ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

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Kreuzzüge: Die Mär von friedlichen Moslems und barbarischen Kreuzrittern

Posted by deislam - 1. Dezember 2011

(Jerusalem) Wer Ridley Scotts 2005 herausgebrachten Film “Königreich der Himmel” gesehen hat, weiß, was er über die Kreuzzüge zu wissen hat. Zumindest das, was seit der Aufklärung der Westen zum Thema meint, darüber denken zu müssen:

  • Die Kreuzfahrer waren wild und grausam, die Moslems kultiviert und tolerant;
  • die europäischen Imperialisten überfielen friedliche Moslems;
  • Saladin war ein Gentleman und die Kreuzritter Schurken;
  • seither hassen uns die Moslems mit gutem Grund.

Diese Anhäufung von Dummheiten ist zwar längst widerlegt, doch wie alles Unkraut schwer aus der Welt zu schaffen, wie alles, was zum Kanon jener zählt, die gerade die kulturelle Hegemonie ausüben. Das veranlaßte den katholischen Priester Don Giorgio Fedalto eine Widerlegung in Buchform vorzulegen. Auf die knappest mögliche Formel gebracht, sagt er darin, daß statt des oben Aufgelisteten das genaue Gegenteil richtig ist.

Von hinten aufgezäumt bedeutet dies zum Beispiel, daß sich die Moslems erst mit den Kreuzzügen als solchen beschäftigten, als sie ihnen vom Westen Ende des 19. Jahrhunderts in den Kopf gesetzt wurden.

Von den arabischen Zeitgenossen des späten 11. bis 13. Jahrhunderts wurden die Kreuzzüge in weiten Teilen der islamischen Welt nicht einmal wahrgenommen. Die periodischen Züge der Christen, deren kriegerische Auseinandersetzungen verhältnismäßig kurze Phasen blieben, wurden von den Moslems als „logisch“ empfunden. Die Christen versuchten zurückzuerobern, was man ihnen entrissen hatte. Vor allem aber, weil die Moslems die Kreuzzüge wohl als machtpolitischen Angriff auf ihren Besitzstand verstanden, nicht aber als Angriff auf den Islam als solchen.

Die moslemischen Untertanen der Kreuzfahrerstaaten im heutigen Israel, Palästina, Syrien, Libanon und der Türkei waren im Gegenteil sogar erleichtert, weil die christlichen Herrscher sie nicht zu Dhimmis machten, wie dies ganz selbstverständlich die moslemischen Herrscher mit den Christen und Juden taten. In den lateinischen Staaten, über denen das Kreuz errichtet wurde, herrschte zudem ein deutlich geringerer Steuerdruck als in den umliegenden moslemischen Gebieten, was durchaus von den moslemischen Untertanen positiv registriert wurde.

„Für viele Araber waren die Kreuzzüge vor allem Angriffe gegen die verhaßten Türken“, wie der katholische Publizist Rino Cammilleri schrieb, die in jener Phase unter der Bezeichnung Seldschuken in die Geschichte eingingen. Erst mit dem Auftreten der Seldschuken (Schlacht von Manzikert 1071) und deren Massaker an den Heilig-Land-Pilgern kam es zu den Kreuzzügen.

Geostrategisch waren die Kreuzzüge keineswegs so „überflüssig“, wie es heute gerne dargestellt wird. Sie konnten den türkischen Expansionsdrang für 200 Jahre aufhalten, ehe er im 14. Jahrhundert nach Europa übergreifen konnte und zu einem jahrhundertelangen europäischen Abwehrkampf führte. Erst 1683 konnten die Christen vor Wien den türkischen Vormarsch brechen. Es sollte noch einmal mehr als 200 Jahre dauern, bis die Griechen und die anderen christlichen Balkanvölker wieder ihre Unterwerfung unter das islamische Dhimmi-System abschütteln konnten.

Die romantische Verklärung Saladins zog selbst den deutschen Kaiser Wilhelm II. in den Bann, der am Grab des Sultans einen Bronzelorbeerkranz niederlegte, den übrigens Lawrence von Arabien, um bei der Verklärung zu bleiben, verschwinden ließ, da die Araber Feinde des Osmanischen Reichs waren.

Werfen wir also einen Blick auf die auch im Film von Ridley Scott dargestellte Schlacht von Hattin. Saladins Sekretär, Imad ad-Din beschrieb das Schicksal der nach der Niederlage gefangengenommenen Kreuzritter der Orden der Templer und der Johanniter: „Er [Saladin] gab Befehl, alle zu enthaupten. Er zog es vor sie zu töten, anstatt zu Sklaven zu machen. Bei ihm war eine ganze Schar von Gelehrten und Sufis, und mehrere fromme und asketische Männer: Jeder von diesen bat ihn, zumindest einen umbringen zu dürfen“. Saladin gewährte dieses „Privileg“ gerne. Anders als im Film dargestellt, gewährte Saladin der christlichen Einwohnerschaft Jerusalems nicht den freien Abzug, sondern verkaufte die Hälfte als Sklaven, alle, die das von ihm verlangte Lösegeld nicht zahlen konnten.

Auch die gängigen Darstellungen des 4. Kreuzzuges, der nicht in das Heilige Land, sondern zur Eroberung Konstantinopels führte, werden von Don Fedalto hinterfragt. Er zeigt auf, daß das byzantinische Reich seit Beginn der Kreuzzüge eine wenig loyale Haltung gegenüber den Kreuzfahrern einnahm und diese sogar mehrfach verriet. Dies, obwohl gleichzeitig ständig aus Konstantinopel neue Hilferufe an den christlichen Westen ergingen. Der oströmische Kaiser Isaak II. verbündete sich sogar mit Saladin gegen die Kreuzritter, der zum Fall des christlichen Jerusalems beitrug. Und einmal mehr folgte ein neuer Hilferuf Konstantinopels, und einmal mehr brachen die katholischen Ritter in den Orient auf, und ebenso einmal mehr wurden sie verraten. Daraus folgerten sie, daß der einzige Weg, um diese Dolchstöße künftig zu verhindern, es war, einen der ihren als Kaiser in Konstantinopel einzusetzen.

Eine andere zu zerlegende „Schwarze Legende“ ist das Blutbad, das Gottfried von Bouillon beim 1. Kreuzzug nach der Einnahme von Jerusalem mit seinen Rittern anrichtete. Man sollte zumindest die Größenordnung kennen. Das moslemische Jerusalem zählte damals rund 10.000 Bewohner. Von diesen kamen im Zuge der Eroberung Jerusalems, beziehungsweise der Befreiung, wie die Kreuzfahrer es verstanden, etwa 2000 ums Leben.

Zahlenmäßig steht das in keinem Vergleich zu den willkürlichen Abschlachtereien, wie sie von den Moslems, vor allem jene von Baibars I. und seiner Mameluken an den Christen verübt wurden und die das Ende der lateinischen Staaten im Orient besiegelten. Massaker, die zudem unter Bruch des gegebenen Wortes geschahen. Die christlichen Unterhändler wurden enthauptet, die Mönche auf dem Berg Karmel (Karmeliten) wurden alle getötet. Die schauerliche Liste könnte lange fortgesetzt werden.

Dazu gehört auch Antiochien, die einst blühende Stadt der Christenheit, dessen erste Gemeinde vom Apostel Barnabas geleitet wurde und wo die Anhänger des Jesus von Nazareth ihren Namen „Christen“ erhielten. Das „schrecklichste Massaker der gesamte Kreuzzugsepoche“ folgte der Eroberung Antiochiens durch Baibars. Was aber wissen die westlichen Historiker darüber zu sagen? Steven Runciman widmet acht Zeilen, Hans Eberhard Mayer eine einzige, Cristopher Tyerman, der viele Seiten allen Details des Massakers von Jerusalem des 1. Kreuzzuges widmet, fallen zum vielfach größeren Massaker von Antiochien lediglich vier Worte ein, Karen Armstrong bringt es auf zwölf Worte und schafft es selbst darin den Kreuzrittern die Schuld zuzuschreiben, denn, so Armstrong, sei es schließlich deren „Bedrohung“ gewesen, die erst den „neuen Islam“ geschaffen habe.

Warum scheiterten die Kreuzzüge?

Zunächst gilt es sich zu vergegenwärtigen, daß die Kreuzfahrerstaaten immerhin ebenso lange Bestand hatten, wie die heutigen USA. Allerdings verschlang ihr Erhalt soviel an Steuerzuschüssen, daß Europa ausblutete. In feindlicher Umgebung, Tausende von Kilometern von zu Hause entfernt, verlangte das Unternehmen ständigen Nachschub an Menschen und Mitteln, die auf Dauer nicht aufbringbar waren. Der Glaube (“ja, der Glaube”, schreibt Don Fedalto) machte enorme Leistungen möglich und ließ die größten Opfer bringen.

Als jedoch ein Heiliger wie Frankreichs König Ludwig IX. in zwei gut vorbereiteten Kreuzzügen scheiterte, beim ersten in Gefangeschaft geriet und beim zweiten starb, fragten sich die Christen, ob Gott es wirklich wollte, daß sie in dieser Form hinauszogen oder ob es nicht besser sei, die heiligen Orte ihrem Schicksal zu überlassen. Die Worte des sterbenden Königs: “Wir werden in Jerusalem einziehen”, bewahrheiteten sich für ihn im metaphysischen Sinn mit dem Einzug in das himmlische Jerusalem.

Eine Frage harrt noch einer näheren ideengeschichtlichen Untersuchung, doch spricht viel dafür, daß die den Kreuzzügen zugrundeliegende Idee eines “Heiligen Krieges”, die dem Christentum eigentlich fremd ist, da es vielmehr die Notwehr kennt, von Spanien importiert wurde. Dort kämpften die Christen seit 711 in der Reconquista gegen die Moslems. Dabei lernten sie von ihren Gegner die starke Wirkung entfaltende Idee des Dschihad kennen und versuchten sie für ihre Sache dienstbar zu machen.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Messa in Latino

Quelle: Katholisches.Info

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Unsere wichtigsten Antworten auf Leserkommentare – in Folgen (001)

Posted by deislam - 25. September 2010

Aus unserem Dialog mit Georg Pichler, rigardi.org, kickercup@gmail.com

„Glauben“ im landläufigen Sinn heißt: etwas für wahr, für richtig, für zutreffend oder jemanden für vertrauenswürdig halten. „Glauben“ im christlichen Sinne, heißt einer Person (uneingeschränkt) zustimmen und alles von ihr an- und übernehmen, was diese Person ist und aussagt und will und wirkt, nämlich derjenigen Person, die von sich bezeugt hat: ICH BIN DIE WAHRHEIT!

Was ist Wahrheit? Wahrheit ist eine Person, eine göttliche Person, das WORT Gottes, das Wort des Schöpfers aller Dinge. GOTT selbst mit all Seinen Eigenschaften und Seinen Werken IST DIE Wahrheit, aber uns Menschen offenbart, zugänglich, be-greifbar gemacht durch den MENSCH gewordenen SOHN GOTTES. Dieser über-natürliche Glaube ist rein (welt-)wissenschaftlich nicht definierbar, aber dennoch „stützbar“.

Bewiesene, beglaubigte Wunder gibt es auch in unserer Gegenwart. In Lourdes (Frankreich) gibt es seit mehr als 100 Jahren ein „wissenschaftliches (medizinisches, ärztliches) Büro“, dem nicht nur Christen, sondern auch Atheisten, bzw. Agnostiker angehören, eigens dazu da, jede von Zeugen gemeldete angebliche Wunderheilung akribisch zu prüfen, und wenn eine (spontane, sofortige und bleibende Heilung) sich als natürlich nicht erklärbar herausstellt, dann diesen Vorgang als „wissenschaftlich (medizinisch) unerklärbar“ zu beglaubigen. Bezeugte, beglaubigte Wunder hat es zu allen Zeiten zuhauf gegeben. Viele davon sind außerordentlich gut dokumentiert und heute im digitalen Zeitalter für jedermann mit Internetanschluss leicht zugänglich. Da gibt es nicht nur Krankenheilungen, sondern auch Totenerweckungen, Stigmatisationen, Levitationen, Bilokationen, Erscheinungen von Engeln, Heiligen, Verstorbenen, von Jesus Christus, Seiner Mutter, der Heiligsten Jungfrau Maria. Aber man kann natürlich, wenn man nur will, alles in Zweifel ziehen. Die Wunder, die Christus während der 3 Jahre Seiner öffentlichen Tätigkeit gewirkt hat, sind absolut glaubwürdig, weil sowohl Er Selber wie durch Ihn Seine Apostel und Jünger aufgrund Seines und ihres „Leistungsausweises“ unser uneingeschränktes Vertrauen verdienen. Christus ist, weil Er eben nicht nur Mensch ist, sondern auch GOTT, nicht nur der „Eckpfeiler“ unseres Glaubens, sondern das ganze „Gebäude“, der ganze „Inhalt“, der ganze „Ge-halt“ unseres Glaubens. In IHM lassen sich Richtig und Falsch sehr gut definieren, und wenn es „(Richtungs-)Streit(ereien)“ in der Kirche gab und gibt, so nur deshalb, weil es auch in der Kirche Christi Glieder gab und gibt, die dem Heiligen Geiste widerstritten und widerstreiten.
Weil CHRISTUS, die Wahrheit, unser Glaube ist, ist es wesensnotwendig, dass nur dieser Glaube der einzig wahre sein kann und dass er die „Bewertung“ der anderen „Religionen“ mit-enthält. Folglich: wir können gar nicht echt christlich gläubig sein, wenn wir das Nicht- und Gegen-Christliche nicht bewerten, es nicht als „minder-wertig“, ja als „un-wertig“ beurteilen.
Selbstverständlich MUSS niemand glauben, ist niemand GEZWUNGEN zu glauben, auch nicht Richtig und Falsch, auch nicht Sünde und Tugend auseinander zu halten; es ist auch niemand gezwungen, vernünftig zu sein.

(https://deislam.wordpress.com/2007/10/06/%c2%abwir-sind-alle-hindus-muslime-und-christen-kinder-desselben-gottes%c2%bb/#comment-30)

Wäre es nicht sinnvoller, auf gemeinsamen Werten, Ideen und Positionen aufzubauen (die es durchaus gibt), um mitzuhelfen, dass sich die moderaten Vertreter beider Glaubensrichtungen in Achtung einander annähern können, als den Inquisitor zu spielen und etwas belegen zu wollen, das auf die Art (und generell) nicht belegbar ist?

Wie soll der Christ sich dem Moslem „annähern“ können, wenn der eine wie der andere, soweit sie denn ganze und nicht halbe Gläubige sind, genau das Gegenteil für wahr halten? Da gibt es keine „gemeinsamen Werte, Ideen und Positionen“, es sei denn eben Belangloses!

Und nun noch einmal, in aller Klarheit: Mir geht es nicht darum, irgendeinen Glauben zu verurteilen oder besser zu stellen, ich will lediglich festhalten, dass man nicht aus der Idee der Überlegenheit der eigenen Religion heraus mit Schriften der eigenen Religion und Positionen der eigenen Religion (Religion funktioniert nach INNEN) argumentieren oder gar zu beweisen versuchen sollte, dass andere Religionen inferior/bedrohend/… wären. Das führt zu nichts Fruchtbarem, weil man damit nur die Fanatiker auf der anderen Seite anstachelt, genau das Gegenteil zu tun. Davon hat am Ende keiner was, und zu einer haltbaren Beweisführung wird es auch nie kommen.

Wenn Religion nur nach innen funktionieren soll, dann ist sie nichts Objektives, sondern etwas rein Subjektives, und rein Relatives. Dann ist sie auch nichts, was Gültigkeit (für andere) beanspruchen könnte. Dann kann sie auch gar nicht gelebt werden; denn echt religiös kann man nur sein, wenn man von der Wichtigkeit und Richtigkeit seines Gottesglaubens überzeugt ist und die eigene Religion auch für alle andern für die (einzig) richtige, heilsnotwendige hält. Das impliziert, dass ich andere „Religionen“ für nicht richtig, für falsch, für irrig, für „heilsverfehlend“ halte.

Auch das Wort Gottes ist keine fixe Definition. Wenn man bspw. an die Inquisition denkt, oder an den Streit rund ums heliozentristische Sonnensystem, da waren auch viele Sachen (angeblich) Gottes Wort, und jeder der was anderes behauptet hat ein Ketzer, was teilweise zu wenig erfreulichen Konsequenzen für diesen geführt hat. Erstaunlicherweise lebten vor den Kreuzzügen Christen und Sarazenen im nahen Osten weitestgehend friedlich nebeneinander.

Ja, das Wort Gottes ist keine fixe Definition. Das Wort Gottes ist eine Person, eine göttliche Person. Das geschriebene Wort Gottes der Bibel (AT und NT) ist ein gott-gelenkter und gott-inspirierter Aufschrieb des Heilswirkens Gottes für die Menschen. Dieses Wort, dieser „Buchstabe“, braucht immer Auslegung, Deutung, auch wieder durch gott-erleuchtete, gott-berufene Interpreten. Und nicht alle, die sich für berufen halten, sind es auch. Die Inquisition war grundsätzlich richtig und notwendig. Aber sie artete da und dort auch aus. ALLES GUTE kann von den Menschen missbraucht werden! Auch die Kreuzzüge waren NOT-wendig! Es ging um die Befreiung des Heiligen Landes von den anti-christlichen mohammedanischen Eroberern. Dass auch bei diesen Kreuzzügen Dinge geschahen, die nicht gutgeheißen werden können, wird überhaupt nicht bestritten.

Empirische Beweisführung ist im Bezug auf Glauben nicht möglich

Einverstanden. Aber es geht bei der „Beweisführung“ für die Richtigkeit und Allein-Gültigkeit des christlichen Glaubens insgesamt oder für die Echtheit von Wundern auch nicht vorab oder ausschließlich um Naturwissenschaft, sondern vor allem um Übernaturwissenschaft, um Erkenntnis des Seins und Wirkens der Übernatur, nämlich Gottes. Und die ist ohne GLAUBEN nicht erwerbbar.

(https://deislam.wordpress.com/2007/10/06/%c2%abwir-sind-alle-hindus-muslime-und-christen-kinder-desselben-gottes%c2%bb/#comment-40)


Wo halten sie [die Muslime] das Gegenteil [von christlichem Glauben] für wahr?

Wir nennen hier nur einmal das Entscheidendste:
Die Christen glauben an den dreifaltigen, dreipersönlichen, wesens-einen Gott; die Mohammedaner leugnen die Dreifaltigkeit, die Dreipersönlichkeit. Die Christen glauben, dass die zweite göttliche Person, das Wort Gottes, der Sohn Gottes, in Jesus Mensch geworden ist. Die Mohammedaner leugnen die Menschwerdung Gottes. Die Christen glauben also, dass Jesus Gottes Sohn und wesensgleich Gott ist mit seinem Vater und dem Heiligen Geist. Die Mohammedaner glauben, dass Jesus ein bloßer, normaler Mensch ist, wenn auch ein von Allah erwählter Prophet.
Die Christen glauben, dass allein Christus das Heil für alle Menschen ist; die Mohammedaner glauben, dass die Christen Polytheisten sind und deshalb „Ungläubige“ sind, und deshalb verfolgt und unterjocht und wo Widerstand ist, getötet werden müssen.
Allein diese Glaubensunterschiede machen es zwecklos, sich auf untergeordnetem Gebiet wie „Toleranz“ und „Nächstenliebe“ „annähern“ oder zusammenarbeiten zu wollen. Die Mohammedaner verstehen denn auch unter „Toleranz“ etwas ganz anderes als wir Christen, ebenso unter „Nächstenliebe“!
Die Christen können nicht nur, sie müssen (wenn sie den Missionsbefehl Jesu erfüllen wollen) die Muslime von der Richtigkeit und Alleingültigkeit des christlichen Glaubens (zu) überzeugen (versuchen); sie haben es auch in vielen Fällen trotz aller Hindernisse vermocht. Aber das islamische System ist für die Adepten Mohammeds wie ein riesiges Gefängnis, ein terroristisches Überwachungssystem, ähnlich dem, das Hitler im „Dritten Reich“ oder die Kaderpartei im marxistischen, gottlosen Kommunismus aufgezogen hat. Kein Moslem darf sich zum Christentum bekehren, weil das für seine Angehörigen, für seine Gesellschaft, für die Umma, schändlichster Glaubensabfall ist, der mit Todschlag geahndet wird.

„Niemand hat das Recht, sein Leitbild anderen aufzuokroyieren.“ Die Christen zwingen ihr (persönliches) „Leitbild“, auch ihren (kirchlich umschriebenen, festgesetzten) Glauben, ihr Glaubensbekenntnis, niemandem auf; sie bieten es andern zur Erwägung, Berücksichtigung an. Die Natur, das Wesen ihres Glaubens aber zwingt, besser: drängt sie innerlich, ihren Glauben den (Noch-)Nicht-Christen zu vermitteln. Und wie schon mehrmals gesagt: der christliche Glaube ist nicht vergleichbar mit einer persönlichen Meinung, einer Philosophie, einer x-beliebigen Weltanschauung. Deshalb ist es richtig zu sagen: diese anderen „haben diesen Glauben gefälligst zu teilen, wenn sie ihr Heil finden wollen“!

Wie willst Du denn, Georg, Dein Heil finden? In wem? Auch Du kommst an Christus nicht vorbei.(Philipper 2,9-11) Niemand! Dein Glaube an „höhere Mächte“ nützt Dir zum ewigen Heile nichts. Du drängst Dich damit am wahren, einzigen GOTT vorbei. Das geht aber nur die paar Jährchen bis zu Deinem Tod. Dann kommt das persönliche Gericht, ob Du jetzt dran glaubst oder nicht. Du stehst dann vor dem wahren Gott: Christus. Was wirst Du dann sagen? Wirst Du dann vorbringen, „DEN wahren Glauben habe es nicht gegeben“, die Evangelien seien eben „nur abgeschrieben“ gewesen, die Bibel habe nicht einheitlich ausgelegt und wissenschaftlich nachgeprüft und empirisch belegt werden können? Das Wort Gottes sei total „vermenschelt“ gewesen, „Richtig und Falsch“ hätte man nicht (genug oder recht) definieren können? Der christliche Glaube, seine Strukturen und seine Organisation hätten „auf absolut non-wissenschaftlichen Ursprüngen basiert“?

Das Gute an der Inquisition und die Notwendigkeit der Kreuzzüge werden wir Dir ein andermal verständlich zu machen versuchen.

(https://deislam.wordpress.com/2007/10/06/%c2%abwir-sind-alle-hindus-muslime-und-christen-kinder-desselben-gottes%c2%bb/#comment-43)

„Du hältst deinen Glauben für richtig, sie ihren – damit kann man sich auch abfinden ohne gleich Meinungsterror zu schlagen.“

Wir schlagen keinen Meinungsterror. Wir, die Christen, eben nicht; wohl aber die Muslime. Ihre „Mission“ (siehe „Schwertvers“ – fard kifaya) ist immer mit Terror verbunden, mindestens mit Gesinnungsterror, diejenige der Christen nie! Die christliche Religion, die überhaupt vor Gott nur Religion ist (re-ligare = an-binden, mit (Gott) ver-binden…), ist von solcher Natur, dass sie allen Menschen von Gott Selbst vorgeschrieben ist. Und jeder, der sie einmal gläubig angenommen hat, ist verpflichtet, sie (nach Maßgabe seiner Möglichkeiten) auch seinen Mitmenschen weiterzugeben, also „den Missionar in Gottes Namen zu spielen“, nicht aber mit Gewalt. Dasselbe behaupten natürlich auch die Muslime. Ihre „Religion“ ist auch von „Allah“ (ihrem fiktiven Gott) selber als die einzig wahre vorgeschrieben, und auch sie sind strengstens verpflichtet, sie überallhin zu bringen, auch mit Gewalt. Es treffen hier also zwei „Systeme“ aufeinander, die genau dasselbe beanspruchen. Und es ist zum vornherein unmöglich, dass die eine oder andere Seite nachgibt. Kompromisse sind ausgeschlossen. Nun ist es genau die Aufgabe (auch) dieses Blogs (mit andern einschlägigen zusammen), aufzuzeigen, „wie böse (bzw. schlecht, falsch) der Islam ist“. Aber wir zwingen unsere Überzeugung(en) niemandem auf. Wir verstehen unsere Arbeit als Verteidigung, Rechtfertigung, Verkündigung des wahren christlichen, des einzig rettenden Glaubens und alles dessen, was damit zusammenhängt. Wir machen dabei nicht „in Engstirnigkeit“, „in blindem religiösem Eifer“ aus Menschen „Feindfiguren“, die es gar nicht sind. Das Christentum hat reale Feinde, und wie! („Wer nicht mit Mir ist, ist gegen Mich…“; „Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert (der Geisterscheidung)…“; „Haben sie Mich verfolgt, werden sie auch euch verfolgen.“, etc.)

„Es mag tatsächlich Muslime geben, die Christen als „Ungläubige“ sehen.“

Georg, in welcher Wunsch-Welt oder Einbildungs-Welt lebst Du? Es gibt solche Muslime tatsächlich, aber nicht nur ein paar wenige,(„fanatische“, würdest Du vielleicht sagen,) sondern viele, unzählbar viele, praktisch alle, auch bei uns, in unseren noch vor kurzem christlichen Ländern. Jedenfalls müssen sie uns Christen so sehen, wenn sie treu nach ihrem Koran und nach den Hadithen leben (wollen), und sonst sind sie ihrerseits wieder ernsthaft bedroht. Für Dich, der Du keinen Glauben hast, oder der Du glaubst, dass es nicht darauf ankommt, was man glaubt, sondern dass man „integrativ“ und „nicht-konservativ“ oder einfach „nett“ ist, steht natürlich „wahr“ und „unwahr“, „gut“ und „böse“ immer auf der gleichen Ebene, auf der Ebene des Subjekts. Wenn zwei sich streiten, sagst Du: „Streitet doch nicht, streiten ist böse; friedlich sein ist gut!“ Du fragst nicht nach dem Grund des Streites, nach beider Motive. Unser Leben aber ist von seinen Uranfängen an „Streit“, „Entscheidung“. Wir müssen „Farbe bekennen“. Wir müssen uns letztlich FÜR GOTT oder GEGEN Ihn ent-scheiden.

Gewiss gibt es nicht nur „einen“ (gelebten, praktizierten) Islam, wie es auch nicht nur „ein“ (gelebtes, praktiziertes) Christentum gibt. Aber es gibt den einen vorgeschriebenen, gelehrten, abstrich- und kompromisslosen, alles-umfassenden Islam, genauso wie es das eine, katholische, dogmatisierte und kanonisierte Christentum gibt.

Wir wollen niemanden „zwangsbeglücken“ und „zwangsbekehren“. Kommt aber noch darauf an, was man unter „Zwang“ genau versteht. Jedenfalls geht es beim christlichen Glauben um „Rettung vor dem ewigen Verderben“. Aber Dir, Georg, dürfen wir solches ja nicht zumuten; Du wirst gleich entgegnen: ja, genau das Selbe können doch auch die Muslime für sich beanspruchen. Tja, darauf entgegnen wir: wenn zwei dasselbe tun, ist es nicht dasselbe. Wenn Christen Ungläubige mit allerlei (mit den Geboten Gottes übereinstimmenden) Methoden und Mitteln zum christlichen Glauben „zwingen“, dann ist das etwa vergleichbar mit dem „Zwang“, den der Staat mit seinen Gesetzen, Vorschriften, Verboten seinen Bürgern gegenüber ausübt, um sie vor Fehlverhalten und den Straffolgen zu schützen, oder wenn Eltern ihre Kinder zum „Wohlverhalten“, zu „Anständigkeit“, zur „Bildung“ erziehen, auch mit „Zwang“. Ja, es ist ein „Akt der Nächstenliebe“, wenn man einen Menschen zwangsweise rettet, der in geistiger Umnachtung seinem Leben ein Ende setzen will. Ja, es ist ein „Akt der Nächstenliebe“, wenn ich, sofern ich z.B. als christlicher Fürst oder König oder einfach Machthaber, diese Möglichkeit habe, meine „Untertanen“ zum wahren Gottesglauben „zwinge“. Aber dies eben immer nur „im äußern Bereich“. Das Gewissen eines jeden Menschen ist immer absolut frei. Jeder kann (für sich) denken und glauben, was er will. Aber er hat kein Recht, das „Un-Recht“ öffentlich zu tun und die „Un-Wahrheit“ öffentlich zu zelebrieren und zu propagieren. Und damit sind wir bei der Einheit von Staat und Kirche, bei der Inquisition und bei den Kreuzzügen.
Die Kirche Christi ist nur groß und stark und damit einflussreich geworden dank dem (engstmöglichen) Zusammenwirken des Staates mit ihr. Denn nur wenn ihre Lehre, ihre Glaubens- und Sitten-Gesetze (die ja die Lehre, die Gesetze des einen und einzigen Gottes sind) auch in aller Öffentlichkeit gelehrt und durchgesetzt und damit geschützt werden, kann das Leben der Menschen in einem Volk oder Staat ein harmonisches, friedliches, heilvolles sein. Andernfalls nicht. Den Beweis dafür liefert die Geschichte. Seit dem II. Vatikanischen Konzil hat die Kirche auch ihre letzten bestehenden Konkordate „großzügig“ aufgegeben. Und wo ist ihr Einfluss jetzt im öffentlichen Leben? In der Politik? In der Schule? In der Wirtschaft?
Gekämpft gegen den Einfluss der Kirche im öffentlichen Leben, gegen ihre Lehre und Moral wurde natürlich schon immer, auch zu Zeiten der „Inquisition“, in den letzten Jahrhunderten zunehmend entschlossener und gewaltsamer. Nun hat man die „Herrschaft“ der Kirche samt ihrer „Inquisition“ (samt ihrem Überwachungssystem zugunsten des Heiligen gegen das Unheilige) abgeschüttelt, beseitigt und eine Weile selbstzerstörerische Narrenfreiheit genossen. Jetzt zeichnet sich aber ab, dass an ihrer Stelle eine andere Herrschaft über die „Narren“ kommen wird: nämlich die islamische, mit einer islamischen „Inquisition“. Wenn es dann zu spät ist, wird man wieder nach der christlichen, barmherzigen Herrschaft rufen, auch, und vor allem im öffentlichen Leben, samt staatlicher Inquisition (verstärkter Überwachung und Einschränkung der zivilen Freiheiten). Das ist auch im rein weltlichen Bereiche immer so: wenn Ordnung, Frieden, Wohlstand, Gesundheit herrscht, braucht man keine oder weniger Ordnungs-Hüter, Friedens-Schützer, Wohlstands-Bewahrer, Ärzte. Erst wenn Chaos, Krieg, Armut, Krankheit herrscht, dann sind Polizei und Armee und Aufbauarbeiter und Mediziner wieder mehr gefragt.
Die Kreuzzüge waren die richtige Antwort auf die gewaltsame Eroberung und Unterjochung des Heiligen Landes und des Nahen Ostens durch die Mohammedaner. Nur gebrach es ihnen (insgesamt gesehen) an vereinter(er) und großzügiger(er) Unterstützung in den Heimatländern, an straffer(er) Organisation und Disziplin, an Ausdauer und Wachsamkeit, an heiliger(er) Moral. Heute müsste die Christenheit wieder zu einem Kreuzzug aufgerufen werden, vor allem durch ihren ersten Führer, den Papst: zu einem geistig-geistlichen Kreuzzug zur klaren Verteidigung des Kreuzes Christi, des gekreuzigten Christus überall, wo der Islam dieses Kreuz, diesen Christus und Seine Lehre, Sein Evangelium nicht duldet, ja verspottet, verhöhnt und sogar mit Gewalt zerstört. Und dieser Kreuzzug müsste als eines seiner Ziele haben, dass keine einzige Moschee in einstmals oder noch christlichen Landen gebaut werden dürfte, ohne dass dafür in einem (mehrheitlich oder gänzlich) islamischen Land, auch in Saudi Arabien, zuerst die Scharia abgeschafft und dann jeweils eine ebensogroße christliche Kirche bewilligt und gebaut und gesetzlich geschützt würde.

(https://deislam.wordpress.com/2007/10/06/%c2%abwir-sind-alle-hindus-muslime-und-christen-kinder-desselben-gottes%c2%bb/#comment-48)

Bei der Inquisition – soweit sie den kirchlichen Vorschriften entsprach – ging es nicht darum, jemanden „unter Verfolgung und Folter“ zum christlichen Bekenntnis zu zwingen. Das ist missbräuchlich auch geschehen, zugegeben. Sondern es ging darum, (gefährliche) Irrlehrer und allgemein öffentlich gegen die kirchlich-staatliche Ordnung Agierende zu verfolgen, ihrer habhaft zu werden und ihnen die vorgesehenen Strafen anzudrohen, wenn sie hartnäckig bei ihrer „Wühlarbeit“ blieben. Wenn einer aus Gewissensgründen nicht (katholischer) Christ sein wollte oder konnte, blieb es ihm stets unbenommen, Un-Katholik, Un-Christ oder Un-Gläubiger zu sein. Aber er hatte kein Recht, seinen Unglauben oder Aberglauben (allein oder mit andern) öffentlich zu „betätigen“. Tat er es dennoch, war er ein Feind des christlichen, auf Gottes und Seiner Kirche Geboten und Lehren basierenden Staates (Gemeinwesens), und er musste „unschädlich“ gemacht werden, im Extremfall auch durch die Todesstrafe. Auch die Todesstrafe verstößt nicht gegen Gottes Gebote. Im Alten Bund ordnete Gott Selber die Todesstrafe an. Aber sie macht natürlich nur Sinn in einem Volk, in einem Staat, das/der sich auch unter Gottes Gesetz stellt. Der Nutzen dieser Inquisition war der Schutz der Kirche und des Staates vor Spaltung und Zerfall, die Bewahrung der kirchen- und staatstreuen Bürger vor Verführern und Verrätern. Und die Schuldigen und Bestraften oder Gezüchtigten hatten den Vorteil, dass sie Gelegenheit zur Einsicht und Reue bekamen und, wenn es in den Tod ging, ihr ewiges Heil sichern konnten durch ihre (aufrichtige) Beichte vor einem Priester.
Und wir werden es, wenn’s sein muss, noch viele Male wiederholen: es ist nicht Engstirnigkeit, sondern Einblick, Einsicht, übernatürliche Weitsicht, Treue zum Mensch gewordenen Gottessohn, wenn wir sagen: das Christentum ist die einzige wahre, von Gott gewollte und gewirkte Religion; und alles, was der Lehre Christi widerspricht, widerspricht Gott, weil Christus Gott ist. Und wenn Christus das Licht der Welt ist, dann sind seine Feinde eo ipso „in geistiger Umnachtung“.
Zur Frage des Djihads, der Ausbreitung des Islams per Schwert, und der Verpflichtung der Muslime dazu, verweisen wir mal auf folgende „comprehensive view“ von Hasan Al-Banna (leider u.W. nur in Englisch): http://www.2muslims.com/directory/Detailed/226270.shtml
Diese Auslegung wird natürlich auch wieder bestritten. Aber man sollte doch endlich, endlich zur Kenntnis nehmen, was im Islam Taqiyya (Zwecklüge, Zweckverstellung) ist.
Wie groß der Einfluss der christlichen Parteien in Deutschland, Österreich und der Schweiz (z.B.) auf das öffentliche Leben ist, steht hier nicht zur Debatte. Wir stellen vielmehr fest, dass diese einstmals christlichen Parteien in wesentlichen Aspekten nicht mehr wirklich christlich sind. Und was heute in den Schulen als christlicher Glaube gelehrt wird, ist auch nur noch zeitgeist-adaptierte „Auswahl-Christenlehre“.
Der christliche Glaube hat sich in den 2000 Jahren seiner Existenz sehr wohl durchgesetzt (auch ohne Inquisition) wie kein anderer „Glaube“. Nur, in unserer so aufgeklärten und „wissenschafts“-gläubigen, modernen, globalisierten, multikulturellen Welt, da setzt er sich (scheinbar wenigstens) nicht mehr durch. Aber Gott wird schon dafür sorgen, dass diese Seine Religion (wieder) Siegerin wird und bleibt.
Nein, gewiss, „Feuer löscht man nicht mit Feuer“ und „Krieg beendet man nicht mit Krieg“. Aber Feuer löscht man mit Wasser: das Feuer der Zerstörung des Christentums löscht man mit dem Wasser einer gutausgerüsteten christlichen „Feuerwehr“. Und den Krieg des Islams gegen den Frieden des Christentums beendet man mit der Verhinderung, Vernichtung und Zerstörung des mohammedanischen Krieges.
3% Muslime in der EU? Und wieviel Einfluss haben diese 3% auf die europäische Politik heute schon? Und mit wieviel Muslimen in außereuropäischen Ländern sind diese 3% verbunden und von ihnen beeinflußt, unterstützt, finanziert, islamistisch gelenkt?
Ja, wir haben Angst vor einer islamischen Herrschaft, einer „Moslem-Inquisition“. Denn wir sehen sie sehr schnell kommen… es sei denn, die Europäer besinnen sich sehr rasch in genügend großer Zahl auf ihre christlichen Wurzeln und bekehren sich zu CHRISTUS, ihrem Heiland und Erlöser und König!

(https://deislam.wordpress.com/2007/10/06/%c2%abwir-sind-alle-hindus-muslime-und-christen-kinder-desselben-gottes%c2%bb/#comment-51)

Wir verteidigen, rechtfertigen die (geschichtliche) Inquisition als solche und zwar ausdrücklich nicht in ihren verwerflichen Ausartungen. Unter das Verwerfliche zählen wir auch die Folter und den Mord, nicht aber die Todesstrafe, wenn sie denn auch mit Gottes Gesetzen übereinstimmend angewendet wurde. Und wir heißen die Inquisition nur gut für die Zeit, in der sie entstand und bestand. Es ist doch klar, dass eine solche Inquisition nicht mehr in unsere Zeit, in unsere Verhältnisse, passt. Wir haben ja betont: die Todesstrafe, und eine solche Art von Inquisition, wie sie damals betrieben wurde, machte(n) nur Sinn in einem Volk und Staat, in dem Gottes Gesetz auch Staatsgesetz war. Und wir sind auch nicht der Illusion verfallen, dass heute ein Gottesstaat (wieder) hergestellt werden könnte, es sei denn die ganze Welt wird durch Gottes außerordentlichen Eingriff ein solcher.
Du liest im übrigen fast krankhaft ständig Dinge (Sinnwidersprüche) aus unseren Antworten heraus, die wir (so) nicht sagen. Wir wollen nicht „Krieg“ mit „Zerstörung“ beenden, sondern wir sag(t)en: „den Krieg des Islams (in all seinen Formen) gegen den Frieden (die Friedfertigkeit) des Christentums beendet man mit der Verhinderung, Vernichtung und Zerstörung des mohammedanischen Krieges“, und damit woll(t)en wir sagen, wenn wir es Dir hier noch eigens deuten müssen: nicht mit einer physischen, waffengewaltigen Verhinderung, Vernichtung und Zerstörung, ähnlich den Kreuzzügen der Vergangenheit, sondern durch eine „geistesgewaltige“, echt christliche, heute (noch, bald aber vielleicht auch nicht mehr) mögliche und erforderliche: durch das Gebet, Opfer und Sühne, durch (kirchliche und politische) Wachsamkeit, Aufklärung und Verhinderung von immer umfassenderer islamischer Machtbildung, die hernach nicht mehr rückgängig zu machen ist. Also: das „Benzin im Löschwasser“ kannst Du abbuchen unter „Fehlinterpretation“ unserer Stellungnahme. Und wenn wir sagen, wir hätten Angst vor einer mohammedanischen Machtergreifung, so doch ganz gewiss nicht eine „panische“. Eine solche wird es auch nach unserer Einschätzung in den nächsten 10 Jahren nicht geben, wenn überhaupt. Aber möglich ist sie, mittelfristig und schon gar langfristig. Und sie kann auch schneller passieren, als wir es uns jetzt ausmalen (können oder wollen). Revolutionen geschehen für die Mehrheit der Menschen (die Massen) immer plötzlich und überraschend. Und die „Propheten“, die davor warnen, sind vor dem Eintritt derselben immer die Verlachten, Verspotteten. Im übrigen kann unser allmächtiger Herr und Gott – ohne „sadistisch“ zu sein, es zulassen, dass „Europa von Horden böser Islamgläubiger überrannt wird“. Er hat es auch zugelassen, dass das Heilige Land und die ersten christlichen Länder von diesen Horden überrannt wurden und dann für lange Zeit besetzt wurden, bis ihnen – da und dort wenigstens – durch die Christen (mit GOTTES Hilfe) ihre „Beute“ wieder entrissen wurde. Und wir glauben auch vertrauensvoll und zuversichtlich, dass falls der Islam sich unserer christianisierten Lande bemächtigen sollte, dieser „Besitz“ nicht von langer Dauer sein würde. Der wahre Gott, JESUS CHRISTUS, ist zum vornherein der Sieger, auch wenn Er gekreuzigt wird und stirbt. Die antichristlichen Horden aber sind immer die Verlierer, auch wenn sie (vorübergehend) triumphieren; denn ihr „Reich“ ist das Anti-Reich Gottes!

(https://deislam.wordpress.com/2007/10/06/%c2%abwir-sind-alle-hindus-muslime-und-christen-kinder-desselben-gottes%c2%bb/#comment-55)

Zusammenfassend könnte man also (nach Dir) sagen: Es gibt keine objektive Wahrheit, sondern nur eine relative, „selbst-interpretierte“. Und es gibt keine objektiv-gültige Religion, sondern nur eine relativ-, auf-sich-selbst-bezogen-gültige, es gibt keinen objektiven Gott, sondern nur einen relativen, individuell „ein-gebildeten“. Jeder sieht „Gott“ und damit „das Sein“ und damit „die Wahrheit“ nach seiner Façon. Und weil dem so ist, ist es sinnlos, miteinander zu „streiten“. „Toleranz“, „friedliche Koexistenz“ ist demnach das erste und einzige Gebot für alle Menschen dieser Erde.
Für uns, Georg, gibt es aber die objektive Wahrheit (vgl. auch #14), die objektive Religion, den objektiven Gott! Genauso wie es für uns die objektive Schöpfung, die sichtbare und erfahrbare und be-greifbare Welt gibt. Diese mit unseren Sinnen wahrnehmbare „Natur“ existiert objektiv für alle gleich, mit den gleichen Eigenschaften und Gesetzen, die für alle gleich gültig sind. Und so ist es auch mit der „Über-Natur“. Es gibt die objektive, für alle gleich gültige Übernatur, die unsichtbare, geistige Welt, auch wenn jeder seine eigene (widersprüchliche) Vorstellung davon hat (haben mag). Und weil der naturgesetz-bewußte Mensch sich als Geschöpf „der Übernatur“ und nicht als „Zufallsprodukt“ oder „Sich-selbst-hervorgebracht-Habender“ erkennt, leuchtet ihm auch ein, dass nur „die Übernatur“, dass nur „das schöpferische Sein“, der objektiv-seiende Gott, aussagen kann, was „objektiv“, was „für alle gültig“ ist. Und wenn nun mehrere „Gott-Gesandte“ Widersprüchliches „offenbaren“, dann müssen die Sich-Widersprechenden nach den für alle geltenden „Natur-Gesetzen“ (auf Echtheit) „geprüft“, „begutachtet“, „gerichtet“ werden. Und wenn da einer auftritt, der (wie keiner vor ihm und wie keiner nach ihm) selbst die Naturgesetze „be-herrscht“, der sich (in allem) als über ihnen stehend ausweist, dann muss – will der Urteilfällende sich nicht selbst schändlich betrügen – dieser als der wahre Gesandte Gottes, als „die Wahrheit“ angenommen werden. Und dieser eine ist und bleibt in alle Zeit und Ewigkeit JESUS CHRISTUS! ER ist es für jeden Menschen, auch für jeden Moslem, für jeden Juden, für jeden Hindu, für jeden Buddhisten, für jeden Atheisten, für jeden Agnostiker, für jeden Relativisten.

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Die Kreuzzüge – Fiktion und Wirklichkeit

Posted by deislam - 22. Mai 2009

Aus einem aktuellen PI (Politically Incorrect) -Artikel zum Thema Kreuzzüge bringen wir hier eine Auswahl von uns im Wesentlichen treffend erscheinenden Leser-Kommentaren:

Das einzige, was den Kreuzzügen vorzuwerfen ist: dass sie militärisch letztlich nicht erfolgreich waren. (#31 Israel_Hands (21. Mai 2009 13:43))

Die Kreuzzüge waren nicht verblödet, sondern überfällige Verteidigungskriege. Bis nach Südeuropa waren zuvor christliche Gebiete zwangsislamisiert. Die Kreuzfahrer haben wie in Kriegen nicht unüblich auch Unrecht begangen, aber ohne den Widerstand gegen islamische Eroberungen damals würden die Mitleser heute nicht das Internet einschalten, sondern den Gebetsteppich ausrollen. Ich habe mir gemerkt, dass der gedruckte “Stern” mit seiner Titelgeschichte Ostern 2005 behauptete, dass das Abendland mit den verblendeten Kreuzzügen einen Hass bei Moslems auslöste, welcher zwangsläufig zur Zerstörung des World Trade Centers führen musste und dass dies die letzte Ausgabe dieses Zentralorgans bewusster Verfälschung war, für das ich Geld bezahlt habe. (#10 Georg Rimpler 1683 (21. Mai 2009 00:58))

Nach über 400 Jahren Abschlachten von Christen in Kleinasien haben sich 1095 die europäischen Christen zum ersten Mal gewehrt. Über 80 Jahre vorher war die Grabeskirche in Jerusalem zerstört worden. Die Grabeskirche war eines der größten Heiligtümer der Christen. Es ist absoluter Schwachsinn, den Christen die Kreuzzüge ankreiden zu wollen. Es ist lediglich eine Schande, dass Europa nicht geschlossen und entschieden genug zusammengestanden und den Islam ein für allemal beseitigt hat. (#12 http://www.demokratische-liga.de (21. Mai 2009 01:33))

Eine europäische Vollendung der Kreuzzüge hätte der Welt weniger Tote beschert als dieses in hundert Jahren der Fall sein wird. Sie hätte den heutigen, islamischen Ländern Demokratie und Verstand gebracht und nicht Folter, Willkür der Herrscher, Krieg, Elend, Kinderehe, taquiya, Korruption und Misswirtschaft wie in (fast?) allen islamischen Ländern. Was bitte funktioniert außer dem Familienverband in islamischen Ländern? Aber das sagen wir lieber nicht öffentlich denken es aber alle-zumindest wenn wir denken können…trotzdem vernichten wir weiter fröhlich unsere Jahrtausende alte Kultur zugunsten des Islam? (#16 Akkon (21. Mai 2009 02:33))

Eines dieser Märchen, dass sich schon seit nahezu 1000 Jahren hartnäckig hält und das von den Muslimen gern und unverdrossen verbreitet wird ist die These: „Die Kreuzzüge waren ein unprovozierter Angriff fanatischer Christen auf friedliche Muslime auf deren eigenen Territorium. Ein Akt des frühen westlichen, mittelalterlichen Imperialismus!“ Auch der Ober-Terrorist Osama Bin Laden, bedient sich gerne dieser Stereotype und spricht ständig bei Kampfaufrufen oder Terrordrohungen von den „Kreuzrittern des modernen Kapitalismus und Imperialismus“. Damit meint er in erster Linie wohl die USA und Israel aber auch Europa ist damit einbezogen. Diese Anschuldigungen sind jedoch inhaltlich falsch und müssen relativiert werden. Selbst-verständlich sind die Kreuzzüge eine unleugbare Tatsache, aber sie waren zunächst einmal eine um nahezu sechs Jahrhunderte verspätete Verteidigungsreaktion der Katholischen Kirche auf die Eroberungsfeldzüge der arabischen Muslime gegenüber Gebieten, die zuvor von Christen friedlich missioniert waren und in denen es bedeutende christliche Gemeinden gab. Hierzu zählen der gesamte Bereich des Nahen Ostens, die Küste Nordafrikas bis an den Atlantik und natürlich Kleinasien. Und sie (die Kreuzzüge) sollten die heiligen Stätten in Palästina und die christlichen Pilger schützen. Die Kreuzzüge stehen in einem kausalen Zusammenhang mit Aggressionsakte gegen die Christen im Heiligen Land – was von den Muslimen gern ignoriert, verfälscht bzw. verschwiegen wird. Gegen das Jahr 1007 waren erstmals Nachrichten nach Europa über Christenverfolgungen, über Schändung und Zerstörung vieler Kirchen, über Vergewaltigung, Mord und Totschlag, gedrungen. Diese Kunde aus dem Morgenland setzte die Christenheit Europas in helle Erregung. Initiator dieser Pogrome war der 6. Kalif der ägyptischen Fatimiden, Abu Ali al-Mansur, auch al-Hakim genannt. Die Fatimiden waren eine schiitische Dynastie, die sich auf Fatima, eine der Töchter Mohammads, zurückführte. Im Bestreben den Islam in seinem Herrschaftsgebiet unter der Bevölkerung zu festigen und unislamische Gewohnheiten zu bekämpfen, erließ er seit 1004 mehrere Dekrete, die sich u. a. gegen den Alkoholkonsum der Muslime richtete. Von diesen Anweisungen waren aber auch die jüdischen und christlichen Minderheiten betroffen. So durften von diesen Minderheiten keine öffentlichen Prozessionen mehr durchgeführt werden. Auch versuchte Al-Hakim verstärkt die überwiegend von Christen dominierte Verwaltung zu islamisieren, indem er die christlichen Beamten zur Annahme des Islam nötigte. Zu einer erheblichen Verschlechterung der Beziehungen zu den Christen führte jedoch die Plünderung und Enteignung christlicher Kirchen seit 1008. Zurückgekehrte Pilger aus Palästina verbreiteten darüber hinaus, dass die Muslime das Grab Christi und andere heilige Stätten entweiht und geschändet hätten. Die Zerstörung der Grabeskirche in Jerusalem 1009 war wohl der endgültige Auslöser für die Kreuzzüge der Europäer nach Palästina. Er gipfelte in einem Aufruf zu einem Massenkreuzzug: Vor dem Konzil in Clermont fordert am 26.11.1095, Papst Urban II, Fürsten und Ritter zur Befreiung Jerusalems – >des Erdmittelpunktes und zweiten Paradieses Gott will es Michael der Syrer> sprechen:..”Da die Türken in den Ländern Syrien und Palästina herrschten, überhäuften sie die Christen, die zum Beten nach Jerusalem kamen, mit Beleidigungen, schlugen sie, raubten sie aus, erhoben die >Kopfsteuer/Dschiziya> im voraus am Stadttor wie auf Golgatha und am (heiligen) Grab. Darüber hinaus zerbrachen sie sich jedesmal, wenn sie eine Karawane von Christen sahen, besonders solcher aus Rom oder den Ländern Italiens, den Kopf, wie sie diese auf verschiedene Art und Weise umbringen könnten. Und als unzählige Menschen gestorben waren, wurden die Könige und Grafen (im christlichen Europa) von heiligem Eifer ergriffen und verließen Rom; Truppen aus all diesen Ländern schlossen sich ihnen an und sie gelangten auf dem Seeweg bis nach Konstantinopel ( Der erste Kreuzzug 1096-1099).”…. Man kann über Sinn und Unsinn der Kreuzzüge, über die Vergeudung von wichtigen Ressourcen, vortrefflich streiten. Denn der vierte Kreuzzug endete gar völlig unrühmlich für die Christenheit mit der Eroberung und Plünderung Konstantinopels, der größten christlichen Stadt Europas. Angesichts der verübten Gräueltaten einer entfesselten Soldetska wurde die Idee des ursprünglichen Kreuzzugsgedankens hierbei endgültig verraten! Sie machten darüber hinaus eine Kirchenunion mit den orthodoxen Christen bis in unsere heutige Zeit unmöglich. Aber Eines kann man mit Sicherheit feststellen, ohne die Kreuzzüge wäre vermutlich Konstantinopel sehr viel früher in die Hände der Muslime gefallen und die Stoßrichtung des Islam wäre dadurch um Jahrhunderte früher in Richtung Europa möglich gewesen. Die Renaissance und die Zeit der Aufklärung hätte es nicht gegeben und Europa und die übrige Welt wären vermutlich heute muslimisch. Die Vision Muhammads und der nachfolgenden Kalife/Sultane hätte sich damit erfüllt. Die Kreuzzüge gaben dem Abendland die notwendige Atempause! Das sollten sich die Kritiker der Kreuzzüge hinter die Ohren schreiben! (#19 Dietrich von Bern (21. Mai 2009 07:54))

Das märchenhafte Andalusien und was Oriana Fallaci dazu meint
Andalusien… das legendäre „Al-Andalus“ … seit Jahrhunderten Brücke zwischen Abendland und Orient … das goldene Zeitalter Spaniens im südandalusischen Granada …maurischen Juwel … die 700jährige Blütezeit … Glanz einer eigenständigen arabischen Kultur … den großen literarischen und wissenschaftlichen Leistungen … auch ihr enormes Wissen mit .. das Land zur Blüte brachte … die Wissenschaften konnten unter dem Islam aufblühen … Wer die verdrehten Elogen des ZDF und seiner euroiranischen bw. euroarabischen Apologeten und Aufraggeber genießen will, muss sich unbedingt den 2. Teil der schwer verdaulichen Seifenoper “Märchenland Teil 2″ anschauen. Andalusien, ein Beispiel für die Toleranz der islamischen Mauren und eine funktionierende multi-kulturelle Gesellschaft. Eine Modell für die europäischen Zukunft! Das ist allerdings eine Sichtweise, die kein ernsthafter Historiker oder Wissenschaftler mehr teilt. Denn anhand der Fakten, ergibt sich ein ganz anderes Bild. Das scheint sich nur noch nicht bis in die Führungsetage des ZDF herumgesprochen zu haben!
Oriana Fallaci sieht das alles etwas anders:
… Denn die einzige Kunst, in der sich die Söhne Allahs stets hervorgetan haben, ist die Kunst zu besetzen, zu erobern, zu unterjochen. Die begehrteste Beute war immer Europa, die christliche Welt … Im Jahr 635 n. Chr., das heißt drei Jahre nach Mohammeds Tod, besetzten die Heere des Halbmonds das christliche Syrien und das christliche Palästina. Im Jahr 638 nahmen sie Jerusalem und das Heilige Grab. Im Jahr 640, nach der Eroberung von Persien, Armenien und Mesopotamien, also dem heutigen Irak, marschierten sie im christlichen Ägypten ein und überrannten den christlichen Maghreb, das heißt Tunesien, Algerien und Marokko. Im Jahr 668 griffen sie zum ersten Mal Konstantinopel an und belagerten die Stadt fünf Jahre lang. Im Jahr 711 überquerten sie die Straße von Gibraltar und gingen auf der erzkatholischen Iberischen Halbinsel an Land, eigneten sich Portugal und Spanien an, wo sie trotz eines Pelayo und eines Cid Campeador und der zahlreichen, in der Reconquista engagierten Herrscher rund acht Jahrhunderte blieben. Und wer an den Mythos des »friedlichen Zusammenlebens« glaubt, das nach Meinung der Kollaborateure die Beziehungen zwischen Eroberten und Eroberern prägte, täte gut daran, die Geschichten über verbrannte Konvente und Klöster nachzulesen, über geschändete Kirchen, vergewaltigte Nonnen, christliche oder jüdische Frauen, die entführt wurden und in die Harems gesperrt wurden. Er täte gut daran, über die Kreuzigungen von Cordoba nachzudenken, über die Gehenkten von Granada, über die Enthauptungen in Toledo und Barcelona, Sevilla und Zamora. (Die in Sevilla befahl Mutamid, der König, der mit den abgeschlagenen Köpfen die Gärten seines Palasts schmückte. Die in Zamora befahl Almanzor: der Wesir, der »Mäzen der Philosophen« genannt wurde, der »größte Herrscher, den das Islamische Spanien je hervorgebracht hat«.) Herrgott! Wenn man den Namen Jesu oder der Muttergottes aussprach, wurde man sofort hingerichtet. Gekreuzigt, wie gesagt, oder enthauptet oder gehenkt. Und manchmal gepfählt. Wenn man die Glocken läutete, ebenso. Wenn man sich grün kleidete, in der Farbe des Islam, idem. Und kam ein Muslim vorüber, mussten die »ungläubigen Hunde« beiseite treten, sich verneigen. Wenn der Muslim sie angriff oder beschimpfte, durften sie sich nicht wehren. Und weißt du, warum die »ungläubigen Hunde« nicht gezwungen wurden, zum Islam überzutreten? Weil Konvertiten keine Steuern zahlten. Die »ungläubigen Hunde« dagegen schon. Von Spanien gelangten sie 721 ins nicht weniger katholische Frankreich. Unter der Führung von Abd al-Rahman, dem Gouverneur von Andalusien, überquerten sie die Pyrenäen und eroberten Narbonne. Dort metzelten sie die gesamte männliche Bevölkerung nieder, machten alle Frauen und Kinder zu Sklaven und zogen dann weiter nach Carcassonne. Von Carcassonne rückten sie nach Nimes vor, wo sie unter Mönchen und Patres ein Blutbad anrichteten. Von Nimes zogen sie nach Lyon und Dijon, wo sie jede einzelne Kirche plünderten, und weißt du, wie lang ihr Feldzug in Frankreich dauerte? Elf Jahre. Sie kamen in Wellen. Im Jahr 731 erreichte eine Welle von dreihundertachtzigtausend Fußsoldaten und sechzehntausend Reitern Bordeaux, das sich sofort ergab. Von Bordeaux schwappte sie nach Poitiers, dann nach Tours, und hätte Karl Martell nicht 732 die Schlacht von Tour und Poitiers gewonnen, würden heute auch die Franzosen Flamenco tanzen. Im Jahr 827 landeten sie auf Sizilien, einem weiteren Ziel ihrer Begierde. Wie gewöhnlich mordend und brandschatzend eroberten sie Syrakus und Taormina, Messina und dann Palermo, und innerhalb eines dreiviertel Jahrhunderts (so lange brauchten sie, um den stolzen Widerstand der Sizilianer zu brechen) islamisierten sie die Insel. Sie blieben mehr als zweieinhalb Jahrhunderte, nämlich bis sie von den Normannen vertrieben wurden, doch 836 landeten sie in Brindisi. 84o in Bari. Und islamisierten auch Apulien. 841 landeten sie in Ancona. Dann kehrten sie von der Adria ins Thyrrenische Meer zurück und landeten im Sommer 846 in Ostia. Sie plünderten es, zündeten es an und gelangten die Tibermündung hinauf nach Rom. Sie belagerten die Stadt und drangen eines Nachts in sie ein. Sie raubten die Basiliken des Heiligen Petrus und des Heiligen Paulus aus, plünderten, was es zu plündern gab. Um sie loszuwerden, musste Papst Sergius II. sich verpflichten, ihnen einen jährlichen Tribut von 25 000 Silbermünzen zu zahlen. Um weiteren Angriffen vorzubeugen, musste sein Nachfolger Leo IV. die Leoninischen Mauern errichten. Nachdem sie von Rom abgelassen hatten, ließen sie sich jedoch in Kampanien nieder. Dort blieben sie siebzig Jahre lang, zerstörten Montecassino und quälten Salerno. In dieser Stadt belustigten sie sich eine Zeit lang damit, jede Nacht die Jungfräulichkeit einer Nonne zu opfern. Weißt du, wo? Auf dem Altar der Kathedrale. Im Jahr 898 dagegen landeten sie in der Provence. Im heutigen Saint Tropez, um genau zu sein. Dort ließen sie sich nieder und überquerten 911 die Alpen, um im Piemont einzumarschieren. Sie besetzten Turin und Casale, zündeten Kirchen und Bibliotheken an, ermordeten Tausende von Christen, dann zogen sie weiter in die Schweiz. Sie erreichten das Bündner Tal und den Genfer See, dann kehrten sie, vom Schnee entmutigt, um. Sie zogen sich zurück in die warme Provence, besetzten 940 Toulon und …

Heute ist es Mode, sich wegen der Kreuzzüge an die Brust zu schlagen, den Westen für die Kreuzzüge zu tadeln, in den Kreuzzügen eine Ungerechtigkeit zu sehen, zum Schaden der armen, unschuldigen Muslime. Doch verfolgten die Kreuzzüge nicht nur die Absicht, wieder in den Besitz des Heiligen Grabes zu gelangen, sondern waren vor allem die Antwort auf vierhundert Jahre Invasion, Besatzung, Gewalt und Gemetzel. Eine Gegenoffensive, die die islamischen Expansionsbestrebungen in Europa aufhalten sollte. Und sie (mors tua vita mea – dein Tod mein Leben) nach Osten umleiten. Richtung Indien, Indonesien, China, Afrika sowie nach Russland und Sibirien, wo die zum Islam übergetretenen Tataren schon den Koran verbreiteten. Nach den Kreuzzügen begannen die Söhne Allahs in der Tat, uns genauso zu misshandeln wie vorher und schlimmer als vorher. Diesmal in Gestalt der Türken, die sich anschickten, das Osmanische Reich zu gründen. Ein Reich, das bis 1700 seine ganze Gier und Gefräßigkeit auf den Westen konzentrieren und Europa in sein bevorzugtes Schlachtfeld verwandeln sollte… (Oriana Fallaci – Die Kraft der Vernunft – Berlin 2004)
Weitere Information: http://www.welt.de/printwelt/article220620/Auf_dem_Weg_zum_Djihad.html
oder hier: Das Land, wo Blut und Honig floss. Von Eugen Sorg. Weltwoche 35/05
http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=11897&CategoryID=73
(#34 Dietrich von Bern (21. Mai 2009 14:30))

Siehe ferner:

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Der Islam will die Welteroberung

Posted by deislam - 25. März 2008

Wir zitieren aus der Frankfurter Allgemeinen FAZ.NET, um erstens Passagen dieser sehr guten Zusammenfassung der Kriegsgeschichte des Islams mit unseren Hervorhebungen und eingebetteten Links zu versehen und zweitens anschließend einige Stellen zu kommentieren:

Essay von Egon Flaig (vom 15. September 2006):

„Dann wollen wir, daß die Fahne des Islam wieder über diesen Landschaften weht, die das Glück hatten, eine Zeitlang unter der Herrschaft des Islam zu sein und den Ruf des Muezzins Gott preisen zu hören. Dann starb das Licht des Islam aus und sie kehrten zum Unglauben zurück. Andalusien, Sizilien, der Balkan, Süditalien und die griechischen Inseln sind alle islamische Kolonien, die in den Schoß des Islam zurückkehren müssen. Das Mittelmeer und das Rote Meer müssen wieder islamische Binnenmeere wie früher werden.“ Diese Sätze stammen nicht von Al Qaida; sie finden sich im Programm, das der Gründer der Muslim-Brüderschaft Hassan Al Banna in einer Rede formulierte. Die Bruderschaft zählt heute Millionen und hat sich weit über Ägypten hinaus verbreitet. Ihre Intellektuellen agieren in Europa und in den Vereinigten Staaten; sie gelten als ,moderat“ und werden von den Medien entsprechend bedient. Planmäßige Rückgewinnung „verlorener“ Gebiete gehört in die Programme von Staaten, welche um territoriale Machtausübung kämpfen, also von politischen Gemeinschaften. Wie kann sie ins Programm einer Religion gehören? Ist der Islam eine Religion wie andere?

Seit Beginn der klassischen Zeit zwischen dem neunten und dem elften Jahrhundert teilen die islamischen Juristen die Welt in zwei Teile, nämlich das „Haus des Islam“ und das „Haus des Krieges“. Diese Zweiteilung hängt nicht davon ab, wo Muslime in großer Anzahl leben oder gar die Mehrheit darstellen, sondern davon, wo der Islam herrscht – in Gestalt der Scharia – oder wo er nicht herrscht. Diese Dichotomie ist also keine religiöse, sondern eine politische. Zwischen diesen beiden Teilen der Welt herrscht naturgemäß so lange Krieg, bis das Haus des Krieges nicht mehr existiert und der Islam über die Welt herrscht (Sure 8, 39 und 9, 41). Daher besteht nach klassischer Lehre für die muslimische Weltgemeinschaft die Pflicht, gegen die Ungläubigen Krieg zu führen, bis diese sich bekehren oder sich unterwerfen.

Dieser Krieg heißt Dschihad. Lautete der Missionsauftrag Jesu, alle Völker zu bekehren, ihnen aber ihre politische Ordnung zu lassen, so besteht das Ziel des Islam darin, alle Nichtmuslime politisch zu unterwerfen, ihnen aber ihre Religion zu lassen, falls es Buchreligionen sind. Der allgemeine Befehl Gottes zum Dschihad wird entnommen aus Sure 9, 29. Gewiß, winzige pazifistische Strömungen im Islam haben diese Interpretation nicht akzeptiert. Die Schiiten akzeptieren sie zwar, verlangen aber, daß ein echter Imam die muslimische Gemeinschaft anführt (und auf einen solchen warten sie schon mehr als dreizehn Jahrhunderte), daher gilt für sie vorläufig nur der defensive Dschihad, also falls die muslimische Gemeinschaft angegriffen wird.

Dagegen haben die andere Strömungen, etwa die sogenannten charidschitischen, die Aussage von Sure 9, 29 radikalisiert: Sie sehen im Dschihad eine individuelle Pflicht jedes tauglichen Muslim, welche als sechste Säule neben den anderen fünf kardinalen Pflichten steht. Konsequenz dieser Lehre: Wenn jeder entweder an der kollektiven Kriegführung gegen die Ungläubigen teilnehmen muß oder – falls die muslimische Gemeinschaft dafür momentan zu schwach ist – allein, gruppenweise auf eigene Faust kriegerisch agieren muß, dann sind Attentate und Terroranschläge das Richtige. Was die Charidschiten für den offensiven Dschihad verlangen, gilt bei den meisten Vertretern der orthodoxen Lehre der Sunna für den defensiven: Wird der Islam angegriffen oder islamisches Territorium von Ungläubigen besetzt, dann wird der Dschihad zur individuellen Pflicht; eine Fatwa des Großmufti der Al-Azhar-Universität in Kairo von 1948 – gerichtet gegen Israel – läßt daran keinen Zweifel. Jedwede feindliche Macht, welche sich an die Haager Landkriegsordnung hält und streng unterscheidet zwischen Kombattanten und Nichtkombattanten, gerät hierbei in größte Schwierigkeiten.

Der Kriegszustand dauert an, bis das Haus des Krieges vernichtet und die Welt erobert ist. Darum nennt Majid Khadduri den Islam eine „göttliche Nomokratie auf imperialistischer Basis“. Friedensverträge, welche islamische Herrscher mit nichtislamischen abschlossen, gelten nur als Waffenstillstände; deshalb wurden sie in der Regel für höchstens zehn Jahre abgeschlossen; zwei Rechtsschulen erlaubten nur drei bis vier Jahre Frieden. Die kurzen Fristen ermöglichten es den militärisch überlegenen Muslimen, die Gegenseite unentwegt zu erpressen; auf diese Weise sind im Laufe der Jahrhunderte riesige Mengen an Geldern und Menschen an die muslimische Seite geflossen. Als sich die Kräfteverhältnisse verschoben, mußten muslimische Herrscher die Praxis ändern. So schloß 1535 Suleiman der Prächtige mit dem französischen König einen Frieden, der so lange gelten sollte, wie der Sultan lebte – ein Bruch mit der Tradition. Christliche Theologen versuchten – angesichts einer Pluralität von Staaten – zu definieren, was ein „gerechter“ Krieg war und was nicht; Kriege einzig um des Glaubens willen galten überwiegend nicht als gerecht. Für muslimische Gelehrte ist hingegen das „Haus des Islam“ eine politische Einheit, welche keinen inneren Krieg duldet; darum ist allein der Krieg zur Unterwerfung der Ungläubigen legitim gewesen und obendrein Pflicht, wie der berühmte Gelehrte Ibn Chaldun im vierzehnten Jahrhundert kategorisch sagt: „Im Islam ist der Dschihad gesetzlich vorgeschrieben, weil er einen universalen Auftrag hat und gehalten ist, die gesamte Menschheit freiwillig oder gezwungen zur Religion des Islam zu bekehren.“

Die Kriegsregeln des Dschihad sind flexibel. Von der Schonung über Massenversklavung bis zur massenhaften Tötung ist nach Khadduri alles möglich, genau wie bei Griechen und Römern. Das unterscheidet die heiligen Kriege des Islam fundamental von denjenigen des alttestamentlichen Israel, welche vorsahen, daß außerhalb Israels alles Männliche zu töten, auf israelischem Boden hingegen alles Lebendige überhaupt zu vernichten war (Deuteronom. 20, 10-20). Wir pflegen uns darüber zu empören, was die Kreuzfahrer 1099 in Jerusalem anrichteten. Indes, die Kreuzfahrer handelten nach gängigem Kriegsrecht; muslimische Eroberer taten derlei unentwegt und überall: 698 traf es Karthago, 838 Syrakus; der berüchtigte Wesir des Kalifats von Córdoba, Al Mansur, führte in siebenundzwanzig Jahren fünfundzwanzig Feldzüge gegen die christlichen Reiche Nordspaniens, versklavend, vernichtend und verwüstend; es traf Zamora (981), Coimbra (987), León, zweimal Barcelona (985 und 1008), dann Santiago de Compostela (997).

Am furchtbarsten verwüsteten die Dschihads das damals noch so städtereiche byzantinische Anatolien; das Massaker von Amorium (838) ist lange ein Fanal geblieben; die städtische Kultur Anatoliens hat sich davon nie wieder erholt.

Der Seldschuke Alp Arslan ließ ganze armenische Städte massakrieren, am furchtbarsten 1064 die Hauptstadt Ani. Mehr als berechtigt darum das Urteil von Bat Ye’or: „Die Maßlosigkeit, die Regelmäßigkeit und der systematische Charakter der von den islamischen Theologen zur Norm erhobenen Verwüstungen unterscheiden den Dschihad von anderen Eroberungskriegen.“ Gewiß, die Massenversklavung blieb das beliebteste Kriegsziel. So entstand schon im achten Jahrhundert die größte Sklavenhaltergesellschaft der Weltgeschichte; sie benötigte eine ständige Zufuhr immer neuer Sklaven; sie transformierte den afrikanischen Kontinent zum größten Sklavenlieferanten, ein Schicksal, welchem Europa knapp entkam.

Singulär ist die enorme Geschwindigkeit, mit der binnen neunzig Jahren ein arabisches Großreich zwischen Südfrankreich und Indien entstand, ohne daß ein einzelner Eroberer die Expansion gelenkt hätte. Der erfolgreichste Imperialismus der Weltgeschichte erregte nicht zuletzt die Bewunderung Hegels: „Nie hat die Begeisterung als solche größere Taten vollbracht.“ Wenn „Begeisterung“ solches vermochte, worauf beruhte sie? Die Antwort ist einfach: auf dem Märtyrertum. Ein Ereignis des Jahres 963 in Konstantinopel illustriert das: Kaiser Nikephoros Phokas hatte soeben die arabischen Besatzer aus Kreta vertrieben; nun plante er einen großen Krieg, um Ostanatolien und Nordsyrien von der muslimischen Herrschaft zu befreien. Ein Konzil sollte ihm helfen; eindringlich bat er die versammelten Bischöfe, sie sollten Soldaten, die im bevorstehenden Kampf fielen, zu Märtyrern erheben. Diesen Soldaten wäre also das Paradies sicher gewesen. Der Patriarch stellte sich gegen den Kaiser: Kein kirchliches Konzil sei imstande, Gottes Ratschluß zu antizipieren; allein Gott entscheide über das Heil.

Eine welthistorische Schlüsselszene. Der Kaiser wußte, was auf dem Spiele stand. Immer wieder hatten die Byzantiner erleben müssen, wie die muslimischen Truppen mit einer Tapferkeit kämpften, zu der die Christen nicht imstande waren. Gefallene Muslime gelten als Märtyrer für den Glauben und marschieren als Gefallene geradewegs ins Paradies. In den beiden Religionen unterscheidet sich der Begriff des Märtyrers fundamental. Christliche Märtyrer imitieren das Leiden Jesu, erleiden passiv Folter und Tod; muslimische Märtyrer sind aktive Kämpfer.

Maßgeblich für die Todesbereitschaft der Krieger ist das unverbrüchliche Versprechen, daß, wer für seinen Glauben stirbt, das ewige Heil erhalte (Sure 4, 74-76). Muslime sollten einer zehnfachen Übermacht standhalten (Sure 8, 66-67); spätere Rechtsgelehrte erlaubten, wie Khadduri schreibt, den Rückzug, falls man einer mindestens doppelten Übermacht des Feindes gegenüberstand. Da die entscheidende Ressource jedes Krieges der kämpfende Mensch und seine Opferbereitschaft ist, half es den Byzantinern nichts, technisch den Arabern und Seldschuken gleichwertig zu sein; langfristig mußten sie unterliegen, falls ihre Kampfmoral nicht dieselbe Höhe erreichte. Höhere Todesbereitschaft bringt enorme Vorteile in der Gefechtssituation: so lassen sich waghalsige Operationen angehen und kühne Manöver, die den Feind überraschen und verwirren; so lassen sich Siege erzwingen, die technisch und materiell fast nicht möglich scheinen, und Schlachten gewinnen, die unter üblichen Bedingungen verloren sind.

Nikephoros wußte um die militärischen Konsequenzen von Sure 4, 74-76; er war der erste, der die prinzipielle kriegerische Unterlegenheit der christlichen Religion zu korrigieren suchte. Doch die Bischöfe der Ostkirche sahen sich außerstande, ihre Theologie so zu manipulieren, daß ein kriegerisches Märtyrertum hätte entstehen können. Dabei blieb es. Die byzantinischen Kaiser mußten ihre schweren Abwehrkriege gegen die ständigen sarazenischen und seldschukischen Aggressionen führen, ohne daß ihnen die Religion dort half, wo Hilfe am nötigsten war.

Erst die Westkirche veränderte die theologisch-politische Situation: als Papst Urban II. 1095 zum ersten Kreuzzug aufrief, versprach er den christlichen Kriegern den Erlaß der Sünden: Gefallene Kreuzeskrieger umgingen demnach das göttliche Gericht; sie wurden insofern den Märtyrern gleichgestellt, obschon ihnen dieser Name verwehrt blieb. Der Papst als Oberhaupt einer monarchisch organisierten Kirche tat genau das, was ein Konzil östlicher Bischöfe nicht vermochte: Er verfügte über das Heil. Die Papstkirche konnte nun ebensolche „Heiligen Kriege“ führen, wie der Islam es seit Jahrhunderten zu tun pflegte. Worin unterscheiden sich dann Kreuzzüge und Dschihad? Kreuzzüge konnte allein der Papst ausrufen; daher blieben sie sehr selten – verglichen mit den unzähligen, unaufhörlichen und ubiquitären Dschihads der islamischen Welt.

Und die Ziele von Kreuzzügen blieben genau begrenzt; im November 1095 nannte Urban II. in Clermont Grund und Ziel des Kreuzzuges: „Es ist unabweislich, unseren Brüdern im Orient eiligst Hilfe zu bringen. Die Türken und die Araber haben sie angegriffen und sind in das Gebiet von Romanien (Konstantinopel) vorgestoßen; und indem sie immer tiefer eindrangen in das Land dieser Christen, haben sie diese siebenmal in der Schlacht besiegt, haben eine große Anzahl von ihnen getötet und gefangengenommen. Wenn ihr ihnen jetzt keinen Widerstand entgegensetzt, so werden die treuen Diener Gottes im Orient ihrem Ansturm nicht länger gewachsen sein.“ Die ersten Kreuzzüge bezweckten, entweder bedrängten Christen zu Hilfe zu kommen oder die Heiligen Stätten in Palästina zu befreien oder von den Muslimen unterworfene Christen zu befreien. Dagegen hielten die muslimischen Rechtsgelehrten immer am Endziel fest, das „Haus des Krieges“ zu erobern und alle Ungläubigen zu unterwerfen.

Urban II. sah richtig. Wäre Konstantinopel schon 1100 gefallen, dann hätte die enorme militärische Kraft der türkischen Heere Mitteleuropa vierhundert Jahre früher heimgesucht. Dann wäre die vielfältige europäische Kultur wahrscheinlich nicht entstanden: keine freien städtischen Verfassungen, keine Verfassungsdebatten, keine Kathedralen, keine Renaissance, kein Aufschwung der Wissenschaften; denn im islamischen Raum entschwand das freie – griechische! – Denken eben in jener Epoche. Jacob Burckhardts Urteil – „Ein Glück, daß Europa sich im ganzen des Islams erwehrte“ – heißt eben auch, daß wir den Kreuzzügen ähnlich viel verdanken wie den griechischen Abwehrsiegen gegen die Perser.

Indes, wurden Kreuzzüge nicht häufig mißbraucht? Gewiß. Kreuzzüge „entgleisten“ und wurden „zweckentfremdet“, wie etwa jener, der 1204 zur Eroberung des christlichen Konstantinopel führte. Doch das passierte mit Dschihads weitaus häufiger. Wenn die Sklaven knapp wurden, führten Emire nicht nur Dschihads gegen nichtmuslimische Völker, welche zu versklaven geboten war, sondern immer häufiger auch gegen islamisierte Völker, unter dem Vorwand, es seien keine wahren Muslime. Das geschah vorwiegend in Afrika und gegen Schwarzafrikaner, so, als zuerst Songhay 1468, dann die Marokkaner 1552 Mali überfielen, so auch, als seit dem achtzehnten Jahrhundert religiöse Reformer im Sahel ihre Dschihads gegen die muslimisierten Haussa-Städte führten, woraus das Kalifat Sokoto entstand – mit der drittgrößten Sklavenmenge nach Brasilien und den amerikanischen Südstaaten. An den Folgen dieser immer weiter gehenden Dschihads mit ihren Genoziden und Massenversklavungen leidet Afrika bis heute.

Indes, für welche politische Ordnung führten die Muslime ihre Heiligen Kriege mit dieser Vehemenz und diesem Erfolg? Für die Scharia. Eine politische Ordnung, die erstens Herren und Unterworfene streng absondert, zweitens die politische und soziale Ordnung der menschlichen Verfügung weitgehend entzieht. Bleiben wir beim ersten Aspekt: In der Scharia sind die Muslime die Herren, die Anhänger anderer Buchreligionen – Christen, Juden, Parsen, Buddhisten – Unterworfene, „Dhimmi“; dabei handelte es sich nicht um religiöse Minderheiten, sondern um gewaltige Mehrheiten, vor allem in Syrien, in Anatolien, oder um die Christen Nordafrikas.

Die Unterworfenen durften keine Waffen tragen, sie waren wehrunfähig, somit keine vollwertigen Männer. Christen und Juden mußten besondere Farben oder Kleidungsstücke tragen (diese Diskriminierung führte zum Judenstern), um als „Dhimmi“ kenntlich zu sein; sie durften nicht auf Pferden reiten, sondern nur auf Eseln, damit sie ständig an ihre Erniedrigung erinnert wurden; sie zahlten einen Tribut (Jizya), den sie persönlich entrichteten, wobei sie einen Schlag an den Kopf erhielten. Sie mußten sich von Muslimen schlagen lassen, ohne sich wehren zu dürfen; schlug ein „Dhimmi“ zurück, dann wurde ihm die Hand abgehackt, oder er wurde hingerichtet. Die Zeugenaussage eines „Dhimmi“ galt nicht gegen Muslime; diese brauchten für Vergehen an einem „Dhimmi“ nur halbe Strafe zu tragen; und wegen eines solchen Unterworfenen konnten sie nie hingerichtet werden. Umgekehrt waren grausamste Hinrichtungsarten überwiegend den „Dhimmi“ vorbehalten.

Sogar jene Diskriminierung der Juden, zu der vierhundert Jahre nach dem Islam die Westkirche auf dem IV. Laterankonzil von 1215 schritt und die uns so barbarisch anmutet, bezweckte und erreichte keine Erniedrigung dieses Ausmaßes. Eine besondere Drangsalierung brachte die türkische Herrschaft: seit 1360 wurde in unregelmäßigen Abständen bis zu einem Fünftel aller christlichen Kinder in die Sklaverei abgeführt. Sie wurden zwangsbekehrt.

Diese Sklavenmenge dürfte im Laufe von vier Jahrhunderten in die Millionen gegangen sein; davon wurden Hunderttausende ausgewählter Knaben zu fanatischen Muslimen und zu Elitekämpfern erzogen, zu den berüchtigten Janitscharen: eine Politik zur systematischen Vermehrung der muslimischen Bevölkerung und zur allmählichen Auslöschung der Christen. Sie hatte Erfolg. Die „Dhimmitude“ versetzte die Nichtmuslime in eine radikale Andersheit: Die Menschen in diesem Zustand als „Bürger zweiter Klasse“ zu bezeichnen ist Schönrednerei. Wie der Nationalsozialismus die Menschen in Herren- und Untermenschen auf rassischer Basis spaltete, so hat es die Scharia auf religiöser Basis getan. Als erste Weltreligion schuf der Islam eine Apartheid, in der die christlichen oder auch parsischen Mehrheiten kolonisiert und allmählich islamisiert wurden. Islamische Toleranz hieß: Duldung der Unterworfenen als Gedemütigte und Erniedrigte. All das ist durch Studien zur „Dhimmitude“ bekannt. Aber wer will von den millionenfachen Opfern hören?

Der Islam hat riesige Territorien religiös „gesäubert“: der zweite Kalif machte den Hidjaz, also Arabien außer dem Jemen, „christenrein“ und „judenrein“; die Alternative hieß Konversion oder Vertreibung. Das hat – von alttestamentlichen Fällen abgesehen – niemals zuvor eine Religion gemacht. Ebenso „reinigten“ die Almohaden und Almoraviden ihr Spanien nach dem Zusammenbruch des Kalifats 1031: Zehntausende Juden wie Christen mußten entweder konvertieren oder ins christliche Nordspanien oder in die Levante fliehen. Gewiß, englische und französische Könige und dann die Könige Spaniens selber taten später das gleiche; sie wandten dabei ein muslimisches Rezept an.

Und die Pogrome? Seit dem Kalifen Al-Mutawakkil (847 bis 861) schwappten immer wieder Verfolgungen über den Orient und Nordafrika, wobei Juden und Christen zwangsbekehrt, vertrieben oder massakriert wurden. Die ständige Zerstörung von Kirchen ging bis ins vorletzte Jahrhundert weiter. Allmählich zerlaufen auf dem verklärten Bild des muslimischen Spanien, welches der europäische Antiimperialismus im neunzehnten Jahrhundert geschaffen hat, die blumigen Farben. Sorgfältige Aufarbeitung der Dokumente bringen darunter ein anderes Bild zum Vorschein. Dort kam es 889 in Elvira und 891 in Sevilla zu umfassenden Pogromen gegen Christen. Im marokkanischen Fez wurden 1033 über 6000 Juden massakriert. 1058 wurde das christliche Antiochia unter Folter und Todesdrohungen muslimisch gemacht.

Das erste große Pogrom gegen Juden auf europäischem Boden fand 1066 im muslimischen Granada statt; dabei kamen 1500 jüdische Familien um. 1135 wurde das Judenviertel Córdobas niedergebrannt, die Zahl der Massakrierten nicht zu wissen mag heilsam sein. 1159 standen sämtliche Christen von Tunis vor der Wahl, zu konvertieren oder zu sterben. Um diese Zeit wurde das ehemals so vitale Christentum Nordafrikas vollends vernichtet. Die Pogrome im christlichen Herrschaftsgebiet sind kein Ruhmesblatt der europäischen Kultur; aber ihre Ausmaße bleiben zurück hinter jenen der islamischen Welt. Wir brauchen dringend eine vergleichende Geschichte religiöser Unterjochung.

Reden wir von Integration der Juden? Nirgendwo unter der Herrschaft des Islam, und auch nicht im spanischen Kalifat, waren Juden Bürger ihrer Stadt; sie blieben stets Unterworfene. In manchen deutschen Städten – Worms, Augsburg und anderen – des Hochmittelalters waren die Juden Stadtbürger besonderen Rechts, sie hatten das Recht, Waffen zu tragen, und waren bessergestellt als ärmere christliche Einwohner. Sie waren bis ins vierzehnte Jahrhundert, als sich ihre Situation verschlechterte, weit besser integriert, als die Juden im muslimischen Spanien es jemals sein konnten. Wer die politische Integration für die wichtigste hält, kann nicht umhin, Augsburg über Córdoba zu stellen. All das ist seit über fünfzehn Jahren wissenschaftlich bekannt. Aber wer will es hören?

Seine Vergangenheit nicht zu kennen heißt, sie wiederholen zu müssen. Wer weiterhin das Märchen von der islamischen Toleranz verbreitet, behindert jene muslimischen Intellektuellen, die ernsthaft an jener Reform des Islam arbeiten, die im neunzehnten Jahrhundert so erfolgversprechend begann. Denn er beraubt sie der Chance, eine Vergangenheit zu überwinden, die ansonsten zur abscheulichen Gegenwart zu werden droht. Gelänge es den Reformern, den Islam radikal zu entpolitisieren, dann könnten die Muslime zu wirklichen Bürgern in ihren Staaten werden. Übrig bliebe jene hochgradig spirituelle Religion, die nicht nur Goethe fasziniert hat: Hegel nannte den Islam die „Religion der Erhabenheit“. Dazu könnte er werden.

Frankfurter Allgemeine FAZ.NET
Text: F.A.Z., 16.09.2006, Nr. 216 / Seite 35

Unser Kommentar:

Für uns, als katholische Christen, bliebe der Islam auch dann noch, wenn er „völlig entpolitisiert“ wäre, alles anderes als eine oder die „Religion der Erhabenheit“. Aber es ist und bleibt eine Illusion, der Islam könne reformiert werden. Er kann es nicht! Reformbewegungen gibt es jetzt schon und seit langem, und zwar mehrere; sie bleiben stets unbedeutend, unmaßgeblich. Der Islam muss geistig überwunden werden durch das Christentum. Wer den Islam „vom Hals haben“ will, muss sich für das Christentum einsetzen und nicht etwa für den Säkularismus. Er muss die Moslems missionieren für CHRISTUS.

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Der Islam als Feind des Christentums

Posted by deislam - 18. Februar 2008

J. Marx, Lehrbuch der Kirchengeschichte, Trier (8)1922, 270-273

Der Islam als Feind des Christentums.

Auch das Morgenland hat seine Völkerwanderung. Es war das Volk der Araber, welches durch eine halbe Welt zog, sie eroberte und festhielt. Der Fanatismus, der anfangs die Araber berauschte, die Schwäche der Gegner, die hohe Begabung des Volkes und wohl auch seine bequeme, dem sinnlichen Menschen schmeichelnde Religion erklären die merkwürdigen Erfolge der Araber. Beim Tode des Stifters des Islam, Muhammed (gest. 632), waren die arabischen Stämme geeinigt, und der Prophet hatte den Religionskrieg gegen alle Andersgläubigen proklamiert (Koran, Sure 47). In schnellem Siegeslaufe ward Syrien 635, Palästina 637, Ägypten 640 und nach schwerem Kampfe 651 das mächtige Persien erobert. Innere Unruhen geboten sodann den Eroberungsgelüsten Halt, die Beutelust trieb aber im Anfange des 8. Jhrh. zu neuen Eroberungen. Der ganze Norden von Afrika bis zum Atlantischen Meere ward von Musa, dem Statthalter des Kalifen, d.h. Nachfolgers Muhammeds, gewonnen. Thronstreitigkeiten im Westgotenreiche führten dann die Araber unter Tarik nach Spanien, wo sie durch die Schlacht bei Xeres de la Frontera unweit Cadix 711 das Westgotenreich zerstörten und bald Spanien bis auf den gebirgischen Norden eroberten. Dem weiteren Vordringen setzte die Schlacht bei Poitiers 732 und das Erstarken des Frankenreiches unter den Karolingern eine Schranke. Auch Konstantinopel, welches verschiedene Male bedroht war, widerstand noch. Dagegen stand nun das ganze Mittelmeer den Arabern offen, und von Afrika aus bedrängten sie (Mauren) stets wieder die christlichen Länder Europas. Im 9. Jhrh. eroberten die Mauren die Inseln des Mittelmeeres, Sizilien 831, setzten sich sogar in Italien am Garigliano und in der Provence in Frankreich fest. Die Bewohner der eroberten Länder wurden zum grössten Teile zum Islam genötigt, so dass die Länder im allgemeinen auch ihrer Religion nach muhammedanisch wurden.

1. Muhammed und seine Religion.

Muhammed, d.i. der Gepriesene, ward 571 aus dem Priestergeschlechte der Kurëischiten geboren. Mit einer reichen Phantasie und einem überwuchernden Gemütsleben begabt, wurde er schon als Knabe mit religiöser Schwärmerei erfüllt; sein Oheim und Pflegevater war Vorsteher der Kaaba. Durchdie Heirat mit der reichen Witwe Kadidscha erlangte er ein bedeutendes Vermögen. Als Kaufmann machte er viele und weite Reisen und lernte Judentum und Christentum durch mündliche Belehrung kennen. Dass er je schreiben gelernt, ist nicht sicher. Seiner Neigung und nervösen Konstitution (Epilepsie) entsprechend, hatte er im Alter von 40 Jahren seine erste „Offenbarung“ in einer Art von ekstatischem Zustande, und diese Offenbarungen stellten sich später nach Wunsch ein. Was er in diesen krankhaften Zuständen gesehen, hielt er, anfangs wenigstens, wohl mit vollem Glauben für Offenbarungen Gottes. Anfangs verspottet, erkämpfte er sich allmählich Anerkennung seiner Offenbarungen bei seinen Verwandten und in Medina. Seine Auswanderung oder Flucht von Mekka nach Medina i.J. 622, die Hedschrah, ward der Anfang der muhammedanischen Zeitrechnung.
In Medina sammelte er ein Heer um sich, eroberte 630 Mekka, reinigte die Kaaba, das alte Nationalheiligtum der Araber, welches schon Abraham betreten haben sollte (Koran 3, 89), von den Götzenbildern und machte sie mit ihrem schwarzen, angeblich vom Himmel gefallenen Steine zum geographischen Mittelpunkte der Gottesverehrung der Araber, indem er verordnete, dass der Moslem im Gebete sich nach Mekka wende und dorthin nach Vermögen wallfahre. Nach Muhammeds Tode (632) entstand Streit bezüglich seines Nachfolgers, des „Kalifen“, des weltlichen und geistlichen Oberhauptes des Volkes. Es folgten Abu Bekr, der Schwiegervater des Propheten, Omar, Othman, Ali, Moawija. Mit letzterem beginnt das Kalifat der Omaijaden in Damaskus (66l/750), worauf das der Abassiden in Bagdad folgte (750/1258).

Der Koran, das Religionsbuch der Moslemin, wurde unter Abu Bekr zusammengestellt, indem man die Offenbarungen des Propheten aus einzelnen Aufzeichnungen und aus dem Gedächtnis einzelner Männer sammelte. Die Einteilung in 114 Kapitel, Suren, sowie die authentische Redaktion wurde auf Veranlassung des Kalifen Osman hergestellt. In der Auslegung des Koran schieden sich die Araber vorzüglich in zwei Sekten, die Sunniten, welche die Auslegung der ersten Kalifen annahmen, und die Schiiten, welche nur den Text des Buches gelten lassen wollten, weil sie nur Ali als den rechten Nachfolger des Propheten ansahen. Die Glaubenssätze des Islam, ‚Hingebung‘ (an Gott), sind wenige und einfache:

a) die Existenz des einpersönlichen Gottes;

b) Muhammed ist der höchste Prophet, wenn auch Abraham, Moses und Christus als Gottgesandte anzuerkennen sind;

c) die Auferstehung und das Gericht;

d) der Himmel mit seinen sinnlichen Freuden und die Hölle;

e) der Fatalismus.

Das Sittengesetz verlangt nur äusserliche Werke: das Gebet zu fünf bestimmten Tageszeiten, Fasten, Almosengeben, die Wallfahrt nach Mekka, womöglich zweimal im Leben, und vor allem Kampf gegen die Ungläubigen. Verboten sind der Genuss von Wein, Mord, Beschimpfung von Glaubensgenossen und Wucher. „Der ist gerecht (ein wahrer Moslem), der an Gott glaubt und an den jüngsten Tag und an die Engel und an die Schrift und die Propheten und mit Liebe von seinem Vermögen gibt den Anverwandten, Waisen und Armen und Pilgern, überhaupt jedem, der darum bittet; der Gefangene löset, das Gebet verrichtet, Almosen spendet, der da festhält an eingegangenen Verträgen, der geduldig Not und Unglück und Koran 2,172). Charakteristisch für den Muhammedanismus sind die entwürdigende Stellung des Weibes und die Polygamie. Gesetzlich erlaubt sind mehrere (bis 4) Ehefrauen und Sklavinnen als Kebsweiber in unbeschränkter Zahl. Auf politischem Gebiete ist der Muhammedanismus die Stätte des unbezwingbaren Despotismus, weil die geistliche und weltliche Gewalt in einer Hand vereinigt sind.

2. Der Islam in Spanien.

Bei dem Sturze der Omaijaden zu Damaskus i.J. 750 rettete sich das einzige noch lebende Mitglied dieser Familie, Abderrahman, nach Spanien und gründete hier das Kalifat von Cordoba. Wohl verloren die Mauren an Karl den Grossen die ’spanische Mark‘, und an das christliche Königreich Leon bedeutende Teile ihres anfänglichen Besitzes, aber bis zum Untergang der Omaijaden behaupteten sie ihre Machtstellung im allgemeinen und führten auch eine glänzende Epoche maurischer Kunst und Wissenschaft herbei. Den früheren Bewohnern Spaniens, bald Mozaraber genannt, war Religionsfreiheit bei der Eroberung zugesagt worden; viele aber liessen sich zum Abfall zum Islam verleiten durch die Vorteile, welcher dieser brachte. Die standhaften Christen hatten öfter und längere Zeit hindurch schwere Verfolgung zu erdulden.

Quelle: Geschichtliche Notizen zum Thema Christenheit und Islam

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Mohammed und der Kampf gegen den Islam

Posted by deislam - 18. Februar 2008

P. Marin De Boylesve SJ, Kurze Geschichte der Päpste, Mainz 1886, 109.240f

Muhammed.

In dieser Epoche [7. Jh.] erwuchs der Kirche im Innern Arabiens ein neuer Feind. Getäuscht durch seine eigenen Einbildungen, oder wie Andere mit mehr Grund annehmen, ein bewußter Betrüger, gab Muhammed sich für einen Propheten aus. Er ward aus Mekka vertrieben. Von seiner Flucht (622), der Hedschra, datirt die Zeitrechnung der Muhammedaner. Arabien hatte nacheinander oder gleichzeitig vier Religionen bekannt: den Götzendienst, den Sabäismus Zoroaster´s, oder den Cultus des Feuers und der Gestirne, das Judenthum und das Christenthum. Muhammed unternahm es, alle diese Religionen zu vereinigen. Daher kommt es, daß in diesem unzusammenhängenden abenteuerlichen Buche einige Wahrheiten enthalten sind.

Aber in Wirklichkeit läßt sich seine ganze Religion, sowie seine Politik, auf diese Formel zurückführen: „Genieße, oder stirb.“ Die Verheißung und Erlaubniß aller sinnlichen Lüste, die Androhung des Todes gegen Jeden, der sich diesem schändlichen Joche nicht beugt, das ist das Geheimniß der Erfolge Muhammed´s und des Muhammedanismus. Man braucht diesem Mann durchaus nicht ein außerordentliches Genie zuzugestehen. Schmeichle den niedrigsten Leidenschaften, schone den Stolz durch Wegleugnung der Geheimnisse des Glaubens, und wenn du dann noch in einer Zeit lebst, wo die menschliche Gesellschaft entartet ist, wie dies mit Asien zur Zeit Muhammed´s der Fall war, dann ist der
Erfolg dir gesichert. Nicht alle, die große Umwälzungen bewirkten, sind deshalb wahrhaft groß.

Kampf gegen den Islam.

Die Eroberung von Constantinopel sicherte die Einheit des türkischen Reiches. Der Kampf des Evangeliums gegen den Koran beginnt auf´s heftigste zu entbrennen. Die Päpste, stets an der Spitze dieser Bewegung, aber von den christlichen Fürsten im Stiche gelassen, erweckten Helden zur Vertheidigung des Kreuzes, das endlich den Sieg errang. Nikolaus V.
begann auf´s Neue den Kampf gegen den Islam, aber der Tod hielt ihn auf. Sein Nachfolger, Calixtus III. (1455-1458), that am Tage seiner Erhebung auf den päpstlichen Stuhl den feierlichen Eidschwur: „Im Namen der heiligen und ungetheilten Dreifaltigkeit schwöre ich, die Türken, diese grausamen Feinde des Namens Christi, aus allen Kräften und mit allen Mitteln, die in meiner Macht stehen, zu bekämpfen.“ Aeneas Sylvius durchreiste Europa; die christlichen Fürsten versprachen, sich zu rüsten. Als aber Mahomed mit einem ungeheuren Heere vor den Thoren Belgrads erschien, da fand nur Hunyades mit seinen Ungarn sich ein und mit ihm der heilige Johannes Capistranus. Der Papst hatte keine andere Waffe, als das Gebet. Er befahl, daß täglich in allen Kirchen um Mittag die Glocke ertönen solle, um die Gläubigen zu mahnen,
daß sie für die christlichen Kämpfer den Sieg erfleheten. Ablässe wurden allen Denjenigen verliehen, welche auf dies Zeichen und in dieser Absicht drei Vater unser und drei Gegrüßet seist du Maria beten würden. Hunyad zog sein Schwert, Capistran ergriff das Kreuz, und der Sultan mußte verwundet und zähneknirschend mit den Trümmern seines geschlagenen Heeres zurückweichen. Dies geschah am 6. August 1458. Der Papst setzte als Dankfest das Fest der Verklärung Christi ein, welches er auf eben diesen Tag festsetzte.

Quelle: Geschichtliche Notizen zum Thema Christenheit und Islam

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Die Wahrheit über die Kreuzzüge

Posted by deislam - 18. Februar 2008

ZG06041101 – 11.04.2006
Permalink: http://www.zenit.org/article-10858?l=german

Robert Spencer über die Folgen der verbreiteten historischen Irrtümer

WASHINGTON D.C., 11. April 2006 (ZENIT.org).- Es könnte sein, dass „die Kreuzzüge der Vergangenheit heute mehr Verwüstung anrichten, als sie es in den drei Jahrhunderten, als die meisten von ihnen geführt wurden, getan haben. Das ist die These eines Mannes, der sich in der Geschichte der Kreuzzüge auskennt.

Kreuzzüge - Belagerung JerusalemsRobert Spencer ist Autor des Buches „Politically Incorrect Guide to Islam (and the Crusades)“
(„Politisch nicht-korrekter Führer zum Islam [und zu den Kreuzzügen])“. Darin betont Spencer, dass es bei jenem Kreuzzug, der gegenwärtig geführt werde, nicht um den Verlust von Menschenleben noch um die Verwüstung von materiellem Eigentum handle, sondern um eine viel subtilere Form der Zerstörung.

Im Gespräch mit ZENIT erklärte der Fachmann, warum irrige Vorstellungen über die Kreuzzüge von Extremisten dafür genutzt werden, Feindseligkeit gegen die westliche Welt zu schüren.

ZENIT: Die Kreuzzüge werden oft als ein militärischer Angriffsschlag dargestellt. Waren sie das?

Spencer: Nein. Papst Urban II., der auf dem Konzil von Clermont im Jahr 1095 zum ersten Kreuzzug aufrief, hat dies aus Gründen einer längst fälligen Verteidigung getan. In seinem Aufruf erklärte er, dass er deshalb zum Kreuzzug aufrufe, weil „die Angriffe auf die Christen“, die „Gottgläubigen“, durch die Türken und andere muslimische Streitkräfte ohne Verteidigung noch viel größere Ausmaße annehmen würden. „Denn die Gläubigen wurden, wie die meisten von euch bereits gehört haben, von Türken und Arabern angegriffen und das Territorium der ‚Romania‘ (des hellenistischen, also griechischen Imperiums), das im Westen bis zur Mittelmeerküste und dem Hellespont (Dardanellen), der der Arm St. Georgs genannt wird, reichte, wurde erobert.“ In dem Aufruf Papst Urbans II. heißt es des Weiteren wörtlich: „Sie haben immer mehr Länder der dortigen Christen besetzt und diese in sieben Kriegen besiegt. Sie haben viele von ihnen getötet und gefangen genommen, die Kirchen zerstört und das Kaiserreich (von Byzanz) verwüstet. Wenn man sie das weiter ungestraft tun lässt, werden die Gläubigen in einem noch weit größeren Ausmaß von ihnen angegriffen werden.“Was der Heilige Vater damals gesagt hat, stimmte. Im Verlaufe des Dschihad, des “Heiligen Krieges“, sind vom siebten Jahrhundert an bis zur Zeit Papst Urbans über die Hälfte der christlich besiedelten Gebiete erobert und islamisiert worden. Bis zu den Kreuzzügen hatte die europäische Christenheit auf diese Provokationen nicht reagiert.

ZENIT: Was sind die am weitest verbreiteten Irrtümer über die Kreuzzüge?

Robert SpencerSpencer: Eines der häufigsten Missverständnisse ist die Vorstellung, die Kreuzzüge seien ein unprovozierter Angriff von Seiten Europas gegen die islamische Welt gewesen.

In Wirklichkeit stand die Eroberung Jerusalems durch die Muslime im Jahr 638 am Anfang jahrhundertelanger Angriffe von Seiten des Islam, und die Christen im Heiligen Land sahen sich einer Spirale der Verfolgung ausgesetzt, die zu eskalieren drohte.

Zu Beginn des achten Jahrhunderts wurden zum Beispiel 60 christliche Pilger, die von Amorion, einer byzantinischen Stadt im Zentrum Anatoliens, kamen, gekreuzigt. Um dieselbe Zeit ließ der muslimische
Kommandant von Caesarea eine Gruppe von Pilgern aus Ikonium (antiker Name für Konya, einer Stadt in Inneranatolien) gefangen nehmen und alle – bis auf eine kleine Zahl, die zum Islam konvertierten – als Spione hinrichten.

Die Muslime verlangten von den Pilgern auch Geld – unter der Drohung, die Auferstehungskirche zu plündern, falls sie nicht zahlten.

Im späteren Verlauf des achten Jahrhunderts ließ ein muslimischer Herrscher in Jerusalem das Symbol des Kreuzes in der Öffentlichkeit verbieten. Er ließ auch die Steuern für Nicht-Muslime erhöhen, die „jizya“, die die Christen zu zahlen hatten, und verbot ihnen, ihre eigenen Kinder und ihre Mitchristen im Glauben zu unterweisen.

Zu Beginn des neunten Jahrhunderts wurden die Verfolgungen so grausam, dass eine große Zahl von Christen nach Konstantinopel und in andere christliche Städten floh. Im Jahr 937 wüteten Muslime am Palmsonntag in Jerusalem und plünderten und zerstörten die Kirche auf dem Kalvarienberg sowie die Auferstehungskirche.

Im Jahr 1004 ordnete der Fatimidenkalif [als „Fatimiden“ wird die von Fatima, der jüngsten Tochter Mohammeds, abstammende mohammedanische Dynastie bezeichnet, Anm. d. Red] Abu ‚Ali al-Mansur al-Hakim, die Zerstörung von Kirchen, das Verbrennen von Kreuzen und die Aneignung von Kirchenbesitz an. In den darauf folgenden zehn Jahren wurden 30.000 Kirchen zerstört, und unzählige Christen traten zum Islam über, um ihr Leben zu retten.

Im Jahr 1009 ließ al-Hakim die Grabeskirche in Jerusalem zusammen mit mehreren anderen Kirchen, darunter die Auferstehungskirche, zerstören. Im Jahr 1056 vertrieben die Muslime 300 Christen aus Jerusalem und verbaten europäischen Christen, die wieder aufgebaute Grabeskirche zu betreten.

Als die seldschukischen Türken im Jahr 1077 Jerusalem einnahmen, versprach der Seldschuke Emir Atsiz bin Uwaq, die Einwohner zu verschonen. Sobald jedoch seine Männer die Stadt betreten hatten,
ermordeten sie rund 3.000 Menschen.

Ein weiterer sehr geläufiger historischer Irrtum besteht in der Meinung, dass die Kreuzzüge mit dem Ziel geführt wurden, Muslime gewaltsam zum Christentum zu bekehren. Entgegen dieser Behauptung ist
das Fehlen jeglichen Aufrufs Papst Urbans II. an die Kreuzfahrer, die Muslime zu bekehren, eklatant. In keinem der Berichte über Papst Urbans Erklärung auf dem Konzil von Clermont findet sich irgend eine derartige Aufforderung.

Erst im 13. Jahrhundert – über 100 Jahre nach dem ersten Kreuzzug! – kam es dazu, dass europäische Christen einen koordinierten Versuch unternahmen, Muslime zum Christentum zu bekehren. Das geschah, als die Franziskaner in jenen Gebieten, die von den Kreuzfahrern besetzt worden waren, mit der Mission unter Muslimen begannen. Allerdings blieb dieser Versuch weitgehend erfolglos.

Dazu kommt noch ein weiterer Irrtum über die Kreuzzüge. Er betrifft die blutige Plünderung Jerusalems durch die Kreuzfahrer im Jahr 1099.

Die Eroberung Jerusalems wird oft als einzigartiges Ereignis in der Geschichte des Mittelalters dargestellt und als Ursache für das Misstrauen der Muslime gegenüber der westlichen Welt. Richtiger müsste es heißen: Sie war der Beginn einer jahrtausendelangen Verbreitung antiwestlicher Ressentiments und antiwestlicher Propaganda.

Die Plünderung Jerusalems durch die Kreuzfahrer war zwar ohne Zweifel ein abscheuliches Verbrechen – besonders im Licht der religiösen und moralischen Prinzipien, auf die sie sich beriefen. Jedoch war sie nach
den militärischen Standards der damaligen Zeit nichts Außergewöhnliches.

In jener Zeit war es ein allgemein anerkannter Grundsatz der Kriegsführung, dass eine belagerte Stadt, wenn sie gegen die Eroberung Widerstand leistete, geplündert werden durfte. Leistete sie keinen Widerstand, pflegte man sie zu verschonen. Es ist historisch belegt, dass muslimische Armeen sich häufig genauso verhalten haben, wenn sie in eine eroberte Stadt einzogen.

Zwar soll hier nicht das Verhalten der Kreuzfahrer entschuldigt werden, indem auf ähnliches Handeln auf anderer Seite hingewiesen wird – eine Greueltat rechtfertigt nicht eine andere –, es zeigt aber, dass das Verhalten der Kreuzfahrer in Jerusalem dem anderer Armeen der Periode entsprochen hat, und zwar aufgrund derselben Einstellung zu Belagerung und Widerstand, die die verschiedenen Städte besaßen.

Im Jahr 1148 schreckte der muselmanische Kommandeur Nur ed-Din nicht davor zurück, alle Christen in Aleppo (Stadt in Nordwest-Syrien) töten zu lassen. Als im Jahr 1268 die Dschihad-Streitkräfte des Mamelukken-Sultans Baybars Antiochien den Kreuzfahrern weggenommen hatten, war Baybars verärgert, als er feststellen musste, dass der Kommandeur der Kreuzfahrer die Stadt bereits verlassen hatte. Er schrieb deshalb einen Brief an ihn, welcher erhalten geblieben ist und in dem er mit seinen Massakern an den Christen prahlte.

Am berüchtigtsten ist wohl der Einmarsch der Dschihad-Krieger in Konstantinopel am 29. Mai 1453, als diese, wie der Historiker Steven Runciman schreibt, „alle, die sie auf der Straße antrafen, unterschiedslos erschlugen – Männer, Frauen und Kinder“.

Und schließlich gehört zu den Irrtümern über die Kreuzzüge auch die Behauptung, Papst Johannes Paul II. habe sich für die Kreuzzüge entschuldigt. Das hat er nicht getan.

Zweifellos ist die Ansicht, Papst Johannes Paul II. habe sich für die Kreuzzüge entschuldigt, weit verbreitet. Als er starb, ‚erinnerte‘ die „Washington Post“ ihre Leser daran, dass „Papst Johannes Paul II. sich in seiner langen Amtszeit bei den Muslimen für die Kreuzzüge, bei den Juden für den Antisemitismus, bei den orthodoxen Christen für die Plünderung Konstantinopels, bei den Italienern für die Beziehungen zur Mafia und zu jenen Wissenschaftlern, die die Verfolgung Galileos betrieben hatten, entschuldigt hat“.

Aber Johannes Paul II. entschuldigte sich nie wirklich für die Kreuzzüge. Was einer solchen Entschuldigung am nächsten kam, war das, was er in seiner Predigt am „Tag der Vergebung“ am 12. März 2000 sagte:
„Wir müssen einfach die Treulosigkeiten gegenüber dem Evangelium, die von einigen unserer Brüder im Glauben besonders im zweiten Jahrtausend begangen worden sind, zur Kenntnis nehmen. Lasst uns um Vergebung bitten für die Spaltungen unter den Christen, für die Gewalt, die einige bei ihrem Dienst an der Wahrheit angewendet haben, und für die misstrauische und feindselige Haltung, die bisweilen gegen die Anhänger anderer Religionen eingenommen wurde.“

Dies kann man kaum eine eindeutige Entschuldigung für die Kreuzzüge nennen.

ZENIT: Wie haben die Muslime damals und heute die Kreuzzüge wahrgenommen?

Spencer: Jahrhundertelang, als das Osmanische Reich blühte, waren die Kreuzzüge nicht die vorrangige Sorge der islamischen Welt. Vom westlichen Standpunkt aus betrachtet waren sie einfach ein Misserfolg.
Mit dem Verfall der militärischen Macht und der Einheit der islamischen Welt und dem damit zusammenfallenden Aufstieg des Westens wurden sie jedoch zum Brennpunkt muslimischer Ressentiments gegenüber dem, was sie als Übergriff und Ausbeutung empfanden.

ZENIT: In welchem Umfang bedienen sich heute extremistische Kreise der weit verbreiteten Irrtümer über die Kreuzzüge?

Spencer: Die Kreuzzüge richten heute wohl eine größere Verwüstung an, als sie es in den drei Jahrhunderten, als die meisten von ihnen geführt wurden, getan haben. Ich beziehe mich hier nicht auf das, was den Verlust von Menschenleben und die Zerstörung materieller Besitztümer angeht, sondern meine eine subtilere Form von Zerstörung.

Die Kreuzzüge sind zur Hauptsünde nicht nur der katholischen Kirche, sondern auch der ganzen westlichen Welt geworden. Sie sind das Beweisstück Nr. 1 für die Anklage, dass es letztendlich der Westen sei, der die gegenwärtige Auseinandersetzung zwischen der muslimischen Welt und der westlichen post-christlichen Zivilisation zu verantworten habe. Der Westen habe die Muslime provoziert, ausgebeutet und brutal behandelt, seit die ersten Frankenkrieger in Jerusalem einzogen.

Osama bin Laden sprach von seiner Organisation nicht als El-Kaida, sondern als einer „Weltfront des Islam für den Heiligen Krieg gegen Juden und Kreuzfahrer“ und rief eine Fatwa zum „Heiligen Krieg gegen Juden und Kreuzfahrer“ aus.

Dieser Sprachgebrauch ist weit verbreitet. Am 8. November 2002, kurz vor Beginn des Irakkriegs, durch den Saddam Hussein gestürzt wurde, predigte Sheikh Bakr Abed Al-Razzaq Al-Samaraai in der „Mutter-aller-Kriege-Moschee“ über „diese schwere Stunde, in der das islamische Volk die Herausforderung der Kräfte des Unglaubens von Ungläubigen, Juden, Kreuzfahrern, Amerikanern und Briten erlebt und mit ihr konfrontiert wird“.

Ähnlich erklärten die islamischen Dschihadisten, als sie im Dezember 2004 das US-Konsulat in Jedda in Saudi Arabien bombardierten, dass der Angriff Teil eines größeren Planes sei, nämlich eines Gegenschlags gegen die „Kreuzfahrer“. In ihrer Erklärung hieß es: „Dieses Unternehmen ist Bestandteil mehrerer Aktionen, die von El-Kaida organisiert und geplant wurden als Teil des Kampfes gegen die Kreuzfahrer und Juden und ebenso als Teil des Plans, die Ungläubigen dazu zu zwingen, die arabische Halbinsel zu verlassen“.

Sie brüsteten sich, dass es ihnen gelungen sei, „in eine der mächtigen Festungen der Kreuzfahrer auf der arabischen Halbinsel einzudringen und in das amerikanische Konsulat, von dem aus diese (die Amerikaner) das Land kontrollieren und überwachen“.

Angesichts einer solchen Propaganda sollten sich die Bewohner des Abendlandes hinsichtlich der Kreuzzüge nicht ins Bockshorn jagen lassen. Es ist Zeit, klar zu sagen: „Jetzt reicht es“, und unsere Kinder zu lehren, auf ihr eigenes Erbe stolz zu sein. Sie sollen wissen, dass sie eine Kultur und eine Geschichte haben, für die sie dankbar sein können; dass sie nicht Kinder und Enkel von Tyrannen und Schurken sind, und dass ihre Häuser und Familien es wert sind, dass man sie gegen jene verteidigt, die sie ihnen wegnehmen wollen und die nicht davor zurückschrecken, einen Mord zu begehen, um ihr Ziel auch zu erreichen.

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Bomben statt Argumente

Posted by deislam - 25. September 2007

17.09.2007 | 18:26 | GASTKOMMENTAR VON DETLEF KLEINERT (Die Presse)

Nein, auch ich will nicht alle Muslime unter einen Generalverdacht stellen, aber festzuhalten bleibt:
Nicht jeder Muslim ist ein Terrorist, aber in den letzten zehn Jahren war jeder Terrorist ein Muslim.

Na wunderbar, so habe ich mir interreligiöse Toleranz immer vorgestellt: Die einen bomben und die anderen werden ermahnt, doch bitteschön stillzuhalten. Natürlich wollte Carla Amina Baghajati („Duldende Toleranz ist zu wenig“, Gastkommentar, 15. September) in ihrem Appell zum „qualitativen Diskurs“ auch auf einen Aufruf zum Dialog nicht verzichten, das alles klingt ja sehr schön und wird den naiven Leser durchaus beeindrucken.

Wer sich allerdings ein wenig mit dem Islam beschäftigt hat, weiß um den Begriff Takiya, das heißt, um die Lehre von Al-Ghazzali (1059–1111), einem der bedeutendsten Lehrer des Islam, der seinen Jüngern im Kampf gegen die Ungläubigen zu Lüge und Verstellung rät: „Wisse, dass die Lüge nicht falsch ist. Wenn eine Lüge der einzige Weg ist, ein gutes Ergebnis zu erzielen, ist sie erlaubt. Daher müssen wir lügen, wenn die Wahrheit zu einem unangenehmen Ergebnis führt.“

Aber vielleicht meint die Medienreferentin der Islamischen Glaubensgemeinschaft ja wirklich, was sie da geschrieben hat. Nur dann hat sie uns ein Idealbild gezeichnet, das mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat. Nein, auch ich will nicht alle Muslime unter einen Generalverdacht stellen, aber wer sich an die Realität hält, muss zunächst einmal zugeben: Wo immer derzeit Terroristen ihr Unwesen treiben, sind es Islamisten. Festzuhalten bleibt: Nicht jeder Muslim ist ein Terrorist, aber in den letzten zehn Jahren war jeder Terrorist ein Muslim.

Erfindungen christlicher Kreuzzügler?

„Gegenseitige Akzeptanz, nicht duldende Toleranz“ ist leider nicht möglich, wenn die zu Akzeptierenden statt mit Argumenten mit Bomben um sich werfen. Sind die von Frau Baghajati kritisierten „Schlagworte“ wie „Zwangsheirat“ und „Ehrenmord“ denn Erfindungen christlicher Kreuzzügler? Ist denn die allseits beklagte Gewalt gegen Frauen, der Hinweis, dass der Islam Frauen für minderwertig hält, eine westliche Demagogie? (Koran Sure 4, Vers 34: „Die Männer stehen über den Frauen. Und wenn ihr fürchtet, dass Frauen sich auflehnen, dann vermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie!“)

Deutschland, IslamisierungUnd gänzlich in den Bereich des Takiya gerät die Medienreferentin, wenn sie zu erklären versucht, dass sich Muslime zu „Pluralismus, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte“ bekennen würden. Basam Tibi, selbst Muslim, meint dazu: „Ist ihr (gemeint sind die Muslime, Anm. d. Verf.) Bekenntnis zu Demokratie und religiösem Pluralismus aufrichtig oder bloß Iham, also bewusste Täuschung der Ungläubigen, die nach dem Koran erlaubt ist?“ Und Mark A. Gabriel (immerhin einst Professor für Islamische Geschichte an der Al-Azhar-Universität in Kairo) ergänzt, es zeuge von Ignorantentum, zu glauben, dass der Islam nur eine Religion und nicht in Wirklichkeit eine Staatsform ist.

Keine Alternative zur Scharia

Dementsprechend unterzeichneten am 5.August 1990 die 45 Außenminister der der „Organisation der islamischen Konferenz“ (dem höchsten weltlichen Gremium der Muslime) die „Kairoer Erklärung der Menschenrechte“, in der es heißt: „Alle Rechte und Freiheiten, die in dieser Erklärung genannt werden, unterstehen der islamischen Scharia. Die islamische Scharia ist die einzig zuständige Quelle für die Auslegung oder Erklärung jedes einzelnen Artikels dieser Erklärung.“ Das heißt, für den gläubigen Muslim gibt es zu Koran und Scharia keine Alternative, alles Gerede von Demokratie und Rechtsstaat ist nichts anderes als Takiya.

Man würde Frau Baghajati und der Islamischen Glaubenskonferenz all die freundlichen Erklärungen ja so gerne glauben, wüsste man nicht, dass der Verfassungsschutz in Österreich und Deutschland immer öfter ganz andere Beobachtungen macht: Da werden, wie kürzlich in Wien, Kontakte aufgedeckt zu islamischen Organisationen, die den Terror unterstützen; da gibt es Pläne für eine schleichende Umwandlung westlicher Staaten in einen islamischen Gottesstaat, da ist fast täglich zu lesen von ideologischer Hetze, von Hasspredigern, deren Thesen unvereinbar sind mit Toleranz, Menschenrechten und unserer Verfassung. „Unser Land ist nicht nur abstrakt, sondern sehr konkret durch internationalen Terrorismus bedroht“, sagte kürzlich der deutsche Innenminister Wolfgang Schäuble, es wäre naiv zu meinen, Gleiches gelte nicht für Österreich.

So hat der Präsident der Vereinigung Österreichischer Kriminalisten, Alfred Ellinger, jüngst seine Erfahrungen niedergeschrieben: „Geben wir uns keinen Illusionen hin. Europa wird das Schlachtfeld für einen großen Kampf zwischen der Ordnung des Islam und ihren Feinden.“ Er weist darauf hin, dass bereits 15 Millionen Muslime in der Europäischen Union leben und der Islam damit zu einem explosiven Importartikel geworden ist: „Muslime, viele Muslime, haben auf der Flucht vor den Kriegen und Gräueln in ihren Heimatländern den Islam und überwiegend einen fundamentalistischen, radikalen Islam in die ,bilad al-kufr‘ (die Länder des Unglaubens) gebracht. Diese neue Gattung von Islamisten fühlt sich nur einem radikalen Islam verpflichtet. Die Vorstellung der Europäer, dass der Pluralismus und die Vielfalt der offenen europäischen Welt zu einem anderen Verständnis des Islam führen müssten, hat sich nicht verwirklicht. Vielmehr ist in den ,bilad al-kufr‘ die Religion zum Instrument des Kampfes geworden.“

Anlass zum Misstrauen

Natürlich wird niemand davon ausgehen, dass diese 15 Millionen Muslime mit Bomben in der Tasche herumrennen. Und natürlich macht der Dialog, den sich Frau Baghajati wünscht, auch Sinn. Das Problem aber liegt darin, dass viele Funktionäre des Islam in Europa immer wieder Anlass zum Misstrauen geben, dass sie in ihren Sonntagsreden Geduld und Mäßigung beschwören, gleichzeitig aber in der Praxis fundamentalistische Strömungen verteidigen oder sogar unterstützen.

Diese Leute geben der Gesellschaft hierzulande das Gefühl, die von uns mit größter Überzeugung praktizierte Toleranz ist in ihren Augen nur Schwäche und Dummheit. Nicht umsonst weist der Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2007 darauf hin: „Der islamistisch motivierte Extremismus und Terrorismus bleibt kurz-, mittel- und langfristig die primäre Gefährdungsquelle für die innereuropäische und innerösterreichische Sicherheit. Diese Einschätzung beruht (…) in der Zunahme an ExtremistInnen unter zweiter muslimischer Einwanderergeneration in Folge eines an Eigendynamik gewinnenden Radikalisierungsprozesses.“ Ich denke, Frau Baghajati und die IGGiÖ sollten, statt „duldende Toleranz“ zu beklagen, ihr Augenmerk auf diesen Teil ihrer Schäfchen richten.

(„Die Presse“, Print-Ausgabe, 18.09.2007)

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