ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Archive for the ‘Indien’ Category

Christen im Irak droht die Auslöschung, der „Arabische Frühling“ führt zu vermehrter Gewalt

Posted by deislam - 12. Dezember 2011

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG11120903 – 09.12.2011
Permalink: http://www.zenit.org/article-24150?l=german

Introvigne: Europa darf nicht schweigen

MOSKAU, 9. Dezember 2011 (ZENIT.org). – Mit einem Appell an die internationale Staatengemeinschaft, Maßnahmen gegen die Christenverfolgung zu ergreifen, endete am 1. Dezember 2011 die „Internationale Konferenz gegen die Diskriminierung und Verfolgung der Christen“. Die Konferenz war vom Moskauer Patriarchat der russisch-orthodoxen Kirche unter großem Medieninteresse organisiert worden.

Laut Metropolit Hilarion, dem „Außenminister“ der russisch-orthodoxen Kirche, handelte es sich um die größte kirchliche Versammlung, die je zu diesem Thema veranstaltet wurde.

Eröffnet wurde die Tagung vom italienischen Soziologen Massimo Introvigne als Repräsentant der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa für den Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung der Christen. Ausgehend von einer Kunstausstellung in der Petersburger Eremitage erinnerte Introvigne daran, dass die russische, aber auch westeuropäische Kunst im 19. Jahrhundert sich häufig mit dem Schiffbruch beschäftige. Wenn Europa weiterhin zur Verfolgung der Christen schweige, aus Angst, die Verfolger zu „beleidigen“, riskiere Europa, moralisch und geistlich Schiffbruch zu erleiden. „Ein Schiffbruch, der schädlicher sein wird als die Wirtschaftskrise“, so Introvigne.

Der Metropolit der Assyrischen Kirche des Irak, Mar Gewargis, schilderte in seinem Referat das Klima des Terrors und der Angst, in dem die Christen seines Landes leben müssten. „Der christlichen Gemeinschaft des Irak droht die Auslöschung“, so der Erzbischof.

Der Moskauer Patriarch Kyrill I. erinnerte in seiner Rede an die Forderung die Kruzifixe aus den Schulklassen Italiens zu entfernen. Papst Benedikt XVI. hatte die Staaten aufgerufen, Italien vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gegen diesen Antrag zu unterstützen. Nur zehn europäische Staaten folgten dem Aufruf und erhoben gemeinsam mit Italien Einspruch gegen die Entscheidung erster Instanz des Gerichtshofs. Vier davon waren kleine katholische Staaten (Malta, Litauen, San Marino und Monaco). Bei den sechs mittleren und großen handelte es sich um orthodoxe Staaten (Russland, Griechenland, Bulgarien, Armenien und Zypern).

Die koptischen Kirchenvertreter Ägyptens zeigten einen Dokumentarfilm zur Gewalt und Brutalität der ägyptischen Islamisten und der Polizei seit dem Sturz von Staatspräsident Mubarak. Der sogenannte „Arabische Frühling“ habe keine Verbesserung für die Christen gebracht. Die Gewalttaten nähmen in der allgemeinen Rechtsunsicherheit noch zu, so die Kopten. Ein koptischer Vertreter berichtete, dass in ägyptischen Krankenhäusern Christen ohne deren Wissen und Zustimmung Organe entnommen würden.

Ein katholischer Priester aus Pakistan, dessen Name aus Sicherheitsgründen nicht genannt werden konnte, stellte eine Dokumentation über die alltägliche Verfolgung der pakistanischen Christen vor, darunter auch Fälle von bei lebendigem Leib verbrannten Priestern.

Zu den Referenten gehörten auch die katholischen Bischöfe Msgr. Paolo Pezzi, Erzbischof von Moskau, und Msgr. Joseph Ender, der Apostolische Nuntius in Russland sowie zahlreiche Erzbischöfe und Patriarchen der orthodoxen Welt. An der Konferenz nahmen als Beobachter ebenfalls Vertreter der russischen Juden und Muslime teil.

Im Schlussdokument der Moskauer Tagung werden Länder wie Ägypten, Pakistan, Afghanistan, Nigeria, der Sudan, Indonesien, Eritrea und Indien als jene Staaten genannt, in denen die Christen besonders verfolgt und unterdrückt werden. Die Staaten werden aufgefordert, für eine wirksame strafrechtliche Verfolgung der Täter zu sorgen, die Gewalt gegen Christen angewendet haben. Schließlich fordert die Konferenz die Schaffung „einer internationalen Behörde gegen die Diskriminierung und Verfolgung der Christen“, die den Verfolgten auch zu Hilfe kommen soll.[jb]

Unser Kommentar:
Wenn Europa weiterhin zur Verfolgung der Christen schweige, aus Angst, die Verfolger zu „beleidigen“, riskiere Europa, moralisch und geistlich Schiffbruch zu erleiden. „Ein Schiffbruch, der schädlicher sein wird als die Wirtschaftskrise“, so Introvigne.
Europa hat schon zu lange geschwiegen, aus Unglauben, Uneinsicht und Feigheit. Europa will ausdrücklich willentlich nicht christlich sein.

Zitat aus Wikipedia „Gottesbezug

Umstritten war ein solcher Gottesbezug in der letzten Zeit bei Erarbeitung der Europäischen Verfassung. Hier kollidierten im Wesentlichen die französische Staatsauffassung eines säkularen, laizistischen Staates (mit vollständiger Trennung zwischen Staat und Kirche) mit der vor allem katholisch geprägten Auffassung einzelner EU-Mitgliedstaaten wie Polen, Irland oder Italien bzw. der deutschen Christdemokratie.
Neben der römisch-katholischen Kirche hatte auch der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) die Forderung nach einem Gottesbezug in der EU-Verfassung bekräftigt. Die EKD trete unverändert dafür ein, dass in den Vertrag „ein ausdrücklicher Bezug auf die Verantwortung vor Gott und auf die Bedeutung der jüdisch-christlichen Tradition“ aufgenommen wird.[5] Einer der Vorschläge (orientiert an der polnischen Verfassung) hatte folgenden Wortlaut: „Die Werte der Europäischen Union umfassen die Wertvorstellungen derjenigen, die an Gott als die Quelle der Wahrheit, Gerechtigkeit, des Guten und des Schönen glauben, als auch derjenigen, die diesen Glauben nicht teilen, sondern diese universellen Werte aus anderen Quellen ableiten.“.[6]
Endgültiges Ergebnis in der Verfassung ist ein Kompromiss ohne ausdrücklichen Gottesbezug. Es wird nur auf das „kulturelle, religiöse und humanistische“ Erbe Europas Bezug genommen. Ein dezidiert christlicher Bezug fehlt.[7]

Also nochmals: Europa will ausdrücklich, willentlich nicht gottgläubig, geschweige denn „christlich“, und erst recht nicht römisch-katholisch, also voll christlich, integral christlich sein. Und deshalb „riskiert“ es nicht nur, „geistlich Schiffbruch zu erleiden“, sondern hat es diesen Schiffbruch schon erlitten. Und der ist in jedem Fall schon jetzt und erst recht in nächster Zukunft schädlicher als die Wirtschaftskrise, als noch so viele Wirtschaftskrisen!

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Gegenseitigkeit als leitendes Prinzip für religiöse Toleranz

Posted by deislam - 16. September 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10091305 – 13.09.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-21320?l=german

Indischer Erzbischof fordert Extremisten zu isolieren

NEU-DELHI, Indien, 13. September 2010 (ZENIT.org).-Erzbischof Leo Cornelio von Bhopal in Indien hat mehr Toleranz von muslimischer Seite gefordert. Die Nachrichtenagentur AsiaNews hatte ihn um eine Stellungnahme zu der in letztem Moment abgesagten Koranverbrennung des US-amerikanischen Charismatikers Terry Jones gebeten. Die Drohung des Pfarrer habe starke Reaktionen unter den Muslimen hervorgerufen, die zurecht beleidigt seien. „Auf dieselbe Art und Weise sollten unsere muslimischen Freunde fähig sein, die verletzten Gefühle der Anhänger anderer Religionen zu verstehen und zu fühlen, wenn einige von ihren Fanatikern ähnliche Taten verüben, die den Glauben anderer beleidigen“, meint der Erzbischof.

Auf die Frage, ob das Wohlwollen zwischen muslimischen und christlichen Führern sich auch vorteilhaft auf die bevorstehende Nahost-Sondersynode, die im Oktober in Rom bevorsteht, auswirke, betonte Erzbischof Leo Cornelio: „Es werden überall auf der Welt Moscheen gebaut – und doch – im Nahen Osten sind Kirchen nicht erlaubt, die Religionsausübung unterliegt strengen Regeln und Verordnungen und es ist wichtig, dass unsere muslimischen Freunde sich darüber im Klaren sind und der Geist der Gegenseitigkeit sollte das leitende Prinzip für die religiöse Toleranz sein.

„Die Grundlagen für Vertrauen und friedliche Koexistenz könnten nur durch Gegenseitigkeit gelegt werden, mahnte der Erzbischof. Erzbischof Leo Cornelio ist durch Interviews in westlichen Medien bekannt, in denen er sich schon mehrfach zum Hinduextremismus in seinem Land äußerte. Im seinem Bundesstaat, in Madhya Pradesh, sind sowohl Christen als auch Muslime Minderheiten.

Die Zusammenarbeit zwischen ihnen sei wichtig, aber nicht um sich gegen die Mehrheit der Hindus zu stellen. An den Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag von Mutter Teresa kürzlich hätten viele Muslime teilgenommen.

In dem Interview fordert der Erzbischof zudem Christen und Muslime gleichermaßen auf, Extremisten zu isolieren, die den Glauben anderer beleidigten. Es gebe in jeder Religion fanatische Elemente. Menschen guten Willens sollten auf derartige Provokationen nicht reagieren und jede Art von Fundamentalismus zurückweisen. „Religion zu respektieren bedeutet den Menschen zu achten“, sagte er.

[MK]

Unser Kommentar:
Dass diese Gegenseitigkeit auch wirklich überall voll beachtet und vollzogen werden könnte, ist eine Utopie! Der Islam jedenfalls ist absolut unfähig dazu. Das Gegenseitigkeitsprinzip ist ihm völlig fremd. Seine Adepten müssen laut Koran alle Nichtgläubigen per Allah-Befehl entweder für den Islam „gewinnen“ oder aber „eliminieren“, „unschädlich machen“.
Artikel 12 der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte im Islam“ vom 19. 9. 1981: (Zitat:) Das Recht auf Gedanken-, Glaubens- und Redefreiheit: a) „Jeder kann denken, glauben und zum Ausdruck bringen, was er denkt und glaubt, ohne dass ein anderer einschreitet oder ihn behindert, solange er innerhalb der allgemeinen Grenzen, die die šarî’a (Scharia) vorschreibt, bleibt. Nicht erlaubt ist die Verbreitung von Unwahrheit (und Unwahrheit ist alles, was nicht mit dem Koran [und der Sunna] übereinstimmt!) und die Veröffentlichung dessen, was der Verbreitung der Schamlosigkeit oder Schwächung der Umma (und Schwächung der Umma ist u.a. auch schon das Vorhandensein von christlichen Kirchen, Institutionen und Missionen!) dient.“ »Wenn die Heuchler und diejenigen, die in der Stadt Unruhe stiften, nicht aufhören, werden wir dich bestimmt veranlassen, gegen sie vorzugehen, und sie werden dann nur (noch) kurze Zeit in ihr deine Nachbarn sein. Ein Fluch wird auf ihnen liegen. Wo immer man sie zu fassen bekommt, wird man sie greifen und rücksichtslos umbringen« (Koran 33, 60-61). (Ende Zitat)
Es ist zudem falsch und unerleuchtet, jede Art von „Fundamentalismus“, „Extremismus“ und „Fanatismus“ als überhaupt verwerflich oder gleich verwerflich zu betrachten. Menschen, die „fundamental“, „extrem“, „fanatisch“ für die göttliche Wahrheit sind und missionieren, kämpfen und streiten, sind in ihren „Methoden“ vielleicht bisweilen unangenehm, störend und provokativ; aber sie sind – oft heldenhafte – Bekenner der göttlichen Wahrheit, während fundamentalistische, extremistische Muslime eben objektiv Fanatiker gegen Gottes einzig wahre Offenbarung sind. Falsch ist es auch zu sagen: „Religion zu respektieren, bedeutet den Menschen zu achten.“ Den Islam kann ein echter Christ nicht respektieren; denn er ist nicht eine Religion, sondern eine Gegen-Religion. Wohl aber kann und soll er die Muslime respektieren als Menschen, die von Christus ebenfalls zum ewigen Heile gerufen sind, die es also aus ihrer Gefangenschaft im anti-christlichen Gegen-Religions-System zu befreien und zu retten gilt.

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Kardinal Gracias von Mumbai verurteilt das Verbrennen des Koran

Posted by deislam - 8. September 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10090709 – 07.09.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-21281?l=german

Christliches Zeichen der Solidarität mit muslimischer Gemeinschaft In Indien

MUMBAI, 7. September 2010 (Zenit.org).- Führende Religionsvertreter Indiens haben sich zu einem starken Zeichen der Solidarität gegenüber der muslimischen Gemeinschaft am Freitag im Erzbischöflichen Haus in Mumbai zusammengefunden. Sie verurteilen gemeinsam die Initiative „Koran-Verbrennen“. Die Aktion geht auf eine US-amerikanische christliche Randgruppe zurück, die von Reverend Terry Jones in Florida zum Gedenken an den 11. September angeführt wird. Mit Kardinal Oswald Gracias an der Spitze betonen indische Christen und Muslime „Frieden und Brüderlichkeit“, wie die Nachrichtenagentur AsiaNews berichtet.
Im Gespräch mit AsiaNews sagte der christliche Menschenrechtsaktivist Gul Kripalani, ehemals Präsident der indischen Handelskammer: „Es war Zeit, dass wir der Welt mitteilten, dass Christen nicht an Gewalt und Hass glauben. Dies kommt in den Tausenden von Bildungsinitiativen und karitative Einrichtungen, die wir im ganzen Land unterhalten, zum Ausdruck, die Menschen aller Glaubensrichtungen versorgen. Wir müssen offen hervortreten und die Extremisten aus dem Ausland aufhalten, die Hass verbreiten.“

Zaheer Mabbs Rizvi, Sekretär des Gesamtindischen Rates Muslimischer Rechtsgelehrter, dankte dem Kardinal für die Organisation des Treffens. Wenn „eine Stimme“ sich für „Hass“ ausspricht, müsse“eine vereinte und einhellige Stimme des Friedens und der Harmonie“ als Antwort erfolgen. Dies müsse der Anfang von interreligiösen Initiativen und des Dialoge für den Frieden sein.

In einer scharf formulierten Pressemitteilung schoss die Erzdiözese Mumbai gegen das Ansinnen, den Koran zu verbrennen, in der es hieß, dass dies „umso schockierender sei, da eine solche Kampagne völlig im Widerspruch zu den Lehren von Jesus Christus“ stehe.
„In seinem Leben und seiner Lehre respektierte Jesus alle Religionen und alle Frauen und Männer, die in ihrem Leben aufrichtig Gott und seinen Willen suchen.“

Im Namen aller christlichen Führer von Mumbai und der christliche Gemeinschaft dort distanzierten sich die Verfasser von dieser Initiative. „Als Präsident der katholischen Bischofskonferenz von Indien verurteile ich auch im Namen der ganzen katholischen Kirche in Indien diesen völlig unsensiblen und respektlosen Akt gegen den heiligen Koran“, schrieb Kardinal Gracias. (mk)

Unser Kommentar:
Gewiss ist es „unsensibel“, den Koran zu verbrennen. Aber Kardinal Gracias, ist schockierend und völlig „unsensibel und respektlos“ gegen Christus, und damit gegen GOTT, und damit gegen alle wahren Christen, wenn er den Koran als „HEILIG“ bezeichnet! Siehe dazu unseren Artikel „Der Koran ist kein HEILIGES Buch„! Wir verurteilen eine solche Haltung eines Bischofs und Kardinals, da sie völlig im Widerspruch steht zu den Lehren von Jesus Christus!

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Indien weist niederländischen Missionar aus

Posted by deislam - 14. Juli 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10071406 – 14.07.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-21046?l=german

Furcht vor wachsendem Einfluss christlicher Bildungseinrichtungen

SRINAGAR, INDIEN, 14. Juli 2010 (ZENIT.org).- Die indischen Behörden haben einen niederländischen Missionar des Instituts Mill Hill ausgewiesen. Pater Jim Borst, der in Kaschmir wirkt, wurde eine Ausreisefrist bis Ende Juli gesetzt. Die Ausweisung erfolgte überraschend: Das Visum des Missionars war erst vor kurzem bis 2014 verlängert worden. In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Asianews erklärte der Mitarbeiter des Paters, Predhuman Joseph Dhar, die kurzfristige Entscheidung damit, dass die Behörden einen wachsenden Einfluss der Bildungseinrichtungen des Missionars fürchtete. Borst arbeitet derzeit auch noch an einer Bibelübersetzung in die Sprache Kaschmirs. Das Mill Hill Institut wirkt seit mehr als 100 Jahren in der Region, vornehmlich in den Bereichen Bildung und Gesundheitsvorsorge.

Dhar selbst ist vom hinduistischen Glauben zum Katholizismus konvertiert. Seit 1997 unterhielt Pater Borst zwei Schulen in Kaschmir, deren Lehrkräfte und Mitarbeiter zu 99 Prozent muslimischen Glaubens sind. Beide Einrichtungen haben aufgrund ihrer hohen Qualität einen guten Ruf. „Die Schulen der oberen muslimischen Bildungsschichten können nicht mit uns mithalten“, ist Dhar überzeugt. Tatsächlich waren die beiden Schulen Angriffen und Vorwürfen ausgesetzt, angeblich für das Christentum zu werben. Der indische Teil des historischen Kaschmir, das Zankapfel zwischen Indien, Pakistan und China ist, wird mehrheitlich von Muslimen bewohnt, neben Hindus, Sikhs, Buddhisten und anderen. Der Anteil der Christen beträgt nur 0,0014 Prozent, was in absoluten Zahlen 14.000 Gläubige sind.

So wie es offenbar im muslimischen Teil Indiens zu Eifersucht auf christliche Einrichtungen kommt, ist es im hinduistischen Teil keineswegs besser um diese bestellt. Bischof Leo Cornelio aus dem zentralindischen Bhopal erklärte vor einiger Zeit in einem Gespräch mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk Kirche in Not die Hintergründe dafür. Die Christen, insbesondere die Katholiken, seien für ihr überproportionales Engagement im Bildungssektor wie auch im Gesundheitssystem bekannt. Immerhin werde ein Fünftel bis ein Viertel aller Bildungseinrichtungen von ihnen betrieben. „Viele fragen sich inzwischen, was die Leute dazu motiviert, sich so stark einzusetzen. Der Einfluss ist tatsächlich hoch, und das ist ein Grund, die Christen zu beneiden“, sagte der Bischof. (ZENIT berichtete.)

Und aus Neid werde oftmals Hass. Berühmt sei in Indien zudem die Sozialarbeit gerade der Katholiken, die sich stark für die Menschen unterhalb der Armutsgrenze einsetzen, vor allem durch das Engagement der Kongregation von Mutter Teresa. „Die selige Ordensgründerin aus Kalkutta sagte immer, dass sie ihre Arbeit für die Armen ohne Verbindung zu Christus nicht machen könne. Das macht viele neugierig auf den Glauben an Jesus Christus“, erklärt der Hirte von Bhopal. Daher werde den Christen vorgeworfen, die Armen zum Übertritt zu zwingen oder zu verführen. (mk)

Unser Kommentar:
Überall das selbe Übel: die Christen setzen sich „überproportional“ ein für die Muslime und/oder  Hindus und dürfen sie doch auf keinen Fall bekehren. Sie leisten unglaubliche Aufbauarbeit und Entwicklungs- und Nothilfe, aber sie dürfen nicht (mehr) missionieren. Also würde für sie das Wort des HERRN gelten: „Wo man euch nicht aufnimmt und eure Worte nicht hören will, da schüttelt den Staub von den Sohlen“ (Matthäus 10,14) Arbeit wäre reichlich vorhanden an Orten, in Gebieten, in Ländern, wo man die Apostel und Missionare CHRISTI willkommen heißt. Aber sie harren aus, auch wenn keine Früchte zu ernten sind, ja in Schulen arbeiten sie sogar mit Lehrkräften, die zu 99% muslimisch sind! Wo bleibt da der christliche „Einfluss“?

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Zwangsbekehrungen von Christen zum Hinduismus in Indien

Posted by deislam - 5. September 2008

Meldung von ZENIT.org, ZG08090408 – 04.09.2008:
Permalink: http://www.zenit.org/article-15821?l=german

Bischöfe verurteilen „völlig unmenschliche Handlungen“

ROM, 4. September 2008 (ZENIT.org).- Die Christen von Orissa (Indien) erleben eine neue Situation des Zwangs und der Gewalt. Nach den Ausschreitungen der letzten Tage gegen die christlichen Gemeinden des Bundesstaates zwingen jetzt radikalisierte Hindus die Christen, sich zum Hinduismus zu bekehren, damit sie dann ihre ehemaligen Kirchen angreifen. Diesen Zustand neuer Gewalt beklagte die „Catholic Bishops’ Conference of India“. Der Sprecher der Konferenz, P. Joseph Babu Karakombil, bezeichnete diese Akte gegen die Menschenwürde als „völlig unmenschliche Handlungen“, die eine offensichtliche Verletzung der Grundrechte darstellten.

Auch wenn die Sicherheitskräfte der speziellen Einsatztruppen nun im Distrikt Kandhamal gegenwärtig sind, fahren außer Kontrolle geratene Gruppen fort, die Kirchen anzugreifen und die katholischen Institute zu plündern. Die indischen Bischöfe verbergen diesbezüglich ihre Sorge nicht: „Wir sind äußerst verängstigt, wenn wir feststellen, dass trotz der Versicherungen des Premierministers von Orissa, Shri Naveen Patnaik, gegenüber dem Premierminister der Föderation, Manmohan Singh, dass die Gewalt in Kandhamal niedergeschlagen wird, wir keine Verbesserung feststellen können.“ Laut den Bischöfen fahren die Extremisten damit fort, die Christen und ihre Einrichtungen anzugreifen. „Wir appellieren an den Premierminister von Orissa, damit er gegen diejenigen vorgeht, die das Gesetz zu ihren Zwecken missbrauchen, und die Christen, ihre Häuser und Einrichtungen schützt, die ununterbrochen von fundamentalistischen Gruppen angegriffen werden.“

Darüber hinaus forderten die Bischöfe die lokale Regierung dazu auf, dem Problem der Zwangsbekehrungen ihre Aufmerksam zuteil werden zu lassen. Dabei handle es sich eine offensichtliche Verletzung des von der Verfassung geschützten Rechts der Christen, in ihrem Land ohne Angst zu leben.

Der Sprecher der Indischen Bischofskonferenz erklärte gestern, dass die Angriffe gegen die christlichen Gemeinden das Ergebnis einer Strategie seien, die darauf abziele, ein Terrorregime zu errichten. Die Extremisten haben laut P. Babu versucht, alle Gläubigen, christlichen Orte und Symbole zu treffen und die Spuren des Christentums in der Gegend auszulöschen.

Insgesamt wurden seit Ausbruch der Gewalttätigkeiten 50 Kirchen angegriffen; zehn Geschäftsanlagen, vier Konvente, fünf Wohnheime und sechs Ordensinstitute wurden zerstört. Zahlreiche Priester erlitten Verletzungen, und von den 26 ermordeten Opfern kann noch nicht gesagt werden, welcher christlichen Gemeinde oder Konfession sie angehörten.

Für den Sprecher der Bischofskonferenz ist es klar, dass es sich nicht um ein isoliertes Vorkommnis handelte, sondern um eine gut organisierte und geplante Operation. P. Babu bat im Namen der indischen Bischöfe um eine internationale Mobilisierung zugunsten der Christen.

Unser Kommentar:
Da wir uns mit unserem Weblog auf den ISLAM konzentrieren, befassen wir uns in der Regel nicht mit dem Hinduismus, ebensowenig wie mit anderen nicht- oder antichristlichen „Religionen“. Aber bei außerordentlichem Bedarf wollen wir auch Stellungnahmen zum Hinduismus nicht unerlassen. Hier zeigt sich, wie beim Islam, das wahre Gesicht der „drittgrößten Religion der Erde“, des Hindu Dharma oder Sanatana Dharma, dieser „Götter“- und „Wiedergeburts-“ oder „Reinkarnations“-Gläubigen. Der Hinduismus ist ebenfalls anti-christlich und damit anti-göttlich. Wer und was auch immer gegen CHRISTUS ist, ist GEGEN GOTT; das sollte mindestens für die Christen klar und evident sein. Aber da gibt es das Konzilsdokument „Nostra Aetate„, worin es unter Paragraph 2 heißt: „Im Zusammenhang mit dem Fortschreiten der Kultur suchen die Religionen mit genaueren Begriffen und in einer mehr durchgebildeten Sprache Antwort auf die gleichen Fragen. So erforschen im Hinduismus die Menschen das göttliche Geheimnis und bringen es in einem unerschöpflichen Reichtum von Mythen und in tiefdringenden philosophischen Versuchen zum Ausdruck und suchen durch aszetische Lebensformen oder tiefe Meditation oder liebend-vertrauende Zuflucht zu Gott Befreiung von der Enge und Beschränktheit unserer Lage.“ … „Die katholische Kirche lehnt nichts von alledem ab, was in diesen Religionen wahr und heilig ist. Mit aufrichtigem Ernst betrachtet sie jene Handlungs- und Lebensweisen, jene Vorschriften und Lehren, die zwar in manchem von dem abweichen, was sie selber für wahr hält und lehrt, doch nicht selten einen Strahl jener Wahrheit erkennen lassen, die alle Menschen erleuchtet. Unablässig aber verkündet sie und muß sie verkündigen Christus, der ist „der Weg, die Wahrheit und das Leben“ (Joh 14,6), in dem die Menschen die Fülle des religiösen Lebens finden, in dem Gott alles mit sich versöhnt hat. Deshalb mahnt sie ihre Söhne, daß sie mit Klugheit und Liebe, durch Gespräch und Zusammenarbeit mit den Bekennern anderer Religionen sowie durch ihr Zeugnis des christlichen Glaubens und Lebens jene geistlichen und sittlichen Güter und auch die sozial-kulturellen Werte, die sich bei ihnen finden, anerkennen, wahren und fördern.Und was folgt aus einer solchen Sichtweise, aus solchen Anweisungen der Kirchenleitung? Die Christen werden von höchster Stelle dazu aufgefordert, ihren Feind nicht mehr als Feind anzusehen und sich deshalb nicht mehr zu wappnen gegen ihn, sondern mit ihm Freundschaft zu schließen und mit ihm zusammenzuwirken! Der Feind aber bleibt Feind, auch wenn er – zeitweise – heuchelt, es nicht mehr zu sein. Er bekehrt sich ja nicht. Er will bleiben was er ist, und da er nicht Gottes ist, ist er – wenn auch oft unbewußt – Diener der Gottes-Feinde. Und sobald der „Fürst dieser Welt“ es für seiner Sache dienlich hält, lässt er sie „zuschlagen“, schickt er seine ihm ergebenen Legionen aus in den Krieg gegen den GOTT-MENSCHEN und Seine Anhängerschaft. An solchen Ereignissen wie die im Zitat beschriebenen, wird die ganze Wut, der ganze Hass des Teufels gegen die KIRCHE CHRISTI, Seine Auserwählten, sichtbar, der auch in „friedlichen“ Zeiten vorhanden ist wie die Glut, das Feuer in einem Vulkan, der jederzeit ausbrechen kann.

Siehe ferner:

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