest:

  • Vor der gewalttätigen Invasion des Islams in Nord-Afrika gab es, noch im 5. Jahrhundert, 700 Bischöfe, Bischofssitze, Diözesen, dort.
  • Die Kirche Christi wurde dann im 7. Jahrhundert durch die Eroberungen des Islams Richtung Westen und über das Mittelmeer nach Spanien praktisch zu Tode dezimiert.
  • 697 eroberten die Araber einen Großteil des heutigen Algeriens. Die Bevölkerung wurde gewaltsam islamisiert.
  • Erst durch die Kolonialisierung im 19. Jahrhundert kehrte das kirchliche Leben zurück.
  • 1896 waren von den 4.5 Mio Einwohnern 15% fast ausschließlich katholische Europäer (350.000 Franzosen, 150.000 Spanier, 50.000 Italiener und Malteser) (Herder’s Konversationslexikon 1902)
  • Im Jahre 1958 gab es noch mehr als 700 Kirchen in Algerien.
  • 1962 flohen 900.000 Christen an die Küsten Europas.
  • 1964 blieben nur noch wenige Tausend zurück und wurden ab dann auch mehr und mehr vertrieben durch den islamischen Terror.
  • Heute bleiben noch 20 Kirchengebäude, von welchen die meisten leer stehen oder zu Moscheen oder islamischen Kulturzentren umfunktioniert wurden.
  • 1970 wurden alle Schulen und Hospitäler der Kirche verstaatlicht.
  • 2006 wurde ein Gesetz erlassen, das die Missionierung unter hohe Strafe stellt.

Und aus den Aussagen des Erzbischofs:

  • Die römisch-katholische Kirche hat eine Rolle zu spielen in Algerien, selbst wenn es keine Kirche von Eingeborenen mehr gibt.
  • Unsere Aufgabe ist es nicht, eine Kirche zu sein, die sich um die Kirche kümmert, sondern eine Kirche, die für das Land arbeitet.
  • Die zentrale Spannung ist nicht zwischen Muslimen und Christen.
  • Die fortdauernde Präsenz der Kirche ist nicht dazu da, um Muslime zum Christentum zu bekehren oder eine aussterbende Herde zu bedienen oder gar sich in einen Dialog über die Glaubenslehre einzulassen mit den Muslimen, sondern um die westlichen Werte inmitten der Muslime darzustellen, die sonst von der westlichen Welt abgeschnitten wären.
  • Es ist bereichernd für uns, in der Nähe unserer muselmanischen Brüder zu leben und in Harmonie unsere Glaubensbekenntnisse zu vereinigen.
  • Wir verbitten uns, die Äußerungen des Paptes (in Regensburg) zu unterstützen. Wir distanzieren uns davon. Wir sind konsterniert. Sie schaden dem Respekt gegenüber der muslimischen Religion. Es ist nicht von Nutzen, Aussagen aus einer anderen Epoche wiederaufzunehmen.
  • Die neue Haltung der Regierung wurde durch das agressive Auftreten evangelikaler Gruppen geprägt.

Einmal mehr sehen wir uns veranlaßt, manches ins rechte Licht zu rücken! Wir beginnen gleich mit der an letzter Stelle angeführter Aussage des Erzbischofs und bezeichnen sie als völlig deplaziert. Ein Vertreter der katholischen Christenheit vom „Format“ eines Mgr. Tissier hat den evangelikalen Christen zuallerletzt etwas vorzuwerfen; denn diese versuchen doch wenigstens noch, auf ihre Art Mission zu betreiben unter den Muslimen, während er schon längst kapituliert hat. Er will ja mit seinen Priestern nicht mehr dort verbleiben, um Muslime zum Christentum zu bekehren, ja er will sich nicht einmal mit ihnen in einen Dialog (über den Glauben) einlassen. Seine „Entschuldigung“ des jüngsten Missionierungsverbotes der Regierung ist also ein ganz beschämendes Ablenkungsmanöver, ja indirekt eine Unterstützung, Rechtfertigung desselben seitens der katholischen Kirche! Sie ist ähnlich zynisch wie diejenige des türkischen Episkopates, bzw. des „Vatikanbotschafters“ in Istanbul, die wir in unserem Beitrag vom 1. Oktober 2007 dokumentiert und kommentiert hatten. Dieser Oberhirt, der keiner mehr ist, der ein Mietling (geworden) ist, dem an den Schafen Christi nicht mehr viel gelegen ist, der sich nicht mehr um die Kirche kümmern will, der lieber dem Land, einem Land, das heute zu fast 100% islamisch ist, dienen will, der den Missionsauftrag Christi nicht mehr erfüllt, der vielmehr in Harmonie mit seinen muslimischen Glaubensbrüdern zusammenleben und zusammenwirken will, ungeachtet der unleugbaren Tatsache, dass sie die Christen und das Christentum mit allen ihnen zu Gebote stehenden Mitteln bekämpfen und ausrotten (wollen), gehört von seinem Posten abgesetzt und zurückgezogen an einen Platz, wo er nicht mehr schaden kann. Er soll nach Lyon, seinen Geburtsort, zurückkehren und dort, auf dem Berge der Martyrer, im Heiligtum Notre-Dame de Fourvière, Buße tun, um seine arme Seele zu retten! Die katholische Kirche wird trotzdem im Lande bleiben, mindestens dank des Heiligtums Unserer Lieben Frau von Afrika in Algier. Dazu braucht es keinen Erzbischof, der die Muslime nicht zum Christentum führen will! Er könnte sich auch in seinem Heimatland Frankreich der dortigen muslimischen Algerier annehmen und diese mindestens offen für Christus missionieren dank der dort (noch) existierenden gesetzlich geschützten Freiheit, dies zu tun!

Die „zentrale Spannung“ in Algerien wie in anderen Ländern, in welchen der Islam eine Mehrheit oder eine starke Minderheit „besitzt“, besteht immer zwischen Muslimen und Christen oder zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen. Innerislamische Auseinandersetzungen sind stets nachrangig, können selbstverständlich vorübergehend in den Vordergrund treten. Die „Umma“ (al-Umma al-islamiyya) ist Begriff und Gebot für die letztlich immer wieder zustandekommende Gemeinschaft und das Zusammenwirken der islamischen Welt (gegenüber dem dār al-harb, dem „Haus des Krieges“).

Gewiß hat der 6-Tage-Krieg, der Palästina-Israel-Konflikt, haben der Golf- und Irakkrieg die Ent-Westlichung, sprich die Ent-Christlichung der missionierten Länder „angeheizt“, besser: beschleunigt, radikalisiert. Aber die „Ur-Lunte“ dazu war schon längst davor, war schon seit Mohammed da. Denn die Muslime können (auf Dauer) nicht im Frieden leben mit Christen (oder Juden). Sie tolerieren sie höchstens, wenn sich diese duckmäuserisch verhalten, wenn sie ihnen auf irgendeine willkommene Art „zu Diensten“ sind, wie im Falle des Erzbischofs Henri Tessier!

Selbstverständlich ist es von Nutzen, Aussagen (und Berichte) aus anderen (früheren) Epochen wiederaufzunehmen! Und wie! Den heutigen Islam kann man nur beurteilen, wenn man den alten, immer-gewesenen kennt. Wer ihn, den wahren Islam, nicht (gründlich) kennt, der lese das Buch der jüdischen Autorin Bat Ye’or: „Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam„!

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Benedikt XVI. antwortet auf den Brief von mehr als 140 muslimischen Gelehrten

Posted by deislam - 30. November 2007

Der Staatssekretär Kardinal Tarcisio Betrone schrieb am 19. November 2007 im Namen des Papstes an „Seine Königliche Hoheit Prinz Ghazi bin Muhammad bin Talal im Königlichen Palast von Amman, Jordanien“, der auch Mitunterzeichner des „Gemeinsamen Wortes zwischen uns und euch“ war und sich persönlich um die Überreichung des Schreibens an den Papst (und weitere christliche Religionsführer) gekümmert hatte. Siehe: Zenit-Artikel (ZG07112910 – 29.11.2007).

Aus dieser Antwort zitieren und kommentieren wir (Hervorhebungen durch uns):

„Ohne unsere Verschiedenheiten als Christen und Muslime zu übergehen oder herunterzuspielen, können und sollten wir daher auch auf das schauen, was uns eint, nämlich auf den Glauben an den einen Gott, den vorausschauenden Schöpfer und universalen Richter, der am Ende der Zeiten jede Person so behandeln wird, wie es seine oder ihre Taten verdienen. Wir sind alle dazu aufgerufen, uns ganz in seinen Dienst zu stellen und seinem heiligen Willen zu gehorchen.“

Wie oft muss man es wohl noch wiederholen, um dennoch auf taube Ohren, auf krankhaft verblendeten, ja auf verbarrikadierten Geist, auf Verständnislosigkeit zu stoßen!?: Christen und Muslime sind nicht „geeint im Glauben an den einen Gott“! Vielmehr sind sie total entzweit. Der Gott der Christen ist ein völlig anderer Gott als der der Muslime. Der Gott der Christen ist der Dreifaltige, Dreipersönliche, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Der Gott der Christen ist der Vater Jesu Christi, des Sohnes Gottes, Mensch geworden durch den Heiligen Geist aus Maria der Jungfrau. Der Gott der Christen ist JESUS CHRISTUS. Der „Gott“ der Muslime ist der Nicht-Dreifaltige, Nicht-Dreipersönliche, ist der Un-Persönliche, Un-Person, ist weder Vater, noch Sohn, noch Heiliger Geist. Der „Gott“ der Muslime ist nicht Mensch geworden, ist nicht der Gott-Mensch, ist nicht der Menschenfreundliche, ist der Nicht-Erlöser, der Nicht-Retter, ist damit der Fälscher, Betrüger, der Lügner, der Widerpart Gottes, der Zerstörer der Offenbarung und des Heilswerkes des christlichen Gottes. Der „Gott“ der Muslime ist überhaupt nicht Gott. Er ist ein Trugbild, das Blendwerk Satans! Der Gott der Muslime ist auch nicht „der vorausschauende Schöpfer und universale Richter“; denn der eine wahre Gott, der Dreifaltige, hat alles (vorausschauend) auf JESUS CHRISTUS hin geschaffen und IHM das Gericht übergeben. Und wenn man das nicht sieht, wenn man eine solche Evidenz leugnet, dann „übergeht man“ und „spielt man herunter“, was Christen und Muslime unterscheidet und unversöhnlich trennt. Und wenn man trotz solcher Aufklärung stur daran festhält, „dass Muslime und Christen geeint seien im Glauben an den einen Gott“, dann ist man schlicht nicht mehr christlich, geschweige katholisch!

„Das Leben jedes Menschen ist heilig, für die Christen wie für die Muslime. Wir haben ein großes Aktionsfeld, in dem wir uns im Dienst an den moralischen Grundwerten vereint fühlen dürfen“. Eine solche gemeinsame Basis erlaubt es uns, unseren Dialog auf dem nachhaltigen Respekt vor der Würde jeder menschlichen Person zu gründen, auf der objektiven Kenntnis der Religion des anderen, auf der religiösen Erfahrung, die wir miteinander teilen…“

Fürwahr, das Leben jedes Menschen ist heilig, unseres Respektes würdig, sowieso das der Christen, aber auch das der Muslime und aller Nichtchristen! Aber es ist nur heilig, weil alles Leben (nicht alle „Religion“!) aus den heiligsten, würdevollsten Schöpferhänden hervorgeht. Aber ein Christ ist ein Mensch, der in JESUS CHRISTUS als Kind seinen heiligsten, würdevollsten himmlischen VATER-GOTT und Seine Gebote und Lehren und darauf gründenden moralischen Werte liebevoll angenommen hat, während ein Muslim, ein Anhänger Mohammeds, ein Beobachter des Korans und der Hadithen, eben diesen Erlöser- und Retter-Gott zurückweist, weil er sich mit seiner höllisch-inspirierten Schein- und Plagiat-Religion begnügt, ja sie für die einzig richtige und wahre hält und damit ganz andere „moralische Grundwerte“ vertritt und lebt. Es gibt deshalb keine „gemeinsame Basis“, kein „gemeinsames Ationsfeld“ und keine „religiöse Erfahrung, die wir miteinander teilen“ (könnten)! Jeder Begriff wie „Glaube“, „Liebe“, „Gerechtigkeit“, „Barmherzigkeit“, ja sogar „Gott“, der sowohl im Islam wie im Christentum gleich-lautend vorkommt, bekommt einen gänzlich anderen Sinn, wenn er in der Bibel steht und wenn er im Koran steht.

Der Papst hätte die Pflicht, statt auf ein so heuchlerisches „Gemeinsames Wort“ von muslimischen religiösen Führern mit „Dank“ und „tiefer Wertschätzung“ „für die lobenswerte Initiative“ zu reagieren, es im Lichte des Gott-Menschen und Seiner Lehre und Seines Auftrages ohne Gegen-Heuchelei als das zu entlarven, was es ist: ein Versuch (mehr), die Christen von „der einzigartigen Schönheit und Wahrheit und Lieblichkeit und Erhabenheit und Menschenfreundlichkeit, Barmherzigkeit, Friedfertigkeit und Toleranz des Islams“ zu überzeugen und sie damit abzubringen „von ihren falschen Vorurteilen, von ihrem unberechtigten Argwohn, ihrem unnötigen, beleidgenden Widerstand“.

Es gab eine Zeit, da kämpften die Päpste und mit ihnen die Bischöfe und mit ihnen die Priester und mit ihnen die Lehrer, die Erzieher, die politischen Parteien, gegen jede Häresie, gegen jeden Angriff auf die Integrität unseres HERRN und GOTTES, JESUS CHRISTUS und Seines REICHES, der KIRCHE. Und zum offenen, furchtlosen, unverblümten Verurteilen jeglicher Gottlosigkeit gehörte das entschlossene Missionieren ALLER Nicht-Christen, auch der Juden, auch der Muslime. Heute ist an die Stelle all dessen ein „Dialog“ getreten, der die Funktion übernimmt, unter anderem zu verhindern, dass „die Dinge beim Namen genannt“ werden, beim Namen der ihnen gebührt, dass „ja ja ist und nein nein“, dass „gut gut ist und bös bös“, dass „wahr wahr ist und unwahr unwahr“. Denn wer sich mit der Unwahrheit, der Irrlehre (zu einem „gegenseitig wertschätzenden objektiven Kennenlernen“) einläßt, wird leicht ihr Freund; wer mit der Versuchung (zur Sünde) (dem Versucher) dialogisiert, fällt ihr (ihm) anheim. Nur der entschlossene Kampf gegen das Reich der Finsternis, in welcher Form auch immer es auftritt, bringt den Sieg, den persönlichen, wie den gemeinschaftlichen, den der Kirche.

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Falsche Toleranz – Der Zentralrat der Ex-Muslime kritisiert Moscheebau und Kopftuch

Posted by deislam - 3. November 2007

CORNELIA KÄSTNER in „Märkische Allgemeine“, Brandenburg

BERLIN Der Bau neuer Moscheen in Berlin und Köln wird jetzt auch von arabischer Seite kritisiert. „Als ich das zuerst gehört habe, dachte ich, das kann nicht wahr sein“, schimpft Farzaneh. Ihren vollen Namen und ihr Gesicht will sie nicht offenbaren, weil sie Angst hat. Denn Farzaneh, im Iran geboren und seit 30 Jahren in Berlin zuhause, hat dem Islam abgeschworen und beteiligt sich an politischen Aktionen gegen Menschenrechtsverletzungen im Iran. Nach der Scharia, dem islamischen Recht, hat sie dafür den Tod verdient. Übergriffe fürchtet sie inzwischen auch in Deutschland – wo ihrer Meinung nach islamistische Kräfte erstarken, während die deutsche Regierung tatenlos zusieht.

Farzaneh ist Mitglied im Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE), der im März in Köln gegründet wurde. Sie verstehen sich als Stimme derer, die für die Trennung von Staat und Religion sind, darunter sind auch einige Deutsche. Die Mehrheit der rund 400 Mitglieder kommt jedoch, wie der Verbandsname suggeriert, aus muslimischen Familien, der Türkei, dem Jemen oder dem Iran. „Wenn man in eine islamische Familie geboren wird, ist man nach islamischem Recht Muslim“, erklärt die Vereinsvorsitzende Mina Ahadi. Atheismus ist in muslimischen Ländern ein Tabu – und wird auch in Deutschland nicht wahrgenommen. Als Sprecher der arabischen Zuwanderer gelten die vier großen muslimischen Dachverbände.

Eine bittere Ironie. Viele Mitglieder des ZdE sind iranische Dissidenten, die wegen ihrer politischen Aktivitäten gegen den islamischen Gottesstaat geflohen sind. Ahadi selbst bezeichnet sich seit ihrem 15. Lebensjahr als Atheistin, sie hat gegen den Schah demonstriert und später gegen das Kopftuch. Die Geheimpolizei durchsuchte ihre Wohnung, weil sie nicht da war, wurde ihr Mann von den Mullahs verhaftet und hingerichtet. Ahadi floh über die Kurdengebiete nach Frankreich und Deutschland. „Man kann den Islam nicht modernisieren“, sagt sie. „Man kann nur dafür sorgen, dass Staat und Religion streng getrennt werden.“ Jede Form des öffentlich wirksamen Islams bezeichnen sie als „politischen Islam“, und damit als Versuch, Religion und Staat zu vermischen – bis hin zur Einführung der Scharia.

Auslöser der ZdE-Gründung war jedoch die Islamkonferenz von Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU), eine „Machtdemonstration islamischer Organisationen“, so Ahadi. Der ZdE protestiert gegen deren Anerkennung als politische Verbände, kritisiert das Kopftuch, den Umgang mit Abmeldungen von Sportunterricht und Klassenreisen, die Gewalt gegenüber Frauen bis hin zu Ehrenmorden, und den Neubau von Moscheen. „Nur 30 Prozent der hier lebenden Muslime gehen überhaupt in eine Moschee“ rechnet Ahadi vor. Wer den muslimischen Einwanderern etwas Gutes tun wolle, sollte dafür sorgen, dass sie deutsch lernen, und sich an das Grundgesetz halten. „Doch das tut die deutsche Regierung nicht. Sie betreibt eine Kuschelpolitik gegenüber den Islamisten.“

Die erste Kampagne des ZdE provoziert deshalb bewusst mit Bildern von Verbandsmitgliedern und dem Titel „Wir haben abgeschworen“. Im Dezember ist nun eine „kritische Islamkonferenz“ in Deutschland geplant. Das Beispiel macht Schule, nach dem ZdE-Vorbild haben sich inzwischen auch Verbände in Schweden und Großbritannien gegründet, wo Ahadi unlängst einen Preis als „Säkularistin des Jahres“ erhielt.

Ahadi wehrt sich gegen den Vorwurf, islamfeindlich zu sein. „Keiner verurteilt, dass ich seit meinem ersten Interview Personenschutz brauche“, meint sie. „Aber wenn ich sage, der Islam ist schlecht, dann beleidige ich die Muslime. Die deutsche Toleranz hat genug angerichtet. Wir haben es satt!“

UNSER KOMMENTAR:

Wir sind als katholische Christen selbstverständlich gegen den Atheismus und grundsätzlich gegen die Trennung von (katholischer) Kirche und Staat; denn nach traditioneller katholischer Lehre gehören Kirche und Staat zusammen. Christi Reich ist zwar nicht von der Welt, aber es soll wachsen und Bestand haben in der Welt. Und wenn Christi Reich in einem Staat genug gewachsen ist, wird sein Einfluss auf alles Öffentliche ebenso genug gewachsen sein, dass man Kirche und Staat nicht mehr als getrennt ansehen kann und darf. Das war in der Vergangenheit auch durch lange Perioden der Fall. Heute aber ist ein solcher Idealzustand (wieder) nur noch ein hypothetisches Fernziel, aber auch nur unter der Voraussetzung, Gott (Jesus Christus) Selber greift ein, um die Gesellschaften auf der Erde mit göttlicher Macht zu „re-organisieren“. Faktum ist, dass unsere von politisch und kirchlich Korrekten gehätschelte „Multi-Kultur“, die auch bei uns noch bestehende Restverbindung von Kirche und Staat nicht mehr rechtfertigt. Die aktuelle katholische Kirchenführung befürwortet ja auch die „religiöse Multikultur“ im völligen Widerspruch zur allzeitigen Hierarchie; soll sie deshalb auch die Konsequenzen zu spüren bekommen und tragen. Unter solchen Umständen sind auch wir für die Trennung von „Kirche“ und Staat, genauer gesagt: von „Weltanschauung“ und Staat. Und ohnehin klar ist, dass wir gegen den islamischen „Gottesstaat“ sind!

Dass Ex-Muslime Atheisten werden, ist gut nachvollziehbar. Die Flucht aus dem Gefängnis Islam geht wohl auch über das totale Freiseinwollen von Religion überhaupt. Aber die Bekanntschaft mit dem echten Christentum sollte dann früher oder später zur Annahme desselben führen; denn mit dem Atheismus, Nihilismus, Agnostizismus, etc. kann man auf die Länge den Islam nicht besiegen. Er setzt sich gerade nicht deswegen mehr und mehr durch, weil er „die wahre Religion bei Gott“ wäre, sondern weil die Bekenner oder Angehörigen der wahren Religion bei Gott, des Christentums, keine Christen im Vollsinn mehr sind, weil sie schwach-gläubig bis ungläubig geworden sind, weil sie ihren Glauben nicht oder kaum mehr praktizieren, weil viele ehemalige Christen, auch „Hierarchen“, „praktizierende Atheisten“ geworden sind. Für die Christen ist es deshalb ein bleibender Imperativ, sich nicht aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen, um ihre Religion nur noch im „Privatraum“ zu leben. Das Zeugnis und die Mission für Christus gehört bei allem Wegfall von staatlicher Hilfestellung nach wie vor in die Öffentlichkeit, das heißt das Einstehen für Christi Rechte, für Christi Lehre und Gebote, für die katholische Wahrheit, für die christliche Moral, für die richtige Erziehung und Schulung der Christen und damit der Kampf gegen alle Verführung, gegen den (zunehmenden) Einfluss anti-christlicher „Religionen“, und damit Widerstand gegen die Zuwanderung und Überfremdung (des Christlichen), gegen die im Nachhinein unausrottbare Einpflanzung von (vorerst) verniedlichten, beschönigten, getarnten Machtzentren (z.B. Moscheen mit Minaretten), gegen die falsche Toleranz, gegen die politische und kirchliche „Korrektheit“ = Feigheit!

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Kirche, Moschee und Synagoge im „harmonischen Konzert“

Posted by deislam - 2. November 2007

„Es gibt keine terroristische Religion“ / Oberbürgermeister empfing syrischen Großmufti Hassoun

Münster, Empfang HassounMünster (SMS) Der Großmufti von Syrien, Dr. Ahmad Badr Eddin Hassoun, hat Münster als Beispiel für das friedliche Zusammenleben von Menschen verschiedener Religionen bezeichnet. Beim Empfang durch Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann im Friedenssaal machte der oberste islamische Rechtsgelehrte Syriens deutlich, dass jede Religion einen eigenen kulturellen Beitrag für das gesellschaftliche Zusammenleben leiste.

„Jeder Mensch, jede Religion bringt eigene Töne ein, gemeinsam spielen sie ein harmonisches Konzert“, so Hassoun. Der syrische Großmufti ist dafür bekannt, gerade auch in seinem Land das friedliche Zusammenleben der Religionen zu fördern. Terroranschläge islamistischer Terroristen verurteilte er auch im münsterschen Friedenssaal: „Es gibt keine terroristische Religion.“

Tillmann war zuvor auf die Geschichte und die Inhalte des Westfälischen Friedensschlusses von 1648 eingegangen und hatte die Brücke bis in die Gegenwart geschlagen. „Heute leben in Münster Menschen aus mehr als 160 Nationen“, so der Oberbürgermeister. Tillmann erinnerte außerdem an die soeben abgeschlossene Veranstaltungsreihe zum 359. Jubiläum des Friedensschlusses, in deren Rahmen erstmals ein Zusammentreffen aller in Münster vertretenen Religionen, Konfessionen und Glaubensgemeinschaften stattfand. „Ihr Besuch in Münster ist ein wunderbarer Schlusspunkt dieser besonderen Woche“, sagte Münsters OB.

Der syrische Großmufti nutzte die Gelegenheit für ein Plädoyer für den Frieden und ein großes Lob an die Deutschen. „Dass von Deutschland nach zwei Weltkriegen und den schrecklichen Zerstörungen Frieden ausgeht, hat die ganze Welt erstaunt“, so Hassoun. Deutschland sei nach dem Wiederaufbau schöner als zuvor. Auch dass die deutsche Wiedervereinigung gewaltfrei gelungen sei, sei eine besondere historische Leistung.

Tillmann ermunterte den syrischen Großmufti, weiter als Vertreter eines liberalen Islam zu wirken und vielfach verbreiteten Vorurteilen entschieden entgegenzutreten. „Ihr Besuch zeigt uns besonders deutlich, dass wir den Islam nicht als monolithischen Block sehen dürfen“, so Tillmann.

Foto:

Großmufti Hassoun und der katholische Bischof von Aleppo, Antoine Audo (rechts), überreichten OB Tillmann im Friedenssaal ein symbolträchtiges Gastgeschenk: eine Silberplakette, auf der eine Kirche, eine Moschee und eine Synagoge eingraviert sind.

Quelle: Presseinfo Münster, 31.10.2007

Unser Kommentar:

Ein „harmonisches Konzert“ von Christen, Muslimen und Juden kann man in unserer irrwitzigen Zeit der Geistesverflachung und -verarmung, der Vermischung, des Ineinanders und Durcheinanders schon „zelebrieren“. Man lasse einfach alles (alle „Töne“) weg, was die Harmonie stören würde. Dass das harmonische Konzert dann aber nichts mehr mit dem zu tun hat, was Kirche, Moschee und Synagoge ihrem Wesen nach voneinander unterscheidet, ist wohl klar. Die Wirklichkeit verändert sich deswegen nicht! Sie wird nur „ausgeblendet“. Und das ist fatal! Um des „Friedens“ willen pflegt man äußerlich „Eintracht“ und täuscht sich damit selbst und allen andern vor, man trachte doch letztlich nach dem Selben. Unvereinbares, Unversöhnliches, Feindliches wird übertüncht, maskiert und zu einer Feier, zu einem „harmonischen Konzert“ zusammengebracht, in der Hoffnung, in der Absicht, diese sonst so dissonanten, „unverträglichen“ „Wesen“ zu zähmen und damit „tiergarten- und ausstellungs-fähig“ zu machen.

Wenn das nun überall und gleichzeitig geschähe, hätte es ja noch gewisse positive Aspekte. Aber das geschieht in einem (immer noch) großmehrheitlich christlichen (oder besser: christlich-sein-müssenden) Land, während in anderen Weltgegenden, dort, wo die Christen gegenüber den Muslimen in der Minderheit sind, alles andere als gleichartige „harmonische Konzerte“ gespielt werden. Und dabei dienen solche „Harmonie-Zelebrationen“ hier bei uns ausschließlich dem bis vor kurzem überhaupt noch nicht präsenten, nun aber stark expandierenden Islam (und dem zahlenmäßig aber – immer schon – längst nicht so vertretenen Judentum), bei gleichzeitiger weiterer enormer, wohl irreversibler Schwächung des Christentums. Statt die Christen anzuhalten und dazu aufzurufen, ihren Glauben vertiefter kennenzulernen und zu leben und echte Zeugen Christi zu sein und die Muslime (und auch die Juden) von ihren anti-christlichen Überzeugungen abzubringen und für Christus, den einzigen HERRN und GOTT, den einzigen ERLÖSER und RETTER zu gewinnen, werden sie so dazu angehalten, Christi, des Sohnes Gottes und damit Gottes Feinde als Freunde zu betrachten und zu behandeln. Jesus Christus aber hat den Seinen nicht aufgetragen, mit den Juden und Heiden „harmonische Konzerte“ zu feiern, sondern sie zu MISSIONIEREN, gelegen oder ungelegen! „Friedliches Zusammenleben“ heiß für Christen: Verzicht auf die Mission heißt: Belassen von Mitmenschen in ihrem Irrtum, in ihrem Unverstand, in ihrem Verschlossensein gegenüber dem Heilsangebot Gottes. („Wenn ihr nicht glaubt, dass Ich es bin (den Gott gesandt hat), werdet ihr in euern Sünden sterben.“ Jo 8,24; Wer Mich verachtet und Meine Worte nicht annimmt, der hat seinen Richter; das Wort, das Ich verkündet habe, wird ihn am Jüngsten Tage richten.“ Jo 12,48; „Das ist der Wille Meines Vaters: jeder, der den Sohn sieht und an Ihn glaubt, soll das Ewige Leben haben.“ Jo 6,40)

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