ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

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Wortlaut der Rede von Papst Benedikt XVI. vor der UNO-Vollversammlung in New York

Posted by deislam - 28. April 2008

Wir zitieren aus ZENIT und kommentieren anschließend (Hervorhebungen und Inline-Links durch uns):

ZG08041808 – 18.04.2008
Permalink: http://www.zenit.org/article-14937?l=german

Zum 60. Jahrestag der Verabschiedung der Allgemeinen Menschenrechtserklärung

NEW YORK, 18. April 2008 (ZENIT.org).- Die unveränderlichen Rechte der menschlichen Person, die im natürlichen Recht für alle Menschen mit „common sense“, gesundem Menschenverstand einsehbar sind, bleiben Aufgabe bei der Wahrnehmung der besonderen Verantwortung, die die Menschheitsfamilie den Vereinten Nationen anvertraut hat. Das unterstrich Papst Benedikt XVI., als er am vierten Tag seiner sechstägigen Pastoralreise in den USA vor den Vereinten Nationen in New York besonders die Freiheit der Person und die Ausübung von Religionsfreiheit betonte.

ZENIT dokumentiert den Wortlaut der Rede in einer eigenen Übersetzung des französischen und englischen Wortlautes der Rede am heutigen Vormittag in New York.

* * *

Wortlaut der Rede von Papst Benedikt XV. vor der UNO-Vollversammlung in New-York vom 18. April 2008

Jetzt, wo ich mit meiner Ansprache vor dieser Versammlung beginne, möchte zunächst Ihnen gegenüber, Herr Präsident, meinen herzlichen Dank für Ihre freundlichen Worte zum Ausdruck bringen. Mein Dank geht auch an den Generalsekretär, Herrn Ban Ki-moon, für die Einladung zum Besuch beim Sitz dieser Organisation und für den Empfang, den er mir bereitet hat. Ich begrüße die Botschafter und Diplomaten aus den Mitgliedstaaten, und alle Anwesenden.

Durch Sie grüße ich die Völker, die hier vertreten sind. Sie schauen auf diese Einrichtung, damit sie der Gründungsinspiration folgend ein Zentrum für die Harmonisierung der Maßnahmen der Nationen für die Verwirklichung dieser gemeinsamen Ziele „des Friedens und der Entwicklung werde“(vgl. Charta der Vereinten Nationen, Artikel 1.2-1.4).

So wie es Papst Johannes Paul II. im Jahr 1995 zum Ausdruck gebracht hat, sollte die Organisation „ein moralisches Zentrum sein, in dem sich alle Nationen der Welt zu Hause fühlen und ein gemeinsames Selbstbewusstsein entwickeln, sich als eine ‚Völkerfamilie‘ zu fühlen“ (Ansprache vor Generalversammlung der Vereinten Nationen zum 50. Jahrestag ihrer Gründung, New York, 5. Oktober 1995, 14).

Durch die Vereinten Nationen, haben die Staaten weltumspannende Ziele festgelegt, die, auch wenn sie nicht völlig mit dem umfassenden Gemeinwohl der Menschheitsfamilie übereinstimmen, zweifellos einen wesentlichen Teil dieses Gutes ausmachen.

Die Grundprinzipien der Organisation – die Sehnsucht nach Frieden, das Streben nach Gerechtigkeit, Respekt für die Würde der einzelnen Person, die humanitäre Zusammenarbeit und Hilfe – drücken die Bestrebungen des menschlichen Geistes aus und stellen jene Ideale dar, die die internationalen Beziehungen tragen sollen.

Wie meine Vorgänger Paul VI. und Johannes Paul II. an dieser Stelle beobachtet haben, all dies gehört zu dem, was die katholische Kirche und der Heilige Stuhl aufmerksam und mit Interesse verfolgen; und sie sehen in Ihrer Tätigkeit ein Beispiel dafür, wie Probleme und Konflikte in Bezug auf die internationale Gemeinschaft zu einem Gegenstand gemeinsamer Regelung werden können. Die Vereinten Nationen verkörpern den Anspruch für ein „höheres Maß an internationaler Ordnung“ (Johannes Paul II., Sollicitudo Rei Socialis, 43), inspiriert durch das Prinzip der Subsidiarität, und damit befähigt, Antwort auf die Forderungen der Menschheitsfamilie nach verbindlichen internationalen Regeln und Strukturen zu geben, die in der Lage sind, die Entfaltung des Lebens der Völker im Alltag zu harmonisieren.

Dies ist umso notwendiger in einer Zeit, in der wir das offensichtliche Paradoxon eines multilateralen Konsenses erleben, der sich weiterhin in einer Krise befindet, weil er immer noch von den Entscheidungen von wenigen abhängt, während die Probleme der Welt die internationale Gemeinschaft zu einem kollektiven Handeln aufruft.

Tatsächlich verlangen Fragen der Sicherheits-, und Entwicklungsziele, die Verringerung der lokalen und globalen Ungleichheiten, der Schutz von Umwelt, Ressourcen und Klima, dass alle internationalen Führer gemeinsam handeln und dass sie ihre Bereitschaft zeigen, mit besten Absichten arbeiten zu wollen, zur Achtung des Gesetzes und zur Förderung der Solidarität mit den schwächsten Regionen des Planeten.

Ich denke dabei vor allem an die Länder in Afrika und auf anderen Kontinenten, die nach wie vor von wahrer und ganzheitlicher Entwicklung ausgeschlossen sind und deshalb Gefahr laufen, nur die negativen Auswirkungen der Globalisierung zu erleben.

Im Rahmen der internationalen Beziehungen ist es notwendig, die Rolle anzuerkennen, die übergeordnete Regeln und Strukturen spielen, die untrennbar auf die Förderung des Allgemeinwohls hin angelegt sind und deshalb dem Schutz der menschlichen Freiheit dienen.

Diese Ordnung schränkt die Freiheit nicht ein. Im Gegenteil, sie fördert sie, weil sie ein Verhalten und Aktionen verbietet, die sich gegen das Gemeinwohl wenden, ihre tatsächliche Ausübung verhindern und damit die Würde jeder menschlichen Person aufgeben.

Im Namen der Freiheit muss es eine Wechselwirkung zwischen jenen Rechten und Pflichten geben, durch die jeder Mensch aufgerufen wird, die Verantwortung für seine Entscheidungen zu übernehmen, die sich als Folge der Aufnahme von Beziehungen mit anderen ergeben.

An diesem Punkt richten sich unsere Gedanken auf die Art und Weise, wie Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung und der technologischen Entwicklung manchmal angewendet worden sind. Trotz der enormen Vorteile, die die Menschheit dadurch gewinnen kann, sind sie in einigen Fällen ein klarer Verstoß gegen die Ordnung der Schöpfung; und dies bis zu dem Punkt, wo nicht nur dem heiligen Charakter des Lebens widersprochen wird, sondern auch die menschliche Person und Familie ihrer natürlichen Identität beraubt werden.

Auch internationale Maßnahmen zur Erhaltung der Umwelt und zum Schutz der verschiedenen Formen des Lebens auf der Erde sollten nicht nur einen vernünftigen Einsatz von Technologie und Wissenschaft garantieren, sondern auch die Wiederentdeckung des wahren Abbildes der Schöpfung. Dies erfordert nie nur die Wahl eines Entweder-Oder zwischen Wissenschaft und Ethik: Es ist eher eine Frage der Wahl einer wissenschaftliche Methode, die wirklich respektvoll gegenüber ethischen Imperativen ist.

Die Anerkennung der Einheit der menschlichen Familie, und die Wertschätzung der angeborenen Würde eines jeden Mannes und jeder Frau finden heutzutage wieder mehr Bedeutung durch das Prinzip einer Verantwortung, die auffordert zu schützen. Dies wurde erst vor kurzem beschlossen, aber es war bereits implizit seit den Ursprüngen der Vereinten Nationen zugegen und ist jetzt charakteristisch für ihre Tätigkeit.

Jeder Staat hat die vorrangige Pflicht, dem Schutz der eigenen Bevölkerung vor schwerwiegenden und anhaltenden Verletzungen der Menschenrechte zu dienen, aber auch vor den Folgen der humanitären Krisen, ob sie nun natürlich oder von Menschen verursacht sind.

Wenn Staaten nicht in der Lage sind, einen solchen Schutz zu gewährleisten, muss die internationale Gemeinschaft einschreiten; und zwar mit den juristischen Mitteln, die in der Charta der Vereinten Nationen und in anderen internationalen Werkzeugen dafür vorgesehen sind.

Die Einsätze der internationalen Gemeinschaft und ihrer Organe, vorausgesetzt, sie respektieren die Grundsätze, die die internationale Ordnung tragen, sollten niemals zu ungerechtfertigten Auflagen oder zu einer Einschränkung der Souveränität führen. Im Gegenteil, angesichts eines möglichen Einsatzes gleichgültig zu bleiben oder ihn zu unterlassen, verursacht die wirklichen Schäden. Was wir brauchen, ist eine tiefere Suche nach Möglichkeiten, wie man Konflikte im Vorfeld behandelt und mit ihnen umgeht, indem man alle möglichen diplomatischen Wege auslotet und auch den geringsten Anzeichen für einen Dialogs oder Wunsch nach Versöhnung Aufmerksamkeit und Ermutigung schenkt.

Das Prinzip der Verantwortung zum Schutz wurde von dem alten „ius gentium“ als Grundlage für jede Handlung angesehen, die von der Regierung im Hinblick auf die Regierten angesehen: in der Zeit, als das Konzept der souveränen Nationalstaaten zum ersten Mal entwickelt wurde, erklärte der Dominikaner Mönch Francisco De Vitoria, der als ein Vorläufer der Idee der Vereinten Nationen bezeichnet wird, dass diese Verantwortung ein Aspekt der natürlichen Ordnung ist, die von allen Völkern geteilt wird und das Ergebnis einer internationalen Ordnung darstellt, deren Aufgabe es war, die Beziehungen zwischen den Völkern zu ordnen.

Jetzt wie damals bezieht sich dieses Prinzip auf die Auffassung vom Menschen als Bild des Schöpfers, dem Wunsch nach dem Absoluten und dem Wesen der Freiheit.

Die Gründung der Vereinten Nationen fiel, wie wir wissen, mit den tief greifenden Umwälzungen zusammen, die die Menschheit erlebt hat, als nämlich jeder Hinweis auf die Bedeutung von Transzendenz und natürlicher Vernunft aufgegeben wurde, was zur Folge hatte, dass die Freiheit und die Würde des Menschen grob verletzt wurden.

Immer wenn dies geschieht, bedroht es die objektiven Grundlagen jener Werte, die die internationale Ordnung tragen, und es untergräbt die eindeutigen und unantastbaren Grundsätze, die durch die Vereinten Nationen formuliert und konsolidiert wurden.

Wenn man vor neuen und tief greifenden Herausforderungen steht, ist es ein Fehler, sich auf einen pragmatischen Ansatz zurückzuziehen und sich auf die Bestimmung einer „gemeinsamen Basis“ zu beschränken, die inhaltlich reduziert und in ihrer Wirkung schwach bleibt.

Dieser Hinweis auf die Menschenwürde, ihre Grundlage und Ziel, die Verantwortung für ihren Schutz, bringt uns zu dem Thema, auf das wir uns in diesem Jahr konzentrieren, da wir den sechzigsten Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte feiern.

Dieses Dokument ist das Ergebnis eines Zusammentreffens der verschiedenen religiösen und kulturellen Traditionen, die alle vom gemeinsamen Wunsch durchdrungen sind, den Menschen in den Mittelpunkt der Institutionen, der Gesetze und der Abläufe der Gesellschaft zu stellen und die menschliche Person in ihrer wesentlichen Bedeutung für die Welt der Kultur, Religion und Wissenschaft zu betrachten.

Die Menschenrechte werden immer mehr als die gemeinsame Sprache und das ethische Substrat der internationalen Beziehungen erachtet. Gleichzeitig dienen die Universalität, Unteilbarkeit und Interdependenz der Menschenrechte als Schutz der Garantie für Menschenwürde.

Es ist offensichtlich, dass diese Rechte, die in der Erklärung anerkannt und dargelegt werden, für alle Menschen Gültigkeit haben kraft des gemeinsamen Ursprungs der Person, die nach wie vor den Höhepunkt von Gottes schöpferischem Plan von Welt und Geschichte darstellt.

Sie gründen sich auf das natürliche Recht, das in die menschlichen Herzen eingeschrieben ist und in den verschiedenen Kulturen und Zivilisationen gegenwärtig ist. Die Menschenrechte aus diesem Zusammenhang zu lösen, würde bedeuten, ihre Reichweite einzuschränken und einer relativistischen Konzeption nachzugeben, gemäß derer die Bedeutung und Auslegung der Rechte variieren könnte und ihnen ihre Universalität im Namen der verschiedenen kulturellen, politischen, sozialen und religiösen Anschauungen aberkannt würde. Diese große Vielfalt der Sichtweisen darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass nicht nur Rechte universal sind, sondern auch die menschlichen Person, die Gegenstand dieser Rechte ist.

Das Leben der Gemeinschaft, sowohl im Inland als auch auf internationaler Ebene, zeigt deutlich, dass die Achtung der Rechte und der Garantien, die aus ihnen folgen, Maßnahmen für das Gemeingut sind, die zur Beurteilung der Beziehung zwischen Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit, Armut und Entwicklung, Sicherheit und Konflikt dienen.

Die Förderung der Menschenrechte bleibt nach wie vor die wirksamste Strategie für die Beseitigung von Ungleichheiten zwischen den Ländern und sozialen Gruppen, und für die Erhöhung der Sicherheit. Tatsächlich werden die Opfer von Not und Verzweiflung, deren menschliche Würde durch Straflosigkeit verletzt wird, leichte Beute für den Aufruf zur Gewalt, und sie können dann den Frieden verletzen.

Das Gemeinwohl, das die Menschenrechte zu sichern helfen, kann jedoch nicht nur durch korrekte Methoden erzielt werden; noch weniger dadurch, einen Ausgleich zwischen konkurrierenden Rechten zu erreichen. Das Verdienst der Allgemeinen Menschenrechtserklärung besteht darin, dass sie verschiedene Kulturen befähigt hat, rechtlichen und institutionellen Modellen Ausdruck zu verleihen und sie um einen grundlegenden Kern der Werte und damit der Rechte herum zu entwickeln.

Heute müssen die Anstrengungen angesichts des Druckes, die Grundlagen der Menschenrechtserklärung neu zu legen und ihre innere Einheit aufzugeben, verdoppelt werden, sonst erleichtert man eine Abkehr vom Schutz der Menschenwürde hin zur Befriedigung oberflächlicher Interessen und oft partikulärer Absichten. Die Erklärung wurde ein „gemeinsamer Standard für die Erreichung eines Zieles“ (Präambel) und kann nicht bruchstückhaft angewandt werden, je nach Trends oder selektiver Auswahl, die lediglich Gefahr laufen, im Widerspruch zur Einheit der menschlichen Person zu stehen und damit der Unteilbarkeit der Menschenrechte widerstreiten.

Die Erfahrung zeigt, dass die Rechtmäßigkeit oft über die Gerechtigkeit triumphiert, wenn das Beharren auf Rechten, sie als ausschließliches Ergebnis der gesetzgebenden Erlasse oder normative Entscheidungen erscheinen lässt, die von den verschiedenen Einrichtungen derer, die an der Macht sind, stammen.

Rechte, die rein auf ihre Rechtmäßigkeit hin eingefordert werden, laufen Gefahr zu schwachen Positionen zu werden, weil sie von ethischen und rationalen Dimension getrennt werden, die ja ihr Grund und ihr Ziel sind.

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte hat vielmehr die Überzeugung bestärkt, dass die Achtung der Menschenrechte hauptsächlich in unveränderlicher Gerechtigkeit verankert ist, auf der die Verbindlichkeit der internationalen Proklamationen ja ebenfalls basiert.

Dieser Aspekt wird häufig übersehen, wenn der Versuch unternommen wird, Rechte ihrer wahren Funktion im Namen einer engen, nutzungsorientierten Perspektive zu berauben.

Da die sich daraus ergebenden Rechte und Pflichten ganz natürlich aus dem menschlichen Miteinander hervorgehen, wird leicht vergessen, dass sie die Frucht eines allgemeinen Vorverständnisses von Gerechtigkeit sind, der in erster Linie auf der Solidarität zwischen den Mitgliedern der Gesellschaft baut, und damit zu allen Zeiten und unter allen Völkern gültig ist.

Diese Intuition wurde schon im fünften Jahrhundert von Augustinus von Hippo, eines der großen Meister unseres geistigen Erbes, zum Ausdruck gebracht. Er lehrte, das Wort: Was du nicht willst, das man dir tu, das füg‘ auch keinem anderen zu, „kann sich nicht in irgendeiner Weise je nach den verschiedenen Vereinbarungen, die es in der Welt gibt, verändern“ (De Doctrina Christiana, III, 14). Menschenrechte müssen als Ausdruck der Gerechtigkeit respektiert werden, und nicht nur weil sie durch den Willen des Gesetzgebers durchsetzbar sind.

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

Mit dem Voranschreiten der Geschichte ergeben sich neue Situationen und es wird der Versuch unternommen, sie mit neuen Rechten zu verknüpfen. Unterscheidungsvermögen, das heißt, die Fähigkeit zur Unterscheidung zwischen Gut und Böse, wird im Kontext der Anforderungen, die das Leben und Verhalten von Personen, Gemeinden und Völker stellen, immer wichtiger. Bei der Auseinandersetzung mit dem Thema der Rechte ist Unterscheidungsvermögen eine unverzichtbare und fruchtbare Tugend, da es ja um wichtige Situationen und tiefgründige Wahrheiten handelt.

Unterscheidungsvermögen zeigt nämlich, dass die ausschließliche Beauftragung einzelner Staaten, mit ihren Gesetzen und Institutionen, die endgültige Verantwortung für die Erfüllung der Erwartungen von Personen, Gemeinden und ganze Völker zu übernehmen, manchmal solche Folgen haben kann, dass die Möglichkeit einer sozialen Ordnung und der Respekt für die Würde und Rechte der Person ausgeschlossen bleibt.

Auf der anderen Seite kann eine Lebensperspektive, die in der religiösen Dimension fest verankert bleibt, helfen, dieses Ziel zu erreichen, da die Anerkennung des transzendenten Wertes eines jeden Mannes und jeder Frau die Bekehrung der Herzen begünstigt und zu einer Überzeugung führt, die hilft, jeder Art von Gewalt, Terror und Krieg zu widerstehen und Gerechtigkeit und Frieden zu fördern.

Dies liefert auch genau den Kontext für jenen interreligiösen Dialog, den die Vereinten Nationen zu unterstützen aufgerufen sind, wie sie auch den Dialog in anderen Bereichen menschlichen Handelns unterstützen. Der Dialog sollte als das Mittel erkannt werden, durch das die verschiedenen Teile der Gesellschaft ihre je eigene Sichtweise artikulieren können und durch das sie einen Konsens um die die einzelnen Werte und Ziele betreffende Wahrheit herum aufbauen können.

Natürlich müssen die Menschrechte das Recht der Religionsfreiheit einschließen, und zwar als Ausdruck einer zugleich individuellen als auch gemeinschaftlichen Dimension. Eine Vorstellung, die die Einheit der Person ausdrückt, auch wenn sie klar zwischen der Stellung des Bürgers und des Gläubigen unterscheidet.

Die Tätigkeit der Vereinten Nationen hat in den vergangenen Jahren sichergestellt, dass die öffentliche Debatte Sichtweisen Raum erschlossen hat, die von einer religiösen Perspektive in all ihren Dimensionen inspiriert ist, einschließlich der Rituale, dem Gottesdienst, der Erziehung, der Verbreitung von Informationen wie auch der Freiheit, eine Religion zu bekennen oder zu wählen.

Es ist daher unbegreiflich, dass Gläubige einen Teil ihrer selbst unterdrücken müssen, nämlich ihren Glauben, um aktive Bürger zu sein. Es sollte niemals erforderlich sein, Gott zu verleugnen, um in den Genuss der eigenen Rechte zu kommen.

Die mit der Religion verbundenen Rechte sind umso schutzbedürftiger, wenn sie einer säkularen Ideologie oder zu religiösen Mehrheitspositionen exklusiver Art gegengesetzt angesehen werden. Die volle Gewährleistung der Religionsfreiheit kann nicht auf die Kultfreiheit beschränkt werden, sondern muss in richtiger Weise die öffentliche Dimension der Religion berücksichtigen, also die Möglichkeit der Gläubigen, ihre Rolle im Aufbau der sozialen Ordnung zu spielen.

Tatsächlich tun sie das schon, beispielsweise durch ihre einflussreiche und großzügige Beteiligung in einem weiten Netzwerk von Initiativen, die von Universitäten, wissenschaftlichen Einrichtungen und Schulen bis zu Einrichtungen der Gesundheitsfürsorge und karitative Organisationen im Dienste der Ärmsten und Benachteiligten reichen. Die Weigerung, den Beitrag zur Gesellschaft anzuerkennen, der in der religiösen Dimension und der Suche des Absoluten wurzelt – schon in ihrer Natur Ausdruck der Gemeinschaft zwischen Personen -, würde zweifelsohne einen individualistischen Ansatz den Vorzug geben und die Einheit der Person aufsplittern.

Meine Anwesenheit in dieser Versammlung ist Zeichen der Wertschätzung für die Vereinten Nationen und ist als Ausdruck der Hoffnung gemeint, dass die Organisation immer mehr als Zeichen der Einheit zwischen den Staaten und als Instrument des Dienstes an der gesamten Menschheitsfamilie nützen kann.

Sie drückt auch den Willen der katholischen Kirche aus, den ihr eigenen Beitrag beim Aufbau internationaler Beziehungen solcher Art zu leisten, die erlauben, dass jede Person und jedes Volk merken, dass sie eine unersetzliche Rolle spielen.

In einer Weise, die mit ihrem Beitrag im ethischen und moralischen Bereich und mit dem freien Handeln ihrer Gläubigen im Einklang steht, arbeitet die Kirche auch durch die internationale Tätigkeit des Heiligen Stuhls an der Verwirklichung dieser Ziele.

In der Tat hat der Heilige Stuhl immer einen Platz in der Versammlung der Nationen gehabt und damit seinen besonderen Charakter als Subjekt im internationalen Bereich bekundet. Wie die Vereinten Nationen kürzlich bestätigt haben, leistet der Heilige Stuhl dabei seinen Beitrag gemäß den Vorgaben des internationalen Rechts; er hilft dieses Recht zu bestimmen und bezieht sich darauf.

Die Vereinten Nationen bleiben ein bevorzugter Ort, an dem die Kirche bemüht ist, ihre Erfahrung „der Humanität“ einzubringen, die sie über Jahrhunderte unter den Völkern aller Rassen und Kulturen entwickelt hat, und sie allen Mitgliedern der internationalen Gemeinschaft zur Verfügung zu stellen.

Diese Erfahrung und Tätigkeit, die darauf abzielt, für jeden Gläubigen Freiheit zu garantieren, versucht auch, den Schutz der Personenrechte zu verstärken. Jene Rechte gründen sich auf die transzendente Natur der Person und sind ihr nachgestaltet. Sie erlaubt Männern und Frauen, ihren Glaubensweg und ihre Suche nach Gott in dieser Welt zu verwirklichen. Die Anerkennung dieser Dimension muss verstärkt werden, wenn wir die Hoffnung der Menschheit auf eine bessere Welt unterstützen wollen und wenn wir die Bedingungen für Frieden, Entwicklung, Zusammenarbeit und die Bewahrung der Rechte für die zukünftige Generationen schaffen wollen.

In meiner letzten Enzyklika, Spe salvi, habe ich darauf hingewiesen, dass „die immer neue, beschwerliche Suche des rechten Weges, die menschlichen Angelegenheiten zu ordnen, Aufgabe einer jeden Generation ist“ (Nr. 25). Für Christen ist diese Aufgabe aus der Hoffnung motiviert, die aus dem Heilswerk Jesu Christi entspringt. Das ist der Grund, warum die Kirche froh ist, mit dieser angesehenen Organisation verbunden zu sein, die mit der Verantwortung betraut ist, den Frieden und den guten Willen in der ganzen Welt zu fördern. Liebe Freunde, ich danke Ihnen für die heutige Gelegenheit, mich an Sie zu wenden, und ich verspreche Ihnen die Unterstützung durch meine Gebete für das Fortführen Ihrer edlen Aufgabe.

Bevor ich mich von dieser angesehenen Versammlung verabschiede, möchte ich allen hier vertretenen Nationen meine Grüße in den offiziellen Sprachen entrichten:

Peace and Prosperity with God’s help!

Paix et prospérité, avec l’aide de Dieu!

Paz y prosperidad con la ayuda de Dios!

Auf Arabisch und Chinesisch“

Мира и благоденствия с помощью Боией!

[ZENIT-Übersetzung durch Angela Reddemann; © Copyright 2008 des englischen Originals — Libreria Editrice Vaticana]

Unser Kommentar:

Was wir uns als katholische Christen bei dieser Gelegenheit unbedingt fragen müssen, ist: sind die „Menschenrechte“, so wie sie vor 60 Jahren, Ende 1948, durch die Vereinten Nationen (56 Staaten) und dann später, 1993, durch die zweite Weltmenschenrechtskonferenz in Wien mit Zustimmung von 171 Staaten mit der „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ („Universal Declaration of Human Rights„) definiert wurden, kompatibel mit dem, was uns unser Glaube lehrt, was CHRISTUS und Sein HEILIGER GEIST lehrt? Darauf können wir mit Bestimmtheit antworten: NEIN!

Oberflächlich gesehen, ist an den 30 Artikeln (aus heutiger Sicht) kaum etwas auszusetzen. Erst wenn man die Sache im Lichte des übernatürlichen christlichen Glaubens betrachtet, wird einem klar, dass hier vieles nicht stimmt, dass vieles nicht vereinbar ist mit dem, was unser HERR und GOTT für die ganze Menschheit und für jeden einzelnen Menschen will. Schon zu Artikel 1 wäre einiges zu bemerken, um eine falsche Interpretation zu vermeiden; aber lassen wir den einmal „unberührt“ stehen. Die gravierenden Schwierigkeiten beginnen mit Artikel 2 (in Zusammenschau mit Artikel 7)!

Da wird also stipuliert (Artikel 2): Jeder hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.“ Und in Artikel 7: „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich und haben ohne Unterschied Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz. Alle haben Anspruch auf gleichen Schutz gegen jede Diskriminierung, die gegen diese Erklärung verstößt, und gegen jede Aufhetzung zu einer derartigen Diskriminierung.“ In den Artikeln 9 und 11 wird dann der Begriff „willkürlich“ verwendet, der aber undefiniert bleibt und damit seinerseits willkürlich ausgelegt werden kann! Und wer legt fest, was bei Artikel 10 „unparteiisch“ und „unabhängig“ bedeutet?

Nun, aus christlicher Sicht sind solche Menschenrechts-Forderungen völlig inakzeptabel, ja sie sind letztlich gottlos, weil sie sich nicht an Gottes Gesetz und Geboten orientieren, sondern an rein „menschlichen“, „humanistischen“ Postulaten. Mit anderen Worten: man hebt mit diesem Bestimmungen die Unterscheidung zwischen Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit, zwischen Recht und Unrecht, zwischen Gut und Böse, zwischen Wahr und Falsch, zwischen Heil und Unheil auf, weil man je beidem gleiches Recht und gleiche Freiheit verleiht. Und genau diese (hier fehlende, ja verunmöglichte) Unterscheidung zwischen Gut und Böse moniert denn auch Papst Benedikt XVI. auffälligerweise in seiner Ansprache! Nur wird er unseres Erachtens leider nicht konkret. Da wäre zur Illustration und Plausibilisierung gerade der Islam als „Religion“ offen und schonungslos namentlich zu behaften. Ohne „Diskriminierung“ seitens der Christen kann der Islam sich im Schutze dieser „Menschenrechte“ überall ungehindert ausbreiten und damit das Christentum immer mehr diskriminieren und zuletzt unterjochen und geradezu auslöschen; denn der Islam ist die Religion des Anti-Christlichen und damit des Bösen, der Unwahrheit, des Unheils, während das Christentum die Religion GOTTES und damit des Guten, der Wahrheit, des Heils ist. Papst Benedikt XVI. glaubt offenbar – und mit ihm die Menschenrechtsbefürworter – , dass gerade diese es verhindern, dass der Islam (weiterhin – wie bisher) mit den Menschenrechten unvereinbare Exlusivrechte oder Partikularrechte fordern und durchsetzen könne. Nur ist genau das ein Trugschluss, eigentlich reines Wunschdenken. Das ergibt sich schon aus der „Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam“ und aus der „Islamischen Charta„! Bei der heutigen „Weltmentalität“ wird es der Islam wohl innert Kürze zustandebringen, dass die Menschenrechte eher islam-kompatibel werden als dass er sich dazu hergeben wird, menschenrechts-konform zu werden.

Benedikt XVI. meinte einleitend, dass – wie es schon Johannes-Paul II. 1995 ausgedrückt habe – die UNO „ein moralisches Zentrum“ „für alle Nationen“ sein sollte. Wie kann aber ein religiös oder weltanschaulich so heterogen zusammengesetztes Gremium Moral, also Sittlichkeit, definieren und deren Einhaltung allgemein fordern und durchsetzen, wenn doch der CHRISTEN-GOTT allein es ist, der bestimmt, was moralisch gut und böse, was sittlich und unsittlich ist? Bei „Allah“ und im Koran ist die „Moral“ ganz anders umschrieben und festgelegt als in der Lehre Christi und Seiner KIRCHE. Und wie kann der höchste Hirt dieser Kirche, der Stellvertreter Christi, Glauben und Vertrauen haben in eine Organisation wie die UNO, wenn diese den Christen-Gott gar nicht als Autorität anerkennt, gar nicht als maßgeblich ansieht? Heißt es doch in der Heiligen Schrift (1. Kor. 3,11): „Einen anderen Grund kann niemand legen, als der schon gelegt ist, nämlich JESUS CHRISTUS.“ Dass eine „UNO-MORAL“, eine „MENSCHENRECHTS-MORAL“ einer CHRISTEN-MORAL letztlich im Wesentlichen widerspricht, läßt sich am Beispiel der „Abtreibung“ verdeutlichen. Siehe dazu z.B.: „Zur ethischen Grundsatzdebatte über die Abtreibung„! „Human Rights Watch: Women’s Human Rights: Abortion“ „Human rights and wrongs

(Unser Kommentar wird gelegentlich ergänzt und weiter bearbeitet!)

Dokumente/Links:

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Weihbischof Jaschke kritisiert Anti-Koran Film

Posted by deislam - 26. April 2008

Hans-Jochen Jaschek, WeihbischofDer bei der Deutschen Bischofskonferenz für den interreligiösen Dialog zuständige Weihbischof Hans-Jochen Jaschke hat gegenüber der katholischen Nachrichtenagentur (KNA) den Anti-Koran Film des niederländischen Rechtspopulisten Wilders als völlig unangebracht kritisiert. „Ich warne in der gegenwärtigen Gefühlslage davor, an religiöse Gefühle zu rühren.“ Angriffe auf den Propheten und den Koran verletzen Muslime in ihren religiösen Gefühlen besonders stark.

„Auf der anderen Seite müssen wir das Recht haben, mit Verstand und kühlem Kopf auch über die Schattenseiten von Religionen zu sprechen“, so der Weihbischof wörtlich. Das gelte für Christen, aber auch für andere Weltanschauungen.

Niederländische Kirchen und der Muslimische Dachverband hatten im Vorfeld den Anti-Koran Film zurückgewiesen und zu gegenseitigem Respekt aufgerufen.

Zitiert aus: CIBEHO – Arbeitsstelle der Deutschen Bischofskonferenz

Unser Kommentar:

Welche Verschlimmerung in unserer Gesellschaft muss vorher noch eintreten, ehe solchen „kirchlichen“, „katholischen“ „Oberhirten“ die Augen aufgehen und sie ihre Beschwichtigungspolitik, ihr Duckmäusertum zugunsten eines entschlossenen, mutigen, bekennenden Auftretens gegen die immer frecher werdende Subversion des Islams (und anderer anti-christlichen Eindringlinge in sie) aufgeben? Mit „Verstand und kühlem Kopf“ hat diese Desolidarisierung mit den unter Inkaufnahme ihrer Unangefochtenheit in die Bresche Springenden nichts zu tun. Während sie vorgeben, „die religiösen Gefühle der Muslime nicht anrühren, nicht verletzen“ zu wollen, sehen sie blind und unempfindsam hinweg über die verletzten Gefühle der Mit-Christen, die sich ob der Feigheit ihrer „Führer“ bald nicht mehr zu wehren wissen. Wie wollen die denn je „auch über die Schattenseiten von Religionen“ (des Islams z.B.) sprechen ohne „Angriffe auf den Propheten (Mohammed) und den Koran“?

Ein weiteres Zitat aus der CIBEHO:

Weihbischof Jaschke ist für islamischen Religionsunterricht und Moscheebau

Weihbischof Hans-Jochen Jaschke hat sich für islamischen Religionsunterricht an Schulen und für den Bau von Moscheen ausgesprochen. „Das Grundrecht der Religionsfreiheit muss von Christen ganz hochgehalten werden“, sagte er am Dienstagabend in Hannover bei einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung. Er habe als Christ ein großes Interesse daran, dass Muslime, die in Deutschland leben, ihren Glauben nicht verlieren, sagte Jaschke: „Wer seinen Glauben verliert, der ist ohne Wurzeln.“

Der Glaube müsse jedoch mit Freiheit und dem Verzicht auf Gewalt verbunden sein. Die Christen hätten in ihrer Geschichte gelernt, dass Toleranz lebensnotwendig sei. „Wo Religion mit Gewalt verbunden ist, führt sie in die Irre“, so der Weihbischof.

Unser Kommentar:
Da hat also ein Weih-Bischof „ein großes Interesse daran, dass Muslimeihren Glauben nicht verlieren“! Der bekennt also in aller Öffentlichkeit, dass er die Anhänger des Islams gar nicht (mehr) zum einzig wahren Glauben an JESUS CHRISTUS, den er als „Apostel“ zu vertreten vermeint, führen will. Er ist sogar sehr interessiert daran und unterstützt sie noch, dass sie in ihrem Irrglauben, in ihrer Finsternis bleiben. Er befürwortet, fördert den islamischen Religionsunterricht und den Moscheebau. Gibt es Verkehrteres auf dieser Welt? „Das Grundrecht der Religionsfreiheit muss ganz hochgehalten werden.“ Ja und das Höchsthalten des göttlichen Rechtes der einzig wahren Religion?

Zum Thema „Fitna“ noch ein lesenswerter Brief an die EU aus „Deus Vult Caritatem„:

„An den Präsidenten der Kommission der Europäischen Gemeinschaften
Herrn José Manuel Barroso
B – 1049 Brüssel

Erklärung der EU-Außenminister zu „Fitna“ von Geert Wilders

Sehr geehrter Herr Präsident,
die EU habe sich von dem Film „Fitna“ distanziert, heißt es in Presse und Fernsehen. Zuständig für derartige Erklärungen sind Sie und die Kommission, nicht ein gerade stattfindendes Treffen von Ministern in Brdno, Slowenien. Insofern hätte ich erwartet, daß Sie die Außennminister zur Ordnung rufen und eine eigene Stellungnahme abgeben, so Sie dies für nötig hielten. Bisher habe ich nichts dergleichen vernommen. Oder spricht die EU mit Ihrem Einverständnis fortan in einer Kakophonie ihrer gerade zufällig tagenden Gremien?

Alle 27 Außenminister, so heißt es, sollen einmütig in die Distanzierung eingestimmt haben. Haben wir schon wieder Gesinnungsdiktate und 100%-Abstimmungen, wie wir sie bislang nur im ehemals totalitären Ostblock kannten? Hat ein einziger der 27 Minister sich zuvor wenigstens vergewissert, die Mehrheit seines Volkes hinter sich zu haben? Gewiß nicht!!

Ex cathedra und spontan stellten die 27 Minister fest, daß der Wilders-Film zu Unrecht den Islam mit Gewalt gleichsetze. Was um Himmels Willen hat sie zu dieser Wertung befähigt? Kennen sie allesamt den Koran, die Gewaltgeschichte des mohammedanischen Islam und die Gewaltsituation in den muslimsich dominierten Ländern in der Gegenwart? Wo immer der Islam herrscht, so muß ich feststellen, haben wir Menschenfeindlichkeit und Gewalt, geschweige denn Menschenrechte, sei es in Pakistan, im Jemen, in Saudi-Arabien, im Sudan, in Eritrea, in Somalia, in Nigeria, im Kosovo und oft genug auch schon in den Ghettos und Parallelgesellschaften in Europa.

Mohammed, der Begründer des Islam, war ein Krieger, ein Karawanenbandit, ein Beutemacher, ein Stammesmörder, ein Judenverfolger, ein Tempelschänder, ein „Schreibtisch“-Mörder gegen Apostaten, mithin in toto ein Gewaltmensch. Seine persönlichen Denk- und Handlungsweisen zum Umgang mit Frauen, Kindern und Andersdenkenden, so unmenschlich sie vielfach waren, lasse ich hierbei um der Sachlichkeit außen vor. Nach EU-Maßstäben war er zweifellos ein Terrorist, sozusagen der erste islamische. Nicht ohne Grund dient er allen Moslems als großes Vorbild und nicht ohne Grund berufen sich alle islamischen Terroristen auf ihn (Hadithe) und seinen Koran.

Geert Wilders hat nur etwa 15 menschenfeindliche Suren aus dem Koran zitiert. Insgesamt sind es jedoch über 200 Koranvorschriften zum Ermorden, Verfolgen und Schänden der Ungläubigen, Polytheisten (Christen), Juden und Sabäer. Hat Wilders nun etwa übertrieben oder sich gar zurückgehalten? Kritiker und die Minister weisen darauf hin, daß der Film nur altbekannte Sequenzen und Bilder zeige und deshalb ein böses Machwerk sei und Unfrieden stifte. Zum einen bestätigen sie damit die Authentizität des Filmmaterials, zum anderen verkennen sie, daß nicht der Film etwas Böses ist, sondern die dort gezeigten Suren und Mordtaten. Der Film ruft weder zum Morden, noch zum Verfolgen oder Schänden von Moslems auf, allenfalls sublim zum Herausreißen einer Koranseite. Wer immer meint, Wilders der Islamophobie bezichtigen zu müssen, sollte erst mal seine Glaubwürdigkeit nachweisen, inwieweit er nämlich je zuvor die Menschen- und Stammesmorde des Islam als das bezeichnet hat, was sie sie sind: Androphobie, zu Deutsch Menschenfeindlichkeit par excellence. Hier gibt es eine große Fehlanzeige, nicht nur bei den Ministern, sondern auch bei den Politikern, Sie eingeschlossen, ebenso in der Presse.

Sie und Ihre Kommissare könnten wenigstens mal zugeben, daß Sie vor lauter Einschüchterung durch die allgegenwärtige Bedrohung von Seiten der Muslime allesamt nicht mehr den Mut finden, den mohammedanischen Islam das zu nennen was er ist: eine faschistische Terrorideologie. Sie ist auch mitnichten zu schützen durch das hohe Gut der Religionsfreiheit. Der mohammedanische Islam ist bekanntlich weit mehr als eine Religion, er ist mindestens ebenso ein Diktat an die Moslems zur Unterwerfung und Gängelung der nicht-muslimischen Welt und ein enges, vor allem frauenfeindliches Korsett für das Privatleben. Beide Diktate sind nicht durch die Religionsfreiheit geschützt und es wird höchste Zeit, daß Sie, die Minister und die Regierungen der Mitgliedsstaaten dies erkennen und unsere Menschenrechte verteidigen und durchsetzen. Hierzu rufe ich Sie und Ihre Kollegen auf.

Es ist erkennbar und vielleicht sogar verdienstvoll, daß die Außenminister befürchteten, es könnte ähnlich wie nach den Mohammed-Karikaturen zu Brandschatzungen und Morden fanatischer Moslems gegen europäische Einrichtungen und Bürger kommen, und daß sie dies verhindern wollten. Dies dürfen sie dann aber auch bitte laut sagen, so daß es von jedem Bürger der EU mitgetragen werden kann. Irreführend hingegen ist die gebetsmühlenhaft ausgegebene Parole, die überwiegende Mehrheit der Muslime lehne Extremismus und Gewalt ab. Richtig, das sind je nach Zählweise 91 bis 93 Prozent aller Muslime in Europa. Hier muß aber hinzugefügt werden, daß es sich bei den Ablehnungsbeteuerungen der ca. 92 % zu einem nicht meßbaren Teil um Opportunismus und Takiya handelt und daß der verbleibende Teil, sofern die Beteuerungen ehrlich waren und sich durch Taten unterlegen ließen, gegen die Handlungsgebote des Koran verstößt und genau genommen nicht mehr in der Lehre Mohammeds steht, es also allenfalls Nennmoslems sind ohne innere Glaubensbereitschaft. Würden diese sich outen, würden sie als Apostaten gebrandmarkt und wären nach den Geboten des Koran des Todes. Mit diesen jedoch den gesamten Islam zu rechtfertigen und zu verteidigen, ist unredlich und eine schwere und unheilvolle Irreführung der EU-Bevölkerung. Ein gläubiger Moslem muß eo ipso gewaltbereit sein. Solange sie unterlegen sind, werden sie mit uns dialogisieren und sich auf Vereinbarungen einlassen. Sie haben dabei nicht nur im Hinterkopf, daß sie dem Koran zufolge berechtigt sind, diese sofort zu brechen, sobald sie überlegen bzw. in der Mehrheit sind. Sie und wir können uns demzufolge Dialoge und Vereinbarungen mit den Moslems sparen, wenn Sie und wir uns nicht selbst betrügen wollen. Unsere Menschenrechte wurden mit jahrhundertelangem Blutvergießen erkämpft. Sie sind es unseren Ahnen schuldig, sie wenigstens wirksam zu verteidigen. Insofern war das Statement der 27 Minister nicht nur voreilig und kriecherisch, sondern ein Verrat an den Menschen in Europa. Überhaupt nicht eingegangen sind sie auf die etwa 8 % erklärtermaßen gewaltbereiten Moslems. Bei über 50 Millionen Moslems in Europa sind dies 4 Millionen, die als Terrorist in Frage kommen, sozusagen bis ins letzte Dorf und jede Straße. Will die EU wirklich den Mantel des Schweigens darüber halten? Dieser Verrat an den Bürgern Europas darf sich nie mehr wiederholen und ich bitte Sie um Ihre verbindliche Zusage.

Es gibt Dutzende von Filmen, die in ähnlicher Weise wie „Fitna“ das Christentum auf seine Gewaltgeschichte reduzieren, bisweilen es sogar lächerlich machen, z.B. „Das Leben des Brian“. Es gibt sogar eine 12-bändige Kriminalgeschichte des Christentums. Mir ist nicht erinnerlich, daß Sie oder die EU-Minister jemals ebenso hurtig zur Verteidigung des Christentums aufgesprungen sind und die Kritiker und Filmemacher unaufgefordert ins Unrecht verwiesen haben. So wie Christen, Juden und andere Religionen Kritik und Satire ertragen müssen, sollten es auch die Verehrer Mohammeds mit Allahs Hilfe halten. Eine Religion mit dem Anspruch der Weltherrschaft wie der Islam sollte es nicht nötig haben, auf Ihre Verteidigerdienste und Ihre Förderung angewiesen zu sein. Damit stehen Sie vor allem außerhalb jeglicher Verfassung und Europa-Verträge. Bitte lassen Sie mich wissen, ob ich Ihnen wieder vertrauen kann.

Mit freundlichen und sehr besorgten Grüßen“

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Kenia/Vatikan: „Wer glaubt, ist dialogfähig“ – meint Kardinal Jean-Louis Tauran

Posted by deislam - 25. April 2008

Radio Vatikan: 24/04/2008 12.11.17:

Kardinal Jean Louis TauranAfrika ist im religiösen Bereich ein Schmelztiegel: In keinem anderen Kontinent hat die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Religionsgruppe so direkten Einfluss auf das Alltagsleben. Das hat auch eine vatikanische Delegation festgestellt, die vergangene Woche in der kenianischen Hauptstadt Nairobi an einem Treffen zum Thema „Interreligiöser Dialog“ teilnahm. Zusammen mit Verantwortlichen der Bischofskonferenzen aus Ländern südlich der Sahara wurde auch definiert, was überhaupt „Interreligiöser Dialog“ heutzutage bedeutet. Der vatikanische Fachmann hierzu und Teilnehmer am Treffen, Kardinal Jean-Louis Tauran, hat auch Neues erfahren:

„Was mich überrascht hat, ist die Tatsache, dass die Christen in Afrika – nicht nur die Katholiken – ein gutes Dialognetz mit anderen Religionsgemeinschaften aufgebaut haben. Das war mir gar nicht klar, obwohl ich mich seit Jahren damit beschäftige. Diese interreligiösen Gespräche sind durchaus sehr effektiv. Es herrscht eine allgemeine Überzeugung, dass die Christen den Auftrag haben, in einem multireligiösen Afrika ihren Glauben zu verkünden. Was ich nicht wusste, ist, dass dies bereits seit längerer Zeit erfolgreich läuft. Auch wusste ich nicht, wie gehaltvoll diese Initiativen sind.“

Der interreligiöse Dialog ist deshalb keine akademische Angelegenheit mehr, sondern ein echter „Dialog des Lebens“, so Kardinal Tauran, der den vatikanischen Dialograt leitet.

„Die eigene Identität ist die Grundvoraussetzung für einen wahren Dialog. Es ist wichtig, zu wissen, wer man ist und an was man glaubt. Denn wer glaubt, ist dialogfähig. Wer die eigene Identität und das Sein des Anderen kennt, weiß auch, was Freiheit ist. Beim christlich-muslimischen Dialog bedeutet das konkret, dass beide Seiten sich für die Religionsfreiheit einsetzen müssen. Dieses Recht kann nicht erzwungen werden. Entweder fühlt man sich der einen oder der anderen Gemeinschaft zugehörig und respektiert das – oder es kann keinen Dialog geben.“

(rv 24.04.2008 mg)

Unser Kommentar:
Was heißt schon „wer glaubt“? Wer WAS glaubt, ist wichtig. Des einen Glaube ist des andern Unglaube. Des Christen Glaube ist des Muslims verdammenswürdiger Irrglaube – und umgekehrt! Echter, tiefer, treuer Glaube kann nicht einhergehen mit „Respekt“, mit „Hochachtung“ für den Gegen-Glauben oder Un-Glauben. (Wenn schon, dann nur mit Respekt und Hochachtung für die Würde des irrenden Menschen.) Ist aber auch nicht vereinbar mit dem Begriff „Religionsfreiheit“, wie er seit dem 2. Vatikanum verstanden wird. Wahrer, gelebter christlicher Glaube erfordert Predigt, Mission und nicht Dialog. Der interreligiöse Dialog, wie er heute weltweit praktiziert wird, führt zu nichts anderem als zur Nivellierung der Wahrheit mit der Unwahrheit, zum Relativismus, Irenismus, Synkretismus, zur „Schmelztiegel-Religion“! Auch unter den „Christen“ gibt es gravierende Glaubensunterschiede, die es verunmöglichen, „gemeinsam ihren Glauben zu verkünden“! Und wenn man es dann eben trotzdem tut, dann nur unter Verschweigung, Abschwächung, Ausblendung und damit Leugnung und Verleugnung des wesentlich Katholischen. Was wäre wohl aus der katholischen Kirche geworden, wenn unsere heiligen Glaubensverkünder wie die Apostel und ihre Jünger, wie Franz Xaver, Antonius von Padua, Petrus Kanisius, Ludwig Maria Grignion von Montfort und Tausende mehr, auf solche Weise missioniert hätten?!

Siehe dazu auch:

In diesem Zusammehang lese man einmal folgendes Dokument aufmerksam durch und stelle sich dann die Frage: was hat der interreligiöse Dialog mit den Juden bisher gebracht? Irgendeine christenfreundliche oder gar christusempfängliche Einsicht der Juden?

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Armenischer Erzbischof gegen EU-Beitritt der Türkei

Posted by deislam - 23. April 2008

Erzbischof Mesrob KrikorianDer Erzbischof der Armenisch-apostolischen Kirche in Österreich, Mesrob Krikorian (Foto), bezeichnet einen EU-Beitritt der Türkei als „ungeeignet und gefährlich“. „Demographisch, kulturell und religiös“ habe die Türkei „mit Europa nichts zu tun“, sagte Krikorian bei unserem Kongress in Augsburg.

Die in türkischen Museen ausgestellten Kulturobjekte seien „den Byzantinern und Armeniern geraubt“ worden, ergänzte der Erzbischof. Sie hätten mit der „zentralasiatischen nomadischen Vergangenheit“ der Türkei keine Beziehung. Durch Einwanderung von einigen Millionen Türken infolge eines EU-Beitritts und deren hohe Geburtenraten kämen vor allem kleinere Länder wie Österreich, Belgien oder die Niederlande in Gefahr.

Krikorian kritisiert die türkische Religionspolitik als „einseitig muslimisch“. Sie ignoriere die christlichen Kirchen und die jüdischen Gemeinschaften und verweigere ihnen einen eigenen Rechtsstatus. Besonders die christlichen Kirchengemeinschaften würden zwar nach außen toleriert, in Wirklichkeit aber „durch verschleierte Methoden unterdrückt und geschwächt“.

Erzbischof Mesrob KrikorianSo seien die griechischen und armenischen Priesterseminare seit Anfang der Siebzigerjahre geschlossen. Die letzten wenigen Klöster, Kirchen und historischen Friedhöfe würden zerstört und ausgeraubt. Für Umbauten, Renovierungen und die Nutzung alter Kirchen und Nebengebäude seien jeweils Genehmigungen nötig, deren Erteilung sich oft so lange verzögere, bis die Bauten total verfallen seien. Von einem Völkermord an den Armeniern zu sprechen, sei strafbar.

Armenien Mahnmal EriwanDas Mahnmal für den Völkermord an den Armeniern in Eriwan.

Am 24. April 1915 ließ die türkische Regierung einen Großteil der armenischen
Oberschicht in Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, nach Syrien deportieren. Fast alle etwa sechshundert Geistlichen, Schriftsteller, Ärzte, Journalisten, Rechtsanwälte und andere Intellektuelle überlebten die Deportation nicht.

Die anschließenden Anordnungen der Regierung führten „zur fast vollständigen Vernichtung der Armenier in Anatolien“, wie der Deutsche Bundestag in einer von allen Fraktionen getragenen Entschließung feststellte. Die Resolution spricht von mehr als einer Million Opfern und stellt fest, dass „zahlreiche unabhängige Historiker, Parlamente und internationale Organisationen“ die Vertreibung und Vernichtung der Armenier als „Völkermord“ bezeichnen würden.

Armenien Etchmiadsin HauptkircheDie Hauptkirche der Armenisch-apostolischen Kirche in Etschmiadsin bei Eriwan in Armenien.

Die Armenisch-apostolische Kirche ist die älteste und in ihrer Geschichte am meisten verfolgte christliche Nationalkirche. Schon Mitte des ersten Jahrhunderts sollen die Apostel Thaddäus und Bartholomäus das Christentum nach Armenien gebracht und dort den Märtyrertod erlitten haben. Anfang des 4. Jahrhunderts, zwanzig Jahre vor Kaiser Konstantin, machte König Tiridates III. das Christentum in Armenien zur Staatsreligion.

Zur Armenisch-apostolischen Kirche gehören heute etwa sechs Millionen Gläubige, davon fünf Millionen in Armenien und siebzigtausend in der Türkei. Der Streit um die wahre Natur Christi, der die armenisch-apostolischen Christen zur Ablehnung des Konzils von Chalcedon brachte und von der katholischen Kirche trennte, gilt durch die im Jahr 2001 herausgegebene gemeinsame Erklärung von Papst Johannes Paul II. und dem Oberhaupt der Armenier, Katholikos Karekin II, als überwunden.

Armenien Mahnmal Ewige FlammeEine Ewige Flamme brennt als Symbol gegen des Vergessens im Mahnmal für den Völkermord an den Armeniern.

Quelle: Kirche in Not

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Angelus-Gebetsaktion für ein christliches Europa

Posted by deislam - 23. April 2008

Eine Initiative von „Kirche in Not“

MÜNCHEN, 23. April 2008 (ZENIT.org).- Das weltweite katholische Hilfswerk Kirche in Not hat auf seinem Kongress „Treffpunkt Weltkirche“ in Augsburg (11.-13. April) eine Gebets-Aktion für Europa gestartet.

Die Wiederbelebung des täglichen Angelus-Gebetes sei ein „Gebot der Stunde“, heißt es in einer vom Hilfswerk angebotenen Broschüre. Heute solle der Angelus entsprechend seiner geschichtlichen Wurzeln vor allem als Gebet für ein „geeintes christliches Europa“ wiederentdeckt werden.

„Wenn wir den Angelus nicht beten“, sagte der Geschäftsführer des deutschen Zweiges von „Kirche in Not“, Klaus Wundlechner, in Augsburg, „werden in kurzer Zeit keine Glocken mehr läuten. Mit dem Verstummen der Glocken wird auch unsere christliche Kultur verstummen.“ Das Wachstum des Islams, der Esoterik und anderer Weltanschauungen sei „eine Folge der Schwäche der Christen“, die ihren Glauben nicht mehr öffentlich bekennen.

Zum Angelus oder „Engel des Herrn“ läuten weltweit dreimal täglich die Glocken der meisten katholischen Kirchen. Sie laden ein, den Tag morgens, mittags und abends für ein paar Minuten zu unterbrechen und an die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus zu denken. Papst Benedikt XVI. betet wie sein Vorgänger Johannes Paul II. den Angelus in der Regel jeden Sonntag um 12.00 Uhr öffentlich auf dem Balkon des Petersdoms.

Um den Angelus wieder stärker zu verbreiten, hat „Kirche in Not“ eine 52-seitige Broschüre und ein kleines Gebets-Faltblatt herausgebracht. Die von Ingeborg und Maria Obereder verfasste Angelus-Broschüre enthält neben dem Gebet selbst auch Betrachtungen zum Gebetstext, zur Entstehungsgeschichte und zu seinem Charakter als „Schutzgebet für die bedrohte Christenheit“.

Pfarreien, Gemeinschaften und Gläubige können jetzt Broschüre und Faltblatt, auch in größerer Stückzahl, unentgeltlich anfordern bei „Kirche in Not“, Albert-Roßhaupter-Straße 16, 81369 München, Telefon 0 89 / 7 60 70 55, info@kirche-in-not.de oder http://www.kirche-in-not.de. Auf der genannten Internetseite kann man auch den Text der Broschüre lesen und ausdrucken.

ZG08042309 – 23.04.2008
Permalink: http://www.zenit.org/article-14976?l=german

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Eine Fatwa von Scheich Saleh Al-Fawzan betreffend den „Liberalismus“ im Islam

Posted by deislam - 23. April 2008

Wir übernehmen aus dem Blog „Eindrücke aus Arabien„:

Eine Fatwa des Mitglieds des Rats der Großrechtsgelehrten und der Kommission der islamischen Studien und Fatwas in Saudi-Arabien, Scheich Saleh Al-Fawzan, hat für eine heftige Debatte innerhalb den intellektuellen Kreisen in Saudi-Arabien gesorgt.

Die Fatwa

Frage: Geehrter Scheich Saleh ibn Fawzan Al-Fawzan, was sagen Sie über die Aufforderung zum Liberalismus in den islamischen Ländern? Diese Ideologie ruft zu einer Freiheit auf, die nur von den weltlichen Gesetzen eingeschränkt werden kann. Es setzt aufgrund von Pluralismus Muslime und Kuffar (Ungläubige) gleich. Es gibt dem Individuum seine persönliche Freiheit, die der Scharia nicht unterliegt, wie sie (die Liberalen) glauben. Dieses Denken widerspricht (bewusst) der Scharia in manchen Punkten, zum Beispiel bei den Frau-Gesetzen , bei den Regeln der Beziehungen mit den Kuffar, bei der Bekämpfung des Verwerflichen oder bei den Jihad-Regeln. Darf ein Muslim sagen: “Ich bin ein liberaler Muslim“? Was ist ihr Ratschlag (Nasiha) zu solchen Menschen?

Antwort:
Der Muslim ist jemand, der sich durch den Tauhid (Glaube an die Einheit Gottes) Allah unterwirft, der Allah durch seinen Gehorsam folgt, und nichts mit dem Schirk (Polytheismus inkl. Atheismus) und seinen Leuten zu tun hat. Jemand, der eine Freiheit auffordert, die nur durch weltliche Gesetze kontrolliert wird, rebelliert gegen das Gesetz Allahs. Wer sich die Entscheidungsweise des Heidentums und der Götzen wünscht, solch ein Mensch ist kein Muslim. Wer die allgemein bekannten Gesetze und Regel des Islam ablehnt, die jedem bekannt sind, wie der Unterschied zwischen dem Muslim und dem Kafir und eine, der Scharia nicht untergeordneten, Freiheit anstrebt, und wer die Regeln der Scharia ablehnt, wie die Regeln für Frauen, die Regeln des “gebieten, was recht ist, und verbieten, was verwerflich ist“, und die Legalität des Jihads auf dem Weg Allahs; der hat mehreren Islam-Widersprechungen begangen (Dinge, die den Islam ungültig machen). Wir bitten Allah um Heilung (von diesen Ideen). Wer sagt „ich bin ein liberaler Muslim“ widerspricht sich, wenn er mit dem Liberalismus das Obige meint. Er muss gegenüber Allah Reue zeigen (Tauba) und sich von dieser Ideologie distanzieren, damit er wirklich ein Muslim sein kann.

Unser Kommentar folgt!

Dokumentations-Links:

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Mohammed, der „Heilige Geist“

Posted by deislam - 21. April 2008

(Scheich) Ahmed Deedat (siehe auch: Wikipedia, englisch) (gestorben 8. August 2005!) hat einige apologetische Schriften verfasst, mit welchen er insbesondere auch anhand von Bibelzitaten beweisen wollte, dass Mohammed (Muhammad) der letzte und endgültige Prophet Gottes war, der einzige, um die Menschheit in die ganze Wahrheit zu leiten und dass die Christen die Worte Jesu falsch interpretier(t)en, verdreh(t)en und ihn zum Gott mach(t)en.

Wir nehmen hier sein Pamphlet „Muhammad der natürliche Nachfolger des Christus“ unter die Lupe.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Verteidiger des Islams alle Schriftstellen, die sich für Christen auf den Heiligen Geist beziehen (lassen), auf ihren „heiligen“ Propheten Mohammed anwenden. Und auffallend ist, dass gerade Zitate aus den Aufzeichnungen des Lieblingsjüngers des Heilandes, Johannes, des Theologen der GOTTHEIT Christi, verwendet werden, um die moslemischen Thesen zu untermauern. Natürlich ist das nur möglich, weil islamische Apologie nur diejenigen Stellen aus der Heiligen Schrift (und diese nur bruchstückhaft) verwendet, die ihr dienlich sind, die übrigen dabei außer acht lässt oder verdreht.

Es ist grotesk. Alle die nachfolgenden (im übrigen durchaus un-verfälscht zitierten) Schriftstellen werden von Ahmed Deedat verwendet, um die Christen zu überzeugen, dass der Koran recht hat mit der Glaubensauffassung, dass Mohammed, der HEILIGE Mohammed dieser „Geist“, dieser „Heilige Geist“, dieser „Beistand“, dieser „Tröster“ ist:

„Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist förderlich für euch, dass ich fort gehe, denn wenn ich nicht fort gehe, wird der BEISTAND (der TRÖSTER) nicht zu euch kommen, doch wenn ich gehe, werde ich ihn zu euch senden.“ (Joh. 16:7)

„Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alle Dinge lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“ (Joh. 14,26)

„Geliebte, glaubet nicht jedem Geist, sondern prüfet die Geister, ob sie von Gott stammen; denn viele falsche Propheten sind in die Welt ausgegangen.“ (1 Joh. 4,1)

„Daran erkennt ihr den Geist Gottes; jeder Geist, der bekennt, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist, stammt von Gott.“ (1 Joh. 4,2)

„Und ich werde den Vater bitten, und Er wird euch einen ANDEREN Beistand geben, damit er in Ewigkeit bei euch sei.“ (Joh. 14,16)

Damit habe Christus „über seine Nachfolge“ gesprochen und damit Muhammad angekündigt! Und damit das „einleuchtender“ wird, geht Achmed Deedat gleich zur Behauptung über, Christus sei ausschließlich für die Juden ein Prophet gewesen und „beweist“ dies mit Matthäus 10,5-6 und 15,24:

„Diese zwölf sandte Jesus, gebot ihnen und sprach: Gehet nicht auf der Heiden Straße und ziehet nicht in der Samariter Städte, sondern gehet hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel.“

Und er untermauert dies damit, dass er hervorhebt, dass „dieser jüdische Prophet zu seinen Lebzeiten nicht einen Heiden (Nichtjuden) bekehrt habe und dass seine von ihm erlesenen Jünger alle seinem Stamme angehört hätten, so dass eine weitere Prophezeiung ihre Erfüllung finden sollte:

„Wenn der Menschensohn (damit meint er sich selbst) auf dem Throne seiner Herrlichkeit sitzen wird, werdet auch ihr (Jünger) auf 12 Thronen sitzen, um die 12 Stämme Israels zu richten.“ (Matth. 19:28),

und dass er nicht beansprucht habe, eine neue Religion zu begründen, sagte er doch selbst:

„Meinet nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen (zu bestätigen). Denn wahrlich ich sage euch. Bis der Himmel und die Erde vergehen, wird nicht ein einziges Jota oder Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. Wer nun eines dieser kleinsten Gebote auflöst und die Menschen so lehrt, wird der kleinste heißen im Reich der Himmel. Wer sie aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Reich der Himmel.“ (Matth. 5:17-19)

Ahmed Deedat behauptet unverfroren, dass diese von Christus angekündigte „Nachfolge“ durch einen „Beistand“ auf die Person Mohammeds zu beziehen ist, indem er alles zusammensucht in der Bibel und im Koran, was dies „belegt“.
Da sei einmal die Tatsache, dass dem untreuen alttestamentlichen jüdischen Volk schon angekündigt worden sei, dass „das Reich Gottes von ihm genommen werden und einem Volk gegeben werde, das dessen Früchte bringt.“ (Matth. 21:43)
„Widerspenstig gegen den Herrn seid ihr gewesen seit ich (Moses) euch kenne.“ (Deut. 9:24) „Siehe, jetzt schon, da ich noch lebend unter euch weile, seid ihr widerspenstig gegen den Herrn gewesen, wie viel mehr nach meinem Tode!“ (Deut. 31:27) „Sie haben mich zur Eifersucht gebracht durch, was nicht Gott ist, durch ihre Götzen haben sie mich erzürnt, so werde ich sie eifersüchtig machen durch ein Unvolk, durch ein gottloses Volk will ich sie reizen.“ (Deut. 32:21)
Er meint, dass es doch nahe liege, dass somit einer kommen wird, der dann sowohl für die Juden wie auch für Nichtjuden das Wort Gottes verkünden werde.

Und weil nun im Koran (61:6) geschrieben stehe: „… und der Bringer der frohen Botschaft von einem Gesandten, der nach mir kommen wird; sein Name wird Ahmad sein“ und „Ahmad“ oder das Synonym „Muhammad“, der „Gepriesene“ die fast wörtliche Übersetzung des griechischen Wortes „Periclytos“ (der Höchstgelobte) sei, meint er daraus schließen zu können, dass in der ursprünglichen Aussage von Jesus die Prophezeiung des Propheten Ahmad namentlich erfolgt sei. Dem aufrichtigen Sucher nach der Wahrheit müsse langsam deutlich werden, dass Muhammad tatsächlich der verheißene „Paracletos“ ist – Tröster, Helfer, Beistand, auch Fürsprecher oder dergleichen. „Paracletos“ werde zwar fälschlich für „Periclytos“ gelesen, aber selbst mit „Paracletos“ beziehe sich dies auf den Propheten Muhammad als „Erbarmen für alle Geschöpfe“ (Koran 31:107) und „aufs höchst gütig und barmherzig“ (Koran 9:128) Keiner der Bibelwissenschaftler habe den Paraklet im griechischen Originaltext des Johannes mit dem heiligen Geist gleichgesetzt, sondern vielmehr sei deutlich, dass mit „der heilige Geist“ der „heilige Prophet“ bezeichnet sei!
Sie, die Muslime, seien davon überzeugt, dass jeder Prophet Gottes heilig und ohne Sünde ist. Doch immer wenn vom heiligen Propheten die Rede sei, so sei es unter den Muslimen üblich, den heiligen Propheten Muhammad damit zu bezeichnen. Also selbst wenn sie das (mit Joh. 14:26) Gesagte „der Beistand, welcher der heilige Geist ist“, als evangelistische (!) Wahrheit akzeptierten, passe diese Prophezeiung auf Muhammad wie angemessen. Der gleiche Johannes, welchem die Autorenschaft dieses Evangeliums zugeschrieben wird, habe noch drei weitere Epistel verfasst, welche ebenfalls Teile der Bibel darstellen. Erstaunlicherweise habe er tatsächlich die gleiche Terminologie „Heiliger Geist“ synonym für „Heiliger Prophet“ verwendet: „Geliebte, glaubet nicht jedem Geist, sondern prüfet die Geister, ob sie von Gott stammen; denn viele falsche Propheten sind in die Welt ausgegangen.“ (1 Joh. 4:1) Und der heilige Johannes sage auch noch, wie ein falscher Prophet zu erkennen sei: „Daran erkennt ihr den Geist Gottes; jeder Geist, der bekennt, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist, stammt von Gott.“ (1 Joh. 4:2)

So leicht macht es sich dieser Propagandist des Islam mit seinen Bibelzitaten, die er ohnehin nicht als echte anerkennt, weil sie ja – laut Islam – „gefälschte“ sind.

Es ist sonnenklar: wer so über GOTT, den Heiligen Geist denkt und spricht, kann IHN auch nicht empfangen und nicht besitzen. Wer nicht glaubt, dass GOTT in JESUS CHRISTUS MENSCH geworden ist, ist unfähig, das WORT GOTTES zu verstehen. Er liest aus dem Buchstaben (der Bibel) das heraus, was ihm „einleuchtet“, was sein unheiliger verdunkelter Verstand erfassen kann. Und das genügt nun einmal für den übernatürlichen Glauben nicht. Jesus hat gesagt: „Ich preise Dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies vor Weisen und Verständigen verborgen hast und hast es Unmündigen geoffenbart. Ja, Vater, denn so war es wohlgefällig vor dir.“ (Lukas 10,21) Es ist für gläubige Christen beinahe unfassbar, wie man das Wort Gottes so anders, so verdreht und verkehrt, so erbärmlich niedriggesinnt auslegen kann, dass man – statt entsprechend dem von der Christenheit seit 2000 Jahren verkündeten, gelehrten, gelebten Glauben – es vorzieht, all das einem armseligen Menschen wie Mohammed zuzuschreiben, was nur auf den göttlichen HEILIGEN GEIST zutreffen kann. Die Muslime, namentlich deren Lehrer, sind eben vergleichbar den Schriftgelehrten und Pharisäern und Sadduzäern, die auch partout nicht glauben wollten, dass Jesus der „Sohn Davids“, der „Messias“, der Sohn Gottes sei und es vorzogen, ihn als „Gotteslästerer“ zum Tode zu verurteilen und auf einen ANDEREN zu warten. Und somit gilt auch ihnen das Urteil des göttlichen Erlösers JESUS CHRISTUS: „Ihr Schlangenbrut, wer hat euch gelehrt, dem kommenden Zorne zu entgehen?… Maßet euch nicht an, bei euch zu sagen: Wir haben Abraham zum Vater.“ „Wenn eure Gerechtigkeit nicht vollkommener sein wird als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich eingehen.“ „Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Himmelreich eingehen, sondern, wer den Willen MEINES VATERS im Himmel tut.“

Christus sei ausschließlich für die Juden ein Prophet gewesen. Begründung – siehe oben. Aber wie dürftig diese „Begründung“ ist, kümmert sie scheinbar nicht. Haben sie zwei, drei Stellen in der von ihnen sonst so verachteten Heiligen Schrift gefunden, die ihre koranischen Suren ihrer Interpretation gemäß stützt, greifen sie (à la Deedat) genüsslich nach ihnen, um sie den Christen mit Entdeckerfreude vorzuhalten: „Seht, da steht es ja geschrieben (auch) in Eurer Bibel, dass Mohammed als Nachfolger Christi, als der von Christus angekündigte Beistand verkündet wurde. Nur habt ihr das bisher nicht begriffen. Geflissentlich lassen sie dabei den (späteren) eigentlichen Missionsbefehl völlig außer acht: „Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur. Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.“ (Markus 16, 15-16) Und außer Acht lassen sie auch Schriftstellen wie diese Rede Johannes des Täufers: „…der aber nach mir kommt, ist stärker als ich; und ich bin nicht würdig, ihm die Schuhe nachzutragen; dieser wird euch mit dem Heiligen Geiste und mit Feuer taufen…“ Und unberücksichtigt lassen sie heilige Worte wie diese: „Wer mich nun vor den Menschen bekennen wird, den werde ich auch bekennen vor meinem Vater im Himmel. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den will ich auch verleugnen vor meinem Vater im Himmel.“ (Matthäus 10, 32-33) Aber auch alttestamentliche Bibelstellen werden vorsätzlich verschwiegen, wie diese bei Isaias 42, 1-4 nach Matthäus 12, 17-21: „Siehe, das ist mein Knecht, den ich erwählt habe, mein Liebling, an dem meine Seele Wohlgefallen hat. Ich will meinen Geist auf ihn legen, und er wird den Heiden das Recht verkünden. … Und die Heiden werden auf seinen Namen hoffen.“

Christus habe nicht einen Heiden (Nicht-Juden) bekehrt. Und der Hauptmann von Kapharnaum bei Matthäus 8,8 und sein Knecht, waren die etwa Juden? Nein, Heiden waren sie, und durch dieses Wunder wurden sie alle beide und viele mehr dazu bekehrt. Heißt es doch bei Matthäus 4, 12-17: „Als Jesus gehört hatte, dass Johannes eingekerkert sei, zog er sich zurück nach Galiläa. Er verließ (die Stadt Nazareth) und kam nach Kapharnaum am See, im Gebiete von Zabulon und Nephthalim, und nahm dort Wohnung. So sollte sich das Wort des Propheten Isaias erfüllen. Das Land Zabulon und das Land Nephthalim, das zum See hin liegt, jenseits vom Jordan, das heidnische Galiläa, das Volk, das im Finstern sitzt, sah ein großes Licht, und denen, die im Lande des Todesschattens sitzen, ist ein Licht aufgegangen (Is 8, 23; 9, 1.2.). Und die Frau des Pontius Pilatus, Claudia Procula, war sie eine Jüdin? Oder die Samariterin am Jakobsbrunnen, war die etwa eine Jüdin? Nein, eine Samari(tan)erin war sie. Diese wurden von den Juden verachtet, weil sie sich mit allen heidnischen Völkern vermischt hatten.

Christus habe nicht beansprucht, eine neue Religion zu begründen. Christus hat das Christentum als Seine Kirche begründet, als das neue Volk Gottes. Christus hat den Neuen Bund anstelle des Alten Bundes gesetzt. Der Alte Bund, der Gesetzes-Bund ist aufgegangen im Neuen Bund, dem Bund des Geistes, des Heiligen Geistes. Das Neue Testament ist das Endgültige, die Vollendung des Alten Testaments. „Jetzt sind wir gestorben und vom Gesetz befreit, das uns in Banden hielt. Darum dienen wir in einem neuen Geiste, nicht mehr dem alten Buchstaben.“ (Röm. 7,6) „Durch Gottes unbeschreibliche Gnade wurde der aus gläubigen Völkern bestehenden Kirche zuteil, was die Synagoge der fleischlich gesinnten Juden verscherzt hatte.“ (Papst Leo der Große)

Mohammed, der Paraklet! Mohammed, der von Jesus verheißene Heilige Geist! Schrecklich, so etwas nur auszudenken! Wieviele Stellen gibt es allein im Neuen Testament, die Aussagen machen über den Heiligen Geist, die für jedermann, der noch vernünftig denken kann, unmöglich auf eine Person wie diejenige Mohammed passen können!
Z.B. die Apostelgeschichte 19, Kapitel 2! Oder Markus 13, 11. Oder Matthäus 12, 32.

(Fortsetzung folgt!)

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Mohammed im Doppelpack (Mohammed – Leben und Legende)

Posted by deislam - 20. April 2008

Der Orientalist Tilman Nagel porträtiert in zwei bemerkenswerten Büchern den Verkünder des Islam und analysiert die historischen Erscheinungsformen des Glaubens an Allah
Mohammed im Doppelpack

Der Glaube an die Heilswirksamkeit des Verkünders Mohammed vereint alle Muslime.
Von Hans-Peter Raddatz

Aufzählung Inmitten des pluralistischen Medienbetriebs wird Aufmerksamkeit zum hohen Gut. Dies trifft besonders auf die Literatur über den Islam zu, die in den letzten Jahren sintflutartig angestiegen ist.

Obwohl mit einem Werk gewaltigen Ausmaßes antretend, hat der deutsche Orientalist Tilman Nagel dennoch gute Aussichten, schnell wahrgenommen zu werden. Vor kurzem erschien sein doppelbändiges Opus Magnum, das neue Maßstäbe für das Verständnis des Islamgründers und dessen politischer Religion setzt. Der hier angebotene Erklärungsrahmen dürfte in der Orientalistik, die sich leider zur flachen Meinungs-„Wissenschaft“ entwickelt hat, für lange Zeit seinesgleichen suchen.

Nagel, der zu den besten deutschsprachigen Kennern des arabischen Schrifttums gehört, wertet einen immensen Quellenbestand in präziser Detailarbeit aus und lässt ein Mohammedbild in völlig neuer Konkretheit erstehen – dies nicht nur für die Gründerzeit, sondern die gesamte islamische Geistesgeschichte.
Wechselwirkungen

Im Hauptband seines eineinhalbtausend Seiten starken Gesamtwerks über „Leben und Legende“ des Verkünders und den muslimischen Glauben an ihn stellt er die verwickelten Abläufe des frühen Islam dar. Sie machen die vitale Wechselwirkung Mohammeds mit seiner Umgebung deutlich, deren Reaktionen ihm in schrittweisem Fortgang „offenbarten“ , in welcher Weise die Eingebungen Allahs – nach Nagel seines „Alter Ego“ – in den geistigen bzw. sozialen Rahmen seiner Zeit passten oder ihm anzupassen waren.

Im Folgeband, „Allahs Liebling“ betitelt, zeigt Nagel anhand einer Reihe prominenter Islamautoren, dass die Jahrhunderte seit etwa 1200 keine Zeit der Stagnation gewesen sind. Im Gegenteil: Unaufhaltsam verklärte sich die Gestalt des Verkünders vom trefflichen Propheten bis zur mystisch-gnostisch anmutenden Lichtgestalt, deren Strahlkraft sogar Allah verblassen lässt. Es ist der tiefe Glaube an die Heilswirksamkeit des Verkünders, der sich zwar als einfachen Menschen bezeichnete, aber zum gottgleichen Übermenschen hochstilisiert wurde und es den heutigen Muslimen mehr als schwierig macht, die Wahrheit des Islam, die sich in Koran und Tradition unabweisbar gegen den Nichtislam definiert, zu relativieren. Jede Skepsis bedeutet Unrecht und rechtfertigt gewaltsame Korrekturen.

Dies schließt die Unterwerfung der Christen als unzulässige „Beigeseller“ ein, deren Gottmensch Jesus die Schöpfungsmacht Allahs behinderte und sich zum „Knecht Allahs“ wandelte. Auch die Frage der medinensischen Rabbiner blieb nicht unbeantwortet, die da gelautet hatte: „Was ist der Geist, auf den sich Mohammed beruft?“ Dass es der Geist der Vertreibung und Vernichtung der Juden Medinas war, ist der jüdischen Tradition allerdings nicht, wie oft irrtümlich angenommen wird, völlig entgangen.
Blick auf den Ursprung

Nagels Leistung besteht in einer bemerkenswerten Darstellungskraft, die aus einer Fülle historischer Personen und Ereignisse weite Strecken des frühen Islam, die bisher in ungeklärtem Dunkel lagen, nun ins Licht nachvollziehbarer Geschichte hebt.

So lehnt er jene Interpretationen ab, die in Ermanglung oder Vermeidung historischer Information Mohammed anonymisieren und den Koran als inkompatibel mit der Tradition darstellen. Vielmehr wird die dynamische Verbindung zwischen beiden erkennbar, welche die Sicht der Gläubigen auf das Buch Allahs historisch veränderte.

So wie Mohammeds Alter Ego einst die Korrekturen herabsandte, als in Bezug auf die Juden und die Frauen Klärungsbedarf entstanden war, so beeinflusste später die an der islamischen Expansion wachsende Tradition die Auslegung des Koran.

Da Mohammed sich zum überragenden Vorbild verklärte, mussten sich auch seine Feindbilder auf die historische Gemeinschaft übertragen. Neben den nichtislamischen Zivilisationen als äußeren Widersachern sind es die inneren Abweichler, allen voran die Satiriker und ungehorsamen Frauen, die (damals wie heute) den Glauben gefährden. Dazu gehören auch die Legenden der Mohammed-Verfolgung, die der frühen Tradition das Material gaben, sich progressiv von negativen Aspekten zu reinigen und Selbstschutz durch Drohung zu betreiben.

Aus der Vielfalt solcher Schilderungen schält sich der Werdeprozess des Verkünders heraus, den man heute wohl mit „Learning by Doing“ bezeichnen würde. Das Hanifentum, den altarabischen Eingottglauben, in seine Umgebung einfügend, pflegte Mohammed das Image des „heidnischen Propheten“ , das ihm eine zunächst noch kleine Anhängerschar eintrug und gleichwohl die herrschende Klasse Mekkas wie deren polytheistische Kultverwaltung zu verunsichern begann.

Indem er zahlreiche Gründergestalten ihr Erleben der Ereignisse plastisch und teilweise auch drastisch schildern lässt, macht Nagel die zentralen Begriffe des Islam unmittelbar begreifbar. Neben der Hidjra , die nun kein Wendepunkt mehr ist, sondern lediglich den Weg zur Macht verzögert, erfahren seine Leser, was der Djihad , der äußere Kampf auf dem Wege Allahs, die Fitna , das innere Heuchlertum durch Unruhestifter und Abweichler, die Fitra , die einzig gerechtfertigte Daseinsform in der rituell bezeugten Wahrheit des Islam, eigentlich bedeuten.

Sie sind in der Frühzeit verwurzelte Grundlagen religionspolitischer Existenz, die im Erscheinungsbild des Verkünders und seiner Glaubensstiftung bis heute untrennbar verankert sind. Wer an dieser wahrsten aller Wahrheiten zweifelt, sät Unglauben und Feindschaft.
Das „Eisen Allahs“

So bleibt es nicht aus, dass sich Mohammed, der mit dem „Eisen Allahs“ , dem Schwert, das Gute bringt, zum übergeschichtlichen Kriegsherrn emporschwingt, der allerdings fordert, „nicht an diejenigen zu erinnern, die als Beigeseller getötet wurden“, also als Christen. Es soll vergessen werden, dass Mohammeds Alter Ego den Islam durch die Definition gegen die jüdisch-christlichen „Schriftverfälscher“ und ihre unerwünschten Lehren schuf. Diese Gedächtnislöschung hat fundamentale Folgen, die Nagel keineswegs verschweigt.

Die Verklärung Mohammeds zog nicht nur seine gottgleiche Erhöhung, sondern auch seine Entrückung ungeahnten Ausmaßes nach sich, welche die Gottheiten aller Zeiten übertraf und schließlich sogar Allah dazu zwang, den Gesandten als seinen Meister anzubeten. Er, der die Welt fortwährend neu schöpft, kann dies nur durch den „Gipfel des Absoluten“ erwirken, durch den Gegenwartspunkt namens Mohammed, durch den hindurch die laufende Weltschöpfung Allahs, vor dem sich die Gläubigen niederwerfen, erst erkennbar wird. Nur durch den Verkünder kann das Sein aus dem Verborgenen ins Offenkundige treten. „Ohne Mohammed“, so resümiert der Autor kühl, „wäre Allah nicht Allah“.

Die überzeitliche Rangfolge Mohammed-Allah-Mensch macht ebenso deutlich, dass die christliche Schriftverfälschung nicht nur ersetzt, sondern durch etwas verstärkt wurde, was islamische Denker „Gottverfälschung“ genannt haben. Denn was sich im Christentum als Göttliches offenbaren soll, ist der Geist Jesu, der die Schrift ersetzt, während das Göttliche im Islam sich im Menschen Mohammed offenbart, der am Koran vorbei Allah ersetzt.

Mit anderen Worten: Der Islam verletzt seine Prinzipien, indem er das Christentum als „Beigesellung“ verwirft, um sich dieses Muster selbst anzueignen und Allahs Macht im geschichtlichen Diesseits zu nutzen.

Nachdenkliche Muslime warnen davor, dass sich in Mohammed nicht nur ein Übermensch, sondern ein Übergott inkarniert, der dazu verleitet, den Koran zur Überhöhung von Menschenmacht zu missbrauchen. Genau dies scheint indessen einige westliche Führer anzuziehen, die die Religion des Islam offenbar mit einer Art von magischem Fetisch verwechseln. Denn noch fehlt ihre Erklärung, warum Europa ohne den Islam nicht hätte entstehen können, obwohl ihre neuzeitliche Herrschaftsbasis ohne den spirituellen Kulturheros Mohammed zustande kam.

Für aufgeklärte Muslime, die weder im Orient noch im Westen ein Forum haben, besteht Muhammads Vorbild dagegen im historischen Genius, der den zivilisatorischen Fortschritt der vorislamischen Gesellschaft Arabiens bewirkte.
Historisierung

Wer glaubt, diese Bedingungen als Passepartout für alle Zeiten und Regionen verwenden zu können, geht auf eine Stufe der Humanität zurück, wie sie der historische Mohammed und die barbarische Gesellschaft des spätantiken Europa kannten. Bisher hat sich der real existierende Islam weder mit dem Ethikanspruch seines kosmisch entrückten Verkünders, noch mit der westlichen Toleranztheorie anfreunden können. Die Gründe – hochkomplex und vom „Dialog“ bisher kaum erfasst – lassen sich nun in Tilman Nagels Werk so gut lesbar wie dokumentiert überprüfen.

Tilman Nagel: Mohammed. Leben und Legende. 1052 Seiten, 178 Euro.
Allahs Liebling. Ursprung und Erscheinungsformen des Mohammedglaubens. 430 Seiten, 79, 80 Euro.
Beide Bände sind 2008 im Münchener Oldenbourg Verlag erschienen.

Hans-Peter Raddatz, geboren 1941, ist Orientalist, Ökonom und Ethnologe. Er ist mehrfach als kritischer Sachbuchautor zu den Themen „Islam“ und „Orient“ hervorgetreten.

Freitag, 18. April 2008

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Bat Ye’or: Es ist nicht zu spät…

Posted by deislam - 19. April 2008

Vortrag beim 3. Internationalen Kongress „Treffpunkt Weltkirche“ vom 11. – 13. April 2008

(Übersetzung aus dem Englischen – Es gilt das gesprochene Wort)

Lassen Sie mich zunächst KIRCHE IN NOT und vor allem den Herren Ragg und Niggewöhner dafür danken, dass ich eingeladen wurde, heute Abend meine Gedanken mit Ihnen zu teilen. Ich empfinde es sowohl als eine Pflicht ihnen gegenüber als auch als ein Zeichen der Hoffnung, mit Ihnen die Bande, die uns zusammen halten, und die tödliche Bedrohung, die uns in nicht allzu ferner Zukunft zerstören könnte, indem sie unser gemeinsames spirituelles Fundament – die jüdisch-christliche Kultur – unterdrückt, zu erörtern.

Israel - WestjordanlandDies ist nicht das erste Mal, dass ich vor einem christlichen Publikum spreche. Ich bin eine Tochter Israels, die Schritt für Schritt die Qualen, den Todeskampf und das Ende des größten christlichen Reiches, das durch die Arabisch-Muslimische Invasion zerstört wurde, studiert hat. Dadurch habe ich die Art der modernen und doch so alten Bedrohung früh erkannt. Mein Buch, Der Niedergang des orientalischen Christentums, war eine lange, schmerzhafte Reise, die ich in Gesellschaft von Geistern unternahm. Sie führte mich zu zerstörten Städten, verlassenen Dörfern und Orten, die dem Jahrtausende währenden Djihad im Weg standen. Und ich habe mir folgende Frage gestellt: Was hat den Glauben, den Widerstand der Christen am Leben erhalten?

Die Beschreibungen der an ihnen vollbrachten Gräueltaten waren durchsetzt mit biblischen Wehklagen. Über die Jahrhunderte hinweg gingen die Christen- und Judenverfolgungen in islamischen Ländern Hand in Hand. Ich nenne den islamischen theologischen und rechtlichen, die Juden und Christen betreffenden Kontext: Dhimmitum. Wir leben heute in einer Zeit des weltweiten Djihad und Dhimmitum. Der Djihad ist das religiöse Streben die Dominanz des Islam auf die gesamte Welt auszubreiten. Dies ist eine muslimische religiöse Pflicht.

Der militärische Djihad deckt mehrere Bereiche ab: Krieg, Terrorismus, Entführung, Erpressung, Versklavung und Bedingungen für einen Waffenstillstand. Der „soft-jihad“ – der gedämpfte Djihad – umfasst den geistlichen Djihad, der friedlich geführt wird, durch Propaganda und Proselytismus (da’wa); Umsturz der westlichen Kultur und Zivilisationen durch Multikulturalismus und die Einführung der Werte und Gesetze der Scharia in Europa; darunter die Korruption einflussreicher Nicht-Muslime in hohen Positionen, um die Verbreitung des und Eroberung durch den Islam zu begünstigen. Der Djihad ist so alt wie der Islam selbst. Es ist eine Ideologie, eine Doktrin, ein Gesetz basierend auf religiösen Texten. Er beruht auf einer weltweit-greifenden Strategie, auf einer Vision für die Welt, und heutzutage breiter er sich durch ein globales Netzwerk aus. Der Djihad wurde 13 Jahrhunderte lang gegen Nicht-Muslime geführt, hauptsächlich gegen die Christen.

Gemäß der Djihad Doktrin hat die nicht-muslimische Bevölkerung eine Wahl: Zum Islam konvertieren oder sich der muslimischen Oberherrschaft beugen und Schutzgeld, die Dschizya, zahlen. Sie werden ein beschütztes Volk – die Dhimmi. Wenn beides abgelehnt wird, werden sie mit Krieg und damit einhergehenden Massakern, Zerstörung und Versklavung konfrontiert.

Die Dhimmi müssen den Islam annehmen und tyrannisierende und diskriminierende Sharia-Gesetze akzeptieren. Das nenne ich Dhimmitum. Der Djihad und das Dhimmitum sind die zwei Kräfte, die die einheimische nicht-muslimische Bevölkerung in ihren jeweiligen islamisierten Heimatländern stark geschwächt haben.

Das islamische Gesetz behandelt die Rechte und Verpflichtungen der Dhimmis detailliert. Das Dhimmitum ist mit dem Djihad verknüpft und sie ist wie der Djihad eine theologische, politische und rechtliche Institution. Das Dhimmitum ist im Prinzip die friedliche Weiterführung des Djihad, denn das Dhimmitum hat die großen nicht-muslimischen Mehrheiten, vor allem die der Christen, die erobert und unterworfen wurden, zerstört.

Kriege werden auf mehreren Ebenen ausgetragen, doch die spirituelle Ebene ist wahrscheinlich die wichtigste. Die theologischen Divergenzen, die wir – Juden und Christen – mit dem Islam haben, wurden verschleiert. Wir müssen sie jedoch kennen, um sie lösen zu können. Wir müssen wissen, dass der Koran biblische Namen wie Adam, Noah, Abraham, einige Könige Israels und Jesus als muslimische Propheten nennt, die den Islam predigten. Die Figuren aus dem Koran unterscheiden sich jedoch stark von denen in der Bibel. Für die Muslime ist Jesus ein muslimischer Prophet namens Isa.

Wir haben also einen Jesus namens Isa, ein muslimischer Prophet, der mit dem jüdischen Jesus, der „geboren war in Bethlehem in Judäa“ (Matthäus 2:1), konkurriert.

Die Aufgabe des muslimischen Jesus ist es, das Christentum und alle anderen Religionen zu zerstören.

Aus islamischer Sicht ist das Christentum eine Falschdarstellung des Islams und der wahren Botschaft Isa’s, die dieselbe ist, wie die die Mohammed erhalten hat. Daraus ergibt sich, dass ein guter Christ ein Muslim ist. Das wahre Christentum ist demnach der Islam. Folglich ist die wahre Bibel der Koran, und die Heiligen Schriften der Juden und Christen sind nur Falschdarstellungen und die biblischen Figuren sind muslimische Propheten, die den Islam predigten.

Was sind also die Konsequenzen?
1) Die biblischen Erzählungen aus dem Heiligen Land ist die muslimische Geschichte und Juden und Christen haben dort keine Geschichte, da sie erst nach dem Islam kamen.
2) Die Muslime bestreiten, dass sich das Christentum aus dem Judentum ergeben hat, denn sie glauben, dass es eine Falschdarstellung des Islams sei. Aus diesem Grund haben einige palästinensische und arabische Kirchen (vor allem das Sabeel Zentrum in Jerusalem) versucht, sich dem Islam anzunähern, indem sie die jüdischen Wurzeln des Christentums zerstören wollten. Dies ist eine stärker werdende Bewegung in Europa, die durch die antisemitische/antizionistische Bewegung, entstanden durch Palestinianismus unterstützt wird.

Palestinianismus ist das beste Mittel, um das Christentum zu zerstören. Im islamischen Kontext verkörpern die Palästinenser die djihadistische Ideologie gegen Ungläubige sowie die muslimische Replacement Theologie. Der Krieg Palästinas gegen Israel basiert auf der Lehre des Korans, dass alle biblischen Propheten, Könige und Jesus muslimische Propheten seien, und dass die Bibelgeschichte eigentlich eine muslimische Geschichte sei, deren Wahrheit im Koran und nicht in der Bibel begründet liegt.

Der Druck durch den palästinensischen Terrorismus in den späten 60er Jahren des 20. Jahrhunderts sowie der Ölboykott im Oktober 1973 verwickelten Europa in den Djihad Palästinas gegen Israel. Seit 1973 ist der palästinensische Djihad eine gemeinsame Euro-arabische politische und kulturpolitische Angelegenheit: Dies ist der Ursprung von Eurabien. Europa hat sich in eine selbstmörderische Dynamik gebracht, als es den Djihad Palästinas gegen Israel gerechtfertigt hat. Diese Dynamik legitimiert die eigene Zerstörung und die Zerstörung des Christentums. Die gesamte Eurabia-Politik konzentriert sich darauf, Europa mit der muslimisch-arabischen Welt zu vereinen, während gleichzeitig die Verbindungen mit Israel und den geistlichen Wurzeln unterdrückt werden.

Der Krieg der Kultur und der Medien in Europa mit dem Bestreben Israel zu delegitimieren bestätigt die muslimische Ansicht, dass Juden und damit auch die Christen keine historischen Wurzeln im Heiligen Land haben. Wenn die Juden im Heiligen Land keine Legitimierung haben, dann gilt das ebenso für die Christen, da Jesus der muslimische Jesus – Isa – ist. Eine weitere Folge der muslimischen Replacement-Theologie ist, dass wenn wir von jüdisch-christlichen Werten sprechen, wir eigentlich muslimische Werte meinen, da es keine jüdisch-christlichen Werte gibt, denn sowohl das Christen- als auch das Judentum haben sich aus einer falschen Wiedergabe des Islams entwickelt. Und wenn wir über biblische Erzählungen und Personen sprechen, bzw. deren Ikonographie, beleidigen wir die Muslime, da sie nicht in das Modell des Koran passen.

Ich denke, dass wir heute in einer Zeit leben, in der der Djihad und das Dhimmitum eine Wiederbelebung erfahren. Diejenigen von ihnen, die im Südsudan und in Darfur gearbeitet haben und die Gräueltaten dort gesehen haben, werden die in meinen Büchern oder irgendwelchen muslimischen Texten beschriebene Taktik des Djihad erkennen, die seit dem 8./9. Jahrhundert verfolgt wird. Was im Sudan, in Darfur, Irak, Libanon, Israel und an anderen Orten geschieht, weckt die Erinnerung an Geschehnisse, die Christen und Juden in diesen Gebieten schon vor mehr als einem Jahrtausend beschrieben haben. Wir sehen immer wieder dieses Schema endloser Kriege und Verfolgungen von Juden und Christen; in Anatolien, auf dem Balkan und in den Küstengebieten des Mittelmeerraums sowie auf den europäischen Inseln.

Jahrhundertelang haben wir immer wieder dieselbe Taktik des Djihad gesehen, die immer und immer wieder gegen Juden und Christen in verschiedenen Gegenden auf der Welt eingesetzt wurde. Christen und Juden werden für Lösegeldforderungen entführt. Dies war in allen islamischen Ländern üblich. Geschichtliche Zeugnisse solcher Fälle sind zahllos. Im Archiv des Vatikan gibt es Unmengen von Briefen christlicher Familien, die um Geld bitten, damit sie das Lösegeld für zahllose europäische Christen, Männer, Frauen und Kinder, die entführt und versklavt wurden, bezahlen können. Dies ging jahrhundertelang so. Und dies sind nur die katholischen Fälle. Dasselbe passierte aber auch tausend Jahre lang in anderen, christlichen Kirchen. Heute werden junge koptische Christinnen in Ägypten entführt, um sie zu zwingen zu konvertieren.

Die Wiederbelebung des Djihad-Gedankens im Islam hat das Dhimmitum gegen Nicht-Muslime – vor allem gegen Christen, da fast alle Juden nach dem 2. Weltkrieg entweder geflohen oder vertrieben waren – wieder verstärkt. Das Dhimmitum gegen Juden und Christen steht in den Gesetzen der Scharia und wurde von den europäischen Kolonialmächten im 20. Jahrhundert nur mit größten Mühen abgeschafft. Anti-jüdischer Hass ist immer verbunden mit anti-christlichem Hass und anders herum, da es aus derselben religiösen Quelle stammt.

Jahrzehntelang wurden Europäer durch die Verleugnung der Geschichte des Djihad und des Dhimmitums konditioniert. Die Nichtanerkennung Israels geschichtlicher Legitimierung in seinem eigenen Land unterstützt das Replacement durch eine nach dem Djihad gerichtete Weltordnung mit den islamischen Vorstellungen von Gerechtigkeit, die alle nicht-muslimischen Religionen herabsetzt oder unterdrückt. Dieselbe Doktrin verleugnet Europas eigene Souveränität und Legitimität und rechtfertigt den Djihad gegen Europa – gegen das Christentum. Diese westliche Einwilligung in den gegen Israel geführten Djihad hat seine eigenen Werte verdreht und hindert Europa daran, die Gefahren für sein eigenes Fortbestehen zu erkennen.

Für die Christen spielt Israel in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle, da der Djihad im Namen der Replacement-Theologie geführt wird, damit Jesus durch Isa und die Evangelien durch den Koran ersetzt werden. Die Bibel verbindet die Christen mit den Juden. Wenn die Christen dieses Band lösen wollen, dann müssen sie auf das Alte Testament, mit den 10 Geboten, den Propheten, den Psalmen und vielem mehr verzichten. Dann müssen sie einen Weg finden, wie sie das Evangelium mit dem muslimischen Isa des Korans verbinden können. Dies ist Ziel der Palestinänsischen Befreiungstheologie. Die Herausforderung vor der die Christen nun stehen ist nicht nur der militärische Djihad sondern auch ein spiritueller/kultureller Djihad, der in der Islamisierung der christlich-theologischen Wurzeln stattfindet. Und dies ist die spirituelle Bedeutung Israels für die heutigen Christen. Der Djihad gegen Israel ist auch ein Krieg gegen die christliche Welt.

Heute vertrete ich die Meinung, dass Europa das neue Land des Dhimmitums geworden ist. Und ich erkläre ihnen auch warum. In meinem jüngsten Buch Eurabia, beschreibe ich die Ursachen des Dhimmitums in Europa. Politisch und intellektuell sind wir darauf vorbereitet worden Dhimmis zu werden, ohne dass wie das bemerkt hätten, da wir die Zeichen nicht erkennen, da die Geschichte verleugnet wurde. Ich werde an dieser Stelle vier Punkte anführen:

1) Die Muslime betrachten die jüdisch-christliche Bevölkerung als nicht existent. Unsere europäischen Politiker haben daher beschlossen, dass Europa keine jüdisch-christlichen Wurzeln besitzt, um die muslimische Immigranten-Bevölkerung integrieren zu können. Wir verlieren dadurch den wichtigsten Teil unsere Identität.

2) Das muslimische Gesetz verbietet es Nicht-Muslimen, unter Androhung von Schmerz und Tod, den Islam und die Scharia zu kritisieren. Die Europäische Union hat, aus Angst die Muslimen zu verärgern, in diese Regel eingewilligt und hat die Herrschaft des Terrors und der Diskriminierung gegen Christen in muslimischen Ländern verschleiert.

3) Aus demselben Grund unterdrücken die EU Politiker jede Form von Kritik am Djihad. Wir sollen die muslimischen Ansichten, dass der Djihad immer gerecht sei, da er die Gesetze Allahs umsetzt und den Unglauben erniedrigt, respektieren. Aus unserer Sicht war und ist der Djihad ein Krieg zum Zweck des Völkermords. Es wird von uns erwartet, dass wir ihn lobpreisen. Als der Papst bei seiner Ansprache in Regensburg einen byzantinischen Kaiser des 15. Jahrhunderts zitierte indem er sagte, dass der Islam durch das Schwert verbreitet wurde, protestierten die Muslimen und beschuldigten ihn der Islamophobie. Sie sagten, dass der Islam sich friedlich entwickelt hätte. Wir sollen dien Djihad bewundern und jedwede Kritik vermeiden, obwohl der Djihad die christliche Welt zerstört hat. Wir sehen also, dass der spirituelle Krieg gegen die jüdisch-christlichen Werte unseren Geist so konditionieren will, dass wir das lobpreisen, was uns zerstören wird.

4) Für die Muslime ist die Quelle des Bösen auf dem Planeten immer der Unglaube. Deshalb werden der Westen, Amerika, Israel immer für den Terrorismus und die von Muslimen begangenen Verbrechen verantwortlich gemacht. In einem Hadith steht: „Am Tag der Wiederauferstehung werden Menschen unter den Muslimen sein mit Sünden so schwer wie ein Berg und Allah wird ihnen vergeben und die Juden und Christen an ihre Stelle setzen.“ (Muslim, vol. 4, Kap. 1149, 6668). Es gibt viele Hadithe, die besagen, dass die Sünde von den Schultern der Muslime genommen und auf die Christen und Juden übertragen wird. Seltsam ist, dass die Christen diese Argumentation akzeptieren anstatt in dieser Djihad Doktrin der Vorherrschaft der Muslimen über alle anderen die wahre Quelle von Krieg und Terror zu sehen. Stattdessen verurteilen sie Israels Existenz und Selbstverteidigungspoltik. Die Christen haben sogar unbewusst die muslimische Schuldverlagerung verinnerlicht. Sie haben die Ansicht des Djihad, dass der Widerstand der Opfer des Djihad eine islamophobische Aggressionstat sei, angenommen.

Wir leben in einer Zeit des globalen Djihad, woraus sich morgen ein nuklearer Djihad entwickeln kann und wir wissen es nicht. Ebenso wenig wissen wir, wie wir uns verteidigen können gegen den ideologischen Krieg. Wir leben in einer Zeit des Dhimmitums, wir sind vom Dhimmitum konditioniert, die muslimische Version unserer Geschichte zu akzeptieren und wir erkennen dies nicht, weil der historische Rahmen der Djihad und Dhimmitum-Vergangenheit verschleiert wurde.

Lassen Sie mich dies zusammenfassend so ausdrücken: Es gab über Jahrzehnte einige glaubensübergreifende Dialoge, doch nur wenig wurde erreicht. Europa hat Abermilliarden an muslimische Länder weltweit gezahlt, um sich seine Sicherheit zu erkaufen, doch die Djihad-Kultur erstrahlt in Europa und in den Arabischen Ländern trotz der Europäischen „Appeasement-Politik“ in neuer Blüte. Palestinianismus zusammen mit der muslimischen Replacement-Theologie waren die Mittel, die zur Islamisierung und zum Dhimmitum in Europa führten. Europa hat seine eigene Geschichte vernebelt indem es den muslimischen Djihad gegen Israel unterstützt hat. Nun steht es vor einem globalen Djihad und kann die Situation weder richtig einschätzen noch sich verteidigen. Ein Kontinent, der sein Überleben an Appeasement-Politik, Ehrerbietung und Selbstverleugnung koppelt, ist bereits ein toter Kontinent.
Israel repräsentiert die Befreiung der Menschheit von der Versklavung durch Dhimmitum, während Palästina für die Djihad- und Dhimmitum-Ideologie steht, die auf der Replacement-Theologie basiert. Europa, das durch Palestinianismus versklavt wurde, hat die Knechtschaft anstatt die Freiheit gewählt.

Wenn wir wollen, dass Friede herrscht, muss die muslimische Welt die Ideologie des Djihad verbannen und anerkennen, dass Juden und Christen anders und nicht abtrünnige Muslimen, die zum Islam zurückkehren müssen, sind. Und dies muss mit der muslimischen Anerkennung der Legitimität Israels beginnen, denn der Djihad hat gegen die Juden begonnen und kann nur enden, wenn die Juden und Israel wieder rehabilitiert sind. Dadurch werden dann auch die Christen und alle anderen Nicht-Muslimen rehabilitiert. Wir können dies erreichen, wenn wir die Wahrheit aussprechen und das Wissen über den Djihad und das Dhimmitum weiter geben. Dann werden zahlreiche friedlichen Muslime, die die Hass-Ideologie des Djihad abgelegt haben, die von vielen abgelehnt oder ignoriert wird, zu uns stoßen und mit uns gemeinsam den Frieden etablieren.

Wir können den friedlichen Muslimen aber nur helfen, wenn wir uns selbst helfen können. Und nicht, wenn wir uns von dem Dhimmitum ergreifen lassen. Wenn Sie nun noch eine Minute haben, sage ich Ihnen, dass die Zukunft Europas in Ihren Händen liegt. Sie müssen agieren, um ihre Werte und das zu retten, was das Christentum aufgebaut hat. Wenn sie aber tatenlos bleiben, dass werden sie erfolglos sein, denn die Zeit ist schon mehr als reif. Sie sind nicht schuld, wenn sie nichts wissen, aber es ist Ihre Aufgabe zu wissen, um dann andere zu lehren und selbst zu lernen – es ist Ihre Verpflichtung zu lernen und jene anzuweisen, die nicht lernen können – es liegt in Ihrer Verantwortung.

Quelle: Kirche in Not

Unser Kommentar:

Wir verweisen zuerst auf unseren Beitrag „Bat Ye’or: ‚Europa ist fest in Dhimmi-Hand‘“ und unseren dortigen Kommentar. Dann möchten wir hier wiederholen: wir sind mit dem, was Bat Ye’or zum Djihad, zur Natur, zur Zielsetzung, zur Geschichte und zu den gegenwärtigen Bestrebungen des Islams und vor allem zur „Replacement-Theologie“ sehr treffend sagt, weitgehend einig. Nicht der gleichen Meinung sind wir bezüglich der Beurteilung und Gewichtung der Rolle, die Israel im ganzen Spektrum der Auseinandersetzungen und Einflußnahmen mit Palästina, dem Christentum, Europa (und Amerika) spielt. Bat Ye’or, als „Tochter Israels“ und Jüdin sieht alles, das ist verständlich, aus jüdischer Perspektive, wenn auch, und das muss man ihr sehr zugute halten, mit einer Sympathie für die mitbetroffene und mitleidende Christenheit. Aber wir Christen müssen uns bewußt sein, dass der nun real existierende Judenstaat Israel keineswegs der „Martyrer“-Staat ist, wie ihn Bat Ye’or schildert.

Bat Ye’or sagt: „Palestinianismus ist das beste Mittel, um das Christentum zu zerstören.“ Wir differenzieren: Wer heute, aktuell, die rein-islamische, nicht mehr von Christen (mit-)bestimmte Politik Palästinas unterstützt, hilft mit, das bereits weitgehend zerstörte Christentum dort noch ganz auszulöschen. Aber auch in Israel haben die Christen sozusagen nichts mehr (mit-) zubestimmen. Die Politik Israels insgesamt gegenüber den Christen in Israel ist absolut nicht christenfreundlich und schon gar nicht christen-förderlich! Wir werden darauf gelegentlich noch zurückkommen.

Palaestina ZaunBat Ye’or sagt: „Die gesamte Eurabia-Politik konzentriert sich darauf, Europa mit der muslimisch-arabischen Welt zu vereinen, während gleichzeitig die Verbindungen mit Israel und den geistlichen Wurzeln unterdrückt werden.“ Das stimmt so nicht. Man kann die Europa-Politik nicht einfach „Eurabia-Politik“ nennen ohne Schwarzweiß-Malerei zu betreiben. Es gibt schon mal nicht die Europa-Politik. Gewiss gibt es derzeit eine viel zu große Anzahl europäischer Politiker (und Kirchenleute), die bewußt oder unbewußt Steigbügelhalter-Arbeit leisten für eine Islamisierung Europas. Aber auch Israel erfährt sehr große, kräftige Unterstützung nicht nur durch Amerika, sondern auch durch europäische Beistandsleistungen. Und Israel hat in den vergangenen Jahrzehnten große Sympathie genossen und genießt sie auch weiterhin vonseiten der europäischen Bevölkerung, namentlich der christlichen.

Bat Ye’or weiter: „Israel repräsentiert die Befreiung der Menschheit von der Versklavung durch Dhimmitum, während Palästina für die Djihad- und Dhimmitum-Ideologie steht, die auf der Replacement-Theologie basiert. Europa, das durch Palestinianismus versklavt wurde, hat die Knechtschaft anstatt die Freiheit gewählt.“ Wir korrigieren: Israel ist durch den Djihad sogar existenz-bedroht. Das jetzige, rein islami(sti)sch-bestimmte Palästina ist zum Terror-Kriegsarm des umma-weiten Djihads geworden, mit dem (erklärten) Ziel, Israel zu vernichten. Und Israel darf und muß sich in dieser Situation entsprechend rüsten und verteidigen. Aber es darf nicht vergessen werden, dass Israel auch schwerstes Unrecht getan hat gegenüber (vormals noch) friedlichen und kompromissbereiten und vielfach christlichen Palästinensern. Und es wird auch nicht Israel sein, das die „Befreiung der Menschheit von der Versklavung durch Dhimmitum“ herbeiführen wird, sondern es wird die wiedererwachte, neu-erweckte Christenheit sein, die das vollbringen wird, mit dem Beistand ihres HERRN und ERLÖSERS, JESUS CHRISTUS, GOTT und MENSCH! Israel repräsentiert (derzeit) das anti-christliche JUDENTUM und kann deshalb, wenn es zur (absolut) vorherrschenden Macht wird, für die nicht-jüdische, vor allem für die christliche Welt, nur – ähnlich wie der Islam – zur tödlichen Bedrohung werden. Das Judentum sympathisiert mit dem Christentum nur insofern und nur so lange, als ihm Nutzen daraus erwächst.

Siehe ferner:

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Der Islam wächst am stärksten – Mehr Muslime als Katholiken

Posted by deislam - 18. April 2008

Alle Religionen tricksen bei Statistiken
Von Matthias Kamann

Rom – Auf der Welt leben inzwischen mehr Muslime als Katholiken. Der Leiter des päpstlichen Statistikamtes, Vittorio Formenti, sagte dem „Osservatore Romano“, 2006 habe es 1,1 Milliarden Katholiken und 1,3 Milliarden Muslime gegeben. Der Anteil der Katholiken an der Weltbevölkerung lag demnach bei 17,4 Prozent, während die Muslime auf 19,2 Prozent kamen.

Stoning of the Devil in MinaBemerkenswert ist diese Nachricht vor allem deshalb, weil hier einmal eine Religionsgemeinschaft – nämlich die katholische – zugibt, dass sie ins Hintertreffen gerät. Denn normalerweise werden quer durch alle Religionen die Glaubensstatistiken geschönt und manipuliert. Das zeigt sich auch im konkreten Fall. Denn die Zahl der 1,3 Milliarden Muslime beruht auf Schätzungen anhand der staatlichen Angaben in muslimischen Ländern. Und die wollen muslimisch bleiben, weshalb sie alle dort Geborenen automatisch dem Islam zurechnen. Dass aber 99 Prozent aller Türken Sunniten sind, dürfte allein die Regierung in Ankara glauben. Gar nicht zu trauen ist den Statistiken in jenen arabischen Staaten, in denen der Abfall vom Islam schwer bestraft wird und nur Todesmutige als Christen in die Statistik gelangen. In Indien wiederum liegt die Zahl der Hindus und Muslime seit Jahren offiziell bei zusammen 94 Prozent, was aber dem großen Wachstum christlicher Kirchen in Indien krass widerspricht.

Doch auch die Christen tricksen. In Europa zählen die Amtskirchen alle Kirchenmitglieder mit, obwohl darunter mindestens 20 Prozent Atheisten sind. Und in Südamerika reklamiert der Katholizismus rund 85 Prozent der Bevölkerung für sich, während allein die dort kraftvoll missionierenden Freikirchler sagen, 20 Prozent der Bevölkerung gehörten schon zu ihnen.

Insofern allerdings darf man dem päpstlichen Statistiker Formenti glauben: Es wirkt vertrauenswürdig, wenn er die für ihn schlechte Nachricht mitteilt, dass es auf der Welt mittlerweile weniger Katholiken als Muslime gibt – wobei hinzuzufügen ist: Diese Verschiebung beruht vor allem auf den hohen Geburtenraten jener Staaten, deren Bürger automatisch als Muslime gelten, egal, ob sie fundamentalistisch, gemäßigt, gleichgültig oder andersgläubig sind. Mit diesem rein demografischen Anstieg kann der Katholizismus nicht mithalten, weil in seinen europäischen Stammlanden die einheimische, traditionell christliche Bevölkerung schrumpft.

Generell aber bekennen sich nach wie vor die meisten der 6,68 Milliarden Menschen zum Christentum, nämlich gut zwei Milliarden. Die meisten davon sind Katholiken, dann folgen Protestanten, Orthodoxe und Freikirchler. Diese Freikirchler sind zahlenmäßig schwer einzuschätzen: Einerseits wachsen sie weltweit tatsächlich, andererseits neigen sie in ihrem Missionseifer dazu, ihre Zunahme zu übertreiben.

Nach den Christen folgen Muslime mit höchstens 1,3 Milliarden und Hindus mit maximal 900 Millionen. Vielleicht 800 Millionen haben keine Religion oder Religionszuschreibung. Jeweils etwas weniger als 400 Millionen sind Buddhisten, Anhänger chinesischer Lehren, Naturreligiöse und „andere“. Demografisch wächst am stärksten der Islam, während die Christen in Afrika und Asien beim Missionieren am erfolgreichsten sind.

Aus der Berliner Morgenpost vom 1. April 2008

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