ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Am 17. Januar zum 10. Mal „Tag des Judentums“

Posted by deislam - 14. Januar 2009

Aus ZENIT.org: ZG09011404 – 14.01.2009
Permalink: http://www.zenit.org/article-16819?l=german

Am 17. Jänner 2009 feiern die Kirchen in Österreich zum 10. Mal den „Tag des Judentums“

Lehr- und Lerntag für die Kirchen – eine ökumenische Initiative

WIEN 14. Januar 2008 (ZENIT.org).- Seit zehn Jahren wird in Österreich am „17. Januar – Tag des Judentums“ gefeiert. Ein Gedenktag, der in Italien schon Jahrzehnte praktiziert worden war. Im Jahr 1997 schließlich wurde seine Einführung durch Vermittlung der ökumenischen Dialoggruppe „Teshuvà“ aus Mailand in die zweite Europäische Ökumenische Versammlung in Graz eingebracht.

Auf Iniatiative des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit und Prof. Alfred Raddatz griff der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich diese Anregung auf. Seit 2000 steht der „Tag des Judentums“ nun im liturgischen Kalender aller Kirchen.

Metropolit Michael Staikos schrieb bei der Einführung: „Die jahrhundertelange Verfolgung der Juden durch Christen macht es notwendig, dass auf dem Weg der Buße und der Neubesinnung eine Haltung gegenüber den Juden heranreift, die dem Evangelium entspricht. Der Tag des Judentums ist also ein Besinnungstag für Christen.“ Der Tag des Judentums wird heute ebenfalls in Polen und in den Niederlanden begangen.

Vor der „Weltgebetswoche für die Einheit der Christen“ feiern die Kirchen, was sie alle vereint und trägt: Die Verwurzelung im Judentum und die Weggemeinschaft mit den jüdischen Gemeinden heute. Es ist ein „Lehr- und Lerntag“, an dem die Christen und die Kirchen Gott danken, dass sie durch Jesus an den Verheißungen des erwählten Volkes Israel teilhaben dürfen (vgl. die Ansprache Benedikt XVI. vor der jüdischen Gemeinde in Paris am 12.09.2008).

“Ihr Heiden, freut euch mit seinem Volk!“ fordert der Apostel Paulus jene auf, die an Christus glauben (Röm 15,10), gibt die Vereinigung für Christen und Juden im Vorfeld des Gedenktages zu bedenken. „Wenn die Kirchen über ihr Verhältnis zum Judentum nachdenken, gilt es immer auch daran zu erinnern, wie jüdisches Leben und Glauben durch die Theologie und Predigt in der Geschichte verachtet wurden und dafür Buße zu tun. Doch im Zentrum steht eine erneuerte christliche Identität, die ihre Stärke aus der reichen gemeinsamen Tradition mit dem Judentum schöpft“.

Helmut Nausner, Präsident des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit, betont zum Jubiläum den Schwerpunkt der Erinnerung und Buße: „Der Tag des Judentums hat sich als eine gute ökumenische Herausforderung bewährt. Die regelmäßige gemeinsame Vorbereitung auf diesen ökumenisch gesetzten Tag hilft, die Trägheit der Herzen zu überwinden, die lieber vergessen wollen. Die Israelvergessenheit der Christen ist noch lange nicht überwunden.“

Martin Jäggle, Vizepräsident des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit wünscht, die Verbindung zum Judentum sollte im christlichen Feiern und in der Verkündigung noch viel selbstverständlicher werden: „Es ist ein wichtiges Zeichen, dass es den Tag des Judentums bereits in einigen Ländern und auch in Österreich gibt. Er konnte aber noch nicht zu einem selbstverständlichen Teil des christlichen und kirchlichen Lebens werden.“

Die interreligiöse christlich-jüdische Gebetsstunde gemeinsam mit der jüdischen Reformgemeinde Or Chadasch findet morgen am Donnerstag, den 15. Januar in der evangelischen Kirche Am Tabor in Wien Leopoldstadt statt.

In Linz hält Prof. Ewald Volgger am 15. Januar an der Katholisch Theologischen Privatuniversität einen Vortrag über „Antijudaismen in der römisch-katholischen Liturgie“. In der Salzburger Dombuchhandlung sprechen am selben Tag die methodistische Pastorin Esther Handschin, der Neutestamentler Professor Peter Arzt-Grabner und Koordinierungsausschuss-Geschäftsführer Markus Himmelbauer über „Paulus
nach 2000 Jahren: Brücke oder Hindernis im christlich-jüdischen Dialog?“

Unser Kommentar:
Wir Christen hätten also (endlich) zu lernen vom Judentum, uns neu zu besinnen auf unsere „Verwurzelung im Judentum“ und Gott zu danken, dass wir „durch Jesus an den Verheißungen des erwählten Volkes Israel teilhaben dürfen“, unsere Identität zu erneuern und zu stärken durch ein Schöpfen aus der reichen gemeinsamen Tradition; denn wir hätten die Juden jahrhundertelang verfolgt und eine Haltung gezeigt, die dem Evangelium nicht entspricht. Jüdisches Leben und Glauben sei durch die Theologie und Predigt in der Geschichte verachtet worden, und dafür gelte es, Buße zu tun. Unsere Israelvergessenheit sei noch lange nicht überwunden. Auch der Apostel Paulus fordere uns Heiden-Christen doch auf, uns mit seinem Volk zu freuen“ (Röm. 15.10) Und um die Antijudaismen in der römisch-katholischen Liturgie (endlich) auszumerzen, die hauptsächlich zurückzuführen sind auf (einen bis dato falsch verstandenen) Paulus, muss fortan der „Tag des Judentums“ im liturgischen Kalender aller Kirchen seinen festen Platz haben und als Besinnungs-, Lehr- und Lerntag gefeiert werden, damit unsere Verbindung zum Judentum noch viel selbstverständlicher, zu einem selbstverständlichen Teil unseres christlichen und kirchlichen Lebens werde. Dafür gibt es (am 15. Januar 2009) in Wien sogar schon eine interreligiöse christlich-jüdische Gebetsstunde!
Lieber Leser, hast Du schon etwas gemerkt? Fällt Dir nicht spontan auf, dass hier alles verfänglich formuliert, verdreht, verfälscht ist?  Um welches „Judentum“ geht es denn hier, von dem wir zu lernen, aus dessen Tradition wir zu schöpfen, mit dem wir uns zu verbinden und zu freuen hätten? Doch mit dem Judentum von heute, mit dem Judentum, das Christus verwirft, das (seit Jahrhunderten) Seine Kirche bekämpft, das immer noch auf einen „Messias“ wartet, der für sie, wie sie es wähnen, NIE kommen wird! Dieses Judentum ist das ANTI-CHRISTLICHE Judentum, das nicht verwechselt werden darf mit dem Judentum derjenigen Juden, die (wahre) CHRISTEN geworden sind. Nur die Juden des Alten Bundes, die GLÄUBIG waren auf CHRISTUS hin, waren bundestreue, gottwohlgefällige Juden, gehörten geistig zu Seinem erwählten Volk. Die nachchristlichen Juden, die den Glauben an JESUS CHRISTUS nicht annahmen/annehmen, pflegten/pflegen ein verfälschtes, gottfeindliches „Judentum“, aus dem wir Christen nichts zu schöpfen, von dem wir nichts zu lernen haben, mit dem wir uns nicht verbinden dürfen und keine „Weggemeinschaft“ haben können.

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Eine Antwort to “Am 17. Januar zum 10. Mal „Tag des Judentums“”

  1. […] Am 17. Januar zum 10. Mal “Tag des Judentums” […]

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