ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Posts Tagged ‘Pakistan’

Den Koran verbieten!

Posted by deislam - 8. Juli 2012

Der politische Flüchtling aus Pakistan, Imran Firasat, hatte Erfolg: Seine Petition, den Koran zu verbieten, wurde von der Verfassungskommission des spanischen Kongresses zur Prüfung angenommen.

Mit folgenden 10 Punkten begründete Firasat seine Forderung:

  1. Der Koran ist kein heiliges und religiöses Buch, sondern ein gewaltsames Buch, voll von Hass und Diskriminierung.
  2. Der Koran ist ein schreckliches Buch, das eine Gemeinschaft, die sich Muslime nennt, zum Dschihad provoziert wie auch dazu, unschuldige Menschen zu töten und den Frieden in der Welt zu zerstören.
  3. Der Koran ist verantwortlich für den gesamten Terrorismus, den wir in den letzten Jahren erlebt haben, als Tausende von Menschen ihr Leben verloren haben.
  4. Der Koran ist ein Buch, das eine unheilvolle Lehre vermittelt und seine Gläubigen dazu drängt, um jeden Preis die gesamte Welt und deren vollständige Herrschaft zu ergreifen.
  5. Der Koran ist ein Buch, das den Hass und die Gewalt auf legale Weise erlaubt und fördert und ist daher mit der modernen Welt inklusive Spanien nicht vereinbar.
  6. Der Koran ist das Buch, das die Menschen untereinander diskriminiert.
  7. Der Koran ist das Buch, das die Meinungs- und Religionsfreiheit nicht erlaubt.
  8. Der Koran ist das Buch, das dazu anleitet, den Frauen Leiden zuzufügen und sie zu foltern durch seine ungerechten und masochistischen Gesetze.
  9. Der Koran ist das Buch, das, anstatt Einheit zu vermitteln, Entzweiung lehrt und seinen Gläubigen nicht gestattet, mit Nicht-Muslimen Freundschaft zu schließen, weil sie, vom Koran her gesehen, Ungläubige sind.
  10. Der Koran ist eine große Bedrohung für die freie Gesellschaft Spaniens. Es ist ein Buch, aus dem klar die Botschaft des Dschihads, des Tötens, des Hasses, der Diskriminierung und der Rache hervorgeht,und deswegen kann es in keiner Beziehung mit dem (gesellschaftlichen) System Spaniens vereinbar sein. Es ist ein Buch, das im völligen Widerspruch zu allem steht, was das Recht und die Verfassung Spaniens sagen. Und es stiftet in unserem Land zu Hass und zu Gewalt an.

Quelle: Kurier der Christlichen Mitte, Juli 2012 – Nr. 7

Siehe auch:

Advertisements

Posted in Koran, Spanien | Verschlagwortet mit: | Leave a Comment »

P. Lombardi SJ: Vatikan: Gesetz gegen Schmähung der Religion in Pakistan ist Blasphemie

Posted by deislam - 8. März 2011

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG11030702 – 07.03.2011
Permalink: http://www.zenit.org/article-22674?l=german

Vatikan: Christ Bhatti und Muslim Taseer sind Märtyrer im Kampf für Religionsfreiheit
P. Lombardi SJ: Vatikan: Gesetz gegen Schmähung der Religion in Pakistan ist Blasphemie

ROM, 7. März 2011 (ZENIT.org / Radio Vatikan).- In Pakisten sind der Christ Bhatti und der Muslim Salman Taseer zu Märtyrern im Kampf für Religionsfreiheit geworden. Die kaltblütige Ermordung des pakistanischen Minderheitenminister Shahbaz Bhatti und sein Einsatz für den Respekt von Christen und anderen Minderheiten war Anlass für den Pressesprecher des Vatikans, Jesuitenpater Federico Lombardi, sich mit dem „Gesetz gegen die Schmähung der Religion“ in Pakistan zu beschäftigen.

Unter dem Vorwand, Religion zu schützen, schmähe diese Form von Gesetzgebung der pakistanischen Regierung jegliche ethischen Grundsätze von Religion und Religionsfreiheit, so P. Lombardi in der letzten Ausgabe der wöchentlichen Sendung „Octava Dies“ des Vatikanischen Fernsehzentrums (CTV) „Ja, es ist selbst Blasphemie“, erklärte der Vatikansprecher.
Vor einigen Wochen sagte Bhatti: ‘Betet für mich. Ich habe alle Brücken hinter mir abgebrochen. Ich kann und will nicht umkehren auf meinem Weg. Ich werde den Extremismus bekämpfen, und ich werde bis zum Tode für die Verteidigung der Christen kämpfen.'“, bezeugte P. Lombardi deutlich bewegt. „Heute schon erscheint seine Figur in der Größe eines gültigen Zeugen des Glaubens und der Gerechtigkeit.“

Bhatti ist aber nicht nur der einzige Märtyrer bei diesem Kampf für die Würde und dem Respekt vor jeder religiösen Überzeugung. Da ist der Muslim Salman Taseer. Wie Bhatti musste auch der ehemaligen Gouverneur der pakistanischen Provinz Punjab wegen seines Einsatzes für die Religionsfreiheit in Pakistan sterben.

Wir stünden vor dem Leben eines Muslimen und eines Christen, die beide mit ihrem offenen Vorgehen gegen das Blasphemiegesetz sozusagen das eigene Todesurteil unterschrieben hätten, die beide wegen ihres Mutes den „höchsten Preis“ bezahlt hätten, so P. Lombardi SJ.

„Während diese beiden Morde uns mit Schrecken und Angst erfüllen, wenn wir an das Schicksal der Christen in Pakistan denken, erfüllen sie uns paradoxerweise aber zugleich mit einem Hauch von Hoffnung. Denn sie verbinden einen Christen und einen Muslimen durch Blut, das für eine gemeinsame Sache vergossen wurde. Es gibt nicht nur den Dialog des gegenseitigen Verstehens und des gemeinsamen Einsatzes für das Gemeinwohl. Vom Dialog des Lebens geht man zum Dialog der Zeugenschaft im Tod über, der eigenes Blut fordert, damit der Name Gottes nicht als Instrument der Ungerechtigkeit missbraucht wird.“

Papst Benedikt XVI. hatte in seiner großen Ansprache an das diplomatische Corps im Vatikan zu Anfang diesen Jahres Taseers Einsatz für die Religionsfreiheit gewürdigt. Er hatte für den kommenden Oktober ein neues Friedensgebet der Religionen im italienischen Assisi angekündigt und damit die Initiative seines Vorgängers Papst Johannes Paul II. aufgegriffen. Der Mord am Muslimen Taseer und am Christen Bhatti trägt nach Ansicht von Vatikansprecher Lombardi zur Ermutigung für dieses – in der Vergangenheit teilweise skeptisch beäugte – Projekt bei:

„In Erinnerung an Taseer und Bhatti, in gerührter Dankbarkeit für ihr Leben und für ihr Sterben, werden die wahren Verehrer Gottes weiterkämpfen – und wenn nötig sterben, für die Religionsfreiheit, die Gerechtigkeit und den Frieden. Gibt es eine stärkere Ermutigung, um uns gemeinsam nach Assisi aufzumachen?“

Unser Kommentar:
Positiv anzumerken ist, dass P. Federico Lombardi das pakistanische Blasphemie-Gesetz selbst Blasphemie = Gotteslästerung nennt. Und das genau ist es: so wie es abgefasst ist und wie es ausgelegt und angewandt wird. Sicher kann man Shahbaz Bhatti MÄRTYRER nennen; er ist es im heiligen Sinne des Wortes. Er nahm den Tod bewußt auf sich als eindeutiger rechtgläubiger katholischer Zeuge für JESUS CHRISTUS. Salman Taseer dann aber im gleichen Atemzug Märtyrer (wie Shahbaz Bhatti) heißen, ist jedoch eines katholischen Christen und Ordensmannes und (u.a.) Pressesprechers des Vatikans unwürdig. Da gälte es doch zu differenzieren. „Sterben im Einsatz für die Religionsfreiheit und im Kampf für die Würde und den Respekt vor jeder religiösen Überzeugung“ ist himmelweit entfernt vom Sterben im Einsatz für und Bekenntnis zu JESUS CHRISTUS. Salman Taseer war als Muslim auch nicht „ein wahrer Verehrer Gottes“. Wahrer Verehrer Gottes kann man nur sein als (implizit oder explizit) (mindestens intentionell) bekennender katholischer Christ. Das Martyrium Shahbaz Bhatti’s ist nicht zuletzt eine Folge der beim II. Vatikanischen Konzil dekretierten „Religionsfreiheit“; denn wenn man es als ein Positivum, ein Gut erklärt, dass „alle Religionen (gleiche) Freiheit in ihrer Ausübung in der Gesellschaft haben“, dann führt das eben konsequenterweise dazu, dass die Unwahrheit gleiche Rechte beansprucht wie die Wahrheit, dass die Gottesfeindschaft (getarnt unter der Bezeichnung „Religion“) gleiche Freiheit genießt wie die Gottesfreundschaft, dass der islamische Hass gegen die und Ermordung von Christen als Tugend, als Gottesdienst gefeiert wird bei den Muslimen. (Siehe dazu die 4 Folge-Artikel „Die Konzilserklärung über die Religionsfreiheit (1)„, „Die Konzilserklärung über die Religionsfreiheit (2)„, „Die Konzilserklärung über die Religionsfreiheit (3)„, „Die Konzilserklärung über die Religionsfreiheit (4)“ und unsere Stellungnahmen dazu!)

Posted in Blasphemiegesetze, Christenverfolgung, Pakistan, Vatikan | Verschlagwortet mit: , , , , | Leave a Comment »

Pakistan: Regierung hält an umstittenem Blasphemiegesetz fest

Posted by deislam - 4. Februar 2011

Zitat von Radio Vatikan (03/02/2011 16.38.27):

Pakistans Regierung hält am Blasphemiegesetz fest. Eine Änderung der drei umstrittenen Paragraphen komme nicht in Frage, sagte Ministerpräsident Jusuf Gilani der Zeitung „Pakistan Observer“ vom Donnerstag. Am Wochenende hatten rund 40.000 Islamisten gegen eine Änderung des Gesetzes demonstriert. Dabei hatten sie Kreuze und Bilder von Papst Benedikt XVI verbrannt, der Mitte Januar gefordert hatte, dass Gesetz abzuschaffen. Derzeit in Rom ist der Bischof von Faisalabad, Joseph Cutts. Er erklärt gegenüber Radio Vatikan:

„Die extremistischen Moslems sagen, dass dieses Gesetz gemacht wurde, um die Ehre des Profeten Mohammed zu verteidigen. Wenn irgendjemand sagt, dass das Gesetz abgeschafft werden soll, dann heißt dass, dass man den Profeten Mohammed beleidigt. Was aber nicht wahr ist. Was wir sagen – und ich denke auch der Heilige Vater meint das so – ist, dass dieses Gesetz missbraucht wird. Eine Menge Ungerechtigkeiten werden im Namen des Gesetzes begangen. Viele Menschen werden zu Unrecht beschuldigt.“

Am Mittwoch hatte auch die frühere Informationsministerin von Pakistan, Sherry Rehman, das Gesetz kritisiert. Zu Unrecht Angeklagten müsse die Gelegenheit gegeben werden, ihre Unschuld vor Gericht zu beweisen, sagte sie der Zeitung „The News International“. Bischof Cutts betonte, dass das Gesetz nicht nur gegenüber Andersgläubigen missbraucht werde:

„Wenn du mit jemandem persönlich im Streit bist, dann reicht es, ihn einer Sache zu beschuldigen, zu sagen, er habe den Koran entheiligt oder gegen den Propheten Mohammed gesprochen – und er wird in große Schwierigkeiten gelangen. Viele Menschen sind deshalb schon getötet worden. Und dabei rede ich nicht nur von Christen. Auch viele Moslems sind durch falsche Beschuldigungen in Schwierigkeiten geraten.“

Cutts erinnerte daran, dass der Gouverneur der Provinz Punjab vor zwei Wochen von seinem Leibwächter getötet worden sei, weil er das Blasphemiegesetz kritisiert habe. Der Gouverneur sei keineswegs ein Christ, sondern ein gläubiger Moslem gewesen. Dennoch seien die Christen als Minderheit in Pakistan besonders gefährdet. – In dem Land gehören nur 2% der rund 170 Millionen Einwohner einer christlichen Konfession an.

(rv/kipa 03.02.2011 ag)

Ein weiteres Zitat von Radio Vatikan (02/02/2011 13.57.11)

Radikalislamische Gruppen haben Papst-Bilder öffentlich verbrannt. Das berichtet die Agentur Fides an diesem Mittwoch unter Berufung auf die „All Pakistan Minorities Alliance“ (APMA). Die Verbrennung fand am Sonntag, bei einer Kundgebung in Lahore statt. Daran nahmen rund 40.000 islamistische Demonstranten teil. Sie demonstrierten gegen eine Änderung des Blasphemieparagraphen, die Freilassung von Asia Bibi und den Papst. Der Vorsitzende der Pakistanischen Bischofskonferenz, Erzbischof Lawrence Saldanha von Lahore, betont in diesem Zusammenhang gegenüber Fides: „Diese Tat missfällt mir sehr und es beleidigt unser Empfinden als Christen.“ Die Bischöfe bitten um Respekt für alle Symbole, die den Glaubenden heilig sind, egal welcher Religion sie angehören, so Bischof Saldanha. Beobachter weisen darauf hin, dass die radikalislamischen Gruppen, die selbst für den Schutz des Namens und die Ehre des Propheten Mohammed eintreten und einen Verstoß gegen ihre Prinzipien als Gegenstand des Blasphemiegesetzes betrachten, nicht zögerten, Symbole des christlichen Glaubens zu schänden.

(fides 02.02.2011 mg)

Unser Kommentar:
Genau das war doch vorauszusehen. So reagiert nun einmal die (ernst-)gläubige Anhängerschaft des Islams pflichtgemäß gegen die Nicht-Muslime, gegen die  „Un- und Irrgläubigen“, vornehmlich aber gegen die Christen.
Die Bischöfe bitten um Respekt für alle Symbole, die den Glaubenden heilig sind, egal welcher Religion sie angehören
, so der Vorsitzende der Pakistanischen Bischofskonferenz! Wie können aber die Muslime „Respekt“ haben vor dem Papst, den sie als höchsten Repräsentanten einer für sie (gott-)feindlichen Religion ansehen, wie können sie „Respekt“ haben vor dem „Kreuz“, von dem es nach ihrer Überlieferung heißt, dass „Jesus (Isa) vor dem Ende der Zeit auf die Erde zurückkehren und u. a. alle Kreuze vernichten und alle Menschen zum Islam rufen“ werde!? Und wie sollen Christen „Respekt“ haben vor dem „Propheten Mohammed“ und all seinen Namens-Symbolen, der ja ein Gotteslästerer und Gottesfeind ersten Ranges war und durch sein „Werk“ (den Koran, die Begründung des Islams) und sein „humes“ und „posthumes“ Wirken (seiner Gefolgschaft) immer noch ist? Wie können denn Christen (die gemäß dem Evangelium auch „die Heiligen“ genannt werden) das Unheilige, das Widerheilige, das der Islam insgesamt und in all seinen wesentlichen Teilen ist, als Heiliges „respektieren“? JESUS CHRISTUS ist der HEILIGE, und alles, was ER war und ist und lehrt und will, ist das HEILIGE, und alles, was GEGEN IHN IST, ist das Un-, ja GEGEN-Heilige! Und Beides kann sich gegenseitig nicht „respektieren“, achten, ehren! So vieler Einsicht und Logik sollten wenigstens die Bischöfe mit dem Papst fähig sein.

Siehe dazu auch:

Posted in Blasphemiegesetze, Mohammed, Pakistan | Verschlagwortet mit: , , , , , , | Leave a Comment »

„Der Papst hat die Pflicht, für den Schutz der Gläubigen einzutreten“

Posted by deislam - 13. Januar 2011

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG11011312 – 13.01.2011 / http://www.zenit.org/article-22267?l=german

Interview zu den Protesten Kairos gegen den Papstappell zugunsten der Christen

ROM/PEMBERTON, New Jersey, 13. Januar 2011 (ZENIT.org).- Im Außenministerium in Kairo sind die Diplomaten anhaltend über die Äußerungen des Papstes zum Anschlag auf Christen im ägyptischen Alexandria verstimmt. Die Worte des katholischen Oberhauptes werden dort als „nicht hinnehmbare“ Einmischung in die inneren Angelegenheiten Ägyptens betrachtet. Der Heilige Stuhl nehme nach dem Anschlag auf die Kopten Anteil an den Empfindungen ganz Ägyptens, hieß es daraufhin in einer Stellungnahme des Vatikans. Der Heilige Stuhl teile die Befürchtungen einer möglichen Eskalation und begrüße die Bemühungen der Regierung, die genau diese vermeiden wolle.

Michaela Koller fragte den deutsch-amerikanischen Mittelosthistoriker Professor Dr. Wolfgang G. Schwanitz in Pemberton, New Jersey, nach den Hintergründen der Entrüstung. Schwanitz ist international gefragter Experte für ägyptische Außenpolitik und Islampolitik westlicher Staaten. Die Aufregung in Kairo hält er für übertrieben.

ZENIT: Nachdem der Papst erneut an die Regierungen islamischen Staaten, insbesondere des Irak, Pakistans und Ägyptens appelliert hatte , „sich dafür einzusetzen, dass ihre christlichen Mitbürger in Frieden leben können“, zeigt sich die ägyptische Diplomatie nun entrüstet und wertet die Stellungnahme als Einmischung in innere Angelegenheiten. Können Sie das nachvollziehen?

–W.G. Schwanitz: Die Entrüstung ist nachvollziehbar, aber unangebracht. Sie ist durchaus keine Einmischung in innere Angelegenheiten. In der globalen Gesellschaft hat jeder das Recht, seine Meinung zu unhaltbaren Verhältnissen zu sagen, die zur Ermordung von Kopten in Alexandria geführt haben. Wir sind heute alle miteinander verbunden. Und der Papst hat die Pflicht, für den Schutz und das Wohlbefinden der Gläubigen einzutreten, insbesondere auch der christlichen Minoritäten in islamischen Ländern. Leben und Alltag von Kopten sind am Nil speziell seit den 1970er Jahren unerträglich geworden.

Ägyptens Christen dienen seither immer öfter als Blitzableiter für ungelöste Probleme. Viele wandern nun aus, darunter nach Amerika. Andere Minderheiten, etwa Juden, sind bereits seit den 1950er Jahren vertrieben worden oder emigriert. Das sind die Trends in islamischen Ländern. Einst blühende Gemeinden mit ihren schönen Synagogen sind untergegangen, abgesehen von Marokko. Das spricht nicht gerade für die oft bemühte Toleranz. Sollen wir etwa mundtot zuschauen, wie Christen das gleiche Schicksal ereilt?

ZENIT: Ist die Rückberufung der Botschafterin zu „Beratungszwecken“ nicht ein überzogenes Signal des Protests? Immerhin ist dies ja bei weitem kein singulärer Appell gewesen.

–W.G. Schwanitz: Kairo versucht, im Vatikan einen Sündenbock für das eigene Unvermögen zu finden. Eine typische Reaktion. Genau wie Pakistans Islamisten, die des Papstes völlig berechtigte Kritik am umstrittenen Blasphemie-Gesetzes, das „Gotteslästerung“ unter Strafe stellt, als Teil einer „päpstlichen Verschwörung“ hinstellen wollen, „um die Weltreligionen gegeneinander auszuspielen.“ So die Worte des Abgeordneten Sahibzada Fazal Karimt von der Pakistanischen Muslimliga in Islamabad. Eine Christin seines Landes, Mutter von fünf Kindern, ist zum Tode durch Strang verurteilt worden, weil sie sich angeblich negativ über den Islam geäußert habe. Ein Kritiker des diesbezüglichen Blasphemiegesetzes, der Gouverneur der Provinz Punjab, Salman Taseer, ist durch seinen islamistischen Leibwächter ermordet worden.

Und der Papst, der am Montag die Abschaffung des Blasphemie-Gesetzes forderte, wird nun als globaler Verschwörer porträtiert? Er spricht genau das aus, was viele zum Verzweifeln bringt: immer neue Vorwände zu schaffen, Ungerechtigkeit und Gewalt gegen die religiösen Minderheiten zu provozieren. Regieren durch den Mob ist unakzeptabel. Der Vatikan setzt ein mutiges Zeichen, sich ungerechten Praktiken zu widersetzen. Alle Gesellschaften ringen heute mit ähnlichen Problemen. Aber es gibt keine Entschuldigung mehr dafür, diese auf dem Rücken von Minderheiten auszutragen.

ZENIT: Wie ist eigentlich die Behauptung des Großscheichs der Universität Al-Azhar einzustufen, der sagte, hinter dem Anschlag steckten fremde Mächte, wobei er ausdrücklich Israel nannte. Scheut er sich, die Salafiten zu benennen?

–W.G. Schwanitz: Ich würde es nicht auf Salafiten oder andere Fundamentalisten reduzieren. Es geht allgemeiner um militante Islamisten. Kann der Großmufti Leute aus den radikalen Reihen anprangern? Leider führen die Hinnahme von vermehrten Übergriffen auf Kopten, ein uraltes Element in Ägyptens Mosaik, neue Generationen in veränderten Umständen an. Früher pflegte die einheimische Elite solche Angriffe lautstark zurück zu weisen und zu stoppen. Aber Ägyptens liberale Garden, die ihre koptischen Brüder und Schwestern zu achten und die Religion aus der Politik zu halten suchten, sind kaum mehr am Ruder. Und Präsident Mubarak vermag es nicht allein. Seit vier Jahrzehnten, seit dem massiven Aufkommen von Intoleranten, droht der einst führende ägyptische Liberalismus völlig unterzugehen.

Ägyptens Kopten haben immer eine herausragende Rolle in der Landes- und Weltpolitik gespielt. Denken sie zum Beispiel an Boutros Ghali, vor dem Ersten Weltkrieg Premier in Kairo. Oder an seinen gleichnamigen Enkel, über ein Dutzend Jahre Staatsminister für Auswärtiges in Ägypten und Co-Architekt des Friedensabkommens von Camp David – dann in der ersten Hälfte der 1990er Jahre UN-Generalsekretär. Doch wenn es so weiter geht, gibt es im Land der Pyramiden bald keine Christen mehr. Wer möchte schon in ständiger Angst in die Kirche gehen und seine Kinder ohne gesicherte Zukunft aufwachsen lassen?

Unser Kommentar:
Auch hier wieder: man will es einfach nicht sehen und einsehen, dass alles so kommen muss(te), wenn der Islam immer mehr Einfluss gewinnt. Es sind nicht nur die „Fundamentalisten“ und „Radikalen“ und „Intoleranten“ der Muslime, die Inakzeptables, Untolerierbares tun, sondern es ist letztlich immer hauptsächlich der Islam als „Religion“, als Lebenslehre und Lebensgesetz, der Erstursache ist für solche Übergriffe und Terrorakte. Den Islam tolerieren und noch zu fördern, ist verheerend! Dem Islam Religionsfreiheit zu gewähren, noch dazu in unseren vormals christlichen Ländern, ist selbstzerstörerisch!

Posted in Aegypten, Pakistan, Papst Benedikt XVI, Vatikan | Verschlagwortet mit: , , , , , | Leave a Comment »

Pakistanische Islamisten versuchen Papst zum Schweigen zu bringen

Posted by deislam - 13. Januar 2011

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG11011309 – 13.01.2011
Permalink: http://www.zenit.org/article-22264?l=german

Weitere Proteste gegen Rom für Freitag angekündigt

Von Michaela Koller

ROM/ ISLAMABAD 13. Januar 2011 (ZENIT.org).- Radikale Muslime in Pakistan organisieren derzeit wütende Proteste gegen die Ansprache Papst Benedikt XVI. vom Montag beim traditionellen Neujahrsempfang für die Diplomaten am Heiligen Stuhl. Das katholische Oberhaupt hatte dabei an Pakistan appelliert, die Blasphemiegesetze abzuschaffen. Seitens der katholische Kirche ist diese Forderung jedoch keineswegs neu: Bereits im Mai 1998 hatte der Kampf gegen die Bestimmungen den katholischen Bischof von Faisalabad John Joseph derart in die Verzweiflung getrieben, dass dieser sich auf offener Straße erschoss.

Eine unverhohlene Drohung sprach am Dienstag Liaquat Baloch, Generalsekretär der pakistanischen Partei „Jamaat-e-Islami“, aus: Die Äußerung des Papstes sei geeignet, ,, die ganze Welt in einen blutigen Krieg zu stürzen“. Seine Forderung sei „ungesund und ein Handlungsschema, um die Sicherheit der christlichen Minderheit Pakistans zu gefährden“, wird der islamistische Politiker von der Nachrichtenagentur AsiaNews zitiert.

Baloch kündigte zugleich an, seine Partei werde solange weiter protestieren, bis die Beibehaltung der Blasphemie-Gesetze gesichert sei. Der Mörder von Salman Taseer, Mumtaz Qadri, genieße in der gesamten Nation Rückhalt und „stolze und ehrenwerte“ Anwälte arbeiteten an dessen Freilassung. Der Gouverneur des Bundesstaates Punjab war Anfang Januar von seinem Leibwächter erschossen worden, weil er sich für eine Änderung der Blasphemie-Gesetze einsetzte.

Premierminister Yousaf Raza Gilani schloss eine Neuerung der Regelungen kategorisch aus. Religionsminister Khursheed Shah unterstützt ihn in dieser Haltung. Ein muslimischer Führer, der sich gegenüber AsiaNews äußerte, aber nicht genannt werden will, bestätigte, dass jeglicher Versuch, die Bestimmungen zu ändern, zu Verwirrung in der Gesellschaft führe. Pakistan ist offenbar tief gespalten in Gegner und Befürworter der Gesetze. Kritiker sehen diese als Instrumentarium, um unliebsame Personen konkurrierender religiöser Überzeugungen mit Hilfe der Gummiparagraphen zu kriminalisieren und politisch oder gar physisch auszuschalten.

Bilawal Bhutto Zardari, Chef der regierenden Pakistan People’s Party (PPP), verurteilt Gewalt im Namen des Islam und fordert Sicherheit für die Minderheiten des Landes. Für den Sohn der ermordeten früheren Premierministerin Benazir Bhutto und des derzeitigen Präsidenten Ali Zardari sind diejenigen, die den Mord an dem Gouverneur feiern, die wahren Gotteslästerer. Scharfe Kritik zieht er jedoch seitens der Tochter des Mordopfers, Shehrbano Taseer, auf sich, weil er seine Partei nicht auf eine Linie gegen die Blasphemie-Gesetze bringen kann. Seit den Demonstrationen Radikaler gegen die wegen Blasphemie zum Tode verurteilte Asia Bibi ist die Partei von ursprünglichen Änderungsplänen abgerückt.

Bischof Rufin Anthony von Islamabad-Rawalpindi, sagte gegenüber AsiaNews, die Regierung werde ganz klar durch religiöse Parteien unter Druck gesetzt. Sie habe sich bezüglich der Gesetzesneuerung um 180 Grad gedreht. „Es gibt eine klare Meinungsverschiedenheit unter den Mitgliedern der Pakistan People’s Party.“ Für den muslimischen Intellektuellen Babar Ayaz muss eine wahrhafte Demokratie säkular sein. Niemand dürfe einem anderen Menschen sein Denken aufzwingen. Daher sei volle Religionsfreiheit notwendig, eine Überzeugung, die er mit Papst Benedikt XVI. teilt.

Das pakistanische islamische Netzwerk „Tehrik Tahaffuz Namoos-i-Risalat (TTNR)“ (Allianz zum Schutz der Ehre des Propheten) kündigte für den 14. Januar im Anschluss an das muslimische Freitagsgebet landesweite Protestkundgebungen gegen Papst Benedikt XVI. an, wie der Fidesdienst am Donnerstag meldet. Man wird insbesondere gegen die Forderung des Papstes nach Aufhebung des Gesetzes gegen Blasphemie in Pakistan in seiner Ansprache an das Diplomatische Korps am 10. Januar 2011 protestieren. TTNR ist ein Netzwerk radikaler islamischer Bewegungen und Parteien, das im Zusammenhang mit dem Fall Asia Bibi entstand.

Unser Kommentar:
Es ist doch völlig naiv zu glauben, Staaten, Regierungen, die vom Islam beherrscht werden, würden einmal eingeführte islamkonforme Gesetze wie Blasphemie-Gesetze zurücknehmen oder die Scharia aufheben. Der Islam ist „Religion“ und „Staatsverfassungsgrundlage“! Der Islam ist ganz klar demokratie-unfähig und kann unmöglich „säkularisiert“ werden. Im Grunde genommen tut der Islam nichts anderes, als was sowohl das (vorchristliche) jüdische Volk wie auch die Christenheit getan haben: sie strebten stets die Einheit von Religion und Staat an. Die Gesetze für die staatliche Gesellschaft hatten religionskonform zu sein. Und das war und ist letztlich auch gottgewollt. Aber der Islam ist als solcher nicht gottgewollt. Er ist die Anti-Religion. Er richtet sich intrinsisch gegen den wahren Gott und Seine Heilsordnung.

Posted in Blasphemiegesetze, Pakistan, Papst Benedikt XVI, Vatikan | Verschlagwortet mit: , , | Leave a Comment »

Katholischer Bischof versorgt Koranschulen und behinderte Kinder mit Hilfsmitteln

Posted by deislam - 13. September 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10091307 – 13.09.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-21322?l=german

MULTAN, 13. September 2010 (ZENIT.org).- Der Geist „ist der des Guten Samariters, der nicht nach der Identität des Bedürftigen fragt, sondern hilft, ohne zu zögern“.

„Unsere Aufgabe besteht heute darin, angesichts dieser immensen Tragödie die Liebe Gottes zur allen Menschen zu zeigen, unabhängig von der Religionszugehörigkeit oder des sozialen Herkunft“. Mit diesen Worten berichtet Bischof Andrew Francis von Multan, einer großen Diözese in der pakistanischen Region Punjab, dem Fidesdienst von seinem persönlichen Einsatz unter den Flutopfern.

Jeden Tag reist der Bischof hunderte Kilometer (seine weitflächige Diözese umfasst auch Teile der Provinz Beluchistan) und bringt den Menschen zusammen mit Mitarbeitern der örtlichen Caritaszentrale Hilfsmittel: „Ich bin mit meinem Bischofstalar und dem Kreuz unterwegs, denn ich bin an erster Stelle ein katholischer Priester und meine Gegenwart soll als solche die Verbundenheit der katholischen Kirche mit den Flutopfern zum Ausdruck bringen. In ihnen sehen wir Jesus Christus, der, wie es im Evangelium heißt, nackt und hungrig ist, und Hilfe braucht.“
„Mit unseren Hilfsmaßnahmen und der Verteilung von Hilfsgütern – vor allem Lebensmittel, Trinkwasser und Medikamente – versorgen wir rund 25.000 Menschen in sieben Verwaltungsbezirken. Wir tun unsere Bestes und stellen alle unsere Ressourcen zur Verfügung“, so der Bischof zum Fidesdienst. Neben der humanitären Hilfe werden die Hilfsmaßnahmen auch durch das Gebet begleitet: „Viele Familien bitten uns, mit ihnen zu beten: wir legen ihr Schicksal in die Hände der Vorsehung“, so der Bischof weiter.

„Wir gehen vor allem zu den Ärmsten ohne Unterschiede: viele der am schlimmsten Betroffenen in unsere Diözese sind Hindus; die christlichen Familien sind nur wenige. Wir haben auch den Muslimen und den Extremisten unter ihnen Hilfe gebracht“, so der Bischof weiter, „Ich bin mit meinem Bischofskreuz um den Hals auch in die Koranschulen gegangen, die es in der Diözese Multan gibt. Als katholischer Bischof habe ich auch Mullahs mit Hilfen versorgt, die dafür bekannt sind, dass sie eher radikale Ideen vertreten. Ich wurde dort herzlich empfangen und man hat meine Geste geschätzt und sich dafür bedankt“. In seiner Kathedrale in Multan veranstaltet der Bischof auch interreligiöse Treffen: „Dabei bitten wir gemeinsam als Christen, Muslime und Hindus um die das Erbarmen Gottes.

Die Tragödie vereint uns alle in einem Gefühl der Solidarität zwischen den Religionsgemeinschaften“.
Ein besonderes Augenmerk widmet der Bischof auch „behinderten Kindern und denen, die unter dem Down-Syndrom leiden: ihre Familien sind in großer Not. Die Caritas-Mitarbeiter suchen in den Dörfern nach solchen Familien, denn für sie ist das Leid am größten. Bei den Hilfsprogrammen für Kinder „werden wir auch ganz besonders von den Kleinsten der Kindermissionswerke unsere Diözese unterstützt: sie haben bei eine Spendenaktion von Haus zu Haus bis heute für ihre Altersgenossen Geld gesammelt und wir konnten damit über 20.000 Kindern unter den Flutopfern helfen“.

„Ich freue mich, dass ich als Christ in Pakistan lebe“, so der Bischof abschließend, „Trotz aller Schwierigkeiten und auch inmitten der gegenwärtigen Tragödie. Die Sendung der Kirche besteht heute darin, (sich) den Mitmenschen, die sich in Not befinden, im Zeichen der Liebe und der Barmherzigkeit Gottes zu nähern.“

Unser Kommentar: (verfasst am 10.3.2011)
Es ist ja lieb und gut und sogar heldenhaft, auf solche Weise Nothilfe zu leisten. Aber wir müssen uns als Christen schon fragen: wieviel Auftragserfüllung im Sinne des Missionsbefehls Christi ist denn so (noch) möglich? Wieviel Zuwachs oder wenigstens solider, dauerhafter Bestand an Christentum bleibt denn nach dieser selbstlosen, großherzigen interreligiösen Katastrophenhilfe? Schon 1998 waren 96,3% der Einwohner Pakistans Muslime. Heute werden es 98% und mehr sein! Der Anteil der Katholiken in der Diözese Multan beträgt gerade mal 0.3%. Was werden da wohl die „Kindermissionswerke“ (der Diözese) an wirklicher Mission leisten? Wieviele Bekehrungen zu Jesus Christus werden die Hilfsprogramme, die Spendenaktionen, die guten Samariterdienste, die Gefühle der Solidarität, die interreligiösen Treffen in der Bischofskathedrale, die Hilfe sogar an muslimische Extremisten, Mullahs, erwirkt haben? Wohl keine einzige. Wie sehr aber unterstützt all diese materielle, humanistische Hilfe letztlich vor allem den Islam, das heißt das Anti-Christentum? Man sorgt also, nährt, erhält am Leben den eigenen Erzfeind, der einen morden wird, gerade so wie den Minister Shahbaz Bhatti! Wäre es deshalb nicht vielmehr angebracht, dieses Land zu verlassen und einen Ort aufzusuchen, wo das Christentum unbehindert und fruchtbringend gelebt werden kann? Hat unser Herr Jesus Christus nicht gesagt: „Wo man euch nicht aufnimmt, und eure Worte (der Glaubens-Verkündigung) nicht hören will, da schüttelt den Staub von den Sohlen!“ (Matthäus 10,14)? Überall wo die Christen verfolgt werden und dabei von staatlichen Organen und Gerichten nicht gerecht und wirksam geschützt werden wie im Irak und in Pakistan, sollen sie auswandern und (anstelle von Muslimen) als Flüchtlinge einwandern in Europa und Amerika und andere bis jüngst christliche Länder, um da die Christenheit (wieder) zu verstärken und sie somit vor der schon sehr bedrohlich werdenden Islamisierung zu retten. Und dann soll man diese militant und verschworen antichristlichen Länder/Völker ihrem gottverfügten Schicksal überlassen und alle geistigen und materiellen Kräfte und Mittel einsetzen für das Wohl der Christenheit.

Posted in Bischöfe, Pakistan | Verschlagwortet mit: , , , , , , , | Leave a Comment »

Wieder Morde an Christen in Pakistan – Rache für angebliche Blasphemie

Posted by deislam - 21. Juli 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10072106 – 21.07.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-21102?l=german

Wieder Morde an Christen in Pakistan
Rache für angebliche Blasphemie – Bischof ruft zu Friedfertigkeit auf

Von Michaela Koller

FAISALABAD, PAKISTAN, 21. Juli 2010 (ZENIT.org).- Zum wiederholten Mal ist in Pakistan nach einem Blasphemie-Vorwurf grausam Rache verübt worden. Die christlichen Brüder Rashid Emmanuel und Sajid Masih Emmanuel wurden am Montag nach ihrem Freispruch vor dem Gerichtsgebäude in Faisalabad erschossen. Der oder die Täter sind noch auf der Flucht. Unmittelbar zuvor hatten sich die beiden wegen Blasphemie Angeklagten noch gefreut, der Todesstrafe entkommen zu sein. Seit der Tat halten die Spannungen in der pakistanischen Stadt an, wo im Jahr 1998 der katholische Bischof John Joseph offenbar die Hoffnung verlor und sich auf offener Straße aus Protest gegen die Blasphemie-Gesetze erschoss.

Proteste der Christen gegen diese Bestimmungen verhallen nicht: Peter Jacob, Verantwortlicher für die Kommission Justicia et Pax der pakistanischen Bischofskonferenz, erneuerte in Gesprächen mit der Nachrichtenagentur Asianews und dem L’Osservatore Romano die Forderung die Blasphemie-Gesetze abzuschaffen. Er sagte, sie würden oft als Vorwand benutzt um Christen zu verfolgen. „Es ist nötig“, sagte er, „die Regierung und die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass das Gesetz das Überleben Pakistans gefährdet.“ Die Gesetze werden nicht nur von radikalen Muslimen leicht missbraucht, sondern auch von zänkischen Nachbarn oder neidischen Kollegen.

In Faisalabad musste die Polizei jetzt in die Menge schießen, um den fanatischen Mob aufzulösen und die öffentliche Ordnung wiederherzustellen. Der Notstand wurde ausgerufen. Muslimische Kleriker hatten ihre Anhänger zu der Bluttat aufgerufen. Nach Ansicht von Beobachtern waren die Opfer nicht ausreichend geschützt, zumal in den Tagen zuvor schon fanatische islamische Gruppen ihren Tod forderten: „Wir hatten mehr Sicherheit für sie gefordert, aber wir haben dabei so etwas nicht erwartet“, sagte Dominikanerpater Pascal Paulus. „Nur drei Polizisten waren nicht ausreichend.“

Die Tat löste eine Serie von Straßenschlachten zwischen Christen und Muslimen aus. Letztere richteten mit Steinwürfen an einer Kirche großen Schäden an. Islamische Prediger hetzten die Menge über Lautsprecher in den Moscheen von Faisalabad zum Amoklauf auf. Kirchliche Einrichtungen, wie die örtliche Zentrale der Caritas, blieben geschlossen, mehrere Christen verließen ihre Häuser fluchtartig. Polizeiangaben zufolge wurden 60 Muslime verhaftet.

Am Dienstagmorgen fand in der Kathedrale Sankt Peter und Paul eine Trauerfeier statt. Um weitere Ausschreitungen zu verhindern, wurde die Gemeinde von der Polizei eskortiert, wie die Nachrichtenagentur Ucanews aus Faisalabad berichtet. Bischof Joseph Coutts forderte dabei die Gläubigen auf, von Gewalt abzusehen und sich friedlich zu verhalten. Zugleich sollten die Schuldigen ihre gerechte Strafe bekommen. „Die Minderheiten haben viel gelitten“, sagte er vor den Gläubigen. Sie sollten ihre Trauer und ihr Entsetzen über das Blutvergießen aufopfern. „Das wird unserer Erlösung dienen und wir hoffen, unsere Gemeinschaft von Faisalabad dadurch von der Krankheit des Hasses und der Gewalt zu heilen“, sagte er im Gespäch mit dem Fidesdienst. Bischof Coutts ist im deutschsprachigen Raum als Träger des Shalom-Preises bekannt, den ihm der Arbeitskreis Shalom für Gerechtigkeit und Frieden an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt 2007 verlieh.

Unser Kommentar:
„Wir hoffen, unsere Gemeinschaft (von Muslimen und Christen) von Faisalabad dadurch (durch friedliches Aufopfern der Trauer und des Entsetzens) von der Krankheit des Hasses und der Gewalt zu heilen“, sagte Bischof Coutts. Wir hingegen meinen und sagen: diese Pest-Krankheit des Hasses und der Gewalt kann nicht wirklich und auf Dauer geheilt werden, solange der eigentliche Urgrund dazu: die „Religion“ des Islams mit ihrem hetzenden „heiligen“ Buch, dem Koran, und ihrem bluttätigen „Propheten“, Mohammed, und seinem militanten Anhang, nicht als das erkannt wird, was sie vor Gott ist. Nicht nur in diesem Falle wie in vielen bisher bekannten Fällen, sondern in unzähligen weiteren, und tendentiell zunehmend, werden muslimische Kleriker ihre Anhänger (vor allem gegen Christen) zu Bluttaten aufrufen und islamische Prediger die Mengen über Lautsprecher in den Moscheen zum Amoklauf aufrufen.

Posted in Christenverfolgung, Dschihad, Pakistan | Verschlagwortet mit: , , , | Leave a Comment »

Pakistan: Wieder ein Christ der Blasphemie beschuldigt

Posted by deislam - 22. Juni 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10062111 – 21.06.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-20849?l=german

Generalvikar von Faisalabad: „Es ist eine falsche Anschuldigung“

FAISALABAD, 21. Juni 2010 (ZENIT.org).- In Pakistan kommt es weiterhin zu Verhaftungen aufgrund des umstrittenen Blasphemie-Gesetzes. Am Sonntag ist in Faisalabad der 73-jährige Katholik Rehmat Masih verhaftet worden, weil ihm ein Muslim vorwirft, den Propheten Mohammed beleidigt zu haben. Der Vorfall soll sich bereits vor drei Monaten in dem Dorf Jhandewali ereignet haben, wie Ucanews am Montag meldet. Kirchenvertreter reagierten am Montag.

Nach einer Versammlung in der Kathedrale der Erzdiözese Sankt Peter und Paul mit Katechisten und Gemeindevorstehern, wies der Generalvikar Pfarrer Khalid Rashi Asi die dortige Justitia et Pax Kommission an, die Verteidigung des Beschuldigten zu unterstützen.“ Es ist eine falsche Anschuldigung, die sich auf Monate lang zurückliegende Ereignisse stützt“, sagte Asi gegenüber Ucanews. „Der Fall wurzelt in Streitigkeiten um Grundeigentum.“ Darüber hinaus hätten vor drei Monaten Lokalwahlen in dem Ort stattgefunden, in denen der Anzeigeerstatter und der Beschuldigte jeweils konkurrierende Seiten unterstützt hätten. Eine Reihe von Dorfbewohnern sähen sich nun mit Blasphemievorwürfen konfrontiert.

Seit langem fordern Kirchenführer in Pakistan die Aufhebung der Blasphemiegesetze, die die Todesstrafe für die Beleidigung des Propheten vorsehen sowie lebenslange Haft für die Beleidigung des Korans. Die wechselnden pakistanischen Regierungen versprachen jeweils, die Gesetze zu überprüfen, aber es sei ein langer Kampf, sagte Alwin Murad, Geschäftsführer des Justitia et Pax Kommission. „Sie bauen ein paar Worte um, aber der Kern des Problems bleibt unberührt“, sagt er. Die Regierungen wagten nicht, sich gegen die Hardliner unter den muslimischen Klerikern zu stellen. „Wir benötigen in der Politik Menschen mit einem weiten Horizont“, sagte er weiter.

Er betonte zudem, dass die örtlichen Bischöfe die jüngste Resolution des Parlaments der Europäischen Union vom Mai zur Religionsfreiheit in Pakistan begrüßten. Darin wird der Missbrauch der umstrittenen Gesetze durch extremistische Gruppen beklagt, wie auch von rachsüchtigen Einzelnen, sowie die dadurch bedingte Zunahme der Gewalt gegen religiöse Minderheiten kritisiert. (mk)

Unser Kommentar: (folgt)

Posted in Blasphemiegesetze, Pakistan | Verschlagwortet mit: , , , | 2 Comments »

Islamische Blasphemie-Gesetze müss(t)en weltweit abgeschafft werden!

Posted by deislam - 11. Juni 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10061104 – 11.06.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-20771?l=german

Pakistan: Internationale Petition fordert Abschaffung des Blasphemie-Paragraphen

ROM, 11. Juni 2010 (ZENIT.org).-Eine groß angelegte internationale Petition setzt sich die Abschaffung des in Pakistan geltenden so genannten „Blasphemie-Paragraphen“ zum Ziel, von dem dort auch die christlichen Gemeinden des Landes betroffen sind: es handelt sich um eine Initiative, die das französischen Büros des katholischen Hilfswerks „Kirche in Not/Ostpriesterhilfe“ am 7. Juni auf den Weg brachte und in deren Rahmen weltweit bereits 2.000 Unterschriften gesammelt wurden.

„Es ist eher selten, dass ‚Kirche in Not‘ öffentlich die Abschaffung eines Gesetzes in einem souveränen Staat fordert“, so das Hilfswerk in einer Präsentation zur Aktion, „doch dieses Gesetz, das in Grunde dem Schutz des Sakralen dienen soll, wird seit langem dazu missbraucht um religiöse Minderheiten in Pakistan zu unterdrücken und zu verfolgen und dazu gehören auch Christen“, die 1,6% der Bevölkerung ausmachen.

‚Kirche in Not‘ folgt mit der Initiative einem Aufruf von Bischof Joseph Coutts von Faisalabad, der seit vielen Jahren für die Abschaffung des Gesetzes kämpft. Zusammen mit ihm fordert die ganze katholische Glaubensgemeinschaft in Pakistan die Abschaffung des Paragraphen, der „ungerecht und diskriminierend“ ist.

„Das Gesetz ist missverständlich: man kann jemanden ohne Beweise anklagen und es wird oft zur Regelung persönlicher Angelegenheiten missbraucht. Es handelt sich dabei um einen wahren Verstoß gegen die Menschenrechte“, so Marc Fromager vom französischen Büro von ‚Kirche in Not‘, der Gläubige in aller Welt neben einer Unterschrift auch „um Gebetsketten für alle Opfer des Gesetzes und ihre Angehörigen“ bittet.

Im Text der Petition heißt es: „Wir bitten die Regierung Pakistans um die sofortige Abschaffung des Blasphemie-Paragraphen, insbesondere des Paragraphen 295c des Strafgesetzbuchs , der für Schuldige die Todesstrafe vorsieht; wir bitten die Regierung um die Garantie der Rechte aller religiösen Minderheiten des Landes; wir schließen uns der Gebetskette für die pakistanische Bevölkerung an“.

Von 1986 bis Oktober 2009 wurden über 1.000 Menschen auf der Grundlage des Blasphemie-Paragraphen angeklagt, informiert das kirchliche Hilfswerk. Bis 1986 gab es in Pakistan keine Anklage wegen Blasphemie. Nach der Verabschiedung des Gesetzes durch General Zia-ul-Haq wurden plötzlich überall Fälle der Blasphemie offenkundig.
Im Zusammenhang mit dem Blasphemie-Paragraphen wird auch heute noch in Pakistan eine angeregte öffentliche Debatte geführt.

Die pakistanische Kommission für Menschenrechte und andere Bürgerinitiativen, auch auf muslimischer Seite protestieren öffentlich gegen das Gesetz. Fundamentalistische Gruppen unterstützen hingegen den Paragraphen. Der Minister für Minderheiten, Shahbaz Batti, forderte unterdessen eine „Revision“, andere, darunter auch die katholische Kirche fordern eine sofortige Abschaffung. Die muslimische Konferenz der „Jamjamiat Ulema Pakistan“ (JUP) hält den Paragraphen für „unverzichtbar“ und droht mit heftigen Protesten im Falle einer Abschaffung.

Das Blasphemiegesetz mit den Paragraphen 295b, 295c, 298a, 298b und 298c des pakistanischen Strafgesetzbuchs sieht Haft oder auch Todesstrafe für Angeklagte vor, die den Namen des Propheten Mohammed oder den Koran beleidigen oder schänden.
Das katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ ist eine Einrichtung des päpstlichen Rechts und setzt sich weltweit in 137 Ländern zum Schutz unterdrückter und verfolgter Christen ein.

Unser Kommentar:
Anerkennung, ein lobenswerter Vorstoß! Aber es ist vorauszusehen, dass dieser überhaupt nicht, und wenn, dann höchstens zum Schein, honoriert werden wird. Für die „Umma“ insgesamt sind diese irrsinnigen und scheußlichen Blasphemiegesetze selbstverständlich absolut unverzichtbar. Wir werden nicht nur nicht deren Abschaffung, ja nicht einmal deren „Revision“ erleben, sondern im Gegenteil deren weitere Ausbreitung in andere Staaten, auch bei uns im „Westen“. Auch hierzulande ist ja das Dhimmitum schon so weit etabliert, dass es nur eine Frage der (kurzen) Zeit ist, bis auch unsere jetzt noch freiheitlichen Gesetze verseucht sind mit solchen oder ähnlichen Paragraphen. Zudem: man kann nicht wahrer Christ sein, ohne den Pseudopropheten Mohammed und den Koran zu „beleidigen“; sie sind beide extrem anti-christlich, wider-göttlich und damit Leid, ja ewiges Leid verursachend!

Siehe dazu auch:

Posted in Pakistan | Verschlagwortet mit: , , , , | Leave a Comment »

 
%d Bloggern gefällt das: