ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

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Juden und Christen teilen gemeinsames biblisches Erbe, meint Erzbischof Zollitsch

Posted by deislam - 12. September 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10090906 – 09.09.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-21301?l=german

Grußwort des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch

BONN, 9. September 2010 (ZENIT.org/dbk.de).- Wir veröffentlichen das Grußwort des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, zum heutigen jüdischen Neujahrfest (Rosch haSchanah).
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שנה טובה!
Schanah tovah!

Sehr geehrte jüdische Schwestern und Brüder!

In diesen Tagen bereiten Sie sich auf das Neujahrsfest vor, mit dem das Jahr 5771 jüdischer Zeitrechnung beginnt. Zum Neuen Jahr übermittle ich Ihnen im Namen der Deutschen Bischofskonferenz und auch persönlich meine herzlichen Glück- und Segenswünsche. Möge Gott Ihnen und ganz Israel inneren und äußeren Frieden schenken!

Mit dem Neujahrsfest beginnen für Sie die Hohen Feiertage, die ganz im Zeichen von Umkehr und Versöhnung stehen. In den Gebeten und Lesungen der Liturgie werden die Gerechtigkeit und Barmherzigkeit Gottes gegenüber Israel und den Völkern in Erinnerung gerufen. In diesen Tagen der Besinnung ziehen Sie eine Bilanz des vergangenen Jahres, bedenken Sie die Ereignisse und Entwicklungen im Lichte des göttlichen Gerichts, um schließlich mit Gott und dem Nächsten versöhnt den Herausforderungen des neuen Jahres begegnen zu können.

Umkehr ist ein Schlüsselwort im biblischen Verständnis des Menschen. In seiner Lehrrede (Kap. 18) zeigt der Prophet Ezechiel, dass wir zwar nicht die Taten der Vergangenheit ungeschehen machen und ihre Wirkungen nicht einfach aufheben können. Aber unsere vergangenen Taten müssen nicht schicksalhaft unseren weiteren Lebensweg bestimmen. Gott hat uns vielmehr die Einsicht gegeben, unser Handeln moralisch zu bewerten, und die Kraft verliehen, dieser Einsicht gemäß unserem Leben eine neue Richtung zu geben. Dabei verändern wir auch uns selbst, schaffen uns „ein neues Herz und einen neuen Geist“, wie es Ezechiel am Ende seiner Lehrrede ausdrückt.

Umkehr bestimmt auch das Verhältnis der Kirche zur jüdischen Gemeinschaft in den vergangenen Jahrzehnten. Nach vielen Jahrhunderten der Missverständnisse und der Vorurteile, der versteckten und oft auch offenen Feindschaft gegenüber den Juden hat die katholische Kirche mit der Konzilserklärung Nostra aetate einen „unwiderruflichen Weg des Dialogs, der Brüderlichkeit und der Freundschaft eingeschlagen“, wie Papst Benedikt XVI. bei seinem Besuch der römischen Synagoge am 17. Januar 2010 hervorhob.

Wir wissen, dass es vielen Juden nicht leicht fiel, nach den Erfahrungen der vergangenen Jahrhunderte und vor allem nach der Schoah das Angebot des Dialogs anzunehmen. Umso dankbarer sind wir, dass in den vergangenen Jahrzehnten auf vielen Ebenen freundschaftliche Bande geknüpft werden konnten. Auf lokaler Ebene sind viele gemeinsame Aktivitäten entstanden. In kirchlichen Akademien und Bildungshäusern, auf Katholikentagen oder im Religionsunterricht haben die Themen des christlich-jüdischen Dialogs mittlerweile einen festen Platz. In diesen zahlreichen Begegnungen und in der Zusammenarbeit haben wir Christen das gemeinsame biblische Erbe neu entdeckt und den intellektuellen und spirituellen Reichtum des nachbiblischen Judentums kennen gelernt.

Auf der Ebene der Deutschen Bischofskonferenz führen wir regelmäßig Gespräche mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland und mit Vertretern der beiden Rabbinerkonferenzen. In diesen Gesprächen konnten auch schwierige Themen in gegenseitigem Respekt und wechselseitiger Wertschätzung erörtert werden. Auch dafür sind wir dankbar.
Ich versichere Ihnen, dass wir auch in Zukunft den Dialog und die Freundschaft von Christen und Juden nach Kräften fördern werden. Wir wollen Gemeinsames zum Ausdruck bringen, ohne Unterschiede außer Acht zu lassen. Ein aufrichtiger Dialog setzt den Respekt vor dem anderen voraus. Deshalb werden wir auch zukünftig gegen jede Form von Antijudaismus und Antisemitismus eintreten und der Leugnung der Schoah entschieden widersprechen.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie in den kommenden Tagen der Besinnung die Treue Gottes im Gebet und in der Gemeinschaft erfahren, und grüße Sie herzlich

Ihr
Dr. Robert Zollitsch
Erzbischof

Unser Kommentar:
Das Christentum hat vom „nachbiblischen Judentum“ nichts zu lernen und in ihm nichts zu entdecken. Da findet es nur missverstandenes, missratenes, verirrtes, verführtes, unerleuchtetes, verfälschtes, falsches „Judentum“. Das echte, von Gott inspirierte, behütete und geführte wahre Judentum findet man nur in der Kirche CHRISTI, im Neuen Israel, im Neuen Jerusalem. Das sollte eigentlich einem Bischof und Erzbischof klar sein. Aber nein, es darf offensichtlich nicht sein. Die meisten unserer Prälaten sind diesbezüglich mit Blindheit geschlagen. Sie haben „Wertschätzung“ für Unwertes, sie suchen „Gemeinsames“, wo es solches gar nicht geben kann, und pflegen nach Kräften Freundschaft mit denjenigen, die es sich verbitten, missioniert zu werden für Christus, für GOTT! „Er kam in Sein Eigentum, doch sie nahmen Ihn nicht auf“! Sie nehmen Ihn auch jetzt nicht auf, und Bischöfe wie Zollitsch stellen Ihn ihnen nicht einmal mehr als ihren alleinigen, einzigen Retter und Erlöser vor, ja sie stärken und bekräftigen, verhärten sie noch in ihrer Christus-Ablehnung und -Feindschaft. Sie werten das (nachbiblische) Judentum auf und das Christentum damit ab. Sie betrachten sie als ihre Schwestern und Brüder und segnen sie und wünschen ihnen Gottes Frieden, während sie oft nur Verachtung haben für ihre traditionsverbundenen Glaubensgeschwister, für jene, die nicht der Ansicht sind, dass die Kirche während vielen Jahrhunderten Missverständnisse und Vorurteile gegenüber den Juden gehabt habe, die auch heute noch felsenfest davon überzeugt sind, dass der HEILIGE GEIST Seine Gläubigen nicht jahrhundertelang irregeführt hat.  Wie sie sich doch täuschen, diese „Ober-Hirten“, die in Wirklichkeit Mietlinge und Verräter sind! Ihr vermeintlich „unwiderruflicher Weg des Dialogs, der Brüderlichkeit und der Freundschaft“ wird von CHRISTUS sicher in Bälde „widerrufen“ werden. Darauf sollen sie sich gefasst machen!

Eine Antwort to “Juden und Christen teilen gemeinsames biblisches Erbe, meint Erzbischof Zollitsch”

  1. […] (deislam.wordpress.com) […]

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