ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Die Konzilserklärung über die Religionsfreiheit „Dignitatis Humanae“ (3)

Posted by deislam - 16. Mai 2009

Wie gesagt, es ist ein kapitaler Fehler, in einem christlichen, katholischen, vatikanischen, päpstlichen Dokument von „den Religionen“ zu sprechen, die im Kollektiv „der Religion“ zusammen gesehen und -beurteilt werden als ein Wert, ja Wertvolles, als ein Gut und Positivum, wie im Abschnitt 3: „Es geschieht also ein Unrecht gegen die menschliche Person und gegen die Ordnung selbst, in die die Menschen von Gott hineingestellt sind, wenn jemand(em) die freie Verwirklichung der Religion in der Gesellschaft verweigert wird…“ oder in Abschnitt 4: „Die Sozialnatur des Menschen wie auch der Religion selbst verlangt religiöse Gemeinschaften“ und: „Schließlich ist in der gesellschaftlichen Natur des Menschen und im Wesen der Religion selbst das Recht begründet, wonach Menschen aus ihrem eigenen religiösen Sinn sich frei versammeln oder Vereinigungen für Erziehung, Kultur, Caritas und soziales Leben schaffen können“.
Denn „im Wesen der Religion selbst“ ist ihre Einzigkeit begründet wie auch im Wesen Gottes Seine Einzigkeit begründet ist. Es gibt folglich nur eine einzige Religion, die wesentlich Religion ist, das heißt: übernatürlicher Lebensstrom von Gott zum Menschen und vom Menschen zu Gott. Und diese eine und einzige wahre Religion darf nicht auf ihre unwesentlichen, nurmenschlichen, bloßnatürlichen, irdischen Konstrukte und Pseudo- und Nachahmerprodukte herabgestuft und ihnen gleichgestellt werden. Die Menschen können „aus ihrem eigenen religiösen Sinn“ die Religion nicht schaffen; sie können sich ihr nur öffnen und sie annehmen und erfassen; denn sie ist eine Gnadengabe Gottes. Die einzig mögliche Religion setzt den einzig möglichen Gott voraus. Alle Bürger aller Staaten, und damit auch alle Regierenden und Verwaltenden, haben (also) die selben religiösen Pflichten und Rechte, „die aus der Treue der Menschen gegenüber Gott und seinem heiligen Willen hervorgehen“. Ihre „Menschenrechte“ sind nur dann „unverletzlich“, wenn sie den Gesetzen, dem Willen des einen, einzigen, wahren Gottes und Seiner Religion entsprechen. In einer richtigen, gerechten, gottkonformen Rechtsordnung des Staates kann deshalb zurecht immer nur der einen einzigen Religion und religiösen Gemeinschaft „spezielle bürgerliche Anerkennung gezollt werden“. „Gegen den Willen Gottes und gegen die geheiligten Rechte der Person und der Völkerfamilie gehandelt“ wird somit immer (vor allem) dann, „wenn auf irgendeine Weise Gewalt angewendet wird zur Zerstörung oder Behinderung der (einen und einzigen wahren, der christlichen) Religion, sei es im ganzen Menschengeschlecht oder in irgendeinem Lande oder in einer bestimmten Gemeinschaft“.
So wie es nur eine einzige wahre Religion gibt, die christliche, so gibt es auch nur ein einziges objektives gottgemäßes „Sittengesetz“, das christliche. Die „personale und soziale Verantwortung“, „Gerechtigkeit und Menschlichkeit“ definieren sich anhand dieses allgemeingültigen, universalen, göttlichen Sittengesetzes, das eingebettet ist in die eine und einzige wahre Religion. Der Gebrauch der personalen und sozialen Freiheit(en) innerhalb der menschlichen Gesellschaft ist deshalb den „umgrenzenden Normen“ dieses einen wahren Sittengesetzes unterworfen. Es steht also der christlichen Staatsgewalt, und nur ihr, zu, der bürgerlichen Gesellschaft (für die pflichtgemäße Wahrung der öffentlichen Sittlichkeit) den Schutz zu gewähren gegen Missbräuche, „die unter dem Vorwand der Religionsfreiheit vorkommen können“. Denn „Menschen, die die Dinge (nach eigener Entscheidung) im Licht der Wahrheit beurteilen, ihr Handeln verantwortungsbewusst ausrichten und bemüht sind, was immer wahr und gerecht ist, zu erstreben, ordnen sich gerne gemäß der wahren sittlichen Ordnung der (gerechten) gesetzlichen Autorität unter und leisten ihr bereitwillig den schuldigen Gehorsam.

3 Antworten to “Die Konzilserklärung über die Religionsfreiheit „Dignitatis Humanae“ (3)”

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  2. […] (1)„, „Die Konzilserklärung über die Religionsfreiheit (2)„, „Die Konzilserklärung über die Religionsfreiheit (3)„, „Die Konzilserklärung über die Religionsfreiheit (4)“ und unsere […]

  3. […] des II. Vatikanischen Konzils. (Siehe dazu unsere Stellungnahmen: Erster Teil, Zweiter Teil, Dritter Teil, Vierter Teil!) Die katholischen Christen weltweit (vom Papst über die Bischöfe und den ganzen […]

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