ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Kardinal Meisner: Fasching macht lebenstüchtig und lebensfroh

Posted by deislam - 14. Februar 2009

Aus ZENIT.org: ZG09021205 – 12.02.2009
Permalink: http://zenit.org/article-17081?l=german

Kardinal Meisner: Fasching macht lebenstüchtig und lebensfroh

Karneval hat seine Wurzeln in der Kirche

KÖLN, 12. Februar 2009 (ZENIT.org).- Es gibt Regionen in Deutschland, wo gesagt wird, dass es fünf Jahreszeiten gibt: Frühling, Sommer, Herbst, Winter und Karneval. „Die fünfte Jahreszeit heißt Fasching, Karneval oder Fastnacht. Sie beginnt bei uns in jedem Jahr am 11.11. um 11.11 Uhr“, sagen die Rheinländer.

So ist es auch der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner, der jährlich den Startschuss zur Karnevalssaison in der Domstadt gibt. Einen Tag vor der offiziellen Proklamation des neuen karnevalistischen Dreigestirns hält der Erzbischof nun seit drei Jahren ein feierliches Pontifikalamt im Kölner Dom, und dies vor Tausenden von Karnevalisten.

Die Predigt endete in jedem Jahr mit einem beherztem „Kölle Alaaf“. Die Fürbitten lesen Prinz, Bauer und Jungfrau vom designierten Dreigestirn.

Das Wort „Karneval“ entstammt dem Lateinischen „carne vale“, zu Deutsch: „sich vom Fleisch verabschieden“. Damit ist die Nacht vor Beginn der 40-tägigen Fastenzeit gemeint, also der Karnevals- oder Faschingsdienstag. In manchen Regionen heißt sie auch Fastnacht. In Bayern hingegen spricht man vom „unsinnigen Dienstag“.

Kardinal Meisner betonte in seiner Predigt, der Karneval habe seine Wurzeln in der Kirche. Er habe sich dem Ziel verschrieben, die Menschen einmal aus der Alltäglichkeit ihres Lebens herauszuheben und es mit anderen Augen sehen zu lassen. Der Glaube verleihe ihnen dabei „Flügel, die den Menschen über sich selbst hinaustragen, so dass er lebenstüchtig und lebensfroh ist“. Um Distanz zu sich selbst zu gewinnen, sei es sinnvoll, sich im Karneval zu kostümieren und in eine andere Rolle zu schlüpfen, so der Kardinal.

Die „jecke Messe“ mit dem Erzbischof fand zum dritten Mal statt und gehört damit laut Festkomitee zum „Brauchtum“ der Stadt. Es sieht den Gottesdienst als Chance, den Kölner Karneval für noch mehr Menschen zugänglich zu machen und die Wurzeln des Karneval zu erklären.

Von der Fastenzeit sind nach altem christlichem Glauben die Sonntage ausgeschlossen. Und so errechnet sich jährlich der Aschermittwoch, der die Fastenzeit einläutet.

Vor Aschermittwoch wird vielerorts in deutschen Landen noch mal kräftig gefeiert und vor allem reichlich gegessen. So brauchten in früheren Zeiten die Menschen ihre restlichen Wintervorräte auf, die nach manch langem Winter zur Neige gingen beziehungsweise gehen sollten.

So richtig Karneval feiert man seit dem Mittelalter. Im 13. und 14. Jahrhundert gehörten Gastmähler, Trinkgelage, Reiterspiele und Tanz zu den Bräuchen dieser fünften Jahreszeit. Die Art der Festlichkeiten hat sich seitdem kaum verändert: Mit Tanz, Spiel, Umzügen und Verkleidungen wird in den Tagen vor der Fastenzeit die bestehende Ordnung weitgehend außer Kraft gesetzt.

Gelassen darf der Christ sich in der Faschingszeit entspannen, denn er weiß: „Der liebe Gott ist allmächtig, weiß alles, sorgt sich um alles, und erhält es.“ Aber noch wichtiger ist es für einen echten Karnevalisten, zu beherzigen: „Vergiss nie, dass nicht du der Allmächtige in Person bist.“

Unser Kommentar:
Wie „pastoral“, wie „seel-sorgend“, wie „seelenheil-, wie gottesgebot-besorgt“ ist doch dieser Kardinal! Wie „hirten-pflichtbewusst“! Er heißt seine Schafe, sich „gelassen zu entspannen in der Faschingszeit“. Er gibt sogar den Startschuss zu dieser „ausgelassenen“, „die bestehende Ordnung weitgehend außer Kraft setzenden“ Zeit. Er hält dazu „ein feierliches Pontifikalamt“, eine „jecke Messe“ im Kölner Dom, „dies vor Tausenden von Karnevalisten“! (Vor einem Jahr schmunzelte er: er habe zwar bei seinem letzten Rombesuch vergessen, Papst Benedikt XVI. diesbezüglich um Erlaubnis zu fragen, mache es aber trotzdem.) Um Distanz zu sich selbst zu gewinnen, sei es sinnvoll, sich im Karneval zu kostümieren und in eine andere Rolle zu schlüpfen. Der Karneval habe sich dem Ziel verschrieben, die Menschen einmal aus der Alltäglichkeit ihres Lebens herauszuheben und es mit anderen Augen sehen zu lassen. Der Glaube verleihe ihnen dabei „Flügel, die den Menschen über sich selbst hinaustragen, so dass er lebenstüchtig und lebensfroh ist“.
Was geschieht nun aber wirklich an einem solchen (heutigen) Karneval? Verabschiedet man sich damit vom Fleisch? Indem man (vor dem Fasten) nochmals ergiebig Fleisch isst? Nein, man gibt sich vielmehr „seinem Fleische“ hin. Die Devise heißt: Ausgelassenheit, Narrentreiben, Sichaustoben, Sündhaftes nicht meiden, sondern ausgiebig tun. Eigentlich für einmal all das so richtig in vollen Zügen verkosten und genießen, was sonst (vor allem für Christen) sittlich verboten ist.
Fliehet die Unkeuschheit„, schreibt der Apostel Paulus. „Jede (andere) Sünde, welche der Mensch begeht, bleibt außerhalb des Leibes; wer aber Unkeuschheit treibt, sündigt gegen den eigenen Leib. Oder wißt ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt, den ihr von Gott habt? Wisst ihr nicht, dass ihr nicht euch selbst gehört? Denn um hohen Preis seid ihr erkauft. Verherrlichet Gott [und traget ihn] in eurem Leibe!“ (Paulus 1. Kor., 6, 18-20) „Wie am Tage lasst uns ehrbar wandeln, nicht in Schmausereien und Trinkgelagen, nicht in Ausschweifung und Unzucht, nicht in Streit und Eifersucht. Ziehet vielmehr den Herrn Jesus Christus an und pfleget den Leib nicht so, dass dessen Begierden geweckt werden.“ (Paulus, Römer, 13, 13-14) „Die Werke des Fleisches sind: Unzucht, Unkeuschheit, Schamlosigkeit, Wollust, … Trunkenheit, Schlemmerei und dergleichen. Was ich euch schon zuvor gesagt, wiederhole ich: Die solches treiben, werden das Reich Gottes nicht erben.“ (Paulus, Galater, 13, 19-21)
Das den Menschen zum Beginn der „Faschingszeit“ in Erinnerung zu rufen, wäre die Pflicht eines Kardinals (Bischofs, Priesters, ja jedes einzelnen erwachsenen Christen!) Joachim Meisner aber geleitet seine „Kölschen Jecken“ mit geistlicher Assistenz und Ermutigung „in die heiße Phase der fünften Jahreszeit“. Für ihn sind Karnevalisten Menschen, die „kreuzfidel, das heißt fröhlich, gläubig und treu“ sind; denn wer sich Gott nahe fühle, habe allen Grund, fröhlich zu sein. Für uns Christen gehe es im Karneval um eine oft vernommene biblische Aufforderung „Fürchte dich nicht!“. Gott nehme uns die Angst und gebe uns damit gleichsam das Lachen. Für den Kardinal sind Karneval und Dom nicht voneinander zu trennen. Ohne einander fehle beiden etwas. „Christen setzen sich die Narrenkappe auf und bekunden damit ihre Freiheit, die sie als Kinder Gottes haben und die ihnen ein herzliches Lachen erlaubt, wissen sie sich doch in Gottes Hand!“
Mit solchen Worten beschönigt, übertüncht, ent-sündigt, ent-schuldigt der Kardinal letztlich, wenn selbst unbeabsichtigt, das hinter einer scheinbar bloß heiteren, fröhlichen Oberfläche geschehende GOTT-Verletzende, GOTTES-FURCHT-Zerstörende, MENSCHEN-SEELEN-Verderbende. Möge der vom Papst kürzlich so hochgelobte Kirchenfürst (siehe unseren Kommentar zum Artikel „Kardinal Meisner und der missbrauchte Kölner Domplatz“) seinen eigenen letztjährigen Satz tiefer überdenken: „Die andere Beziehung des Narren ist traditionell folgende: Wenn der Mensch sich von Gott entfernt, macht er sich gleichsam zum Narren. Deswegen finden sich unter den traditionellen Kostümen so oft Figuren, die die Menschen dem Reich des Bösen zuordnen.“

Lesen Sie dazu:

Advertisements

Eine Antwort to “Kardinal Meisner: Fasching macht lebenstüchtig und lebensfroh”

  1. Herr Meisner,
    sollten Sie das gesagt haben was hier steht,
    dann muss ich Ihnen mitteilen im Namen und Geist Jesu Christi, dass Sie in diesem Moment das Volk,
    „Zum Götzendienst und Abgötterei aufrufen“.
    Was der Schöpfer- Gott und Schöpfer- Geist mit solchen anmaßenden und selbstberufenen Bischöfe, Priester und Könige getan hat, können Sie unter dem Alten Testament einsehen.
    Tue Buße und bekehre Dich zu Gott, denn Dein Maß der Sünde ist voll, spricht der HERR und wahre Gott! Peter Semenczuk
    Autor und Herausgeber christlich-theologischer Publikationen im Internet und Selbstverlag:
    UMSONST, wie Christus seinen Jüngern geboten hat.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: