ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Die Kathedrale von Cordoba soll wieder als Moschee dienen

Posted by deislam - 2. Januar 2009

Das war vor 2 Jahren: Eine Meldung in „Islam.de“: Sonntag, 31.12.2006

Muslime wenden sich an den Papst: Gebet wieder in Cordoba zulassen
Die heutige Kathedrale war einst als Moschee durch die Emire und Kalifen von Cordoba erbaut worden

In Spanien haben führende Muslime an den Papst Benedikt XVI. geschrieben und darum gebeten in der Kathedrale von Cordoba in Andalusien beten zu können. Den Muslime dachten auch an eine gemeinsame Gebetsstätte für verschiedene Glaubensrichtungen.
Mit dieser Bitte hatten sie sich bereits in Spanien an die Kirche gewandt, dort aber eine Absage erhalten.

Die heutige Kathedrale von Cordoba war als Moschee durch die Emire und Kalifen von Cordoba erbaut worden. Das Kalifat auf europäischen Boden dauerte etwa 700 Jahre an und gehörte von Wissenschaftlern und Historiken anerkanntermaßen zu den Blütezeiten europäischer Geistes –und Kulturgeschichte.

Begonnen wurde mit dem Bau im Jahre 785 unter Kalif Abd al-Rahman I. Sie gehörte damals schon mit ihren etwa 23.000 Quadratmetern zu den größten Bauwerken Europas.

716 war Cordoba Hauptstadt des islamischen Emirats in Al-Andalus gewesen. Im Rahmen der Eroberung durch christliche Kriegstruppen wurden viele Moscheen zerstört, einige, wie die Moschee von Cordoba, wurden zur christlichen Kathedralen umgewandelt.

Siehe dazu auch:

Und heute, wie steht es derzeit mit diesem Ansinnen?

Unser Kommentar:
Die erste offizielle Antwort des Vatikans auf den Vorstoß der Muslime in Spanien um Mitbenutzung der Kathedrale von Cordoba datiert also von Ende April 2004, und sie war – GOTT sei Dank – klar negativ. Treffend hat Erzbischof Michael Fitzgerald darauf hingewiesen, dass die katholische Kirche auch nicht verlange, dass die Hagia Sofia in Istanbul – einstmals eine der prächtigsten christlichen Kathedralen, die Hauptkirche des byzantinischen Reiches, wieder verwendet werden könne für katholische Gottesdienste und dass auch Papst Johannes-Paul anlässlich seines Besuches im Jahre 2001 der Umayyaden-Moschee in Damaskus (Syrien) zwar vor dem Grab Johannes des Täufers gebetet, aber darauf verzichtet habe, in der Moschee eine heilige Messe zu zelebrieren. Und es sei nicht angebracht, in einer katholischen Kirche, in der das Allerheiligste aufbewahrt werde, das Gebet anderer Glaubenstraditionen zu verrichten. Ferner hat Mons. Fitzgerald angemerkt, dass einige sozialistische Autoritäten und Vertreter der Vereinten Linken, welche die gemeinsame Verwendung des Monumentes befürworten, um zu zeigen, dass die Kirche offen und dialogbereit ist, nicht die nötige theologische Sensibilität hätten, um die Positionen der Kirche zu verstehen. „Auch wir wollen mit den Personen anderer Religionen in Frieden leben, aber wir wollen nicht gedrängt und manipuliert werden und gegen die eigentlichen Regeln unseres Glaubens verstoßen“, betonte Mons. Fitzgerald (als Sekretär des Päpstliches Rates für den Interreligiösen Dialog).
Ende 2006, also vor 2 Jahren, hat dann die „Junta Islámica de España“ Papst Benedikt XVI. eine offizielle „Petition“ eingereicht, deren Originaltext in spanischer Sprache hier nachgelesen werden kann. Anfangs Oktober 2007 war dann anlässlich einer Konferenz der OSZE in Cordoba „gegen Islamophobie“ der Sekretär der Arabischen Liga, Amr Musa, an der Reihe, um das Postulat einer gemeinsamen Nutzung der „Moschee-Kathedrale“ zu stellen.

(Dieser Kommentar ist in Bearbeitung und wird demnächst fortgesetzt!)

3 Antworten to “Die Kathedrale von Cordoba soll wieder als Moschee dienen”

  1. norman said

    Hallo,
    ich beschäftige mich seit 7 Monaten intensiv mit der islamischen Kultur in Spanien aufgrund meiner Diplomarbeit. Obiger Vergleich mit der Hagia Sophia entbehrt jeder Grundlage, da die Hagia Sophia kein Gotteshaus mehr darstellt, sondern ein Museum!!!! In Spanien geschieht zum Glück, wenn auch leider in idealisierender und verklärender Art und Weise, eine Art Annäherung an die eigenkulturelle Vergangenheit, die nun mal andalusisch-islamisch war!!! Durch die katholische Kirche und die frankistische Politik, war es den Andalusiern bis zur Transicion in keinster Weise gestattet eine regionale Identität zu entwickeln, die sich auf die andalusisch-islamische Hochkultur und Vergangenheit bezieht. Von daher finde ich es nur peinlich, wenn obiger Autor die Absage des Vatikans mit den Worten „GOTT SEI DANK“ umschreibt.

    • deislam said

      @Norman, #1:
      Die Hagia Sophia ist jetzt tatsächlich ein Museum und kein Gotteshaus (mehr). Aber der Vergleich ist trotzdem völlig angebracht; denn die Hagia Sophia war ja die Hauptkirche des Byzantinischen (= orthodox-christlichen) Reiches bis sie durch die Muselmanen (Osmanen) mit Gewalt entweiht, verunstaltet und für den Gottesdienst unbrauchbar gemacht wurde. (Und – nota bene – es gibt keinen muslimischen, d.h. islamischen Gottesdienst. Gott dient man nur als CHRIST, da GOTT CHRISTUS ist (da Christus GOTT ist) und nicht Jude und nicht „Mohammedaner“ und so fort. Und die (vor der barbarischen [mohammedanischen] Mauren-Invasion längst christianisierten) Spanier haben keine „andalusisch-islamische eigenkulturelle Vergangenheit“, sondern eine „andalusisch-islamische unrühmliche, christenkultur-zerstörerische Vergangenheit“. Kultur kommt von Kult, und Kult bedeutet Gottesverehrung und Gottesdienst. Die Muslime aber verehren und dienen nicht Gott, sondern dem Pseudogott Allah. Ihre „Kultur“ ist deshalb auch keine Kultur, sondern immer Scheinkultur, die die wahre Kultur verhindert und zerstört.

  2. Anonymous said

    Ich denke es wäre sehr wichtig, dass die Kulturen einen Schritt aufeinander zumachen würden. Verständnis tec. fördern würde, um die Völkerverständigung zu unterstützen! Nur so kann es Hoffnung auf ein weltweit friedliches Miteinander zwischen den Menschen geben!

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