ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Papst Benedikt XVI. bittet Kirchen sich für Diskriminierte und Verfolgte zu öffnen

Posted by deislam - 3. August 2010

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG10080205 – 02.08.2010
Permalink: http://www.zenit.org/article-21191?l=german

Papst Benedikt XVI. bittet Kirchen sich für Diskriminierte und Verfolgte zu öffnen
Gebetsanliegen im Monat August

ROM, 2. August 2010 (ZENIT.org).- In diesem Monat August betet Benedikt XVI. dafür, „dass die christlichen Kirchen bereit sind, ihre Türen all jenen zu öffnen, die durch Diskriminierung wegen ihrer Rasse oder Religion, durch Hunger und Kriege gezwungen sind, in andere Länder auszuwandern“.

So lautet das allgemeine Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für August 2010, das sich rund 50 Millionen Laien, Ordensleute, Priester und Bischöfe aus aller Welt zu Eigen machen. Im Rahmen des Gebetsapostolats tragen sie jeden Monat ihre Gebete und Opfer für die Person und die Anliegen des Papstes vor Gott.

Ist es nicht eigenartig, dass wir diese Fürbitte so formulieren? Das ist also unsere Not: die Kirche bekennt, sie ist nicht die Wohnung aller, sie ist nicht bereit, allen die Tür zu öffnen, mehr noch: ihre Türen stehen nicht offen!

Wenn wir dem Zeugnis der Heiligen Schrift glauben, dann ruft Gott uns leidenschaftlich auf, einander Raum zu schenken – tagtäglich -, Fremde willkommen zu heißen, sie teilnehmen zu lassen an unserem Leben. Er ruft uns auf, konkrete Wege zu finden, Fremden Gastfreundschaft zu schenken, ungeachtet der Kosten. Gott ruft uns heraus aus den Räumen, in denen wir uns so komfortabel eingerichtet haben. Das ist eine unbequeme Wahrheit.

Im Buch Levitikus heißt es: „Der Fremde, der sich bei euch aufhält, soll euch wie ein Einheimischer gelten, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid selbst Fremde in Ägypten gewesen.“ (Lev 19,34) Die Israeliten haben am eigenen Leib erfahren, was es heißt, Fremde zu sein, im Exil zu leben, das Leid der Entwurzelung zu erfahren, so dass sie nicht mehr fähig waren, das Lied des Herrn zu singen: „Wie können wir singen die Lieder des Herrn, fern, auf fremder Erde?“ (Ps 137,4) Die Erfahrung des Lebens in der Fremde führte dazu, dass viele Gesetze erlassen wurden, wie Gastfreundschaft gewährt werden soll und was mit dem geschieht, der sie nicht gewährt. Die Strafe kommt einer Exkommunikation gleich (Dtn 27,19)! Es scheint da einen Zusammenhang zu geben: Einen Fremden aufnehmen (oder auch nicht) bedeutet Gott aufnehmen (oder auch nicht).

Jesus, der selbst keinen Platz hat, um sein Haupt hinzulegen, der in seiner Heimatstadt nicht akzeptiert ist, betont immer wieder, dass wir andere so willkommen heißen, wie Gott uns willkommen heißt. Er kehrt das Gesetz der Gegenseitigkeit (ich grüße dich, du grüßt mich, ich lade dich ein, du lädst mich ein…) um in das Mandat uneingeschränkter Gastfreundschaft denen gegenüber, die sie nie erwidern, geschweige denn, „bezahlen“ können. Er stellt die Welt auf den Kopf – sehr zur Irritation und zum Ärgernis seiner Zuhörer!
Da hilft der Fremde, der Samariter, dem unter die Räuber Gefallenen. (Vgl. Lk 10)Da berichtet Jesus, was geschieht, wenn die eigenen Ressourcen nicht bereitwillig mit den Armen geteilt werden. (Vgl. die Parabel vom reichen Mann und Lazarus, Lk 16)Da entscheidet sich Jesus; er geht ins Haus des Zollpächters Zachäus – „ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein“ -, um mit ihm zu essen und ihm zuzusprechen: „Heute ist diesem Haus das Heil geschenkt worden.“ (Vgl. Lk 19)Er verheißt allen Anteil an seinem Leben, die ihn (obwohl sie es nicht wussten!) willkommen geheißen haben in dem letzten seiner Brüder und der letzten seiner Schwestern, nämlich den Fremden, Armen und Ausgestoßenen. (Vgl. Mt 25)

Wir haben keinen Mangel an Fremden, die wir willkommen heißen und aufnehmen können in unsere „Wohnung“. Die globale Migrationsbewegung stört das Leben, das wir eingerichtet haben, sie ist eine enorme Herausforderung. Die Staaten antworten mit immer strengeren Gesetzen, die die Migranten in unserer Mitte isolieren und dafür bestrafen, dass sie ihr Heimatland verlassen haben, verlassen mussten. Oft wird ihre Menschenwürde verletzt.

Wenn wir Fremde willkommen heißen, ihnen Gastfreundschaft schenken und solidarisch mit ihnen sind, wenn wir auf ungerechte Gesetze hinweisen, dann verrichten wir Gottes Werk. Gastfreundschaft ist keine gesellschaftliche Nettigkeit, ist alles andere als bequem, Gastfreundschaft ist eine Herausforderung. Sie erfordert eine Art göttlicher Betroffenheit, eine verschwenderische Offenheit für Fremde wie für Nachbarn und sogar gegenüber Feinden. Unsere Regierungen beurteilen diese Haltung vielleicht als gefährlich, aber in Gottes Augen steht Gastfreundschaft über der eigenen Sicherheit.

Eine amerikanische Schwester, die sich dafür einsetzt, dass afrikanische Flüchtlinge in Kalifornien eine neue Heimat erhalten, erzählt folgende Begebenheit. Einer der Flüchtlinge hatte entdeckt, dass die katholischen Kirchen die meiste Zeit verschlossen sind. Er fragte besorgt: „Wo werden Reisende während der Nacht schlafen?“

Sind echte Gastfreundschaft und ein herzliches Willkommen möglich, wenn wir unsere Besitztümer schützen müssen? In einem Gedicht von D. H. Lawrence, in Anlehnung an Gen 18, heißt es (frei übersetzt): „Was ist es, das Klopfen? Was ist es, das Klopfen an die Tür des Nachts? Es ist jemand, der uns Unheil bringt. Nein, nein, es sind drei fremde Engel. Lass‘ sie herein, lass‘ sie herein“.

Für die Kirche, die wir sind, ist es eine Herausforderung, aber auch ein großes Privileg, Wege zu finden, Gottes bedingungsloses Willkommen, seine grenzenlose Liebe zu allen Menschen in unserer zerrissenen Welt zu inkarnieren. Wenn wir unsere Türen öffnen, werden wir erfahren, dass wir Gott in unser Leben eingeladen haben. Und Gott, den wir nicht erkannt haben, wird beginnen, für uns zu sorgen. Er wird sich gürten, uns zu Tisch bitten und uns bedienen. (Vgl. Lk 12,37) Unvorstellbare Zuwendung Gottes!

[Ilse Beckmann SSpS, Kommentar zur Missionsgebetsmeinung August 2010 aus der Zeitschrift „Die Anregung“, Ausgabe 4/2010, Steyler Verlag, Nettetal]

Unser Kommentar:
Der Papst, der Führer der Christenheit soll also, „die christlichen Kirchen“ gebeten haben, „ihre Türen all jenen zu öffnen, die durch Diskriminierung wegen ihrer Rasse oder Religion durch Hunger und Kriege gezwungen sind, in andere Länder auszuwandern“!?
Diese Formulierung als Missionsgebetsmeinung ist aber höchst verdächtig. Das kann doch der Papst so nicht gemeint, gesagt oder geschrieben haben. Und tatsächlich, wenn man der Sache nachgeht, dann findet man schnell heraus, dass diese „Ilse Beckmann SSpS“ entweder die italienische Sprache nicht beherrscht oder aber durch eine „eigenwillige“ Übersetzung und Ausgestaltung den Sinn der Intention absichtlich verdreht. Sie fragt: „Ist es nicht eigenartig, dass wir diese Fürbitte so formulieren? Das ist also unsere Not: die Kirche bekennt, sie ist nicht die Wohnung aller, sie ist nicht bereit, allen die Tür zu öffnen, mehr noch: ihre Türen stehen nicht offen!“ „Die katholischen Kirchen sind die meiste Zeit verschlossen“, lässt sie – zur Bekräftigung – einen afrikanischen Flüchtling „entdecken“. Und das Ganze läuft dann darauf hinaus, dass sich die katholischen Christen allerorten endlich daran machen sollen, ihre Kirchengebäude statt die meiste Zeit zu verschließen vielmehr allen Diskriminierten, also allen Ausweis- und Obdachlosen als Aufnahme- und Unterkunftsort öffnen sollen, und das im Auftrage des Papstes! Unsere geweihten Gotteshäuser sollen also in Zukunft – (auch) um die strenger werdenden Gesetze der Staaten zu umgehen – „mit verschwenderischer Offenheit“ als Gaststätten und Herbergen und Wohnungen für die bedürftigen Flüchtlinge dienen, erst so würden wir Christen Gottes Willen erfüllen. Bei der gähnenden Leere, die in bald den meisten Gotteshäusern die meiste Zeit herrscht, ist es gut vorstellbar, dass diese heiligen Gebäude mehr und mehr entsakralisiert und umfunktioniert werden. An (zu) vielen Orten ist das schon längst Tatsache geworden. (Siehe dazu die schon über Jahre andauernde gut dokumentierte und bebilderte Berichterstattung im Blog http://cathcon.blogspot.com/Als Beispiele vor allem (1): http://cathcon.blogspot.com/2009/04/desecration-of-desecration-in-brussels.html und (2): http://cathcon.blogspot.com/2008/04/asylum-seekers-desecrate-catholic.html!)
Nun hat aber Papst Benedikt XVI. diese Missionsfürbitte gar nicht so formuliert. Der authentische italienische Originaltext lautet wie folgt:
‚Perchè la Chiesa sia la ‚casa‘ di tutti, pronta ad aprire le sue porte a quanti sono costretti dalle discriminazioni razziali o religiose, dalla fame e dalle guerre ad emigrare in altri Paesi“. Richtig übersetzt besagt das: „Dass die Kirche das ‚Haus‘ sein möge für alle, bereit, ihre Türen (Tore, Pforten) all jenen zu öffnen, die infolge Diskriminierung wegen ihrer Rasse oder Religion, wegen Hunger und wegen Kriegen gezwungen sind, in andere Ländern auszuwandern.“ Also, der Papst spricht nicht von „Kirchen“, sondern von der Kirche, und damit meint er die katholische Kirche als Ganzes, und darunter versteht er die Menschen der Kirche, die Glieder der Kirche, die Gläubigen: sie mögen bereit sein, ihre Türen zu öffnen, nicht die Türen der Kirchengebäude, sondern die Türen ihrer Häuser oder Wohnungen. (Siehe: La Vigna del Signore)
Es gibt allerdings noch viel mehr zu sagen zu diesem über die vatikannahe Nachrichtenagentur ZENIT.ORG verbreiteten tendenziösen Artikel. Auch wenn man die Gebetsmeinung des Papstes richtig interpretiert, kann sie so undifferenziert wie sie ist nicht nicht unwidersprochen hingenommen und als christlich und katholisch akzeptiert werden. Wir Christen sind keineswegs religiös-moralisch verpflichtet, uns und all das Unsrige ohne Unterscheidung und Auslese all jenen (weit) zu öffnen, die wegen der angeführten Gründe in unsere Länder einwandern. Viele Migranten geben diese Not- und Zwangsgründe nur vor. Würden sich zudem alle echt als Gäste benehmen und sich mit diesem Status zufrieden geben, würden sie sich ihrem Gastland und Gastvolk anpassen, würden sie sich einordnen und nicht schon nach kurzer Frist gleiche Zivil-Rechte beanspruchen, wären sie auch bereit, das Land, sobald es geht, wieder zu verlassen, dann könnte man ja großzügig und tolerant sein. So wie das aber heute und schon eine lange Zeit abläuft, geht es nicht (weiter). Unsere Staaten reagieren auf die vielen Missstände jetzt mit etwas strengeren Gesetzen, aber viel zu lange waren sie zu wenig streng. Gerade die kulturelle, religiöse Überfremdung kann nun schon nicht mehr rückgängig gemacht werden. Vor allem das massenweise Eindringen von erklärten Anti-Christen in unsere Völker wirkt sich nach und nach katastrophal auf unsere von unseren frommen Vorfahren auferbaute und ererbte Kultur aus.

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