ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Mit ‘Mohammed’ getaggte Beiträge

Das neue Bild des Islam – Forschung und Fakten

Geschrieben von deislam - 26. Januar 2012

Zitat aus ISLAMFACTS.INFO:

Auf dieser Website geht es um die Geschichte des Islam und da vor allem um die ersten drei Jahrhunderte. Es ist die Zeit, wo nach traditioneller Darstellung Mohammed den Islam gründete und seine Religion in kurzer Zeit über die Hälfte der damaligen Welt verbreitete.

Die moderne Geschichtsforschung sieht diese Zeit jedoch vollkommen anders. Es gibt keinerlei Quellen- islamische oder nichtislamische- aus dieser Zeit, die über einen Propheten Mohammed und eine Religion namens Islam berichten würden. Alle islamischen Quellen stammen ausnahmslos aus späteren Jahrhunderten. Die zeitgenössischen Quellen kennen den Propheten, seine Religion und seine Eroberungen nicht.

Neueste Forschungen verschiedener Disziplinen weisen die bekannten islamischen Darstellungen als Erbauungs- und Rechtfertigungsliteratur späterer Jahrhunderte ohne irgend eine historische Basis nach. Sie weisen ferner nach, dass die Ursprache des Koran  nicht das behauptete Koranarabisch war, und dass wesentliche Teile des Koran bereits vor Mohammed im Umlauf waren. Die später ins Arabische übertragenen Texte weisen teils groteske Fehlübersetzungen auf – wie etwa das angebliche Kopftuchgebot.

Diese Seite ist auch der historisch-kritischen Forschung gewidmet. Es kann nicht sein, dass wissenschaftliche Methoden nicht auch auf den Islam angewendet werden dürften, sondern religiöse Legenden als historische Wahrheit geglaubt werden müssen.

Wen die Thematik interessiert sei auf das Buch Good Bye Mohammed verwiesen.

Das Buch repräsentiert den neuesten Stand der Forschung und zeichnet das  Bild der Entstehungdes Islam, so wie es sich nach heutigem Wissen darbietet. Dieses neue Bild hat nichts mit den Legenden gemein, wie sie uns erzählt werden.

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Mohammed ist überhaupt kein Prophet Gottes, sondern ihr aller Verfälscher

Geschrieben von deislam - 21. September 2010

Prophet AmosDer Mensch, jeder Mensch für sich, muss auf Erden entscheiden, welche von den sich als „Boten“, als „Gesandte“, als “Propheten” Gottes Ausgebenden echt sind und welche nicht. Das kann er im Normalfall mit der ihm von seinem Schöpfer miteingeschaffenen Gaben und Fähigkeiten. Die 10 Gebote Gottes sind jedem Menschen „ins Herz geschrieben“. Der Mensch kann Gott (den wahren Gott), den Ursprung und das Endziel aller Dinge durch das natürliche Licht seiner Vernunft aus den geschaffenen Dingen mit Gewissheit erkennen. Denn „das Unsichtbare an Ihm erschaut der denkende Verstand seit Erschaffung der Welt aus seinen Werken“ (Röm 1,20) Der heilige Augustinus: „Die Schöpfung antwortet dem, der sie befragt, nur wenn er auch zu richten und zu unterscheiden weiß… Dem einen ist sie stumm, dem andern steht sie Rede. Oder besser: sie spricht zu allen, aber die verstehen’s nur, die das Vernommene in ihrer Seele drinnen mit der Wahrheit zu vergleichen wissen.“ (Conf. 10,6,10) Mit der Erkenntnis Gottes geht aber einher die Erkenntnis Seiner Offenbarung, Seiner „Boten“, Seiner „Inspirationen“ („Erleuchtungen“). [Es gibt aber eine zweifache Ordnung der Erkenntnis, verschieden nicht bloß im Quell, sondern auch im Gegenstand der Erkenntnis. Im Quell: denn in der einen Ordnung ist es die natürliche Vernunft, mit der wir erkennen, in der andern der göttliche Glaube. Im Gegenstand: weil uns der Glaube außer den Wahrheiten, zu deren Erkenntnis die natürliche Vernunft gelangen kann, noch Geheimnisse vorlegt, die, weil in Gott verborgen, ohne göttliche Offenbarung unmöglich erkannt werden können. Der göttlichen Offenbarung ist es zu danken, dass im gegenwärtigen Zustand des Menschengeschlechtes auch das, was von göttlichen Dingen der menschlichen Vernunft an sich nicht unzugänglich ist, von allen mit Leichtigkeit, mit unerschütterlicher Gewissheit und vollständig irrtumsfrei erkannt werden kann. Jedoch ist nicht das der Grund, weshalb die Offenbarung als unbedingt notwendig bezeichnet werden muss; der Grund liegt vielmehr darin, weil Gott in Seiner unendlichen Güte den Menschen zu einem übernatürlichen Ziel bestimmt hat, zur Teilnahme an göttlichen Gütern, die alle Einsicht des menschlichen Geistes völlig übersteigen. (Vatican. de fid. cath. 4)]
Zu Levitikus 20,18 und Matthäus 5,17-20:
Blaise Pascal: „Die Heilige Schrift enthält genug Klarheit, um die Auserwählten zu erleuchten, und genug Dunkelheit, um sie demütig zu machen. Sie enthält auch genug Dunkelheit, um die Verstockten zu verblenden, und genug Klarheit, um sie zu verdammen und unentschuldbar zu machen.“

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ISA ist unverträglich mit JESUS und auch MOHAMMED ist unverträglich mit JESUS

Geschrieben von deislam - 22. Januar 2009

In einem “christlich-muslimischen Gespräch” in dem sehr zu empfehlenden Weblog “Karmelblume” schreibt sein Betreiber Gunther Maria Michel als abschließende Reaktion auf die ungehaltenen Antworten eines aufgebrachten, agressiven muslimischen Kommentatoren (namens Murat) folgende, unseres Erachtens alle Aufmerksamkeit verdienende, hevorragend formulierte “Aburteilung” des ständigen muslimischen Versuchs, Mohammed zu rechtfertigen und zu verherrlichen und den ISA des Korans mit dem JESUS der Bibel gleichzusetzen und mit Mohammed in Übereinstimmung zu bringen:

Da ist ein junger Moslem, der, wie ich ihm glauben will, aufrichtig danach strebt, ein guter, ein besserer Mensch zu werden, und sich als Vorbilder dafür Isa/Jesus, Mohammed und Ahmed Hulusi erwählt hat, die er alle zusammen in geistiger Harmonie wähnt. Aber ist Jesus, mit seinem Hauptgebot der Liebe zu Gott und zum Nächsten – und zwar zu jedem Nächsten, nicht nur zum Glaubensgenossen -, kompatibel mit Mohammed? Fragt sich doch: welcher Jesus und welcher Mohammed ist gemeint! Man muss blind oder verblendet sein, um nicht die wesentliche Unverträglichkeit und unverträgliche Gegensätzlichkeit des biblischen (alt- und neutestamentlichen) Jesusbildes zum koranischen Isa-Bild wahrzunehmen. Der Islam „löst“ das Problem dadurch, dass er die Bibel für verfälscht erklärt – ungeachtet der wissenschaftlichen Unhaltbarkeit dieser These, die übrigens im Islam nicht von Anfang an da war, sondern erst Jahrhunderte später in seinen Lehrbestand einging. An diesem Punkt wird deutlich, dass der Islam, genötigt durch sein Fundamentaldogma, der Koran sei wortwörtliche Offenbarung Gottes, unweigerlich auf Kriegsfuß mit der Wahrheit kommt. Das Herangehen der Muslime an die Bibel ist willkürlich und nicht auf wahre Erkenntnis gerichtet. Man bedient sich der Heiligen Schrift, um darin angebliche prophetische Vorankündigungen Mohammeds apologetisch auszubeuten, ansonsten gilt: alles darin, was den Offenbarungen, die Mohammed 600 Jahre nach Christus von einem Geistwesen in der arabischen Wüste empfing, widerspricht, ist „gefälscht“. Und dazu gehört zentral der koranische Isa, der inkompatibel ist mit dem biblischen Jesus. Und wie ist es mit Mohammed? Inzwischen gibt es ja Islamwissenschaftler, die mit Gründen bezweifeln, dass er eine historische Figur ist, die jedenfalls der Auffassung sind, dass die bestehende Quellenlage es nicht erlaubt, seine geschichtliche Existenz hochwahrscheinlich zu machen. Meine Intuition sträubt sich gegen diese These, und ich bleibe erst einmal dabei, dass Mohammed tatsächlich gelebt und die historische Weltreligion des Islam gestiftet hat. Aber was war er für ein Mensch? Die klassischen islamischen Quellen, die uns darüber Aufschluss geben, sind Koran, Hadithe, Sira. Das sind die Quellen, die von der islamischen Umma seit vielen Jahrhunderten angenommen sind und die das religiöse und kulturelle, das Außen- und Innenleben der Muslime total determinieren. Diese drei Quellen stehen durchaus in Harmonie untereinander, und wenn unser junger quranitischer Muslim die islamische Überlieferung und Prophetenbiographie verwirft, so ist das seine persönliche Vorliebe, aber diese ändert nichts am erwähnten Totaleinfluss der genannten Glaubensquellen auf den überwiegenden Teil der Umma, und sie ändert letztlich auch nichts an seiner eigenen spezifischen islamischen Prägung, denn der Mohammed des Korans ist nicht weniger sinnlich und gewalttätig als der der Hadithe und der Sira. Nicht nur ist Isa unverträglich mit dem biblischen Jesus, auch Mohammed, egal ob nur der koranisch geoffenbarte oder ob der von Sunna und Schia überlieferte, ist unverträglich mit Jesus. Ein Moslem, der Isa und Mohammed gleicherweise liebt, kann nur in einem inneren Dauerkonflikt stehen, sofern er Isa jemals als Jesus zu Gesicht bekommen hat, wie das beim Umgang mit Christen früher oder später unausbleiblich ist. Ich bin kein Psychologe, aber ich kann mir vorstellen, dass ein aufgestauter innerer Dauerkonflikt zu Aggressionen führen kann. Ob meine Erklärung nun stimmt oder nicht: die innere Zerrissenheit und Aggressivität Murats ist offenkundig. Wenn er mit dem Bild Mohammeds konfrontiert wird, wie Mohammed, zufolge den eigenen islamischen Quellen, wirklich war, wird er hochaggressiv, und diese Aggression richtet sich beredterweise gegen die „Ungläubigen“. Wie es in der Natur der Dinge liegt, braucht unser Jüngling ein Vorbild – zum Bewundern, zum Lieben, zum Verehren, zum Nachahmen, zum Sich-Identifizieren. Dieses Vorbild vollkommener Menschlichkeit ist unbewusst tief in seine Seele eingeschrieben: es ist Jesus Christus, das menschgewordene ewige Wort Gottes, nach dessen Bild und Gleichnis wir Menschen geschaffen sind. Mohammed entspricht diesem Bild leider nicht. Zwar hat die islamische Mystik Mohammed zum „vollkommenen Menschen“ hochstilisiert, aber dieses Bild ist eine Projektion der Sehnsucht, eine Fiktion, da dem realen Mohammed entgegengesetzt; bzw. zeichnet dieses Bild, inwieweit es am realen Mohammed Maß nimmt, ein wenigstens teilweise verzerrtes, trügerisches Ideal. Unterschwellig ist Murat sich dieses Zwiespalts bewusst, deshalb wird Murat im Angesicht der Wahrheit aggressiv. Er möchte aus einer inneren Einheit leben, er strebt sie an durch aszetische Übungen, aber die Einheit bleibt unerreichbar, solange er dem falschen Ideal folgt. Die koranischen Muster sind auch bei unserem jungen Sufi, der von dem Sendungsbewusstsein erfüllt ist, einen besseren, den wahren Islam zu verkörpern, voll wirksam: mich, den „Ungläubigen“, der ihm die eigenen islamischen Quellen vorhält, erklärt er 1. für geistig krank und 2. zum Tier (ich „saufe“ Wein und „fresse“ Schweinefleisch) und spart auch sonst nicht mit Schmähungen. Der islamische Mystiker, der sich mit Mohammed identifiziert und in Mohammed entschwindet (fana), ist zu einem unwahrscheinlichen Gefühlsspagat befähigt: in Liebesekstase zu Allah und Mohammed kann er lachend einem Feind Allahs und Mohammeds den Kopf abschlagen.

Noch ein letztes kurzes Wort zu Ahmed Hulusi: Dieser Sufimeister hat, wie andere Sufimeister auch, im Grunde keine personale Gottesbeziehung. Hier wird der Islam zu einem pantheistischen Monismus. Die Gefahr der Apersonalität ist jedem nichtchristlichen Monotheismus immanent, sie ist auch in der jüdischen Kabbalistik gegeben. Der christliche Trinitätsglaube ist der wahre Monotheismus, und allein der christliche Inkarnationsglaube zeigt uns, wie Gott wirklich ist und wie der Mensch von Gott gemeint ist. Murats Allah, der erhaben und stolz (einer der 99 Namen) in seiner Einsamkeit thront, evoziert in mir ein Bild aus einer Ikone, das ich in meinem Video „Alexander-Newski-Kathedrale“ gebracht habe, vielleicht kannst Du Dich erinnern. Es war nicht der Thron Gottes, sondern jemandes, der sein wollte wie Gott.

Siehe ferner:

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Weihbischof Jaschke kritisiert Anti-Koran Film

Geschrieben von deislam - 26. April 2008

Hans-Jochen Jaschek, WeihbischofDer bei der Deutschen Bischofskonferenz für den interreligiösen Dialog zuständige Weihbischof Hans-Jochen Jaschke hat gegenüber der katholischen Nachrichtenagentur (KNA) den Anti-Koran Film des niederländischen Rechtspopulisten Wilders als völlig unangebracht kritisiert. „Ich warne in der gegenwärtigen Gefühlslage davor, an religiöse Gefühle zu rühren.“ Angriffe auf den Propheten und den Koran verletzen Muslime in ihren religiösen Gefühlen besonders stark.

„Auf der anderen Seite müssen wir das Recht haben, mit Verstand und kühlem Kopf auch über die Schattenseiten von Religionen zu sprechen“, so der Weihbischof wörtlich. Das gelte für Christen, aber auch für andere Weltanschauungen.

Niederländische Kirchen und der Muslimische Dachverband hatten im Vorfeld den Anti-Koran Film zurückgewiesen und zu gegenseitigem Respekt aufgerufen.

Zitiert aus: CIBEHO – Arbeitsstelle der Deutschen Bischofskonferenz

Unser Kommentar:

Welche Verschlimmerung in unserer Gesellschaft muss vorher noch eintreten, ehe solchen “kirchlichen”, “katholischen” “Oberhirten” die Augen aufgehen und sie ihre Beschwichtigungspolitik, ihr Duckmäusertum zugunsten eines entschlossenen, mutigen, bekennenden Auftretens gegen die immer frecher werdende Subversion des Islams (und anderer anti-christlichen Eindringlinge in sie) aufgeben? Mit “Verstand und kühlem Kopf” hat diese Desolidarisierung mit den unter Inkaufnahme ihrer Unangefochtenheit in die Bresche Springenden nichts zu tun. Während sie vorgeben, “die religiösen Gefühle der Muslime nicht anrühren, nicht verletzen” zu wollen, sehen sie blind und unempfindsam hinweg über die verletzten Gefühle der Mit-Christen, die sich ob der Feigheit ihrer “Führer” bald nicht mehr zu wehren wissen. Wie wollen die denn je “auch über die Schattenseiten von Religionen” (des Islams z.B.) sprechen ohne “Angriffe auf den Propheten (Mohammed) und den Koran”?

Ein weiteres Zitat aus der CIBEHO:

Weihbischof Jaschke ist für islamischen Religionsunterricht und Moscheebau

Weihbischof Hans-Jochen Jaschke hat sich für islamischen Religionsunterricht an Schulen und für den Bau von Moscheen ausgesprochen. “Das Grundrecht der Religionsfreiheit muss von Christen ganz hochgehalten werden”, sagte er am Dienstagabend in Hannover bei einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung. Er habe als Christ ein großes Interesse daran, dass Muslime, die in Deutschland leben, ihren Glauben nicht verlieren, sagte Jaschke: “Wer seinen Glauben verliert, der ist ohne Wurzeln.”

Der Glaube müsse jedoch mit Freiheit und dem Verzicht auf Gewalt verbunden sein. Die Christen hätten in ihrer Geschichte gelernt, dass Toleranz lebensnotwendig sei. “Wo Religion mit Gewalt verbunden ist, führt sie in die Irre”, so der Weihbischof.

Unser Kommentar:
Da hat also ein Weih-Bischof “ein großes Interesse daran, dass Muslimeihren Glauben nicht verlieren”! Der bekennt also in aller Öffentlichkeit, dass er die Anhänger des Islams gar nicht (mehr) zum einzig wahren Glauben an JESUS CHRISTUS, den er als “Apostel” zu vertreten vermeint, führen will. Er ist sogar sehr interessiert daran und unterstützt sie noch, dass sie in ihrem Irrglauben, in ihrer Finsternis bleiben. Er befürwortet, fördert den islamischen Religionsunterricht und den Moscheebau. Gibt es Verkehrteres auf dieser Welt? “Das Grundrecht der Religionsfreiheit muss ganz hochgehalten werden.” Ja und das Höchsthalten des göttlichen Rechtes der einzig wahren Religion?

Zum Thema “Fitna” noch ein lesenswerter Brief an die EU aus “Deus Vult Caritatem“:

“An den Präsidenten der Kommission der Europäischen Gemeinschaften
Herrn José Manuel Barroso
B – 1049 Brüssel

Erklärung der EU-Außenminister zu „Fitna“ von Geert Wilders

Sehr geehrter Herr Präsident,
die EU habe sich von dem Film „Fitna“ distanziert, heißt es in Presse und Fernsehen. Zuständig für derartige Erklärungen sind Sie und die Kommission, nicht ein gerade stattfindendes Treffen von Ministern in Brdno, Slowenien. Insofern hätte ich erwartet, daß Sie die Außennminister zur Ordnung rufen und eine eigene Stellungnahme abgeben, so Sie dies für nötig hielten. Bisher habe ich nichts dergleichen vernommen. Oder spricht die EU mit Ihrem Einverständnis fortan in einer Kakophonie ihrer gerade zufällig tagenden Gremien?

Alle 27 Außenminister, so heißt es, sollen einmütig in die Distanzierung eingestimmt haben. Haben wir schon wieder Gesinnungsdiktate und 100%-Abstimmungen, wie wir sie bislang nur im ehemals totalitären Ostblock kannten? Hat ein einziger der 27 Minister sich zuvor wenigstens vergewissert, die Mehrheit seines Volkes hinter sich zu haben? Gewiß nicht!!

Ex cathedra und spontan stellten die 27 Minister fest, daß der Wilders-Film zu Unrecht den Islam mit Gewalt gleichsetze. Was um Himmels Willen hat sie zu dieser Wertung befähigt? Kennen sie allesamt den Koran, die Gewaltgeschichte des mohammedanischen Islam und die Gewaltsituation in den muslimsich dominierten Ländern in der Gegenwart? Wo immer der Islam herrscht, so muß ich feststellen, haben wir Menschenfeindlichkeit und Gewalt, geschweige denn Menschenrechte, sei es in Pakistan, im Jemen, in Saudi-Arabien, im Sudan, in Eritrea, in Somalia, in Nigeria, im Kosovo und oft genug auch schon in den Ghettos und Parallelgesellschaften in Europa.

Mohammed, der Begründer des Islam, war ein Krieger, ein Karawanenbandit, ein Beutemacher, ein Stammesmörder, ein Judenverfolger, ein Tempelschänder, ein „Schreibtisch“-Mörder gegen Apostaten, mithin in toto ein Gewaltmensch. Seine persönlichen Denk- und Handlungsweisen zum Umgang mit Frauen, Kindern und Andersdenkenden, so unmenschlich sie vielfach waren, lasse ich hierbei um der Sachlichkeit außen vor. Nach EU-Maßstäben war er zweifellos ein Terrorist, sozusagen der erste islamische. Nicht ohne Grund dient er allen Moslems als großes Vorbild und nicht ohne Grund berufen sich alle islamischen Terroristen auf ihn (Hadithe) und seinen Koran.

Geert Wilders hat nur etwa 15 menschenfeindliche Suren aus dem Koran zitiert. Insgesamt sind es jedoch über 200 Koranvorschriften zum Ermorden, Verfolgen und Schänden der Ungläubigen, Polytheisten (Christen), Juden und Sabäer. Hat Wilders nun etwa übertrieben oder sich gar zurückgehalten? Kritiker und die Minister weisen darauf hin, daß der Film nur altbekannte Sequenzen und Bilder zeige und deshalb ein böses Machwerk sei und Unfrieden stifte. Zum einen bestätigen sie damit die Authentizität des Filmmaterials, zum anderen verkennen sie, daß nicht der Film etwas Böses ist, sondern die dort gezeigten Suren und Mordtaten. Der Film ruft weder zum Morden, noch zum Verfolgen oder Schänden von Moslems auf, allenfalls sublim zum Herausreißen einer Koranseite. Wer immer meint, Wilders der Islamophobie bezichtigen zu müssen, sollte erst mal seine Glaubwürdigkeit nachweisen, inwieweit er nämlich je zuvor die Menschen- und Stammesmorde des Islam als das bezeichnet hat, was sie sie sind: Androphobie, zu Deutsch Menschenfeindlichkeit par excellence. Hier gibt es eine große Fehlanzeige, nicht nur bei den Ministern, sondern auch bei den Politikern, Sie eingeschlossen, ebenso in der Presse.

Sie und Ihre Kommissare könnten wenigstens mal zugeben, daß Sie vor lauter Einschüchterung durch die allgegenwärtige Bedrohung von Seiten der Muslime allesamt nicht mehr den Mut finden, den mohammedanischen Islam das zu nennen was er ist: eine faschistische Terrorideologie. Sie ist auch mitnichten zu schützen durch das hohe Gut der Religionsfreiheit. Der mohammedanische Islam ist bekanntlich weit mehr als eine Religion, er ist mindestens ebenso ein Diktat an die Moslems zur Unterwerfung und Gängelung der nicht-muslimischen Welt und ein enges, vor allem frauenfeindliches Korsett für das Privatleben. Beide Diktate sind nicht durch die Religionsfreiheit geschützt und es wird höchste Zeit, daß Sie, die Minister und die Regierungen der Mitgliedsstaaten dies erkennen und unsere Menschenrechte verteidigen und durchsetzen. Hierzu rufe ich Sie und Ihre Kollegen auf.

Es ist erkennbar und vielleicht sogar verdienstvoll, daß die Außenminister befürchteten, es könnte ähnlich wie nach den Mohammed-Karikaturen zu Brandschatzungen und Morden fanatischer Moslems gegen europäische Einrichtungen und Bürger kommen, und daß sie dies verhindern wollten. Dies dürfen sie dann aber auch bitte laut sagen, so daß es von jedem Bürger der EU mitgetragen werden kann. Irreführend hingegen ist die gebetsmühlenhaft ausgegebene Parole, die überwiegende Mehrheit der Muslime lehne Extremismus und Gewalt ab. Richtig, das sind je nach Zählweise 91 bis 93 Prozent aller Muslime in Europa. Hier muß aber hinzugefügt werden, daß es sich bei den Ablehnungsbeteuerungen der ca. 92 % zu einem nicht meßbaren Teil um Opportunismus und Takiya handelt und daß der verbleibende Teil, sofern die Beteuerungen ehrlich waren und sich durch Taten unterlegen ließen, gegen die Handlungsgebote des Koran verstößt und genau genommen nicht mehr in der Lehre Mohammeds steht, es also allenfalls Nennmoslems sind ohne innere Glaubensbereitschaft. Würden diese sich outen, würden sie als Apostaten gebrandmarkt und wären nach den Geboten des Koran des Todes. Mit diesen jedoch den gesamten Islam zu rechtfertigen und zu verteidigen, ist unredlich und eine schwere und unheilvolle Irreführung der EU-Bevölkerung. Ein gläubiger Moslem muß eo ipso gewaltbereit sein. Solange sie unterlegen sind, werden sie mit uns dialogisieren und sich auf Vereinbarungen einlassen. Sie haben dabei nicht nur im Hinterkopf, daß sie dem Koran zufolge berechtigt sind, diese sofort zu brechen, sobald sie überlegen bzw. in der Mehrheit sind. Sie und wir können uns demzufolge Dialoge und Vereinbarungen mit den Moslems sparen, wenn Sie und wir uns nicht selbst betrügen wollen. Unsere Menschenrechte wurden mit jahrhundertelangem Blutvergießen erkämpft. Sie sind es unseren Ahnen schuldig, sie wenigstens wirksam zu verteidigen. Insofern war das Statement der 27 Minister nicht nur voreilig und kriecherisch, sondern ein Verrat an den Menschen in Europa. Überhaupt nicht eingegangen sind sie auf die etwa 8 % erklärtermaßen gewaltbereiten Moslems. Bei über 50 Millionen Moslems in Europa sind dies 4 Millionen, die als Terrorist in Frage kommen, sozusagen bis ins letzte Dorf und jede Straße. Will die EU wirklich den Mantel des Schweigens darüber halten? Dieser Verrat an den Bürgern Europas darf sich nie mehr wiederholen und ich bitte Sie um Ihre verbindliche Zusage.

Es gibt Dutzende von Filmen, die in ähnlicher Weise wie „Fitna“ das Christentum auf seine Gewaltgeschichte reduzieren, bisweilen es sogar lächerlich machen, z.B. „Das Leben des Brian“. Es gibt sogar eine 12-bändige Kriminalgeschichte des Christentums. Mir ist nicht erinnerlich, daß Sie oder die EU-Minister jemals ebenso hurtig zur Verteidigung des Christentums aufgesprungen sind und die Kritiker und Filmemacher unaufgefordert ins Unrecht verwiesen haben. So wie Christen, Juden und andere Religionen Kritik und Satire ertragen müssen, sollten es auch die Verehrer Mohammeds mit Allahs Hilfe halten. Eine Religion mit dem Anspruch der Weltherrschaft wie der Islam sollte es nicht nötig haben, auf Ihre Verteidigerdienste und Ihre Förderung angewiesen zu sein. Damit stehen Sie vor allem außerhalb jeglicher Verfassung und Europa-Verträge. Bitte lassen Sie mich wissen, ob ich Ihnen wieder vertrauen kann.

Mit freundlichen und sehr besorgten Grüßen”

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Mohammed im Doppelpack (Mohammed – Leben und Legende)

Geschrieben von deislam - 20. April 2008

Der Orientalist Tilman Nagel porträtiert in zwei bemerkenswerten Büchern den Verkünder des Islam und analysiert die historischen Erscheinungsformen des Glaubens an Allah
Mohammed im Doppelpack

Der Glaube an die Heilswirksamkeit des Verkünders Mohammed vereint alle Muslime.
Von Hans-Peter Raddatz

Aufzählung Inmitten des pluralistischen Medienbetriebs wird Aufmerksamkeit zum hohen Gut. Dies trifft besonders auf die Literatur über den Islam zu, die in den letzten Jahren sintflutartig angestiegen ist.

Obwohl mit einem Werk gewaltigen Ausmaßes antretend, hat der deutsche Orientalist Tilman Nagel dennoch gute Aussichten, schnell wahrgenommen zu werden. Vor kurzem erschien sein doppelbändiges Opus Magnum, das neue Maßstäbe für das Verständnis des Islamgründers und dessen politischer Religion setzt. Der hier angebotene Erklärungsrahmen dürfte in der Orientalistik, die sich leider zur flachen Meinungs-”Wissenschaft” entwickelt hat, für lange Zeit seinesgleichen suchen.

Nagel, der zu den besten deutschsprachigen Kennern des arabischen Schrifttums gehört, wertet einen immensen Quellenbestand in präziser Detailarbeit aus und lässt ein Mohammedbild in völlig neuer Konkretheit erstehen – dies nicht nur für die Gründerzeit, sondern die gesamte islamische Geistesgeschichte.
Wechselwirkungen

Im Hauptband seines eineinhalbtausend Seiten starken Gesamtwerks über “Leben und Legende” des Verkünders und den muslimischen Glauben an ihn stellt er die verwickelten Abläufe des frühen Islam dar. Sie machen die vitale Wechselwirkung Mohammeds mit seiner Umgebung deutlich, deren Reaktionen ihm in schrittweisem Fortgang “offenbarten” , in welcher Weise die Eingebungen Allahs – nach Nagel seines “Alter Ego” – in den geistigen bzw. sozialen Rahmen seiner Zeit passten oder ihm anzupassen waren.

Im Folgeband, “Allahs Liebling” betitelt, zeigt Nagel anhand einer Reihe prominenter Islamautoren, dass die Jahrhunderte seit etwa 1200 keine Zeit der Stagnation gewesen sind. Im Gegenteil: Unaufhaltsam verklärte sich die Gestalt des Verkünders vom trefflichen Propheten bis zur mystisch-gnostisch anmutenden Lichtgestalt, deren Strahlkraft sogar Allah verblassen lässt. Es ist der tiefe Glaube an die Heilswirksamkeit des Verkünders, der sich zwar als einfachen Menschen bezeichnete, aber zum gottgleichen Übermenschen hochstilisiert wurde und es den heutigen Muslimen mehr als schwierig macht, die Wahrheit des Islam, die sich in Koran und Tradition unabweisbar gegen den Nichtislam definiert, zu relativieren. Jede Skepsis bedeutet Unrecht und rechtfertigt gewaltsame Korrekturen.

Dies schließt die Unterwerfung der Christen als unzulässige “Beigeseller” ein, deren Gottmensch Jesus die Schöpfungsmacht Allahs behinderte und sich zum “Knecht Allahs” wandelte. Auch die Frage der medinensischen Rabbiner blieb nicht unbeantwortet, die da gelautet hatte: “Was ist der Geist, auf den sich Mohammed beruft?” Dass es der Geist der Vertreibung und Vernichtung der Juden Medinas war, ist der jüdischen Tradition allerdings nicht, wie oft irrtümlich angenommen wird, völlig entgangen.
Blick auf den Ursprung

Nagels Leistung besteht in einer bemerkenswerten Darstellungskraft, die aus einer Fülle historischer Personen und Ereignisse weite Strecken des frühen Islam, die bisher in ungeklärtem Dunkel lagen, nun ins Licht nachvollziehbarer Geschichte hebt.

So lehnt er jene Interpretationen ab, die in Ermanglung oder Vermeidung historischer Information Mohammed anonymisieren und den Koran als inkompatibel mit der Tradition darstellen. Vielmehr wird die dynamische Verbindung zwischen beiden erkennbar, welche die Sicht der Gläubigen auf das Buch Allahs historisch veränderte.

So wie Mohammeds Alter Ego einst die Korrekturen herabsandte, als in Bezug auf die Juden und die Frauen Klärungsbedarf entstanden war, so beeinflusste später die an der islamischen Expansion wachsende Tradition die Auslegung des Koran.

Da Mohammed sich zum überragenden Vorbild verklärte, mussten sich auch seine Feindbilder auf die historische Gemeinschaft übertragen. Neben den nichtislamischen Zivilisationen als äußeren Widersachern sind es die inneren Abweichler, allen voran die Satiriker und ungehorsamen Frauen, die (damals wie heute) den Glauben gefährden. Dazu gehören auch die Legenden der Mohammed-Verfolgung, die der frühen Tradition das Material gaben, sich progressiv von negativen Aspekten zu reinigen und Selbstschutz durch Drohung zu betreiben.

Aus der Vielfalt solcher Schilderungen schält sich der Werdeprozess des Verkünders heraus, den man heute wohl mit “Learning by Doing” bezeichnen würde. Das Hanifentum, den altarabischen Eingottglauben, in seine Umgebung einfügend, pflegte Mohammed das Image des “heidnischen Propheten” , das ihm eine zunächst noch kleine Anhängerschar eintrug und gleichwohl die herrschende Klasse Mekkas wie deren polytheistische Kultverwaltung zu verunsichern begann.

Indem er zahlreiche Gründergestalten ihr Erleben der Ereignisse plastisch und teilweise auch drastisch schildern lässt, macht Nagel die zentralen Begriffe des Islam unmittelbar begreifbar. Neben der Hidjra , die nun kein Wendepunkt mehr ist, sondern lediglich den Weg zur Macht verzögert, erfahren seine Leser, was der Djihad , der äußere Kampf auf dem Wege Allahs, die Fitna , das innere Heuchlertum durch Unruhestifter und Abweichler, die Fitra , die einzig gerechtfertigte Daseinsform in der rituell bezeugten Wahrheit des Islam, eigentlich bedeuten.

Sie sind in der Frühzeit verwurzelte Grundlagen religionspolitischer Existenz, die im Erscheinungsbild des Verkünders und seiner Glaubensstiftung bis heute untrennbar verankert sind. Wer an dieser wahrsten aller Wahrheiten zweifelt, sät Unglauben und Feindschaft.
Das “Eisen Allahs”

So bleibt es nicht aus, dass sich Mohammed, der mit dem “Eisen Allahs” , dem Schwert, das Gute bringt, zum übergeschichtlichen Kriegsherrn emporschwingt, der allerdings fordert, “nicht an diejenigen zu erinnern, die als Beigeseller getötet wurden”, also als Christen. Es soll vergessen werden, dass Mohammeds Alter Ego den Islam durch die Definition gegen die jüdisch-christlichen “Schriftverfälscher” und ihre unerwünschten Lehren schuf. Diese Gedächtnislöschung hat fundamentale Folgen, die Nagel keineswegs verschweigt.

Die Verklärung Mohammeds zog nicht nur seine gottgleiche Erhöhung, sondern auch seine Entrückung ungeahnten Ausmaßes nach sich, welche die Gottheiten aller Zeiten übertraf und schließlich sogar Allah dazu zwang, den Gesandten als seinen Meister anzubeten. Er, der die Welt fortwährend neu schöpft, kann dies nur durch den “Gipfel des Absoluten” erwirken, durch den Gegenwartspunkt namens Mohammed, durch den hindurch die laufende Weltschöpfung Allahs, vor dem sich die Gläubigen niederwerfen, erst erkennbar wird. Nur durch den Verkünder kann das Sein aus dem Verborgenen ins Offenkundige treten. “Ohne Mohammed”, so resümiert der Autor kühl, “wäre Allah nicht Allah”.

Die überzeitliche Rangfolge Mohammed-Allah-Mensch macht ebenso deutlich, dass die christliche Schriftverfälschung nicht nur ersetzt, sondern durch etwas verstärkt wurde, was islamische Denker “Gottverfälschung” genannt haben. Denn was sich im Christentum als Göttliches offenbaren soll, ist der Geist Jesu, der die Schrift ersetzt, während das Göttliche im Islam sich im Menschen Mohammed offenbart, der am Koran vorbei Allah ersetzt.

Mit anderen Worten: Der Islam verletzt seine Prinzipien, indem er das Christentum als “Beigesellung” verwirft, um sich dieses Muster selbst anzueignen und Allahs Macht im geschichtlichen Diesseits zu nutzen.

Nachdenkliche Muslime warnen davor, dass sich in Mohammed nicht nur ein Übermensch, sondern ein Übergott inkarniert, der dazu verleitet, den Koran zur Überhöhung von Menschenmacht zu missbrauchen. Genau dies scheint indessen einige westliche Führer anzuziehen, die die Religion des Islam offenbar mit einer Art von magischem Fetisch verwechseln. Denn noch fehlt ihre Erklärung, warum Europa ohne den Islam nicht hätte entstehen können, obwohl ihre neuzeitliche Herrschaftsbasis ohne den spirituellen Kulturheros Mohammed zustande kam.

Für aufgeklärte Muslime, die weder im Orient noch im Westen ein Forum haben, besteht Muhammads Vorbild dagegen im historischen Genius, der den zivilisatorischen Fortschritt der vorislamischen Gesellschaft Arabiens bewirkte.
Historisierung

Wer glaubt, diese Bedingungen als Passepartout für alle Zeiten und Regionen verwenden zu können, geht auf eine Stufe der Humanität zurück, wie sie der historische Mohammed und die barbarische Gesellschaft des spätantiken Europa kannten. Bisher hat sich der real existierende Islam weder mit dem Ethikanspruch seines kosmisch entrückten Verkünders, noch mit der westlichen Toleranztheorie anfreunden können. Die Gründe – hochkomplex und vom “Dialog” bisher kaum erfasst – lassen sich nun in Tilman Nagels Werk so gut lesbar wie dokumentiert überprüfen.

Tilman Nagel: Mohammed. Leben und Legende. 1052 Seiten, 178 Euro.
Allahs Liebling. Ursprung und Erscheinungsformen des Mohammedglaubens. 430 Seiten, 79, 80 Euro.
Beide Bände sind 2008 im Münchener Oldenbourg Verlag erschienen.

Hans-Peter Raddatz, geboren 1941, ist Orientalist, Ökonom und Ethnologe. Er ist mehrfach als kritischer Sachbuchautor zu den Themen “Islam” und “Orient” hervorgetreten.

Freitag, 18. April 2008

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Ugandische Christen empört: Gaddafi attackiert die Bibel

Geschrieben von deislam - 15. April 2008

Libyscher Führer bezeichnet die Heilige Schrift der Christen als Fälschung.

Kampala (www.kath.net/idea)
Der libysche Revolutionsführer Muammar al Gaddafi hat mit Äußerungen zur Bibel im ostafrikanischen Uganda einen Sturm der Entrüstung entfacht. Bei der Eröffnung einer nach ihm benannten Moschee und bei einer afro-arabischen Jugendkonferenz bezeichnete Gaddafi die Bibel Mitte März als Fälschung.

Die heutige Bibel sei nicht diejenige, die Jesus und Mose offenbart worden sei; jemand müsse den Namen des Propheten Mohammed daraus gelöscht haben. Deshalb sollte man nach der „richtigen“ Bibel forschen, so Gaddafi.

Führende Vertreter der Christenheit in Uganda verwarfen diese Äußerungen als Affront und Unsinn. „Wenn Christen Ähnliches über den Koran sagten, gäbe es Krieg.“ Mit diesen Wirten zitiert die ugandische Zeitung „The Monitor“ den katholischen Erzbischof von Kampala, Cyprian Kizito Lwanga. Im Übrigen sei der Koran erst Jahrhunderte nach der Bibel im siebten Jahrhundert nach Christus entstanden.

„Wie kann man uns für etwas beschuldigen, das nicht in der Bibel vorhanden ist, weil es es gar nicht gab?“ so der Erzbischof. Er rief die Christen auf, Gaddafi zu vergeben wie Jesus jenen vergeben habe, die ihn kreuzigten. Totzdem könne man die Angelegenheit nicht auf die leichte Schulter nehmen, erklärte der Provinzsekretär der anglikanischen Kirche Ugandas, Kanonikus Aaron Mwesigye, im Namen von Erzbischof Luke Orombi.

Muslimischer Abgeordneter: Nicht auf Gaddafi hören

Auch in religiösen Gruppierungen im ugandischen Parlament sind Gaddafis Äußerungen auf Unverständnis und Unmut gestoßen. Der Sekretär der Parlamentarischen Gemeinschaft, die Gebetsfrühstücke organisiert, David Bahati, sieht in Gaddafis Worten einen Angriff auf die Prinzipien der religiösen Toleranz und Koexistenz.

Am besten sei es, wenn man die Äußerungen des Libyers einfach ignoriere. Der Vorsitzende der muslimischen Parlamentsgruppe, Ibrahim Kadunabbi, erklärte, es wäre besser gewesen, wenn Gaddafi zuerst nachgedacht hätte, bevor er seinen Mund auftat. Wie die ökumenische Nachrichtenagentur ENI beichtet, hat Gaddafi bereits in den siebziger Jahren bei einer Begegnung mit dem ugandischen Diktator Idi Amin die Bibel in ähnlicher Weise kritisiert.

Außerdem habe er Amin aufgefordert, Uganda in ein muslimisches Land umzuwandeln. Von den 28,8 Millionen Einwohnern sind 84 Prozent Christen und 12 Prozent Muslime. Der Rest gehört meist Stammesreligionen an.

12. April 2008, Ugandische Christen empört: Gaddafi attackiert die Bibel

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Pater Josef Herget, Gründer des Instituts St. Justinus, Mariazell, über den Islam

Geschrieben von deislam - 23. März 2008

Aus dem Eingangsreferat von Pater Josef Herget auf dem Kongress “Treffpunkt Weltkirche 2006″ (11.03.2006, Augsburg):

Der Auftrag Jesu

Es war der auferstandene Herr, der seinen Jüngern die Zusage gegeben hat, alle Tage bis zur Vollendung der Weltzeit bei ihnen zu sein und ihnen gleichzeitig einen konkreten Auftrag gab: „Darum geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern, tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung der Welt“ (Mt 28,20).

Christus beauftragt alle seine Jünger und sendet die Kirche jeder Generation, zur Verkündigung der Frohen Botschaft in die Welt hinein, und jede Ortskirche, jede Diözese verrät ihren Auftrag, wenn sie in ihrem Leben das Prinzip der Mission – die Verkündigung der Frohen Botschaft an Nichtchristen – verkümmern läßt. Papst Johannes Paul II. hat in seiner Enzyklika „Redemptoris missio die gesamte Kirche eindrucksvoll daran erinnert. Er schrieb: „Die Mission ist ein unbestechlicher Gradmesser unseres Glaubens an Christus.“

Eine der Versuchungen von heute besteht darin, das Christentum auf eine rein menschliche Weisheit zu reduzieren, gleichsam als Lehre des guten Anstands, und damit auch die Gleichheit aller Religionen zu propagieren.

Im Hinblick auf die beiden Religionen Christentum und Islam wird sogar häufig die sehr oberflächlich Meinung vertreten, daß die beiden Religionen einander sehr ähnlich seien und sich nur in unwesentlichen Details unterscheiden. Häufig kann man hören: „Wir glauben letztlich alle an den gleichen Gott.“ Dieses merkwürdige Denken schleicht sich immer mehr in die Kirche ein. Wer Bibel und Koran nur oberflächlich kennt, kann sehr leicht den Eindruck großer Ähnlichkeit haben. Und wegen der Bedeutung des christlich-islamischen Dialogs erscheinen dann die Unterschiede vernachläßigbar. Doch mit einer solchen Einstellung wird man weder dem Glauben der Christen noch dem Glauben der Muslime gerecht.

Der Islam muß in seiner politischen und religiösen Bedeutung viel ernster genommen werden, als man dies bisher im Westen meinte. Was in den Köpfen der Muslime und ihrer Führer vor sich geht, was sie glauben, wie sie denken, das ist den meisten Menschen der westlichen Welt unbekannt.

Weiterlesen – und Videoclip anschauen! Fotos betrachten!

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Geert Wilders Rede vor dem Holländischen Parlament

Geschrieben von deislam - 15. März 2008

Aus: Lionheart UK, aus dem Englischen übersetzt von deislam.

Geert Wilders, Fitna

“Frau Präsidentin, gestatten Sie mir vorerst, Ihnen meinen aufrichtigen Dank auszusprechen, dass Sie eine Debatte über den Islam eingeplant haben genau am Tage meines Geburtstages. Ich hätte mir kein schöneres Geschenk wünschen können! Madame Präsidentin, ungefähr vor 1400 Jahren wurde uns der Krieg erklärt durch eine Ideologie des Hasses und der Gewalt, die zu jener Zeit erstand und verkündet wurde durch einen Barbaren, der sich Prophet Mohammed nannte.
Ich beziehe mich auf den Islam.
Frau Präsidentin, lassen Sie mich beginnen mit der Grundlegung des islamischen Glaubens, dem Koran. Das zentrale Thema des Korans ist die Pflicht aller Muslime, alle Nicht-Muslime zu bekämpfen; ein islamischer “Mein Kampf”, in dem Kampf Krieg meint, Jihad. Der Koran ist vor allem ein Buch des Krieges, ein Aufruf, Nicht-Muslime niederzumetzeln (2:191, 3:141, 4:91, 5:3), sie zu rösten (am Spieß zu braten) (4:56, 69:30-69:32) und Blutbäder unter ihnen anzurichten (47:4). Juden werden mit Affen und Schweinen verglichen (2:65, 5:60, 7:116), während Leute, die an Jesus Christus als den Sohn Gottes glauben, gemäß dem Koran bekämpft werden müssen (9:30).
Frau Präsidentin, der Westen hat keine Probleme mit Juden oder Christen, aber er hat Probleme mit dem Islam. Es ist immer noch möglich, auch heute noch, den Koran einzusehen, den sie für gültig für alle Zeiten betrachten, ein Freibrief, um zu töten. Und genau das geschieht. Der Koran ist so abgefaßt, dass seine Anweisungen für alle Ewigkeit an die Muslime gerichtet sind, was die heutigen Muslime einschließt. Dies im Gegensatz zu Texten in der Bibel, die in einer Vielzahl von geschichtlichen Erzählungen formuliert sind, die sie in ferne Vergangenheit rücken. Laßt uns uns daran erinnern, dass es Muslime waren, nicht Juden oder Christen, welche die katastrophalen terroristischen Attacken in New York, Madrid und London ausgeführt haben; und dass es nicht ein Zufall war, dass Theo van Gogh brutal ermordet worden ist durch einen Muslim, Mohammed Bouyeri.
Frau Präsidentin, ich gebe zu, dass es Leute gibt, die sich Muslime nennen und unsere Gesetze respektieren. Meine Partei, die Freiheitspartei, hat selbstverständlich nichts gegen solche Leute. Jedoch, der Koran hat etwas gegen sie. Denn es steht geschrieben im Koran, in Sure 2, Vers 85, dass jene Gläubigen, die nicht an alles glauben, was der Koran sagt, gedemütigt und schwerste Bestrafung empfangen würden, was heißen will, dass sie in der Hölle werden schmoren müssen. In anderen Worten, Leute, die sich Muslime nennen, die aber, zum Beispiel, nicht an die Sure 9, Vers 30 glauben, die lautet, dass Juden und Christen bekämpft werden müssen, oder, zum Beispiel, in Sure 5, Vers 348, die lautet, dass die Hand eines Diebes abgehackt werden müsse, dass solche Leute gedemütigt und in der Hölle gebraten werden würden. Merken Sie sich, dass nicht ich es bin, der dies erfindet. All dies kann im Koran gefunden werden. Der Koran hält auch fest, dass Muslime, die nur an einen Teil des Korans glauben, in der Tat Apostaten sind, und wir wissen, was mit Apostaten geschieht. Sie müssen getötet werden.
Frau Präsidentin, der Koran ist ein Buch, das zur Gewalt aufruft. Ich erinnere das Haus daran, dass die Verbreitung solcher Texte ungesetzlich ist gemäß Artikel 132 unserer Strafgesetzes. Zudem schürt der Koran Hass und ruft nach Mord und Selbstverstümmelung (schwere Körperverletzung). Die Verbreitung solcher Texte ist strafbar aufgrund des Artikels 137(e). Der Koran ist deshalb ein sehr gefährliches Buch; ein Buch, das vollständig gegen unseren gesetzliche Ordnung und unsere demokratische Einrichtungen ist. In diesem Licht ist es absolut notwendig, den Koran zu verbannen zur Verteidigung und Durchsetzung unserer Zivilisation und unseres verfassungsmäßigen Staates. Ich werde eine Zweitlesungs-Motion vorschlagen zu diesem Zweck.
Frau Präsidentin, so etwas wie einen “gemäßigten Islam” gibt es nicht… Wie der türkische Premierminister Erdogan kürzlich sagte, und ich zitiere ihn, “es gibt keinen moderaten oder un-moderaten Islam. Islam ist Islam, und Punkt”… Der Islam verfolgt die Herrschaft. Er will seine imperialistische Agenda mittels Gewalt auf weltweiter Ebene einfordern (8:39). Das ist klar ersichtlich aus der europäischen Geschichte. Glücklicherweise wurde die erste islamische Invasion Europas in Poitiers im Jahre 732 gestoppt; die zweite in Wien im Jahre 1683. Frau Präsidentin, lasst uns sichergehen, dass die dritte islamische Invasion, die gegenwärtig in vollem Gange ist, ebenfalls gestoppt wird, trotz ihrer heimtückischen (hinterlistigen) Natur und trotz der Tatsache, dass sie, im Gegensatz zum 8. und 17. Jahrhundert, keine islamische Armee benötigt, weil die eingeschüchterten “Dhimmis” im Westen, auch jene in der niederländischen Politik, ihre Türen weit offen gelassen haben für den Islam und die Muslime.
Abgesehen von der Eroberung, Frau Präsidentin, ist der Islam auch darauf aus, eine völlig andere Form von Gesetz und Ordnung einzuführen, nämlich das Scharia-Gesetz. Das macht den Islam, nebst einer Religion für Hunderte von Millionen von Muslimen auch, und besonders, zu einer politischen Ideologie (mit politischen/verfassungsmäßigen) islamischen Grundwerten, etc.) Der Islam ist eine Ideologie ohne jeglichen Respekt für andere; weder für Christen, noch für Juden, noch für Un-Gläubige und auch nicht für Apostaten. Der Islam zielt darauf ab, zu dominieren, zu unterwerfen, zu töten und Krieg zu führen.
Frau Präsidentin, die islamische feindliche Einfall muss gestoppt werden. Der Islam ist das Trojanische Pferd in Europa. Wenn wir die Islamisierung nicht jetzt stoppen, wird Eurabia und Netherabia (Niederabia) nur eine Frage der Zeit sein. Vor 100 Jahren gab es ungefähr 50 Muslime in den Niederlanden. Heute sind ungefähr 1 Million Muslime in diesem Land. Wo wird das enden? Wir steuern auf das Ende der europäischen und holländischen Ziviliation zu wie wir sie kennen. Wo steht unser Premierminister in all dem? Als Antwort auf meine Fragen im Parlament sagte er, ohne mit der Wimper zu zucken, dass keine Rede davon sein könne, dass unser Land islamisiert würde. Nun, diese Antwort konstituierte einen geschichtlichen Irrtum, sobald sie geäußert wurde. Sehr viele holländische Bürger, Frau Präsidentin, erfahren die Präsenz des Islams um sich herum. Und ich kann berichten, dass sie genug haben von Burkas, Kopftüchern, rituellem Schlachten von Tieren, so-genannter Ehrenrache, schmetternden Minaretten, Beschneidungen von Frauen, Hymen-Wiederherstellungs-Operationen, Mißbrauch von Homosexuellen, Türken und Araber in Bussen und Zügen wie auch Rathaus-Informationsmaterial-Auslagen, Halal-Fleisch und Lebensmittelgeschäften und Einkaufszentren, Scharia-Prüfungen, des Finanzministers Scharia-Hypotheken und die enorme Übervertretung von Muslimen auf dem Gebiet der Kriminalität, einschließlich der marokkanischen Straßen-Terroristen.
Trotz all dem, Frau Präsidentin, bleibt Hoffnung. Glücklicherweise. Die Mehrzahl der holländischen Bürger ist sich voll bewußt geworden der Gefahr und betrachtet den Islam als eine Bedrohung unserer Kultur. Meine Partei, die Freiheitspartei, nimmt jene Bürger ernst und kommt zu ihrer Verteidigung.
Viele holländischen Bürger haben die Nase voll und rufen nach Taten. Jedoch ihre Vertreter in Den Haag machen genau nichts. Sie werden zurückgehalten durch Angst, politische Korrektheit oder einfach aus Wahlgründen. Dies ist besonders klar im Falle der PvdA, der Holländischen Arbeiter-Partei, die Angst hat, muslimische Stimmen zu verlieren. Der Premierminister sagte in Indonesien dieser Tage, dass der Islam keine Gefahr darstelle. Minister Donner glaubt, dass das Scharia-Gesetz fähig sein könnte, in Holland eingeführt zu werden, wenn die Mehrheit es wünscht. Minister(in) Vogelaar faselt über die Zukunft der Niederlande als einem Land mit einer Jüdisch-Christlich-Islamischen Tradition, und dass sie darauf abziele, dass der Islam in der holländischen Gesellschaft Fuß fasse. Indem sie das sagte, zeigt die Ministerin, dass sie völlig bekloppt ist. Sie verrät die holländische Kultur und beleidigt die holländischen Bürger.
Frau Präsidentin, meine Partei, die Freiheitspartei, verlangt, dass Ministerin Vogelaar ihre Aussage zurücknimmt. Wenn dies die Ministerin nicht tut, wird die Parlaments-Gruppe der Freiheitspartei ihre Unterstützung für sie zurückziehen. Es darf keine islamische Tradition eingeführt werden in den Niederlanden; nicht jetzt und auch nicht in hundert Jahren.
Frau Präsidentin, lassen Sie mich kurz eingehen auf die Antwort der Regierung auf den Bericht des WRR (Niederländischen Wissenschaftsrat für die Regierungs-Politik). Auf Seite 12 ihrer Antwort sagt die Regierung, dass der Islam nicht gegensätzlich sei zur Demokratie oder den Menschenrechten. Alles, was ich dazu sagen kann, ist dass die Dinge nicht mehr viel idiotischer werden können als das.
Frau Präsidentin, es ist fünf vor Zwölf. Wenn wir so weitermachen, wird der Islam das Ende der westlichen Zivilisation wie auch der niederländischen Kultur verkünden.
Ich möchte meinen ersten Erstlesungs-Beitrag abrunden mit einem persönlichen Aufruf an den Premierminister namens sehr vieler holländischer Bürger: stoppen Sie die Islamisierung der Niederlande!
Mr. Balkenende, eine historische Aufgabe lastet auf Ihren Schultern. Seien Sie mutig. Tun Sie, wonach viele holländische Bürger schreien. Tun Sie, was das Land braucht. Stoppen Sie alle Einwanderung aus muslimischen Ländern, verbieten Sie jeglichen Neubau von Moscheen, schließen Sie alle islamischen Schulen, verbieten Sie Burkas und den Koran. Weisen Sie alle kriminellen Muslime aus dem Land, auch jene marokkanischen Straßen-Terroristen, welche die Leute verrückt machen. Nehmen Sie Ihre Verantwortung wahr! Stoppen Sie die Islamisierung!
Genug ist genug, Herr Balkenende. Genug ist genug.”

Hierzu eine sachdienliche Linkliste:

Und der Film von Geert Wilders wird demnächst hier online sein!

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Der Vatikan und die Mohammed-Karikaturen

Geschrieben von deislam - 3. März 2008

Vatikanstadt – Vertreter des Vatikan und der Kairoer El-Azhar-Universität haben die erneute Publikation von Mohammed-Karikaturen verurteilt. Meinungsfreiheit könne niemals eine Verletzung religiöser Gefühle rechtfertigen, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung des katholisch-islamischen Dialog-Komitees, dessen Wortlaut der Vatikan am Donnerstag veröffentlichte. (Englische Version hier!) Die ständige Arbeitsgruppe hatte Anfang der Woche unter Leitung von Scheich Abd el-Fattah Alaam und Kurienkardinal Jean-Louis Tauran in Kairo ihre Jahrestagung gehalten.

Das Komitee wandte sich gegen eine “wachsende Zahl von Angriffen gegen den Islam und seinen Propheten sowie andere Angriffe gegen Religion”. Gläubige dürften nicht zum Ziel von Provokationen werden. Auch religiöse Symbole seien zu respektieren.

Appell an die Medien
Zugleich appellierten die Vertreter des Vatikan und der islamischen Hochschule an die Medien, gegenüber einem Missbrauch der Meinungsfreiheit für Religionsbeleidigung wachsam zu sein. Presse, Rundfunk und Fernsehen in allen Ländern sollten sich jeder Form von Extremismus entgegenstellen und zu Respekt ermutigen.

Mitte Februar hatten zahlreiche dänische Zeitungen eine der Mohammed-Karikaturen abgedruckt, die schon vor zwei Jahren Anlass für schwere Proteste unter Muslimen waren. Die Blätter reagierten damit auf bekanntgewordene Mordpläne gegen den Karikaturisten der Zeitung “Jyllands-Posten”. (kna)

Quelle: Kölner Stadtanzeiger:
http://www.ksta.de/html/artikel/1204178941706.shtml

Im Folgenden unsere Übersetzung (aus dem Englischen) der Erklärung von Kairo:

ABSCHLUSSERKLÄRUNG DES JAHRESTREFFENS DES GEMEINSAMEN KOMITEES FÜR DIALOG DES STÄNDIGEN KOMITEES VON AL-AZHAR FÜR DEN DIALOG ZWISCHEN DEN MONOTHEISTISCHEN RELIGIONEN UND DEM PÄPSTLICHEN RAT FÜR INTERREGLIGIÖSEN DIALOG (VATIKAN) (KAIRO, 25-26. Februar 2008), 28. 02.2008

Abschlusserklärung

  • An die Rolle von monotheistischen Religionen glaubend, dass sie eine feste Grundlage bieten für die Werte des Friedens, der Wahrheit, der Gerechtigkeit, des rechten Verhaltens und der Zusammenarbeit in der Entwicklung und im Gebrauch der Ressourcen der Erde für das Wohl der ganzen Menschheitsfamilie, wodurch Brüderlichkeit, Frieden und Glück für alle Völker verwirklicht werden;
  • Bekräftigend, dass es wichtig ist, dass diese edlen Prinzipien und beispielhaften Werte das menschliche Verhalten leiten, besonders in der gegenwärtigen Zeit, da Grenzen und Unterscheidungen zwischen Völkern abnehmen und das Phänomen von Gewalt, Extremismus, Terrorimus zunimmt, gepaart mit Verachtung gegenüber Religionen, religiösen Werten und allem, was für heilig gehalten wird;
  • In Betracht ziehend den Ort von al-Azhar al-Sahrif, seine Geschichte und seine angesehene Funktion innerhalb der islamischen Welt;
  • Würdigend auch die besondere Aufgabe des Päpstlichen Rates für Interreligiösen Dialog innerhalb der Katholischen Kirche;
  • Auf beiden Seiten die Wichtigkeit anerkennend der gegenseitigen Kenntnis und des Suchens nach gemeinsamen Grundlagen zwischen den zwei Religionen als einer Basis für weitere (breitere) Zusammenarbeit und verbesserte Beziehungen;
  • Hielt das Gemeinsame Komitee sein Jahresreffen am al-Azhar-Hauptsitz am Montag, 25. Februar und Dienstag, 26. Februar 2008 unter dem gemeinsamen Vorsitz von Professor Scheich Abd al-Fattah Alaam, Wakil von al-Azhar, und dem Präsidenten des Ständigen Komitees von al-Azhar für den Dialog mit Monotheistischen Religionen, und Ihrer Eminenz Kardinal Jean-Louis Tauran, dem Präsidenten des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog.

Das Komitee prüfte mit Hilfe von Unterlagen, die durch den hochwürdigen Pater René-Vincent de Grandlaunay und Professor Abdallah Mabrouk al-Naggar vorgestellt wurden, das Thema “Glaube an Gott und Nächstenliebe als die Grundlagen für den Interreligiösen Dialog”.

Im Verlaufe seines Gedankenaustausches unterstrich das Komitee gemeinsame Prinzipien und hob geteilte geistige und moralische Werte hervor. Diese verhelfen dazu, das Gewissen zu bilden und die Vernunft zu erhellen, indem sie dem Denken und Benehmen Anleitung verschaffen, insbesondere hinsichtlich der Beziehungen mit Brüdern und Schwestern der anderen Religion. Das Komitee diskutierte auch die Frage der freien Meinungsäußerung, indem es festhielt, dass diese niemals es rechtfertigen kann, die Gefühle von Menschen in religiösen Dingen zu verletzen, wodurch angespannte Beziehungen entstehen und die geschwisterliche Liebe zerstört wird.

Das Komitee verurteilte eindringlich die Weiterveröffentlichung von beleidigenden Karikaturen und die zunehmende Anzahl von Angriffen gegen den Islam und seinen Propheten, wie auch andere Angriffe gegen die Religion. Es wurde Kenntnis genommen von den Worten Papst Benedikts XVI. in einer Rede vor dem Botschafter Marokkos beim Heiligen Stuhl, in welcher er die Überzeugung ausdrückte, dass: “um Frieden und Verständnis zu fördern zwischen den Völkern und den Menschen, es nötig ist, dass ihre Religionen und Symbole respektiert (geachtet) werden und dass die Gläubigen nicht Gegenstand von Provokationen werden, welche Schaden/Verletzungen verursachen ihrer religiösen Bindung (Hingabe) und Empfindung.” (20. Februar 2006).

Die Mitglieder des Komitees drückten ihre Befriedigung aus über das erreichte Übereinkommen und sie sehen es als eine Ermutigung an, sich für den Dialog weiter einzusetzen.

Am Ende des Treffens vereinbarten die Teilnehmer folgende Empfehlungen:

  1. zu bekräftigen, dass alle Religionen die Würde und Ehre der menschlichen Person achten ohne Unterschied (Berücksichtigung) der Rasse, Farbe, Religion oder Überzeugung, und jede Verletzung der persönlichen Integrität, des Besitzes und der Ehre verurteilen;
  2. wahren Respekt zu fördern gegenüber Religionen, Glauben, religiösen Symolen, heiligen Büchern oder was immer für heilig gehalten wird: religiöse Führer, sowohl Muslime wie auch Christen, wie auch Intellektuelle und Erzieher sollten jede Anstrengung machen, diese Werte in ihren Aktivitäten an den Orten des Lernens und auf allen Stufen der Gesellschaft einzuschärfen;
  3. an jene zu appellieren, die verantwortlich sind für die Massenmedien, ob geschrieben oder ausgestrahlt, in allen Ländern, wachsam zu sein, dass die Meinungsfreiheit nicht als ein Vorwand genommen wird, um Religionen, Überzeugungen, religiöse Symbole und alles, was als heilig gilt, zu beleidigen, sondern vielmehr dem Extremismus entgegenzutreten, gegenseitige Annahme, Liebe und Respekt gegenüber allen zu ermutigen, ungeachtet ihrer Religion;
  4. den Austausch von Ansichten zu ermutigen in Sachen gemeinsamen Interesses;
  5. die Anwendung dieser Empfehlungen zu beurteilen während der zukünftigen Treffen des Komitees.

Das Komittee vereinbarte, dass das nächste (Treffen) stattfinden werde in Rom, vom 24.-25. Februar 2009.

Ihre Eminenz Kardinal
Jean-Louse TAURAN
Präsident des Päpstlichen Rates
für den Intereligiösen Dialog

Professor Sheikh
Abd al-Fattah Muha
Präsident des Komitees für den Dialog
Al-Azhar

Siehe auch: Supreme Council for Islamic Affairs (Arab Republic of Egypt)

Unser Kommentar:

Die bisherige Fehlhaltung und Fehlleistung der höchsten katholischen Kirchenführung und damit der einflußreichsten Instanz für die ganze Christenheit (und damit für die ganze letztlich in ihrem wahren Guten auf dem Christentum fußende Zivilisation) gegenüber der zweitgrößten “monotheistischen Weltreligion” scheint trotz aller längst vorgebrachter Argmente, trotz aller in die Augen springender Evidenz, so felsenfest, so “petrinisch” gegründet (verhärtet), dass wohl nur eines noch zur effektiven Besinnung, Neubeurteilung und Umkehr führen kann: die Katastrophe, der Supergau, der daraus nun nach und nach immer greifbarer, immer spürbarer, immer mehr Betroffene Einschließender entstehen wird.
Nicht die Mohammed-Karikaturen sind es, die als “Provokation” sozusagen “a priori” zu verurteilen sind, sondern Mohammed und sein Koran. Bei gesundem, unterrichtetem und wachem Menschenverstand ist es spontan einsichtig, dass für alle Menschen, gleich wo sie leben, Mohammed und sein Koran die “Provokateure schlechthin” sind. Von ihrem Auftreten an. Dass die Führer des Islams die Repräsentanten der katholischen Christenheit zur Akzeptanz und Aufwertung ihres Glaubenssystems in jeder ihnen gebotenen Weisen genüsslich ausnutzen, ist verständlich. Sie heißen den ihnen vor allem vom Vatikan seit dem II. Vatikanum angebotenen interreligiösen Dialog noch so gerne gut und stellen dieses hilfsbereite, ja geradezu brüderliche Zugehen auf ihn von seiten der vatikanischen Christenführer hoch auf den Scheffel. Da seht, rufen sie gewissermaßen der noch skeptischen, nichts-Gutes-ahnenden Welt zu, wie wir Führer, wir Vorangehenden der katholischen Kirche und wir Maßgeblichen des Islam positiv, vertrauensvoll aufeinander zugehen. Unsere beiden Religionen “bieten eine feste Grundlage für die Werte: Frieden, Wahrheit, Gerechtigkeit, richtiges Betragen, Zusammenarbeit zum Wohl der ganzen Menschheit, Brüderlichkeit, Frieden und Glück für alle Völker”! Und damit werden zwei Weltanschauungen, zwei “Wahrheiten” als praktisch gleichwertig nebeneinandergestellt, die absolut unvergleichbar, unvereinbar, unversöhnlich, sich gegenseitig ausschließend sind. Da ist einerseits die christliche Religion, die Religion JESU CHRISTI, des Mensch gewordenen Sohnes GOTTES, und da ist ihre Gegen-”Religion”, diejenigen des erbärmlichen Wüstensohnes Mohammed. In natürlicher wie vor allem übernatürlicher Wirklichkeit verhalten sich Christenheit und Islam wie Wahrheit und Lüge, wie Frieden und Krieg, wie Tag und Nacht, wie Licht und Finsternis, wie Himmel und Hölle, wie CHRISTUS und ANTICHRIST, wie GOTT und SATAN. Und Satan, dieser Inspirator, dieser Anstachler dieser Gegenreligion will nun erreichen, dass die Meinungsfreiheit der Christenheit und aller Welt so eingeschränkt wird, dass niemand mehr in der Lage ist, ihn und seinen “Gesandten”, seinen “Propheten” und sein “Herabgesandtes”, ihn den Lügner und Fälscher und seinen Betrug offen, unverbrämt zu kritisieren, ihn, Mohammed, und ihn, den Koran, so darzustellen, wie sie in aller Wahrheit und Wirklichkeit sind. Und die derzeitigen Ober(st)hirten der katholischen Christenheit handeln als hätten sie den Verstand verloren, als wären sie völlig unfähig geworden, die Geister zu unterscheiden, als könnten sie das Teuflische, das Verführerische nicht mehr wahr-nehmen! Sie setzen sich sozusagen mit Beelzebul, mit dem Diabolos an einen Tisch und rufen aus: Seht, wie wir uns gut vertragen! Und dieser zischt: Zollt endlich auch ihr, die ihr mich und all mein Heiliges karikiert, verachtet und beleidigt und angreift und bekämpft, (gebührenden) Respekt, und arbeitet mit mir, auf der Basis der gemeinsamen Grundlagen, zusammen, zu eurem Wohl und Heil. Und weil der “Vatikan” auf diesen “Deal” (schon so lange) eingeht und alle Welt einlädt, ja förmlich drängt, ein Gleiches zu tun, glauben viele, genau das auch tun zu müssen, nicht anders zu können, nicht anders zu dürfen. Der Sündenfall wird vererbt an die Massen. Und es entsteht daraus der “Mainstream” der “Correctness”. Die Klarsichtigen müssen sich gefallen lassen, von den Trüb- und Uneinsichtigen als Intolerante, ewig Argwöhnische, stets Feindschafts-Witternde gebrandmarkt und in ihrem Widerstand behindert zu werden. Und das Reich der Finsternis wächst und wuchert und verdrängt und überdeckt und erstickt das Reich des Lichtes und des Friedens.

Doch Christus sprach zum Verführer in der Wüste: Weiche von mir, Satan!

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Ein universelles “Blasphemie”-Gesetz?

Geschrieben von deislam - 28. Februar 2008

The Legacy of JihadVon Andrew G. Bostom – (Aus dem Amerikanischen von deislam)

Vor ungefähr zwei Wochen wurden “drei Männer mit einem muslimischen Hintergrund” von der dänischen Polizei aufgrund anti-terroristischer Klagen verhaftet, die verdächtigt wurden, eine Verschwörung angezettelt zu haben, Kurt Westergaard, einen Karikaturenzeichner für Jyllands-Posten, zu ermorden. Westergaard ist einer der 12 Karikaturenzeichner, der am 30. September 2005 Karikaturen des Propheten Mohammed veröffentlicht hatte, um gegen die stillschweigende Durchsetzung in der dänischen Gesellschaft des Islamischen Tabus mittels Einschüchterung zu protestieren, Mohammed abzubilden, ganz egal ob banal, oder beleidigend – ein klarer Verstoß gegen die westliche freie Meinungsäußerung.

Nachdem er Kenntnis erhalten hatte von den Festnahmen, kommentierte Westergaard (bekannt für diese Karikatur) treffend:

“Ich denke… dass die Wirkung dieser geistesgestörten Antwort auf meine Karikatur für den Rest meines Lebens dauern wird. Es ist in der Tat traurig, aber es ist eine Tatsache meines Lebens geworden.”

Und innerhalb dreier Tage, am 15. Februar 2008, wurde Westergaard, womit die überall um sich greifende Furcht vor gewalttätiger muslimischer Vergeltungsmaßnahme bestätigt wird, welche offenbar die dänische Gesellschaft gepackt hat, aus seinem polizeibeschützten Hotelzimmer hinausgeworfen, da er für “ein zu großes Sicherheitsrisiko” gehalten wird. Nun sind der 73-jährige Karikaturist und seine Frau obdachlos.

Nicht überraschend, da Zeitungen in Dänemark, und über ganz Europa, die 12 ursprünglichen Karikaturen in Solidarität mit dem bedrohten Karikaturisten ebenfalls veröffentlichten, folgten heftige Proteste durch dänische Muslime (einschließlich Verbrennungen, und möglicherweise einer Bombenverwendung). Weitere gewalttätige Demonstrationen fanden in muslimischen Gemeinschaften im Mittleren Osten und in Asien statt.

Unzureichende Aufmerksamkeit wurde bis jetzt einer bemerkenswerten – und einer bemerkenswert abschreckenden Äußerung geschenkt, die am Freitag, 15. Februar 2008 durch Ekmeleddin Ihsanoglu, dem Türkischen Generalsekretär der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) mit Sitz in Dschidda (Jeddah), das einzige pan-islamische politische Organ, das 57 Mitglieder umfaßt, einschließlich die säkulare Türkei, herausgegeben wurde. Indem er der Einfachheit halber die Weiterveröffentlichung in Dänemark von 12 banalen Karikaturen, welche den Propheten Mohammed darstellen als einen dringenden, gesunden Protest des zum Erliegen gebrachten Komplotts durch Muslime, einen der originellen dänischen Karikaturisten, Kurt Westergaard zu ermorden, und die unmoralische Gleichwertigkeit nicht bemerken zu wollen, ignorierte, sagte Ihsanoglu:

Durch die Weiterverbreitung dieser Karikaturen gehen wir auf einen größeren Konflikt zu, und dies zeigt, dass beide Seiten Geiseln sein werden ihrer Radikalen.

Indem er fortfuhr, bewies Ihsanoglu des weiteren sowohl die vollständige Abwesenheit von Selbst-Kritik, und den Triumphalismus des islamischen Weltbildes, das versucht, seine Scharia-begründeten Ideen, die antithetisch sind (im Gegensatz stehen) zur Gewissens- und Meinungs-Freiheit – der ganzen Welt aufzuzwingen:

Es dient nicht der Verbesserung eurer Rechte und der Ausübung eurer Freiheiten, wenn ihr diese Rechte gebraucht, um die heiligsten Werte und Symbole anderer zu beleidigen und Hass zu schüren… Das ist sehr falsch, ein provokativer Weg – unannehmbar.

Zwei Jahre früher, am 18. Januar 2006, hatte Ihsanoglu als Antwort auf den ersten Abdruck der dänischen Karikaturen “… die Veröffentlichung von blasphemischen und beleidigenden Karikaturen des Propheten Mohammed” gebrandmarkt. Er schloß mit der Bemerkung, dass dieser “islamfeindliche” Akt eines “Sakrilegs” irgendwie “… internationale Prinzipien, Werte und Ethik verletzten, die in verschiedenen Resolutionen und Erklärungen der Vereinten Nationen enthalten seien”. Diese Empfindungen Ihsanoglus (und der OIC, die er vertritt) wurden dreister wiederholt von Scheich Yusuf al-Qaradawi während einer Predigt, die am 3. Februar 2006 gesendet wurde. Qaradawi verlangte ein Handeln von den Vereinten Nationen in Übereinstimmung mit der rein islamischen, scharia-begründeten Interpretation von “Blasphemie”:

… die Regierungen (der Welt) müssen dazu gedrängt werden zu verlangen, dass die Vereinten Nationen eine klare Resolution oder ein Gesetz annehmen, welches Beleidigungen von Propheten – von Propheten des Herrn und seiner Botschafter, seiner heiligen Bücher und der religiösen Stätten kategorisch verbietet.

Aber der geschmeidige Ishanoglu, in gänzlichem Gegensatz zu seinen heftigen Attacken auf die dänischen Karikaturisten, hat niemals ein Statement abgegeben, in welchem er die Predigten autoritärer, sehr populärer muslimischer Kleriker wie eines Yusuf al-Qaradawi zum Beispiel, verurteilt hätte, welcher anderswo öffentlich Mohammed als Prototyp eines Jihadisten proklamiert hat.

Scheich al-Qaradawi, einer der einflussreichsten heutigen muslimischen Denker, geistlicher Leiter der Moslem-Bruderschaft (Muslim Brotherhood), und Oberhaupt des Europäischen Fatwa-Rates, erreicht enorme Zuhörerschaft während seiner regelmäßigen Auftritte auf Al-Jazeera und anderen arabischen Fernsehstationen. Qaradawi’s aufhetzerische Predigt vom 3. Februar 2006, welche die ursprüngliche Veröffentlichung der dänischen Karikaturen mit der Abbildung des muslimischen Propheten Mohammed behandelte, beginnt mit wütendem, selbstgerechtem Zorn, geht über in den für Qaradawi nunmehr standardisierten pro-forma Judenhass, und schließt, sehr beunruhigend, mit den nur dünn verschleierten Drohungen mit Terrorismus gegenüber den “Westländern, den Amerikaner, und Europäern.”

Aber die blanke Scheinheiligkeit dieser die Karikatur-Darstellungen Mohammeds verächtlich machenden Statements können nur richtig gewichtet werden, wenn sie im größeren Gesamtkontext seines frommen Jihadismus gesehen werden, ganz besonders Qaradawi’s vorherige Charakterisierung “Mohammeds als ein Djihad-Modell”:

Die Propheten, die Allah vor Mohammed sandte, waren gesandt für eine begrenzte Zeit… und an ein besonderes Volk… Allah gründete im Leben Mohammeds allgemeine, ewige und alles einschließende Charakteristiken, und er gab jedem Menschenwesen die Möglichkeit, ihn nachzuahmen und sein Leben als ein Modell zu nehmen… Der Christ ist unfähig, Jesus zu imitieren bezüglich Krieg und Frieden, denn Jesus kämpfte nie, noch schloss er Frieden.
Allah hat Mohammed auch in einen Inbegriff (Verkörperung) für religiöse Krieger (Mujahedin) gemacht, da er Mohammed befahl, für die Religion zu kämpfen.

Zuvor führte Qaradawi sowohl die Ziele und die zulässigen “Taktiken” für jene gegenwärtigen Muslime aus, die er ermutigt, den Jihadkrieg zu führen. Juden, und ihre Alliierten, figurieren an prominenter Stelle in diesen Aussagen. Zum Beispiel, beim Treffen im Juli 2003 in Stockholm des Europäischen Rates für Fatwa und Forschung, betonte Qaradawi die orthodoxe islamische Grundlage für menschliche Selbstmord-Bomben- “Märtyrer Operationen”, die gegen alle israelische Bürger gerichtet sind, die er überdies als klassische “Harbis” bezeichnete, gesetzlich erlaubte Ziele im Dar al Harb.

Obschon weder die Ermahnungen Qaradawis für einen uneingeschränkten Jihad gegen die israelischen Juden, noch sein konstantes Hetzen gegen die Juden überraschend sind, hat er doch auch für Jihad Märtyrer-Operationen gegen die amerikanischen Streitkräfte in Irak aufgerufen, und noch unheilverheißender hat Qaradawi unverfrorene Appelle an die Muslime gerichtet, einen “Wiedereroberungs-Jihad” zu führen gegen Europa. Seine öffentliche Fatwa vom 2. Dezember 2002 lautete:

“Der Islam wird nach Europa zurückkehren als ein Eroberer und ein Sieger, nachdem er aus ihm zweimal vertrieben worden ist – einmal aus dem Süden, von Andalusien, und ein zweites Mal, aus dem Osten, als er wiederholte Male an die Tore Athens pochte.”

Die Fatwa Qaradawis bestimmte ferner, dass die Muslime “… frühere islamische Kolonien von Andalusien (Spanien), Süd-Italien, Sizilien, des Balkans und den Mittelmeer-Inseln” zurückerobern sollten.

Und selbst in diesem rein mythischen Muster islamischen Oekumenismus – “Andalusien”, das muslimische Spanien während des Mittelalters (das nicht nur Qaradawi, sondern Legionen von “moderaten” Muslimen offen zugeben, dass sie es wiederherstellen möchten) – erzeugte die gleiche tief-sitzende sakralisierte Intoleranz , die immer schon prädominant war unter muslimischen Herrschaft. Schon am Ende des achten Jahrhunderts hatten die Machthaber von Andalusien (und Nord-Afrika) den rigorosen Malikismus festgesetzt als die dominante islamische Schule der Jurispudenz, womit sie den muslimischen andalusischen Staat, wie vermerkt in der Halbjahresschrift des Geschichtsforschers Evariste Levi-Provencal “Histoire de l’Espagne musulmane“:

“… zum Verteidiger und Meister einer eifersüchtigen Orthodoxie machten, zunehmend versteinert in einem blinden Respekt für eine rigide Doktrin, im voraus das geringste Bemühen um eine rationale Spekulation zu verdächtigen und zu verurteilen.”

Übereinstimmend mit dieser historischen Realität, bemerkte Charles Emmanuel Dufourcq, ein hervorragender Gelehrter des muslimischen Spanien, dass die Myriaden von religiösen und gesetzlichen Diskriminierungen, welche die nicht-muslimischen Dhimmis (d.h. die nicht-muslimische iberische Bevölkerung, die durch Jihad besiegt und beherrscht wurde vom islamischen Recht, der Scharia), tödliche Strafen einschloss für das “Blasphemieren” (Lästern, Schmähen) des muslimischen Propheten oder des Koran:

Weil sie den Propheten oder das Wort Gottes (d.h. dne Koran) beleidigt haben, wurden die Dhimmis exekutiert (hingerichtet).

Ein Jahrtausend später bestand die drakonische Bestrafung des Islams für Ungläubige, die der Blasphemie des muslimischen Propheten Mohammed angeschuldigt wurden weiter, mit kompromissloser Grausamkeit. Des französische Malers Alfred Dehodency bemerkenswerte “Hinrichtung einer Marokkanischen Jüdin” beruht auf der tatsächlichen Blasphemie-Exekution einer Jüdin in Tanger, Marokko, Sol Hachuel, von der man annimmt, dass sie im Jahre 1834 stattfand. Ein detaillierter, fast zeitgenössischer Bericht über Sol Hachuel’s heroisches Martyrium – auf Augenzeugen-Interviews beruhend – wurde 1837 veröffentlicht durch Eugenio Maria Romero.

Fälschlich angeschuldigt, eine Muslima geworden zu sein und dann Mohammed zu “lästern”, wurde die 17-jährige Sol, nachdem sie unerbittlich und standhaft ihren jüdischen Glauben aufrechterhielt (“Als Jüdin wurde ich geboren, als Jüdin wünsche ich zu sterben”), öffentlich geköpft sowohl wegen dieser erfundenen “Apostasie” vom Islam, wie wegen “Blasphemie”. Unter den von Romero erbrachten Erzählungs-Details des Hinrichtungstages des jungen Opfers in Fez ist die Abbildung, wie die muslimischen Massen auf die Anschuldigung von “Blasphemie” gegen sie reagierten:

… die Strassen waren überfüllt von Mooren (Muslimen) aller Altersstufen und jeden Geschlechts, welche die Atmosphäre widerhallen ließen von ihren disharmonischen Schreien. “Hier kommt”, sagten sie, “sie, die den Propheten gelästert hat – Tod! Tod! der gottlosen Erbärmlichen (wretch)!”

Überreichlich heutige Evidenz demonstriert, dass das islamische Gesetz und seine Sitten (Moral) bezüglich Blasphemie heute peinlich inkompatibel bleiben mit den modernen Auffassungen von religiöser Freiheit, und Menschenrechten. So definierte in den frühen 1990-iger-Jahren der geachtete Pakistanische Gelehrte Muhammad Asrar (Madani), dessen Meinung vom Pakistanischen Scharia-Gerichtshof als “Blasphemie” übernommen wurde, mit Fokus auf den moslemischen Propheten, als:

Den Propheten (Friede sei mit ihm) zu beschimpfen oder zu beleidigen in Wort und Rede; weltlich (profan) oder verächtlich über ihn und seine Familie zu sprechen; des Propheten Würde und Ehre in einer mißbräuchlichen Weise anzugreifen; ihn zu verunglimpfen oder ein hässliches Gesicht zu machen, wenn sein Name genannt wird; Feindschaft oder Hass zu zeigen ihm gegenüber, seiner Familie, seinen Gefährten und den Muslimen; den Propheten und seine Familie anzuklagen oder zu verleumden, einschließlich der Verbreitung von üblen Berichten über ihn und seine Familie; den Propheten zu diffamieren; des Propheten Rechtssprechung oder Urteil in irgendeiner Weise abzulehnen, die Sunnah zurückzuweisen; Respektlosigkeit, Verachtung zu zeigen gegenüber den Rechten Allahs und Seines Propheten oder Auflehnung gegen Allah und Seinen Propheten.

Und in Übereinstimmung mit der klassischen islamischen Jurisprudenz (zum Beispiel The Risala von al-Qayrawani (d. 996), argumentiert Madani, dass wer immer Mohammed entehrt — Muslim oder Nicht-Muslim – getötet werden muss. Dr. Patrick Sookhdeo hat dokumentiert wie diese orthodoxe islamische Doktrin – die aufgenommen wurde in den pakistanischen Gesetzes-Codex (Sektion 295-C, “die Herabsetzung des Namens Mohammeds”) – verheerenden Schaden angerichtet hat, besonders unter der kleinen Gemeinschaft der pakistanischen christlichen Minorität:

… das Blasphemie-Gesetz wird wahrgenommen als ein Damokles-Schwert und hat eine riesige symbolische Bedeutung angenommen, die substantiell zur Atmosphäre der Einschüchterung der Christen beiträgt. Der schädliche Wirkung des Gesetzes… wird sehr darmatisch illustriert durch den Vorfall in Shanti Nagar im Februar 1997, bei dem Zehntausende von randalierenden Muslimen Hunderte von christlichen Häusern und anderen christlichen Besitz zerstörten in der Folge auf einen Blasphemie-Anklage. Überdies hat die Blasphemie eine Welle privater Gewalt ausgelöst. Blasphemie mit Apostasie gleichsetzend und beeinflußt durch die Tradition direkter gewalttätiger Aktion als Selbst-Hilfe, die zurückgeht auf die frühesten Zeiten des Islam, fühlen sich Muslime berechtigt, die Todesstrafe selbst zu vollstrecken.

Nach wenigstens vier solcher Morde, and dem “Blasphemie”-Fall des Ayub Masih (der in Einzelhaft ins Gefängnis gesetzt wurde seit dem 14. Oktober 1996 und zum Tode verurteilt am 27. April 1998 durch den Gerichtshof-Richter Rana Abdul Ghaffar), beging Bischof John Joseph von Faisabad Selbstmord am 6. Mai 1998, um gegen die fortgesetzte Anwendung des Pakistanischen Blasphemie-Gesetzes zu protestieren.

Und Vorfälle, wie sie innerhalb nur schon der vergangenen 2 Monate geschahen, illustrieren, dass was in Pakistan überwiegt, kaum einmalig, sondern schon eher emblematisch (zeichenhaft) ist. Pervez Kambakhsh, ein 23 Jahre alter Afghanischer Journalist wurde kürzlich (Januar 2008) der “Blasphemie” überführt — übereinstimmend mit dem klassischen islamischen Gesetz – wegen Herunterladens (aus dem Internet) und Verteilens eines Artikels, der den Islam “beleidigt”, einschließlich der “blasphemischen” Anschuldigung, dass “… Mohammed die Rechte der Frauen mißachtet habe…” Daraufhin erließ der Afghanische Senat eine Erklärung zum Falle — unterzeichnet von ihrem Anführer, Sibghatullah Mojaddedi, bekannt als ein Freund (Verbündeter) des Präsidenten Hamid Karzai – die das über Mr. Kambaksh gefällte Todesurteil guthieß, ebenfalls in vollem Einverständnis mit der Scharia, durch ein Stadtgericht in Mazar-e-Sharif.

Innert Tagen beugte sich der Afghanische Senat dem internationale Druck und revidierte scheinbar das Urteil, indem es die Bestätigung des Todesurteils gegen Kambakhsh wegen Blasphemie aufhob. Jedoch, obwohl nicht universal, wurde allgemein öffentliche Gefühle zur Unterstützung der Geltung der Scharia durch Afghanen über das ganze Altersspektrum ausgedrückt. Abdul Wasi Tokhi, ein 18-jähriger Student an der Amerikanischen Universität in Kabul, argumentierte für eine schnelle Exekution, indem er sagte:

“Der Kerl sollte gehängt werden. Er machte sich lustig über die Satzungen und Regeln des Islam. Er spottete über den Propheten Mohammed, Friede sei mit ihm. Du kannst keine Prinzipien kritisieren, die angenommen wurden durch die Scharia. Sie sind die Worte des Propheten.”

Und Qari Imam Bakhsh, ein muslimischer Kleriker, pflichtete bei, indem er behauptete:

“Ich denke, er ist kein Muslim. Ein Muslim würde diese Art von Fehler nicht machen. Er sollte bestraft werden, so dass andere von ihm lernen können.”

Diesen Januar 2008 ebenfalls, im Irakischen Kurdistan – hochgehalten als ein erfolgreiches Modell regionaler islamischer Mäßigung, ja Säkularisation – wurde zusätzliche Evidenz einer oppressiven, wiedererstarkenden Scharia zur Schau gestellt. Ein Gericht in Halabja (wo Saddam Hussein’s Gefolgsleute Tausende von kurdischen Zivilisten im Jahre 1988 vergasten, 15 Jahre vor der Operation Irakische Freiheit), verurteilte einen kurdischen Autor in Abwesenheit zu sechs Monaten Gefängnis wegen Blasphemie. Der Autor, Mariwan Halabjaee, wurde angeklagt, in einem Buch geschrieben zu haben, dass Mohammed 19 Frauen gehabt habe, mit einer 9-Jährigen verheiratet gewesen sei, als der 54jährig war, und an Mord und Vergewaltigung teilgenommen habe – alles Dinge, die bestätigt werden durch die “Sira”, die autoritativen, frühesten frommen Biographien seines Lebens (wie dieser von Ibn Ishaq (Ibn Hisham). Aus seinem Asyl in Norwegen bekräftigt Mr. Halabjee, dass eine Fatwa, die seinen Tod fordert, ebenfalls erlassen wurde, es sei denn, er bitte um Gnade (Vergebung).

Der unerschrockene Historiker David Littman hat fast alleine während fast zwei Jahrzehnten die gemeinsamen Anstrengungen der Organisation der Islamischen Rates (OIC) chronologisch aufgezeichnet , um internationale Menschenrechts-Instrumente zu islamisieren und den Scharia-”Standard” für Blasphemie zur Anwendung zu bringen – die laufenden Kambakhsh und Halabjee Komödien (Travestien) – zu allen Nationen zu bringen. Litman warnte, zum Beispiel, wegen der Entwicklung der Scharia-basierten 1990 Kairorer Erklärung (d.h., der sogenannten Universalen Erklärung der Menschenrechte im Islam), deren Signatäre alle Staaten der OIC sind, indem er die sofortigen Einwände des mutigen senegalesischen Juristen, Adama Dieng veröffentlichte. Dieng, ein Muslim, der später besonderer Berichterstatter der Vereinten Nationen wurde und dann als Generalsekretär der Internationalen Kommission der Juristen diente, erklärte rundweg im Februar 1992, dass die Kairoer Erklärung unter der Rubrik der Scharia,

… schwerstens den inter-kulturellen Konsens bedroht, auf welchem die internationlen Menschenrechts-Instrumente beruhen; und im Namen der Verteidigung der Menschenrechte eine intolerable Diskrimination gegen sowohl Nicht-Muslime wie Frauen einführe; einen bewußt restriktiven Charakter im Hinblick auf gewisse fundamentale Rechte und Freiheiten offenbare…; (und) die Legitimität von Praktiken bestätige, wie körperliche Strafe, die die Integrität und Würde des Menschen angreife.

K.S. Lal, der kürzlich verstorbene indische Professor für Islam, vermerkte dieses schwierige wenn nicht unlösbare Rätsel:

Mohammed konnte die Offenbarung nicht ändern; er konnte sie nur erklären und interpretieren. Es gibt liberale und konservative Muslime; es gibt in Theologie gebildete Muslime und Muslime, die keine Bildung haben. Sie diskutieren, sie interpretieren, sie vernünfteln – aber alle, indem sie rund herum gehen im geschlossen Zirkel des Islam. Es gibt keine Möglichkeit, aus den Fundamentalismen des Islam herauszukommen; es gibt keine Vorkehrung, irgend eine Neuerung einzuführen.

Eine Bestätigung der Beobachtungen Lal’s auf der Makro-Stufe der Internationalen Beziehungen wird offenbar durch die endlose und zunehmend erfolgreiche Kampagne der OIC, die universale Anwendung des Scharia-Standards durchzusetzen, in völliger Opposition zu fundamentalen Prinzipien der modernen Menschenrechte, wie Meinungsfreiheit und Gewissensfreiheit.

Mehr als ein Jahrzehnt zuvor, bemerkte Samuel Huntington passend, und mit einem Freimut, der nun überaus rar geworden ist, das zugrundeliegende Problem für den Westen ist nicht der islamische Fundamentalismus. Es ist der Islam, eine andere Zivilisation, dessen Volk überzeugt ist von der Superiorität seiner Kultur…

Während seiner kürzliche Debatte mit dem Kultur-Jihadisten Tariq Ramadan, verdeutlichte Ibn Warraq was auf dem Spiele steht, sollte diese islamische Verfechtung der Vorherrschaft Oberhand gewinnen:

Die großen Ideen des Westens – Rationalismus, Selbst-Kritik, die unbefangene Forschung nach Wahrheit, die Trennung von Kirche und Staat, die Durchsetzung von Gesetz und Gleichheit unter dem Gesetz, Freiheit des Denkens und der Meinungsäußerung, die Menschenrechte, die liberale Demokratie – sind höherwertig als alle anderen von der Menschheit ausgedachten. Es war der Westen, der Schritte tat, um die Sklaverei abzuschaffen; die Rufe nach Aufhebung erklangen nicht einmal aus Afrika, wo rivaliserende Stämme schwarze Gefangene in die Sklaverei zurückverkauften. Der Westen hat Freiheit für Frauen und Rassen- und andere Minoritäten gesichert in einem Ausmaß, das noch unvorstellbar war vor 60 Jahren. Der Westen anerkennt und verteidigt die Rechte des Einzelnen: wir sind frei zu denken, was wir wollen, zu lesen, was wir wollen, unsere Religion auszuüben, das Leben zu leben, das wir wählen.
.. Noch auch braucht der Westen Belehrungen über die überlegene Wertigkeit von Gesellschaften, in welchen Frauen unter der Scharia in Unterwürfigkeit gehalten werden, genitale Verstümmelungen erleiden, zu Tode gesteinigt werden wegen angeblichen Ehebruchs, und verheiratet werden gegen ihren Willen im Alter von neun Jahren; Gesellschaften, die vorgeblich niederen Kasten die Rechte verweigern; Gesellschaften, die Homosexuelle und Apostaten hinrichten. Der Westen hat keine Verwendung für scheinheilige Predigten von Gesellschaften, die nicht einmal für sauberes Trinkwasser oder Abwasser-Systeme sorgen können, die keine Vorkehren treffen für Behinderte und 40 bis 50 Prozent ihrer Bürger im Analphabetismus belassen.

Andrew G. Bostom ist der Autor von “The Legacy of Jihad (Prometheus, 2005) and “The Legacy of Islamic Antisemitism” (Prometheus, November, 2007)

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