ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Posts Tagged ‘Jesus Christus’

Wer nicht an Jesus Christus als GOTT glaubt, ist ein Ungläubiger!

Posted by deislam - 24. Juni 2009

Nur wer glaubt, dass Jesus Christus Mensch und GOTT ist, und zwar allmächtiger, allwissender, allgegenwärtiger GOTT(-Sohn) vom allmächtigen, allwissenden, allgegenwärtigen GOTT(-Vater), nicht geschaffen, also kein Geschöpf des Schöpfers, sondern eines Wesens mit dem allmächtigen, allwissenden, allgegenwärtigen Vater und dem allmächtigen, allwissenden, allgegenwärtigen Heiligen Geist, als Sohn Gottes vom Vater im Heiligen Geist ewig (ohne Anfang, ohne Ende) gezeugt, als Menschen-Sohn in der [Fülle der] Zeit mit der durch das Wirken des Heiligen Geistes in der Jungfrau Maria gebildeten und von Seiner [zweiten] göttlichen Person angenommenen menschlichen Natur in Seiner [zweiten] göttlichen Person für ewig mit Seiner Gottheit vereinigt, ist vor Gott ein wahrer Glaubender.

Die Muslime nennen alle Nicht-Muslime, also auch die Christen, „Ungläubige“ und behandeln sie auch als solche. Dabei sind sie, genauso wie die Juden, die auch „an den einen Gott“, aber nicht an die Trinität glauben und Jesus die Gottheit (das Gott-Sein) absprechen, wahre Ungläubige!

Nur wer (sofern er das Evangelium urteilsfähig vernommen hat) so an Christus glaubt, wird gerettet werden, wenn er im übrigen die Lehre, die Gebote, den Willen Christi in allem auch gewissenhaft befolgt, und das schließt primär ein: sich im Namen der Allerheiligsten Dreifaltigkeit taufen lässt und in die Kirche Christi [den Mystischen Leib Christi] eintritt und darin bis an sein Lebensende verharrt.

Matthäus 28, 19-20: „Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu Meinen Jüngern [zu Gliedern meiner Kirche]; tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was Ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ „Data est mihi omnis potestas in caelo et in terra; euntes ergo docete omnes gentes baptizantes eos in nomine Patris et Filii et Spiritus Sancti; docentes eos servare omnia quaecumque mandavi vobis et ecce ego vobiscum sum omnibus diebus usque ad consummationem saeculi.“

Markus 16,16: [Jesus spricht:] „Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.“

Matthäus 28,18: [Jesus spricht:] „Mir ist alle Gewalt [alle Macht] gegeben im Himmel und auf Erden [in der Ewigkeit und in der Zeit].“

Matthäus 3,17: [Gott Vater bezeugt:] „Dieser ist Mein geliebter Sohn, an dem Ich Mein Wohlgefallen habe.“

Matthäus 7,22-26: [Jesus spricht:] „Viele werden an jenem Tage [des Gerichtes] zu Mir sagen: Herr, Herr! [= Mein Gott, mein Gott!]“ – „Wer Meine Worte hört [liest] und sie nicht befolgt“, also den Willen Meines Vaters im Himmel nicht tut, „der gleicht einem törichten Manne, der sein Haus auf Sand gebaut hat… Ihm werde Ich beim Gericht offen erklären: Niemals habe Ich dich gekannt. Weiche von Mir, Übeltäter!“

Lukas 1,35: „Der Engel [der Erzengel Gabriel] antwortete und sprach zu ihr [zur Jungfrau Maria]: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden.“ „Et respondens angelus dixit ei: Spiritus Sanctus superveniet in te et virtus Altissimi obumbrabit tibi ideoque et quod nascetur sanctum vocabitur Filius Dei.“

Matthäus 16,18-19: [Jesus spricht:] „Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.“ „Et ego dico tibi quia tu es Petrus et super hanc petram aedificabo ecclesiam meam et portae inferi non praevalebunt adversum eam et tibi dabo claves regni caelorum et quodcumque ligaveris super terram erit ligatum in caelis et quodcumque solveris super terram erit solutum in caelis.“

Johannes 14,26: [Jesus spricht:] „Aber der Tröster, der Heilige Geist, den Mein Vater senden wird in Meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was Ich euch gesagt habe.“
Johannes 15,26: [Jesus spricht:] „Wenn aber der Tröster kommen wird, den Ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird Zeugnis geben von Mir.“
Johannes 16,7: [Jesus spricht:] „Aber Ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass Ich weggehe. Denn wenn Ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn Ich aber gehe, will Ich Ihn zu euch senden.“

Siehe dazu auch: Mohammed, der „Heilige Geist“!

Posted in Dreifaltigkeit, Gottheit Christi | Verschlagwortet mit: , , , , , , , , , , , , , | 43 Comments »

Wer und was ist JESUS, der Sohn Mariens?

Posted by deislam - 15. November 2008

JESUS, der geschichtliche Jesus von Nazareth in Galiläa, geboren in Bethlehem in Judäa, der Sohn des Josef und der Maria, ist der Mensch, der alle Menschen, vom ersten bis zum letzten, himmelhoch überragt und „in den Schatten stellt“. Es hat nie einen Menschen vor ihm und nach ihm gegeben, und es wird auch in aller verbleibenden zeitlichen und ewigen Zukunft keinen geben, der ihm „ebenbürtig“ wäre, der sich mit ihm (in irgendeiner Weise) messen, der es „mit ihm aufnehmen“ könnte, der auch nur Ähnliches zu leisten und zu bewirken vermöchte. Er ist der Mensch, der mit seinem Leben, mit seinen Worten, seinen Taten, mit seinen Wundern allen Menschen guten Willens ausgiebig, überreichlich bewiesen hat, dass Er der Vertrauenswürdige, der Glaubwürdige, der Wahrhaftige, der Barmherzige, der Liebende, aber auch der Machtvolle und Vollmächtige, der Gerechte, die höchste Autorität, die letzte und höchste Instanz, die Rettung und das Heil für alle Menschen ist.
Und von diesem Menschen hat auch die Menschheit, haben auch die übrigen Menschen in unübertrefflicher, unüberbietbarer Weise Zeugnis abgelegt. Schon Jahrtausende vor seinem Eintritt in die Geschichte wurde er verheißen, angekündigt und in seinen wichtigsten (ihn von den übrigen, „gewöhnlichen“ Menschen unterscheidenden) Eigenschaften beschrieben. Diese vorherverkündeten (prophezeiten) und die von ihm in seiner Lebenszeit bewiesenen und von allen an ihn echt Glaubenden erfahrenen Eigenschaften beglaubig(t)en und bestätig(t)en JESUS als weit mehr als nur einen Menschen, als Über-Menschen, als über allen Menschen stehenden, als alle überragenden Menschen. Die Menschen, die ihn sahen, hörten, erlebten, auch seine Feinde, mußten einsehen, bekennen und bezeugen: wahrhaftig, dieser muss viel mehr sein als wir, dieser weiß und kann nicht nur mehr als wir, dieser sieht alles, weiß alles, vermag alles. Er muss über-weltlich und vor-weltlich sein. Und aus dieser Erkenntnis zusammen mit den Heiligen Schriften (des auserwählten Volkes Gottes) konnten die über die Voraussagen Orientierten und Unterrichteten schließen: Wahrhaftig, dieser ist DER MESSIAS, GOTTES SOHN!

Sehen wir einmal, was der Artikel über „CHRISTUS“ in Wetzer und Welte’s Kirchenlexikon oder Encyklopädie der katholischen Theologie und ihrer Hülfswissenschaften. Zweite Auflage, in neuer Bearbeitung, unter Mitwirkung vieler katholischen Gelehrten, begonnen von Joseph Cardinal Hergenröther, fortgesetzt von Dr. Fanz Kaulen, Professor der Theologie zu Bonn. Mit Approbation des Hochw. Herrn Erzbischofs von Freiburg. Dritter Band. Freiburg im Breisgau. Herder’sche Verlagshandlung. 1884″ dazu Gründliches, Fundiertes, Gesichertes, Belegtes und Unvergängliches zu sagen hat:

Das ALTE TESTAMENT bezeichnet den Messias ja auch mit zunehmender Klarheit als wahren Gott und Sohn Gottes. Zu ihm spricht Jehova: Mein Sohn bist du, heute, d.i. ewiglich, habe ich dich gezeugt (Ps. 2,7). Von ihm singt David: Dein Thron, o Gott, steht immer und ewig… Dich, o Gott, hat dein Gott gesalbt (Ps. 44,7 f.). Und: Der Herr hat gesprochen zu meinem Herrn: Sitze zu meiner Rechten (Ps. 109), welches Wort Christus selbst als unwiderleglichen Beweis seiner Gottheit geltend macht (Matth. 22,41 ff. Mark. 12,35 ff. Luk. 20,41 ff.), ebenso Petrus (Apg. 2,33 ff.) und Paulus (1 Kor. 15,25. Hebr. 1,13). Dieses ist nicht nur der Lohn seines Kampfes und seiner Erniedrigung seiner Menschheit nach, sondern auch sein Recht als des vor dem Morgensten aus dem Schoße Jehova’s Gezeugten (Ps. 109; über die Richtigkeit und den Sinn der zuletzt erwähnten Leseart der Vulgata s. Kaulen im Katholik 1865, II, 129 ff.). Hiernach sind auch die Psalmenstellen von dem ewigen Reiche des Messias und der ihm von allen Königen und Völkern gebührenden Anbetung (namentlich Ps. 44 und 71) im eigentlichen und höchsten Sinne zu verstehen. Noch klarer und allseitiger schildern die Propheten die göttliche Person und Natur des Messias. Der Sohn Davids, der Sprosse Jesse’s ist auch der Sprössling Jehova’s (Is. 4,2 ff. Jer. 23,5 ff.), der Aufgang (Zach. 3,8; 6,12) aus der Höhe (Luk. 1,78); der aus der Erde geborene ist auch der vom Himmel herniedergestiegene Erlöser (Is. 45, 8; vgl. Ps. 71,6), dessen Ausgang ist von Anbeginn und von den Tagen der Ewigkeit; der Sohn der Jungfrau ist auch der Emmanuel (Is. 7,14), der Heilige, der Herr der Heerscharen (Is. 54,5); das uns geborene Kindlein ist auch unser Licht, der Herrscher, der Ratgeber, der starke Gott, der Vater der Zukunft, der Friedensfürst, dessen Reich ewig dauert (Is. 9,6), der Knecht Gottes, der für sein Volk und Alle sich Opfernde (Is. 42. 49. 50. 53. 61), ist Gott selbst, der uns zu erlösen kommt (Is. 35,4), Gott, unser König (Is. 52,7), der Gott unseres Heiles (Is. 52, 10; vgl. Ps. 97,3), der Heilige Israels, der Gott der ganzen Erde (Is. 54,5), unser Licht und die Glorie des Herrn (Is. 9,2; vgl. Is. 60,19 ff.), der Gott der Wahrheit und der Richter der Welt (Is. 2,4), Jehova, unsere Gerechtigkeit (Jer. 23,5. 6; vgl. Jer. 33,15), der Allerheiligste (Dan. 9,24; vgl. Dan. 7,9. 13. 14), Jehova, der unter seinem Volke wohnt (Zach. 2,10. 11), der Herr selbst, der zu seinem Tempel kommt (Mal. 3,1 ff.; vgl. Is. 40,5. 9. 10. Matth. 11,10. Mark. 1,2 Luk. 7,27). Dieser im Messias bleibend erschienene, weil menschgewordene Gott und Sohn Gottes ist identisch mit dem Maleach Jehova, in welchem Jehova und welcher Jehova selber ist (Mal. 3,1 f.), mit Jehova von Jehova (Gen. 19,24), mit der unerschaffenen hypostatischen Weisheit, deren Gottheit und Persönlichkeit die Sapientialbücher (insbes. Spr. 8. Weish. 7,9. Ekkli. 24), auf Christus, vorbereitend, schildern.

Im NEUEN TESTAMENT ist die wahre Gottheit und göttliche Persönlichkeit Christi mit der höchsten Klarheit und Bestimmtheit ausgesprochen.
1. Das magnum pietatis Sacramentum (1 Tim. 3,16), an das zu glauben die Grundbedingung des Heiles (Joh. 3,18. 36; 6,47; 8,24. Gal. 2,20), ist die wahre Inkarnation des ewigen Sohnes Gottes des Vaters (1 Joh. 2,23; 4,2). Nicht in einem uneigentlichen Sinne, wie alle Geschöpfe, insbesondere die vernünftigen, vermöge ihrer Erschaffung und ihre natürlichen Gottebenbildlichkeit; nicht in dem höheren Sinne der Adoptivkindschaft aus Gnaden, wie die heiligen Engel (Heb.r 1,4 bis 14), wie Adam im Paradiese (Luk. 3,38), wie die in Christus Wiedergeborenen (Joh. 1,12. 13. 16); nicht im Sinne göttlicher Stellvertretung, wie Richter, Könige, Propheten (Hebr. 1, 1. 2; 3, 5. 6); auch nicht im dem Sinne der bloßen Messianität, wie seit Grotius vielfach von protestantischen Auslegern behauptet wurde: sondern im höchsten, eigentlichen und matphysischen Sinne ist Christus der Sohn des lebendigen Gottes (Matth. 16, 16). Nicht darin, dass Jesus in irgend einem Sinne der Sohn Gottes genannt wird, besteht das Geheimnis des Heiles, sondern darin, dass der Messias im wahren und eigentlichen Sinne der menschgewordene ewige Sohn Gottes ist. Daher war auch das Endbestreben Christi nicht darauf gerichtet, die Menschen vor allem seine Apostel zur Erkenntnis zu bringen, dass er der verheißene Messias, sondern darauf, dass der Messias und somit er selbst der wahre Sohn Gottes sei (Matth. 22,41 ff. Joh. 14,9; 16,30; vgl. 3,12-17), der durch seine Menschwerdung (Phil. 2, 6-8) vom Himmel herabgekommene (Joh. 3,13. 31; 8,23; 6,33 ff.; 16,28), der eigene (Röm. 8,32), der einzige, eingeborene (Joh. 1,14. 18; 3, 16. 18. 1 Joh. 4, 9), der wahre (1 Joh. 5,20), der geliebte, in dem der Vater sich wohlgefällt (Matth. 3,17. Mark. 1,11. Luk. 3,22; vgl. Matth. 17,5. Mark. 9,6. 2 Petr. 1,16. 17. Eph. 1,6. Kol. 1,13).
2. Es drückt also der Name Sohn dasselbe Geheimnis aus, wie der Name Logos, der vor der Schöpfung, von Ewigkeit, bei Gott und Gott selbst war und Fleisch geworden ist (Joh. 1,1 f.; vgl. d. Art. Logos); das absolute Ebenbild des Vaters (Hebr. 1, 2. 3. 2 Kor. 4, 4. Kol. 1,15), dem als solchem die ganze Fülle der Gottheit eigen ist (Kol. 1,19). Er, der als Mensch über Alles gesetzt und um seines Opfertodes willen über Alles erhöht wurde, ist als der wahre Sohn kraft seiner Geburt aus dem Vater der rechtmäßige Erbe und trägt Alles durch das Wort seiner Macht (Hebr. 1,3). Nicht demnach als erstes und höchstes Geschöpf, sondern als der erste und einzig Gezeugte des Vaters und als Schöpfer und Urbild aller Kreaturen ist er das Ebenbild Gottes des Unsichtbaren, der Erstgeborene vor allen Geschöpfen (Kol. 1,15-17).
3. Daher ist Christus nicht in einem abgeleiteten und uneigentliche, sondern im absoluten Sinn der Herr (Jehova), der alleinige Herr (Jud. 4; vgl. 2 Petr. 2,1), der Allherrscher (Offenb. 1,8; vgl. 17,14; 19,16), der Herr der Herrlichkeit (1 Kor. 2,8; vgl. Eph. 1,17), der Herr vom Himmel („der zweite Mensch vom Himmel ist himmlisch“, 1 Kor. 15,47), mit dem Vater und heiligen Geiste der Eine wahre Gott, die Ursache und das Endziel aller Dinge (1 Kor. 4,4-6), der wahre Gott, das Licht und Leben selbst (1 Joh. 5,20; vgl. Joh. 1,4. Apok. 1,17.18. Kol. 3,4. Joh. 1,4.9; 8,12), der große (Tit. 2,13), der hochgelobte Gott (Röm. 9,5; vgl. Joh. 12,37-41. Hebr. 1,8-12).
4. Daher sind ihm eigen a. alle göttlichen Attribute, insbesondere die inkommunikabeln, die Überweltlichkeit (Joh. 1,18; 3,31; 6,63; 8,42; 16,28. Phil. 2,6-8) und Vorweltlichkeit nicht etwa bloß im Sinne ewiger Prädestination, die ihm seiner Menschheit nach zukommt, sondern ewiger realer Präexistenz; die Ewigkeit (Joh. 1,1; 8,58; 17,5. 24. Luk. 10,18; vgl. Hebr. 13,8), das absolute Sein (Offenb. 1,8; 22,13) und Leben (Joh. 5,26); die Unbegreiflichkeit (Matth. 11,27. Luk. 10,22) und das absolute Wissen nicht nur der göttlichen Ratschlüsse (Joh. 3,11. 31f.) und Werke, aller vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen erschaffenen Dinge und Gedanken (Joh. 16,30. Offenb. 2,23. Kol. 2,3), sondern des göttlichen Wesens selbst (Matth. 11,27. Luk. 10,22. Joh. 1,18; 6,46; 7,29; 10,16; vgl. 1 Kor. 2,10. 11); die absolute Heiligkeit, Liebe, Gerechtigkeit, die Allmacht im Reiche der Natur, wie in dem der Übernatur, so dass durch ihn Alles geworden ist und fortbesteht, und Leben und Tod, Begnadigung und Verwerfung, Himmel und Hölle von seinem Willen abhängt (Offenb. 1,18; 3,7). Alles was dem Vater eigen, ist auch ihm eigen (Joh. 16,15; 17,10), und was der Vater wirkt, wirkt der Sohn in gleicher Weise (Joh. 5,17. 19. 21); was ihm als Mensch gegeben, ist ihm eigen als Gott, wie er auch deshalb erhöht ist als Mensch, weil er zuvor herabgestiegen ist als Gott (Joh. 3,13). Demgemäß werden b. ihm auch alle göttlichen Werke, die Schöpfung (Joh. 1,3. Hebr. 1,2. Kol. 1,16. 17. 1 Kor. 8,6), die Erhaltung (Hebr. 1,3. Kol. 1,17), die Werke der Gnade (Joh. 1,16. 17; 14,6; 15,4f.) und Glorie (Joh. 4,13. 14; 10, 28; 17,22), der Erlösung (2 Kor. 5,19) und Vollendung (Eph. 1,10; Phil. 3,21), der Totenerweckung und des Gerichtes, der Allwirksamkeit (Matth. 11,5. Joh. 6,39; 5,22. 17. 19) im wahren und absoluten Sinne zugeschrieben. Demgemäß besitzt er auch c. alle göttlichen Rechte den Kreaturen gegenüber, das Recht auf Glauben (fides divina) (Joh. 3,18. 36; 8,24; 14,1), Hoffnung (Kol. 1,27), Liebe über Alles und um seiner selbst willen (Matth. 10,37. 39. Röm. 8,35 f.), Anbetung (cultus latriae) (Joh. 5,22. 23. Hebr. 1,6. Phil. 2,10. Offenb. 5,11f.), in Einheit mit dem Vater und dem heiligen Geiste.
5. Diese Zeugnisse der heiligen Schrift über die göttliche Natur und Persönlichkeit Christi erhalten ihren Abschluss in den ebenso klaren als präzisen Aussprüchen über sein trinitarisches Verhältnis zum Vater und dem heiligen Geiste, wonach er, weil vom Vater durch ewige Zeugung ausgegangen, persönlich von ihm verschieden und substantiell mit ihm eins, und er selbst in unteilbarer Einheit mit dem Vater das Prinzip des heiligen Geistes ist, die göttlichen Personen aber gegenseitig einander in absoluter Weise innewohnen (vgl. d. Art. Trinität). Die Stellen, welche Antitrinitarier, Arianer, Socinianer, Rationalisten zum Beweise einer substantiellen Subordination des Sohnes unter den Vater missbrauchten, reden, wie namentlich Joh. 14,28, von Christus seiner Menschheit nach.
Die göttliche Natur und Persönlichkeit Christi als des fleischgewordenen Logos war, wie die Zeugnisse der apostolischen und vornicänischen Väter, die Bekenntnisse der Martyrer, die ältesten Liturgien beweisen, der das ganze christliche Leben beseelende und weltüberwindende Glaube der Kirche von Anbeginn. Alle Läugnungen und Entstellunge dieser Wahrheit hat die Kirche als antichristliche (1 Joh. 2,22. 23; 4,3; 2 Joh. 7) Irrlehren verworfen; mochte man nun, wie Ebioniten, Theodotianer, Artemoniten, Paulianer und Photinianer, Christus als bloßen, wenn auch in einziger Weise von der göttlichen Weisheit erleuchteten Menschen, oder mit Gnostikern als die Erscheinung eines aus dem göttlichen Urwesen irgendwie emanierten Aeon, oder mit Sabellianern und Patripassianern, sei es in theistischem, sei es in pantheistischem Sinne, als eine Manifestation des göttlichen Wesens, oder mochte man endlich mit den Arianern den in Christus erschienenen Logos als ein erschaffenes Mittelwesen auffassen, oder in irgend einer anderen Weise die ewige Persönlichkeit des Sohnes und seine Wesensidentität mit Vater und Geist läugnen und irgendwie subordinatianisch lehren. Wenn die Lehrentscheidungen des Nicänums, wie spätere Definitionen, insbesondere die des vierten Laterankonzils, nicht, wie die Lehrentscheidungen gegen Nestorianer, Monophysiten und Monotheleten, zunächst das Inkarnations-, sondern das Trinitäts-Dogma im Auge haben, so sprechen sie doch zugleich auch ersteres aus; denn der Logos, dessen Konsubstantialität und Verhältnis zum Vater und zum heiligen Geist jene Lehrentscheidungen definieren, ist eben der Fleisch gewordene, der aus Maria der Jungfrau geborene, unter Pontius Pilatus gekreuzigte Jesus Christus.

VI. Wie wahrer Gott und Sohn Gottes vermöge seiner göttlichen Natur und Persönlichkeit, ist Christus auch vermöge seiner angenommenen menschlichen Natur wahrer Mensch; denn der Logos, der ewig aus dem Vater gezeugt ist, hat in der Zeit aus Maria, der Jungfrau, eine wahre und vollständige menschliche Natur, d.h. einen von einer vernünftigen Seele beseelten, wahren menschlichen Leib angenommen (Verus homo factus est ex anima rationali et carne compositus, Symbol. Lat. IV). An vielen Stellen nennt die heilige Schrift Christus den Menschensohn, einen Menschen (Joh. 8,40. 1 Tim. 2,5). Das Wort ist Fleisch geworden (Joh. 1,14). In diesem Ausdrucke, der die wahre Menschwerdung bezeugt, ist den Doketen (s. d. Art.) gegenüber die wahre Leiblichkeit Christi besonders hervorgehoben. Christus besitzt einen wahren menschlichen Leib (Joh. 19,38; 20,12. 1 Petr. 2,24) mit Fleisch und Blut (Joh. 6,55. Luk. 22,19. 20), mit allen lieblichen Organen (Matth. 26,7. Mark. 7,33. Luk. 2,21; 7.38. Joh. 8,6; 19,34; 20,27), mit leiblichem Ursprung (factus ex muliere [Gal. 4,4]; ex semine David secundum carnem [Rom. 1,3]), Wachstum, Bedürfnisse und Zustände (Luk. 2,52. Matth. 4,2. Joh. 4,6.7). Er hat wahrhaft in seinem Leibe gelitten, ist wahrhaft durch Trennung des Leibes und der Seele gestorben, ist wahrhaft leiblich auferstanden und hat die Apostel durch Sehen und Betasten von der Wahrheit seines Auferstehungsleibes überzeugt (Luk. 24,39). Ebenso klar bezeugt die Schrift das Vorhandensein der wahren und vollständigen menschlichen Seele in Christus, indem sie ihm die Eigenschaften, Tätigkeiten und Affekte der menschlichen Seele, Freude (Joh. 11,15), Traurigkeit (Joh. 11,33. 35. Matth. 14,34), Unwillen (Matth. 11,21. Joh. 2,14ff.), insbesondere einen wahren menschlichen Intellekt und Willen und deren Tätigkeiten zuschreibt. Dasselbe beweisen alle jene Tugenden und Tugendakte, welche Christus nur seiner menschlichen Seele nach eigen sein können, wie Gehorsam (Joh. 6,38. Luk. 2,49; 22,42), Demut (Matth. 11,29), Ehrfurcht, Anbetung, Bittgebet (Hebr. 5,7). Im Tode hat sich seine Seele, oder, was dasselbe ist, sein Geist vom Leibe geschieden (Matth. 27,50. Luk. 23,46. Joh. 19,30), ist zu den Vätern in die Unterwelt hinabgestiegen und ist vom Leibe bis zur Auferstehung getrennt geblieben.

Posted in Christenheit, Isa != Jesus | Verschlagwortet mit: , , , , , | 1 Comment »

Jesus ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes

Posted by deislam - 29. Oktober 2008

Der heilige Völkerapostel Paulus von Tarsus schreibt in seinem Brief an die Kolosser:

Brüder! Wir sagen Gott dem Vater Dank dafür, dass Er uns würdig gemacht hat, Anteil zu erhalten am Erbe der Heiligen im Lichte, dass Er uns der Gewalt der Finsternis entrissen und in das Reich Seines geliebten Sohnes versetzt hat. In Ihm [Christus] haben wir nämlich die Erlösung durch Sein Blut, die Nachlassung der Sünden. Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung; denn in Ihm ist alles erschaffen im Himmel und auf Erden, das Sichtbare und Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften, Fürstentümer oder Gewalten: Alles ist durch Ihn und für Ihn erschaffen worden. Er ist vor allem, und alles hat in Ihm Bestand. Und Er ist das Haupt des Leibes, das heißt der Kirche; denn Er ist der Anfang, der Erstgeborene unter den Toten. So sollte Er in allem den Vorrang haben; denn es gefiel Gott, in Ihm die ganze Fülle wohnen zu lassen und durch Ihn alles wieder mit Sich zu versöhnen, was auf Erden und was im Himmel ist, indem Er durch Sein am Kreuze vergossenes Blut Frieden stiftete: in Christus Jesus, unserem Herrn.

Der hl. Paulus legt uns dar, warum Christus unser wahrer König ist: Als unser und des Weltalls Schöpfer und Erlöser, als der Gesalbte des Herrn, Der alle Fülle der Gottheit in Sich trägt, als Haupt Seines Leibes auf Erden, Seiner heiligen Kirche, das alle Glieder leitet und mit Leben erfüllt.

Und die Präfation zum Christkönigs-Fest lautet:

In Wahrheit ist es würdig und recht, billig und heilsam, Dir immer und überall Dank zu sagen, heiliger Herr, allmächtiger Vater, ewiger Gott. Denn Du hast Deinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn Jesus Christus, den ewigen Priester und König des Weltalls, mit dem Öle der Wonne gesalbt. Er sollte Sich Selbst auf dem Altar des Kreuzes als makelloses Friedopfer darbringen und so gnadenvoll die Erlösung der Menschheit vollziehen. Und wenn Er einst alle Geschöpfe Seiner milden Herrschaft unterworfen hat, soll Er Deiner unendlichen Majestät ein ewiges, allumfassendes Reich übergeben: ein Reich der Wahrheit und des Lebens, ein Reich der Heiligkeit und der Gnade, ein Reich der Gerechtigkeit, der Liebe und des Friedens. Darum singen wir mit den Engeln und Erzengeln, mit den Thronen und Herrschaften und mit der ganzen himmlischen Heerschar den Hochgesang Deiner Herrlichkeit und rufen ohne Unterlass: Heilig, heilig, heilig, Gott, Herr aller Mächte und Gewalten. Erfüllt sind Himmel und Erde von Deiner Herrlichkeit. Hosanna in der Höhe. Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe.

Dazu unser Kommentar, vor allem an die Adresse der Muslime in aller Welt:
Die (wahren) Christen sind also (durch ihren Glauben und ihre treue Glaubensausübung) Menschen, die der Gewalt der Finsternis entrissen und in das Reich des geliebten (eingeborenen) SOHNES GOTTES versetzt (worden) sind. Nicht-Christen, also (auch) Muslime, sind demzufolge Menschen, die in der Gewalt der Finsternis sind und verbleiben und keinen Anteil haben am Erbe der Heiligen im Lichte, keine Erlösung durch Sein Blut, keine Nachlassung der Sünden, solange sie freiwillig und bewußt Anhänger des Islams, bzw. Anti-Christen bleiben (wollen). Denn als solche glauben sie ja nicht, weisen es vielmehr als Gotteslästerung weit von sich, dass JESUS das Ebenbild des unsichtbaren GOTTES, der Erstgeborene vor aller Schöpfung ist, dass in IHM, durch IHN und für IHN alles erschaffen wurde im Himmel und auf Erden, das Sichtbare und Unsichtbare, dass ER vor allem ist und alles in IHM Bestand hat, dass ER in allem den Vorrang hat und dass ER durch Sein am KREUZE vergossenes Blut Frieden, Versöhnung stiftete zwischen GOTT und den Menschen. Denn als Muslime glauben sie nicht, dass JESUS der ewige Priester und König des Weltalls ist und Sich als solcher Selbst auf dem Altar des KREUZES als makelloses Friedopfer darbrachte und so gnadenvoll die Erlösung der Menschheit vollzog. Sie wollen sich nicht Seiner milden Herrschaft unterwerfen; sie gehören deshalb auch nicht Seinem Reich der Wahrheit und des Lebens, der Heiligkeit und der Gnade, der Gerechtigkeit, der Liebe und des Friedens an.

Posted in Gottheit Christi, Isa != Jesus | Verschlagwortet mit: , | Leave a Comment »

 
%d Bloggern gefällt das: