ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Kardinal Schönborn: Christen verbeugen sich vor ihren jüdischen Wurzeln

Posted by deislam - 27. Januar 2009

Aus ZENIT.org: ZG09012613 – 26.01.2009
Permalink: http://www.zenit.org/article-16939?l=german

Holocaust-Gedenktag: Christen verbeugen sich vor ihren jüdischen Wurzeln

Brief von Kardinal Schönborn an Oberrabbiner Eisenberg

WIEN, 26. Januar 2009 (ZENIT.org).- Der Wiener Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn hat dem Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg im eigenen Namen und im Namen aller anderen österreichischen Bischöfe aus Anlass des morgigen internationalen Holocaust-Gedenktags seine tief empfundene Anteilnahme im Hinblick auf das Schicksal der Opfer und der Überlebenden der Shoah bekundet.

Wie die Pressestelle der Erzdiözese Wien heute berichtete, bekräftigt Kardinal Schönborn in dem Schreiben: „Es ist beschämend und beängstigend, dass es immer noch Stimmen gibt, die öffentlich die Shoah leugnen und das Existenzrecht des jüdischen Volkes in Frage stellen.“ Der von den Nationalsozialisten in Gang gesetzte industrielle Massenmord an den jüdischen Menschen bleibe „eine schmerzliche Wunde und eine Schande Europas“. Auch Christen seien an diesem Großverbrechen beteiligt gewesen oder hätten „weggesehen“; es habe „Gerechte unter den Völkern“ gegeben, die unter Einsatz ihres Lebens jüdische Menschen retteten. „Aber es waren zu wenige.“

Ein Christ, der seinen Glauben ernst nehme, „kann sich nur in Dankbarkeit und Ehrfurcht vor den jüdischen Wurzeln des Christentums verbeugen – und vor den Menschen, die diese Wurzeln repräsentieren“, betont Kardinal Schönborn. Aus diesem Grund würden die christlichen Kirchen in Österreich seit einigen Jahren jeweils am 17. Januar einen „Tag des Judentums“ als Einbegleitung der „Weltgebetswoche für die Einheit der Christen“ begehen. Dieser Termin wolle das Bewusstsein „wach rufen und wach halten“, dass die ersehnte Einheit der Christen nur im Festhalten an den gemeinsamen Wurzeln im Judentum angestrebt und erbetet werden kann.

Viele Jahrhunderte hindurch seien sich die Christen dieser Tatsachen nicht bewusst gewesen, stellt Kardinal Schönborn fest. Nach der furchtbaren Katastrophe der Shoah hätten die Christen erkannt, dass auch sie Schuld auf sich geladen haben. „Die Erklärungen des Zweiten Vatikanischen Konzils und der Päpste haben inzwischen allen Katholiken deutlich gemacht, dass die Besinnung auf die jüdischen Wurzeln des Christentums auch die Zuneigung zum zeitgenössischen Judentum beinhaltet.“ Dies sei umso wichtiger in einer Zeit, in der die dramatischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten „immer wieder die Gefahr mit sich bringen, dass die alten antisemitischen Vorurteile in neuem Gewand ihre verderbliche Wirkung entfalten“.

Abschließend stellt Kardinal Schönborn fest: „Ich versichere Sie, sehr geehrter Herr Oberrabbiner, am Internationalen Holocaust-Gedenktag meines Gebets für die jüdischen Opfer und Überlebenden. Mein Gebet gilt auch dem Frieden im Heiligen Land. Mögen wir alle, Juden, Christen und Muslime, lernen, wie wir im Sinn von Gerechtigkeit für alle mit den Menschen in diesem Land solidarisch sein können.“

Unser Kommentar:
Wir sind Christen, katholische Christen, und wir sind es ganz. Und dennoch haben wir nicht „erkannt, dass auch wir (kollektiv) Schuld auf uns geladen haben“. Man kann doch nicht den Christen anlasten, was (viele) vereinzelte Christen Verfehltes, Sündhaftes tun. Die Katastrophe der Shoah, die in keiner Weise geleugnet werden soll, ist nicht durch Christen verursacht worden, sondern durch Un-Christen, nicht durch die Kirche, sondern durch Kirchen-Feinde. Das lässt sich gut nachweisen anhand von zeitgenössischen Dokumenten, z.B. der katholischen Zeitschrift „Ecclesiastica“, insbesondere anhand der Hefte vom 22. September 1934 bis 22. Dezember 1934. Die katholische Kirche hat sehr früh schon die Gefahren erkannt, die dem Nationalsozialismus Hitlers innewohnten und hat entschieden und deutlich in aller Öffentlichkeit Widerstand angemeldet. Hitler war aber ein raffinierter Heuchler und Betrüger. Das Reichskonkordat war eine Frucht seiner Verstellungskünste. Der Vatikan hat da (aus heutiger Sicht) den schwerwiegenden Fehler gemacht, dass er dem Verbot politischer Betätigung für Kleriker zugestimmt hat. In solch turbulenten Zeiten ist es erst recht wichtig, dass die Geistlichkeit sich zum politischen Geschehen ungehindert äußern kann. Sie hat ja die Aufgabe, das Volk zu führen und zu leiten und darf sich niemals auf den geistlichen Bereich zurückziehen und das politische Geschehen den Nicht-Kirchlichen, ja sogar den Kirchen-Feinden überlassen. Das kam dann auch faktisch einer totalen Trennung von Kirche und Staat gleich. Die katholische Kirche hat aber den Auftrag des HERRN, das REICH GOTTES im Staat und für den Staat zu errichten. Die christliche Religion muss alle Bereiche durchdringen, auch alle sogenannt „weltlichen“; denn CHRISTUS WILL UND MUSS HERRSCHEN!

Kann ein Christ, der seinen Glauben ernst nimmt, „sich nur in Dankbarkeit und Ehrfurcht vor den jüdischen Wurzeln des Christentums verbeugen – und vor den Menschen, die diese Wurzeln repräsentieren”? Gewiss, wenn man unter „jüdischen Wurzeln des Christentums“ Gottes Heilstaten an und mit seinem Bundesvolk, die Hinterlassenschaften der  Patriarchen und Propheten und aller Gerechten des Alten Bundes und sie selbst versteht. Die Menschen, die diese Wurzeln repräsentieren sind nicht die heutigen Juden, sondern die Juden, die vor Christus an den VERHEISSENEN CHRISTUS glaubten und die Juden, die nach Christus CHRISTEN geworden sind. Das sind z.B. sämtliche Apostel Christi, das ist die Heiligste Jungfrau Maria, der heilige Joseph, der heilige Völkerapostel Paulus, das sind die jüdischen heiligen Männer und Frauen. Das sind z.B. Joachim und Anna, Zacharias und Elisabeth, Johannes der Täufer. Die heutigen Juden und alle Juden, die seit Jesus Christus bewusst nicht Christen werden woll(t)en, repräsentieren die un- und irrgläubigen Juden, die fleischlichen, nicht geistlichen Nachkommen Abrahams. Vor diesen können wir, die wir unseren Glauben ernst nehmen,  uns also nicht verbeugen. Wer dies aber tut, wie ein Kardinal Schönborn, der beweist damit, dass er seinen Glauben nicht ernst nimmt. Die „Besinnung auf die jüdischen Wurzeln des Christentums“ kann und darf eben gerade nicht „auch die Zuneigung zum zeitgenössischen Judentum beinhalten“, sondern muss uns immer wieder bewusst machen, dass dieses aktuelle Judentum das von JESUS CHRISTUS VERURTEILTE JUDENTUM ist. Es ist und bleibt das ANTI-CHRISTLICHE Judentum, die ERZFEINDIN DER KIRCHE CHRISTI. Was die katholische Kirche seit dem II. Vatikanum mit ihrem Dialog mit dem Judentum tut, ist ein Beschreiten eines Neu- bzw. Irr-Weges in krankhafter Verblendung. Es scheint noch einiges an Erschütterungen zu brauchen, bis Papst und Bischöfe merken, dass sie sich damit in eine Falle des Teufels manoevriert haben. Die Greueltaten der Nationalsozialisten an den Juden kann und muss man dennoch in aller Klarheit verurteilen. Falsch aber und „beschämend und beängstigend“ ist es, beim bald schon obsessiv werdenden Gedenken daran immer die Christen mit zu beschuldigen und statt die Christen gegenüber jüdischen Anfeindungen zu verteidigen, sie quasi per Kirchengebot noch zu verpflichten, den Juden, diesen Widerstreitern Christi und damit GOTTES,  Dankbarkeit und Ehrfurcht und Zuneigung zu bezeigen.

4 Antworten to “Kardinal Schönborn: Christen verbeugen sich vor ihren jüdischen Wurzeln”

  1. Daniel Wotziak said

    „Wir sind Christen, katholische Christen, und wir sind es ganz. Und dennoch haben wir nicht “erkannt, dass auch wir (kollektiv) Schuld auf uns geladen haben”. Man kann doch nicht den Christen anlasten, was (viele) vereinzelte Christen Verfehltes, Sündhaftes tun. Die Katastrophe der Shoah, die in keiner Weise geleugnet werden soll, ist nicht durch Christen verursacht worden, sondern durch Un-Christen, nicht durch die Kirche, sondern durch Kirchen-Feinde.“

    Dasselbe wird Dir ein Muslim sagen, wenn er auf Terroranschläge/Ehrenmorde/etc. angesprochen wird, die von einem angeblichen Muslimen begangen wurden. Nehme einfach Deinen Satz und ersetze (katholische) Christen durch Muslime und Shoah durch Terroranschlag/Ehrenmord etc.

  2. Mensch said

    Man sollte das „Vorkommen“ mit Juden und vielen anderen Menschen unter Hitler nicht verdrängen und die Menschen immer wieder daran erinnern.
    Aber irgendwann muss Schluss sein, den Deutschen nach so vielen Jahren immer wieder die Schuld an dem Verbrechen anzulasten.
    Ein Hintergrund ist sicher auch dieser, Deutschland mit dem Hinweis „Schuld“ zu erinnern, damit Gelder fließen. Es sind Milliarden Euros verschenkt und Mahnmäler aufgestellt worden, obwohl Deutschland die Schulden über den Kopf wachsen/gewachsen sind.
    Wie viele andere Länder begingen Völkermord oder sonstige verwerfliche Verbrechen an Menschen, die bis heute present sind und an eine Wiedergutmachung bis heute nicht gedacht wird?

    Warum sollte ich mich als Christ vor den jüdischen Wurzeln verbeugen? Als Hintergrund/Schuld wegen dem Holocaust? Wenn das der Grund ist, hört es jetzt aber auf!

  3. DEISLAM/Mensch sagt:
    “Wir sind Christen, katholische Christen, und wir sind es ganz. Und dennoch haben wir nicht “erkannt, dass auch wir (kollektiv) Schuld auf uns geladen haben”. Man kann doch nicht den Christen anlasten, was (viele) vereinzelte Christen Verfehltes, Sündhaftes tun. Die Katastrophe der Shoah, die in keiner Weise geleugnet werden soll, ist nicht durch Christen verursacht worden, sondern durch Un-Christen, nicht durch die Kirche, sondern durch Kirchen-Feinde.”

    Mit Äußerungen wie dieser schrammt man an der Shoah-Leugnung nur um Bruchteile eines Millimeters vorbei. Vor allem stehen sie in keinerlei Bezug zu den Worten unseres Wiener Erzbischofs (!!!), der vielmehr schreibt: „Auch Christen seien an diesem Großverbrechen BETEILIGT GEWESEN oder hätten „WEGGESEHEN“; es habe „Gerechte unter den Völkern“ gegeben, die unter Einsatz ihres Lebens jüdische Menschen retteten. „Aber es waren zu wenige.”

    DEISLAM/Mensch sagt:
    „Aber irgendwann muss Schluss sein, den Deutschen nach so vielen Jahren immer wieder die Schuld an dem Verbrechen anzulasten.“

    Ein trauriges „Argument“ ist das,noch dazu eine „absolute“ Forderung, die in unserem Glauben ohnehin keinen Platz hat: Letztgültige Worte sind dem Menschen NICHT möglich, und wenn sie doch gesprochen werden, so geschieht dies außerhalb des Glaubens. Das sage ich übrigens als Österreicher, dessen Landsleute (zur Zeit des Nationalsozialismus) der Kardinal wohl als erste Adressaten meint.

    DEISLAM/Mensch sagt:
    „Warum sollte ich mich als Christ vor den jüdischen Wurzeln verbeugen? Als Hintergrund/Schuld wegen dem Holocaust? Wenn das der Grund ist, hört es jetzt aber auf!“

    Was macht es für einen Sinn, christliche Texte zu verbreiten, und sie dann unaufrichtig zu interpretieren??? Der Kardinal sagt (siehe oben im Artikel): „Ein Christ, der seinen Glauben ernst nehme, „kann sich nur in Dankbarkeit und Ehrfurcht vor den JÜDISCHEN WURZELN DES CHRISTENTUMS verbeugen – und vor den Menschen, die diese Wurzeln repräsentieren”, betont Kardinal Schönborn. Aus diesem Grund würden die christlichen Kirchen in Österreich seit einigen Jahren jeweils am 17. Januar einen „Tag des Judentums“ als Einbegleitung der “Weltgebetswoche für die Einheit der Christen” begehen. Dieser Termin wolle das Bewusstsein „wach rufen und wach halten”, dass die ersehnte Einheit der Christen nur im Festhalten an den gemeinsamen Wurzeln im Judentum angestrebt und erbetet werden kann.“

    Diese Worte und der das Datum des 17. Januar sind KEINE Antwort auf die Shoah, sondern konkrete Schritte der Ökumene unter den christlich-jüdischen Religionen! Es geht um unsere „älteren Brüder im Glauben“, um nichts anderes.

  4. Mensch said

    @ zeitzubeten
    das was ich geschrieben habe, hat nichts mit Religion zu tun. Und Deislam hat damit auch nichts zu tun. Es hat nichts mit der Aussage des Kardinals oder irgendeinem anderen Artikel zu tun.
    Aussage „2“ bezieht sich nur auf das Wort „Holocaust“, das immer wieder aufkommt. Wieviele andere Länder haben genauso viel Schuld auf sich geladen? Da können wir beim Völkermord an den Armeniern durch die Türkei anfangen oder der Völkermord in Ruanda, die rote Khmer in Kambodscha mit 1-2 Mill. tote Menschen…. Wo bleiben da die öffentlichen Diskussionen, jahrzehntelange Schuldzuweisungen und Wiedergutmachungen von den nachfolgenden Generationen..?

    Im Übrigen stammt dein erster kopierter Absatz von Daniel Wotziak und nicht von Deislam oder von mir.

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