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Kardinal Wetter „würdigt zukunftsweisende Perspektiven des Zweiten Vatikanischen Konzils“

Posted by deislam - 2. Juli 2008

MÜNCHEN, 30. Juni 2008 (ZENIT.org).- Sein 40jähriges Bischofsjubiläum feierte gestern, am Hochfest der Apostel Petrus und Paulus, im Münchener Liebfrauendom Kardinal Friedrich Wetter.

In einer gesellschaftlich stürmischen Zeit, so bekannte der Jubilar in seiner Festpredigt, sei er am 29. Juni 1968 im Hohen Dom zu Speyer zum Bischof geweiht worden. Damals mit 40 Jahren einer der jüngsten Bischöfe Deutschland habe er sich als Theologieprofessor wie der Prophet Jona gefühlt, „der in die Wogen des stürmisches Meeres hineingeworfen wurde“. Nach 14jährigem Wirken als Oberhirte seines Heimatbistums sei er schließlich 1982 von Papst Johannes Paul II. zum Erzbischof von München und Freising ernannt worden.

Kardinal Wetter würdigte in seiner Predigt die Früchte des Zweiten Vatikanischen Konzils. Das Konzil habe sich den Herausforderungen der Moderne gestellt und damit den richtigen Weg gewiesen. Es habe das Bild einer erneuerten Kirche gezeigt, die Zukunft habe, weil sie auf dem von Gott gelegten Grund stehe und nichts anderes wolle, als die Menschen zu Gott zu führen. Das Konzil habe dieses Kirchenbild nicht erfunden, sondern im Blick auf Jesus Christus als ihren Ursprung gewonnen.

Angesichts eines gewissen Hoffnungsschwunds in katholischen Kirchenkreisen ermutigte Kardinal Wetter: „Es gibt aber auch viele und gute Aufbrüche und Bewegungen, die aus der Kraft des Evangeliums die Kirche und die Welt erneuern.“ Das Evangelium setze sich gegen alle Widerstände durch, bekräftigte er.

Der Kardinal bekannte, er selbst habe immer Sicherheit „an der Hand Jesu“ gefunden, um seinen bischöflichen Auftrag zu erfüllen, den Menschen den Weg zu weisen und ihnen in Unsicherheit und Verwirrung Halt zu geben. Er habe seinen apostolischen Dienst „auf das Fundament Jesus Christus gestellt“ und sei in 40 Jahren darin „nicht enttäuscht worden“.

25 Jahre lang war Friedrich Kardinal Wetter Oberhirte des altbayerischen Erzbistums. Sein unmittelbarer Amtsvorgänger war Kardinal Joseph Ratzinger, der heutige Papst Benedikt XVI.

Unser Kommentar:
Die „Früchte des Zweiten Vatikanischen Konzils“ sind für treugläubige, traditionsverbundene katholische Christen keineswegs (positiv) „zu würdigende“. Vielmehr sind sie zu einem großen Teil so schlechte, so verderbliche, dass die ganze Kirche ihretwegen schwer erkrankte und dabei enorm geschwächt wurde. Was Kardinal Wetter als „viele und gute Aufbrüche und Bewegungen, die aus der Kraft des Evangeliums die Kirche und die Welt erneuern“ sieht, sind nicht viel mehr als „Aufbrüche und Bewegungen“, die die Kirche und die Welt erneuern möchten, dies aber nicht nicht im entferntesten fertigbringen. Jedenfalls ist von einer wirklichen und wirksamen Erneuerung der Kirche und durch sie der Welt aktuell und durch die vergangenen 40 Jahre kaum etwas zu sehen und zu spüren. Im Gegenteil: gerade wegen der vom Konzil gesetzten verfehlten Ansätze, bzw. neuen Direktiven in Bezug auf die „Andersgläubigen“, die „Nicht-Glaubenden“ und die „Brüder der abrahamitischen Weltreligionen Judentum und Islam“ ist eine „Erneuerung“, d.h. eine Wiederherstellung der Gesundheit der Kirche gar nicht möglich. Es bräuchte eine totale Rückbesinnung auf das zweitausendjährige Vorkonziliare, auf das bewährte Heilige und Heiliggesprochene, um das Gift, das in ihren Körper gedrungen ist, zu „neutralisieren“, zu eliminieren. Und dazu wären Eingeständnisse erforderlich, dass man schlimme Fehler gemacht hat, dass man Irrwege gegangen ist. Und dazu wären Schuldbekenntnisse von höchster Stelle angebracht, während jene, die heute auf allen hierarchischen Stufen in Mode sind, zu einem beträchtlichen Teil deplaziert sind, ja beredtes Zeugnis dafür sind, dass man die katholische Vergangenheit in Wichtigem und Entscheidenden nicht (mehr) versteht, nicht (mehr) gutheißt. Das Konzil habe sich „den Herausforderungen der Moderne gestellt und damit den richtigen Weg gewiesen, es habe das Bild einer erneuerten Kirche gezeigt, die Zukunft habe, weil sie auf dem von Gott gelegten Grund stehe und nichts anderes wolle, als die Menschen zu Gott zu führen. Das Konzil habe dieses Kirchenbild nicht erfunden, sondern im Blick auf Jesus Christus als ihren Ursprung gewonnen, meint Kardinal Wetter. Offensichtlich sieht er, wie so viele mit ihm, die Realität nicht, sondern nur das, was er, (als Befangener) sehen will. In den 40 Jahren seit dem Konzil haben sich die „Weichenstellungen“ dieser jüngsten Kirchenversammlung auf alles Geist-Bestimmte in Kirche und Welt katastrophal ausgewirkt. Den Nachweis dazu zu erbringen, ist ein Leichtes. Allein die Statistiken sprechen eine deutliche Sprache: Zusammenbruch der Mission(en), enorm viele Kirchenaustritte, weitgehende Zerstörung der heiligen Liturgie, starker Rückgang der Gottesdienstbesucher, insbesondere der Kinder und Jugendlichen, auffälliger rapider Rückgang der Priester- und Ordensberufungen, Kollaps der katholischen christlichen Politik, Erziehung und Moral, Erstarkung der antikatholischen Konfessionen und „Religionen“, um nur einmal diese zu nennen. Das „Kirchenbild“, das sie (die Konzilskirche) „im Blick auf Jesus Christus als ihren Ursprung (neu) gewonnen“ zu haben vermeinte, war eben ein Trugbild; denn die Kirche hat fast zwei Jahrtausende vor diesem Konzil schon nichts anderes gewollt, „als die Menschen zu Gott zu führen“. Aber sie hatte es nach den Weisungen des HERRN, Seiner Apostel, Seiner Blutzeugen, Seiner Bekenner, Seiner HEILIGEN gewinnbringend getan, stets gleichbleibend, traditionstreu, gelegen oder ungelegen, ohne sich durch die jeweilige „Moderne“ auf neue Wege „herausfordern“ zu lassen.

Siehe auch: unsere Seite (Das) Konzil

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