ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Archive for the ‘Papst Benedikt XVI’ Category

Pakistan: Islamisten demonstrieren weiter gegen den Papst

Posted by deislam - 18. Januar 2011

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG11011708 – 17.01.2011
Permalink: http://www.zenit.org/article-22290?l=german

Einsatz für Asia Bibi kritisiert

KARATSCHI, 17. Januar 2011 (ZENIT.org).- Islamistische Gruppen und radikale politische Parteien haben am Freitag in der pakistanischen Provinz Punjab gegen den Aufruf des Papstes, das Blasphemie-Gesetz aufzuheben, demonstriert. Die Aussagen von Papst Benedikt XVI. wurden als „ein Angriff auf die Herzen der Muslime“ gebrandmarkt. In seiner Neujahrsansprache vor dem beim Heiligen Stuhl akkreditierten diplomatischen Korps, war das katholische Oberhaupt auf den Tod von Salman Taseer eingegangen. Der Gouverneur des Punjab war am 4. Januar wegen seiner Kritik am Blasphemie-Gesetz ermordet worden.

Die neuerlichen Demonstrationen fanden in Lahore und Rawalpindi, aber auch in Karatschi statt. Eine Allianz radikaler islamischer Gruppen und Parteien namens Tehrik-e-Tahaffuz Namoos-e-Risalat hatte dazu aufgerufen. Sie kämpfen dafür, jeden Versuch die entsprechenden Gesetze zu ändern zu unterbinden. Bei der Kundgebung kritisierten Wortführer den Papst auch wegen seiner Unterstützung für Asia Bibi. Die Christin ist wegen Blasphemie zum Tod verurteilt worden und sitzt seit 2009 im Gefängnis der Industriestadt Sheikhupura in Punjab.

Amir Ameerul Azeem von der Partei Jamaat-e-Islami warf der Regierung in Islamabad vor, im Fall der Pakistanerin Aafia Siddiqui, die in den USA wegen Terrorismus angeklagt ist, nicht angemessen zu intervenieren. Wie AsiaNews berichtet, forderte er dazu auf, offiziell gegen die Stellungnahme des Papstes zu protestieren und sämtliche Änderungsanträge im Parlament gegen die Blasphemie-Gesetze zurückzuziehen. Die Regierenden sollten nicht „mit den Gefühlen der Muslime“ spielen. Um dies zu verhindern, werden weitere Demonstrationen am 30. Januar stattfinden. (mk)

Unser Kommentar:
Die Führer der Christenheit (in Kirche und Politik) wären schon längst und schon immer berufen gewesen, den Islam, dieses schnaubende Ungeheuer, in aller Offenheit und Furchtlosigkeit aufs entschiedenste zu bekämpfen und alle Welt zu tatkräftigem Widerstand sowohl gegen seinen Bestand wie vor allem gegen seine Ausbreitung aufzurufen. Stattdessen verpassen sie ihm seit nunmehr Jahrzehnten dauernd den Anstrich einer valablen, wenn nicht gar gleichwertigen, Religion, die überall auf der Welt ihren Platz neben der jüdischen und der christlichen (et alia) habe. Für Einsichtige, jedenfalls für Christus- und damit Gott-Erleuchtete, ist der Islam für die heilsbedürftigen Menschen unheilbringend, ja tödlich, wie es der Krebs (eine bösartige Tumorerkrankung) ist im menschlichen Körper. Es gälte, ihn entschlossen unschädlich zu machen, global! Jedoch, die Christenführer sind größtmehrheitlich umnachtet und selbst schon vergiftet, weil sie das Licht, das in die Welt gekommen ist, um die Finsternis zu erhellen, unter den „Scheffel“ stellen und an seiner Stelle multireligiöses Feuer(blend)werk zünden. So wird das lebensgefährliche Geschwür weiter ungehindert, ja gefördert wachsen, bis es womöglich alles Noch-Gesunde in ebensolches Geschwür umgewandelt haben wird. Doch unser wahrer Gott, JESUS CHRISTUS, wird das nicht bis zum (bittersten) Ende zulassen. ER wird eingreifen – mit Macht und HERRlichkeit! Was aber wird alles noch geschehen müssen, bis den zur Führung (und zur Christusnachfolge) Berufenen die Augen aufgehen?

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„Der Papst hat die Pflicht, für den Schutz der Gläubigen einzutreten“

Posted by deislam - 13. Januar 2011

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG11011312 – 13.01.2011 / http://www.zenit.org/article-22267?l=german

Interview zu den Protesten Kairos gegen den Papstappell zugunsten der Christen

ROM/PEMBERTON, New Jersey, 13. Januar 2011 (ZENIT.org).- Im Außenministerium in Kairo sind die Diplomaten anhaltend über die Äußerungen des Papstes zum Anschlag auf Christen im ägyptischen Alexandria verstimmt. Die Worte des katholischen Oberhauptes werden dort als „nicht hinnehmbare“ Einmischung in die inneren Angelegenheiten Ägyptens betrachtet. Der Heilige Stuhl nehme nach dem Anschlag auf die Kopten Anteil an den Empfindungen ganz Ägyptens, hieß es daraufhin in einer Stellungnahme des Vatikans. Der Heilige Stuhl teile die Befürchtungen einer möglichen Eskalation und begrüße die Bemühungen der Regierung, die genau diese vermeiden wolle.

Michaela Koller fragte den deutsch-amerikanischen Mittelosthistoriker Professor Dr. Wolfgang G. Schwanitz in Pemberton, New Jersey, nach den Hintergründen der Entrüstung. Schwanitz ist international gefragter Experte für ägyptische Außenpolitik und Islampolitik westlicher Staaten. Die Aufregung in Kairo hält er für übertrieben.

ZENIT: Nachdem der Papst erneut an die Regierungen islamischen Staaten, insbesondere des Irak, Pakistans und Ägyptens appelliert hatte , „sich dafür einzusetzen, dass ihre christlichen Mitbürger in Frieden leben können“, zeigt sich die ägyptische Diplomatie nun entrüstet und wertet die Stellungnahme als Einmischung in innere Angelegenheiten. Können Sie das nachvollziehen?

–W.G. Schwanitz: Die Entrüstung ist nachvollziehbar, aber unangebracht. Sie ist durchaus keine Einmischung in innere Angelegenheiten. In der globalen Gesellschaft hat jeder das Recht, seine Meinung zu unhaltbaren Verhältnissen zu sagen, die zur Ermordung von Kopten in Alexandria geführt haben. Wir sind heute alle miteinander verbunden. Und der Papst hat die Pflicht, für den Schutz und das Wohlbefinden der Gläubigen einzutreten, insbesondere auch der christlichen Minoritäten in islamischen Ländern. Leben und Alltag von Kopten sind am Nil speziell seit den 1970er Jahren unerträglich geworden.

Ägyptens Christen dienen seither immer öfter als Blitzableiter für ungelöste Probleme. Viele wandern nun aus, darunter nach Amerika. Andere Minderheiten, etwa Juden, sind bereits seit den 1950er Jahren vertrieben worden oder emigriert. Das sind die Trends in islamischen Ländern. Einst blühende Gemeinden mit ihren schönen Synagogen sind untergegangen, abgesehen von Marokko. Das spricht nicht gerade für die oft bemühte Toleranz. Sollen wir etwa mundtot zuschauen, wie Christen das gleiche Schicksal ereilt?

ZENIT: Ist die Rückberufung der Botschafterin zu „Beratungszwecken“ nicht ein überzogenes Signal des Protests? Immerhin ist dies ja bei weitem kein singulärer Appell gewesen.

–W.G. Schwanitz: Kairo versucht, im Vatikan einen Sündenbock für das eigene Unvermögen zu finden. Eine typische Reaktion. Genau wie Pakistans Islamisten, die des Papstes völlig berechtigte Kritik am umstrittenen Blasphemie-Gesetzes, das „Gotteslästerung“ unter Strafe stellt, als Teil einer „päpstlichen Verschwörung“ hinstellen wollen, „um die Weltreligionen gegeneinander auszuspielen.“ So die Worte des Abgeordneten Sahibzada Fazal Karimt von der Pakistanischen Muslimliga in Islamabad. Eine Christin seines Landes, Mutter von fünf Kindern, ist zum Tode durch Strang verurteilt worden, weil sie sich angeblich negativ über den Islam geäußert habe. Ein Kritiker des diesbezüglichen Blasphemiegesetzes, der Gouverneur der Provinz Punjab, Salman Taseer, ist durch seinen islamistischen Leibwächter ermordet worden.

Und der Papst, der am Montag die Abschaffung des Blasphemie-Gesetzes forderte, wird nun als globaler Verschwörer porträtiert? Er spricht genau das aus, was viele zum Verzweifeln bringt: immer neue Vorwände zu schaffen, Ungerechtigkeit und Gewalt gegen die religiösen Minderheiten zu provozieren. Regieren durch den Mob ist unakzeptabel. Der Vatikan setzt ein mutiges Zeichen, sich ungerechten Praktiken zu widersetzen. Alle Gesellschaften ringen heute mit ähnlichen Problemen. Aber es gibt keine Entschuldigung mehr dafür, diese auf dem Rücken von Minderheiten auszutragen.

ZENIT: Wie ist eigentlich die Behauptung des Großscheichs der Universität Al-Azhar einzustufen, der sagte, hinter dem Anschlag steckten fremde Mächte, wobei er ausdrücklich Israel nannte. Scheut er sich, die Salafiten zu benennen?

–W.G. Schwanitz: Ich würde es nicht auf Salafiten oder andere Fundamentalisten reduzieren. Es geht allgemeiner um militante Islamisten. Kann der Großmufti Leute aus den radikalen Reihen anprangern? Leider führen die Hinnahme von vermehrten Übergriffen auf Kopten, ein uraltes Element in Ägyptens Mosaik, neue Generationen in veränderten Umständen an. Früher pflegte die einheimische Elite solche Angriffe lautstark zurück zu weisen und zu stoppen. Aber Ägyptens liberale Garden, die ihre koptischen Brüder und Schwestern zu achten und die Religion aus der Politik zu halten suchten, sind kaum mehr am Ruder. Und Präsident Mubarak vermag es nicht allein. Seit vier Jahrzehnten, seit dem massiven Aufkommen von Intoleranten, droht der einst führende ägyptische Liberalismus völlig unterzugehen.

Ägyptens Kopten haben immer eine herausragende Rolle in der Landes- und Weltpolitik gespielt. Denken sie zum Beispiel an Boutros Ghali, vor dem Ersten Weltkrieg Premier in Kairo. Oder an seinen gleichnamigen Enkel, über ein Dutzend Jahre Staatsminister für Auswärtiges in Ägypten und Co-Architekt des Friedensabkommens von Camp David – dann in der ersten Hälfte der 1990er Jahre UN-Generalsekretär. Doch wenn es so weiter geht, gibt es im Land der Pyramiden bald keine Christen mehr. Wer möchte schon in ständiger Angst in die Kirche gehen und seine Kinder ohne gesicherte Zukunft aufwachsen lassen?

Unser Kommentar:
Auch hier wieder: man will es einfach nicht sehen und einsehen, dass alles so kommen muss(te), wenn der Islam immer mehr Einfluss gewinnt. Es sind nicht nur die „Fundamentalisten“ und „Radikalen“ und „Intoleranten“ der Muslime, die Inakzeptables, Untolerierbares tun, sondern es ist letztlich immer hauptsächlich der Islam als „Religion“, als Lebenslehre und Lebensgesetz, der Erstursache ist für solche Übergriffe und Terrorakte. Den Islam tolerieren und noch zu fördern, ist verheerend! Dem Islam Religionsfreiheit zu gewähren, noch dazu in unseren vormals christlichen Ländern, ist selbstzerstörerisch!

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Pakistanische Islamisten versuchen Papst zum Schweigen zu bringen

Posted by deislam - 13. Januar 2011

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG11011309 – 13.01.2011
Permalink: http://www.zenit.org/article-22264?l=german

Weitere Proteste gegen Rom für Freitag angekündigt

Von Michaela Koller

ROM/ ISLAMABAD 13. Januar 2011 (ZENIT.org).- Radikale Muslime in Pakistan organisieren derzeit wütende Proteste gegen die Ansprache Papst Benedikt XVI. vom Montag beim traditionellen Neujahrsempfang für die Diplomaten am Heiligen Stuhl. Das katholische Oberhaupt hatte dabei an Pakistan appelliert, die Blasphemiegesetze abzuschaffen. Seitens der katholische Kirche ist diese Forderung jedoch keineswegs neu: Bereits im Mai 1998 hatte der Kampf gegen die Bestimmungen den katholischen Bischof von Faisalabad John Joseph derart in die Verzweiflung getrieben, dass dieser sich auf offener Straße erschoss.

Eine unverhohlene Drohung sprach am Dienstag Liaquat Baloch, Generalsekretär der pakistanischen Partei „Jamaat-e-Islami“, aus: Die Äußerung des Papstes sei geeignet, ,, die ganze Welt in einen blutigen Krieg zu stürzen“. Seine Forderung sei „ungesund und ein Handlungsschema, um die Sicherheit der christlichen Minderheit Pakistans zu gefährden“, wird der islamistische Politiker von der Nachrichtenagentur AsiaNews zitiert.

Baloch kündigte zugleich an, seine Partei werde solange weiter protestieren, bis die Beibehaltung der Blasphemie-Gesetze gesichert sei. Der Mörder von Salman Taseer, Mumtaz Qadri, genieße in der gesamten Nation Rückhalt und „stolze und ehrenwerte“ Anwälte arbeiteten an dessen Freilassung. Der Gouverneur des Bundesstaates Punjab war Anfang Januar von seinem Leibwächter erschossen worden, weil er sich für eine Änderung der Blasphemie-Gesetze einsetzte.

Premierminister Yousaf Raza Gilani schloss eine Neuerung der Regelungen kategorisch aus. Religionsminister Khursheed Shah unterstützt ihn in dieser Haltung. Ein muslimischer Führer, der sich gegenüber AsiaNews äußerte, aber nicht genannt werden will, bestätigte, dass jeglicher Versuch, die Bestimmungen zu ändern, zu Verwirrung in der Gesellschaft führe. Pakistan ist offenbar tief gespalten in Gegner und Befürworter der Gesetze. Kritiker sehen diese als Instrumentarium, um unliebsame Personen konkurrierender religiöser Überzeugungen mit Hilfe der Gummiparagraphen zu kriminalisieren und politisch oder gar physisch auszuschalten.

Bilawal Bhutto Zardari, Chef der regierenden Pakistan People’s Party (PPP), verurteilt Gewalt im Namen des Islam und fordert Sicherheit für die Minderheiten des Landes. Für den Sohn der ermordeten früheren Premierministerin Benazir Bhutto und des derzeitigen Präsidenten Ali Zardari sind diejenigen, die den Mord an dem Gouverneur feiern, die wahren Gotteslästerer. Scharfe Kritik zieht er jedoch seitens der Tochter des Mordopfers, Shehrbano Taseer, auf sich, weil er seine Partei nicht auf eine Linie gegen die Blasphemie-Gesetze bringen kann. Seit den Demonstrationen Radikaler gegen die wegen Blasphemie zum Tode verurteilte Asia Bibi ist die Partei von ursprünglichen Änderungsplänen abgerückt.

Bischof Rufin Anthony von Islamabad-Rawalpindi, sagte gegenüber AsiaNews, die Regierung werde ganz klar durch religiöse Parteien unter Druck gesetzt. Sie habe sich bezüglich der Gesetzesneuerung um 180 Grad gedreht. „Es gibt eine klare Meinungsverschiedenheit unter den Mitgliedern der Pakistan People’s Party.“ Für den muslimischen Intellektuellen Babar Ayaz muss eine wahrhafte Demokratie säkular sein. Niemand dürfe einem anderen Menschen sein Denken aufzwingen. Daher sei volle Religionsfreiheit notwendig, eine Überzeugung, die er mit Papst Benedikt XVI. teilt.

Das pakistanische islamische Netzwerk „Tehrik Tahaffuz Namoos-i-Risalat (TTNR)“ (Allianz zum Schutz der Ehre des Propheten) kündigte für den 14. Januar im Anschluss an das muslimische Freitagsgebet landesweite Protestkundgebungen gegen Papst Benedikt XVI. an, wie der Fidesdienst am Donnerstag meldet. Man wird insbesondere gegen die Forderung des Papstes nach Aufhebung des Gesetzes gegen Blasphemie in Pakistan in seiner Ansprache an das Diplomatische Korps am 10. Januar 2011 protestieren. TTNR ist ein Netzwerk radikaler islamischer Bewegungen und Parteien, das im Zusammenhang mit dem Fall Asia Bibi entstand.

Unser Kommentar:
Es ist doch völlig naiv zu glauben, Staaten, Regierungen, die vom Islam beherrscht werden, würden einmal eingeführte islamkonforme Gesetze wie Blasphemie-Gesetze zurücknehmen oder die Scharia aufheben. Der Islam ist „Religion“ und „Staatsverfassungsgrundlage“! Der Islam ist ganz klar demokratie-unfähig und kann unmöglich „säkularisiert“ werden. Im Grunde genommen tut der Islam nichts anderes, als was sowohl das (vorchristliche) jüdische Volk wie auch die Christenheit getan haben: sie strebten stets die Einheit von Religion und Staat an. Die Gesetze für die staatliche Gesellschaft hatten religionskonform zu sein. Und das war und ist letztlich auch gottgewollt. Aber der Islam ist als solcher nicht gottgewollt. Er ist die Anti-Religion. Er richtet sich intrinsisch gegen den wahren Gott und Seine Heilsordnung.

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Papst Benedikt XVI. bittet Kirchen sich für Diskriminierte und Verfolgte zu öffnen

Posted by deislam - 3. August 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10080205 – 02.08.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-21191?l=german

Papst Benedikt XVI. bittet Kirchen sich für Diskriminierte und Verfolgte zu öffnen
Gebetsanliegen im Monat August

ROM, 2. August 2010 (ZENIT.org).- In diesem Monat August betet Benedikt XVI. dafür, „dass die christlichen Kirchen bereit sind, ihre Türen all jenen zu öffnen, die durch Diskriminierung wegen ihrer Rasse oder Religion, durch Hunger und Kriege gezwungen sind, in andere Länder auszuwandern“.

So lautet das allgemeine Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für August 2010, das sich rund 50 Millionen Laien, Ordensleute, Priester und Bischöfe aus aller Welt zu Eigen machen. Im Rahmen des Gebetsapostolats tragen sie jeden Monat ihre Gebete und Opfer für die Person und die Anliegen des Papstes vor Gott.

Ist es nicht eigenartig, dass wir diese Fürbitte so formulieren? Das ist also unsere Not: die Kirche bekennt, sie ist nicht die Wohnung aller, sie ist nicht bereit, allen die Tür zu öffnen, mehr noch: ihre Türen stehen nicht offen!

Wenn wir dem Zeugnis der Heiligen Schrift glauben, dann ruft Gott uns leidenschaftlich auf, einander Raum zu schenken – tagtäglich -, Fremde willkommen zu heißen, sie teilnehmen zu lassen an unserem Leben. Er ruft uns auf, konkrete Wege zu finden, Fremden Gastfreundschaft zu schenken, ungeachtet der Kosten. Gott ruft uns heraus aus den Räumen, in denen wir uns so komfortabel eingerichtet haben. Das ist eine unbequeme Wahrheit.

Im Buch Levitikus heißt es: „Der Fremde, der sich bei euch aufhält, soll euch wie ein Einheimischer gelten, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid selbst Fremde in Ägypten gewesen.“ (Lev 19,34) Die Israeliten haben am eigenen Leib erfahren, was es heißt, Fremde zu sein, im Exil zu leben, das Leid der Entwurzelung zu erfahren, so dass sie nicht mehr fähig waren, das Lied des Herrn zu singen: „Wie können wir singen die Lieder des Herrn, fern, auf fremder Erde?“ (Ps 137,4) Die Erfahrung des Lebens in der Fremde führte dazu, dass viele Gesetze erlassen wurden, wie Gastfreundschaft gewährt werden soll und was mit dem geschieht, der sie nicht gewährt. Die Strafe kommt einer Exkommunikation gleich (Dtn 27,19)! Es scheint da einen Zusammenhang zu geben: Einen Fremden aufnehmen (oder auch nicht) bedeutet Gott aufnehmen (oder auch nicht).

Jesus, der selbst keinen Platz hat, um sein Haupt hinzulegen, der in seiner Heimatstadt nicht akzeptiert ist, betont immer wieder, dass wir andere so willkommen heißen, wie Gott uns willkommen heißt. Er kehrt das Gesetz der Gegenseitigkeit (ich grüße dich, du grüßt mich, ich lade dich ein, du lädst mich ein…) um in das Mandat uneingeschränkter Gastfreundschaft denen gegenüber, die sie nie erwidern, geschweige denn, „bezahlen“ können. Er stellt die Welt auf den Kopf – sehr zur Irritation und zum Ärgernis seiner Zuhörer!
Da hilft der Fremde, der Samariter, dem unter die Räuber Gefallenen. (Vgl. Lk 10)Da berichtet Jesus, was geschieht, wenn die eigenen Ressourcen nicht bereitwillig mit den Armen geteilt werden. (Vgl. die Parabel vom reichen Mann und Lazarus, Lk 16)Da entscheidet sich Jesus; er geht ins Haus des Zollpächters Zachäus – „ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein“ -, um mit ihm zu essen und ihm zuzusprechen: „Heute ist diesem Haus das Heil geschenkt worden.“ (Vgl. Lk 19)Er verheißt allen Anteil an seinem Leben, die ihn (obwohl sie es nicht wussten!) willkommen geheißen haben in dem letzten seiner Brüder und der letzten seiner Schwestern, nämlich den Fremden, Armen und Ausgestoßenen. (Vgl. Mt 25)

Wir haben keinen Mangel an Fremden, die wir willkommen heißen und aufnehmen können in unsere „Wohnung“. Die globale Migrationsbewegung stört das Leben, das wir eingerichtet haben, sie ist eine enorme Herausforderung. Die Staaten antworten mit immer strengeren Gesetzen, die die Migranten in unserer Mitte isolieren und dafür bestrafen, dass sie ihr Heimatland verlassen haben, verlassen mussten. Oft wird ihre Menschenwürde verletzt.

Wenn wir Fremde willkommen heißen, ihnen Gastfreundschaft schenken und solidarisch mit ihnen sind, wenn wir auf ungerechte Gesetze hinweisen, dann verrichten wir Gottes Werk. Gastfreundschaft ist keine gesellschaftliche Nettigkeit, ist alles andere als bequem, Gastfreundschaft ist eine Herausforderung. Sie erfordert eine Art göttlicher Betroffenheit, eine verschwenderische Offenheit für Fremde wie für Nachbarn und sogar gegenüber Feinden. Unsere Regierungen beurteilen diese Haltung vielleicht als gefährlich, aber in Gottes Augen steht Gastfreundschaft über der eigenen Sicherheit.

Eine amerikanische Schwester, die sich dafür einsetzt, dass afrikanische Flüchtlinge in Kalifornien eine neue Heimat erhalten, erzählt folgende Begebenheit. Einer der Flüchtlinge hatte entdeckt, dass die katholischen Kirchen die meiste Zeit verschlossen sind. Er fragte besorgt: „Wo werden Reisende während der Nacht schlafen?“

Sind echte Gastfreundschaft und ein herzliches Willkommen möglich, wenn wir unsere Besitztümer schützen müssen? In einem Gedicht von D. H. Lawrence, in Anlehnung an Gen 18, heißt es (frei übersetzt): „Was ist es, das Klopfen? Was ist es, das Klopfen an die Tür des Nachts? Es ist jemand, der uns Unheil bringt. Nein, nein, es sind drei fremde Engel. Lass‘ sie herein, lass‘ sie herein“.

Für die Kirche, die wir sind, ist es eine Herausforderung, aber auch ein großes Privileg, Wege zu finden, Gottes bedingungsloses Willkommen, seine grenzenlose Liebe zu allen Menschen in unserer zerrissenen Welt zu inkarnieren. Wenn wir unsere Türen öffnen, werden wir erfahren, dass wir Gott in unser Leben eingeladen haben. Und Gott, den wir nicht erkannt haben, wird beginnen, für uns zu sorgen. Er wird sich gürten, uns zu Tisch bitten und uns bedienen. (Vgl. Lk 12,37) Unvorstellbare Zuwendung Gottes!

[Ilse Beckmann SSpS, Kommentar zur Missionsgebetsmeinung August 2010 aus der Zeitschrift „Die Anregung“, Ausgabe 4/2010, Steyler Verlag, Nettetal]

Unser Kommentar:
Der Papst, der Führer der Christenheit soll also, „die christlichen Kirchen“ gebeten haben, „ihre Türen all jenen zu öffnen, die durch Diskriminierung wegen ihrer Rasse oder Religion durch Hunger und Kriege gezwungen sind, in andere Länder auszuwandern“!?
Diese Formulierung als Missionsgebetsmeinung ist aber höchst verdächtig. Das kann doch der Papst so nicht gemeint, gesagt oder geschrieben haben. Und tatsächlich, wenn man der Sache nachgeht, dann findet man schnell heraus, dass diese „Ilse Beckmann SSpS“ entweder die italienische Sprache nicht beherrscht oder aber durch eine „eigenwillige“ Übersetzung und Ausgestaltung den Sinn der Intention absichtlich verdreht. Sie fragt: „Ist es nicht eigenartig, dass wir diese Fürbitte so formulieren? Das ist also unsere Not: die Kirche bekennt, sie ist nicht die Wohnung aller, sie ist nicht bereit, allen die Tür zu öffnen, mehr noch: ihre Türen stehen nicht offen!“ „Die katholischen Kirchen sind die meiste Zeit verschlossen“, lässt sie – zur Bekräftigung – einen afrikanischen Flüchtling „entdecken“. Und das Ganze läuft dann darauf hinaus, dass sich die katholischen Christen allerorten endlich daran machen sollen, ihre Kirchengebäude statt die meiste Zeit zu verschließen vielmehr allen Diskriminierten, also allen Ausweis- und Obdachlosen als Aufnahme- und Unterkunftsort öffnen sollen, und das im Auftrage des Papstes! Unsere geweihten Gotteshäuser sollen also in Zukunft – (auch) um die strenger werdenden Gesetze der Staaten zu umgehen – „mit verschwenderischer Offenheit“ als Gaststätten und Herbergen und Wohnungen für die bedürftigen Flüchtlinge dienen, erst so würden wir Christen Gottes Willen erfüllen. Bei der gähnenden Leere, die in bald den meisten Gotteshäusern die meiste Zeit herrscht, ist es gut vorstellbar, dass diese heiligen Gebäude mehr und mehr entsakralisiert und umfunktioniert werden. An (zu) vielen Orten ist das schon längst Tatsache geworden. (Siehe dazu die schon über Jahre andauernde gut dokumentierte und bebilderte Berichterstattung im Blog http://cathcon.blogspot.com/Als Beispiele vor allem (1): http://cathcon.blogspot.com/2009/04/desecration-of-desecration-in-brussels.html und (2): http://cathcon.blogspot.com/2008/04/asylum-seekers-desecrate-catholic.html!)
Nun hat aber Papst Benedikt XVI. diese Missionsfürbitte gar nicht so formuliert. Der authentische italienische Originaltext lautet wie folgt:
‚Perchè la Chiesa sia la ‚casa‘ di tutti, pronta ad aprire le sue porte a quanti sono costretti dalle discriminazioni razziali o religiose, dalla fame e dalle guerre ad emigrare in altri Paesi“. Richtig übersetzt besagt das: „Dass die Kirche das ‚Haus‘ sein möge für alle, bereit, ihre Türen (Tore, Pforten) all jenen zu öffnen, die infolge Diskriminierung wegen ihrer Rasse oder Religion, wegen Hunger und wegen Kriegen gezwungen sind, in andere Ländern auszuwandern.“ Also, der Papst spricht nicht von „Kirchen“, sondern von der Kirche, und damit meint er die katholische Kirche als Ganzes, und darunter versteht er die Menschen der Kirche, die Glieder der Kirche, die Gläubigen: sie mögen bereit sein, ihre Türen zu öffnen, nicht die Türen der Kirchengebäude, sondern die Türen ihrer Häuser oder Wohnungen. (Siehe: La Vigna del Signore)
Es gibt allerdings noch viel mehr zu sagen zu diesem über die vatikannahe Nachrichtenagentur ZENIT.ORG verbreiteten tendenziösen Artikel. Auch wenn man die Gebetsmeinung des Papstes richtig interpretiert, kann sie so undifferenziert wie sie ist nicht nicht unwidersprochen hingenommen und als christlich und katholisch akzeptiert werden. Wir Christen sind keineswegs religiös-moralisch verpflichtet, uns und all das Unsrige ohne Unterscheidung und Auslese all jenen (weit) zu öffnen, die wegen der angeführten Gründe in unsere Länder einwandern. Viele Migranten geben diese Not- und Zwangsgründe nur vor. Würden sich zudem alle echt als Gäste benehmen und sich mit diesem Status zufrieden geben, würden sie sich ihrem Gastland und Gastvolk anpassen, würden sie sich einordnen und nicht schon nach kurzer Frist gleiche Zivil-Rechte beanspruchen, wären sie auch bereit, das Land, sobald es geht, wieder zu verlassen, dann könnte man ja großzügig und tolerant sein. So wie das aber heute und schon eine lange Zeit abläuft, geht es nicht (weiter). Unsere Staaten reagieren auf die vielen Missstände jetzt mit etwas strengeren Gesetzen, aber viel zu lange waren sie zu wenig streng. Gerade die kulturelle, religiöse Überfremdung kann nun schon nicht mehr rückgängig gemacht werden. Vor allem das massenweise Eindringen von erklärten Anti-Christen in unsere Völker wirkt sich nach und nach katastrophal auf unsere von unseren frommen Vorfahren auferbaute und ererbte Kultur aus.

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Vatikan: Afrikas Kirche gemeinsam mit Muslimen gegen Armut

Posted by deislam - 29. April 2010

Zitat von Radio Vatikan: 29/04/2010 16.28.54

Papst Benedikt XVI. hat die Kirche in Afrika aufgerufen, gemeinsam mit Muslimen gegen die Armut zu kämpfen. In seiner Ansprache vor Bischöfen aus Sierra Leone, Gambia und Liberia forderte der Papst am Donnerstag im Vatikan, Vorbehalte zu überwinden und die religionsübergreifende Zusammenarbeit gegen Krankheit, Unterernährung und Korruption aufzunehmen. Die in den drei Ländern bereits bestehenden guten Beziehungen zwischen den Religionen könnten dadurch noch vertieft werden. Zudem rief er zum Einsatz für den Lebensschutz auf. Die afrikanischen Bischöfe halten sich seit Montag in Rom zu ihrem Ad Limina-Besuch auf, um dem Papst und der römischen Kurie aus ihren Diözesen zu berichten. (rv/kipa 29.04.2010 vp)

Unser Kommentar:
Wir werden es wohl noch oft wiederholen müssen: es ist doch nicht christlich und damit auch nicht gottwohlgefällig, mit irgendwelchen Antichristen in irgendetwas zusammenzuarbeiten, schon gar nicht mit Muslimen. Armut, Krankheit, Unterernährung und Korruption und alles Elend in der Welt heilbringend zu bekämpfen ist doch immer erst möglich, wenn GOTT, der Schöpfer und HERR aller Dinge vorrangig Gehorsam, Verehrung, Liebe und Anbetung von den Menschen erfährt. Wie GOTT geehrt und verehrt werden will, hat ER durch JESUS CHRISTUS Selber geoffenbart und gelehrt. Man kann GOTT nicht erkennen und bekennen und ehren und lieben GEGEN Jesus Christus. Die Anhänger Mohammeds sind aber [implizit] erklärte Feinde CHRISTI, des GOTT-MENSCHEN, der Zweiten Göttlichen Person und damit GOTTES. „Ohne Mich (geschweige denn gegen Mich) könnt ihr nichts tun!“ „Wer nicht mit Mir sammelt, der zerstreut!“ „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als durch mich“ (Johannes 14,6) Papst Benedikt XVI. hat die horrenden antichristlichen Irrlehren Mohammeds, des Korans, der Muslime noch nie namentlich verurteilt, und das allein schon ist verhehrend. Noch verhehrender sind dann solche wiederholten Aufrufe zur Zusammenarbeit! Vielerorts werden diese Gegner des (Gott-)Mensch gewordenen Gottessohnes selbstverständlich die Hilfe, die Mitarbeit, die materielle Unterstützung sehr gerne annehmen, aber ebenso gewiss nur unter der Bedingung, dass sie von der Kirche nicht missioniert werden, dass sie, die Muslime, nicht von ihrem Glauben abgebracht werden. Solche Aufrufe sind also letztlich Aufrufe zur Zusammenarbeit ausgerechnet mit denjenigen, die den Glauben an den wahren Gott, den christlichen, auch mit aller Gewalt, bekämpfen und ihn ausrotten wollen.

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