ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

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Völkermord an Armeniern: Kirchen rufen zu Gedenken und Gebet auf

Posted by deislam - 22. April 2011

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG11042206 – 22.04.2011
Permalink: http://www.zenit.org/article-22994?l=german

Gemeinsame Erklärung von armenisch-apostolischer und syrisch-orthodoxer Kirche sowie des armenisch-katholischen Mechitaristenordens in ÖsterreichWIEN, 22. April 2011 (ZENIT.org/kathpress). –  Vertreter der armenisch-apostolischen Kirche, der syrisch-orthodoxen Kirche und des armenisch-katholischen Mechitaristenordens haben alle Kirchen in Österreich dazu aufgerufen, am Ostersonntag, den 24. April, in besonderer Weise der Opfer des Völkermordes an den Armeniern zu gedenken und in den Gottesdiensten für sie zu beten, wie die österreichische Agentur Kathpress berichtet.

Zwischen 1915 und 1918 wurden im damaligen Osmanischen Reich rund 1,5 Millionen Armenier und Angehörige anderer christlicher Minderheiten ermordet. Der 24. April ist bei den Armeniern der Tag des Gedenkens an die Opfer der Massaker.

„Dieses Jahr fällt der 24. April auf den Ostersonntag. Wie jedes Jahr werden sich an diesem Tag alle Gebete auf die konzentrieren, die in diesem Völkermord ihr Leben auf grauenhafte Weisen verloren haben, mit der Hoffnung dass ihre Seelen Frieden finden“, heißt es in der Erklärung. Neben den Armeniern seien auch syrisch-orthodoxe Christen, Assyrer, Chaldäer und Griechen „systematisch aus ihrer angestammten Heimat vertrieben und zum überwiegenden Teil ermordet worden“.

Unterschrieben wurde die Erklärung am Dienstag im Wiener Mechitaristenkloster vom syrisch-orthodoxen Chorepiskopos Emanuel Aydin, dem armenisch-apostolischen Erzpriester Haykazun Najarian, dem Pfarrer der armenischen katholischen Gemeinde in Wien, Vahan Hovagimian, sowie dem Abt des Mechitaristenklosters, Paul Kodjanian.

Die Unterzeichner erinnern im Papier u. a. daran, dass auch der Ökumenische Rat der Kirchen bereits mehrmals den Völkermord an den Armeniern und anderen Christen anerkannt und verurteilt hat: beispielsweise bei der 6. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Vancouver/Kanada im Jahr 1983.

Der 24. April ist bei den Armeniern deshalb der Tag des Gedenkens an die Opfer der Massaker, weil an diesem Tag im Jahr 1915 in einer Nacht-und-Nebel-Aktion im damaligen Konstantinopel von einer Sondereinheit des Innenministeriums Hunderte führende armenische Repräsentanten verhaftet wurden; unter ihnen Senatoren, Abgeordnete, Universitätsprofessoren, Chefredakteure, hohe Staatsbeamte und Künstler.

Die Verantwortung für diese Aktion und den nachfolgenden Völkermord lag bei der vom jungtürkischen „Komitee für Einheit und Fortschritt“ (Ittihad ve Terakki) gestellten kaiserlich-osmanischen Regierung, die im Ersten Weltkrieg mit dem damaligen Deutschen Reich und Österreich-Ungarn verbündet war.

Hintergrund des Völkermords waren Versuche der 1909 an die Macht gekommenen nationalistischen Jungtürken, ein einheitliches Reich zu schaffen, Türkisch als Einheitssprache und den Islam als alleinige kulturelle und religiöse Basis durchzusetzen. Der Erste Weltkrieg lieferte die Gelegenheit, dieses Konzept durchzusetzen. Nach dem Scheitern der türkischen Offensive gegen Russland im Jänner 1915 begann am 24. April die systematische Verfolgung und Ermordung.

Mehmed Talat (ab 1917 als Großwesir Talat Pascha) setzte als Innenminister durch Codetelegramme an alle Valis (Gouverneure) die Armenierdeportationen in Gang, die offiziell als kriegsbedingte Umsiedlung einer unzuverlässigen Minderheit begründet wurden. Gleichzeitig sorgte er „inoffiziell“ durch die ittihadistischen Provinzsekretäre dafür, dass diese Befehle als Genozid-Anweisungen verstanden und umgesetzt wurden.

Zu diesem Zwecke wurde vor allem die „Teskilat-i-Mahsusa“ (Spezialorganisation) eingesetzt, eine Miliz, die aus entlassenen Häftlingen und muslimischen Flüchtlingen vom Balkan und aus dem Kaukasus bestand. Gouverneure, die sich querlegten, wurden abgesetzt oder liquidiert. Der Palast wurde offensichtlich nicht informiert, der Sultan hatte keine Möglichkeit zum Eingreifen.

Die Gesamtzahl der Opfer wird auf 1,5 bis zwei Millionen geschätzt. Außer den Armeniern waren vor allem auch die altsyrischen Christen in Ostanatolien und die Pontus-Griechen betroffen.

Nach dem Ende des Weltkriegs leiteten die westlichen Siegerstaaten Prozesse gegen die Kriegsverbrecher ein. Ein Istanbuler Kriegsgericht konnte beweisen, dass die Verbrechen zentral vorbereitet wurden. Es verurteilte 17 Angeklagte zum Tode, drei Hinrichtungen wurden vollzogen. Die Haupttäter flohen, einige wurden später von armenischen Attentätern ermordet.

Mittlerweile haben eine Reihe von Staaten den Genozid offiziell anerkannt, darunter Frankreich, Italien und die Niederlande. 1985 erschien der Begriff „Armenian genocide“ in einem offiziellen Papier der UNO. Die Türkei bestreitet offiziell bis heute, dass es sich um einen Völkermord gehandelt habe.

Unser Kommentar: (folgt!)

Siehe auch:

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Takiyya auf türkisch – Offener Brief an den Botschafter der Türkei

Posted by deislam - 2. Oktober 2010

Offener Brief an den Botschafter der Türkei, Iskender Okyay, Rungestr. 9, 10179 Berlin, Fax (030) 2 75 90 915, www.tuerkischebotschaft.de

Sehr geehrter Herr Okyay,

nicht wenige deutsche Bürger haben den Ministerpräsidenten der Republik Türkei, Herrn Recep Tayyip Erdogan, angeschrieben, um gegen die brutale und grausame Ermordung von Erzbischof Luigi Padovese im Juni dieses Jahres zu protestieren. In Ihren gleichlautenden Antwortschreiben stellen Sie u.a. fest:
„Unsere Botschaft empfindet es als befremdlich, daß Sie in Ihrem Schreiben die angebliche Religionsangehörigkeit des Verdächtigten dem Glauben des Opfers gegenüberstellen und den Eindruck zu erwecken versuchen, der tragische Tod des Prof. Padovese würde auf eine Art Glaubenskonflikt in der Türkei hindeuten.
Die Republik Türkei ist Erbe der Jahrhunderte zurückreichenden Tradition des Osmanischen Staates, das friedliche und harmonische Zusammenleben der Angehörigen verschiedenster Religionen auf seinem Staatsgebiet zu gewährleisten. Sie ist deshalb gerade im Bereich der religiösen Toleranz ein exemplarisches Land, welches Kritik wie die in Ihrem Schreiben vorgebrachte nicht verdient“.

Mit Befremden stellen wir fest, daß in Ihrem Schreiben schwerwiegende Fehler enthalten sind:
Zuerst: Der Mörder von Erzbischof Luigi Padovese, Murat Altun, ist Muslim und hat seine Tat vor Gericht gestanden mit der Begründung, er habe im Auftrag Allahs gehandelt. Der Presse gegenüber erklärte er: „Ich wollte eigentlich den Papst umbringen, aber daraus ist nichts geworden.“ Offenbar wurde Erzbischof Padovese zum Ersatzopfer, nachdem er die Einladung von Papst Benedikt XVI., den er – zusammen mit seinem Leibwächter Murat Altun – in Zypern besuchen wolle, absagen mußte, weil er von den Plänen Murats erfahren hatte.
Sie, Herr Botschafter der Türkei, wissen um die Verfolgung, Bedrängnis, Benachteiligung und Ermordung von Christen in der Türkei in Geschichte und Gegenwart. Weder heute noch im Osmanischen Reich kann von „friedlichem und harmonischen Zusammenleben der Angehörigen verschiedenster Religionen“ die Rede sein.
Es läßt sich zweifelsfrei nachweisen, daß vor rund 100 Jahren in der Türkei noch 30% Christen lebten, heute sind es nur noch 2%. Allein Deutschland hat über 50 000 türkischen Christen Asyl gewährt, die aus ihrer Heimat fliehen mußten, weil sie Christen sind!
Was Sie, Herr Botschafter der Türkei, praktizieren, ist schlicht und einfach Takiyya – wörtlich übersetzt Verhüllung – d.h. das Verbergen wahrer Absichten, treu den Weisungen Allahs und Mohammeds, die eine Täuschung von Nicht-Muslimen als geboten und erlaubt erklären, weil grundsätzlich zu ihnen kein Vertrauensverhältnis besteht. Der islamische Gelehrte Al-Ghazali drückte dies schon im 11. Jahrhundert so aus: „Wisse, daß die Lüge in sich nicht falsch ist. Wenn eine Lüge der einzige Weg ist, ein gutes Ergebnis zu erzielen, ist sie erlaubt.“
Offenbar glauben Sie, mit Ihrer Takiyya-Antwort ein für den Islam und das Ansehen der Türkei gutes Ergebnis zu erzielen. Uns zu täuschen, ist Ihnen allerdings nicht gelungen.

Adelgunde Mertensacker, Bundesvorsitzende der CHRISTLICHEN MITTE für ein Deutschland nach GOTTES Geboten.

Siehe dazu auch unseren Artikel vom 3. Juni 2010 zum Mord von Erzbischof Luigi Padovese!

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Türkei: Kardinal Meisner begrüßt Tarsus-Absichtserklärung

Posted by deislam - 7. September 2010

Zitat von Radio Vatikan 28/08/2010 11.24.56:

Der Kölner Kardinal Joachim Meisner begrüßt die neuen Zeichen aus der Türkei für eine dauerhafte Nutzung der Pauluskirche in Tarsus durch die Christen. Es wäre ein Signal für die ganze Welt, schreibt der Erzbischof von Köln in einer Mitteilung. Gegenüber unseren Kollegen vom Kölner domradio äußert Kardinal Meisner aber auch seine Skepsis.

„Ich bin schon mehrfach durch Versprechungen hoher türkischer Autoritäten mit Hoffnung erfüllt worden, die sich dann als trügerisch erwiesen. Ich bleibe aber bei dem urchristlichen Grundsatz: „sperare contra spem„, also „gegen die Hoffnung zu hoffen“, auf dass die mittelalterliche Kirche in Tarsus uns Christen zurückgegeben wird.“

Der Leiter der obersten türkischen Religionsbehörde Diyanet, Ali Bardakoglu, hatte sich kürzlich für die Wiedereröffnung der Paulus-Kirche ausgesprochen.

„Nach den sehr traurigen Nachrichten der letzten Jahre über die Situation der Christen in der Türkei ist die jüngste Meldung wie ein Silberstreif am Himmel. Es wäre ein Signal für die ganze Welt! Da Paulus in Tarsus geboren wurde, ist der Ort mit der Person des Völkerapostels unauflöslich verbunden. Damit würde ein positives Zeichen auch an unsere Gesellschaft in Deutschland gesendet, wo den türkischstämmigen Mitbürgern muslimischen Glaubens immer wieder nahegelegt wird, sie mögen sich für dieselben Rechte der Religionsfreiheit in ihrem Ursprungsland einsetzen, wie sie in Deutschland und in Europa allgemein gelten.“

(domradio 28.08.2010 mg)

Unser Kommentar:
„Selig“ die gegen alle Hoffnung hoffen. Kardinal Meisner gehört zu jenen, die auch noch Hoffnung haben, wenn (schon längst) überhaupt kein Grund mehr besteht, zu hoffen! Wenn alle Hoffnung evidenterweise TRÜGERISCH ist! Es wäre ein überfälliges Signal für die ganze – vor allem christliche – Welt, wenn hohe Vertreter der Christenheit, statt ewiger Fortsetzung trügerischer Hoffnung(en), endlich Druck ausüben würden für entsprechende Gegenmaßnahmen z.B. in Deutschland, mit anderen Worten, dass keine einzige Moschee mehr gebaut oder eröffnet werden dürfte, solange in der Türkei keine echte Religionsfreiheit wie in Deutschland besteht!

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Neue Runde im Enteignungsprozess um Kloster Mor Gabriel in der Türkei

Posted by deislam - 11. Juli 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10070911 – 09.07.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-21015?l=german

Neue Runde im Enteignungsprozess um Kloster Mor Gabriel in der Türkei
Syrisch-orthodoxe Christen zwischen Hoffnung und Angst

Von Marianne Brückl

MIDYAT/TÜRKEI, 9. Juli 2010 (ZENIT.org).- Der Enteignungsprozess des syrisch-orthodoxen Klosters Mor Gabriel im Tur Abdin („Berg der Gottesknechte“) in Südost-Anatolien geht in eine neue Runde. Am 14. Juli soll das strafrechtliche Verfahren gegen den Vorsitzenden der Klosterstiftung Mor Gabriel Kuryakos Ergün vor dem Gericht in Midyat weiterverhandelt werden. Sowohl bei den Klosterbewohnern als auch der christlichen Bevölkerung im Land herrscht Skepsis darüber, ob es nach langem zermürbenden Prozess endlich zu einer Entscheidung kommen wird. Das syrisch-orthodoxe Kloster Mor Gabriel befindet sich im Südosten der Türkei. Im Jahr 397 erbaut, gilt es als eines der ältesten Klöster der Welt.

Es ist einer von gleich mehreren Prozessen, der Strafprozess um den Bau der Klostermauer, die zum Schutz vor kurdischen Viehherden und der kurdischen PKK errichtet worden war. Der Vorwurf lautet, dass dies illegal auf staatlichem Eigentum erfolgt sei. Sollte das Gericht zur der Auffassung kommen, dass dieser Schutzwall auf einem staatlichen Waldgrundstück steht, ist die Autonomie des Klosters in Gefahr und damit die wichtigste ökumenische Begegnungsstätte im Tur Abdin endgültig dem Untergang geweiht. Und was noch viel problematischer ist: Vom Ausgang dieses Verfahrens hängt das Überleben der Klosterbewohner in den historischen Mauern wie auch der im Tur Abdin verbliebenen oder dorthin zurückgekehrten syrischen Christen ab.

Sollte die Mauer im Zuge einer negativen Urteilsfindung abgerissen werden, erhöht sich die Gefahr von Übergriffen fanatischer Muslime drastisch. Es sind aber auch die Tiere der Kurden, die wieder ungehindert in die Gärten eindringen und die lebensnotwendige Ernte zerstören, die dem Kloster als Grundlage dient. Und ist die Selbstversorgung einmal gestört, ist es nur eine Frage der Zeit, dass die Bewohner gezwungen sind, eine der letzten noch verbliebenen kulturellen Stätten zu verlassen, die von der Existenz des Urchristentums zeugen. Ein Verlust eines geistlichen Zentrums, der absehbar auch nicht ohne Folgen für die letzten indigenen Christen in diesem Teil der Türkei bliebe.

Der CSU-Bundestagsabgeordnete Johannes Singhammer, stellvertretender Vorsitzender seiner Fraktion, kritisierte bei seinem Besuch Anfang Juni im Kloster die Gefährdung der Stätte. „Es droht eine fortschreitende Miniaturisierung türkischer Staatsbürger christlichen Glaubens.“ so der CSU-Politiker. Singhammer befürchtet, dass der türkische Staat die christlichen Bauwerke allenfalls als Sehenswürdigkeiten erhalten, jedoch die Entfaltung des religiösen Lebens der Christen verhindern wolle.

Die Bewohner von Mor Gabriel sind skeptisch, glauben nicht an eine Urteilsfindung in der nächsten Woche. Sie befürchten, weiter hingehalten zu werden und wieder einmal im Ungewissen über ihre Zukunft zu bleiben. Bereits seit Ende des Jahres 2008 sieht sich das Kloster ständigen Prozessen ausgesetzt, die sich durch Beobachter als Schauprozesse bezeichnen. So sollte das weit vor Entstehung des Islam erbaute Kloster auf dem Grund einer zerstörten Moschee erbaut worden sein, eine folglich unhaltbare Anschuldigung.

Die drei benachbarten kurdischen Dörfer Yayvantepe, Eglence und Candarli, die nach wie vor Anspruch auf den Grund des Klosters erheben, hatten damals mit Hilfe lokaler Politiker der islamistisch-konservativen Partei AKP Klage erhoben und den ersten Prozess ins Rollen gebracht. Weitere Verfahren folgten, etwa durch die Behauptung staatlicherseits, die zum Schutz vor Eindringen kurdischer Viehherden und PKK-Kämpfern errichtete Klostermauer verletze die Eigentumsrechte des türkischen Staates.

Bis dato werden immer wieder Prozesstage anberaumt und bereits nach wenigen Minuten mit einer Vertagung beendet. Die Gründe sind grotesk. Einmal lautete die Begründung, man müsse zum Beten in die Moschee. Sechsmal wurde das Strafverfahren gegen Kuryakos Ergün bereits verschoben. Ob die Klosterbewohner noch weiteres Mal auf eine Klärung hin fiebern müssen, das wird der nächste Mittwoch zeigen.

Unser Kommentar:
Das Geschehen um Mor Gabriel ist charakteristisch für die Einstellung, das Verhalten, das Vorgehen, die Taktik des Islams gegenüber dem Christentum. Hier unter Anderem wird auf eindrückliche, handfeste Weise demonstriert, was die korangläubigen Muslime mit den Christen letztlich überall getan haben und tun (werden), wenn sie dazu die Freiheit und Möglichkeit und Gelegenheit haben. Sie zerstören (nach und nach) ihre Einrichtungen und Werke und rotten sie aus. Das ist ja auch ihr Allah-Gebot. Und was tun die Christen dagegen? Nichts wirklich Wirksames! Sie wähnen, es genüge, da und dort ein bisschen gewaltfreien Widerstand zu leisten gegen den islamischen „Extremismus“, an die „Vernunft“ zu appellieren, Religionsfreiheit und „Menschenrechte“ einzufordern, und so fort. Dabei müsste es längst klar sein, dass dem Islam nur beizukommen ist/wäre, wenn man ihn mit gottesgeistlicher Gewalt bekämpft. Der Islam muss von christlicher Seite unaufhörlich entlarvt werden als das, was er vor dem einzigen wahren, dreipersönlichen Gott ist: eine entsetzliche Gotteslästerung. Die Christen müssten von höchster Warte ständig dazu aufgerufen werden, den Islam als teuflische Irrlehre und absolute Fehlleitung zu erkennen und mit geistlicher Gewalt überall zu bedrängen und zu besiegen. Völlig aussichtslos, ja kontraproduktiv und gar selbstschädigend und selbstzerstörerisch ist der „brüderliche“ Dialog mit ihm! Das einstmals christliche Europa hätte vor 50 Jahren bei mehrheitlich intaktem Glauben die Gelegenheit dazu noch gehabt, die Ein- und Unterwanderung durch die Mohammedaner zu verhindern. Doch statt geistliche Aufrüstung wurde ja seither geistliche Abrüstung bis Entwaffnung und Weltreligionenversöhnung betrieben. Jetzt ist es zu spät. Es ist auch keine Spur von wirklicher Besinnung und entsprechender Umkehr bei den kirchlichen und weltlichen Autoritäten ausmachbar.

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Papst Benedikt XVI. plädiert für mehr Miteinander im Dialog mit Muslimen

Posted by deislam - 5. Juni 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10060412 – 04.06.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-20712?l=german

Papst Benedikt XVI. plädiert für mehr Miteinander im Dialog mit Muslimen
Er will keine politische Botschaft nach Zypern bringen

ROM, 4. Juni 2010 (ZENIT.org).- Die Ermordung von Erzbischof Padovese könne nicht der Türkei oder den Türken angelastet werden, erklärte Papst Benedikt XVI. heute Vormittag während seines Fluges nach Zypern gegenüber den an Bord anwesenden Journalisten. Dieses schmerzliche Ereignis dürfe in keiner Weise den Dialog mit dem Islam beeinträchtigen. „Es ist gewiss, dass es sich um keinen politisch oder religiös motivierten Mord gehandelt hat,“ so der Papst Benedikt XVI. , zum Auftakt seiner 16. Internationalen Apostolischen Reise.

Vor dem Hintergrund der Ermordung des Präsidenten der türkischen Bischofskonferenz Erzbischof Luigi Padovese betonte der Papst Benedikt XVI. vielmehr die Notwendigkeit des Dialogs mit dem Islam. Benedikt XVI. rief alle Christen auf, das Miteinander im Dialog mit den Muslimen zu suchen, „die unsere Brüder sind“. Er sprach die Hoffnung aus, dass die kommende Sonderversammlung der Bischofssynode zum Nahen Osten einen Beitrag zum Wachsen des Dialogs unter den Christen, aber auch mit den Muslimen leiste. Trotz aller Probleme sollte man versuchen, zu einer gemeinsamen Sicht zu gelangen, so der Papst.
Angesichts der Ereignisse am Gaza-Streifen lädt der Papst alle Parteien ein, geduldig zu sein. „Bei all diesen Vorfällen besteht immer die Gefahr, dass man die Geduld verliert, dass man sagt: Jetzt reicht es, und dass man nicht mehr den Frieden suchen will“. Dagegen sei es notwendig, jeden Tag Gott in seiner Geduld nachzuahmen. Man müsse immer wieder den Mut haben, neu anzufangen. Aufgabe des Heiligen Stuhles sei es, die Bereitschaft der Herzen zu einem Neuanfang zu suchen, dies in der Gewissheit, „dass alle vorwärts gehen können, dass die Gewalt keine Lösung ist“.

Angesprochen auf  Zypern und die Trennung des Landes in einen griechischen und türkischen Teil appellierte der Papst an die Bevölkerung, geduldig ihre Probleme zu lösen und in Harmonie mit ihren Nachbarn zu leben. Benedikt XVI. bekräftigte, dass es nicht seine Absicht sei, eine politische Botschaft nach Zypern zu bringen, sondern eine religiöse, die die Herzen vorbereiten solle, um eine Öffnung für den Frieden zu finden. Dabei handle es sich nicht um Dinge, die von heute auf morgen geschehen könnten. Es sei jedoch notwendig, die notwendigen politischen Schritte zu unternehmen.

„Es bedarf einer inneren Öffnung zum Frieden, die aus dem Glauben an Gott und aus der Überzeugung kommt, dass wir alle Kinder Gottes und Brüder und Schwestern unter uns sind.“

Unser Kommentar:
Auch und selbst für Papst Benedikt XVI. ist es also „gewiss, dass es sich um keinen politisch oder religiös motivierten Mord gehandelt hat“! Für uns hingegen ist dies alles andere als gewiss! Wie wir im Kommentar zum vorausgehenden Artikel geschrieben haben, handelt es sich beim Täter um einen zum „katholischen Glauben“ konvertierten Muslim, der „depressiv“ geworden war und psychiatrisch behandelt werden musste. Wer weiß, unter welchen inneren und äußeren Drohungen Abtrünnige des Islams leben, und dies gar in einem absolut islamisch dominierten Land (wie der Türkei – mit heute 99% muslimischer Bevölkerung!), der kann nicht zum vornherein ausschließen, dass der 26-jährige Mörder Murat Altun „religiös motiviert“ handelte. Aber der Papst hat auch an sich ein falsches Bild vom Islam. Er betrachtet ja alle Muslime als „unsere Brüder und Schwestern“ und „Kinder Gottes“, mit welchen zusammen es gelte (im Dialog), „zu einer gemeinsamen Sicht“ zu gelangen.
Immer und immer wieder müssen wir darauf hinweisen, dass Nicht-Christen und gar Anti-Christen von uns (Christen) nicht als „Brüder und Schwestern“ und als „Kinder Gottes“ bezeichnet werden dürfen. Wenn wir das tun, üben wir Verrat am Glauben und an der Praxis unserer Väter und Lehrer bis zurück zu Jesus Christus höchstpersönlich. Nur unsere Mit-Gläubigen, nur die an den Gott-Menschen JESUS CHRISTUS (ausdrücklich oder einschlussweise) wahrhaft Glaubenden können und dürfen (im Glauben an Gott) als unsere „Brüder“ und „Schwestern“ und als „Kinder Gottes“ bezeichnet werden. Alle übrigen Menschen sind unsere „Mit-Menschen“. Nur durch die christliche TAUFE wird man aus einem „Geschöpf Gottes“ ein „Kind Gottes“, das ist Lehre der Kirche Christi von Anfang an!

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Der Mord an Bischof Luigi Padovese, Apostolischer Vikar von Anatolien, wessen Tat war das?

Posted by deislam - 3. Juni 2010

Zitat aus ZENIT.ORG, ZG10060304 – 03.06.2010:  http://www.zenit.org/article-20696?l=german

Türkei: Mord an Luigi Padovese: Unermüdlicher Kämpfer für Versöhnung und Apostolischer Vikar von Anatolien

Gewaltakt überschattet Zypernreise des Papstes

ISKENDERUN, 3. Juni 2010 (ZENIT.org).- Bischof Luigi Padovese, Apostolischer Vikar von Anatolien, ist am Donnerstagmittag gegen ein Uhr in der Türkei ermordet worden. Der 63-jährige einstige Professor für Patristik und Vorsitzender der katholischen Bischofskonferenz in der Türkei wurde laut türkischen Medienberichten von seinem Fahrer in seinem Haus in Iskenderun niedergestochen und erlag später seinen Verletzungen in einem örtlichen Krankenhaus. Zeugenberichteten zufolge sei der mutmaßliche Täter die letzten Tage über deprimiert und gewalttätig gewesen und habe mehrmals Drohungen geäußert.

Der Gewaltakt wirft dunkle Schatten auf die Reise Papst Benedikt XVI. nach Zypern voraus, da Padovese dort mit dabei sein sollte. Er war zur Vorstellung des Instrumentum Laboris der Sonderversammlung der Bischofssynode für den Nahen Osten erwartet worden. Trotz früherer Drohungen gegen seine Person sowie die Ermordung seines Diözesanpriesters Andrea Santoro in Trabzon Anfang 2006 setzte sich sehr für den Dialog mit dem Islam ein. Er bemühte sich zugleich um ein neues Aufleben der katholischen Gemeinden in der Türkei ein. Am Mittwoch hatte er ein Treffen mit den türkischen Obrigkeiten, um über die mit der christlichen Minderheit verbundenen Probleme zu sprechen.

Vatikansprecher Pater Federico Lombardi erklärte am Donnerstag, dass der Papst informiert worden sei und seine „Fassungslosigkeit“ und seinen „großen Schmerz“ zum Ausdruck gebracht habe. Der Papst habe sich sofort zum Gebet zurückgezogen. „Was geschehen ist, ist schrecklich, wobei auch an die anderen Bluttaten in der Türkei wie die Ermordung von Don Santoro vor einigen Jahren zu denken ist“, so der Leiter des vatikanischen Presseamtes. Im Namen des Heiligen Stuhles erklärte Lombardi abschließend, dass „wir dafür beten, dass die Christen nicht mutlos werden und fortfahren, ihren Glauben in der Region zu bekennen“.

Der Apostolische Vikar von Anatolien, Bischof Luigi Padovese, hatte sich seit Jahren für Versöhnung in der Türkei eingesetzt. Besonders im Zuge der Ermordung von drei Christen in der türkischen Stadt Malatya am 18. April 2007 – unter ihnen befand sich auch ein Deutscher – schlug er den religiösen Obrigkeiten vor, gemeinsam aufzutreten, um jegliche Gewalt zu überwinden.

„Diese neue Episode hat uns zutiefst betroffen gemacht“, bekundete der Apostolische Vikar damals gegenüber ZENIT. „Wir kennen den Hintergrund dieser grausamen Tat noch nicht. Die Art und Weise, mit der diese drei protestantischen Brüder ermordet wurden, lässt eher an die Hisbollah denken als an Gruppen fanatischer Nationalisten.“

(mk/as)

Unser Kommentar:

Wieder einmal wird ein schreckliches Verbrechen von den Massenmedien nicht dem wahren „Täter“, nicht der wirklichen Ursache zugeschrieben. Einfach, weil man nicht den Mut dazu hat. Da meldet z.B. die „Welt Online„: „Sein eigener Chauffeur soll den Vorsitzenden der türkischen Bischofskonferenz erstochen haben. Als Grund werden ‚psychische Störungen‘ vermutet“. „Die Polizei geht davon aus, dass sein Fahrer Murat Altun ihn nach einer Auseinandersetzung erstach.“ „Die Polizei geht nicht von einem politischen oder religiösen Hintergrund für die Tat aus, sondern vermutet ‚psychische Störungen‘ des Täters als Grund für den Mord.“

Nun muss man wissen, dass dieser Chauffeur des Apostolischen Vikars erst seit 4 1/2 Jahren im Dienste des Bischofs stand und dass der 26-Jährige Murat Altun ein Konvertit zum Katholischen Glauben ist (gemäß „Now Lebanon„). Dem Namen nach ist er ein „gebürtiger“ Moslem, hatte er also einen islamischen „religiösen Hintergrund“, und selbst wenn er es aufrichtig gemeint haben sollte mit seiner Konversion, was kaum bedenkenlos anzunehmen ist, war es vorauszusehen, dass er leicht „rückfällig“ werden konnte. Jeder Muslim, der „vom Glauben abfällt“, lebt ja unter ständiger Todesdrohung und kann deshalb schon „deprimiert“ werden und „psychische Störungen“ bekommen. Muslime, die „konvertieren“ (wie übrigens auch Juden), sollte „man“ (sollten vor allem wichtige christliche Persönlichkeiten) aus Vorsicht nicht in den Dienst nehmen, schon gar nicht für solche Aufgaben.

Siehe dazu auch:

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Wie tolerant ist der Islam? – Der Angriff auf das Kloster Mor Gabriel in der Türkei

Posted by deislam - 23. Mai 2009

Das 1600 Jahre alte Kloster Mor Gabriel im Tur Abdin ist bedroht – nicht von Verfall, sondern durch den Islam. Der türkische Staat versucht mittels absurder Klagen den Betrieb des Klosters zu unterbinden. Damit setzt er die Jahrhunderte lange Kette von Angriffen gegen die christliche Urbevölkerung dieser Region fort. Es genügt der islamischen Türkei offensichtlich nicht, dass die osmanischen Christen durch Völkermord ausgerottet und vertrieben wurden; jetzt sollen die letzten von ihnen samt ihrer ehrwürdigen Klöster weg. Wer, um Gottes Willen, ist nur auf die Idee gekommen, dieses Land, in dem selbst die Sprache Jesus Christus, aramäisch, verboten ist, als EU-tauglich zu empfehlen?!

Dieses Video von YouTube unbedingt ansehen und weiterverbreiten!

Empfehlenswerte Lektüre:

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Türkei: Armenier beklagen Enteignungen in Ostanatolien

Posted by deislam - 1. Dezember 2008

Kohr Virab Monastery with Mount AraratMeldung von Radio Vatikan (01/12/2008 13.48.26):

In Ostanatolien gehen die Enteignung von armenischem Eigentum weiter. Das beklagt ein Verein von Nachkommen der 1915 vertriebenen Armenier. Hunderte Kirchen in der Region würden von Schatzsuchern geplündert und als Ställe ruiniert. Die fortschreitende zweckfremde Nutzung armenischer Kirchen und Friedhöfe verstoße gegen den Friedensvertrag von Lausanne, in dem der verlassene armenische Besitz 1923 ausdrücklich unter Schutz gestellt wurde, sagte der Vorsitzende des Armenischen Solidaritätsvereins, Aziz Dagci. – In Anatolien verfallen tausende armenische Kirchen, die seit der Vertreibung der Armenier zwischen 1915 und 1923 verwaist sind.

(kap 01.12.2008 mc)

Etwas ausführlicher berichtet die „Katholische Presseagentur Österreich“:

Armenier beklagen Enteignungen in Ostanatolien
Hunderte Kirchen in der Region werden von Schatzsuchern geplündert und als Ställe ruiniert 01.12.2008


Ankara, 1.12.08 (KAP) In Ostanatolien geht nach Einschätzung eines Vereins von Nachkommen der 1915 vertriebenen Armenier die Enteignung von armenischem Eigentum weiter. Die fortschreitende zweckfremde Nutzung armenischer Kirchen und Friedhöfe verstoße gegen den Friedensvertrag von Lausanne, in dem der verlassene armenische Besitz 1923 ausdrücklich unter Schutz gestellt wurde, sagte der Vorsitzende des Armenischen Solidaritätsvereins, Aziz Dagci, der Lokalzeitung „Batman Cagdas“.

Beschwerden beim Menschenrechtsausschuss des türkischen Parlaments über eine Enteignung in der Provinz Batman seien ohne konkretes Ergebnis geblieben, erläuterte Dagci. Sein Verein werde nun das Grundbuchamt verklagen und falls nötig bis vor das Europäische Menschenrechtsgericht ziehen, um den Schutz und Erhalt der Kirchen durchzusetzen.

In Anatolien verfallen tausende armenische Kirchen, die seit der Vertreibung der Armenier zwischen 1915 und 1923 verwaist sind. Viele werden von der kurdischen Bevölkerung als Viehställe genutzt; andere werden zerstört, um Häuser daraus zu bauen. Die Kirchen in der Region seien von Schatzsuchern geplündert und durch Viehhaltung verdreckt, klagte Dagci. Die Armenier selbst könnten sie aus Furcht vor Angriffen der örtlichen Dorfbewohner nicht einmal betreten.

Im aktuellen Fall beklagt sich der Solidaritätsverein, dass das Grundbuchamt in Batman armenische Kirchen als leerstehende Häuser und Friedhöfe als freies Gelände ausgewiesen hatte, um sie in Staatseigentum zu überführen.

Batman (kurdischer Name: Elih) ist erst in den letzten Jahrzehnten durch die Ölindustrie zur Großstadt geworden. Die Provinz war bis 1915 multikulturell und multireligiös. Auch heute gibt es neben der kurdischen Mehrheitsbevölkerung einige jesidische Dörfer.(Forts.)

Siehe dazu auch noch den teilweise ergänzenden Artikel in der Wiener Zeitung!

Siehe auch:

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Die Türkei will offensichtlich nichts wissen von einem christliches Pilgerzentrum in Tarsus

Posted by deislam - 7. September 2008

Meldung von ZENIT: ZG08090603 – 06.09.2008 (Hervorhebungen durch uns)
Permalink: http://www.zenit.org/article-15835?l=german

Kardinal Meisner drängt auf Entscheidung

KÖLN, 6. September 2008 (ZENIT.org).- Die türkische Regierung ist der Bitte des Kölner Erzbischofs Joachim Kardinal Meisner, in Tarsus, der Geburtsstadt des Völkerapostels Paulus, ein christliches Pilgerzentrum zu ermöglichen, bisher nicht nachgekommen.
Wie das Presseamt der Erzdiözese Köln gestern, Freitag, berichtete, hat der türkische Minister für Kultur und Tourismus, Dr. Ertuğrul Günay, in Beantwortung eines Schreibens von Kardinal Meisner diesbezüglich erklärt, es bestehe die Absicht, einen Teil einer alten Baumwollfabrik in Tarsus für den Gottesdienst und für die Pilgerbetreuung bereitzustellen. Die Prüfung dieses Vorhabens dauere noch an. Weitere Einzelheiten sind dem Brief nicht zu entnehmen.

In der Vergangenheit hat sich Kardinal Meisner mehrmals öffentlich dafür eingesetzt, dass Tarsus ein festes christliches Pilgerzentrum erhält. Seine zwei Schreiben an den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdoğan blieben bislang ohne Antwort (vgl. Brief an den Apostolischen Vikar von Anatolien und Zeitungskommentar im Juni beziehungsweise das Schreiben an Erdoğan). Der türkische Ministerpräsident hatte bei einem Köln-Besuch im Februar versprochen, er werde sich für ein Pilgerzentrum in Tarsus einsetzen, sobald die Kirche mit diesem Wunsch auf ihn zukomme.

Zum Paulus-Jahr wird Kardinal Meisner vom 29. September bis zum 3. Oktober an der Spitze einer Delegation der Deutschen Bischofskonferenz nach Istanbul und Tarsus reisen.

Unser Kommentar:
Siehe unsere Stellungnahme zum Artikel: „So zerstört der (türkische) Islam alles Heiligste des Christentums – aus purem Hass“, die auch hierfür (mutatis mutandis) gilt; das heißt, die Führer der katholischen Christenheit Europas müss(t)en (mindestens!) der türkischen Regierung klarmachen, dass sie nicht darum herumkommt, den Gesuchen um Bewilligung von Errichtungen neuer oder (Wieder-)Inbesitznahme ehemaliger, bzw. noch bestehender kirchlicher Gebäulichkeiten innert nützlicher Frist stattzugeben, ansonsten eine offizielle europaweite kirchliche Kampagne gestartet wird (würde) zur Verhinderung der Aufnahme der Türkei in die EU und weiterer Moscheebauten im noch bis vor wenigen Jahrzehnten christlich-geprägten und moscheelosen Europa. Es ist aber aktuell leider völlig utopisch, an eine solche Haltung unseres Episkopats zu glauben. Man gibt sich ja schon längstens damit zufrieden, bescheidene Gesuche zu stellen statt angemessene Forderungen. Und man sagt schon im voraus, dass man – im Falle einer Ablehnung oder Nichterfüllung – keine „Retorsionsmaßnahmen“ einleiten werde, weil es nicht christlich sei, „Gleiches mit Gleichem zu vergelten“. Die Mohammedaner werden aber eine solche „christliche“ Großzügigkeit und Vornehmheit niemals wirklich „honorieren“. Sie betrachten sie bestenfalls höhnisch und spöttisch als vorauseilende Unterwürfigkeit. Es steht ihnen schließlich zu, „die Rechtleitung“, „die Religion bei Gott“ gemäß dem Befehl „Allahs“ überall auf dieser Erde einzupflanzen und dafür zu sorgen, dass vor allem das „polytheistische“ Christentum nach und nach dezimiert, „ausgeschaltet“ und wenn möglich vernichtet wird, so wie es über die Jahrhunderte in der Türkei, dem einstmaligen erfolgreich christianisierten „Kleinasien“, geschehen ist.

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So zerstört der (türkische) Islam alles Heiligste des Christentums – aus purem Hass

Posted by deislam - 30. August 2008

Folgendes meldet ZENIT, Rom (ZG08082910 – 29.08.2008): Permalink: http://www.zenit.org/article-15777?l=german

Erschütternde Geschichte der kirchlichen Kunst im Norden Zyperns

Fotoausstellung auf „Meeting“ von Rimini dokumentiert die Zerstörung

ROM, 29. August 2008 (ZENIT.org).- Eine Fotoausstellung auf dem Treffen von „Comunione e Liberazione“ („Gemeinschaft und Befreiung“), das in dieser Woche in Rimini stattfindet, dokumentiert die Zerstörung der christlichen Monumente in Zypern mehr als 30 Jahren nach der türkischen Invasion.
Die 100 Fotos der Ausstellung zeigen den tragischen heutigen Zustand der Kirchen in dem 1974 von der Türkei besetzten Nordteil der Insel. Die türkische Besetzung forderte viele Tote, provozierte Zerstörungen und zwang die Bevölkerung zur Emigration. Rund 200.000 griechisch-orthodoxe Zyprioten, die im Norden Zyperns lebten, flohen in den Süden. Umgekehrt siedelten die Zyprioten türkischer Herkunft in den Norden über.

Die Ausstellung ist das Ergebnis eines Forschungsprojekts des Museums des Klosters von Kykko. In dessen Rahmen wurden an die 500 Kirchen im besetzten Teil, einige christliche Friedhöfe sowie ein jüdischer Friedhof katalogisiert.

Tag für Tag stürzen die Kirchen weiter ein. Dutzende werden von den türkischen Milizen für ihre Zwecke als Militärcamps oder Munitionslager verwendet. Jene Kirchen, die nicht in Moscheen umgewandelt, zerstört oder durch Vandalismus ruiniert worden sind, werden als Sportclubs, Büros, Theater, Hotels, Hühnerhöfe, Heuböden und Ställe genutzt. Die Friedhöfe wurden zum größten Teil dem Erdboden gleichgemacht.

Dazu kommt illegaler Kunsthandel, der dieses kulturelle Erbe vernichtet hat. Zahlreiche private Sammlungen wurden geplündert, viele archäologische Ausgrabungsstätten wurden durch illegale Ausgrabungen zerstört.

Aus den Kirchen wurden um die 16.000 Ikonen, heilige Geräte, Evangeliare, Paramente und sogar die schweren Ikonostasen geraubt. Die Werke einer Zivilisation, die 5000 Jahre Geschichte kennt, wurden geplündert und im Ausland verkauft. Dutzende von Kirchtürmen wurden abgebrochen, um nicht mehr als solche erkennbar zu sein.

Diese Informationen wurden durch das Auffinden auf internationalen Märkten vor allem in Europa und Amerika von byzantinischen Ikonen bestätigt, die aus diesen Kirchen stammen (Beispiel: die Sammlung „Hadjiprodromou“). Plündergut aus Zypern wurde auch im Fernen Osten angetroffen: so in Osaka (Japan) die „Königspforten“ der Kirche des hl. Anastasius aus Peristerona Ammochostos.

Die wissenschaftliche Gemeinschaft wurde besonders durch die Auffindung in den Vereinigten Staaten des Apsismosaiks aus dem 6. Jahrhundert wachgerüttelt, das aus der Kirche von Panagia Kanakaria in Lythrankome geraubt worden war. Von diesem Augenblick an haben sich sowohl die Kirchen von Zypern als auch die Republik Zypern sowie private Stiftungen für eine Rücküberführung vieler gestohlener Gegenstände eingesetzt, die immer noch auf den Märkten der Welt auftauchen.

Nachdem es seit 2003 leichter geworden ist, vom südlichen in den nördlichen Teil der Insel zu gelangen, war das Interesse des Bischofs von Kykkos für das kulturelle Erbe der Kirche von Zypern von entscheidender Bedeutung für eine Änderung der Lage. Im Augenblick hat die Besatzungsmacht illegal beschlossen, mit wenigen Ausnahmen alle Kirchen unter die Jurisdiktion der muslimischen Föderation zu stellen. Darüber hinaus ist es weiterhin verboten, in den Kirche die Messe zu feiern. Die Religionsfreiheit wird behindert, die Restaurierungen von Kirchen bleiben verboten.

Von Mirko Testa; aus dem Italienischen von Armin Schwibach

Unser Kommentar:
Das ist also das aktuelle wahre Gesicht der Türkei, die in die EU aufgenommen werden möchte und die in sie aufzunehmen so viele Europäer, nicht zuletzt christliche, ja katholische, ja führende Kirchenmänner, nicht nur bereit sind, sondern dies geradezu wider allen gesunden Menschenverstand fördern und fordern. Auch hier müssten mindestens der Papst und die Bischöfe und kirchentreue Politiker den Mut aufbringen, der derzeitigen türkischen Regierung in aller Offenheit und Öffentlichkeit klipp und klar und sagen: Entweder ihr sorgt (tatbewiesen) dafür, dass sich alle muslimischen Einwohner des nördlichen Teils der Insel, der im Jahre 1974 durch die Invasion türkischer Truppen völlig widerrechtlich erobert wurde, wieder zurückziehen auf die Orte und Besitztümer, die sie vor 1974 innehatten, dass alles zerstörte christliche Gut und vor allem Kulturgut, freigegeben, zurückerstattet, und, wo nicht mehr möglich, vergütet wird, dass das gesamte Militär abgezogen wird, dass der Herrschaftsanspruch der Republik Zypern über die gesamte Insel anerkannt wird – oder wir werden alle unsere Gläubigen wiederholt, beständig dazu aufrufen, gegen den Beitritt der Türkei zur EU politisch zu kämpfen und demgemäß alle jene zu ächten, die für deren Beitritt einstehen.

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