ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

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P. Lombardi SJ: Vatikan: Gesetz gegen Schmähung der Religion in Pakistan ist Blasphemie

Posted by deislam - 8. März 2011

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG11030702 – 07.03.2011
Permalink: http://www.zenit.org/article-22674?l=german

Vatikan: Christ Bhatti und Muslim Taseer sind Märtyrer im Kampf für Religionsfreiheit
P. Lombardi SJ: Vatikan: Gesetz gegen Schmähung der Religion in Pakistan ist Blasphemie

ROM, 7. März 2011 (ZENIT.org / Radio Vatikan).- In Pakisten sind der Christ Bhatti und der Muslim Salman Taseer zu Märtyrern im Kampf für Religionsfreiheit geworden. Die kaltblütige Ermordung des pakistanischen Minderheitenminister Shahbaz Bhatti und sein Einsatz für den Respekt von Christen und anderen Minderheiten war Anlass für den Pressesprecher des Vatikans, Jesuitenpater Federico Lombardi, sich mit dem „Gesetz gegen die Schmähung der Religion“ in Pakistan zu beschäftigen.

Unter dem Vorwand, Religion zu schützen, schmähe diese Form von Gesetzgebung der pakistanischen Regierung jegliche ethischen Grundsätze von Religion und Religionsfreiheit, so P. Lombardi in der letzten Ausgabe der wöchentlichen Sendung „Octava Dies“ des Vatikanischen Fernsehzentrums (CTV) „Ja, es ist selbst Blasphemie“, erklärte der Vatikansprecher.
Vor einigen Wochen sagte Bhatti: ‘Betet für mich. Ich habe alle Brücken hinter mir abgebrochen. Ich kann und will nicht umkehren auf meinem Weg. Ich werde den Extremismus bekämpfen, und ich werde bis zum Tode für die Verteidigung der Christen kämpfen.'“, bezeugte P. Lombardi deutlich bewegt. „Heute schon erscheint seine Figur in der Größe eines gültigen Zeugen des Glaubens und der Gerechtigkeit.“

Bhatti ist aber nicht nur der einzige Märtyrer bei diesem Kampf für die Würde und dem Respekt vor jeder religiösen Überzeugung. Da ist der Muslim Salman Taseer. Wie Bhatti musste auch der ehemaligen Gouverneur der pakistanischen Provinz Punjab wegen seines Einsatzes für die Religionsfreiheit in Pakistan sterben.

Wir stünden vor dem Leben eines Muslimen und eines Christen, die beide mit ihrem offenen Vorgehen gegen das Blasphemiegesetz sozusagen das eigene Todesurteil unterschrieben hätten, die beide wegen ihres Mutes den „höchsten Preis“ bezahlt hätten, so P. Lombardi SJ.

„Während diese beiden Morde uns mit Schrecken und Angst erfüllen, wenn wir an das Schicksal der Christen in Pakistan denken, erfüllen sie uns paradoxerweise aber zugleich mit einem Hauch von Hoffnung. Denn sie verbinden einen Christen und einen Muslimen durch Blut, das für eine gemeinsame Sache vergossen wurde. Es gibt nicht nur den Dialog des gegenseitigen Verstehens und des gemeinsamen Einsatzes für das Gemeinwohl. Vom Dialog des Lebens geht man zum Dialog der Zeugenschaft im Tod über, der eigenes Blut fordert, damit der Name Gottes nicht als Instrument der Ungerechtigkeit missbraucht wird.“

Papst Benedikt XVI. hatte in seiner großen Ansprache an das diplomatische Corps im Vatikan zu Anfang diesen Jahres Taseers Einsatz für die Religionsfreiheit gewürdigt. Er hatte für den kommenden Oktober ein neues Friedensgebet der Religionen im italienischen Assisi angekündigt und damit die Initiative seines Vorgängers Papst Johannes Paul II. aufgegriffen. Der Mord am Muslimen Taseer und am Christen Bhatti trägt nach Ansicht von Vatikansprecher Lombardi zur Ermutigung für dieses – in der Vergangenheit teilweise skeptisch beäugte – Projekt bei:

„In Erinnerung an Taseer und Bhatti, in gerührter Dankbarkeit für ihr Leben und für ihr Sterben, werden die wahren Verehrer Gottes weiterkämpfen – und wenn nötig sterben, für die Religionsfreiheit, die Gerechtigkeit und den Frieden. Gibt es eine stärkere Ermutigung, um uns gemeinsam nach Assisi aufzumachen?“

Unser Kommentar:
Positiv anzumerken ist, dass P. Federico Lombardi das pakistanische Blasphemie-Gesetz selbst Blasphemie = Gotteslästerung nennt. Und das genau ist es: so wie es abgefasst ist und wie es ausgelegt und angewandt wird. Sicher kann man Shahbaz Bhatti MÄRTYRER nennen; er ist es im heiligen Sinne des Wortes. Er nahm den Tod bewußt auf sich als eindeutiger rechtgläubiger katholischer Zeuge für JESUS CHRISTUS. Salman Taseer dann aber im gleichen Atemzug Märtyrer (wie Shahbaz Bhatti) heißen, ist jedoch eines katholischen Christen und Ordensmannes und (u.a.) Pressesprechers des Vatikans unwürdig. Da gälte es doch zu differenzieren. „Sterben im Einsatz für die Religionsfreiheit und im Kampf für die Würde und den Respekt vor jeder religiösen Überzeugung“ ist himmelweit entfernt vom Sterben im Einsatz für und Bekenntnis zu JESUS CHRISTUS. Salman Taseer war als Muslim auch nicht „ein wahrer Verehrer Gottes“. Wahrer Verehrer Gottes kann man nur sein als (implizit oder explizit) (mindestens intentionell) bekennender katholischer Christ. Das Martyrium Shahbaz Bhatti’s ist nicht zuletzt eine Folge der beim II. Vatikanischen Konzil dekretierten „Religionsfreiheit“; denn wenn man es als ein Positivum, ein Gut erklärt, dass „alle Religionen (gleiche) Freiheit in ihrer Ausübung in der Gesellschaft haben“, dann führt das eben konsequenterweise dazu, dass die Unwahrheit gleiche Rechte beansprucht wie die Wahrheit, dass die Gottesfeindschaft (getarnt unter der Bezeichnung „Religion“) gleiche Freiheit genießt wie die Gottesfreundschaft, dass der islamische Hass gegen die und Ermordung von Christen als Tugend, als Gottesdienst gefeiert wird bei den Muslimen. (Siehe dazu die 4 Folge-Artikel „Die Konzilserklärung über die Religionsfreiheit (1)„, „Die Konzilserklärung über die Religionsfreiheit (2)„, „Die Konzilserklärung über die Religionsfreiheit (3)„, „Die Konzilserklärung über die Religionsfreiheit (4)“ und unsere Stellungnahmen dazu!)

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Pakistan: Regierung hält an umstittenem Blasphemiegesetz fest

Posted by deislam - 4. Februar 2011

Zitat von Radio Vatikan (03/02/2011 16.38.27):

Pakistans Regierung hält am Blasphemiegesetz fest. Eine Änderung der drei umstrittenen Paragraphen komme nicht in Frage, sagte Ministerpräsident Jusuf Gilani der Zeitung „Pakistan Observer“ vom Donnerstag. Am Wochenende hatten rund 40.000 Islamisten gegen eine Änderung des Gesetzes demonstriert. Dabei hatten sie Kreuze und Bilder von Papst Benedikt XVI verbrannt, der Mitte Januar gefordert hatte, dass Gesetz abzuschaffen. Derzeit in Rom ist der Bischof von Faisalabad, Joseph Cutts. Er erklärt gegenüber Radio Vatikan:

„Die extremistischen Moslems sagen, dass dieses Gesetz gemacht wurde, um die Ehre des Profeten Mohammed zu verteidigen. Wenn irgendjemand sagt, dass das Gesetz abgeschafft werden soll, dann heißt dass, dass man den Profeten Mohammed beleidigt. Was aber nicht wahr ist. Was wir sagen – und ich denke auch der Heilige Vater meint das so – ist, dass dieses Gesetz missbraucht wird. Eine Menge Ungerechtigkeiten werden im Namen des Gesetzes begangen. Viele Menschen werden zu Unrecht beschuldigt.“

Am Mittwoch hatte auch die frühere Informationsministerin von Pakistan, Sherry Rehman, das Gesetz kritisiert. Zu Unrecht Angeklagten müsse die Gelegenheit gegeben werden, ihre Unschuld vor Gericht zu beweisen, sagte sie der Zeitung „The News International“. Bischof Cutts betonte, dass das Gesetz nicht nur gegenüber Andersgläubigen missbraucht werde:

„Wenn du mit jemandem persönlich im Streit bist, dann reicht es, ihn einer Sache zu beschuldigen, zu sagen, er habe den Koran entheiligt oder gegen den Propheten Mohammed gesprochen – und er wird in große Schwierigkeiten gelangen. Viele Menschen sind deshalb schon getötet worden. Und dabei rede ich nicht nur von Christen. Auch viele Moslems sind durch falsche Beschuldigungen in Schwierigkeiten geraten.“

Cutts erinnerte daran, dass der Gouverneur der Provinz Punjab vor zwei Wochen von seinem Leibwächter getötet worden sei, weil er das Blasphemiegesetz kritisiert habe. Der Gouverneur sei keineswegs ein Christ, sondern ein gläubiger Moslem gewesen. Dennoch seien die Christen als Minderheit in Pakistan besonders gefährdet. – In dem Land gehören nur 2% der rund 170 Millionen Einwohner einer christlichen Konfession an.

(rv/kipa 03.02.2011 ag)

Ein weiteres Zitat von Radio Vatikan (02/02/2011 13.57.11)

Radikalislamische Gruppen haben Papst-Bilder öffentlich verbrannt. Das berichtet die Agentur Fides an diesem Mittwoch unter Berufung auf die „All Pakistan Minorities Alliance“ (APMA). Die Verbrennung fand am Sonntag, bei einer Kundgebung in Lahore statt. Daran nahmen rund 40.000 islamistische Demonstranten teil. Sie demonstrierten gegen eine Änderung des Blasphemieparagraphen, die Freilassung von Asia Bibi und den Papst. Der Vorsitzende der Pakistanischen Bischofskonferenz, Erzbischof Lawrence Saldanha von Lahore, betont in diesem Zusammenhang gegenüber Fides: „Diese Tat missfällt mir sehr und es beleidigt unser Empfinden als Christen.“ Die Bischöfe bitten um Respekt für alle Symbole, die den Glaubenden heilig sind, egal welcher Religion sie angehören, so Bischof Saldanha. Beobachter weisen darauf hin, dass die radikalislamischen Gruppen, die selbst für den Schutz des Namens und die Ehre des Propheten Mohammed eintreten und einen Verstoß gegen ihre Prinzipien als Gegenstand des Blasphemiegesetzes betrachten, nicht zögerten, Symbole des christlichen Glaubens zu schänden.

(fides 02.02.2011 mg)

Unser Kommentar:
Genau das war doch vorauszusehen. So reagiert nun einmal die (ernst-)gläubige Anhängerschaft des Islams pflichtgemäß gegen die Nicht-Muslime, gegen die  „Un- und Irrgläubigen“, vornehmlich aber gegen die Christen.
Die Bischöfe bitten um Respekt für alle Symbole, die den Glaubenden heilig sind, egal welcher Religion sie angehören
, so der Vorsitzende der Pakistanischen Bischofskonferenz! Wie können aber die Muslime „Respekt“ haben vor dem Papst, den sie als höchsten Repräsentanten einer für sie (gott-)feindlichen Religion ansehen, wie können sie „Respekt“ haben vor dem „Kreuz“, von dem es nach ihrer Überlieferung heißt, dass „Jesus (Isa) vor dem Ende der Zeit auf die Erde zurückkehren und u. a. alle Kreuze vernichten und alle Menschen zum Islam rufen“ werde!? Und wie sollen Christen „Respekt“ haben vor dem „Propheten Mohammed“ und all seinen Namens-Symbolen, der ja ein Gotteslästerer und Gottesfeind ersten Ranges war und durch sein „Werk“ (den Koran, die Begründung des Islams) und sein „humes“ und „posthumes“ Wirken (seiner Gefolgschaft) immer noch ist? Wie können denn Christen (die gemäß dem Evangelium auch „die Heiligen“ genannt werden) das Unheilige, das Widerheilige, das der Islam insgesamt und in all seinen wesentlichen Teilen ist, als Heiliges „respektieren“? JESUS CHRISTUS ist der HEILIGE, und alles, was ER war und ist und lehrt und will, ist das HEILIGE, und alles, was GEGEN IHN IST, ist das Un-, ja GEGEN-Heilige! Und Beides kann sich gegenseitig nicht „respektieren“, achten, ehren! So vieler Einsicht und Logik sollten wenigstens die Bischöfe mit dem Papst fähig sein.

Siehe dazu auch:

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Pakistan: Islamisten demonstrieren weiter gegen den Papst

Posted by deislam - 18. Januar 2011

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG11011708 – 17.01.2011
Permalink: http://www.zenit.org/article-22290?l=german

Einsatz für Asia Bibi kritisiert

KARATSCHI, 17. Januar 2011 (ZENIT.org).- Islamistische Gruppen und radikale politische Parteien haben am Freitag in der pakistanischen Provinz Punjab gegen den Aufruf des Papstes, das Blasphemie-Gesetz aufzuheben, demonstriert. Die Aussagen von Papst Benedikt XVI. wurden als „ein Angriff auf die Herzen der Muslime“ gebrandmarkt. In seiner Neujahrsansprache vor dem beim Heiligen Stuhl akkreditierten diplomatischen Korps, war das katholische Oberhaupt auf den Tod von Salman Taseer eingegangen. Der Gouverneur des Punjab war am 4. Januar wegen seiner Kritik am Blasphemie-Gesetz ermordet worden.

Die neuerlichen Demonstrationen fanden in Lahore und Rawalpindi, aber auch in Karatschi statt. Eine Allianz radikaler islamischer Gruppen und Parteien namens Tehrik-e-Tahaffuz Namoos-e-Risalat hatte dazu aufgerufen. Sie kämpfen dafür, jeden Versuch die entsprechenden Gesetze zu ändern zu unterbinden. Bei der Kundgebung kritisierten Wortführer den Papst auch wegen seiner Unterstützung für Asia Bibi. Die Christin ist wegen Blasphemie zum Tod verurteilt worden und sitzt seit 2009 im Gefängnis der Industriestadt Sheikhupura in Punjab.

Amir Ameerul Azeem von der Partei Jamaat-e-Islami warf der Regierung in Islamabad vor, im Fall der Pakistanerin Aafia Siddiqui, die in den USA wegen Terrorismus angeklagt ist, nicht angemessen zu intervenieren. Wie AsiaNews berichtet, forderte er dazu auf, offiziell gegen die Stellungnahme des Papstes zu protestieren und sämtliche Änderungsanträge im Parlament gegen die Blasphemie-Gesetze zurückzuziehen. Die Regierenden sollten nicht „mit den Gefühlen der Muslime“ spielen. Um dies zu verhindern, werden weitere Demonstrationen am 30. Januar stattfinden. (mk)

Unser Kommentar:
Die Führer der Christenheit (in Kirche und Politik) wären schon längst und schon immer berufen gewesen, den Islam, dieses schnaubende Ungeheuer, in aller Offenheit und Furchtlosigkeit aufs entschiedenste zu bekämpfen und alle Welt zu tatkräftigem Widerstand sowohl gegen seinen Bestand wie vor allem gegen seine Ausbreitung aufzurufen. Stattdessen verpassen sie ihm seit nunmehr Jahrzehnten dauernd den Anstrich einer valablen, wenn nicht gar gleichwertigen, Religion, die überall auf der Welt ihren Platz neben der jüdischen und der christlichen (et alia) habe. Für Einsichtige, jedenfalls für Christus- und damit Gott-Erleuchtete, ist der Islam für die heilsbedürftigen Menschen unheilbringend, ja tödlich, wie es der Krebs (eine bösartige Tumorerkrankung) ist im menschlichen Körper. Es gälte, ihn entschlossen unschädlich zu machen, global! Jedoch, die Christenführer sind größtmehrheitlich umnachtet und selbst schon vergiftet, weil sie das Licht, das in die Welt gekommen ist, um die Finsternis zu erhellen, unter den „Scheffel“ stellen und an seiner Stelle multireligiöses Feuer(blend)werk zünden. So wird das lebensgefährliche Geschwür weiter ungehindert, ja gefördert wachsen, bis es womöglich alles Noch-Gesunde in ebensolches Geschwür umgewandelt haben wird. Doch unser wahrer Gott, JESUS CHRISTUS, wird das nicht bis zum (bittersten) Ende zulassen. ER wird eingreifen – mit Macht und HERRlichkeit! Was aber wird alles noch geschehen müssen, bis den zur Führung (und zur Christusnachfolge) Berufenen die Augen aufgehen?

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Wieder Morde an Christen in Pakistan – Rache für angebliche Blasphemie

Posted by deislam - 21. Juli 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10072106 – 21.07.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-21102?l=german

Wieder Morde an Christen in Pakistan
Rache für angebliche Blasphemie – Bischof ruft zu Friedfertigkeit auf

Von Michaela Koller

FAISALABAD, PAKISTAN, 21. Juli 2010 (ZENIT.org).- Zum wiederholten Mal ist in Pakistan nach einem Blasphemie-Vorwurf grausam Rache verübt worden. Die christlichen Brüder Rashid Emmanuel und Sajid Masih Emmanuel wurden am Montag nach ihrem Freispruch vor dem Gerichtsgebäude in Faisalabad erschossen. Der oder die Täter sind noch auf der Flucht. Unmittelbar zuvor hatten sich die beiden wegen Blasphemie Angeklagten noch gefreut, der Todesstrafe entkommen zu sein. Seit der Tat halten die Spannungen in der pakistanischen Stadt an, wo im Jahr 1998 der katholische Bischof John Joseph offenbar die Hoffnung verlor und sich auf offener Straße aus Protest gegen die Blasphemie-Gesetze erschoss.

Proteste der Christen gegen diese Bestimmungen verhallen nicht: Peter Jacob, Verantwortlicher für die Kommission Justicia et Pax der pakistanischen Bischofskonferenz, erneuerte in Gesprächen mit der Nachrichtenagentur Asianews und dem L’Osservatore Romano die Forderung die Blasphemie-Gesetze abzuschaffen. Er sagte, sie würden oft als Vorwand benutzt um Christen zu verfolgen. „Es ist nötig“, sagte er, „die Regierung und die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass das Gesetz das Überleben Pakistans gefährdet.“ Die Gesetze werden nicht nur von radikalen Muslimen leicht missbraucht, sondern auch von zänkischen Nachbarn oder neidischen Kollegen.

In Faisalabad musste die Polizei jetzt in die Menge schießen, um den fanatischen Mob aufzulösen und die öffentliche Ordnung wiederherzustellen. Der Notstand wurde ausgerufen. Muslimische Kleriker hatten ihre Anhänger zu der Bluttat aufgerufen. Nach Ansicht von Beobachtern waren die Opfer nicht ausreichend geschützt, zumal in den Tagen zuvor schon fanatische islamische Gruppen ihren Tod forderten: „Wir hatten mehr Sicherheit für sie gefordert, aber wir haben dabei so etwas nicht erwartet“, sagte Dominikanerpater Pascal Paulus. „Nur drei Polizisten waren nicht ausreichend.“

Die Tat löste eine Serie von Straßenschlachten zwischen Christen und Muslimen aus. Letztere richteten mit Steinwürfen an einer Kirche großen Schäden an. Islamische Prediger hetzten die Menge über Lautsprecher in den Moscheen von Faisalabad zum Amoklauf auf. Kirchliche Einrichtungen, wie die örtliche Zentrale der Caritas, blieben geschlossen, mehrere Christen verließen ihre Häuser fluchtartig. Polizeiangaben zufolge wurden 60 Muslime verhaftet.

Am Dienstagmorgen fand in der Kathedrale Sankt Peter und Paul eine Trauerfeier statt. Um weitere Ausschreitungen zu verhindern, wurde die Gemeinde von der Polizei eskortiert, wie die Nachrichtenagentur Ucanews aus Faisalabad berichtet. Bischof Joseph Coutts forderte dabei die Gläubigen auf, von Gewalt abzusehen und sich friedlich zu verhalten. Zugleich sollten die Schuldigen ihre gerechte Strafe bekommen. „Die Minderheiten haben viel gelitten“, sagte er vor den Gläubigen. Sie sollten ihre Trauer und ihr Entsetzen über das Blutvergießen aufopfern. „Das wird unserer Erlösung dienen und wir hoffen, unsere Gemeinschaft von Faisalabad dadurch von der Krankheit des Hasses und der Gewalt zu heilen“, sagte er im Gespäch mit dem Fidesdienst. Bischof Coutts ist im deutschsprachigen Raum als Träger des Shalom-Preises bekannt, den ihm der Arbeitskreis Shalom für Gerechtigkeit und Frieden an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt 2007 verlieh.

Unser Kommentar:
„Wir hoffen, unsere Gemeinschaft (von Muslimen und Christen) von Faisalabad dadurch (durch friedliches Aufopfern der Trauer und des Entsetzens) von der Krankheit des Hasses und der Gewalt zu heilen“, sagte Bischof Coutts. Wir hingegen meinen und sagen: diese Pest-Krankheit des Hasses und der Gewalt kann nicht wirklich und auf Dauer geheilt werden, solange der eigentliche Urgrund dazu: die „Religion“ des Islams mit ihrem hetzenden „heiligen“ Buch, dem Koran, und ihrem bluttätigen „Propheten“, Mohammed, und seinem militanten Anhang, nicht als das erkannt wird, was sie vor Gott ist. Nicht nur in diesem Falle wie in vielen bisher bekannten Fällen, sondern in unzähligen weiteren, und tendentiell zunehmend, werden muslimische Kleriker ihre Anhänger (vor allem gegen Christen) zu Bluttaten aufrufen und islamische Prediger die Mengen über Lautsprecher in den Moscheen zum Amoklauf aufrufen.

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Pakistan: Wieder ein Christ der Blasphemie beschuldigt

Posted by deislam - 22. Juni 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10062111 – 21.06.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-20849?l=german

Generalvikar von Faisalabad: „Es ist eine falsche Anschuldigung“

FAISALABAD, 21. Juni 2010 (ZENIT.org).- In Pakistan kommt es weiterhin zu Verhaftungen aufgrund des umstrittenen Blasphemie-Gesetzes. Am Sonntag ist in Faisalabad der 73-jährige Katholik Rehmat Masih verhaftet worden, weil ihm ein Muslim vorwirft, den Propheten Mohammed beleidigt zu haben. Der Vorfall soll sich bereits vor drei Monaten in dem Dorf Jhandewali ereignet haben, wie Ucanews am Montag meldet. Kirchenvertreter reagierten am Montag.

Nach einer Versammlung in der Kathedrale der Erzdiözese Sankt Peter und Paul mit Katechisten und Gemeindevorstehern, wies der Generalvikar Pfarrer Khalid Rashi Asi die dortige Justitia et Pax Kommission an, die Verteidigung des Beschuldigten zu unterstützen.“ Es ist eine falsche Anschuldigung, die sich auf Monate lang zurückliegende Ereignisse stützt“, sagte Asi gegenüber Ucanews. „Der Fall wurzelt in Streitigkeiten um Grundeigentum.“ Darüber hinaus hätten vor drei Monaten Lokalwahlen in dem Ort stattgefunden, in denen der Anzeigeerstatter und der Beschuldigte jeweils konkurrierende Seiten unterstützt hätten. Eine Reihe von Dorfbewohnern sähen sich nun mit Blasphemievorwürfen konfrontiert.

Seit langem fordern Kirchenführer in Pakistan die Aufhebung der Blasphemiegesetze, die die Todesstrafe für die Beleidigung des Propheten vorsehen sowie lebenslange Haft für die Beleidigung des Korans. Die wechselnden pakistanischen Regierungen versprachen jeweils, die Gesetze zu überprüfen, aber es sei ein langer Kampf, sagte Alwin Murad, Geschäftsführer des Justitia et Pax Kommission. „Sie bauen ein paar Worte um, aber der Kern des Problems bleibt unberührt“, sagt er. Die Regierungen wagten nicht, sich gegen die Hardliner unter den muslimischen Klerikern zu stellen. „Wir benötigen in der Politik Menschen mit einem weiten Horizont“, sagte er weiter.

Er betonte zudem, dass die örtlichen Bischöfe die jüngste Resolution des Parlaments der Europäischen Union vom Mai zur Religionsfreiheit in Pakistan begrüßten. Darin wird der Missbrauch der umstrittenen Gesetze durch extremistische Gruppen beklagt, wie auch von rachsüchtigen Einzelnen, sowie die dadurch bedingte Zunahme der Gewalt gegen religiöse Minderheiten kritisiert. (mk)

Unser Kommentar: (folgt)

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Islamische Blasphemie-Gesetze müss(t)en weltweit abgeschafft werden!

Posted by deislam - 11. Juni 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10061104 – 11.06.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-20771?l=german

Pakistan: Internationale Petition fordert Abschaffung des Blasphemie-Paragraphen

ROM, 11. Juni 2010 (ZENIT.org).-Eine groß angelegte internationale Petition setzt sich die Abschaffung des in Pakistan geltenden so genannten „Blasphemie-Paragraphen“ zum Ziel, von dem dort auch die christlichen Gemeinden des Landes betroffen sind: es handelt sich um eine Initiative, die das französischen Büros des katholischen Hilfswerks „Kirche in Not/Ostpriesterhilfe“ am 7. Juni auf den Weg brachte und in deren Rahmen weltweit bereits 2.000 Unterschriften gesammelt wurden.

„Es ist eher selten, dass ‚Kirche in Not‘ öffentlich die Abschaffung eines Gesetzes in einem souveränen Staat fordert“, so das Hilfswerk in einer Präsentation zur Aktion, „doch dieses Gesetz, das in Grunde dem Schutz des Sakralen dienen soll, wird seit langem dazu missbraucht um religiöse Minderheiten in Pakistan zu unterdrücken und zu verfolgen und dazu gehören auch Christen“, die 1,6% der Bevölkerung ausmachen.

‚Kirche in Not‘ folgt mit der Initiative einem Aufruf von Bischof Joseph Coutts von Faisalabad, der seit vielen Jahren für die Abschaffung des Gesetzes kämpft. Zusammen mit ihm fordert die ganze katholische Glaubensgemeinschaft in Pakistan die Abschaffung des Paragraphen, der „ungerecht und diskriminierend“ ist.

„Das Gesetz ist missverständlich: man kann jemanden ohne Beweise anklagen und es wird oft zur Regelung persönlicher Angelegenheiten missbraucht. Es handelt sich dabei um einen wahren Verstoß gegen die Menschenrechte“, so Marc Fromager vom französischen Büro von ‚Kirche in Not‘, der Gläubige in aller Welt neben einer Unterschrift auch „um Gebetsketten für alle Opfer des Gesetzes und ihre Angehörigen“ bittet.

Im Text der Petition heißt es: „Wir bitten die Regierung Pakistans um die sofortige Abschaffung des Blasphemie-Paragraphen, insbesondere des Paragraphen 295c des Strafgesetzbuchs , der für Schuldige die Todesstrafe vorsieht; wir bitten die Regierung um die Garantie der Rechte aller religiösen Minderheiten des Landes; wir schließen uns der Gebetskette für die pakistanische Bevölkerung an“.

Von 1986 bis Oktober 2009 wurden über 1.000 Menschen auf der Grundlage des Blasphemie-Paragraphen angeklagt, informiert das kirchliche Hilfswerk. Bis 1986 gab es in Pakistan keine Anklage wegen Blasphemie. Nach der Verabschiedung des Gesetzes durch General Zia-ul-Haq wurden plötzlich überall Fälle der Blasphemie offenkundig.
Im Zusammenhang mit dem Blasphemie-Paragraphen wird auch heute noch in Pakistan eine angeregte öffentliche Debatte geführt.

Die pakistanische Kommission für Menschenrechte und andere Bürgerinitiativen, auch auf muslimischer Seite protestieren öffentlich gegen das Gesetz. Fundamentalistische Gruppen unterstützen hingegen den Paragraphen. Der Minister für Minderheiten, Shahbaz Batti, forderte unterdessen eine „Revision“, andere, darunter auch die katholische Kirche fordern eine sofortige Abschaffung. Die muslimische Konferenz der „Jamjamiat Ulema Pakistan“ (JUP) hält den Paragraphen für „unverzichtbar“ und droht mit heftigen Protesten im Falle einer Abschaffung.

Das Blasphemiegesetz mit den Paragraphen 295b, 295c, 298a, 298b und 298c des pakistanischen Strafgesetzbuchs sieht Haft oder auch Todesstrafe für Angeklagte vor, die den Namen des Propheten Mohammed oder den Koran beleidigen oder schänden.
Das katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ ist eine Einrichtung des päpstlichen Rechts und setzt sich weltweit in 137 Ländern zum Schutz unterdrückter und verfolgter Christen ein.

Unser Kommentar:
Anerkennung, ein lobenswerter Vorstoß! Aber es ist vorauszusehen, dass dieser überhaupt nicht, und wenn, dann höchstens zum Schein, honoriert werden wird. Für die „Umma“ insgesamt sind diese irrsinnigen und scheußlichen Blasphemiegesetze selbstverständlich absolut unverzichtbar. Wir werden nicht nur nicht deren Abschaffung, ja nicht einmal deren „Revision“ erleben, sondern im Gegenteil deren weitere Ausbreitung in andere Staaten, auch bei uns im „Westen“. Auch hierzulande ist ja das Dhimmitum schon so weit etabliert, dass es nur eine Frage der (kurzen) Zeit ist, bis auch unsere jetzt noch freiheitlichen Gesetze verseucht sind mit solchen oder ähnlichen Paragraphen. Zudem: man kann nicht wahrer Christ sein, ohne den Pseudopropheten Mohammed und den Koran zu „beleidigen“; sie sind beide extrem anti-christlich, wider-göttlich und damit Leid, ja ewiges Leid verursachend!

Siehe dazu auch:

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Ein universelles „Blasphemie“-Gesetz?

Posted by deislam - 28. Februar 2008

The Legacy of JihadVon Andrew G. Bostom – (Aus dem Amerikanischen von deislam)

Vor ungefähr zwei Wochen wurden „drei Männer mit einem muslimischen Hintergrund“ von der dänischen Polizei aufgrund anti-terroristischer Klagen verhaftet, die verdächtigt wurden, eine Verschwörung angezettelt zu haben, Kurt Westergaard, einen Karikaturenzeichner für Jyllands-Posten, zu ermorden. Westergaard ist einer der 12 Karikaturenzeichner, der am 30. September 2005 Karikaturen des Propheten Mohammed veröffentlicht hatte, um gegen die stillschweigende Durchsetzung in der dänischen Gesellschaft des Islamischen Tabus mittels Einschüchterung zu protestieren, Mohammed abzubilden, ganz egal ob banal, oder beleidigend – ein klarer Verstoß gegen die westliche freie Meinungsäußerung.

Nachdem er Kenntnis erhalten hatte von den Festnahmen, kommentierte Westergaard (bekannt für diese Karikatur) treffend:

„Ich denke… dass die Wirkung dieser geistesgestörten Antwort auf meine Karikatur für den Rest meines Lebens dauern wird. Es ist in der Tat traurig, aber es ist eine Tatsache meines Lebens geworden.“

Und innerhalb dreier Tage, am 15. Februar 2008, wurde Westergaard, womit die überall um sich greifende Furcht vor gewalttätiger muslimischer Vergeltungsmaßnahme bestätigt wird, welche offenbar die dänische Gesellschaft gepackt hat, aus seinem polizeibeschützten Hotelzimmer hinausgeworfen, da er für „ein zu großes Sicherheitsrisiko“ gehalten wird. Nun sind der 73-jährige Karikaturist und seine Frau obdachlos.

Nicht überraschend, da Zeitungen in Dänemark, und über ganz Europa, die 12 ursprünglichen Karikaturen in Solidarität mit dem bedrohten Karikaturisten ebenfalls veröffentlichten, folgten heftige Proteste durch dänische Muslime (einschließlich Verbrennungen, und möglicherweise einer Bombenverwendung). Weitere gewalttätige Demonstrationen fanden in muslimischen Gemeinschaften im Mittleren Osten und in Asien statt.

Unzureichende Aufmerksamkeit wurde bis jetzt einer bemerkenswerten – und einer bemerkenswert abschreckenden Äußerung geschenkt, die am Freitag, 15. Februar 2008 durch Ekmeleddin Ihsanoglu, dem Türkischen Generalsekretär der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) mit Sitz in Dschidda (Jeddah), das einzige pan-islamische politische Organ, das 57 Mitglieder umfaßt, einschließlich die säkulare Türkei, herausgegeben wurde. Indem er der Einfachheit halber die Weiterveröffentlichung in Dänemark von 12 banalen Karikaturen, welche den Propheten Mohammed darstellen als einen dringenden, gesunden Protest des zum Erliegen gebrachten Komplotts durch Muslime, einen der originellen dänischen Karikaturisten, Kurt Westergaard zu ermorden, und die unmoralische Gleichwertigkeit nicht bemerken zu wollen, ignorierte, sagte Ihsanoglu:

Durch die Weiterverbreitung dieser Karikaturen gehen wir auf einen größeren Konflikt zu, und dies zeigt, dass beide Seiten Geiseln sein werden ihrer Radikalen.

Indem er fortfuhr, bewies Ihsanoglu des weiteren sowohl die vollständige Abwesenheit von Selbst-Kritik, und den Triumphalismus des islamischen Weltbildes, das versucht, seine Scharia-begründeten Ideen, die antithetisch sind (im Gegensatz stehen) zur Gewissens- und Meinungs-Freiheit – der ganzen Welt aufzuzwingen:

Es dient nicht der Verbesserung eurer Rechte und der Ausübung eurer Freiheiten, wenn ihr diese Rechte gebraucht, um die heiligsten Werte und Symbole anderer zu beleidigen und Hass zu schüren… Das ist sehr falsch, ein provokativer Weg – unannehmbar.

Zwei Jahre früher, am 18. Januar 2006, hatte Ihsanoglu als Antwort auf den ersten Abdruck der dänischen Karikaturen „… die Veröffentlichung von blasphemischen und beleidigenden Karikaturen des Propheten Mohammed“ gebrandmarkt. Er schloß mit der Bemerkung, dass dieser „islamfeindliche“ Akt eines „Sakrilegs“ irgendwie „… internationale Prinzipien, Werte und Ethik verletzten, die in verschiedenen Resolutionen und Erklärungen der Vereinten Nationen enthalten seien“. Diese Empfindungen Ihsanoglus (und der OIC, die er vertritt) wurden dreister wiederholt von Scheich Yusuf al-Qaradawi während einer Predigt, die am 3. Februar 2006 gesendet wurde. Qaradawi verlangte ein Handeln von den Vereinten Nationen in Übereinstimmung mit der rein islamischen, scharia-begründeten Interpretation von „Blasphemie“:

… die Regierungen (der Welt) müssen dazu gedrängt werden zu verlangen, dass die Vereinten Nationen eine klare Resolution oder ein Gesetz annehmen, welches Beleidigungen von Propheten – von Propheten des Herrn und seiner Botschafter, seiner heiligen Bücher und der religiösen Stätten kategorisch verbietet.

Aber der geschmeidige Ishanoglu, in gänzlichem Gegensatz zu seinen heftigen Attacken auf die dänischen Karikaturisten, hat niemals ein Statement abgegeben, in welchem er die Predigten autoritärer, sehr populärer muslimischer Kleriker wie eines Yusuf al-Qaradawi zum Beispiel, verurteilt hätte, welcher anderswo öffentlich Mohammed als Prototyp eines Jihadisten proklamiert hat.

Scheich al-Qaradawi, einer der einflussreichsten heutigen muslimischen Denker, geistlicher Leiter der Moslem-Bruderschaft (Muslim Brotherhood), und Oberhaupt des Europäischen Fatwa-Rates, erreicht enorme Zuhörerschaft während seiner regelmäßigen Auftritte auf Al-Jazeera und anderen arabischen Fernsehstationen. Qaradawi’s aufhetzerische Predigt vom 3. Februar 2006, welche die ursprüngliche Veröffentlichung der dänischen Karikaturen mit der Abbildung des muslimischen Propheten Mohammed behandelte, beginnt mit wütendem, selbstgerechtem Zorn, geht über in den für Qaradawi nunmehr standardisierten pro-forma Judenhass, und schließt, sehr beunruhigend, mit den nur dünn verschleierten Drohungen mit Terrorismus gegenüber den „Westländern, den Amerikaner, und Europäern.“

Aber die blanke Scheinheiligkeit dieser die Karikatur-Darstellungen Mohammeds verächtlich machenden Statements können nur richtig gewichtet werden, wenn sie im größeren Gesamtkontext seines frommen Jihadismus gesehen werden, ganz besonders Qaradawi’s vorherige Charakterisierung „Mohammeds als ein Djihad-Modell“:

Die Propheten, die Allah vor Mohammed sandte, waren gesandt für eine begrenzte Zeit… und an ein besonderes Volk… Allah gründete im Leben Mohammeds allgemeine, ewige und alles einschließende Charakteristiken, und er gab jedem Menschenwesen die Möglichkeit, ihn nachzuahmen und sein Leben als ein Modell zu nehmen… Der Christ ist unfähig, Jesus zu imitieren bezüglich Krieg und Frieden, denn Jesus kämpfte nie, noch schloss er Frieden.
Allah hat Mohammed auch in einen Inbegriff (Verkörperung) für religiöse Krieger (Mujahedin) gemacht, da er Mohammed befahl, für die Religion zu kämpfen.

Zuvor führte Qaradawi sowohl die Ziele und die zulässigen „Taktiken“ für jene gegenwärtigen Muslime aus, die er ermutigt, den Jihadkrieg zu führen. Juden, und ihre Alliierten, figurieren an prominenter Stelle in diesen Aussagen. Zum Beispiel, beim Treffen im Juli 2003 in Stockholm des Europäischen Rates für Fatwa und Forschung, betonte Qaradawi die orthodoxe islamische Grundlage für menschliche Selbstmord-Bomben- „Märtyrer Operationen“, die gegen alle israelische Bürger gerichtet sind, die er überdies als klassische „Harbis“ bezeichnete, gesetzlich erlaubte Ziele im Dar al Harb.

Obschon weder die Ermahnungen Qaradawis für einen uneingeschränkten Jihad gegen die israelischen Juden, noch sein konstantes Hetzen gegen die Juden überraschend sind, hat er doch auch für Jihad Märtyrer-Operationen gegen die amerikanischen Streitkräfte in Irak aufgerufen, und noch unheilverheißender hat Qaradawi unverfrorene Appelle an die Muslime gerichtet, einen „Wiedereroberungs-Jihad“ zu führen gegen Europa. Seine öffentliche Fatwa vom 2. Dezember 2002 lautete:

„Der Islam wird nach Europa zurückkehren als ein Eroberer und ein Sieger, nachdem er aus ihm zweimal vertrieben worden ist – einmal aus dem Süden, von Andalusien, und ein zweites Mal, aus dem Osten, als er wiederholte Male an die Tore Athens pochte.“

Die Fatwa Qaradawis bestimmte ferner, dass die Muslime „… frühere islamische Kolonien von Andalusien (Spanien), Süd-Italien, Sizilien, des Balkans und den Mittelmeer-Inseln“ zurückerobern sollten.

Und selbst in diesem rein mythischen Muster islamischen Oekumenismus – „Andalusien“, das muslimische Spanien während des Mittelalters (das nicht nur Qaradawi, sondern Legionen von „moderaten“ Muslimen offen zugeben, dass sie es wiederherstellen möchten) – erzeugte die gleiche tief-sitzende sakralisierte Intoleranz , die immer schon prädominant war unter muslimischen Herrschaft. Schon am Ende des achten Jahrhunderts hatten die Machthaber von Andalusien (und Nord-Afrika) den rigorosen Malikismus festgesetzt als die dominante islamische Schule der Jurispudenz, womit sie den muslimischen andalusischen Staat, wie vermerkt in der Halbjahresschrift des Geschichtsforschers Evariste Levi-Provencal „Histoire de l’Espagne musulmane„:

„… zum Verteidiger und Meister einer eifersüchtigen Orthodoxie machten, zunehmend versteinert in einem blinden Respekt für eine rigide Doktrin, im voraus das geringste Bemühen um eine rationale Spekulation zu verdächtigen und zu verurteilen.“

Übereinstimmend mit dieser historischen Realität, bemerkte Charles Emmanuel Dufourcq, ein hervorragender Gelehrter des muslimischen Spanien, dass die Myriaden von religiösen und gesetzlichen Diskriminierungen, welche die nicht-muslimischen Dhimmis (d.h. die nicht-muslimische iberische Bevölkerung, die durch Jihad besiegt und beherrscht wurde vom islamischen Recht, der Scharia), tödliche Strafen einschloss für das „Blasphemieren“ (Lästern, Schmähen) des muslimischen Propheten oder des Koran:

Weil sie den Propheten oder das Wort Gottes (d.h. dne Koran) beleidigt haben, wurden die Dhimmis exekutiert (hingerichtet).

Ein Jahrtausend später bestand die drakonische Bestrafung des Islams für Ungläubige, die der Blasphemie des muslimischen Propheten Mohammed angeschuldigt wurden weiter, mit kompromissloser Grausamkeit. Des französische Malers Alfred Dehodency bemerkenswerte „Hinrichtung einer Marokkanischen Jüdin“ beruht auf der tatsächlichen Blasphemie-Exekution einer Jüdin in Tanger, Marokko, Sol Hachuel, von der man annimmt, dass sie im Jahre 1834 stattfand. Ein detaillierter, fast zeitgenössischer Bericht über Sol Hachuel’s heroisches Martyrium – auf Augenzeugen-Interviews beruhend – wurde 1837 veröffentlicht durch Eugenio Maria Romero.

Fälschlich angeschuldigt, eine Muslima geworden zu sein und dann Mohammed zu „lästern“, wurde die 17-jährige Sol, nachdem sie unerbittlich und standhaft ihren jüdischen Glauben aufrechterhielt („Als Jüdin wurde ich geboren, als Jüdin wünsche ich zu sterben“), öffentlich geköpft sowohl wegen dieser erfundenen „Apostasie“ vom Islam, wie wegen „Blasphemie“. Unter den von Romero erbrachten Erzählungs-Details des Hinrichtungstages des jungen Opfers in Fez ist die Abbildung, wie die muslimischen Massen auf die Anschuldigung von „Blasphemie“ gegen sie reagierten:

… die Strassen waren überfüllt von Mooren (Muslimen) aller Altersstufen und jeden Geschlechts, welche die Atmosphäre widerhallen ließen von ihren disharmonischen Schreien. „Hier kommt“, sagten sie, „sie, die den Propheten gelästert hat – Tod! Tod! der gottlosen Erbärmlichen (wretch)!“

Überreichlich heutige Evidenz demonstriert, dass das islamische Gesetz und seine Sitten (Moral) bezüglich Blasphemie heute peinlich inkompatibel bleiben mit den modernen Auffassungen von religiöser Freiheit, und Menschenrechten. So definierte in den frühen 1990-iger-Jahren der geachtete Pakistanische Gelehrte Muhammad Asrar (Madani), dessen Meinung vom Pakistanischen Scharia-Gerichtshof als „Blasphemie“ übernommen wurde, mit Fokus auf den moslemischen Propheten, als:

Den Propheten (Friede sei mit ihm) zu beschimpfen oder zu beleidigen in Wort und Rede; weltlich (profan) oder verächtlich über ihn und seine Familie zu sprechen; des Propheten Würde und Ehre in einer mißbräuchlichen Weise anzugreifen; ihn zu verunglimpfen oder ein hässliches Gesicht zu machen, wenn sein Name genannt wird; Feindschaft oder Hass zu zeigen ihm gegenüber, seiner Familie, seinen Gefährten und den Muslimen; den Propheten und seine Familie anzuklagen oder zu verleumden, einschließlich der Verbreitung von üblen Berichten über ihn und seine Familie; den Propheten zu diffamieren; des Propheten Rechtssprechung oder Urteil in irgendeiner Weise abzulehnen, die Sunnah zurückzuweisen; Respektlosigkeit, Verachtung zu zeigen gegenüber den Rechten Allahs und Seines Propheten oder Auflehnung gegen Allah und Seinen Propheten.

Und in Übereinstimmung mit der klassischen islamischen Jurisprudenz (zum Beispiel The Risala von al-Qayrawani (d. 996), argumentiert Madani, dass wer immer Mohammed entehrt — Muslim oder Nicht-Muslim – getötet werden muss. Dr. Patrick Sookhdeo hat dokumentiert wie diese orthodoxe islamische Doktrin – die aufgenommen wurde in den pakistanischen Gesetzes-Codex (Sektion 295-C, „die Herabsetzung des Namens Mohammeds“) – verheerenden Schaden angerichtet hat, besonders unter der kleinen Gemeinschaft der pakistanischen christlichen Minorität:

… das Blasphemie-Gesetz wird wahrgenommen als ein Damokles-Schwert und hat eine riesige symbolische Bedeutung angenommen, die substantiell zur Atmosphäre der Einschüchterung der Christen beiträgt. Der schädliche Wirkung des Gesetzes… wird sehr darmatisch illustriert durch den Vorfall in Shanti Nagar im Februar 1997, bei dem Zehntausende von randalierenden Muslimen Hunderte von christlichen Häusern und anderen christlichen Besitz zerstörten in der Folge auf einen Blasphemie-Anklage. Überdies hat die Blasphemie eine Welle privater Gewalt ausgelöst. Blasphemie mit Apostasie gleichsetzend und beeinflußt durch die Tradition direkter gewalttätiger Aktion als Selbst-Hilfe, die zurückgeht auf die frühesten Zeiten des Islam, fühlen sich Muslime berechtigt, die Todesstrafe selbst zu vollstrecken.

Nach wenigstens vier solcher Morde, and dem „Blasphemie“-Fall des Ayub Masih (der in Einzelhaft ins Gefängnis gesetzt wurde seit dem 14. Oktober 1996 und zum Tode verurteilt am 27. April 1998 durch den Gerichtshof-Richter Rana Abdul Ghaffar), beging Bischof John Joseph von Faisabad Selbstmord am 6. Mai 1998, um gegen die fortgesetzte Anwendung des Pakistanischen Blasphemie-Gesetzes zu protestieren.

Und Vorfälle, wie sie innerhalb nur schon der vergangenen 2 Monate geschahen, illustrieren, dass was in Pakistan überwiegt, kaum einmalig, sondern schon eher emblematisch (zeichenhaft) ist. Pervez Kambakhsh, ein 23 Jahre alter Afghanischer Journalist wurde kürzlich (Januar 2008) der „Blasphemie“ überführt — übereinstimmend mit dem klassischen islamischen Gesetz – wegen Herunterladens (aus dem Internet) und Verteilens eines Artikels, der den Islam „beleidigt“, einschließlich der „blasphemischen“ Anschuldigung, dass „… Mohammed die Rechte der Frauen mißachtet habe…“ Daraufhin erließ der Afghanische Senat eine Erklärung zum Falle — unterzeichnet von ihrem Anführer, Sibghatullah Mojaddedi, bekannt als ein Freund (Verbündeter) des Präsidenten Hamid Karzai – die das über Mr. Kambaksh gefällte Todesurteil guthieß, ebenfalls in vollem Einverständnis mit der Scharia, durch ein Stadtgericht in Mazar-e-Sharif.

Innert Tagen beugte sich der Afghanische Senat dem internationale Druck und revidierte scheinbar das Urteil, indem es die Bestätigung des Todesurteils gegen Kambakhsh wegen Blasphemie aufhob. Jedoch, obwohl nicht universal, wurde allgemein öffentliche Gefühle zur Unterstützung der Geltung der Scharia durch Afghanen über das ganze Altersspektrum ausgedrückt. Abdul Wasi Tokhi, ein 18-jähriger Student an der Amerikanischen Universität in Kabul, argumentierte für eine schnelle Exekution, indem er sagte:

„Der Kerl sollte gehängt werden. Er machte sich lustig über die Satzungen und Regeln des Islam. Er spottete über den Propheten Mohammed, Friede sei mit ihm. Du kannst keine Prinzipien kritisieren, die angenommen wurden durch die Scharia. Sie sind die Worte des Propheten.“

Und Qari Imam Bakhsh, ein muslimischer Kleriker, pflichtete bei, indem er behauptete:

„Ich denke, er ist kein Muslim. Ein Muslim würde diese Art von Fehler nicht machen. Er sollte bestraft werden, so dass andere von ihm lernen können.“

Diesen Januar 2008 ebenfalls, im Irakischen Kurdistan – hochgehalten als ein erfolgreiches Modell regionaler islamischer Mäßigung, ja Säkularisation – wurde zusätzliche Evidenz einer oppressiven, wiedererstarkenden Scharia zur Schau gestellt. Ein Gericht in Halabja (wo Saddam Hussein’s Gefolgsleute Tausende von kurdischen Zivilisten im Jahre 1988 vergasten, 15 Jahre vor der Operation Irakische Freiheit), verurteilte einen kurdischen Autor in Abwesenheit zu sechs Monaten Gefängnis wegen Blasphemie. Der Autor, Mariwan Halabjaee, wurde angeklagt, in einem Buch geschrieben zu haben, dass Mohammed 19 Frauen gehabt habe, mit einer 9-Jährigen verheiratet gewesen sei, als der 54jährig war, und an Mord und Vergewaltigung teilgenommen habe – alles Dinge, die bestätigt werden durch die „Sira“, die autoritativen, frühesten frommen Biographien seines Lebens (wie dieser von Ibn Ishaq (Ibn Hisham). Aus seinem Asyl in Norwegen bekräftigt Mr. Halabjee, dass eine Fatwa, die seinen Tod fordert, ebenfalls erlassen wurde, es sei denn, er bitte um Gnade (Vergebung).

Der unerschrockene Historiker David Littman hat fast alleine während fast zwei Jahrzehnten die gemeinsamen Anstrengungen der Organisation der Islamischen Rates (OIC) chronologisch aufgezeichnet , um internationale Menschenrechts-Instrumente zu islamisieren und den Scharia-„Standard“ für Blasphemie zur Anwendung zu bringen – die laufenden Kambakhsh und Halabjee Komödien (Travestien) – zu allen Nationen zu bringen. Litman warnte, zum Beispiel, wegen der Entwicklung der Scharia-basierten 1990 Kairorer Erklärung (d.h., der sogenannten Universalen Erklärung der Menschenrechte im Islam), deren Signatäre alle Staaten der OIC sind, indem er die sofortigen Einwände des mutigen senegalesischen Juristen, Adama Dieng veröffentlichte. Dieng, ein Muslim, der später besonderer Berichterstatter der Vereinten Nationen wurde und dann als Generalsekretär der Internationalen Kommission der Juristen diente, erklärte rundweg im Februar 1992, dass die Kairoer Erklärung unter der Rubrik der Scharia,

… schwerstens den inter-kulturellen Konsens bedroht, auf welchem die internationlen Menschenrechts-Instrumente beruhen; und im Namen der Verteidigung der Menschenrechte eine intolerable Diskrimination gegen sowohl Nicht-Muslime wie Frauen einführe; einen bewußt restriktiven Charakter im Hinblick auf gewisse fundamentale Rechte und Freiheiten offenbare…; (und) die Legitimität von Praktiken bestätige, wie körperliche Strafe, die die Integrität und Würde des Menschen angreife.

K.S. Lal, der kürzlich verstorbene indische Professor für Islam, vermerkte dieses schwierige wenn nicht unlösbare Rätsel:

Mohammed konnte die Offenbarung nicht ändern; er konnte sie nur erklären und interpretieren. Es gibt liberale und konservative Muslime; es gibt in Theologie gebildete Muslime und Muslime, die keine Bildung haben. Sie diskutieren, sie interpretieren, sie vernünfteln – aber alle, indem sie rund herum gehen im geschlossen Zirkel des Islam. Es gibt keine Möglichkeit, aus den Fundamentalismen des Islam herauszukommen; es gibt keine Vorkehrung, irgend eine Neuerung einzuführen.

Eine Bestätigung der Beobachtungen Lal’s auf der Makro-Stufe der Internationalen Beziehungen wird offenbar durch die endlose und zunehmend erfolgreiche Kampagne der OIC, die universale Anwendung des Scharia-Standards durchzusetzen, in völliger Opposition zu fundamentalen Prinzipien der modernen Menschenrechte, wie Meinungsfreiheit und Gewissensfreiheit.

Mehr als ein Jahrzehnt zuvor, bemerkte Samuel Huntington passend, und mit einem Freimut, der nun überaus rar geworden ist, das zugrundeliegende Problem für den Westen ist nicht der islamische Fundamentalismus. Es ist der Islam, eine andere Zivilisation, dessen Volk überzeugt ist von der Superiorität seiner Kultur…

Während seiner kürzliche Debatte mit dem Kultur-Jihadisten Tariq Ramadan, verdeutlichte Ibn Warraq was auf dem Spiele steht, sollte diese islamische Verfechtung der Vorherrschaft Oberhand gewinnen:

Die großen Ideen des Westens – Rationalismus, Selbst-Kritik, die unbefangene Forschung nach Wahrheit, die Trennung von Kirche und Staat, die Durchsetzung von Gesetz und Gleichheit unter dem Gesetz, Freiheit des Denkens und der Meinungsäußerung, die Menschenrechte, die liberale Demokratie – sind höherwertig als alle anderen von der Menschheit ausgedachten. Es war der Westen, der Schritte tat, um die Sklaverei abzuschaffen; die Rufe nach Aufhebung erklangen nicht einmal aus Afrika, wo rivaliserende Stämme schwarze Gefangene in die Sklaverei zurückverkauften. Der Westen hat Freiheit für Frauen und Rassen- und andere Minoritäten gesichert in einem Ausmaß, das noch unvorstellbar war vor 60 Jahren. Der Westen anerkennt und verteidigt die Rechte des Einzelnen: wir sind frei zu denken, was wir wollen, zu lesen, was wir wollen, unsere Religion auszuüben, das Leben zu leben, das wir wählen.
.. Noch auch braucht der Westen Belehrungen über die überlegene Wertigkeit von Gesellschaften, in welchen Frauen unter der Scharia in Unterwürfigkeit gehalten werden, genitale Verstümmelungen erleiden, zu Tode gesteinigt werden wegen angeblichen Ehebruchs, und verheiratet werden gegen ihren Willen im Alter von neun Jahren; Gesellschaften, die vorgeblich niederen Kasten die Rechte verweigern; Gesellschaften, die Homosexuelle und Apostaten hinrichten. Der Westen hat keine Verwendung für scheinheilige Predigten von Gesellschaften, die nicht einmal für sauberes Trinkwasser oder Abwasser-Systeme sorgen können, die keine Vorkehren treffen für Behinderte und 40 bis 50 Prozent ihrer Bürger im Analphabetismus belassen.

Andrew G. Bostom ist der Autor von „The Legacy of Jihad (Prometheus, 2005) and „The Legacy of Islamic Antisemitism“ (Prometheus, November, 2007)

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