ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Kritisches zur Botschaft an das Volk Gottes der Bischofssynode vom Oktober 2008 in Rom

Posted by deislam - 12. November 2008

Aus der: BOTSCHAFT AN DAS VOLK GOTTES DER XII. ORDENTLICHEN VOLLVERSAMMLUNG DER BISCHOFSSYNODE VOM 5. – 26. OKTOBER 2008

In der Einundzwanzigsten Generalversammlung vom Freitag, den 24. Oktober 2008, haben die Synodenväter die Botschaft der Bischofssynode an das Volk Gottes zur Schließung der XI. Ordentlichen Vollversammlung der Bischofssynode gebilligt.

Hier nachfolgend der uns besonders interessierende Abschnitt 14 aus dem Orginaltext in deutsch: (Hervorhebungen durch uns!)

14. Auf den Wegen der Welt bewirkt das göttliche Wort für uns Christen eine [die] intensive Begegnung mit dem jüdischen Volk, dem wir zutiefst verbunden sind durch die gemeinsame Anerkennung und Liebe zu den Schriften des Alten Testaments, und zudem entstammt Christus „dem Fleisch nach“ dem Volk Israel (Röm 9, 5). Alle Heiligen Schriften des Judentums erhellen das Geheimnis Gottes und des Menschen, sie enthüllen Schätze des Denkens und der Moral, bezeichnen den langen Weg der Heilsgeschichte bis zu ihrer vollkommenen Erfüllung und veranschaulichen eindrücklich die Fleischwerdung des göttlichen Wortes in den menschlichen Wechselfällen. Sie erlauben uns, in Fülle die Person Christi zu erkennen, der erklärt hatte, er sei nicht gekommen, „um das Gesetz und die Propheten aufzuheben, sondern um sie zu erfüllen“ (Mt 5, 17); sie sind Weg des Dialogs mit dem auserwählten Volk, das von Gott all dies erhalten hat: „die Sohnschaft, die Herrlichkeit, die Bundesordnungen, ihnen ist das Gesetz gegeben, der Gottesdienst und die Verheißungen“ (Röm 9, 4). Ferner ermöglichen sie uns, unsere Auslegung der Heiligen Schrift mit den fruchtbaren Schätzen der jüdischen exegetischen Tradition zu bereichern.
„Gesegnet ist Ägypten, mein Volk, und Assur, das Werk meiner Hände, und Israel, mein Erbbesitz“ (Jes 19, 25). Der Herr breitet also den Schutzmantel seines Segens über alle Völker der Erde aus, erfüllt von der Sehnsucht, dass „alle Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen“ (1 Tim 2, 4). Auch wir Christen sind auf den Wegen der Welt dazu eingeladen – ohne in einen Synkretismus zu fallen, der die eigene geistliche Identität verzerrt oder erniedrigt -, voll Respekt in Dialog zu treten mit den Männern und Frauen der anderen Religionen, die treu die Richtlinien ihrer Heiligen Bücher hören und befolgen, angefangen beim Islam, der in seiner Tradition zahllose Personen, Symbole und Themen aus der Bibel aufgreift und uns das Zeugnis eines aufrichtigen Glaubens an den einen, mitleidsvollen und barmherzigen Gott bietet, den Schöpfer allen Seins und Richter der Menschheit.
Der Christ findet außerdem Gemeinsamkeiten mit den großen religiösen Traditionen des Ostens, die uns in ihren heiligen Schriften die Achtung vor dem Leben, die Kontemplation, das Schweigen, die Einfachheit, die Entsagung lehren, wie dies etwa beim Buddhismus der Fall ist. Im Hinduismus wird der Sinn für das Sakrale, das Opfer, die Pilgerfahrt, das Fasten und die heiligen Zeichen verherrlicht. Im Konfuzianismus werden die Weisheit und die Werte der Familie und der Gesellschaft gelehrt. Auch den traditionellen Religionen mit ihren geistlichen Werten, die in den mündlichen Riten und Kulturen zum Ausdruck kommen, wollen wir unsere herzliche Aufmerksamkeit schenken und mit ihnen einen respektvollen Dialog pflegen. Auch mit jenen, die nicht an Gott glauben, aber danach streben „Recht zu tun, Güte und Treue zu lieben, in Ehrfurcht den Weg mit Gott gehen“ (Mi 6, 8), müssen wir für eine gerechtere und friedlichere Welt zusammenarbeiten und im Dialog unser aufrichtiges Zeugnis für das Wort Gottes anbieten, das ihnen neue und weitere Horizonte der Wahrheit und Liebe offenbaren kann.

Unser Kommentar:
Die „gemeinsame Anerkennung und Liebe zu den Schriften des Alten Testaments“ verbindet uns CHRISTEN nicht „mit dem jüdischen Volk“, sondern nur mit jenen Juden (aus dem jüdischen Volk), die JESUS CHRISTUS, den GOTT-MENSCHEN, den MESSIAS und ERLÖSER entsprechend dem wahren Sinn der prophetischen Schriften des Alten Testaments gläubig angenommen haben. Es sind deshalb auch nicht ALLE Schriften des Judentums, die „das Geheimnis Gottes erhellen“ und für uns „SCHÄTZE des Denkens und der Moral“ enthüllen, sondern wiederum nur diejenigen, die JESUS CHRISTUS vollumfänglich anerkennen und das Geheimnis Gottes (der Menschwerdung Gottes) erkennen und bekennen! Die „Fleischwerdung des göttlichen Wortes in den menschlichen Wechselfällen“ ist nicht im entferntesten mit der geschichtlichen Fleischwerdung des Wortes Gottes, des Logos, der Zweiten Göttlichen Person, in JESUS CHRISTUS, geboren aus Maria, der Jungfrau, zu vergleichen. Diejenigen Juden, die CHRISTUS ablehn(t)en, die IHN, Sein Heilswirken und Seine KIRCHE missachte(te)n und verachte(te)n, gehören nicht zu Seinem auserwählten Volk; denn Sein auserwähltes Volk (dem Geiste nach) sind diejenigen Ex-Juden (und Ex-Heiden), die zu Seiner KIRCHE gehören. Die anti-christlichen, anti-kirchlichen Juden haben die Sohnschaft, die Herrlichkeit, den Gottesdienst und die Verheißungen verloren (bzw. nie besessen); sie haben sich selbst enterbt, daraus ausgeschlossen; sie sind außerhalb des Reiches Gottes „zerstreut“. Diese „zerstreuten Juden“ ermöglichen uns deshalb auch nicht, unsere Auslegung der Heiligen Schrift mit ihrer exegetischen Tradition zu bereichern. Ihre exegetische Tradition ist ja eine völlig blinde, verkehrte, und deshalb keine Bereicherung, sondern eine Verarmung und Verblendung und Zerstörung für die christliche, katholische. Der HERR, GOTT, breitet auch nicht den Schutzmantel Seines SEGENS über alle Völker der Erde aus. Er SEGNET nur jene einzelnen Menschen und Völker, die Seine Gebote halten und Seinen Willen (mindestens intentionell) erfüllen. Wenn Christen so denken wie diese Synodenväter und aus solchem Denken entsprechend handeln, dann sind sie bereits in einen Synkretismus gefallen, der die eigene geistliche Identität verzerrt und erniedrigt; denn sie wissen offensichtlich nicht mehr, was CHRISTLICH und was KATHOLISCH ist. Und sie wissen auch nicht, was der ISLAM ist. Nach ihnen „bietet er das Zeugnis eines aufrichtigen Glaubens an den einen, mitleidsvollen und barmherzigen Gott, den Schöpfer allen Seins und Richter der Menschheit.“ Es braucht aber schon eine gute Portion Verzerrung und Erniedrigung der eigenen (christlichen) geistlichen Identität, um den ALLAH Mohammeds und des Korans als „mitleidsvollen und barmherzigen Gott“ und „Schöpfer allen Seines und Richter der Menschheit“ zu bezeichnen. Aber auch was der Buddhismus, der Hinduismus, der Konfuzianismus ist, was „die traditionellen Religionen“ sind, wissen sie nicht (wirklich); sie kennen, erkennen nur das (scheinbar) Positive, Angenehme an ihnen; diesem „schenken sie ihre herzliche Aufmerksamkeit“, schließlich streben ja alle darnach „Recht zu tun, Güte und Treue zu lieben und in Ehrfurcht den Weg mit Gott zu gehen“, wenn das doch sogar jene tun können, „die nicht an Gott glauben“. Ihre Zusammenarbeit mit ihnen wird denn auch nicht zu einer gerechteren und friedlicheren Welt führen und ihr Zeugnis für das Wort Gottes wird ihnen (den „großen religiösen Traditionen des Ostens“) keine neuen und weiteren Horizonte der Wahrheit und Liebe offenbaren.

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