ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Archive for Februar 2008

Das entscheidende Geschehnis: Gottes sichtbarer Eintritt in die Weltgeschichte

Posted by deislam - 29. Februar 2008

Der tiefste Wesenszug des Urchristentums ist die Überzeugung, ist der mit aller Inbrunst des Herzens, aber auch mit allen logischen Folgerungen festgehaltene Glaube, dass Gottes Sohn in Menschengestalt einmal in die Weltgeschichte eingetreten ist, um für die Sünden der Welt Sühne zu leisten und das Geschenk des Heiligen Geistes (Apg. 2, 38) zu bringen, und dass er nie mehr aus dieser Welt verschwinden wird: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt“ (Matth. 28, 20). Diese Überzeugung stand am Anfang alles Christentums. Denn jene ersten literarischen Niederschläge der frühesten Missionspredigt, die wir als die sogenannten synoptischen Evangelien verehren, berichten uns die Gleichnisse, mit denen Christus selbst vor allem Volke das Einmalige, das Unerhörte seiner Sendung dargetan hat. Da lesen wir das Gleichnis vom Bräutigam und der Braut, das zurückgreift auf die uralte jüdische Prophezeigung von der Brautschaft Gottes mit dem auserwälten Volke (Ezech. 16; das Hohelied; Jes. 61,10; Jer. 2, 32). Und nun kommt Christus als dieser göttliche Bräutigam, um sein Hochzeitsfest mit der Menschheit zu feiern (Matth. 9, 15, 25, 6; Joh. 3, 29). Da lesen wir das Gleichnis vom Sohne, den der göttliche Besitzer des Weinberges an die Winzer schickt, nachdem sie alle Sendungen der Knechte abgewiesen hatten (Luk. 20, 9-19). Da hören wir — ohne Gleichnis — Christus die unergründliche Tiefe des Geheimnisses seiner Person andeuten, wenn er ausruft: „Niemand kennt den Sohn als der Vater und niemand kennt den Vater als der Sohn, und wem es der Sohn offenbaren will“ (Matth. 11, 27). Da hören wir Christus an Petrus die Frage stellen: „Für wen haltet ihr mich?“ Und hören die Antwort: „Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes (Matth. 16, 16). Und übereinstimmend berichten diese Erinnerungsblätter der frühesten Missionspredigt, dass der Tod Christi durch den Urteilsspruch des Hohenpriesters und seines Synedriums herbeigeführt wurde, weil diese Christi Zeugnis sehr wohl verstanden, es aber als Gotteslästerung brandmarkten, dass er sich zum Sohne des lebendigen Gottes erklärte (Matth. 26, 57-68); Mark. 14, 53 ff.; Luk. 22, 63 ff.). Übereinstimmend aber schildern die synoptischen Evangelien auch die Opfergesinnung, mit der Christus diesen Tod auf sich nahm: „um sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele“ (Matth. 20, 28; Mark. 10, 45).

Nicht erst eine spätere Zeit, die durch das vierte Evangelium noch zu uns redet, hat also Christus als den Mensch gewordenen Gottessohn verkündet, sondern die allererste Missionspredigt, deren Widerhall in den drei ersten (synoptischen) Evangelien zu uns herübertönt, verbreitete diese wichtigste Frohbotschaft in der Welt: Gottes Sohn ist Mensch geworden und hat unter uns Wohnung genommen. Das Johannesevangelium, als Niederschlag einer späteren Form der apostolischen Predigt vor schon bestehenden Christengemeinden, bestätigt nur das, was diese synoptischen Evangelien überliefert haben (Joh. 1 ,14), läßt aber auch erkennen, dass es schon Christen gibt, die an der Frohbotschaft deuteln, die entweder die wahre Gottheit Christi leugnen oder sein wahres Kommen, Leben, Leiden und Sterben im Fleische zum Scheinmenschentum verflüchtigen wollen (Joh. 21, 24-31). Solche subjektivistischen Ausleger des Christentums anerkennt aber Johannes nicht als echte Christen, ja, er nennt sie in seinen Briefen geradezu „Antichristen“ (I. Joh. 4, 3; 2. Joh. 7 f.)

Aus den Paulusbriefen, von denen einige noch älter sind als die synoptischen Evangelien, geht dasselbe hervor: Er verkündet Christus als „aus den Juden vom Fleische nach“, aber zugleich als „Gott, hochgelobt über alles in Ewigkeit“ (Röm. 9, 5). Er verkündet ihn als denjenigen, der „in der Gestalt Gottes war“, aber „sich selbst erniedrigt und Knechtsgestalt annahm und gehorsam geworden ist bis zum Tode, ja bis zum Tode am Kreuze“ (Phil. 2, 5-8). Aber auch Paulus läßt in seinen Briefen deutlich erkennen, dass ihm andere Deuter des Evangeliums gegenübertreten, die an dem eindeutigen Geheimnis der Menschwerdung des Gottessohnes herumdeuten und neue Lehren aufstellen, die dem Ohre schmeicheln, aber der Wahrheit widersprechen (2. Tim. 4, 3).

In Übereinstimmung mit diesen ältesten Urkunden der Christenheit lassen uns die Briefe des heiligen Ignatius von Antiochien, die älteste Briefsammlung der unmittelbaren nachapostolischen Zeit, diese nämliche Situation erkennen: Der einfachen Verkündung des entscheidensten Faktums der Weltgeschichte, nämlich der Menschwerdung Gottes, stehen Lehrer gegenüber, die sich Christen nennen, aber die Tatsache der Menschwerdung Gottes abzuschwächen suchen, jetzt nicht durch die Leugnung der Gottheit Christi, sondern im Gegenteil: durch die Lehre von einem Scheinmenschentum, das Christus angenommen habe. Ignatius aber verteidigt die Lehre von der wahren Gottheit und der wirklichen Menschheit Christi und läßt an dieser Grundlehre nicht rütteln.

Der tiefste Wesenszug katholischen Christentums blieb es durch alle Jahrhunderte bis heute, dass es immer die Tatsache der Menschwerdung Gottes, dieses eindeutige und doch so unerhörte Wunder des sichtbaren Eintretens Gottes in die Menschengeschichte, gegen alle Umdeutungen verteidigt und verkündigt hat, dass es ebensowenig Christus zu einem bloßen Menschen und Weltweisen erniedrigen ließ, wie es sich wehrte, wenn er zur mythologischen Gestalt der Götterwelt mit einem Scheinmenschentum oder in neuerer Zeit zur bloßen Idee verflüchtigt werden sollte. Dieser Wesenszug des katholischen Christentums haftet ihm heute wie vor zwanzighundert Jahren an: Es macht unbedingt Ernst mit der in inbrünstigem Glauben erfaßten Tatsache des einmaligen Gekommenseins Gottes in die Menschenwelt.

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Heiliger Krieg gegen Politiker aus Holland

Posted by deislam - 28. Februar 2008

Aus: Kölner Stadt-Anzeiger – www.ksta.de

Den Haag – Holland hält den Atem an. Der Grund: Die Publikation des umstrittenen Koran-Films des niederländischen Politikers Geert Wilders steht unmittelbar bevor. „Anfang März“, so ließ Wilders verlauten, „wird er zu sehen sein.“ Der Film heißt: „Fitna“. Fitna ist Arabisch und bedeutet so viel wie „jemanden auf die Probe stellen, herausfordern“. Fitna kann aber auch mit „das Böse“ übersetzt werden.

Nun haben radikale islamische Gruppen im Internet zum Dschihad, den Heiligen Krieg, gegen Geert Wilders aufgerufen. Sogar die islamische Terrororganisation El Kaida bedroht Wilders jetzt mit dem Tod. „Im Namen von Allah fragen wir euch, uns die Kehle von diesem Ungläubigen zu bringen, der den Islam und den Propheten beleidigt und der Lächerlichkeit preisgibt“, heißt es auf einer El-Kaida-Website. Sie ist von dem amerikanischen Forschungsinstitut „SITE Intelligence Group“ entdeckt worden. Ihr Inhalt wurde am Mittwoch von der niederländischen Tageszeitung „de Telegraaf“ publiziert. Auffallend in der Mord-Botschaft der islamischen Terrorbewegung El Kaida an Geert Wilders ist ferner, dass darin Mohammed Bouyeri, der Mörder des islamkritischen niederländischen Filmemachers Theo van Gogh als Vorbild und Held in höchsten Tönen gepriesen wird. Bouyeri schnitt Theo van Gogh am 2. November 2004 in Amsterdam auf offener Straße die Kehle durch, nachdem er ihn erst mit einigen Schüssen niedergestreckt hatte. Es war ein Ritualmord. Dafür verbüßt Mohammed Bouyeri nun eine lebenslange Haftstrafe.

Angst um innere Sicherheit

Die jüngsten Bedrohungen von Geert Wilders werden in den Niederlanden sehr ernst genommen. „Sie sind uns bekannt“, sagt ein Sprecher der niederländischen Anti-Terrorbehörde NCTB. Das NCTB ist aber nicht nur besorgt über die Sicherheit des rechtspopulistischen Politikers Wilders, sondern es fürchtet auch um die innere Sicherheit der Niederlande, da im Internet auch zu Anschlägen gegen holländische Institutionen aufgerufen wird. Außenminister Maxime Verhagen ließ für alle niederländischen Botschaften im Ausland bereits einen Alarm- und Sicherheitsplan ausarbeiten. Justizminister Ernst Hirsch-Ballin versuchte im persönlichen Gespräch Geert Wilders zu überzeugen, den Film nicht zu senden. Doch Wilders bleibt hart.

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Ein universelles „Blasphemie“-Gesetz?

Posted by deislam - 28. Februar 2008

The Legacy of JihadVon Andrew G. Bostom – (Aus dem Amerikanischen von deislam)

Vor ungefähr zwei Wochen wurden „drei Männer mit einem muslimischen Hintergrund“ von der dänischen Polizei aufgrund anti-terroristischer Klagen verhaftet, die verdächtigt wurden, eine Verschwörung angezettelt zu haben, Kurt Westergaard, einen Karikaturenzeichner für Jyllands-Posten, zu ermorden. Westergaard ist einer der 12 Karikaturenzeichner, der am 30. September 2005 Karikaturen des Propheten Mohammed veröffentlicht hatte, um gegen die stillschweigende Durchsetzung in der dänischen Gesellschaft des Islamischen Tabus mittels Einschüchterung zu protestieren, Mohammed abzubilden, ganz egal ob banal, oder beleidigend – ein klarer Verstoß gegen die westliche freie Meinungsäußerung.

Nachdem er Kenntnis erhalten hatte von den Festnahmen, kommentierte Westergaard (bekannt für diese Karikatur) treffend:

„Ich denke… dass die Wirkung dieser geistesgestörten Antwort auf meine Karikatur für den Rest meines Lebens dauern wird. Es ist in der Tat traurig, aber es ist eine Tatsache meines Lebens geworden.“

Und innerhalb dreier Tage, am 15. Februar 2008, wurde Westergaard, womit die überall um sich greifende Furcht vor gewalttätiger muslimischer Vergeltungsmaßnahme bestätigt wird, welche offenbar die dänische Gesellschaft gepackt hat, aus seinem polizeibeschützten Hotelzimmer hinausgeworfen, da er für „ein zu großes Sicherheitsrisiko“ gehalten wird. Nun sind der 73-jährige Karikaturist und seine Frau obdachlos.

Nicht überraschend, da Zeitungen in Dänemark, und über ganz Europa, die 12 ursprünglichen Karikaturen in Solidarität mit dem bedrohten Karikaturisten ebenfalls veröffentlichten, folgten heftige Proteste durch dänische Muslime (einschließlich Verbrennungen, und möglicherweise einer Bombenverwendung). Weitere gewalttätige Demonstrationen fanden in muslimischen Gemeinschaften im Mittleren Osten und in Asien statt.

Unzureichende Aufmerksamkeit wurde bis jetzt einer bemerkenswerten – und einer bemerkenswert abschreckenden Äußerung geschenkt, die am Freitag, 15. Februar 2008 durch Ekmeleddin Ihsanoglu, dem Türkischen Generalsekretär der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) mit Sitz in Dschidda (Jeddah), das einzige pan-islamische politische Organ, das 57 Mitglieder umfaßt, einschließlich die säkulare Türkei, herausgegeben wurde. Indem er der Einfachheit halber die Weiterveröffentlichung in Dänemark von 12 banalen Karikaturen, welche den Propheten Mohammed darstellen als einen dringenden, gesunden Protest des zum Erliegen gebrachten Komplotts durch Muslime, einen der originellen dänischen Karikaturisten, Kurt Westergaard zu ermorden, und die unmoralische Gleichwertigkeit nicht bemerken zu wollen, ignorierte, sagte Ihsanoglu:

Durch die Weiterverbreitung dieser Karikaturen gehen wir auf einen größeren Konflikt zu, und dies zeigt, dass beide Seiten Geiseln sein werden ihrer Radikalen.

Indem er fortfuhr, bewies Ihsanoglu des weiteren sowohl die vollständige Abwesenheit von Selbst-Kritik, und den Triumphalismus des islamischen Weltbildes, das versucht, seine Scharia-begründeten Ideen, die antithetisch sind (im Gegensatz stehen) zur Gewissens- und Meinungs-Freiheit – der ganzen Welt aufzuzwingen:

Es dient nicht der Verbesserung eurer Rechte und der Ausübung eurer Freiheiten, wenn ihr diese Rechte gebraucht, um die heiligsten Werte und Symbole anderer zu beleidigen und Hass zu schüren… Das ist sehr falsch, ein provokativer Weg – unannehmbar.

Zwei Jahre früher, am 18. Januar 2006, hatte Ihsanoglu als Antwort auf den ersten Abdruck der dänischen Karikaturen „… die Veröffentlichung von blasphemischen und beleidigenden Karikaturen des Propheten Mohammed“ gebrandmarkt. Er schloß mit der Bemerkung, dass dieser „islamfeindliche“ Akt eines „Sakrilegs“ irgendwie „… internationale Prinzipien, Werte und Ethik verletzten, die in verschiedenen Resolutionen und Erklärungen der Vereinten Nationen enthalten seien“. Diese Empfindungen Ihsanoglus (und der OIC, die er vertritt) wurden dreister wiederholt von Scheich Yusuf al-Qaradawi während einer Predigt, die am 3. Februar 2006 gesendet wurde. Qaradawi verlangte ein Handeln von den Vereinten Nationen in Übereinstimmung mit der rein islamischen, scharia-begründeten Interpretation von „Blasphemie“:

… die Regierungen (der Welt) müssen dazu gedrängt werden zu verlangen, dass die Vereinten Nationen eine klare Resolution oder ein Gesetz annehmen, welches Beleidigungen von Propheten – von Propheten des Herrn und seiner Botschafter, seiner heiligen Bücher und der religiösen Stätten kategorisch verbietet.

Aber der geschmeidige Ishanoglu, in gänzlichem Gegensatz zu seinen heftigen Attacken auf die dänischen Karikaturisten, hat niemals ein Statement abgegeben, in welchem er die Predigten autoritärer, sehr populärer muslimischer Kleriker wie eines Yusuf al-Qaradawi zum Beispiel, verurteilt hätte, welcher anderswo öffentlich Mohammed als Prototyp eines Jihadisten proklamiert hat.

Scheich al-Qaradawi, einer der einflussreichsten heutigen muslimischen Denker, geistlicher Leiter der Moslem-Bruderschaft (Muslim Brotherhood), und Oberhaupt des Europäischen Fatwa-Rates, erreicht enorme Zuhörerschaft während seiner regelmäßigen Auftritte auf Al-Jazeera und anderen arabischen Fernsehstationen. Qaradawi’s aufhetzerische Predigt vom 3. Februar 2006, welche die ursprüngliche Veröffentlichung der dänischen Karikaturen mit der Abbildung des muslimischen Propheten Mohammed behandelte, beginnt mit wütendem, selbstgerechtem Zorn, geht über in den für Qaradawi nunmehr standardisierten pro-forma Judenhass, und schließt, sehr beunruhigend, mit den nur dünn verschleierten Drohungen mit Terrorismus gegenüber den „Westländern, den Amerikaner, und Europäern.“

Aber die blanke Scheinheiligkeit dieser die Karikatur-Darstellungen Mohammeds verächtlich machenden Statements können nur richtig gewichtet werden, wenn sie im größeren Gesamtkontext seines frommen Jihadismus gesehen werden, ganz besonders Qaradawi’s vorherige Charakterisierung „Mohammeds als ein Djihad-Modell“:

Die Propheten, die Allah vor Mohammed sandte, waren gesandt für eine begrenzte Zeit… und an ein besonderes Volk… Allah gründete im Leben Mohammeds allgemeine, ewige und alles einschließende Charakteristiken, und er gab jedem Menschenwesen die Möglichkeit, ihn nachzuahmen und sein Leben als ein Modell zu nehmen… Der Christ ist unfähig, Jesus zu imitieren bezüglich Krieg und Frieden, denn Jesus kämpfte nie, noch schloss er Frieden.
Allah hat Mohammed auch in einen Inbegriff (Verkörperung) für religiöse Krieger (Mujahedin) gemacht, da er Mohammed befahl, für die Religion zu kämpfen.

Zuvor führte Qaradawi sowohl die Ziele und die zulässigen „Taktiken“ für jene gegenwärtigen Muslime aus, die er ermutigt, den Jihadkrieg zu führen. Juden, und ihre Alliierten, figurieren an prominenter Stelle in diesen Aussagen. Zum Beispiel, beim Treffen im Juli 2003 in Stockholm des Europäischen Rates für Fatwa und Forschung, betonte Qaradawi die orthodoxe islamische Grundlage für menschliche Selbstmord-Bomben- „Märtyrer Operationen“, die gegen alle israelische Bürger gerichtet sind, die er überdies als klassische „Harbis“ bezeichnete, gesetzlich erlaubte Ziele im Dar al Harb.

Obschon weder die Ermahnungen Qaradawis für einen uneingeschränkten Jihad gegen die israelischen Juden, noch sein konstantes Hetzen gegen die Juden überraschend sind, hat er doch auch für Jihad Märtyrer-Operationen gegen die amerikanischen Streitkräfte in Irak aufgerufen, und noch unheilverheißender hat Qaradawi unverfrorene Appelle an die Muslime gerichtet, einen „Wiedereroberungs-Jihad“ zu führen gegen Europa. Seine öffentliche Fatwa vom 2. Dezember 2002 lautete:

„Der Islam wird nach Europa zurückkehren als ein Eroberer und ein Sieger, nachdem er aus ihm zweimal vertrieben worden ist – einmal aus dem Süden, von Andalusien, und ein zweites Mal, aus dem Osten, als er wiederholte Male an die Tore Athens pochte.“

Die Fatwa Qaradawis bestimmte ferner, dass die Muslime „… frühere islamische Kolonien von Andalusien (Spanien), Süd-Italien, Sizilien, des Balkans und den Mittelmeer-Inseln“ zurückerobern sollten.

Und selbst in diesem rein mythischen Muster islamischen Oekumenismus – „Andalusien“, das muslimische Spanien während des Mittelalters (das nicht nur Qaradawi, sondern Legionen von „moderaten“ Muslimen offen zugeben, dass sie es wiederherstellen möchten) – erzeugte die gleiche tief-sitzende sakralisierte Intoleranz , die immer schon prädominant war unter muslimischen Herrschaft. Schon am Ende des achten Jahrhunderts hatten die Machthaber von Andalusien (und Nord-Afrika) den rigorosen Malikismus festgesetzt als die dominante islamische Schule der Jurispudenz, womit sie den muslimischen andalusischen Staat, wie vermerkt in der Halbjahresschrift des Geschichtsforschers Evariste Levi-Provencal „Histoire de l’Espagne musulmane„:

„… zum Verteidiger und Meister einer eifersüchtigen Orthodoxie machten, zunehmend versteinert in einem blinden Respekt für eine rigide Doktrin, im voraus das geringste Bemühen um eine rationale Spekulation zu verdächtigen und zu verurteilen.“

Übereinstimmend mit dieser historischen Realität, bemerkte Charles Emmanuel Dufourcq, ein hervorragender Gelehrter des muslimischen Spanien, dass die Myriaden von religiösen und gesetzlichen Diskriminierungen, welche die nicht-muslimischen Dhimmis (d.h. die nicht-muslimische iberische Bevölkerung, die durch Jihad besiegt und beherrscht wurde vom islamischen Recht, der Scharia), tödliche Strafen einschloss für das „Blasphemieren“ (Lästern, Schmähen) des muslimischen Propheten oder des Koran:

Weil sie den Propheten oder das Wort Gottes (d.h. dne Koran) beleidigt haben, wurden die Dhimmis exekutiert (hingerichtet).

Ein Jahrtausend später bestand die drakonische Bestrafung des Islams für Ungläubige, die der Blasphemie des muslimischen Propheten Mohammed angeschuldigt wurden weiter, mit kompromissloser Grausamkeit. Des französische Malers Alfred Dehodency bemerkenswerte „Hinrichtung einer Marokkanischen Jüdin“ beruht auf der tatsächlichen Blasphemie-Exekution einer Jüdin in Tanger, Marokko, Sol Hachuel, von der man annimmt, dass sie im Jahre 1834 stattfand. Ein detaillierter, fast zeitgenössischer Bericht über Sol Hachuel’s heroisches Martyrium – auf Augenzeugen-Interviews beruhend – wurde 1837 veröffentlicht durch Eugenio Maria Romero.

Fälschlich angeschuldigt, eine Muslima geworden zu sein und dann Mohammed zu „lästern“, wurde die 17-jährige Sol, nachdem sie unerbittlich und standhaft ihren jüdischen Glauben aufrechterhielt („Als Jüdin wurde ich geboren, als Jüdin wünsche ich zu sterben“), öffentlich geköpft sowohl wegen dieser erfundenen „Apostasie“ vom Islam, wie wegen „Blasphemie“. Unter den von Romero erbrachten Erzählungs-Details des Hinrichtungstages des jungen Opfers in Fez ist die Abbildung, wie die muslimischen Massen auf die Anschuldigung von „Blasphemie“ gegen sie reagierten:

… die Strassen waren überfüllt von Mooren (Muslimen) aller Altersstufen und jeden Geschlechts, welche die Atmosphäre widerhallen ließen von ihren disharmonischen Schreien. „Hier kommt“, sagten sie, „sie, die den Propheten gelästert hat – Tod! Tod! der gottlosen Erbärmlichen (wretch)!“

Überreichlich heutige Evidenz demonstriert, dass das islamische Gesetz und seine Sitten (Moral) bezüglich Blasphemie heute peinlich inkompatibel bleiben mit den modernen Auffassungen von religiöser Freiheit, und Menschenrechten. So definierte in den frühen 1990-iger-Jahren der geachtete Pakistanische Gelehrte Muhammad Asrar (Madani), dessen Meinung vom Pakistanischen Scharia-Gerichtshof als „Blasphemie“ übernommen wurde, mit Fokus auf den moslemischen Propheten, als:

Den Propheten (Friede sei mit ihm) zu beschimpfen oder zu beleidigen in Wort und Rede; weltlich (profan) oder verächtlich über ihn und seine Familie zu sprechen; des Propheten Würde und Ehre in einer mißbräuchlichen Weise anzugreifen; ihn zu verunglimpfen oder ein hässliches Gesicht zu machen, wenn sein Name genannt wird; Feindschaft oder Hass zu zeigen ihm gegenüber, seiner Familie, seinen Gefährten und den Muslimen; den Propheten und seine Familie anzuklagen oder zu verleumden, einschließlich der Verbreitung von üblen Berichten über ihn und seine Familie; den Propheten zu diffamieren; des Propheten Rechtssprechung oder Urteil in irgendeiner Weise abzulehnen, die Sunnah zurückzuweisen; Respektlosigkeit, Verachtung zu zeigen gegenüber den Rechten Allahs und Seines Propheten oder Auflehnung gegen Allah und Seinen Propheten.

Und in Übereinstimmung mit der klassischen islamischen Jurisprudenz (zum Beispiel The Risala von al-Qayrawani (d. 996), argumentiert Madani, dass wer immer Mohammed entehrt — Muslim oder Nicht-Muslim – getötet werden muss. Dr. Patrick Sookhdeo hat dokumentiert wie diese orthodoxe islamische Doktrin – die aufgenommen wurde in den pakistanischen Gesetzes-Codex (Sektion 295-C, „die Herabsetzung des Namens Mohammeds“) – verheerenden Schaden angerichtet hat, besonders unter der kleinen Gemeinschaft der pakistanischen christlichen Minorität:

… das Blasphemie-Gesetz wird wahrgenommen als ein Damokles-Schwert und hat eine riesige symbolische Bedeutung angenommen, die substantiell zur Atmosphäre der Einschüchterung der Christen beiträgt. Der schädliche Wirkung des Gesetzes… wird sehr darmatisch illustriert durch den Vorfall in Shanti Nagar im Februar 1997, bei dem Zehntausende von randalierenden Muslimen Hunderte von christlichen Häusern und anderen christlichen Besitz zerstörten in der Folge auf einen Blasphemie-Anklage. Überdies hat die Blasphemie eine Welle privater Gewalt ausgelöst. Blasphemie mit Apostasie gleichsetzend und beeinflußt durch die Tradition direkter gewalttätiger Aktion als Selbst-Hilfe, die zurückgeht auf die frühesten Zeiten des Islam, fühlen sich Muslime berechtigt, die Todesstrafe selbst zu vollstrecken.

Nach wenigstens vier solcher Morde, and dem „Blasphemie“-Fall des Ayub Masih (der in Einzelhaft ins Gefängnis gesetzt wurde seit dem 14. Oktober 1996 und zum Tode verurteilt am 27. April 1998 durch den Gerichtshof-Richter Rana Abdul Ghaffar), beging Bischof John Joseph von Faisabad Selbstmord am 6. Mai 1998, um gegen die fortgesetzte Anwendung des Pakistanischen Blasphemie-Gesetzes zu protestieren.

Und Vorfälle, wie sie innerhalb nur schon der vergangenen 2 Monate geschahen, illustrieren, dass was in Pakistan überwiegt, kaum einmalig, sondern schon eher emblematisch (zeichenhaft) ist. Pervez Kambakhsh, ein 23 Jahre alter Afghanischer Journalist wurde kürzlich (Januar 2008) der „Blasphemie“ überführt — übereinstimmend mit dem klassischen islamischen Gesetz – wegen Herunterladens (aus dem Internet) und Verteilens eines Artikels, der den Islam „beleidigt“, einschließlich der „blasphemischen“ Anschuldigung, dass „… Mohammed die Rechte der Frauen mißachtet habe…“ Daraufhin erließ der Afghanische Senat eine Erklärung zum Falle — unterzeichnet von ihrem Anführer, Sibghatullah Mojaddedi, bekannt als ein Freund (Verbündeter) des Präsidenten Hamid Karzai – die das über Mr. Kambaksh gefällte Todesurteil guthieß, ebenfalls in vollem Einverständnis mit der Scharia, durch ein Stadtgericht in Mazar-e-Sharif.

Innert Tagen beugte sich der Afghanische Senat dem internationale Druck und revidierte scheinbar das Urteil, indem es die Bestätigung des Todesurteils gegen Kambakhsh wegen Blasphemie aufhob. Jedoch, obwohl nicht universal, wurde allgemein öffentliche Gefühle zur Unterstützung der Geltung der Scharia durch Afghanen über das ganze Altersspektrum ausgedrückt. Abdul Wasi Tokhi, ein 18-jähriger Student an der Amerikanischen Universität in Kabul, argumentierte für eine schnelle Exekution, indem er sagte:

„Der Kerl sollte gehängt werden. Er machte sich lustig über die Satzungen und Regeln des Islam. Er spottete über den Propheten Mohammed, Friede sei mit ihm. Du kannst keine Prinzipien kritisieren, die angenommen wurden durch die Scharia. Sie sind die Worte des Propheten.“

Und Qari Imam Bakhsh, ein muslimischer Kleriker, pflichtete bei, indem er behauptete:

„Ich denke, er ist kein Muslim. Ein Muslim würde diese Art von Fehler nicht machen. Er sollte bestraft werden, so dass andere von ihm lernen können.“

Diesen Januar 2008 ebenfalls, im Irakischen Kurdistan – hochgehalten als ein erfolgreiches Modell regionaler islamischer Mäßigung, ja Säkularisation – wurde zusätzliche Evidenz einer oppressiven, wiedererstarkenden Scharia zur Schau gestellt. Ein Gericht in Halabja (wo Saddam Hussein’s Gefolgsleute Tausende von kurdischen Zivilisten im Jahre 1988 vergasten, 15 Jahre vor der Operation Irakische Freiheit), verurteilte einen kurdischen Autor in Abwesenheit zu sechs Monaten Gefängnis wegen Blasphemie. Der Autor, Mariwan Halabjaee, wurde angeklagt, in einem Buch geschrieben zu haben, dass Mohammed 19 Frauen gehabt habe, mit einer 9-Jährigen verheiratet gewesen sei, als der 54jährig war, und an Mord und Vergewaltigung teilgenommen habe – alles Dinge, die bestätigt werden durch die „Sira“, die autoritativen, frühesten frommen Biographien seines Lebens (wie dieser von Ibn Ishaq (Ibn Hisham). Aus seinem Asyl in Norwegen bekräftigt Mr. Halabjee, dass eine Fatwa, die seinen Tod fordert, ebenfalls erlassen wurde, es sei denn, er bitte um Gnade (Vergebung).

Der unerschrockene Historiker David Littman hat fast alleine während fast zwei Jahrzehnten die gemeinsamen Anstrengungen der Organisation der Islamischen Rates (OIC) chronologisch aufgezeichnet , um internationale Menschenrechts-Instrumente zu islamisieren und den Scharia-„Standard“ für Blasphemie zur Anwendung zu bringen – die laufenden Kambakhsh und Halabjee Komödien (Travestien) – zu allen Nationen zu bringen. Litman warnte, zum Beispiel, wegen der Entwicklung der Scharia-basierten 1990 Kairorer Erklärung (d.h., der sogenannten Universalen Erklärung der Menschenrechte im Islam), deren Signatäre alle Staaten der OIC sind, indem er die sofortigen Einwände des mutigen senegalesischen Juristen, Adama Dieng veröffentlichte. Dieng, ein Muslim, der später besonderer Berichterstatter der Vereinten Nationen wurde und dann als Generalsekretär der Internationalen Kommission der Juristen diente, erklärte rundweg im Februar 1992, dass die Kairoer Erklärung unter der Rubrik der Scharia,

… schwerstens den inter-kulturellen Konsens bedroht, auf welchem die internationlen Menschenrechts-Instrumente beruhen; und im Namen der Verteidigung der Menschenrechte eine intolerable Diskrimination gegen sowohl Nicht-Muslime wie Frauen einführe; einen bewußt restriktiven Charakter im Hinblick auf gewisse fundamentale Rechte und Freiheiten offenbare…; (und) die Legitimität von Praktiken bestätige, wie körperliche Strafe, die die Integrität und Würde des Menschen angreife.

K.S. Lal, der kürzlich verstorbene indische Professor für Islam, vermerkte dieses schwierige wenn nicht unlösbare Rätsel:

Mohammed konnte die Offenbarung nicht ändern; er konnte sie nur erklären und interpretieren. Es gibt liberale und konservative Muslime; es gibt in Theologie gebildete Muslime und Muslime, die keine Bildung haben. Sie diskutieren, sie interpretieren, sie vernünfteln – aber alle, indem sie rund herum gehen im geschlossen Zirkel des Islam. Es gibt keine Möglichkeit, aus den Fundamentalismen des Islam herauszukommen; es gibt keine Vorkehrung, irgend eine Neuerung einzuführen.

Eine Bestätigung der Beobachtungen Lal’s auf der Makro-Stufe der Internationalen Beziehungen wird offenbar durch die endlose und zunehmend erfolgreiche Kampagne der OIC, die universale Anwendung des Scharia-Standards durchzusetzen, in völliger Opposition zu fundamentalen Prinzipien der modernen Menschenrechte, wie Meinungsfreiheit und Gewissensfreiheit.

Mehr als ein Jahrzehnt zuvor, bemerkte Samuel Huntington passend, und mit einem Freimut, der nun überaus rar geworden ist, das zugrundeliegende Problem für den Westen ist nicht der islamische Fundamentalismus. Es ist der Islam, eine andere Zivilisation, dessen Volk überzeugt ist von der Superiorität seiner Kultur…

Während seiner kürzliche Debatte mit dem Kultur-Jihadisten Tariq Ramadan, verdeutlichte Ibn Warraq was auf dem Spiele steht, sollte diese islamische Verfechtung der Vorherrschaft Oberhand gewinnen:

Die großen Ideen des Westens – Rationalismus, Selbst-Kritik, die unbefangene Forschung nach Wahrheit, die Trennung von Kirche und Staat, die Durchsetzung von Gesetz und Gleichheit unter dem Gesetz, Freiheit des Denkens und der Meinungsäußerung, die Menschenrechte, die liberale Demokratie – sind höherwertig als alle anderen von der Menschheit ausgedachten. Es war der Westen, der Schritte tat, um die Sklaverei abzuschaffen; die Rufe nach Aufhebung erklangen nicht einmal aus Afrika, wo rivaliserende Stämme schwarze Gefangene in die Sklaverei zurückverkauften. Der Westen hat Freiheit für Frauen und Rassen- und andere Minoritäten gesichert in einem Ausmaß, das noch unvorstellbar war vor 60 Jahren. Der Westen anerkennt und verteidigt die Rechte des Einzelnen: wir sind frei zu denken, was wir wollen, zu lesen, was wir wollen, unsere Religion auszuüben, das Leben zu leben, das wir wählen.
.. Noch auch braucht der Westen Belehrungen über die überlegene Wertigkeit von Gesellschaften, in welchen Frauen unter der Scharia in Unterwürfigkeit gehalten werden, genitale Verstümmelungen erleiden, zu Tode gesteinigt werden wegen angeblichen Ehebruchs, und verheiratet werden gegen ihren Willen im Alter von neun Jahren; Gesellschaften, die vorgeblich niederen Kasten die Rechte verweigern; Gesellschaften, die Homosexuelle und Apostaten hinrichten. Der Westen hat keine Verwendung für scheinheilige Predigten von Gesellschaften, die nicht einmal für sauberes Trinkwasser oder Abwasser-Systeme sorgen können, die keine Vorkehren treffen für Behinderte und 40 bis 50 Prozent ihrer Bürger im Analphabetismus belassen.

Andrew G. Bostom ist der Autor von „The Legacy of Jihad (Prometheus, 2005) and „The Legacy of Islamic Antisemitism“ (Prometheus, November, 2007)

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Karfreitagsgebet für Juden-Bekehrung überschattet Katholikentag

Posted by deislam - 28. Februar 2008

Wir übernehmen folgende Meldung aus (jesus.de / epd) –

Das neue katholische Karfreitagsgebet zur Bekehrung der Juden belastet nun auch den kommenden Katholikentag.
Der Repräsentant der Weltunion für progressives Judentum in Deutschland, Walter Homolka, hat seine Mitwirkung an dem Christentreffen im Mai in Osnabrück abgesagt. Das katholische Gebet «zur Erleuchtung der Juden» sei nach der Schuld, die die katholische Kirche «in ihrer Geschichte mit dem Judentum» und zuletzt im Nationalsozialismus auf sich geladen habe, «völlig unangemessen» und müsse «aufs Schärfste zurückgewiesen werden», erklärte er am Montag in Potsdam.

Die Weltunion gilt mit 1,6 Millionen Mitgliedern in 46 Ländern als weltweit größte jüdische religiöse Organisation. Der liberale Rabbiner kritisierte zugleich die Ankündigung der Bischofskonferenz auf ihrer Frühjahrstagung, Möglichkeiten für multireligiöse Feiern weiter einzuschränken. «Die Beziehungen zwischen katholischer Kirche und der jüdischen Gemeinschaft stehen durch diese unfreundlichen Akte schlagartig vor einer Zerreißprobe, wie schon seit Jahrzehnten nicht mehr», betonte Homolka, der in Potsdam mit dem Abraham-Geiger-Kolleg die einzige deutsche Ausbildungsstätte für Rabbiner leitet.

In diesem Klima sei die Pflege von Gastfreundschaft nicht mehr möglich, so Homolka. Katholisch-jüdische Gemeinschaftsfeiern und die gemeinsame Lektüre des christlichen Neuen Testaments setzten eine Basis des Vertrauens voraus, «die ich im Augenblick für mich leider nicht mehr gegeben sehe». Beim 97. Deutschen Katholikentag in Osnabrück sind unter anderem ein sogenanntes «Zentrum Christlich-Jüdischer Dialog» und ein
«Zentrum Christlich-Islamischer Dialog» vorgesehen.

Papst Benedikt XVI. hatte im vergangenen Jahr die umstrittene lateinische «Tridentinische Messe» wieder zugelassen. Die darin enthaltene Karfreitagsfürbitte «für die Juden», die unter anderem von einer «Verblendung» der Juden spricht, wurde Anfang Februar in einer Neufassung veröffentlicht. Der Text wurde entschärft, ruft jedoch weiterhin zu einer «Erleuchtung» und «Rettung» der Juden durch den christlichen Gott auf. Die italienische Rabbinerversammlung hatte daraufhin Gespräche mit der katholischen Kirche abgebrochen. Das Karfreitagsgebet soll in katholischen Gottesdiensten in diesem Jahr erstmals in der neuen Form gesprochen werden.

Siehe dazu unseren Beitrag: „Die re-re-revidierte Karfreitagsfürbitte für die Bekehrung der Juden“

Und die Zenit-Meldung: „Vertreter des Judentums wollen Dialog mit der Kirche weiter vorantreiben.“ 

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Wache auf Islamwelt und werde christlich!

Posted by deislam - 27. Februar 2008

Rod Gondes, Saudi Arabien, am 27.2.2008 per E-Mail an deislam:

WAKE UP islam (stop destroying yourselves and the God created Mankind and world) AND RAISE UP IN UNISSON AGAINST ISLAMO-FASCISM! Stop your involution with the devil that is leading your satanic islamo-fascist cult, and BE CHRISTIAN!

The arab leader of the 7th century (D.C.) never was and never will be a prophet in the Religious sense of the word. The arab mohammad was a criminal in the complete sense of the word:

(1) he killed by his sword and personally cut the throat to several hundreds (cumulatively, thousands!) of what he considered enemies (just because they were Jews or Christians and did not believe in him, a criminal!)

(2) he was a hatemonger because hated is enemies and therefore incited his stupid followers to kill and persecute in his false name (it is written in the false quran, reason for which it does not emanate from God; may be from the devil or any pig you want)

(3) he was not a peacemaker (as Jesus Christ was; as well as St Francis of Assissi, St Theresa of Avila, St Francis Xavier, Dr Livingstone, MK Gandhi, ML King, Mother Theresa of Calcutta, Pope John Paul II, even Nelson Mandela, etc) and in his name and because of this islamo-fascist cult, millions of Christians and Jews were killed murdered or enslaved from the 8th to the 12th centuries, from Syria and Iran to Palestine, to northern Egypt, and northern Africa until Morocco; and the thousands of churches and synagogues these deceivers and un-holly people destroyed because of their mental blindness racism and stubbornness.

(4) he was a womanger, since he had 10 official wives, 3 concubines and several others non-nominated female slaves

(5) with the third wife (Aisha) he even was a paedophile by any Human Standards (but not under animal standards) since he consumed the physical act even before her to become a teenager

(6) he was a male chauvinistic in view of his tremendous and continuous disrespect for women

(7) he was a liar since he never was a prophet from God, because God does not select for His messenger this type of erratic criminal behaviour (may be he was on service of the devil, but never was on God Holy service)

(9) he was a falsifier and deceiver, since he recited copied plagiated and forged several parts of the HOLY BIBLE and presented Its Holy contents and ideas in a distorted way, as prepared hoaxes and false ideas only full of biased arab origins (or ordered others to do so, since he was illiterate). The false book koran or quran (that does not have nothing of holy that was not said before) contains distortions of the HOLY BIBLE so it is a falsification forgery and partial adaptation – so much distorted and adjusted to arab local interests and to the reality of the false prophet life and his real sinful existence.

(10) most of quran contents (above 70%) refer to incitements to killings to destructions violations assault, falsely legalizing for this islamofascist cult anything done to anyone non-muslim, also True God created. So its contents cannot come from God, but solely from the sinner and criminal mohammad and his blind followers (eventually with evil’s influence).

(11) his false inspired book allows for bestiality, paedophilia, even prostitution and rape with non-islamic, so never could emanate from the perfect God concept, the One and Only

(12) he never was an never will be a prophet, because he did not prophesize anything

(13) under Law and Justice, mohammad or mafoma will always be a criminal, a murderer and a leader full of prejudice that incited several crimes to Mankind created in God’s Image. If he was alive he had to be judged by these known crimes against Humanity (and many others not here listed), listed and set as example in the false religious book coran or quran, and be in jail several years for them (or have his hands cut, his head cut, stoned to death, etc by his own standards in his false religious book), and by having led his arab followers in a wrong, pharisaic, confused, out-of-focus, lying and misleading way. Such criminal must be in hell for the sufferings this psychopath impinged on his akin, on others at his time and throughout the world thereafter. Definitely not a man of God, may be only an instrument of the devil in disturbing then and now the Mankind peaceful co-existence otherwise.

(14) besides all these crimes and sinful attitudes he, and the one’s who wrote and adapted the ‚koran‘ for him (150 years after his death), still exerted the final arrogance of claiming for mohammad to be the last prophet! That is absolutely ridiculous, to say the least, since with such un-holly arrogance he his trying to silence God and All of His Holy Messengers (of whose list he will never belong).

(15) because of being one of the most successful criminals and deceivers of Mankind (may be with devil’s help!), the arab merchant and sinner mohammad was then converted into an economic political and tribal leader, but he also revelled to have a psychopath a racist and a schizophrenic character common to mentally-blind illiterate people.

What is regretful is that some pious, God’s fear and God’s devoting character of many non-Christian arabs and middle east citizens, is not devoted to Jesus Christ. Under Law and Justice there is nothing to judge Jesus Christ for: He was a Lover of All Mankind, believers and gentiles,jews and non-jews,God-abiding people and people labelled by public as sinners !

Jesus Christ only gave examples of The Great Lover of Mankind and his best Peacemaker. Jesus Christ was is and will always be The Holy Being, a Holy Soul!.

Jesus Christ is the true God, the one and Only God of Jews (from whom Arabs also supposedly descend, from Abraham, as half-brothers) and Christians (and one day also The Prophet-God Messanger of the present muslims that will understand the falsity that has been followed), the Almighty Reason and Perfect karma of Buddhists and Hinduism, the God of gods of many civilizations not directly visited or witnessing His Human facet (Jesus Christ Himself).

In modern scientific terms, Jesus Christ can be thought as the three-dimensional intersection of God’s multi-dimensional space with our three-dimensional human physical space on Earth and the Universe; so Jesus Christ is also the Creator or Cause of the Universe, and the leitmotiv of Humanity existence on His Image.

WAKE UP islam (stop destroying yourselves and the God created Mankind and world) AND RAISE UP IN UNISSON AGAINST ISLAMO-FASCISM! Stop your involution with the devil that is leading your satanic islamo-fascist cult, and BE CHRISTIAN for ever and ever

Please post this as a help for all needed, and as a Human Testimony of my personal saga turning away FOREVER from islam and starting my happy harmonious hopeful loving catholic or universal survival with Jesus Christ, the Lover of Mankind and of All God Creation (imperfect and criminal are the liars and distorters of TRUTH, the hatemongers and the one’s who incite hate and persecutions).

Gondes at mekka (saudi arabia)

Und dies ist unsere Übersetzung ins Deutsche dazu:

WACHE AUF, Islam (höre auf, dich selbst zu zerstören und die von Gott erschaffene Menschhheit und Welt) UND STEHE AUF IN EINIGKEIT GEGEN DEN ISLAMO-FASCHISMUS! Stoppe deine Involution mit dem Teufel, der deinen satanischen islamo-faschistischen Kult leitet, und WERDE CHRISTLICH!

Der arabische Führer des 7. Jahrhundert nach Christus war nie und wird nie ein Prophet im religiösen Sinn des Wortes sein. Der arabische Mohammed war ein Krimineller im Vollsinn des Wortes:

(1) Er tötete durch sein Schwert und schlitzte persönlich den Hals auf mehreren Hunderten (kumulativ Tausenden), die er als Feinde ansah (nur weil sie Juden oder Christen waren und nicht an ihn, den Kriminellen, glaubten!)

(2) Er war ein Hassprediger, denn er haßte seine Feinde und stachelte seine stupiden Nachfolger dazu auf, in seinem falschen Namen (er steht im falschen Koran, Grund weshalb er nicht von Gott stammen kann; vielleicht vom Teufel oder irgend einem Schwein) zu töten und zu verfolgen.

(3) Er war kein Friedensstifter (wie es Christus war; oder der hl. Franziskus von Assisi, die hl. Theresia von Avia, der hl. Franz Xaver, Dr. Livingstone, MK Gandhi, ML King, Mutter Theresa von Calcutta, Papst Johannes Paul II, oder sogar Nelson Mandela, etc.) und in seinem Namen und wegen dieses islamo-faschistischen Kultes wurden Millionen von Christen und Juden getötet, ermordet oder versklavt vom 8. bis zum 12. Jahrhundert, von Syrien bis Palestina, von Nord-Ägypten, Nord-Afrika bis Marokko; und Tausende von Kirchen und Synagogen zerstört durch diese Verführer und unheiligen Leute wegen ihrer geistigen Blindhiet, ihres Rassismus und ihrer Halsstarrigkeit.

(4) Er war ein Frauenjäger, da er 10 offizielle Frauen hatte, 3 Konkubinen und mehrere weitere nicht-genannte weibliche Sklavinnen.

(5) Mit der dritten Frau (Aisha) war er sogar ein Kinderschänder (ein Paedophiler) nach menschen(rechtlichem) Standard (aber natürlich nicht unter tierischem Standard), denn er vollzog den körperlichen (sexuellen) Akt bevor sie auch nur schon ein Teenager wurde.

(6) Er war ein männlicher Chauvinist angesichts seiner ungeheuren und andauernden Verächtlichkeit(en) gegenüber den Frauen.

(7) Er war ein Lügner, denn er war nie ein Prophet Gottes, weil Gott keine solche Art von launischen (unsteten) Kriminellen als Seine Botschafter auserwählt (vielleicht war er im Dienste des Teufels, aber niemals in Gottes Heiligem Dienst).

(9) Er war ein Fälscher und Täuscher, weil er viele Teile der HEILIGEN BIBEL als Plagiat wiederverwendete, kopierte, und verfälschte und ihren Heiligen Inhalt und ihre Ideen in einer entstellten (verdrehten) als zubereitete Fälschungen und falsche Ideen voller befangener (voreingenommener) als arabischen Ursprungs präsentierte (oder andere anwies, so zu tun, da er des Lesens und Schreibens unkundig war). Das falsche Buch Koran oder Quran (das nichts Heiliges enthält, was nicht vor ihm ausgesagt wurde) enthält Entstellungen der HEILIGEN BIBEL, somit ist es eine Fälschung, ein Falsifikat und teilweise Anpassung – so sehr entstellt und zurechtgebogen auf lokale arabische Interessen und die Realität des Lebens des Propheten und sein wahrlich sündiges Dasein.

(10) Der größte Teil des Inhalts (über 70%) des Qurans beziehen sich auf Aufwiegelung zu Tötungen, zu Zerstörungen, Vergewaltigungen, Überfällen, alles fälschlich legalisierend für diesen islamofaschistischen Kult, was irgend einem Nicht-Muslimen, auch dem Wahren Gott angetan wurde. So kann sein Inhalt nicht von Gott kommen, sondern nur von einem sündigen und kriminellen Mohammed und seinen blinden Nachfolgern (möglicherweise unter dem Einfluss des Teufels).

(11) Sein fälschlich sogenanntes inspiriertes Buch erlaubt Bestialität, Paedophilie, sogar Prostitution und Vergewaltigung mit Nicht-Islamischen, so kann es niemals ausgehen vom vollkommenen Gott, dem Einen und Einzigen.

(12) Er war nie und wird nie ein Prophet sein, denn er hat überhaupt nichts prophezeit.

(13) Unter Gesetz und Recht wird Mohammed oder Mafoma immer ein Krimineller sein, ein Mörderer und ein Anführer voller Vorurteile, der viele Verbrechen gegen die von Gott nach Seinem Bilde erschaffene Menschheit begangen hat. Wenn er noch lebte, würde er wegen dieser bekannten Verbrechen gegen die Menschheit (und viele andere hier nicht aufgeführte) verurteilt werden), die aufgelistet sind und als Beispiele gelten im falschen religiösen Buch Koran oder Quran, und für viele Jahre im Gefängnis sein für sie (oder seine Hände würden abgehackt, sein Kopf abgeschnitten, er würde zu Tode gesteinigt, etc. nach seinen eigenen Standards in seinem falschen religiösen Buch), und weil er seine arabischen Nachfolger in einer falschen, pharisäischen, verworrenen, verschwommenen, lügnerischen und irreführenden Art angeführt hat. Ein solcher Krimineller muss in der Hölle sein wegen der Leiden, die dieser Psychopat Seinesgleichen (seinen Verwandten) angetan hat, (auch) andern seiner Zeit und überall auf der Welt darnach. Keinesfalls (war er) ein Mann Gottes, vielleicht nur ein Instrument des Teufels zur öfteren Störung der sonst friedlichen Koexistenz der Menschheit.

(14) Nebst diesen Verbrechen und sündigen Verhaltensweisen machten er und jene, die den „Koran“ für ihn (150 Jahre nach seinem Tod) schrieben und anpaßten, die schließliche Arroganz geltend, für Mohammed in Anspruch zu nehmen, er sei der letzte Prophet! Dies ist absolut lächerlich, um das Wenigste zu sagen, da er mit einer solchen un-heiligen Frechheit versucht, Gott und alle Seine Heiligen Botschafter (zu deren Liste er nie gehören wird) zum Schweigen zu bringen.

(15) Weil er einer der erfolgreichsten Kriminellen und Verführer der Menschheit war (vielleicht mit der Hilfe des Teufels!) wurde der arabische Händler und Sünder Mohammed dann in einen wirtschaftlichen, politischen Stammes-Führer verwandelt; aber er offenbarte auch, dass er einen psychopathischen, rassistischen und einen schizophrenen Charakter hatte, der geistig-blinden, analphabetischen Leuten gemein ist.

Was bedauerlich ist, ist dass viele fromme, gottesgfürchtige und gottergebene nicht-christlicher Araber und Einwohner des Mittleren Ostens nicht Jesus Christus zugetan sind. Unter Gesetz und Recht kann Jesus Christus nichts angetan werden denn: Er war ein Liebender der ganzen Menschheit, der Gläubigen und Heiden, der Juden und Nicht-Juden, der Gottesfürchtigen und der Leute, die als öffentliche Sünder galten!

Jesus Christus gab nur Beispiele des Grossen Liebhabers der Menschheit und ihr bester Friedensstifter. Jesus Christus war und wird immer sein Das Heilige Wesen, die Heilige Seele!

Jesus Christus ist der wahre Gott, der eine und Einzige Gott der Juden (von welchen die Araber (ja) ebenfalls abstammen wollen, von Abraham, als Halb-Brüder) und Christen (und eines Tages auch der Prophet-Gottes-Bote der gegenwärtigen Muslime, die die Falschheit begreifen werden, der sie gefolgt waren), die Allmächtige Vernunft und das Vollkommene Karma der Buddhisten und des Hinduismus, der Gott der Götter vieler Zivilisationen, die nicht direkt von Angesicht zu Angesicht (von Jesus Christus selbst) heimgesucht wurden.

In modernen, wissenschaftlichen Worten: Jesus Christus kann gedacht werden als die drei-dimensionale Intersektion (Schnittfläche) des multi-dimensionalen Raumes Gottes mit unserem drei-dimensionalen menschlichen Raum auf Erden und im Universum; so ist Jesus Christus auch der Schöpfer und die Ursache des Universums und das Leitmotiv des Seins der Menschheit nach Seinem Bilde.

WACHE AUF Islam (höre auf, dich selbst zu vernichten und die von Gott erschaffene Menschheit und die Welt) UND ERHEBE DICH IN EINHEIT GEGEN DEN ISLAMO-FASCHISMUS! Halte ein deine Rückbildung mit dem Teufel, der deinen satanischen islamo-faschistischen Kult anführt, und WERDE CHRISTLICH für immer und immer.

Bitte nehmen Sie dies auf als Post (Blog-Beitrag) als eine Hilfe für alles, was wir brauchen, und als ein Menschliches Zeugnis meiner persönlichen Saga (Geschichte) betreffend meine Abkehr FÜR IMMER vom Islam und mein glückliches, harmonisches, hoffnungvolles, liebendes katholisches oder universales Überleben mit Jesus Christus, dem Liebhaber der Menschheit und der ganzen Gottes-Schöpfung (unvollkommen und kriminell sind die Lügner und Verdreher der WAHRHEIT, die Hassprediger und jener, die Hass und Verfolgung schüren).

Gondes in Mekka (Saudi Arabien)

Unser Kommentar (wird folgen!)

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Bischof Heinrich Mussinghoff (Aachen): „Gott ist nicht katholisch… Gott ist nicht einmal christlich.“

Posted by deislam - 25. Februar 2008

„Gott ist nicht katholisch. Gott ist nicht evangelisch. Gott ist nicht orthodox. Gott ist nicht einmal christlich.“

Bischof Heinrich MussinghoffDas gab dieser „katholische“ Bischof von Aachen, Heinrich Mussinghoff, am Weltgebetstreffen der Religionen“ in Aachen (7. bis 9. September 2003) zum besten. (Siehe dazu den Artikel von Felizitas Küble in „Theologisches“!)
Das stets sehr informative Weblog „Catholic Church Conservation“ (http://cathcon.blogspot.com) erinnert eben wieder an diese Aussage des Aachener Bischofs, indem es publiziert:
„Can it be a surprise that the Bishop Mussinghof of Aachen who once declared „God is not Catholic“, is a sworn enemy of the Latin Mass? When he declared that „God is not Catholic“, the reporter from Radio Vatican who was present, said, if he said that in Rome, he would be finished. He is not the only Bishop with a split personality, one Roman, one Diocesan.“
Zu deutsch: „Kann es überraschen, dass Bischof Mussinghof von Aachen, der ehemals erklärte „Gott ist nicht katholisch“, ein geschworener Feind der Lateinischen Messe ist? Als er erklärte, „Gott ist nicht katholisch“, sagte ein Reporter von Radio Vatikan, der zugegen war, dass wenn er dies in Rom sagen würde, es aus wäre mit ihm. Er ist nicht der einzige Bischof mit einer gespaltenen Persönlichkeit, eine römischen und einer diözesanen.“
Dazu der Artikel in Kreuz.net vom 22. Februar 2008 „Bistum Aachen im Aufwind?„!

Unser Kommentar:

Dieser „Bischof“ und „Doktor der Theologie“ ist eine Katastrophe! Genau das Gegenteil dessen, was er gesagt hat (und wohl schon längst denkt und darnach handelt), ist wahr:

GOTT ist katholisch! Gott ist auch evangelisch. Gott ist auch orthodox und Gott ist sowieso christlich. Aber Er ist selbstverständlich nicht „evangelisch“ (reformiert) oder „orthodox“ (schismatisch) im konfessionellen Sinn, sondern er ist katholisch, römisch-katholisch, römisch-katholisch und apostolisch, was evangelisch, weil absolut übereinstimmend mit dem Evangelium, und orthodox, weil absolut umfassend alle richtige Lehre, mit einschließt. GOTT ist total, uneingeschränkt christlich; denn Christus ist ja GOTT, Seine Lehre ist diejenige GOTTES. Gott ist katholisch, weil nur die römisch-katholische, apostolische Kirche von Christus auf Petrus, den Felsen, als Seine, Gottes Kirche auferbaut wurde. Sie ist das Reich Gottes auf Erden, und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen. Nur sie hat und verwahrt und verkündet und praktiziert die vollständige, die ganze, die unverfälschte, ungeschmälerte, unverwässerte Lehre und die Fülle der Gnadenschätze.

Heute aber, seit dem II. Vatikanum, leben wir in einer Zeit des großen Glaubensabfalls. Und deshalb muss derjenige, der seinen echten katholischen Glauben bewahren (und ausüben) will, sich orientieren am katholischen Glauben aller Zeiten und nicht am „katholischen Glauben“ der Aktualität. Wenn Aussagen und Lehren heutiger Repräsentanten der Hierarchie und Theologie dem vormals verbindlich Gelehrten widersprechen, muss man sie ächten und deren Verkünder anklagen!

Auf Bischof Heinrich Mussinghoff, diesen Modernisten, trifft das Verdikt des heiligen Papstes Pius X. zu:

„Ja, es ist nur zu wahr, sie sind schlimmer als alle andern Feinde der Kirche. Denn nicht außerhalb, sondern wie gesagt, in der Kirche selbst schmieden sie ihre Pläne zum Verderben der Kirche; im Blute der Kirche, in ihrem tiefsten Innern, steckt die Gefahr, und der Schaden ist um so sicherer, je besser sie die Kirche kennen. Dazu kommt, dass sie nicht an Äste und Zweige, sondern an die Wurzel ihre Hand anlegen, an den Glauben und an die tiefsten Fasern des Glaubens. Ist aber einmal diese Wurzel des Lebens getroffen, dann werden sie das Gift durch den ganzen Baum verbreiten; kein Stück der katholischen Wahrheit werden sie dann unberührt, keines unverdreht lassen wollen. Auf tausenderlei Art wissen sie zu schaden; aber dabei sind sie äußerst gewandt und schlau. Abwechseln spielen sie die Rolle des Rationalisten und des Katholiken mit solcher Fertigkeit, dass sie jeden Harmlosen mit Leichtigkeit zu ihrem Irrtum herüberziehen. Auch läßt ihre Verwegenheit sie vor keinen Konsequenzen zurückschrecken, mit frecher Stirn und kaltem Blute drängen sie sogar zu denselben. Dazu kommt bei ihnen noch ein äußerst tätiges Leben, eine ständige, eifrige Beschäftigung mit gelehrten Arbeiten aller Art und meist eine zur Schau getragene Sittenstrenge, was alles um so leichter über sie täuschen kann. Schließlich haben sie ihre Fachstudien sie dahin gebracht, dass sie keine Autorität mehr anerkennen, sich keine Beschränkung mehr wollen gefallen lassen; so haben sie ihr eigenes Gewissen getäuscht und möchten das Wahrheitsdrang nennen, was in Wirklichkeit nur Stolz und Nartnäckigkeit ist: da sollte man fast an jedem Heilmittel verzweifeln.“ (Papst Pius X., Pascendi dominici gregis, 8. September 1907) – (Englische Version)

Dieser verwegene Oberhirte hätte es nötig, seine Philosophie- und Theologie-Kenntnisse von Grund auf zu „ent-rationalisieren“ anhand einer „Summa Theologica“ wie derjenigen des heiligen Thomas von Aquin. Anschließend müßte man dann von ihm fordern, dass er den Antimodernisteneid vor Papst Benedikt XVI. ablegt, der ihn auch gleich mitsprechen könnte! Und zur Stabilisierung müßte man ihm auch noch die aufmerksame Lektüre auferlegen: Tito Casini, Nel fumo di Sátana verso l’ultimo scontro!

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Das Papstzitat von Regensburg

Posted by deislam - 23. Februar 2008

Wikipedia hat (von einem korrekten neutralen Standpunkt aus) dieses Ereignis sehr gut dokumentiert. Die Einleitung dazu lautet wie folgt [Hervorhebungen im Zitat von uns!]:

Bei seinem zweiten Besuch als Papst in Deutschland hielt Benedikt XVI. am 12. September 2006 vor Wissenschaftlern an der Universität Regensburg eine Vorlesung. Das als Papstzitat von Regensburg bekannt gewordene Diktum ist eine Äußerung in dieser Vorlesung. Darin zitierte er eine Aussage des spätmittelalterlichen byzantinischen Kaisers Manuel II. Palaiologos zur Rolle der Gewalt im Islam:[1]

„Ohne sich auf Einzelheiten wie die unterschiedliche Behandlung von ‚Schriftbesitzern‘ und ‚Ungläubigen‘ einzulassen, wendet er sich in erstaunlich schroffer, uns überraschend schroffer Form ganz einfach mit der zentralen Frage nach dem Verhältnis von Religion und Gewalt überhaupt an seinen Gesprächspartner. Er sagt: ‚Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten‘. Der Kaiser begründet, nachdem er so zugeschlagen hat, dann eingehend, warum Glaubensverbreitung durch Gewalt widersinnig ist. Sie steht im Widerspruch zum Wesen Gottes und zum Wesen der Seele. ‚Gott hat kein Gefallen am Blut‘, sagt er, ‚und nicht vernunftgemäß, nicht σὺν λόγω zu handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider‘. Der Glaube ist Frucht der Seele, nicht des Körpers. Wer also jemanden zum Glauben führen will, braucht die Fähigkeit zur guten Rede und ein rechtes Denken, nicht aber Gewalt und Drohung… Um eine vernünftige Seele zu überzeugen, braucht man nicht seinen Arm, nicht Schlagwerkzeuge noch sonst eines der Mittel, durch die man jemanden mit dem Tod bedrohen kann.

Unser Kommentar:

Leider hat sich dann der Papst aufgrund der heftigen Reaktionen aus der islamischen Welt „entschuldigt“, indem er ausrichten ließ, er sei mißverstanden worden, er hätte nicht die Absicht gehabt, sich dieses Zitat zu eigen zu machen, weil es „in erstaunlich schroffer, für uns [für ihn] unannehmbarer Form“ vorliege. Er habe lediglich auf den wesentlichen Zusammenhang zwischen Glaube und Vernunft hinführen wollte und empfinde Ehrfurcht gegenüber dem Koran!

Der Kernsatz des Zitats lautet:

„Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten“.

Wir von deislam stimmen dieser Aussage des spätmittelalterlichen byzantinischen Kaisers Manuel II. Palaiologos vollumfänglich bei und machen sie uns zu eigen. Wer Mohammed und den Koran und den daraus hervorgegangenen Islam nur schon einigermaßen kennt, weiß als vernünftiger Mensch, und erst recht als Christ, dass er nur Schlechtes und Inhumanes gebracht hat. Das vermeintlich „Gute“, das er damit (auch) gebracht hat, dient ja nur dem Schlechten und Inhumanen, weil Wider-Göttlichen, wie der Zuckerguss um eine Giftpille. Gewiss gehören Glaube und Vernunft beim wahren christlichen Glauben zusammen. Der christliche Glaube ist vernünftig, er allein. Nicht so der mohammedanische. Der ist intrinsisch unvernünftig. Die Gewaltanwendung ist da von sekundärer Bedeutung. Wenn Papst Benedikt XVI. „Ehrfurcht gegenüber dem Koran“ empfindet, dann hat er damit eine „unvernünftige Empfindung“, die Denjenigen beleidigt, dessen Stellvertreter auf Erden er ist! Der Koran ist das Werk eines Unvernünftigen.

Wer „Gewalt“ im Zusammenhang mit „Religion“ „im allgemeinen“, undifferenziert verurteilt, verurteilt damit (gewollt oder nicht) auch jegliche christliche Gewaltanwendung wie die Kreuzzüge oder die „Reconquista“, ja letztlich auch die von Gott gutgeheißene und angeordnete (alttestamentlich), die Feinde Seines auserwählten Volkes vernichtende, schonungslose kriegerische Gewaltanwendung. Glaubensverbreitung (Mission) durch Gewalt ist widersinnig, ist unvernünftig. Nicht aber Lebens-, Besitz und Glaubensverteidigung mit Gewalt!

Siehe dazu auch: „Grundsätzliches“ und „Was ist der Islam wirklich?“ 

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Die Abkehr der CVP von den abendländischen Grundwerten

Posted by deislam - 21. Februar 2008

Aus: Schweizerzeit aktuell; Nr. 5, 22. Februar 2008

Die Abkehr der CVP von den abendländischen Grundwerten
Wer vertritt die konservativen Werte?

Von Gregor A. Rutz, Generalsekretär SVP, Küsnacht

Nach dem Sonderbundskrieg milderte sich der politische Katholizismus zur traditionsbewussten, heimattreuen Kraft. Als Sammelorganisation ländlicher und kleinstädtischer Katholiken gegründet, kämpften die Vorgängerparteien der heutigen CVP für das über Generationen gewachsene Gesellschaftsgefüge, den bewährten Wertekanon, das in der Tradition verankerte Kulturerbe.

Der Idee nach ein Schutzverband gegen den Neuerungssturm des Liberalismus, vertrat die katholisch-konservative Partei da und dort Werte, die heute nur noch von der Schweizerischen Volkspartei verteidigt werden.

Der katholisch geprägte Konservatismus überdauerte die Kulturkampfzeit und profilierte sich als die Stimme einer wertebewussten, patriotischen Schweiz. Zusammen mit den bürgerlichen Partnern stellten sich die Katholisch-Konservativen gegen Klassenkampf und Sozialismus. Sie errangen damit politischen Einfluss und erwarben sich Verdienste um die Schweiz – bis sich die katholische Partei in den Siebzigerjahren zur „Öffnung“ entschloss. Nicht, dass die erfolgreich vertretenen Werte plötzlich überholt gewesen wären; nicht, dass die konservative Wählerbasis wegzubrechen drohte. Die CVP wandte sich von ihren eigenen Wählern ab, liess diese im Stich. Zeitgeisttrunken verabschiedete sich die Partei von den Grundsätzen, über die sie sich definierte und durch die sie sich legitimierte.

Auf der Suche nach neuem Inhalt verabreichte sich die CVP Sozialismus, Multikultur, Internationalismus und EU-Euphorie. In vielen Bereichen die Partei der Beliebigkeit, entwickelte die CVP jedoch gerade bezüglich Wertfragen und Tradition eine neue Linie – exakt jener entgegen laufend, welche früher die Partei stark gemacht hatte.

CVP schämt sich ihrer konservativen Wurzeln

Die CVP schämt sich heutzutage ihrer konservativen und katholischen Wurzeln. Dass eine Pressesprecherin den Papst als „Deppen“ bezeichnete, illustriert die bei der CVP mittlerweile herrschende Kirchenverachtung. Prominente CVP-Politiker diffamieren ihr einstmaliges Wertefundament öffentlich und mit Verve. Die Partei krittelt an der Kirche herum, auf welche sich bodenständige CVP-Exponenten früherer Jahrzehnte standfest beriefen. Parteipräsident Christophe Darbellay fühlt sich bemüssigt, Rom Ratschläge zu erteilen und verlangt die Abschaffung des Zölibats (Christophe Darbellay kritisiert die katholische Kirche, in: NZZ am Sonntag vom 1. April 2007.). Alt-CVP-Nationalrat Neirynck forderte in der Waadt, der Kanton dürfe die katholische Kirche nicht mehr unterstützen, bis diese Frauen zum Priesteramt zulasse. Und Fraktionschef Schwaller meinte mit Blick auf die Positionen seiner CVP abschätzig, das mit der katholischen Partei sei „ein altes Klischee“. Unzählige weitere Beispiele liessen sich aufführen.

So wenig sich die CVP mit der eigenen Religion identifizieren mag, so anbiedernd und anpasserisch engagiert sie sich für den Islam: Die kritische Haltung der SVP im allgemeinen und die Minarettverbots-Initiative im speziellen, welche die Okkupation des öffentlichen Raums durch muslimische Triumphsymbole verhindern und den zunehmenden Einfluss des Islams auf unsere Gesellschaft thematisieren will, wird vor allem von der CVP vehement bekämpft. Mit gleichgültiger Überheblichkeit begegnet sie den berechtigten Ängsten, welche die immer umfassenderen Ansprüche der Muslime hierzulande wecken: „Unser Land geht wegen einiger Minarette nicht unter“, heisst es in einem Positionspapier salopp („Sie sagen Minarette und meinen Moscheen … Es geht auch anders.“, 4. Juni 2007, S. 1.).

Die bedenkliche Nonchalance steigert sich bei Moschee-Projekten gar zur demütigenden Unterwerfungsgeste gegenüber dem erstarkenden Islam: Die lokalen Behörden sollen den Promotoren bei der Suche nach Standorten behilflich sein und bei solchen Vorhaben ihre Unterstützung anbieten. Von „gegenseitigem Respekt“ und „Integrationsvereinbarungen“ ist jeweils die Rede, statt klar zu machen, dass unsere Regeln auch für Einwanderer gelten.

Lasche Haltung gegenüber Kriminalität

Von einem Eintreten für eine christliche, abendländische Schweiz will die CVP nichts mehr wissen: So wie vor dem Islam kapituliert sie auch vor Verwahrlosung und Jugendgewalt. Nicht etwa ein Bekenntnis zu unseren Grundwerten und eine Bestrafung der Fehlbaren werden empfohlen, sondern Plaudertherapien: „Der Kampf gegen Jugendgewalt bedeutet, Chancen zu geben und den Jugendlichen Perspektiven aufzuzeigen“ (Gemeinsam bauen! Rede von Christophe Darbellay, 13. Oktober 2007 in Bern.). Die SVP-Volksinitiative für die Ausschaffung krimineller Ausländer wird als „unnötig“ abgetan, ebenso wie die zahlreichen Vorstösse der SVP zur Bekämpfung von Ausländerkriminalität und Jugendgewalt. Die Stärkung der elterlichen Verantwortung sieht die heutige CVP weniger im Vordergrund als die ordnende Hand des Staates, nach welcher bald bei jeder Gelegenheit gerufen wird.

Die Abkehr von unseren Werten schlägt sich auch in einer zunehmenden Geringschätzung gegenüber Ehe und Familie nieder. Diesen mag die CVP keinen Schutz mehr gewähren, setzte sie sich doch für die Einführung eines eheähnlichen Status gleichgeschlechtlicher Paare ein, bekämpfte dagegen aber einen besseren Schutz unserer Kinder und Frauen durch die Verwahrung gefährlicher Sexualstraftäter. Auch bei der Abtreibungsfrage ist die Partei gespalten.

Bürokratie und Steuern

Wer schliesslich als Gewerbetreibender oder Unternehmer ein unterstützendes Engagement der Partei von Doris Leuthard – immerhin Volkswirtschaftsministerin – erwartet, sieht sich bitter getäuscht. In den Finanzdebatten der eidgenössischen Räte stimmt der grösste Teil der CVP-Fraktion regelmässig neuen Begehrlichkeiten zu und votiert damit für mehr Ausgaben und höhere Steuern und Abgaben.

Auch die Forderungen nach „Abbau von Bürokratie“ und „Einsatz für die KMU“ bleiben in der Regel hohle Worte, ohne dass Taten folgen würden. So ist es denn kein Wunder, dass sich immer wieder Unternehmungen von der CVP abwenden – und sich bei der SVP melden. Die Wirtschaft merkt zunehmend, dass mit der grün angehauchten Mittepartei kein Staat zu machen ist.

Die SVP als grösste katholische Volkspartei

Wer sich als verantwortungsvoller Staatsbürger über Entwicklungen und Fehlentwicklungen unseres Landes Gedanken macht, vermisst den christlichen Konservatismus als Bollwerk gegen Islamisierung und Wertezerfall. Insbesondere müssen sich gerade die Bürgerinnen und Bürger getäuscht sehen, die bisher CVP wählten, weil ihnen Christentum und Heimat noch etwas bedeuten. Sie sind heute durch die SVP weit besser vertreten: Das Attribut als grösste katholische Volkspartei kommt heute ihr zu.

Gregor A. Rutz

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Der Islam als Feind des Christentums

Posted by deislam - 18. Februar 2008

J. Marx, Lehrbuch der Kirchengeschichte, Trier (8)1922, 270-273

Der Islam als Feind des Christentums.

Auch das Morgenland hat seine Völkerwanderung. Es war das Volk der Araber, welches durch eine halbe Welt zog, sie eroberte und festhielt. Der Fanatismus, der anfangs die Araber berauschte, die Schwäche der Gegner, die hohe Begabung des Volkes und wohl auch seine bequeme, dem sinnlichen Menschen schmeichelnde Religion erklären die merkwürdigen Erfolge der Araber. Beim Tode des Stifters des Islam, Muhammed (gest. 632), waren die arabischen Stämme geeinigt, und der Prophet hatte den Religionskrieg gegen alle Andersgläubigen proklamiert (Koran, Sure 47). In schnellem Siegeslaufe ward Syrien 635, Palästina 637, Ägypten 640 und nach schwerem Kampfe 651 das mächtige Persien erobert. Innere Unruhen geboten sodann den Eroberungsgelüsten Halt, die Beutelust trieb aber im Anfange des 8. Jhrh. zu neuen Eroberungen. Der ganze Norden von Afrika bis zum Atlantischen Meere ward von Musa, dem Statthalter des Kalifen, d.h. Nachfolgers Muhammeds, gewonnen. Thronstreitigkeiten im Westgotenreiche führten dann die Araber unter Tarik nach Spanien, wo sie durch die Schlacht bei Xeres de la Frontera unweit Cadix 711 das Westgotenreich zerstörten und bald Spanien bis auf den gebirgischen Norden eroberten. Dem weiteren Vordringen setzte die Schlacht bei Poitiers 732 und das Erstarken des Frankenreiches unter den Karolingern eine Schranke. Auch Konstantinopel, welches verschiedene Male bedroht war, widerstand noch. Dagegen stand nun das ganze Mittelmeer den Arabern offen, und von Afrika aus bedrängten sie (Mauren) stets wieder die christlichen Länder Europas. Im 9. Jhrh. eroberten die Mauren die Inseln des Mittelmeeres, Sizilien 831, setzten sich sogar in Italien am Garigliano und in der Provence in Frankreich fest. Die Bewohner der eroberten Länder wurden zum grössten Teile zum Islam genötigt, so dass die Länder im allgemeinen auch ihrer Religion nach muhammedanisch wurden.

1. Muhammed und seine Religion.

Muhammed, d.i. der Gepriesene, ward 571 aus dem Priestergeschlechte der Kurëischiten geboren. Mit einer reichen Phantasie und einem überwuchernden Gemütsleben begabt, wurde er schon als Knabe mit religiöser Schwärmerei erfüllt; sein Oheim und Pflegevater war Vorsteher der Kaaba. Durchdie Heirat mit der reichen Witwe Kadidscha erlangte er ein bedeutendes Vermögen. Als Kaufmann machte er viele und weite Reisen und lernte Judentum und Christentum durch mündliche Belehrung kennen. Dass er je schreiben gelernt, ist nicht sicher. Seiner Neigung und nervösen Konstitution (Epilepsie) entsprechend, hatte er im Alter von 40 Jahren seine erste „Offenbarung“ in einer Art von ekstatischem Zustande, und diese Offenbarungen stellten sich später nach Wunsch ein. Was er in diesen krankhaften Zuständen gesehen, hielt er, anfangs wenigstens, wohl mit vollem Glauben für Offenbarungen Gottes. Anfangs verspottet, erkämpfte er sich allmählich Anerkennung seiner Offenbarungen bei seinen Verwandten und in Medina. Seine Auswanderung oder Flucht von Mekka nach Medina i.J. 622, die Hedschrah, ward der Anfang der muhammedanischen Zeitrechnung.
In Medina sammelte er ein Heer um sich, eroberte 630 Mekka, reinigte die Kaaba, das alte Nationalheiligtum der Araber, welches schon Abraham betreten haben sollte (Koran 3, 89), von den Götzenbildern und machte sie mit ihrem schwarzen, angeblich vom Himmel gefallenen Steine zum geographischen Mittelpunkte der Gottesverehrung der Araber, indem er verordnete, dass der Moslem im Gebete sich nach Mekka wende und dorthin nach Vermögen wallfahre. Nach Muhammeds Tode (632) entstand Streit bezüglich seines Nachfolgers, des „Kalifen“, des weltlichen und geistlichen Oberhauptes des Volkes. Es folgten Abu Bekr, der Schwiegervater des Propheten, Omar, Othman, Ali, Moawija. Mit letzterem beginnt das Kalifat der Omaijaden in Damaskus (66l/750), worauf das der Abassiden in Bagdad folgte (750/1258).

Der Koran, das Religionsbuch der Moslemin, wurde unter Abu Bekr zusammengestellt, indem man die Offenbarungen des Propheten aus einzelnen Aufzeichnungen und aus dem Gedächtnis einzelner Männer sammelte. Die Einteilung in 114 Kapitel, Suren, sowie die authentische Redaktion wurde auf Veranlassung des Kalifen Osman hergestellt. In der Auslegung des Koran schieden sich die Araber vorzüglich in zwei Sekten, die Sunniten, welche die Auslegung der ersten Kalifen annahmen, und die Schiiten, welche nur den Text des Buches gelten lassen wollten, weil sie nur Ali als den rechten Nachfolger des Propheten ansahen. Die Glaubenssätze des Islam, ‚Hingebung‘ (an Gott), sind wenige und einfache:

a) die Existenz des einpersönlichen Gottes;

b) Muhammed ist der höchste Prophet, wenn auch Abraham, Moses und Christus als Gottgesandte anzuerkennen sind;

c) die Auferstehung und das Gericht;

d) der Himmel mit seinen sinnlichen Freuden und die Hölle;

e) der Fatalismus.

Das Sittengesetz verlangt nur äusserliche Werke: das Gebet zu fünf bestimmten Tageszeiten, Fasten, Almosengeben, die Wallfahrt nach Mekka, womöglich zweimal im Leben, und vor allem Kampf gegen die Ungläubigen. Verboten sind der Genuss von Wein, Mord, Beschimpfung von Glaubensgenossen und Wucher. „Der ist gerecht (ein wahrer Moslem), der an Gott glaubt und an den jüngsten Tag und an die Engel und an die Schrift und die Propheten und mit Liebe von seinem Vermögen gibt den Anverwandten, Waisen und Armen und Pilgern, überhaupt jedem, der darum bittet; der Gefangene löset, das Gebet verrichtet, Almosen spendet, der da festhält an eingegangenen Verträgen, der geduldig Not und Unglück und Koran 2,172). Charakteristisch für den Muhammedanismus sind die entwürdigende Stellung des Weibes und die Polygamie. Gesetzlich erlaubt sind mehrere (bis 4) Ehefrauen und Sklavinnen als Kebsweiber in unbeschränkter Zahl. Auf politischem Gebiete ist der Muhammedanismus die Stätte des unbezwingbaren Despotismus, weil die geistliche und weltliche Gewalt in einer Hand vereinigt sind.

2. Der Islam in Spanien.

Bei dem Sturze der Omaijaden zu Damaskus i.J. 750 rettete sich das einzige noch lebende Mitglied dieser Familie, Abderrahman, nach Spanien und gründete hier das Kalifat von Cordoba. Wohl verloren die Mauren an Karl den Grossen die ’spanische Mark‘, und an das christliche Königreich Leon bedeutende Teile ihres anfänglichen Besitzes, aber bis zum Untergang der Omaijaden behaupteten sie ihre Machtstellung im allgemeinen und führten auch eine glänzende Epoche maurischer Kunst und Wissenschaft herbei. Den früheren Bewohnern Spaniens, bald Mozaraber genannt, war Religionsfreiheit bei der Eroberung zugesagt worden; viele aber liessen sich zum Abfall zum Islam verleiten durch die Vorteile, welcher dieser brachte. Die standhaften Christen hatten öfter und längere Zeit hindurch schwere Verfolgung zu erdulden.

Quelle: Geschichtliche Notizen zum Thema Christenheit und Islam

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Mohammed und der Kampf gegen den Islam

Posted by deislam - 18. Februar 2008

P. Marin De Boylesve SJ, Kurze Geschichte der Päpste, Mainz 1886, 109.240f

Muhammed.

In dieser Epoche [7. Jh.] erwuchs der Kirche im Innern Arabiens ein neuer Feind. Getäuscht durch seine eigenen Einbildungen, oder wie Andere mit mehr Grund annehmen, ein bewußter Betrüger, gab Muhammed sich für einen Propheten aus. Er ward aus Mekka vertrieben. Von seiner Flucht (622), der Hedschra, datirt die Zeitrechnung der Muhammedaner. Arabien hatte nacheinander oder gleichzeitig vier Religionen bekannt: den Götzendienst, den Sabäismus Zoroaster´s, oder den Cultus des Feuers und der Gestirne, das Judenthum und das Christenthum. Muhammed unternahm es, alle diese Religionen zu vereinigen. Daher kommt es, daß in diesem unzusammenhängenden abenteuerlichen Buche einige Wahrheiten enthalten sind.

Aber in Wirklichkeit läßt sich seine ganze Religion, sowie seine Politik, auf diese Formel zurückführen: „Genieße, oder stirb.“ Die Verheißung und Erlaubniß aller sinnlichen Lüste, die Androhung des Todes gegen Jeden, der sich diesem schändlichen Joche nicht beugt, das ist das Geheimniß der Erfolge Muhammed´s und des Muhammedanismus. Man braucht diesem Mann durchaus nicht ein außerordentliches Genie zuzugestehen. Schmeichle den niedrigsten Leidenschaften, schone den Stolz durch Wegleugnung der Geheimnisse des Glaubens, und wenn du dann noch in einer Zeit lebst, wo die menschliche Gesellschaft entartet ist, wie dies mit Asien zur Zeit Muhammed´s der Fall war, dann ist der
Erfolg dir gesichert. Nicht alle, die große Umwälzungen bewirkten, sind deshalb wahrhaft groß.

Kampf gegen den Islam.

Die Eroberung von Constantinopel sicherte die Einheit des türkischen Reiches. Der Kampf des Evangeliums gegen den Koran beginnt auf´s heftigste zu entbrennen. Die Päpste, stets an der Spitze dieser Bewegung, aber von den christlichen Fürsten im Stiche gelassen, erweckten Helden zur Vertheidigung des Kreuzes, das endlich den Sieg errang. Nikolaus V.
begann auf´s Neue den Kampf gegen den Islam, aber der Tod hielt ihn auf. Sein Nachfolger, Calixtus III. (1455-1458), that am Tage seiner Erhebung auf den päpstlichen Stuhl den feierlichen Eidschwur: „Im Namen der heiligen und ungetheilten Dreifaltigkeit schwöre ich, die Türken, diese grausamen Feinde des Namens Christi, aus allen Kräften und mit allen Mitteln, die in meiner Macht stehen, zu bekämpfen.“ Aeneas Sylvius durchreiste Europa; die christlichen Fürsten versprachen, sich zu rüsten. Als aber Mahomed mit einem ungeheuren Heere vor den Thoren Belgrads erschien, da fand nur Hunyades mit seinen Ungarn sich ein und mit ihm der heilige Johannes Capistranus. Der Papst hatte keine andere Waffe, als das Gebet. Er befahl, daß täglich in allen Kirchen um Mittag die Glocke ertönen solle, um die Gläubigen zu mahnen,
daß sie für die christlichen Kämpfer den Sieg erfleheten. Ablässe wurden allen Denjenigen verliehen, welche auf dies Zeichen und in dieser Absicht drei Vater unser und drei Gegrüßet seist du Maria beten würden. Hunyad zog sein Schwert, Capistran ergriff das Kreuz, und der Sultan mußte verwundet und zähneknirschend mit den Trümmern seines geschlagenen Heeres zurückweichen. Dies geschah am 6. August 1458. Der Papst setzte als Dankfest das Fest der Verklärung Christi ein, welches er auf eben diesen Tag festsetzte.

Quelle: Geschichtliche Notizen zum Thema Christenheit und Islam

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