ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Posts Tagged ‘Kardinal Meisner’

Türkei: Kardinal Meisner begrüßt Tarsus-Absichtserklärung

Posted by deislam - 7. September 2010

Zitat von Radio Vatikan 28/08/2010 11.24.56:

Der Kölner Kardinal Joachim Meisner begrüßt die neuen Zeichen aus der Türkei für eine dauerhafte Nutzung der Pauluskirche in Tarsus durch die Christen. Es wäre ein Signal für die ganze Welt, schreibt der Erzbischof von Köln in einer Mitteilung. Gegenüber unseren Kollegen vom Kölner domradio äußert Kardinal Meisner aber auch seine Skepsis.

„Ich bin schon mehrfach durch Versprechungen hoher türkischer Autoritäten mit Hoffnung erfüllt worden, die sich dann als trügerisch erwiesen. Ich bleibe aber bei dem urchristlichen Grundsatz: „sperare contra spem„, also „gegen die Hoffnung zu hoffen“, auf dass die mittelalterliche Kirche in Tarsus uns Christen zurückgegeben wird.“

Der Leiter der obersten türkischen Religionsbehörde Diyanet, Ali Bardakoglu, hatte sich kürzlich für die Wiedereröffnung der Paulus-Kirche ausgesprochen.

„Nach den sehr traurigen Nachrichten der letzten Jahre über die Situation der Christen in der Türkei ist die jüngste Meldung wie ein Silberstreif am Himmel. Es wäre ein Signal für die ganze Welt! Da Paulus in Tarsus geboren wurde, ist der Ort mit der Person des Völkerapostels unauflöslich verbunden. Damit würde ein positives Zeichen auch an unsere Gesellschaft in Deutschland gesendet, wo den türkischstämmigen Mitbürgern muslimischen Glaubens immer wieder nahegelegt wird, sie mögen sich für dieselben Rechte der Religionsfreiheit in ihrem Ursprungsland einsetzen, wie sie in Deutschland und in Europa allgemein gelten.“

(domradio 28.08.2010 mg)

Unser Kommentar:
„Selig“ die gegen alle Hoffnung hoffen. Kardinal Meisner gehört zu jenen, die auch noch Hoffnung haben, wenn (schon längst) überhaupt kein Grund mehr besteht, zu hoffen! Wenn alle Hoffnung evidenterweise TRÜGERISCH ist! Es wäre ein überfälliges Signal für die ganze – vor allem christliche – Welt, wenn hohe Vertreter der Christenheit, statt ewiger Fortsetzung trügerischer Hoffnung(en), endlich Druck ausüben würden für entsprechende Gegenmaßnahmen z.B. in Deutschland, mit anderen Worten, dass keine einzige Moschee mehr gebaut oder eröffnet werden dürfte, solange in der Türkei keine echte Religionsfreiheit wie in Deutschland besteht!

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Proteste bei Kardinal Meisner – veröffentlicht durch den „Kurier der Christlichen Mitte“

Posted by deislam - 3. Januar 2010

Aus dem KURIER der CHRISTLICHEN MITTE

Proteste bei Kardinal Meisner
Mittwoch, den 30. Dezember 2009 um 11:12 Uhr

In ihrem „Grußwort zum Ramadan 2009“ hatten die Bischöfe der katholischen Bistümer und Vertreter der evangelischen Kirchen in NRW an die „Verantwortlichen der muslimischen Gemeinschaften und die lieben muslimischen Gläubigen“ u.a. geschrieben:

„Wir wünschen Ihnen… eine segensreiche Zeit, in der Sie… den Glauben an den einen Gott vertiefen können“. Darauf antworteten zahlreiche KURIER-Leser. Hier eine Auswahl und Auszüge aus ihren Schreiben an Kardinal Meisner (Kardinal-Frings-Str.10, 50668 Köln. Fax 0221-131286):

Hochwürdigster Herr Kardinal, bis jetzt habe ich Sie mit dem leider viel zu früh abgerufenen Erzbischof Dyba für einen unserer klarsten und mutigsten deutschen katholischen Bischöfe gehalten. Seit Ihrem „Grußwort zum Ramadan 2009“ ist das nicht mehr so.

Der Apostel Paulus schreibt. „Wer euch ein anderes Evangelium bringt als das, was wir euch verkündet haben – und wenn ein Engel vom Himmel kommt – der sei verflucht.“

Ist nun der Koran ein anderes Evangelium oder nicht? Hat nicht angeblich ein Engel vom Himmel (Gibril) den Koran verkündet?… Über eine Erklärung von Ihnen würde ich mich freuen.

Thaddäus Weindl

Wenn ich auch evangelisch statt katholisch bin, so bin ich aber doch ein zutiefst überzeugter und gläubiger Christ. Und so denke ich, daß es unsere Aufgabe ist, den Glauben an den arabischen Kriegsgötzen Allah als das zu entlarven, was er ist, nämlich Götzenanbetung… Ein Grußwort von Vertretern der katholischen und evangelischen Kirchen ist hier deshalb völlig fehl am Platze. Nötiger dagegen sind deutliche Worte, um die Verwirrung der Seelen zu beenden, denn der Götze Allah ist nie und nimmer der Vater JESU CHRISTI. In der Bibel heißt es: „Schleppt euch nicht ab mit den Klötzen ihrer Götzen!“ Diese Mahnung ist zeitlos gültig!

Norbert Schulz

Jahrhundertelang konnte das christliche Abendland zum Kampf gegen plündernde und mordende muslimische Horden im Heiligen Land aufrufen… Inzwischen scheint das „Alte Europa“ jedoch müde geworden zu sein. In Agonie liegend, fallen jetzt die Mauern wie seinerzeit in Jericho: Die Muslime sind über uns gekommen – ohne Kampf, ohne Gegenwehr, einfach so, durch die Hintertür … Müssen wir sie einladen, Moscheen zu bauen, so daß sie die Irrlehre von Allah in unseren Schulen und vom Minarett als „die wahre Lehre“ verkünden können? Haben wir nicht viel mehr die Aufgabe, nach CHRISTI Wort zu handeln: „Geht hinaus in alle Welt und lehret alle Völker und taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes!“ Für eine konkrete Stellungnahme wäre ich Ihnen dankbar. Clemens Gillessen

Der Islam ist eine anti-demokratische und anti-christliche Religion, die von vielen heiligen Bekennern – wie z.B. Franziskus – so beurteilt und mit Glaubensmut und den Waffen des Geistes bekämpft wurde. Vielleicht ist ein Naturwissenschaftler – wie ich – nicht in der Lage, die gedanklichen Konstrukte der theologisch gebildeten Bischöfe unserer Zeit zu verstehen, die sich lieber nicht – wie Franziskus – von den Muslimen bei missionarischen Bemühungen verprügeln lassen wollen und sich deshalb hinter dem Dialog-Feigenblatt verstecken. Jedenfalls gibt es in der deutschen Bischofskonferenz keine Bemühungen, den Koran und seine CHRISTUS-feindlichen Texte theologisch zu hinterfragen, sonst würden sie feststellen, daß schon die Zeitgenossen Mohammeds erklärten: „Du bist ja besessen!“ So steht es im Koran festgeschrieben!

Ich fürchte, daß sich die deutschen Bischöfe bereits so verrannt haben, daß sie ohne Gesichtsverlust nicht mehr von ihrem den Islam und die Islamisierung fördernden Kurs ablassen. Gnade uns GOTT!

Lothar Bücker

Ich bin Schlesier und sehe noch heute die elenden Flüchtlingsströme bei uns vorbeiziehen – Mütter mit kleinen Kindern und Kinderwägen, Alte und Kranke – und das im Winter. Genauso fliehen heute Christen vor Moslems – das gleiche Elend. Ich kann das sehr gut nachfühlen, da wir nur wenig später ebenfalls vertrieben wurden.

Wir wollten unsere Heimat nicht aufgeben, und unsere christlichen Brüder und Schwestern in islamischen Ländern wollen ihren Glauben nicht aufgeben. Ich bewundere diese Menschen für ihren Mut!

Als ich den Islam noch nicht kannte, hat mich ein Moslem mit Takiya – der islamischen Heuchelei – hintergangen. Jetzt passiert mir das nicht mehr. Siegfried Rother

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Grußwort von Kardinal Meisner zum Abschluss des Paulusjahres in Tarsus

Posted by deislam - 2. Juli 2009

Zitat aus ZENIT.org: ZG09070111 – 01.07.2009
Permalink: http://www.zenit.org/article-18179?l=german

Grußwort von Kardinal Meisner zum Abschluss des Paulusjahres in Tarsus

Die Türkei, Treffpunkt der Kulturen und Religionen

KÖLN, 1. Juli 2009 (ZENIT.org/PEK).- Erzbischof Joachim Kardinal Meisner sieht gute Chancen, dass die historische Kirche im türkischen Tarsus, dem Geburtsort des Apostels Paulus, auch in Zukunft für Gottesdienste genutzt werden kann.

„Die Nachrichten, die ich aus Tarsus höre, lassen mich hoffen“, sagte Meisner. „Dem Vernehmen nach hat sich die türkische Re­gierung dafür ausgesprochen, dass die historische Kirche in Tarsus auch zukünftig als christliches Gotteshaus genutzt werden kann. Darüber freue ich mich sehr. Nun muss das weitere Vorgehen noch mit der örtlichen Verwaltung abgestimmt werden. Wir werden dies weiterhin aufmerksam begleiten.

Ich bin sehr dankbar dafür, dass wir schon im gerade zu Ende gegangenen Paulusjahr die Kirche für Gottesdienste nutzen konnten. Das Erlebnis dieser Gastfreundschaft hat auch die zahlreichen Pilger berührt. Gemeinsam mit dem Nuntius und dem deutschen Botschafter in der Türkei, die sich in diesem Anliegen sehr engagiert haben, und meinem bischöflichen Mitbruder Luigi Padovese hoffe ich, dass diese gute Erfahrung des Paulusjahres nun dauerhafte Früchte tragen darf.“

Wir veröffentlichen das Grußwort, das Kardinal Meisner zum feierlichen Abschluss des Paulusjahres in Tarsus verfasst hat.

* * *
Eminenz, Exzellenzen, verehrter Herr Minister, sehr geehrter Herr Gouverneur, sehr geehrter Herr Bürgermeister, verehrte religiöse und zivile Autoritäten, liebe Gäste!

Die Feier der Beschließung des Paulusjahres gibt mir die Möglichkeit, Ihnen allen meine herzlichen Grüße und Segenswünsche zu übersenden.

Bei meinen beiden Besuchen in Tarsus und Antiochia konnte ich den Reichtum der frühen christlichen Zeugnisse erleben, die die Türkei auf ihrem Grund bewahrt. So ist es richtig, dass man von diesem Land sagt, dass es eine universale Berufung als Treffpunkt zwischen den verschiedenen Kulturen und Religionen hat.

Deshalb habe ich mich zum Sprecher aller deutschen Katholiken gemacht und die Möglichkeit unterstützt, dass in der Heimat des heiligen Paulus, des Apostels des Dialogs, den Christen eine Kirche zur Verfügung steht, in der sie beten können.

Bei meinem letzten Besuch in Tarsus, bei dem ich mit lokalen Autoritäten zusammengetroffen bin, konnte ich einen Konsens hinsichtlich dieser Anfrage feststellen, der auch von den Autoritäten in Ankara positiv bewertet wurde.

Auf diesem Hintergrund gebe ich meinem Wunsch Ausdruck, dass die Feiern des Paulusjahres, ebenso wie sie vielen Pilgern dazu gedient haben, im Land des Apostels zu beten und die Gastfreundschaft des türkischen Volkes zu erfahren, so auch dazu dienen, das ehrliche Bemühen der lokalen und nationalen Autoritäten zur Förderung eines wahren religiösen Dialoges immer besser zu erkennen.

Gott segne die Türkei!
Ihr
+ Joachim Kardinal Meisner
Erzbischof von Köln

Unser Kommentar:
Was ist das für eine unwürdige, widerwärtige Heuchelei! Kardinal Meisner gibt sich zufrieden mit einem Nano-Erfolg, mit einem Schein-Entgegenkommen der Türkei, die zu 99% muslimisch, d.h. mohammedanisch ist, in der heute angeblich noch 0.2%, d.h. ca. 125.000 „Christen“ leben, in der die derzeitige Lage der Christen als „desolat“ gilt. (Siehe Wikipedia-Artikel „Christen in der Türkei„!) Er ist schon dankbar dafür, dass „die historische Kirche in Tarsus“, dem Geburtsort des Apostels Paulus, die zuletzt ein Museum war (und wohl über kurz oder lang wieder eines werden wird), „für (ökumenische) Gottesdienste, für ‚das Gebet‘, benutzt werden konnte“, und er hofft, dass sie auch zukünftig dafür genutzt werden kann, und will die diesbezügliche „Abstimmung mit der örtlichen Verwaltung weiterhin (vertrauensselig) aufmerksam begleiten“. Er betrachtet das Verhalten der Behörden in Ankara, der lokalen und nationalen Autoritäten und des türkischen Volkes als „Gastfreundschaft“ und als „ehrliches Bemühen zur Förderung eines wahren religiösen Dialoges“ und lobt „die Türkei“ für „den Reichtum der frühen christlichen Zeugnisse, die sie auf ihrem Grund bewahrt“ (lies: für die toten Ruinen, die noch übrigblieben von der verheerenden Zerstörung des Christentums durch den Islam) und erteilt der ganzen von ihm verehrten antichristlichen Gesellschaft, der Regierung und dem Volk, seinen erzbischöflichen, ja gar GOTTES Segen!

Siehe dazu auch:

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Kardinal Meisner: Fasching macht lebenstüchtig und lebensfroh

Posted by deislam - 14. Februar 2009

Aus ZENIT.org: ZG09021205 – 12.02.2009
Permalink: http://zenit.org/article-17081?l=german

Kardinal Meisner: Fasching macht lebenstüchtig und lebensfroh

Karneval hat seine Wurzeln in der Kirche

KÖLN, 12. Februar 2009 (ZENIT.org).- Es gibt Regionen in Deutschland, wo gesagt wird, dass es fünf Jahreszeiten gibt: Frühling, Sommer, Herbst, Winter und Karneval. „Die fünfte Jahreszeit heißt Fasching, Karneval oder Fastnacht. Sie beginnt bei uns in jedem Jahr am 11.11. um 11.11 Uhr“, sagen die Rheinländer.

So ist es auch der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner, der jährlich den Startschuss zur Karnevalssaison in der Domstadt gibt. Einen Tag vor der offiziellen Proklamation des neuen karnevalistischen Dreigestirns hält der Erzbischof nun seit drei Jahren ein feierliches Pontifikalamt im Kölner Dom, und dies vor Tausenden von Karnevalisten.

Die Predigt endete in jedem Jahr mit einem beherztem „Kölle Alaaf“. Die Fürbitten lesen Prinz, Bauer und Jungfrau vom designierten Dreigestirn.

Das Wort „Karneval“ entstammt dem Lateinischen „carne vale“, zu Deutsch: „sich vom Fleisch verabschieden“. Damit ist die Nacht vor Beginn der 40-tägigen Fastenzeit gemeint, also der Karnevals- oder Faschingsdienstag. In manchen Regionen heißt sie auch Fastnacht. In Bayern hingegen spricht man vom „unsinnigen Dienstag“.

Kardinal Meisner betonte in seiner Predigt, der Karneval habe seine Wurzeln in der Kirche. Er habe sich dem Ziel verschrieben, die Menschen einmal aus der Alltäglichkeit ihres Lebens herauszuheben und es mit anderen Augen sehen zu lassen. Der Glaube verleihe ihnen dabei „Flügel, die den Menschen über sich selbst hinaustragen, so dass er lebenstüchtig und lebensfroh ist“. Um Distanz zu sich selbst zu gewinnen, sei es sinnvoll, sich im Karneval zu kostümieren und in eine andere Rolle zu schlüpfen, so der Kardinal.

Die „jecke Messe“ mit dem Erzbischof fand zum dritten Mal statt und gehört damit laut Festkomitee zum „Brauchtum“ der Stadt. Es sieht den Gottesdienst als Chance, den Kölner Karneval für noch mehr Menschen zugänglich zu machen und die Wurzeln des Karneval zu erklären.

Von der Fastenzeit sind nach altem christlichem Glauben die Sonntage ausgeschlossen. Und so errechnet sich jährlich der Aschermittwoch, der die Fastenzeit einläutet.

Vor Aschermittwoch wird vielerorts in deutschen Landen noch mal kräftig gefeiert und vor allem reichlich gegessen. So brauchten in früheren Zeiten die Menschen ihre restlichen Wintervorräte auf, die nach manch langem Winter zur Neige gingen beziehungsweise gehen sollten.

So richtig Karneval feiert man seit dem Mittelalter. Im 13. und 14. Jahrhundert gehörten Gastmähler, Trinkgelage, Reiterspiele und Tanz zu den Bräuchen dieser fünften Jahreszeit. Die Art der Festlichkeiten hat sich seitdem kaum verändert: Mit Tanz, Spiel, Umzügen und Verkleidungen wird in den Tagen vor der Fastenzeit die bestehende Ordnung weitgehend außer Kraft gesetzt.

Gelassen darf der Christ sich in der Faschingszeit entspannen, denn er weiß: „Der liebe Gott ist allmächtig, weiß alles, sorgt sich um alles, und erhält es.“ Aber noch wichtiger ist es für einen echten Karnevalisten, zu beherzigen: „Vergiss nie, dass nicht du der Allmächtige in Person bist.“

Unser Kommentar:
Wie „pastoral“, wie „seel-sorgend“, wie „seelenheil-, wie gottesgebot-besorgt“ ist doch dieser Kardinal! Wie „hirten-pflichtbewusst“! Er heißt seine Schafe, sich „gelassen zu entspannen in der Faschingszeit“. Er gibt sogar den Startschuss zu dieser „ausgelassenen“, „die bestehende Ordnung weitgehend außer Kraft setzenden“ Zeit. Er hält dazu „ein feierliches Pontifikalamt“, eine „jecke Messe“ im Kölner Dom, „dies vor Tausenden von Karnevalisten“! (Vor einem Jahr schmunzelte er: er habe zwar bei seinem letzten Rombesuch vergessen, Papst Benedikt XVI. diesbezüglich um Erlaubnis zu fragen, mache es aber trotzdem.) Um Distanz zu sich selbst zu gewinnen, sei es sinnvoll, sich im Karneval zu kostümieren und in eine andere Rolle zu schlüpfen. Der Karneval habe sich dem Ziel verschrieben, die Menschen einmal aus der Alltäglichkeit ihres Lebens herauszuheben und es mit anderen Augen sehen zu lassen. Der Glaube verleihe ihnen dabei „Flügel, die den Menschen über sich selbst hinaustragen, so dass er lebenstüchtig und lebensfroh ist“.
Was geschieht nun aber wirklich an einem solchen (heutigen) Karneval? Verabschiedet man sich damit vom Fleisch? Indem man (vor dem Fasten) nochmals ergiebig Fleisch isst? Nein, man gibt sich vielmehr „seinem Fleische“ hin. Die Devise heißt: Ausgelassenheit, Narrentreiben, Sichaustoben, Sündhaftes nicht meiden, sondern ausgiebig tun. Eigentlich für einmal all das so richtig in vollen Zügen verkosten und genießen, was sonst (vor allem für Christen) sittlich verboten ist.
Fliehet die Unkeuschheit„, schreibt der Apostel Paulus. „Jede (andere) Sünde, welche der Mensch begeht, bleibt außerhalb des Leibes; wer aber Unkeuschheit treibt, sündigt gegen den eigenen Leib. Oder wißt ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt, den ihr von Gott habt? Wisst ihr nicht, dass ihr nicht euch selbst gehört? Denn um hohen Preis seid ihr erkauft. Verherrlichet Gott [und traget ihn] in eurem Leibe!“ (Paulus 1. Kor., 6, 18-20) „Wie am Tage lasst uns ehrbar wandeln, nicht in Schmausereien und Trinkgelagen, nicht in Ausschweifung und Unzucht, nicht in Streit und Eifersucht. Ziehet vielmehr den Herrn Jesus Christus an und pfleget den Leib nicht so, dass dessen Begierden geweckt werden.“ (Paulus, Römer, 13, 13-14) „Die Werke des Fleisches sind: Unzucht, Unkeuschheit, Schamlosigkeit, Wollust, … Trunkenheit, Schlemmerei und dergleichen. Was ich euch schon zuvor gesagt, wiederhole ich: Die solches treiben, werden das Reich Gottes nicht erben.“ (Paulus, Galater, 13, 19-21)
Das den Menschen zum Beginn der „Faschingszeit“ in Erinnerung zu rufen, wäre die Pflicht eines Kardinals (Bischofs, Priesters, ja jedes einzelnen erwachsenen Christen!) Joachim Meisner aber geleitet seine „Kölschen Jecken“ mit geistlicher Assistenz und Ermutigung „in die heiße Phase der fünften Jahreszeit“. Für ihn sind Karnevalisten Menschen, die „kreuzfidel, das heißt fröhlich, gläubig und treu“ sind; denn wer sich Gott nahe fühle, habe allen Grund, fröhlich zu sein. Für uns Christen gehe es im Karneval um eine oft vernommene biblische Aufforderung „Fürchte dich nicht!“. Gott nehme uns die Angst und gebe uns damit gleichsam das Lachen. Für den Kardinal sind Karneval und Dom nicht voneinander zu trennen. Ohne einander fehle beiden etwas. „Christen setzen sich die Narrenkappe auf und bekunden damit ihre Freiheit, die sie als Kinder Gottes haben und die ihnen ein herzliches Lachen erlaubt, wissen sie sich doch in Gottes Hand!“
Mit solchen Worten beschönigt, übertüncht, ent-sündigt, ent-schuldigt der Kardinal letztlich, wenn selbst unbeabsichtigt, das hinter einer scheinbar bloß heiteren, fröhlichen Oberfläche geschehende GOTT-Verletzende, GOTTES-FURCHT-Zerstörende, MENSCHEN-SEELEN-Verderbende. Möge der vom Papst kürzlich so hochgelobte Kirchenfürst (siehe unseren Kommentar zum Artikel „Kardinal Meisner und der missbrauchte Kölner Domplatz“) seinen eigenen letztjährigen Satz tiefer überdenken: „Die andere Beziehung des Narren ist traditionell folgende: Wenn der Mensch sich von Gott entfernt, macht er sich gleichsam zum Narren. Deswegen finden sich unter den traditionellen Kostümen so oft Figuren, die die Menschen dem Reich des Bösen zuordnen.“

Lesen Sie dazu:

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Kardinal Meisner und der missbrauchte Kölner Dom(-Platz)

Posted by deislam - 12. Januar 2009

Zuvor ein paar Zitate aus den Kommentaren zum PI-Arikel „Allahu Akbar vor dem Kölner Dom“: (Nicht unterlassen, auch die Videos anzuschauen!)

#33, Bundespopel (10.1.2009):
Die Deutschen sind verrückt geworden — vor dem geheiligten Kölner Dom lassen sie den Mord der Demokratie zu. Wo hat ein Kardinal in diesem Moment seine Fäuste ?
Der Herr Jesus hat eigenhändig die aus dem Tempel geprügelt, die die Andacht störten.
Ist Ihnen das nicht Vorbild, Eminenz ?

#41, Babieca (10.1.2009):
Warum haben nicht alle Glocken im Kölner Dom geklungen? Warum haben sie das Gebrüll dieses haßerfüllten Mobs nicht übertönt? Die Mohammedaner, die Kirchenglocken hassen, in Grund und Boden gedröhnt? Und zwar alle Mal melodischer als dieses Allahu Akbar Geschreie. Wenn Gemeindepfarrer Kirchengeläut hinbekommen, um “Nazi-”Demos zu übertönen, sollte das bei weiteren Demos für totalitäre Systeme kein Problem sein.

#48, Babieca (11.1.2009):
Nochmal zum Glockenläuten: Früher läutete in Städten bei Gefahr die Sturmglocke. Später gab es Sirenen. Ich erinnere mich noch an Sirernealarme in meiner Jugend, in einem friedlichen, aber Kaltenkriegsdeutschland. Es gibt keine Sirenen mehr. Aber das Abendland ist erneut von Mohammedanern belagert. Wann immer Mohammedaner einen Gebetes/Protest-Stunt vor einer Kirche abziehen (siehe auch Mailänder Dom etc.) müssen die Kirchenglocken wieder Alarm geben.
Erinnert euch der Sturmglocken!

#43, Tom62 (10.1.2009)
Dieses Preisen des Götzen Allah (”Allah huakber”) auf dem Vorplatz eines christlichen Doms ist – neben den Hetzparolen – dann der Gipfel an Frechheit und Instinktlosigkeit. So viel “Toleranz” (hier nimmt man sie sich einfach, klar, man ist ja Herrenmensch) wäre Christen vor einer Moschee wohl kaum gewährt worden, wenn diese laut skandiert hätten : “Jesus ist größer!”. (Amen.)
Thomas

Mtz, (11.1.2009):
Das verstehe ich auch nicht. Gibt es denn keinen Pfarrer oder Dompfarrer mehr, der noch etwas Mumm in den Knochen hat, und einfach die Glocken läutet, wenn der Heiden-Mob vor dem Gotteshaus tobt?

Dummer deutscher Michel (11.1.2009):
Wir brauchen eine Bannmeile um den Kölner Dom.
Dieses unwürdige Spektakel ist völlig unakzeptabel.

Zenta (11.1.2009):
Der Tag wird kommen, da demonstrieren diese Leute nicht mehr vor dem Kölner Dom, sondern stürmen ihn und erklären ihn als Moschee!
Argutus rerum existimator (11.1.2009):
Ja, das wäre der nächste Schritt. Und bei der Gelegenheit werden sie alle bildlichen Darstellungen und alle christlichen Symbole zerstören, so wie sie es in der Hagia Sophia 1453 auch getan haben, denn der Islam ist eine Form der Barbarei.

Frontinus (11.1.2009):
“Allahu akbar” wird in den allermeisten Fällen falsch mit “Gott ist groß” übersetzt.
In Wirklichkeit bedeutet dieser Kampfruf
“Allah ist größer!”.
Größer als wer? –
Größer als der Gott der Juden und Christen.
Im Arabischen heißt groß “bakr” und wird gesteigert als “akbar”/größer und “al akbar”/am größten.
Man kann es gutmenscheln wie man will:
Vor dem Kölner Dom wurde im Namen des Obergötzen aus der Kaaba den Christen der Krieg erklärt!

Garamond, 11.1.2009):
Vor dem Dom durften die Kongressteilnehmer von pro-Köln nicht hin. Das erlaubten weder Türken-Schramma (CDU) noch Nazi-Dreck Ott ( SPD, beschimpfte die Kongressteilnehmer im Kölner Rat als “Nazi-Dreck”). Sie sind erlahmt im so wohltuenden Kampf gegen die imaginäre Rechte, der nie gewonnen und nie verloren werden kann, weil der Gegner die Projektion eines Feindbildes ist.

Wie wurde er doch geehrt von Papst Benedikt XVI. anlässlich seines 75. Geburtstages, der Kölner Erzbischof und Kardinal Joachim Meisner (siehe Zenit-Artikel vom 13. Dezember 2008)! Man lese diese päpstliche Laudatio! Und dann vergleiche man die darin enthaltenen Lobsprüche mit der aktuellen Realität. Was tat, was tut der Kardinal gegen den anti-christlichen Islam in Köln, in Deutschland, „dessen Absicht es ist, den christlichen Glauben in der Welt [am Ende] zum Verschwinden zu bringen“? Was tat, was tut er gegen die anti-christlichen Muslim-Führer, „die aus der Lüge leben und gegen das Pseudo-Leben der Mitläufer, die sich der Lüge unterwerfen“. Was tat, was tut er gegen den Missbrauch, gegen die Entweihung des Kölner Doms durch solche Demonstrationen „ante portas“? Wo ist da „sein Mut, sich der Macht zu widersetzen, wenn sie gegen die Wahrheit und gegen das Gute steht“? „Keine Anbiederungen, keine falschen Kompromisse“ soll er gekannt haben, und jetzt? Er soll gemäß dem Urteil des Papstes wirklich der Hirte sein, wie wir ihn in dieser Zeit brauchen. Den Vorbildern seiner Kindheit treu, scheue er sich nicht zu widersprechen, wenn widersprochen werden muss, ohne auf Parteien oder auf taktische Vorteile Rücksicht zu nehmen. Er sei einfach Zeuge des Glaubens. Ja, wo und wann hat er denn je dem Islam widersprochen, wann hat er ein richtiges Zeugnis des Glaubens abgelegt vor und gegenüber den Mohammedanern? Ein „Wegweiser zum wahren Leben“ für die im Todesschatten lebenden Muslime kann man doch nur sein, wenn man ihnen auch in TAT und WAHRHEIT den Weg weist, sie also missioniert, sie unterrichtet, sie bekehrt. Das tut man aber nicht, wenn man den Bau von Moscheen in Köln und in Deutschland und überall unterstützt und den Widerstand degegen verurteilt und sich mit untertänigsten Bittstellungen an muslimische Regenten um ein lächerlich-bescheidenes Entgegenkommen ein Mäntelchen „der Furchtlosigkeit und der Demut“ umlegt !

Siehe dazu auch unseren Beitrag: Kardinal Meisner: „Religionsfreiheit ist Menschenrecht“

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Kardinal Meisner: „Religionsfreiheit ist Menschenrecht“

Posted by deislam - 21. September 2008

Zitat aus ZENIT.org: ZG08092005 – 20.09.2008 (Auszeichnungen durch uns)
Permalink: http://www.zenit.org/article-15954?l=german

Der Kölner Erzbischof zu Moschee-Bau und den Bemühungen um eine christliche Kirche in Tarsus

KÖLN, . September 2008 (ZENIT.org).- Im Interview mit der Kölner Kirchenzeitung äußert sich Joachim Kardinal Meisner zum geplanten Moschee-Bau in Köln und zum Stand der Bemühungen, den Christen in der türkischen Stadt Tarsus eine dauerhafte Kirche zu verschaffen.

Zum Moschee-Bau, den die Stadt Köln kürzlich beschloss, erklärt Kardinal Meisner: „Ich sage das, was ich die ganze Zeit betont habe: Die Kirche setzt sich in unserem Land ebenso wie überall für Religionsfreiheit ein. Wir haben hier ein hohes Gut in der Hand. Es bedeutet, dass gläubige Menschen Gotteshäuser errichten und sich in diesen zum Beten und Feiern des Gottesdienstes versammeln können.“

Wie und wo die Moschee im Einzelnen entstehen solle, sei indessen nicht von der Kirche oder vom Kölner Erzbischof zu entscheiden. Dazu der Kardinal wörtlich: „Dafür — das habe ich immer wieder gesagt — sind die Planer und politischen Entscheider zuständig.“

Die Gegner des Moschee-Baus, insbesondere die Organisatoren des so genannten Anti-Islamisierungskongresses am kommenden Wochenende in Köln, weist Kardinal Meisner mit Blick auf das derzeitige, weltweite Paulusjahr der katholischen Kirche gezielt auf das Vorbild des Apostels hin: „Vom Apostel Paulus, den wir in diesem Jahr besonders intensiv betrachten, haben wir das Wort, dass wir allen um der Menschen willen alles sein sollen. Zweifellos ein schwieriger Auftrag, aber Paulus hat sich damit als ein durch und durch weltoffener Mensch bekannt und ein bleibendes Beispiel gegeben. Ich weiß, dass Frauen und Männer, die sich als Christinnen und Christen bekennen, es mit diesem Vorbild bisweilen schwer haben. Dabei will ich mich selbst keineswegs ausschließen. Gerade bei der derzeit zu beobachtenden Zunahme großer Moschee-Bauten hier zu Lande zeigt sich aber, dass sich Grundsätze, wie wir sie bei Paulus finden, immer wieder aufs Neue bewähren müssen.“

Kardinal Meisner betont daher ausdrücklich, die Lösung könne „nicht darin bestehen, Ängste bewusst auszunutzen oder gezielt zu schüren, sondern wir müssen unseren eigenen Glauben zur Geltung bringen und unsere Solidarität deutlich machen, und wir müssen auf Austausch und Dialog setzen, wie es bei Paulus nachzulesen ist.“

Zum aktuellen Stand der maßgeblich von Kardinal Meisner initiierten Verhandlungen für eine christliche Kirche und ein Pilgerhaus in Tarsus, der Geburtstadt des Apostels Paulus, heißt es in dem Interview: „Die türkischen Behörden haben den Christen in Tarsus zugestanden, dass sie während des Paulusjahrs, das noch bis zum nächsten Sommer dauert, die alte Kirche am Ort für Gottesdienste nutzen können und dass sie dafür keinen Eintritt bezahlen müssen. Eigentlich betrachtet der Staat das Gebäude aber nicht als Kirche, sondern als Museum, und das ist unter dem Aspekt der rechtlich garantierten Religionsfreiheit einfach zu wenig. Die Christen in der Türkei und insbesondere Tarsus brauchen dauerhaft und über das Paulusjahr hinaus ein festes Gotteshaus und ein Pilgerzentrum. Das ist unser Ziel.“ Es gehe dabei um dasselbe Grundrecht wie beim Bau einer Moschee.

Die türkische Seite sei am Zug, so Kardinal Meisner weiter: „Ich habe schon zweimal dem türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan geschrieben, nachdem er sich laut Pressemitteilungen bei seinem Deutschlandbesuch Anfang das Jahres positiv zu unserem Anliegen geäußert hatte. Eine Antwort habe ich von ihm bisher nicht bekommen. Wir wollen definitiv wissen, mit was die Christen in der Türkei und alle Pilger auf den Spuren des Apostels Paulus rechnen dürfen. Im Moment ist die Rede davon, dass die Christen möglicherweise eine ehemalige Baumwollfabrik im Zentrum von Tarsus für ihre Zwecke nutzen können. Dies hat mir der türkische Kultur- und Tourismusminister Ertugrul Günay vor Wochen geschrieben. Aber auch hier warten wir auf klare Ergebnisse. Es muss endlich vorangehen.“

Ausdrücklich wiederholt der Kardinal, dass es für ihn kein Junktim zwischen dem Moschee-Bau und einem christlichen Gotteshaus gebe. Sehr wohl aber erbitte er von den hiesigen Muslimen, „dass sie Verständnis und Unterstützung zeigen für unsere Wünsche in der Türkei. Die Christen brauchen nicht so viele Kirchen in der Türkei, wie die Muslime hier zu Lande Moscheen wollen. Deswegen ist es auch unsinnig, irgendwelche Gegenrechnungen aufzumachen. Ich weiß nur: Dort, wo Christen wohnen und wo das Christentum schon seit den Anfängen existiert hat wie in Tarsus, müssen sie frei und sicher ihren Glauben leben dürfen. Das ist unser Menschenrecht.“

Das komplette Interview zum Nachlesen finden Sie hier.

Unser Kommentar:

„Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht“, sagt Kardinal Meisner. Dieses „Menschenrecht“ ist aber ein von der UNO ohne GOTT, ohne Rücksicht auf die Rechte GOTTES definiertes. Es müsste vorerst Klarheit geschaffen werden, was denn „Religion“ überhaupt ist. Wie wir auf unserer Seite „(Die) Religion“ erklärt haben, gibt es objektiv nur eine Religion: die christliche; denn sie, und sie allein, ist die Religion GOTTES. Bei und vor Gott kann es nicht verschiedene, sich widersprechende (von Ihm anerkannte) Religionen geben. Für diese eine, wahre, göttliche Religion muss es immer und überall Freiheit geben; dies fordert das GOTTES-Recht. Streng genommen hat nur das ein (An-)Recht auf freie Existenz und Anwendung, was nicht gegen Gott ist. Sein Reich, das heißt, die Kirche, hat immer und überall das (An-)Recht auf Freiheit. Alle Gegen-Reiche, alle Feinde der Kirche und damit Feinde GOTTES haben kein Recht auf (öffentliche) Freiheit.

Zitat aus der Enzyklika Papst Pius‘ IX. „Quanta cura“ vom 8. Dezember 1864:

Von dieser absolut falschen Vorstellung über die Regierung des Staates, scheuen sie sich nicht, die irrige Meinung zu begünstigen, welche für die katholische Kirche und das Heil der Seelen im höchsten Grad zum Untergang führt, die bereits Unser unmittelbarer Vorgänger seligen Andenkens, Gregor XVI., als Wahnsinn bezeichnet hat [FN: Ebd.], und zwar, die Gewissens- und Religionsfreiheit sei das eigene Recht eines jeden Menschen. Dieses Recht müsse das Gesetz in jeder wohlgeordneten Gesellschaft proklamieren und sicherstellen. Für die Bürger bestehe ein Recht auf eine allgemeine Freiheit, die weder durch die kirchliche, noch durch die staatliche Autorität eingeschränkt werden darf, und die ihnen erlaubt, ihre Ansichten und Empfindungen durch das gesprochene Wort, durch Druckschriften, oder auf andere Weise offen bekanntzugeben und zu erklären. Während sie dies leichtfertig behaupten, bedenken und erwägen sie nicht, dass sie die Freiheit des Verderbens [FN: Augustinus, Epist. 105 al. 166.] verkünden. Es wäre ihnen freigestellt, alles mit den Mitteln menschlicher Überzeugung zu erörtern, da es an solchen Menschen niemals fehlen würde, die es wagen, der Wahrheit zu widerstehen und auf die Geschwätzigkeit der menschlichen Weisheit zu vertrauen. Der christliche Glaube und die christliche Weisheit vermögen es, aus der Lehre unseres Herrn Jesus Christus selbst zu erkennen, wie sehr diese höchst lügenhafte Eitelkeit gemieden werden muß [FN: Leo, Epist. 164 al. 133, § 2 edit. Ball.].

Für Kardinal Meisner ist aber der muslimische Allah-Kult ein „Beten und Feiern des Gottesdienstes gläubiger Menschen“, also Allah = GOTT und anti-christlich koran-gläubig = gläubig wie oder ähnlich wie christ-gläubig. Darum haben auch sie, die Antichristen, Anrecht auf den Bau von „Gotteshäusern“! Mehr als Wahnsinn – gemäß Papst Gregor XVI.! Kardinal Meisner irrt sich gewaltig. Eine Moschee ist doch kein Gotteshaus. Meint er etwa, Gott wohne tatsächlich darin wie in einer geweihten katholischen Kirche? Und meint er, Gott erhöre das „Gebet“ der Muslime zu „Allah“? Wähnt er, das sei auch Gottes-Dienst? Wenn ja, dann kann er sich gleich jetzt schon einen (wenn möglich grünen) Turban aufsetzen; denn aufgrund seiner Moscheebau-Freizügigkeit bei gleichzeitiger „politisch-korrekter“ Nicht-Solidarisierung mit der Bürgerbewegung „Pro Köln“, die noch den Mut hat(te), sich dafür öffentlich einzusetzen, dass (mindestens) eine solche Protz-Moschee nicht gebaut werden darf, wird die „konzils-katholische“ Führer- und Vorsteherschaft in ihrer vorauseilenden Unterwürfigkeit den heutigen Rest der christlichen Bürger schon mal in Köln (rund um den Dom, und diesen eingeschlossen) zu Parade-„Dhimmis“ degradiert haben.
Miserable Theologie und Exegese dient ihm dann auch noch zur Begründung und Rechtfertigung seines Fehlverhaltens. Da muss der Völkerapostel Paulus herhalten mit seinen Worten im Brief an die Korinther, Kapitel 9, Vers 23: „Allen bin ich alles geworden…„. Und das soll heißen: wir müssen, statt „Ängste schüren“ und Moscheen verhindern, weltoffen unsere Solidarität mit den Muslimen deutlich machen und auf „Austausch und Dialog mit ihnen setzen“! Als ob der heilige Apostel Paulus solches getan oder gutgeheißen hätte. Solidarität und Austausch mit den ärgsten Häretikern und Antichristen und Kirchenfeinden! Wie schal ist „das Salz der Erde“ doch schon geworden! Wenn das so weitergeht, wird es schon bald von den Muhammadanern „hinausgeworfen und zertreten werden“! Klar, dass man als „kraftloses Salz“ auch kein „Junktim“ zu machen wagt, dass man nur „schal“ bittet und nicht salzig fordert.

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Neue Karfreitagsbräuche in Köln

Posted by deislam - 22. März 2008

Wir zitieren aus PI News folgenden Post und werden ihn anschließend kommentieren:

In Köln ist es still. Seit gestern abend verzichtet man in Kneipen auf laute Musik. Sogar die nach außen schalldichten Diskotheken halten sich einmal im Jahr an die traditionell strengen Auflagen zum Karfreitag. Auch der türkische Wohltätigkeitsbasar im kulturell bereicherten Vingst nimmt darauf in soweit Rücksicht, als er die Nachbarn um Verständnis bittet, dass es etwas lauter werden könnte, wenn die Muslime vom Integrationsverein ab Karfreitag 11 Uhr ihre traditionelle Straßenfete feiern. Im Dom nimmt man ebenfalls Rücksicht. Die Herren des Malteserordens ziehen dort ganz in weiß auf. Die roten Templerkreuze sind verschwunden.

Der Wohltätigkeitsbasar des Bildungs- und Integrationsvereins in Vingst überrascht gleich zweifach. Erstens durch das Fehlen auch nur vereinzelter Deutscher, die offenbar trotz der freundlichen Einladung zur etwas lauteren Karfreitagsparty, die an die umliegenden Anwohner verteilt wurde, dem Fest fernzubleiben vorziehen. So verweigern sie sich auch diesmal wieder dem gutgemeinten Angebot, sich rechtzeitig in die versammelte Parallelgesellschaft zu integrieren. Zweitens durch das Fehlen jedweden Warenangebotes, das man doch auf einem Basar für gute Zwecke gewöhnlich vorzufinden erwartet.

Immerhin ist für das leibliche Wohl der bildungs- und integrationshungrigen Muslime bestens gesorgt. Beißender Qualm, wie er in originaler Duftnote nur durch das Verbrennen von Hammelfett zu bewerkstelligen ist, zieht in dicken Schwaden von mehreren Grills durch die Nachbarschaft. Anwohnern ist zu raten, bis Dienstag morgen alle Fenster geschlossen zu halten. Dann stört es auch weniger, wenn es etwas lauter zugeht.

Für die in Vingst verbliebenen Deutschen wird es also auch dieses Jahr, wie schon in den Jahren zuvor, nichts mit der feiertäglichen Ruhe, die uns als Medizin für die Seele verordnet sei, wie Kardinal Meisner zur gleichen Zeit im Dom predigt. Immerhin ist die beeindruckende Karfreitagsandacht dort deutlich besser besucht als das Hammelverbrennen im Rechtsrheinischen.

Die Kathedrale ist bis zum letzten Platz besetzt. Im hinteren Teil der Kirche drängen sich die Touristen, ebenso beeindruckt von der glanzvollen Leistung des exzellenten Domchores wie die Gläubigen, darunter auffallend viele Asiaten und Afrikaner. Spannend wird es bei den Fürbitten, hatte doch die [1] Qualitätspresse seit Tagen großen Wirbel um einen angeblich antisemitischen Text gemacht, mit dem um die “Erleuchtung der Juden” gebetet würde. Was Kardinal Meisner dann vorträgt, klingt ganz anders: “Die Juden, die du als erstes Volk erwählt hast: Möge der Herr ihnen auf ihrem Wege die Erfüllung gewähren, die ihnen verheißen wurde”. Erst später gibt es eine weitere Fürbitte, die aber nicht speziell auf die Juden bezogen ist, sondern auf “alle, die nicht an Christus glauben”. Dort wird dann um Erleuchtung gebetet.

Zum Schluß der Andacht gibt es einen besonderen Höhepunkt. Dann trägt der Kardinal das Kreuz in einer Prozession durch die Gläubigen in den hinteren Teil des Domes zu einer symbolischen Grabstätte. Das Besondere in Köln: Die Prozession wird traditionell von einer großen Abordnung von Angehörigen des [2] Malteserordens begleitet. Die Abkömmlinge der legendären Templer bildeten sich zur Zeit der Kreuzzüge in Jerusalem, wo sie sich der Krankenpflege und der Verteidigung des heiligen Landes verschrieben haben. An die Geschichte erinnern große rote Templerkreuze auf ihren langen weißen Umhängen. Ein seltenes Bild in unserer Zeit, die nicht müde wird, sich bei Muslimen für die damalige Einmischung zu entschuldigen. Vielleicht gar ein provozierendes Bild? Nach knapp 1.000 Jahren wurde es für die Kölner Malteser offenbar Zeit, sich neu einzukleiden. Ganz zeitgemäß mit weißen Umhängen, die dem historischen Modell bis auf eine Kleinigkeit gleichen: Das große rote Templerkreuz ist Ostern 2008 verschwunden. Immerhin, wenn man genau hinschaut, ist es noch ganz klein und verschämt an ihren Mützen. Wenn alle etwas Rücksicht nehmen, klappts eben auch mit Multikulti am Karfreitag!

Posted By PI On 21. März 2008 @ 21:00 In Christentum, Deutschland, Multikulti | 60 Comments

URL zum Artikel in PI News: http://www.pi-news.net/2008/03/karfreitagsbraeuche/

URLs in this post:
[1] Qualitätspresse: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,542556,00.html
[2] Malteserordens: Wir über uns – Geschichte der Malteser

Unser Kommentar folgt, doch inzwischen schon einmal folgende nützliche Links:

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