ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Die Konzilserklärung über die Religionsfreiheit „Dignitatis Humanae“ (2)

Posted by deislam - 30. April 2009

Wie in unserem Teil 1 schon einleitend gesagt, ist es für Christen und namentlich für die Führerschaft der Christenheit völlig verfehlt, davon auszugehen, dass der „Staat“ weltanschauungsneutral zu sein hat. Der „Staat“ (der Staatsapparat) wird gebildet, verwaltet und geführt von Menschen. Und da GOTT der Schöpfer, Eigentümer, Erzieher, Lehrer und Richter aller Menschen ist, gibt es keine Menschen, die außerhalb Seiner Oberhoheit und Seines Einflusses stehen, die Ihm gegenüber „neutral“ sein können/dürfen, auch wenn sie im Dienste des Staates, also ihrer Mit-Menschen, ihre Funktion(en) ausüben. Der Wesenszweck der staatlichen Gewalt besteht nicht in der Sorge nur für das zeitliche Gemeinwohl, sondern in der Sorge für das umfassende Gemeinwohl mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln, wobei das Gemeinwohl eben nicht auf ein zeitliches beschränkt werden kann. Das Wohl des Einzelnen wie das Gemein-Wohl umfasst immer das Gesamt-Wohl des Menschen: Leib und Seele, Zeit und Ewigkeit, Diesseits und Jenseits, Erde und Himmel. Jeder Staat, jede Gesellschaft besteht (ausschließlich) aus Menschen, die zum ewigen glückseligen Leben mit Gott berufen sind, und die – wenn sie dieses Ziel nicht anstreben und nicht erreichen – ein ewiges unseliges („un-wohles“, unheiles, unheiliges) Leben in Gottferne erleiden müssen. Der „Staat“ hat also die Aufgabe, mit seinen zeitlichen und irdischen Mitteln nebst der Ermöglichung eines geordneten, friedlichen, ersprießlichen Zusammenlebens das rechte, richtige, wahre religiöse (und sittliche) Leben der Bürger anzuerkennen, zu schützen, zu fördern, zu begünstigen und dementsprechend das falsche, irrige, schein- und anti-religiöse, gemein-schädliche Leben in der Öffentlichkeit möglichst zu verhindern und wenn nicht verhinderbar, höchstens (in Grenzen) zu tolerieren.

Die Sozialnatur des Menschen wie auch der Religion verlangt gewiss (religiöse) Gemeinschaft(en). Und den einzelnen Menschen kommt zwar die Freiheit als Freisein vom Zwang, „in religiösen Dingen“ (auch) nach ihrem irrigen Gewissen zu handeln, zu, aber nur persönlich und privat, nicht öffentlich. In Gemeinschaft und öffentlich zu agieren, darf ein nach Gottes Gesetzen konstituierter und geführter Staat jenen nicht gestatten, die Seine (Gottes) Gesetze und Gebote missachten und verachten. Das heißt: Gemeinschaften, die das ewige Heil behindern oder verhindern, steht nicht rechtens die Freiheit zu (wie es in DH Abschnitt 4 heißt), „sich gemäß ihren eigenen Normen zu leiten, der Gottheit in öffentlichem Kult Ehre zu erweisen, ihre Glieder durch Unterricht zu unterstützen und jene Einrichtungen zu fördern, in denen die Glieder zusammenarbeiten, um das eigene Leben nach ihren religösen Grundsätzen zu ordnen“; denn die „Gottheit“ falscher Religionen ist eben nicht die wirkliche, wahre Gottheit; sie ist immer eine (bloße) menschliche Einbildung, ein Phantasieprodukt, ein Zerrbild, ein Idol, ein Abgott, ein Götzenbild, und damit ist ein ihr geltender Kult nicht Verehrung „der Gottheit“, sondern Verunehrung des einzig wahren Gottes, ja letztlich (sträfliche) Gotteslästerung. In gleicher Weise steht solchen pseudoreligiösen Gemeinschaften auch nicht das Recht zu, „ihre eigenen Amtsträger auszuwählen, zu erziehen, zu ernennen und zu versetzen, mit religiösen Autoritäten und Gemeinschaften in anderen Teilen der Erde in Verbindung zu treten, religiöse Gebäude zu errichten und zweckentsprechende Güter zu erwerben und zu gebrauchen“. Und sie haben auch nicht das Recht, „keine Behinderung bei der öffentlichen Lehre und Bezeugung ihres Glaubens in Wort und Schrift zu erfahren“. Sie müssen nach Gottes Gesetz vielmehr mittels staaticher Vorschriften und Gesetze („durch Mittel der Gesetzgebung und durch verwaltungsrechtliche Maßnahmen“) daran gehindert werden.

Die Familie ist „eine Gesellschaft eigenen und ursprünglichen Rechtes“. Ihr steht tatsächlich das Recht zu, ihr häusliches religiöses Leben unter der Leitung der Eltern in Freiheit zu ordnen. Das gilt jedoch nur für die Familie, die diesen Namen verdient, die wirklich eine solche ist, nämlich eine Familie nach dem Willen und den Gesetzen Gottes, ihres Ursprungs. Eine Schein-Familie, eine Familie, die die göttlichen Kriterien nicht erfüllt, die den Anordnungen Gottes widerspricht, hat in einer gottgewollten und gottwohlgefälligen zivilen Ordnung kein eigenes und ursprüngliches Recht. Deren Eltern haben kein Recht, „die Art der religiösen Erziehung ihrer Kinder gemäß ihrer eigenen (irrigen) religiösen Überzeugung zu bestimmen, in Freiheit Schulen und andere Erziehungseinrichtungen zu wählen“. Und die Rechte solcher Eltern werden nicht verletzt, wenn deren Kinder „gezwungen werden, einen Schulunterricht zu besuchen, der der (irrigen) religiösen Überzeugung der Eltern nicht entspricht“; denn kein Mensch hat vor Gott das Recht, andere Menschen, auch die eigenen Kinder, zu verführen, vom Unterricht über die wahre Religion abzuhalten und auszuschließen.

Advertisements

4 Antworten to “Die Konzilserklärung über die Religionsfreiheit „Dignitatis Humanae“ (2)”

  1. Real said

    Nach der Ausführung hier, frage ich mich als Christ, in welcher Hinsicht, sind wir dann besser als der „Böse“ Islam? Dieser Text führt nur noch einmal die selbe Boniertheit des Islams wieder! Der Mensch soll wieder seine eigne Autorität an Gott verlieren, weil er dessen GEschöpf ist, und nichts außer ihm, kann sein? Sind das nicht Sprüche eines radikal-islamistischen Immans? Hatten wir das nicht schon im Mittelalter, an der Spitze der GEwalt die Kirche stand, sie missbrauchte, sich jeder Schandtat vor Gott rechtfertigte und sich die Lehre Gottes zurechtbog?

    JA und bringt den Konzilstext nicht aus dem Kontext, so was ist gar nicht redlich…

  2. Mensch said

    @ Real
    Ich frage mich, was du für ein Christ bist.
    Wärst du wirklich gläubig, würdest du diese Frage nicht stellen.
    Du unterstellst hier, dass der Mensch seine Autorität an Gott verliert.
    Grundsätzlich verliert man nichts, wenn man an Gott glaubt, sondern gewinnt Friede und Freiheit durch das Evangelium.

    Der gläubige Mensche lebt im Sinne Jesu. Gott steht an erster Stelle, er ist die Autorität.
    Der von ihm geschaffene Mensch ist nichts, kann nichts und lebt nicht ohne die Gnade und Liebe von Gott. So hat der Mensch in seinem Sinne zu handeln.

    Kurz zur Geschichte:
    Die Kirche stand nicht alleine an der Spitze der Gewalt. Du hast keine Ahnung von Geschichte und urteilst hier einfach alles ab.
    Was damals geschah hat nichts, bzw. wenig mit dem wahren Glauben zu tun. Der Staat und die Kirche hatten früher eine Vereinbarung.
    Der kirchlichen Obrigkeit kam die Aufgabe zu, vermutete Straftaten (Ketzerei) auszufroschen und zu verurteilen, während die weltliche Obrigkeit für die Vollstreckung des Urteils zu sorgen hatte.
    Die weltliche Obrigkeit, die sich als Schutzherrin der Kirche verstand und die Auflehnung gegen die christliche Religion als Bedrohung der christlichen Gesellschaft ansah, war an der Verfolgung der Häteriker in hohem Maße interessiert und drängte in der Folgezeit auf einen Ausbau der Inquisition.

    Die Kirche hat selbstverständlich ihr Bedauern über die damaligen Zustände geäußert. Rückgängig ist es nicht zu machen.
    Die Inqiusition wurde im 18. Jahrhundert abgeschafft.

  3. […] die 4 Folge-Artikel „Die Konzilserklärung über die Religionsfreiheit (1)„, „Die Konzilserklärung über die Religionsfreiheit (2)„, „Die Konzilserklärung über die Religionsfreiheit (3)„, „Die […]

  4. […] humanae“) des II. Vatikanischen Konzils. (Siehe dazu unsere Stellungnahmen: Erster Teil, Zweiter Teil, Dritter Teil, Vierter Teil!) Die katholischen Christen weltweit (vom Papst über die Bischöfe und […]

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: