ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

„Das Verschwinden der Christen in Nahost wäre ein Verlust für die Muslime“, sagt Pater Samir Khalil Samir SJ

Posted by deislam - 11. September 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10091001 – 10.09.2010 (Einfügung von In-line-Links durch uns!)
Permalink: http://www.zenit.org/article-21307?l=german

Interview mit Pater Samir Khalil Samir über das Zusammenleben von Christen und Muslimen

ROM, 10. September 2010 (Zenit.org) .- Am morgigen Samstag wird weltweit der Anschläge vom 11. September 2001 gedacht, die nun neun Jahre zurückliegen. Der Ton zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen hat sich in diesem Jahr verschärft: In den USA rief der Charismatiker Terry Jones für den Gedenktag, der mit dem Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan zusammenfällt, zur Koranverbrennung auf. International bereitete dies größte Sorge um die Folgen so eines Aktes.

In Deutschland kritisierten Muslime Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wegen ihres Auftritts bei der Preisverleihung an den Mohammed-Karikaturisten Kurt Westergaard, der in dieser Woche mit dem Potsdamer Medienpreis M100 für Demokratie, Meinungs- und Pressefreiheit ausgezeichnet worden war. Das Medienereignis fand zudem inmitten einer neu aufgeflammten Debatte um die Integration von Muslimen statt, die sich über das Buch „Deutschland schafft sich ab“ des nun scheidenden Bundesbank-Vorstands Thilo Sarrazin entzündet hatte.
Über das Zusammenleben von Christen und Muslimen sprach in diesem Sommer ZENIT-Redakteur Mirko Testa mit dem Islamberater von Papst Benedikt XVI., Pater Samir Khalil Samir. Der ägyptische Jesuit lehrt katholische Theologie und Islamwissenschaften an der Universität St. Joseph in Beirut, ist Gründer der CEDRAC Forschungsinstitut und Autor zahlreicher Artikel und Bücher, darunter „100 Fragen zum Islam„, das voriges Jahr im Sankt Ulrich Verlag erschien.

Der innige Kenner beider Religionen hält das Zusammenleben von Christen und Muslimen für die Zivilgesellschaft grundsätzlich für vorteilhaft, weil die gegenseitige Hinterfragung durch den Anderen für den jeweiligen Glauben als Stimulus wirke und zu einem tieferen Verständnis führe. Pater Samir blickt auf die Koexistenz der beiden Religionsgemeinschaften aus der Perspektive eines orientalischen Christen sowie eines der hervorragendsten Kenner der gemeinsamen Glanzzeit der Beiden im 9. und 10. Jahrhundert. Die Christen im Osten haben Erfahrungen mit dem Islam, an denen die Christen im Westen stärker teilhaben sollten.

ZENIT: Welche Auswirkungen würde das Verschwinden der Kirchen im Nahen Osten auf die christliche und muslimische Welt haben?

–Pater Samir: Das Verschwinden der Kirchen des Nahen Ostens wäre zunächst einmal ein Verlust für das Christentum, weil, wie Johannes Paul II. sagte, die Kirche, wie der Mensch, mit zwei Lungenflügeln atmet: der östlichen und der westlichen. Nun sind die orientalischen Kirchen hier im Land Jesu entstanden, in den Gebieten des Nahen Ostens, wo Christus lebte. Und wenn diese Erfahrung, diese Jahrtausende alte Tradition verloren gegangen sein wird, dann wird dies ein Verlust für die ganze Kirche sein, und zwar sowohl für die Christen des Ostens als auch der westlichen Christen.

Doch es gibt noch mehr: Wenn Christen den Nahen Osten verlassen, mit anderen Worten, wenn die Muslime allein zurück bleiben, würde ein Element der Stimulation fehlen – faktisch vertreten durch das Element der Vielfalt, das Christen dazu beitragen können. Vielfalt des Glaubens, weil Muslime uns jeden Tag fragen: Wie kommt es, dass Sie sagen, dass Gott der Eine und Dreifaltige ist? Dies ist widersprüchlich. Und wir sagen: Wie kommt es, dass Sie sagen, dass Mohammed ein Prophet ist? Was sind für Sie die Kriterien der Prophezeiung? Hat Mohammed diese Kriterien erfüllt? Und was bedeutet es, dass der Koran von Gott stammt? In welchem Sinne kann man sagen, dass er auf Mohammed herab kam? Wir sagen, dass die Bibel göttlich ist, aber vermittelt durch menschliche Autoren, während die Muslime Mohammed Vermittlung herausnehmen möchten.

Diese Fragen, die sie an uns richten und die wir stellen, sind ein Anreiz, nicht nur für die Zivilisation, sondern auch für die Zivilgesellschaft. Es wäre ein großer Verlust, weil die Gefahr besteht, sich eine Gesellschaft herbei zu wünschen, einen Staat auf der Grundlage der Scharia, das heißt, auf etwas, das im siebten Jahrhundert in der Region der arabischen Halbinsel gegründet wurde, auch wenn für die Muslime die Scharia für alle Jahrhunderte und alle Kulturen als allgemeingültig und wahr gilt. Und dies ist das große Problem des Islam: Wie kann der Islam heute neu überdacht werden? Das Fehlen von Christen würde das Problem nur noch akuter machen.

ZENIT: Wird es irgendwann eine Aufklärung im Islam geben?

–Pater Samir: Für den Westen, für die Kirche, bedeutete die Aufklärung eine Erneuerung des Glaubensgeistes, der uns ermöglicht, uns durch die Kultur und die Kritik, die damit aufkamen, inspirieren zu lassen. Die Aufklärung bedeutete, pralles Licht auf die Realitäten der Glaubenswelt zu werfen. Das Risiko des Gläubigen ist es, nur aus dem religiösen Phänomen heraus zu starten, das eine partielle Erscheinung im menschlichen Leben und im Leben der Gesellschaft ist.

Wenn wir dieses religiöse Phänomen nicht mit der Wissenschaft konfrontieren, mit den Menschenrechten, mit der Entwicklung der Psychologie, der Geisteswissenschaften, mit den Kulturen der Welt, werden wir kein offenes Christentum haben, oder, in diesem speziellen Fall, einen offenen Islam.

Ihre Frage ist: Würde der Islam zu einer Aufklärung fähig sein? In der Theorie ja. Wir hatten ein Beispiel im 9. und 10. Jahrhundert. Damals gab es eine Aufklärung, die von syrischen Christen aus Syrien, Palästina und dem Irak inspiriert wurde, die die hellenische Kultur aufgenommen hatten, die sie weitergaben, übersetzten, kommentierten, und so Generationen von muslimischen Denkern schafften, die das Gleiche taten, indem sie es auf den Koran anwandten, auf ihre Dogmen und Traditionen.

Dieses Phänomen dauerte bis ins 11. Jahrhundert hinein an und dann schlief es langsam ein, denn es war eine islamistische Reaktion, die es in eine streng religiöse Reaktion übersetzte, wobei die Philosophie ausgeschlossen wurden, zum Beispiel, und auch die historische Religionskritik. Wenn dies weiterhin geschieht, wird es niemals eine Aufklärung geben. Eine Voraussetzung ist, dass Muslime zunehmend sich mit den Wissenschaften beschäftigen und einwilligen, den Text des Korans zu studieren wie die jede andere arabische Literatur auch, mit den gleichen Kriterien.

Das Hauptziel ist es, mit einer entzauberten Geschichte zu beginnen. Und ich hoffe, dass wir zu dieser kritischen und auch religiösen Lektüre des Koran gelangen werden: Glaube und Kultur, Glaube und Wissenschaft, Glaube und Vernunft. Dies war der wesentliche Punkt der Regensburger Rede vom 12. September 2006, und es wird weiterhin so sein, obwohl es ein Schock vor allem für viele Muslime war, und für bestimmte östlichen Christen, die kulturell islamisiert sind.

ZENIT: In welcher Weise könnte sich das Entstehen und die Verbreitung des Islam in den Heilsplan einfügen?

–Pater Samir: Das ist eine heikle, aber berechtigte Frage. Wir können es so ausdrücken: „Inwiefern hat der Islam im Plan Gottes einen Platz, vor dem Hintergrund dessen, was den Menschen an Wissen darüber gegeben worden ist?“

Im Laufe der Geschichte haben sich die Christen des Ostens oft diese Frage gestellt. Die Antwort der arabischen christlichen Theologen war: „Gott hat die Geburt des Islam erlaubt, um die Christen für ihre Untreue zu bestrafen.“ Ich denke, die Wahrheit über den Islam führt uns zurück auf die Spaltung zwischen den Christen der Ostkirche, eine Teilung, bei der oft nationalistische und kulturelle Motive hinter theologischen Formeln versteckt wurde. Diese Situation erschwerte es ihnen, die Frohe Botschaft den Völkern der Region zu verkündigen, etwas, das der Islam teilweise getan hat.

Islam diente dazu, den Glauben an den einen Gott zu bekräftigen, der Ruf uns ganz ihm zu widmen, unser Leben zu ändern, um ihn anzubeten. Es war eine gesunde Reaktion, in Kontinuität mit der jüdischen und christlichen biblischen Tradition. In Wirklichkeit aber, um dazu zu kommen, beseitigte es alles, was nur ein geringe Schwierigkeiten bereitete, besonders: die menschliche und zugleich göttliche Natur Christi, der eine und dreifaltige Gott, der Dialog und Liebe ist, und die Tatsache, dass Christus bis zum Tod am Kreuz gehorsam war, dass er sich selbst entäußerte, wie der heilige Paulus sagt, aus Liebe für uns.

Daher ist es eine rationalisierte Religion, nicht nach dem Geist und der göttlichen Vernunft, sondern in dem Sinne, dass er um diese Aspekte vereinfacht ist, die die menschliche Vernunft nicht fassen. Daher stellt sich der Islam als die dritte und letzte offenbarte Religion dar… und für uns ist er dies selbstverständlich nicht. Nachdem Christus – den der Koran als Wort Gottes anerkennt – ist es nicht zu begreifen, dass Gott ein anderes Wort, das des Koran gesandt hat.

Wenn der Koran mit dem Evangelium übereinstimmen und dazu diene, es zu klären, würde ich sagen: Warum nicht? Wie die Heiligen, die ein Licht auf das Evangelium und auf die Person Jesu werfen. Aber hier, nein: es befindet sich im Widerspruch. Deswegen kann ich nicht sagen, dass Gott einen Propheten geschickt hat, – der Mohammed sein könnte- mit einer neuen Offenbarung. Noch weniger kann ich über ihn sagen, er sei „das Siegel der Propheten“, khatam al-nabiyyin, wie der Koran sagt, nämlich, dass er die Offenbarung Christi korrigiert und ergänzt und zur Erfüllung führt.

ZENIT: Aber was ist dann der Platz des Islam in Gottes Plan?

–Pater Samir: Ich denke, dass er für uns Christen ein Anreiz ist, uns auf die Grundlage von allem zurückzuführen: Gott ist der Einzige, der letzte Wirklichkeit – was die fundamentale jüdische und christliche Bestätigung ist, die durch den Koran in der schönen Sure 112 aufgegriffen wird: „Ja, Gott ist der Einzige! Gott ist der Undurchdringliche!“ etc. eine Affirmation, die im modernen Leben Gefahr läuft, vergessen zu werden. Der Islam erinnert uns daran, dass, wenn Christus das Zentrum des christlichen Glaubens ist, er so immer in Beziehung mit dem Vater ist, um in der Einheit zu bleiben, auch wenn dem Koran nicht gelungen ist zu verstehen, was der Heilige Geist ist.

Wir werden jeden Tag von Muslimen über unseren Glauben befragt, und dies führt uns dazu, ihn ständig aus der Perspektive des Islam zu überdenken. Ich danke Muslimen für ihre Kritik, solange sie sie aus der Haltung der Reflexion äußern, und nicht um zu streiten. Ich würde sagen, das Gleiche gilt für Fragen der Christen.

Unsere Berufung, die von uns Christen des Ostens, ist es, mit den Muslimen zu leben, ob wir es wollen oder nicht. Es ist eine Mission! Es ist schwierig, aber wir müssen zusammen leben. Aus diesem Grund würde ich sagen, dass es den Muslimen zufällt, die christliche Präsenz zu verteidigen und Christen, die muslimische Präsenz zu verteidigen. Es ist in der Tat nicht Sache eines jeden Einzelnen von uns, uns selbst zu verteidigen, da dies zur Konfrontation führt.

Deshalb hoffe ich, dass die Nahost-Synode, die vom 10. bis 24. Oktober stattfinden wird, uns Christen des Westens und des Ostens helfen kann, aber dass sie vielleicht auch Muslimen hilft, die Bedeutung des göttlichen Plan zu überdenken, den wir in Freundschaft neu entdecken müssen und in Zeiten der Konfrontation: Warum sind wir zusammen in diesem Land des Nahen Ostens, das das Land Jesu ist – gewiss – aber auch das Land von Moses und Mohammed? Dieses Land muss wirklich zum „Heiligen Land“ werden.

[Übersetzung aus dem Englischen und Bearbeitung:  Michaela Koller]

Unser Kommentar:
„Gott hat die Geburt des Islam erlaubt, um die Christen für ihre Untreue zu bestrafen.“
Das gilt heute noch. Gott hat das selbstverständlich nicht geplant, sondern nur zu geschehen erlaubt. Gott plant keine Übel; Er lässt sie nur zu und sieht sie voraus; die Geburt und das Wachstum und der Fortbestand des Islams ist aber ein Übel, ein großes sogar, ein immenses heute! Mit den Muslimen zu leben, ist weder eine Berufung noch eine Mission, wenn das Zusammenleben mit ihnen nicht benutzt wird, sie für Christus zu gewinnen. Das Heilige Land ist nur heilig, insofern es das Land der wahren Gottesoffenbarung, das Land des verheißenen Messias und des Mensch gewordenen Gottessohnes JESUS CHRISTUS und Seines Erdenwandels und Seiner Kirchengründung und -Aussendung ist. Mit und durch Mohammed und seinem Anhang wird kein Land, wird gar nichts heilig! Das Verschwinden der Christen aus dem Heiligen Land ist für alle Einwohner dieses Gebietes ein Riesenverlust, auch für die Muslime, aber natürlich nicht für sie „als Muslime“, sondern als Menschen, die durch den anti-christlichen und damit anti-göttlichen Islam verführt sind und es durch die Abwesenheit von Christen noch in höherem Maße sind. Der Islam kann für uns Christen kein „Anreiz sein, uns auf die Grundlage von allem zurückzuführen“. Dass Gott der Einzige ist, die „letzte“ (besser: die eigentliche, wesentliche) Wirklichkeit, glaubt, bekennt und lehrt das Christentum vor dem und außerhalb des Islams und ohne ihn. Und Gott ist nicht „der Einzige“, wie ihn der Islam versteht, sondern der Dreifaltige, der Dreipersönliche, eine „Affirmation“, die (vor allem) im modernen „christlichen“ Theologenleben mehr und mehr „vergessen“ wird. Gott ist auch nicht der „Undurchdringliche“ wie das der Islam sieht, sondern Er ist der „Geheimnisvolle“, für uns Erdenmenschen nur bruchstückhaft Erfassbare. Aber wir Christen können in und mit CHRISTUS, der ja GOTT und Mensch und eins mit dem Heiligen Geist ist, tief in das göttliche Geheimnis eindringen, wozu der Islam überhaupt nicht fähig ist.

3 Antworten to “„Das Verschwinden der Christen in Nahost wäre ein Verlust für die Muslime“, sagt Pater Samir Khalil Samir SJ”

  1. Martina said

    Pater Samir fällt seit langem vor allem dadurch auf, dass er weder den Islam, noch seine eigene Religion verstanden hat. Es ist himmelschreiend, wenn ein katholischer Pater auf Koransuren zurückgreift, um Gott zu erklären. Koransuren erklären ausschließlich Allah und dessen Vorgaben an seine Gläubigen. Allah ist aber eben nicht Gott. Der wahre Gott ist dreifaltig, was wir sicher durch seine Offenbarung wissen, Allah ist laut Koran nur einer und ausdrücklich nicht dreifaltig, daher auch nicht Gott.
    Es ist auch schlimm, dass der Pater seinen Glauben ständig aus der Perspektive des Islam überdenken muß, wenn Moslems ihn fragen, anstatt sie darüber aufzuklären, dass sie schlicht und einfach einem Irrglauben anhängen, und dass es wohl schlecht um sie aussieht, wenn sie weiter so nachdrücklich leugnen wollen, dass Jesus Christus die zweite Person in Gott ist. Eine Mission ist nicht das Zusammenleben mit Moslems, sondern wenn man ihnen das Evangelium Christi bringt.

  2. P. Samir Khalil SAMIR, SJ said

    Martina, je tombe par hasard sur cette page. Permettez-moi un commentaire.
    1. Vous semblez dire qu’un chrétien ne peut pas citer le Coran pour parler de Dieu. Si le texte cité énonce quelque chose de vrai, quel mal y a-t-il? Les Pères de l’Eglise ont toujours cité les auteurs grecs païens, et les Pères de l’Eglise syriaque et arabe ont toujours cité certains versets du Coran quand ils rejoignent l’Evangile. Jean-Paul II et Benoît XVI, entre autres, ont cité le Coran dans le même sens. Le principe catholique est clair: tout ce qu’il y a de bon et de positif dans les autres traditions religieuses, l’Eglise le loue.
    2. Je n’ai pas compris votre problème avec Allah. Allah n’est pas musulman. Bien avant la naissance de l’Islam, les chrétiens ont prié Allah, qui signifie „Dieu“ en arabe, comme pour vous „Gott“. Certes, notre compréhension de Dieu n’est pas identique à celle des musulmans. Pour nous il est Amour, et donc Trinité; ce que les musulmans ne comprennent pas. Mais il s’agit toujours d’Allah! Je me demande d’ailleurs si tous les chrétiens qui utilisent le mot „Gott“ le comprennent de la même manière!
    3. Vous dites: „Es ist auch schlimm, dass der Pater seinen Glauben ständig aus der Perspektive des Islam überdenken muß, wenn Moslems ihn fragen, anstatt sie darüber aufzuklären, dass sie schlicht und einfach einem Irrglauben anhängen“. Martina, quand je parle à un enfant, je pars de son langage et de sa mentalité, pour lui faire comprendre qui est Dieu: je ne lui fais pas un discours philosophique. Quand je parle à un athée, je ne lui dis pas „la Bible nous dit que …“, mais je pars de ce qui pour lui, athée, est significatif, pour l’amener à l’Evangile. Quand je parle au musulman, je pars du Coran et des traditions musulmanes, pour l’amener à l’Evangile et à Jésus-Christ. La polémique ferme les coeurs; le dialogue part de l’autre pour trouver une base commune, pour arriver au Christ de l’Evangile.
    Je prie Dieu que nous tous, chrétiens, quelle que soit notre situation, nous nous préoccupions d’annoncer l’Evangile et Jésus-Christ à nos frères musulmans qui sont en Europe. Ils ont le droit de connaître l’Evangile, et c’est notre devoir de le leur présenter en sorte qu’il puisse l’accueillir. Que faisons-nous pour cela?
    Père Samir Khalil Samir, jésuite

    • deislam said

      @P. Samir Khalil Samir, #2:
      Ein herzliches „Vergelt’s Gott“, Pater Samir Khalil Samir, für diese sachliche Antwort (an Martina). Wir unsererseits nehmen dazu wie folgt Stellung:
      Ein Christ, und gar ein Geistlicher, ein christlicher Theologe, ein Missionar, sollte keinesfalls aus dem Koran zitieren, „um [zu Muslimen] von Gott zu reden“; denn der Koran ist nicht das Werk eines Philosophen, eines menschlichen Verfassers, sondern – im Glauben eines Muslims – das unveränderbare, unmittelbar von Gott selbst herabgesandte Offenbarungs- und Rechtleitungs-Wort, das in totaler Opposition steht zur Heiligen Schrift . Der Text des Korans enthält selbstverständlich viele Stellen, die vergleichbar sind mit biblischen Aussagen. Deswegen sind sie aber nicht wahr und nicht gut. Denn sie dienen ausschließlich dem Unwahren und Unguten, dem Wider-Göttlichen! Darum soll ein Christ nach dem Geheiß und Auftrag Christi die Nicht-Christen nach Seinem Evangelium und den Weisungen des Heiligen Geistes lehren, das heißt: allein aus dem schöpfend, was der Dreieine Gott den Menschen zum Heil geschaffen, bewirkt, geoffenbart, gelehrt, angeordnet, vorgelebt hat. Mit Zitaten aus dem Koran und aus den Hadithen kann man keinen Muslim zum wahren Christus führen. Oder wieviele Muslime haben Sie damit tatsächlich schon zum Gottmenschen bekehrt?
      Was „Allah“ vor Mohammed einmal bedeutet haben mag, ist unerheblich. Tatsache ist, dass die Muslime „Allah“ als Gottesbezeichnung für sich beanspruchen, und zwar zunehmend exklusiv. Sollen sie denn ihren „Gott“ auch in nicht-arabischer Sprache „Allah“ nennen; wir machen ihnen dies nicht streitig. Denn ihr „Allah“ ist nun einmal nicht GOTT, hat nichts gemein mit unserem Dreieinigen HERRN und GOTT.
      Deshalb: ja, verkünden Sie unerschrocken und unverblümt und unverkürzt das Evangelium Jesu Christi. Tatsächlich haben sie, die Muslime, überall auf der Welt, auch da, wo das Unrechtssysstem der Scharia herrscht, das göttliche Recht, dieses zu kennen, und ist es Ihr und unsere Pflicht, es ihnen so zu präsentieren, dass sie es annehmen können. Und dazu gehört, dass man ihnen von allem Anfang an klipp und klar sagt, dass ihre Religion eine teuflische Totalverfälschung der einzig wahren Religion, der CHRISTLICHEN, ist!

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