ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Papst Benedikt XVI.: Juden und Christen sind Zeugen der Liebe, Barmherzigkeit und Wahrheit Gottes

Posted by deislam - 22. November 2008

Aus ZENIT.org: ZG08112108 – 21.11.2008
Permalink: http://www.zenit.org/article-16472?l=german

„Das ist ein lebenswichtiger Dienst in unserer heutigen Zeit“

ROM, 21. November 2008 (ZENIT.org).- Wir veröffentlichen die offizielle Übersetzung der Ansprache, die Papst Benedikt XVI. am 30. Oktober beim Empfang einer Delegation des Internationalen Jüdischen Komitees für Interreligiöse Beziehungen im Vatikan gehalten hat.

***

Liebe Freunde!

Ich freue mich, diese Delegation des Internationalen Jüdischen Komitees für Interreligiöse Beziehungen willkommen zu heißen. Seit über 30 Jahren unterhalten Ihr Komitee und der Heilige Stuhl regelmäßige und fruchtbare Kontakte, die zu größerem Verständnis und größerer Bereitschaft zur gegenseitigen Annahme zwischen Katholiken und Juden geführt haben. Es freut mich, diese Gelegenheit wahrzunehmen, um noch einmal die Verpflichtung der Kirche zur Erfüllung der Prinzipien zu bekräftigen, die in der historischen Erklärung Nostra aetate des Zweiten Vatikanischen Konzils festgelegt worden sind. Diese Erklärung, die alle Formen von Antisemitismus entschieden verurteilte, stellte einen bedeutsamen Meilenstein in der langen Geschichte der katholisch-jüdischen Beziehungen und eine Aufforderung zu einem erneuerten theologischen Verständnis der Beziehungen zwischen der Kirche und dem jüdischen Volk dar.

Die Christen sind sich heute zunehmend des geistlichen Erbes bewußt, das sie mit dem Volk der Thora teilen, dem von Gott in seiner unaussprechlichen Barmherzigkeit erwählten Volk, ein Erbe, das zu größerer gegenseitiger Wertschätzung, Achtung und Liebe aufruft (vgl. Nostra aetate, 4). Auch die Juden sind dazu aufgerufen zu entdecken, was sie mit all denen gemeinsam haben, die an den Herrn glauben, an den Gott Israels, der sich zuerst durch sein machtvolles und lebenspendendes Wort offenbart hat. Gottes Wort ist, wie uns der Psalmist erinnert, unserem Fuß eine Leuchte, ein Licht für unsere Pfade; es belebt uns und schenkt uns neues Leben (vgl. Ps 119,105). Jenes Wort spornt uns dazu an, gemeinsam Zeugnis für die Liebe, die Barmherzigkeit und die Wahrheit Gottes abzulegen. Das ist ein lebenswichtiger Dienst in unserer heutigen Zeit, die vom Verlust jener geistlichen und moralischen Werte bedroht ist, welche die Menschenwürde, die Solidarität, die Gerechtigkeit und den Frieden gewährleisten.

In unserer unruhigen Zeit, die so häufig von Armut, Gewalt und Ausbeutung gekennzeichnet ist, muß der Dialog zwischen den Kulturen und Religionen zunehmend als eine heilige Pflicht gesehen werden, die allen auferlegt ist, die sich für den Aufbau einer menschenwürdigen Welt einsetzen. Die Fähigkeit, einander zu akzeptieren und zu achten und die Wahrheit in Liebe auszusprechen, ist wesentlich, um Unterschiede zu überwinden, Mißverständnissen vorzubeugen und unnötige Auseinandersetzungen zu vermeiden. Wie Sie selbst im Laufe der Jahre bei den Treffen des »International Liaison Committee« erfahren haben, ist ein Dialog nur dann ernsthaft und ehrlich, wenn er die Unterschiede akzeptiert und die anderen gerade in ihrer Andersheit anerkennt. Ein aufrichtiger Dialog erfordert auf beiden Seiten sowohl Offenheit als auch ein festes Bewußtsein der eigenen Identität, damit jeder durch die Geschenke des anderen bereichert werden kann.

In den letzten Monaten konnte ich zu meiner Freude mit jüdischen Gemeinden in New York, Paris und hier im Vatikan zusammentreffen. Ich danke dem Herrn für diese Begegnungen und für den Fortschritt in den katholisch-jüdischen Beziehungen, die sie widerspiegeln. In diesem Geist ermutige ich Sie, in Ihrer wichtigen Arbeit mit Geduld und immer wieder neuem Engagement fortzufahren. Ich spreche Ihnen meine vom Gebet begleiteten guten Wünsche für das Treffen mit einer Delegation der Kommission des Heiligen Stuhls für die religiösen Beziehungen mit dem Judentum aus, das Ihr Komitee für den nächsten Monat in Budapest vorbereitet, um über das Thema »Religion und Zivilgesellschaft heute« zu diskutieren.

Mit diesen Gedanken, liebe Freunde, bitte ich den Allmächtigen, Sie und Ihre Familien weiterhin zu beschützen und Ihre Schritte auf dem Weg des Friedens zu lenken.

Unser Kommentar:
Nehmen wir zum x-ten Mal zur Kenntnis, dass der Papst, der Stellvertreter Christi, der erste, oberste, wichtigste, entscheidenste Hirte der christlichen Herde, (auch) die Juden, also Nicht-Christen, ja Gegen-Christen, seine „Freunde“ nennt, dass er will, dass wir (katholischen) Christen diese seine Freunde auch als unsere Freunde „annehmen“ („akzeptieren“), achten und wertschätzen, dass wir „Unterschiede überwinden“, „unnötige Auseinandersetzungen vermeiden“ und „Missverständnissen vorbeugen“, dass wir jede Form von „Antisemitimus“, das heißt auch jede Form von „Antijudentum“ oder „Antijudaismus“, das heißt auch jede Form von (christlichem) Anti-Antichristentum als von ihm (und damit von der Kirche) „verurteilt“ zu unterlassen haben, dass wir gläubigen Christen gefälligst der „Aufforderung“ zu einem „erneuerten“ (lies: zu einem neuen, mit dem 2000-jährigen Verständnis nicht mehr übereinstimmenden) theologischen Verständnis der Beziehungen zwischen der Kirche und dem jüdischen Volk nachzukommen haben. Denn „das Volk der Thora“, „das von Gott erwählte Volk“, zu dem er auch seine Freunde, die heute lebenden und bekennenden religiösen Juden, zählt, teile „ein geistliches Erbe“ mit den Christen: das „zuerst offenbarte“ „machtvolle und lebenspendende Wort Gottes“ des Herrn, des Gottes Israels.
Nun hat aber die katholische Kirche ein ganz anderes Verhältnis zu den Schriften des „Alten Testamentes“ (dem „zuerst offenbarten Wort Gottes“). Der größte und gewichtigste und alles beeinflussende und entscheidende Unterschied besteht (aber) in deren/dessen Auslegung. Vor allem sehen und erkennen die Christen in diesen heiligen Texten nicht nur die Ankündigung des Messias (vgl. jüdische Messiashoffnung), sondern klar und deutlich die bis ins Details gehenden prophetischen Hinweise auf JESUS CHRISTUS, das WORT GOTTES IN GÖTTLICHER PERSON, den LOGOS, Seine Geburt, Sein Leben, Sein Wirken, Sein Sterben, die Grundlegung und der Aufbau Seiner Kirche, des Reiches Gottes auf Erden, des „neuen Israel“, des Neuen und Ewigen Bundes mit Seinem Volk, den CHRISTEN. Und dieses komplett andere Verständnis des Wortes Gottes (im jüdischen Tanach und im christlichen Alten Testament) verunmöglicht und verbietet es uns Christen, das (gemeinsame) „Wort-Erbe“ mit den Juden (geistlich) zu teilen. Mit ihrem das Wesentliche leugnenden und verwerfenden Glauben können sie uns kein „Geschenk“ machen. Aus ihrem Unglauben können wir für uns keine Bereicherung schöpfen. Sie ihrerseits allerdings könnten aus unserem katholischen Glauben lernen. Die CHRISTLICHE Interpretation ihrer heiligen Schriften wäre dann für sie tatsächlich „ein Licht für ihre Pfade“ und „ihrem Fuß eine Leuchte“ und würde ihnen neues Leben, das Leben, das ewige Leben IN JESUS CHRISTUS schenken (vlg. Ps. 119,105). Und nur dann, wenn die bis jetzt anti-christlichen Juden sich zu CHRISTUS, dem HERRN und GOTT des NEUEN ISRAELS bekehren, können sie mit uns „gemeinsam Zeugnis für die Liebe, die Barmherzigkeit und die Wahrheit Gottes ablegen“ und sich „für den Aufbau einer menschenwürdigen Welt einsetzen“. Nun aber widersetzen sie sich vehement einer Bekehrung, verurteilen sie entschieden und beharrlich ihre Missionierung durch uns Christen. Daran wird auch ein noch so freundschaftlicher, „entgegenkommender“, sie „in ihrer Andersheit anerkennender“ Dialog mit ihnen nichts ändern. Die Christenheit aber wird durch eine solche Aufwertung, durch diese „Schönfärbung“, diese Anerkennung des Judaismus, durch diese Reinterpretation des Alten (neue Lesart: „Ersten“) Bundes fahrlässig geschwächt.

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10 Antworten to “Papst Benedikt XVI.: Juden und Christen sind Zeugen der Liebe, Barmherzigkeit und Wahrheit Gottes”

  1. Rika said

    @
    „Und nur dann, wenn die bis jetzt anti-christlichen Juden sich zu CHRISTUS, dem HERRN und GOTT des NEUEN ISRAELS bekehren, können sie mit uns “gemeinsam Zeugnis für die Liebe, die Barmherzigkeit und die Wahrheit Gottes ablegen” und sich “für den Aufbau einer menschenwürdigen Welt einsetzen”.“

    „Die Christenheit aber wird durch eine solche Aufwertung, durch diese “Schönfärbung”, diese Anerkennung des Judaismus, durch diese Reinterpretation des Alten (neue Lesart: “Ersten”) Bundes fahrlässig geschwächt.“

    Was sind denn das für himmelschreiend blöde Ansichten!!!???

    Wieos können Juden nicht Zeugnis ablegen von der Liebe und Barmherzigkeit Gottes? Schon vergessen, JESUS WAR ALL SEIN LEBEN LANG J U D E !!!!
    Für die Menschen seiner Zeit hat er als Jude die Liebe Gottes bezeugt, als Jude wurde er geboren und beschnitten, als Jude lebte predigte und heilte er, als Jude starb er schließlich am Kreuz! Mit der Auferstehung aus dem Tod wurde er für die, die an ihn glauben zum Retter, zum Christus.
    Wieso werde also ich als Christ „geschwächt“, wenn ich dem Judentum den Rang einräume, der ihm seit tausenden von Jahren zukommt, nämlich „Gottes Erstling“, Gottes Volk zu sein!?
    Christen haben nicht die „Rechtsnachfolge“ angetreten!
    Da hat jemand den guten alten Paulus aber gründlich missverstanden!
    Wir sind laut Paulus eingepfropft in den schon lange bestehenden Ölbaum, mit diesem Bild beschreibt er das Verhältnis der Christen zu den Juden. Wir sind hinzugetan worden! Wir haben keine eigenen Wurzeln! Und wir haben schon gar nicht den alten Ölbaum „ersetzt“!!!

    Überhaupt ist dieser ganze Kommentar zur Rede des Papstes ein unausgegorener und ungenießbarer Brei bitterster Polemik!

    Im übrigen ist der Papst nicht der Stellvertreter Christi auf Erden! Jedenfalls und schon gar nicht für die Millionen Nicht-Katholiken auf dieser Welt!!!!

  2. deislam said

    @Rika, #1:
    Du hältst JESUS offensichtlich für einen MENSCHEN, einen ganz gewöhnlichen Menschen. Wenn Er das gewesen wäre, dann hättest Du recht. Er ist aber der GOTT-MENSCH. Er ist VOR ALLEM GOTT „in Menschengestalt“, und zwar von Seiner Empfängnis im Mutterschoß Mariens an. Die menschliche NATUR, die Er zu Seiner göttlichen Natur angenommen hat, hat Er Sich von Seiner Mutter, der heiligsten Jungfrau Maria „angeeignet“. Maria war eine Jüdin, eine Tochter des auserwählten Volkes Israel. Sie war aber viel mehr als eine „Jüdin“. Sie war/ist die aus allen Frauen der Menschheit Erwählte für die Menschwerdung Gottes. Dazu wurde sie von GOTT von Ewigkeit her mit besonderen, höchsten Gnadengaben ausgestattet. Um die MUTTER des GOTT-MENSCHEN zu werden und zu sein. Man kann zwar sagen, Jesus sei Jude gewesen, ja Gott sei in Jesus Jude geworden. Dies aber wirklich nur in einem sehr eingeschränkten Sinne. Er ist unter Juden aufgewachsen, hat unter ihnen gelebt und gewirkt; das aber immer als Mensch UND GOTT. Jude oder jüdisch konnte Er nur sein als Mensch. Er war aber nie nur Mensch, also auch nie nur Jude. Als GOTT war (und ist) Er über ALLES erhaben und erhoben, unbeeinflusst, unbestimmt durch das „Judesein“. Selbst als Mensch war Er durch Seine hypostatische Gottverbundenheit weit über allem rein-menschlichen Judentum.
    Maria war eine Jüdin, wie auch Joseph ein Jude war, wie auch die Apostel u.s.f. Juden waren. Alle diese aber waren „gerechte“, messias- und christusgläubige Juden, also Juden, die Christen geworden sind. Ihr Judentum unterscheidet sich vom anti-christlichen Judentum wie Tag und Nacht, wie Licht und Finsternis. Paulus hat das selbstverständlich auch alles so begriffen, und wir haben ihn deshalb auch nicht missverstanden. Unverstand in diesem Belang musst Du Dir schon selber eingestehen, auch was die Rolle des Papstes, des Nachfolgers des Apostels Petrus, betrifft.

  3. Rika said

    Nein, ich halte Jesus nicht nur für einen Menschen. Er war „wahrer Mensch und wahrer Gott“. Aber in seinem Menschsein war er ganz und gar jüdisch, in seiner jüdischen Tradition nicht nur aufgewachsen, sondern er hat, überspritzt formuliert, das Leben im „Bund Gottes mit seinem Volk“, also sein Judentum vollkommen gelebt. Er war ohne Sünde, wie die Schrift sagt, im Einklang mit dem Gesetzt, der Torah und mit Gott.

    Zu Maria kann ich nicht mehr sagen als das, was in der Schrift steht:
    Matth. 1,18 „Mit dem Ursprung Jesu Christi verhielt es sich aber so: Als nämlich Maria, seine Mutter, dem Josef verlobt war, wurde sie, ehe sie zusammengekommen waren, schwanger befunden von dem Heiligen Geist.“
    Matthäus räumt ihr keine besondere Bedeutung ein! Sie ist ein Mädchen aus dem Volk.

    Bei Markus lesen wir überhaupt nichts von der Ankündigung oder Geburt Jesu und nichts über seine Eltern, nichts über Maria.
    Markus beginnt mit dem alten Prophetenwort aus Jesaja und dem Wirken Johannes des Täufers und der Taufe Jesu.

    Bei Lukas lesen wir zunächst auch von der Ankündigung der Geburt Johannes des Täufers. (Lukas 1,5 -25)
    Mit Vers 26 beginnt der Bericht über die Ankündigung der Geburt Jesu: „Im sechsten Monat aber wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt von Galiläa, mit Namen Nazareth, gesandt zu einer Jungfrau, die einem Mann namens Josef, aus dem Haus Davids, verlobt war, und der Name der Jungfrau war Maria. Und er kam lzu ihr hinein und sprach: Sei gegrüßt, Begnadete! Der Herr ist mit dir.“ Aus dem Text lässt sich nicht die herausragenden Stellung ablesen, die ihr Maria zuordnet. Maria ist eine junge Frau, die vor Gott Gnade gefunden hat. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

    Im Evangelium des Johannes erfahren wir auch nichts über die Geburt Jesu, auch hier begegnen wir Jesus zum ersten Mal bei seiner Taufe durch Johannes. Maria wird anlässlich der Hochzeit zu Kana zum ersten Mal als Mutter Jesu vorgestellt.

    Ihr schreibt weiter:

    „Maria war eine Jüdin, wie auch Joseph ein Jude war, wie auch die Apostel u.s.f. Juden waren. Alle diese aber waren “gerechte”, messias- und christusgläubige Juden, also Juden, die Christen geworden sind.“

    Das lässt sich aus der Schrift sooo nicht belegen! Noch in der Apostelgeschichte kann man den Streit darüber nachlesen, ob die „neuen Christen aus den Heiden“ nicht zuerst Juden werden müssten, um in die Gemeinde aufgenommen werden zu können. An der Frage schieden sich damals die Geister und man entging dem Zerwürfnis nur, indem man eine Minimalforderung für diejenigen aufstellte, die sich taufen ließen. Nirgends steht aber geschrieben, dass sich die (jüdischen) Jünger NICHT mehr als Juden empfanden.
    Es ist eines der schrecklichsten Vorurteile des Christentums, dass das Judentum anti-christlich sei. Juden verstehen sich als das erwählte Volk Gottes – und sind es auch bis heute. Für Juden ist Jesus Christus nicht der verheißene Messias – und wer sich mit dem Judentum beschäftigt, kann die Gründe dafür nachvolllziehen, aber daraus schlussfolgern zu wollen, sie seien anti-christlich lässt sich so meiner Ansicht nach nicht herleiten.

    Zum Papst habe ich als evangelisch-freikirchliche Christin eine ganz eindeutige Position: Er steht in NIEMANDES Nachfolge nach den Schriften des Neuen Testaments!
    Das lässt sich aus der Bibel einfach nicht herleiten!
    Aber der gegenwärtige Papst ist ein überzeugender Bekenner Jesu und aufgrund seiner Äußerungen und Predigten wirklicher „Vater in Christo“, mehr nicht, aber auch nicht weniger!

    Nachtrag:
    Man muss nicht unbedingt Papst oder Bischof sein, um „Vater in Christo“ für andere Menschen zu sein!

  4. deislam said

    @Rika, #3:
    Ja, gewiss, Jesus hat Sein „Judesein“ vollkommen gelebt. Er war ohne Sünde, wie die Schrift sagt, im Einklang mit „dem Gesetzt, der Torah“ und mit Gott. Wie könnte es anders sein? Aber Jesus hat eben das von Gott, also von Seiner eigenen GOTTHEIT gewollte, inspirierte und aufrechterhaltene „Judentum“ als MENSCH absolut, unnachahmlich VOLLKOMMEN, SÜNDENLOS gelebt, vollkommen im höchsten Einklang mit dem von Gott, also von Seiner Gottheit erlassenen „Gesetz“. Welcher Jude, welche Jüdin hat das wahre „Judentum“ so gelebt wie Er? Auch der gerechteste, heiligste Patriarch nicht. Auch der gerechteste, heiligste Prophet nicht. Niemand! Da Jesus Mensch und GOTT ist in personaler Union, war Er Gesetz-„Nehmer“ wie Gesetz-GEBER. Er und nur Er konnte das Gesetz deshalb auch richtig auslegen und anwenden und (bis zum i-Tüpfchen) erfüllen. Und das Gesetz, das gott-gegebene und gottmensch-erfüllte Gesetz war eben nichts anderes als das von Ihm, Gott, für Sein auserwähltes Volk zum Zwecke der Hinführung desselben auf Seine Menschwerdung hin gewährte „Bundesgesetz“, die „verbindliche“ „Anbindung Seines Volkes an Ihn“ zwecks „Zielführung und Zielerreichung“. Sinn und Zweck der Auserwählung dieses einen Volkes aus allen Völkern war die Vorbereitung der Menschwerdung Gottes. Damit hat Gott die Israeliten nicht zu einem ethnisch („rassischen“) besseren Volk gemacht als die übrigen, sondern rein religiös-moralisch. Die Juden haben ihrer Natur nach den übrigen Menschen nichts voraus. Sie sind, was ihre natürlichen Eigenschaften betrifft, nicht besser, nicht höher, nicht edler, nicht begabter als alle anderen. Aber sie wurden als Volk von Gott stets besonders geführt und beschützt, aber nicht ihrer Verdienste oder Errungenschaften wegen, sondern einzig und allein auf CHRISTUS hin, Seinetwegen. Die Erwählung der Juden hat also keinen Selbstzweck. Sie erlischt mit der erfolgten Menschwerdung (Gottes) und dem Abschluss Seines irdischen Lebens als Erlöser. Die Juden und Heiden, die fortan an JESUS CHRISTUS glauben, sind von da an bis in Ewigkeit das neue auserwählte Volk Gottes. Die Juden, die Juden bleiben und NICHT an JESUS CHRISTUS glauben und Ihn und die Seinen bekämpfen, haben keine Berufung, kein Privileg, keine Erwählung mehr. Ihr Verharren im Gesetzes-Judentum ist ihnen nur noch Last und Schuld und Fluch. Maria aber, die Jüdin, die Tochter Zions, die zur Ersten CHRISTIN geworden ist, ist und bleibt in aller Zeit und in aller Ewigkeit das Erste und Höchste und Schönste und Würdigste und Gnadenvollste Gottes-Geschöpf und Menschenkind: die MUTTER DES HERRN, die KÖNIGIN und HERRIN HIMMELS UND DER ERDE, der ENGEL und der MENSCHEN. zu IHR, der „FÜRBITTENDEN ALLMACHT“, nehmen die Kinder des Neuen und Ewigen Bundes, auf Geheiß Ihres GÖTTLICHEN SOHNES, ihre Zuflucht; denn Er hat Sie ausgestattet MIT SICH SELBST, DEM URQUELL ALLER HEILWIRKENDEN GABEN UND GNADEN!

  5. Rika said

    „Maria aber, die Jüdin, die Tochter Zions, die zur Ersten CHRISTIN geworden ist, ist und bleibt in aller Zeit und in aller Ewigkeit das Erste und Höchste und Schönste und Würdigste und Gnadenvollste Gottes-Geschöpf und Menschenkind: die MUTTER DES HERRN, die KÖNIGIN und HERRIN HIMMELS UND DER ERDE, der ENGEL und der MENSCHEN. zu IHR, der “FÜRBITTENDEN ALLMACHT”, nehmen die Kinder des Neuen und Ewigen Bundes, auf Geheiß Ihres GÖTTLICHEN SOHNES, ihre Zuflucht; denn Er hat Sie ausgestattet MIT SICH SELBST, DEM URQUELL ALLER HEILWIRKENDEN GABEN UND GNADEN!“

    In meinen Augen ist das pure Blasphemie!

    Maria war die IRDISCHE Mutter Jesu! Sie ist weder fürbittende Allmacht noch Königin oder Herrin Himmels und der Erden!

    Das ist Götzenanbetung, schlimmstes Heidentum und hat mit Christus nichts, aber auch gar nichts zu tun!

  6. deislam said

    @Rika, #5:
    Wenn das für Dich „Blasphemie“, also Gotteslästerung, „Götzenanbetung“, also Idolatrie, also Anbetung eines Idols, eines Abgottes, eines Wesens, das nicht Gott ist, nicht Gott sein kann, wenn das „schlimmstes Heidentum“ ist und „mit Christus nichts, aber auch gar nichts zu tun hat“, dann hast Du von der MENSCH-WERDUNG GOTTES überhaupt, aber auch überhaupt gar nichts begriffen. Natürlich lästerst und verhöhnst Du mit Deiner Aussage auch die katholische CHRISTENHEIT, die während der vergangenen 2000 Jahre genau das, was Du verurteilst, erkannt und bekannt, gelehrt, verkündet und dogmatisiert hat. Wenn die CHRISTGLÄUBIGEN, die CHRISTEN, die WAHREN, die GANZEN CHRISTEN, das heißt die KATHOLISCHEN CHRISTEN, Maria, die Mutter Jesu, so verehren, wie sie sie verehren und schon immer verehrt haben, dann ist das nicht „Gottesanbetung“, sondern HYPERDULIE. Diese höchstmögliche VEREHRUNG wird ihr durch den dreifaltigen, dreipersönlichen GOTT Selber zuteil. GOTT WILL, dass sie SO verehrt, geschätzt, geachtet wird. GOTT WILL, dass sie diese höchste Stellung für alle Ewigkeit innehat. Was GOTT WILL und TUT, kann man eben nicht auf das reduzieren, was in der Bibel steht. Das protestantische „Dogma“ „sola scriptura“ ist GRUNDFALSCH. JESUS, der GOTT-MENSCH, hat gemäß der Heiligen Schrift auch gesagt: „Ich hätte euch noch vieles zu sagen, allein ihr könnt es jetzt (noch) nicht tragen (erfassen)“. JESUS setzt Seine göttliche Offenbarung fort, ergänzt sie, vervollkommnet sie durch SEINEN GÖTTLICHEN HEILIGEN GEIST, der dritten Person der EINEN GOTTHEIT. Und dieser HEILIGE GEIST erleuchtet, belehrt, führt, beschützt die HEILIGE KIRCHE CHRISTI, die RÖMISCH-KATHOLISCHE APOSTOLISCHE KIRCHE, und KEINE GEGEN-„Kirche“ und keine GEGEN-Konfession.

  7. Rika said

    Ich will mich nicht mit euch streiten, und euch auch nicht beleidigen.

    Man kann aber doch Maria nicht gleich setzen mit Christus oder mit GOTT selbst, indem man sie zur Königin des Himmels erklärt!
    Das verbietet die Schrift.

    Und ich kann und will weder den Absolutheitsanspruch der katholischen Kirche anerkennen noch die Unfehlbarkeit des Papstes!

    Denn auch dazu gibt es nach der Schrift KEINE Grundlage!

    Und ja, für mich gilt: JESUS FIRST und natürlich auch SOLUS CHRISTUS

    Sola scriptura, sola fide, sola gratia!

    erweitern könnte ich das noch mit dem baptistischen Grundsatz: EIN HERR – EIN GLAUBE – EINE TAUFE !!!

    SOLI DEO GLORIA

  8. deislam said

    @Rika, #7:
    Gewiss, Maria kann man nicht „gleich setzen mit Christus oder mit GOTT selbst“; denn Maria ist MENSCH und nicht GOTT, während Jesus Christus MENSCH ist UND GOTT. Wenn „man sie zur Königin des Himmels erklärt“, dann setzt man sie noch lange nicht GLEICH mit Christus. CHRISTUS als GOTT UND MENSCH, als GOTT-MENSCH, ist der ALLES bestimmende, entscheidende KÖNIG DES HIMMELS (und der Erde), und ER nimmt IMMER die HÖCHSTE, ALLERHÖCHSTE Stelle ein. Aber eben: ER hat nun einmal bestimmt und entschieden, dass SEINE MUTTER MARIA die Auszeichnung und Stellung „der KÖNIGIN DES HIMMELS (und der Erde), die ZWEITHÖCHSTE STELLE innehabe für alle Ewigkeit. Die Schrift verbietet das überhaupt nicht. Oder willst Du den Beweis dafür antreten? Du hast einen „komischen“ Begriff von JESUS CHRISTUS, wenn Du meinst und glaubst, Er fühle sich herabgewürdigt oder gar entehrt, wenn Seinen von Ihm besonders auserwählten und ausgezeichneten Engeln und Menschen hohe, ja höchste EHRE zuteil werde. Dein Grundsatz „SOLUS CHRISTUS“ ist genauso falsch wie „Sola scriptura, sola fide, sola gratia“! Aber auch wir katholischen Christen bekennen: EIN HERR – EIN GLAUBE – EINE TAUFE. „Soli Deo gloria“ (das heißt übrigens: ‚einzig Gott zur Ehre‘ und nicht etwa ‚allein Gott gebührt die Ehre‘) aber nur in dem Sinne: dass IHM letztlich ALLE Ehre und Verherrlichung gebührt, dass alle Seinen Geschöpfen gezollte Ehre und Verherrlichung letztlich IHM gehört.

  9. […] Papst Benedikt XVI.: Juden und Christen sind Zeugen der Liebe, Barmherzigkeit und Wahrheit Gottes […]

  10. […] siehe unsere Artikel: “Papst Benedikt XVI. empfängt jüdische Vertreter”, “Papst Benedikt XVI.: Juden und Christen sind Zeugen der Liebe, Barmherzigkeit und Wahrheit Gottes“, “Papst Benedikt XVI.: Christen und Juden, Zeugen der Liebe Gottes“, […]

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