ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

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Multireligiöse „Soldatenmesse“ mit Imam in Münster – ein „Gottesdienst der besonderen Art“?

Posted by deislam - 7. Februar 2011

Die „Vereinten Nationen“ haben eine „interreligiöse Woche der Harmonie“ ausgerufen. Der Weltkirchenrat in Genf appellierte an seine 349 (meist protestantischen) Mitgliedskirchen, sich an diesem Projekt aktiv zu beteiligen, das auf einen Antrag Jordaniens zurückgeht: im Oktober 2010 erklärte die UN-Vollversammlung einstimmig die erste Woche im Februar zur „Woche der Harmonie“ zwischen den verschiedenen Religionen und Glaubensgemeinschaften.

Offenbar war man in der westfälischen Metropole Münster der Zeit voraus:  Dort wurde bereits Mitte Januar 2011 eine „besondere multireligiöse Feier“ veranstaltet  – so der Titel der „Westfälischen Nachrichten“ (WN) vom 21. Januar 2011.

Weiter heißt es in dem Zeitungsartikel, der mit einem Foto dieser „Feier“ ergänzt wurde:

„Die Teilnahme des niederländischen  Iman Suat Aydin verlieh der multireligiösen Feier beim 1. Deutsch/Niederländischen Korps das Prädikat „einzigartig“.

Gemeinsam mit Geistlichen aus Frankreich, Spanien, Italien, Griechenland, den Niederlanden und Deutschland feierte Suat Aydin die Messe. Soldaten aus zwölf Nationen und zivile Angehörige des Stabes verfolgten diesen mehrsprachigen Gottesdienst der besonderen Art.“

Wörtlich derselbe Artikel samt Foto fand sich sodann im Internet-Portal des Deutschen Heeres (http://www.deutschesheer.de):

http://www.deutschesheer.de/portal/a/heer/!ut/p/c4/NYzBCsIwEET_aDdRpNWbpYhe9Kj1tqahSU2Tsmz14sebCM7A8GCGwTtmR3r5gcSnSAFv2Bm_e7zBWctAT1lsCBDJOPbGiY0wkuOV0jpDXOiHeC0_vQWTopWSeSg-58AkiWFOLKE0C3NuwPfYKd02aqP-0p-63R7rZl1Vp_PhgvM07b9ekO-r/

Multireligiöse "Messe" mit Imam in Münster WestfalenDas Zeitungsbild aus den WN zeigt einen Altartisch mit Kerzen, Blumen und Kreuz, umrahmt von einem halben Dutzend „Amtsträgern“, darunter auf der rechten Seite ein Imam, auf der linken Seite ein protestantischer Pastor  – dazwischen fünf katholische bzw. anglikanische Geistliche wovon einer den anwesenden Soldaten einen Segen mit Kreuzzeichen erteilt. Ein jüdischer Rabbi war auf dieser „Feier der besonderen Art“ offenbar nicht vertreten.

Wer reibt sich hier nicht die Augen und wirft die Frage auf: „Wie kann der Imam, ein islamischer Religionsvertreter, die „Messe feiern“?“, wie es in dem Zeitungsbericht wörtlich heißt.

Der katholische Publizist Rudolf Willeke aus Münster  schrieb einen kritischen Leserbrief an die „Westfälischen Nachrichten“, der am 27.1.2011  veröffentlicht wurde. Darin heißt es:

„War der Rabbiner von Münster nicht eingeladen? Feierte der Imam die Messe nach dem ordentlichen oder außerordentlichen Ritus? Kann ein Imam eine „Messe“ feiern?

Sie nennen diesen einzigartigen, mehrsprachigen Gottesdienst der besonderen Art eine „gemeinsame, multireligiöse Feier“; alle beten gemeinsam in einem Raum zur gleichen Zeit.

Zu welchem Gott beteten also die 7 Religionsdiener zusammen mit den Soldaten und den zivilen Angehörigen des Stabes? Jeder zu seinem Gott, alle zu irgendeinem Gott  – oder „gemeinsam“ zum „einen Gott der Juden, Christen und Moslems“, den es bekanntlich nicht gibt? War die Feier in Wahrheit multireligiös, interreligiös oder irreligiös?“

Umfälschung des Sakraments zum Sakrileg

In einer weiteren, bislang unveröffentlichten Stellungnahme äußert sich Rudolf Willeke zudem wie folgt über diese „multireligiöse Feier“:

„Ich bin weder Philosoph noch Theologe noch Islamwissenschaftler. Um den Bericht der „Westfälischen Nachrichten“  verstehen zu können, braucht man lediglich den (gesunden) Menschenverstand, um zu erkennen und behaupten zu können, daß dieser Artikel voller Widersprüche steckt und daß er eine „babylonische Sprachverwirrung“ und die Umfälschung des Sakraments zum Sakrileg widerspiegelt.

Wie kann ein Imam eine „Messe“ oder einen „Gottesdienst der besonderen Art“ feiern: konzelebriert bzw. assistiert von 6 Geistlichen? Wußten die Geistlichen und die Soldaten,  w a s  der Imam betete oder sang? Was war an dieser multireligiösen Feier „einzigartig“?

Die mitfeiernden Geistlichen lassen die Öffentlichkeit nicht erkennen, welchen Glauben und welchen „Gott“ sie bekennen bzw welche „Gemeinsamkeiten“ sie mit Koran und Islam  verbinden. Etwa hinsichtlich der Person Christi als Sohn Gottes und Messias oder bezüglich Kreuz und Auferstehung oder bzgl. der Dreifaltigkeit/Trinität?

Der „Gott“ des Koran (Allah) ist mit dem Gott der Hl. Schrift  (Vater, Sohn und Heiliger Geist in einer Gottheit) nicht identisch, sondern ganz und gar un-identisch.

Christen bekennen den Dreifaltig-Einen, den trinitarischen Gott, den die Moslems leugnen und bekämpfen  – und Christen halten  – gestützt auf die Heilige Schrift (1 Joh 2,22)   –  bei aller Hochachtung gegenüber den Muslimen (2. Vatikanum) den koranischen Islam für eine Irrlehre und  jenen für einen Lügner und Antichristen, der Jesus Christus, den Messias, leugnet.“

Diese präzise Stellungnahme von Rudolf Willeke bringt die theologische Sachlage meiner Ansicht nach sehr gut auf den Punkt und schafft Klarheit in wesentlichen „Essentials“. Diese „multireligiöse“ Soldatenfeier in Münster sorgte hingegen  für Verwirrung und führte die Teilnehmer dieses „Gottesdienstes der besonderen Art“ auf synkretistische Abwege in Richtung einer irrgeistigen Religionsvermischung.

Felizitas Küble, Leiterin des kath. KOMM-MiT-Verlags in Münster

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Wieder Morde an Christen in Pakistan – Rache für angebliche Blasphemie

Posted by deislam - 21. Juli 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10072106 – 21.07.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-21102?l=german

Wieder Morde an Christen in Pakistan
Rache für angebliche Blasphemie – Bischof ruft zu Friedfertigkeit auf

Von Michaela Koller

FAISALABAD, PAKISTAN, 21. Juli 2010 (ZENIT.org).- Zum wiederholten Mal ist in Pakistan nach einem Blasphemie-Vorwurf grausam Rache verübt worden. Die christlichen Brüder Rashid Emmanuel und Sajid Masih Emmanuel wurden am Montag nach ihrem Freispruch vor dem Gerichtsgebäude in Faisalabad erschossen. Der oder die Täter sind noch auf der Flucht. Unmittelbar zuvor hatten sich die beiden wegen Blasphemie Angeklagten noch gefreut, der Todesstrafe entkommen zu sein. Seit der Tat halten die Spannungen in der pakistanischen Stadt an, wo im Jahr 1998 der katholische Bischof John Joseph offenbar die Hoffnung verlor und sich auf offener Straße aus Protest gegen die Blasphemie-Gesetze erschoss.

Proteste der Christen gegen diese Bestimmungen verhallen nicht: Peter Jacob, Verantwortlicher für die Kommission Justicia et Pax der pakistanischen Bischofskonferenz, erneuerte in Gesprächen mit der Nachrichtenagentur Asianews und dem L’Osservatore Romano die Forderung die Blasphemie-Gesetze abzuschaffen. Er sagte, sie würden oft als Vorwand benutzt um Christen zu verfolgen. „Es ist nötig“, sagte er, „die Regierung und die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass das Gesetz das Überleben Pakistans gefährdet.“ Die Gesetze werden nicht nur von radikalen Muslimen leicht missbraucht, sondern auch von zänkischen Nachbarn oder neidischen Kollegen.

In Faisalabad musste die Polizei jetzt in die Menge schießen, um den fanatischen Mob aufzulösen und die öffentliche Ordnung wiederherzustellen. Der Notstand wurde ausgerufen. Muslimische Kleriker hatten ihre Anhänger zu der Bluttat aufgerufen. Nach Ansicht von Beobachtern waren die Opfer nicht ausreichend geschützt, zumal in den Tagen zuvor schon fanatische islamische Gruppen ihren Tod forderten: „Wir hatten mehr Sicherheit für sie gefordert, aber wir haben dabei so etwas nicht erwartet“, sagte Dominikanerpater Pascal Paulus. „Nur drei Polizisten waren nicht ausreichend.“

Die Tat löste eine Serie von Straßenschlachten zwischen Christen und Muslimen aus. Letztere richteten mit Steinwürfen an einer Kirche großen Schäden an. Islamische Prediger hetzten die Menge über Lautsprecher in den Moscheen von Faisalabad zum Amoklauf auf. Kirchliche Einrichtungen, wie die örtliche Zentrale der Caritas, blieben geschlossen, mehrere Christen verließen ihre Häuser fluchtartig. Polizeiangaben zufolge wurden 60 Muslime verhaftet.

Am Dienstagmorgen fand in der Kathedrale Sankt Peter und Paul eine Trauerfeier statt. Um weitere Ausschreitungen zu verhindern, wurde die Gemeinde von der Polizei eskortiert, wie die Nachrichtenagentur Ucanews aus Faisalabad berichtet. Bischof Joseph Coutts forderte dabei die Gläubigen auf, von Gewalt abzusehen und sich friedlich zu verhalten. Zugleich sollten die Schuldigen ihre gerechte Strafe bekommen. „Die Minderheiten haben viel gelitten“, sagte er vor den Gläubigen. Sie sollten ihre Trauer und ihr Entsetzen über das Blutvergießen aufopfern. „Das wird unserer Erlösung dienen und wir hoffen, unsere Gemeinschaft von Faisalabad dadurch von der Krankheit des Hasses und der Gewalt zu heilen“, sagte er im Gespäch mit dem Fidesdienst. Bischof Coutts ist im deutschsprachigen Raum als Träger des Shalom-Preises bekannt, den ihm der Arbeitskreis Shalom für Gerechtigkeit und Frieden an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt 2007 verlieh.

Unser Kommentar:
„Wir hoffen, unsere Gemeinschaft (von Muslimen und Christen) von Faisalabad dadurch (durch friedliches Aufopfern der Trauer und des Entsetzens) von der Krankheit des Hasses und der Gewalt zu heilen“, sagte Bischof Coutts. Wir hingegen meinen und sagen: diese Pest-Krankheit des Hasses und der Gewalt kann nicht wirklich und auf Dauer geheilt werden, solange der eigentliche Urgrund dazu: die „Religion“ des Islams mit ihrem hetzenden „heiligen“ Buch, dem Koran, und ihrem bluttätigen „Propheten“, Mohammed, und seinem militanten Anhang, nicht als das erkannt wird, was sie vor Gott ist. Nicht nur in diesem Falle wie in vielen bisher bekannten Fällen, sondern in unzähligen weiteren, und tendentiell zunehmend, werden muslimische Kleriker ihre Anhänger (vor allem gegen Christen) zu Bluttaten aufrufen und islamische Prediger die Mengen über Lautsprecher in den Moscheen zum Amoklauf aufrufen.

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Pakistan: Wieder ein Christ der Blasphemie beschuldigt

Posted by deislam - 22. Juni 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10062111 – 21.06.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-20849?l=german

Generalvikar von Faisalabad: „Es ist eine falsche Anschuldigung“

FAISALABAD, 21. Juni 2010 (ZENIT.org).- In Pakistan kommt es weiterhin zu Verhaftungen aufgrund des umstrittenen Blasphemie-Gesetzes. Am Sonntag ist in Faisalabad der 73-jährige Katholik Rehmat Masih verhaftet worden, weil ihm ein Muslim vorwirft, den Propheten Mohammed beleidigt zu haben. Der Vorfall soll sich bereits vor drei Monaten in dem Dorf Jhandewali ereignet haben, wie Ucanews am Montag meldet. Kirchenvertreter reagierten am Montag.

Nach einer Versammlung in der Kathedrale der Erzdiözese Sankt Peter und Paul mit Katechisten und Gemeindevorstehern, wies der Generalvikar Pfarrer Khalid Rashi Asi die dortige Justitia et Pax Kommission an, die Verteidigung des Beschuldigten zu unterstützen.“ Es ist eine falsche Anschuldigung, die sich auf Monate lang zurückliegende Ereignisse stützt“, sagte Asi gegenüber Ucanews. „Der Fall wurzelt in Streitigkeiten um Grundeigentum.“ Darüber hinaus hätten vor drei Monaten Lokalwahlen in dem Ort stattgefunden, in denen der Anzeigeerstatter und der Beschuldigte jeweils konkurrierende Seiten unterstützt hätten. Eine Reihe von Dorfbewohnern sähen sich nun mit Blasphemievorwürfen konfrontiert.

Seit langem fordern Kirchenführer in Pakistan die Aufhebung der Blasphemiegesetze, die die Todesstrafe für die Beleidigung des Propheten vorsehen sowie lebenslange Haft für die Beleidigung des Korans. Die wechselnden pakistanischen Regierungen versprachen jeweils, die Gesetze zu überprüfen, aber es sei ein langer Kampf, sagte Alwin Murad, Geschäftsführer des Justitia et Pax Kommission. „Sie bauen ein paar Worte um, aber der Kern des Problems bleibt unberührt“, sagt er. Die Regierungen wagten nicht, sich gegen die Hardliner unter den muslimischen Klerikern zu stellen. „Wir benötigen in der Politik Menschen mit einem weiten Horizont“, sagte er weiter.

Er betonte zudem, dass die örtlichen Bischöfe die jüngste Resolution des Parlaments der Europäischen Union vom Mai zur Religionsfreiheit in Pakistan begrüßten. Darin wird der Missbrauch der umstrittenen Gesetze durch extremistische Gruppen beklagt, wie auch von rachsüchtigen Einzelnen, sowie die dadurch bedingte Zunahme der Gewalt gegen religiöse Minderheiten kritisiert. (mk)

Unser Kommentar: (folgt)

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2007 war für die Christen in der Türkei ein Jahr des Schreckens

Posted by deislam - 1. März 2008

Das Jahr 2007 war für die Christen in der Türkei ein Jahr des Schreckens. Nach einer Serie von Verfolgung und Mord endete das Jahr im Dezember 2007 mit der schweren Verwundung des Kapuzinermönchs Adriano Franchini, der in Izmir von einem 19jährigen Muslim niedergestochen wurde.

Nach der Hl. Messe hatte der Attentäter den Priester angesprochen mit der Behauptung, er wolle Christ werden. Als Pater Franchini ihn darauf hinwies, dass gewisse Voraussetzungen für eine Konversion erfüllt werden müssten, stach ihm der Muslim ein Messer in den Bauch. Einige Monate vor dieser Tat wurde in Izmir eine „Todesliste“ für Christen bekannt.

Ebenfalls im Dezember 2007 haben türkische Behörden die griechisch-orthodoxe St. Georgs-Kirche samt Schulgebäude an einen Teehaus- und Billard-Salon-Betreiber vermietet. Die Kirche war bereits im Jahr 1991 vom staatlichen Stiftungsamt beschlagnahmt worden, weil die griechisch-orthodoxe Gemeinde angeblich zu klein sei.

Nach der Fußball-Niederlage von „Fenerbahce Istanbul“ bei „Inter Mailand“ protestierten türkische Muslime gegen das Kreuz auf den Trikots der Italiener. Ein Rechtsanwalt aus Izmir reichte bie der UEFA eine formelle Beschwerde ein. Die Begründung: Das rote Kreuz auf weißem Trikot erinnere an das Symbol der Kreuzfahrer. Deshalb müßten der Fußballmannschaft Mailand drei Punkte abgezogen werden.

Ebenfalls im Dezember 2007 ernannte der türkische Staatspräsident Gül den Soziologieprofessor Yusuf Ziya Özcan zum Vorsitzenden des „Hochschulleitungsrates“ (YÖK), der 1980 als Superbildungsministerium gegründet wurde und die Aufgabe hat, die Dekane sämtlicher Hochschulen zu ernennen und in allen Personalentscheidungen mitzubestimmen, d.h. wie eine „akademische Polizei“ alle Hochschul-Angelegenheiten politisch zu kontrollieren.

Nach einem immer noch gültigen Runderlass des YÖK darf kein Professor die Provinz seiner Universität ohne Genehmigung verlassen. Rund 500 Wissenschaftler wurden in den vergangenen 5 Jahren von ihren Universitäten entlassen, weil sie gewagt hatten, Kritik an Mißständen zu üben. Das veranlasste die ebenfalls entlassene Kunstprofessorin Lütfiye Bozdag Kalayci, eine Ausstellung über „Strafvollstreckung in der Wissenschaft“ zu gestalten. Sie zeigt, dass „grundlose Beschwerden“, die Nutzung „verbotener Schriften“, Verstöße gegen die Kleiderordnung und Verweigerung der Auskunft gegenüber höheren Stellen mit Disziplinarverfahren bestraft werden.

Die Berufung des „Religionsexperten“ Özcan zum Vorsitzenden des Hochschulrates ist nach Beurteilung von Experten „Anlass zu Sorge“, dass die Türkei auf dem Weg zum islamischen „Religionsstaat“ einen Schritt weitergekommen ist.

Ende 2007 strahlte der türkische Fernsehsender „Show-TV“ eine neue Folge der Serie „Tal der Wölfe“ aus — ungerügt! In dieser Serie werden Christen als Volksfeinde dargestellt, deren Ziel es sei, die Türken zu betrügen und deren Nationalgefühl zu schwächen, um die Türkei unter den Christen aufteilen zu können. Christen übten Verrat am türkischen Volk, weil sie gemeinsame Sache mit dem Ausland machten.

Selbst der öffentliche Mordaufruf wurde vom Staat stillschweigend gebilligt (am 29.11.07): „Jemand muss in der Lage sein, diese Leute aufzuhalten.. Wie wir die Kreuzzügler aus der Türkei geworfen haben, so werden wir auch sie (die Christen von heute) hinausbefördern. Wenn du keine Waffe hast, will ich Dir eine geben.“

Anfang Dezember 2007 schlug ein türkischer Vater die Leiterin des Kindergartens in Bergheim (nahe Köln), Monika Haas, nieder, weil sein Sohn angeblich mitgebetet hatte. Als Frau Haas ihn darauf hinwies, dass es sich um einen katholischen Kindergarten handele und der Vater bei der Anmeldung ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht worden sei, drohte der Muslim, mit seinem Clan wiederzukommen.

Aus diesen und anderen Gründen sagt die CHRISTLICHE MITTE zum EU-Beitritt der Türkei NEIN. Bitte verbreiten Sie das kostenlose CM-Flugblatt, das weitere Hintergrund-Informationen über die islamische Nation Türkei enthält, die im Falle einer Aufnahme in die EU in wenigen Jahren der größte EU-Staat wäre, der massiv die europäische Politik mitgestalten würde.

Wie das türkische Religionsministerium schon heute über die DITIB-Moscheen die Politik in Deutschland beeinflußt, können Sie in den CM-Dokumentationen „Moscheen in Deutschland“ und „Muslime erobern Deutschland“ (beide zusammen für 8 Euro) nachlesen.

Aus: „Kurier – Christliche Mitte“, März 2008, Nr. 3 – E-Mail: info@christliche-mitte.de – Internet: http:www.christliche-mitte.de

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Ein universelles „Blasphemie“-Gesetz?

Posted by deislam - 28. Februar 2008

The Legacy of JihadVon Andrew G. Bostom – (Aus dem Amerikanischen von deislam)

Vor ungefähr zwei Wochen wurden „drei Männer mit einem muslimischen Hintergrund“ von der dänischen Polizei aufgrund anti-terroristischer Klagen verhaftet, die verdächtigt wurden, eine Verschwörung angezettelt zu haben, Kurt Westergaard, einen Karikaturenzeichner für Jyllands-Posten, zu ermorden. Westergaard ist einer der 12 Karikaturenzeichner, der am 30. September 2005 Karikaturen des Propheten Mohammed veröffentlicht hatte, um gegen die stillschweigende Durchsetzung in der dänischen Gesellschaft des Islamischen Tabus mittels Einschüchterung zu protestieren, Mohammed abzubilden, ganz egal ob banal, oder beleidigend – ein klarer Verstoß gegen die westliche freie Meinungsäußerung.

Nachdem er Kenntnis erhalten hatte von den Festnahmen, kommentierte Westergaard (bekannt für diese Karikatur) treffend:

„Ich denke… dass die Wirkung dieser geistesgestörten Antwort auf meine Karikatur für den Rest meines Lebens dauern wird. Es ist in der Tat traurig, aber es ist eine Tatsache meines Lebens geworden.“

Und innerhalb dreier Tage, am 15. Februar 2008, wurde Westergaard, womit die überall um sich greifende Furcht vor gewalttätiger muslimischer Vergeltungsmaßnahme bestätigt wird, welche offenbar die dänische Gesellschaft gepackt hat, aus seinem polizeibeschützten Hotelzimmer hinausgeworfen, da er für „ein zu großes Sicherheitsrisiko“ gehalten wird. Nun sind der 73-jährige Karikaturist und seine Frau obdachlos.

Nicht überraschend, da Zeitungen in Dänemark, und über ganz Europa, die 12 ursprünglichen Karikaturen in Solidarität mit dem bedrohten Karikaturisten ebenfalls veröffentlichten, folgten heftige Proteste durch dänische Muslime (einschließlich Verbrennungen, und möglicherweise einer Bombenverwendung). Weitere gewalttätige Demonstrationen fanden in muslimischen Gemeinschaften im Mittleren Osten und in Asien statt.

Unzureichende Aufmerksamkeit wurde bis jetzt einer bemerkenswerten – und einer bemerkenswert abschreckenden Äußerung geschenkt, die am Freitag, 15. Februar 2008 durch Ekmeleddin Ihsanoglu, dem Türkischen Generalsekretär der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) mit Sitz in Dschidda (Jeddah), das einzige pan-islamische politische Organ, das 57 Mitglieder umfaßt, einschließlich die säkulare Türkei, herausgegeben wurde. Indem er der Einfachheit halber die Weiterveröffentlichung in Dänemark von 12 banalen Karikaturen, welche den Propheten Mohammed darstellen als einen dringenden, gesunden Protest des zum Erliegen gebrachten Komplotts durch Muslime, einen der originellen dänischen Karikaturisten, Kurt Westergaard zu ermorden, und die unmoralische Gleichwertigkeit nicht bemerken zu wollen, ignorierte, sagte Ihsanoglu:

Durch die Weiterverbreitung dieser Karikaturen gehen wir auf einen größeren Konflikt zu, und dies zeigt, dass beide Seiten Geiseln sein werden ihrer Radikalen.

Indem er fortfuhr, bewies Ihsanoglu des weiteren sowohl die vollständige Abwesenheit von Selbst-Kritik, und den Triumphalismus des islamischen Weltbildes, das versucht, seine Scharia-begründeten Ideen, die antithetisch sind (im Gegensatz stehen) zur Gewissens- und Meinungs-Freiheit – der ganzen Welt aufzuzwingen:

Es dient nicht der Verbesserung eurer Rechte und der Ausübung eurer Freiheiten, wenn ihr diese Rechte gebraucht, um die heiligsten Werte und Symbole anderer zu beleidigen und Hass zu schüren… Das ist sehr falsch, ein provokativer Weg – unannehmbar.

Zwei Jahre früher, am 18. Januar 2006, hatte Ihsanoglu als Antwort auf den ersten Abdruck der dänischen Karikaturen „… die Veröffentlichung von blasphemischen und beleidigenden Karikaturen des Propheten Mohammed“ gebrandmarkt. Er schloß mit der Bemerkung, dass dieser „islamfeindliche“ Akt eines „Sakrilegs“ irgendwie „… internationale Prinzipien, Werte und Ethik verletzten, die in verschiedenen Resolutionen und Erklärungen der Vereinten Nationen enthalten seien“. Diese Empfindungen Ihsanoglus (und der OIC, die er vertritt) wurden dreister wiederholt von Scheich Yusuf al-Qaradawi während einer Predigt, die am 3. Februar 2006 gesendet wurde. Qaradawi verlangte ein Handeln von den Vereinten Nationen in Übereinstimmung mit der rein islamischen, scharia-begründeten Interpretation von „Blasphemie“:

… die Regierungen (der Welt) müssen dazu gedrängt werden zu verlangen, dass die Vereinten Nationen eine klare Resolution oder ein Gesetz annehmen, welches Beleidigungen von Propheten – von Propheten des Herrn und seiner Botschafter, seiner heiligen Bücher und der religiösen Stätten kategorisch verbietet.

Aber der geschmeidige Ishanoglu, in gänzlichem Gegensatz zu seinen heftigen Attacken auf die dänischen Karikaturisten, hat niemals ein Statement abgegeben, in welchem er die Predigten autoritärer, sehr populärer muslimischer Kleriker wie eines Yusuf al-Qaradawi zum Beispiel, verurteilt hätte, welcher anderswo öffentlich Mohammed als Prototyp eines Jihadisten proklamiert hat.

Scheich al-Qaradawi, einer der einflussreichsten heutigen muslimischen Denker, geistlicher Leiter der Moslem-Bruderschaft (Muslim Brotherhood), und Oberhaupt des Europäischen Fatwa-Rates, erreicht enorme Zuhörerschaft während seiner regelmäßigen Auftritte auf Al-Jazeera und anderen arabischen Fernsehstationen. Qaradawi’s aufhetzerische Predigt vom 3. Februar 2006, welche die ursprüngliche Veröffentlichung der dänischen Karikaturen mit der Abbildung des muslimischen Propheten Mohammed behandelte, beginnt mit wütendem, selbstgerechtem Zorn, geht über in den für Qaradawi nunmehr standardisierten pro-forma Judenhass, und schließt, sehr beunruhigend, mit den nur dünn verschleierten Drohungen mit Terrorismus gegenüber den „Westländern, den Amerikaner, und Europäern.“

Aber die blanke Scheinheiligkeit dieser die Karikatur-Darstellungen Mohammeds verächtlich machenden Statements können nur richtig gewichtet werden, wenn sie im größeren Gesamtkontext seines frommen Jihadismus gesehen werden, ganz besonders Qaradawi’s vorherige Charakterisierung „Mohammeds als ein Djihad-Modell“:

Die Propheten, die Allah vor Mohammed sandte, waren gesandt für eine begrenzte Zeit… und an ein besonderes Volk… Allah gründete im Leben Mohammeds allgemeine, ewige und alles einschließende Charakteristiken, und er gab jedem Menschenwesen die Möglichkeit, ihn nachzuahmen und sein Leben als ein Modell zu nehmen… Der Christ ist unfähig, Jesus zu imitieren bezüglich Krieg und Frieden, denn Jesus kämpfte nie, noch schloss er Frieden.
Allah hat Mohammed auch in einen Inbegriff (Verkörperung) für religiöse Krieger (Mujahedin) gemacht, da er Mohammed befahl, für die Religion zu kämpfen.

Zuvor führte Qaradawi sowohl die Ziele und die zulässigen „Taktiken“ für jene gegenwärtigen Muslime aus, die er ermutigt, den Jihadkrieg zu führen. Juden, und ihre Alliierten, figurieren an prominenter Stelle in diesen Aussagen. Zum Beispiel, beim Treffen im Juli 2003 in Stockholm des Europäischen Rates für Fatwa und Forschung, betonte Qaradawi die orthodoxe islamische Grundlage für menschliche Selbstmord-Bomben- „Märtyrer Operationen“, die gegen alle israelische Bürger gerichtet sind, die er überdies als klassische „Harbis“ bezeichnete, gesetzlich erlaubte Ziele im Dar al Harb.

Obschon weder die Ermahnungen Qaradawis für einen uneingeschränkten Jihad gegen die israelischen Juden, noch sein konstantes Hetzen gegen die Juden überraschend sind, hat er doch auch für Jihad Märtyrer-Operationen gegen die amerikanischen Streitkräfte in Irak aufgerufen, und noch unheilverheißender hat Qaradawi unverfrorene Appelle an die Muslime gerichtet, einen „Wiedereroberungs-Jihad“ zu führen gegen Europa. Seine öffentliche Fatwa vom 2. Dezember 2002 lautete:

„Der Islam wird nach Europa zurückkehren als ein Eroberer und ein Sieger, nachdem er aus ihm zweimal vertrieben worden ist – einmal aus dem Süden, von Andalusien, und ein zweites Mal, aus dem Osten, als er wiederholte Male an die Tore Athens pochte.“

Die Fatwa Qaradawis bestimmte ferner, dass die Muslime „… frühere islamische Kolonien von Andalusien (Spanien), Süd-Italien, Sizilien, des Balkans und den Mittelmeer-Inseln“ zurückerobern sollten.

Und selbst in diesem rein mythischen Muster islamischen Oekumenismus – „Andalusien“, das muslimische Spanien während des Mittelalters (das nicht nur Qaradawi, sondern Legionen von „moderaten“ Muslimen offen zugeben, dass sie es wiederherstellen möchten) – erzeugte die gleiche tief-sitzende sakralisierte Intoleranz , die immer schon prädominant war unter muslimischen Herrschaft. Schon am Ende des achten Jahrhunderts hatten die Machthaber von Andalusien (und Nord-Afrika) den rigorosen Malikismus festgesetzt als die dominante islamische Schule der Jurispudenz, womit sie den muslimischen andalusischen Staat, wie vermerkt in der Halbjahresschrift des Geschichtsforschers Evariste Levi-Provencal „Histoire de l’Espagne musulmane„:

„… zum Verteidiger und Meister einer eifersüchtigen Orthodoxie machten, zunehmend versteinert in einem blinden Respekt für eine rigide Doktrin, im voraus das geringste Bemühen um eine rationale Spekulation zu verdächtigen und zu verurteilen.“

Übereinstimmend mit dieser historischen Realität, bemerkte Charles Emmanuel Dufourcq, ein hervorragender Gelehrter des muslimischen Spanien, dass die Myriaden von religiösen und gesetzlichen Diskriminierungen, welche die nicht-muslimischen Dhimmis (d.h. die nicht-muslimische iberische Bevölkerung, die durch Jihad besiegt und beherrscht wurde vom islamischen Recht, der Scharia), tödliche Strafen einschloss für das „Blasphemieren“ (Lästern, Schmähen) des muslimischen Propheten oder des Koran:

Weil sie den Propheten oder das Wort Gottes (d.h. dne Koran) beleidigt haben, wurden die Dhimmis exekutiert (hingerichtet).

Ein Jahrtausend später bestand die drakonische Bestrafung des Islams für Ungläubige, die der Blasphemie des muslimischen Propheten Mohammed angeschuldigt wurden weiter, mit kompromissloser Grausamkeit. Des französische Malers Alfred Dehodency bemerkenswerte „Hinrichtung einer Marokkanischen Jüdin“ beruht auf der tatsächlichen Blasphemie-Exekution einer Jüdin in Tanger, Marokko, Sol Hachuel, von der man annimmt, dass sie im Jahre 1834 stattfand. Ein detaillierter, fast zeitgenössischer Bericht über Sol Hachuel’s heroisches Martyrium – auf Augenzeugen-Interviews beruhend – wurde 1837 veröffentlicht durch Eugenio Maria Romero.

Fälschlich angeschuldigt, eine Muslima geworden zu sein und dann Mohammed zu „lästern“, wurde die 17-jährige Sol, nachdem sie unerbittlich und standhaft ihren jüdischen Glauben aufrechterhielt („Als Jüdin wurde ich geboren, als Jüdin wünsche ich zu sterben“), öffentlich geköpft sowohl wegen dieser erfundenen „Apostasie“ vom Islam, wie wegen „Blasphemie“. Unter den von Romero erbrachten Erzählungs-Details des Hinrichtungstages des jungen Opfers in Fez ist die Abbildung, wie die muslimischen Massen auf die Anschuldigung von „Blasphemie“ gegen sie reagierten:

… die Strassen waren überfüllt von Mooren (Muslimen) aller Altersstufen und jeden Geschlechts, welche die Atmosphäre widerhallen ließen von ihren disharmonischen Schreien. „Hier kommt“, sagten sie, „sie, die den Propheten gelästert hat – Tod! Tod! der gottlosen Erbärmlichen (wretch)!“

Überreichlich heutige Evidenz demonstriert, dass das islamische Gesetz und seine Sitten (Moral) bezüglich Blasphemie heute peinlich inkompatibel bleiben mit den modernen Auffassungen von religiöser Freiheit, und Menschenrechten. So definierte in den frühen 1990-iger-Jahren der geachtete Pakistanische Gelehrte Muhammad Asrar (Madani), dessen Meinung vom Pakistanischen Scharia-Gerichtshof als „Blasphemie“ übernommen wurde, mit Fokus auf den moslemischen Propheten, als:

Den Propheten (Friede sei mit ihm) zu beschimpfen oder zu beleidigen in Wort und Rede; weltlich (profan) oder verächtlich über ihn und seine Familie zu sprechen; des Propheten Würde und Ehre in einer mißbräuchlichen Weise anzugreifen; ihn zu verunglimpfen oder ein hässliches Gesicht zu machen, wenn sein Name genannt wird; Feindschaft oder Hass zu zeigen ihm gegenüber, seiner Familie, seinen Gefährten und den Muslimen; den Propheten und seine Familie anzuklagen oder zu verleumden, einschließlich der Verbreitung von üblen Berichten über ihn und seine Familie; den Propheten zu diffamieren; des Propheten Rechtssprechung oder Urteil in irgendeiner Weise abzulehnen, die Sunnah zurückzuweisen; Respektlosigkeit, Verachtung zu zeigen gegenüber den Rechten Allahs und Seines Propheten oder Auflehnung gegen Allah und Seinen Propheten.

Und in Übereinstimmung mit der klassischen islamischen Jurisprudenz (zum Beispiel The Risala von al-Qayrawani (d. 996), argumentiert Madani, dass wer immer Mohammed entehrt — Muslim oder Nicht-Muslim – getötet werden muss. Dr. Patrick Sookhdeo hat dokumentiert wie diese orthodoxe islamische Doktrin – die aufgenommen wurde in den pakistanischen Gesetzes-Codex (Sektion 295-C, „die Herabsetzung des Namens Mohammeds“) – verheerenden Schaden angerichtet hat, besonders unter der kleinen Gemeinschaft der pakistanischen christlichen Minorität:

… das Blasphemie-Gesetz wird wahrgenommen als ein Damokles-Schwert und hat eine riesige symbolische Bedeutung angenommen, die substantiell zur Atmosphäre der Einschüchterung der Christen beiträgt. Der schädliche Wirkung des Gesetzes… wird sehr darmatisch illustriert durch den Vorfall in Shanti Nagar im Februar 1997, bei dem Zehntausende von randalierenden Muslimen Hunderte von christlichen Häusern und anderen christlichen Besitz zerstörten in der Folge auf einen Blasphemie-Anklage. Überdies hat die Blasphemie eine Welle privater Gewalt ausgelöst. Blasphemie mit Apostasie gleichsetzend und beeinflußt durch die Tradition direkter gewalttätiger Aktion als Selbst-Hilfe, die zurückgeht auf die frühesten Zeiten des Islam, fühlen sich Muslime berechtigt, die Todesstrafe selbst zu vollstrecken.

Nach wenigstens vier solcher Morde, and dem „Blasphemie“-Fall des Ayub Masih (der in Einzelhaft ins Gefängnis gesetzt wurde seit dem 14. Oktober 1996 und zum Tode verurteilt am 27. April 1998 durch den Gerichtshof-Richter Rana Abdul Ghaffar), beging Bischof John Joseph von Faisabad Selbstmord am 6. Mai 1998, um gegen die fortgesetzte Anwendung des Pakistanischen Blasphemie-Gesetzes zu protestieren.

Und Vorfälle, wie sie innerhalb nur schon der vergangenen 2 Monate geschahen, illustrieren, dass was in Pakistan überwiegt, kaum einmalig, sondern schon eher emblematisch (zeichenhaft) ist. Pervez Kambakhsh, ein 23 Jahre alter Afghanischer Journalist wurde kürzlich (Januar 2008) der „Blasphemie“ überführt — übereinstimmend mit dem klassischen islamischen Gesetz – wegen Herunterladens (aus dem Internet) und Verteilens eines Artikels, der den Islam „beleidigt“, einschließlich der „blasphemischen“ Anschuldigung, dass „… Mohammed die Rechte der Frauen mißachtet habe…“ Daraufhin erließ der Afghanische Senat eine Erklärung zum Falle — unterzeichnet von ihrem Anführer, Sibghatullah Mojaddedi, bekannt als ein Freund (Verbündeter) des Präsidenten Hamid Karzai – die das über Mr. Kambaksh gefällte Todesurteil guthieß, ebenfalls in vollem Einverständnis mit der Scharia, durch ein Stadtgericht in Mazar-e-Sharif.

Innert Tagen beugte sich der Afghanische Senat dem internationale Druck und revidierte scheinbar das Urteil, indem es die Bestätigung des Todesurteils gegen Kambakhsh wegen Blasphemie aufhob. Jedoch, obwohl nicht universal, wurde allgemein öffentliche Gefühle zur Unterstützung der Geltung der Scharia durch Afghanen über das ganze Altersspektrum ausgedrückt. Abdul Wasi Tokhi, ein 18-jähriger Student an der Amerikanischen Universität in Kabul, argumentierte für eine schnelle Exekution, indem er sagte:

„Der Kerl sollte gehängt werden. Er machte sich lustig über die Satzungen und Regeln des Islam. Er spottete über den Propheten Mohammed, Friede sei mit ihm. Du kannst keine Prinzipien kritisieren, die angenommen wurden durch die Scharia. Sie sind die Worte des Propheten.“

Und Qari Imam Bakhsh, ein muslimischer Kleriker, pflichtete bei, indem er behauptete:

„Ich denke, er ist kein Muslim. Ein Muslim würde diese Art von Fehler nicht machen. Er sollte bestraft werden, so dass andere von ihm lernen können.“

Diesen Januar 2008 ebenfalls, im Irakischen Kurdistan – hochgehalten als ein erfolgreiches Modell regionaler islamischer Mäßigung, ja Säkularisation – wurde zusätzliche Evidenz einer oppressiven, wiedererstarkenden Scharia zur Schau gestellt. Ein Gericht in Halabja (wo Saddam Hussein’s Gefolgsleute Tausende von kurdischen Zivilisten im Jahre 1988 vergasten, 15 Jahre vor der Operation Irakische Freiheit), verurteilte einen kurdischen Autor in Abwesenheit zu sechs Monaten Gefängnis wegen Blasphemie. Der Autor, Mariwan Halabjaee, wurde angeklagt, in einem Buch geschrieben zu haben, dass Mohammed 19 Frauen gehabt habe, mit einer 9-Jährigen verheiratet gewesen sei, als der 54jährig war, und an Mord und Vergewaltigung teilgenommen habe – alles Dinge, die bestätigt werden durch die „Sira“, die autoritativen, frühesten frommen Biographien seines Lebens (wie dieser von Ibn Ishaq (Ibn Hisham). Aus seinem Asyl in Norwegen bekräftigt Mr. Halabjee, dass eine Fatwa, die seinen Tod fordert, ebenfalls erlassen wurde, es sei denn, er bitte um Gnade (Vergebung).

Der unerschrockene Historiker David Littman hat fast alleine während fast zwei Jahrzehnten die gemeinsamen Anstrengungen der Organisation der Islamischen Rates (OIC) chronologisch aufgezeichnet , um internationale Menschenrechts-Instrumente zu islamisieren und den Scharia-„Standard“ für Blasphemie zur Anwendung zu bringen – die laufenden Kambakhsh und Halabjee Komödien (Travestien) – zu allen Nationen zu bringen. Litman warnte, zum Beispiel, wegen der Entwicklung der Scharia-basierten 1990 Kairorer Erklärung (d.h., der sogenannten Universalen Erklärung der Menschenrechte im Islam), deren Signatäre alle Staaten der OIC sind, indem er die sofortigen Einwände des mutigen senegalesischen Juristen, Adama Dieng veröffentlichte. Dieng, ein Muslim, der später besonderer Berichterstatter der Vereinten Nationen wurde und dann als Generalsekretär der Internationalen Kommission der Juristen diente, erklärte rundweg im Februar 1992, dass die Kairoer Erklärung unter der Rubrik der Scharia,

… schwerstens den inter-kulturellen Konsens bedroht, auf welchem die internationlen Menschenrechts-Instrumente beruhen; und im Namen der Verteidigung der Menschenrechte eine intolerable Diskrimination gegen sowohl Nicht-Muslime wie Frauen einführe; einen bewußt restriktiven Charakter im Hinblick auf gewisse fundamentale Rechte und Freiheiten offenbare…; (und) die Legitimität von Praktiken bestätige, wie körperliche Strafe, die die Integrität und Würde des Menschen angreife.

K.S. Lal, der kürzlich verstorbene indische Professor für Islam, vermerkte dieses schwierige wenn nicht unlösbare Rätsel:

Mohammed konnte die Offenbarung nicht ändern; er konnte sie nur erklären und interpretieren. Es gibt liberale und konservative Muslime; es gibt in Theologie gebildete Muslime und Muslime, die keine Bildung haben. Sie diskutieren, sie interpretieren, sie vernünfteln – aber alle, indem sie rund herum gehen im geschlossen Zirkel des Islam. Es gibt keine Möglichkeit, aus den Fundamentalismen des Islam herauszukommen; es gibt keine Vorkehrung, irgend eine Neuerung einzuführen.

Eine Bestätigung der Beobachtungen Lal’s auf der Makro-Stufe der Internationalen Beziehungen wird offenbar durch die endlose und zunehmend erfolgreiche Kampagne der OIC, die universale Anwendung des Scharia-Standards durchzusetzen, in völliger Opposition zu fundamentalen Prinzipien der modernen Menschenrechte, wie Meinungsfreiheit und Gewissensfreiheit.

Mehr als ein Jahrzehnt zuvor, bemerkte Samuel Huntington passend, und mit einem Freimut, der nun überaus rar geworden ist, das zugrundeliegende Problem für den Westen ist nicht der islamische Fundamentalismus. Es ist der Islam, eine andere Zivilisation, dessen Volk überzeugt ist von der Superiorität seiner Kultur…

Während seiner kürzliche Debatte mit dem Kultur-Jihadisten Tariq Ramadan, verdeutlichte Ibn Warraq was auf dem Spiele steht, sollte diese islamische Verfechtung der Vorherrschaft Oberhand gewinnen:

Die großen Ideen des Westens – Rationalismus, Selbst-Kritik, die unbefangene Forschung nach Wahrheit, die Trennung von Kirche und Staat, die Durchsetzung von Gesetz und Gleichheit unter dem Gesetz, Freiheit des Denkens und der Meinungsäußerung, die Menschenrechte, die liberale Demokratie – sind höherwertig als alle anderen von der Menschheit ausgedachten. Es war der Westen, der Schritte tat, um die Sklaverei abzuschaffen; die Rufe nach Aufhebung erklangen nicht einmal aus Afrika, wo rivaliserende Stämme schwarze Gefangene in die Sklaverei zurückverkauften. Der Westen hat Freiheit für Frauen und Rassen- und andere Minoritäten gesichert in einem Ausmaß, das noch unvorstellbar war vor 60 Jahren. Der Westen anerkennt und verteidigt die Rechte des Einzelnen: wir sind frei zu denken, was wir wollen, zu lesen, was wir wollen, unsere Religion auszuüben, das Leben zu leben, das wir wählen.
.. Noch auch braucht der Westen Belehrungen über die überlegene Wertigkeit von Gesellschaften, in welchen Frauen unter der Scharia in Unterwürfigkeit gehalten werden, genitale Verstümmelungen erleiden, zu Tode gesteinigt werden wegen angeblichen Ehebruchs, und verheiratet werden gegen ihren Willen im Alter von neun Jahren; Gesellschaften, die vorgeblich niederen Kasten die Rechte verweigern; Gesellschaften, die Homosexuelle und Apostaten hinrichten. Der Westen hat keine Verwendung für scheinheilige Predigten von Gesellschaften, die nicht einmal für sauberes Trinkwasser oder Abwasser-Systeme sorgen können, die keine Vorkehren treffen für Behinderte und 40 bis 50 Prozent ihrer Bürger im Analphabetismus belassen.

Andrew G. Bostom ist der Autor von „The Legacy of Jihad (Prometheus, 2005) and „The Legacy of Islamic Antisemitism“ (Prometheus, November, 2007)

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